Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 11. März 2017

Kinder

Diese Woche soll es durchgängig jeden Tag um ein anderes Thema rund um „Mann &  Frau zusammen“ gehen, einfach freie Assoziationen und Gedanken, anhand jeweils eines bestimmen Schlagwortes. Für neue Ideen und für das Entdecken von Aspekten, die bei spezielleren Texten untergehen

Spätestens nach der Ehe kommen da häufig die:

Kinder

Wollt ihr Kinder? Habt ihr Kinder? Was ist das schöne an Kindern? Was sind die größten Veränderungen mit Kindern? Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft? Jungen oder Mädchen? Was habt ihr für Erziehungstipps? Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern? Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein? Kommt man bei Kindern um ein klassisches Modell (einer ist der Hauptverdiener, einer konzentriert sich mehr auf die Kinder) herum? Wenn ihr Kinder habt: Habt ihr euer Pläne umsetzen können? Wie ist es im Falle einer Trennung vom Partner: Wie geht es  mit den Kindern weiter, was läuft da schief, was muss geändert werden? Was war für euch das Schönste mit Kindern? Was habt ihr als Eltern gelernt, was ihr vorher nicht wusstet? usw

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Responses

  1. Kinder garantieren die Rente und zerstören die Umwelt. Roboter wären ein guter Ersatz.

    • Diese Maxime führt in die evolutionäre Sackgasse. Wenn wir Kinder durch Roboter ersetzen (und uns wohlmöglich noch einbilden, dadurch eine höhere Evolutionsstufe erreicht zu haben) zeigt das eigentlich nur einen (unerklärlichen) Selbsthass.

      • Manche können mit Kindern halt nichts anfangen. Get over it.

        • Das ist im Einzelfall auch kein Problem. In gesellschaftlicher Breite jedoch ist es zum einen existenzbedrohend (für unsere Spezies) und zum anderen selbstverneinend. Das finde ich schade und unnötig.

          In den zeitgenössischen Diskussionen über Robotik mit der Schwärmerei für Evolutionssprünge fehlt mir so ein bisschen die Anerkennung, was für eine geniale Konstruktion organisches Leben im Allgemeinen und der Mensch im Besonderen ist. Wir sind extrem anpassungsfähig an die herrschenden Umweltbedingungen; wir reproduzieren uns selbst; wir können aus verschiedensten Energiequellen sowohl Material für unsere permanet ablaufende Selbsterneuerung als auch Energie für den Betrieb ziehen; wir reparieren uns in erstaunlichem Umfang selbst; wir haben zahlreiche Abwehrsysteme, die quasi ohne bewusste Steuerung laufen; wir haben Wirtstiere in uns angesiedelt, von denen wir Dienstleistungen beziehen und die wir deshalb mitversorgen … Und das alles bei minimalem Energiebedarf (als Organismus, nicht als Zivilisation).

        • Sorry, ich meinte natürlich Symbionten nicht Wirtstier – das sind in dem Fall ja wir.

  2. Hab keine Kinder. Ist auch besser so, die würden sicher rückwärts laufen …

  3. Kinder… Glück und Sorgen… viele Sorgen

    Die Kindheit nochmal aus einer anderen Perspektive erleben,
    die Entwicklung des Kindes miterleben
    ihm Werte zu vermitteln,
    die Welt erklären
    Tausende neue Erfahrungen machen.

    Nichts ändert das eigene Leben und das was man für Wichtig hält so grundlegend wie Mutter/Vater zu sein

  4. Kinder sind toll. endlich kann man alles verkorksen was die Eltern richtig gemacht haben. Oder war es umgekehrt?
    Nein, Kinder sind eine Tolle Erfahrung nur leider zeigt sich meistens die fatale Konsequenz der Vaterlosigkeit am deutlichsten wenn man selber Kinder bekommt. Wenn man irgendwann feststellen muss, dass es eine Beziehung nicht rettet, wenn man versucht der verständnisvolle Partner zu sein, welcher der Mistkerl von Vater angeblich nie war.
    Irgendein von Vorsitzender von irgendeinem Vaterverband sagte mal ganz treffend im Deutschlandradio: eigentlich sollte Männer gleich zur Väterberatung gehen, wenn sie gehört haben, dass die Freundin schwanger geworden ist.

