Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 8. Januar 2017

„Wissenschaft unterstützt die Ansicht, dass Geschlecht binär ist nicht“(Riley J. Dennis)


Wäre auch was für den Doktorant

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Responses

  1. Zwischen zwei Vorkommen und Binärität besteht ja auch ein kleiner Unterschied.
    Es gibt zwei Geschlechter, Punkt
    Aber kaum wer ist exakt nur Mann, oder Frau ( als totaler Wert, wie z.B. 1 o. 0 ).
    Übrigens ist mir nix bekannt, was wirklich binär wäre, außer der IT-Theorie.

    • @Fiete
      „Übrigens ist mir nix bekannt, was wirklich binär wäre“

      Die Logik ist binär -> Gleichheit/Ungleichheit

      • @ Alex: über Logik gibt es m.E. nix zu diskutieren.
        Nur mal so am Rande:
        Wo hast Du zweimal das absolut gleiche gesehen ( im Sinne der binären Theorie )?
        Wenn Dir ein Beispiel einfällt, mache es weiträumig bekannt, denn dann muß die gesamte moderne Wissenschaft nochmal von vorn anfangen 😉 .
        Würde Dir mehr Ruhm verschaffen, als Einstein, Bohr, Heisenberg und Curie zusammen erreichten …..

        • Das absolut Gleiche gibt es natürlich nur in meiner oder deiner Vorstellung.

          Ansonsten besteht die Wirklichkeit aus miesen Kopien 😉

          Das scheint sogar so weit zu gehen, dass nicht die perfekte Symmetrie als „schön“ empfunden wird, sondern eine, die fast ummerklich gebrochen ist (-> zB „Schönheitsfleck“).

      • Welche Logik gleich?

      • https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertige_Logik

        • hehe, jetzt kommst du mit einer Tritinät der Logik daher. Doch dieser dritte Fall ist nichts weiter als ein Platzhalter, aber keine Kategorie für sich oder gar gleichwertig mit Ja/Nein. Ohne Frage, das mag äusserst praktisch sein, aber den binären Charakter der Logik sprengt das trotzdem nicht 🙂

  2. Es ist lächerlich Geschlecht oder Sexualität als binär zu betrachten. Genauso wie Körpergröße, Intelligenz, Attraktivität… gibt es jede Menge grau zwischen schwarz und weiß. In der Evolutionsgeschichte war auch Zwitterei vertreten. Und wenn nur 60 durch Testosteron exprimierte Gene den Unterschied zwischen Mann und Frau machen, müsste eigentlich klar sein, das Männlichkeit nur ein anderes Betriebssystem für ein weiblich basiertes Grundgerüst ist.

    • @Nina
      Keine Ahnung, aber davon eine ganze Menge……

      „In der Evolutionsgeschichte war auch Zwitterei vertreten.“

      Wo denn? Beim Menschen etwa? 😀

      „ein weiblich basiertes Grundgerüst“

      Nanu? Erst die den geschlechtlichen Dimorphismus leugnen, um dann doch am Ende drauf zurückzugreifen? Du müsstest du meinen, „weiblich“ gäbe es genausowenig wie „männlich“……

      Immer wie es gerade in den Kram passt, nicht?

      • Natürlich ist Zwitterei nicht Teil der jüngeren menschlichen Evolution, trotzdem sehen wir im Mutterleib aus wie ein Fisch. Und irgendwann in der Evolution waren wir auch mal Zwitter und das steht auch heute noch in unseren Genen auch wenn die vielleicht inaktiv sind. Weibliches Grundgerüst deshalb, weil das Männliche eigentlich nur die Funktion der Befruchtung hat – die nicht jeder Mann ausführen soll. Der Mensch ist sowieso evolutionsbiologisch eher unter Haremshaltung zu verorten. Heißt: Nur die besten Männer pflanzen sich fort, aber unter natürlichen Bedinungen jede gesunde Frau.

        Aber argumentieren wir mal genetisch: Mit defektem X-Chromosom bricht der Stoffwechsel zusammen, mit defektem Y-Chromosom tritt Intersexualität auf, wobei die Betroffenen einen weiblichen Phänotyp haben. Das Y-Chromosom ist nur für die Fortpflanzung wichtig. Alles Andere haben auch Frauen in sich. Y-Chromosom ist ein Upgrade auf Kosten einer stabilen Genetik mit 2 X-Chromosomen (daher die stärkeren phänotypischen Unterschiede zwischen Männern)

        • Und was sind das jetzt für Argumente gegen die Binarität der Geschlechter?

        • „trotzdem sehen wir im Mutterleib aus wie ein Fisch“

          Leider hat das der dubiose Haeckel so populär gemacht, die Empryogene würde die Entwicklungsgeschichte im Zeitraffer wiederspiegeln. Das hilft aber nicht wirklich weiter, diese Art von „Erkenntnis“.

