Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 1. März 2017

Selbermach Mittwoch 102 (01.03.2017)

Was wird der März wohl schönes bringen?

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Responses

  1. Heise schreibt über IT-Berufe, Gender, Quote
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Wo-sind-die-Frauen-Die-IT-Branche-hat-ein-Gender-Problem-3639941.html

    Und die Kommentare glühen.

    • Das Übliche: Frauen FÜHLEN sich benachteiligt…

      • Das ist ja kein fühlen – es sind weniger als 50% Frauen in der IT.

        Und keine wird auf eine Things-vs.-People Diskussion eingehen. Auch wenn es dazu sehr gute Studien gibt.

        Auch spannend ist, wenn Teilnehmer auf die Quoten bei der Müllabfuhr, Kindererziehung, Sozialwissenschaften, etc. eingehen. -> whataboutismus(!).

        Dass dies auch Hinweise auf eine nicht ausgegorene Diskussion sind, ist egal.

        • „Das ist ja kein fühlen – es sind weniger als 50% Frauen in der IT.“

          Autsch.

          Ich nehme an, du meinst eigentlich „Weniger als 50% der in der IT Tätigen ist weiblich“

          Also insgesamt:

          „Die einzige mögliche Erklärung dafür, dass weniger als 50% der in der IT Tätigen weiblich ist, liegt in der Benachteiligung von Frauen. Andere Erklärungen, wie z.B. dass Frauen im Schnitt geringeres Interesse an den Berufen haben als Männer, sind nicht vorstellbar.“

          Für wie blöd hältst du uns, dass so ein Quatsch einfach so durchgehen würde?

        • ok. Bekomme gerade nicht hin woher Du kommst – kannst ja die Kommentare auf Heise nachlesen.

        • Es gibt weniger als 50% weiblicher ITler. Das wissen wir.
          Es gibt dafür reelle Gründe. Welche genau, wissen wir nicht.
          Standarderklärung: Frauen FÜHLEN sich benachteiligt.
          Standardheilmittel: Frauen WERDEN durch reelle Normen und Maßnahmen bevorzugt.

        • Ersetze „fühlen“ durch Definition. – In deren Definition wird eine Frau strukturell benachteiligt, wenn es Sparten gibt, in denen weniger als 50% Frauen vorhanden sind – oder Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer.

          Das ist eine Definition und diese kann an Hand objektiver Kriterien überprüft werden. – Eine grundlegende Frage wäre, ob eine solche Definition sinnvoll ist.

          Eine Antwort darauf könnten die Untersuchungen von people vs. things geben – die aber von Gender-Absolventen von vornherein abgelehnt werden wird – weil erlernt und nicht angeboren. – Wieder eine Glaubensfrage, weil durch die Komplexität des Körpers der Nachweis von biologischen und soziologischen Faktoren unheimlich schwer ist. In der Medizin einigt sich man dann auf alles (ohne Prozentpunkte).

          ———-

          Ausgehend von dem Gendersoziologie-Modell sind frauenfördernde Maßnahmen notwendig, um die strukturellen „Probleme“ zu bewältigen.

          ————-

          Ach egal. War Missverständlich formuliert und hat Leute getriggert. Hier wird es für die Biologie Linie nur Zustimmung geben – aber das wird keine Argumentationsfähigkeiten verbessern mit z.B. den Genderleuten im Heise Forum.

          Dann müssten die Doppelstandards diskutiert werden – wenn <50% Frauen ein Problem ist da ist auch <50% Männer ein Problem. — Welches dann mit Whataboutismus versucht wird davon abzulenken. Und natürlich sollte man bei einer Diskussion bei einem Thema bleiben und eine Verlagerung (Derailing) vermeiden. Grundsätzlich ist bei der Benachteiligung die Frage ob es nur Frauen betreffen kann (Genderstuff) oder beide – was die position für mehr Frauen in $Beruf natürlich schwächen würde und daher nicht erwünscht ist.

