Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 18. März 2017

Selbermach Samstag 230 (18.03.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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Responses

  1. Was haltet ihr vom Trump-bashing?

    • Nichts. Die linksliberale Elite hat Panikanwandlungen.

    • Minute 4:50 …

  2. Schoppe über

    Schwierigkeiten beim Abbruch von Schweigemauern – Cassie Jayes „The Red Pill“
    Sie sei möglicherweise die gefährlichste Feministin der Welt! Diesen Eindruck jedenfalls mache die US-amerikanische Filmemacherin Cassie Jaye, wenn dem Aufschrei verschiedener Frauengruppen zu trauen sei – so der australische Spectator.“

    https://man-tau.com/2017/03/18/schwierigkeiten-beim-abbruch-von-schweigemauern-cassie-jayes-the-red-pill/

  3. „Why the politics of the future is technology and technology is the future of politics“
    https://www.singularityweblog.com/politics/
    „Technology drives change. And, by definition, change turns the world upside down. So it takes a perfectly good blue-blood nobleman and turns him into a pauper. It takes a king and, at best, makes him a ceremonial figurehead with no real power. It takes a shepherd and makes him a laborer, hopefully a member of the middle-class or, occasionally, a capitalist. And so, in the end, technology, as a bringer of change, is about politics. Because, as my undegraduate textbook defined it, politics is about “who gets what, from whom, under what conditions, and for what purpose.”
    To those who know history this is no revelation. Every time we’ve had a technological change we’ve had both social and political change. Karl Marx was but one of a few who has pointed out that our socio-economic system, and therefore our politics, is determined by and derived from the mode of production. That was the case with the Industrial Revolution when we replaced muscle power with artificial power. And it will be the case with the AI Revolution when we replace human intelligence with artificial intelligence.
    So if you think that 4 million truck drivers going out of business because of self-driving vehicles is merely a limited technological change then you are fooling yourself. We are all truck drivers now. And it is not just a matter of education or re/training. It is a matter of time. And that is but the beginning of the most seismic political and therefore dangerous period of our civilization. The kind that will dwarf the previous Industrial and Agrarian Revolutions. And the signs are easy to see.“

  4. „Lügenpresse“
    http://bazonline.ch/ausland/amerika/luegenpresse/story/25367641
    „92 Prozent der amerikanischen Journalisten haben einen Uniabschluss. […]
    Doch ein akademisches Diplom führt offensichtlich nicht zu schärferem Urteilsvermögen, sondern eher zur Fähigkeit, die eigene Dummheit wortgewandt zu formulieren, oder gar zu Ignoranz und Verachtung gegenüber den nicht-akademischen Mitbürgern.“

  5. „Two fallacies that explain A LOT about energy discussions“
    https://jmkorhonen.net/2017/03/14/two-fallacies-that-explain-a-lot-about-energy-discussions/
    „I’ve been following the energy discussions actively for a decade now. Despite some incremental improvements, the debate goes round and round much the same way as it did in 2007: everyone agrees in public that we need to quit fossil fuels, but when it comes to the crucial “how to” part, we all descent to bickering among ourselves. To “celebrate” my anniversary, here are two fallacies I fear explain the majority of the clean energy discussion and help explain a lot about the mess we’re in. […]
    The first fallacy of energy discussions is that our own favorite technologies advance by leaps and bounds while the competition is nothing but useless dinosaurs. To find examples of this fallacy in action, look no further than any energy discussion in history: the chances are that you WILL find a person explaining that [her/his favorite technology] is leapfrogging the competition, which by the way is totally out of date and can only be sustained by unfair, outdated practices and incompetence – if not outright malice – of politicians and other decision-makers.
    However, this fallacy forgets one crucial lesson of evolution: you need to run simply to stay in the same place, because the competition is also evolving at the same time as you. […]
    The second and perhaps even more pernicious energy fallacy is that we “must” quit fossil fuels. Don’t get me wrong: I sincerely believe we really need to get off of our fossil fuel addiction and quickly reduce the share of fossil fuels in world’s energy consumption from the current 85 or so percent to as close as zero as possible. However, I would advise making the understandable but unfounded leap and assuming that just because this is what would very likely be in humanity’s long-term interests, or even because a failure to do so may very well doom our civilization if not our species, we somehow “must” stop burning fossil fuels for energy. The need to stop fossil fuels does not, unfortunately, mean that we will stop using them. Fossil fuels are simply so convenient energy sources, and pessimistic estimates notwithstanding, we seem to have enough to cook the planet several times over before they actually “run out” (and even then, it’s more about fossil fuels becoming too costly to extract rather than them actually running out).“

  6. Habe aufgrund vieler naiver Menschen, die sich aktuell im BDSM Bereich ausprobieren möchten mal einen Artikel mit Tipps verfasst:

    http://nur-miria.blogspot.it/2017/03/bdsm-fur-einsteiger.html

  7. Zum Gendepaygap: Das hier wusste ich noch nicht:

    Für die Berechnung werden lediglich Betriebe der Privatwirtschaft mit mehr als zehn Mitarbeitern herangezogen. Der gesamte öffentliche Dienst mit nahezu gleichen Gehältern von Männern und Frauen bleibt unberücksichtigt.

    https://www.heise.de/tp/features/Ten-Years-Gender-Pay-Gap-Mistake-Ein-Irrtum-wird-zehn-Jahre-alt-3652060.html

    • via StultaMundi

      Die Durchschnittsfrau hört ca. 2,5 Monate eher im Jahr auf zu arbeiten und muss dann um nächste Jahr ca. 2,5 Monate länger arbeiten um genau so viel Geld zu verdienen wie der Durchschnittsmann.

