Medienmacht neben den etablierten Medien

Gerade macht ein Youtuber (der Youtuber) Schlagzeilen:

Ich finde es interessant, dass die etablierten Medien gleichzeitig einen Verlust ihrer bisherigen Vormachtstellung für die Information von Personen erleben und sich radikalisieren.

Vielleicht bedingten sich beide Prozesse gegenseitig. Weil jede Meinung veröffentlicht werden kann und über das Internet ein beliebig großes Publikum erreichen kann meinen die Medien gegensteuern zu müssen und verkennen, dass man ihnen, wenn einem die dortige Meinung nicht passt, eben einfach ausweichen kann, was alternativen Kanälen bei Kritik Zulauf bringt statt sie zum verstummen zu bringen.

Kritische Berichterstattung hat eine Form von Streisandeffekt bei dem eigentlich durch die Berichterstattung das Gegenteil erreicht werden soll. Beispielsweise gab es auch eine weltweite Berichterstattung über die Proteste gegen Milo in Berkley, die ihn häufig in ein schlechtes Licht gestellt haben, gleichzeitig würde ich vermuten, dass er gerade dadurch erheblichen Zulauf erhalten hat und die Leute dort festgestellt haben, dass er durchaus etwas vertritt, was anderen Leuten richtig erscheint.

Die einseitige Berichterstattung begründet die Gegenbewegung, die sie verhindern soll und rechtfertigt gleichzeitig deren Existenz, weil man die Einseitigkeit als ungerecht erlebt.

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35 Gedanken zu “Medienmacht neben den etablierten Medien

    • Man merkt bei Danisch oft, dass er seine Rechtskenntnisse erheblich überschätzt und tatsächlich eher über ein gefährliches Halbwissen verfügt (gilt für andere Gebiete vermutlich auch, aber als Jurist fällt mir das bei seinen Rechtsausführungen immer besonders auf).

      Ungeachtet dessen ist der Vorgang natürlich eine Nummer – m.E. ein klarer Einschüchterungsversuch. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie gewisse Kreise auf Kritik reagieren.

      • „dass er seine Rechtskenntnisse erheblich überschätzt und tatsächlich eher über ein gefährliches Halbwissen verfügt“

        Den Verdacht habe ich bei mir selber auch öfter, wenn ich über Gleichstellungsgesetze lästere, die Männer gesetzlich schlechter stellen, um die Gleichberechtigung nach GG Art. 3 zu realisieren. Der innere Widerspruch ist so eklatant, daß er eigentlich jedem auffallen müßte.

        Andererseits können unsere Feministinnen genügend viele Profi-Juristen einkaufen, die alles erdenkliche an Argumenten auftischen. Renate Künast kam vor ein paar Tagen mit einem „aktiver Gleichstellungsauftrag“ an, https://twitter.com/RenateKuenast/status/832146102493253632, jemand anders zitierte dann eine Stelle aus einem Urteil des Bundesverf.gerichts, in der das Wort vorkam, vermutlich in einem völlig anderen Kontext. Als Amateuer weiß man nie, ob man sich dadurch beeindrucken lassen soll.
        Wir brauchen unbedingt eine Rechtsabteilung in der MRA, die solche Fragen klärt…

        • „Andererseits können unsere Feministinnen genügend viele Profi-Juristen einkaufen, die alles erdenkliche an Argumenten auftischen.“

          Juristen, die für Lobbygruppen jeglicher Art arbeiten, entwerfen naturgemäß juristische Argumentationen, die immer zu den gewünschten Ergebnissen führen. Ob diese Argumentationen zutreffen oder die Anwälte selbst daran glauben, ist eher zweitrangig, Hauptsache es hört sich halbwegs plausibel an.

