Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 27. Januar 2017

Was sagt ihr eigentlich zu Martin Schulz als SPD Kanzlerkandidat?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Martin Schulz für die SPD als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen (auch wenn es gegenwärtig noch eher nach einer großen Koalition mit Merkel als Kanzlerin aussieht).

Aus seinem Wikipediaartikel:

Schulz wurde 1955 in Hehlrath als jüngstes von fünf Kindern geboren. Sein Vater war Polizeibeamter im mittleren Dienst und entstammte einer sozialdemokratisch orientierten Bergmannsfamilie. Seine Mutter Clara hatte einen streng konservativ-katholischen Familienhintergrund und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des CDU-Ortsverbands Würselen.[4] Von 1966 bis 1974 besuchte er das private katholische Heilig-Geist-Gymnasium der Missionsgesellschaft der Spiritaner im Würselener Stadtteil Broich. Nachdem er die elfte Klasse zweimal nicht bestanden hatte, musste er die Schule im Juli 1974 mit der Fachoberschulreife verlassen.[5]

Mitte der 1970er-Jahre wurde Schulz zum Alkoholiker. Über diese Zeit stellte er fest: „Ich war ein Sausack und kein besonders angenehmer Schüler“.[6] Seit 1980 lebt er abstinent.[7]

Nach einem Jahr der Arbeitslosigkeit absolvierte Schulz von 1975 bis 1977 eine kaufmännische Ausbildung zum Buchhändler.[8][9] In den fünf Jahren nach Abschluss der Lehre war er bei verschiedenen Verlagen[10] und Buchhandlungen tätig, bis er im Jahr 1982 mit seiner Schwester Doris eine eigene Sortiments- und Verlagsbuchhandlung in Würselen gründete, deren Mitinhaber er bis 1994 war.[11]

Schulz ist römisch-katholischer Konfession und mit der Landschaftsarchitektin Inge Schulz[12] verheiratet.[13] Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Würselen.[14] Neben Deutsch spricht er auch Französisch, Englisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, laut Spiegel jeweils fließend.[5][15]

Als heranwachsender Mann auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz trat Schulz im Alter von 19 Jahren in die SPD ein und engagierte sich ab 1974 bei den Jusos. Im Jahr 1984 wurde er in den Würselener Stadtrat gewählt, dem er knapp zwei Wahlperioden als SPD-Stadtverordneter bis 1998 angehörte. 1987 wurde er Bürgermeister von Würselen. Mit 31 Jahren war er damals der jüngste Bürgermeister Nordrhein-Westfalens. Dieses Amt übte er bis 1998 aus.

Europapolitiker (1994 bis 2017)
Bei der Europawahl 1994 wurde Schulz ins Europäische Parlament gewählt und war zwischen 2000 und 2004 Vorsitzender der deutschen SPD-Landesgruppe. In dieser Funktion spielte er eine entscheidende Rolle beim Austritt des SPD-Abgeordneten Willi Rothley. Der hatte sich für einheitliche Diäten von 9053 Euro brutto für alle EU-Abgeordneten eingesetzt. Martin Schulz engagierte sich dagegen. Rothley kritisierte dessen Haltung: Schulz und andere deutsche Abgeordnete hätten „unterstützt von der deutschen Boulevard-Presse massiven Druck auf die Bundesregierung ausgeübt“ und dadurch die Reform verhindert. Rothley erklärte daraufhin seinen sofortigen Austritt aus der SPD-Gruppe innerhalb der sozialistischen Fraktion.[16]

Seit der Europawahl 2004 hat er den Vorsitz der Sozialistischen Fraktion im Europaparlament inne. Er folgte in dieser Position dem Spanier Enrique Barón Crespo. Seit dem 13. November 2009 ist er neuer Europabeauftragter der SPD, um die Koordinierung der Parteiarbeit mit der EU-Politikebene zu verbessern. Er ist ferner Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland.[17]

