Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 19. Februar 2017

Beziehungen

Wir reden viel über Vaterrechte und Familienrechte allgemein. Aber vielleicht ist es einfach mal an der Zeit allgemein über Beziehungen zu reden.

Lebt ihr gerade in welchen?

Wenn ja: Warum? Was geben sie euch, was ist der Mehrwert daraus? Seid ihr verheiratet oder wollt ihr heiraten? Wie erlebt ihr euren Partner im Verhältnis zu dem, was ihr sonst über das andere Geschlecht denkt? Seid ihr verliebt? Was muss man machen, damit eine Beziehung hält?

Wenn nein: Warum nicht? Liegt es daran, dass ihr gerade keine interessante Person gefunden habt oder seid ihr eher MGTOW/FGTOW? Was würdet ihr von einer Beziehung erwarten und unter welchen Bedingungen würdet ihr euch darauf einlassen? Was erwartet ihr von einem potentiellen Partner? Was bietet ihr einem potentiellen Partner? Wie wollt ihr vorgehen um einen Partner für euch zu gewinnen?

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Responses

  1. Ich lebe gerade in einer Sexbeziehung.
    Ich hätte nichts gegen eine komplette Beziehung. Erwarten tue ich nichts. Wenn es passt, passt es. Anzubieten habe ich nicht mehr, aber auch nicht weniger, als mich. Etwas dafür tun, mache ich nicht. Ich komme nämlich auch ganz gut alleine zu recht und habe weder Torschusspanik noch das heteronormative Bedürfnis nach Fortpflanzung.

    • Ich hatte mal Torschusspanik. Der Ball ging dann auch glatt an den Pfosten.

      • Und was willst Du damit sagen?

        • Ich find das toll, dass du beim Fußball kein Problem mit den Nerven hast.

        • Hä?

      • Der Nachwuchs ist am linken Bein hinabverflossen?

    • @Adrian

      Er macht einen Spaß daraus, dass du Torsch*l*uss meintest und Torschuss schriebst.

      Gruß crumar

  2. Je weniger Erwartungen und Beeinflussungen im Spiel sind, desto größer ist die Chance, dass zwei passende Profile miteinander harmonieren. Respekt und Augenhöhe und Vermeidung von Opferhaltungen sind unvermeidlich. Der ‚Mehrwert‘ liegt in unzähligen schönen Dingen, gemeinsamem Wachstum und einem vollständigeren Gefühl von Glück. Im Gegenteil dazu sollte man sich lösen, wenn es schadhaft läuft oder Energie abgezogen wird.

  3. Ich erlebe gerade den Anfang einer Beziehung. Sie ist lehrt an der Uni im medizinischen Bereich, ich bin Akademiker in der öffentlichen Verwaltung, also eigentlich der „statusniedrigere“. Funktioniert aber bislang trotzdem gut, wir begegnen uns auf Augenhöhe, intelligenzmäßig sind wir m.E. gleichwertig, auch kommunikationsmäßig (Kommunikation ist das „A und O“ einer Beziehung!) können wir uns aufgrund unserer Vorerfahrungen gut auseinandersetzen bzw.verständigen. Ihre Kinder sind aus dem Haus. Sie ist keine Feministin, ich habe gleich am Anfang danach gefragt 🙂 und deutlich gemacht, dass ich mich auf eine Feministin nicht einlassen würde. Und ich habe mich als Feminismuskritiker zu erkennen gegeben. Sie findet allerdings, dass Mediziner in Führungspositionen im Hochschulbereich extrem unterrepräsentiert sind und man was dagegen tun muss. Sie ist für Frauenförderung, will allerdings nur wirklich qualifizierte Frauen an Führungspositionen. Das haben wir bislang nicht weiter diskutiert. Sie ist angenehm unkompliziert, dass habe ich bisher meist anders erlebt,
    Ich habe immer wieder Zweifel, aber das kenne ich von mir. Verliebtsein muss m.E. am Anfang nicht unbedingt vorhanden sein, auch wenn die Anforderung des Verliebtseins heute vorherrschend ist, halte ich das für unzutreffend. Es muss körperliche Anziehung und gesteigerte Sypmathie vorhanden sein, das reicht aus, um Liebe wachsen lassen zu können. Auf das trügerische Gefühl des Verliebtseins – so schön es ist – kann ich verzichten.
    Der Mehrwert ist der verbale und erotische Spaß, den wir miteinander haben. Wir könnnen uns auf intelligente Weise austauschen, sie ist kulturell aktiv und interessiert.

  4. Glücklich verheiratet, in einer vernunftbasierten Ehe, die auf Freundschaft, gegenseitigem Respekt und Sex beruht, aber nicht auf irgendwelchen romantischen Sentimentalitäten.
    Beziehungstipps:
    https://breakpt.wordpress.com/2016/06/20/zwoelfhundertachtundachtzig/

    • Ganz gute Tipps, Danke.