      Eindeutig Diskriminierung!

      • Der obere Teil der Graphik ist Unsinn, weil das GPG die Buttostundenlöhne vergleicht.

        Das hat mit den Jahresarbeitszeiten zunächst nichts zu tun. Die kann man nur mit den Jahresbruttolöhnen vergleichen, da beträgt der unterschied ca. 40% (habe gerade keine Quelle zur Hand), jedenfalls deutlich mehr als die 21% uGPG.

    • @FS Der Artikel ist in diesem Punkt ungenau, ich zitiere mal die Studie von 2006:

      In der VSE 2006 werden alle im Produzierende
      n Gewerbe und Dienstleistungsbereich (Wirt­
      schaftsabschnitte C bis O, ohne L (öffentliche
      Verwaltung) der Klassifikation der Wirtschafts­
      zweige, Ausgabe 2003) beschäftigten Arbeitnehmer
      abgedeckt.

      VSE = Verdienststrukturerhebung, Datenbasis u.a. für den gender pay gap. Das ist u.a. ohne Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Militär, aber nur ohne einen Teil des öffentlichen Dienstes. Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen z.B. sind mit drin, dagegen Mitarbeiter gesetzlicher Krankenkassen z.B. nicht. Allein durch die Lehrer ist ein großer Teil des ÖD mit in der VSE enthalten.

      Außerdem schreibt Moser bzgl. der Teilzeitarbeit Quatsch:

      Außerdem geht das Einkommen aus der Teilzeitarbeit vieler Frauen in diesen Privatbetrieben absolut in die Berechnung ein und nicht relativ, was nötig wäre, um vergleichbare Zahlen zu erhalten. Dadurch verringert sich ihr Stundenlohn drastisch.

      Es geht immer der Brutto-Stundenlohn in die Berechnung ein, da wird durch Teilzeit nichts „drastisch verringert“.

      Insgesamt ist Mosers Artikel, wie leider vieles bei tp, schlecht recherchiert und eher meinungs- als faktenstark.

  8. Genderstudies an der Uni Basel, Gastvortrag am kommenden Montag!

    https://genderstudies.unibas.ch/fileadmin/genderstudies/user_upload/redaktion/pdf/GradKo_IV/Flyer_workshop_Gaby_Dietze_Sexueller_Exzeptionalismus.pdf (1)

    „Unter sexuellem Exzeptionalismus wird ein deutsch/europäisches Überlegenheitsnarrativ verstanden. das sich am Beispiel einer behauptet unterlegenen muslimischen Geschlechterordnung entfaltet. Dabei findet eine Kulturalisierung von ethnisch und religiös markierten ‚anderen‘ Geschlechtern statt.
    Diese Diskursverflechtung jedoch verhandelt neben der Kritik an einer angeblich repressiven muslimischen Geschlechterordnung auch Emanzipationsdefizite des Westens: ambivalente Nachwirkungen der Sexuellen Revolution, unvollendete Frauen- und Homosexuellen-Bewegungen, die schleichende Auflösung der heteronormativen Kernfamilie und die neoliberale Anrufung, sexuelle Unternehmer_in ihrer/seiner selbst zu sein. Der erste Teil des Vortrags wird sich mit einer Genealogie problematischer Kulturbegriffe beschäftigen. Der zweite Teil konfrontiert mit Beispielen aus der Populärkultur sexualpolitisch aufgeladene okzidentale Überlegenheitsnarrative mit migrantischen Gegenreden. Zum Abschluss werden die entwickelten Thesen in den Kontext soziologischer und sexualwissenschaftlicher Untersuchungen über die abendländische Liebes- und Sexualordnung gestellt und versucht. paradoxe Rückkopplungsaspekte von Fremd- und Eigenwahrnehmung zu erfassen.

    Gabriele Dietze untersucht die tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationsprozesse. die sich derzeit vor dem Hintergrund verstärkter Migration und zunehmender Globalisierung abspielen. wobei sie insbesondere die Narrative um Migration und Sexismus. Kulturalisierung und Geschlecht. sowie „Neo-Orientalismus“ fokussiert. Derzeit leitet sie das Forschungsprojekt „Sexueller Exzeptionalismus“ an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut für Europäische Ethnologie.“

    http://www.blablameter.de

    „wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?
    PR-Profis, Politiker, Berater, Werbetexter oder Professoren müssen hier tapfer sein!
    Das BlaBlaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat.
    Ein praktischer Helfer für alle, die mit Text zu tun haben!
    Kopieren Sie Ihren Text in das freie Feld und testen Sie Ihren Schreibstil.“

    (1) geschickterweise ist das Uni-Basel-PDF nicht von Text zu pdf konvertiert worden, sondern von Text zu Bild und dann zu PDF. Einfach so Text rauskopieren geht nicht, das PDF muss erst durch eine Text-Erkennungs-Software gejagt werden…

