Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 22. Februar 2017

Selbermach Mittwoch 101 (22.02.2017)

Um so später der Abend, um so schöner der Selbermach Mittwoch!

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Responses

  1. Guten Abend.
    Es gibt wieder Neues aus der #regenbogenhauptstadt. Die SPD im Bezirk Mitte hat eine Forderung zu Anträgen der BVV (Bezirksverordnetenversammlung):

    „Antrag der SPD in Mitte – die BVV soll ihre GO ändern (§ 25): „In der Tagesordnung können nur Drucksachen behandelt werden, die eine gegenderte Sprache, also eine Berücksichtigung der Geschlechter, beachten. Drucksachen, die beispielsweise nur die männliche oder nur die weibliche Form benutzen, können nicht Bestandteil der Tagesordnung einer BVV sein. Das gilt auch bei der Einreichung von dringlichen Drucksachen. Begründung: Die (…) Wertschätzung der Geschlechter sollte auch durch die BVV vollzogen werden.““

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/idee-der-spd-in-mitte-nur-noch-gendergerechtes-in-der-bvv/19425578.html

    Die Schulen sind marode, die Straßen sind kaputt, die öffentliche Verwaltung hat eine unterirdische Performance und ein Flughafenmilliardengrab, von dem keiner weiß, ob und wann es in Betrieb geht – aber das, das bekommen wir hin.
    Be Berlin!

    • Vermutlich ist das schlicht verfassungswidrig. Man kann einer Fraktion nicht vorschreiben, in welcher Form sie ihre Anträge zu stellen hat.

    • In Lichtenberg ist das wohl schon länger Thema. Dort plant man offenbar sogar paritätische Redelisten. http://www.tagesspiegel.de/berlin/nicht-ohne-buergerinnen-wird-gendern-im-rathaus-lichtenberg-bald-pflicht/14991108.html

      Unglaublich. Und dann wundern sich Politiker, dass die Menschen nach Alternativen suchen.

      • @Hugor

        Erst die Mitte und Lichtenberg – dann ganz Berlin:

        http://www.tagesspiegel.de/berlin/geschlechtergerechtigkeit-in-berlin-gendern-soll-in-immer-mehr-bezirken-pflicht-werden/19429902.html

        Mal sehen, was von der deutschen Hauptstadt übrig ist, wenn rot-rot-grün mit Berlin fertig ist.

        • Der ganzen Sache fehlt erischtliches jede Grundlage. Der Ansatz:
          „„Nur männliche Wörter zu verwenden, erweckt den Anschein, als betreffe der Antrag nur die männliche Bevölkerung.“
          ist einfach Schwachsinn. Als ob, wenn z.B. beantragt wird, Bürgern mehr Mitbestimmung zu gewähren, mehr Sicherheit für Fahrradfahrer zu schaffen oder Lehrer besser zu bezahlen, irgendjemand ohne ideologisches Brett vor dem Kopf denken könnte, dass nur Männern Beteiligungsrechte gewährt, bessere Radwege nur für Männer geschaffen werden und nur männliche Lehrer mehr Geld erhalten sollen.
          Aber genau dieses Brett vorm Kopf scheinen immer mehr Politiker zu haben. Ich finde es erschreckend, dass diese Vorstöße jetzt nicht mehr nur von den Linken und Grünen kommen, sondern hier jetzt auch die SPD die Initiative ergreift. Ich hatte gehofft, dass sich dort zumindest derart radikale Forderungen nicht so schnell durchsetzen.

          Oder ist die ganze Aktion eventuell in erster Linie gegen die AfD gerichtet, die mit ihrer erklärten Gender-Ablehnung dadurch in Schwierigkeiten kommen könnte?

          Schön übrigens auch der im Artikel verlinkte weitere Artikel:
          http://www.tagesspiegel.de/wissen/gender-professorinnen-im-parlament-gender-kapieren-wie-macht-funktioniert/13657076.html
          Da ist praktisch jede einzelne Aussage facepalm-würdig.

      • Die können die Anträge ja in einfacher Sprache stellen …

        „Wir haben aber noch viele andere Aufgaben.
        Wir versuchen, unsere Aufgaben leicht zu erklären.
        Darum gibt es auch diesen Teil in Leichter Sprache.“

        Da können die mit der Inklusion schon mal in den Bezirksvertretungen anfangen … 🙂

  2. Karneval ist jetzt böse:

    ‪https://philosophia-perennis.com/2017/02/22/politisch-korrekter-karneva/‬

  3. 2017: „What a beautiful Noise“?

    Ich habe mal, etwas themenfremd, über die Medien im Kontext von Meinungsauslassung bzw. Verschweigen bestimmter Themen geschrieben. Etwas, was Männer- und Väterrechtler nur allzu gut kennen. Und ich habe diesbezüglich auch ein Lied von Neil Diamond ‚missbraucht‘:

    „Es ist ja sonst nicht so meine Art, aber da, wo andere ihre Artikel beenden, da möchte ich anfangen: Mit einem Song der späten 70er – Neil Diamanond, der etwas von dem ‚wunderbaren Lärm‘ singt, welcher über die Straßen zu ihm emporkommt (anhören lohnt sich, nicht nur im Kontext):

    [..] Nun ja, das liegt Jahrzehnte zurück und ist dennoch ein Evergreen – mag man meinen. Denn dieser ‚wunderbare Krach‘, der klingt heute ganz anders, als vor gerade einmal einer Generation.“

    Keine Musikrezension aber eine kritische Betrachtung dessen, was hier nun seit Jahren passiert: Fehlinformationen, Weglassen und eine s.g. Bereicherung:

    https://emannzer.wordpress.com/2017/02/21/2017-what-a-beautiful-noise/

  4. „Im Wunderland der Korrektheit“
    http://www.zeit.de/2017/06/political-correctness-moral-gesellschaft-gleichstellung-korrektheit/komplettansicht
    „Warum Political Correctness eine reale Gefahr für die freie Gesellschaft ist – und keinesfalls nur ein konstruierter Vorwurf der Rechten. Eine Entgegnung auf den Beitrag von Christian Staas vom 19. Januar“

  5. Menschenmännchen sind schon doof. Sie sollten es besser so machen wie die Eichhörnchen:

    http://ze.tt/eichhoernchen-mit-fitness-armbaendern-maennchen-sind-faul-und-weibchen-machen-die-ganze-arbeit/?utm_campaign=zonteaser&utm_medium=teaser&utm_source=zon

    (Aber nicht fressen lassen)

    😄

    • >>> Nun, der Befund könnte zumindest erklären,
      >>> warum männliche Eichhörnchen in der Arktis
      >>> anfälliger dafür sind, gefressen zu werden:
      >>> Sie sind einfach zu entspannt zum Weglaufen.

      Wäre ich Biologe, dann würde ich mich fragen, ob das häufiger gefressen werde nicht einen ganz anderen Sinn hat. Da ich davon ausgehe, dass im Grundsatz kein einziges Lebewesen aus bloßer „Entspanntheit“ sich fressen lässt, könnte ich mir vorstellen, dass das vielmehr zu einer bewussten Strategie gehört. Indem z.B. die männlichen Eichhörnchen leichtere Opfer für die Angreifer sind, könnten die Angreifer von den weinlichen Eichhörnchen und dem Nachwuchs abgelenkt werden. Anders ausgedrückt: Für mich erscheint naheliegender, dass das männliche Eichhörnchen größere Risiken auf sich nimmt, damit das weibliche Eichhörnchen ungestörter nach Nahrung suchen kann.

      Aber gut, feministisch verblendete Wissenschaftler werden vielleicht recht haben. Es dürfte vermutlich naheliegend wie beim Menschen auch sein, wo die Männer sich auf den Kriegsschlachtfeldern ja auch nur faul gut gehen lassen, während die Frauen zu Hause ausgebeutet die Hausarbeit und Kinderversorgung übernehmen müssen. Wie sagte schon Hillary Clinton sinngemäß: Wenn der Mann sich im Krieg abgeschlachten lässt, dann ist die Frau „the primary victim of war“, denn der böse Mann hat sich dann ja endgültig verpisst und mies vor der Arbeit zu Hause gedrückt, so dass die Frau mit allem alleine gelassen wird. Aber so ist das halt mit den faulen Männern!

