Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 11. März 2017

Selbermach Samstag 229 (11.03.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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Responses

  1. Ich bin gerade über ein „Mem“ gestolpert, das ich ernst im urban dictionary nachschlagen mußte:

    http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Hugh%20Mungus

    Dort heisst es:

    „A Black Lives Matter protester Zarna Joshi confronted the man after the interview, and asked to know his name. The man replied „Hugh Mungus“. Ms Joshi then proceeded to claim that this was somehow harassment, and demanded the police be called. When officers arrived, she refused to speak to them.“

    Hintergrund für diesen Eintrag im dictionary ist wohl folgendes Video, das von einer SJW gemacht wurde.

    • „demanded the police be called. When officers arrived, she refused to speak to them.“

      Diese Person ist absurd.

    • Das sind zwei wirklich gute Punkte!

  2. Der Y-Kollektiv Youtubekanal hatte kürzlich eine tolle Doku über zwei Frauen die sich eine Stripshow anschauten. Der Filmer ließ es sich zur Abwechslung mal nicht auf sich sitzen und hakte immer nach.

    „Wie würdet ihr es finden wenn eure Männer in eine Stripshow gehen würden.“
    „Ich würde wahrscheinlich schon eifersüchtig werden. Aber wenn wir Frauen sowas machen, ist das schon OK, weil Männer haben sich selber nicht so gut unter Kontrolle“

  3. „Trump und Beyoncé bewegen die Frauen

    «In jüngster Zeit ist Frauenverachtung und Sexismus wieder salonfähig geworden», sagt Amlinger. Ein Symbol dafür sei Donald Trump, dessen Wahl zeige, dass jemand «trotz übelster Frauenverachtung ins höchste Amt der Welt gelangen kann».“

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/28984636

    Wenn es immer noch um das „grab em by the pussy geht“, das war 2005.

    Was ist seine übelste Frauenverachtung? Zu sagen das es Frauen gibt die sich von einem Star an die Pussy fassen lassen?

  4. Kleiner Buchhinweis, (den ich kürzlich auch schon bei Man Tau gepostet hatte):

    Einige Männerrechtler interessieren sich ja auch für eine kritische Analyse des Neoliberalismus, daher hier ein Hinweis auf ein kürzlich erschienenes Buch zur elitesoziologischen Machtstruktur-Forschung.

    Um das Verhältnis von gesellschaftlichen Strukturen einerseits und konkreten personalen Herrschaftsakteuren andererseits genauer zu bestimmen, ist die sozialwissenschaftliche Elitenforschung wichtig.
    Bezüglich des Verständnisses zeitgenössischer ökonomischer und politischer Herrschaftseliten in ihren jeweiligen soziologischen Zusammenhängen hat u.a. die elitesoziologische Strömung der Power Structure Research (Machtstruktur-Forschung) – die sich ideengeschichtlich wesentlich ausgehend von Werken des Soziologen C. Wright Mills und des Politikwissenschaftlers Franz Neumann (letzterer gehörte zur Frankfurter Schule) entwickelt hat – wichtige Beiträge geleistet:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Power_Structure_Research

    In Deutschland hatte z.B. der leider kürzlich verstorbene Elitesoziologe Hans Jürgen Krysmanski zu diesem Thema gearbeitet, ich hatte hier hin und wieder Texte von ihm verlinkt, z.B. diese:

    https://web.archive.org/web/20091230054148/http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html

    https://www.heise.de/tp/features/Ueber-die-Identitaet-der-Glaeubiger-des-Schuldners-Staat-wird-nie-gesprochen-3383849.html

    https://www.heise.de/tp/features/Die-Geldelite-verselbstaendigt-sich-3396191.html

    Auch der US-amerikanische Sprach- und Sozialwissenschaftler Noam Chomsky hat Beiträge zur Power Structure Research geleistet.

    Nun ist gerade aktuell ein Sammelband mehrerer deutschsprachiger Elitesoziologen zum Thema Power Structure Research erschienen – ich habe mir das Buch vor ein paar Tagen gekauft und lese es gerade – und ich wollte an dieser Stelle mal auf das Buch hinweisen, falls das Thema vielleicht jemanden hier interessiert:

    Björn Wendt / Marcus B. Klöckner / Sascha Pommrenke / Michael Walter (Hrsg.) – Wie Eliten Macht organisieren. Bilderberg & Co.: Lobbying, Think Tanks und Mediennetzwerke

    http://www.thalia.de/shop/home/suche/?sq=wie+eliten+macht+organisieren&sswg=ANY&timestamp=1489145661470

    Das Buch bietet in mehreren Kapiteln von verschiedenen Autoren eine Einführung in Geschichte sowie aktuelle Forschungsergebnisse und Theorien der Elitesoziologie in der Tradition der Power Structure Research, (Hans Jürgen Krysmanski hatte noch das Geleitwort für das Buch geschrieben).

    Das Buch ist aufgeteilt in 4 Hauptteile mit jeweils mehreren Artikeln zu folgenden Oberthemen:

    1. Soziologie der Machteliten: 60 Jahre »The Power Elite«

    2. Wie Eliten Herrschaft reproduzieren: Die Struktur der (symbolischen) Machtungleichgewichte

    3. Wie Eliten Macht organisieren: Bilderberg und Co. – Elitenzirkel, Thinktanks, Lobbying

    4. Wie Eliten und Journalisten Politik machen: Medienmacht und Demokratie

    Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden:

    http://www.vsa-verlag.de/uploads/media/www.vsa-verlag.de-Wendt-ua-Wie-Eliten-Macht-organisieren.pdf

    • Ich hatte das schon bei der Diskussion um die Vorträge von Professor Mausfeld mitbekommen, danke.

    • Ähhh, bei en.wikipedia nix finden …..

  5. Ich wußte nicht, dass es auch im englischsprachigen Raum soetwas wie „Reichsbürger“ gibt. Man nennt sie dort „sovereign citizens“:

  6. Bei mir gibt’s nochmal was zu Emma Watson, ihren nackten Brüsten und Feminismus:

    http://nur-miria.blogspot.it/2017/03/feminismus-und-nackte-bruste.html

    • Klaro. wer irgendetwas tut, was Männern NICHT auf den Senkel geht oder gar ein kleines Bisschen gefallen könnte – ist Feind.

      • Ist euch auch schon aufgefallen, dass Frauen dauernd ihre Brüste hervorheben, entweder durch Pushups, gewagte Ausschnitte, durch das dauernde Bedecken durch eine Jacke, nur damit mann hinschaut oder durch Strecken der Arme, bzw. Dehnungsübungen,eigentlich eindeutige Paarungsignale…….

        Besonders perfide finde ich die Masche, die gepushten xxs megarausgepushten Nippelchen „heraushängen“ zu lassen, um dann, wenn der Mann endlich angebissen hat, ihn entrüstet, angesichts seiner Geilheit, anzusehen. Das ist schon fast zum totlachen, wäre es nicht so kafkaesk. Fish takes the hook, hah …… femenesque!!!!!!! Kruzifix nochmal!!!!

        • Christina GEIGER (Slalomfahrerein)

        • Ich will Geiger!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        • @Yeph:
          „durch Strecken der Arme, bzw. Dehnungsübungen,eigentlich eindeutige Paarungsignale…….“

          Diese Interpretation von Strecken oder Dehnübungen ist schon ein bisschen übertrieben.

          „Besonders perfide finde ich die Masche, die gepushten xxs megarausgepushten Nippelchen „heraushängen“ zu lassen, um dann, wenn der Mann endlich angebissen hat, ihn entrüstet, angesichts seiner Geilheit, anzusehen.“

          Du scheinst merkwürdige Erfahrungen gemacht zu haben… Meist sind die Frauen, die offensiv ihre Brüste präsentieren, nicht diejenigen, die sich über Blicke beschweren.