  9. To commemorate international women’s day, a heap of cucks from Sydney Boys High School decided to make a video virtue signalling about how awesome feminism is.The published the video to their Facebook profile, it went viral, then they found themselves under fire from a gaggle of spasticated feminists from Sydney Girls High School for .. LOL …. sexism and misogyny! Regards, Bearing.

    http://www.youtube.com/watch?v=Zd7ozC4omLk

    Prefects‘ moment of fame overlooks sexism in schools

    On Monday, Sydney Boys High School prefects published a video on their Facebook [page] about „why feminism is important“ in which the prefects read quotes from women about why they need feminism („Sydney Boys High releases video about why feminism is important“, March 8).

    While we believe it is an important initiative promoting feminism by Sydney Boys, the reality of sexism at boys‘ schools similar to and including Sydney Boys has failed to be addressed by the video. As female students, we experience firsthand the objectification and devaluing of women by male students. The most notable example of this was at a „gender pay gap“ bake sale last year, where there was an outcry from the Sydney Boys student body at the perceived „discrimination towards men“,

    Kennen wir ja schon was Equality für Feministinnen bedeutet:

    including intimidation against students of Sydney Girls. This is emblematic of the broader culture of misogyny present in boys‘ schools.

    Wer gegen eine Schlechterbehandlung von Männern ist, hasst Frauen. Feministinnen sind sich wirklich für keine Shaminig-Tatik zu schande. Das ist sowas von unterste Schublade. Und die sehen sich auch noch als moralisch überlegen an!

    The fact that a tokenistic video, which appropriates women’s voices and reinforces the idea that women’s experiences must be voiced by men in order to be validated, has gained international praise is troubling. No tangible change can be achieved by skimming over the reality of the toxic subculture of masculinity in boys‘ schools by simply making or sharing a video, rather than proper education of the issue.

    Feministische Bedingung für die Existenz von toxische Maskulinität in einer Gruppe: Es sind nur Männer.

    • Guter Hinweis!

  10. Sie will sogar für das „just blocking you“ bezahlt werden.

    LOL

    Ich glaube ich mache mir doch noch Mal einen Twitter-Account nur um diese Person zu blocken und dann Geld dafür zu verlangen.

  11. Beim heutigen Equal Propaganda Day macht auch die Tagesschau brav mit und veröffentlich ein Video, das man nur noch als Propagandamaterial bezeichnen kann. Hier das Transskript + Anmerkungen:

    Volksverdummung in der Tagesschau
    http://maninthmiddle.blogspot.com/2017/03/volksverdummung-in-der-tagesschau.html

    • Sehr guter Text!

      Neu war für mich der Punkt, „daß in Ländern mit kleinerem GPG typischerweise die Erwerbsbeteiligung von Frauen deutlich geringer ist, weil die Möglichkeiten für Frauen, in Teilzeit zu arbeiten, dort viel schlechter sind“, so daß das kleinere GPG – scheinbar positiv – basiert auf schlechteren Arbeitsmöglichkeiten für Frauen, also auf handfesten Nachteilen (de facto also negativ).

      Soweit ich sehe, fehlt bei „Diese falsche Aussage bezieht aber auf das Jahresbruttoeinkommen“ ein „sich“.

      • Soweit ich sehe, fehlt … ein „sich“.

        Stimmt, danke für den Hinweis, habe es korrigiert. Ich hatte den Text ziemlich schnell heruntergeschrieben und nicht besonders gründlich korrekturgelesen.

        „Ländern mit kleinerem GPG“

        Diese Ländervergleiche sind meistens sinnlos, weil die Kulturen und Sozialstrukturen oft völlig anders sind. Ich habe gerade mal nach Quellen gesucht und folgendes gefunden:

        https://www.boeckler.de/62518.htm

        „… Beispielsweise kann ein geringer Gender Pay Gap auch mit einer insgesamt niedrigen Erwerbstätigenquote von Frauen in diesem Land einhergehen, wie es in Malta, Polen oder Italien der Fall ist. (2) Der geringe Gender Pay Gap in diesen Ländern ist dann teilweise darauf zurückzuführen, dass Frauen in der Familienphase (wenn die Kinder noch klein sind) zumeist gar nicht arbeiten, während sie in vielen anderen Ländern hingegen nur in geringfügigem Umfang erwerbstätig sind, und dadurch im Durchschnitt geringere Stundenlöhnen erzielen als Männer. …“

        Warum die Frauen in der Familienphase wenig oder gar nicht arbeiten, hat wiederum mehrere Gründe, die zusammenwirken.

        In dem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Feministin, die eine richtige Wut auf Ehefrauen von gut verdienenden Männern hatte: diese Geschlechtsgenossinnen arbeiten überwiegend deshalb, um nicht zuhause zu versauern, und nicht deshalb, weil sie unbedingt Geld brauchen. Daher können sie den Preis für ihre Arbeitskraft beliebig tief ansetzen und verderben speziell auf dem Arbeitsmarkt für Teilzeitkräfte die Preise. Kingt plausibel (und unschön), ich kenne aber keine empirische Untersuchung zu diesem Effekt.