          —————————–

          Ihr seid nicht auf die Argumente eingegangen – habt sie nicht widerlegt nur gesagt – ist anders. Kann man machen – ist damit aber nicht aus der Welt.

  2. Das in einem bei Arne Hoffmann veröffentlichten Leserbrief (Punkt 4)

    http://genderama.blogspot.de/2017/02/gender-bauerchen-und-unsichtbare-manner_27.html?m=1

    erwähnte FAS-Interview mit Frau Schwesig steht jetzt auch online:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/familienministerin-manuela-schwesig-spricht-im-interview-14893712.html

    Schön ist, daß ein Leser in der inzwischen geschlossenen Kommentarspalte auf diesen Leserbrief bei Genderama hinweist.

  3. Hatten wir das nicht schonmal?
    Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichten über die Aufregung um Pissoirs in Kussmundform:

    http://www.pnn.de/potsdam/1161904/

    Die frauenpolitische Sprecherin der CDU hält diesen Streit für überflüssig und möchte sich eher dringenden Themen, wie zB der Frauenquote oder dem GenderPayGap widmen. Nunja…

    In derselben Zeitung findet sich auch ein Pro–Contra zweier Journalisten:

    http://www.pnn.de/potsdam/1161613/

  4. Na, auf jeden Fall den Aschermittwoch.

    Denn da ist alles vorbei, u.a. dies hier:

    Helau, Alaaf – aber nur korrekt gekleidet!

    Ach du gute Güte, nun ist er also da: Der Narrhalla-Marsch und irgenwo sind jetzt alle irgendwie so *tätä, tätä, tätäää*. Mal abgesehen davon, dass dieser nicht mehr ohne Polizei-Schutz abgehen darf (das MG, als bester Freund der Narren?), so darf man sich wohl auch nicht mehr so kleiden, wie man es wohl ‚prunkvoll‘ vorhatte. Denn das hier, dass geht nun gar nicht; zumindest nicht in den Augen dieser ‚wohlmeinenden‘ Gutmenschen:

    https://emannzer.wordpress.com/2017/02/26/helau-alaaf-aber-nur-korrekt-gekleidet/

  5. Während des Verfahrens kündigten Gina-Lisa Lohfink und ihr Verteidiger, Burkhard Benecken, an, dass Frau Lohfink einen Verein oder eine Stiftung für Opfer sexueller Gewalt gründen würde. Dies kann als taktisch kluger Schachzug gesehen werden, denn gemeinnützige Vereine oder Stiftungen, die mit den Verfahrensgründen zu tun haben, werden von der Öffentlichkeit nicht selten positiv gesehen. Sie scheinen auf soziales Denken, Güte bzw. Altruismus hinzuweisen.

    Nun wäre es unfair, Frau Lohfink und ihrer Verteidigung automatisch zu unterstellen, dass taktische Aspekte für die Vereinsgründung (bzw. deren Ankündigung) vorlagen, ohne hierfür zumindest ein Indiz vorweisen zu können. Ein solches liegt in der Person des Verteidigers sowie dessen bisherigen Handlungsweisen begründet.

    Der Spiegel hat sich mit Herrn Benecken und seinen Prozessen beschäftigt und verwies in seinem Artikel „Das seltsame Gebahren des Burkhard Benecken“ darauf, dass die Ankündigung eines Vereines, die im Zusammenhang mit dem Prozessgrund steht, nicht neu ist, wenn es um Herrn Benecken geht:

    Bei Deniz A. (dem „Promi-Hacker“) war es der Verein gegen Internetsucht, der gegründet werden sollte. Herr Benecken führte als Verteidiger damals an, sein Mandant sei internetsüchtig. Muhlis A., als „Mehmet“ in den Schlagzeilen gewesen, wurde ebenfalls von Herrn Benecken verteidigt, diesmal wurde ein Verein „Gewaltig gegen Gewalt“ in Aussicht gestellt, der von Muhlis A. gegründet werden sollte. Es ist also durchaus ein Muster erkennbar, welches bei etwas Recherche auch Eingang in die Berichterstattung hätte finden können.

    https://www.heise.de/tp/features/Ein-Verein-eine-Stiftung-oder-3630466.html

    Der Typ ist voll die Schande!