    • Zu viele Ausrufe-Zeichen in Deinem verlinkten Kommentar – zu wenige Argumente.

      Als (konsequente) Feministin darf sich Emma Watson nicht an prominenter Stelle, z. B. auf dem Titelblatt „Vanity Fair“, „sexy und verführerisch zeigen“, weil – ja, muß man das jetzt wirklich noch erklären?

      Ich denke, jene besagte Radiomoderatorin hat die Inkonsequenz, um nicht zu sagen: Verlogenheit, klar erkannt, wenngleich sie ihre Kritik weniger sarkastisch und dafür ausführlicher hätte darlegen sollen.

      Besonders peinlich ist, daß Watson so tut, als wüßte sie gar nicht worum es geht: „Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben.“ Ihr Busen hat mit dem Feminismus gar nichts zu tun – und das hat jene Moderatorin auch nicht behauptet -, aber das Präsentieren ihres Busens auf dem Titelblatt von „Vanity Fair“ hat sehr viel mit Feminismus zu tun – genauer gesagt: mit einem Verstoß gegen feministische Grundsätze.

      Man sieht daran sehr schön, was Emma Watson für eine Feministin ist, nämlich gar keine.

      • Ooooch die süße „bossy“ Hermine …… von A zu B-promi. Jetzt noch Lippenaufspritzen und dann Falschbeschuldigungen, die Gina Lisa des Potteruniversums.

        Turn, tun in, drop out ….. dann Entzug und tragische Romanzen und schlussendlich Suizidversuch mit Homöopathie 😉

      • Ist euch schon aufgefallen … eine Autorin hat als Megaerfolg ein Buch über einen männlichen Hauptdarsteller …… Hilarant!!!!

        Hermine ist nur Beiwerk eine nervtötende Streberin. Die tragische Realität auf modernen Schulen?!!!!!!

        • @Yeph:
          „Hermine ist nur Beiwerk eine nervtötende Streberin. Die tragische Realität auf modernen Schulen?!!!!!!“

          Kennst du den Unterschied zwischen einer Schauspielerin und ihrer Rolle?

      • @Jochen Schmidt:
        „Als (konsequente) Feministin darf sich Emma Watson nicht an prominenter Stelle, z. B. auf dem Titelblatt „Vanity Fair“, „sexy und verführerisch zeigen“, weil – ja, muß man das jetzt wirklich noch erklären?“

        Vielleicht solltest du mal versuchen, das zu erklären! Ich sehe das (wie ja auch beschrieben) eben nicht so.

        „Ich denke, jene besagte Radiomoderatorin hat die Inkonsequenz, um nicht zu sagen: Verlogenheit, klar erkannt, wenngleich sie ihre Kritik weniger sarkastisch und dafür ausführlicher hätte darlegen sollen.“

        Was haben sexy Fotos in der Vanity Fair mit Inkonsequenz oder Verlogenheit zu tun?
        Ich kenne keine Aussage von Frau Watson, in der sie sich dafür stark gemacht hat, dass Frauen sich nur noch verhüllt zeigen sollten.
        Feminismus bedeutet eben Selbstbestimmung und nicht, sich von anderen Menschen (egal wie moralisch überlegen sich diese fühlen) vorschreiben zu lassen, was man anzuziehen (oder auch nicht) oder wie man sich zu präsentieren hat.

        „aber das Präsentieren ihres Busens auf dem Titelblatt von „Vanity Fair“ hat sehr viel mit Feminismus zu tun – genauer gesagt: mit einem Verstoß gegen feministische Grundsätze.“

        Und welche wären das?

        • Und welche wären das?

          – Frauen sollten sich nicht als Sexobjekte präsentieren.
          – Frauen dürfen sich so präsentieren, wie sie wollen und keiner hat ihnen Vorschriften zu machen, denn sonst gibt es einen Schlampenmarsch, der sich gewaschen hat!
          – Frauen sollten beruflich Karriere machen.
          – Frauen sind frei und dürfen ihren Lebensentwurf so gestalten, wie sie wollen und niemand soll ihnen vorschreiben, was richtig und was falsch ist.

          Das ist eine kleine Auswahl feministischer „Grundsätze“. Und jeder Mann, der einen dieser Grundsätze kritisiert ist ein Frauenfeind.

        • @Piotr:

          Du merkst aber schon, dass das Widersprüche sind? Das bedeutet vermutlich, dass diese von unterschiedlichen Frauen/Feministinnen bzw. feministischen Strömungen vertreten werden.

          Und mit folgenden Grundsätzen, hinter denen ich als Feministin stehe, lässt sich die Fotostrecke von Emma Watson doch ganz wunderbar feministisch sehen 😉 :

          „Frauen dürfen sich so präsentieren, wie sie wollen und keiner hat ihnen Vorschriften zu machen“

          „Frauen sind frei und dürfen ihren Lebensentwurf so gestalten, wie sie wollen und niemand soll ihnen vorschreiben, was richtig und was falsch ist.“

    • nojo. die doppelstrategie des feminismus ist die: brüste als botschaft der verführung sind verpönt, während brüste als waffe (siehe pussyriot oder ähnliche spacken) großartige mittel der selbstbestimmung sind.

      den meisten männern ist dieser unterschied naturgegeben nicht klar. fühlen die männer sich dadurch leicht irritiert, erklärt das der „feminismus 3.0“ neuerlich zum beweis des prinzipiellen unverständnisses, das männer frauen gegenüber bringen.

      die diskrepanz besteht in einem klaren logischen widersrpuch. nacktheit als verführung und anreiz zur bindung oder als waffe? bloß, dieser widerspruch ist den femanzen selbst nicht bewusst, denn dann müssten sie sich mit einem ziemlich entlarvenden thema auseinandersetzen:

      weibliche sexualität und macht. nacktheit als machtausübung, als waffe. was soll das irritierende an nackten brüsten sein? wohl doch die verfügbarmachung und verfügbarkeit für den adressaten des signals.

      • @zip:
        „nojo. die doppelstrategie des feminismus ist die: brüste als botschaft der verführung sind verpönt, während brüste als waffe (siehe pussyriot oder ähnliche spacken) großartige mittel der selbstbestimmung sind.“

        Auch Verführung kann Selbstbestimmung sein…

        • @Miria

          sag das mal den feministinnen 😀

        • Verrate dir ein geheimnis: verführung ist sogar machtausübung.

        • @zip:
          „sag das mal den feministinnen “

          Stell dir vor: Ich bin sogar selbst eine 😉

        • hoffentlich wissen das die anderen nicht.

    • @Miria

      Ist das nun ein Mangel an Empathie, Altruismus, Ethik???????

      http://www.zeit.de/2009/53/DOS-Altruismus/komplettansicht

      http://cultureofempathy.com/References/Experts/Thich-Nhat-Hanh.htm

      • @Yeph:

        Worauf ist das bezogen?

  7. Ich glaube, das ist kein Fake.

    Thanks, Feminism.

  8. @Christian. Atheism is Unstoppable hat einen neuen Kanal.

    Den ersten Strike hat er anscheinend von einem Fan bekommen, den er geblockt hatte.

    Den zweiten Strike gab es von einem MGTOW, der unzufrieden war als AiU mal eine Frau promotete und dann bei diesem sich selbst als genderfluiden MGTOW bezeichnenden Youtuber kommentierte.

    Bei dem dritten Strike haben seine Hater anscheinend gemerkt das er schon 2 Strikes hatte, weil man dafür wohl für kurze Zeit schon gesperrt wird und haben dann 2 Tage nachdem er wieder on war, alle seine Videos geflaggt.

    Youtube kriegt immer mit wenn ein Video (negativ) geflaggt wird. Die ganzen Likes hingegen zählen gar nicht. Diktatur der Snowflakes.