      • „Wäre ich Biologe, dann würde ich mich fragen, ob das häufiger gefressen werde nicht einen ganz anderen Sinn hat. Da ich davon ausgehe, dass im Grundsatz kein einziges Lebewesen aus bloßer „Entspanntheit“ sich fressen lässt, könnte ich mir vorstellen, dass das vielmehr zu einer bewussten Strategie gehört. Indem z.B. die männlichen Eichhörnchen leichtere Opfer für die Angreifer sind, könnten die Angreifer von den weinlichen Eichhörnchen und dem Nachwuchs abgelenkt werden. Anders ausgedrückt: Für mich erscheint naheliegender, dass das männliche Eichhörnchen größere Risiken auf sich nimmt, damit das weibliche Eichhörnchen ungestörter nach Nahrung suchen kann.“

        Scheint mir an den Haaren herbeizogen.

      • xyz,

        gute Biologen grinsen ja höchstens über solche Mainstream-Medienberichte. Ganz offensichtlich bedient der von mir verlinkte Beitrag klassische menschliche Klischees und eine primär weibliche Zielgruppe:

        „Hach guck mal, wie süüüüß das Eichhörnchen aussieht“
        „Typisch Mann, fauler Sack und lässt die Frau arbeiten“
        „Boah, schau mal den knackigen coolen Typ mit den Käfigen auf dem Rücken.“

        Teil dieses gewünschten assoziativen Effekts ist die Vermenschlichung tierischen Verhaltens. Es dient der Muster-Identifikation.

        😉

        Deine alternative Deutung ist allerdings gleichermaßen eine Vermenschlichung. Der heroische Mann, der sich für Weib und Brut dem Fressfeind opfert…

        Das scheitert in der Realität schon daran, dass die in der Nahrungskette eine Stufe höher angesiedelten Tiere (Wolf, Fuchs, Bär) diesen Heroismus aber auch gar nicht zu würdigen wissen.

        Im Zweifel ist dann das Männchen die Vorspeise, das Weibchen der Hauptgang und die Brut das Dessert. Ein 3-Gänge-Menü sozusagen.

        Ist ja auch wirklich nicht viel dran unter dem Fell, da braucht der erfolgreiche Wolf keine Angst um seine Figur zu haben…

        😄

        Und ernsthaft: Es ging bei diesem Forschungsprojekt nicht um Eichhörnchen sondern um arktische Ziesel, auch Erdhörnchen genannt (Urocitellus parryii – englisch: arctic ground squirrels)

        Der typische Journalist rollt hier mit den Augen und sagt „Eichhörnchen, Erdhörnchen, is doch egal. Hauptsache es sieht niedlich aus“ und seine Quotenkollegin sagt „Nee, Eichhörnchen sehen viel niedlicher aus. Ich möchte mindestens ein schönes Eichhörnchenbild in der Bilderstrecke haben“

        Und damit der typische Journalist nicht zugeben muss olle Kamellen zu reporten, tut er so als sei hier eine wissenschaftlich bedeutsame neue Entdeckung gemacht worden.

        Naja, stimmt halt leider nicht.

        https://books.google.de/books?id=N1keAQAAMAAJ&q=arctic+ground+squirrels&dq=arctic+ground+squirrels&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjc2PT2gqfSAhWjJJoKHan-DgAQ6AEIHzAA

        Egal, morgen wird schon wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben 🙂

  6. „Das Denken der Anderen“
    http://dradiowissen.de/beitrag/buzzfeed-initiative-gegen-filterblasen-das-denken-der-anderen
    „Wir alle leben in einer Onlinefilterblase, in der uns nur noch die Wahrheiten auf unserer Timeline erreichen, die unser Weltbild bestätigen. Das Onlinemagazin Buzzfeed will das ändern und hat mit „Outside Your Bubble“ ein Tool entwickelt, das Lesern einen Blick über den Tellerrand ermöglichen soll.“

  7. Nur eines der unsäglichen Beispiele der Berichterstattung über den „Milo-Zwischenfall“:

    http://www.tagesspiegel.de/medien/nach-aeusserungen-zum-kindesmissbrauch-pro-trump-provokateur-yiannopoulos-verlaesst-breitbart-news/19427242.html

    • Natürlich mal wieder ein journalistische Glanzleistung wie sie Milo zum „Star der rechtsextremen „Alt-Right“-Bewegung und Coverboy amerikanischer Neonazis“ erklären. Aber wohin geht hier das Meinungsbild zum konkreten Thema, über das er jetzt stolperte. Angelsächsische Prüderie oder ist Milo ein perverses Schwein, das wegen eben jener Äußerungen zu Recht abserviert wurde?

      Wer der Medien-Berichterstattung nicht vertraut, kann sich bei Youtube selbst ein Bild davon machen. Zunächst seine Äußerungen bei Joe Rogan (das Original wurde von Youtube gelöscht, daher nur dieser Ausschnitt):

      Und anschließend die Diskussion dazu beim Laberkreis rund um den „Amazing Atheist“ (dort ab Minute 57, für etwa 10 Minuten):

      Das ganze wurde für Monate nicht beachtet, bis jetzt zusammengeschnittes Material daraus und eine gezielte Medienkampagne zu seinem jähen Karriere-Ende führte. Kein Job bei Breitbart mehr, ein lukrativer Buchvertrag geplatzt, und weit und breit kein einflussreicher Unterstützer in Sicht, der ihn jetzt noch verteidigen und finanzieren würde. Ich glaube nicht, dass sich Milo von dem Vorfall noch einmal medial erholen wird. RIP.

      Die Diskrepanz zwischen dem, was man in der englischsprachigen Presse zu seinen Äußerungen liest, und dem deutschen Strafrecht sind durchaus interessant. In Deutschland ist Sex mit 14-Jährigen erlaubt. Selbst ein 60-Jähriger darf einem 14-Jährigen einen blasen, solange beide das wollen (es gibt gewisse Einschränkungen; es darf kein Geld oder andere Gegenleistung fließen, der Erwachsene darf kein Betreuer sein, usw. – aber grundsätzlich ist es legal). Für die Amis ist das Pädophilie; schlimmer, sexueller Kindesmissbrauch. Armes Opfer, böser Täter, Punkt.

    • Wen es interessiert, hier Milos Stellungnahmen (die im Tagesspiegel aus unerfindlichen Gründen als wortreiche Entschuldigung bezeichnet werden):

      • Die deutsche und österreichische Abfalljournalie hebt sich mal wieder besonders negativ hervor. Wer hätte das gedacht?

        • Jeder


    • (Aus gegebenem Anlass Milo Y. gewidmet)

      Die Kommentare hier sind echt toll, absolut fantastisch….

      Fassen wir zusammen: Milo Y. hat NICHT Pädophilie gerechtfertigt sondern (tataaa) Hebephilie. Er hat Sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und 13-jährigen Jungen als teilweise sinnvoll propagiert. Und er hat bei sexuellen Beziehungen zwischen 13-jährigen Jungen und erwachsenen Frauen den Jungen als den „Predator“ bezeichnet.
      Und gerade dieser Punkt könnte 100% beim Radikalfeminismus auftauchen. Der „Mann“ ist immer der Täter, die Frau das (hilflose) Opfer (um es mal überspitzt auszudrücken). Hätte sich eine der Üblichen Verdächtigen Feministinnen in diesem Sinne, das berechtigte Aufheulen hier im Forum wäre ziemlich beeindruckend.