    Es ist fast ein halbes Jahr her, dass Frau Lohfink den Verein oder die Stiftung ankündigte, doch auch für jene, die bemängelten, dass die Pläne nicht genug Aufmerksamkeit fanden, war dies kein Grund, nachzuhaken und nachzuforschen.

    Die wichtigste Frage bei der Sache: Wer hätte DAS ahnen können???

  6. Mögt ihr Milch?

    Dann seid ihr ein White Supremacists! For real!

    https://mic.com/articles/168188/milk-nazis-white-supremacists-creamy-pseudo-science-trump-shia-labeouf#.ttKTWsaAK

    (Was machen diese Leute bloß wenn die Nazis anfangen die Linken zu wählen. Nach deren Logik sind die Linken dann auch Nazis…)

    Ja, heute ist er der 1. März, nicht April ^^

    • Schnell!

      Welches sind die Lügen und Selbsttäuschungen, denen Poison Aero unterliegt?

      Platz 1 (vermutlich): Poison Aero hat nur rationale Überzeugungen.

      • „Platz 1 (vermutlich): Poison Aero hat nur rationale Überzeugungen.“

        Das würde Poison Aero mit Sicherheit bestreiten.

  7. Arbeit am Kunden: Die Sex-Dienstleisterinnen

    Ein meiner Meinung nach tatsächlich hörenswerter Beitrag zum Thema Sexarbeit in Deutschland.

  8. Teilweise schon komisch: das Bild von MRAs wird in den Medien ja oft als zum Feminismus gegensätzlich dargestellt.

    Feminismus ist für Gleichberechtigung
    Also wird behauptet oder angenommen: MRAs sind dagegen.
    Feminismus will gleiche Rechte für Homosexuelle.
    Also wird behauptet oder angenommen: MRAs sind dagegen.
    Feminismus will Equal Pay.
    Also wird behauptet oder angenommen: MRAs sind dagegen.
    usw.

    Oder z.B. die Behauptung das MRAs ja gar nichts für Männer machen, sie machen zum Beispiel nichts für Schwule Männer oder für Männer mit dunkler Hautfarbe – bei dieser Argumentation sieht man sehr schön wie das Geschlecht von Männer niemals eine Rolle spielen darf – es muss die Sexualität, die Hautfarbe sein. Aber ALLE Männer erhalt vor Gericht härtere Strafe wie Frauen. ALLE Männer haben kein Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Und ALLE Männer haben nur Zugriff auf eine sehr mangelhafte Unterstützung durch den Staat im Vergleich zu Frauen. Oder das Thema Selbstmord. es betrifft alle Männer, manche mehr, manche weniger. Einfach nur etwas für Männer machen, alle, geht nicht, weil Männer sind privilgiert und dürfen daher keine Probleme haben. Im Intersektionalismus, der vorherrschende Form des Feminismus, darf man Männer nur helfen, wenn niemand auf die Idee kommt das es mit dem Mannsein zu tun hat, es muss der Transmann sein, der schwule Mann oder der schwarze Mann.

  9. Teal Deer beleuchtet „gesellschaftliche Strukturen“, die dieses Verhalten ermöglichen. Sonst ist der Fall natürlich klassisch krass:

    TL;DR – The Consensual Rape of Nikki Yovino (9 mn)

    http://www.youtube.com/watch?v=-3mQ-mbedMg

  10. Unangenehme Handschläge — shaking hands.

    PewDiePie hat genau das urkomische Verhalten von Trump zum Anlass für das sehr interessante Thema genommen 😀

    Ist so das Lustigste über Trump überhaupt, wie der die Leute umherzieht, einmalig….. 😀

  11. Eine Frage an die Belesenen unter euch: Wie weit rechts ist Breitbart?

    Die werden von den westlichen Qualitätsmedien meistens mit dem Adjektiv „ultrarechts“ versehen. Was ja erstmal reingarnichts heißt. Ich kenne die aber zu wenig. Also, wie rechts stehen die nun?