  12. Über zwei aktuelle Zeitungsartikel zum Themenfeld „Frauen und Beruf“:

    * Frauen in der IT
    https://auschfrei.wordpress.com/2017/03/16/die-faz-zu-frauen-in-der-it-her-mit-den-weiblichen-nerds/

    * Mütter auf Jobsuche
    https://auschfrei.wordpress.com/2017/03/18/artikel-der-sz-ueber-luegende-muetter/

  13. Ein Artikel über Illusion und Realität der Polygamie:

    http://www.zeit.de/2017/09/berlin-neukoelln-arabische-polygamie-vielweiberei-mythos/komplettansicht

    Tatsächlich spielen BILD & Co. mit Sozialneid und Klischee-Illusionen der Männer, wenn sie Polygamie aufblasen. Tatsächlich aber ist Vielweiberei nicht so, dass die eine einem einen bläst, während die andere einem die Füße massiert und die dritte frischen Tee bringt.

    Wenn überhaupt, sollte man sich eher zwei bis drei Frauen vorstellen, die PMS haben und mann gleichzeitig mit schrillen Stimmen mit ihren Problemchen und Anliegen zutexten.

    Also Hölle, nix Paradies 😉

  14. War grade Lebensmittel einkaufen, da steht vor dem Supermarkt ein obdachloser Mann der die Dresdener Straßenzeitung „drobs“ verkauft. Das Prinzip dieser Zeitungen sollte ja geläufig sein, der Straßenverkauf soll Obdachlosen eine Chance zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft bieten.

    Ich werfe einen flüchtigen Blick auf das Cover: „Starke Frauen – Frauen 2017: sind wir schon gleichberechtigt?“

    Ich kaufe eine und lege noch etwas drauf, ist ja klar, Männersolidarität.

    Jetzt hab ich mal durchgeblättert, hier eine Auswahl der Themen:

    „Die Medizin ist noch immer eine Männerwelt“

    „Equal Pay Day: Wider die Lohnlücke“ Anm: die übliche Lügenarie.

    „Unternehmen erkennen die Kompetenzen der Frauen“

    „Von alten und neuen Meisterinnen – Kritik an der männlich dominierten Erzählung von Kunst“

    „Guter Rat ist nicht teuer – Das Frauenzentrum „Guter Rat“ unterstützt Frauen in Notlagen“

    Daraus: „… als Anlaufstelle für Frauen in Krisensituationen und wird mit städtischen Mitteln zur Gleichstellung von Mann und Frau gefördert.“

    Anm.: Öffentliche Gelder? Na zum Glück ist dieser Rat nicht teuer. Ob es wohl im gleichgestellen Deutschland ein vergleichbares Angebot für Männer in Krisensituationen gibt? Vielleicht sogar eines, das jener obdachlose Zeitungsverkäufer hätte nutzen können, bevor es zu spät war?

    Tja. Und die Moral von der Geschicht‘? Für mich grenzt es an übelkeiterregenden Hohn, dass die große Mehrheit der Obdachlosen männlich ist, dabei aber der pro Kopf erheblich kleinere Teil der Steuermittel für sie aufgewandt wird – und dann steht da diese arme Kreatur und hält eine Zeitschrift hoch, die verkündet, wie benachteiligt frau ist.

    Wie kann eine Gesellschaft derart in moralische Schieflage geraten. Ich find’s widerlich.

    • Selbst wenn es Frauen in alle Bereichen besser geht, wird es auch weiterhin nur darum gehen Frauen zu fördern, zu bevorzugen und Wahlmöglichkeiten mit Frauenvollkasko zu schaffen.

      Die jungen Männer mit den schlechteren Schulabschlüssen, schlechteren Ausbildungen und schlechteren Jobs, flüchten sich in Drogen und Online-Games und Pornos.

      Denn wie es letztens schon in der NYT stand:

      „The long-term political implications of large numbers of unengaged and underemployed men are potentially very serious. Marriage typically reduces men’s aggressiveness and rule breaking and focuses them on family and engagement with the community. However, if large numbers of them are not attractive as potential husbands, due to poor long-term economic prospects, then this ‚civilizing‘ influence is lost to them.

      haben sie auch auf dem Partnermarkt nur schlechte Chancen.

      • Wo erkennst du denn „aggressiveness“ und „rule-breaking“ im Zurückziehen in virtuelle Welten?
        Ist das nicht wieder die alte Mär vom barbarischen Mann der nur durch die Frau / Ehe zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft kultiviert werden kann? Kucklick lässt grüßen.

  15. Liebt eure Feinde

    • Alles Nazis außer Mutti, Geflüchteten*, Niqabträger*innen, LGBTIQ*gendertransqueerfluid

  16. via Danisch:

    Sie bekämpft das Patriarchat dadurch!

    Oh, Heil dir, Mutter Gaia!

    Kann es sein das da einige Frauen ihren Uterus als eine Art magische Wunderkiste gegen alle Probleme der Welt sehen?