      Aber man sieht, dass das eine Frau geschrieben hat:
      „bei der beide Partner eine ähnlich starke Libido haben, und zueinander komplementäre Praktiken schätzen“

      Wenn Männer danach suchen würden, würden sie überwiegend allein bleiben 😉

      • Damit hast du wohl durchaus recht.
        Trotzdem bleibe ich dabei, dass eine ähnlich starke Libido eine wichtige Bedingung für eine stabile Beziehung ist.
        Deutliche Unterschiede lassen sich dabei auf Dauer nur schwer für beide akzeptabel kompensieren.

  5. Nein, hat sich schlicht noch nichts ergeben.

  6. Glücklicher und Zufriedener Single.

    ( Konzentriere mich auf meine Karriere 🙂 )

  7. Single und das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch so blieben,i.e. am ehesten MGToW. Ich denke, ich würde mittlerweile auch nicht mehr die nötige Kompromissbereitschaft für eine Beziehung mitbringen, vor allem was die Freizeitgestaltung anbelangt; früher habe ich das natürlich noch eher noch mitgmemacht. Da für mich selbst in meinen Langzeitbeziehungen immer klar war, dass ich keine Kinder haben will, ist das auch kein Verlust, da ich sehr gut alleine leben kann.

  8. Fünf Jahre in einer gewesen.

    Nie mehr wieder. Vor allem wenn ich mir anschaue aus welchem Pool an Frauen ich heutzutage zu wählen habe (bin 93er Baujahr)

    • Was findest du denn an den Frauen so schlecht? Was fehlt dir bei den jetzigen 24jährigen? Mir scheinen viele ganz vernünftige und normale dabei zu sein

      • Das mit normal und vernünftig mag ja sein – aber 24 ist dann doch schon zu alt!

      • Die meisten sind geistig minderbemittelt und haben ausgenommen von Tratsch und Klatsch über „die eine Schlampe“, Mode und Schminkthemen absolut nichts beizutragen. Sie langweilen mich. Geistig einfältig, investieren den Großteil ihrer Zeit in ihr Aussehen, was mich zwar auch anmacht, aber eben nur als Vorbedingung darauf, ob ich sie mal auf ein Getränk einlade oder nicht. Und der Sex allein ist es nicht, der mich bei einer Frau interessiert.

        Bei Gott, ich hab nun auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber ein Mindestmaß an reflektierter Meinung zu Themen, die uns alle heute in irgendeiner Art und Weise betreffen, kann man sich doch schon erwarten. Auch wenn sie eine mir entgegengesetze Meinung vertreten würde oder mit dem Meinungsmüllstrom mitschwimmt, zumindest hat sie etwas woran sie glaubt bzw. wo man im Gespräch ansetzen kann. Wobei ich bei den Gesprächen sowieso schon schaue, dass ich sie nicht in eine zu trockene und kühle, rein sachliche Ebene lenke. Solche Gespräche sind dann wieder für eine männlichen Kollegen reserviert und wären wohl alles andere als anturnend.

        Vor kurzem hatte ich zum Beispiel mit einer 19 Jährigen das Vergnügen. Sehr sympatisch, auch richtig intelligent und für ihr Alter sehr reif. Noch dazu ist sie im Bett ziemlich gut. Überhaupt beobachte ich in letzter Zeit, dass ich bei ca. 18-20 jährigen besser ankomme als bei Gleichaltrigen. Mag wohl der Tendenz geschuldet sein, dass sich Frauen im Schnitt immer Ältere suchen und die eben anziehender wirken.

        Ich hab eine zu lange Zeit in einer Beziehung verbracht, hab zu spät die Vorzüge eines Single-Lebens bemerkt, kann sehr gut alleine zurecht kommen (Nein @Truth, ich bin nicht einsam) und plane das auch für die Zukunft. Von mir aus soll das „MGTOW“ Label an mir picken.

        • „Die meisten sind geistig minderbemittelt und haben ausgenommen von Tratsch und Klatsch über „die eine Schlampe“, Mode und Schminkthemen absolut nichts beizutragen. Sie langweilen mich. Geistig einfältig, investieren den Großteil ihrer Zeit in ihr Aussehen, was mich zwar auch anmacht, aber eben nur als Vorbedingung darauf, ob ich sie mal auf ein Getränk einlade oder nicht. Und der Sex allein ist es nicht, der mich bei einer Frau interessiert.“

          Was für eine negative Sicht. Vielleicht solltest du dir ein etwas gehobeneres Umfeld suchen?

        • Soll ich jetzt etwa versuchen etwas positives daran zu sehen? Für wen andere wären wohl diese Eigenschaften bei Frauen ideal, für mich sind sie es nicht. Ich kann dafür auch nichts. Attraction is not a choice.

          Arbeitstechnisch verschlägt es mich sowieso gerade in andere Gebiete. Mal schauen was sich da so ergibt.

        • aber ein Mindestmaß an reflektierter Meinung zu Themen, die uns alle heute in irgendeiner Art und Weise betreffen, kann man sich doch schon erwarten.

          Slavos Klage ist mir gut nachvollziehbar. Ich vermisse das auch. Es betrifft übrigens auch keineswegs nur Frisösen etc., bei Akademikerinnen ist das kaum besser. Frauen sind gewiss nicht alle blöd, ambitionierte Akademikerinnen sind fachlich oft sogar sehr fit, aber wenn man vom streng fachlichen Bezug nur ein wenig abweicht blickt man sofort in einen gähnenden Abgrund der Beschränktheit.