    4 Jahre Arbeit können von nur 3 Leute zerstört werden. Youtube gibt nicht mal eine Vorwahrung, mit z.B. der Anweisung das entsprechende Video runterzunehmen. Shoot first, ask later…

    Seinen Twitter-Account haben sie auch noch gelöscht und hat schon wieder einen Strike auf sein Youtube-Channel bekommen.

    Er ist ein Arsch, aber seine Videos sind echt gut gemacht.

    • Ich verstehe überhaupt nicht, warum YouTube überhaupt eine derartige Möglichkeit bietet.

  9. more inclusive

    • btw.: Feministinnen haben überhaupt nichts gegen Männer ^^

  10. Ein waschechter SJW Artikel in der ansonsten eher seriösen Schweizer NZZ: Wie Computer lernen, uns zu diskriminieren.
    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/kuenstliche-intelligenz-wie-uns-computer-diskriminieren-lernen-ld.149237

  11. Shia LaBeouf hatte ja diesen 4-Jahre-Livestream geplant, bei dem die Leute wie Gehirnamputierte immer wieder „He will not divide us“ sagen. Das wurde getrollt und das Museum, an dessen Wand die Kamera hing, sagte dann Schluss-aus, verzieht euch. Dann wurde es anscheinend in Texas aufgestellt. Da gab es weniger Trolle, aber mehr Schießereien. Also hat LaBuff die geniale Idee gehabt irgendwo im nirgendwo als stummen Protest diese Fahne wehen zu lassen und sie dabei zu filmen. Der Ort wurde extra nicht bekannt gegeben.

    Einige kennen ja sicherlich 4Chan, niemand trollt das Internet wie sie. Die haben schon Feministinnen dazu gebracht sich in die Hose zu pissen und das als Foto zu posten um damit angeblich Solidarität gegenüber Frauen zu zeigen die keine Binden haben. Und ich glaube auch sie waren es die ein „lernfähiges“ Programm, das durch die Kommunikation mit echten Menschen lernen sollte, innerhalb von kurzer Zeit zu einem Sexisten und Rassist erziehen.

    Irgendwelche Leute haben nun anhand der Sternenbild, die bei Nacht über der Fahne zu sehen sind, dessen Position herausgefunden. WTF!

    Und diese Fahne durch ein „Make America great again“-Cappie und ein Pepe the Frog T-shirt ersetzt:

    Ich weiß, total sinnlos, aber echt zum schmuzeln!

    😄 😄 😄

    https://heatst.com/tech/he-will-not-divide-us-livestream-placed-in-middle-of-nowhere-but-4chan-still-found-way-to-troll-it/

    • Aber schon cool. 😀

  12. Der Brüller des Tages, gesehen heute auf:

    Frau TV bei one HD

    Frauen leiden unter kalten Füßen weil Frauen so viel und intensiv Denken!
    Dadurch wird den Füßen Energie entzogen, die zum Gehirn wandert.

    Bei Männern ist das anders. Männer Denken wenig bis gar nicht, deshalb leiden Männer auch nicht unter kalten Füßen!

    Das war kein Gag, die meinten das ernst… das war das Ergebnis einer Studie im Auftrag von Frau TV, sagten sie.

    Da kann man gegen kalte Füße Frau TV gucken empfehlen, leitet garantiert Energie aus dem Hirn in die Füße 😉

    • „Das war kein Gag, die meinten das ernst… das war das Ergebnis einer Studie im Auftrag von Frau TV, sagten sie.“

      Unsinn. So ungefähr an der Stelle hat bei mir endgültig der Ironiedetektor angeschlagen, der Anfang war lange ambivalent.

      Die Leitseite http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/frau-tv/video-das-ewige-frauendrama—kalte-fuesse–100.html ist eindeutig genug:
      „Fast jede kennt das Problem, auch eine Frau tv Kollegin, lebenslang schon. Aber sie fand, es ist höchste Zeit auch mal mit viel Humor das Thema anzugehen. Warum nicht auch mal über ein „Drama“ herzhaft lachen, vor allem, wenn alles andere versagt.“

    • Das sollte lustig sein. Wirkt aber dennoch sehr bemüht und einfallslos. Im Prinzip eine Adaption von „Männer sind doof, weil das Blut immer woanders hinfließt als zum Gehirn…“

  13. Hier ein Link zur Sendung:
    http://www.ardmediathek.de/tv/Frau-tv/Das-ewige-Frauendrama-Kalte-F%C3%BC%C3%9Fe/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7535528&documentId=41280972

  14. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Maenner-weich-wie-Stahl-Von-Gendered-Technology-und-Normkoerpern-3650157.html

  15. Das Wahlprogramm der Grünen für die BTW ist draußen:

    https://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gruener_Bundestagswahlprogrammentwurf_2017.pdf

    Das Thema „Gleichstellung“ ab S. 58 beinhaltet eigentlich alles das, was ich von den Grünen dazu erwartet habe.

    • Guter Hinweis.
      Es wird wieder Zeit, den anderen Parteien eine Liste maskulistischer Wahlprüfsteine vorzulegen.

    • Ah-ja, sie wollen nur Gewalt an Frauen bekämpfen…

    • Mir ist sofort aufgefallen, dass man – entgegen einem Parteitagsbeschluss – keine Gendersternchen benutzt. Will man die Wähler*innen nicht verschrecken?

      • @Klaus

        Ja, stimmt. Jetzt, wo du es sagst….Aber auch ohne Sternchen enthält das Programm hinsichtlich „Gleichstellung“ nichts, was zeigen würde, daß man an seinen feministischen Grundsätzen auch nur ein kleines bißchen zweifelt. Das könnte eigentlich auch in den 70-er Jahren formuliert worden sein.
        Von daher: Ideologischer Brei, aber eben ohne Sternchensoße.

      • „keine Gendersternchen benutzt.“

        Vielleicht nicht überall, aber keine ist nicht ganz richtig. Wenn man nach * sucht, findet man ca. 40 Treffer. Besonders Lustig:

        „Antragsteller*in: Bundesvorstand“

        Ungefähr so intelligent wie Mitglieder*in. Und ich dachte immer, abstrakte Begriffe hätten keine Geschlechtsorgane.

        • Alles, was auf „er“ endet, ist männlich. Ebenso wie alles, in dem die Buchtabenfolge „man“ enthalten ist.

          Richtig gegendert muss es also heißen: „Jeman*din legte die Messer*innen neben die Teller*innen“

          Zumindest, wenn man ein so verkümmertes Sprachgefühl hat wie Gender*er*innen

        • @mitm

          Ok, Danke fürs Nachzählen. Aber ganz konsequent ist das nicht, da hätten noch viel mehr reingepaßt, nein – reingemusst. :=)

        • @FocusTurnier: „da hätten noch viel mehr reingepaßt, nein – reingemusst.“

          Klar, alleine die prominent plazierte Anrede

          „Liebe Bürgerinnen und Bürger,“

          hat vermutlich stundenlange interne Machtkämpfe zwischen den Realos und den Fundis erfordert.

          „Will man die Wähler*innen nicht verschrecken?“

          Statt Sternen gibt es genügend andere Seelenmassage für die Menschengruppe, die dank Frauenstatut bei den Grünen alle Macht hat. Geht los in der Präambel (P) im Abschnitt „Freiheit im Herzen (FH)“ (was ist das nun wieder???):

          „Wir schaffen endlich Gleichberechtigung und Lohngleichheit (FH-GB)“

          Super! Alle bekommen den gleichen Lohn wie Katrin Özdemir und Cem Göring-Eckardt!

          Seite 1:

          „Wir wollen, dass Frauen endlich genauso viel verdienen wie Männer.“

          Dumpfestes Populismus. Was ist mit „Verdienst“ gemeint“ Monatslohn? Jahreslohn? Falls Brutto-Stundenlohn: sofern die Grünen die implizite Behauptung, das bereinigte GPG sei signifikant von Null verschieden, wie üblich durch Verweis auf die Pressemitteilungen des Destatis belegen wollen, hätte ich hier eine Widerlegung. Aber sicherheitshalber sagen sie nicht genau, was sie meinen, sondern lassen es bei dumpfem Stammtischgenöle.

