Selbermach Samstag 222 (21.01.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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110 Gedanken zu “Selbermach Samstag 222 (21.01.2017)

  1. Zur Abwechslung mal etwas Positives:

    Die Schauspielerin Mary-Louise Parker ist mit einem Buch erfolgreich, das sich mit Männern beschäftigt. Es heißt „Männer meines Lebens“ und ist so eine Art Autobiografie.

    Und Männer sind hier nicht potenzielle Vergewaltiger, dumpfe triebgesteuerte Schwanzwesen, unbarmherzige Ausbeuter und Unterdrücker oder halbdebile Versager.

    Sondern coole, warmherzige, großzügige, verantwortungsbewußte und liebenswerte Individuen. Väter und Liebhaber, Fremde und Vertraute.

    In der populären Kultur, in Filmen und Büchern, ist es überaus selten geworden, dass ein positives Männerbild transportiert wird. Das ist einerseits irgendwie naheliegend, weil feministische Ideologie im Hintergrund omnipräsent ist und für „gute Männer“ nicht viel Platz lässt.

    Andererseits müssten eigentlich jede Produzentin und jeder Produzent von populärer Kultur auch einige Männer kennen, die nicht den negativen feministischen Stereotypen entsprechen. Gibt es eigentlich auch Feministinnen, die ihre Väter und Brüder lieben, ihren Chef mögen oder ihren Gemüsehändler, und die Männer hinreissend finden? Zumindest die heterosexuellen Feministinnen müssten doch zumindest phasenweise auch mal einen Mann anhimmeln, ihm verfallen sein oder ihn großartig finden? Sonst können sie sich doch gar nicht verpaaren.

    In der Realität sind altmodische Männer wie Donald Trump doch eher selten. Der moderne Obama-Typus ist zumindest im akademischen Mittelstand viel gängiger. Aber der wird dann gern anders abgewertet in der populären Kultur, als irgendwie unmännlich.

    • “ Gibt es eigentlich auch Feministinnen, die ihre Väter und Brüder lieben, ihren Chef mögen oder ihren Gemüsehändler, und die Männer hinreissend finden? Zumindest die heterosexuellen Feministinnen müssten doch zumindest phasenweise auch mal einen Mann anhimmeln, ihm verfallen sein oder ihn großartig finden? Sonst können sie sich doch gar nicht verpaaren.“

      Gibt es schon, aber entweder zählen die nicht, oder einem Mann verfallen zu sein ist Sünde und muß schwer gebüßt werden.

    • Das ist sehr sehr schön.

      interessant wäre mal eine Analyse wer da von wem materiell, geistig, emotional mehr profitiert hat, sie von den Männern, oder die Männer von ihr.

      Aber ich weis, das ist hässlich, man soll und kann so was nicht aufrechnen, schon gar nicht als Mann.

  2. „Nun gut, Asche über das Haupt. Aber mal eine grundsätzliche Frage, deren Beantwortung jedem selbst überlassen sei. Hierzu also die Aussage eines medial bekannten Menschens, zu dem man nun stehen kann, wie man eben möchte – bzw. dieses für sich zulässt. Es geht um ein Holocaust-Denkmal, welches folgende Aufgaben hat. Denn es soll: …“

    Letztendlich eine Gegenüberstellung zweier gleichlautender Mitteilungen. Eine von 1998 und die ander aus der aktuellen Zeit. Und eine Frage, wie seriös die Medien hier noch arbeiten, bzw. die Frage, warum manche Mahnungen nicht dort ‚gedenkmalt‘ werden, wie es hier schon längst Usus ist:

    Denkmal der Schande

    • „Particular attention will be given to discussion of the interpretive practices that are foundational to the process of „whiteness-making“ and the construction of white identity.“

      Darauf zielt das Ganze Unterfangen letztlich ab: auf diese gewisse Religion mit ihrem Gott.

      Die mutmassliche Alternative wird wird vom Swathmore College auch verhalten angekündigt (als sei sie wie alle anderen Ideen und nicht zu bevorzugen):

      „articulation of the Yakub theory of racial formation in the Nation of Islam“

      Wer mal eine *richtig* abgedrehte Verschwörungstheorie kennenlernen will, der schaue sich das mal an……

      Vermutlich ist der Kurs eine Lehre in dieser rassistischen „Yakub Theorie“.

  3. „Bildung schützt vor Bosheit nicht“
    http://www.deutschlandfunk.de/philosophie-bildung-schuetzt-vor-bosheit-nicht.886.de.html?dram:article_id=376327
    „Das Böse ist allgegenwärtig, in Kriegen, in Gewalt, in Hassmails zum Beispiel. Und was hilft dagegen angeblich? Aufklärung, Nachdenken, Selberdenken. Ein großer Irrtum, sagt die Hamburger Philosophin Bettina Stangneht. Es sei ein Denkfehler, wenn man sich Denken immer nur als gut vorstelle.“

    • Mit „Moral“ liesse sich „das Böse bekämpfen“, aber dazu taugen „Wertediskussionen“ nicht? Wie passt denn das zusammen….. Mal sehn.

      „Und was man lernen kann, wenn man sich mit Nationalsozialistischer Philosophie beschäftigt und dem Nationalsozialismus überhaupt, ist, dass dort sehr wohl ein hohes Maß an Intellektualität vorliegt.“

      Wenn man kompliziertes Geschwurbel für „Intellektualität“ hält, dann kann man das vielleicht so sagen. Verstörend, wenn sie diese Ideologen dann noch als „hochintelligente Menschen mit einem Wissen um Vernunft, um Moral und moralische Ansprüche“ bezeichnen muss.

      Eine Wertediskussion ist sinnlos, einfach „weil es viele Werte gibt, die miteinander konkurrieren“ und „ein Irrgarten“ seien.

      Leider ist das Stück dann schon zu Ende. Man ahnt aber auch so, wohin der Hase der Philosophin läuft: eine Moral vorschreiben. Denn eine Wertediskussion führt zu nichts und jeder könnte am Ende doch ein Nazi sein.

    • „Das Böse ist allgegenwärtig, in Kriegen, in Gewalt, in Hassmails zum Beispiel. Und was hilft dagegen angeblich? Aufklärung, Nachdenken, Selberdenken. Ein großer Irrtum, sagt die Hamburger Philosophin Bettina Stangneht. Es sei ein Denkfehler, wenn man sich Denken immer nur als gut vorstelle.“

      Da haben wir also wieder die „Dialektik der Aufklärung“.
      Warum gibt es intelligente Faschisten, Stalinisten oder Islamisten?

      Aus entwicklungspsychologischer Perspektive würde man dies so erklären, dass die kognitiven Stufen der Entwicklung (wie sie Piaget beschrieben hat) den moralischen Stufen der Entwicklung (wie sie Kohlberg beschrieben hat) jeweils vorausgehen.

      Man muss also zuerst immer eine bestimmte Stufe des Denkens erreicht haben und erst im Anschluss daran wird es möglich auch eine höhere Moralstufe zu erreichen. Man muss zuerst aus einer komplexeren Perspektive denken können, bevor man lernen kann auch komplexere moralische Urteile zu fällen. Das Erreichen einer bestimmten kognitiven Stufe ist demnach eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für das Erreichen einer höheren Moralstufe. Was impliziert, dass es stets Menschen gibt, die eine höhere kognitive Stufe erreicht haben, aber hinsichtlich der Stufen der Moralentwicklung auf tieferen Stufen stehen.

      Und daher ist es möglich, dass ein Mensch, der formal-operational

      http://lexikon.stangl.eu/7323/formal-operationales-stadium/

      oder postformal

      https://en.wikipedia.org/wiki/Postformal_thought

      denken kann u.U. trotzdem ein Arschloch sein kann oder ein Anhänger einer totalitären Ideologie oder ein verantwortungsloser Mitläufer oder Karrierist usw.