          Das Problem dürfte dabei die fehlende intellektuelle Neugier sein. Frauen haben dafür einfach nicht denselben Sinn, der sie treiben würde von relativ früh an viel zu Lesen und zu Denken nur um die Welt zu verstehen. Und ohne das hat frau dann eben nicht viel Intelligentes zu sagen.

          Ich meine, man muss sich doch nur mal anschauen, was für Themen und in welcher Behandlung auf bento, Zett etc. vorkommen. Da muss man doch Sorge haben, beim Lesen zu verblöden. Bei feministischen Blogs ist es in der Regel übrigens dasselbe. Das Denken ist größtenteils so einfältig, dass man Kopfschmerzen bekommen könnte.

          Der einzige Zustand, in dem Frauen angenehme Gesellschaft sind, ist, wenn sie es darauf anlegen einem zu gefallen. Das kann durchaus auch durch Intellektualität sein. Aber ohne einen solchen Zweck kommt da nichts raus.

    • Volle Zustimmumg Slavo
      Bin auch 24 aber 92er Baujahr. Ich fühle mich auch oft einsam, allerdings ist mir der nötige Aufwand für das vorliegende Material zu hoch.

      • Sind die echt so furchtbar? Ich meine 24 ist auch noch kein Alter. Da findet sich bestimmt noch was. Es gibt sie doch immer, die moderaten Stubenhockerinnen, die strebsamen Schülerinnen, die darauf warten, dass der Prinz an die Tür klopft.

        Man muss sie nur suchen, weil die so verdammt feige und passiv sind.

        • Zu hohe Ansprüche auf Seiten der Frauen. Die kann einer wie ich nicht erfüllen. Das ist ja der Punkt. Das Angebot ginge ja, wenn ich weniger investieren müsste.

        • @truth

          Du könntest schon. Du willst nur nicht.

        • @Christian woher willst du das denn wissen? Ist kein Sarkasmus. Du kennst mich ja nicht. Gerade Dinge wie Optik, Erfolgoder Stimme zb kannst du bei mir ja nicht einschätzen. Gibt ja Dinge die ich nicht mit ein paar Tricks ändere. Du kannst ja nicht davon ausgehen, dass ich ein superreiches Unterwäschemodel bin.

        • @truth

          Soweit ich mich erinnere hast du gesagt, dass du okay aussiehst. Alles andere kann man problemlos lernen.
          Es gibt dicke, kleine glatzköpfige HartzIV empfänger, die verheiratet sind oder 4 Kinder mit drei Frauen haben.

          Wenn die das können, dann könntest du das auch. Du müsstest dazu natürlich einiges an Denken über Board werfen, welches du momentan zur rationalisierung deines Misserfolges benutzt. Und das wäre dir zu anstrengend

        • Soweit ich mich erinnere hast du gesagt, dass du okay aussiehst. Alles andere kann man problemlos lernen.

          Alles andere problemlos lernen. Was für eine naive Sichtweise.

        • Inwiefern?

        • @Christian – ich stimme dir, völlig zu, dass viele „erfolglose“ Männer sich selbst im Weg stehen und man bis zu einem gewissen Grad vieles lernen kann. Aber ganz bestimmt nicht „problemlos“. Wer – aus welchen Gründen auch immer – wenig Talent/Neigung zu den notwendigen Verhaltensweisen hat und es in jungen Jahren nicht geschafft hat, auf den Zug aufzuspringen, wird oft sehr viel Glück brauchen, um noch erfolgreich zu sein.

        • Ich meinte damit, dass man es lernen kann und es keine absoluten Hindernisse gibt, die das verhindern. Nicht unbedingt, dass es einfach wird.

          Und ich glaube auch, dass man mit der passenden Motivation und Änderungsbereitschaft auch eine Freundin finden wird. Ich sage nicht, dass man plötzlich top Modells bekommt

        • All die großen Pick-Up-Könige hatten mit 24 keinen Plan davon, wie man mit Frauen redet. Man kann so ziemlich alles lernen und 24 ist gewiss noch kein Alter, wo man sagen könnte „das lohnt nicht mehr“.

          Allerdings hat man mit 24 den Tiefpunkt des eigenen SMV noch vor sich. Man sollte sich davon nicht runterziehen lassen. Ab 30 wird es dann fast automatisch leichter und besser weil der SMV wieder steigt.

        • @Ih wann ist denn der Tiefpunkt des SMV.
          @Christian ich verlange keine Models. Ich finde allerdings, Frauen haben eine Diskrepanz zwischen dem, was sie verlangen und dem, was sie bieten. Ich finde auch nicht, dass ich einen Anspruch habe, allerdings finde ich nicht, dass ich verpflichtet bin, alle Wünsche von Frauen zu erfüllen, um eine Frau zu bekommen, die mir nichts bietet.