  5. Kein Interesse an Kindern.

  6. Wollt ihr Kinder?
    Nein.

    Habt ihr Kinder?
    Nicht, dass ich wüsste – haha :-))

    Was ist das schöne an Kindern?
    Wenn man Weihnachten mag, ist es wohl netter.

    Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?
    Ende der Freiheit – zeitlich, finanziell, reisetechnisch und teilweise beruflich

  7. Wollt ihr Kinder?
    Wollte ich früher mal – aktuell widerspricht mir nur die ScheißGesellschaftDaDraußen dagegen, das aktiv anzugehen

    Habt ihr Kinder?
    Nop
    Jungen oder Mädchen?
    Junge, schließlich will ich Bauklötzchen spielen – ich wüsste einfach nicht, was ich mit einem Mädchen anfangen könnte

  8. Kurzfassung: habe einen Sohn. War ein harter Weg dahin. Wollte schon seit der Schulzeit Kinder haben und ein aktiver Papa sein. Habe zweimal im Lotto gewonnen: einmal bei der Arbeitslotterie (bin seit gut drei Jahren Beamter) und einmal in der Partner-Lotterie (habe eine tolle Frau mit den gleichen Zukunftsplänen gefunden). Daher kann ich jetzt 50/50 arbeiten/kindhüten.
    Ich hoffe, ich habe heute abend Zeit das ein wenig ausführlicher zu erläutern (falls Interesse besteht)…

    • Definitiv! Und herzlichen Glückwunsch.

      • So, endlich geschafft meine ausführliche Version zu schreiben…

  9. Carl Gustav Jung hat einmal geschrieben: „… Ein Junger, der nicht kämpft und siegt, hat das Beste seiner Jugend verpasst, und ein Alter, welcher auf das Geheimnis der Bäche, die von Gipfeln in Täler rauschen, nicht zu lauschen versteht, ist sinnlos, eine geistige Mumie, welche nichts ist als erstarrte Vergangenheit. Er steht abseits von seinem Leben, maschinengleich sich wiederholend bis zur äußersten Abgedroschenheit. …“

    Ich denke, Kinder können helfen, zu diesem Alten zu werden, der auf die Geheimnisse der Welt zu lauschen versteht anstatt in immergleichen Bahnen hängen zu bleiben, weil sie die Perspektive verändern und mich immer wieder herausfordern. Es ist sicher auch anders möglich, nicht zur Mumie zu werden. In unserer Zeit (und unseren Breiten) ist es nicht mehr so, dass Kinder selbstverständlich zum Leben dazugehören. Es erfordert eine bewusste Entscheidung. Das macht die ganze Sache kompliziert. Ich halte Kinder nicht für die ultimative Quelle des Glücks, würde meine aber nicht hergeben.

    Unterschiede in der Erziehung: Jungen scheinen eine positive Bestätigung nicht so regelmäßig zu brauchen, wie Mädchen. Dafür lassen sie sich eher für kompetetive Spiele oder Aufgabenstellungen begeistern. Mädchen ermuntere ich häufiger und auch kleinteiliger als Jungen. Meine Zielsetzung ist aber geschlechtsübergreifend die gleiche: Die Fähigkeit eigenständig das eigene Leben zu meistern. Das Wissen darüber, dass Mädchen u.U. auch andere Optionen haben, hat an dieser Zielsetzung bisher nichts geändert.

    Ich glaube, das Väter eine wichtige und vom Zeitgeist völlig unterschätze Rolle im Leben der Kinder spielen und fände es sehr traurig, wenn meine Kinder ohne Vater aufwachsen müssten (für sie und für mich).

  10. Auf gar keinen Fall werde ich Kinder in die Welt setzen, und der Grund (nur einer von sehr vielen) ist hier nachzulesen:

    http://www.goodhousekeeping.com/life/parenting/a31760/balancing-mother-and-wife/

    Um es im PUA-Jargon zu formulieren: Ein Kind ist das ultimative Werkzeug um einen Mann an sich zu binden und zu betaisieren.