      Soweit die Teilwahrheit in dem Text. Darüber hinaus ist der Autorin aber m.E. nicht Recht zu geben, insbesondere was die entwicklungspsychologische Dimension der kulturellen Evolution angeht. Die Entstehung von Gesellschaften, die hinsichtlich ihres kulturellen Wertesystems auf universellen Menschenrechten und einem menschenrechtlich begründeten Demokratieverständnis beruhen, ist dem Forschungsstand der kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie zufolge – zu dem mehrere hundert Studien aus verschiedenen Kulturen vorliegen – eben doch von der Aufklärung abhängig.

      Vormoderne Kulturen korrelieren in entwicklungspsychologischer Hinsicht mit präformalen kognitiven Strukturen, also mit solchem logischen Denken, das sich auf konkrete Dinge, persönliche Erfahrungen und bekannte Erzählungen bezieht, aber keine höheren Abstraktionsgrade erreicht und sie korrelieren des Weiteren mit soziozentrischen konventionellen Moral-Auffassungen, welche mit universellen Menschenrechten nicht vereinbar sind.

      Die höheren Stufen der kognitiven und moralischen Entwicklung können dem Forschungsstand der kulturvergleichenden Psychologie zufolge nur unter bestimmten Sozialisations- und Bildungsbedingungen aktiviert werden, die denen moderner Gesellschaften ähnlich sind.

      Unter den Sozialisationsbedingungen schriftloser prämoderner mythologischer Gesellschaften kann formal-operationales Denken den Forschungsergebnissen zufolge (von seltenen Einzelfällen abgesehen) nicht entwickelt werden, postkonventionelle Moral ebenfalls nicht, postformales Denken findet sich dort erst Recht nicht.

      In solchen Gesellschaften, die sich bereits in Modernisierungsprozessen befinden, aber in kultureller Hinsicht schwerpunktmäßig noch prämodern und mythologisch geprägt sind, tritt formal-operationales Denken und postkonventionelle Moral natürlich häufiger auf als in schriftlosen prämodernen mythologischen Gesellschaften, aber deutlich seltener als in solchen Gesellschaften, in denen sich die kulturelle Moderne bereits weitgehend durchgesetzt hat.

      Die fehlende oder geringere Anerkennung von universellen Menschenrechten und einem entsprechenden Demokratieverständnis in prämodern geprägten Gesellschaften korreliert damit, dass Menschen in vormodernen Gesellschaften aufgrund der vormodernen Sozialisationsbedingungen keine oder zu geringe Möglichkeiten haben, dass in ihnen liegende Potential der formalen Operationen zu aktivieren. Daher können sie im Kontext dieser Sozialisationsbedingungen nicht oder nur wenig über Bestehendes hinausdenken und es kritisch hinterfragen.

      Wenn ich sage, dass es Menschen in prämodernen Gesellschaften schwerer fällt über Bestehendes hinauszudenken, weil ihnen die formalen Operationen nicht oder im Schnitt weniger bzw. seltener zur Verfügung stehen, so ist damit natürlich nicht gemeint, dass sie nicht über die situativen Aspekte einer bestimmten Situation hinausdenken könnten, auch nicht, dass sie kein Wissen darüber hätten bzw. haben könnten, dass andere Menschengruppen nach anderen Werten und Normen leben, gemeint ist vielmehr, dass sie nicht oder nicht in ausreichendem Maße die Fähigkeit besitzen, die nur mittels abstraktem Denken möglich ist, sich von den mythologischen Glaubenssätzen, Werten und Normen, mit denen sie aufgewachsen sind, gedanklich zu distanzieren, sie quasi von außen zu betrachten, einer kritischen Prüfung zu unterziehen, Alternativen zu entwickeln oder sie systematisch mit anderen Glaubenssätzen, Werten und Normen anderer Menschengruppen hinsichtlich Vorteilen und Nachteilen objektiv zu vergleichen. Dies ist nur mittels formal-operationalem Denken möglich und weil die Sozialisationsbedingungen in prämodernen Gesellschaften das formal-operationale Denken nicht oder zu wenig fördern, beruhen vormoderne Gesellschaften auf religiöser Mythologie anstatt auf rationaler Philosophie und Wissenschaft, auf tradierten Werten und Normen anstatt auf rational reflektierten menschenrechtlichen Werten und Normen und ist die Entwicklung der Wissenschaften mehr oder weniger blockiert.

      Aufklärung ist nichts anderes als formal-operationales Denken, welches auf alle gesellschaftlich relevanten Themen angewendet wird.
      Diejenigen prämodernen Regionen, die heute hinsichtlich der Menschenrechtssituation und der Entfaltung von Philosophie und Wissenschaft am wenigsten entwickelt sind, können potentiell ein paar Generationen später die in dieser Hinsicht fortschrittlichsten auf diesem Planeten sein – aber erst wenn sich die Sozialisationsbedingungen so geändert haben, dass formal-operationales Denken und postkonventionelle Moral in der breiten Bevölkerung dieser Regionen aktiviert werden, können sie dies erreichen.

      • Vielleicht sind die intelligenten Faschisten, Stalinisten oder Islamisten auch einfach zum Ergebnis gekommen, dass postkonventionelle Moral Unsinn ist?

      • @Leszek
        „Aus entwicklungspsychologischer Perspektive würde man dies so erklären, dass die kognitiven Stufen der Entwicklung .. den moralischen Stufen der Entwicklung .. jeweils vorausgehen.“

        Das halte ich für unrealistisch. Lernen hat nichts mit Moral zu tun. Letztere, man kann von einem Gerechtigkeitssinn sprechen, ist eine Frage des „Charakters“, der individuellen Eigenschaften eines Menschen. Der Schopenhauer hat das in der „Welt als Wille und Vorstellung“ wunderschön dargelegt, dass „Güte des Charakters“ nichts mit Intelligenz zu tun hätte, eher im Gegenteil. Weil böse Menschen dazu gezwungen werden, heimlich vorzugehen, werden sie tendenziell klüger sein.

        Wenn diese Idee des moralischen Charakters, der in Abhängigkeit mit dem intelligiblen wächst, dann ist Lernen und auch durch Zwang verordnete Moral-Kodices der richtige Weg.

        Sollte aber der moralische Charakter eine Temperamentseigenschaft sein, dann sind die Ansätze aus dem Ersteren unwirksam und vermutlich eher schädlich. Da „das Böse“ sich unter dem Schutz der vermeintlich als gut angesehenen Bildung bsonders erfolgreich breit machen kann.

        Würde nicht der zweitere Ansatz die Exzesse der sich so fortschrittlich wähnenden Ideologien des letzten Jahrhunderts exzellent erklären, der erste Ansatz jedoch ein Dilemma und Paradoxon generieren?

  4. Mal wieder als kleines Zeichen, dass es kein echter Krieg der Geschlchter, sondern mehr der Sexisten auf beiden Seiten ist, habe ich gleich zwei Beispiele von Frauen, die nicht das Spiel des aktuellen Feminismus mitmachen.

    http://www.bbc.com/news/world-asia-india-38647822

    Eine Inderin, die gegen männerfeindliche Rechtspraxis kämpft (nebenbei bemerkt hat mich Liana Kerzner auf den Artikel aufmerksam gemacht; also noch eine Frau).

    http://uebermedien.de/11901/frauendiskriminierung-im-zdf-das-vor-urteil-ist-schon-gefaellt/

    Juliane Wiedermeier über den angeblichen Pay Gap beim ZDF. – Ja, auch sie sieht ein strukturelles Problem und überschätzt den Gap noch immer gewaltig, aber sie wehrt sich dagegen, unvergleichbares zu vergleichen, um eine traditionelle Heldinnengeschichte zu haben.

