Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 16. Februar 2017

Besuch der „ersten feministischen schwedischen Regierung“ im Iran mit Kopftuch

(Context)

Aus einem Bericht:

Lofven’s Swedish government describes itself as a “feminist government,” and it has spoken of the need for a “feminist” foreign policy. Hillel Neuer, executive director of U.N. Watch, a human rights group and frequent critic of Iran , noted this apparent contradiction in a tweet shared Sunday night

Masih Alinejad, a journalist and activist who started a Facebook page that invited Iranian women to share photographs of themselves without a hijab, also criticized the Swedish delegation.

“By actually complying with the directives of the Islamic Republic, Western women legitimize the compulsory hijab law,” Alinejad wrote on Facebook. “This is a discriminatory law and it’s not an internal matter when the Islamic Republic forces all non-Iranian women to wear hijab as well.”

document with an all-female staff behind her. That image recently went viral, as many viewed it as a criticism of President Trump’s abortion policies. “Trump’s words on women are worthy of condemnation; so are the discriminatory laws in Iran,” Alinejad wrote.

Speaking to Expressen, Linde said she had not wanted to wear a headscarf. “But it is law in Iran that women must wear the veil. One can hardly come here and break the laws,” she explained.

 

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Responses

  1. Schweden? Ist das nicht dieses Land, das früher mal ein leuchtendes, jetzt nur noch ein abschreckendes Beispiel ist? In dem die Polizei fast geschlossen kündigen will, es über 50 No-Go Areas gibt? Und das alles trotz *kicher* einer feministischen Regierung?

    • Pahhhh! Irrelevant! Viel wichtiger ist, dass die Frauenquote stimmt!

  2. https://rule34.xxx/index.php?page=post&s=list&tags=female+feminist+chess+player

    ^^

    • Und das ist verdammt richtig so: Sie sind eingeladen, nicht zu Besuch.
      Und die Schwedinnen haben es völlig verkackt: Sie sind Repräsentanten von Schweden und keine Besucher.

  3. Find ich jetzt nicht so wild. Wenn Politiker an der Klagemauer sind, setzten sie sich auch so ein Hütchen auf oder beim Besuch von irgendwelchen Kirchen wird man auch nicht in kurzen Hosen rumlaufen.

    • An sich bin ich bei so etwas auch eher entspannt (würde etwa den Papst durchaus als Heiligkeit ansprechen, obwohl er das für mich Agnostiker nicht ist), hier sind die Umstände aber zu extrem. Es geht nicht um eine allgemeine Sitte, sondern ein tatsächlich sexistisch diskriminierendes Gesetz. Wer sich stolz als Feministin bezeichnet und feiern lässt, völlig gefahrlos für ein Foto gepost zu haben, kann so etwas nicht mitmachen.

      Schon, da es ja durchaus Politikerinnen gab, die sich geweigert haben, ein Kopftuch aufzusetzen und trotzdem rein konnten. Dass es nun gerade die ausdrücklichen Feministinnen sind, die nicht zu diesem Minimalwiderstand greifen, ist recht bezeichnend dafür, wozu die lauten Vertreterinnen dieser Richtung geworden sind.

      • Es ist jedenfalls ein lustiges Foto. Der grinsende Mann links präsentiert dem grinsenden Mann rechts die Kamele, die er ihm zu verkaufen gedenkt und lässt sie eine Runde im Parcourt traben.

        Aber im Ernst. Diese Bigotterie ist vergleichsweise harmlos ggü der von Konservativen, die immer auf Free Speech pochen, aber dann schön stille bleiben, wenn andere Konservative, insbesondere in GB, die größte Zensurinfrastruktur außerhalb Chinas aufziehen und den Überwachungs- und Polizeistaat ausbauen.

        Gut, das ist jetzt vielleicht Derailing, aber mir fällt das seit geraumer Zeit auf. Jeder Furz des politischen Gegners wird aufgebauscht und Gesinnungsgenossen haben Narrenfreiheit.
        Das macht auch den ganzen Antifeminismus kaputt.
        Es ist doch nur ein Vehikel, etwas, das man als Plakat vor sich her trägt und in dessen Schlepptau ganz andere Sachen kommen, die stellenweise genauso schlimm oder schlimmer sind wie das, was feminismusaffine Parteien machen.
        (Btw. gibt es die durchaus auch bei den Konservativen.)

  4. Wieso „Walk of shame“?

    Verstehe ich nicht! Die schwedische Regierung zeigte doch nur mit ihren mobilen „safe spaces“ mutig, wie es geht, wie man sich vor den dauergeilen sexistischen Männern abgrenzen und schützen bzw. gleichzeitig aktiv am Leben teilnehmen kann.

    Wie sagte doch Anne Wizorek sinngemäß im Zusammenhang mit den mobilen Safe Spaces (Burkinis) in deutschen Schwimmbädern: Dieses ist ein von den Frauen „selbst entwickeltes Emanzipationswerkzeug“.

    Frauenschwimmzeiten, Frauenbahnabteile, Frauenhäuser, … als nur immobile Safe Spaces reichen emanzipierten Powerfrauen von heute nun einmal schon lange nicht mehr aus, so dass eine selbstbewusste Powerfrau ihre Individualisierung (= Anti-Objektifizierung) bei den immergeilen Dauerständerträgern durch mobile Safe-Spaces erzwingen kann. Die Frau wird dadurch endlich nicht mehr als Sexualobjekt wahrgenommen, sondern als eine x-beliebige Person mit ablehnenden Standpunkten.

