Selbermach Mittwoch 104 (15.03.2017)

Schreib mal was interessantes.

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45 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 104 (15.03.2017)

  1. Das hier hatte ich vor zwei Tagen schonmal unter dem Selbermach-Samstag erwähnt, aber da es vielleicht für einige hier interessant sein könnte und damit es nicht untergeht, poste ich es hier nochmal:

    Zum Aufstieg der postmodernen Linken gibt es aktuell einen interessanten Artikel, allerdings auf dem deutschen Webportal des russischen Propagandasenders RT Deutsch:

    Die Postmoderne und die CIA – eine Liebesgeschichte
    von Timo Kirez

    Ein mittlerweile öffentlich zugänglicher Bericht der CIA aus dem Jahr 1985 belegt das große Interesse der CIA an so genannten poststrukturalistischen Denkern wie Michel Foucault, Jacque Lacan und Rolandes Barthes. Das Missionsziel: die Spaltung der Linken.

    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/47494-postmoderne-und-cia-eine-liebesgeschichte-poststrukturalistische-denker/

    Trotz des an sich sicherlich fragwürdigen Webportals hört sich die Theorie in dem Artikel m.E. plausibel an.

    Unser Mitkommentator El_Mocho hatte dazu angemerkt:

    Das Original findet sich hier: http://zinc.mondediplo.net/sites/155978

    Einschließlich CIA-Text als pdf.

    Schon witzig.

    • „Ein mittlerweile öffentlich zugänglicher Bericht der CIA aus dem Jahr 1985 belegt das große Interesse der CIA an so genannten poststrukturalistischen Denkern wie Michel Foucault, Jacque Lacan und Rolandes Barthes. Das Missionsziel: die Spaltung der Linken.“

      Das ist wahrlich interessant und meine Vermutung schon seit langem.

      “ des russischen Propagandasenders RT Deutsch“

      Der russische Propagandasender hat einen Vorteil gegenüber den deutschen Propagandasendern: er nudelt mir nicht monatlich über 17 Euro aus dem Kreuz.

      Wobei ich zugeben muss, dass ich den objektiven Vergleich zur ARD leider nicht leisten kann. Die ARD stellt nämlich nicht ausreichend Serverkapazität zur Verfügung, damit ich ihr Programm im Stream länger als 5 Sekunden sehen kann. Zahlen muss ich natürlich trotzdem.

    • @Leszek,

      dies ist zweifellos eine der beknacktesten Verschwörungstheorien mit der CIA. Schon allein deswegen, weil die Linken während des „Roten Jahrzehnts 1967-77“ (Gerd Koenen) sicherlich nicht die CIA brauchten, um sich in autistische Politsekten aufzuspalten. Dazu reichte schon das aufgeblasene Ego und die infantilen revolutionären Allmachtsphantasien der maßgeblichen Akteure und „Intellektuellen“. Es bedurfte auch gewiss keiner CIA Geheimdossiers, um über die mörderischen Schweinereien des real existierenden Sozialismus Bescheid zu wissen. Es war vielmehr schon eine veritable, aktive psychologische Verdrängungsleistung nötig, um den roten Terror, den Stalinismus, die Interventionen in der DDR, Ungaren & der Tschechoslowakei, den Maoismus, die aggressiven Eroberungskriege Nordkoreas & Nordvietnams nebst weltweiter Unterstützung linksradikaler Guerilleros, Aufständischer und Terroristen zu ignorieren.

      Man fragt sich, ob es der von dem Bruder Nr. 1 veranstalte größte Massenmord der Menschheitsgeschichte (relativ zur Bevölkerungsdichte) war, der J.P. Sartre schließlich doch noch zu einer gewissen Restbesinnung finden ließ. Immerhin war Pol Pot Pariser Student, Mitglied der französischen Kommunisten und „Befreiungskämpfer“ gegen den französischen Imperialismus. Angesichts der bemerkenswerten Untiefen moralischer Verkommenheit, in die Sartre vorgedrungen war, nimmt sich seine laue Selbstkritik aber schon eher als die typisch linke Art aus, sich selbst äußerst großzügig Absolution zu erteilen – in auffälligem Kontrast zu den ansonsten penibelst geführten Bilanzen der Neidarithmethik.

