Selbermach Samstag 224 (04.02.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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124 Gedanken zu “Selbermach Samstag 224 (04.02.2017)

    • Danke für diesen Hinweis!

      Allerdings verstehe ich den verlinkten Artikel nicht so ganz.

      Soweit ich sehe, wird im Artikel das Syndrom „Identifikation des Opfers mit dem Aggressor“ auf das betreffende Kind und seine entsprechende Mutter bezogen. Mutter = Aggressor, ihr Kind = Opfer.

      Aber worin besteht die Aggression? Soweit ich es verstanden habe, besteht die Aggression der Mutter darin, „gegenüber dem Kind den Vater schlecht zu machen.“

      Und hier besteht doch eine erhebliche Disanalogie zum „normalen“ Syndrom der Identifikation des Opfers mit dem Aggressor: Normalerweise identifiziert sich das jeweilige Opfer bei diesem Syndrom mit demjenigen, der aggressiv gegenüber *ihm* ist, nicht aggressiv gegenüber einer anderen nahestehenden Person (z. B. dem eigenen Vater).

      Es mag ja sein, daß Kinder in Trennungs-Familien irgendwie dahingehend manipuliert werden, daß sie „zwangsläufig“ die Partei der Mutter ergreifen und sich gegen die Partei des Vaters wenden. Aber die Erklärung „Aha, Identifikation des Opfers mit dem Aggressor!“ scheint mir doch etwas weit hergeholt zu sein.

      Ebenfalls etwas weit hergeholt finde ich es, wenn am Ende des Artikels das Stockholm-Syndrom als Erklärung dafür angeboten wird, „warum sich soviele Trennungsväter die Ausgrenzung gefallen lassen.“ Schon der nächste Satz des Artikels benennt einen Grund, der mit dem Stockholm-Syndrom rein gar nichts zu tun hat: „Jedes Aufmucken wird ihnen zum Nachteil ausgelegt und sofort wiederum dazu missbraucht, sie vor den Kindern schlecht zu machen.“

      In der Tat! Ergänzen könnte man:
      – Die Trennungs-Väter finden keinen Ansatzpunkt, um sich wirkungsvoll zu wehren
      – Sie sind so stark damit beschäftigt, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen (z. B. das Geld für die Unterhalts-Verpflichtungen zu verdienen), daß sie weder Zeit noch Kraft für etwaige Gegenwehr aufbringen können
      – Und, ja, irgendwie hoffen viele auch auf – ein kleines Wunder …

      Wir müssen wohl nicht das Stockholm-Syndrom bemühen, um das passive Erdulden der meisten Trennungs-Väter zu erklären … Insgesamt scheint mir der Vergleich zwischen alleinerziehenden Müttern und Geiselnehmern („Was Geiselnehmer und Alleinerziehende gemeinsam haben“) wenig erhellend zu sein – die Mütter werden dadurch verharmlost 😉

      Davon abgesehen, finde ich den ausführlichen Hinweis des Artikels auf die Umtriebe des Lobbyverbands der Alleinerziehenden sehr wichtig!

      • Deinem Einwand kann ich teilweise zustimmen.

        Grundsätzlich geht es darum, dass die Mutter (selten: Vate) das Kind einer Stressituation aussetzt, ähnlich wie ein Geiselnehmer die Geisel. Wenn selbst Erwachsene in einer solchen Situation zu irrationaler Identifizierung mit dem Aggressor neigen, dann ist die feministische Annahme, eine Mütter könne ihr Kind nicht in diese Richtung manipulieren besonders abwegig.

        Die Aggression besteht darin, dass das Kind durch das Schlechtmachen eine geliebten Elternteils in einer Notsituation gebracht wird, in welcher es sich entscheiden muss. Es wird ein Loyalitätskonflikt erzeugt, welche enormen Stress auslöst – durchaus einer Geiselnahme ähnlich. Einer meiner Gastautoren, auf den ich auch im Artikel zum Schluss verlinke, ist durch PAS so traumatisiert, dass es ihm unmöglich ist, gegenüber seiner Mutter auf seinen Vater zu sprechen zu kommen. So brutal ist das Trauma, ähnlich wie bei Vergewaltigungsopfern, die kaum zu einer Aussage fähig sind.

        Trennungsväter, die gegenüber Geiselnehmerinnen nicht aufmuscken, sind natürlich nicht vom Stockholm-Syndrom betroffen – genausowenig wie die Erpressungsopfer, an die die Forderungen der Geiselnehmer gerichtet werden. Sie fügen sich aber aus ähnlichen Gründen – was allerdings nur ein Aspekt ist. Weitere Aspekte erörtere ich hier:

        https://uepsilonniks.wordpress.com/2016/12/11/ueber-fluechtlinge-und-rassisten-ueber-maenner-und-feministinnen/

        • Bei der Bewertung des fremdgehens ist vor allem entscheidend, ob dem Fremdgehenden „ausreichend“ eheliche Sexualität geboten wurde oder ob Gewalt eine Rolle spielte.

      • „Aber worin besteht die Aggression? Soweit ich es verstanden habe, besteht die Aggression der Mutter darin, „gegenüber dem Kind den Vater schlecht zu machen.““

        … für den Fall, dass dieser keinen Unterhalt zahlt, siehe:

        „Der Geiselnehmer sagt: „Zahl das Lösegeld, oder wird töten die Geisel!“. Die Alleinerziehende sagt: „Zahl den Unterhalt, oder Du schadest dem Kind!““

        Zunächst nahm ich an, das bezöge sich auf diejenigen Trennungsväter, die Unterhalt leisten könnten, es aber nicht (vollständig/regelmäßig) tun. Kurz drauf steht da jedoch:

        „Dazu passend knallten die Sektkorken, denn wie die Miss Achtung, Manuela Schwesig, Ministerin für alle außer Männer, mitteilte, sei nun die Zahlung des Unterhaltsvorschusses bis zum 18. Jahr eines Kindes gesichert.“

        Der Artikelverfasser empfindet das nicht als leichte Verbesserung?
        Ich wollts erst nicht glauben, aber wirklich:

        „Während Väter auf der einen Seite stärker mit Schulden belastet werden,“

        – von denen Alle wissen, dass sie mehrheitlich eh nicht zurückgezahlt werden können… –

        „wurde auf der anderen Seite ein weiterer Anreiz für Mütter geschaffen, den bei Feministen so verhassten und dämonisierten Kindsvater zu entsorgen.“

        Da kritisiert jemand tatsächlich, dass die 6-Jahres-Begrenzung der Bezugsdauer des staatlichen „Vorschusses“ weggefallen ist für Kinder, deren getrenntlebender Elternteil ökonomisch nicht in der Lage ist, Unterhalt gemäß Düsseldorfer Tabelle zu leisten. Und glaubt, diese max. 201 Euro monatlich (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) stellten einen Trennungsanreiz für Mütter dar.

        Da bin ich doch irritiert, nett gesagt.

        • Ich denke nicht, daß es Üpsellonniks darum geht, die Tatsache zu kritisieren, daß es Fälle gibt, in denen der Barunterhalt ( der im Übrigens nicht mit dem Unterhalt vegleichbar ist ) dem Kind zusteht, ob in Vorschussform, oder als direkte Zahlung.
          Mag sein, daß er das nicht deutlich genug herausgearbeitet hat ( ich bin noch gar nicht dazu gekommen seine Beiträge dazu komplett zu lesen ).

          Ich stelle also ( möglichst grob verkürzt, um den Rahmen hier nicht zu sprengen ) einfach mal eben meine Ansicht dazu dar, die nun immerhin auf einiger eigener Erfahrung und bald zehnjährigem Studium anderer Fälle und fachlicher Stellungnahmen dazu beruht.

          Fangen wir mit dem Stockholm-Syndrom an.
          Eigentlich würde es, im konkreten Zusammenhang besser „Patty-Hearst-Syndrom“ heißen, da der Fall Hearst stets als „das typische Beispiel“ herangezogen wird.
          Dabei geht es eindeutig um eine Form der Zwangsloyalität, die auch auf sehr viele Familienrechtsfälle zutrifft.
          Das Kind wird verschleppt, muß mit den Kidnappern leben und versucht sich ihnen anzupassen, um ihre scheinbare Solidarität nicht auch noch zu verlieren. Dabei schießt es, aufgrund scheinbar eindeutiger Erfahrungen ( die Kidnapper haben mehr Macht als die Eltern und können plausible Rechtfertigungen dafür liefern ) weit über das Ziel hinaus. Es wird selbst zum kriminellen Bestandteil der Entführergruppe. Übrigens werden an dem Beispiel auch die „Heilungsmöglichkeiten“ des Syndroms aufgezeigt, sofern die Entführung nicht allezu lange andauert. Patty Hearst war sehr kurz nach Beendigung der Entführung wieder die liebe Patty im Kreise ihrer Familie, die sich selbst als Opfer der Zwangssituation darstellte. Obwohl sie sich vorher mit Hasstiraden gegen ihren Vater präsentierte und an Überfällen u.ä. aktiv teilnahm.

          Ein radikales Beispiel also, das ein paar grobe Prinzipien sehr drastisch darstellt.
          Damit hören die Parallelen allerdings auch schon auf.
          Der wesentliche Unterschied ist m.E. daß der ganzen Welt von vornherein bewußt war, daß es sich um ein großes Unrecht handelte und, daß Patty Hearst in eine psychische Störung gezwungen wurde.

          Das ist in Familienfällen nahezu exakt umgekehrt.
          Da wird immer betont, daß ( Zerrüttungsprinzip hin o. her ) die Schuldfrage der Rechtfertigung der Kidnapper im Fall Hearst entspricht.

          Es herrscht hier insofern ein doppeltes Dillemma für den ausgegrenzten Elternteil ( oder beide, bspw. bei Inobhutnahmen ) vor.
          Zahlt der Vater ( selten die Mutter, manchmal beide Eltern ) nicht, ist er der Bösewicht, der dem Kind seine Existenzgrundlage entzieht, indem er den Unterhalt nicht leistet. Daß er gern den Unterhalt bestreiten würde, dazu auch fähig ist, man es ihm aber ohne Klärung der tatsächlichen Schuldfrage einfach verweigert, wird strikt ausgeklammert.
          Und ob die Zahlung eine Rückkehr des Kindes in die Familie ( resp. zum Vater ) ermöglicht, ist ungewiss, in den meisten Fällen wird das sicherlich nicht der Fall sein.
          Zahlt er, erkennt er damit eine ihm zugewiesene Schuld an. Daß danach gar nicht gefragt wird, ist ein schlechter Witz, denn das Gesetz ( und noch mehr das Recht ) gibt ja vor, daß nur der seine Elternpflicht verlieren kann, der mindestens unfähig ist, das Kind zu unterhalten. Also gibt er damit zu, daß er nicht unterhaltsfähig ist und v.dh. auch Schuld an der Verhängung des Barunterhalts sein muß.
          Die Begründung ist somit direkt vergleichbar. Papa Hearst sei ein so ein schlimmer Ausbeuter, daß man das Kind entführen mußte,
          A – um es davor zu schützen, selbst so ein böser Mensch zu werden und
          B – um stellvertretend für die durch ihn ausgebeuteten die zustehende Entschädigung zu bekommen.
          Der Unterschied ist, daß A im Fall Hearst leicht erkennbar nebensächlich bis lächerlich ist, im deutschen Familienrecht aber die Hauptbegründung liefert.
          Während B – hier und heute Papa Staat als überzeugten Mittäter ( und zwar hauptverantwortlichen Mittäter, schon aufgrund des Gewaltmonopols ) auf den Plan ruft, da überhaupt nicht geklärt wird, ob die Ausbeutungssituation und das „Recht der Stellvertreter der Ausgebeuteten“ überhaupt gegeben ist.

          Mit der Tatsache, daß sich viele Väter frustriert zurückziehen und diesen ungleichen Kampf aufgeben, hat das unmittelbar erstmal gar nichts zu tun.
          Mittelbar allerdings eine ganze Menge, wie man sich leicht vorstellen kann.

          Jochen Schmidt schreibt:
          „Und hier besteht doch eine erhebliche Disanalogie zum „normalen“ Syndrom der Identifikation des Opfers mit dem Aggressor: Normalerweise identifiziert sich das jeweilige Opfer bei diesem Syndrom mit demjenigen, der aggressiv gegenüber *ihm* ist, nicht aggressiv gegenüber einer anderen nahestehenden Person (z. B. dem eigenen Vater).“

          Da gehen m.E. die Irrtümer schon los.
          Es ist durchaus eine Parallele, daß dem Kind angeboten wird, sich mit dem Agressor zu verbünden, denn der stellt sich keineswegs als solcher dar ( sondern als dringend notwendiger Verteidiger ). Und es wird auch keineswegs dem Kind so dargestellt, daß ihm wehgetan werden soll, sondern eben dem Vater.
          Wesentlicher ist aber m.E. das angegriffene Beobachtungsvermögen des Kindes und sein Urvertrauen.
          Es sieht ja deutlich ( und das ist m.E. auch der relevante Unterschied s.u.), daß die Kidnapper die Realität bestimmen, die vorherigen Beteuerungen des Vaters ( er wäre der Zuständige für die Lebensgestaltung des Kindes )
          scheinbar falsch sind. Die Kidnapper haben die Macht, das Leben des Kindes sich anzueignen. Ihr Konzept ist ein Erfolgsrezept.

          Dadurch bleibt dem Kind gar nichts anderes übrig, als dieses Weltbild zu adaptieren, um diese vermeintliche Fürsorge ( resp. die Lebe des anderen Elternteils ) nicht auch noch zu verlieren. Dieser Aspekt ist bei den üblichen Langzeit-Kidnappings in familiären Bereich extrem stärker ausgeprägt, das Urvertrauen des Kindes in seine Eltern wird vollständig negiert. Und das gleich auf mehreren Ebenen.

