Sexueller Marktwert

Bei dem Begriff „Sexueller Marktwert“ geht es schlicht um eine Einordnung von Personen nach allen Faktoren, die auf dem Partnermarkt eine Rolle spielen und eine entsprechende Vergleichbarkeit.

Der Gedanke, dass man einen Menschen so einordnen kann, erschreckt viele Menschen, die dann anführen, dass eben jeder Mensch einzigartig ist und auf jeden Topf ein Deckel passt. Schönheit und Attraktivität läge im Auge des Betrachters und deswegen könne man einem Menschen keinen Marktwert zurechnen.

Richtig daran ist, dass die Bewertung zu einem Teil von dem Standpunkt des Betrachters abhängen kann und insofern ein subjektives Element enthalten kann. Und natürlich hängt es auch davon ab, was man genau miteinander machen will.

Es ist eine Sammlung verschiedener Faktoren, die beispielsweise Aussehen, Beruf, Status, Einkommen und Vermögen, Intelligenz, soziale Intelligenz, Beziehungen und Auftreten umfassen, die alle in die Bewertung mit hineinspielen.

Grundsätzlich sind sich aber viele Menschen im Grundsatz einig, wer gut aussieht und attraktiv wirkt und wer nicht. Beispielsweise kommen sportliche, schlanke, große Männer mit gleichmäßigen Gesichtszügen und vollem Haar im allgemeinen besser an als unsportliche, dicke, kleine Männer mit unregelmäßigen Gesichtszügen und Halbglatze. Das kann anders aussehen, wenn ein vergleichsweise hässlicher Mann ein Rockstar ist.

Die Frage des Marktwertes wird gerne ausgeblendet, beispielsweise wenn es heißt, dass man generell keine Chance auf dem Markt hat, weil man eben nicht attraktiv, groß, reich oder sonst etwas ist. Aber selbst wenn man eine 3 ist kann man eben noch für eine andere 3 interessant sein, auch wenn einen eine zehn uninteressant findet.

Einen sexuellen Marktwert zu bestimmen ist schwer, weil man alles anders sehen kann. Man wird je nach Bewertungsverfahren davon ausgehen, dass jemand eine 7 oder eine 8, eine 7 oder eine 9 ist. Der Fall, dass jemand eine 10 für eine 1 hält und umgekehrt dürfte hingegen recht selten sein.

In vielen Betrachtungen wird davon ausgegangen, dass Leute meist einen Partner mit einem etwa gleichen Partnerwert finden. Eine 6 wird eher mit einer 6 zusammen sein, eine 10 eher mit einer 10. Sich selbst hier realistisch einzuordnen kann einem bei der Partnersuche helfen, denn jemand, der zu hoch ran geht wird häufig wenig Erfolg haben.

Es kann einem auch bei allgemeinen Analysen helfen, etwa wenn es darum geht, warum bestimmte Gruppen auf bestimmte Weise handeln und was sie damit erreichen wollen. Ein Mann, der sich einen schicken Wagen zulegt oder mit teuren Geschenken oder teurer Kleidung Eindruck machen möchte, zielt damit eben auch auf die Erhöhung seines Marktwertes, auch wenn er häufig angeben will, dass er einfach nur die tolle Technik oder die gute Qualität der Kleidung mag. Und das eine gerade Single gewordene Frau eine Diät startet und sich im Fitnessstudio anmeldet kann eben auch so gesehen werden, dass die Frau sich fitter für den Markt machen will und ihre Position verbessern will.

Wenn man auf den sexuellen Marktwert zu sprechen kommt, dann taucht häufig diese Grafik auf (zB hier)

 

Sexueller Marktwert

Sexueller Marktwert

Ich halte sie für wenig überzeugend. Sie mag auf bestimme Personen zutreffen, etwa den erfolgreichen Jungmanager oder das rein nach Schönheit bewertete Modell. Aber sie verkennt, dass für viele Leute die Attraktivität eher in der gleichen Altergruppe, wobei Frauen sich eher etwas nach oben im Alter orientieren und Männer eher etwas nach unten. Eine 20jährige wird eher den coolen und gutaussehenden 20jährigen aus  ihrem Unikurs oder aus dem Freundeskreis haben wollen als einen 40jährigen. Und ein 40jähriger Mann hätte sicherlich für reinen Sex nichts gegen eine hübsche, schlanke 20jährige mit netten Gesicht, aber für eine Beziehung wird er wohl eher eine 30jährige+ vorziehen und auch einer 40jährigen einen hohen Wert zusprechen, wenn sie ansonsten vom Martkwert vergleichbar mit ihm ist.