Nach der Europawahl 2009 erreichte Schulz Aufmerksamkeit, als er eine schnelle Zustimmung seiner Fraktion zu einer zweiten Amtszeit der Kommission Barroso verhinderte und stattdessen zusammen mit dem grünen Fraktionsvorsitzenden Daniel Cohn-Bendit den belgischen Liberalen Guy Verhofstadt als Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten ins Spiel brachte.[18] Später lockerte Schulz jedoch seinen Widerstand und forderte nur noch, dass Barroso auf bestimmte politische Bedingungen der Sozialdemokraten eingehen müsse.[19] Im Gegenzug kam es zu einer informellen Einigung zwischen der konservativen EVP und der SPE, nach der Schulz im Jahr 2012 dem polnischen EVP-Mitglied Jerzy Buzek als Präsident des Europäischen Parlaments nachfolgen sollte.[20] Anfang Juni 2011 kündigte er auch formell an, dass er für dieses Amt kandidieren wolle.[21] Am 17. Januar 2012 wurde Schulz im ersten Wahlgang mit der erforderlichen Mehrheit zum Präsidenten des Europaparlaments gewählt.[1] Bei dem Parteitag der SPD im September 2013 wurde er mit knapp 98 Prozent zum Europabeauftragten gewählt. Er erzielte mit Abstand das beste Ergebnis des neuen SPD-Vorstands.[22]

Am 1. März 2014 wurde Schulz auf dem Kongress der Europäischen Sozialisten mit 91,1 % der Stimmen zum gemeinsamen Spitzenkandidaten für die Europawahl 2014 gewählt.[23] Er strebte die Kommissionspräsidentschaft an, allerdings ging die Fraktion aus der Wahl nur als zweitstärkste Kraft hinter der Europäischen Volkspartei hervor. Die Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament wählte Schulz in ihrer Sitzung am 18. Juni 2014 in Brüssel zum Vorsitzenden der Fraktion.[24] Dieses Amt legte er nieder,[25] als er am 1. Juli 2014 mit 66,8 % erneut zum Präsidenten des Parlaments gewählt wurde.[26] Dies geschah auch aufgrund einer geheimen am 10.1. 2017 veröffentlichten Vereinbarung mit Manfred Weber, die Schulz die Unterstützung der EVP-Fraktion bei der Wahl sicherte. Schulz war seit der Europawahl 2004 Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Diese Fraktion trägt seit der Europawahl 2009 den Namen Progressive Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D). Laut Kritikern hat Schulz in seiner Amtszeit an der politischen Marginalisierung der kleinen Fraktionen im EP gearbeitet.[27]

Wechsel in die Bundespolitik (ab 2017)
Am 24. November 2016 kündigte Schulz seinen Wechsel in die Bundespolitik an. Er wollte nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Präsident des Europäischen Parlaments kandidieren und stattdessen auf Platz eins der nordrhein-westfälischen SPD-Landesliste bei der Bundestagswahl 2017 antreten. Den Posten des EU-Parlamentspräsidenten beanspruchte die konservative Europäische Volkspartei für sich, so dass eine weitere Kandidatur von Schulz als nicht chancenreich angesehen wurde. Sein Nachfolger wurde schließlich im Januar 2017 Antonio Tajani. Am 24. Januar wurde bekannt, dass er für die Bundestagswahl am 24. September 2017 als Kanzlerkandidat nominiert wurde. Außerdem soll er den Parteivorsitz der SPD von Sigmar Gabriel übernehmen. Beides muss noch von Parteivorstand und -mitgliedern per Votum bestätigt werden.[28]

Politische Haltungen
Schulz setzt sich für eine Stärkung Europas und der europäischen Institutionen ein. 2016 legte er mit dem Vizekanzler Sigmar Gabriel einen Zehn-Punkte-Plan für eine Reform der EU vor. Darin wird eine „Verschlankung“ der europäischen Strukturen und ein Aufbau einer handlungsstarken europäischen Regierung gefordert, die unter der Kontrolle des Europäischen Parlaments steht.[29][30][31]