        • Ich habe es nur überflogen, aber der Text „Antragsteller*in Bundesvorstand“ gehört ja nicht zum eigentlichen Programmentwurf, sondern ist der „Kopf“ der Beschlussvorlage. Der wird in der endgültigen Version für die Wähler*innen nicht mehr auftauchen!

  16. E-Q-U-A-L-I-T-Y: A Tax only for Whites

    It’s irrefutable, white people are privileged. Recognition of this basic fact of life is not enough. It’s time to take action to level the economic playing field. At a time when PoC is still tremendously disadvantaged, despite the best efforts of affirmative action policies, something else must be done.

    [..]

    Single Heterosexual Caucasian Males
    Equality Tax: 5%
    Single Heterosexual Caucasian Females
    Equality Tax: 4.5%
    Married Heterosexual Caucasian Family
    Equality Tax: 4%
    Non-cisgender Caucasian
    Equality Tax: 3%

    http://www.wesplain.com/privilege/white-people-its-time-to-pay-for-privilege-the-equality-tax/

    Ob das wohl dabei helfen würde das Länder mit weißer Mehrheit eine positivere Einstellung gegenüber Immigranten kriegen?

    • Weiße bezahlen in den USA bereits 83% der Steuer, obwohl sie nur 63% der Bevölkerung ausmachen – aber weil sie weiß sind, sollen sie noch mehr bezahlen. Und die denken wirklich das ist gerecht?

      Liegt das an den Helikopter-Eltern die nicht „nein“ sagen können?

    • I identify as a fucking idiot puncher… do I have to pay extra tax?

  17. Ich mag, wie Coltaine mitunter Zynismusgrenzen sprengt.

    Im neuen Video geht es darum, wie Männer sich freiwillig mit dem Glauben an eine Feminine Mystique selbst aufs Kreuz legen und disposable machen.

    Das wird sehr deutlich, wenn man mal versucht, von Frauen weniger respektvoll oder gar ehrfürchtig zu reden.

    Children are Humanities greatest achievement and all thanks to women. Women are beautiful goddesses of creation, carrying and nurturing new life until its ready to enter into our wonderful world.

    kann man auch ausdrücken als:

    Women are creatures the press bucketfulls of genetic spare parts out of their bleeding stink holes.

    Every other mammal on the world manages to go through exactly the same biological process without the need for constant validation and positive reinforcement from everyone around them. You don’t see rabbits having a mental breakdown and gnawing through tubs of carrot flavoured icecream, without Rabbit Oprah on TV telling them how great and wonderful and amazing they all are.

    Der Mann kann formulieren 🙂

    • „… wie Männer sich freiwillig mit dem Glauben an eine Feminine Mystique selbst aufs Kreuz legen und disposable machen.“

      Ja, aber wenn ich’s richtig verstanden habe, sieht Coltaine das auch als so eine Art Selbst-Motivations-Trick: Das, was Männer dazu befähigt, Tag für Tag aufs Neue in das Hamster-Rad zu steigen, ist ihr Glauben an die Frauen, deren (angeblichen) Wert und die Liebe, die sie (angeblich) verdienen.

      Würden sich Männer dieser Illusion nicht hingeben, müßten sie schon bald schlapp machen und „aussteigen“ und damit für Frauen untragbar werden, also den Rest ihres Lebens ohne die geliebten Frauen ertragen …

      • Coltaine ist, soweit ich weiß, MGTOW. Er betont in dem von dir angesprochenen Kontext ja auch noch mal, dass man Frauen entweder lieben oder verstehen kann, aber nicht beides (Barbarossa).

        Wer sich entscheidet, Frauen zu lieben, braucht zumindest zu einem gewissen Grad diese Illusion, zumindest wenn es eine Versorgerpartnerschaft ist.

        Insofern sind das seines Erachtens alles Fascetten.

        FWIW: Ich finde seine Schlussfolgerungen häufig für zu mutig oder radikal. Seine Argumentationen sind trotzdem Ausnahmeerscheinungen, wie sie Gedanken aus verschiedensten Bereichen unter einen Hut bringen.

    • Wäre echt interessant zu prüfen ob Titanic auch so erfolgreich wäre, wenn Jack überlebt und sie als reiche Frau dann mit dem mittellosen Mann zusammen sein würde.

      Hätte auch nicht gedacht das es heute Frauen gibt die ihren Partner direkt fragen ob er für sie sterben würde…

      https://answers.yahoo.com/question/index?qid=20090725003231AA50gM5

      https://www.quora.com/How-would-you-respond-if-a-relatively-new-girlfriend-4-months-asks-if-you-would-die-for-her

  18. Das ZDF (guckt das noch jemand) hat Ärger, weil der Intendant die Frauensendung „Mona Lisa“ absetzen will:

    http://www.tagesspiegel.de/medien/mona-lisa-wird-eingestellt-mainzer-maennerkluengel/19504060.html#kommentare

    • Ist doch klar, weil sie sich ernsthaft seit einigen Jahren auch mit Männerthemen befasste. Leider hat es die mehrheitlich früher von Männern gesehene Sendung nicht aufgewertet.

      Ich hoffe es geht nicht allen männerfreundlichen Sendungen ähnlich.

      Übrig bleibt dann nur noch Junk-tv, DMAX und Stussball, sorry nicht meine Sportart …. Brigitte-tv, Paris-match, RoaylsRoalsRoyals, Noblesse-tv, paarschippe-jetzabba

      • Ich habe diese Sendung nie geschaut. Was wurden denn da für Männerthemen behandelt?

    • „Der Mensch ist Mann, die Frau ist die Abweichung davon. Das ist die uralte Denke aus dem 18. Jahrhundert“

      Feministinnen sind mal wieder am fleißig projizieren.

  19. Der Spiegel verbreitet wieder mal Fake News: „Je gemischter, desto besser die Entscheidungen.“ und „Eine Frauenquote für Aufsichtsräte kann also zu einer besseren Entscheidungsqualität führen, wenn damit die Männerdominanz abgemildert oder sogar ausgeglichen wird“.

    Die Studie, über die der Spiegel berichtet, ist nach meinem Eindruck ein schlechter Witz. Auf https://www.ifw-kiel.de/medien/medieninformationen/2017/bessere-entscheidungen-dank-frauenquote erfährt man: „die Studie kann auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden“ – was soll die Geheimnistuerei??

    Offenbar sind 4*3 = 12 Personen untersucht worden, von denen wird auf x Millionen andere geschlossen – Lächerlich!

    Im Kontext der Werbung für die Frauenquote wird ohne die geringste Evidenz postuliert, diese 12 Leute seien in ihrem Verhalten repräsentativ für die Mitglieder von Aufsichtsräten sehr großer Firmen – haben nur solche Mitglieder an der Studie teilgenommen oder ein paar Studenten??

    Eine weitaus umfangreichere Studie zeigte deutlich, daß Frauen in leitenden Positionen sich ähnlich wie Männer verhalten. Seit Jahren ist auch klar, daß eine Mehrleistung von gemischten Vorständen / Aufsichtsräten nicht nachweisbar ist.

    Faszinierende ist immer wieder, wie begeistert so ein wissenschaftlicher Schrott von Leuten bzw. Medien aufgenommen wird, denen das in die politsche Agenda paßt.

    Ob dem Spiegel überhaupt aufgefallen ist, daß die Kernaussage „Männer sind eher risikofreudig, Frauen eher risikoscheu“ offenbar biologische Gründe hat und zu einem klassischen inneren Widerspruch bei der Begründung von Frauenquoten führt?

    • Offenbar sind 4*3 = 12 Personen untersucht worden, von denen wird auf x Millionen andere geschlossen – Lächerlich!