  17. Offtopic:

    Work, work, work, work, work, work

    He said me haffi
    Work, work, work, work, work, work!
    He see me do mi
    Dirt, dirt, dirt, dirt, dirt, dirt!
    So me put in
    Work, work, work, work, work, work

    When you ah guh
    Learn, learn, learn, learn, learn

    Meh nuh cyar if him
    Hurt, hurt, hurt, hurt, hurting

    Dry me ah desert him

    Nuh time to have you lurking
    Him ah go act like he nah like it

    LOL

    • Lernt man das heute im Englischunterricht?

      Haffi, guh, meh, nuh, cyar, nah

  18. Vortrag von Diana Davison (1h + 30min Q&A)

  19. Bassam Tibi, deutscher Politikwissenschaftler syrischer Herkunft, linksliberaler Muslim, Anhänger der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule in der Tradition von Adorno, Horkheimer und Habermas und Erfinder des Begriffs „Leitkultur“ kritisiert in einem aktuellen Artikel die politisch korrekte postmoderne Linke (von ihm als „Linksgrüne“ bezeichnet):

    Bassam Tibi – Die Feinde Europas.

    http://bazonline.ch/ausland/europa/die-feinde-europas/story/20019634

    Zwar sind ein paar von Tibis Vermutungen zu den Motivationen postmoderner PC-Linker falsch, aber der Artikel enthält mehrere Passagen, die m.E. sehr lesenswert sind, so dass ich im Folgenden etwas daraus zitiere. Unter anderem vergleicht Tibi die Einstellungen des antiautoritären Flügels der 68er- Bewegung, der er selbst als Student in Frankfurt angehörte, mit den heutigen politisch korrekten postmodernen Linken.

    Bassam Tibi:

    „Diesen Artikel schreibe ich als ehemaliger Linker der 68er-Zeit und als heutiger liberaler muslimischer Migrant aus Damaskus, der ein Wahleuropäer geworden ist. Ich vertrete in diesem Artikel zwei Ansichten, die ich zur Debatte stelle:
    1. Europa ist eine Zivilisation und es hat eine empirisch feststellbare werte­bezogene zivilisatorische Identität.
    2. Die Hauptfeinde dieser Identität kommen heute sowohl von links als auch von rechts.
    Es sind die kulturrelativistischen und nihilistischen Linksgrünen und die Diaspora-Islamisten, die zwar Zuflucht in Europa suchen und finden, zugleich aber den Kontinent islamisieren wollen.

    (…)

    Das christliche Europa trägt die Last der Kreuzzüge und die säkulare europäische Zivilisation ist durch den Kolonialismus belastet. Aber haben die Muslime nicht auch Ähnliches getan? War der islamische Jihad nicht der Vorgänger der Kreuzzüge? Und haben die Muslime nicht auch die Welt erobert und kolonisiert?
    Die Linksgrünen sind auf einem Auge blind; sie sehen nur die Lasten der eigenen Zivilisation. Die heutige linksgrüne Ablehnung Europas ist nicht neu; die Abweisung der westlichen Zivilisation als ein Herrschaftszentrum mit all den Übeln von Kolonialismus und Faschismus reicht weit zurück.

    Als ein alter Linker weiss ich, dass die Linken der 1960er-Jahre anders waren. Max Horkheimer hat uns trotz aller Übel, die von Europa ausgingen, klar die positiven Seiten der europäisch-westlichen Werte aufgezeigt, die universell galten und von den alten Linken vertreten wurden, zu denen auch ich gehörte. Heutige Linksgrüne sind hingegen auch wertemässig antieuropäisch und antiwestlich eingestellt.

    (…)

    Als muslimischer Migrant fällt es mir schwer, diesen europäischen Selbsthass nachzuvollziehen. Um dies zu verstehen, erlaube ich mir, einen persönlich gefärbten Rückblick zu bieten. Ich kam im Jahr 1962 als konservativ sozialisierter Muslim aus Damaskus nach Frankfurt und geriet schnell unter den Einfluss der Frankfurter Schule und der linken Studentenbewegung. Damals war die Linke wertemässig europäisch eingestellt. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir mit europäischem Geist Marx, Hegel und Kant lasen und den autoritären Lenin sowie sein Denken als asiatische Despotie ablehnten. Für die meisten Linken meiner Generation war Kants Idee des vernunftbegabten Individuums ein Leitbild.

    In diesem Geist forderte uns Horkheimer damals auf, die westlich-europäische freie Welt als «Insel der Freiheit in einem Ozean der Gewaltherrschaft» zu verteidigen, und zwar nicht nur gegen den Faschismus Hitler’scher Prägung, sondern auch gegen den linken Totalitarismus Stalin’scher und Lenin’scher Provenienz. Hierzu sind die heutigen Linken nicht mehr bereit, sie tun genau das Gegenteil.

    (…)

    Ich bin dem Vermächtnis Max Horkheimers treu geblieben. Zu den Feinden Europas, Faschismus und linker Totalitarismus, die Horkheimer nannte, kommt heute aber noch ein dritter Feind hinzu: der Islamismus. Wer, wie ich, aber vor dem totalitären Islamismus warnt, wird von Linksgrünen mit den Vorwürfen «Rassismus» und «Islamophobie» eingedeckt.