Schulz betonte immer wieder, die Europäische Union sei das beste Mittel zur Abwehr der „Dämonen des 20. Jahrhunderts“ wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. „Zerschlagen wir die Instrumente, mit denen wir die Dämonen bannen, dann setzen wir sie wieder frei“, warnte Schulz 2016 nach dem Austritts-Votum des Vereinigten Königreichs.[30] Er gehört zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Ob er sich bisher zu Männerthemen geäußert hat ist mir nicht bekannt.

Was haltet ihr von ihm?

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Responses

  1. Was ist die SPD?

    • und wer ist überhaupt Martin Schulz?

    • SPD=Sozialdemokratische Partei Deutschlands, ziemlich alt. 150 Jahre fast.

      Martin Schulz war lange Chef vom Europaparlament.

      Guter Mann. Besser als Gabriel.

      Schlimm ist das Bashing gegen ihn als Nichtakademiker. Einfach nur krank.

      Wir kennen mehr als genug Leute mit Abitur, die strunzdumm sind. Siehe Gender Studies.

      Schulz macht den Wahlkampf spannend, auch wenn er chancenlos gegen mich ist.

      • Genau der richtige Handlanger für dich 😉

      • Ich wette du würdest ganz hinter ihm stehen 😉

  2. Diese meine Meinung kann echt unbegründet sein, aber ich habe bei EU-Politikern immer den Eindruck das die im eigenen Land eigentlich keiner mehr haben will… Scharping, Stoiber, usw.

    • In das EU-Parlament, vor allem in die Kommission, haben die EU-Länder schon immer ihre dümmsten, hinterlistigsten und toxischsten Politiker entsorgt.

      • Manche Peinlichkeiten landeten auch in der Kommission, ich sage nur Öttinger.

    • aber ich habe bei EU-Politikern immer den Eindruck das die im eigenen Land eigentlich keiner mehr haben will…

      Bei einigen war das sicher der Fall. Man sprach dann von „wegloben“.

  3. „Johano Strasser, Mitglied der der Grundwertekommission der SPD, über Martin Schulz, den Kanzlerkandidaten der SPD: Ich glaube, dass Martin Schulz für den besseren Teil Europas steht. Er steht für das Parlament, er steht für die Menschenrechtsorientierung dieses Europas und das verkörpert er auch ausgesprochen glaubwürdig. …. Für die Welt insgesamt ist es von größter Bedeutung, dass Europa ein Hort der Demokratie und der Menschenrechte bleibt, und darum geht es im Augenblick.“

    Und im nächsten Augenblick?

    Egal, „der Mann ist sauber“.

    http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_der_mann_ist_sauber

  4. * Schulz hat mich in der EU so begeistert, dass mir jeder andere lieber ist
    * Es ist toll, dass die SPD von oben entscheidet, wer Kandidat wird – Das ist so basisdemokratisch

    • Da die SPD Karin eine realistische Chance hat, den Kanzler zu stellen, ist der Andrang wahrscheinlich auch nicht so groß. Die Gefahr ist hoch für eine Niederlage verantwortlich gemacht zu werden.
      Andererseits lockt eine Regierungsbeteiligung

  5. “ Sage und schreibe 69 Prozent der Bundesbürger gaben bei einer aktuellen Umfrage an, sie fänden Martin Schulz sympathisch. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass ihn nur etwa 9 Prozent der Bürger kennen.“

    http://www.der-postillon.com/2017/01/8-schulz.html

    • 🙂

      Wie sagte schon Albert Einstein in Bezug auf Fake News: „Das Meiste im Internet entspricht immer noch der Wahrheit!“

    • Oder auch:
      http://www.morgengagazin.com/politik/der-kandidat-der-kleinen-leuten/

      *g*

      • >>> n seiner Stelle wird der ehemalige
        >>> EU-Parlamentspräsident Martin
        >>> Schulz die SPD™ unter 20% führen

        Auf das Wahlergebnis der SPD bin ich wirklich gespannt. Nach Wahlumfragen liegt die SPD ja angeblich zur Zeit bei ca. 21-23%. Da die Umfrageinstitute in der letzten Zeit ja eher wegen geringerer Kompetenz auf dem Gebiet der Umfragen aufgefallen sind, dürfte die SPD vermutlich schon längere Zeit eher bei 17-19% und somit schon jetzt unter 20% liegen.