      Hey, immerhin mehr wie bei dem feministischen Duluth Model, das beweisen sollen das häusliche Gewalt immer die Schuld des Mannes ist. Da waren es nur 9 Personen.

    • Umgekehrt ist die Risikobereitschaft einer Gruppe umso geringer, desto mehr weibliche Mitglieder sie hat

      Kaum jemand kriegt noch Vergleichssätze mit „je … desto“ richtig hin. Scheint sehr schwer zu sein.

  20. Der Wahlslogan der Grünen soll wohl „Zukunft wird aus Mut gemacht“ sein. Meinte die Kahane-Stiftung nicht, dass man an dem Wort „Mut“ Rechtspopulisten erkennt?

    😀

  21. „Le Pen als Kämpferin für Frauenrechte“
    http://www.deutschlandfunk.de/wahlkampf-in-frankreich-le-pen-als-kaempferin-fuer.795.de.html?dram:article_id=380745
    „Die Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, hat im Wahlkampf die Frauen für sich entdeckt. Sie präsentiert sich als Kämpferin, die ihre Wählerinnen vor Gewalt, Unterdrückung und dem Islam beschützt. Besonders Frauen mit geringem Bildungsgrad fühlen sich davon angesprochen.“

  22. Gerade durch auf die perfekte Darstellung von Gender gestoßen:

    (Postillion, http://www.der-postillon.com/ )

  23. „“Protektionismus ist die moderne Form des Neandertalertums““
    http://www.deutschlandradiokultur.de/politikjournalistin-sylke-tempel-protektionismus-ist-die.990.de.html?dram:article_id=379858
    „Nationalistische Bewegungen sind weltweit für immer mehr Menschen attraktiv. Einen der Gründe dafür sieht Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift „Internationale Politik“, in dem menschlichen Impuls, sich vor Konkurrenz zu schützen.“

  24. Eigentlich schon witzig: Das wird seit Jahren behauptet das Frauen bei Begriffen wie Bürger, Kollegen und Ärzte nicht mitgemeint sind und dann sollen sie hilfsbedürftige Männer an einen Verein wenden der „Frauen für Frauen“ heißt…

    Der Bedarf an Männerhäusern scheint zunächst nicht groß zu sein. Der Verein Frauen für Frauen führt zum Beispiel pro Jahr circa 570 Beratungsgespräche mit Menschen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Lediglich 27 davon sind im Schnitt mit Männern.

    http://genderama.blogspot.de/2017/03/mannerrechtlerinnen-straenschilder.html

    • Ein ausführlicher Kommentar unter dem Artikel:

      Seit den 70ern zeigen Hunderte von Studien, dass Männer 30-70% der Opfer häuslicher Gewalt stellen (siehe zweite Link unten). Dabei sollen wir natürlich nicht übersehen, dass Frauen 60-80% der Opfer tödlichen Ausganges ausmachen – doch immerhin ist es erstaunlich, dass so wenig Ressourcen den männlichen Opfern zu Teil kommen. Meistens gar keine – und ab und zu mal werden sie sogar verhaftet.

      Die Logik der Aussage, dass der Bedarf an Hilfe klein ist, weil sich wenige Männer bei einer Organisation für Frauen melden, ist natürlich Quatsch. Doch wir müssen uns fragen, wieso sich Männer so gut wie gar nicht melden – vor Allem, da Männer die Macht haben (oder eher: da die Meisten, die öffentliche Macht ausüben, Männer sind).

      Dahinter stecken natürlich Geschlechterrollen und die aus der Soziologie bekannten Empathielücke: Männer UND Frauen empfinden in erster Stelle Empathie für Frauen und Kinder. Der Unterschied ist so krass, dass diese Lücke als Hauptargument gegen Frauen in der Armee galt: Soldaten würden beim Anblick einer verwundeten Frau nicht in der Lage sein können, gute Entscheidungen zu treffen.

      Die Empathielücke erklärt, wieso wir kaum von Frauen ausgehender Gewalt anerkennen, und wieso wir uns so schwer damit tun, Männern als Gruppe Hilfe anzubieten. Schließlich gewinnt ein Mann dadurch Respekt, indem er eine wichtige Funktion erfüllt – in der Gesellschaft und in der Familie. Ein Mann, der von einer schwächeren Frau geschlagen wird, wird Häme ernten, weil er nicht mehr nützlich ist. Vielleicht ist es auch deswegen, dass die meisten effektiven Befürworter für Gleichberechtigung für Frauen UND Männer selber Frauen sind.

      Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, dass wir je männliche Opfer als genauso schutzwürdig wie weibliche sehen werden, oder das wir unseren Mädchen sagen, dass man niemanden verprügeln soll, nicht einmal Jungs. Aber es wäre ein großer Fortschritt, wenn zumindest 10% der massiven Ressourcen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt Männern zukommen würden. Oder vielleicht könnte die UNO ein paar der globalen Kampagnen gegen violence against women in domestic violence umbenennen? Falls ich mich so richtig aus dem Fenster lehnen darf, könnte man vielleicht das primary aggressor Prinzip, nachdem die Polizei bei Fällen von häuslicher Gewalt den Mann verhaften müssen, selbst wenn er blutüberströmt ist – in 20% der Fälle wo Gewalt nur von der Frau ausging hat die Polizei den Mann festgenommen (parity-Studie unten).

      Der Fall von Earl Silverman, der Selbstmord begang, nachdem er 10 Jahre um die Rechte männlicher Opfer kämpfte und dabei Häme und Morddrohungen ausgesetzt wurde, zeigt, wie schwierig es ist für uns, umzudenken. Der Widerstand kam von links und von rechts, obwohl die Forderung höchst progressiv ist. Dieser Artikel ist natürlich ein guter erster Schritt. Doch ist es nicht absurd, dass wir nach 40 Jahren eindeutiger Forschung immer noch bei den ersten Schritt sind?

      Quellen:
      http://www.parity-uk.org/RSMDVConfPresentation-version3A.pdf
      https://www.dropbox.com/s/xi1yi4href4lvfc/art%253A10.1007%252Fs12119-013-9194-1.pdf?dl=0

  25. Ein Artikel zum Thema Beziehung bzw. Beziehungsformen:

    http://nur-miria.blogspot.it/2017/03/beziehungsformen.html

  26. Ein interessantes Video von Christina Hoff-Summers

    Einerseits ist ihr Plädoyer, mit der Dämonisierung von Jungen aufzuhören, eine gute Sache.
    Andererseits lohnt es sich, auf die Zwischentöne zu achten.

    Ich finde, es wird in diesem Video sehr deutlich, WARUM sie das fordert: Jungs, die wie Mädchen erzogen werden, sind für Frauen uninteressant, sie erfüllen keine Funktion.
    Dazu kommt, dass Jungs, die von ihren Müttern nicht richtig erzogen werden, unweigerlich zu Monstern werden.

    Mir fehlt auch vollständig die Kehrseite: Müsste man vielleicht auch Mädchen anders erziehen, damit Jungs überhaupt eine Motivation haben, aus sich ein nützliches Rädchen im Getriebe machen zu lassen? Diese Frage ist undenkbar.
    Es geht Hoff-Summers anscheinend in erster Linie darum, wie man Jungs von klein auf zur Nützlichkeit dressieren kann und sie stellt fest: Auf die feministische Weise funktioniert es halt nicht.

    Das von Adrian gern angebrachte Vilar Zitat scheint voll und ganz zuzutreffen: Männlich ist, was einer Frau nutzt.

    • Jo, Hoff-Summers will alle Jungen zu Gentleman machen:

      – Essen bezahlen
      – Türen aufhalten
      – In die Jacke helfen
      – Deine Jacke opfern, wenn da eine Pfütze ist
      – Ihr emotionaler Felsen sein und sie selbst aber nicht mit deinen Problem unter Stress setzen
      – Immer zwischen der Straße und ihr gehen um ihr Leben mit deinem zu schützen
      – in einer Menschenmenge vorausgehen um ihr einen Weg zu bahnen
      – bei einer Treppe unterhalb von ihr gehen um sie auffangen zu können
      – Geschenke und Komplimente machen

      Alles ganz uneigennützig für Frauen… und natürlich sollen Jungen später gute Arbeit haben, weil ohne diese bringen sie auch nicht viel Geld nach Hause.