    Ich habe nicht die geringste Lust das gleiche Schicksal zu erleiden wie viele meiner Studienkommilitonen, die in ihren 20ern als ‚Nice-Guy‘ Betas von den Mädels gedemütigt wurden, dann ausgehungert eine mit 30 geheiratet hatten, 2-3 mal Sex gekriegt haben bis die Kinderchen da waren, Mama dann augenblicklich zur frigiden Mutterglucke mutiert ist, und sie zur Karriere gezwungen wurden, jeden frühen Morgen im Stau zu stehen mit einer dummen Krawatte um den Hals auf dem Weg zu einem beschissenen Konzernjob um Mama und dem Nachwuchs das Einfamilienhaus mit großem Garten zu finanzieren.

    Ich gehe auf die 50 zu, meine Partnerin hat lange Zeit gebittelt und gebettelt daß ich sie endlich schwängern möge, ich habe mich nicht rumkriegen lassen, und wir sind immer noch zusammen und glücklich. Vielleicht genau aus dem Grund weil ich NEIN gesagt habe. Je älter ich werde, um so stärker wird die Überzeugung es richtig gemacht zu haben.

  11. „Habt ihr Kinder?“

    Ja, zwei.

    „Was ist das schöne an Kindern?“

    Dafür gibt es irgendwie keine richtigen Begriffe in der deutschen Sprache. Eine Mischung aus Liebe, Herausforderung, Vertrauen usw. Menschen die einerseits auf einen angewiesen sind, andererseits aus dieser Abhängigkeit herauswachsen. Ein Prozess der schmerzhaft-schön ist. Sinnstiftend, ja, sinnstiftend trifft es ganz gut. Man gibt einen Teil seiner Gene und Anschauungen weiter, man hat nicht umsonst gelebt…

    „Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?“

    Die Prioritäten verschieben sich meist komplett, mindestens für die Frau, für den Mann auch, wenn er es zulässt (viele scheinen in den Beruf zu flüchten).

    Was vorher weltbewegend schien, wird zwangsweise nebensächlicher (Karriere!, Freunde!, Parties, Hobbies usw.). Was man früher nie wichtig fand (Schule, Kiga, Sprache, Heimat und Sesshaftigkeit, Kultur, Sicherheit, Leben im Grünen, Verbindlichkeit) gewinnt oft (nicht bei jedem) enorm an Wichtigkeit.

    „Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft?“

    Ein wichtiges gemeinsames Ziel und eine große Bereicherung, wenn man es zusammen erreicht. In zweiter Linie auch eine enorme Belastung, insbesondere wenn man entfernungsbedingt nicht auf die Großeltern zurückgreifen kann (oder sich nicht mit ihnen versteht).

    „Jungen oder Mädchen?“

    Großer Junge, kleines Mädchen.

    „Was habt ihr für Erziehungstipps?“

    Jedes Kind ist anders! „Konsequenz“ ist ein untauglicher Fetisch von i.d.R. kinderlosen Erziehungs“experten“. Reinfühlen (sich an die eigene Kindheit erinnern) und die alters/tageszeitbedingten Fähigkeiten nicht über- bzw. unterschätzen (schwieriger als man glaubt). Kinder ernst nehmen, sich auf sie einlassen, ihnen zuhören und versuchen zu verstehen aber sie trotzdem immer fordern, ermutigen und ihnen nicht alles durchgehen lassen.

    Ja, am Ende alles sehr subjektiv und situationsabhängig. Allgemeingültige Hinweise sind fast immer falsch.

    „Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?“

    Das hängt vom Kind ab. Obige „Erziehungstipps“ sind ein guter Anfang.

    „Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein?“

    Wir versuchen das weitgehend paritätisch, wobei ich (als Mann) allerdings doch etwas mehr arbeite, was damit zusammenhängt, dass ich auch am Wochenende in die Firma kann und damit weit flexibler bin, als meine Frau.

    Vielleicht ist das auch nur eine Ausrede. Hat sich aber bisher bewährt. Meine Frau arbeitet 20h ich 30h.

    „Kommt man bei Kindern um ein klassisches Modell (einer ist der Hauptverdiener, einer konzentriert sich mehr auf die Kinder) herum?“

    Ich bilde mir ein, dass das bei uns schon so ist. Das Einkommen wird sowieso zusammen verkonsumiert und geplant.