          Besonders effektiv sind da z.B. Stellungnahmen des Deutschen Juristinnenbundes. Auf den Durchschnittsbürger machen Argumentationen einer Gruppe von Jurist(inn)en natürlich Eindruck („die müssen das ja wissen“). Dass es sich hierbei letztlich auch nur um eine feministische Lobbygruppe handelt, deren Mitglieder aus ideologischer Verblendung (und manchmal, scheint mir, auch zweifelhafter juristischer Kompetenz) oft haarsträubenden Unsinn verbreiten, hält kaum jemand für möglich…

        • @Hugor: „Ob diese Argumentationen zutreffen oder die Anwälte selbst daran glauben, ist eher zweitrangig, Hauptsache es hört sich halbwegs plausibel an.“

          Den Eindruck hatte ich übrigens auch nach dem Gutachten von Hans-Jürgen Papier / Martin Heidebach, mit dem in NRW die Diskriminierung von Männern begründet wird. Ich halte die Gesamtargumentation für völlig gewissenlos, zumindest nach meinem Rechtsverständnis. Ich wäre aber dankbar. wenn meine Argumentation gegen das Gutachten mal von einem Profi-Juristen durchleuchtet wird und ggf. Verbesserungsvorschläge gemacht werden.

          „Deutschen Juristinnenbundes … deren Mitglieder aus ideologischer Verblendung (und manchmal, scheint mir, auch zweifelhafter juristischer Kompetenz) oft haarsträubenden Unsinn verbreiten,“

          Beispiele? Eventuell passend zum GPG bzw. zum kommenenden Equal pay day?

        • @mitm
          Meine persönliche Meinung zum Verfassungsrecht ist, dass man da meistens alles und dessen Gegenteil vertreten kann. Sieht man manchmal sehr schön, wenn ein BVerfG-Urteil ergeht und im Anhang abweichende Voten einzelner Verfassungsrichter dargestellt werden.

          Was den djb betrifft, bin jetzt zu faul zum Suchen, kann mich aber daran erinnern, dass meine Reaktion, wann immer ich etwas von denen gelesen habe, meistens ein Facepalm war. Kannst ja mal einen Blick auf deren Homepage http://www.djb.de werfen. Schon die aktuellen Links auf der Startseite machen m.E. sehr deutlich, dass es da nicht um rechtliche, sondern politisch-ideologische Stellungnahmen geht.

        • @Hugor: danke für die Hinweise, Zum djb:

          „Als alarmierendes Signal sieht der djb die Abweisung der Klage einer festen freien Mitarbeiterin gegen das ZDF, die erheblich weniger verdient als männliche Kollegen mit vergleichbarer Tätigkeit.“

          Hatten die Richterkollegen die Klage nicht deswegen abgewiesen, weil die Tätigkeit der Beneideten dann doch nicht vergleichbar war?
          Und dann das hier:

          https://www.djb.de/Kom/K4/pm17-04/
          10 Forderungen des djb an die Parteien zur Bundestagswahl 2017
          Pressemitteilung vom 23.01.2017
          … Frauenpriivilegierung im Dutzendpack …

          Mein Gott, die sind ja völlig durchgedreht.
          Und die dürfen Urteile über andere Leute fällen?

        • „Hatten die Richterkollegen die Klage nicht deswegen abgewiesen, weil die Tätigkeit der Beneideten dann doch nicht vergleichbar war?“

          Eben. Das kann laut djb aber nicht sein, weil es nicht sein darf…

          „Und die dürfen Urteile über andere Leute fällen?“

          Ja. Ich weiß nicht, wie hoch der Anteil der Mitgliederinnen ist, die als Richterinnen arbeiten, aber es gibt sie auf jeden Fall. Bekanntestes Beispiel ist wohl die Verfassungsrichterin Susanne Baer.

      • @Hugor

        So als Laie bekommt man aber schon auch den Eindruck, dass bei Juristen folgendes gilt: 3 Juristen und 4 unterschiedliche Meinungen.

        Zudem würde ich behaupten, dass ein Laie, wenn er sich nur in ein Gebiet einarbeiten muss (z.B.) Datenschutz, einem Feld-, Wald- und Wiiesenanwalt, der eine Vielfalt von Rechtsgebieten abdeckt, schnell an Wissen überlegen ist, weil er sich quasi anders als der Anwalt, auf ein Rechtsgebiet konzentrieren und spezialisieren kann und quasi nur seinen eigenen Fall bearbeiten muss und somit viel mehr Zeit und Energie aufwenden kann, als der „Allgemeinpraktiker“. Ich selbst habe meine Eingaben, vor allem Verwaltungsrecht, mit der Zeit nur noch selbst geschrieben, weil ich einfach der Auffassung war, dass ich den Fall viel besser kenne als der Anwalt und falls ich dann noch Hilfe brauche, kann ich mich dann immer noch in speziellen Fragen an einen Fachanwalt wenden. Und ich bin sehr gut gefahren damit; also ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. 🙂