    Die schwedische Regierung hat dem Iran damit eindrucksvoll vorgemacht bzw. dafür geworben, wie Frauen sich emanzipieren können. Die schwedische Regierung zeigte sich völlig begeistert, wie schnell die iranischen Frauen von den „mobilen safe spaces“ als „Emanzipationswerkzeug“ überzeugt wurden. Denn als die schwedische Regierung nach dem Treffen mit der iranischen Regierung auf die Straßen ging, konnten sie feststellen, dass schon sehr viele iranische Frauen dem guten Beispiel aus Schweden gefolgt sind und sich ebenfalls mit mobilen Safe Space emanzipierten. Angeblich soll die Welle sogar in weitere muslimische Länder übergeschwappt sein und auch in weiteren islamischen Ländern der „mobile safe space“ sich als „Emanzipationswerkzeug“ durchsetzen. Und besonders begeistert zeigte sich die schwedische Regierung auch von der schnellen Lernbereitschaft der muslimischen Männer, die das weibliche „Emanzipationswerkzeug“ viel stärker zu akzeptieren scheinen, als die immerdauergeilen Böcke zu Hause in den westlichen Kulturen, die es offensichtlich viel schlechter verkraften können, wenn Frauen sich durch „mobile safe spaces“ emanzipieren.

  5. Was in Schweden wohl passiert, wovon das ablenken soll?

  6. Kopftuch =! Schleier

    Aber davon mal abgesehen, etwas mehr innere Konsequenz wäre ja nicht schlecht.

  7. Ich finde diese Nebeneinandersetzung der Bilder super.

    Es zeigt Ikonographisch was vom Gegenwartsfeminismus zu erwarten ist: Nichts.

    Feminismus funktioniert nur im geschützen Westen. Nur hier im Weisse Männer Patriarchat kann man eine „feministische Außenpolitik“ ausrufen. Nur hier sind Feministinnen mutig und teilen gegen weisse Männer aus. Weil sie wissen, dass diese nicht zurückkeilen. Sondern sogar latent auch noch so jede Priviligierung absegnen. Nur im Westen funktioniert Feminismus, wo aus den steuerfinanzierten Versorgungsposten an Unis, Behörden und NGOs immer neuerliche Diskriminierungen von Frauen erdacht werden.

    Aber sobald es außerhalb dieses „safe spaces“ geht, sobald man wirkliche Frauendiskriminierung, und das ist ein Kopftuchzwang durchgesetzt von einer paramilitärischen „Religions“polizei adressieren könnte, sobald diese Möglichkeit bestünde wird gekniffen. Weil man nämlich dann wirklich mächtige Gegner hat.

    Feminismus ist nicht mutig. Feminismus ist feige. Feminismus ist ein Geschäft. Mit Feminismus verdienen Genderforscherinnen ihr Geld und Sängerinnen verkaufen ihre Platten.

    Eine Ideologie die nicht revolutionär ist. Eine Ideologie die einfach nur simpelste Bereicherung und egozentrische Selbstwerterhöhung ihrer Anhängerinnen ist. Feminismus am Arsch!

  8. Die wissen halt, vor welchen Männern man kuschen muss, und welchen man auf der Nase rumtanzen kann. so was spüren Frauen instinktiv

    • Richtig. Hinzu kommt die inhärente größere Aversion gegenüber den sozialen Kosten eines Konflikts. Denn so ein Ablehnen des Kopftuchs führt unweigerlich zu einem Konflikt.

      Ähnlich wie Lohnverhandlungen bei denen Frauen tendenziell eher gar nicht und nur halbherzig verhandeln. Könnte ja sein, dass der Arbeitgeber dann einen nicht mehr mag…

  9. mobilen „safe spaces“

    auch lustige Wortschöpfung, aber meine Damen, der ultimative mobile safe space ist nach wie vor der Sarg

  10. So feige habe ich mir eine erklärtermaßen feministische Regierung schon immer vorgestellt, stets bereit, jeglichen Respekt gegenüber ihrem eigenen feministischen Glaubensbekenntnis fahren zu lassen. (Wieso erwartet man dann von diesen Leuten Respekt gegenüber allen Bürgern – insbesondere den männlichen?) Merke: feministische Zumutungen werden nur gegenüber Männern durchgesetzt, die sich dies gefallen lassen. Erzählt das allen Männern, trichtert es euren Söhnen ein! Es braucht täglichen Widerstand überall dort, wo Männer stehen, laut und leise aber unaufhörlich! Sich solcher Feigheit selbst zu unterjochen ist in jedem Fall erbärmlich! Und machen wir uns nichts vor, wir haben ähnliche Exemplare, die hätten es nicht beim Kopftuch belassen, die wären vollverschleiert angeschlichen: Peter, Göhring-E, Roth, Witzorek, Hark, Villa, Schwesig, da hat man schnell genügend Exemplare für entsprechende Fotos beisammen – aber dann großspurig, das Team Gina-Lisa bilden!


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