      Somit kann ausgeschlossen werden, dass die behauptete Spaltung in eine (ältere, materialistische) soziale und eine (neuere postmoderne & -strukturalistische) kulturelle Linke Folge einer Geheimdienstkabale gewesen sei. Vielmehr fand eine kollektive Flucht der Linken ins Postfaktische statt, hatten doch alle das Ideologische Problem zu bewältigen, mit dem manifesten und krachenden Scheitern sozialistischer Utopien in der realen Welt, sowohl in ökonomischer als auch sozialer Hinsicht, irgendwie klar zu kommen. Der historische Materialismus musste irgendwie psychologisiert werden, um zumindest kümmerliche Reste eines Realitätsbezuges zu wahren. Angesichts des Massenwohlstandes in der ersten Welt, musste die westliche soziale Linke der Arbeiterklasse ein diffuses, psychosomatisches Leiden am Kapitalismus andichten, während die anderen gleich zu blankem Gesinnungsterror übergingen. Der Social Justice Warrior ist ein Marxist, der sich von dem Anspruch befreit hat, irgendetwas ökonomisch Sinnvolles zustande bringen zu wollen.

      Dabei ist Letzteres keineswegs etwas Ungewöhnliches, eher ein Paradigma. Das wohl schlagendste und mörderischste Anschauungsmaterial liefert die „Große Maoistische Kulturrevolution“ in China. Nachdem der große Vorsitzende sein Volk mit dem „Großen Sprung nach vorne“ buchstäblich in den Abgrund millionenfachen Hungertodes geführt hatte, fühlte er sich von seinen ZK-Kollegen etwas an den Rand gedrängt, zwang sie dann aber mit dem ihm eigenen infernalischen Elan, ihre Privilegien zu prüfen, wiederum ein mit zahllosen Leichen gepflasterter Weg, der das blamable Scheitern des großen Sprunges, lebensverkürzend den üblichen „Konterrevolutionären Kräften“ in die Schuhe schob. Bei dieser großen Kunst des noch größeren Vorsitzenden muss jede Feministin vor Neid erblassen.

      • „dies ist zweifellos eine der beknacktesten Verschwörungstheorien mit der CIA.“

        Die CCF-Finanzierung durch den CIA ist keine „beknackte Verschwörungstheorie, sondern ein allgemein bekannter alter Hut.

        Und das Interesse an „french intellectuals and US interests“ geht aus dem freigegebenen Geheimdossier hervor.

        Leider ist ein ellenlanger Aufsatz nur lesenswert, wenn er faktenbasiert ist und nicht, wenn man sogar von Leszek direkt verlinkte Dokumente ignoriert.

  2. Hier mal die Lesermail zu einem Thema das von Feministinnen auch völlig vermieden wird:

    Destatis hat ja bereits darauf hingewiesen, dass der bereinigte Pay Gap bei nur 6% steht, wobei einige Daten, die diesen Restwert ganz oder teilweise erklären könnten, halt nicht zur Verfügung stünden. Natürlich lautet die patzige Antwort der Social Justice Warriors darauf, dass die 6% ja wohl auch unakzeptabel seien. Dass wir einfach nicht alle Daten haben, um selbige erklären zu können, ist diesen Leuten natürlich egal. So weit, so üblich.