        • Einer der ersten Punkte, die du lernen musstest wäre, dass es beim attraktiv sein gar nicht darum geht alle Wünsche der Frauen zu erfüllen.

          Und du solltest das Denken ablegen, dass es um ein Geschäft geht bei dem man dir etwas bieten muss. Siehst du seine männlichen Freunde auch so?

        • @Christian ich muss Frauen ja auch was bieten.
          Kommt drauf an, was du darunter verstehst. Ich schaue schon, dass die Frau einen Beruf/Arbeit hat und auch sonst einen normalen Lifestyle und vlt. (muss aber nicht) Schulabschluss hat. Bei männlichen Freunden schaue ich eben schon, dass es naja nicht totaler Abschaum ist. Bei Frauen kommt eines hinzu. Da ich hier mehr investieren muss(nicht nur Geld) schaue ich auch, dass ich was zurück bekomme. Ich weiß, viele finden, Männer sollten nur ohne Gegenleistung investieren. Da ich auch weiß, ich habe auf nichts einen Anspruch, habe ich natürlich immer weniger Lust, etwas zu investieren und verzichte dann.

        • Bruder Rollo sieht ein Plateau von 23-25:

          https://therationalmale.com/2012/06/04/final-exam-navigating-the-smp/

          Ich meine eher, dass es mit Anfang 20 zumindest wenn man leidlich gut aussieht und fit ist, noch ganz gut geht. Aber das zieht Mitte 20 schon nicht mehr so während die späteren Männerqualitäten noch nicht entwickelt sind.

          Wenn Du mich fragst tust Du gut daran, genau zu schauen was eine Frau Dir bringt und jede Frau loszuwerden, die nicht gut für Dich ist. Dann ist die Zeit meist besser damit verbracht, Dich weiterzuentwickeln.

          Aber Sex macht Spaß und hilft enorm, in einen gesunden und entspannten Geisteszustand zu kommen. Dann wird alles leichter. Insofern lohnt es sich, mindestens das von Frauen mitzunehmen.

        • @Christian – in gewisser Weise muss ich Truth da recht geben. Natürlich darf man Beziehungen nicht als Geschäft betrachten. Trotzdem kann und sollte (auch) ein Mann durchaus erwarten, dass sein Kontakt mit der Frau ihm irgendetwas bringt, insbesondere natürlich Spaß.
          Ich für meinen Teil habe, nachdem die körperlichen Aspekte (die für mich nie besonders dominant waren) mit zunehmendem Alter immer unwichtiger wurden, festgestellt, dass es praktisch keine Frauen gibt (oder sagen wir: ich keine kennenlerne), deren Gesellschaft mir so angenehm ist, dass es mir größeren einseitigen Aufwand, auch und gerade emotionaler Art, wert wäre. Ich habe früher in der Kennenlernphase sehr viel emotional investiert und dabei akzeptiert, dass dies vergeblich sein könnte, aber die wirklichen Enttäuschungen kamen eigentlich dann, wenn es mir gelang, der jeweils Angebeteten tatsächlich näherzukommen, nur um festzustellen, dass sie, vorsichtig formuliert, auch nur mit Wasser kocht.
          Deshalb – ja, eine gewisse Kosten-Nutzen-Relation sollte man(n) durchaus auch in Beziehungsdingen beachten.

        • @Ih das macht natürlich Sinn. Wenn du mit den anderen Qualitäten Erfolg und sowas meinst, kann es doch aber sein, dass der SMV weiter sinkt. Ich denke verdiene nicht übermäßig und lebe nicht für den Beruf. Daher sollte mein SMV eher in den Keller fallen ab 30. Ist auch nicht weiter schlimm, jemand wie ich kann und sollte nur keine Hoffnungen hegen. Ist auch der Grund, wieso ich immer mehr abschließe und mich auf mein Hobby konzentriere (da habe ich die Möglichkeit gut zu sein und was zu erreichen).

  9. Bin Single, Trennung war innerhalb des letzten Jahres, wir sind aber weiterhin gut miteinander befreundet.
    Jetzt bin ich relativ offen. Habe den Frauen definitiv nicht abgeschworen, aber verspüre auch wenig Druck, mir schnellstmöglich eine zu suchen. Karrieretechnisch gibt es gerade Potential, so dass es auch Vorteile hat, ungebunden zu sein, um sich darauf zu konzentrieren – und der Zyniker in mir weiß, dass gesellschaftlicher Aufstieg auch amourös keine schlechte Investition ist.

    Dennoch ein riskanter Zug, diese Frage hier zu stellen. Ich argwöhne die Gefahr, vielen Gegnern des Blogs und der User was zum Spotten zu geben, da ich die Single-Quote hier doch nicht allzu gering schätze. 😉

    • „Gefahr, vielen Gegnern des Blogs und der User was zum Spotten zu geben,“

      Gespottet wird über Singles ganz generell, auch außerhalb dieses Blogs. Ich hatte auf meiner Seite, die die Definitionen von
      MGTOWs vs. PUAs vs. Maskulisten vergleicht, ziemliche Probleme, MGTOWs von „normalen“ freiwilligen Singles abzugrenzen. Die Argumente, keine Beziehungen einzugehen, sind ziemlich ähnlich, die gesellschaftliche Ablehnung ebenfalls.