          Einmal das Vertrauen in den Vater, der als Schwätzer, weil machtlos, erlebt wird. Dann in die Mutter, weil diese eben nicht gern ihren Teil der Triangulation ( wesentliche Grundlage des Urvertrauens ) bildet, sondern als dagegen gerichtete Aggressorin deutlich erfolgreicher zu sein scheint.
          Und zum Dritten in die Triangulation ( also die Elternschaft an sich ) selbst, weil diese eben nicht mehr als beschützender Hort, sondern bestenfalls als variable Mogelpackung empfunden werden kann. Man kann diese Institution, verknappt formuliert, also locker als Objekt betrachten, das einem ( aus welcher Motivation heraus auch immer ) Profit ermöglicht, das man aber auch bei Bedarfsende einfach zerschlagen kann ( um bspw. den Profit noch zu erhöhen ).

          Daß so der Sinn der sozialen Grundbildung ( die sich nahtlos aus dem Bindungserleben ergibt ) in sein exaktes Gegenteil verkehrt wird, sei lediglich am Rande erwähnt, da die möglichen Auswirkungen ganze Bücher füllen können.

          Jochen Schmidt schreibt:
          „Wir müssen wohl nicht das Stockholm-Syndrom bemühen, um das passive Erdulden der meisten Trennungs-Väter zu erklären … Insgesamt scheint mir der Vergleich zwischen alleinerziehenden Müttern und Geiselnehmern („Was Geiselnehmer und Alleinerziehende gemeinsam haben“) wenig erhellend zu sein – die Mütter werden dadurch verharmlost 😉“
          Stimmt, müssen wir nicht, es ist allerdings als pauschalisierte Kurzfassung wesentlicher Prinzipien, die dahinterstecken, durchaus brauchbar.
          Aber auch das Argument mit der Verharmlosung macht Sinn, und zwar ohne den Grinsesmiley dahinter.
          Natürlich ist auch das eine Pauschalisierung, nicht alle alleinerziehenwollenden Mütter haben noch üblere Intentionen als die Hearst-Entführer. Manche glauben sicherlich, daß sie so das beste für das Kind UND sich selbst tun. Manche werden auch dazu erpresst ( Tatsache, ich habe mich mit solchen Müttern unterhalten ), den Vater auszugrenzen und geraten so auf eine eigene Schiene der Zwangsloyalität ( bspw. zum Jugendamt, oder damit kooperierenden Drittleistern ).

          Schlimmer sind die Folgen für das Kind, die in Kauf genommen werden.
          Bei einer Entführung in Hearst-Manier ist die Chance sehr groß, daß die Störungen ( nach dem Überleben des – kurzfristigen und als „irgendwie nicht richtig“ erkannten – Kidnappings ) korrekt erkannt, ggf. behandelt und umfassend geheilt werden.
          Im Familienrechtsfall ist das exakte Gegenteil der Fall. Nicht nur, daß man gar nicht erst nach Störungen sucht, man erklärt die Störungen zu „Symptomen der Heilung“, rechtfertigt diese so und ermuntert damit zur Wiederholung solcher „Heilungsversuche“.
          Mit ein ( Haupt- )Grund, warum z.B. PAS-Kinder als Eltern erhöht gefährdet sind, selbst PAS zu induzieren, wie schon Gardner erwähnte ( Warshak, Watzlawik, Klenner, Köppel/Kodjoe, Boch-Galhau u.s.w. führen das weiter aus ).

          Semikolon schreibt:
          „Da kritisiert jemand tatsächlich, dass die 6-Jahres-Begrenzung der Bezugsdauer des staatlichen „Vorschusses“ weggefallen ist für Kinder, deren getrenntlebender Elternteil ökonomisch nicht in der Lage ist, Unterhalt gemäß Düsseldorfer Tabelle zu leisten. Und glaubt, diese max. 201 Euro monatlich (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) stellten einen Trennungsanreiz für Mütter dar.

          Da bin ich doch irritiert, nett gesagt.“

          Mal davon abgesehen, daß die akute Höchstregelsumme, nach DDT 268 € beträgt ( laut Deubner Familienrecht.de ), verstehe ich nicht, was daran schwer zu verstehen ist.

          Natürlich wäre es für die sehr wenigen alternativlos alleinerziehenmüssenden Elternteile, die wirklich gar keine andere Möglichkeit haben, eine leichte Verbesserung, daß Barunterhaltsvorschuss jetzt auf rund die die dreifache Bezugsdauer ausgedehnt wurde. Eigentlich ja eher für deren Kinder, denn nur denen steht diese Zahlung überhaupt zu, die jeweiligen Elternteile sind ja lediglich Treuhänder.

          Für alle anderen aber, bspw. die Riesenmenge an Alleinerziehenwollenden, wird dadurch ein massiver Anreiz geschaffen, dem Kind die Hälfte seiner Familie, seines sozialen Umfelds und seiner Wohnung zu entziehen, resp. vorzuenthalten. Wenn dazu noch die 24/7-Kita kommt ( und zwar gratis, sofern prekäre Verhältnisse vorliegen ), kann Mama sich bequem zurücklehnen, feiern, anstatt zu arbeiten und dem Kind ein hübsches – m.E. kriminelles – Erfolgsmodell aktiv vorleben. Sie wird dafür sogar gelobt, belohnt, spielt Latte-M.-Hubschrauber am Prenzl.-Berg und ist ein hochangesehener Teil der Gesellschaft, der in den Medien bis in den Himmel gelobt wird. ( übrigens gibt es einige Blogs von solchen Dämchen, wo man gemütlich am Monitor verfolgen kann, wie solche Mütter sich genüßlich im Elend der Kinder suhlen ).
          Nicht, daß ich diesen Müttern die Kohle nicht gönnen würde ( es gibt m.E. schlimmere Kostenverteilungs-Gaps ), aber was sie ihren eigenen Kindern damit antun, ist unglaublich und, daß sie dabei noch zu Helden hochstilisiert werden, ist mehr als Sexismus, es ist schlichtweg extrem kinder- u. sozialfeindlich.

          Abschließend meine Schlussfolgerung daraus:

          Alleinerziehenmüssende Eltern brauchen tatsächlich jede Form möglicher Unterstützung, allein schon, um dieses zweitgrößte anzunehmende ( systemische ) Unglück ( gleich nach der Totalentelterung ) im Leben des Kindes möglichst umfangreich zu beenden, oder wenigstens effektiv einzudämmen.
          ( Und aus dieser Sicht heraus, begüße ich Initiativen, wie z.B. das Palme-Programm von Prof. M. Franz, welches eben da ansetzt, ausdrücklich ).

          Alleinerziehenwollende, die das Kind als Vehikel, sogar als Waffe mißbrauchen, um sich einen faulen Lenz zu machen, ihre soziale Karriere zu fördern u.o. ihre gestalterische Macht an Kind und Gesellschaft zu genießen, gehören m.E. zunächst sachlich aufgeklärt, ermahnt und notfalls auch konsequent diszipliniert, bis hin zum Entzug der Sorge und sogar ggf. strafrechtlichen Konsequenzen.

          Kurz gesagt: Das Kind und seine Zukunftschancen müssen zum Maßstab werden, nicht irgendeine Ideologie der Abschöpfung der Humanressource Kind ( Marxismus, Feminismus, Mutterkreuzkult u.s.w. sind in diesem Sinne eine Wichse ).

          ( Insofern Off-Topic-Anmerkung:
          Aber solange politisch bestimmte Richter in Sondergerichten ohne ernsthafte Bindung an Gesetz u. Recht, hinter verschlossenen Türen, ohne faires Verfahren, je nach Kaffeepause u./o. Stuhlgang darüber entscheiden, wird es keine effektive Verbesserung in den entsprechenden Fällen geben ).

        • „Zahlt der Vater ( selten die Mutter, manchmal beide Eltern ) nicht, ist er der Bösewicht, der dem Kind seine Existenzgrundlage entzieht, indem er den Unterhalt nicht leistet. Daß er gern den Unterhalt bestreiten würde, dazu auch fähig ist, man es ihm aber ohne Klärung der tatsächlichen Schuldfrage einfach verweigert, wird strikt ausgeklammert.
          Und ob die Zahlung eine Rückkehr des Kindes in die Familie ( resp. zum Vater ) ermöglicht, ist ungewiss, in den meisten Fällen wird das sicherlich nicht der Fall sein.
          Zahlt er, erkennt er damit eine ihm zugewiesene Schuld an.“

          Ich versteh das nicht so recht, fangen wir mal ganz vorne an: eine fixe Summe Barunterhalt wird überhaupt erst bei einer räumlichen Trennung fällig. Solange der i.d.R. Vater noch mit dem Kind unter einem Dach lebt, geht man – meist auch zurecht – davon aus, dass er einen Teil der täglichen Versorgung (Lebensmittel, Bekleidung und Alles was das Kind sonst noch braucht, ob nu regelmäßigen Kleinkram oder seltene Sonderausgaben wie Klassenfahrten) mitträgt – für die Zeit nach dem Auszug muss er das, und in welchem Umfang er zur Kasse gebeten wird ist genau festgelegt abhängig von den Einkünften.

          Bei Dir klingt das irgendwie nach Lösegeldzahlung, gerade auch weil Du zwischendrin von staatlicher Inobhutnahme sprichst?!

          Es ist sicher richtig, dass Alleinerziehende, die sich mit einem Kindsvater rumplagen, der sich „arm rechnet“ oder ohne Not das Geld unregelmäßig/unvollständig/zu spät überweist, geneigt sein können das auch anzusprechen o.ä., und selbstverständlich kann das auch die Vater-Kind-Beziehung negativ beeinflussen. Aber das kann man ja schlecht so verstehen als wenn die Aggression von Seiten der Kindsmutter ausginge?!

          „Natürlich wäre es für die sehr wenigen alternativlos alleinerziehenmüssenden Elternteile, die wirklich gar keine andere Möglichkeit haben, eine leichte Verbesserung, daß Barunterhaltsvorschuss jetzt auf rund die die dreifache Bezugsdauer ausgedehnt wurde.“

          Wäre? Ist!

          „Für alle anderen aber, bspw. die Riesenmenge an Alleinerziehenwollenden, wird dadurch ein massiver Anreiz geschaffen, dem Kind die Hälfte seiner Familie, seines sozialen Umfelds und seiner Wohnung zu entziehen, resp. vorzuenthalten.“

          Puh.
          Bevor ich mich verrenne:
          Was sind denn die Kritierien, um jemanden als „Alleinerzeihenwollenden“ einzustufen?

        • Was sind denn die Kritierien, um jemanden als „Alleinerzeihenwollenden“ einzustufen?

          Jedes Elternteil, was das andere Elternteil verlässt und dadurch die Familie zerstört.

        • Und wenn ein Elternteil fremdgeht/fremdgegangen ist (DER Klassiker unter den Trennungsgründen, würd ich meinen)?
          Hat dann der untreue Part für Dich „die Familie zerstört“, oder erst derjenige, der den Auszug (von welcher Partei auch immer) forciert?

        • Ja wie, Danke?
          Klarer geworden ist mir Deine Position auch nicht durch seinen Kommi.

          Was gibt es an der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses zu bemängeln? Inwiefern sollte das eine Trennungs-Anreizfunktion erfüllen können D.M.n.?

        • Hat dann der untreue Part für Dich „die Familie zerstört“, oder erst derjenige, der den Auszug (von welcher Partei auch immer) forciert?

          Das muss man differenziert betrachten. Ausgangspunkt ist dabei der Zweck von Familie als Institution zur Arbeitsteilung bei der Aufzucht von Kindern.

          Eine Frau die fremdgeht, setzt den Mann dadurch dem Risiko aus, fremde Kinder zu versorgen. Mithin kann (muss aber nicht zwingend) bereits ein Fremdgehen der Frau familienzerstörend sein.
          Bei einem fremdgehenden Mann dagegen besteht kein solches Risiko für eine Frau, so dass der Mann so nicht die Familie zerstören kann. Eine Frau, die darauf hin den Mann verlässt, benutzt dies nur in erpresserischer Weise und zerstört dadurch die Familie.

        • Vollständig muss es natürlich heißen:

          „Ausgangspunkt ist dabei der Zweck von Familie als Institution zur Arbeitsteilung bei der Aufzucht von eigenen Kindern.“

        • „Das muss man differenziert betrachten.“

          Wie lustig, das war so klar.
          Genauso wie der bullshit, der dann danach kommt.

        • Das Risiko der Schwangerschaft lässt sich durch die Frau recht zuverlässig ausschließen, ja. Das erspart aber dem Mann nicht die Notwendigkeit des Vertrauens in ihre diesbezügliche Willigkeit und Fähigkeit.

          Als Mann kann man sich technisch nur mit Vaterschaftstests helfen. Das bedeutet aber, dass wenn „etwas passiert“ und ein Kind von einem anderen kommt, die Familie schon kaputt ist. Insofern dürfte es gerechtfertigt sein, schon vorher Stopp zu verlangen.

        • Davor sollten wir Frauen natürlich schützen – durch die Abschaffung von Unterhaltsansprüchen für Frauen und Kinder, die nicht beim Mann leben. Wie Du schon richtig feststelltest, haben Frauen durch Verhütung die Möglichkeit sich davor zu schützen ein Kind von einem Mann zu bekommen, der es nicht versorgt.

          Abgesehen davon bin ich nicht der Auffassung, dass Frau und Kinder Anspruch auf alles haben, was der Mann erwirtschaftet. Wer es erarbeitet, darf entscheiden, was er damit macht.

        • @Semikolon:

          „Ich versteh das nicht so recht, fangen wir mal ganz vorne an: eine fixe Summe Barunterhalt wird überhaupt erst bei einer räumlichen Trennung fällig. Solange der i.d.R. Vater noch mit dem Kind unter einem Dach lebt, geht man – meist auch zurecht – davon aus, dass er einen Teil der täglichen Versorgung (Lebensmittel, Bekleidung und Alles was das Kind sonst noch braucht, ob nu regelmäßigen Kleinkram oder seltene Sonderausgaben wie Klassenfahrten) mitträgt – für die Zeit nach dem Auszug muss er das, und in welchem Umfang er zur Kasse gebeten wird ist genau festgelegt abhängig von den Einkünften.