        • „Zudem würde ich behaupten, dass ein Laie, wenn er sich nur in ein Gebiet einarbeiten muss (z.B.) Datenschutz, einem Feld-, Wald- und Wiiesenanwalt, der eine Vielfalt von Rechtsgebieten abdeckt, schnell an Wissen überlegen ist, weil er sich quasi anders als der Anwalt, auf ein Rechtsgebiet konzentrieren und spezialisieren kann und quasi nur seinen eigenen Fall bearbeiten muss und somit viel mehr Zeit und Energie aufwenden kann, als der „Allgemeinpraktiker““

          Das kommt stark auf das Gebiet an. Im zivilrecht ist es schwieriger, weil man sich in ein komplexes System, das BGB, einarbeiten muss.
          Im Verwaltungsrecht hat man den Vorteil, dass das Gericht eh alles selbst prüfen und ermitteln muss, theoretisch müsste man außer den Antrag nichts schreiben.

          Als Laie über Jura treffen zu wollen erfordert schon etwas Arbeit, weil man eben sehr schnell etwas übersieht. Man sollte zumindest mal bereit sein in einen Kommentar oder ein Lehrbuch zu schauen. Einige wollen Gesetze einfach mal so auslegen („das steht da doch nicht“ „das könnte man auch anders verstehen“) und ignorieren damit gefestigte Rechtsprechung oder längst ausgeschriebene Streitigkeiten.

          Im juristischer gibt es viele Meinungen, aber in der Praxis werden viele davon unwesentlich. Mit einer professorenmrinung beispielsweise könnt man im Studium recht weit, in der Praxis schlägt der BGH alles.

          Wobei die Vergleichbarkeit der Fälle oft schwierig ist, wenn man das System nicht verstanden hat. Es werden oft Ausnahmen für Grundsätze gehalten oder Sonderfälle nicht erkannt.

          Wer etwas schnelles zum Nachschlagen in Zivilrecht haben möchte sollte sich einen Palandt zulegen. Kommt jedes Jahr neu raus und eine etwas ältere Auflage (1 bis zwei Jahre) bekommt man schon relativ billig. Ist aber nichts um das System zu verstehen

        • @Mark E. Smith – „So als Laie bekommt man aber schon auch den Eindruck, dass bei Juristen folgendes gilt: 3 Juristen und 4 unterschiedliche Meinungen.“

          Um so seltsamer, dass Danisch meistens zu glauben scheint, die einzig wahre Wahrheit zu kennen.
          Tatsächlich besteht allerdings die Uneinigkeit zwischen Juristen oft nicht in rein rechtlichen Fragen, sondern bei der Beurteilung, welcher rechtliche Sachverhalt im konkreten Einzelfall gegeben ist.

          „Zudem würde ich behaupten, dass ein Laie, wenn er sich nur in ein Gebiet einarbeiten muss (z.B.) Datenschutz, einem Feld-, Wald- und Wiiesenanwalt, der eine Vielfalt von Rechtsgebieten abdeckt, schnell an Wissen überlegen ist“

          Soweit es die Summe des Wissens betrifft, stimme ich dem durchaus zu. Aber bei der Umsetzung des Wissens in korrekte juristische Bewertungen hapert es oft. So scheint es auch bei Danisch zu sein. Auf seinen Gebieten hat er sicherlich ein besseres Detailwissen als viele Juristen, aber seine Analysen sind zumindest teilweise fragwürdig bis falsch.
          Ein Jura-Studium hat nicht umsonst eine hohe Durchfallquote. Detailwissen und juristisches Verständnis sind zwei unterschiedliche Sachen. Natürlich kann sich auch ein Laie mit etwas Talent und Mühe dieses Verständnis erarbeiten, aber in aller Regel sind Hobby-Juristen gute Beispiele für den Dunning-Kruger-Effekt.

        • Bei Danisch sind immer recht viele Fehler enthalten. Im aktuellen Text zB die Frage, ob man bei einer Abmahnung eine Vollmacht vorlegen muss. Muss man nicht, da sie quasi als Geschäftsführung ohne Auftrag in Interesse des abgemahnten gilt.