    • Ja, der gute alte Realismus:
      Das Ganze Frauen-und-Männer-Gedöns interessiert eben blos ein paar mickrige Prozentchen der Menschen.

      (Bös könnte man einwenden, dass es eher „die Elite da oben“ interessiert.)

      Traurig ist, dass die Auswirkungen ganz konkret viele einfache Kinder und junge Erwachsene betrifft, die eben Konsequenzen für z.B. Jobwahl ziehen.

  5. Der moralische Anspruch des Bildungsfernsehens, direkt an Präsident Trump gerichtet, *Demut* einfordernd:

    “ .. wir werden … zeigen, wie Sie Amerika und sich selbst damit klein machen.“
    (stellv. Chefred ZDF Elmar Theveßen)

    http://www.heute.de/kommentar-von-elmar-thevessen-zu-trump-amtsantritt-eine-gefahr-fuer-sein-land-und-die-ganze-welt-46369732.html

    Ich sehe nicht einen Hauch von Demut in diesem Kommentar zum neuen US Präsi, sondern der Wind massiver moralischer Hybris pfeift einem da entgegen.

    „…. als bräuchten die USA Europa gar nicht. Europa muss ihm seinen Irrtum klarmachen.“

    In dieser bessermoralischen Weise wird das garantiert gut gehen … sicher.

    „Dieser Präsident – ich bleibe dabei – ist eine Gefahr für sein Land und die ganze Welt!“

    Dieses aggressive Gebaren kommt natürlich aus der deutschen Politik, an deren kurzer Leine das ZDF ist. Man sucht also die Konfrontation mit den USA, wenn man deren Präsi als „Gefahr für die ganze Welt“ bezeichnet.

  6. nochmal Trump, der „Faschist“, ein idiotischer Kommentar von Stefan Laurin von den dubiosen „Ruhrbaronen“.

    http://www.salonkolumnisten.com/trump-das-war-eine-faschistische-rede/

    Warum war die Rede „faschistisch“?

    „Trump setzt sich mit dem Volk gleich. Er ist das Volk, verkörpert es.“

    Weil er das sagte:
    „….. today, we are not merely transferring power from one administration to another or from one party to another, but we are transferring power from Washington, D.C. and giving it back to you, the people.““

    Obama wurde immer vorgeworfen, er versuche mit zweifelhaften Mitteln, per Direktiven am Kongress vorbei zu regieren. Dieser Satz bedeutet, dass der Congress jetzt regieren möge. Dies ist das Organ, welches „the people“ in erster Linie repräsentiert.

    Da einen Alleinherrscheranspruch, gar einen „faschistischen“ draus abzuleiten, ist schon sehr ignorant, bösartig oder beides.

    Laurins Interpretation eines anderen Ausschnitts der Rede ist noch mehr an den Haaren herbeigezogen:

    „Es gibt für ihn keine Parteien und Abgeordneten mehr. ….“

    Laurin gibt am Ende zu bedenken:

    „Faschistisch ist ein Begriff, mit dem man vorsichtig umgehen sollte. Man darf ihn nicht inflationär verwenden. Aber für Trumps heutige Rede gibt es kein anderes Wort.“

    Laurin hat eben das geleistet und den Begriff derart entwertet. Solche Texte wie diesen hier lassen einen eher für die Demokratie in Deutschland fürchten als für die in den USA.

  7. Ach ja, heute ist auch der grösste Schlampenmarsch aller Zeiten! Ich bin auch marschiert, wurde aber schnell müde und bin dann in den Frühschoppen.

    • Allerdings erstaunlich!

      „Dass wir kaum etwas über sexuelle Gewalt an Männern wissen, liegt auch am Sexismus unserer Gesellschaft, der Frauen die Sicherheit gibt, dass sich (die meisten) Männer nicht wehren: „Er darf mich nicht schlagen, weil er der Stärkere ist.“ Frauen sind da weniger zimperlich. Schon im Film lernen sie, wie man einem Rüpel einen Drink ins Gesicht schüttet oder eine Ohrfeige verpasst. Dieses Verhalten wird mit besonders emanzipierten Frauen in Verbindung gebracht, es scheint erstrebenswert.“

      Mit so klaren und wahren Worten zu einer solchen unpopulären Position rechnet man ja bei größeren Publikationen schon lange nicht mehr. Das ist wirklich erfreulich.

      • „Das ist wirklich erfreulich.“

        Das ist sicher im Effekt alles andere als „erfreulich“. Diese Leute behalten sich ja vor, die Richtung und die Objekte ihrer „sozialen Gerechtigkeit“ nach Belieben zu ändern.

        • Ist möglich, dass es nur ein Schlenker einer eigentlich ziellosen Bewegung ist, aber ich will es einfach mal als ein gutes Zeichen sehen, dass solche Dinge überhaupt angesprochen werden können.
          Es ist ja noch immer die Regel, dass ein Vater, der die Kinder, deren Unterhalt er der Frau, die ihn betrogen und verlassen hat, zahlt, auch mal sehen will öffentlich als Vergewaltiger und Nazi beschimpft wird. Da sind solche Dinge riesige Schritte in die Richtige Richtung, auf denen man aufbauen sollte.

        • Wie gerne ich mich da deinem Optimismus anschliessen möchte….

          Ein zielloser Schlenker kann das aber nicht sein, über nichts achten die Progressiven doch sonst so wie über die Reinheit ihrer Lehre. Das spricht für einen Strategiewechsel.

    • „Frauen tendieren allgemein eher zu psychischer Gewalt. Die Befragten einer Umfrage unter Männern, die von häuslicher Gewalt betroffen waren, gaben im Jahr 2004 an, von ihren Partnerinnen vor allem kontrolliert zu werden. Sie unterbinden ihre sozialen Kontakte, lesen ihre E-Mails oder drohen, das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder zu entziehen. Wenn es aber doch zu physischer Gewalt kommt, war die psychische meist schon vorher da. Und wer sich psychisch dominieren lässt, der wehrt sich auch nicht, wenn die Gewalt körperlich wird.“

      Nanu? Man will wohl die Basis der „progressiven Bewegung“ vergrössern… Ist ja auch so misslich, wenn man schon von vorne herein all die Männer ausschliesst….

      „Männer müssen schwach, unterlegen und abhängig sein dürfen – wenn sie das wollen. Und nein muss nein heißen, auch wenn es jemand mit Bart, Tattoos und tiefer Stimme sagt.“

      😀

    • Die Zahlen der sexuellen Gewalt an Männern sind verschwindend gering, die Dunkelziffer unbekannt. Es gibt nur wenige aktuelle Studien, die meist nicht repräsentativ sind. Jürgen Gemündens Buch „Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Intimpartnerschaften“ von 1996 bietet einen umfangreichen Überblick über alle bis dahin existierenden Studien zum Thema, auch international. Auch sie kommen zu einem Anteil männlicher Opfer häuslicher Gewalt zwischen 20 und 50 Prozent. Manche dieser Studien wurden zwar für ihre Vorgehensweise kritisiert, gelten allerdings als repräsentativ und scheinen alle auf ein ähnliches Ergebnis zu kommen: Männer werden wahrscheinlich häufiger zu Opfern im häuslichen Bereich als angenommen.

      Hä?

      20%-50% = verschwindend gering

      Trotzdem guter Text.

  8. Die Organisatorin des Frauenmarschs ist eine handfeste Islamistin, die Sharia fordert und irgendwas von „moslemischen Kindern“ faselt, die in den USA „exekutiert“ werden würden…. Krass.

    • Men their right and nothing more
      Women their right and nothing less

      Es sind immer diese kleinen unscheinbaren Worte:

      Männer sollen MINDESTENS 50% der Hausarbeiten machen.
      Frauen sollen MINDESTENS 50% der Führungspositionen inne haben.