    Aber so genau kann man das nicht sagen, da wir uns den Haushalt weitgehend teilen (ich Küche, sie Wäsche). Bei manchen Kindersachen bin ich mehr hinterher, bei anderen sie. Bei manchen Dingen adressieren mich die Kinder, bei anderen sie. Es fühlt sich recht ausgewogen an, auch wenn sie rein objektiv einen Tag mehr in der Woche mit den Kindern verbringt und mir viel lästigen sozialen Kleinkram (Elternabende etc.) abnimmt. Ich andererseits meist erst später zur Ruhe komme, da ich noch viel drumherum erledige (Haus, Garten, Lebensmitteleinkauf, Computer, heizen etc.).

    „Wenn ihr Kinder habt: Habt ihr euer Pläne umsetzen können?“

    Welche Pläne? Die von der Kinderbetreuung usw.? Ich ja. Ich wollte das immer so und meine Frau ist ganz zufrieden damit (die hatte wohl keine so konkreten Vorstellungen).

    „Wie ist es im Falle einer Trennung vom Partner“

    Das muss ich hoffentlich nie austesten…

    „Was habt ihr als Eltern gelernt, was ihr vorher nicht wusstet?“

    Geduld. Und nochmal Geduld. Großzügigkeit, Rücksicht, Nein-sagen. Verhandeln. Streit schlichten. Und vieles mehr…

  12. „Wollt ihr Kinder?“
    Nein.

    „Habt ihr Kinder?“
    Stiefkinder

    „Was ist das schöne an Kindern?“
    Ähh .. Gene weitergeben?

    „Was sind die größten Veränderungen mit Kindern? Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft?“
    Das Ende ungestörter Zweisamkeit.

    „Jungen oder Mädchen?“
    TRUE, sofern man einem binären Geschlechterbild anhängt, und alle anderen soundsovielen Geschlechter unsichtbar macht.

    „Was habt ihr für Erziehungstipps?“
    Erziehungsziel sollte Eigenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit sein.

    „Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?“
    Wüsste ich auch gern.

    „Kommt man bei Kindern um ein klassisches Modell (einer ist der Hauptverdiener, einer konzentriert sich mehr auf die Kinder) herum?“
    Nur, wenn man (große Teile von) Erziehung und Betreuung an dritte Personen outsourcet. Wobei ich mich dann schon frage, warum man überhaupt Kinder in die Welt gesetzt hat.

  13. > Wollt ihr Kinder?

    Nein.

    > Habt ihr Kinder?

    Nein.

    > Was ist das schöne an Kindern?

    Dass sie wieder weggehen.

    > Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?

    Chaos. Absolutes Chaos. Und Stress.

    > Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft?

    Hä?

    > Jungen oder Mädchen?

    Mädchen. In die aktuelle Gesellschaft einen Jungen zu setzen grenz an Grausamkeit.

    > Was habt ihr für Erziehungstipps?

    Learning by doing. Kinder lernen sehr, sehr schnell.

    > Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?

    Keine Ahnung. Ehrlichkeit?

    > Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein?

    Keinen. Und meine Frau arbeitet endlich anständig, und das ist auch gut so.

  14. Wollte ihr Kinder?
    Ja

    Habt ihr Kinder?
    Nein (aber wird in den nächsten Jahren „so Gott will“ wohl kommen)

    Was ist das schöne an Kindern?
    Gute Frage… es kommt Schwung ins Haus, Langeweile (positiv gemeint) gibt es nicht mehr. Das wichtigste und schönste ist evtl. das man einen guten Teil zur Welt beitragen kann, wenn man sein Kind vernünftig erzieht… (nicht wie die ganzen „ist mir egal“ Eltern da draußen)

    Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?
    Der Mann kommt oftmals zu kurz in seinen Bedürfnissen nach Aufmerksamkeit und Liebe. Dadurch fühlt dieser sich ggf. „abgeschoben“ -> Flucht in den Job/Büro. Seitens der Frau ändern sich die Prioritäten einer Beziehung. Jetzt heißt es egal wann immer Baby first. So wird gesichert das es der nächsten Generation gut geht. Es wird viel Verständnis abverlangt ohne einen Gegenwert zu sehen und die Beziehung kommt zu kurz. Hier muss man bewusst darauf achten, dass man noch eine Beziehung hat die nicht auf dem Baby basiert. Man tauscht Zärtlichkeiten gegen Windeln wechseln. Schlaf wird ein kostbares und seltenes Gut. Man hat Verantwortung für jemanden der alleine nicht existieren kann. Man kann einem Menschen fasziniert bei seinen ersten Situationen sehen. Das lächeln des Kindes gibt einem ein super Gefühl und begeistert. Man wird lernen müssen das Kinder eigenständig sind (wenn diese älter werden). Man hat (meist) noch nie solche Sorgen/Kummer und Ängste im Leben um jmd. anderen gehabt.

    Jungen oder Mädchen?
    Eigentlich egal, auf die Erziehung kommt es an.

    Was habt ihr für Erziehungstipps?
    Kinder müssen eigene Erfahrungen machen aber vollkommen Anti-Autoritär ist wie Anarchie und das funktioniert meist nicht sonderlich gut.
    Auf jeden Fall für Kinder da sein, wenn Sie schlechte eigene Erfahrungen gemacht haben. Versuchen Werte und einige Regeln in Benehmen und im höfflichen Umgang mit anderen zu Vermitteln.

    Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?
    In dem man nicht Verurteilt! Keine Gewalt anwendet.
    Versucht sich in das Kind hineinzuversetzen. Einen aktiven Austausch mit dem Kind betreibt (Gespräche beim Essen). Interesse am Leben des Kindes zeigt (nicht übertrieben bzw. zu große Neugierde, sondern eher interessiert aufgeschlossen).

    Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein?
    Das Kind soll erst mit 3 in den Kindergarten und dann in einen wo kein „die Kinder machen nur das was sie wollen und dürfen alles selber entscheiden“- Konzept (glaube das ist dieser „Partizipation“-Ansatz, wo die Kinder nicht lernen mit einer Schere zu schneiden, wenn sie keine Lust haben) vorhanden ist.
    Ich denke Regeln und Grenzen muss es geben und Respekt vor älteren ist ebenso wichtig…….
    Die Zeit bis das Kind 3 Jahre alt ist, gestaltet man am besten 50:50. So bekommt das Kind das Gefühl das beide Eltern für ihn/sie da sind und beide Eltern erleben schöne Dinge. Ab 3 Jahre würde das Kind dann bis 13-15 Uhr in der Kita sein und von der Frau vorzugsweise danach betreut werden. Am Abend betreut der Vater dann das Kind.

  15. Wollt ihr Kinder?
    Ich wollte seit meiner Schulzeit Kinder. So zwei oder drei. Am liebsten Mädchen, da sie es, sofern selbstbewusst erzogen, im Deutschland des 21. Jahrhunderts leichter haben.

    Habt ihr Kinder?
    Ja, einen Sohn. Wie oben und im Ehe-Thread angedeutet war es nicht leicht, ihn zu bekommen. Vor drei Jahren hieß es, wir könnnen (wahrscheinlch) keine Kinder bekommen. Heute ist unser Sohn 17 Monate alt. Nochmal haben wir wahrscheinlich kein Glück.

    Was ist das schöne an Kindern?
    Das Lachen. Es gibt kein schöneres Geräusch für mich als fröhliches Kinderlachen. Ein eigenes Kind schafft für mich Selbstwert. Ich bin nicht kreativ, kein Forscher oder Entdecker. Ich werde keine Spuren auf dieser Welt hinterlassen. Aber Kinder großzuziehen, die eventuell was Großes vollbringen, gibt meinem Leben einen Sinn.

    Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?
    Der Tagesrhytmus des Kindes bestimmt den eigenen.

    Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft?
    Ändert sich auch. Es sind mehr Absprachen nötig. Gemeinsame Zeit (ohne Kind) ist zu einem unbezahlbaren Gut geworden.

    Was habt ihr für Erziehungstipps?
    Kann natürlich nur etwas zur frühkindlichen Erziehung sagen. Freiheit ist wichtig, Grenzen sind wichtig, Vorbild sein ist wichtig. Vor allem ist wiederum die Absprache mit dem Partner wichtig (was ist erlaubt, was nicht). Unser Kind macht uns alles nach. Daher denke ich, ist das Wichtigste, selber ein guter Mensch zu sein, damit er es auch wird.

    Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?
    Soviel Zeit wie möglich mitihnen verbringen. Und unendlich viel Geduld mitbringen.

    Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein?
    Wollte immer „meinen Teil“ übernehmen. Idealerweise so viel wie meine Frau. Natürlich greifen wir auch auf eine Tagesmutter zurück. Da unser Kind vermutlich Einzelkind bleiben wird, ist es wichtig, dass er früh mit anderen Kindern in Kontakt kommt.

    Kommt man bei Kindern um ein klassisches Modell (einer ist der Hauptverdiener, einer konzentriert sich mehr auf die Kinder) herum?
    Die notwendigen Bedingungen dafür sind: der eigene Wille, der Wille des Partners, die beruflichen Rahmenbedingungen. Zusätzlich wird eine Betreuungs-Infrastruktur benötigt (Großeltern, Tageseltern oder KiTa).

    Wenn ihr Kinder habt: Habt ihr euer Pläne umsetzen können?
    Ja, bisher schon (50/50-Aufteilung Betreuung/Arbeit). Ich wollte das schon immer, wenn ich mal Vater werde.
    Mit meiner Frau habeich einen echten Goldschatz gefunden. Sie ist erstmal kein Stück hypergam: sie ist besser ausgebildet als ich, verdient mehr und hat mich geheiratet als ich arbeitslos war. Das Modell, beide arbeiten teilzeit fährt sie mit auch wenn sie lieber ganz für das Kind da wäre; auf der anderen Seite sagt sie mir regelmäßig, dass es gut ist, dass ich so viel mache (im Vergleich zu anderen Männern in unserem Umfeld).
    Da wir beide im öffentlichen Dienst arbeiten (ich bin Beamter), war es kein Problem, eine lange Elternzeit (2 Jahre) mit Teilzeitbeschäftigung (zur Zeit beide 25 h/Woche) zu bekommen. In der freien Wirtschaft hat man zwar ab 15 Beschäftigten grundsätzlich einen Rechtsanspruch darauf, ist aber im Einzelfall sicher schwieriger. Wobei ich sagen muss, dass ich keine Angst vor Arbeitlosigkeit hätte, kenne ich ja schon…. Muss noch ergänzen, dass meine Aufgaben als Beamter teilbar sind. Bekomme Vorgänge mit einer vorgegeben deadline. Wann ich die Sachen bearbeite, ist meine Sache (flexible Arbeitszeit). Daher kann ich meine Arbeitszeit wunderbar um den Terminkalender meiner Frau herumorganisieren. Wir pflegen daher einen gemeinsamen Terminkalender. In der Behörde gab es bisher kein böses Blut wegen meines Arbeitszeitmodells. Haben inzwischen sogar einige andere Männer übernommen. Was die Zusammenarbeit mit Kollegen betrifft, muss ich eben auf ein sauberes Zeitmanagement achten.

    Was habt ihr als Eltern gelernt, was ihr vorher nicht wusstet?
    Mit wie wenig Schlaf ich auskommen kann. Dass NRW in Sachen Kinderbetreuung ein Entwickungsland ist.

    Was ist das Schönste an Kindern?
    Ich bin weder ein Alpha noch eine 10. Aber immer wenn ich mit meinem Kind alleine unterwegs bin, lacht mich JEDE Frau über 20 an 😉

  16. Wollt ihr Kinder?

    Rein theoretisch ist ein Kinderwunsch schon noch vorhanden. Zur Zeit sehe ich mich aber aus persönlichen Gründen nicht in der Lage, nochmal ein „eigenes“ Kind zu bekommen. Deswegen gibt es auf die Frage ein emotionales Ja und ein ganz pragmatisches Nein.

    Habt ihr Kinder?

    Einen 14jährigen Sohn. Nicht selbst zur Welt gebracht, aber seit seinem zweiten Lebensjahr inoffiziell und seit seinem 10. Lebensjahr offiziell seine Mutter (oder zumindest offiziell sein Vormund^^).

    Was ist das schöne an Kindern?