      • @mitm

        Die Abgrenzung zwischen Singles und MGTOW ist relativ einfach.

        Die vorherrschende – und überwiegend gewollte – Lebensweise in unserer Gesellschaft ist die in einer heterosexuelle Paarbeziehung zwischen männlichen und weiblichem Geschlecht im Rahmen einer (in der Regel: seriell-monogamen) Partnerschaft, d.h. mit wechselseitiger sexueller Exklusivität.

        Endet eine dieser (seriell-monogamen) Beziehungen, so entlässt die Paarbeziehung quasi ihre Kinder. 😉

        Bei den männlichen respektive weiblichen *Singles* entsteht recht bald der Wunsch, sich auf die Suche nach dem Kandidaten / der Kandidatin für die nächste Paarbeziehung zu machen.

        Bei *MGTOW* hingegen existiert dieser Wunsch aus einer Vielzahl an Gründen *nicht*, die hier auch im Forum genannt worden sind. Als MGTOW die eigenen Interessen, Bedürfnisse und Ziele in den Mittelpunkt zu stellen, eben als Mann „seinen eigenen Weg zu gehen“, kann mit einer Paarbeziehung kompatibel sein, in der Regel ist das nicht.

        Viele MGTOW empfinden kein Verlust, „da ich sehr gut alleine leben kann“, wobei ohne Paarbeziehung auskommen nicht heißt, ohne Freunde und Freundinnen zu leben.

        MGTOW schätzen ein, nicht mehr die „nötige Kompromissbereitschaft für eine Beziehung“ aufbringen zu können oder zu wollen, vor allem in Sachen gemeinsamer Freizeitgestaltung.

        Konzentration auf Beruf oder Karriere machen es schwer vorstellbar für MGTOW, dies mit einer Paarbeziehung unter einen Hut zu bekommen.

        Da Männern in der Beziehungssuche der aktive Part obliegt, wird seitens MGTOW im Rahmen einer Kosten-Nutzen Kalkulation der „nötige Aufwand“ dafür in Frage gestellt, zumal mit Blick auf den verfügbaren „Pool an Frauen“.

        Das ist der pragmatische Part.

        Warum MGTOW als historischer Nachfolger der „Hagestolze“ angesehen werden können, die mit zahlreichen „shame tactics“ sich ihrer selbst gewählten Lebensform zu rechtfertigen haben, ist eigentlich leicht nachzuvollziehen, denn wir sind eine Provokation.

        Der Klassiker der Hollywood-Klischee Sätze – der selbstverständlich für Frauen geschrieben worden ist und den die Bauchredner-Puppe namens Tom Cruise plappern durfte – lautet:

        DU VERVOLLSTÄNDIGST MICH!

        Damit artikuliert der Mann seine *Halbfertigkeit*, die der weiblichen *Ergänzung* und *Vollendung* bedarf, *erniedrigt sich* und stellt die Frau *auf ein Podest*.
        Frau ™ als *Errettung und Erlösung* aus seiner männlich unzivilisierten Existenz in eine Paarbeziehung. Amen.

        In der bspw. die Unbeholfenheit im Umgang mit den *eigenen Gefühlen* für den Mann *nicht* Anlass ist, diese besser kennen und artikulieren zu lernen.
        Sondern der sie der Frau überlässt, welche daraus eine „emotionale Arbeit“ macht, die sie legitimiert in einer Paarbeziehung zu leben, in der sie alle Wahlmöglichkeiten für ihren weiteren Lebensweg hat.
        Deshalb ist „Bindungslosigkeit“ ein sehr ernstes Thema auch für Feminin-istinnen – zumindest wenn Männer als „bindungslos diagnostiziert werden, denn dies schadet gerade, insbesondere und vor allem Frauen, wenn *Männer* zu „strong and independent“ sind.

        Männer sind in Sachen *Externalisierung von Gefühlen, Lebenssinn und Lebensgestaltung* peinliche Weltmeister und brechen daher wesentlich eher zusammen, wenn die Paarbeziehung oder Ehe oder Familie kollabiert.
        Das ist nicht angeboren, das ist (vorsätzlich) antrainiert.
        G. Amendt hat sehr ernste Dinge geschrieben über die – oft suizidalen – emotionalen Scheidungsfolgen für Männer, welche auf dieser aus emotionaler Unbeholfenheit erfolgten Externalisierung beruhen.
        Die männliche Unart, seine „elernte Hilflosigkeit“ als vermeintlichen BONUS in eine Paarbeziehung zu bringen ist aber das, was Frauen gerne hören wollen, weil es ihre „elernte Beholfenheit“ aufwertet.

        MGTOW sind durch ihre bloße Existenz der Schmerz im Arsch für für solche S/M-Rituale der männlichen Selbsterniedrigung und Überhöhung von Frauen.
        Aus diesem Grund also eine Provokation für beide Geschlechter.

        Gruß crumar

        PS: Dem das, was derzeit als MGTOW z.B. auf youtube präsentiert wird überhaupt nicht passt.