      Genau so hier. Es gibt einen Satz an Grundrechten, die steht diese Frau Männern zu, mehr nicht. Frauen soll diese Grundrechte auch alle haben, aber sie können ruhgi noch mehr kriegen.

      #wirkriegendenhalsnichtvoll

  9. Mal eine Bitte: Postet Links zu schönen Artikeln über Trumps Amtseinführung mit Gender-Bezug. Mein Liebling bisher ist diese Aneinanderreihung feministischer Phrasen, die als Artikel verpackt wurde: Trumps Wahl als Höhepunkt eines unsichtbaren Krieges gegen die Frauen 😆
    View story at Medium.com

    • Welch ein Fundstück, der reine Trash.

      „The global repression of women is in many ways a defining structure of the present. Despite progress on many fronts, the violence wrought against women today is so colossal, so systematic, and yet so insidiously casual, that it is difficult to conceive.“

      Man sieht zwar nichts, aber wenn du dann diese Sonnenbrille aufsetzt …. lol

      „There is a deep-seated sickness in our societies. It’s called patriarchy. And patriarchy is killing the planet.“

      Vom „Klimawandel“ angefangen, logisch. Dazu gibt es auch einen Extra Artikel

      „This grim picture is reflected in culture. Women are still chronically underrepresented, and ridiculously represented, in film and television ….“

      Das weiss jeder, ja.

      „It’s so bad that only 3.4% of Hollywood film directors are women.“

      Das ist natürlich das Allerschlimmste von Allem!

      Und das ist auch klar:

      „The leader of the Free World is, personally, on the frontline of the planetary war on women, and he’s proud.“

      Umhauend:

      „This represents the intensification of the war. The regressive forces of white supremacism, patriarchy, extreme capitalism, nationalistic militarism and environmental devastation are mobilising in a last hurrah to claim victory over Planet Earth.“

      Echte Hardcore-Spinnerei…..

      „Nafeez (Ahmed) is a Visiting Research Fellow at the Global Sustainability Institute at Anglia Ruskin University’s Faculty of Science and Technology.“

    • Der Vorschlag ist also, Frauen für die gleiche Arbeit mehr zu bezahlen und das wäre ja auch keine Diskriminierung, denn Männer kann man nicht diskriminieren und daher wird der Vorschlag nicht als idiotisch abgestempelt?

      • Das mit der „happiness“ ist eine Entwicklung/Richtung aus dem ganzen Eso/ Psycho/ NewAge-Komplex, der der postmoderne Unterbau von Femismus und SocJus ist…..
        Bei Happiness ist natürlich wieder mal unschlagbar, dass es um ein höchst subjektives Ding geht.

  10. Obama, der Therapeuthiker-Präsident.

    Der Stil ist der einer Geschichtsschreibung von Hofstadter (The American Political Tradition …). Obama wird als Heiler und Überwinder gefeiert und fast religiös verehrt. Eine sehr originelle und historische Sichtweise, die den Fokus genau auf das Einmalige setzt.

    http://www.spiked-online.com/newsite/article/obama-is-not-your-magical-negro/

    Klasse geschrieben, wieder mal von Brendan O´Neil, der schon häufiger mit überzeugenden Einsichten brillierte.

  11. Wer wissen will, was auf uns zukommt, sollte sich an den Universitäten im englischsprachigen Ausland umsehen. In den USA wird im Namen der politischen Korrektheit ein regelrechter Krieg gegen weiße Männer geführt. Zart besaitete Studenten flüchten vor Ovids Texten in Rückzugsräume. Auf feministischen Druck hin werden Seminare wie „Männer in der Literatur“ untersagt. In Seattle besetzen Studenten die Lobby, um sich nicht länger mit toten weißen Männern beschäftigen zu müssen. Die University of Southern California will von ihren Studenten intime Details über ihr Sexleben wissen und verteilt Listen, in denen erklärt wird, wie man küsst, ohne sexuell übergriffig zu werden. Mehr und mehr gehen Studenten dazu über, sexuelle Abenteuer aufzuzeichnen, um gegebenenfalls ihre Unschuld beweisen zu können, was kalifornische Unis selbstverständlich sofort kriminalisieren. Studenten der Universität Stanford protestieren gegen eine Untersuchung, die das Märchen der Vergewaltigungskultur an ihrer Uni zerpflückt, und fordern eine neue Untersuchung, die politisch korrekter ausfällt.
    In Harvard sind Studentinnen aufgebracht, weil sie wie ihre männlichen Kommilitonen behandelt werden sollen, wenn es darum geht, sexistische Studentenverbindungen zu bekämpfen. Ein Student wird wegen sexueller Übergriffe von der University of Colorado-Boulder geworfen, obwohl das angebliche Opfer ihn nie beschuldigt hat. Die University of California-San Diego verbirgt Zeugen, die einen Beschuldigten entlasten könnten. In Kalifornien, New York und Virginia ist ein Gesetz verabschiedet oder in Vorbereitung, nach dem selbst unbestätigte Vorwürfe sexueller Gewalt im Studienbuch eines beschuldigten Mannes festgehalten werden sollen. An der Duke Universität in North Carolina werden Männer gezwungen, ihre „toxische Männlichkeit“ zu reflektieren. An der Clark University in Massachusetts gilt es als aggressiver Akt, wenn man gegenüber einer Frau, die sich als Lesbierin outet, Überraschung zeigt. Und der Präsident der Northwestern University in Illinois hält alle, die Mikroaggressionen leugnen, für „Idioten“ und alle, die die Notwendigkeit von Triggerwarnungen bestreiten, für „Verrückte.“
    Das Gender Studies Department der Universität DePaul in Chicago ist darüber empört, dass der Präsident der Hochschule dafür um Verzeihung bittet, dass der Feminismuskritiker Milo Yiannopoulos während eines Vortrags tätlich angegriffen wurde, ohne dass das Sicherheitspersonal eingriff. Einer Genderprofessorin zufolge ist Meinungs- und Redefreiheit eine verrückte Idee, die „der Ideologie des Marktes“ unterworfen sei. Und wie die verwöhnten Gören aussehen, die an den Universitäten keine andere Meinung als ihre eigene aushalten, kann man sehr schön in einem Video sehen, das den Zwergenaufstand der Berufsempörten gegen eine Veranstaltung von Feminismuskritikern an der University of Massachusetts, Amherst, zeigt.
    Die Washington Post findet es „beunruhigend“, dass Hunderte von Universitäten keinen einzigen Fall von Vergewaltigung finden können. Nach Senatorin Kirsten Gillibrand kann das nur daran liegen, dass die Hochschulen entweder kein funktionierendes Meldesystem haben oder die Verbrechen vertuschen wollen. Und wenn ein Mann missbraucht wurde? Klar, dann ist natürlich ebenfalls die Frau das Opfer. Nicht zuletzt wird auf der Website der Universität Harvard gewarnt, dass die Unschuldsvermutung ein Mittel sein kann, um Überlebende sexueller Gewalt mundtot zu machen. Aber was erwartet man von angehenden Akademikern, die bereits Todesangst haben, wenn jemand „Trump 2016“ an die Tafel schreibt?

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2017/01/das-feministische-jahr-2016.html

    Der Jahresrückblick von Alternativlos-Aquarium.

    Man fängt da an zu lesen und denkt sich was für ein kranker Scheiß 2016 passiert ist und dann unterbricht eine fette Überschrift den Text die da lautet „Februar“…

  12. Ich war bislang kein Fan von Richard David Precht. Aber er hat hier ein paar interessante Erläuterungen und Analysen des absehbaren gesellschaftlichen Wandels:

    „Wir verlieren die bürgerlichen Tugenden und wir verlieren die Leistungsgesellschaft“

    • Ich mochte Precht bisher auch nicht so recht, wobei er nach einer Phase der Anbiederung an Mainstream-Diskurse durchaus immer wieder Freigeist-Potential und interessante Ideen andeutet. Aber 2 Stunden tu ich mir nicht auf gut Glück an…also vielleicht mal ein paar Thesen kurz zusammenfassen wäre nett!