          Genausowenig waren wir im Mutterleib „Zwitter“, sondern besser gesagt mehr oder minder geschlechtslos bzw im Zustand der Entwicklung.

          Auch ein Zwitter ist übrigens ein Geschlechtstier, hat nur beide Geschlechtszustände (hier ist sie wieder die Binarität!) gleichzeitig.

          Auch ein „Grundgerüst“ (früher gerne „Gestalt“ genannt) gibt es nicht und ist ein idealisiertes gedankliches Konstrukt. Das menschliche „Grundgerüst“ kann auf Geschlechtsmerkmale vollkommen verzichten und wäre somit a-sexuell.

          „weil das Männliche eigentlich nur die Funktion der Befruchtung hat“

          Ist das Weibliche dadurch wichtiger, dass es auch noch für´s Ranwachsen dient? Kann man nicht sagen, denn ohne das eine nicht das andere. Ist eben untrennbar verbunden.

          „Der Mensch ist sowieso evolutionsbiologisch eher unter Haremshaltung zu verorten.“

          Scheint eine rein kulturell bzw umwelt- bedingte Sache zu sein.

          „Nur die besten Männer pflanzen sich fort, aber unter natürlichen Bedinungen jede gesunde Frau.“

          Ich glaube, du unterschätzt die Fortschritte der modernen Medizin ganz erheblich. Und dass sich nur die „Besten“ fortpflanzen würden, ist allzuhäufig ein Werturteil, welches mit der Evolutionstheorie nicht viel zu schaffen hat, trotz dieses Bezugs….

          „Das Y-Chromosom ist nur für die Fortpflanzung wichtig.“

          Nein, für die Ausprägung des männlichen Phänotypen (und so natürlich indirekt doch für die Fortpflanzung). Das „nur“ kann man getrost streichen, denn der weibliche Phänotyp ist eben auch „nur“ für die Fortpfanzung da. Es geht halt nicht ohne, sonst gäb es uns auch längst nicht mehr.

          „Y-Chromosom ist ein Upgrade auf Kosten einer stabilen Genetik mit 2 X-Chromosomen“

          Da musst du dich aber bei deiner Schöpferin beschweren, denn auch die „stabilere Genetik“ hat ihre Instabilitäten, allein das Bindegewebe…..

          Das mit dem Y-Chromosom ist schon eine Verkomplizierung und schafft ein paar zusätzliche Probleme, aber eben auch mehr Varianz. Das mag für den Einzelnen schlecht sein, für den Fortbestand der Art ist es vielleicht eher vorteilhaft.

    • Was ist denn “Geschlecht“?
      In der Biologie ist das eine Funktion der Fortpflanzung bei sogenannten “Höheren Tieren“, und da gibts genau 2 Geschlechter (weil sich mehr oder weniger Geschlechter durch die Evolution als “nicht gar so nützlich“ rausgestellt haben).
      Ist halt etwas blöd (aber offenbar evolutionär stabil, weils diese gesellschaftliche Zweiteilung fast überall gibt), dass unsere Gesellschaft das Liefern einer Eizelle mit gewissen Erwartungen an das Verhalten verbindet, und das Liefern der Samenzellen mit anderen.

    • Der Versuch die höheren Säugetiere mit Windoofs o. Linux ( oder bestenfalls Mäck-Apfel ) zu vergleichen, mag ja sehr beliebt sein. Richtig wird er dadurch aber üblicherweise nicht. Bei manchem Beispiel humpelt das vielleicht ganz gut, prinzipiell isses abba Murks.

    • Jeder Mensch stammt von exakt zwei Zellen ab, einer Samenzelle und einer Eizelle.

      Und wenn Du dich wie ein Kampfhelikopter fühlst, bist Du trotzdem keiner. Dass Menschen unterschiedlich sind, in allen Färbungen zwischen schwarz und weiß bedeutet nun mal nicht, dass sie eigene Geschlechter stellen.

      • „Kampfhelikopter“ Ui, 9gager… Ich fühle mich als Apache Angriffshubschrauber…

    • Binär ist doch hier ein Strohmann. Es gibt zwei Geschlechter, in verschiedenen Ausprägungen von Männlichkeit und Weiblichkeit und es gibt intrasexualität und Transsexualität, aber in verschwindend geringer Zahl. Das alles wird doch gar nicht bestritten.
      Transsexualität und intersexualität haben aber, wie ihre Seltenheit zeigt, keine eigene biologische Funktion, sondern sind ein bevorzugt Nebenprodukt. Das ernster entwertet nicht den einzelnen Menschen, aber es ist für das Verständnis des Systems ist es etwas, was man schlecht leugnen kann