        Wenn man dann noch bedenkt, dass die SPD als streng männerhassende Partei schon wieder keine Frau an die Spitze lässt und Martin Schulz auch nicht unbedingt den optischen Bedürfnissen weiblicher Wähler entspricht, könnte das auch noch so manche weibliche Wählerstimme kosten.

        Es ist schon fast tragisch. Da plärrt eine wie Frau Schwesig herzzerreißend jahrelang zusammen mit ihrem Wackeldackel Heiko Maas, dass Frauen die bemitleidenswertesten Geschöpfe seien und selbst in der frauenpampernden SPD lässt sich kaum eine Frau finden, die bereit wäre, Verantwortung für den Saftladen zu übernehmen.

        Da musste man schon einen ausgraben, den man wohl mal wegen fehlender Vermittelbarkeit zur EU abgeschoben hatte. Aber die SPD hat halt nur noch „Spitzen“-Personal.

        Die SPD ist meiner Meinung nach wirklich in jeder Hinsicht vollkommen überflüssig geworden und steht außer für ideologischen Männerhass und widerliche Scheinheiligkeit für gar nichts mehr.

        Aber gut, lassen wir uns überraschen. Ich gehe ohnehin davon aus, dass vor den Wahlen noch irgendetwas Dramatisches passieren wird (z.B. Zusammenbruch des Euro, was der Mainstream bzw. die gleich maschierende Propaganda-Presse dann Putin oder Trump in die Schuhe zu schieben versuchen werden).

        Hatte die Regierung nicht vor ein paar Monaten die Bevölkerung schon aufgefordert, dass jeder Bürger sich besser Notstandsvorräte anlegen sollte.

        http://www.n-tv.de/politik/Buerger-sollen-Vorraete-fuer-zehn-Tage-anlegen-article18468586.html

        Warum hat die Regierung das wohl getan? Ich meine, im Falle des Zusammenbruchs der Währung würde es halt durchaus sinnvoll erscheinen, solange das Geld dann überhaupt noch einen wert haben sollte.

        Ohh, ich sehe gerade, dass der möglicherweise künftige Botschafter der Amis auch schon recht sicher davon ausgeht, dass der Euro in Kürze kollabieren wird und er darauf wetten würde.

        https://www.welt.de/wirtschaft/article161530699/Trumps-Top-Diplomat-prophezeit-den-Kollaps-des-Euro.html

        Wer weiß dann schon noch, ob die Wahlen im Herbst überhaupt noch stattfinden werden. Da könnten dann noch so eine Notstandsgesetze auf uns zukommen, die totalitären Unrechtsstaaten dann immer ähnlicher sehen könnten.

        Das Jahr könnte jedenfalls sehr interessant werden!

  6. Ein schmieriger korrupter gehirngewaschener Lobbyistenarschlecker.
    Leicht fernzusteuern, garantiert ein paar eklige Leichen im Keller (sonst kommt keiner so hoch) und dumm wie 20m Feldweg.

    • Das ist jetzt nicht fair.
      Ein Feldweg als solcher wird oft unterschätzt.