  13. Früher reichte ein Gehalt, um eine Familie zu ernähren. Heute braucht es zwei, heißt es. Aber stimmt das wirklich?

    http://www.zeit.de/2017/04/familie-vereinbarkeit-beruf-gehalt-dienstleister

    Doch obwohl auch bei den Steuern – wie bei den Preisen – jeder über höhere Lasten klagt, sind die Abgaben in Wahrheit gesunken. Das jedenfalls trifft auf einen verheirateten Alleinverdiener mit zwei Kindern zu, um den es geht, wenn man das Klischee vom Diktat des Doppelverdienens überprüfen möchte. Ihm wären nach Berechnung des Bundesfinanzministeriums von den 1.593 Euro brutto im Jahr 1985 noch 1.205 Euro netto geblieben, inklusive Kindergeld. Im Jahr 2014 hatte er hingegen 2.641 Euro übrig. Das ist nicht viel für eine vierköpfige Familie, aber es entspricht sogar 119 Prozent mehr als dem Betrag dreißig Jahre zuvor. Nach Abzug der Inflation von 65 Prozent bleibt also ein enormer realer Zuwachs. Wenn damals ein Gehalt für eine vierköpfige Familie genügt hat, dann müsste es heute erst recht genügen.

    Meinungen dazu?

    Ist das wirklich so? Meine Frage wäre: wer verdient dieses „mittlere Einkommen“ heute? Sind es tatsächlich die Millenials, die so viel mehr in der Tasche haben, oder nicht eher die Babyboomer. Sind die Einstiegsgehälter, bzw. das was junge Eltern verdienen, nicht gerade in Deutschland seit vielen Jahren völlig stagniert?
    Ist 1985 überhaupt der sinnvolle Vergleichsmaßstab, oder müsste man nicht weiter zurück? Wie ist die Vermögensentwicklung, was können Haushalte heute zurücklegen? Wie viele junge Leute können sich heute noch Wohneigentum leisten, wieviel Wohnfläche haben sie zur Verfügung.

    Kann jemand die Zahlen ein wenig in Perspektive setzen oder haben die Autoren recht, dass die Kaufkraft so gestiegen sei?
    Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus. Waren Frauen früher schlicht zu anspruchslos, zu faul um zu arbeiten?

    • „Sind es tatsächlich die Millenials, die so viel mehr in der Tasche haben“

      Wissen tue ich es nicht, aber es würde mich schon wundern wenn die jungen Erwachsenen soviel Netto übrig haben.

      Ich denke auch das nur der Vergleich Brutto-Netto unsinnig ist. Die Entwicklung der Enerigepreise und Mieten/Wohnraum muss zusätzlich berücksichtig werden.

    • Zum einen müsste man deutlich weiter zurück, vielleicht bis 1965. Gerade aus anti-feministischer Perspektive ist die These, die sie angreifen wollen, ja, über die Wirkung der 2. Welle des Feminismus. Wenn man das angreifen will muss man dann schon den Vergleich mit davor und nicht verschiedener Danachs anstellen.

      Zum anderen ist das aber auch ein Problem von Schichten und der Tücken der Bildung von Einkommensdurchschnitten. Offenbar haben sie dabei auch noch das arithmetische Mittel und nicht das Medianeinkommen genommen, so dass die Zahlen durch eine zunehmende Ungleichheit verzerrt werden.

      Es handelt sich also um ziemlich billige Propaganda.

      • Ist die Frage, ob es 1965 wirklich besser aussah. Wahrscheinlich auch nicht wirklich, könnte ich mir vorstellen.

        Trotzdem wundert mich diese angebliche 100% Lohnsteigerung. Sind da nicht immer ganz andere Zahlen kursiert, was die Reallohnentwicklung in Deutschland, gerade im Europavergleich angeht?

        Den Fehler mit dem Mittel sehe ich aber nicht, da ist ausdrücklich vom Median die Rede.

        So wirklich substanzielle Kritikpunkte an den Zahlen sehe ich noch nicht.

        • Diese andere Zahl neben der Lohnsteigerung:

          „Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes verteuerte sich die Lebenshaltung zwischen 1985 und 2014 um 65 Prozent.“

          ist offensichtlicher Unsinn, da allein die Inflation viel höher ausfällt. Auch sind die „Warenkörbe“ völlig unrealistisch und zudem von hedonischen Faktoren runtergerechnet. Der pure Hohn.

          Die Schlussfolgerung ist eine völlige Milchmädchenrechnung:

          „Das heißt: Die Löhne wuchsen deutlich stärker als die Preise.“

          Die Lohnsteigerung von 100 % ist sicherlich auch so ein Ding und verzerrt, aber wieder ganz anders als die Lebenshaltungskosten.

      • Ok, ich habs. An sich schaut man immer auf das Haushaltseinkommen und nicht das einzelner Personen. In den Zahlen oben vergleichen sie dann offenbar nur die Haushalte mit mehreren Personen, aber nur einem Verdiener. Dadurch fallen all die raus, die sich das Modell nicht (mehr) leisten können.

        Laut Wikipedia liegt das Median-(netto-)einkommen aller abhängig Beschäftigten in Deutschland 2010 (in den Preisen von 2005) bei 1294 €. Im Fall von Kindern kommt dann noch Kindergeld hinzu. Aber trotzdem: viel Glück damit eine Familie zu ernähren.

        • Bist du sicher?
          Also ich verstehe es schon so, dass der Median aller Vollzeiteinkommen verwendet wird, unabhängig vom Lebensmodell.
          Da kursieren tatsächlich auch via Google gut 3000 € brutto. Wenn ich das durch einen Nettorechner jage und Kindergeld draufrechne, könnte das schon hinkommen mit den 2600 bei Alleinverdienern.
          Wobei schon das bei einer in Städten realistischen Miete von 1000 Euro bedeutet, dass pro Person noch exakt der Hartz 4-Satz über bleibt. Aber dramatisch schlecht wäre das auch nicht.

        • Die Einleitung zu den Zahlen im Beitrag spricht ausdrücklich vom verheirateten Alleinverdiener.

          Und ja, einen Hartz 4 Satz bekommt der durchschnittliche Alleinverdiener, der eine Familie unterhält, noch raus. Das bedeutet aber einerseits, dass eine Familie zu haben einen von der Mitte der Mittelschicht in die Unterschicht befördert und zum anderen, dass Arbeiten gehen an der Stelle sich überhaupt nicht mehr lohnt. Vom Amt würde man dasselbe bekommen.

        • 1985, also vor gut dreißig Jahren, betrug das mittlere Gehalt für eine Vollzeitstelle in der Bundesrepublik 3.116 D-Mark brutto im Monat
          ..
          Das klingt nach ziemlich wenig, wenn man es mit dem vergleicht, was heute im Mittel für Vollzeitarbeit herausspringt: 3.169 Euro. Das ist der aktuellste Wert für Westdeutschland aus der IAB-Statistik, er stammt aus dem Jahr 2014

          Das scheinen also repräsentative und vergleichbare Zahlen. Der aktuelle Wert stimmt auch mit dem was ich bei Google finde einigermaßen überein, weiß nicht welche Formulierung dich darauf bringt dass hier vorselektiert sei (wenn dann wäre das wirkliche in ganz armseliger und perfider Vergleich),

          Und naja, dass Arbeiten sich bei einer 4-köpfigen Familie kaum lohnt stimmt, da Hartz 4 für Familien halt auch recht hoch angesetzt ist (1200+Miete) und viele Arbeitende übertrifft (http://www.sueddeutsche.de/geld/weniger-geld-als-hartz-iv-empfaenger-hohe-mieten-draengen-familien-in-die-armut-1.1727271#redirectedFromLandingpage). Aber dass man weniger hat wenn man 3 Leute miternährt ist irgendwo logisch, und mit 2600 ist das tatsächlich auch machbar, wenn man nicht grade in einem Topviertel in München oder Hamburg wohnt.