      Siehe auch den Artikel bei Toy Soldiers
      https://toysoldier.wordpress.com/2017/02/21/milo-yiannopoulos-accused-of-supporting-pedophilia/

      Aber es ist ja der Arme Milo…
      buhuuu…
      Das Idol aller politischen Blindenanstalten…
      Bereits sein Auftritt bei Maher hat gezeigt, dass er vollkommen Substanzlos ist und nur ein leerer Anzug aus Provokationen, unter dem Deckmantel der freien Meinungsäusserung.
      Ein Troll…

      Um Maher zu zitieren:
      “ I don’t think he frankly knows what he’s going to say half the time, or knows what his philosophy is. But to see him as this monster is a little crazy. You know what he is? He’s the little impish, bratty kid brother. And the liberals are his older teenager sisters who are having a sleepover and he puts a spider in their sleeping bag so he can watch them scream.“

      das trifft es wohl ganz gut.

      und das er sich jetzt über unfaire Behandlung beschwert, nachdem er selber auf das Unsachlichste und Unfundierteste provoziert hat…
      Tja.
      Das eigene Gebräu schmeckt wohl nicht so gut.

      Seine Feinde (von denen er sich sehr sehr viele sehr sehr hart erarbeitet hat) sahen eine Chance und haben sie zum besten Zeitpunkt genutzt. Feinde von Links hätten wohl noch ein zwei Wochen gewartet, und die Peinlichkeit für die Republikaner zu optimieren… Der Schuss kam wohl vom traditionellen Republikanischen Flügel, um aus ihrer Sicht Schaden von der Partei abzuwenden.

      • @Mike – den verlinkten Toysoldiers-Artikel finde ich sehr gut.

        Dass du wie viele andere Milo offensichtlich nichts magst, ist nachvollziehbar. Aber Aussagen wie „das er sich jetzt über unfaire Behandlung beschwert, nachdem er selber auf das Unsachlichste und Unfundierteste provoziert hat…“ finde ich bedenklich. Natürlich ist Milo ein Provokateur. Aber hast du Beispiele dafür, wo er bewusst unsachlich und unfundiert provoziert hat? Alles, was ich so von ihm gehört und gelesen habe, war (im Original – natürlich nicht in der Darstellung einschlägig interessierter Kreise) zumindest durchaus vertretbar und keineswegs zu vergleichen mit der manipulierenden Hexenjagd gegen ihn.

        • In der Bill Maher-Show war er ziemlich mies, hat die anderen anderen Gäste als dumm bezeichnet, was kein Argument ist und die haben da auf die richtige Art geantwortet: Fuck Off.

          Ein Nazi ist er trotzdem nicht. dass scheint mir ein Autoreflex zu sein: Er ist ein schlechter Mensch, also ist er ein Nazi…

        • Da war ich auch sehr von seinem Auftritt enttäuscht. Ich glaube er ist immer besser, wenn er auf Inhalte reagiert.

      • @Mike

        Ob man Milo mag oder nicht, sei hier mal dahingestellt. Ich empfinde Milo als den Troll der Trolle, als jemanden, der der amerikanischen PC-diktierten Diskussionskultur den diametral-extremen Spiegel vorhält. Milo ist das Ergebnis, nicht die Ursache. Und seine Mischung aus Arroganz, Zynismus, britischem Humor und Respektlosigkeit finde ich manchmal sehr erfrischend. Allerdings muss ich auch dazu den guten alten Spruch hinzuziehen: Wer austeilt, der muss auch einstecken können.

        Erinnert man sich aber an die pädophilen Streicheleien einer Lena Dunham an den Geschlechtsteilen ihrer Schwester, die sie in Buchform vermarktet hat und danach für Hillary Clinton den lesbisch-feministischen Sidekick spielen durfte, dann wird einem die Doppelmoral schon recht deutlich, mit der hier hantiert wird.

        • @ Focus
          Und deswegen sollten wir hier nicht der gleichen Doppelmoral verfallen, oder? Man kann sich schlecht über die Doppelmoral anderer auslassen, wenn man selber dann bei der causa Milo „Volldepp“ Y. auch mit „lässliche Sünde“ „Provokation des SJW“ etc pp argumentiert.

          @ Hugor: Provokation Transsexuelle und Kriminalität
          Provokation Juden und Medien/Banken (da hat er ein klar Antisemitisches Topos bedient)
          langt mir ehrlich gesagt…

        • @Mike,

          ich habe deinen Beitrag nur überflogen, aber anscheinend findest du, dass orchestrierter Rufmord und Provokation das selbe sind.

          Ist das richtig?

        • @Mike

          Nein, wir sollten keiner Doppelmoral folgen, das tue ich auch nicht. Fans wird er weiterhin noch haben, ich würde ihn deshalb nicht „verstoßen“. Aber ich würde ihm empfehlen, daß er jetzt mal für ein paar Tage die Klappe halten sollte und sich eher faktenbasiert äußern sollte. Und der Verlust der Unterstützung durch Breitbart wird ihm schon einen gewissen Dämpfer verpasst haben. Daß Milo eine Art Grenzgänger ist, ist ja bekannt. Und nun haben alle Beteiligten mal gelernt, wo genau sich eine Grenze befindet.

        • @ only me. nein, tue ich nicht. Ich schlage vor, meinen Beitrag zu lesen.

          @ all Intressantes Zitat:
          “ But if the internet, ubiquitous as it now is, proves too dangerous in the hands of the psychologically fragile, perhaps access to it ought to be restricted. We ban drunks from driving because they’re a danger to others. Isn’t it time we did the same to trolls?“

          freie Übersetzung von yours truly
          „Aber wenn das heute allgegenwärtige Internet in den Händen der psychisch Instabilen zu gefährlich ist, dann sollte vieleicht der Zugang beschränkt werden. Wir verbieten Betrunkenen das [Auto]fahren, weil sie eine Gefahr für andere darstellen. Wäre es nicht an der Zeit, das gleiche mit [Internet]Trollen zu machen?“

          Milo Yiannopoulos 2012, The Kernel
          http://kernelmag.dailydot.com/yiannopoulos/3359/the-internet-is-turning-us-all-into-sociopaths/

          Der Rest ist Schweigen…

      • @Mike,

        ich habe jetzt deinen Post gelesen. Hat sich nicht gelohnt.

        er hat bei sexuellen Beziehungen zwischen 13-jährigen Jungen und erwachsenen Frauen den Jungen als den „Predator“ bezeichnet.
        Und gerade dieser Punkt könnte 100% beim Radikalfeminismus auftauchen. Der „Mann“ ist immer der Täter

        Wo kommt das „immer“ her? Non sequitur.

        Es lohnt sich, diesen Passus aus einem Film von Ranting Monkey zu dem Thema anzuhören.

        „I was 14 when I technically lost my virginity to an adult female. My adult brain knows that it was abuse but I was there and I know that I was entirely the aggressive party and not her…“

        Bereits sein Auftritt bei Maher hat gezeigt, dass er vollkommen Substanzlos ist

        *Ein* schlechter Auftritt zeigt, dass er vollkommen substanzlos ist? Argumentierst du immer so?

        und das er sich jetzt über unfaire Behandlung beschwert, nachdem er selber auf das Unsachlichste und Unfundierteste provoziert hat. (…) Das eigene Gebräu schmeckt wohl nicht so gut.

        Das ist der Absatz, in dem du Character Assassination und Provokation gleich setzt („eigenes Gebräu“).
        Sicherlich ist Milo einigen Leuten (z.B. Shaun King) mit Schwung in die Kandarre gefahren. Aber immer mit Fakten. Oder hast du ein Beispiel, in dem er sich einen haltlosen Vorwurf aus den Fingern gesogen hat, wie es die Pädophilie-Schreier tun?

        Der Pädophilie-Vorwurf ist nicht mal entfernt ein „eigenes Gebräu“.

        He’s the little impish, bratty kid brother

        Blödsinn.
        Wesentlich überzeugender bringt es Jordan Peterson auf den Punkt:

        Milo ist der archetypische Hofnarr, der einzige, der dem König ungestraft die Wahrheit sagen durfte.

        Nur heutzutage darf er das nicht mehr. Die Könige mögen die Wahrheiten nicht hören, nicht mal von einem Hofnarren. Also wird der umgebracht (metaphorisch).

        Und DESwegen machen sich intelligente Leute Sorgen wegen des Vorfalls.
        Die Message ist ganz unmissverständlich: PASS AUF, WAS DU SAGST, WENN DU ÜBERLEBEN WILLST.

        Nur sehr Kurzsichtige argumentieren damit, dass es ja schließlich den richtigen getroffen hätte.