    • Die verbreiten mittlerweile Fake News, hätte hier schon vor mehreren Wochen mal einen Fall gepostet, da ist mir dann die Ausrichtung auch egal.

      • hätte hatte

  12. Ein bisschen Eigenwerbung!¨

    „Im vierten Teil der Reihe „Rechtspopulismus“ werden die Ursachen dieses politischen Phänomens dargelegt.“

    https://man-tau.com/2017/03/01/reihe-rechtspopulismus-4-ursachen-des-rechtspopulismus/?iframe=true&theme_preview=true#more-3135

  13. Spricht für sich. Kinski ist einfach genial.

    • Der gehört übrigens zu den „Künstlern“, bei denen ich mich rühmen kann, dass mir die Werke völlig unbekannt sind wie auch bleiben werden. So wie bei Polanski oder Woody Allen auch.
      Für mich sind das also nur ordinäre Verbrecher und nix sonst.

      • Ja toll, seine Filme kennst du nicht, aber weil ihn seine Tochter ohne jeden Beweis des Missbrauchs beschuldigt (natürlich lange nach seinem Tod, damit er sich nicht mehr wehren kann), ist er ein Verbrecher.

        • „ist er ein Verbrecher“

          Für ; ist jeder Mann ein Verbrecher. Bei manchen kommt nur nichts raus.

    • Kinski war hochgradig bekloppt und hätte entsprechend in die Klapsmühle gehört.

  14. Frau Bemmer versucht im Tagesspiegel die Männer von der Notwendigkeit des Genderns bei Gesetzestexten zu überzeugen, indem Sie argumentiert, daß es ja auch Mörderinnen gibt:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/gendersprache-und-gleichberechtigung-vor-dem-abc-sind-alle-gleich/19459718.html

  15. „Can critical thinking actually be taught?“
    http://www.aft.org/sites/default/files/periodicals/Crit_Thinking.pdf
    „Decades of cognitive research point to a disappointing answer: not really. People who have sought to teach critical thinking have assumed that it is a skill, like riding a bicycle, and that, like other skills, once you learn it, you can apply it in any situation. Research from cognitive science shows that thinking is not that sort of skill. The processes of thinking are intertwined with the content of thought (that is, domain knowledge). Thus, if you remind a student to “look at an issue from multiple perspectives” often enough, he will learn that he ought to do so, but if he doesn’t know much about an issue, he can’t think about it from multiple perspectives. You can teach students maxims about how they ought to think, but without background knowledge and practice, they probably will not be able to implement the advice they memorize. Just as it makes no sense to try to teach factual content without giving students opportunities to practice using it, it also makes no sense to try to teach critical thinking devoid of factual content.“

  16. „The Return of Magic“
    https://pjmedia.com/richardfernandez/2017/02/27/the-return-of-magic/
    „Like the storied days of yore, the 21st century is a landscape of sword and sorcery, a world at once crude and magical, ignorant and brilliant. If a drone attack ever takes place in the Third World there may be a public clamor for the provision of the American disruptor „ray“ gun the public may have heard of from their cell phones. They, unlike the Kurds, may not able to understand that drones are man-made things vulnerable to small arms fire. Instead, they may believe that sorcery must oppose sorcery; for are not the drones a conjury? And what could avail them except more sorcery? Any sufficiently advanced technology, as Arthur C. Clarke once observed, is indistinguishable from magic.
    Too many everyday things are already indistinguishable from magic to the average man. Four centuries ago everyone knew how everything in their village worked. Even a hundred years ago an intelligent person could figure out anything he would likely encounter, even the steam locomotive. But today people are surrounded by things about whose workings they haven’t a clue. Medical devices, synthetic pharmaceuticals, designer pathogens. The proportion of those who can explain the world is gradually shrinking.
    Cell phones, robots, mesh nets, remote imaging, data mining, stealth, invisible lethal chemicals, and contagious diseases exist cheek by jowl with ox-drawn carts, subsistence agriculture, illiteracy, and fanaticism around Mosul and in other global cities.“

