Was würden Männer gerne machen, wenn es nicht als „weiblich“ oder „Sozial unakzeptabel“ für ihr Geschlecht angesehen würde?

Ein Artikel nimmt Bezug auf eine wohl bei Reddit aufgetauchte Frage:

In a recent Reddit thread, one user asked,

“What thing would you do if it wasn’t so ‘feminine’ or socially ‘unacceptable’?

Die Frage, was man machen würde, wenn es nicht als „feminin“ oder eben für Männer nicht akzeptabeles Verhalten angesehen würde, finde ich durchaus interessant. Wobei mir erst einmal gar nichts weltbewegendes einfällt. Ich sagte ja schon mal:

Ich glaube zB mich interessiert Klatsch und Tratsch in vielen Bereichen mehr als andere Männer, ich liebe Sahnecocktails mit Schirmchen und ich mag zB Shopping Queen lieber als andere Männer (Guidos Sprüche finde ich herrlich böse).

Aber dennoch wäre ich interessiert daran, was da andere dazu sagen und vielleicht fallen mir dann auch Punkte ein, die ich deswegen unterlasse.

In dem Text werden auch Beispiele genannt:

From wanting to be the little spoon to ordering fruity drinks without being judged, the responses were surprising.

When it comes to the world of male grooming, things have come a long way but there are still some areas that men consider out of bounds.

“It’s a really simple thing, but girls just f***ing smell good,” one user insisted.

“They’re all flowery and fruity and sweet. I wish I could smell like a flowerbed all the time without getting judged.”

Another added, “One night, my girlfriend decided to use one of those face mask things. So, I decided why the hell can’t I make my skin all nice and soft? Now I’m addicted and do them at least twice a week.”

It seems men are giving in to their feminine wiles after all, with one more user admitting he had always wanted hair removal south of the border, “Actually I finally starting going and omg it is amazing. I so should have just swallowed my pride and done this sooner.”

Fashion was also an area of contention for many, specifically the ability to wear yoga pants.

“If I didn’t have a penis I would only wear yoga pants,” one user declared.

Others felt the same, admitting that in spite of their reputation, there’s no shame in wearing leggings.

“I bought some fleece long underwear that are more or less a male equivalent to fleece lined leggings. I told my wife I now 100% understand why she wears yoga pants and leggings at every available opportunity.”

Another agreed saying, “These are amazing. I run in these in some seriously cold weather and my legs don’t feel cold at all.”

It turns out hobbies have a sexual category too, who knew? A surprising number of users confessed that if it wasn’t considered so feminine, they would like to take up sewing or knitting.

One man admitted, “Honestly, I think I’d get into quilting. I think it’s awesome that you can make something like a quilt and give it to someone, who’ll literally wrap themselves in the gift you’ve made them.”

Others concurred, albeit less eloquently, “I’d knit so hard, bro.”

Eine Lust am stricken verspüre ich jetzt ganz und gar nicht. Aber ich könnte zumindest verstehen, dass man, wenn man Lust dazu hat, da als Mann um sein Ansehen fürchtet.

Welche Punkte wären es bei euch?

 

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134 Gedanken zu “Was würden Männer gerne machen, wenn es nicht als „weiblich“ oder „Sozial unakzeptabel“ für ihr Geschlecht angesehen würde?

  1. Ich würde ständig einfordern, dass man mich aufgrund meiner bloßen Existenz toll findet, und rummotzen, wenn ich nicht genug beachtet werde.

  2. Falsche Frage.
    Der Mut zur Polarisierung bringt mich auf die gegenteilige Frage: gibt es Männlichkeiten, die ich mir verweigere, weil sie gesellschaftlich geächtet sind?
    Definitiv: männlich- erwachsener Gefühlsausdruck: Zorn, Aggression, Leidenschaft.
    Der letzte, der das dürfte, Götz George, ist tot.
    Dafür macht die Bundeswehr jetzt Homo- Kurse. Ich finde das
    ZUM KOTZEN!!!

      • Während Frauen als „emanzipiert“ und „empowering“ gefeiert werden, wenn sie mit Fäkalsprache umsich schmeißen, jedem den Stinkefinger zeigen und einen auf Bitch machen.

    • gibt es Männlichkeiten, die ich mir verweigere, weil sie gesellschaftlich geächtet sind?

      Genau, die Waffen der Frauen. Schachmatt. Mann darf nichts sagen weil jedes Wort ein Ausdruck von Aggression ist. Ich finde es jammerschade, dass einige Männer dieses Blogs offenbar noch nicht durch diese Hölle gegangen sind. Es kann jeden treffen und je alpha-er, je eher es dich trifft, bis hin zu Kachelmann, Depp und Co.

      Das Thema wäre doch wohl die logische Fortsetzung dieses Blogposts?!

  3. Das fruchtige Getränke und Drinks als weiblich gelten ist mir neu. Stricken und häkeln musste ich damals in der Grundschule. Habe es gehasst. Tatsächlich fällt mir nichts ein was ich gerne machen würde und als typisch weiblich gilt. Viel gibt es da ja auch nicht mehr.

    • Fruchtige Drinks sind meistens widerlich. Allerdings habe ich noch nie gesehen, dass ein Mann gehänselt wurde, weil er sich einen Cocktail bestellt hat.

      Und stricken vielleicht nicht unbedingt, das brauch man ja kaum im Alltag, aber mit einer Nähnadel umgehen oder seine Wäsche selber waschen können, ohne dass aus Schwarz dann Grau wird oder die Wäsche um 2 Nummern schrumpft, gehört für mich zum notwendigen Alltagswissen eines jeden erwachsenen Menschen der in der Lage ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Wer das nicht drauf hat, ist in meinen Augen eher ein Muttersöhnchen, statt ein harter Kerl.

      • Ironischerweise wurde mir nähen in der Schule nicht beigebracht. Dies ist deutlich praktischer als Stricken im Alltag. Mit Wäsche komme ich inzwischen auch ganz gut klar ^^

        • Wir hatten „Nadelarbeit“ in der (sozialistischen) Schule. War aber ein komplett sinnloses Schulfach. Wer es da hinbekommen hat, eine Nadel durch einen Stoffetzen zu stechen ohne sich dabei zu verletzen, hat eine Eins bekommen und wurde gelobt.

          Knöpfe an- und Risse zunähen habe ich mir selber beigebracht, weil ich damit nicht ständig zu Mutti rennen wollte.

  4. Ich würde im Sommer knallbunte Röcke(aber knielang) tragen. Und mich nicht ständig verteidigen, daß ich gern ins Ballett gehe (ich hab früher Eiskunstlauf gemacht).

    • Guck mal in die Goa- und Festivallszene, da rennen dauernt Männer mit Röcken (Sarong) rum. Es gibt auch andere Röcke für Männer etwa Schottenrock und Abwandlungen. Mann muss das halt nur in seinen Style entsprechend auch einpassen, dann ist das überhaupt kein Problem sondern kommt im Gegenteil sogar bei den Frauen an.