        • Angeblich sind die Zahlen der Zeit extra für die Zeit von einem Institut errechnet worden. Da kann ich nicht hineinsehen. Die sonst auffindbaren Zahlen habe ich genannt. Auch ist das häufig angeführte Netto-Haushaltseinkommen heute bei etwas über 3000,-, dabei verdienen aber häufig 2. Das Netto-Haushaltseinkommen von Single-Haushalten liegt nach den ansonsten im Netz findbaren Daten auch bei ca. 1400,- €.

          Nicht zuletzt kommt die Zeit auch noch zu dem Ergebnis, dass die Löhne seit 1985 deutlich höher als die Inflation gestiegen sein sollen. Nach allen anderen Daten sind die Reallöhne, über die wir da reden, aber in dem Zeitraum fast gar nicht gestiegen. Wobei sie für die oberen Einkommensklassen schon gestiegen sind, für die unteren aber gefallen.

          Wir werden das Rätsel vermutlich nicht lösen können, solange die Zeit nicht offenlegt, wie und was ihr Institut da gerechnet hat.

    • „Meinungen dazu?“

      HAHAHA! Zum ganzen Artikel, aber insbesondere zu deinem Ausschnitt, der ein allzu billiger Hütchenspielertrick mit irgendwelcher Inflation und blah ist.

      Die wollen uns weismachen, dass das Doppelverdienen Selbstverwirklichung ist (man will sich ja was leisten!), obwohl es in der Realität lediglich gemacht wird, weil es notwendig ist.

      „Meine Frage wäre: wer verdient dieses „mittlere Einkommen“ heute?“

      2600.- (nach allen Abgaben und Steuern?) dürfte wohl bei einem fast schon leitenden Angestellten drin sein, also für einen schon besseren Job.

      • Wie gesagt, ich bin auch skeptisch bis ungläubig.

        Aber 3100 Brutto kommt doch hin? Und als Alleinverdiener mit 2 Kindern musst du dann wirklich nicht mehr viel abziehen.

        Also wo liegt der Fehler, wenn es denn einen gibt?

        • Bei 2600 netto wären es vielleicht 3700.- brutto…. (mal geraten, ist sicher mehr als 3100). Was meinst du mit „Fehler“? Das ist einfach ein beschissenes Einkommen, was vorne und hinten nicht für irgendwas „Anspruchsvolles“ reicht, nach 1000 für die Bleibe…
          Die Steigerungsraten bei Krankenkasse und all den „Nebenkosten“ ist derzeit auch abenteuerlich, 10-20 % Aufschlag ist normal geworden, hagelt von rechts und links auf die Leute ein..

  14. Unterdessen bekommt Richard Herzinger von der „Welt“ so richtig Schaum vorm imaginativen Mund:

    Donald Trump verrät Amerikas ideelles Erbe

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161391193/Donald-Trump-verraet-Amerikas-ideelles-Erbe.html

    “ .. Inauguralrede … im Duktus eines messianischen Erlösers …“

    Trump! Nicht Obama ist gemeint!

    „nicht nur das Ende der Gemeinschaft westlicher Demokratien, sondern einer Weltordnung insgesamt begonnen, die ihre Maßstäbe aus diesen amerikanischen Idealen ableitete.“

    Im Gegenteil nach den US Idealen geht man jetzt voran. Und dann wird sich zeigen, wer Freund ist und wer Feind. Die Spreu wird sich vom Weizen trennen. Und ob gewisse Länder Europas zum Weizen zählen, scheint fraglich. Vor allem wenn man so Gezeter wie dieses hier liest.

  15. „The phrase “America First” — repeated several times for emphasis in today’s Trump inaugural address — has been heard often in Trump’s campaign. In recent generations, that phrase had been considered problematic in American politics because of the controversial association with the America First Committee, which strove to prevent U.S. entry into World War II.“

    http://www.npr.org/2017/01/20/510629447/watch-live-president-trumps-inauguration-ceremony

    Aber Trump ruft dagegen zum Krieg gene den Islamismus auf, dass er von dieser Erde verschwände….

    Also die „Nazis“ dieser Zeit werden hier angegriffen, nicht appeased. (das machen Obama und seine Progressen jedoch).

    Und das ist doch ein sehr erheblicher Unterschied zwischen den Verwendungen von „America First“.

    Aber Verdrehungen dieser Art sind von den Progressiven ja der durchgehende Stil mittlerweile.

  16. http://derstandard.at/2000050951214/Frauen-verloren-waehrend-der-Bronzezeit-ihre-Gleichstellung

    Archäologen zeichnen Wandel des sozialen Status der Frau anhand von Veränderungen bei der Ernährung nach

    New York – Der Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit war in China von einschneidenden Veränderungen geprägt. Nicht nur der Speiseplan veränderte sich, auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft. Forscher fanden nun in den Ernährungsgewohnheiten verschiedener Epochen Hinweise darauf, wie sich der soziale Status der Frau über die Jahrhunderte verschlechtert hatte.

    Die Nahrungsgrundpfeiler der neolithischen Yangshao-Kultur in Zentral- und Nordchina zwischen 5.000 und 2.900 vor unserer Zeitrechnung bestanden aus Hirse, Schweinen und erjagtem Wild. Dies ergaben Isotopenanalysen, die ein Team um Kate Pechenkina von der City University in New York an Knochen aus Gräbern dieser Ära durchgeführt hat.

    All diese Nahrungsmittel kamen offenbar zunächst für lange Zeit beiden Geschlechtern zugute. Untersuchung von Yangshao-Gräber aus verschiedenen Zeitabschnitten konnten jedenfalls keine Unterschiede in den Ernährungsgewohnheiten von Männern und Frauen feststellen. Dies deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass Frauen in der Jungsteinzeit zumindest am Tisch die gleichen Rechte besaßen wie Männer.

    Getreidebrei statt Fleisch

    Mehr als 2.000 Jahre später, in der Bronzezeit, sah die Situation dagegen bereits völlig anders aus. Mittlerweile hatten Weizen, Gerste sowie neue Haustierarten den Speiseplan bereichert, was sich für den weiblichen Anteil der Bevölkerung offenbar nicht positiv auswirkte: Gräber aus der Östlichen Zhou-Dynastie (771–221 vor unserer Zeitrechnung) offenbarten ein bedeutendes Missverhältnis beim Zugang zu bestimmten Lebensmitteln. Die Isotopenuntersuchungen ergaben, dass Mädchen und Frauen hauptsächlich Getreidebrei bekamen, der Anteil an tierischen Produkten war dagegen im Unterschied zu Männern sehr gering.

    „Die offensichtlichen Trennung der Ernährungssignaturen von Männern und Frauen weist darauf hin, dass Mahlzeiten in den Haushalten während der Östlichen Zhou-Dynastie nicht mehr länger geteilt wurden“, schreiben die Forscher im Fachjournal „PNAS“. Die Konsequenzen spiegelten sich auch in den untersuchten menschlichen Überresten wider: An den Skeletten der Frauen konnten die Wissenschafter vielfach Anzeichen für Mangelernährung, Krankheiten und Wachstumsstörungen entdecken.

    Veränderte Weizen den Status der Frau?