    Es gibt aber einen anderen Bereich, zu dem wir sehr wohl Daten haben, nämlich zur Rentenbezugsdauer. Der Gap zu Ungunsten der Männer hat sich bei selbiger mit den Jahren vergrößert, von knapp 10% im Jahr 1960 auf mittlerweile 24% im Jahr 2015. (Männer beziehen 17,5 Jahre Rente, Frauen hingegen mit 21,7 Jahren 24% mehr). Wenn diese 24% auch in den jeweiligen Rentenbeiträgen repräsentiert wären, müsste der Beitragssatz der Frauen 23,2% statt 18,7% betragen. [18,7% *1,24 = 23,2%]

    Dies geschieht natürlich nicht. Der geldwerte Vorteil zu Gunsten der Frauen alleine aus dieser Sache beträgt also schon mal 4,5 Prozentpunkte. Wenn wir diese korrekt anrechnen, schrumpft selbst der noch nicht komplett bereinigte Gender Pay Gap auf nur noch 1,5% zusammen. Wohlgemerkt, nur fiskalisch gesehen.

    http://genderama.blogspot.de/2017/03/debatte-muss-ich-mein-haustier-gender.html

    Es bleibt dabei: „Gleichberechtigung“ oder was auch immer nur da wo es Frauen nützt.

    • Das ist tatsächlich ein ziemlich interessanter Gedanke, der mir auch noch nie gekommen ist! – Dass Altersarmut von Frauen beklagt wird, weil so viele Männer nicht alt genug werden, sie erleben, ist ja bekannt, aber das ist noch ein ganz neuer Aspekt.
      An sich natürlich albern, solche Dinge aufzurechnen, wo wir doch eine Solidargemeinschaft sein wollen, aber wenn schon Aufrechnen, dann ist es wohl tatsächlich sinnvoll zu überlegen, ob man wirklich eine Sache bezahlen muss, die man nach statistischer Wahrscheinlichkeit gar nicht oder weniger nutzen kann.
      Nicht, dass ich für ein solches System wäre, aber als Konterargument ist das nicht schlecht.

      • Eine ältere weibliche Person aus meinem Umfeld rastet bei diesem Problemfeld weibliche Altersarmut regelmäßig aus, ich gebe mal kurz ihre Argumente wieder:

        -woher wollen Sie Rente, wenn sie nie gearbeitet haben !
        -warum haben sie keinen anständigen* Mann gehabt, bzw. den verlassen dann hätten sie Witwenrente
        -Ich habe wegen der Kinder jahrelang pausiert, das war die schönste Zeit meines Lebens, da kann ich jetzt nicht jammern, wenn ich weniger Rente habe.

        Das sind so ihre immer wieder kehrenden Argumente

        *Anständig nach ihrem Verständnis heißt treu und gut verdienend

  3. Gerade bei ‚New Real Peer Review‘ gefunden:

    Inzwischen geben sie es offen zu, daß Sinn und Zweck der ‚Women Studies‘ das ist was wir schon lange wissen, Zitat:

    ‚to train students […] to serve as symbolic „viruses“ that infect, unsettle , and disrupt traditional and entrenched fields‘

    Link zu der Veröffentlichung ist in dem Twitter-Link, wenn man es durchhält kann man es sich durchlesen. Es geht dort einfach so weiter; z.B.:

    wo offen davon geredet wird daß es das Ziel ist traditionelle Disziplinen wie Mathematik oder Physik zu unterwandern und feministisch umzutrimmen.

    Letztendlich das gleiche Vorgehen wie Scientology (dessen Parallelen zum heutigen Feminismus schon des öfteren gezogen wurden)

      • Tja, stellt sich heraus, dass Feminismus gar nicht Krebs ist… Sondern AIDS. Die Analogie ist gar nicht mal so abwegig. Women’s Studies ist HIV, verursacht Feminismus/AIDS, und damit ist man extrem empfindlich für alles. Und Sex wird für den Partner zum Abenteuer.