        • Wieso eigentlich nicht?
          Nehmen wir doch den Punkt „vollmacht“ raus:

          Danisch schreibt:
          „Früher hat man das als Mangel angesehen, aber dann gab es eine Entscheidung vom BGH, I ZR 140/08, wonach in wettbewerbsrechtlichen Streitigkeiten eine anwaltliche Versicherung, die Vollmacht geprüft zu haben, reichen soll, wenn zugleich in Unterwerfungsvertrag angeboten wird. …. Allerdings könne man die Vollmacht bei Zweifeln durchaus verlangen.“

          Daher bezieht er sich – so interpretiere ich das – mit dem Verlangen der Vollmacht auf BGH I ZR 140/08.

          (Dies kann stimmen, oder nicht stimmen).

          @Christian:
          Worauf beziehst Du Dich, dass man die Vollmacht nicht (nach Verlangen) vorlegen müsse?

        • Ich bin ja (zum Glück) kein Jurist, aber
          „. In Fällen,
          in denen der Schuldner Zwei
          fel an der Vertretungs-
          macht des Vertreters hat, kann der Schu
          ldner die Unterwerfungserklärung von
          der Vorlage einer Vollmachtsurkunde ab
          hängig machen“
          (aus dem Urteil)
          klingt schon recht deutlich nach der Möglichkeit, die Vollmacht verlangen zu können.

      • @ Hugor

        „Man merkt bei Danisch oft, dass er seine Rechtskenntnisse erheblich überschätzt und tatsächlich eher über ein gefährliches Halbwissen verfügt (gilt für andere Gebiete vermutlich auch, aber als Jurist fällt mir das bei seinen Rechtsausführungen immer besonders auf).“

        Hast Du für den aktuell besprochenen Fall ein Beispiel oder besser mehrere, da Du ja „gefährliches Halbwissen“ festgestellt haben willst?

        • Ich halte es nicht für sinnvoll, hier in juristische Detaildiskussionen einzusteigen. Allerdings möchte ich klarstellen, dass ich Danisch keineswegs für, wie du formulierst, „sooo blöde“ halte, und ich denke, dass er gute Chancen hätte, die Abmahnungsgeschichte zu gewinnen – wenn sie denn jemals vor Gericht käme, was ich nicht glaube.

          Aber ich bleibe dabei, dass seine Leser nicht alles, was er in juristischer Hinsicht schreibt, für bare Münze nehmen sollten.

        • Aber ich bleibe dabei, dass seine Leser nicht alles, was er in juristischer Hinsicht schreibt, für bare Münze nehmen sollten.

          Nichts, was Danisch schreibt, sollte man unbesehen für bare Münze nehmen.
          Trotzdem ist sehr vieles lesenswert.

        • „Wobei es scheint, dass es hier tatsächlich zur Sache gehen wird. Im März ist wohl ein Termin im Leipziger Gericht angesetzt…“

          Das überrascht mich. Was verspricht sich der MDR davon?
          Der Wortlaut der Antragsschrift würde mich sehr interessieren. Nach dem bisher bekannten Sachverhalt kann ich mir kaum vorstellen, dass dieser Antrag durchgeht, zumal es jetzt laut Danisch offenbar nur noch um eine angebliche Verletzung des Persönlichkeitsrechts des MDR geht. Um eine Persönlichkeitsrechtsverletzung einer juristischen Person anzunehmen, muss eigentlich erheblich mehr passieren als kritische Blogbeiträge. Sieht mir immer mehr nach reiner Einschüchterungstaktik aus. Sehr bedenklich.

          Interessant auch, dass das von Danisch in dem angegriffenen Blogartikel verlinkte Youtube-Video „vom Nutzer entfernt“ wurde. War das nicht bloß der Originalbeitrag des MDR? Warum sollte/musste der entfernt werden?

  1. Ein in die Enge getriebenes Tier wird noch einmal richtig gefährlich. Die etablierten Medien sind an diesem Punkt. Ihre Absätze brechen ein und sie werden sich nicht mehr lange halten können (ohne große Investoren, die die Unternehmen in persönliche Blogs verwandel wie zum Beispiel bei der New York Times oder der Washington Post). Sie versuchen alles um auf irgendeine Weise relevant zu bleiben.