          Bei Dir klingt das irgendwie nach Lösegeldzahlung, gerade auch weil Du zwischendrin von staatlicher Inobhutnahme sprichst?!“

          Wieso das denn? Nee das ist Quatsch.
          Ohne räumliche Trennung leistet der Vater i.d.R. den gleichen Unterhalt wie die Mutter. Lösegeld ( resp. Barunterhalt ) kann es ja nur im Verschleppungsfall geben ( oder eben einvernehmlicher Trennung, aber dann ist es normalerweise berechtigter Barunterhalt, sofern der Vater freiwillig darauf verzichtet funktionaler Elternteil zu sein, was er allerdings unter normalen Umständen gar nicht darf ).

          Staatliche Inobhutnahme ist ein wichtiges Standbein der gleichen Industriesparte, funktioniert nach ähnlichen Methodiken, wird von den gleichen Leuten bearbeitet, gehört also der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich vermute, die Umsatzzahlen von Totalentelterung dürften sich im ungefähr gleichen Größenbereich bewegen, wie Elternteilausgrenzungen. Auf +- 1x-2x% kommt es in diesem Zusammenhang nicht an.

          „Es ist sicher richtig, dass Alleinerziehende, die sich mit einem Kindsvater rumplagen, der sich „arm rechnet“ oder ohne Not das Geld unregelmäßig/unvollständig/zu spät überweist, geneigt sein können das auch anzusprechen o.ä., und selbstverständlich kann das auch die Vater-Kind-Beziehung negativ beeinflussen. Aber das kann man ja schlecht so verstehen als wenn die Aggression von Seiten der Kindsmutter ausginge?!“

          Du hebst hier die notwendige Unterscheidung einfach auf. So wird das nix.
          Ich schrieb ja oben, daß es durchsaus Fälle gibt, wo Barunterhalt gerechtfertigt ist, allerdings bei weitem nicht so viele, wie Barunterhaltsempfänger.
          Und wenn eine Alleinerziehenwollende Barunterhalt kassiert, ist sie in praktisch allen Fällen per se die Aggressorin ggü. dem Kind, selbst wenn sie versucht, sich das dem Kind ggü. nicht anmerken zu lassen.
          Das heißt doch nicht im geringsten, daß ich einer Witwe ohne Verwandschaft, die in einem abgelegenen Dorf lebt ( Alleinerziehenmüssende – nur um ein deutliches Beispiel zu wählen ), irgendeine Aggression vorwerfen würde.
          Ich dachte, ich hätte das einigermaßen erkennbar dargelegt.

          „Puh.
          Bevor ich mich verrenne:
          Was sind denn die Kritierien, um jemanden als „Alleinerzeihenwollenden“ einzustufen?“

          Weißt Du nicht? Das Kriterium heißt „Alleinerziehenwollen“, fertig.
          Das reicht vollkommen aus, um ein heftiges psycho-soziales Defizit ( mindestens übersteigerter Egoismus ) zu diagnostizieren.
          Außer die Dame überlegt es sich noch mal und kommt entweder zur Vernunft, oder lässt ( noch vernünftiger ) ihren Kinderwunsch im Hinterkopf unter „private Perversitäten, die man nicht ausleben muß“ verschwinden.

          Kinder brauchen ihre Eltern, sie ihnen willkürlich vorzuenthalten ( und ein Barzahler ist in den allermeisten Fällen Alleinverziehenwollender eben kein funktionaler Elternteil, sondern Besuchsonkel von Mama’s Gnaden, bestenfalls ) ist Mißbrauch.
          So einfach ist das.
          Das ganze Gelaber über die „tollen neuen Wege“ ( juristisch wie medizinisch ) sich zur eigenen persönlichen Befriedigung einen pervertierten Kinderwunsch zu erfüllen, fällt bei mir unter „Aufruf zu Kinderrechtsverbrechen“.
          Und unter die gleiche politische Propagandakategorie fällt auch die Verweigerung der Frage nach der Verantwortung und die Verherrlichung aller falsch als „Alleinerziehende“ subsummierten Elternteile, als „starke Helden“, denn das sind sie generell nicht, ein großer Teil davon sind psychisch gestörte Kriminelle. Übrigens auch einige Männer darunter, allerdings logischerweise deutlich weniger und diese sind i.d.R. u. im Durchschnitt leichter zur Vernunft zu bringen.

          Kleines Outing am Rande ( damit das Klischeedenken auch seinen Spaß hat ): Ich bin so ein ehemaliger Vater ( unfreiwillig ), der garantiert nie auch nur einen Cent Barunterhalt bezahlen würde, weil ich damit die seelische Dauervergewaltigung des ehemaligen Kindes befördern und scheinrechtfertigen würde. Lieber würde ich mich im Winter im Eingang eines Kaufhauses schlafenlegen. Rein aus Liebe zum ehemaligen Kind.

        • „Was gibt es an der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses zu bemängeln? Inwiefern sollte das eine Trennungs-Anreizfunktion erfüllen können D.M.n.?“

          Und nochmal in neuer Kurzformulierung, um jeden Zweifel am Sinn der Aussage auszuräumen:
          Weil manche Mütter ( Überspitzung zur Verdeutlichung ) lieber mit dem Statussymbol Kind am Arm sich mit Latte-M. zusaufen, sich als „starke arme Alleinerziehende“ verkaufen, als malochen zu gehen und eine irgendwie sinnvolle soziale Funktion zu erfüllen.
          Es ist für manche sogar nicht nur ein Trennungsanreiz, sondern ein Anreiz sich überhaupt einen „Erzeuger“ zu suchen ( meine Exe z.B., auch wenn sie das nie freiwillig zugeben würde, man ist ja nicht blöd, nur weil man leicht pervers ist ). Achte in den entsprechenden Ecken des Netzes einfach mal auf den Terminus „Erzeuger“, wo der gebraucht wird, findest Du sicher jede Menge solcher Kindesmißbraucher.

        • „Hat dann der untreue Part für Dich „die Familie zerstört“, oder erst derjenige, der den Auszug (von welcher Partei auch immer) forciert?“

          Oh, wie schööön! Noch ein Strohmännchen zum zerfleddern 😉

          Beide Konstrukte sind Blödsinn, weil es weder um das eine, noch das andere geht.

          Paare trennen sich, das ist normal und muß unter den Partnern auch auf Paarebene abgehandelt werden.

          Üpsellonniks schreibt aber klar und deutlich über die Elternebene.
          Wer hat die Familie des Kindes zerstört?
          Und das ist logisdcherweise derjenige, der dem Kind die Familie ( mindestens zur Hälfte ) zerstört/entzieht. Bspw, indem er Umgang be- o. verhindert, um Barunterhalt zu kassieren.

          Wer da fremdgefickt hat, ist v.dh. zunächst mal völlig unerheblich, weil in dem Zusammenhang völlig falscher Film. Und wer die räumliche Trennung ( auf Paarebene ) forciert hat, genau so.
          Das mag in Gesprächen auf Elternebene zwar mal für den einen o. anderen Schweißausbruch sorgen, ändert aber nix an der jeweiligen Verantwortungsfähigkeit des einen o. anderen Elternteils, solange es nicht gegen das Kind eingesetzt wird.

        • „Staatliche Inobhutnahme ist ein wichtiges Standbein der gleichen Industriesparte, funktioniert nach ähnlichen Methodiken“

          Da weiß ich nix drüber, erklär doch mal.

          Ausgangsposition: das Jugendamt nimmt einer Familie das Kind weg um es irgendwo in einer Pflegefamilie oder einer Einrichtung unterzubringen. Erhebt es dann Barunterhaltsansprüche an die eingetragenen Eltern? Und erst, wenn sie die auch zahlten, dürften sie wieder Umgang mit ihrem Kind haben? Nee, sorry. Ich hab wie gesagt keine Ahnung wie konkret das abläuft, aber SO mal bestimmt nicht.

          „Das Risiko der Schwangerschaft lässt sich ja heute recht zuverlässig ausschließen.
          Insofern klingt es nach Doppelmoral. … Das Risiko der Frau, das er nebenher noch drei weitere unterhalts- und erbberechtigte Kinder mit anderen Frauen produziert wäre dann ja auch nicht auszuschließen. Ist das nicht Schutzwürdig in deiner Betrachtung?“

          Ich könnte noch einen Schritt weiter gehen: da das Fremdgehen eines Mannes absolut immer von ihm selbst geplant und forciert werden muss, min. großen Zeitaufwand beinhaltet (oder im Falle der Prostitution direkt monetäre Ressourcen verschwendet, während sich das Familieneinkommen in dieser Konstruktion mit der Frau als Anbietender sogar noch erhöhen könnte…), ist es im Allgemeinen als verwerflicher zu bewerten. Frauen als die umworben-werdenden hätten im Prinzip wesentlich mehr Gelegenheiten für eine spontane Fremd-Verpaarung, sind um treu zu bleiben also gezwungen Abfuhren zu verteilen, was ihnen logischerweise eine höhere Anstrengung abverlangt als das Füße still halten jemandem, der überhaupt nicht in Versuchung geführt wird.

        • „„Staatliche Inobhutnahme ist ein wichtiges Standbein der gleichen Industriesparte, funktioniert nach ähnlichen Methodiken“

          Da weiß ich nix drüber, erklär doch mal.“

          Okay, ich schwanke zwar ein wenig zwischen den Alternativen hin u. her: Semikolon will uns verarschen, indem sie sich dummstellt
          und
          Semikolon hat tatsächlich eine arg verkürzte Allgemeinbildung zu familienrechtlichen Vorgängen.
          Aber sei’s drum.
          Der letzte Absatz von Dir deutet m.E. etwas ( aber wirklich nur etwas ) auf die zweite Möglichkeit hin.
          Und, da ja die Möglichkeit besteht, daß noch weitere Mitleser einen desbezüglichen Bildungsbedarf haben, erkläre ich mal grob.

          „Ausgangsposition: das Jugendamt nimmt einer Familie das Kind weg um es irgendwo in einer Pflegestelle ( sog. „Pflegefamilie“ ), oder einer sonstigen Einrichtung unterzubringen. Erhebt es dann Barunterhaltsansprüche an die Eltern ( es gibt nur Eltern, mit „Eintragungen“ hat das nix zu tun )? Und erst, wenn sie die auch zahlten, dürften sie wieder Umgang mit ihrem Kind haben? Nee, sorry. Ich hab wie gesagt keine Ahnung wie konkret das abläuft, aber SO mal bestimmt nicht.“
          ( Zitat leicht korrigiert )
          Nee, so läuft das offiziell mal gar nicht. Selbstverständlich dürfen solche Erpressungen in keinem Schriftsatz und keinem sonstwie beweisbaren Gespräch erfolgen ( ansonsten ist das aber auch gar nicht sooo selten ).
          Genau wie bei Elternteilentsorgungen ist die Umgangsfrage von der Sorgefrage und dem Barunterhalt offiziell pauschal vollständig abgekoppelt, was übrigens in manchen Fällen auch zu Verfahrensverzerrungen führen kann ( was hier aber irrelevant ist ).

          Und selbstverständlich fordert das Bürgermeister- o. Landratsamt über die Barunterhaltsvorschussstelle die entstandenen Kosten zurück, auch da gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied.

          Bei Familie Haase im Münsterland kamen so ( über den Daumen, die genauen Daten habe ich nicht mehr im Kopf, da der Fall längst im Reich der Legenden gelandet ist ) irgendwas um eine viertelmillion € ( oder waren es D-Mark? Egal ) zusammen, für 7 Kinder ( ich meine, es waren sieben, falls ich mich irre, auch nicht schlimm, sollte nur ein Beispiel sein, daß sich die JÄ von grausamen bis vollkommen irrsinnigen Forderungen nicht abschrecken lassen, diese anzumelden ). Daß eines der Kinder wärend dieser Vorgänge verstorben ist ( unter ungeklärter Ursache ), hat die Schuldenhöhe in keiner Weise beeinflusst.

          Zum letzten Absatz:
          „Ich könnte noch einen Schritt weiter gehen: da das Fremdgehen eines Mannes absolut immer von ihm selbst geplant und forciert werden muss, min. großen Zeitaufwand beinhaltet (oder im Falle der Prostitution direkt monetäre Ressourcen verschwendet, während sich das Familieneinkommen in dieser Konstruktion mit der Frau als Anbietender sogar noch erhöhen könnte…), ist es im Allgemeinen als verwerflicher zu bewerten. Frauen als die umworben-werdenden hätten im Prinzip wesentlich mehr Gelegenheiten für eine spontane Fremd-Verpaarung, sind um treu zu bleiben also gezwungen Abfuhren zu verteilen, was ihnen logischerweise eine höhere Anstrengung abverlangt als das Füße still halten jemandem, der überhaupt nicht in Versuchung geführt wird.“

          Tja, ich entschließe mich lieber, das doch als beißende Ironie zu bewerten, als es zu zerpflücken. So können wir über den Mist wenigstens lachen ….
          Klar ist, daß es ein absolut substanzloses Argumentum ad populum ist, welches als Geschlechterrassismus interprtiert werden könnte, sofern man es ernsthaft zu betrachten versuchte. Lassen wir es also lieber ….

          Insgesamt habe ich ein wenig den Eindruck, Du versuchst mit der kleinen verchromten Brechstange den Diskurs in eine Dir genehme Richtung zu lenken, nach der Methode ( verkürzt dargestellt ): „Aber wenn der Vater doch nunmal fremdgegangen ist, kann sie doch nicht Schuld am Stockholm-Syndrom der Kinder sein, oder?“
          Doch, wie oben bereits aus verschiedenen Kontexten heraus beleuchtet, sie kann und ist es oftmals auch.
          Zumal das Beispiel nicht nur prinzipiell stark humpelt, sondern auch sachlich sehr fragwürdig ist. Zumindest deutet – soweit mir bekannt – nichts darauf hin, daß Väter öfter, oder gar verantwortungsnegierender fremdgehen als Mütter, wodurch sich Dein letzter Absatz als ebenfalls hinterfragenswürdig outet.