      Janice Fiamengo hingegen scheint ziemlich frei von irgendwelchen Bedürfnissen zu sein Jungen auf eine besondere Art erziehen zu müssen. Aber die ist ja auch keine Feministin.

      • Janice ist ein seltsamer, anständiger Mensch.

        Ultimately I just don’t want to see the horror of men being crippled the way Feminism has crippled them. I can’t be who I want to be in the world if that’s being done to men.
        So I guess I want to use men in the Mens Movement in my own interest: whether its through MGTOW or Men’s Rights is up to you, but YES, I definitely want you to take back your lives and power and your pride – for me, because I will enjoy that. Selfishly.

        http://www.youtube.com/watch?v=2kXq8Yb083I&list=PLHt1Hh27h4Bu6rS8AKAYrMEoIY3rqbO8r

    • Hab jetzt das Video gesehen. Zum kotzen. Wie die feministischen Mütter voreingenommen zuerst denken das ihre Söhne Monster sind und ERST DANN merken das ihre männerhassende Ideologie da einige Harken hat. Aber trotzdem blieben sie wahrscheinlich weiterhin Anhänger dieser Ideologie.

      C. Hoff-Summers muss noch mal ihre Theorie erklären was Mädchen für eine besondere Erziehung brauchen um zu zivilisierten Menschen heranzuwachsen? Sie sagt das Jungen ohne richtige Anleitung zu Zerstörern ihrer Umwelt werden.

      Und das ist eine *männerfreundliche* Feministin!

    • Sehe ich genau so. Christina hat ja in der Männerszene auch keinen so guten Ruf …

  27. Mich würden die Meinungen und Kommentare zur hier geschilderten Rechtslage in den USA interessieren: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45669/Rendezvous-mit-dem-Vergewaltiger

    Absolut richtig oder absolut korrekturbedürftig? Sind die Frauen gar eh alle Falschbeschuldigerinnen? Sollte es bestimmte Kriterien geben, nach denen sich die Zulässigkeit eines Besuchsrechts bestimmt (und wenn ja, welche)?

    • Der Vergewaltiger hat gestanden. Der Frage der Falschbeschuldigung steht sich hier eigentlich nicht.

      Als verurteilter Vergewaltiger hätte er dann auch seine Vaterschaftsrechte verloren. Die haben aber diesen Deal gemacht das es „nur“ sexuelle Nötigung 3. Grades ist und damit gilt das dann anscheinend nicht mehr. Was da in die gefahren ist diesen Deal zu machen ist mir unverständlich. Kosteneinsparung?

    • Pluvia, Matze – ihr macht beide den Fehler zu glauben, dass der Mann eine Vergewaltigung gestanden hat. Das kann man euch nicht vorwerfen, denn es steht ja genau so im Artikel der SZ, ist aber schlicht falsch. Wenn man etwas recherchiert, findet man ziemlich viel über den Fall, z.B. hier: http://norfolkdailynews.com/news/norfolk-woman-fighting-to-remove-parental-rights-of-those-convicted/article_b392930c-99f2-11e6-8365-df4c3574926b.html

      Offenbar war die Frau freiwillig mit zum Mann gegangen, hat dort mit ihm rumgemacht und die Nacht verbracht, aber „richtigem“ Sex nicht (ausdrücklich) zugestimmt.
      Was wirklich passiert ist, wissen wir alle nicht. Kann sein, dass es eine „echte“ Vergewaltigung war (wobei die Frau davon gar nichts mitbekommen haben will), theoretisch kann es aber sogar so sein, dass sie letztlich durchaus freiwillig mitgemacht hat und die Anzeige später nur stellte, weil sie als Katholikin ihre Schwangerschaft nicht anders rechtfertigen konnte.

      In jedem Fall dürfte es auszuschließen sein, dass irgendein Gericht der Welt (schon gar nicht in den USA) nur wegen sexueller Nötigung verurteilt, wenn der Täter ausdrücklich eine Vergewaltigung gestanden hat. Auch diverse andere im Artikel der SZ dargestellte Umstände sind offenkundig falsch, z.B. dass die Tat nach der Arbeit auf der Arbeitsstelle passiert sein soll. Fake News anyone?

      Selbstverständlich ist es sehr wichtig, Sexualverbrecher angemessen zur Rechenschaft zu ziehen. Aber jemandem sämtliche Vaterrechte abzuerkennen, nur weil er wohl beim rummachen weiter gegangen ist als ursprünglich beabsichtigt, fände ich nicht gerechtfertigt.

    • @Matze: Nein, sie hat keinem Deal zugestimmt. Der Deal läuft zwischen Staatsanwaltschaft und Angeklagtem (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Plea_bargain). Anders als bei uns wird im US-System in viel geringerem Maße die „objektive Wahrheit“ erforscht. Es kann z.B. jemand im Rahmen eines Deals auf „schuldig“ plädieren, weil er dafür eine Verurteilung wegen eines weniger gravierenden Delikts bekommt.

      @Hugor: Nein, ich interessiere mich nicht für den konkreten Fall. Mir ist egal, ob Melcher Martinez vergewaltigt hat oder nicht. Mir geht es um die Rechtslage: Kann es sein, dass ein Vergewaltiger seine Elternrechte einfordert und durchsetzt?

      • @Pluvia – nein, ein Vergewaltiger nicht. Aber nicht jede Sexualstraftat ist eine Vergewaltigung.

  28. Don Alphonso analysiert die Unterstützerinnen des „Frauenetzwerkes“ und kommt zu einem verblüffenden Ergebnis
    http://blogs.faz.net/deus/2017/03/12/volkswirtschaftliche-vorteile-eines-feministinnenstreiks-4201/

    • Köstlich 😉

    • Vorsichtig gesagt, spielen Landwirtschaft und produzierendes Gewerbe eine nur sehr kleine Rolle bei diesem frauenstreikbegleitenden Netzwerk. Die meisten sind, wenn man es brutal sagen will, auf die ein oder andere Art Transferleistungsempfängerinnen von ihren Eltern, vom Staat, vom Gesundheitszwangssystem und vom Kulturbetrieb. Sie leben von Einnahmen, die andere erwirtschaften, und produzieren über weite Strecken den Aktivismus für ihre eigenen Ziele.

      [..]

      Es bleibt die Erkenntnis, dass das neue, in den Medien von Netzwerkpartnerinnen gehätschelte Netzwerk vor allem sich selbst und seinen eigenen Aktivismus bestreiken und damit andere ohne Belästigung, Vorwürfe und Gender Fake News effektiver arbeiten lassen könnte.

      Ein Feministinnenstreik wäre also gut möglich und volkswirtschaftlich durch reduzierte Verschwendung für Aktivistinnen sinnvoll. Ein Frauenstreik ist dagegen eher unwahrscheinlich.

      ^^

  29. Die beiden unterhalten sich über lustige Islamisten und Afrikaner die immer wieder behaupten das in Wirklichkeit irgendein Moslem/Afrikaer z.B. Darwins-Theorie aufgestellt hat oder z.B. nicht die gebrüder Wright als ersten geflogen sind, sondern ein Moslem (der immer nur von Dächer gesprungen ist ^^).

    Und wie entschuldigend der Westen gegenüber den Moslems ist und so tun als ob da alles ganz toll ist.