        • *Ein* schlechter Auftritt zeigt, dass er vollkommen substanzlos ist? Argumentierst du immer so?

          Wenn man die Person nicht mag, dann sieht man da auch mal drüber hinweg…

  8. Ich habe vorhin im Radio ein Interview mit der Berliner Bildungssenatorin Scheeres gehört, in dem sie ankündigte, das Gehalt der Berliner Grundschullehrer solle jetzt auf das Niveau der Lehrer an weiterführenden Schulen angehoben werden. Begründet hat sie das damit, dass ein Grundschullehrer-Studium mittlerweile genauso lange dauert wie ein Studium für Lehrer weiterführender Schulen, die Tätigkeit sei somit gleichwertig und dementsprechend auch gleich zu vergüten.

    Ob die Angleichung der Lehrergehälter in der Sache vertretbar ist, kann und will ich nicht beurteilen. Aber die Begründung finde ich abenteuerlich. Wenn sich diese Argumentation durchsetzt, dürfte es in vielen Berufszweigen interessant werden…

    • „Ob die Angleichung der Lehrergehälter in der Sache vertretbar ist, kann und will ich nicht beurteilen.“

      Ist sie m.M.n. nicht.

      Allerdings urteile ich aus hier aus der Sicht einer Person, die sich gemäß ihres zweiten Studienversuchs u.a. zur Mathelehrerin in der gymnasialen Oberstufe hätte ausbilden lassen wollen.
      Da ist doch recht offensichtlich, dass das Studium für Grundschulmathematik ein Spaziergang gewesen wäre im Vergleich.

      • (Nicht, dass ich bei gleichen Verdienstmöglichkeiten eine andere Schulform gewählt hätte, meine Hauptzielgruppe liegt schon mehr im Alter von 14/15 bis 19… es ging mir jetzt darum, wie sehr sich ein Normalsterblicher quälen müsste um den Abschluss zu erreichen)

    • Ich halte das für vertretbar, insbesonder da hierdurch der Grundschullehrerberuf für Männer (die ja immer noch gerne Allein- oder Hauptverdiener in einer Partnerschaft sind) attraktiver wird.

  9. Benötigt die politische Linke einen konstruktiven Linkspopulismus, um sich dem Neoliberalismus und dem Rechtspopulismus wirkungsvoller entgegenstellen zu können?
    Ja, meint die linke Politikwissenschaftlerin und post-marxistische Theoretikerin Chantal Mouffe:

    http://derstandard.at/2000015524661/Das-System-der-Mitte-kollabiert

    http://de.theeuropean.eu/chantal-mouffe–2/7812-chantal-mouffe-ueber-populismus-in-der-eu

    (Chantal Mouffe ist übrigens linke Anarchismus-Kritikerin, vertritt also zum Teil sehr andere Ansichten als ich. Ihr Vertrauen in Parlamentarismus und politische Parteien teile ich nicht. Leider fehlt ihr außerdem offenbar jeder Sinn dafür, dass eine linke aufklärerisch-menschenrechtliche und herrschaftskritisch-emanzipatorische Islam-Kritik notwendig ist. Aber m.E. trotzdem interessant und lesenswert zur Meinungsbildung.)

  10. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45669/Rendezvous-mit-dem-Vergewaltiger

    Strafrecht in den USA: Wenn Vergewaltiger Besuchsrechte bekommen
    Von Michaela Haas

    Dienstags. Immer Dienstags. Das ist für die 22 Jahre alte Noemi der schlimmste Tag der Woche, denn es ist der Tag, an dem sie eine Verabredung mit ihrem Vergewaltiger hat. Jede Woche dienstags packt sie ihre vier Jahre alte Tochter ein, fährt mit ihr zum Arbeitsplatz oder dem Zuhause ihres Vergewaltigers und lässt ihre Tochter über den Parkplatz zu seinem Auto laufen. »Ich halte es nicht aus, ihm in die Augen zu sehen«, sagt Noemi. Zweieinhalb Stunden lang, so hat es das Gericht in Nebraska entschieden, darf Noemis Vergewaltiger mit seiner Tochter allein sein. Unbeaufsichtigt. Während dieser Zeit wird Noemi versuchen, sich abzulenken und Besorgungen zu erledigen, um nicht daran zu denken, dass sie ihre kleine Tochter gerade einem verurteilten Sexualverbrecher ausgeliefert hat. Wenn die Kleine älter ist, wird das Besuchsrecht jedes Jahr ausgedehnt, ab nächstem Jahr muss sie ihre Tochter sogar bei dem Mann übernachten lassen – ebenfalls unbeaufsichtigt. »Meine größte Angst ist, dass er meinem Kind etwas antut oder irgendetwas Schlimmes passiert«, sagt Noemi. »Ich kann nicht abschätzen, was er mit meiner Tochter vorhat.«

    Als ich zum ersten Mal in einer CNN-Dokumentation meiner Kollegin Lisa Ling von Noemis Dilemma hörte, dachte ich, das müsste ein absoluter Einzelfall sein, die absurde Entscheidung eines verbohrten Provinzrichters. Aber tatsächlich ist Sexualstrafrecht in Amerika Sache der Bundesstaaten und mehr als die Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten hat Gesetze, die es Vergewaltigern ermöglichen, ihre Vaterschaftsrechte auszuüben. Die ansonsten sehr schüchterne Noemi – die ihren Nachnamen geheim halten möchte – hat sich entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie sonst keine andere Möglichkeit sieht.

    Bis zu 32.000 Frauen werden jedes Jahr in Amerika durch eine Vergewaltigung schwanger, die Hälfte bis ein Drittel der Frauen entscheiden sich, das Kind zu behalten. Für Noemi kam eine Abtreibung nicht in Frage. »Als ich zum Arzt ging und zum ersten Mal den Herzschlag meines Babys hörte, wusste ich, dass ich das nicht übers Herz bringe.« Sie ist streng katholisch, »und das Kind kann ja nichts dafür, wie es entstanden ist.«

    Als sie 18 war, ging sie noch zur Schule und jobbte nebenbei in einem Fast-Food-Imbiss in Norfolk, Nebraska. Ein 20 Jahre alter Mitarbeiter stellte ihr nach. Sie fand ihn eigentlich ganz nett, aber als gläubige Katholikin kam für sie eine sexuelle Beziehung vor der Ehe nicht in Frage. Sie wusste, ehrlich gesagt, nicht einmal genau, wie Sex überhaupt funktioniert. (Dass Teenager darüber nicht Bescheid wissen ist in Amerika, wo Aufklärung in vielen konservativen Schulen nicht auf dem Stundenplan steht, leider gar nicht so selten.) Eines Abends bat er sie, nach der Arbeit länger zu bleiben. Sie dachte, er wolle nur reden, aber er vergewaltigte sie. »Ich war total unerfahren«, sagt sie, »und unglaublich naiv.« Sie kann sich an den Tatabend kaum erinnern, aber der Täter gestand im Polizeiverhör.

    Zu dem Trauma Vergewaltigung kommt nun das Trauma, mit dem Täter regelmäßig kommunizieren und ihm das gemeinsame Kind überlassen zu müssen. »Nun muss ich meinem Vergewaltiger SMS oder Emails schicken. Ich muss meine Tochter jemandem übergeben, dem ich nicht vertraue. Ich werde gezwungen, gemeinsam das Sorgerecht für meine Tochter auszuüben und ihn jede Woche zu sehen, mit ihm über die schulischen Aktivitäten meiner Tochter und ihre Gesundheit zu sprechen. Ich sehe keinen Ausweg aus dieser Situation, weil ihm der Staat das Recht übertragen hat, und es gibt nichts, was wir dagegen tun können.«

    In amerikanischen Fernsehshows werden oft die Verhandlungen im Gerichtssaal und Jury-Beratungen als dramatisches Finale im Sieg der Gerechtigkeit geschildert. Tatsächlich werden in Amerika nur noch die wenigsten Täter in richtigen Gerichtsverfahren verurteilt. 97 Prozent lassen sich auf einen sogenannten »Plea Deal« ein, eine Verständigung. Sie stimmen einem abgeschwächten Vorwurf zu und bekommen im Gegenzug eine mildere Strafe. Das hat viele Vorteile: Der Staat spart Zeit und Geld, der Täter spart sich einige Jahre im Gefängnis, und das Opfer, nun ja, das Opfer muss eben sehen, wie es mit den Konsequenzen zurechtkommt.