      • Also lieber Jochen, könntest mal was für deine emotionale Intelligenz tun.

        Versetz‘ dich in die Lage des KIndes. Es lernt, daß es seine positiven Gefühle dem Vater gegenüber unterdrücken muß.

        Das Kind bekommt Schuldgefühle und merkt, daß es bei der Mutter nur ankommt, wenn es den Vater ebenfalls schlechtmacht, -sieht.

        Es ist eine völlig infantile Aggression der Mutter gegen das Kind. Egozentrisch. Die Bedürfnisse des Kindes ignorierend.

  1. „Schule gegen Populismus“
    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-01/politische-bildung-schule-populismus/komplettansicht
    „Und – trotz Bundeskanzlerin und Quote bei den Grünen: Politik ist immer noch Jungssache. Der Gendergap ist nicht so drastisch wie in den Naturwissenschaften, aber doch deutlich. Schon in der Grundschule wissen Jungs mehr über Politik als Mädchen. Aber in der Oberstufe wissen Mädchen nicht nur weniger, sondern interessieren sich auch seltener für Politik. Das Stereotyp, Politik und Macht seien Männersache, lebt in der Schule weiter.
    Allerdings zeigt sich etwa in den Shell-Jugendstudien auch, dass Mädchen sich gesellschaftlich durchaus engagieren, etwa in der Flüchtlingshilfe, im Tierschutz oder in Umweltfragen. Nur für Ämter und Parteien sowie für die harten Politikfelder wie Finanzen oder Außenpolitik sind sie seltener zu gewinnen.“

  2. „Vom Proletariat zum Pöbel: Das neue reaktionäre Subjekt“
    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2017/januar/vom-proletariat-zum-poebel-das-neue-reaktionaere-subjekt
    „Gewiss, es waren keineswegs nur Mitglieder der US-amerikanischen weißen Arbeiterklasse, die Donald Trump an die Macht gebracht haben. Und doch waren es auch und nicht zuletzt eben jene Arbeiter und Arbeitslosen – und genau hier liegt das eigentliche Erschrecken für die Linke: Mit Trumps historischem Erfolg und dem jedenfalls nicht völlig chancenlosen Vorhaben Marine Le Pens, französische Präsidentin zu werden, wird deutlich, dass wesentliche Teile nicht nur der industriellen Arbeiterschaft ihr Heil heute nicht mehr in sozialistischen oder sozialdemokratischen Parteien suchen, sondern eben in rechten, sprich: in abgeschotteten Nationalstaaten, in Fremdenfeindlichkeit und Protektionismus.“

    „Donald Trump als Klassenkämpfer“
    http://www.freizahn.de/2017/01/donald-trump-als-klassenkaempfer/
    „Die Klasse der Wohlhabenden habe dann mit Hilfe der Globalisierung und der Einwanderung die Friedfertigkeit und Zufriedenheit der Arbeitklasse ausgenutzt und sich schamlos auf Kosten der Arbeiterklasse bereichert. Greer hat dazu z.B. an anderer Stelle mehrfach erzählt oder geschrieben, dass in der Zeit seiner Kindheit, in den 60er Jahren, in einer Arbeiterfamilie nur der Mann arbeiten musste und dass die Familie sich trotzdem ein Haus, ein Auto, ein bis zweimal im Jahr einen Urlaub und eine gute Ausbildung für die Kinder leisten konnte. Heute reiche ein Arbeitereinkommen in den Städten oft nicht einmal mehr um Obdachlosigkeit zu verhindern. Die Klasse der Wohlhabenden hat aber ihren Wohlstand massiv gesteigert. Billige Importe und billige Dienstleistungen durch Einwanderer haben vor allem den Wohlhabenden genutzt.
    Donald Trump hat sozusagen diese Marktlücke im Klassenkampf erkannt und er hat sich sehr erfolgreich zum Anfüherer der Arbeiterklasse aufgeschwungen. Trumps im Wahlkampf typische rote Baseball-Mütze sei eben so wie seine vermeintlichen Skandale ein Mittel gewesen mit dem sich Trump glaubwürdig mit der Arbeiterklasse identifiziert habe. Seine Antrittsrede, die der Spiegel als „Unanständigkeitserklärung“ titulierte, entsprach ebenfalls diesem Image. Trump sieht sich als der Präsident der Arbeiterklasse, der aufräumen und das Amerika in dem die amerikanische Arbeiterklasse, wie in den 50er und 60er Jahren, mit ihrem Schicksal zufrieden war wieder entstehen lassen.“

  3. „Was hat Trump vor?“
    http://www.marcogallina.de/2017/02/04/was-hat-trump-vor/
    „Die Frage danach, was den neuen Präsidenten der USA umtreibt, stellte sich bereits vor der Wahl. Trump blieb vielen Politikern und Journalisten ein Enigma. Oft war während der Wahl zu hören, Trump hätte keinen Plan, er ändere seine Meinung je nach Tageslaune, lege sich nicht fest, wüsste auch nicht, wen er zum Minister bestellte oder hätte keine politische Idee. Obwohl diese Vorwürfe in den Wahlmonaten kursierten, kamen mir bereits damals Zweifel an dieser sehr einfach gestrickten (vulgo: „populistischen“) und teils auch falschen (vulgo: „postfaktischen“) Argumentationsführung. Wer derlei Behauptungen aufstellt, kann das nur gegenüber Menschen tun, die vielleicht keine einzige Rede Trumps verfolgt haben, und sich allein von kleinen Schnipseln – natürlich sorgfältig von den Quantitätsmedien ausgesucht – informiert fühlen.“

    • Guter Hinweis! Danke.

      Im verlinkten Artikel wird auf folgendes Buch verwiesen:

      „The Trojan horse : a leftist critique of multiculturalism in the West“
      2015
      Göran Adamson

      Hier noch ein Report von Adamson:

      https://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/221-Immigrants_and_political_participation_2006.pdf

      Einschlägig wäre auch:

      „The Menace of Multiculturalism: Trojan Horse in America“
      Alvin J. Schmidt
      Praeger 1997

      In this tentaive condemnation of multiculturalism, the author works to uncover pernicious errors in the arguments of diversity’s proponents and to sound a warning against the dire consequences for American culture if the tenets of political correctness are incorporated into our social structure. Schmidt begins by exposing multiculturalism, not as a movement aimed at expanding democratic ideals, but rather as a crypto-Marxist political ideology that seeks to import Marxist concepts into social and cultural institutions. Subsequent chapters then illuminate a number of dismaying trends: a tendency toward historical revisionism in multiculturalist arguments, the sly linguistic maneuvering and limits on speech that characterize political correctness, and the dismantling of the traditional image of the family unit—the primary building block of American society. Schmidt concludes with a rousing admonition to expel from our midst the latter-day Trojan horse that is multiculturalism.

  4. Trump ist natürlich das Allerschlimmste für Satiriker Böhmermann. Aber wenn ein Rapper namens „Kollegah“ eingeführt wird, kann man auch mal mit Hitler-Gleichsetzungen wenigstens anteasern, geht es doch um einen umstrittenen Künstler, der antisemitische Aktionen und Texte vorgeworfen werden.

    Sehr merkwürdig allerdings wird es, wenn der Dialog zwischen Böhmermann und seinem Kollegah in der zur Schau gestellten Ironie gipfelt, man könne eigentlich nicht vernünftig diese Vorwürfe diskutieren, denn ….

    „Wir müssen in so einer öffentlich-rechtlichen Sendung, wir müssen aufpassen, ich glaube, man darf da nicht zu oft drüber sprechen im Fernsehen, das kann wahnsinnig schnell… allein dass wir jetzt darüber geredet haben ist schon für mich die Gefahr… ich halt mich als Moderator neutral raus, ähm, ist ein schwieriges…“.

    was nur die Frage aufwirft, warum Böhmermann sich einer der notorischsten antisemitischen Tropen bedient, um das Thema zum Abschluss zu bringen.

    http://www.salonkolumnisten.com/der-sprachlose-boehmermann/

    „Die Erklärung klang dabei, als hätte Jakob Augstein sie persönlich in den Teleprompter geschoben.“

  5. „Aggregating the Fertility Transition: Intergenerational Dynamics in Quality and Quantity“
    http://www.princeton.edu/~tvogl/vogl_intergen_dynamics.pdf
    „Fertility change is distinct from other forms of social and economic change because it directly alters the size and composition of the next generation. This paper studies how changes in population composition over the fertility transition feed back into the evolution of average fertility across generations. Theory predicts that changes in the relationship between human capital and fertility first weaken and then strengthen fertility similarities between mothers and daughters, a process that first promotes and then restricts aggregate fertility decline. Consistent with these predictions, microdata from 40 developing countries over the second half of the 20th century show that intergenerational fertility associations strengthen late in the fertility transition, due to the alignment of the education-fertility relationship across generations. As fertility approaches the replacement level, the strengthening of these associations reweights the population to raise aggregate fertility rates, pushing back against aggregate fertility decline.“

    Und das passende Video dazu:
    Fertility and Destiny

    Kurzfassung: Der demografische Übergang ist nur eine Zwischenphase. Langfristig steigt die Geburtenrate wieder an.

  6. Diese aufgebrachte SJW Tante in NY („Trigglyprof“) ist eine Künstlerin, hier eine Kostprobe ihres Schaffens 😀

    GHOSTBITCHUSA! Rebecca Goyette

    http://www.youtube.com/watch?v=MQBCYJ1IGbo

    Überraschung, welch Prominenter da eine Rolle spielt….

    Der ganze kranke Radikalfeminismus in einem Clip (14 min), sehr erkennbar an alle möglichen älteren Traditionen der letzten Jahrzehnte angelehnt.

    All hail Goddess Gaia!

  7. The United States legal system operates on the theory that the accused is innocent until proven guilty. But Stuart Taylor argues that, when it comes to sexual assault allegations, college campuses are turning the American justice system on its ear and declaring young men guilty based on accusations alone.

    gruselig

  8. http://zeit.to/2kAf2yX

    „Hartnäckig hält sich auch der Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, was die Leistung in Mathematik (…) betrifft.“ Weil Leistung unter anderem durch das Geschlecht beeinflusst werde. Als Beweis führte er die Ergebnisse der letzten Pisa-Studie in Deutschland an: Schüler sind – wie bereits in den vergangenen Jahren – in Mathematik und Naturwissenschaften immer etwas besser als Schülerinnen. Binswanger schlussfolgerte: „Freude an Naturwissenschaften und Technik lässt sich nicht künstlich herbeizüchten. Entsprechende Kampagnen kann man sich sparen.“ Heißt: Lasst die Mädchen schön Aufsätze schreiben und Pferde und rosa Blumen malen.

    Was für ein Trugschluss. Schon Binswangers Argumentation hinkt. Er tut so, als würde man Mädchen einen Gefallen tun, wenn man ihnen Mathe ersparte. Ziemlich altväterlich. So klingt das natürlich netter als bei Lawrence Summers, Direktor der Harvard-Universität, der 2005 sagte, dass Frauen vielleicht sogar ein genetisches Problem mit Naturwissenschaften und Mathematik hätten. Der weibliche Makel? Eine weibliche Unterlegenheit? Mädchen ≠ Mathe?

    Nein, sagen die Wissenschaftler Janet Mertz und Jonathan Kane. Weil das mit Zahlen eben immer so eine Sache ist. Mertz und Kane werteten Daten der Pisa-Studie sowie der  TIMS-Studie aus, in letzterer werden ausschließlich die Leistungen in Mathematik und in den Naturwissenschaften überprüft. Was den Wissenschaftlern auffiel: Die Leistungen variieren bei Jungen stärker als bei Mädchen. Bedeutet: Es gibt mehr mathematisch unbegabte Jungs – aber auch mehr männliche mathematische Superhirne. Solche, die später im besten Fall eine Fields-Medaille gewinnen.

    Wenn Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern biologisch bedingt wären oder, wie Mathias Binswanger vergangene Woche schrieb, Leistung durch das Geschlecht beeinflusst würde, dann müssten diese Unterschiede überall auf der Welt gleich sein, und sie müssten auch über die Zeit hinweg gleich bleiben.

    Das ist aber nicht so – und zeigt sich ausgerechnet dort, wo Binswanger seine Argumente herholt: in der aktuellen Pisa-Studie. Ihr zufolge haben Jungen im Bereich Mathematik einen Leistungsvorsprung von durchschnittlich acht Punkten gegenüber Mädchen. Hierzulande übersteigt die Punktzahl der Jungen die der Mädchen im Durchschnitt sogar um mehr als 15 Punkte. Doch in einem Land wie beispielsweise Finnland schneiden Mädchen in Mathematik im Durchschnitt besser ab als Jungen. Und betrachtet man alle Länder, lässt sich sagen, dass beim Mindestniveau, das mindestens 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichten, im Durchschnitt kein Unterschied zwischen Jungen und Mädchen auszumachen ist.

    Wie aber kann es gelingen, die Unterschiede weiter zu reduzieren? Die Studie von Janet Mertz und Jonathan Kane liefert dafür gute Anregungen. Sie haben beobachtet, dass in den USA in den 1970er Jahren auf 13 mathematisch hochbegabte Jungen ein Mädchen gekommen sei. In den 1990ern habe das Verhältnis nur noch bei drei zu eins gelegen. Und: In den 1960ern lag der Frauenanteil bei Promotionsabschlüssen in den USA im Fach Mathematik bei sechs Prozent, inzwischen sind es mehr als 30 Prozent. Mädchen und Mathe, läuft.

    Mertz und Kane führen die Leistungsunterschiede auf soziale und kulturelle Faktoren zurück. Dafür sahen sie sich unter anderem den sogenannten International Gender Gap Index (GGI) an, der Einkommen, Bildung, politische Mitsprache und Gesundheit berücksichtigt. In Ländern mit hoher Indexzahl ist es wahrscheinlicher, dass Mädchen und Jungen gleich gute Leistungen in Mathematik erzielen. Gleichberechtigung, schreiben die Wissenschaftler, sei einer der ausschlaggebenden Faktoren dafür, wie gut oder schlecht jemand in Mathe ist.