    Darüber hinaus zeigten auch die Gräber selbst, wie gering die Bedeutung von Frauen geworden war. Während in der Jungsteinzeit hauptsächlich die Frauengräber Beigaben, meist in Form von Töpferwaren, enthielten, waren die bronzezeitlichen Frauen-Grabstätten im Durchschnitt gegenüber jenen der Männer wesentlich einfacher und schmuckloser gehalten. Pechenkina und ihre Kollegen vermuten, dass zwischen dem Wandel in der Stellung der Frau und der Einführung der neuen Feldfrüchte ein Zusammenhang besteht. (tberg, 21.1.2017)

    Zuerst waren also Männer diskriminiert, dann Frauen. Interessant.

    • „…dass Mädchen und Frauen hauptsächlich Getreidebrei bekamen…“

      Die Wortwahl ist ja schon entlarvend. Da gab es nach Ansicht der Redakteusen wohl eine höhere Macht, welche das Essen zugeteilt hat?

      Ansonsten ist die Untersuchung hochinteressant. Anscheinend hat erst diese Ausdifferenzierung eine kulturelle Weiterentwicklung ermöglicht.

      Wie sie zustande kam bleibt natürlich spekulativ. War es eine durch Gruppenzwang innerhalb der Frauen von Frauen forcierte Entwicklung? Nach dem Motto „Vegan ist weiblich und wenn Du Fleisch isst, verstossen wir dich aus unserer Kuschelgruppe“?

      Oder hatten die Männer keinen Bock mehr auf Tausch „Fleisch gegen Sex“ und haben sich für lau vergnügt (ging ja, verhungert sind die Frauen durch ihren Getreidebrei ja nicht)?

      Oder waren die Männer so blöde und haben in Doppelschichten erst gejagt und dann das Feld bestellt und geerntet und die Frauen wollten nur Getreide als Tauschware gegen Sex und die Männer mussten das ganze Fleisch alleine essen?

      Fragen über Fragen und wir werden es wohl nie erfahren…

  17. The insurgency against democracy

    http://melaniephillips.com/the-insurgency-against-democracy/

    There are many anxieties to be had about President Trump. There are legitimate concerns about his character and temperament, his volatility and inconsistencies. Nevertheless, the opposition to him being mounted should alarm us more.

    For in deeming Donald Trump to be unfit to hold public office, in twisting and distorting what he says and does and then turning him into a vile monster on the basis of those distortions and in accusing him of fascism and Nazism and racism and very other form of evil, his opponents are setting themselves against the very democratic system they supposedly want to defend and are themselves unleashing the hatred and violence they affect to despise.

    The reason for such disproportionate, indeed almost pathological behaviour is obvious. Left-wing “progressives” regard themselves as the elect who alone are entitled to wield power. This is because they alone know how society must be refashioned to bring about the transformation of human nature and the utopia of universal equality. The fact that they have now lost power is not just a set back. It simply cannot be allowed to happen.

    ….

    Those who accuse Donald Trump of fascism are not only guilty of what might be called “fascism-denial” by diminishing what fascism actually is and the terrible things it entails. They are also projecting onto the President behaviour which they themselves are guilty of inciting.

    …..

    And with every single thing they do or say, they are proving over and over again just why he was elected.

  18. Amtlich definiert: Linke sind Rechte

    http://www.achgut.com/artikel/amtlich_definiert_linke_sind_rechte

    „….. Jetzt weiß allerdings niemand so richtig, was „rechts“ überhaupt ist. Zahllose Begriffsdefinitionen gibt es, Diskussionen noch und nöcher, je nach Sichtweise wird ein- und dasselbe politische System als links oder als rechts eingestuft.

    Da schafft der Erlaß aus Brandenburg nun Abhilfe – und das macht ihn über den eigentlichen Inhalt hinaus interessant. Soweit ersichtlich wird darin nämlich erstmals amtlich definiert, was „rechts“ überhaupt ist. Wörtlich heißt es: „Der wesentliche Kerngedanke einer „rechten“ Ideologie ist die Annahme einer Ungleichheit/Ungleichwertigkeit.““

    Genau das ist das Allerwesentlichste bei der Unterscheidung von Rechts/Links, die *Ungleichwertigkeit*.

    Diese Abstraktion zeuge „von dürftigem Intellekt“ meint der Autor jedoch.

    Er meint allerdings fälschlicherweise ….

    „….entlarven sich die Erlaßgeber und die Brandenburger Abgeordneten, die den Erlaß initiiert haben, mit dieser Definition selbst als „rechte“ Ideologen, die eine Ungleichheit/Ungleichwertigkeit von Menschen propagieren. Denn der Erlaß behandelt Gewaltopfer nicht gleich. ….“

    …. denn die Ungleichwertigkeit ist hier in erster Linie nicht in Bezug auf Menschen, sondern in Bezug auf Straftaten zu sehen, die eben nur dann besonders sind, wenn diese einen „rechten“ Hintergrund haben.

    Aber das ist sekundär, denn rechte Ideologie baut nicht nur auf der Ungleichheit von Menschen auf, sondern fordert üblicherweise dann ein besonderes Recht, Privilegien, für die „wertvolleren Menschen“, in diesem Fall ist es die verschiedene Bewertung von Straftaten, sofern sie eben eine bestimmt und somit privilegierte Gruppe betreffen.

    Also ist die im Artikel vorgestellte „Beschlußaufforderung des Brandenburger Landtags das Brandenburger Innenministerium unter Führung des Ministers Karl-Heinz Schröter (SPD)“ tatsächlich eine Politik, die politisch als rechte Position anzusehen ist.

    Genauso ist natürlich die progressive Linkssein, der ganze Feminismus, etc bona fide rechts zu verorten.

    Das ist kein Begriffsspielchen, sondern eine höchst wichtige Festellung, die erhebliche Konsequenzen für das Nachdenken über und das Einordnen der progressiven Ideenwelt und seine zukünftige Entwicklung hat. Behält man das Vorurteil, die progressive Bewegung sei links und verfolge in Wirklichkeit eine Gleichwertigkeit der Menschen, wird man über Hintergrund und Ziele dieser Bewegung vollkommen getäuscht. Aus diesem Grund macht sich die progressive Bewegung auch alle Mühe der Welt sich als links darzustellen, ihr ganzes Selbstverständnis baut auf dieser Selbsttäuschung auf.

  19. Wer sich für die Wirtschaftsentwicklung und die EU interessiert, findet beim Sinn immer ganz interessante Gedanken:

    http://www.fuw.ch/article/die-ezb-betreibt-eine-masslose-rettungspolitik/

    Besonders interessant ist, dass Sinn die Zinswende ausruft:

    „Die Zinswende hat schon begonnen. Der langfristige Zins ist seit der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten bereits spürbar gestiegen.“

    Ok, das könnte natürlich auch nur das Rauschen im Walde sein, richtig viel hat sich ja nicht getan.
    Für Trump wäre es einfach, diese Zinswende jetzt hochzufahren, ausserdem entspricht sie genau seinen Zielen, die marode Infrastruktur und die Rüstung anzukurbeln (unter gleichzeitiger Senkung von Steuern). „Seine“ Behörden muss er nur anweisen diesbezüglich mit Geld nur um sich zu schmeissen (Flughäfen, Strassen, Rücstungsgüter), so dass die Inflation steigt und durch steigende Zinesen gegengehalten werden muss. In vielleicht schon einem Jahr könnte so der Leitzins bei 5 % stehen.

    Das wird insbesondere der Euro-Zone eine gigantische Rezession bescheren, da sie da nicht mitgehen kann.

    Das ist mE der eigentliche Grund für den ganzen Hass auf Trump, neben der Neigung zur progressiven Ideologie.