  4. Heute #imzugpassiert:

    Ein Mädel und ein Typ, unterwegs zur Uni unterhalten sich über eine Dozentin. Sagt sie zu ihm: „Und dann sagte eine Kommilitonin in der Veranstaltung: „der Bewerber hat das beste Ergebnis erzielt“, woraufhin die Dozentin erwiderte, dass das diskriminierend sei.“

    „Spinnt die?“ fragt der Typ, woraufhin sie antwortete: „Keine Ahnung, sollen wir jetzt immer beide Formen sagen? Statt wie bisher einfach so? Ich meine es wäre diskriminierend, wenn man sagen würde, nur Männer könnten der beste Bewerber sein. Aber so!“

    Ich musste schmunzeln. Eine Uni-Dozentin findet die Formulierung „der Bewerber hat das beste Ergebnis erzielt“ frauendiskriminierend.

    Aber die Studis sind fit. There is always hope!

    • Es ist mMn absurd, eine genderneutrale Sprache einzufordern bzw. eine Diskriminierung ggü. den Frauen zu wittern, wenn es sich bei diesem konkreten Bewerber tatsächlich um einen Mann gehandelt hat.

      Ich mache bei diesen Themen immerwieder zwei Beobachtungen;

      1. Menschen, wie die o.g. Dozentin, scheinen nicht mehr Willens oder in der Lage zu sein, Geschehnisse innerhalb eines individuellen Rahmens zu interpretieren. In deren Augen treffen keine Individuen aufeinander und interagieren aufgrund ihrer persönlichen Eigenheiten auf ihre eigene Weise mit ihrer Umwelt, sondern alles Geschehen ist das Ergebnis irgendeiner Gruppenzugehörigkeit.

      2. Bei ihrem Willen, sich für andere einzusetzen, warten Menschen wie die Dozentin schon gar nicht mehr darauf, von den (vermeintlichen) Opfern „beauftragt“ zu werden, sich in ihrem Sinne für sie einzusetzen. Sie ermächtigen sich einfach selbst. Und bei Bedarf auch gegen den Willen ihrer vermeintlichen Schützlinge. Oder hat sich irgendeine Frau tatsächlich bei der Dozentin über die Formulierung der Studentin beschwert?

      • Das ist keinesfalls so. Aber es wäre auch falsch anzunehmen das Studenten automatisch die geistig moralische Elite sind, das allerdings

  5. Wenn sollte man für ein Interview für den Film „The Red Pill“ einladen. Jemand vom Produktionsteam? Die Hauptverantwortliche? Männerrechtler? Oder eine Professorin für Women’s Studies, die Angst vor anderen Meinungen hat und denkt, das Worte Gewalt sind? – Na-ja, ich weiß, das ist eine rhetorsiche Frage.

    Die Madame hier hat den Film offentichtlich nicht gesehen denn sie behauptet es geht darin um PUAs, die das Recht fordern Frauen zu ficken, wann und wo sie wollen. Das sie sich ohne den Film gesehen zu haben, traut ein Interview dazu zu geben, zeigt nur das sie voll darauf gesetzt hat das ihr keine kritischen von dem femizentrischen „Interviewerin“ gestellt werden.

    Sie zählt dann sogar einige der Probleme auf, die MRAs immer wieder thematisieren und sie sagt sogar dass das reale Probleme sind! AAABBBEEERRR… Männerrechtler benutzen diese Themen nur vorgeblich. In Wirklichkeit kämpfen Männerrechtler nur darum Frauen vergewaltigen zu dürfen.

    Kein Witz. Das sagt die wirklich. Im Fernsehen.

    Warum nur hat Feminismus so ein Imageproblem. An Personen wie diese Sullivan, bei der jeder Satz eine Lüge ist, kann es nicht liegen. Grund muss sein, dass die Gesellschaft Frauen hasst!