Ganz zu schweigen davon, dass eben viele 40jährige nicht Rockstars geworden sind, mit Geld um sich werfen können und deswegen von allen Frauen angehimmelt werden. Der typische 40jährige ist für eine typische 20jährige wahrscheinlich eher vollkommen uninteressant.

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73 Gedanken zu “Sexueller Marktwert

  1. Wenn ich das richtig mitbekommen habe ist Christian so ca. 30? Das ist in der Tat nach der Grafik das Alter, wo eine Frau gleichen Alters gut passt. Aber für einen 40jährigen sind 40jährige Frauen fast alle unsichtbar.

  2. “auf jeden Topf ein Deckel passt”

    Ich hatte früher ceramic Töpfe von dennen der eine oder andere kaputt gegangen ist. Und deren Deckel noch über sind.

    Dabei ist aufgefallen das es es umgekehrt nicht so ist. Weder im direkten noch im übertragenen Sinn.

    Ein grosser Deckel kann auf einem kleinen Topf verwendet werden. Umgekehrt aber nicht.

    Mit zwei Töpfen und einem Deckel kann man noch recht gut kochen. Zwei Deckel auf einem Topf bringt gar nichts. Da bleibt der zweite Deckel wohl für immer im Schrank liegen.

    Darum ist in der Tat so das auf jeden Topf einen Deckel passt und auch jeder Topf eine Deckel bekommet. Auch wenn er sich evt. mit einem anderen Topf teilen muss.

    Und wie gesagt mit Topf = Frau und Deckel = Mann ist das im übertragenen Sinn genauso.

  3. Laut Graphik steigt der SMV für Männer zwischen 15 und ca. 21 etwa linear an (was schon etwas fragwürdig ist – aber bitte).
    Doch dann ist da ein Knick.
    In der Natur gibt es keine Sprünge oder Knicke, es sei denn, da passiert irgendetwas besonderes.
    Hat jemand eine Erklärung für diesen Knick?

    • Der Knick entsteht meiner Meinung nach da, wo gutes Aussehen und körperlicher Fitness alleine nicht mehr reichen, sich die Qualitäten erwachsener Männer (beruflicher Erfolg, Erfahrung mit Frauen) aber noch nicht groß entwickelt haben.

        • Es ist ein Übergang zwischen 2 oder mehr Kurven. Ich gehe sogar davon aus, dass es um die Mitte 20 sogar leicht fällt.

          Davor dominiert eine Kurve, die zum einen stark von körperlicher Attraktivität und zum anderen von der sozialen Stellung innerhalb eines sehr begrenzten sozialen Umfeldes bestimmt wird. Diese Kurve fällt aber tendenziell ab Anfang 20, weil diese Merkmale an Bedeutung verlieren. Parallel gewinnt ab Anfang 20 eine andere Kurve, die von beruflichem Erfolg und der sozialen Stellung in der Gesamtgesellschaft bestimmt wird. Diese Kurve ist mit Mitte 20 aber noch nicht gut entwickelt und sorgt erst Richtung 40 für den großen Anstieg.

        • Es wird schlicht nicht mit einer einfachen absoluten Kurve zu machen sein.

          Allenfalls wenn man es rein auf Sex und Mittelwerte reduziert. Da gilt vielleicht, dass sie typische Frau ab einem gewissen Alter und wenn man die freie Wahl hätte stark verliert.

        • Wenn Du die Details zu der Kurve ließt, dann setzt der Anstieg gegen 40 selbstverständlich voraus, dass ein Mann etwas aus sich macht. Das Äquivalent zur gutaussehenden, schlanken Anfang 20 jährigen ist natürlich der beruflich erfolgreiche Mann (Jungmanager in Deinen Worten), der sich obendrein körperlich gut gehalten hat und genug Erfahrung mit Frauen hat. Die meisten 40 jährigen werden das nicht realisieren, so wenig wie die meisten 20 jährigen Frauen „gutaussehend“ sind.