    Noemis Vergewaltigung erfüllt den Tatbestand der sexuellen Straftat ersten Grades, nämlich einer Vergewaltigung mit Schwangerschaftsfolge. Damit verliert ein Vergewaltiger auch in Nebraska automatisch die Vaterschaftsrechte. Die Tat an sich ist unbestritten: Der Täter hat gestanden. Aber durch den Plea Deal bekannte sich der Täter nur einer sexuellen Nötigung dritten Grades schuldig. Und damit darf er die Vaterschaftsrechte behalten.

    Als Noemi staatliche Hilfe für die Gesundheitsversorgung ihrer Tochter beantragte, musste sie auch den Namen des Vaters angeben. Der Staat wandte sich dann mit der Forderung nach Unterhaltszahlungen an ihn. Damit begann der zweite Teil von Noemis Albtraum. Fünf Monate nach der Geburt ihrer Tochter begann der Täter, regelmäßige Besuche seiner Tochter zu verlangen – und das Gericht gab ihm Recht. In gewisser Weise ist dem Täter damit nicht nur sein Kind ausgeliefert, sondern auch sein Opfer.

    Viele Frauen zeigen Vergewaltigungen nicht an – auch deshalb, weil sie sich davor fürchten, ihrem Vergewaltiger vor Gericht wieder zu begegnen. Nur 19 Prozent der Vergewaltigungen in Amerika würden überhaupt angezeigt, schätzt das National Institute of Justice. Nur ein Drittel dieser Anzeigen landen vor Gericht. Und von den Angezeigten werden weniger als die Hälfte verurteilt.

    Dass nun ein – noch dazu so junges – Opfer, das die Tat anzeigte und eine Verurteilung erwirkte, die nächsten 16 Jahre damit leben muss, dass sie ihren Vergewaltiger an der Kindeserziehung beteiligen muss, wirkt wie eine doppelte Bestrafung des Opfers. Was für ein Signal sendet Noemis Erfahrung an andere Vergewaltigte, die sich überlegen, die Tat anzuzeigen? Noemi zeigt SMS-Botschaften ihres Vergewaltigers, die er ihr schickte, als sie schwanger war. Darin fordert er, sie solle das Kind abtreiben lassen oder sich die Treppe hinunterstürzen. Sie sagt, sie habe um ihr Leben gefürchtet. Aber auch das hielt das Gericht nicht davon ihm, ihm Umgangsrechte zu gewähren.

    Sogar Ariel Castro, der sadistische Kidnapper von Cleveland, Ohio, der drei junge Frauen entführte und fast 10 Jahre lang in seinem Keller gefangen hielt, forderte ein Umgangsrecht mit der in der Gefangenschaft gezeugten sechs Jahre alten Tochter. Und die Anwälte des Opfers mussten feststellen, dass es kein Gesetz gab, das ihm den Umgang eindeutig verweigerte. (Castro erhängte sich, nachdem ihn das Gericht zu 100 Jahren Strafe verurteilt hatte.)

    In Nebraska und anderen Staaten wie etwa Maryland versuchen Opferorganisationen, Gesetzesänderungen durchzukämpfen. Noemi bereitet derzeit ihre Aussage vor dem Ausschuss vor und wie sie melden sich immer mehr Frauen zu Wort, die eine Chance sehen, auf ihre besondere Leidens-Situation aufmerksam zu machen.

    Shauna Prewitt ist eine heute 34 Jahre alte Anwältin in Chicago. Sie wurde als 21 Jahre alte Studentin in Missouri von einem Fremden vergewaltigt, schwanger und bekam das Kind. Genau wie Noemi machte sie die Erfahrung, dass der Vergewaltiger plötzlich seine Vaterrechte einklagte, als der Staat Unterhalt von ihm forderte. »Als der Brief kam, habe ich erstmal laut aufgelacht, weil ich das für so absurd hielt, dass ich dachte, das Schreiben kann ich in den Müll werfen. Aber das Lachen ist mir schnell vergangen.« Sie beschreibt »den Schock, die Angst und den Terror, dass ich ihm meine Tochter überlassen sollte, aber auch selbst 18 Jahre lang mit ihm zu tun haben würde.« Sie gewann schließlich vor Gericht, »aber ich weiß, dass viele Frauen nicht soviel Glück haben wie ich.« Durch diese Erfahrung stellte sie die Weichen für ihr Leben neu: Weil sie an ihrem eigenen Leib erlebte, »wie viele Hindernisse einer vergewaltigten Frau in den Weg gelegt werden«, sattelte sie auf Jura um und wurde Anwältin.

    Prewitt verteidigt heute als Partnerin einer Kanzlei in Chicago vor allem Einwanderer, aber der Kampf gegen die Väterrechte von Vergewaltigern bleibt eines ihrer Themen, so lange das Problem nicht gelöst ist: »Es ist wichtig, im Auge zu behalten, wie sich das gemeinsame Sorgerecht auf die Mutter auswirkt, die dadurch immer wieder mit dem Trauma der Vergewaltigung konfrontiert wird«, sagt Prewitt. »Es hat wirklich negative Folgen, ähnlich einer posttraumatischen Belastungsstörung. Wenn zwei Eltern ihr Kind nicht gemeinsam erziehen können, müssen die Elternrechte eines Beteiligten zurück stehen. Unter diesen Umständen sollten das die Rechte desjenigen sein, der die Straftat begangen hat.«

    • „Bis zu 32.000 Frauen werden jedes Jahr in Amerika durch eine Vergewaltigung schwanger“
      Wo kommt denn diese Zahl her? Ich halte das für maßlos übertrieben. Das ist garantiert wieder eine feministische Dunkel-mal-PI-hochgerechnet-Luftnummer.
      Die USA haben 320 Mio Einwohner, ca. 4 mal so viele wie wir. Rechnen wir mal:
      Jedes Jahr würde nach dieser Zahl eine von 10.000 Frauen in Amerika durch eine Vergewaltigung schwanger. Kleinkinder und 90-jährige mitgerechnet. Oder ca. eine von 5000 in den fruchtbaren Jahrgängen. Jedes Jahr. Bei grob geschätzten 25 Jahren Fruchtbarkeit läge die Wahrscheinlichkeit für jede Frau bei 1:200, in ihrem Leben ein Kind durch Vergewaltigung zu bekommen. Die, die ständig verhüten, natürlich auch mitgerechnet.
      Da bei uns ja dieselbe schlimme rape culture wie in den USA herrscht, werden bei uns 8000 Frauen jedes Jahr durch eine Vergewaltigung schwanger. Die Zahl ist um 1000 höher als die pro Jahr angezeigten Vergewaltigungen in Deutschland. Selbst wenn die Dunkelziffer per Verzehnfachung stimmen würde, würde jede neunte bei einer Vergewaltigung schwanger. Hält das auch nur irgendwer für annähernd plausibel?
      Wenn das so wäre, ließe sich eine Vergewaltigung doch leicht beweisen, einfach indem man einen Vaterschaftstest macht. Das ginge sicher auch mit einem abgetriebenen Fötus, die DNA ist ja da. Warum dann habe ich noch von keinem einzigen Fall gehört, in dem ein Vergewaltiger dadurch überführt worden wäre?

      • Solche Zahlen erreicht man ganz einfach, indem der Vergewaltigungsbegriff einfach weit ausgeweitet wird. > z.B. Vergewaltigung liegt immer dann vor, wenn der Mann für die Einvernehmlichkeit keine notarielle Urkunde vorlegen kann oder wenn die Frau am nächsten Morgen kein Frühstück ans Bett gebracht bekommt.