    • „Die Leistungen variieren bei Jungen stärker als bei Mädchen.“

      Kalter Kaffee, das weiß man seit langem.
      Hier ein paar Quellenangaben zu Mädchen und Mathematik, insb. Widerlegungen der These, Mädchen seien durch Stereotype bedroht.

      „Wenn Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern biologisch bedingt wären… “

      Was heißt hier „wären“? Jungen sind in einem bestimmten Bereich merklich begabter, das wirkt sich eventuell nur geringfügig in den Noten aus, wird aber trotzdem bemerkt.

    • Die Überlegenheit von Männern und Jungen ist natur- und gottgegeben. Das gegenwärtig Jungen und Mädchen ähnlich abschneiden ist auf massive Benachteiligung von Buben sowie auf die Überrepräsentation weiblichen Lehrermaterials in den Vorstufen zurückzuführen.

      • „Die Überlegenheit von Männern und Jungen ist natur- und gottgegeben.“

        Natur- und gottgegeben? Und ich dachte das hat seinen Grund in genetischer Manipulation durch die Lizardmenschen…

      • „Die Überlegenheit von Männern und Jungen ist natur- und gottgegeben.“

        Nein, ist sie nicht. Hier auch nur von „Überlegenheit“ zu sprechen, ist sehr irreführend.

        • „Hier auch nur von „Überlegenheit“ zu sprechen, ist sehr irreführend.“

          Richtig.

          Die berühmte statistische Überlegenheit von Jungen (in einem bestimmten Alter) bei 3D-Rotationen betrifft nur einenTeil der mathematischen Begabung und verursacht für sich genommen vermutlich nur einen Vorteil von einer halben Schulnote, oder 10% in punktebasierten Notensystemen.

          Diese 10% Mehrleistung führen aber leicht zu massiven Unterschieden in den „Wanderungsbewegungen“, z.B. bei der Wahl von Leistungskursen oder Studiengängen, das sind i.a. durchaus rationale Entscheidungen. Das ist so ähnlich wie wenn die Brötchen bei einem Bäcker 10% billiger sind als beim anderen: dann kaufen die meisten Leute beim preisgünstigeren.

          Diese deutlich verschiedenen Wanderungsbewegungen führen oft zum Eindruck, die Leistungsdifferenzen wären genauso groß (und je nach Glaubensrichtung vom Gott oder Teufel oder dem Spaghettimonster so angeordnet…). Das ist eine falsche Schlußfolgerung, gegen die man angehen muß. Wir können auf kein mathematisches Talent verzichten (egal mit wieviel Brüsten ausgestattet … 😉 ).

        • Ja, eben. Ist halt Quatsch. Wenn man nur die Bereiche in denen Männer im Schnitt besser abschneiden wie Frauen als Bewertungsgundlage heranzieht (z.B. Sport), kann man sowas vielleicht denken. Aber genauso gut könnten dann auch Frauen behaupten das sie Männern überlegen sind, in dem sie nur auf die Bereiche schauen, in denen Frauen eine bessere Figur machen.

  9. “Stuff like this is something that hooks in many people who are looking for somewhere to belong. They start with nonpolitical channels who tinge their content with political stuff, and then move on to things like [alt-right YouTubers] Sargon Of Akkad, Thunderf00t, and Blaire White. Then, they get into the hardcore Nazi stuff.

    https://www.buzzfeed.com/ryanhatesthis/meet-the-good-trolls-secretly-spying-on-trump-supporters

    Das ist nur noch absurd. Vor allem hat z.B. Thunderf00t nur ein Video GEGEN Trump gemacht. Als ob die diese Verarsche von „Everyone who disaggree with me on the internet is Hitler“ als Handlungsaufforderung sehen.

    Die Progressiven sind voll im Nazi Tourette gefangen.

  10. In der Atheisten-community gibt es hinsichtlich der Auffassung desses, was liberalism eigentlich ist und wie man mit Trump auf der einen und durchgedrehten regressiv leftists auf der anderen Seite umgeht, einigen Hickhack. Unter anderem wurden Jerry Coyne und Dave Rubin als Steigbügelhalter der „Faschisten“ bezeichnet.

    Hier antwortet der brilliante (!!) Jeffrey Tayler:
    http://quillette.com/2017/02/03/free-speech-and-the-regressive-left-the-road-back-to-reason/#comments

    • Tayler ist auch so ein fear monger:

      „Executive overreach, pursued by presidents of both parties, seeks to thwart the constitutional checks and balances that prevent rule by fiat and, thus, the potential for tyranny. With Trump, the danger is especially acute and grows more apparent by the hour.“

      Was würde es rechtfertigen, Trump als „Tyrannen“ zu sehen? Dass er Leute beim Händeschütteln droht umzureissen? Dass er Mist erzählt? Welche Gefahr besonders „akut“ wär und auch noch „stündlich“ steigen würde, überlässt Tayler wohlweislich der Phantasie des Lesers. Daher kommt der folgende Appell an die kühle Vernunft auch nicht so richtig rüber.

      „It is a time for sobriety, and, most of all, a return to rational discourse …“

      „This applies especially to those in the “atheist community” ….“

      Als wäre der Atheismus von sich auch auch schon unbescholten rationalistisch oder würde da er „espouse an evidence-based worldview“ über allem stehen. Können nicht auch Atheisten alles mögliche glauben?

      „The bedrock of liberal governance is freedom of speech.“

      Noch eher die Gewaltenteilung, die „checks & balances“. Es hat schon seinen Grund, dass die freedom of speech „erst“ als erster Zusatz der Verfassung erscheint. Aber das ist jetzt etwas spitzfindig von mir.

      „There’s good reason to believe that the prevailing regressive leftist penchant for branding as racist or “Islamophobic” those who speak frankly about Islam and terrorism has gifted us with the Trump regime.“

      Auch hier kann man leicht anderer Meinung sein und ich halte es für wesentlich wahrscheinlicher, dass die Abzockerei mit Obamacare am wichtigsten war, dazu die wirtschaftliche Stagnation für mainstreet America. Diese Aussage halte ich dann für schlicht falsch …

      „…. divisions between the two candidates regarding the economy were not so salient“

      … denn Trump versprach Arbeitsplätze (was auch *der* Kern seines Slogans MAGA war), Clinton irgendwie ein „weiter so“.

      „we can deduce that how she spoke — or didn’t speak — about Islamist terrorism may well have cost her the election.“

      Halte ich somit für eine völlig falsche Schlussfolgerung.

      Das alles spielt aber für den Hauptteil, der Auseinandersetzung mit diesem SJW-Text keine Rolle und der ist gut gelungen:

      „What Arel is essentially doing here is militating against the dissemination of unpopular speech, for fear that it will win over a childlike public.“

      Das ist so häufig der Hintergedanke dieser so generösen Kämpfer für die soziale Gerechtigkeit – die Menschen müssen vor sich und ihrer eigenen Dummheit geschützt werden.

      „A unified progressive opposition to Trump can come about only via a return to true progressive principles.“

      Ok, das nützt allen möglichen Belangen…

      Komischerweise sieht Tayler aber in den Regressiven nicht eine wesentliche Gefahr, die völlig unabhängig von Trump existiert und höchstwahrscheinlich auch noch nach geschlagenen 8 Jahren Trump weiterbestehen dürfte. Vielleicht unterschätzt Tayler die Regressiven, weil er sie für dämlich und eindimensional denkend hält…

  11. Es gibt Leute, die lieber glauben wollen das Blaire White eine normale Frau ist, die mit der Trans-Story nur Aufmerksamkeit erheischen will, als das es eine Transperson mit konservativen Ansichten gibt.

  12. Der Rott der Identitätspolitik reicht tief hinab, manche wollen einfach drüber wegschauen:

    „I know it´s very romantic and exciting ….“

    An dieser Stelle kommt die vesuchte Bagatellisierung und bigotte Distanzierung des Wahnwitzes der „Progressiven“ heraus.

    Witzige ist natürlich auch, dass *genau das*, was diese Typen hier über Milo meinen umso besser auf die jahrzehntelange Opferkult der „Minoritäten“ gepasst hätte, dies aber nie so kritisiert wurde.

  13. Die richterliche Aussetzung des Einreisestopps für für die paar gewissen Länder scheint auf völlig hanebüchenen Argumenten zu beruhen ….

    „In der Beschwerde hieß es unter anderem, das Dekret trenne Familien, füge Tausenden Einwohnern sowie der Wirtschaft des Staates Schaden zu und untergrabe Washingtons hoheitliches Interesse, „ein einladender Ort für Immigranten und Fl-linge zu bleiben“.“

    …. die nichts mit Recht und Gesetz zu tun haben scheinen und einfach „feel good“-mässig aus der Luft gegriffen sind.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article161817793/Berufungsgericht-weist-Antrag-der-Trump-Regierung-ab.html

    Eine ganz ähnliche Argumentation findet sich in dieser sehr ausführlichen und gut geschriebenen Auseinandersetzung mit dem Problem:

    Die hat nur einen, grossen, Haken: sie tut so als seien alle Menschen der Welt Bürger der USA! Ein extrem merkwürdes Staatsverständnis, welches die grenzenlose Ausdehnung der Gültigkeit von irgendwelchen imaginierten Werten (s.o. dass die USA ein „einladener Ort“ bleibt) zur Voraussetzung hat. Diese Leute scheinen die Inschrift der Freiheitsstatue als oberste US- Verfassung lesen zu wollen….

    • Unmittelbar in Zusammenhang mit diesem radikal „universalistischen“ „Rechtsverständnis“ des neuen, entfesselten „Liberalismus“ steht dieser Fall hier (hatte ich schon drauf hingewiesen):

      „Last week, Peter Beinart in The Forward asked why God forced Jews to ensure slavery in Egypt and gave one answer based on a modern Haggadah commentary that most Jews never heard of, that it was meant: …. „to sensitize the People of Israel to the suffering of others, to teach them what it means to be alienated and oppressed, so that when they set up their own society, they will be sure not to impose such suffering on others.” …….“

      http://elderofziyon.blogspot.com/2017/02/how-could-modern-orthodoxy-have.html

      Dazu meint der Blogschreiber:

      „Being Jewish is not synonymous with „tikkun olam,“ „repairing the world.“ That is the view of people who are more liberal than they are Jewish. …..
      …. Peter Beinart is not basing his critique on the Kushners on anything that Judaism has to say. He is twisting Judaism to fit his outrage over Donald Trump and at the same time throwing the Kushners – his supposed family – under the bus, in his zeal to show the world how damned moral he is. ….“

      Damit es fill circle zum Thema hier zurückgeht:

      Genau des gleichen Tricks bedient sich die Gender-Chefideologin Judith Butler, die im Namen von „tikkun olam“ dann dazu übergehen kann, die schlimmsten Verbrecher „allierte progressive Kräfte“ zu nennen – weil sie „strukturell unterdrückt“ wären (diese „progressive“ Vorstellung liegt auch der Sicht Beinarts zugrunde).

      Der Clou ist: „tikkun olam“ ist ein eigentlich ein Rechtsprinzip, nach dem eine individuelle Lösung zu suchen ist, wenn das Gesetz keine angemessene Lösung bereithält, weil es einen absoluten Spezialfall nicht „mitdachte“. Damit das Gesetz nicht zum ungerechten Richten führt, muss es im Einzelfall einen Ausweg geben.
      Diese „liberalen Denker“ von heute wollen dieses Prinzip der Ausnahme jetzt zu einem universalistischem Allgemein-Prinzip machen, was natürlich nur zum allergrössten Missbrauch, zur Aufhebung des Rechts schlechthin führen würde.

      Das ist alles nichts Neues: auch die „Pantheisten“ damals haben zu sowas geneigt, bei den „Atheisten“ ist diese Idee verbreitet, der Buddhismus scheint darauf aufzubauen, usw usf.

      • Die wollen wirklich die Geschichte umschreiben.

        Who controls the past now controls the future
        Who controls the present now controls the past
        Who controls the past now controls the future
        Who controls the present now?

    • Die Klage der Bundsstaaten Washington und Minnessota (sic!) gründet im Schutz ihrer Bewohner. Das sind halt nicht nur US-Bürger. Jedes Land hat eine Schutzverpflichtung auch gegenüber den in ihnen permanent oder zeitweise legal ansässigen Ausländern.
      (Steht so in der einstweiligen Anordnung)

      Eine einstweilige Anordnung dient dazu, nicht widergutzumachenden Schaden abzuwenden, sollte die Anordnung ungesetzlich sein.

      Und es ist ja nicht gerade so, dass US Einreisevisa für die Bürger der 7 betroffenen Staaten mit der Gießkanne auf dem Marktplatz verteilt wurden.

      • @Mike
        „Das sind halt nicht nur US-Bürger.“

        Die US Verfassung gilt aber nur für US Bürger. Visas können jederzeit zurückgezogen werden, es gibt kein Recht welches damit verbunden wäre. Es gibt auch keine besondere „Schutzverpflichtung auch gegenüber den in ihnen permanent oder zeitweise legal ansässigen Ausländern“. Natürlich sind Ausländer aber unter dem vollen Schutz der US Gesetze, wenn sie sich auf US Boden befinden, zB kann man sie nicht ungestraft ausrauben oder sonstwas.

        Die richterliche Erklärung hat nicht den Schutz ihrer Bürger zum Gegenstand gehabt, sondern behauptete vielmehr, völlig aus der Luft gegriffen, dass irgendwelche *wirtschaftlichen und ideologischen Interessen* betroffen seien.

        Übrigens:
        Diese Richter hatten die Macht, die Einreisebestimmungen auszusetzen und dafür war eine sich am Gesetz orientierende Begründung auch erstmal gar nicht notwendig! Da hätte als Begründung auch einfach „muh“ stehen können. Wie ich das überblicke haben die tatsächlich vorgebrachten Argumente ebenfalls kein „legal standing“.