        • Das kommt auf den Job an. Auf der Baustelle wirst du mit einem Rock eher nicht so weit kommen, das gilt aber auch für Frauen. In meiner Firma (IT) allerdings sehe ich da kein Problem, wenn hier jemand mit einem Männerrock ankommen würde. Bleibt noch die Old Economy, Geldwirtschaft oder die Politik, da sind Männer wirklich benachteiligt, was die Klamottenauswahl anbelangt.
          Allerdings gibt es da ja auch Männer die sich bereits wehren.
          http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-22828150

    • Wer zum Henker ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass Männer Hosen zu tragen haben? Das ist doch allein anatomisch völliger Humbug…

      • Ich überlege und überlege und mir fällt nicht wirklich was ein… ich habe früher etwas gestrickt (wenn auch nichts fertig bekommen), habe nie ein Problem damit gehabt, „Frauenserien“ zu gucken (sie reizten mich allerdings nur selten) und in der Öffentlichkeit weinen würde ich auch dann nicht wollen, wenn ich eine Frau wäre.

        Zwar fand ich es schon immer reizvoll, dass eine Frau mit einem Kleid theoretisch nur ein einziges Kleidungsstück am Leib tragen müsste, um trotzdem als vollständig und geschmackvoll bekleidet zu gelten, aber egal, was gesellschaftliche Konventionen sagen, gefiele ich in einem Kleid einfach meinem Ästhetiksinn nicht. – Ich kann hier nur schätzen, da ich nie eines getragen habe (einen, aus einem Kleid gefertigten Mantel als Teil eines Zaubererkostüms im Kinderfasching zähle ich jetzt mal nicht mit).

        Dann scheint tatsächlich alles, was ich da beneide Akzeptanz der Gesellschaft zu sein, Sexismus gegen mein Geschlecht zu beklagen.

        • @John:
          Oh, pardon! Der Kommentar gehörte nicht zu deinem, sondern einfach nur nach unten. Beantworte ich zum Ausgleich deine Frage:

          Meines Wissens waren es tatsächlich unsere germanischen Vorfahren, welche die, dem männlichen Glied doch eigentlich viel sinnvoller scheinenden Röcke verdrängten.

  5. „Was würden Männer gerne machen, wenn es nicht als „weiblich“ oder „Social unakzeptabel“ für ihr Geschlecht angesehen würde?“

    Ich hätte gerne ordentliche Möglichkeiten, Klamotten zu kaufen und nicht unter 3 Etagen Frauenbekleidung eine Ecke mit Hosen in 3 Farben (Blau, Grau und Schwarz) und 5 Pullover/Tshirts für Männer.

    • Und übrigens, zu den „Yoga Pants“: Die anziehen und dann in der S-Bahn äh… „bequem“ sitzen. Will dann mal die Feministen sehen, die sich jetzt schon über „Manspreading“ aufregen…

    • Ob sich die Gender Pay Gap Gläubigen wohl jemals fragen warum eigentlich nur für Frauen ganze Kaufhäuser gebaut werden und Männer sich darin eine Etage mit Kinder, Koffern oder Schuhen für Frauen und Männer teilen müssen, obwohl Frauen doch 21% weniger Gehalt erhalten.

      • Frauen werden vom Patriarchat genötigt, ihr viel zu kleines und viel zu hart unter Doppel- bis Dreifachbelastung erarbeitetes Gehalt allein dafür auszugeben, dass sie nicht aus dem heteronormativen Rahmen fallen und weiter für ihre Vergewaltiger und Unterdrücker attraktiv sind.

        Das war leicht 😉

        Ich hätte Feministin werden sollen.

      • „warum eigentlich nur für Frauen ganze Kaufhäuser gebaut werden“

        Ach deshalb gegen die alle pleite, alles krasse Fehlinvestitionen!

        Gut, dass es das Bundesmin für Frauen gibt und ihre geduldige Aufklärungsarbeit! Wenn die Wirtschaft sich nicht dementsprechend umstellt, na dann ist sie selber schuld…..

  6. Hihi. Wer sich den Arsch penetrieren lässt, ist über solche Fragen mehr als erhaben.

    Interessant ist hier, dass es implizit um Dinge geht, die als weiblich gelten. Ich phantasiere mittlerweile von ganz anderen Dingen. Der persönlichen Konfliktbereinigung durch das Duell etwa. Das ist für mich die Krone der Maskulinität. Aber sozial nicht akzeptabel.

    Ebenso wie die Ansicht, dass Frau dazu da ist, den Haushalt zu führen und Kinder zu bekommen. Damit wird man als Mann heute eher abgelehnt, als mit dem Geständnis, sich regelmäßig die Augenbrauen zu zupfen.

    • „Damit wird man als Mann heute eher abgelehnt, als mit dem Geständnis, sich regelmäßig die Augenbrauen zu zupfen.“

      Das dürfte vom Milieu abhängen.

      Wobei ich wetten würde, dass auch in absoluten Zahlen bei den Frauen die Akzeptanz für das erstere (Zuweisung in die angestammte Domäne) höher ist als für das zweitere (Was als Eindringen des Mannes in die weibliche Sphäre angesehen werden könnte)…

    • „Der persönlichen Konfliktbereinigung durch das Duell etwa. Das ist für mich die Krone der Maskulinität. Aber sozial nicht akzeptabel.“

      Eine „persönliche Contrahage“, wie sie unter schlagenden Studentenverbindungen üblich ist, kommt da für meinen Geschmack nahe genug dran und ist zumindest in diesen Kreisen vollkommen akzeptiert.

    • „Der persönlichen Konfliktbereinigung durch das Duell etwa. Das ist für mich die Krone der Maskulinität. Aber sozial nicht akzeptabel.“

      Zum Glück ist sowas heute sozial nicht mehr akzeptabel.
      Arthur Schopenhauer hat diesen Quatsch in seiner Schrift „Aphorismen zur Lebensweisheit“ bereits treffend kritisiert.

        • @ Adrian

          „Was geht es Dich an wie zwei Erwachsene ihre Konflikte regeln möchten?“

          1. Die Konzeption politischer Ethik und Rechtsphilosophie, die ich bejahe, geht vom Konzept der Menschenwürde und universellen Menschenrechten aus. Wenn prämoderne Traditionen dazu im Widerspruch stehen, lehne ich diese ab.
          Ich lehne Duelle also ab aus den gleichen Gründen aus denen ich z.B. auch den kulturrelativistischen Multikulturalismus ablehne.

          2. Archaische Formen von Ehrenmoral, wie sie z.B. im Duell – aber auch in allen möglichen anderen Varianten – in den verschiedensten vormodernen Kulturen und Gesellschaften vorkommen, resultieren wesentlich daraus, dass hinsichtlich der entwicklungspsychologischen Dimension kultureller Evolution die höheren Stufen (formal-operationales Denken und postkonventionelle Moral) noch nicht ausreichend in der Bevölkerung verbreitet sind. Sobald eine stärkere Verbreitung eintritt, sich der durchschnittliche entwicklungspsychologische Schwerpunkt der Bevölkerung zu den höheren Stufen verschiebt, verschwinden diese archaischen Formen von Ehrenmoral.
          Aus diesem Grund ist archaische Ehrenmoral in prämodernen Gesellschaften in den unterschiedlichsten Varianten leider ein nicht seltenes Phänomen,aber wird in modernen Gesellschaften abgelehnt.
          Wer die Legalisierung von Duellen in modernen Gesellschaften befürwortet, strebt kulturelle Regression an.