  17. „Warum sollte die gesamte Last eines sogenannten „friedlichen Zusammenlebens“ auf Migrant*innen liegen? Wieso übersetzen Ämter ihre Formulare nicht auf mehr Sprachen, um ein fucking „friedlicheres Zusammenleben“ zu fördern? Wieso gibt es in einer globalisierten Welt so wenige mehrsprachige Schulen? Kurz mal ernsthaft: Wieso sollen die Deutschen nicht mal ausnahmsweise Arabisch lernen, wenn es sie so extrem stört, in der Straßenbahn nicht zu verstehen, was die Jugendlichen besprechen? Das würde doch – um ausnahmsweise mal ganz kapitalistisch zu argumentieren – auch mal Arbeitsplätze schaffen, nicht?

    In meiner Sprache kommt das Wort für „Deutsch“ von der slawischen Wurzel für „stumm“. Back to the roots: Seid doch einfach mal leise mit eurem Deutsch.“

    http://missy-magazine.de/2017/02/21/wann-ist-es-sinnvoll-feministische-diskussionen-loszutreten/

  18. In dieser Bar dürfen Männer keine Frauen ansprechen:

    http://www.news.com.au/lifestyle/food/restaurants-bars/men-arent-allowed-to-approach-women-at-maple-bar-in-canberra/news-story/3a527538236a0ea3ad8b23717dbd3f35

  19. „Was wird der März wohl schönes bringen?“

    Untergang und Chaos – was sonst?
    Ich versuche mal hier auf ein anderes Forum zu verlinken, in dem wir den Einfluss der Target2 Salden auf das volkswirtschftliche Gleichgewicht in leicht polemischer Form diskutiert haben.
    http://181209.homepagemodules.de/t868f11-Kuenftige-Gestaltung-der-Euro-Krise-149.html#msg232502

  20. Wowowow gerad erst gesehen bei Genderama:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/gendersprache-und-gleichberechtigung-vor-dem-abc-sind-alle-gleich/19459718.html

    „Ende Januar beschloss der Petitionsausschuss des Bundestags einstimmig, dass die sprachliche Diskriminierung von Männern in Paragraf 183 des Strafgesetzbuchs (exhibitionistische Handlungen) ein Ende haben müsse. In dessen erstem Absatz steht nämlich: „Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit . . . bestraft.“ Eindeutig geschlechterdiskriminierend, stellten die Ausschussmitglieder fest, denn der Umstand, dass exhibitionistische Handlungen im Sinne jenes Paragrafen erfahrungsgemäß nur von Männern begangen würden, rechtfertige die Ungleichbehandlung nicht. Die Formulierung „ein Mann“ sei also unvereinbar mit Artikel 3 Absatz 2 des im Grundgesetz verankerten Gleichheitssatzes. Dieser Ansicht werden auch jene beipflichten, denen (zwar politisch motiviert, aber dennoch unerbeten) nackte Femen-Busen vor die Augen kamen.Ende Januar beschloss der Petitionsausschuss des Bundestags einstimmig, dass die sprachliche Diskriminierung von Männern in Paragraf 183 des Strafgesetzbuchs (exhibitionistische Handlungen) ein Ende haben müsse. In dessen erstem Absatz steht nämlich: „Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit . . . bestraft.“ Eindeutig geschlechterdiskriminierend, stellten die Ausschussmitglieder fest, denn der Umstand, dass exhibitionistische Handlungen im Sinne jenes Paragrafen erfahrungsgemäß nur von Männern begangen würden, rechtfertige die Ungleichbehandlung nicht. Die Formulierung „ein Mann“ sei also unvereinbar mit Artikel 3 Absatz 2 des im Grundgesetz verankerten Gleichheitssatzes. Dieser Ansicht werden auch jene beipflichten, denen (zwar politisch motiviert, aber dennoch unerbeten) nackte Femen-Busen vor die Augen kamen.“