  14. Die Vernetzung der Progressiven in Amerika macht es möglich, einen Women’s March mit rosa Mützen in Windeseile zu organisieren. Der Kern ist eine kleine, radikale, überzeugte und fanatisierte Gruppe mit einem geschlossenen Weltbild, ähnlich wie die KPD in den 20er und frühen 30er Jahren. Und sie haben jahrelang mit ihrer Shitstormkultur allen Andersdenkenden deutlich gezeigt, was sie zu erwarten hätten, wenn diese Gruppe erst einmal an der Macht beteiligt wird. Das hat nicht unwesentlich zur Schwächung des demokratischen Lagers beigetragen, dem die weissen Wähler und auch weissen Frauen mehrheitlich abhanden kamen.

    http://blogs.faz.net/deus/2017/02/05/hier-sollte-ein-trumpfeindlicher-text-stehen-4129/

    schöner Streifzug ….

    „Natürlich haben wir heute Internet, und natürlich wären Amerikaner in der Lage, sich ein Bild von den deutschen Bemühungen zu machen, die Welt vor diesem neuen, drohenden Totalitarismus zu warnen, während die Kanzlerin unserem Menschenrechtspartner Erdogan die Hand reicht.“

    😀

  15. Nach einer Studie lässt nun selbst die körperliche Kraft der Männer nach, was mit der Veränderung der Arbeitswelt zusammenhängen dürfte und Folgen für die Lebenserwartung haben könnte

    Der Status des männlichen Geschlechts scheint zu erodieren. Frauen verdrängen sie aus führenden Positionen, sie schneiden besser in Schulen und Universitäten ab, zudem werden sie vorwiegend von Frauen erzogen – und dann kommt dazu auch noch die Reproduktionsmedizin, die den Mann und seinen Samen überflüssig macht, der möglicherweise bald aus Eizellen hergestellt werden kann. Kein Wunder, dass Religionen und Ideologien, die die Herrschaft der in die Defensive gedrängten und von Untergangsängsten gepeinigten Männer sichern oder wiederherstellen sollen, Konjunktur haben (Amok in der Männerdämmerung).

    https://www.heise.de/tp/features/Mit-den-Maennern-geht-es-bergab-3617933.html

    Und nach dieser männerabwertenden EInleitung geht es dann zu der Studie… von Untergangsängsten gepeinigten Männer, ej was für ein Quatsch.

    • „Nach einer Studie lässt nun selbst die körperliche Kraft der Männer nach, was mit der Veränderung der Arbeitswelt zusammenhängen dürfte und Folgen für die Lebenserwartung haben könnte

      Der Status des männlichen Geschlechts scheint zu erodieren. Frauen verdrängen sie aus führenden Positionen, sie schneiden besser in Schulen und Universitäten ab, zudem werden sie vorwiegend von Frauen erzogen – und dann kommt dazu auch noch die Reproduktionsmedizin, die den Mann und seinen Samen überflüssig macht, der möglicherweise bald aus Eizellen hergestellt werden kann. Kein Wunder, dass Religionen und Ideologien, die die Herrschaft der in die Defensive gedrängten und von Untergangsängsten gepeinigten Männer sichern oder wiederherstellen sollen, Konjunktur haben (Amok in der Männerdämmerung).“

      Sachlich erstmal unwiderlegbar. Der Trick ist die hanebüchene Verallgemeinerung.
      Natürlich gibt es auch Männer, die z. B. auf die esotherische Schiene abbiegen, warum auch immer. Die gibt es in allem wichtigen Fragen des Lebens. Und Frauen auch.

      Das ist aber in beiden Fällen nicht die Menge DIE Männer, oder DIE Frauen.
      Wesentlicher ist aber, daß der Text gezielt verschweigt, daß die wichtigsten o.a. Gründe selbst auf religiös-ideologischen Defiziten beruhen.
      Ohne Feminismus, Mutterkreuzkult, ähnliche Durchgeknalltheiten, gäbe es derartiges kaum bis gar nicht. Zumindest nicht in nennenswertem Maße.
      Okay, dank Maschinen und leichterer und umfangreicherer Freizeit würden Männer schwächer werden.
      Und vermutlich gebe es mehr weibliche Kindergärtner, als männliche, Der gesamte Rest ist aber Produkt irgendeiner modischen Verrücktheit, die man mit etwas Verstand vermeiden, oder zumindest in den Griff kriegen könnte. Beispiel künstliche Reproduktionstechniken. Kein halbwegs moralisch und intellektuell gefestigter Mensch käme auf die Idee, so einen Scheiß ernsthaft anzudenken. Hier greift Murphy’s Law : Was geht, läuft auch, egal wie pervers es ist.
      Anders gesagt: Beknackte gibt es immer, Frage ist nur, inwiefern die Gesellschaft in der Lage ist, sie in sinnvolle, oder wenigstens nicht allzu schädliche soziale Funktionen zu leiten. Z.Zt. kann man sagen: Die Beknackten sind in der westlichen Welt ein Hauptmachtfaktor ( in anderen Welten auch, aber das ist hier unwesentlich ).

    • Auch hier: Die Feministen, die allen die ihnen widersprechen als alleinigen Antrieb Hass unterstellen, sind diejenigen die ganz offen ihren Hass zum Ausdruck bringen, das nicht mal leugnen und sogar Gewalt gegen diese Meinungsverbrecher gutheißen.

  16. http://www.zeit.de/2017/06/donald-trump-wladimir-putin-autoritaere-weltordnung-postmoderne?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

    Empfehlenswerter Artikel zur Frage, inwiefern das postmoderne Denken zum Aufstieg von Putin, Trump etc. beigetragen hat.

    An sich könnte das ein ziemlich guter Artikel werden, würde man sich nicht nur auf die vermeintliche postmoderne Auslegung von Fakten auf die Gegenseite beziehen, sondern sich ebenso innerhalb der eigenen Reihen die Frage stellen, inwieweit so ein postmodernes Denken die eigene Gesellschaft bestimmt.

    • Haha, wie keine andere Zeitschrift war es die „Zeit“, die den ganzen Postmodernismus den Linken schmackhaft gemacht hat. Mittlerweile befindet sich diese Zeitung selbst längst im postmodernen Vakuum der „Narrative“, aus denen heraus jetzt der „Aufstieg von Putin, Trump etc.“ „erklärt“ werden soll 😀

  17. Anti-Israel German politician compares Jewish Facebook head with Nazi

    „The deputy head of Germany’s Social Democratic Party equated the Jewish Facebook COO Sheryl Sandberg with a neo-Nazi terrorist on Sunday for her attendance at a Trump administration hi-tech meeting.

    The politician, Ralf Stegner, who has previously called on Germany to stop all weapons deliveries to Israel, wrote on his Twitter feed about a picture of Sandberg next to US Vice President Mike Pence: “I thought that Ms. Tschzäpe is in jail.”

    „Dr. Efraim Zuroff, the head of the Simon Wiesenthal’s Jerusalem office, told The Jerusalem Post on Monday, “Let me be clear: Mr. Stegner has a really serious problem, namely, antisemitism. It is not clear to me how a person who has been prejudiced can be vice president of the SPD.”“

    http://www.jpost.com/Diaspora/Anti-Israel-German-politician-compares-Jewish-Facebook-head-with-Nazi-480714

    Passt doch zur islamophilen SPD wie die Faust auf´s Auge…..

    „Anja Strieder, a spokeswoman for the SPD executive board, wrote the Post on Monday that “Stegner regrets the tweet” and the tweet was meant as an “ironic tweet against Donald Trump.”“

    Hass auf Trump und Antisemitismus passen auch prima zusammen.

  18. Hier ist eine der zahllosen bösartigen Verschwörungstheorien:

    Nancy Pelosi denunziert diesen Bannon als Rassisten und macht dann Panik über seinen Einfluss auf den „roten Knopf“.
    Das Demagogische dieser Pelosi kommt bei dem Clip echt gut rüber:

    Nancy Pelosi Calls Bannon a White Supremacist
    The Wooly Bumblebee
    http://www.youtube.com/watch?v=oo8Y_Nz0has
    (nur 1:40)

    WoolyBB sucht irgendwelche Zitate von Bannon zusammen, die den Eindruck machen sollen, als käme da ein echter und irrer Rassist an den Atomknopf.

    Was sollte der denn zerstören wollen?

    Hirnverbrannte, moralpanische Verdächtigungen, die eben für das Aufheizen der Stimmung dienen sollen…..

    • Erinnert irgendwie an die Verschwörungstheorien von Neocons und Israel Lobby und könnte davon die Fortsetzung sein.
      Auch da ging es ja um Infiltration der Regierung, um den Irak Krieg.

      Besonders ist das damals von den Vorläufern von dieser „alt-right“-Sekte, aufgebauscht worden. Und heute sind sie das Internet massiv am Trollen.

      Da haben alt-right und die SJW wirklich den gleichen Feind.
      Ist es nicht vielleicht bezeichnend, dass Laurie Penny bei einem Krawall um „Milo“ bei dem plötzlich eingeschlossen ist? 😉

    • ‘When the Jews Are Away, the Goys Will Play,’ Says Trump Impersonator Alec Baldwin in First ‘Saturday Night Live’ Lampoon Since Presidential Inauguration

      https://www.algemeiner.com/2017/02/05/when-the-jews-are-away-the-goys-will-play-says-trump-impersonator-alec-baldwin-in-first-saturday-night-live-lampoon-since-presidential-inauguration/

      „The rest of the skit, which lampoons Trump’s performance in the diplomatic arena thus far, shows Baldwin engaging in phone conversations with the leaders of Australia, Mexico, Germany and Zimbabwe — with top White House adviser Steve Bannon, the former controversial editor of Breitbart, depicted as the Grim Reaper, by his side.“

      “ … Baldwin said, calling Trump a “malicious person.”“

      So ähnlich wie das andere Narrativ oben.

    • Siehe SPD-Vize. Martin Schulz ist da auch so ein „Fettnäpfenspürgerät“. Einnert immer mehr an GBs Labour, die SPD. Wann schlagen sie „Frieden“ mit dem IS vor, fragt man sich?

    • Am Ende müssen wir Gina-Lisa noch einen Ehrenorden der Männerrechtsbewegung verleihen, weil sie selbst den unbedarftesten Staatsanwälten klar gemacht hat, wie leicht und aus was für Gründen Frauen zur Falschbeschuldigung greifen.

    • Der/die/das Autor*_*in (als ich das Portraitfoto bei dem Artikel gesehen habe, dachte ich spontan, das ist doch ein Jungengesicht … wer sich so selbst darstellt, zeigt implizit, welche Probleme bei ihm oben auf der Prioritätenliste stehen) hat wirklich nichts kapiert. Wie die Prinzessin auf der Erbse jammert sie über die „Tabuisierung sexueller Identitäten“ und die „symbolischer Missachtung“ von extrem kleinen Minoritäten und merkt nicht, daß sie Teil einer Bewegung ist, die ca. 50% der Bevölkerung routinemäßig symbolisch und auch ganz praktisch mißachtet. Eine Bewegung, die in medialen und politischen Machtpositionen sitzt, hier z.B. in der Zeit und beim Deutschlandradio Kultur, und die von da aus ihre selektive Weltsicht (um nicht zu sagen ihren Tunnelblick auf ihre privaten sexuellen Probleme) und das zugehörige Framing von Bewertungskategorien zur Grundlage aller Debatten erklären kann.

      Das führt dann zu Fehlleistungen wie die Fixierung auf die AFD. Die AFD ist nach meinem Eindruck nur die Spitze des Eisbergs. Die Ablehnung der derzeitigen Machtposition der sexuellen Minderheiten und ihre mafiösen Verbindungen zur Politik geht weit in die gesellschaftliche Mitte hinein.

      Überraschend fand ich die vielen positiven Kommentare zu dem Artikel.

    • Wieder mal vordergründige, „Solidarität“ heischenende Agitprop, die „weiter so“ als Losung ausgibt.

      „Denn nicht Identitätspolitik an sich ist das Problem.“

      Doch, genau die ist das Problem.

      „Rechte Identitätspolitik erschließt soziale Welt nicht, sie verzerrt den Blick auf sie.“

      Alle Identititätpolitik ist rechts, auch und insbesondere die vermeintliche links-liberal-progressive.

      Die auch hier wieder propagierte „Verwandlung von Scham in Stolz“ ist der erste Schritt, die sine qua non, zum politisch organisiertem Hass.

  19. „The point is that the “golden era” of Obama, as one Iranian figure close to former President Ali Akbar Hashemi Rafsanjani put it, has come to an end. And this spells disaster for the pro-Iran appeasement camp.“

    https://www.algemeiner.com/2017/02/06/iran-and-its-appeasers-are-terrified-of-us-policy-shifts/

    Das erklärt die anti-Trump Hysterie zum guten Teil. Man stellt Trump als „Hitler“ und ähnliches hin, um das islamofaschistische Regime Irans zu decken und ihre Aliierten.

    „The next step forward would be to blacklist the Revolutionary Guards (IRGC) as a foreign terrorist organization.“

  20. Ich halte ja die Talkshow im TV (Maischberger et al.) für geplante Volksverdummung und Zeitverschwendung und sehe sie nur in seltenen Ausnahmefällen (am ehesten noch Hart aber fair). Passend zu meiner Meinung liefert Fischer im Recht wieder mal einen grandiosen Text über die Maischberger-Ausgabe, in der er Gast war:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/polizei-wir-pruegelknaben-fischer-im-recht/komplettansicht

    „Frau Maischberger weiß auch nichts Genaues. “

    „Die Uninformiertheit der Redaktionen solcher Formate ist Programm, viel mehr noch als die selbstgefällige Ahnungslosigkeit der zu Intellektuellen emporfantasierten Moderatoren.“

    Ansonsten hat er kübelweise Hate-speech-Post bekommen. Mal sehen, was das Ministerium für alle außer Männern dazu sagt.