    Die Kinder 🙂
    Viele schöne Erinnerungen, die einen ein Leben lang begleiten. Wer sein eigenes Kind schon einmal frühmorgens aus seinem Bettchen gehoben und gespürt hat, wie sich das kleine Würmchen verschlafen an einen klammert (wie ein Klammeräffchen), der vergisst dieses Gefühl nicht.

    Was sind die größten Veränderungen mit Kindern?

    Die Freizeit ist anfangs erstmal futsch. Und wenn man Pech hat auch der Schlaf. Ansonsten bedeuten Kinder eben auch immer unglaublich große Sorgen. Es gibt genügend postive Dinge, die das aufwiegen können, aber das hängt nunmal von einem selbst ab.

    Was bedeuten Kinder für die Partnerschaft?

    Das hängt eben auch immer von den Eltern ab. Für viele Partnerschaften ist ein Kind eine Bereicherung, für andere Partnerschaften eine Belastung. So pauschal kann man das glaub ich nicht sagen.

    Jungen oder Mädchen?

    Gesund und glücklich.

    Was habt ihr für Erziehungstipps?

    Kinder sollten ernst genommen werden. Viele Sorgen, die Kinder haben, erscheinen uns Erwachsenen als lächerlich und unbegründet. Ich hab leider zu oft erlebt, dass Kinder dann mit einem „Ach, das ist doch Quatsch“ abgewatscht wurden. Das ist fürchterlich.

    Ansonsten: Grenzen sind wichtig.

    Wie entwickelt man ein gutes Verhältnis zu den Kindern?

    Das kommt von ganz allein, wenn man sein Kind ernst nimmt, ihm zuhört und ihm das Gefühl gibt, dass man es auffängt, wenn es nötig ist.

    Welchen Anteil an der Betreuung von Babies/Kleinkindern/älteren Kindern wollt ihr selbst übernehmen, wie soll eurer Partner eingebunden sein?

    Kommt halt auf die Situation an. Da spielt ja viel mit rein. Im besten Fall können beide Elternteile viel Zeit mit dem Kind verbringen.

    Kommt man bei Kindern um ein klassisches Modell (einer ist der Hauptverdiener, einer konzentriert sich mehr auf die Kinder) herum?

    Klar. Kommt aber eben auch immer auf die Situation an^^ Meine beste Freundin ist Hauptverdienerin in ihrer kleinen Familie. Sie hat 3 Monate nach der Geburt ihres Sohnes wieder angefangen zu arbeiten (Teilzeit), ihr Mann hat ebenfalls keine 40 Stunden-Woche, wenn ich mich recht erinnere und unter der Woche ist der Kleine dann auch gern mal beim Großvater väterlicherseits, der Frührentner ist und 2 Straßen weiter wohnt. Möglich ist es also auf alle Fälle, nur eben nicht für jeden^^

    Was war für euch das Schönste mit Kindern?

    Nach 8 Jahren ohne irgendwelche Rechte am Kind endlich die Vormundschaftsbestallung in der Hand zu halten, glaube ich. Da bin ich erstmal fett in Tränen ausgebrochen 😀 Ansonsten: Ich habe permanent Angst, irgendetwas falsch zu machen, mein Kind zu verkorksen oder davor, dass ihm etwas passiert. In manchen Situationen altere ich schlagartig um mehrere Jahre und manchmal fühle ich mich wie Mitte 60. Und dann geh ich an meinem Kind vorbei, das gerade auf der Couch sitzt, und fang mir von der Seite her einen Spruch ein, der so gar nicht zu einem 14jährigen passt und bekomme einen mittelschweren Lachkrampf. Es sind unendlich viele kleine, alltägliche Dinge, die mein Kind mir schenkt. Das Schönste mit meinem Kind ist mein Kind.

    Was habt ihr als Eltern gelernt, was ihr vorher nicht wusstet?

    Manchmal glaube ich, dass Kinder Eltern erziehen und nicht umgekehrt. Als Mutter habe ich gelernt, stark zu sein und das es wichtigeres gibt als die eigenen Befindlichkeiten. Davon ab bin ich nun absoluter Experte, wenn es um Star Wars, Star Trek und die deutsche Youtube-Szene geht. Hat ja auch was…


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