        • Ich bin also ein MGTOW qua Lebensweise?

        • @crumar:

          Interessant! Nach dieser Definition (habe mich bislang nicht wirklich näher dafür interessiert) bin ich ziemlich eindeutig ebenfalls MGTOW! 🙂

        • @crumar:

          Genau das.

          Danke für die Worte.

    • „Dennoch ein riskanter Zug, diese Frage hier zu stellen. Ich argwöhne die Gefahr, vielen Gegnern des Blogs und der User was zum Spotten zu geben, da ich die Single-Quote hier doch nicht allzu gering schätze.“

      Allerdings ja auch für die interne Betrachtung nicht uninteressant: Vielleicht sammeln sich hier eben tatsächlich eher von Beziehungen enttäuschte und nicht die glücklicheren. Denn die sehen eben weniger Sinn darin, sich mit einem „Geschlechterkrieg“ zu befassen

      • „Vielleicht sammeln sich hier eben tatsächlich eher von Beziehungen enttäuschte und nicht die glücklicheren. Denn die sehen eben weniger Sinn darin, sich mit einem „Geschlechterkrieg“ zu befassen“

        Das wird vermutlich zutreffen, wobei das natürlich nicht grundsätzlich etwas an den erörterten Problematiken ändert. Die Frage, wo realistische Beurteilungen aufhören und verbitterte Vorurteile anfangen, ist sicherlich schwierig zu beantworten.

        • „Die Frage, wo realistische Beurteilungen aufhören und verbitterte Vorurteile anfangen, ist sicherlich schwierig zu beantworten.“

          ja, man verwechselt ja auch gerne eigene Betroffenheit oder Nichtbetroffenheit mit Objektivität

        • Der einzig Objektive hier bin eh ich 😀

  10. Ich bin verheiratet mit Kind. Langjährig stabile Beziehung ohne große Liebe (jedenfalls von meiner Seite). Ich bin überzeugt davon, dass es große Liebe und dass es stabile Beziehungen gibt, aber bei den wenigsten Menschen beides gleichzeitig.
    Als eindeutigen Mehrwert meiner Ehe sehe ich eigentlich nur unseren Sohn. Das soll keineswegs heißen, dass er das einzig Positive ist, aber das Mehr an Freiheit, Geld und Zeit, das ich als Single hätte, würde die sonstigen Vorteile wahrscheinlich aufwiegen.
    Da ich, was Frauen betrifft (bzw. meine Kompatibilität zu ihnen), generell ziemlich desillusioniert bin, würde ich, falls ich irgendwann nochmal Single sein sollte, vermutlich Richtung MGTOW gehen.

  11. Wenn man seit inzwischen ca. 2 Jahren mindestens einmal die Woche Sex hat und miteinander Urlaub macht, dann muss man das wohl „Beziehung“ nennen. Ich gehe darin aber keinerlei Verpflichtungen ein, ich mache keine Kompromisse und es läuft ausschließlich wie ich das will. Gelegentlich mal eine Geschichte nebenher nehme ich mir auch. Aber bislang gingen die mir jeweils zu schnell auf die Nerven um bleiben zu dürfen. Eine Frau muss mehr als Sex zu bieten haben, wenn sie meine Zeit wert sein will.

    Nur exakt das mitzumachen, was mir Spaß macht, funktioniert für mich jedenfalls wesentlich besser als alles, was ich früher so an Beziehungen geführt habe.

  12. Seit über 18 Jahren in einer Beziehung (also fast mein halbes Leben). Seit ein paar Jahren verheiratet, seit drei Jahren ein Kind. Hat solange gehalten, weil wir uns viele Freiheiten gelassen haben, was Freizeitaktivitäten und Freundeskreis angeht, und irgendwie nie Druck da war, jetzt irgendeinen „nächsten Schritt zu machen.“ Wir habens einfach laufen lassen. Und weil wir uns auch unterm Strich sehr lieben. Das ist aber wahrscheinlich nicht der Hauptgrund.

    Mit dem Kind hat sich das ein bisschen verändert. Die Selbstbestimmung über das eigene Leben ist einfach weg. Das muss man abkönnen. Ich steck das schlechter weg als mein*e Partner*in. Ich sehe unsere Beziehung nicht gefährdet, aber eine Menge Leichtigkeit geht verloren, wenn man zu dritt ist. Und sei es nur deswegen, weil man nicht mehr vögeln kann, wenn man will.

  13. Der Betreiber dieser Seite, Christian, sollte seine Fragen selbst auch beantworten. Wie läuft’s mit Südländerin? 😉

  14. „Wenn ja: Warum? Was geben sie euch, was ist der Mehrwert daraus?“

    Vertrauen, Gemeinsamkeit, Aufgabenteilung, durchaus auch pragmatische Dinge wie Kostenersparnis (keine zwei Haushalte) und natürlich Kinder. Stärken und Schwächen gleichen sich aus und führen zu einem besseren Optimum.

    „Seid ihr verheiratet oder wollt ihr heiraten?“

    Verheiratet, wobei uns beiden das nicht so wichtig war, aber wegen der Kinder und seinerzeit (ich studierte noch, sie arbeitete bereits) auch wegen der Steuern günstig.