  6. „The God’s Must Be Crazy“
    http://thezman.com/wordpress/?p=9824
    „Feminist have also conjured a monster, the opposition to which has become their rallying cry. Campus Rape Culture™ is not a real thing in the sense that it exists. Instead, it is a metaphysical concept that causes all sorts of bad things. The result is we have a line of hungover coeds at the rape counseling center blaming the campus rape culture for why they woke up with their underwear on their head. The rarity of actual rape on campus is held up as proof of the insidiousness of Campus Rape Culture™.
    Eric Hoffer said, “Mass movements can rise and spread without belief in a God, but never without belief in a devil.” This is true, but the latter always results in the creation of the former. Once the great evil has been identified and described, there has to be a moral code in response to it and that requires a transcendent authority to animate. Otherwise, the moral code is just a list of preferences that can be disputed or discarded. If those preferences have the color of authority, one beyond the reach of man, then it has power.“

  7. Wie sehr ihr Maas‘ neuesten Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von „Hasskriminalität“ in sozialen Netzwerken? Den vollständigen Wortlaut des Entwurfes habe ich bisher nicht gefunden, aber das hier dürfte ziemlich offiziell sein:
    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2017/03142017_GE_Rechtsdurchsetzung_Soziale_Netzwerke.html

    Kernpunkt ist:

    Die Betreiber sozialer Netzwerke werden verpflichtet,

    offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren,
    jeden strafbaren Inhalt innerhalb von 7 Tagen nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren…
    […]
    Betreiber sozialer Netzwerke, die ein wirksames Beschwerdemanagement gar nicht oder nicht richtig einrichten – insbesondere weil sie strafbare Inhalte nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig löschen – begehen eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße von bis zu fünf Millionen Euro gegen eine für das Beschwerdeverfahren verantwortliche Person geahndet werden. Gegen das Unternehmen selbst kann die Geldbuße bis zu 50 Millionen Euro betragen.

    Danisch hat dazu ja auch schon einiges geschrieben. Das muss man sich mal klar machen – es sollen also Unternehmen darüber urteilen, was strafbar ist, und zwar innernhalb von 1-7 Tagen!
    Bei Maas (bzw. den hinter ihm stehenden treibenden Kräften) bin ich mir immer unsicher, ob es sich um Inkompetenz oder eine gezielte Aushöhlung des Rechtsstaats handelt. Was das Ergebnis eines solchen Gesetzes wäre, ist offensichtlich – die Betreiber sozialer Netzwerke würden, um kein Risiko einzugehen, so ziemlich auf jede Beschwerde hin den betreffenden Inhalt löschen. Eine super Sache, um das Internet auf Linie zu bringen, und vielleicht ist genau das auch das Ziel.

    • „Bei Maas (bzw. den hinter ihm stehenden treibenden Kräften) bin ich mir immer unsicher, ob es sich um Inkompetenz oder eine gezielte Aushöhlung des Rechtsstaats handelt.“

      Sowohl als auch. Bei YouTube gibt’s das ja schon längst mit Urheberrechts-Beschwerden, die nicht belegt werden müssen – und nun soll’s halt auch auf Netzwerke ausgedehnt werden. Außerdem alles so schön schwammig ausgedrückt, dass da ggf. so ziemlich alles ein „Netzwerk“ ist … wordpress.com ist sicherlich auch bald dran.

  8. It’s not only the New Swedes that need to integrate, but the old Swedes have integrate as well.

    Lol, ich vermute einige Schweden werden doch arg überrascht sein, dass sie ohne es zu wissen und vielleicht auch ohne es zu wollen in einen neuen Kulturraum gezogen (ohne umzuziehen) und sich nun anpassen müssen. Denn die Neuen Schweden fordern ihren Raum und sie werden nicht weggehen.

  9. Anonymous asked: how do i be a good ally. i feel so gross i feel like I’m not doing enough as a white person i want to do better please don’t take this in a bad way

    Well first of all you need to hit the #DELETE on the “good ally” rhetoric bc as a white person you will never truly unlearn racism and you will never truly be a good ally. Solidarity and Good allyism doesn’t actually exist and it was made by (surprise!) white people to give themselves pat on the backs for not calling someone a racial slur. It doesn’t exist and y’all need to stop with this “i’m not racist” and “i’m a good ally” crap because it’s unrealistic and further proves you don’t want to learn on your own accordance but on the emotional labor that POC have to give.