    Die vorangegangenen Ausführungen bilden die Basis für die Feststellung, dass die Linksgrünen heute einen Anschlag auf die zivilisatorische Identität Europas verüben; sie zerlegen Europa durch einen kulturrelativistischen Nihilismus, der alle Grundlagen der europäischen Identität bestreitet. Im Folgenden will ich fünf zentrale Themen, die das Fortbestehen der europäischen Identität betreffen, anführen, die die Linksgrünen bei ihrem Anschlag im Visier haben.

    (…)

    Erstens, Migration und Flüchtlinge als Minderheiten: Die beste Vorstellung des philosophischen Diskurses der europäischen Moderne findet man bei Jürgen Habermas, in seinem Buch «Der philosophische Diskurs der Moderne». Darin wird die individuelle Bestimmung des Menschen als zentrale Leistung Europas dargelegt. Diese Vorstellung gibt es im Islam nicht. Im Islam ist der Mensch ein Bestandteil des Umma-Kollektivs, das heisst der Weltgemeinde des Islam. Die Linksgrünen arbeiten mit Islamisten zusammen in einem Kampf, bei dem die Minderheiten Anerkennung als solche, also nicht als Individuum anstreben. Dies geschieht gegen die Bestimmung des Menschen als ein Individuum. Bei der Anfeindung der europäischen Identität verschwindet der Unterschied zwischen den europäischen Linken und den orientalischen Islamisten.

    Zweitens, Denkfreiheit ohne innere Zensurinstanz: Die Linken erzwingen durch ihre mediale Herrschaft eine Zensur der Political Correctness, die die «unbequemen Gedanken» (Adorno) aus dem öffentlichen Leben verbannt; sie werden durch eine Tyrannei des vorherrschenden Narrativs verboten. Damit verstossen Linksgrüne gegen alle Tugenden und Regeln der Demokratie, so wie sie John Stuart Mill in seiner Bibel der Demokratie, «On liberty», formuliert hat.

    Drittens, Laizität in einer säkularen Zivilgesellschaft: Dies ist eine der grössten Leistungen Europas. Die Französische Revolution hat aus dieser Idee eine gesellschaftliche Realität gemacht, gegen die die Linksgrünen im unausgesprochenen Bündnis mit dem Islamismus und im Namen der Religionsfreiheit eintreten. Unter dem Mantel der Religionsfreiheit für den Islam verschwindet die europäische Leistung, die Max Weber «Entzauberung der Welt» nannte.

    (…)

    Viertens: Abschaffung der Objektivität durch die linke Ideologie des Kulturrelativismus und Postmodernismus: Es gibt keine Fakten mehr, sondern nur Postfaktisches, also der ideologische Schwachsinn der Linksgrünen.

    Und schliesslich, fünftens, verstricken sich die Linksgrünen, die einen Relativismus ideologisch vertreten, in einen Widerspruch, wenn sie den religiösen Absolutismus der muslimischen Migranten befürworten. Faktisch entsteht in der öffentlichen Sphäre parallel ein linksgrüner Absolutismus, der jeden genuinen Pluralismus vernichtet. Der Pluralismus der «open society» (Karl Popper) ist das Herz der europäischen Identität.

    Kann Europa die linksgrüne Selbstverleugnung als herrschendes Narrativ überleben? Ich habe keine Antwort auf diese Frage, aber die Hoffnung, dass ich die Islamisierung Europas nicht mehr erlebe.“

    • Danke für den Hinweis!

    • „Zwar sind ein paar von Tibis Vermutungen zu den Motivationen postmoderner PC-Linker falsch“

      Zum Beispiel?

    • Und das will er alles von Horkheimer gelernt haben?

    • @ El_Mocho

      „Und das will er alles von Horkheimer gelernt haben?“

      Was Tibi sagt, entspricht ja z.B. weitgehend der Kant-Interpretation, die Max Horkheimer zu dieser Zeit vertreten hat.

      Max Horkheimer:

      „Auch in dem Sinne ist Kant der größte Theoretiker der Aufklärung, dass seine Lehre (…) individualistisch ist. (…) Als Intellektueller steht er gegen den Konformismus. Dass den individuellen Interessen im Unterschied zu dem des Stammes die Ehre werde, ist das Maß des Fortschritts der Weltgeschichte; das Kollektiv, die Nation im entfalteten Individuum aufzuheben, ohne dass es auf barbarische Stufen zurückfällt, die Aufgabe der Zukunft. Kollektiver Fanatismus ist manipulierte Barbarei. Kants Formalismus ist so inhaltlich, dass aus ihm die Achtung jedes einzelnen, das gleiche Recht für alle, die Republik und der richtige Zustand der Menschheit folgt. (…)
      Zur Aufklärung gehört die Gesinnung, die den Fortschritt der Menschheit an der Entfaltung der geistigen Kräfte der einzelnen mißt und ihn zugleich zur Verpflichtung eines jeden macht. (…)
      Ich wollte nur ausdrücken, dass die Rezeption der Kantischen Aufklärung in der geschichtlichen Situation, in der vor allem Deutschland sich befindet, an der Zeit ist. Wenn in den gesellschaftlichen Formen, die in den kommenden Jahrzehnten auf der Welt sich ausbreiten werden, die theoretischen und praktischen Ideen, wie sie von Kant entfaltet wurden, nicht überleben, wenn sie dem was droht, sich nicht entgegensetzen, wird der Rückfall unaufhaltsam sein.
      Kants Individualismus enthält noch die Wahrheit des Sozialismus in sich. Während der Osten, gegen den Europa sich behaupten will, dem Sozialismus sozusagen das Kantische Erbe ausgetrieben hat, besitzt in ihm der Westen die Idee der sozialen Gerechtigkeit in ihrer sublimsten Gestalt. So wenig sind Freiheit und Gerechtigkeit nach Kant voneinander zu trennen, dass er, wie sein Vorgänger Rousseau, das Eigentum an Grund und Boden in Frage stellt. (…)
      Es ist wahr, dass Sozialismus, der nicht Erfüllung des Individuums bedeutet, wie seine Begründer es meinten, zur totalitären Barbarei wird. Andererseits steht Individualismus, der zur sozialen Gerechtigkeit nicht überzugehen vermag, in Gefahr, ins Totalitäre sich zurückzubilden. Die Einheit von Freiheit und Gerechtigkeit gehört zum Kern der Kantischen Philosophie. Dass allgemeine Bemühen, dass Aufklärung in ihrem Sinne ganz aufgenommen wird und nicht zuletzt sehr ernsthaft in der Erziehung wirksam wird, könnte mit Recht Bewältigung der Vergangenheit heißen. Es wäre ein Bürge dafür, dass sie sich nicht wiederholt.“

      (aus: Max Horkheimer – Kants Philosophie und die Aufklärung (1962), in: Max Horkheimer – Gesammelte Schriften Band 7: Vorträge und Aufzeichnungen 1949-1973, Fischer, 1985, S. 170 f.)

  20. Interessanter Artikel auf SpOn:

    „Karrierefrau, 35, Single

    „Wenn ich Männer treffe, haben die alle schon eine Frau“

    Anna hat promoviert, Preise gewonnen und schnell Karriere gemacht. Leistung macht glücklich, dachte sie immer – bis jetzt.“

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/karrierefrau-mitte-30-single-wenn-ich-maenner-treffe-haben-die-alle-schon-eine-frau-a-1139129.html

    Da werden viele Vorurteile bestätigt.

    • „Meine Unabhängigkeit ist ganz sicher hinderlich bei der Suche. Ich will den Typen nicht bewundern. Aber ich glaube, damit kommen viele Männer nicht klar. Ich will auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Wenn ich Männer treffe, haben die alle schon eine Frau, die zu Hause die Kinder hütet, während der Mann durch die Welt tingelt, sich selbst verwirklicht, seinem Beruf nachgeht und abends dann auch noch manchmal nette Kolleginnen ausführt.“

      Es scheint ausgeschlossen, das eine Frau die zu Hause die Kinder hütet, sich damit selbst verwirklicht.

      Ihr Bild von dem Arbeitsalttag von Männer ist zudem absurd.

      • Ja, dieses Bild ist absurd. Aber es ist eine gängige feministische Argumentation. („Männer DÜRFEN sich im Job verwirklichen….“)

    • Den typischen Dreh bekommt der Artikel an der Stelle:

      „Widersprüchlich? Mag sein. Aber Annas Widersprüche sind nicht nur ihre eigenen. Sie zeigen, wie es noch immer – gerade für Frauen – anstrengend sein kann, sich gegen gesellschaftliche Normen zu wehren und den eigenen Weg zu finden.“

      Ganz elegant, in wenigen Sätzen wird tatsächlich ein höchst individuelles emotionales Problem zu einem gesellschaftlichen Problem deklariert.

      Also, was genau ist jetzt Annas Problem?

      „Ich dachte immer, ich werde glücklich durch Leistung.“

      Nunja, sie hat ja schon einige Leistungen hinbekommen. Dass diese sie nicht glücklich machen, hätte sie also schon früher merken können.

      „Ich habe viel zu viel auf das geschaut, was andere von mir denken und was die von mir wollen und bisher eben erschreckend wenig darüber nachgedacht, was ich eigentlich will“

      Was jetzt Klischee ist, mir aber bei Frauen schon sooo oft begegnet ist: Sie wissen wirklich nicht, was sie wollen. Und dann gehen sie nach ihrem Gefühl und das sagt ihnen „Was Du machst ist gut, wenn andere das gut finden“. Kann natürlich schwer in die Hose gehen.

      Und der nächste Klassiker: „Ich habe doch auch Wünsche und Träume und bin nicht weniger wichtig als mein Mann, der Professor ist oder eben Ingenieur.“

      Malermeister? Paketdienstfahrer? Verkäufer im Schuhgeschäft? Die gibts für sie nicht als Mann. „Auf Augenhöhe“ meint bei Frauen eigentlich immer „auf Augenhöhe wenn ich 12cm Heels anhabe“ im körperlichen wie auch im Sinne gesellschaftlicher Status. Aber dennoch soll sich Mann natürlich für ihre Arbeit ernsthaft interessieren…