    • Maischberger ist mit Abstand die beste und nicht mit dem Rest in einen Topf zu schmeissen.

      Und Herr Fischer ist ein ganz mieser Sophist, wie die Sendung klar gezeigt hat.
      Und für diese Erkenntnis danke ich Frau Maischberger, bzw ihrer Sendung.

      Frau Maischberg besitzt vielleicht nicht die grosse „Intellektualität“ eines Herrn Fischer, aber sie verfügt über eine viel wertvollere Befähigung, nämlich zur journalistischen Integrität. Genau das hat sie gross gemacht.

      Bei Fischer denke ich nur an „Deutschalnd — das Land der Richter und Henker“. Er passt ganz hervorragend zur mittlerweile antiliberalen, anti-demokratischen „Zeit“.

      • „Bei Fischer denke ich nur an „Deutschalnd — das Land der Richter und Henker“. Er passt ganz hervorragend zur mittlerweile antiliberalen, anti-demokratischen „Zeit“.“

        Nix für ungut, das sehe ich diametral entgegengesetzt. Fischer war einer der wichtigsten Opponenten gegen die antliberale Verschärfung des Sexualstrafrechts, er hat im Fall Gina-Lisa klar Stellung für den Rechtsstaat genommen usw.usw. Daß er einen sarkastischen, tw. ins hämische reichenden bzw. an eine Comedy-Show erinnernden Stil hat, paßt nicht so ganz zum Image eines Richters. Aber er erreicht die Leute damit, und fachlich kann ihm so gut wie keiner das Wasser reichen.

        • Deinen Einwand teile ich als Ansicht, er widerspricht nur dem Gesamtbild, welches Herr Fischer jedenfalls mir gab. keineswegs.

          Der Spruch mit dem „Henker“ ist natürlich ambivalent ironisch, insoweit Fischer alles andere als ein Henker zu sein scheint, da er Verbrechen mit seinen juristischen Fachtermini verkleinert, diminuiert. Aber damit schafft er ja den Platz als Steigbügelhalter der kriminellen Henker, die zu wenig bestraft werden.

          Nicht nur in Deutschland unterminiert die Justiz die Demokratie und masst sich an, Recht zu formulieren und Politik zu machen, unter dem Vorwand einer „lebendigen Verfassung“, die den Leuten auf einmal vorschreibt, was sie zu machen haben und auf der anderen viel zu permissiv bei Verbrechen ist, als ginge es nur um die Besserung des Verbrechers. Und daher beim Strafmass eine unglaubliche Toleranz entwickeln kann, was jeder, der sich auskennt nur als Ungerechtigkeit sehen kann.

          Und darum geht es beim „Henker“ ja, die schiere Ungerechtigkeit.

          Und das bringt die Maischberger-Sendung ziemlich unvermittelt konfrontativ rüber.

          Übrigens ist es selten, dass ich mal einen 180Grad Wechsel in der Wahrnehmung einer prominenten Figur erlebt habe. Das war so ein Fall. Wird bestimmt Vielen ein Licht aufgegangen sein. Und wie schon gesagt, das steht nicht im Widerspruch zu Fischers Verdiensten beim Erklären des Rechts, auch darin ist er ein Meister aus Deutschland.

        • Ups, Kommentar versehentlich abgeschickt.

          Wenn Fischer die Begriffe Raub und Diebstahl richtigstellt, „diminuiert“ er nichts.

          Was das „richtige“ Strafmaß angeht: das ist letztlich eine Abwägung, es geht nicht nur um Abschreckung und „Genugtuung“ für das Opfer, sondern auch darum, den Täter zu resozialisieren. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit hoher Strafen, und die stützen keine harte Law-and-Order-Politik. Dein Gerechtigkeitsargument ist erst recht verfehlt. Was wäre gerecht? Auge um Auge, Zahn um Zahn?

          Die Gegenseite hatte keine Argumente, da wurden überwiegend ziemlich dümmliche Anekdoten gebracht, für niemanden überprüfbar. Vor allem wurde mit Gefühlen der Betroffenen „argumentiert“, nichts sonst.

          Dass Kriminalität rückläufig ist, ist dir bekannt?

          Inwiefern Fischer antiliberal sein soll, verstehe ich genauso wenig wie mitm.

        • Ich fand tatsächlich die Sendung ziemlich skandalös, ganz wie Fischer. Von diesen Talkshows ist man ja einiges gewohnt, aber diesmal fand ich’s richtig krass. Was sollte diese Frau vom Blumenladen? Was hatte die überhaupt mit dem Thema zu tun? Dann die Doppelbesetzung der Polizeigewerkschaft, auf die Fischer schon in der Sendung aufmerksam machte. Diese ganze undurchsichtigen Storys, die andauernden Themenwechsel, die Angstmacherei, das völlige Ausbleiben von Fakten – z.B. Statistiken – in den Einspielern. Erstaunlicherweise war Christopher Lauer sachlicher und kompetenter als die gesamte Maischberger-Redaktion.

          Die Polizeigewerkschafterin kam mit einer ganz seltsamen Geschichte: Sie beklagt sich, dass sie nach einer Gerichtsverhandlung an der Cliquen des Angeklagten vorbei musste, und es wäre ja so schrecklich gewesen, dass sie sich von denen hat anglotzen müssen, glaubt dann, nachdem sie vorbei war, irgendwas gehört zu haben in Richtung „ich weiß, wo die wohnt“ – um dann völlig hysterisch im Kindergarten anzurufen, dass die ihr Kind bloß keinem Fremden aushändigen sollen. Ihre unguten Gefühle, ihre Panikreaktion sollten dann wohl ein „Argument“ sein. Dann glaubte sie noch, bei einer anderen Person erkennen zu können, dass sie vorhätte, Autos aufzubrechen, und war dann ganz empört, dass diese Person trotz ihrer Vermutungen nicht verurteilt wurde. Schließlich meinte sie noch, dass verurteilte Straftäter ihren Opfern nie wieder begegnen dürften. Das war dermaßen krank, was sie von sich gab, dass ich mich gewundert hab, dass Fischer da überhaupt noch mitdiskutiert hat.

        • „Dass Kriminalität rückläufig ist, ist dir bekannt?“

          Klar ist das so. Ich kenn aber selbst zahlreiche Fälle, deren Schilderung hier nicht erfolgen wird. Und da gibt es eben eine Zunahme, die man natürlich bequem „übersehen“ kann, wenn man auf den generellen Trend verweist. Es ist ja nicht umsonst, dass die Rechtsprechung so milde geworden ist. Es ist der Blick in den Rückspiegel.

          „Was sollte diese Frau vom Blumenladen?“

          Die Frau mit dem Blumenladen war der Fall von systematischer Kriminalität, die einfach hingenommen wird. Kennt jeder, der irgendwie Kontakt zur Realität hat. Besonders war, dass sie selbst „Ermittlungen“ angestellt hat und dadurch klar wurde, dass man das nicht wirklich erst nahm. Das toppte der Fischer dann noch mit seinem legalistischem Geschwafel.

          „Erstaunlicherweise war Christopher Lauer sachlicher und kompetenter als die gesamte Maischberger-Redaktion.“

          Welche „Redaktion“? Es trat doch nur Maischberger auf und die vermittelte lediglich.
          Das Problem mit Lauer lag auch weniger an seinen vorgebrachten Argumenten, sondern mit welcher Körpersprache und Gestus er die rüberbrachte. Ich denke, er wird von den Zuschauern noch wesentlich weniger günstig wahrgenommen worden sein als Fischer. Als aggressiv und höchst anmassend, besserwisserisch.

          „Das war dermaßen krank“

          Diese Art von Bedrohungen finden tatsächlich statt und ich sehe auch nicht, warum das Zeugnis unglaubhaft gewesen sein soll.

          Tja, jedem seine Wahrnehmung.

          Warum aber der Fischer anti-liberal ist?

          Er schreibt für eine Zeitung, die mMn antiliberal ist und verleiht der damit Prestige und Einfluss. Das ist schon ätzend genug.
          Aber seine relativistische und bagatellisierende Haltung zur Strafverfolgung tut der Liberalität auch nur einen Bärendienst. Liberalität ist nur unter dem Schutz des Gesetzes möglich. Und deshalb ist Fischer antiliberal, da er diesen Schutz wegnimmt und die Opfer der Gewalt ausliefert.

          „es geht nicht nur um Abschreckung und „Genugtuung“ für das Opfer, sondern auch darum, den Täter zu resozialisieren“

          Abschreckung? Null, durch schwache Strafen.
          „“Genugtuung“ für das Opfer? Das Ganze ist eine extreme Zumutung für das Opfer, welches damit, wenn es sich um „Clans“, „Banden“ oder kriminelle Zusammenschlüsse handelt. Und genau das sind die Probleme heute.
          „Täter resozialisieren?“ Die werden für ihr Verhalten ja nicht besonders bestraft, warum sollten die überhaupt ihr Verhalten ändern?

          Dass Justiz nichts mit Gerechtigkeit zu tun haben muss, heisst noch lange nicht, dass sie der Ungerechtigkeit Vorschub leisten muss. Und das tut sie.

          Zum Glück lässt sich das politisch ändern.

        • „…Diese ganze undurchsichtigen Storys, die andauernden Themenwechsel, die Angstmacherei, das völlige Ausbleiben von Fakten …“

          Das bringt es auf den Punkt.

          Meine eigene emprische Beobachtung ist, daß diese Talk-Shows schlecht sind und die Moderatorinnen oft regelrecht Propagandatechniken einsetzen, um ihren privaten politischen Standpunkt durchzudrücken (insb. in der Geschlechterdebatte).

          Man kennt auch genug Gründe, b>warum diese Talk-Shows schlecht sind, Fischer nennt einige.

          Extrem ärgerlich ist vor diesem Hintergrund der erhebliche politische Einfluß, den diese Shows haben. Das ganze ist Opium fürs Volk, es reduziert Politik auf Histörchen und Emotionen (und krumme Nasen und verschwitzte Gesichter), verkleidet sich aber als politische (Sach-) Debatte.

        • @Alex
          Besonders war, dass sie selbst „Ermittlungen“ angestellt hat und dadurch klar wurde, dass man das nicht wirklich erst nahm.

          Da wurde überhaupt nichts klar, denn zu den Hintergründen wurde nur sie selbst gefragt, und ihre Antwort war: Weiß nicht, warum die Polizei die Täter nicht ermitteln konnte. Weshalb bezeichnest du kleinere Diebstähle (im Bereich von 100€) als „systematische Kriminalität“? Weil es die schon immer gab? Wir wissen nicht, welche Möglichkeiten die Polizei überhaupt hatte, die wurde ja nicht gefragt (nicht recherchiert?), wir wissen auch nicht, ob die Dame selbst sich vielleicht sehr blöd angestellt hat, in was für einem Umfeld sie ihren Laden hat und was in dem Bereich an Kriminalität überhaupt üblich ist, welche Entwicklung es gibt.

          Wenn hier sachlich und fundiert berichtet worden wäre, hätte auch Herr Fischer sich dem nicht widersetzt.

          Welche „Redaktion“?
          Die Sendungsgestaltung (Einladung der Gäste, Einspieler, Fragen Maischberger s) geschieht durch eine Redaktion, bei Talkshows sind das übrigens externe (gewinnorientierte) Firmen.

          Die ARD hätte da gleich mal Mediewirkungsforschung betreiben können. Das gesteigerte Angstgefühl der Menschen wird ja durch solche Sendungen überhaupt erzeugt, das ist wie mit der Bildzeitung.

          Das Problem mit Lauer lag auch weniger an seinen vorgebrachten Argumenten, sondern mit welcher Körpersprache und Gestus er die rüberbrachte

          Ich kann Lauer auch nicht leiden und würde ihn auch nicht einladen. Das Problem war allerdings nicht Lauer, sondern dass Lauer – neben Fischer – der kompetenteste der Runde war.

          Diese Art von Bedrohungen finden tatsächlich statt und ich sehe auch nicht, warum das Zeugnis unglaubhaft gewesen sein soll.

          Erstens ist es lächerlich, diese Bedrohungen so aufzubauschen – da war ja kaum etwas Justiziables dahinter -, und zweitens gehst du auf ihren Radikalismus nicht ein: Sie hat unterschwellig lebenslange Freiheitsstrafen für kleinere Delikte gefordert.

          Und deshalb ist Fischer antiliberal, da er diesen Schutz wegnimmt und die Opfer der Gewalt ausliefert.

          Das tut er nicht, er vertritt lediglich die Meinung, dass der ausreichend ist, jedenfalls innerhalb der Justiz. Er widerspricht auch nicht einer besseren Ausstattung der Polizei (soweit es nicht um Videoüberwachung geht, aber selbst da widerspricht er nicht explizit, sondern erhebt nur Bedenken wegen des tiefen Eingriffs in unsere Privatsphäre).

          Für die Resozialisierung von Tätern wichtig sind schnelle und konsequente Strafen, nicht hohe Strafen. In den Fällen der Sendung kommt aber auch das Problem der Beweisbarkeit hinzu, man kann nicht die Unschuldsvermutung aushebeln, deshalb hätte man vernünftige Beispiele recherchieren müssen.

        • Nochmal dazu:
          Besonders war, dass sie selbst „Ermittlungen“ angestellt hat und dadurch klar wurde, dass man das nicht wirklich erst nahm.

          Was mir besonders klar wurde: Offenbar hatten die keine besseren Beispiele, um eine mangelnde Härte der Strafverfolgung zu belegen.

        • http://mobil.n-tv.de/mediathek/videos/politik/NRW-Gewerkschaftschef-Plickert-will-Frauenanteil-bei-Polizei-senken-article19188916.html

          Da wird behauptet, dass Polizistinnen härter von Gewalt betroffen sind als Polizisten. Kommt uns dieses Argumentationsschema nicht bekannt vor? („Besonders hart von Gewalt im Netz betroffen sind junge Frauen“)

          Könnte es nicht sein, dass diese neuerliche Sensibilität für Gewalt gegen Polizeibeamte erst dadurch aufgekommen ist, dass wir so viele Polizistinnen haben? Typisch ja auch, dass Beleidigungen jetzt als Gewalt gewertet werden.