        • Adrian,

          wie definierst Du „Freiwilligkeit“?

          Im Kontext duellieren handelte es sich um eine tradierte Form des Austragens eines Konfliktes. Weil es eine tradierte Form war, gab es auch eine gewisse Erwartungshaltung Dritter an die beiden Streitparteien, diese Form zu wählen.

          Und damit ist nicht ein „wäre nett von Euch wenn ihr Euch duellieren würdet, wenn ihr keinen Bock habt ist es aber auch nicht schlimm“ gemeint.

          Vielmehr hatte ein Kneifen eine umfängliche und dauerhafte Ächtung zur Folge, das Ausstoßen aus der Gemeinschaft. Inklusive Malus für den Nachwuchs und die engere Verwandtschaft, denen dies dann auch noch angelastet wurde und die dadurch multiple Benachteiligungen zu tragen hatte.

          Wie freiwillig ist denn eigentlich freiwillig?

          Im klassischen Sinne definiert sich „freiwillig“ als „Wahnehmen einer Handlungsmöglichkeit, deren Nichtwahrnehmung folgeneutral ist, d.h. die Nichtwahrnehmung einer Handlungsmöglichkeit ist identisch zum Nichtbestehen einer Handlungsmöglichkeit.“

          Dies ist hier nicht gegeben.

        • @adrian

          „Freiwilligkeit ist für mich das wesentliche moralische Kriterium.“

          Für dich gäbe es also keinen moralischen Unterschied zwischen einem Duell und einer Partie „Russisch Roulette“? (nehmen wir idealerweise an, dass beim Duell einer stirbt, was ja das eigentliche Ziel ist).

    • „Der persönlichen Konfliktbereinigung durch das Duell etwa. Das ist für mich die Krone der Maskulinität. Aber sozial nicht akzeptabel.“

      Also da bin ich schon ein wenig sprachlos. Was bitte hat das Duell mit Maskulinität zu tun? Gar nichts, scheint mir.

      Traditionell gesehen, galt es, die Männlichkeit notfalls im Duell unter Beweis zu stellen. Notfalls, wohlgemerkt. Peter Müller hat oben übrigens wichtige Hinweise zu den Rahmenbedingungen des Duells ergänzt.

      Traditionell gesehen, konnte sich aber nicht jeder Mann duellieren. Und man(n) konnte sich auch nicht mit jedem beliebigen Mann duellieren. Die Kontrahenten mußten nämlich „satisfaktionsfähig“ sein, wie das früher so schön hieß. Bauern konnten sich nicht duellieren, die konnten sich nur prügeln. Apotheker genau so wenig. (Und übrigens auch keine Frauen – was eben nicht heißt, daß Frauen keine Ehre hatten, sondern daß sie ihrer Ehre nicht verlustig gehen konnten und sie auch nicht unter Beweis stellen mußten.)

      So, waren nun nach traditionellem Verständnis also männliche Bauern keine Männer? Nun, sie waren keine „Ehren“-Männer. Männer waren sie trotzdem. Und Du willst jetzt allen Ernstes das Duell als Gipfel der Maskulinität einführen? Es ist der Gipfel der Unverhältnismäßigkeit.

      Zur Kritik daran hat Leszek oben schon wesentliche Punkte angeführt. Als Ergänzung könnte man fragen: Wie steht’s denn mit dem Gewaltmonopol des Staates? Geht’s denn Staat etwa auch nichts an, wie gewaltsam seine „Männer“ ihre Konflikte regeln?

      • Gerade weil dies mit dem Duell gegen jede Konvention ist, hat Adrian es als „Gipfel von Männlchkeit“ gesehen bzw hingestellt.

        Es ist eben eine extreme Darstellung. Ist nicht auch amoralisch zu sein eine „männliche Eigenschaft“?!

  7. Die Übersetzung für „socially unacceptable“ ist übrigens: „sozial inakzeptabel“ oder „gesellschaftlich nicht erwünscht „. Von Denglisch bekomme ich Augenkrebs. Danke.

    • Na ja, mein lieber Adrian. „Social“ konnte man vermutlich im 19. Jahrhundert gefahrlos schreiben. Christian ist eben ein Retro-Orthograf.

      Davon abgesehen fällt mir rein gar nichts ein, was ich mir gerne an „femininem“ Verhalten erlauben würde, weil ich mir längst alles erlaube.

      Es gibt nämlich kein feminines Verhalten, sondern nur Verhalten, das für Frauen typischer ist.

      Und da wir in der Moderne leben, habe ich als Mann keinerlei Probleme, mich so zu verhalten, wie ich bin. Egal, ob das früher als unmännlich eingestuft wurde oder nicht.

      Die Fragestellung zeigt eigentlich, wie unmodern viele Menschen noch eingestellt sind. Es ist doch traurig, wenn man sein Sosein einschränkt, nur weil man es mit dem Prädikat der Unmännlich- oder -weiblichkeit versehen könnte.

      Wen interessiert das?

  8. Ich würde offener über meine soziale Phobie reden. Ich habe das schon öfter getan und habe nicht nur negative Erfahrungen gemacht, Im Endeffekt ist es aber nur dann sozial anerkannt, wenn man mit dieser Phobie umgehen kann und sie deswegen teilweise und zeitweise ganz überwunden hat.

    Ausserdem würde ich verlangen dass mir genau dasselbe Mitgefühl der Menschen zusteht wie einer Frau, wenn sich ein sehr nahes Familienmitglied das Leben genommen hat. Dabei darf man nicht vergessen dass die Suizidalität in jenem Fall besonders hoch ist, und vor allem bei Männern.

    Ich würde mir wünschen dass dieses Problem ernst genommen würde und es für Männer akzeptable Lösungen dafür gäbe. Ich würde z.B. gern selbst entscheiden können welches Medikament ich nehme, wenn die Suizidgefahr sehr akut ist. Ich möchte lediglich als vollwertige Person ohne Gejammer ernstgenommen werden. Ausserdem würde es mich sehr beruhigen, wenn ich ein Euthanasiemedikament für den Notfall besässe, so wie die alten Menschen in den Niederlanden, so dass ich frei und in Würde entscheiden kann, wann ich diese Welt verlassen will, und nicht andere Menschen deswegen auch noch mittraumatisieren würde (wie z.B. Zugführer).

    Und es würde mich beruhigen, wenn ich frei darüber reden könnte, welche Memmen viele Frauen im Vergleich zu uns Männern eigentlich sind, und wie sehr sie dies bei sich selbst leugnen und alle Männer als Memmen ansehen, wie sehr sie agressiv anstelle von selbstbewusst und selbstbestimmt auftreten und damit so wie mit erpresstem Mitgefühl (und viel Lobbyismus) ihre oft abstrusen Wünsche durchsetzen.

    • Wenn ich so darüber nachdenke, möchte ich nicht so wie die Frauen sein oder mich so benehmen, sondern so wie die selbstbewussten, nicht aggressiv oder passiv aggressiv auftretenden Frauen, die es ja, Evolution sei Dank, auch gibt.