    There is a lot of things about racism that are so complex and you have to understand that you will never understand. You will never understand because you don’t have to actively fight something from birth to death. This isn’t an insult, but a fact that as a white person you will always be ignorant. Constantly. It’s ingrained in you and the structure your ancestors built to keep POC at the bottom.

    However, to be, yknow, not shitty is actually talking to POC. Like you can’t do anything if you don’t interact with POC. Listen to us, listen to our problems and rant posts we make in regards of racism. Reblog posts that talk about racism, i have a ton in my xx tag that are good. Realize that you are the problem and will always be a problem no matter how “not racist” you are.

    If you can, actively protest. Actively go to BLM protests. Actively go to protests and know how to protest. Never organize protests that are racially charged like a white person should never organize a BLM protest. If you can’t protest, actively reblogging posts and consuming media by POC is good too.

    You have to be active. You HAVE to be. There is nothing worse than a white person who is not actively fighting what kills people on a DAILY basis. As a white person you must be active in fighting the oppression you inherently emit or you are not helping. You simply are not helping and while it sounds tiring being actively involved in “”politics”” (racism and the fight against it is not and never will be politics but that’s another conversation for later) think about how many poc are fighting right now because their existence is hated. It’s tiring and I wish I could take a break but I have been fighting since I was born and the bare minimum is asking whites to fight with us.

    Expecting POC to educate you in every little thing is a privilege. Expecting to be educated is not only ignorant but it also means you think of us as some tool to further an agenda. This is different but it’s true to the matter that you, as a white person, have to CONTINUOUSLY be researching. Educating is an emotional feat and it gets a bit tiring for POC to constantly have to educate. Everyday, we educate. Don’t be lazy. Before you ask your local coloured neighbor on if this is racist or not, look it up. If you don’t really get the basis of something, look it up first. I get that you can’t do that for everything but trying is key.

    On a further note, intracommunity issues STAY intracommunity. Do not get involved or put opinions in these things. They do not affect you (most of the time).

    Also have common sense? Think.

    Sometimes all you can do is listen, reblog posts and research but that’s better than nothing. You have to do something in order to combat the racism you have internalized and will always have internalized. Racism is not unlearned but the ways you act on it can be.

    soggystyrofoam.tumblr.com/post/157021796899/how-do-i-be-a-good-ally-i-feel-so-gross-i-feel

    Welcome to tumblr…

    via

    http://www.youtube.com/watch?v=wUwwXEqqFMI

  10. Die SJW spielen auch im Spiegel Scheibe:
    Rammstein als „Urszene von Pegida und AfD“:
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/rammst…-a-1138891.html

    Gott sind die doof, Rammstein ist der Nachfolger von Feeling B, welche zur Punkopposition gegen die DDR gehört haben:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Feeling_B#…d_Nachwirkungen

    Alles was ein bisschen pathetisch und martialisch rüberkommt ist Nazi – ach vergesst es, der Journalismus im Spiegel ist komplett im Arsch.

    • Was für ein Bullshit.

      Man muss sich nur mal ein Interview mit denen Ansehen… Recherche scheint heutzutage zu einem großen No-go unter Journalisten zu werden.

      Aber er hat natürlich recht: wenn weiße Männer Haut zeigen, müssen das Nazis sein:

      • Sind wir nicht längst schon so weit, dass Maskulinität = Nazi ist?

        Die Herzeleid hatte damals ein Freund vom Studium „im Osten“ mitgebracht, als Rammstein im Westen noch kaum einer kannte. Wenn ich die nur damals richtig verstanden hätte…

  11. @ichichich

    Leider ist ein ellenlanger Aufsatz nur lesenswert, wenn er faktenbasiert ist

    in der Tat, und es wäre sicher wünschenswert, wenn sie die von mir aufgezählten Fakten mal zur Kenntnis nehmen würden. Es war schon immer das Kardinalproblem der Linken, dass Fakten vor allem dann für sie interessant sind, wenn sie in den ideologischen Kram passen.

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