  7. „Was sagt ihr eigentlich zu Martin Schulz als SPD Kanzlerkandidat?“

    Also, ich halte generell nicht viel von politischen Parteien und Kanzlerkandidaten.
    Ich empfehle diesbezüglich das schöne Buch der französischen Philosophin (und Anarchistin) Simone Weil:

    Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien

    https://www.amazon.de/Anmerkung-generellen-Abschaffung-politischen-Parteien/dp/3037340592/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1485540350&sr=1-3&keywords=simone+weil

  8. Schulz kriegt das merkwürdige Kunststück fertig, oft ziemlich polterig daherzukommen und trotzdem wie ein Langweiler und ne Schlaftablette zu wirken. Hat ein Charisma wie ungefähr Siegmund Gottlieb. Da hat schon Waldi Hartmann mehr. Wenn Schulz staatsmännisch wirken will, wirkt es immer peinlich. Wenn er jovial wirken will allerdings auch. Immer wenn er davon spricht, dass die Demokratie und die Menschenrechte zu verteidigen seien, höre ich bei ihm raus, dass er eigentlich den europäischen Zentralismus meint, der Leuten vorschreiben will, was sie unter Demokratie und Menschenrechten zu verstehen haben. Ein Parteisoldat aus der zweiten Reihe, nie durch eigene Ideen aufgefallen, nur so weit hoch gekommen, weil er sich irgendwo lang genug den Hintern platt gesessen hat.

    Von Schulz ist nichts zu erwarten, außer ein gepflegtes Weiter-So. Aber dann kann man auch gleich Mutti wählen.

    Der ist ein Bürokrat, ein Technokrat und ein Zentralist. Volker Pispers kann seinen alten Gag wieder mal recyceln:
    Merkel oder Schulz? Ach, drück ab!

    • „Martin Schulz – Eine Satire

      Martin Schulz, geb. am 20. Dezember 1955 in Hehlrath, einem Ort, dem die Band ACDC den Song „Highway to Hell“ widmete, hält das Patent auf eine der urdeutschesten Erfindungen: Die lindgrünrote Teppichfliese. Die Idee dazu, sei ihm morgens vor dem Spiegel gekommen, so Schulz.“

      https://emannzer.wordpress.com/2015/10/11/martin-schulz-eine-satire/

  9. Schulz ist eine lame duck, bevor er angefangen hat. Ich bin sicher er verschwindet wieder, sobald die SPD realisiert, dass sie mit ihm keine Chance hat und stattdessen kommt Scholz oder so in Betracht. Mal sehen.

    Bei Tichy hat das Fritz Goergen gut zusammengefasst:
    http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/martin-schulz-koeder-fuer-angler-nicht-fuer-fische/

    O-Ton Schulz:
    „Mit mir wird es kein Bashing gegen Europa geben. Mit mir wird es keine Hatz gegen Minderheiten geben.“ „Ich sage in dieser auseinanderdriftenden Gesellschaft allen Populisten und den extremistischen Feinden unserer Demokratie hier entschieden den Kampf an.“

    Also genau in den Themen, in denen die SPD ohnehin schwächelt, schwächelt Schulz besonders. Fehlt nur noch, dass er den LBGT-irgendwas neue Sonderrechte und besondere Aufmerksamkeit verspricht und auf gender-gaga-Sprache schnattert.

    Dass die SPD so jemanden aufstellt, sagt mehr über ihren Zustand aus, als ihr lieb sein kann…. ich werde ihr nicht nachweinen.

  10. Die EU ist am Auseinanderfliegen, die Briten wollen raus, der Euro ist immer noch am Bröckeln, die Banken sind nicht Stabil, Griechenland ist nicht „gerettet“, In Italien wackelt nicht nur die Erde sondern auch die Banken und der Staatshaushalt, in Schweden und Österreich sind Rechtsnationale Partein die stärksten Parteien, in Italien Frankreich, Niederlande und Deutschland kommen Anti Eu Parteien auf 15-30%, in so ziemlich allen Südlichen EU Ländern herrscht hohe Jugend Arbeitslosigkeit.