  30. „How To Turn The Educated Against Political Correctness“
    https://colonyofcommodus.wordpress.com/2016/10/17/how-to-turn-the-educated-against-political-correctness/
    „I grew up and learned there was more to the story but we must remember most educated professionals never have to deal with real life beyond office politics, so they never have reason to question what they were taught. Their whole life is a progression from one sheltered safe zone to the next: grade school(in a “good” district) => college => job echo chamber full of others like them while living in an isolated suburb with people at the same income they make. They can easily live their whole lives without having to interact with anyone from another caste so that’s what they assume the whole world is like even if it’s actually a very narrow slice. They can never depart from their group consensus or they get exiled by the only group they’ve ever known. In their own way, they are as ignorant as the uneducated Latin American villagers they adore. […]
    It should perhaps also be a requirement that educated people at least once in their lives have to live and work alongside the working classes and unskilled laborers. The upper middle classes don’t understand how society works because they only interact with others like themselves who read books and are able to handle delayed gratification. If you live just a little while at crappy hourly wages, you quickly learn most people live in their instinct most of the time thinking or reading very little. You learn the truth that rational humans as the Enlightenment conceives of them are but a tiny handful of the species. Once someone grasps this lesson, they can never again see problems of governance the same. […]
    Running up against the hard bounds of reality teaches us how to separate high-minded pablum from what works. Educated people often believe sentimental ideology like it’s holy gospel because in middling ranks and above of the social hierarchy people will actually listen to your principled bullshit. People who get an education are generally smarter but their advantage in processing information only leads them further astray if they are given bad information. Even a great Empire like China becomes easy prey for a handful of toughened no-nonsense Mongols when the state is run by over-educated children and populated by downtrodden peasants who have no reason to care about who’s in charge.
    History shows us those Mongols didn’t need college degrees or Confucian exams with 1% pass rates to run an empire. The downfall of untempered education is you can get caught up in credentials and then reel in shock when someone without a certificate in face punching walks up and simply punches you out.
    A more constructive mentality for someone with a decent brain is to understand first that there are objective laws of reality as immutable as laws of physics and to use this baseline to interpret the lessons of education into useful forms rather than let theoretical knowledge distort earth-bound truths into airy figments of fancy. Riding aloft on feelgood ideas feels great until there’s an enemy at the gates and a crisis that has to be solved right away.“

    • Interessant!

  31. Hübsch:

    Why Smart People Don’t Multitask

    Research conducted at Stanford University found that multitasking is less productive than doing a single thing at a time. The researchers found that people who are regularly bombarded with several streams of electronic information cannot pay attention, recall information, or switch from one job to another as well as those who complete one task at a time.

    A Special Skill?

    But what if some people have a special gift for multitasking? The Stanford researchers compared groups of people based on their tendency to multitask and their belief that it helps their performance. They found that heavy multitaskers — those who multitask a lot and feel that it boosts their performance — were actually worse at multitasking than those who like to do a single thing at a time. The frequent multitaskers performed worse because they had more trouble organizing their thoughts and filtering out irrelevant information, and they were slower at switching from one task to another.

    Frauen sind besser in einer Strategie, die schlechter ist.

    😀

    • „Multitasking“ ist ein großartiges Wort für betriebsame Unproduktivität.

      Man muß allerdings zugestehen, daß sich die Wissenschaft noch nicht schlüssig darüber geworden ist, ob Menschen sowas wie Multitasking lernen können. Die Chancen dazu stehen jedenfalls nicht gut.

  32. Gender-Feminismus ist eine Art von Anti-Feminismus

    – meint jedenfalls Ex-Femen-Aktivistin Zana Ramadani in ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr. Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen“.
    In Kapitel 4 „Falsche Feministinnen. Der Islam und freie Sexualität sind unvereinbar“ findet sich ein Unterkapitel mit dem Titel „Verbohrte weiße Genderfeministinnen“, in dem die Autorin den Genderfeministinnen u.a. vorwirft von Leben und Rolle der Frau in traditionell-islamischen kulturellen Kontexten keine Ahnung zu haben.

    „Das liegt daran, dass sie (die Genderfeministinnen) nicht unter die Menschen gehen, für die zu sprechen sie vorgeben. Es ist, als trügen sie Scheuklappen. Weil sie nur zu Hause sitzen, wo sie bloggen und sehr viel Hass verbreiten, werden sie das Leben in islamischen Gesellschaften auch nicht kennenlernen. Das einzige Ergebnis ihrer Nichtauseinandersetzung mit dem rückwärtsgewandten, politischen Islam ist es, eine offene, ehrliche Debatte zu unterdrücken. Ihr beliebtestes und wirksamstes Mittel ist – ich wiederhole mich – der Vorwurf des Rassismus, mit dem sie alle Menschen etikettieren, die wie ich die islamische Welt auch nur ansatzweise hinterfragen oder Probleme ansprechen. Das Wort Nazi ist in diesem Zusammenhang übrigens ebenfalls oft zu hören.
    Damit decken sie, die doch vorgeblich für Freiheit, Gleichheit und Gleichberechtigung kämpfen, gerade jene, die für Unfreiheit und Ungleichheit sorgen und Frauenrechte mißachten. Sie verraten Frauen in islam(ist)ischen Ländern ebenso wie in Europa, die sich nicht selbst für ihre Befreiung einsetzen können. Indem sie Gepflogenheiten und Sitten dulden, denen sie selbst sich niemals unterwerfen würden und die nicht nur mit unserer Gesellschaftsordnung, sondern mit universellen Menschenrechten nicht vereinbar sind. Kurz: Sie zeigen einen erstaunlich gleichgültigen Kulturrelativismus. Ihre moralische Eitelkeit und überhebliche Arroganz sind stärker als die Empathie mit den Opfern des Islamismus.
    Genderfeministinnen kämpfen für die Rechte von Menschen aller denkbaren sexuellen Orientierungen (sogar Extratoiletten in öffentlichen Einrichtungen für Transgender sind einen Streit wert), verschließen aber vor der Unterdrückung muslimischer Frauen die Augen. Sie wollen bestimmte Eigenarten des Islam nicht nur anerkennen, sondern dulden auch Übertritte und Übergriffe, die unseren Gesetzen widersprechen. Das ist keine Emanzipation, das ist nicht Weiterentwicklung des Feminismus, sondern eine neue Form des Anti-Feminismus.“

    (aus: Zana Ramadani – Die verschleierte Gefahr. Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen, Europa Verlag, 2017, S. 106)

    • I’m starting to think that the appeal to American liberal women of the idea of the Muslims taking over is that if Society makes me wear one of those tents, I can be both a hot-looking (because all the other women will have to wear them too) woman of mystery and I won’t have to lose those last 15 pounds.

      (Steve Sailer)

  33. Und wieder einmal eine Benachteiligung von Frauen:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitsmarkt-fuer-fluechtlinge-zum-nachteil-der-frauen/19505974.html

    „Im Januar 2017 waren 178.000 Flüchtlinge in Deutschland arbeitslos gemeldet. Vor allem geflüchtete Frauen werden seltener von den Arbeitsagenturen gefördert als Männer.“

    Hatte nicht Frau Schwesig gesagt, Frauen sollten bevorzugt werden?

    „“Bei allen Maßnahmen zum Schutz, zur Versorgung und zur Integration müssen Frauen und Kinder Vorrang haben.“ “

    https://de.nachrichten.yahoo.com/debatte-%C3%BCber-zuzugsschranken-f%C3%BCr-fl%C3%BCchtlinge-062011285.html

  34. Die ähm.. Erschafferin dieses ähm… Kunstwerks:

    https://www.theguardian.com/artanddesign/2017/feb/12/the-gender-imbalance-in-art-cannot-be-glossed-over

    will im Namen der Chancengleichheit das für alle staatlich geförderten Kunstgallerien nur noch weibliche Künstler zugelassen werden.

    Warum nur?

    Und wieso kommt es mir so vor als wenn die Konzepte Chancengleichheit und Gleichberechtigung bei manchen Frauen genau das Gegenteil von dem sind, was ich darunter verstehe?