      • @Yeph

        „Ich würde offener über meine soziale Phobie reden. Ich habe das schon öfter getan und habe nicht nur negative Erfahrungen gemacht, Im Endeffekt ist es aber nur dann sozial anerkannt, wenn man mit dieser Phobie umgehen kann und sie deswegen teilweise und zeitweise ganz überwunden hat.“

        Eine meiner besten Freundinnen ist nach einem burn-out in einer Depression versackt, seit fast einem Jahr arbeitsunfähig und sie würde deine Sicht zu 100% unterschreiben.
        Wie unsere Gesellschaft mit psychischen Problemen umgeht, ist ebenso effizienzbasiert, wie das Leben, das zu eben diesen Problemen geführt hat.
        Der Unterschied in der Wahrnehmung von männlichen und weiblichen Leiden unterscheidet sich, da hast du recht. Bist du aber erst einmal in den Mühlen der Gesundheitsbürokratie, dann dürfte der Unterschied auf ein Minimum zusammenschrumpfen.

        Ich finde es gut, dass du über deine Probleme reden kannst.
        Denn das ist m.E. der Einstieg in „selbstbewusst und selbstbestimmt“ leben und deine Phobie beeinträchtigt eben deine Handlungsfähigkeit und deine Möglichkeiten.

        Übrigens habe ich nach einer längeren Nöhlerei tatsächlich von einer Frau gefordert: „Woman up!“ (in unserem Laden ist Englisch Umgangssprache) und DAS Gesicht hätte ich fotografieren sollen! Köstlich! 🙂

        Gruß crumar

    • @Yeph

      „Und es würde mich beruhigen, wenn ich frei darüber reden könnte, welche Memmen viele Frauen im Vergleich zu uns Männern eigentlich sind,“

      Dann sag doch den Frauen einfach mal, daß die Memmen und Flaschen und ganze Kerle sein sollen, wenn sie beachtet werden wollen.

      Ich mach das ständig und soooo unerfolgreich ist das gar nicht. Vor allem ist der entscheidende Punkt, daß zu beobachten ist, sie einfach nicht wissen, wie sie sich dagegen wehren sollen.

      Denn auch die normative Kompetenz bei Frauen ist gering, da unterscheiden sie sich wenig von den Männern.

  9. Wenn es unter Männern ein größeres, allgemeines Bedürfnis gäbe, etwas zu tun, das „typisch weiblich“ ist, dann gälte dies nicht als weiblich.

    Ansonsten steht es jedem frei, non-konform zu Stereotypen zu handeln. Dies kann sogar besonders „cool“ wirken, oder den Status erhöhen.

    Im Übrigen wäre Häkeln eigentlich das ideale Hobby für Männer, da es dabei darum geht, in Löcher zu stechen.

    • „Ansonsten steht es jedem frei, non-konform zu Stereotypen zu handeln. Dies kann sogar besonders „cool“ wirken, oder den Status erhöhen.“

      Ja, das würde ich Frauen, die über irgendeinen sozialen Erwartungsdruck meckern auch sagen. Daher muß das auch für Männer gelten.

    • Wenn es unter Männern ein größeres, allgemeines Bedürfnis gäbe, etwas zu tun, das „typisch weiblich“ ist, dann gälte dies nicht als weiblich.

      Das hiesse dass ich, wenn ich gerne wie Elvis wäre oder wîe Mick Jagger, oder Johny Depp, das nicht mehr typisch Elvis, Jagger, Depp wäre. Manchmal kannst Du sehr unlogisch argumentieren. Das ist typisch weiblich.

      Sorry 🙂

      Möchten wir nicht alle wie Gott sein?

    • „Im Übrigen wäre Häkeln eigentlich das ideale Hobby für Männer, da es dabei darum geht, in Löcher zu stechen.“

      XD YMMD

      Allerdings dürfte die Befriedigung, wenn der Topflappen dann mal fertig gehäkelt ist, nicht mal annähernd mit dem anderen „in Löcher stechen“ vergleichbar sein 😉

  10. Ganz generell würde ich vorschlagen, daß Männer mal ausprobieren sollten, was passiert, wenn sie sich in demselben Umfang aus allem raushalten wie Frauen. Denn das würde bedeuten, daß es für Männer keine Pflichten aufgrund des Geschlechtes mehr gibt, i.e. keine Pflicht mehr

    – sich nicht anzustellen, sondern anspruchslos und praktisch im Umgang zu sein
    – Schmerz, Krankheit und Schöpfung auszuhalten ohne zu jammern
    – unter allen Bedingungen eine übertragene Aufgabe zu Ende zu bringen, auch wenn sich die Bedingungen ändern oder verschlechtern
    – ihr Inneres bei der Frage, wer sie sind und was man über sie sagt, zu vernachlässigen
    – ein Wohltäter zu sein
    – die eigenen sozialen Belange und Interessen denen anderer Menschen unterzuordnen
    – sich darauf vorzubereiten Existenzkampf stellvertretend für mehrere Menschen zu bestehen
    – nachsichtig und großzügig zu sein
    – nicht nachtragend zu sein
    – die Persönlichkeit der Erfüllung einer sozialen oder ökonomischen Funktion unterzuordnen
    – von anderen Autoritäten vorgegebenen Werten zu folgen wie z.B. der Pflicht, fürs Vaterland oder die Frauen zu sterben und das als ausreichende Erfüllung des persönlichen Lebens anzusehen
    – die eigene Sexualität nur als Erfüllungsmittel der weiblichen Sexualität zu begreifen
    – sich als alleinige Adressaten körperlicher Auseinandersetzungen zu sehen und Gewalt auch stellvertretend für Frauen auszuüben, denen diese Primitivität bekanntlich nicht zugemutet werden darf.
    – sich als Ausführungsorgane für alles Unangenehme, Stinkende, Primitive, Hässliche, Grobe, Anstrengende, Gefährliche für und im Interesse von Frauen zu begreifen.

    und so weiter und so fort: Ergänzungen sind erwünscht.

    • MGTOWs interessieren sich vor allem für sich selbst und sie werden einerseits dafür verachtet und andererseits von Frauen als viel stärkere Bedrohung betrachtet als Maskulisten.

      Eine Frau, die sich nur für sich selbst interessiert, gilt im Vergleich dazu nicht als egozentrisch, sondern als vernünftig.

      • „Eine Frau, die sich nur für sich selbst interessiert, gilt im Vergleich dazu nicht als egozentrisch, sondern als vernünftig.“

        Bei wem? Sie wird wohl bei Männern eher als nervig gelten und für die Frauen in ihrer Peer-Group jede Menge Stoff für Tratsch und Lästereien liefern.

        • Elmar,

          „Für so aufgeklärt halte ich Männer nicht.“

          Na, dann hat die manosphere ja eine echte Herausforderung, dies zu ändern 😉

          „Sie sind auf egozentrisches Verhalten nicht angewiesen, um über andere Frauen herzuziehen.“

          Das stimmt, aber passgenaue Steilvorlagen durch gezeigtes Verhalten sind bequem und werden von frau auch freudig verwertet.

