Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. Januar 2017

„Deine Dating-Präferenzen sind diskriminierend“

Aus den Kommentaren:

Regarding your „genitalifying“ agrument at 1:38 and your „unlearning“ point and 4:09:-
As a gay guy, this is the most dangerous rhetoric I have ever seen. Do you realize that by claiming my sexual preference to be something that I can „unlearn“ over time, and not determined by birth, you are going back on decades of gay rights activism? Do you not see that straight people can use this exact „unlearning“ argument as a method that could be undertaken by gay conversion therapists? Do you understand that your argument could be used to open „new and improved“ conversion therapy institutions that could spout the rhetoric that all we need to do to get rid of our homosexuality is to simply „unlearn“? You say „sexual orientation is not discriminatory“, but you’re contradicting yourself in this very video, so I’m sure these considerations (arising from your two points I mention above) should be valid.
Do you understand? Yes, I am blameless where my sexuality is concerned. No, which gender I date is none of your business. We didn’t get rid of the stigma of „homosexuality is a disorder“ simply to earn the label of „homosexuality is „discrimination“. PLEASE, PLEASE stop using this rhetoric (which by the way, is based on a complete misreading by third wave feminists, of actual postmodern feminists like Judith Butler who base their theories of gender and sex on psychoanalytic principles). Call me triggered, call me whatever the fuck you like, but it is with a genuine sense of panic that I’m writing this.

Antwortvideos:

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Responses

  1. Anscheinend hat er selbst nochmal geantwortet

    • Es ist also diskriminierend und problematisch, wenn man sagt, dass man generell nicht auf Transsexuelle steht?
      Und dann schreibt er (Ziff. 5) „I don’t like men in any romantic oder sexual way, I’m not attracted to men“?

    • Jeder der Riley kritisiert ist Alt-Right oder Anti-Feminist. Was für eine Witzfigur.

    • Ich habe das jetzt tatsächlich gelesen. Es sollte wohl vermittelt werden, dass man Menschen nicht gruppenbezogen als per se unattraktiv ansehen/darstellen soll. Das Problem sind also weniger individuelle Vorlieben, als generalisierte Statements, die zu Phänomenen führen können wie zB, dass ein Mann mit Vorliebe für dicke Frauen aus Scham trotzdem dünne dated. Also wieder die Idee „die Gesellschaft“ macht Druck und lenkt dadurch die Entscheidung des Imdividuums. Kritikauslösend wird wohl die appelartige Aufmachung sein, seine eigenen Vorlieben/Datingvehalten „zu überprüfen“. Das klingt einfach vorwürflich, natürlich kommen dann Kommentare wie „Ja, ich stehe wirklich auf schlanke, vollbusige Blondinnen anfang 20 mit Vagina ohne Penisvergangenheit und habe mir das auch nicht ausgesucht“.

      Absurd bleibt Kategorien wie „Behinderte“ oder „Dicke“ gleichzusetzen mit „People of Color“. Das die Gesundheit für körperliche Attraktivität entscheidend ist kann man nicht leugnen. Sichtbar ungesund zu sein macht eben unattraktiver. Wenn man (extrem) dick wird oder eine (andere) Behinderung erwirbt ist man natürlich nicht von vorher 10/10 auf der Attraktivitätskala gleich auf 0. Ich denke auch Betroffene können aber meist problemlos anerkennen, das es Eigenschaften sind die Akzeptanz fordern. Wer würde es überhaupt wollen, dass jemand einen wegen seiner gelähmten Beine gut findet? Man will halt idR „trotzdem“, aber nicht „deswegen“ geliebt oder begehrt werden können.

      • „Es sollte wohl vermittelt werden, dass man Menschen nicht gruppenbezogen als per se unattraktiv ansehen/darstellen soll. Das Problem sind also weniger individuelle Vorlieben, als generalisierte Statements, …“

        So hab‘ ich’s auch verstanden. Das finde ich auch nicht so verkehrt.

        „Absurd bleibt, Kategorien wie „Behinderte“ oder „Dicke“ gleichzusetzen mit „People of Color“. Dass die Gesundheit für körperliche Attraktivität entscheidend ist, kann man nicht leugnen. …“

        Sehe ich genauso.