        • @FS
          „Weshalb bezeichnest du kleinere Diebstähle (im Bereich von 100€) als „systematische Kriminalität“?“

          Die Blumenverkäuferin schilderte doch, dass es immer der gleiche Typ war, der immer wieder zum Klauen kam. Das meinte ich mit „systematisch“. Das mit dem selbstständigen Ermitteln des mutmasslichen Täters war das Sahnehäubchen die Untätigkeit der Polizei in solchen Fällen klar zu machen. Die Polizei bekam die Info über die Identität mitgeteilt und konnte nur feststellen „konnte nicht ermittelt werden“. Na, wenn das keine Farce ist… 😀

          „Wir wissen nicht, welche Möglichkeiten die Polizei überhaupt hatte“

          Du kannst hier nicht an das Nichtwissen appellieren. Es liegt in der Natur der Sache, dass Diskutanten Standpunkte mit begrenzter Sicht auf die Dinge haben. Die Blumenverkäuferin hat aber ein doch sehr abgerundetes und stimmiges Bild ihrer Erfahrungen präsenzieren können. Mehr kann man gar nicht erwarten.

          „Wenn hier sachlich und fundiert berichtet worden wäre, hätte auch Herr Fischer sich dem nicht widersetzt.“

          Der Fischer will sich gar nicht mit konkreten Sachen beschäftigen und darauf eingehen, der hat eine völlig verschiedene Perspektive. Und warum sollte es nicht so sein, dass in einer Diskussion auch mal Leute verschiedener Perspektiven „aufeinanderprallen“? Sagt doch auch was über den Realitätssinn der Menschen aus. Das ist etwas, was man beim Diskutieren viel, viel einfacher mitbekommen kann als beim Lesen geschliffener Zeitungs-Artikel.

          „dass Lauer – neben Fischer – der kompetenteste der Runde war.“

          Sorry, aber für mich haben sich beide nur als ideologisch abgehobene Irrläufer präsentiert. Aus einer anderen Perspektive mag das ja ungeheuer „kompetent“ erscheinen.

          „Sie hat unterschwellig lebenslange Freiheitsstrafen für kleinere Delikte gefordert.“

          Keine Ahnung, was du meinst. Die Antagonisten von Lauer und Fischer haben in erster Linie nur rübergebracht, dass es Probleme gibt. Und die Sendung brachte insgesamt rüber, dass Leute wie Lauer und Fischer die eigentliche Ursache dieser Probleme zu sein scheinen. Und daran hat Maischberger sicher nicht schuld oder hätte das eingefädelt. Bzw das spielte keine Rolle: der einzige coole Moment von Lauer war, als er den doch ziemlich propagandistischen Clip mit seiner dramatischen Hintergrundmusik in seiner Mache ziemlich runterlaufen liess. War der einzige Moment eines Realitätsbezugs des Ideologen-Duos Lauer/Fischer.

        • Die Polizei bekam die Info über die Identität mitgeteilt

          Das wurde lediglich suggeriert. In einem Fall war es jemand, den sie beim Diebstahl filmte und auf Facebook erkannt zu haben meinte. Vielleicht hatte die Polizei da Zweifel oder konnte keine persönlichen Daten ermitteln. Es wird einfach behauptet, dass die Polizei untätig sei, ohne dass die Maischberger-Redaktion weiter nachgeforscht hat. Bei einem anderen Fall hatten sie nur eine Frau die einen Schwächeanfall vortäuschte. Das ist nur leider schwer zu beweisen, und die Komplizin, die die eigentliche Tat beging, war eben nicht zu ermitteln. Was hätte man machen sollen – foltern, bis man die Personalien bekommt?

          Es liegt in der Natur der Sache, dass Diskutanten Standpunkte mit begrenzter Sicht auf die Dinge haben. Die Blumenverkäuferin hat aber ein doch sehr abgerundetes und stimmiges Bild ihrer Erfahrungen präsentieren können. Mehr kann man gar nicht erwarten.

          Stimmig heißt nicht wahr. Man sollte schon beide Seiten befragen. Abgesehen davon sind das keine großen Delikte, deshalb hat man versucht, die Sache als „Raub“ aufzubauschen. Sehr unseriös.

          Es gibt ja durchaus Berichte, dass die Polizei in Berlin bestimmte Straftaten aufgrund von Überlastung nicht verfolgt. Daraus hätte man eine seriöse Sendung machen können, hätte allerdings mit dem Thema „Polizei als Prügelknaben“ nicht zu tun.

          Die Blumenfrau diente nur dazu, Emotionen zu erzeugen. Interessant nebenbei, dass 90% der Sendung sich um Frauen als Opfer drehte. Auch der Bodybuilder hat anfangs vage rumlamentiert, wurde aber nicht so aufgegriffen.

          Der Fischer will sich gar nicht mit konkreten Sachen beschäftigen und darauf eingehen, der hat eine völlig verschiedene Perspektive.

          Fischer hat ja gerade bemängelt, dass die Fälle nicht konkret genug sind, um sie beurteilen zu können. Darüber hinaus liegt es Fischer offenbar sehr am Herzen, die Bevölkerung über wichtige Grundlagen des Strafrechts aufzuklären. Anders kann ich mir auch nicht erklären, warum er sich überhaupt in solche Schlammschlachten begibt.
          Es gibt auch eine Audioaufzeichnung von einer Diskussion zu dieser Interaktiven Sendung mit dem Flugzeugabschuss, in der er ebenso wie ein Außenseiter dasteht. Er diskutiert weit über dem Niveau der übrigen Teilnehmer, die einfach keine Lust haben, sich mit der manchmal komplexen Wirklichkeit der Strafjustiz auseinanderzusetzen, dafür aber glauben, alles beurteilen (und Missstände anprangern) zu können.

          Ich finde die Haltung Fischers wohltuend, gerade weil er sich nicht auf einseitige Perspektiven einlässt.

          Zu der unterschwelligen Forderung lebenslanger Freiheitsstrafen: Die Streifenpolizistin (die, was unterschlagen wurde, auch Ehefrau des stellvertretenden Vorsitzenden der Wendtschen Polizeigewerkschaft ist), beklagte sich darüber, dass ein Straftäter nach Verbüßung der Strafe die Möglichkeit hatte, in derselben Straße aufzukreuzen, in der auch das damalige Opfer wohnt. Wie sollte man dem denn entgegenwirken? Lebenslanger Platzverweis, lebenslängliche Haft, Sicherheitsverwahrung? Es ging hier nicht um schwerere Verbrechen.

          Wenn man von mangelndem Realitätssinn sprechen will, würde ich den nicht bei Fischer verorten.

        • @FM
          „deshalb hat man versucht, die Sache als „Raub“ aufzubauschen. Sehr unseriös.“

          Unter einem Diebstahl stellt man sich halt vor, dass der heimlich geschieht. Wenn man jemandem aber physisch auf die Pelle rückt, dann ist das schon als Raub zu bezeichnen. Vielleicht hätte sich Herr Fischer ja dazu herabgelassen, dies anzuerkennen, wenn das Opfer, die Blumenverkäuferin, wenigstens verletzt worden wäre, die Justiz brauch ja handfeste Beweise.

          Problem ist: wir sind in dieser Sendung nicht vor Gericht und daran kann auch Herr Fischer nichts ändern. Möge er uns weiter in der „Zeit“ über das richtige Rechtsverständnis belehren, ein Monopol auf Gerechtigkeit wird er damit genausowenig erlangen wie seine Kollegen da mit ihrer „sozialen Gerechtigkeit“.

        • Problem ist: wir sind in dieser Sendung nicht vor Gericht und daran kann auch Herr Fischer nichts ändern.

          Problem ist: Talkshows sind inzwischen Ort der politischen Debatte. Es wird nicht mehr zitiert, was Politiker im Bundestag, sondern was sie in Talkshows von sich geben. Etwas überspitzt gesagt.

          Nochmal: Genau solche Sendungen sorgen für ein Klima der Angst (neben den anderen Zukunftssorgen, die Fischer in der Sendung aufzählte). Die Öffentlich-Rechtlichen betätigen sich erst antiaufklärerisch und beklagen dann ein postfaktische Zeitalter.

          Besser Fernseher aus lassen.

        • Noch ein Aspekt, der in der Sendung nicht zur Sprache kam: Wie muss man sich das eigentlich vorstellen, wenn jeder gefilmte Diebstähle ins Netz gestellt würde? Da dürfte doch einiges an Material zusammenkommen. Soll dann die Polizei jedesmal die Bevölkerung zur Mithilfe aufrufen? Wie soll man mit den Persönlichkeitsrechten der Verdächtigten umgehen?

        • @FS

          Wenn es alles so rosig ist und Kriminalität nur auf dem Rückzug…. ist das hier Populismus?

          „Besser Fernseher aus lassen.“

          Dem Pressevolk sollte man schon ab und zu auf´s Maul schauen 😉

          „Wie soll man mit den Persönlichkeitsrechten der Verdächtigten umgehen?“

          Da habe ich nur drauf gewartet, dass Fischer oder Lauer die Blumenhändlerin diesbezüglich kritisiert. Sie haben es wohl nur deshalb unterlassen, weil es sie selbst allzu schlecht hätte aussehen lassen.

        • Wenn es alles so rosig ist

          Du machst grad ein neues Thema auf. Rettungskräfte sind übrigens nicht darin geschult, sich gegen Angriffe zu wehren oder auf Beleidigungen souverän zu reagieren.

          Und dass man über Missstände diskutieren kann, wenn man das seriös macht, sagte ich bereits (Beispiel Überlastung der Polizei).

          Zu den Persönlichkeitsrechten von Verdächtigen: Gelten für dich nicht? Was ist, wenn es da Irrtümer über den Tatbestand gibt? Vielleicht ist nicht alles, was wie ein Diebstahl aussieht, wirklich ein Diebstahl. Es hat gute Gründe, dass die Polizei zurückhaltend dabei ist, die Bevölkerung in Ermittlungen einzubeziehen. In der guten alten Zeit wurden bei Aktenzeichen XY auch nur ältere Fälle gezeigt, und ausschließlich schwere Verbrechen. Was ist z.B., wenn der U-Bahn-Treter zuvor von dem Opfer auf die gleiche Weise getreten wurde, dies aber erst später ermittelt wird? Muss dann, als ausgleichende Gerechtigkeit, auch vom Opfer ein Video hochgeladen werden, damit nun beide dem Hass der Öffentlichkeit preisgegeben sind?

          Selbst Wendt sagte in der Sendung, dass er von solchen Privatermittlungen nichts hält. Sowas gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit.

  21. Zana Ramadani: „Die muslimischen Frauen herrschen in der Familie“:

    Ex-Femen-Mitglied Zana Ramadani, die sich nach Eigenaussage eher als Humanistin, denn als Feministin verortet, durchbricht mit ihrem im März erscheinenden Buch offenbar klassische radikalfeministische Dogmen in einem wesentlichen Punkt: Anstatt Männern einseitig die Unterdrückerrolle zuzuweisen und Frauen eine genauso einseitige Opferrolle analysiert sie in ihrem kommenden Buch „Die verschleierte Gefahr: Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen“ kritisch die Mitverantwortung orthodox-konservativ-islamischer Mütter für die konservativ-islamische Geschlechterrollensozialisation und dadurch entstehende Integrationsprobleme.

    »Der Islam gehört nicht zu Deutschland«, sagt Zana Ramadani. »Muslime gehören zu Deutschland – aber nur, wenn sie sich dieser Gesellschaft anpassen.« Doch das kann nicht gelingen, solange die überkommenen Regeln einer vormodernen Religion auf die heutige westliche Welt angewendet werden und muslimische Mütter frauenfeindliche Werte an ihre Söhne und Töchter weitergeben. Ramadanis Forderung: »Wir sollten in Deutschland weniger über Islamkritik debattieren und mehr über die negativen Ausprägungen dieser Religion, einschließlich des Terrorismus.« Zana Ramadani ist die Anlaufstelle der Medien, wenn eine authentische weibliche und islamkritische Stimme gefragt ist. Die ehemalige Femen-Aktivistin, die mit aufsehenerregenden Frauenrechtsaktionen für Furore sorgte, ist heute CDU-Mitglied. Als Tochter einer muslimischen Einwandererfamilie nennt sie Dinge beim Namen, die sich sonst kaum jemand sagen traut: »Die muslimischen Frauen herrschen in der Familie. Ihre Töchter erziehen sie zu willenlosen Lemmingen, ihre Söhne zu verwöhnten Machos. Und weil diese Hätschel-Machos damit im Leben scheitern, zu den nächsten Radikalen. Zu den nächsten Terroristen. « In ihrem mit Spannung erwarteten Buch plädiert sie für eine offene, schonungslose Auseinandersetzung.

    http://www.bol.de/shop/home/suche/;jsessionid=5dcf1caf4b684d5e8b221029d3ebf817.tc3p?sq=zana+ramadani&sswg=ANY&timestamp=1486492216392

  22. Habe ich hier eigentlich schon auf dieses Sonderheft des Journal of Neuroscience Research hingewiesen, in dem die blank-slate-These massivst unter Beschuß benommen wird:

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jnr.v95.1-2/issuetoc

    An Issue Whose Time Has Come: Sex/Gender Influences on Nervous System Function

    January/February 2017, Volume 95, Issue 1-2

    Issue edited by: Larry Cahill

    Das ist eine riesige Fundgrube. Alle Artikel als PDF frei zugänglich.

  23. Da kann Nordkorea sich freuen, dass die USA so regressiv sind:

    (satire)

  24. Thomas Fischer gendert neuerdings:

    Und es gibt eine Mehrheit von pflichtbewussten, bürgerorientierten, menschenfreundlichen PolizeibeamtInnen, die sich nicht als Oberrichter und Rechtspolitiker aufspielen wollen.

    Keine Ironie. Was ist los?

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