      • @elmardiederichs
        Wieso wird man dafür verachtet? Ich werde für meine Unabhängigkeit bewundert und geliebt. Allerdings bin ich ein MGTOW durch Taten und nicht durch Worte. Außerhalb von anonymen Foren weiß keiner, dass ich ein MGTOW bin.
        Das ist wie mit Pickup – Frauen finden Pickups scheiße aber das was diese machen finden sie gut.
        Talk less, act more.

    • Wo kommt eigentlich die Vorstellung her, all diese Dinge seien irgendwie männlich? Mit Ausnahme von Nr. 2 würde man diese Dinge in anderen Ecken der Manosphere schlicht „beta“ nennen und für einen Verlust an Männlichkeit halten.

        • Pff auch ein Alpha tut all diese Dinge, weil sie von einem echten Mann verlangt warden. Alphas sind die unfreiesten Geschöpfe dieses Planeten. Neulich erläuterte Andreas Kieling wie mühsam das Leben männlicher Walrosse ist, die schon als Jünglinge Revierkämpfe führen müssen.

          Dass es bei uns Menschen nicht viel weniger mühsam ist, will man ein Alpha sein, kam ihm wohl nicht in den Sinn. Er hat abgefrorene Ohren, Nase, Finger usw.. vom Filmen in Alaska und merkt nicht wie mühsam das ist …. aber ein sehr netter Kerl ist er!!! 🙂

        • Das definiert überhaupt nicht Männlichkeit. Es gab sogar mal eine Zeit, da hätte man das Dienende eindeutig weiblich genannt.
          Wir haben nur das Pech, die Kinder der größten Beta-Generation aller Zeiten zu sein.

          Ich weise auch noch einmal darauf hin, dass die Verwendung von „beta“ in diesen Ecken der Manosphere nicht die Frage nach einer sozialen Rangordnung ist, sondern der dortigen Definition gemäß vor allem um die Frage geht, ob man sich unter Frauen einordnet (ihnen dient) oder nicht.

        • Meine Definition von Männlichkeit habe ich schon mal geliefert: Alles, was man aufgrund Testosterons tut und alles, wobei der Testosteronspiegel steigt.

          Nr. 2 ist so ein Fall, der Rest nicht.

        • Wenn man Männlichkeit nicht biologisch herleiten könnte, wäre sie in der Tat beliebig und irrelevant.

          Vorgegebenen Rollen zu folgen, auch wenn die einem schädlich sind, halte ich übrigens für unmännlich. Denn das Testosteron sagt: unterwerfe dich nicht, wehre dich!

          • @lh

            Glaub ich nicht. Meine Vermutung ist, daß die sozial praktizierte Männlichkeit nur eine Art Tarnung für Ausbeutung ist, Sklavenhaltung ohne Peitsche. Die biologische Männlichkeit verläuft quer dazu.
            Aber das ist im Moment nur eine Vermutung.

          • Das war ja klar – jede vernünftige Diskussion muß von unserem EvoChris unterbunden werden. Ist ja auch ne Katastrophe, wenn mal mehr als Bildzeitungsniveau auf diesem blog vorkommt.

          • @elmar

            Ich unterbinde die Diskussion ja nicht – ich stelle nur fest, dass du bei Geschlechterthemen soweit ich weiß bisher noch nie Studien und deren Ergebnisse benutzt hast um deine Vermutungen zu belegen oder hast du da ein Beispiel?
            Aber bei LH macht das auch nicht viel – er untermauert seine Ansichten meist auch nicht mit Studien.

          • @elmar

            Dich interessiert ja leider die Meinung der gesamten Wissenschaft nicht, weswegen du auch niemanden für deine Ansichten zitieren kannst. Das ist ja gerade ein großer Nachteil all deiner Ansichten. Deswegen bleibt dir auch nur Pampigkeit, wenn man bei dir nachfragt.

        • Meine These ist wie gesagt, dass echte Männlichkeit größtenteils schon lange verloren gegangen ist. 2 Weltkriege haben vermutlich ihren Beitrag geleistet. Die „Männlichkeitsnormen“ die stattdessen etabliert wurden und die Du beschreibst, sind aber in Wirklichkeit keine Männlichkeit und funktionieren deshalb auch nicht.

          Wenn du (und andere hier) sich gegen diese „traditionelle Männlichkeit“ der jüngsten Vorgängergenerationen wehren, dann wehrt ihr euch gar nicht gegen traditionelle Männlichkeit, sondern eure männlichen Instinkte führen euch eigentlich zu echter Männlichkeit zurück.

          • @lh

            Na ja … wenn Männlichkeit verloren gehen kann, dann ist sie nicht biologisch. Biologische Männlichkeit kann nur unterdrückt werden.

            „sondern eure männlichen Instinkte führen euch eigentlich zu echter Männlichkeit zurück.“

            Das geht nur dann, wenn die Biologie oder Evolution oder sonst was, konkret männliches Verhalten vorgeben kann. Doch meiner Ansicht nach kann sie das nicht. Die Biologie legt fest, wie wir etwas erleben, aber Männlichkeit gehört zur Alltagspsychologie, die schon von Aristoteles diskutiert wurde. Das ist eine Theorie, ein Konstrukt, das natürlich mit einem spezifisch männlichen Erleben von etwas kollidieren kann. Bislang gibt es nichts, was mich von angeborener Männlichkeit überzeugt. Sicherlich gibt es Verhalten, das angeboren ist, aber daraus folgt nicht, daß wir determiniert sind, es zu vollziehen. Vielleicht gibt es sogar Verhalten, daß Männern angeboren ist, nicht aber Frauen. Doch das alles sagt uns wenig darüber, wie unsere soziale Realität zu analysieren ist.

        • Ja, „verloren gegangen“ ist wohl eine unglückliche Formulierung. Unterdrückt trifft es teilweise besser. Aber indem durch die Unterdrückung der Testosteronspiegel fällt, geht die Männlichkeit in gewissem Sinne auch verloren.

          Ich denke wie gesagt, dass die Biologie via Testosteron konkretes männliches Verhalten vorgibt. Und sei es die Lust an übermotorisierten Sportwagen.

          Wenn es anders wäre, müsste man dann nicht den Genderisten in Bezug auf die soziale Konstruktion von Geschlechtern recht geben? Wie grenzt Du Dich von diesen Ansichten ab?

          • @lh

            “Aber indem durch die Unterdrückung der Testosteronspiegel fällt, geht die Männlichkeit in gewissem Sinne auch verloren.”

            Wie kommst du darauf? Hat das schon mal jemand bei Menschen nachgewiesen?

            “Ich denke wie gesagt, dass die Biologie via Testosteron konkretes männliches Verhalten vorgibt.”

            Ich weiß, das ist der alte, hier immer wieder aufgekochte Streit darüber, ob die Alltagspsychologie, unser alltägliches Verständnis von Personen, eine (schlecht formulierte) Theorie des Gehirns ist – und sich demnach Ausdrücke für mentale Zustände wie “Wunsch” auf zerebrale Zustände beziehen – oder nicht. Wer das bejaht, ist entweder Reduktionist oder nicht-reduktiver, intentionaler Realist. Für beide Standpunkte ist die Annahme entscheidend, daß sich eine eindeutige Entsprechung herstellen läßt zwischen einzelen mentalen und zerebralen Zuständen. Heute – und das wurde auf meinem blog schon ausgiebig diskutiert – weiß man, daß das nicht der Fall ist: Alltagspsychlogie ist keine Alltagstheorie von Gehirnzuständen, sondern von Personen, die mehr als Körper sind. Und es wäre schön, wenn sich die Pointe dieses Streits mal rumsprechen würde.