          • Das ist nur eben nicht der Regelfall, sondern die Ausnahme. Ich würde zB auch lieber mit der inzwischen 40 jährigen Emmanuelle Chriqui schlafen als mit der 23 jährigen trigglypuff, aber das ist wohl kaum auf die breite Masse übertragbar

        • https://therationalmale.com/2016/10/31/smv-and-the-aging-process/

          This is an overt observation of what women understand from a very early age – women’s sexual marketability declines with age, while men’s (should) increases as they age. This woman’s concerns should come as no shock to any Red Pill aware man. It’s the clarion call of a woman who’s aging out of the SMP and on the tail end of her Epiphany Phase.

          All women have conditions (prerequisites) for men in order for them to become intimate (sexual) with them; he’s got to be good looking, he’s got to be financially stable (surplus resources), he’s got to have some status, respectability, ambition, be confident, he has to be the initiator, he’s has to be decisive, he has to make an emotional connection with her, he’s got have ‘provider’ potential,..etc., etc.

        • Die Quelle der Graphik scheint er selbst zu sein:

          Before I get into today’s post let me reiterate that my SMV chart is an imperfect tool; sexual market evaluation doesn’t happen in a vacuum, I know that, but it is a necessary starting point and framework against which we can better understand social, behavioral and psychological dynamics between the genders.

          https://therationalmale.com/2012/06/12/smv-in-girl-world/

          Just last week I graphed out my own rudimentary overview of how the SMP lays out, as well as sexual market values relative to each sex.

        • @Christian: Dass Alter der alles dominierende Faktor wäre, behauptet so weit ich weiß niemand. Bei der Grafik geht es nur darum, den Faktor Alter zu isolieren. Und dafür musst Du Apex mit Apex und Average mit Average vergleichen.

          Das bedeutet natürlich auch, dass es beim Vergleich durchschnittlich attraktiver Menschen viele Wege gibt, zu einem Match zu kommen, während zum Apex eben nur der Apex passt. Daher ist die Betrachtung des Apex sehr gut geeignet um einen klaren Blick auf den anderen Faktor Alter zu bekommen.

        • @Ih

          Es gibt auch seriöse Studien zu dem Thema einmal abgesehen von banalen Heiratsstatistiken.

          Und seit gestern wissen wir dass die Menschheit genetisch zu 95% aus Postbeamten besteht 🙂

    • @Anne: Thermodynamik war nicht dein Hauptfach, was? Bei Phasenübergängen machen z.B. Enthalpien Sprünge…
      Jaaaaaaa, ich konnte Anne mansplainen! Ich bin so böse…

      • Thank you for mansplaining. 😀 Gratulation!

        Bei einem Phasenübergang passiert ja etwas – nämlich eine Zustandsänderung.
        Ein weiteres Beispiel wären Absorptionskanten.
        Meine Aussage war nicht, dass es keine Knicke oder Sprünge gibt, sondern dass es für Knicke oder Sprünge einen Grund geben muss.

        Da mir kein plausibles Ereignis im Leben eines Mannes Anfang 20 einfällt, das den Knick in der Graphik erklären kann, habe ich meine Kritik geäußert (nicht an der Graphik grundsätzlich, aber an diesem Knick, bzw. dem Verlauf für Männer unter 30).

        PS: Mit Thermodynamik bin ich in der Tat nie richtig warm geworden.

        @all: Kurvendiskussion – immer wieder gern.

    • Mich stört wesentlich mehr die Fläche unter der Kurve. Die der Männer müsste wesentlich kleiner als die der Frauen sein, nicht doppelt so groß.

      • Das ist mir auch aufgefallen, aber offenbar ist die Kurve so skaliert, dass die Maximalwerte gleich sind.
        Eine Normierung auf gleiche Fläche wäre IMHO sinnvoller gewesen, was insgesamt die Männerkurve wesentlich flacher verlaufen ließe.