    „Wie erlebt ihr euren Partner im Verhältnis zu dem, was ihr sonst über das andere Geschlecht denkt?“

    Meine Frau passt ganz gut ins Spektrum, einige Attribute, die ich als eher weiblich ansehe (eher unpolitisch, durchaus kinderlieb, künstlerisch, häuslich, sexuell wenig explizit und fordernd, sowie schöner Weiberarsch 🙂 einige die ich für eher männlich halte (emotional nicht zu empfindlich, relativ sparsam, nicht übermäßig aufs Aussehen bedacht aber gepflegt, kleiner Busen).

    „Seid ihr verliebt?“

    Schwer zu sagen, da dass im deutschen immer mit „frisch verliebt“, bzw. „verknallt“ gleichgesetzt wird. Das gibt es m.E. aber in einer langen Ehe so gut wie nie. Eine stabile Beziehung wird es, wenn die Gefühle in einen angenehmen Alltagsmodus wechseln, in dem beide sich einigermaßen wohlfühlen.

    „Was muss man machen, damit eine Beziehung hält?“

    Passenden Partner wählen. Etwa indem man sich bewusst NoGos setzt und die bei einem potentiellen Partner in Erfahrung bringt (viele, vor allem Männer landen oft vollkommen unbewusst in Beziehungen).

    Sich für den anderen interessieren. Etwas was ich irgendwann bewusst umgesetzt habe. Will man sich abends nicht anschweigen (das ist auf Dauer tödlich), sollte man sich aktiv für den anderen und seine Tätigkeit interessieren (selbst wenn man es nicht versteht oder nicht mag). Man sollte nachfragen, Erzählungen über Kollegen und Beruf lauschen, sich die Namen merken, Witze machen usw. auch selbst erzählen, wenn der Partner nicht von sich aus fragt, sowas verbindet unglaublich.

    Kleine Förmlichkeiten (z.B. den Kuss zur Begrüßung) möglichst bewahren.

    Großzügig sein (nicht unbedingt finanziell), aktzeptieren, wenn der andere schlecht drauf ist oder in bestimmten Sachen andere Ansprüche hat, aber auch konsequent und höflich ansprechen, was einem nicht passt und aktiv Lösungen aushandeln, bevor einem der Hals schwillt. Sich Freiheiten lassen und nicht zu dicht aufeinanderhocken (täglich alle zwei Stunden eine SMS etc. nervt).

    Für Männer: wenn die Frau schmollt oder komisch drauf ist und ihr wisst nicht warum, solange bohren, bis sie das Problem benennt. Frauen sind feige und fressen sowas gern in sich rein und als Mann steht man plötzlich vor unabsehbaren Konsequenzen.

    Für Männer: wenn ihr eine sexuell aktive Frau habt, behandelt sie als Lottogewinn, falls nicht, im Internet gibts quasi kostenlos eine Menge Pornos (das muss jede Frau akzeptieren, sonst NoGo)… ständig wegen Sex die Frau wechseln, sollte Mann nur, wenn er keine Kinder und Familie will.

  15. „Was muss man machen, damit eine Beziehung hält?“

    Etwas GEMEINSAM machen. Das sexuelle Begehren und die größte Verliebtheit dauert nur kurz. Die Natur tut einiges dazu, dass man kurzzeitig voneinander begeistert ist und viel Zeit im Bett verbringt – der Rest ist Kultur, Tradition, eigene Entscheidung, Lifestyle.

    Traditionell bekommen Paare Kinder und haben dann 20 Jahre ein gemeinsames „Projekt“. Ist es allerdings NUR das, reicht das heute nicht mehr wirklich für den Bestand einer Beziehung. Und mal ehrlich: das ist doch ganz gut so!

    Wenn es also darum geht, eine längere Partnerschaft am Leben zu halten, müssen gemeinsame Interessen gemeinsam gelebt und bearbeitet werden.

    Zusammen ein Unternehmen starten, einen Garten entwickeln, eine politische Initiative oder ein soziales Projekt anschieben – oder auch nur ein schönes Hobby, einen Sport teilen, zusammen machen, voran treiben, genießen und erleiden.

    Die Höhen und Tiefen von alledem gemeisam meistern – sich über die „richtige Linie“ streiten, und doch auch wieder zusammen finden. Weil es das Projekt, das „Dritte“ im Bunde der zwei, einfach erfordert..

    Paare die Eltern werden, wenden sich dem Kind als „Drittem“ zu, Paare, die keine Kinder haben/wollen, brauchen etwas anderes „Drittes“, dem sie sich gemeinsam zuwenden.

    Passiert das nicht, trennt man sich nach der Verliebtheits/Begehrensphase wieder – und das ist doch auch gut so.