  35. Was haben Al Jazeera und Feministinnen gemeinsam? Beide denken das man Rassismus bekämpft indem man sich über Weiße lustig macht und sie als schlechte Menschen darstellt:

    und

  36. Verschwörungstheorie oder Realität?

    Zum Aufstieg der postmodernen Linken gibt es aktuell einen interessanten Artikel, allerdings auf dem deutschen Webportal des russischen Propagandasenders RT Deutsch:

    Die Postmoderne und die CIA – eine Liebesgeschichte
    von Timo Kirez

    Ein mittlerweile öffentlich zugänglicher Bericht der CIA aus dem Jahr 1985 belegt das große Interesse der CIA an so genannten poststrukturalistischen Denkern wie Michel Foucault, Jacque Lacan und Rolandes Barthes. Das Missionsziel: die Spaltung der Linken.

    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/47494-postmoderne-und-cia-eine-liebesgeschichte-poststrukturalistische-denker/

    Trotz des an sich sicherlich fragwürdigen Webportals hört sich die Theorie in dem Artikel m.E. plausibel an.

  37. @mitm

    Du schriebst doch in Deinem Blog-Beitrag über die Fake-News von destatis:

    „Der nächste EPD findet übrigens am 18.03.2017 statt. Die nächste Pressemitteilung dürfte also ungefähr am 15.03.2017 erscheinen. Man darf gespannt sein, ob sie wieder die gleichen falschen bzw. irreführenden Aussagen enthält. “

    Der Tagesspiegel war einen Tag schneller….:=)

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ungleiche-bezahlung-frauen-erhalten-gut-ein-fuenftel-weniger-lohn-als-maenner/19512394.html

  38. @ El_Mocho

    Habe mir kürzlich ein Buch deines Lieblings-Ethnologen Napoleon Chagnon gekauft und es die letzten zwei Tage mal quergelesen, nämlich sein (bislang m.E. einziges auf deutsch vorliegendes) Buch
    „Die Yanomamö. Leben und Sterben der Indianer am Orinoko“.

    Ist m.E. ein gutes Buch, Chagnon scheint ein kompetenter und verantwortungsvoller Ethnologen/Kulturanthropologe zu sein.

    Die Gründe für die Hetzkampagne gegen Chagnon verstehe ich aber noch nicht ausreichend.

    Chagnon ist offenbar ähnlich kulturrelativistisch wie viele Ethnologen/Kulturanthropologen (gerade auch in den USA), er beklagt z.B. in dem Buch, dass die Yanomamö Einflüssen ausgesetzt sind, die sie längerfristig von ihrer traditionellen Lebensweise abbringen.

    Während ich als Nicht-Kulturrelativist eher sagen würde, dass, wenn sich die Yanomamö für eine Abkehr von ihrer traditionellen Lebensweise entscheiden würden, dies wohl besser für sie wäre. Ich stimme Chagnon aber natürlich zu, dass man ihnen keine andere Lebensweise aufzwingen darf.

    Chagnon setzt sich in dem Buch übrigens stark für die Yanomamö ein, es kann keine Rede davon sein, dass diese ihm nicht am Herzen lägen.

    Die Stämme der Yanomamö wären im Kontext der kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie m.E. sehr wahrscheinlich als Stufe-2- Gesellschaften gemäß Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung zu klassifizieren, sie haben viele der typischen Merkmale von solchen schriftlosen kleinräumigen Gesellschaften, deren Mitglieder ihren durchschnittlichen moralischen Schwerpunkt auf Stufe 2 haben.
    Solche Stämme führen im Allgemeinen relativ häufig Kriege mit anderen Stämmen, haben eine erhöhte Gewaltrate und Tötungsrate auch nach innen und z.T. auch eine erhöhte Gewaltrate in innerfamiliären Verhältnissen.

    Die Ethnologie kennt des Weiteren auch Stämme, die ihren durchschnittlichen moralpsychologischen Schwerpunkt auf Stufe 3 haben, diese führen zwar auch Stammeskriege – vermutlich aber weniger häufig – und sie sind nach innen hin im Schnitt friedlicher und kooperativer, sie besitzen z.B. professionelle Streitschlichter. Es wird in Stufe-3-Gesellschaften also im Schnitt mehr Wert auf die Herstellung und dauerhafte Beibehaltung von kooperativen sozialen Beziehungen innerhalb des Stammes gelegt.

    Bei schriftlosen, kleinräumigen Gesellschaften auf Stufe 2 handelt es sich also – jedenfalls bis zu einem gewissen Grad – um Gewaltkulturen, deren soziale Organisation für Menschen aus modernen Gesellschaften u.U. als wenig funktional erscheinen kann.

    Bei schriftlosen, kleinräumigen Gesellschaften auf Stufe 3 handelt es sich um jene stärker kooperativen Stammesgesellschaften, deren egalitäre Sozialorganisation viele politische Ethnologen faszinierten.

    Da in beiden Fällen der kognitive Schwerpunkt in entwicklungspsychologischer Hinsicht präformal ist – denn schriftlose, kleinräumige Gesellschaften auf der formal-operationalen kognitiven Stufe gibt es nicht – kann in diesen Gesellschaften nicht oder nur in geringem Maße kritisch über die bestehenden traditionellen Werte und Normen des Stammes hinausgedacht werden, so dass diese über lange Zeiträume hinweg stabil bleiben können.

    Schriftlose, kleinräumige Stammesgesellschaften auf Moralstufe 4 wurden in der kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie m.W. übrigens bislang noch keine entdeckt.

    In moralpsychologischer Perspektive haben wir es also offenbar primär mit zwei Varianten von schriftlosen, kleinräumigen Stammesgesellschaften zu tun: Stufe-2-Gesellschaften und Stufe-3-Gesellschaften im Sinne von Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung und beide Arten von Gesellschaften und ihre allgemeinen Charakteristika werden in der ethnologischen Literatur beschrieben.
    Der Ethnologe Christopher Hallpike beschreibt z.B. in seinem Buch „Bloodshed and Vengeance in the Papuan Mountains“ seine Feldforschung bei den Tauade in Neu Guinea und diesbezüglich finden sich zu Chagnons Beschreibungen manche Ähnlichkeiten – also ebenfalls eine Stufe-2-Gesellschaft, bei der die Interaktionen ihrer Mitglieder untereinander und mit anderen Stämmen viel Gewalt beinhalten.

    Vor dem Hintergrund des Umstandes, dass beide „Gesellschaftstypen“ in der ethnologischen Literatur ja durchaus bekannt sind, erscheint es seltsam, wie der arme Chagnon verleumdet wurde, ich bin zwar kein Ethnologe, aber nach meinen Kenntnissen ethnologischer Literatur zum Thema Stammeskriege (insbesondere Christopher Hallpike und Pierre Clastres) kann kein ernsthafter Zweifel daran bestehen, dass es solche stärker gewaltbelasteten Stammesgesellschaften wie Chagnon sie beschreibt, nunmal gibt.

    Chagnon bedient sich soziobiologischer Erklärungen für die relativ häufigen Stammeskriege und Gewalthandlungen bei den Yanomamö. Soziobiologische Erklärungen allein sind m.E. zum Verständnis dieses Phänomens nicht ausreichend, aber das behauptet Chagnon auch nicht, er sagt selbst, dass dies nur ein – wichtiger – Baustein in einem umfassenderen Erklärungsansatz sein sollte.

    Sicherlich hat Chagnons Annahme, dass es beim Gewalthandeln bei den Yanomamö oft um Zugang zu Frauen gehe, einige Politisch Korrekte verärgert – das allein erklärt die übertriebenen Reaktionen gegen Chagnon aber m. E. noch nicht ausreichend.

    • Gleichstellung muss „leicht und sicher“ sein, sonst spielen Frauen nicht mit.

      Das bringt die 3. Welle ziemlich präzise auf den Punkt.


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