          • OK, aber dafür müsste man erst einmal exakt definieren, was man genau an der Ordinate aufträgt, und dies empirisch mit umfangreichen Messreihen feststellen.
            Mir dünkt allmählich, die einzige einigermaßen belastbare Aussage dieser Graphik ist es, dass (typischerweise) die maximale Attaktivität bei Frauen mit Anfang 20, und bei Männern mit über 30 ist.
            Alle darüberhinausgehenden Aussagen, die man aus der Graphik herauslesen zu können meint, sind doch recht wischiwaschi.
            Insofern ist die Graphik recht dilettantisch erstellt.

  4. Frauen mögen Reichtum, Erfahrung Selbstvertrauen und Macht bei Männern was man öfter bei älteren Männern findet.

    Heute gilt es als chic einen jungen Mann als Partner zu haben; m.E. eine reine Modeerscheinung.

    Außerdem sind Attraktivität und Partnerwahl völlig unterschiedliche Baustellen.

  5. „Frauen mögen Reichtum, Erfahrung Selbstvertrauen und Macht bei Männern was man öfter bei älteren Männern findet.“

    Das mag in der Theorie ja stimmen und ich gebe zu, dass Mads Mikkelsen wirklich heiß ist, aber man muss ja auch mal realistisch denken. 40-jährige, erfolgreiche Jungmanager gut und schön, aber die eigene (potentielle) Partnerrealität wird durch das Soziale Umfeld bestimmt, nicht durch Hollywoodfilme.

    Ich persönlich (23J, Studentin) kann mich jetzt zumindest nicht erinnern, wann ich das letzte mal einen Mann 40+ auf seinen Marktwert abgecheckt habe. Das sind in der Realität meine Verwandten, Professoren, Dozenten, Chefs – keiner von denen kommt als Partner überhaupt in Frage, auch nicht, wenn sie erfolgreich sind. Meine Kommilitonen hingegen schon. Und zu guter letzt gruselt es mich vor dem Gedanken, meinen Eltern mal jemanden vorzustellen, der meinem Vater altersmäßig näher steht als mir.

    Jugend ist ohne Zweifel ein sehr wichtiger Faktor der weiblichen Attraktivität. Sowie Erfolg bei Männern. Aber in der Realität heiraten die meisten Menschen eben doch Partner ähnlichen Alters und auch ähnliches Erfolges (oder sind Hollywoodschauspieler, Hedge-Fong-Manager und Starchirugen etwa noch mit ihrem hübschen High-School-Sweetheart liiert?)

    Also, was ich im Grunde sagen will: Guter Beitrag , Christian. Kann nur auf ganzer Linie zustimmen.

  6. Mir fehlt die Dimension der Anzahl der entsprechenden Menschen.

    Das würde aus meiner Sicht die Ergebnisse erklären können:
    Ein erfolgreicher 35-45 ist deutlich Attraktiver als ein junger Bursche – nur gibt es diese halt viel seltener.

    Damit wäre dann auch kein Paradox vorhanden, dass eben nur sehr weniger Männer in dem Alter erfolgreich werden.

    • Frauen wählen die Sexualpartner sehr sorgfältig aus z.B. die von der Post, ähhh wollte sagen dass ein junger Alphaanwärter mehr wert ist als ein alter Post …… sorry nein (geht mir nicht mehr aus dem Kopf) ….. wollte sagen als ein alter Beta.

      TheBestOfTheBestOfTheBest Sir Blitzdings mir bitte den Postbeamten aus dem Hirn….. Gott bin ich froh nicht verheiratet zu sein …..

  7. Der Hauptfaktor bei Männern ist eben das Geld. Das Problem ist, dass viele im Alter nicht reich werden. Wenn man daher als Mann attraktiv sein will, muss man vermitteln, dass man Geld hat und dabei, wenn man es nicht hat, wenig ausgeben. Das kennen ja die meisten Männer, wenn man ausgedacjte Geschichten aus der Kanzlei erzählt und den Mercedes von Opa fährt.

      • Gelegenheit macht Diebe …… die Ausnahme bestätigt die Regel + auch Männer haben ihre Ansprüche bzw. sozialen Regeln

        Ich bin zu 100% überzeugt, dass 99% der Hetero-Frauen immer den nehmen der mehr Macht oder Geld hat innerhalb ihres Horizonts. Vielleicht will sich der reiche Mann nicht mit einem schönen Dummchen blamieren.