        Die Frauenpampersindustrie braucht schließlich möglichst hohe Vergewaltigungszahlen bzw. viele Frauenopfer, um die eigene Existenz rechtfertigen zu können. Deswegen sind Feministinnen ja auch so begeistert von dem Zuzug der Menschen aus den Kulturkreisen, die Vergewaltigungszahlen steigern. Ohne die herbeifantasierten Vergewaltigungszahlen würde ja ansonsten zu vielen auffallen, dass die Pamperung einfach nur der Querfinanzierung von Frauen dient, die irgendeinen Quatsch studiert haben und auf dem Markt ansonsten überhaupt keine Verwendung hätten.

    • „Noemis Vergewaltigung erfüllt den Tatbestand der sexuellen Straftat ersten Grades, nämlich einer Vergewaltigung mit Schwangerschaftsfolge. …Die Tat an sich ist unbestritten: Der Täter hat gestanden. Aber durch den Plea Deal bekannte sich der Täter nur einer sexuellen Nötigung dritten Grades schuldig. Und damit darf er die Vaterschaftsrechte behalten.“

      Das ist doch garantiert verzerrt dargestellt. Mir kann keiner erzählen, dass ein amerikanisches Gericht nur wegen Nötigung verurteilt, wenn der Täter ausdrücklich eine Vergewaltigung gestanden hat. Hier dürfte davon auszugehen sein, dass der Täter zwar gestanden hat, zudringlich geworden zu sein, aber die Interpretation eines Vergewaltigungsgeständnisses vom Autor bzw. Opfer stammt.
      Allgemein suggeriert der Artikel m.E. wahrheitswidrig, dass gefährliche Vergewaltiger in den USA juristisch Macht über ihre Opfer und Kinder haben. Das ist meines Wissens in dieser Form schlicht falsch. Und dass Vätern nicht automatisch jegliches Umgangsrecht mit ihren Kindern verweigert wird, wenn die Zeugung nicht ganz einvernehmlich verlief, halte ich für absolut nachvollziehbar. Da wird man jeweils den Einzelfall beurteilen müssen.

  11. Das Video hat überhaupt nichts zu tun mit diesem 2. Video bei dem Paul Elam erzählt was passiert ist als er bei seinem Video YOU CAN SPOT A BORDERLINE FROM A MILE AWAY den Borderline-Persönlichkeiten gesagt hat, das sie nicht bei seinem Videos kommentieren sollen.

    Für diese Leute war sein Video so unerträglich… es war viel schlimmer für diese Personen das er erzählte was sie den Leuten antun, die sie eigentlich lieben, als das was sie den Leuten antun, die sie eigentlich lieben. Buisness as usual on Boderline-Boulevard…

    Desweitern geht er auf den typischen Vorwurf gegenüber Männern ein, die den Feminismus oder konservative Rollenverstellung kritisieren: „Ein Frau hat dich verletzt/deine Mutter hat dich nicht lieb gehabt und deswegen bis du jetzt wüten.“

    Das äquivalent gegenüber Feministinnen ist wohl das „du musst nur mal durchgebumst werden“ oder „du bist nur sauer weil sich kein Mann für dich interessiert“.

    Seine Antwort: I am just angry… and… so fucking what?!

    • Geht dann noch weiter über die üblichen Shaming-Taktiken, die im Grunde jeden Mann nur sagen sollen: Wärst du ein richtiger Mann, würderst du so nicht fühlen (und deine Probleme brav runterschlucken).

  12. (Mitlesende rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologen sollten sich jetzt besser festhalten, damit sie nicht vor Schreck in Ohnmacht fallen. Es geht u.a. um Theodor W. Adornos bedeutende Schrift „Studien zum autoritären Charakter“.)

    Der neomarxistische Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss setzt die Befunde zur autoritären Persönlichkeit in folgendem Artikel in Beziehung zur konservativ-islamischen Sozialisation:

    Hartmut Krauss – Europäische Moderne und islamische Herrschaftskultur. Zur Problematik importierter psychischer und kultureller Traditionalität

    Ein paar Passagen aus dem Artikel:

    „In den klassischen „Studien zum autoritären Charakter“ stand das potentiell faschistische Individuum im Mittelpunkt des Interesses, „ein Individuum, dessen Struktur es besonders empfänglich für antidemokratische Propaganda macht“ (Adorno 1973, S. 1). Im Rahmen dieser theoretischen Konzeption „ist der Charakter eine mehr oder minder beständige Organisation von Kräften im Individuum, die in den verschiedenen Situationen dessen Reaktionen und damit weitgehend das konsistente Verhalten – ob verbal oder physisch – bestimmen“ (ebenda S. 6). Dabei entspringen diese inneren „Kräfte“ nicht etwa einer endogenen Instanz, sondern sind das Resultat eines spezifisch geprägten sozialisatorischen Vermittlungsprozesses. Um nun aber die sozialisatorische Produktion des autoritären Charakters langfristig wirkungsvoll einzudämmen, sind deshalb die zugrunde liegenden Formen und Inhalte des individuellen Vergesellschaftungsprozesses radikal zu verändern.

    Im Zeichen der Globalisierung, des intensiven wechselseitigen Transfers und Durchmischungsverhältnisses von (Finanz-)Kapital, Waren, Ideen, Informationen, Lebensformen und Mentalitäten gilt es, die west-, euro- und germanozentristische Perspektive zu überwinden bzw. zu erweitern und (theoretisch und politisch) anzuerkennen, dass es – in Abhängigkeit von regional diversifizierten Formen vormoderner Herrschaftskulturen und deren Leitideologien – unterschiedliche kulturspezifische Formen des autoritären Charakters gibt. Wenn es auch gelungen sein mag, die eurospezifische (faschistische) Variante des autoritären Charakters im Anschluss an die militärische Zerschlagung des Hitlerfaschismus nachhaltig zu bändigen und zu marginalisieren, so bleibt bislang doch noch weitgehend unverstanden, dass sich in „Euro-Land“ in islamisch-herrschaftskulturell geprägter Gestalt längst eine ‚neue‘ Form des „autoritären Charakters“ in beschriebener Gestalt und mit beträchtlichem Expansions- und Destruktionspotential festgesetzt hat.

    Zwar sind europäischer Rechtskonservatismus und daraus hervorgehender Faschismus sowie orthodoxer Islam und daraus hervorgehender Islamismus nicht gleichzusetzen. Dennoch weisen sie trotz ihrer verschiedenartigen kulturhistorischen und gesellschaftsstrukturellen Rahmenbedingungen eine deutliche inhaltliche und strukturelle Wesensverwandtschaft auf. Man betrachte nur das Segment „Autoritäre Aggression“ aus der F-Skala der empirischen Untersuchung zum autoritären Charakter (Vorgaben zur Einstellungsmessung) und vergegenwärtige sich in Bezug darauf das dominante Einstellungsbild nicht nur radikaler, sondern auch orthodoxer Muslime:

    „6. Es ist nur natürlich und rechtens, daß Frauen in gewissen Dingen Beschränkung auferlegt wird, in denen Männer mehr Freiheit haben.

    23. Wirklich verächtlich ist, wer seinen Eltern nicht unaufhörliche Liebe, Dankbarkeit und Achtung entgegenbringt.

    31. Homosexualität ist eine besonders verderbte Art von Vergehen und sollte streng bestraft werden.

    47. Wer unsere Ehre kränkt, sollte nicht ungestraft bleiben.

    75. Sittlichkeitsverbrechen wie Vergewaltigung und Notzucht an Kindern verdienen mehr als bloße Gefängnisstrafe; solche Verbrecher sollten öffentlich ausgepeitscht werden“ (Adorno 1973, S. 50).