            “Wenn es anders wäre, müsste man dann nicht den Genderisten in Bezug auf die soziale Konstruktion von Geschlechtern recht geben? Wie grenzt Du Dich von diesen Ansichten ab?”

            Nein, muß man nicht. Ich habe auf meinem blog bereits diskutiert, daß es echte Fälle von sozialer Konstruktion gibt wie z.B. im Fall von Geld. Doch daraus folgt nicht, daß Geschlechter sozial konstruiert wären. Genderistas benutzen meistens einen Begründungs- oder Erklärungskonstruktivismus wie im Fall der Standpunkttheorie, der epistemischen Privilegien. Doch das ist Unsinn. Was man aber nicht pauschal ablehnen kann, ist ein lokaler, relativer Tatsachenkonstruktivismus. Er besagt, daß es kontingente Tatsachen geben kann, die nur bestehen vom Standpunkt einer gegebenen Theorie aus. Doch daraus folgt nicht die Existenz sozialer Geschlechter. Biologische Geschlechter gibt es, kein Zweifel. Doch welche Theorie sollte es über soziale Geschlechter geben? Niemand pflanzt sich in einem sozialen Sinne fort, oder? Und es spricht auch niemand über soziale Reproduktion. Vielleicht spielt Erziehung oder persönliche Erfahrungen in der Entwicklung der sexuellen Vorlieben mit rein, doch das hat nichts zu tun mit einer Reproduktion im sozialen Sinne. Reproduktion ist biologisch. Und mehr gibt es nicht.

            Meiner Meinung nach ist lokaler, relativer Tatsachenkonstruktivismus aber relevant für normative Geschlechterrollen. Aber gender – das gibt es nicht.

        • Nein, mit Deinem Streit über die Alltagspsychologie hat das nichts zu tun. Ich argumentiere auch nicht mit zerebralen Zuständen, sondern mit Hormonständen.

          Die Sache ist die: Wenn Geschlecht biologisch ist, dann gibt es auch Geschlechtseigenschaften oder Verhaltensweisen, die biologisch sind. Natürlich kann man davon in einem gewissen Spektrum oder aufgrund sozial konstruierter Rollen abweichen. Aber der biologische Kern, um den herum das geschieht, bleibt trotzdem. Dieser ist biologisch fundiert und begründet und er muss im Sinne der Biologie funktional sein, sonst wird er aussterben.

          • @lh

            „Ich argumentiere auch nicht mit zerebralen Zuständen, sondern mit Hormonständen.“

            Ja, ich versteh schon. Aber die Argumente lassen sich für diese Fall völlig analog anwenden.

            „Wenn Geschlecht biologisch ist, dann gibt es auch Geschlechtseigenschaften oder Verhaltensweisen, die biologisch sind.“

            Eigentlich geht das am Punkt vorbei. Denn du müßtest fragen, ob dieses biologisch verfügbare Verhalten auch für die Menschen attraktiv oder verführerisch und zwingend ist oder ob sie vielleicht auch einfach sagen können „Oh, nö, keine Lust, könnte ich machen, will ich aber nicht.“. Das ist der Punkt.

            Der Punkt ist immer der Determinismus am biologischen Verhalten.

        • Abseits einiger weniger unüberwindlicher Instinkte sind die biologischen Zwänge fast nie völlig zwingend. Man kann sich zwar nicht durch Luftanhalten selbst ersticken, aber zu Tode hungern kann man sich. Daraus kann allerdings nicht gefolgert werden, dass es keinen biologischen Zwang zum Essen geben würde.

          • Sehr unlogisch: Vielen Tieren ist die Fähigkeit zu laufen, angeboren. Und doch können sie selbst entscheiden, wann zu wohin sie laufen. Und es ist für alle anstrengend.

        • Und Du wirst trotzdem feststellen, dass die einzige Möglichkeit mit der Anstrengung umzugehen darin besteht, an die richtige Stelle zu laufen – wo es nämlich Futter gibt. Und alle Tiere, die laufen können, müssen das auch irgendwie tun, wenn sie nicht sterben wollen.

        • Es ist ja nicht mal klar, was „wollen“ beim Menschen eigentlich ist, wie willst Du das von Tieren wissen oder gar daran große Unterschiede festmachen?

          @Christian:

          Angesichts der Tatsache, dass die meisten sozialwissenschaftlichen Studien der letzten 30 Jahre statistisch raffinierter Bullshit sind, sehe ich darin auch keinerlei Sinn.

          Das das differenzierte Ausbreiten von Theorien inklusive ihrer Belege aber Arbeit ist, die das Schreiben dicker Bücher übersteigt, bin ich im Rahmen von Kommentaren auf konkrete Nachfragen angewiesen, wenn ich etwas genauer erläutern soll.

          • @lh

            Fang doch erst einmal damit an, ob überhaupt wesentliche Absenkungen des Testosteronspiegels erfolgt sind. Und wie hoch diese überhaupt anfallen.

            Das Testosteron, insbesondere auch pränatales Testosteron, sich auf die geschlechtliches Verhalten auswirkt, dafür gibt es hier ja genug studien.
            Das die heutige Gesellschaft einen wesentlichen Abfall des Testosteronspiegels produziert und sich das auswirkt wäre hingegen etwas, was du noch untermauern müsstest

          • „Es ist ja nicht mal klar, was “wollen” beim Menschen eigentlich ist, wie willst Du das von Tieren wissen oder gar daran große Unterschiede festmachen?“

            Meine These ist ja, daß von einem Wollen zu sprechen, bereits die Verwendung von Alltagspsychologie und damit eine Vermenschlichung darstellt. Doch um den evolutionären Vorteil eines Verhaltens einzusehen, sind wir auf diese Vermenschlichung nicht angewiesen. Das zeigt dir, daß kein Wollen was mit Gehirnzuständen zu tun hat.