    • Keine Sorge. Es hat vermutlich schon einen Grund, warum die Medien so dermaßen in den Hintern von Angela kriechen. Da dürfte es bereits jetzt so einige Querfinanzierungen geben (z.B. geschaltete Werbung für Flüchtlinge / Werbung bei den Privaten für Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen / …).

      Und die Kanzlerin hat ja auch schon ziemlich deutlich mit dem Zaunpfahl durchblicken lassen, dass sie gerne Rahmenbedingungen schaffen möchte, um ihre liebgewonnenen Propaganda-Fake-Medien für die vorbildlichen Erziehungsdienste des Volkes zu entlohnen.

      So wird die Kanlzlerin bei der Welt.de wiedergegeben, dass ihrer Ansicht nach Medienhäuser angeblich Geld für hochwertige journalistische Angebote benötigen würden und es die Aufgabe der Politik sei, die dafür „nötigen Rahmenbedingungen“ zu schaffen.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article155919827/Merkel-sorgt-sich-um-Vertrauensverlust-in-die-Medien.html

      Die Medien haben doch die kritische Überwachung von Regierungshandeln nicht aufgegeben, weil am Regierungshandeln nichts zu kritisieren wäre, sondern vermutlich, weil sie darauf abzielen, dass sie als vorbildliche Hofberichterstatter und Propagandaabteilung im Gegenzug irgendwann wie die Öffentlich-Rechtlichen auch dann zwangsgepampert werden, wenn sie kaum noch einer lesen möchte (GEZ 2.0).

      Und die Aussagen von Merkel deuten ja auch schon darauf hin, dass etwas in der Art geplant wird (aber halt vermutlich nach der Wahl, damit die Bürger nicht verunsichert werden und das Kreuz am Wahlabend besser ohne Kenntnisse von dem Geplanten machen).

  2. Schon ziemlich enttäuschend wie diese Lügengeschichten über PewDiePie von diesen Clickbait-Journalisten mit vollen Wissen verbeitet wurden und die großen Firmen wie Google, Youtube und Disney das sofort geschluckt haben, ohne sich auch nur mal die Mühe zu machen, eines der Videos vollständig anzusehen.

    Obwohl… das kann man bei Youtube nicht sagen. Die werden mit Sicherheit seine Videos ansehen, so groß wie der dort ist. Der hat auf ein Video 5 Mio Kommentare bekommen! Und bei Disney kann ich es mir auch nicht vorstellen. Die haben extra das Netzwerk gekauf, in dem PewDiePei aktiv ist, nur um an ihn heranzukommen. Die wissen ganz genau, dass der Artikel erstunken und erlogen ist, aber es ist ihnen egal.

  3. Den Fall verfolge ich auch gespannt! Man spricht ja davon, dass er zu einem zweiten GamerGate werden könnte – und in ihrem blauäugigen Lagerdenken haben die Medien den Zusammenhang ja gleich selbst hergestellt, ohne zu bedenken, wie sehr das nach hinten losgehen kann.

    Bin kein PewDiePie-Fan und kenne ihn nicht wirklich, aber dass er eine ziemlich große Nummer ist, weiß ich auch. Dass er (der finanziell wohl seine Schäfchen im Trockenen haben dürfte, wenn er die bisherigen Gewinne nicht völlig verschleudert hat) nun quasi „redpilled“ den Fehdehandschuh aufnimmt und sich weigert, mit den alten Medien zu sprechen, sondern über seine eigenen Kanäle zu antworten, könnte einen interessanten Showdown geben. Ich wünsche ihm gegen die Verleumder natürlich alles Gute!

  4. Zur Abwechslung mal echter Antisemitismus. Umso bemerkenswerter, dass der als „akademische Freiheit“ in GB gilt:

    „Dr Rebecca Gould’s article titled “Beyond Antisemitism” was published in the radical left wing Counter Punch magazine edition of November 2011.“

    https://antisemitism.uk/caa-exposes-lecturer-as-author-of-sickening-holocaust-article-but-university-of-bristol-defends-academic-freedom/

    „Counter Punch“ ist als Art Vorläufer von „Alt-Right“ zu sehen.

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