    Zum einen stellt der Migrationsimport einer großen Zahl von Menschen mit einem islamisch- autoritären Charakter eine beträchtliche Ausweitung des Potentials fortschrittsresistenter (rechtsreaktionärer) Akteure dar. Dieser Tatbestand ist zumindest von einem herrschaftskritisch-emanzipatorischen (genuin ‚linkem‘) Standpunkt aus betrachtet als äußerst negativer Sachverhalt zu verzeichnen. Zum anderen ist aber auch festzustellen, dass die traditionalistisch-islamische Sozialisation zahlreicher Zuwanderer, darunter die Verinnerlichung orthodox-patriarchalischer Normen und ethnizistisch-nationalistischer Orientierungen, diese daran hindert, a) den Anforderungen einer modernen spätkapitalistischen Risikogesellschaft subjektiv gerecht zu werden und b) sich in eine säkular-demokratische Gesellschafts- und Werteordnung zu integrieren.“

    http://www.gam-online.de/text-eu-moderne.html

    • @ Leszek

      Was mir bei Deinen sogen. Wissenschaftlern auffällt, es sind oft linke, marxistische usw. Das sind keine Wissenschaftler, das sind Aktivisten … bestenfalls.

      • @ ddbz

        Aha, dann wären liberale und konservative Wissenschaftler eben auch keine Wissenschaftler.
        Und da fast jeder Wissenschaftler auch eine politische Meinung hat, gibt es dann also keine Wissenschaft mehr.

        Ich persönlich bin allerdings der Ansicht, dass es für die Beurteilung der Wissenschaftlichkeit wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Theorien keine Rolle spielen sollte, ob ein Wissenschaftler hinsichtlich seiner politischen Einstellung links, liberal oder konservativ ist, weil wissenschaftliche Forschungsergebnisse nun einmal nach immanenten wissenschaftlichen Kriterien beurteilt werden müssen.

        • Sozialwissenschaften sind keine Wissenschaft.

        • Doch, aber das weißt du ja.
          Wie findest du den verlinkten Text denn?

        • Trotz ihrer Wesensverwandtheit ziehe ich die europäische Rechte dem Islam vor. Denn bei ersteren besteht eine Chance auf ein gedeihliches Zusammenleben und Transformation in einen westlich-liberalen Charakter. Islam als gesellschaftlicher Faktor dagegen ist destruktiv en banc.

        • Warum weist Du dann auf die politische Meinung der „Wissenschaftler“ hin?

          Ist es nicht genauso wichtig, welchen Modegeschmack die haben oder ob sie gar Veganer sind?

          Was glaubst Du wie egal mir die politischen Einstellungen eines Albert Einstein im Zusammenhang zu dessen wisssenschaftlichen Betrachtungen über die Lichgeschwindigkeit sind!?

    • Dass ausgerechnet Du es so mit dem „autoritären Charakter“ hast, wundert mich sehr. Ich habe den Adorno dazu nicht gelesen, aber die Praxis, von bestimmten Taten oder Verhalten auf eine (angebliche Persönlichkeit(-sstruktur) zu schließen ist zutiefst reaktionär. Die Nazis haben das gemacht. Nach ’45 hat sich dann die modernere Auffassung durchgesetzt, dass man Individuen sein lässt, wie sie sein wollen und man in einem moralischen oder strafrechtlichen Urteil über die Person nur und ausschließlich an konkrete Handlungen anknüpfen kann.

      Ich wüsste auch nicht, wozu Studien zu einem „autoritären Charakter“ überhaupt gut sein sollen. Außer vielleicht sich das Unrecht der NS-Zeit irgendwie zurechtzubegründen ohne dabei die menschliche Natur und die „Banalität des Bösen“ zur Kenntnis nehmen zu müssen.

      Wenn ich mir Details ansehe, was angeblich ein „autoritärer Charakter“ sein soll, dann ist die erste Idee, auf die ich dadurch kommen würde, ein pathologisches Verhältnis der Autoren zu ihrer eigenen Männlichkeit diagnostizieren zu wollen.

      • Elemente des eigenen Überzeugungssystems haben nun einmal Auswirkungen auf ein gewisses Verhalten der Menschen. Und hier insbesondere auch eine „autoritäre Wertorientierung“.

        • Elemente des eigenen Überzeugungssystems haben nun einmal Auswirkungen auf ein gewisses Verhalten der Menschen

          Das sagst Du so. Und solange es hinreichend vage und allgemein formuliert ist, kann man es auch kaum widerlegen. Aber versuche mal genaue Vorhersagen auf dem Weg und das wird schon deutlich anders aussehen.

          Mir scheinen jedenfalls die Thesen zu den Milgram-Experimenten etc. viel plausibler und fortschrittlicher: nicht Erziehung oder Herkunft oder Überzeugungssysteme, erst recht nicht Persönlichkeit, führen zu „Autoritätsexzessen“, sondern Gelegenheit und Umstände.

        • „Mir scheinen jedenfalls die Thesen zu den Milgram-Experimenten etc. viel plausibler und fortschrittlicher: nicht Erziehung oder Herkunft oder Überzeugungssysteme, erst recht nicht Persönlichkeit, führen zu „Autoritätsexzessen“, sondern Gelegenheit und Umstände.“

          Das eine schließt das andere ja nicht aus. Abgesehen davon halte ich die Schlussfolgerungen aus dem Milgram-Experiment für überzogen: Die Teilnehmer konnten sich darauf verlassen, dass den Opfern kein dauerhafter Schaden zugefügt wird. Hätte der Wissenschaftler von ihnen verlangt, das Opfer zu erschießen, hätten die meisten wohl verweigert (unter der Annahme, das die Waffe mit scharfer Munition geladen ist).

        • Es könnte allerdings auch sein, dass die Teilnehmer auch dann schießen, wenn sie meinen, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen ist, weil sie es einfach nicht glauben können, dass der Wissenschaftler tatsächlich den Tod eines Menschen in Kauf nehmen würde. Für sie ist das Experiment vielleicht ein sehr ausgefeilter Trick; was uns zeigt, wie wichtig es für die Beurteilung des Handelns der Teilnehmer ist, was diese über die Sutuation denken und was sie Erwarten. Ohne dieses Wissen können wir schlecht irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen.

      • Also Ih, die Erforschung von Korrelationen zwischen Persönlichkeitseigenschaften einerseits und Einstellungen und Verhaltensweisen andererseits ist in der Persönlichkeitspsychologie, der Sozialpsychologie und der Klinischen Psychologie völlig normal. Das ist gang und gäbe.

        Ich sehe nicht, dass es zu rechtfertigen wäre in dieser Hinsicht die wissenschaftliche Forschung zu behindern oder Zensur zu betreiben.

        • Ich will gar nichts zensieren. Du bist viel autoritärer als ich. Mich interessiert nur, welche Theorien tatsächlich Erkenntniswert und nicht nur Selbstwerterhöhungswert haben.

        • @ Ih

          „Ich will gar nichts zensieren. Du bist viel autoritärer als ich.“

          Das kommt wohl auf das Thema an. Bezüglich Geschlechterrollen, Gleichberechtigung der Geschlechter sowie der Bejahung sexueller Freiheit im alltäglichen Verhalten bin ich wesentlich antiautoritärer als du.

          Und bei Themen, bei denen ich „autoritär“ bin, habe ich dafür in der Regel Gründe, die mit einer antiautoritären Grundhaltung gut kompatibel sind.

        • Bezüglich Geschlechterrollen, Gleichberechtigung der Geschlechter sowie der Bejahung sexueller Freiheit im alltäglichen Verhalten bin ich wesentlich antiautoritärer als du.

          Nicht mal das stimmt. Ich schreibe nie irgendwas davon vor, ich sage nur was funktioniert. Meine Philosophie ist eine der Selbstermächtigung von Individuen. Es geht gerade darum, es nicht von Autoritäten abzuleiten und sich bei der Durchsetzung auch nicht von Autoritäten oder vermeintlicher Moral behindern zu lassen.

  13. Wieder ein sehr gutes und gewohnt unaufgeregtes Video von DoktoRant:

    Bringt 2 Beispiel dafür warum der Unterschied zwischen politisch links und rechts immer irrelevanter wird:

    da beide anfangen sich von Fakten zu verabschieden und es ihnen nur noch darum geht die eigene Ideologie zu bestätigen. Gefühle statt Fakten.

    Viel wichtiger ist ob man autoritär oder liberal:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum

    • Sorry, falsche Links:

      2:

      3:

  14. Die CDU schlägt eine Frauenquote bei Flüchtlingen vor:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-bundestagsabgeordneter-cdu-politiker-wegner-fordert-frauenquote-bei-einreise-von-fluechtlingen/19433268.html

    • Menschenrechte sind unteilbar, außer es betrifft Männer

      • Könnte man eigentlich mit Art. 3 GG dagegen argumentieren? (Kann man ja bei der Frauenquote in der Wirtschaft nicht.)