        Vilar schrieb schon dass Frauen zur Uni gehen um Männer zu angeln. Die sind dann aus dem Spiel für die Kassiererin oder die Putzfrau.

      • Ja klar, gibt aber auch viele, die mit 40 kein Geld haben und dann merken, dass sie so keine Frau ihres Alters nimmt. Die meisten nehmen dann die 17-jährige Schülerin, da ist man im Verhältnis reich oder sie tummeln sich z.B. in Bankok.

  8. Ein Artikel über OKCupid verwendet die wohlbekannte Grafik. Es gibt da aber noch ein paar weitere interessante Auswertungen. Danach ist der höchste SMV für Frauen 20 Jahre, unabhängig vom Alter der Männer. Wenn Männer dennoch Frauen näher ihres eigenen Alters wählen, dann wohl aus Vernunftsgründen. Bei mir beträgt der Altersunterschied 12 Jahre. Als wir uns trafen, hatten beide den höchsten SMV. Jetzt bin ich 55 und müsste im Vorteil sein. Meine Frau hält sich aber sehr gut. Schminke kann Wunder wirken 🙂
    https://datingreview.com/blog/2014/06/okcupid-confirms-sexual-market-value-theory/

  9. Man sollte dieser Grafik keinen wissenschaftlichen Wert beimessen. Die Grafik dient zur Veranschaulichung, dass der sexuelle Marktwert von Frauen wesentlich von ihrer optischen Attraktivität, der sexuelle Marktwert von Männern wesentlich von ihrer finanziellen Situation bestimmt wird.

    Die Kritik, dass man den sexuellen Marktwert nicht einfach mit einer festen Zahl von 0-10 definieren kann, ist ebenso berechtigt, wenn man annimmt, dass der sexuelle Marktwert ein exakter Wert ist. Durch unterschiedliche persönliche Interessen kann dies natürlich differieren – nichtsdestotrotz ist der SMV das Ergebnis von Schwarmintelligenz.
    Wenn ich 1000 Frauen demographisch korrekt ausgewählt in einen Raum setze und diese dann jeweils einen Mann vorgestellt bekommen und mit einem JA/NEIN-Taster die Frage gestellt bekommen: „Könnte ich mir mit diesem Mann eine Partnerschaft inkl.Sex vorstellen“, wird man für jeden Mann einen Wert zwischen 0 und 1000 bekommen. Das könnte man dann durchaus als via Schwarmintelligenz (ob es so intelligent ist, sei dahin gestellt) ermittelten Marktwert definieren.
    Dazu müsste man die Ergebnisse noch normalisieren, da Frauen im Gegensatz zu Männern, potentielle Sexualpartner nicht gleichmäßig bewerten (siehe mein Beitrag zu Apex Fallacy): Im konkreten Beispiel würden die meisten Männer nur Werte zwischen 0 und 200 bekommen und nicht gleichverteilt, wie es Männer bei der Bewertung von Frauen machen.

    Mein Blog ist auch kein wissenschaftliches Werk – es soll einfach nur die maskuline Perspektive thematisieren und so beide Geschlechter zum Nachdenken anregen.

    • „Wenn ich 1000 Frauen demographisch korrekt ausgewählt in einen Raum setze und diese dann jeweils einen Mann vorgestellt bekommen und mit einem JA/NEIN-Taster die Frage gestellt bekommen: „Könnte ich mir mit diesem Mann eine Partnerschaft inkl.Sex vorstellen““

      Wie soll man denn rein von der Optik entscheiden, ob man sich mit demjenigen eine Partnerschaft vorstellen kann? Da gibt es doch 1000mal wichtiger Faktoren als Optik!

      Ich kann rein von der Optik sagen, ob ich mir mit diesem Mann Sex vorstellen könnte, aber doch nicht, ob ich mir mit diesem Mann eine Beziehung vorstellen könnte!