    Und die SPD hat keinen anderen Kandidaten als einen EU-Politiker der noch mehr EU, Menschenrechte, pro Asyl usw. fordert und die obigen Problem nicht sehen/ansprechen will und nicht akzeptieren will das die EU-Bürokratie daran mitschuld ist.

    Tja

    Falscher Kandidat mit falschem Programm, aber wenn jetzt nicht noch ein großer Terroranschlag in Deutschland passiert könnte es doch noch für 20-25% reichen und wieder Juniorpartner mit der CDU die wohl bei ca. 33-38% landen wird.

  11. Mit Schulz hat die neue Bundesregierung sicherlich den „heissen Draht“ zum EU „Paralment“, wo all die Kasper sitzen. Daher muss er Vizekanzler sein.

    Kauder von der CDU hörte sich im Morgenmargazin angetan vom Schulz an, ihn vordergründig kritisierend (wie bei einem Fussballspiel sei es, der Gegner egal, auch wenn es jetzt dieser besonders zugkräftige Kandidat ist, blah, blah)

    Ich finde es ja auch immer gut, wenn die Ministerien reihum rochiert werden, dann erahnt man, dass Befähigung hier keine Rolle spielen kann. Kein Wunder, dass das Quotendenken in solch einem Umfeld immer wichtiger wird.

    Wohin will die EU eigentlich? Das müsste doch der Wahlkampfslogan der SPD sein… Aber nein: da ist einfach von Gerechtigkeit die Rede, der vollen, ohne Zusatz.

  12. Die deutsche Demokratie ist grausam. Im Prinzip haben genug Leute genug von Merkel. Aber alles, was die Konkurrenz aufbieten kann, ist Martin Schulz.

    • die sind alle nicht mehr ganz frisch.

  13. Aus der Rubrik „Dönchs Finanzen“
    Focus, 12. März 2013:

    Sein Lieblingsspruch: „Ihr seid alle entlassen!“

    EU-Parlamentspräsident Schulz: Unser größter Wichtigtuer in Brüssel

    Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments, liebt sich, seine Macht und sonst gar nichts. Statt für deutsche Interessen zu kämpfen, will er „Eurobonds“ durch die Hintertür einführen – indem er sie als „Schuldentilgungsfonds“ tarnt.

    Eigentlich sollte man über Martin Schulz nur lächeln. Über seine grenzenlose Eigenliebe, sein Machtgehabe und seine Wichtigtuerei. Doch der Mann ist gefährlich.

    http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/sein-lieblingsspruch-ihr-seid-alle-entlassen-eu-parlamentspraesident-schulz-unser-groesster-wichtigtuer-in-bruessel_aid_937381.html

    Und Das will Kanzler werden?
    Man bewahre uns vor sowas!

  14. Das hier ist noch viel besser:

    „Lange hatte CSU-Chef Seehofer für ein Comeback Guttenbergs geworben, nun ist es offenbar soweit: Karl-Theodor zu Guttenberg soll einem Bericht zufolge zum Zugpferd der Partei im Bundestagswahlkampf werden.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161604083/Guttenberg-kehrt-in-die-deutsche-Politik-zurueck.html

    Der hat das Zeug zum Bildungsminister! Mindestens.

    • Besser Wirtschaftsminister, der uns vor chinesischen Plagiaten schützt.

      Aber er macht nur PR für die CSU, kandidiert nicht für den Bundestag. Ist auch besser so.

      Dieser Typ ist das Paradebeispiel für die Kaputtheit von Konservativen und Wessis. Stichwort Sozialprestige, bürgerlicher Standesdünkel etc. Ohne Doktortitel hätte er Kanzler werden können. Aber seine kaputte Persönlichkeit hat er durch das Plagiat und vielmehr das Denken dahinter offenbart.

      Merke: Ossis bisher nicht betroffen von Plagiatsskandalen. Linke auch nicht.

      Ergo: Konservative sind einfach ziemlich kaputt.