          • „Das zeigt dir, daß kein Wollen was mit Gehirnzuständen zu tun hat.“

            Richtig. Deswegen können wir „wollen“ auch nicht beeinflussen. Weder kann man den Sexualtrieb über Hormongaben erhöhen noch absenken.
            Wie ordnest du denn da dieses Beispiel von Pinker ein:

            https://allesevolution.wordpress.com/2012/04/30/das-selbst-als-biologisches-system/

            One of the most dramatic demonstrations of the illusion of the unified self comes from the neuroscientists Michael Gazzaniga and Roger Sperry, who showed that when surgeons cut the corpus callosum joining the cerebral hemispheres, they literally cut the self in two, and each hemisphere can exercise free will without the other one’s advice or consent. Even more disconcertingly, the left hemisphere constantly weaves a coherent but false account of the behavior chosen without its knowledge by the right. For example, if an experimenter flashes the command “WALK” to the right hemisphere (by keeping it in the part of the visual field that only the right hemisphere can see), the person will comply with the request and begin to walk out of the room. But when the person (specifically, the person’s left hemisphere) is asked why he just got up, he will say, in all sincerity, “To get a Coke” — rather than “I don’t really know” or “The urge just came over me” or “You’ve been testing me for years since I had the surgery, and sometimes you get me to do things but I don’t know exactly what you asked me to do.” Similarly, if the patient’s left hemisphere is shown a chicken and his right hemisphere is shown a snowfall, and both hemispheres have to select a picture that goes with what they see (each using a different hand), the left hemisphere picks a claw (correctly) and the right picks a shovel (also correctly). But when the left hemisphere is asked why the whole person made those choices, it blithely says, “Oh, that’s simple. The chicken claw goes with the chicken, and you need a shovel to clean out the chicken shed.” The spooky part is that we have no reason to think that the baloney-generator in the patient’s left hemisphere is behaving any differently from ours as we make sense of the inclinations emanating from the rest of our brains. The conscious mind — the self or soul — is a spin doctor, not the commander in chief. Sigmund Freud immodestly wrote that “humanity has in the course of time had to endure from the hands of science three great outrages upon its naïve self-love”: the discovery that our world is not the center of the celestial spheres but rather a speck in a vast universe, the discovery that we were not specially created but instead descended from animals, and the discovery that often our conscious minds do not control how we act but merely tell us a story about our actions. He was right about the cumulative impact, but it was cognitive neuroscience rather than psychoanalysis that conclusively delivered the third blow. Cognitive neuroscience is undermining not just the Ghost in the Machine but also the Noble Savage. Damage to the frontal lobes does not only dull the person or subtract from his behavioral repertoire but can unleash aggressive attacks. That happens because the damaged lobes no longer serve as inhibitory brakes on parts of the limbic system, particularly a circuit that links the amygdala to the hypothalamus via a pathway called the stria terminalis. Connections between the frontal lobe in each hemisphere and the limbic system provide a lever by which a person’s knowledge and goals can override other mechanisms, and among those mechanisms appears to be one designed to generate behavior that harms other people.

        • „Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“

          Und der Typ hat für die Erkenntnis nicht mal Statistik oder auch nur fortgeschrittene Humanbiologie gebraucht.

    • Elmar, dann darf ich Dir für diesen Vorschlag den österreichischen Appell zurufen: „Geh sterben.“
      Und ich beziehe mich dabei auf niemand geringeren als Lao Tse:
      „Wer kein (!) Leben hat,
      hält sich an seine Rechte.
      Wer das Leben hat,
      hält sich an seine Pflichten.“
      Im übrigen habe ich einen weiteren Beweis dafür gefunden, dass die hier blogauf, blogauf der Pussysierung gefrönt wird, zu handfester Verachtung durch Frauen führt, wie hier:
      http://bazonline.ch/panorama/invasion-der-memmen/story/24274221

      • Das machen wir am Besten draußen vor der Tür ab. Wenn Du gewinnst gibts ne Kiste Champagner, wenn ich gewinne bezahlst DU mir nen Puffbesuch, ok?

      • Es ist selbst dann schwer, das Dao De Jing zu verstehen, selbst wenn man vollständig zitiert.
        Hier die Übersetzung von Bodo Kirchner

        79
        Nach großem Streit bleibt kleiner Streit
        Wie das ändern?
        Der Weise hält sich daher an seine Seite des Vertrags
        und erzwingt nicht die andere

        Wer die rechte Tugend hat, erfüllt seine Pflichten
        und vergißt die Schuld
        Wem die rechte Tugend fehlt, fordert ein
        und pocht auf Schuld

        Aber der Weg des Himmels ist gerecht
        er wirkt durch den guten Menschen

        Schwierig, das mit Tit for Tat in Einklang zu bringen.

        (Ungeachtet weiterer Übersetzungen bedeuten Dào Weg, Fluss, Prinzip und Sinn, und Dé Kraft, Leben und Charisma, Tugend, Güte. Wikipedia)

      • „Der Begriff Trigger Warning stammt aus der Psychologie; mittels Vorwarnungen lassen sich bei Kriegs­veteranen mit posttraumatischen Belastungsstörungen oder Opfern von Sexualverbrechen erneute ­Traumata vermeiden.“
        Das ist Unsinn, der Sinn ist es die dissoziativen Phasen zu vermeiden, die durch Trigger ausgelöst werden können. Da dort gewissermaßen eine Abspaltung von Beweußtseinsebenen erfolgt, kann das z.B. bei traumatisierten SOldaten zu einem Flashback in die Kampfhandlungen führen mit entsprechendem Verhalten. Eine Triggerwarnung erlaubt es dem Reflex „rational“ zu begegnen.

        Eine erneute Traumatisierung im Sinne der posttraumatischen Störung erfolgt in aller Regel nicht, weil die Situation nicht objektiv bedrohlich ist.

    • Sehr schöner Pflichten-Katalog – danke dafür!

      Und hier muß ich dem Admin dann doch ein klein wenig widersprechen, wenn er schreibt:

      „Wann hättest du auch je belastbares abseits der Vermutung geliefert?“

      Dein Pflichten-Katalog geht über Vermutung weit hinaus, der ist schon belastbar. Und alles andere bei Dir wird eben gerade kräftig belastet, da muß man halt abwarten, ob es wirklich hält, oder durch was Stärkeres ersetzt werden muß … 😉

  11. Hah, mir fällt dann doch noch was ein: Augen schminken. Das hat einen überraschend positiven Effekt. Wir hatten das einmal für eine Photosession gemacht und das Zeug geht nicht mehr ganz weg nachher. Der Effekt war umwerfend. Das gilt z.B. bei Schauspielern und Musikern auch heute nicht als unmännlich und früher galt es zeitweise als männlich.

  12. „…… if it wasn’t so ‘feminine’ or socially ‘unacceptable’?“

    Das kann heutzutage doch nur eine „rhetorische Frage“ von sexistischen Bigotten sein….. von denjenigen kommend, die dauernd so tun, als gäbe es „toxische Männlichkeit“ und ein „Patriarchat“, welches „feminines“ Verhalten als „sozial inakzeptabel“ brandmarken würde, imaginieren. Da hilft es auch nicht, sich pseudomässig durch Anführungszeichen zu distanzieren.

    Ist das nicht auch ziemlicher fake „Journalismus“? Irgendwer hat auf Reddit jetzt eine Frage gestellt und die ist jetzt dadurch topaktuell und „neu“? Nein, sie ist eben gar nicht topaktuell, sondern nur ein x-ter Aufguss vom „der Mann muss seine feminine Seite entdecken“ usw. „Ist ja nicht alles schlecht am Mann, er kann sich ja auch feminin verhalten …..“

  13. In Zeiten der ausgesetzten Wehrpflicht werden Freiheiten für einen Mann in Deutschland erst dann wesentlich eingeschränkt, wenn er den Staat in Form von eigenen Kindern und/oder Ehe Zugriff auf sein Privatleben gestattet.
    Ansonsten kann jeder, inzwischen selbst in kleineren Städten, so „freakig“ sein wie er will. Imho.