      Achja, ich hätte gerne eine Frau die filigran und anmutig ist wie eine Ballerina. Aber gleichzeitig auch etwas stämmiger und robuster, damit man im Bett was mit ihr anfangen kann und sich keine spitzen Beckenknochen in einen reinbohren. Sie soll gerne ausgehen und Parties mitmachen aber auch häuslich sein. Sie soll sich geschmackvoll modisch stylen aber auch praktisch und unkompliziert sein. Sie soll belesen sein und vielfältige Interessen, aber dennoch immer Zeit für mich haben…

      Man merkt schnell, wie absurd das vice versa ist…

      „Sobald ich im Ausland bin, geht bei mir irgendwas auf. Ich habe das Gefühl, frei zu sein. Dort treffe ich immer Leute, die mich so nehmen wie ich bin, die sagen ‚Mensch, du bist nett!‘, aber die wissen gar nicht, was ich mache.“

      Das kann sie auch zwei Ortschaften weiter haben. Man merkt, wie sie hier wieder beginnt ihre Sehnsüchte zu projizieren…

      Naja, es ist vielleicht doch kein rein individuelles sondern zumindest ein kollektives Problem…

  21. Wer ist die Frau in der BBC Talkshow? Zu geil! Das haben die Briten wirklich anderen voraus. Die reden öffentlich über Feminismus und dabei lassen sie sogar Kritiker zu Wort kommen.

    Und was die Feministin da sagt: Beim Feminismus von heute geht es um die frei Wahl der Frau zu entscheiden ob sie arbeitet oder nicht!!!!!!! Ob sie arbeitet oder nicht!!!!! A-b-g-e-f-a-h-r-e-n! Helft mir nochmal. Wie waren nochmal die verschiedenen Lebensentwürfe für Männer? Da gab es doch:
    1. Vollzeit
    2. Vollzeit
    3. Vollzeit
    4. Gefängnis

    Oder der Typ in der gleichen Show. Als die Feministin da anfängt zu faseln was wir heute für tolle Feministinnen haben, die gegen die Trump-Regierung protestieren – die Antwort des Mannes: Ich habe noch keine Feministen gegen die saudi-arabische Regierung protestieren sehen. OWNED!!!!

    • Ein perfektes Beispiel dafür, was Männer alles in Kauf nehmen um EINE Frau zu beeindrucken.

      Natürlich würde man so etwas auch von Frauen erwarten.

      • Gehört weiter runter als eigener Beitrag.
        Evochris: Guck dir an.

  22. Massiv verschoben hat sich auch die Einschätzung der Frage, ob Frauen oder Männer bessere Chancen an der Universität haben. Auf die Frage „Haben Ihrem Eindruck nach weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen geringere oder größere Chancen, eine Anstellung an der Hochschule zu bekommen, als gleich begabte männliche Kollegen?“ antworteten 1976 37 Prozent der Professoren, Frauen hätten geringere Chancen. Lediglich ein Prozent hielten sie für bevorzugt, die übrigen sagten, sie hätten gleiche Chancen oder äußerten sich unentschieden. Dieses Bild hat sich heute umgekehrt: 2016 antworteten noch 10 Prozent der Professoren, Frauen hättengeringere Chancen, während 44 Prozent ihnen bessere Chancen zuschrieben. Bei dieser Frage gibt es naheliegenderweise große Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Befragten, doch auch die Frauen sagten mit einer knappen relativen Mehrheit von 48 zu 44 Prozent, Frauen hätten mindestens die gleichen Chancen auf eine Anstellung an der Universität wie Männer (Grafik 2). Aus einer Frauiskriminierung ist nach dem Eindruck einer Mehrheit der Hochschullehrer eine Männerdiskriminierung geworden.

    https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/petersen.pdf

    Na dann ist ja alles gut!

    • „Aus einer Fraueniskriminierung ist nach dem Eindruck einer Mehrheit der Hochschullehrer eine Männerdiskriminierung geworden.“

      Dieser Eindruck ist kein Zufall, denn Frauen werden an Unis ganz offiziell systematisch bevorzugt.

      Seit über 10 Jahren haben weibliche Bewerber eine deutlich höhere Chance, einen Ruf auf eine Professur zu erhalten,als männliche, s. GWK-Statistiken.

  23. Outch!

  24. Aus dem Mediendschungel:

    Simone Schmollack von der TAZ versucht, Thomas Fischer in einem Interview hochzunehmen. Der läßt sich aber nicht vor den feministischen Karren spannen und ist mit der Verschriftlichung des Interviews nicht einverstanden. Schmollack reagiert gereizt und veröffentlicht statt des Interviews einen offenen Brief an Thomas Fischer in der TAZ:

    https://www.taz.de/!5390030/

    Darin wiederholt sie vor allem ihre Suggestivfragen und kritisiert die Antworten von Fischer, ohne daß man diese genau kennt.

    Fischer läßt sich nicht lange bitten und antwortet genauso offen in einem Gast-Beitrag auf meedia.de:

    http://meedia.de/2017/03/21/fischer-frauen-und-die-taz-thomas-fischer-zur-geschichte-eines-gescheiterten-interviews/

    Er ist so „gemein“, größere Teile des Interviews zu veröffentlichen, und zwrar solche Teile, in denen er sich nach Schmollack als alter Frauenfeind gezeigt hat. Die Sache geht nicht gut aus für Schmollack…


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