      Disclaimer: Da hilft auch keine Frau Hinz. Ossis! Gründet einen eigenen Staat und laßt die Wessis links liegen. Sie sind soziale Krüppel.

  15. Daran ist soviel falsch, man weiss gar nicht, wo man anfangen soll:

    Zeigen wir also die innere Unlogik hier auf: Wie kann es „gut“ sein, dass Schulz ein „überzeugter Europäer“ sein, wenn er für das schlechte „vereinheitlichte Europa“ steht? Reiner Zwie/Doppeldenk. Mal wieder der notorische Opportunismus der FDP, der hier aufleuchtet. Wir machen mit, aber tun so, als wollten wir das nicht….

    • Deine Auffassungsgabe war aber auch schon mal subtiler.

  16. Naja, Schulz hin oder her, der Rest der SPD ist ja immer noch derselbe. Ich sehe nicht, was sich da jetzt grundsätzlich bessern sollte.

  17. https://www.welt.de/politik/deutschland/article161628427/Rattenfaenger-versuchen-aus-Fluechtlingen-Kapital-zu-schlagen.html

    „Im Wahlkampf sollen die Themen Steuergerechtigkeit und Kampf gegen Steuerflucht ins Zentrum rücken. Es sei nicht gerecht, dass ein Bäcker seine Steuern zahlen müsse, aber ein globaler Kaffeekonzern sein Geld in Steueroasen parke, sagte Schulz. Es gehe um Respekt vor der Lebensleitung von Menschen.“

    -> Pressen wir die einfachen Steuerzahler noch mehr aus (die dt. Unternehmen werden ohnehin nichts zahlen, dafür gibt es ja schliesslich die EU).

    „Er warnte auch vor Populimus: „Rattenfänger versuchen auf dem Rücken von Flüchtlingen Kapital zu schlagen. Das ist schändlich und abstoßend.““

    Na hauptsache, die „Wirtschaft“ kann versuchen „Kapital“ aus denen zu schlagen.

    Schulz und die SPD sind Rattenfänger, sie versprechen für alle irgendwelche Kohle….. Hauptzahler aber sind ihre eigene Klientel.

    „Schulz sagte aber auch: „Die transatlantische Partnerschaft muss weiter ein fester Bestandteil für Deutschland und Europa sein.““

    Eine Beziehung rein nach den Vorstellungen Europas, zur Unterminierung und Schwächung der USA.

    Das ist schon zweimal schief gelaufen, das mit der deutschen Macht über Europa und den Westen.

  18. Uh, so ein Bauchklatscher 🙂

  19. Schulz ist doch als „Fall Guy“ aufgestellt worden, also als jemand der ein dreiviertel Jahr lang das Gesicht der Partei sein soll, um dann im September die Verantwortung für das schlechteste Ergebnis aller Zeiten zu übernehmen.

    Dann wirds ein Ämtchen in der GroKo geben, damit 4 Jahre später Sigmar Gabriel zurückkehren kann. Alles in der Hoffnung das 2021 Angie keinen Bock mehr hat und die CDU so profillos dasteht, dass sich RotRotGrün durchsetzen kann.

    Die SPD (die ich jahrelang gewählt habe) ist ihrem Kernklientel fremd geworden und wird sich eben auch keine neuen Wähler erschließen.

    Wenn dann noch ein paar Refugee-Zwischenfälle a la Vergewaltigungen, Obdachlose anzünden etc oder im schlimmsten Fall ein Terroranschlag (bzw um ein paar festgenommene Gefährder wird man eh nicht rumkommen) dazukommen ist das Licht am Ende des Tunnels so langsam richtig aus.

    Der Partei fehlt ein Konzept gegen Angie. Das ist ja auch schwierig, weil man im selben Boot sitzt und die gesamte Politik mit zu verantworten hat und sich in den Problembereichen auch nicht abgrenzen kann oder will.

    Prognose: die SPD wird knappe 20 Prozent einfahren


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