    Eine nackte Brust ist kein Exhibitionismus. Auch nicht bei Frauen.

    „Ermorden Frauen denn nie mal jemanden? Doch, tun sie. Und zwar meist ihre Männer. Aber das ist eine andere Geschichte.“

    Naja…

    Bei 80 % Frauenanteil in der Gruppe der zu Tode gekommenen Opfer von Beziehungsgewalt – warum nicht den Fokus auf die 20 % Männer legen?
    Während Frauen nur ca. 20 % der Mordopfer insgesamt ausmachen, also eigentlich komplett vernachlässigbar sind, quasi…^^

    • „Bei 80 % Frauenanteil in der Gruppe der zu Tode gekommenen Opfer von Beziehungsgewalt“

      Quelle?

      • https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2016/Presse2016/161122_Partnerschaftsgewalt.html

        • „Zu den Zahlen:

          Im Jahr 2015 wurden durch ihre Partner oder Ex-Partner insgesamt 127.457 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking, davon knapp 82% Frauen.“

          Wo steht was von 80% „zu Tode gekommener“ seien Frauen?

        • Ich hatte einen anderen Fehler gemacht als den von Dir mokierten, ich erinnerte mich nämlich daran, dass der Anteil der weiblichen Mordopfer relativ stabil um die 50 % liegt (der Anteil der Mörderinnen allerdings mehr so im einstelligen Bereich)…

  21. Blogger Don Alphonso bietet immer wieder einen unorthodoxen Blick auf aktuelle Gegebenheiten, außerdem lässt er grundsätzlich alle Leserkommentare zu.
    In seinem letzten Beitrag beschäftigt er sich mit  Milo Yiannopoulos, der Feministin Laurie Penny und dem amerikanischen Gemüt. Wieder einmal unterhaltsam und informativ zu lesen.

    http://blogs.faz.net/deus/2017/03/03/europaeischer-tod-in-la-la-land-4185/

  22. Gestern haben sie den Youtube-Channel von Atheism-is-Unstoppable dicht gemacht. Er überlegt auch nach minds.com zu gehen.

    https://www.patreon.com/posts/channel-8294987

  23. Oettinger will Mineralölsteueranteil für die EU

    Der Haushaltskommissar begründet seine Forderung nach mehr Geld mit dem Brexit, einer „gemeinsamen“ Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der Migrationskrise

    Der CDU-Politiker Günther Oettinger, der im Januar vom EU-Digital- zum EU-Haushaltskommissar befördert wurde, verlangt im Handelsblatt mehr Geld für Brüssel – und zwar einen „mindestens einen einstelligen Milliardenbetrag“ im Jahr. Diese Forderung begründet der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident mit dem Wegfall von neun Milliarden Euro nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs, einer „gemeinsamen“ Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der Migrationskrise.

    https://www.heise.de/tp/features/Oettinger-will-Mineraloelsteueranteil-fuer-die-EU-3641730.html

    Warum brauchen die denn genausoviel Geld wie zu der Zeit in der GB noch mit im EU-Wasserkopf saß? Da sollten doch dann ein Land weniger vertreten sein…

    In zwei Wochen wählen die Holländer ein neues Parlament

    https://www.google.de/search?q=niederlande+eu+austritt&client=opera&hs=Gqu&channel=suggest&tbs=qdr:w&prmd=ivns&ei=57u5WMbGKumX6ASH1YiABA&start=0&sa=N


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