      • Doch, du kannst NEIN sagen, „mit diesem Mann sicher nicht“, es ist ja kein bindendes Ja, wie in der Kirche. Und das es für dich als Frau tausendmal wichtiger Gründe als die Optik gibt, bestätigt ja nur ein Posting.

        • Ich kann nicht nein sagen, weil tatsächlich nur ein Mann, der wirklich extremst hässlich ist oder doppelt so alt wie ich wohl rausfallen würde, bei einem durchschnittlich aussehenden Mann wäre für die Beziehung der Charakter ausschlaggebend.

          „Und das es für dich als Frau tausendmal wichtiger Gründe als die Optik gibt, bestätigt ja nur ein Posting.“

          Wie ist das zu verstehen?

        • @mgtowdeutsch:
          Echt interessant, dass du hier Aussagen über Frauen triffst und sobald eine Frau kommt, die dir sagt, dass das problematisch ist, blockst du ab.

          Der Versuchsaufbau mit den Frauen, die „Ja“ oder „Nein“ sagen hat eben eine ganze Reihe methodische Schwierigkeiten.

          Das fängt an mit dem Ja/Nein-Schema, geht weiter über die Unterscheidung von Körper/Charakter und die Sicherstellung, dass die Bilder komplett neutral sind (also keine Rückschlüsse auf Charakter zulassen).

          • Es soll nicht neutral sein, die Versuchsanordnung kann auch ruhig so sein, dass der Mann sich vorstellt und sagt „Ich bin Ladislav, arbeitsloser Automechaniker“ oder „Ich bin Sergio, freischaffender Gallerist“. Es ging mir darum, zu verdeutlichen, dass es durchaus sowas wie Geschlechtervorlieben gibt und das „Topf-Deckel“-Spiel nicht total zufällig ist, sondern es Häufungen gibt, die evolutionsbiologisch erklärbar sind. Allerdings hat mein Beitrag keinen wissenschaftlichen Anspruch. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich diese Gedanken strukturiert auf meinem Blog zusammenfassen!

  10. Ich finde den Begriff etwas unglücklich, weil er sich sehr schwer definieren lässt. Geht es dir hier nur um den reinen Körper? Oder zählt da auch Ausstrahlung mit rein?

    Im ersten Fall finde ich die 1-10 Skala unglücklich, da sie einen linearen Zusammenhang zwischen Aussehen und Attraktivität suggeriert. Tatsächlich ist es aber doch eher so, dass es (individuell verschiedene) Schwellenwerte gibt bis zu denen, bzw. ab denen, man jemanden (körperlich) attraktiv findet.

    Nun kann man sicher eine Verteilung der Schwellenwerte ansehen und die dann irgendwie auf die Skala bringen, aber da fehlen mir die Studien. Gibt es da welche?

    Wenn du dagegen auch „Ausstrahlung“ in mit hineinzählst, dann wird das Konzept komplett ungreifbar. Denn dann hat der Charakter entscheidenden Einfluss und da wird es sehr subjektiv.

    So oder so würde ich gerne mehr Daten dazu sehen. Intuitiv ergibt es schon Sinn, dass man so etwas in der Art definieren könnte, damit es irgendeine Aussagekraft haben kann, muss man es aber präzisieren können.

    • In vielen Betrachtungen wird davon ausgegangen, dass Leute meist einen Partner mit einem etwa gleichen Partnerwert finden. Eine 6 wird eher mit einer 6 zusammen sein, eine 10 eher mit einer 10.

      Darauf wollte ich noch eingehen. Das ist eine verdammt starke Annahme.

      Hast du dafür irgendwelche Studien?

      • In der Tat stellt Christian an der Stelle die Quelle nicht richtig da. Der Autor der Grafik geht davon aus, dass eine glückliche Beziehung voraussetzt, dass der Mann im sexuellen Marktwert 1-2 Stufen über der Frau stehen muss um ihre hypergamen Instinkte zu befriedigen. Beziehungen bei gleichem SMV ergeben sich eigentlich nur dann, wenn der Mann noch andere Qualitäten mitbringt (Geld z.B.), die der Frau nützlich sind und die sie deshalb der sexuellen und emotionalen Erfüllung vorzieht.

  11. Pingback: Das 1000-Frauen-Experiment – MGTOW Deutsch

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