    • “ Das sexuelle Begehren und die größte Verliebtheit dauert nur kurz. Die Natur tut einiges dazu, dass man kurzzeitig voneinander begeistert ist und viel Zeit im Bett verbringt – der Rest ist Kultur, Tradition, eigene Entscheidung, Lifestyle.“
      Das ist glaube der entscheidende Punkt, den man sich klar machen muß. „Verliebtsein“ ist der mieseste Trick der Evolution um den genetischen Imperativ zu erfüllen (und wenn Frau gerade ihre fruchtbaren Tage hat funktioniert das sogar noch besser).
      aber ich glaube nicht dass man ein gemeinsames Projekt braucht für eine langfristige glückliche Beziehung. Im gegenteil vermute ich, dass es unter selbstbewussten. gleichberechtigten Individuen sogar eher unwahrscheinlich ist (falls man sich über das projekt nicht lieben gelernt hat) dass es ein gemeinsames Projekt ist. Was relevant ist Respekt und dass man sich gegenseitig unterstützt bei den Dingen die einem neben der Beziehung zu dem Partner noch wichtig sind im Leben.
      Natürlich ist es schön, wenn das Projekt neben der Beziehung auch noch eines ist, welches man teilt, aber oft hat hier einer der Partner eher die Assistenfunktion, was auch dauer meist auch nicht förderlich ist.

    • @ClaudiaBerlin:

      »Traditionell bekommen Paare Kinder und haben dann 20 Jahre ein gemeinsames „Projekt“. Ist es allerdings NUR das, reicht das heute nicht mehr wirklich für den Bestand einer Beziehung.«

      Wobei das historisch gesehen ein »Luxuszustand« ist – frühere Zeiten haben den Paaren und den Gemeinschaften, in denen sie lebten, ihre »Projekte« recht erbarmungslos vorgegeben – von der im Schnitt geringeren Lebenserwartung ganz abgesehen.

      Insofern sind wir heute damit beschäftigt, eine präzedenzlose Freiheit zu bändigen, von daher überrascht es mich nicht, wenn die persönliche Bandbreite an Antworten recht groß ausfällt.

  16. oder seid ihr eher MGTOW/FGTOW?

    Faggots going their own way?

  17. Verheiratet, schwanger und zufriedener damit als mit dem vorherigen, Single, Sexpartner oder „es bleibt kompliziert“-Status als allerinerziehender Vater, da ich mir diesmal keine Frau „ausgesucht“ habe, die darauf angewiesen wäre, dass ich das Geld ranschaffe. Insofern werden wir uns die Erzieheung recht problemlos ab dem vierten Monat teilen, da ich inzwischen gelernt habe meine eigenen Bedürfnisse und interessen genauso wichtig zu nehmen wie ihre.

  18. Langjährige monogame Beziehung mit einem Mann ohne gemeinsamen Haushalt (und ohne Kinder). Warum? Weil mich eine gute Beziehung glücklicher/zufriedener macht als das Single-Dasein. Heiraten werden wir in naher Zukunft nicht.
    Mein Partner ist im Vergleich zu mir unpolitisch. Er kennt und akzeptiert meine Ansichten, teilt sie (meist) jedoch nicht. Über Geschlechterthemen macht er sich keine Gedanken, was ich manchmal schade finde.
    Respekt ist für mich der wichtigste Faktor einer funktionierenden Beziehung, der leider oft mit der Zeit verloren geht. Aus dem gegenseitigen Respekt heraus ergeben sich automatisch die weiteren Punkte, die (wie ich finde) wichtig sind. Anfangs haben viele noch Respekt. Sie akzeptieren Grenzen, gehen nicht immer automatisch davon aus, den anderen zu kennen, gestehen ihm seine Eigenständigkeit zu, lassen ihre Launen nicht an ihm aus, ziehen ihn nicht mit seinen Macken auf. Das geht in vielen langjährigen Beziehungen verloren und ich glaube, wenn man Respekt zu seiner wichtigsten Handlungsmaxime macht, ist schon viel erreicht. Auch mir fällt das nicht immer leicht, aber ich versuche mein Bestes zu geben. (Schöneres Wort für Respekt ist Wertschätzung.)
    Weiterer Punkt: die Balance zu finden zwischen „miteinander kommunizieren“ und „den anderen nicht als emotionales Abfalleimer zu benutzen“. Wenn ich manchmal mitbekommen, welche Punkte insbesondere Frauen mit ihrem Partner besprechen, wäre mein Rat: Besprecht das lieber mit euren Freundinnen. Die verstehen euch erstens besser und zweitens muss euer Partner nicht über jeden emotionalem Atemzug von euch informiert werden.

  19. Sehr gute Fragen. MGTOW? „Men Going Their Own Way“? Aha.

    Ich bin nun zwei Jahre nach Auszug von Frau und Kind Single und finde keine neue Partnerin. Wenn ich wüsste, wie ich das hinkriege – dann her mit den Anleitungen.

    Ich bin jemand, der alleine nicht wirklich glücklich sein kann. Das habe ich probiert, diese Zeiten sind endgültig vorbei. Aber ich habe keine Schublade, keine Vorlage, keine Reinzeichnung von der Frau, die ich suche. Ich denke immer, ein Mensch ist doch ein Mensch und lebendig und das was zwischen zwei Menschen entsteht auch. Aber so denken nicht alle …

    Also her mit den Tipps.


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