        • @focus

          Nein, denn der gilt nur zwischen Bürger und Staat.

        • „Könnte man eigentlich mit Art. 3 GG dagegen argumentieren?“

          Ja, weil der Staat über die Einreise entscheidet.

        • @Christian und JC

          Was denn nun? :=)

        • „Nein, denn der gilt nur zwischen Bürger und Staat.“

          Doch man könnte hier gegen eine staatlich verordnete Frauenquote argumentieren, denn der Staat spielt hier nun mal mit.

        • @ddbz

          Wie spielt denn der staat da mit?

      • Streng genommen gilt das Asylrecht in Deutschland nicht mal für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, da diese nicht „politisch verfolgt“ sind. Und es gilt erst recht nicht, wenn sie über sichere Drittstaaten einreisen, was nahezu alle tun.

        Ich kann mich im Übrigen nicht erinnern, dass die Kriegsflüchtlinge aus dem Zweiten Weltkrieg überwiegend Männer waren. Es ergibt keinen Sinn, warum Frauen und Kinder nicht ebenso aus einem Kriegsgebiet flüchten sollten. Welcher verantwortunsgvolle Mensch lässt seine Familie im Kriegsgebiet zurück?

        Wenn man allerdings davon ausgeht, dass die „Flüchtlinge“ meisten Wirtschaftsmigranten sind, ergibt es auf einmal Sinn,dass die meisten von ihnen Männer sind. Und natürlich sind es meistens Wirtschaftsmigranten, weil die wenigsten aus Syrien stammen.

        Was nun die Zahl der Männer angeht: Ja, ein Überschuss an jungen Männern aus kulturell regressiven, unzivilisierten, islamischen Ländern wird Probleme bereiten.

        • Die Möglichkeit der vorübergehenden Aufnahme wird jedenfalls überhaupt nicht erwähnt; alle müssen integriert werden und bleiben In Deutschland, auch wenn der Krieg im Heimatland mal vorbei ist.

          Was die vielen jungen Männer betrifft, so setzt man ja offenbar auf den Nachzug der Familie, wenn der Mann erstmal in Deutschland etabliert ist. Das ganze ist eine systematische Einwanderung in deutsche Sozialsysteme.

          Und es ist auch eine esltsame Mentalität. Mein Großvater wäre nach dem krieg vielleicht auch gerne in die USA ausgewandert, aber seine Frau und seine Kinder hätte er sicher nicht zurückgelassen.

  15. In Canberra hat jetzt eine Bar eröffnet in der es Frauen nicht erlaubt ist Männer anzusprechen. Wenn aber Frauen das Glück und die Ehre haben, das sie von einem Mann angesprochen werden, dann müssen diese Frauen mit diesem Mann reden wie mit ihrem Daddy.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4247850/Canberra-bar-men-not-allowed-approach-women.html

    • Also die Bar, die Du beschreibst wäre bestimmt ziemlich schnell ziemlich überlaufen. Und es wären bestimmt einige Frauen drin, die auf Sugar-Daddies stehen.

      Während die andere Bar, also die im verlinkten Bericht, wohl eher von Frauenkleingruppen oder -tandems frequentiert wird, die eigentlich in Ruhe tratschen wollen.

      Und falls sich doch mal ein Gentleman dahin verirrt und er dort von einer Frau angetextet wird, finde ich als passende Antwort den Vorschlag aus einem Artikel-Kommentar klasse:

      „Mom .. I’m busy with my friends, leave me alone“

      😄

      • Ich finde das einfach nur abgefahren:

        „if by chance a man is lucky enough to be approached by a woman at Maple Bar“

        Im Grunde sind Männer ja alle unwürdig…

        Aber die Bar kann funktionieren. Da treiben sich dann vielleicht Männer rum die alleine keine Frau ansprechen würden und wie du schon schriebst: Frauengruppen und Paare.

        • Ah OK, ja stimmt; den misandrischen Unterton in der Formulierung hatte ich jetzt gar nicht so beachtet.

          Wobei ich ja selber die Erfahrung mache, dass nicht wenige Frauen verhohlene Blicke werfen und man spürt förmlich wie sie vor Neugierde und Interesse fast platzen. Andere mit intensiveren Blicken nonverbal „Sprich! Mich! An!“ kommunizieren. Aber nur ganz selten sich wirklich eine traut, von sich aus das Gespräch zu suchen.

          Und das dies dann tatsächlich sowas wie ein Glücksfall ist. Da Frauen die dafür die „Eier in der Hose“ (übertragen) haben, meistens auch interessante Gesprächspartner (und manchmal auch mehr) sind…

          Aber in der Bar dienen die Regeln ja im Grunde als verkapptes beiderseitiges Ansprechverbot. Denn welchen Reiz sollte es für eine Frau haben, von einem fremden Mann so angesprochen zu werden wie wenn sie seine Mutter wäre.

          Das ist doch höchstens was für Faltschachteln, welche die Abnabelung ihrer Söhne nicht richtig überwunden haben…

        • „Und das dies dann tatsächlich sowas wie ein Glücksfall ist. Da Frauen die dafür die „Eier in der Hose“ (übertragen) haben, meistens auch interessante Gesprächspartner (und manchmal auch mehr) sind…“

          ^^

          Ich vermute zwar, dass das im Text nicht so gemeint war, aber ich finde diese Deutung gut.

  16. „Panzertorten für „Verteidiger des Vaterlands““
    http://www.tagesschau.de/videoblog/ostblog/videoblog-ostblog-107.html
    „Wie hat ein Mann zu sein? Für die Russen vor allem stark und patriotisch. Besonders deutlich wird das am heutigen Tag des Vaterlandverteidigers, dem russischen „Männertag“: Panzertorten, Flugzeuge und Gewehre aus Marzipan liegen im Trend.“

    • Das ist ein schöner großer Kontrast zum Westen.

  17. Das ist wild, aber touche

  18. http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/basel/743390/Basler-Frauen-demonstrieren-mit-roten-Taschen-gegen-Lohndiskriminierung.htm

    … und wieder mal wird die „unerklärliche Differenz“ eindeutig erklärt…

    Eine Journalistin befreit sich von den Fesseln der Logik…

  19. Ob es einen moralischen Unterschied macht, ob man Bilder oder Bücher verbrennen will?

    Wenigstens redet sie nicht davon, dass seine Bilder entartet seien.

    • misogyny

  20. Ein Fundstück zum Thema „feminismusinterne Kritikkultur“

  21. Bwahahahaha, ich habe jetzt meim erstes PewDiePie Video gesehen und das ist echt gut.

    Das Wall Street Journal behautete ja das PDP ein Nazi ist, weil eine Nazi-Seite sich selbst, ohne PDPS Wissen, als Nr.1 PDP-Fansite bezeichnet hat.

    Der Daily Stormer hat jetzt eine anderen Hintergrund… seht selbst. Das ist zu komisch:

    http://www.dailystormer.com/

    Nach der eigenen WSJ-Logik, nach der der ein Nazi ist, der von Nazis toll gefunden wird, kann man da jetzt ja nur einen Schluss drauf ziehen. LOL

    PDP schlägt jetzt vor das man genau wie bei ihm, zuerst zu den Sponsoren vom WSJ geht und und das WSJ anschwärzt und dann erst zu WSJ selbst.

    VOX.COM hat auch eindeutige Beweise dafür gefunden das PDP ein Nazi ist:

    Hier dann noch ein Beispiel, was einer der drei Journalisten vom WSJ mal gesagt hat:

    Normal müsste das WSJ den jetzt feuern. Verjähren tut das ja nicht, nach ihrer eigenen Moral.

    Am Ende kann man dann noch ein neues Video mit den 2 Indern sehen. ^^

    • Mist, dacht das wäre ein Antwort Tweet auf diesen hier:

      Ben Fritz ist der Journalist


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