  20. Wenn es nur „die Richtigen“ trifft:

    Atheist Islamic apologist CJ Werleman calls for violence …..

    https://www.jihadwatch.org/2017/01/atheist-islamic-apologist-cj-werleman-calls-for-violence-against-his-political-opponents

    CJ Werleman is an atheist writer, author of the immortal classic God Hates You, as well as Koran Curious, which (in sharp contrast to his writings on the Bible) goes very easy on jihad and Sharia, and presents a rosy, whitewashed, apologist’s picture of the Islamic holy book. He is writing in the tweet above about Richard B. Spencer, the neo-Nazi, with whom I am often confused because of the similarity of our names. (Yes, “neo-Nazi”: he was quite concerned in our own interaction to establish that I was a secret Jew who had changed my name and was hiding my true identity, and it became clear during our unpleasant interaction that his is an idolatry of race and blood quite difficult to distinguish from 20th-century European National Socialism, transferred mutatis mutandis to 21st-century America.) Some Left-fascist punched Richard Spencer Friday in Washington, DC, and many mainstream Leftists such as Werleman are not just applauding, but calling for more.

  21. Unter der Rubrik „Fühlen“ bringt der Bravo-Girl-Nachfolger bento eine weibliche Betrachtung zum Thema Alltagssexismus

    http://www.bento.de/gefuehle/sexuelle-belaestigung-warum-ich-mich-daran-gewoehnt-habe-1137354/#ref=ressortblock

    Nun waren die geschilderten Erlebnisse sicherlich (so sie denn wahr sind) geschmacklose Entgleisungen. Passend zum postfaktischen Zeitalter wird allerdings aus der Verdichtung der Beschreibungen ein Bild ständiger und pausenloser Belästigung suggeriert, eben die berühmte „Rape-Culture“

    Aber die Mädels werden sich gnadenlos rächen:

    „Es gibt nur ein Mittel: Nein sagen. Immer und immer wieder. Auch wenn es belanglos scheint. Darüber reden. Immer und immer wieder – auch wenn es gebetsmühlenartig scheint.“

    Sie wollen uns zu Tode texten…wie grausam.

    Weiss jemand hier, wie mann einen ständigen Aufenthaltsstatus auf Athos bekommt?

    XD

    • You dont have to work hard to show the regressive left are a bunch of whiny babies…..
      yet here we have the ‚alt right‘ filming an anarchist protest and calling it an anti-trump. Thats the kinda journalism that would give the young turks a run for their money!!

    • Sie will es aber nicht so verstehen..

  22. „Deutschland, ein Land, das die Gegenwart nicht versteht, weil es sich in eine kunterbunte Zukunft träumt und dabei stets darüber informiert sein will, was Hitler gerade so macht.“

    Acht Jahre angestauter Antiamerikanismus findet endlich ein Ventil

    http://www.achgut.com/artikel/acht_jahre_angestauter_antiamerikanismus_findet_endlich_ein_ventil

    „Trump spricht nun also über seine primäre Verantwortung für die USA und überall bricht Panik aus. „Was? Wollen sich die USA etwa isolieren? Geht gar nicht!“ Dieselben Leute warfen den USA stets vor, sich überall einzumischen, profitierten aber gleichzeitig mit großer Schadenfreude davon, wenn sich die Vereinigten Staaten die Finger dabei verbrannten.“

    „Dabei können den Medien schon mal die Werte von Demokratie und Aufklärung etwas verrutschen, etwa dann, wenn aus Washington voller Empathie von den Gegendemonstrationen berichtet wird. Zum Beispiel vom hochgejazzten WomensMarch, bei dem im Gegensatz zur feierlichen Amtseinführung des Präsidenten jede Menge Promis aus Musik- und Filmgeschäft gesichtet wurden. Wenn sich tausende Frauen zur Demo zusammenfinden, marschiert der Fortschritt natürlich automatisch mit.“

    „Dieselben Medien, die Tag für Tag voller Abscheu über Wutbürger, Hass und Hetze berichten, erstickten fast vor Wut bei dem Versuch, in Trumps Amtsantritt den Anfang vom Ende der Zivilisation zu erblicken.“

  23. Der Lieblingsspruch der Islam-Apologetik rechtfertigt jede Schandtat gegen „Ungläubige“.

    Famous Quran verse „Whoever kills a human being…“ is the exact opposite of human rights

    „The actual quote is in Quran 5:32. And the very next verse, 5:33, explains a little bit more what the penalty for „mischief“ (or „corruption“) is: „5:33 Indeed, the penalty for those who wage war against Allah and His Messenger (/-> Das Vergehen „Fasad“ genannt/) and strive upon earth [to cause] mischief is none but that they be killed or crucified or that their hands and feet be cut off from opposite sides or that they be exiled from the land. That is for them a disgrace in this world; and for them in the Hereafter is a great punishment ….““

    „The definition of Fasad is so expansive that it can be used to justify murder in nearly any circumstance that an Islamic cleric or Islamic government wants. ….

    The exact same verse that Muslims use to „prove“ the morality of Islam happens to also contain the justification for murdering innocent people – in the name of Islam.“

    http://elderofziyon.blogspot.com/2017/01/famous-quran-verse-whoever-kills-human.html

  24. via Stadtmensch:

    „Entscheiden sich Frauen später, vielleicht erst nach Jahren, Anzeige zu erstatten, ist der Nachweis einer Straftat mitunter schwer. Leichter werden soll er durch die „Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten“ (ASS). Die im Rhein-Sieg-Kreis entwickelte standardisierte Methode der Spurensicherung hält jetzt im Kreis Wesel Einzug. Sie erlaubt es Ärzten, Spuren (wie Blut-, Urin-, Haarproben, Abstriche oder auch Fotos von Verletzungen) auch ohne Einschalten der Polizei so zu sichern, dass sie noch Jahre später als Beweise vor Gericht verwendet werden können.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/neues-angebot-aerzte-sichern-spuren-nach-sexualstraftaten-aid-1.6542998

    Brauch eine Frau jetzt nur sowas wie Blut-, Urin-, Haarproben von mir und kann die dann zu Arzt bringen und sagen das sie vergewaltigt wurde und dann wird das gegen mich verwendet? Ändert sich das Blut/Urin/Haar wenn man vergewaltigt oder vergewaltigt wird?

    • @matze

      ich denke es geht nicht darum, dass sie da einfach eine Probe abgibt, sondern das man Abstriche macht etc. Man wird sicherlich auch Verletzungsspuren und andere Umstände festhalten. Natürlich kann das auch missbraucht werden. Aber die Sicherung von Spuren einer Tat wird ja üblicherweise auch vorgenommen. Das neue ist nur das anonyme

      Natürlich ist aber entsprechendes auch noch kein Beweis. Zumindest nicht, wenn man anführt, dass man einvernehmlichen Sex hatte wäre Sperma ja nichts ungewöhnliches.

    • „Sie erlaubt es Ärzten, Spuren (wie Blut-, Urin-, Haarproben, Abstriche oder auch Fotos von Verletzungen) auch ohne Einschalten der Polizei so zu sichern“

      Sobald ein Arzt eine Straftat vernutet, *muss* er da nicht die Polizei einschalten?!?
      Wenn das nicht so sein sollte, dann läuft hier etwas schief!

      Ansonsten sieht das nach Beweismittelvorratshaltung aus. Sollen präventiv Beweismittel zu sichern sein? Sollen die Betroffenen sich erstmal Jahre lang überlegen können, was einst passiert ist?

      Und sollte die Polizei nicht über die Existenz dieses Materials informiert werden, um wenigstens die Authentizität zu sichern?

      Die Sache stinkt gewaltig. Im Prinzip werden hier hoheitliche Aufgaben der Polizei (Spurensicherung) völlig ausgelagert an einen Externen. Zwar brauch die Polizei die Ärzte als Mittel zum Zweck für die Spurensicherung, aber dass die Ärzte eigenständig Spurensicherung betreiben können, unabhängig von der Polizei und ohne Kontrolle. Mittel, die auf Abruf bereitliegen. Das lädt zum Missbrauch ein.

      Es wundert nicht, dass solche Initiativen aus NRW kommen.

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