  14. Hmm, eigentlich gibts da nicht viel. Ich habe mich nie viel um die Meinung anderer geschert. Ich hatte sogar schonmal ein rosa Auto, war halt kostengünstig 🙂

    Was mich nervt, sind männliche Dresscodes, etwa im Geschäftsbereich (Anzug, Krawatte etc.) betrifft mich eher selten, aber daran würde ich mich nicht halten, einfach zu langweilig und unpraktisch.

    Vielleicht öfter mal die Beine rasieren, ich hasse diese ganze Körperbehaarung. Allerdings müsste ich dafür, auch jetzt schon, nur so tun, als ob ich Radfahrer wäre, von denen machen das ja viele. Aber der nötige Zeitaufwand und Rasiererverbrauch, bei meinem Fell, würde mich das ohnehin nicht lange durchhalten lassen.

    Mehr fällt mir nicht ein. Es stimmt schon, die weiblichen Vorteile, die man(n) sich eher wünschen würde, etwa begehrt zu werden, leichte Verfügbarkeit von Sex usw. bekommt man so nicht.

    • Gestrickt hat schon Kartoffelzerquetscher Raimund Harmstorf ( „der Seewolf“ ).
      Das galt in Küstennahen Bereichen – soweit mir bekannt – nie als unmännlich.

  15. Ich habe ja nun schon eine ganze Ecke leben hinter mir und nie auch nur’n Groschen für irgendwelche Rollenerwartungen gegeben, auch und besonders auf das Geschlechtbezogene nicht.
    Aber mir fällt beim besten Willen nix ein, was ich gern täte, was ( angebl. ) unmännlich wäre.

    Als Youngster, mit knapp 20 hatte ich mal ’n hellblaues Tüllkleid mit ebensolchem Seidenfutter. Bei über 30° im Schatten war das sehr nützlich, beim Auf’m-Sofa-‚Rumschwitzen. Für draußen aber ungeeignet, da zuwenig Taschen und das Geschlotter um die Beine nervt.

  16. Ich möchte den Kommentar von weiter oben – als Frage formuliert – nochmal hervorheben:
    Männlich ist nicht das Verhalten der Männer der 68er – funktioniert das ’spiel der Geschlechter‘ deshalb heute nicht mehr?
    Sind wir eine Generation, deren Väter nicht Männlich genug waren?
    Findet man eventuell Männlichkeit im 19.Jhd?


    ( Wo kommt eigentlich die Vorstellung her, all diese Dinge seien irgendwie männlich? Mit Ausnahme von Nr. 2 würde man diese Dinge in anderen Ecken der Manosphere schlicht „beta“ nennen und für einen Verlust an Männlichkeit halten. -lh)

    • „Männlich ist nicht das Verhalten der Männer der 68er – funktioniert das ’spiel der Geschlechter‘ deshalb heute nicht mehr?“

      Gegenfrage: Funktioniert das ’spiel der Geschlechter‘ denn tatsächlich nicht mehr? Oder wurden nicht lediglich die Regeln geändert und es funktioniert weiterhin?

      • Die Junggesellenbewegung – neu: mgtow – würde ich als Anzeichen interpretieren, dass es weniger läuft.
        Ebenso Rape-Hysterie und entsprechende Folgen.
        (Stichwort: Alleine mit einer Frau im Aufzug)

        Als Funktionieren bezeichne ich das nicht.

  17. „Meine These ist wie gesagt, dass echte Männlichkeit größtenteils schon lange verloren gegangen ist. 2 Weltkriege haben vermutlich ihren Beitrag geleistet. Die „Männlichkeitsnormen“ die stattdessen etabliert wurden und die Du beschreibst, sind aber in Wirklichkeit keine Männlichkeit und funktionieren deshalb auch nicht.“ sehe ich ähnlich

    Zumindest gilt das für unsere Mainstreamkultur. Da wird der Mann zurechtgetrimmt, und dann kommen solche bemitleidenswerten Figuren raus wie unsere Anzugträger, dies ganzen Pilawa’s und so, fürchterlich.

    Ich sage mal als LARPer nach meiner Meinung wird bei unserer Mainstreamkultur echte Männlichkeit also genauer die Entfaltung der Persönlichkeit von Männern gleich von 2 Seiten beschnitten.
    1. „Darfst “ Du kein aggressiver emotional auch mal enthemmter hau-Drauf mehr sein
    2. „Darfst “ Du aber auch deine eher weichen „weiblichen“ Seiten nicht zeigen

    Am Ende bleiben dann diese konformen austauschbaren Anzugträger, sehen alle gleich aus, verhalten sich alle gleich, ob die Frauen wirklich gefallen ?, ich weis nicht.

    Mein liebstes bevorzugtes LARP Ambiente ist ein barockes, vielleicht deshalb, weil man da als Mann so richtig aufdrehen kann, man kann sich unbekümmert mit Rüschen- und Spitzekram, Schmuck, Schminke, Tanz befassen, sich affektiert benehmen kurz sich so um sich selbst kümmern, wie Frauen es heute als ihr alleiniges Privileg ansehen, und gleichzeitig ein verwegener arroganter machohafter Haudegen sein.

    Vielleicht ist das nicht jedermanns Sache, aber es ist schon seltsam, für mich befremdend, wie verinnerlicht selbst feminismuskritische Männer wie AFD Anhänger z.B. heute das reduzierte rein auf die Funktionalität für Frauen zugeschnittene Männerbild haben.
    Das, was sie als klassisches Männerbild sehen, ist es ironischer Weise gar nicht, sondern es ist schon das gemäß Villar dressierte zurechtgestutzte, des Ernährers und Beschützers, kurz Deppen.*

    Ich sage Anzugträger nicht von ungefähr. Es muss doch auffallen, das Männer und Frauen sich immer in gleicher Weise in ihrem Äußeren expressiv verhalten haben. man sehe mal die Sonntags oder Festkleidung der verschiedenen Epochen an, nicht nur Barock. Da muss einem doch der Bruch auffallen, der so etwa im 19. Jh. einsetzte und heute manifestiert ist.
    Frauen sind nach wie vor Individuen, Männer beliebig austauschbare Anzugträger. Das sind scheinbare Äußerlichkeiten, aber sie verraten doch wie reduziert heute Männer in unserer Leitkultur gesehen werden.

    Ich gebe aber zu es ist sehr schwer, wenn man einfach unbekümmert sein Ding macht eine Frau zu finden, die wenigen, die da bereit sind bei dir zu bleiben und zu dir zu stehen, sind dann aber auch meist besser als der Durchschnitt, der meist zwar auch optisch, haptisch und olfaktorisch befriedigen kann, aber charakterlich meist nicht über Ramschniveau hinausgeht.

  18. Weibliches Verhalten?

    Ich würde gerne mal ganz selbstverständlich davon ausgehen können, dass…

    – sie beim Flirt aktiv wird und den Kontakt herstellt
    – sie drängelt, wenn´s um Sex geht
    – sie ganz selbstverständlich im Kino oder im Restaurant bezahlt (für Beide)

  19. Pingback: Warum mir nur eine Sache einfällt, dir ich als Mann gerne machen würde, aber nicht tue – Geschlechterallerlei

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