      • „Das Problem sind … generalisierte Statements, die zu Phänomenen führen können wie zB, dass ein Mann mit Vorliebe für dicke Frauen aus Scham trotzdem dünne dated.“

        So etwas fände ich durchaus vernünftig.
        Der Autor findet es aber offenbar schon problematisch, wenn jemand erklärt, dass er persönlich Gruppe xy generell nicht attraktiv findet – siehe Ziff. 2) 3. Absatz, wo er schreibt, dass die Aussage, man würde alle Transsexuellen unattraktiv finden, lächerlich sei und vermutlich auf Vorurteilen beruhe.

    • Das zweite anderweitigen Antwortvideo ist eine Stellungnahme zu dem Text

  2. Bearing auch dazu:

  3. „In this video, Magdalen Berns picks apart parts of Riley’s published statement and mocks his ‚feminism‘ at the publication ‚Everyday Feminism‘.“

    Toll gemacht, von M Berns (das letzte Video).

  4. Übrigens, mir ist sowas mal passiert – vor langer Zeit.

    Ich bin ja nicht so der Aufreißer, aber auf so einer Feier zur Wohnungs-Einweihung eines Kollegen, da hab‘ ich mal eine nette Frau kennengelernt. Ja, und dann haben wir uns tatsächlich miteinander verabredet. Ich konnte’s kaum fassen. Ich weiß noch: irgendwas war mit ihren Händen, aber ich konnte’s nicht einordnen. Ich dachte dann: Du bist ja völlig durcheinander.

    Jedenfalls, wir hatten ausgemacht, daß sie mich abholt. Wir wollten ins Planetarium gehen, und meine Wohnung damals lag auf dem Weg dorthin. Sie klingelt, ich gehe gleich runter. Da fragt sie, ob sie noch schnell was bei mir essen könne, sei wäre vorher nicht mehr dazu gekommen. Wir gehen also rauf, und sie nimmt sich Obst.

    Und wie sie so ißt, und wie ich ihr so dabei zusehe, da trifft mich der Schlag. Da denke ich: keine Frau hält *so* eine Birne, keine Frau beißt *so* rein, keine Frau kaut *so*. Und keine Frau läuft beim Essen *so* in der Küche rum.

    Da muß ich sie dann wohl etwas entgeistert angeschaut haben.

    Ja, und sie hat dann wohl so etwas gedacht wie: Jetzt – oder nie!

    Na, was soll ich sagen … Jedenfalls, wir sind dann nicht mehr ins Planetarium gegangen. Und haben uns auch nicht mehr verabredet.

    Damals war ich total in Panik. Aber heute denke ich: das war doch eigentlich ein irres Erlebnis. Vielleicht würde ich heute Spitzenunterwäsche tragen, wenn ich damals nicht schreiend aus meiner Wohnung gerannt wäre. Naja, zu spät …

  5. Wer drauf steht. Aber welcher Hetero-Mann will einen Mann mit Geschlechtsidentitätsstörung daten? Was soll da draus werden, so rein sexuell (Fortpflanzung mal ganz außen vor)?

    Normalerweise eher eine Sache für Schwule, aber die können vermutlich das Weiblichkeitsgetue nicht ab.

    Können die Transen sich nicht untereinander, ähm, „begatten“? So eine Butch als Mann verkleidet und ein als Frau verkleideter Mann? Da würde doch alles ganz gut passen, nur dass die primären Geschlechtsorgane halt invers verteilt sind.

    Leid tun mir die Geschöpfe ja schon, aber sooo leid nun auch wieder nicht. Als „krank“ wollen sie nicht mehr gelten, spätestens mit ICD-11, also sollen sie mal selbst klar kommen, mit ihrer Andersartigkeit.

  6. Bei mir gehört als KO Kriterium für eine Beziehung die möglichkeit gemeinsame Kinder zu haben.
    Also wäre jedes Date mit einem Trans Mann zu Frau pure Zeitverschwendung.

  7. Zu diesem alten Thema ist mir dieser Text vom Viedeoersteller untergekommen: http://rileyjaydennis.tumblr.com/post/155436069789/is-it-transphobic-if-im-a-gay-woman-who-would
    „like I get it, some people ain’t into dick, but it is important to question *why*. why do you have such an aversion to it and is it possibly a cissexist world view you’ve grown up in? that’s it, that’s all anyone’s asking.“
    Er meint also wirklich, dass man seine sexuelle Orientierung grundsätzlich in Frage stellen soll und alle die nicht Bisexuell sind, sind Opfer einer cissexistischen Gehrinwäsche oder Intolerant und unmoralisch. So etwas Verrücktes hätte ich mir beim besten Willen nicht ausdenken können. Denke der Typ ist ein Troll.


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