      • Das kommt darauf an Christian,

        wenn man alle Normvarianten im Bezug auf Geschlecht und Sexualität berücksichtigt ist die Zahl nicht verschwindend gering. Kann man Jemanden der bisexuell orientiert ist als eindeutig männlich verorten? 30 % der Amerikaner hatten schon homosexuelle Kontakte die zum Orgasmus geführt haben. Klar, nur ~2 % sind homosexuell und weitere ~1,5 % (inkl Klinefelter-Syndrom und hirnorganischer Intersexualität = Transsexualität). Diese Gruppen finden sich relativ in der Mitte des Spektrums. Aber links und rechts davon kommt nicht heterosexueller Mann und heterosexuelle Frau sondern erstmal bisexuelle Orientierung. Und Bisexualität war nicht nur historisch (vor dem Christentum) weit verbreitet, sondern wird heute auch noch ausgelebt.

        Über 30 % der Amerikaner hatten gleichgeschlechtliche Sexualkontakte, dazu kommen noch einmal fast 20 % Menschen die sich auch vom eigenem Geschlecht sexuell angezogen fühlen aber dem nie nachgehen.

        Damit wär das Spektrum eigentlich schon voll. Es gibt jede Form von Ausprägung der Sexualität. Klar, in fortpflanzungstechnischer Hinsicht gibt es nur Mann und Frau. Aber in sexueller Hinsicht gibt es eine viel breitere Verteilung abseits der Binärität und auch wenn es wissenschaftlich nicht haltbar ist führe ich das darauf zurück, das es in unserer Evolutionsgeschichte Zwitter gab.

        Bei Zwittern wird derjenige zum Weibchen der unterlegen ist, weil die Kosten der Fortpflanzung für das Weibchen weit höher sind als für das Männchen. Das ist deshalb problematisch, weil Zwitter dafür wirklich schwere Dominanzkämpfe führen müssen.

        Dies ist für die Arterhaltung bei höheren Tieren aber nicht möglich, da diese Dominanzkämpfe den Fortpflanzungserfolg reduzieren (oft stirbt der „weibliche Zwitter“ bei den Schnecken) und wenn es nicht 1000 sondern nur 1 Baby gibt wäre das fatal.

        Daher haben höhere Tiere (weniger Nachwuchs, mehr Brutpflege) mit einer binären Sexualität bessere Karten, da sich die Frage danach, wer den erhöhten Fortpflanzungsaufwand hat, nicht mehr stellt.

        Sexualität gehört zu den primitivsten Antrieben. Ähnlich wie Gehirnareale in Stammnähe die evolutionshistorisch früher entstanden sind als unsere höheren Hirnfunktionen ist Sexualität auch bei uns im Prinzip das Selbe wie bei den zwitternden Schnecken, nur das es sich bei uns weiter entwickelt hat. Die Atavismen aus der Evolutionsgeschichte bleiben aber auch verhaltensbiologisch erhalten.

        Das ist zumindest mein Erklärungsansatz. Natürlich gibt es keine beweisbare perfekte Erklärung. Wäre der Mensch aber perfekt designt wurden wäre es nach „Survival of the Hetero“ aber Wahnsinn davon auszugehen das es Abweichungen von der binären Heterosexualität gibt.

        Außer natürlich, Abweichungen von der binären Heterosexualität verschaffen der Population als Ganzes einen Vorteil. Genauso wie Selbstlosigkeit eigentlich absolut dämlich ist (aus evolutionärer Sicht) aber nicht ausstirbt weil es der Gruppe einen Vorteil bringt.

        • „Kann man Jemanden der bisexuell orientiert ist als eindeutig männlich verorten?“

          Wenn er ein Mann ist, dann ja. Du verwechselst offenbar Geschlecht mit sexueller Orientierung und Geschlechtsrolle.

        • Im Übrigen: Die Kategorien Hetero-, Bi- und Homosexualität ergeben nur Sinn, wenn man von einer Binarität der Geschlechter ausgeht.

        • „Kann man Jemanden der bisexuell orientiert ist als eindeutig männlich verorten?“

          Wenn er ein Mann ist, dann ja. Du verwechselst offenbar Geschlecht mit sexueller Orientierung und Geschlechtsrolle.

          Das dachte ich mir auch bei lesen.

        • „auch wenn es wissenschaftlich nicht haltbar ist führe ich das darauf zurück, das es in unserer Evolutionsgeschichte Zwitter gab“

          Interessante Sichtweise, wenn die Wissenschaft es auch nicht hergibt: ich glaube trotzdem dran.

          Viel wahrscheinlicher ist doch das genetische Gematsche schuld, auch „genetisches Spektrum“ genannt. Bruchstücke an DNS die fälschlicherweise mitkopiert wurden, genetische Fehlfunktionen für die Drüsenfeinabstimmung, vielleicht Epigenetik. Der ganze analoge biologische Mist beim Ablesen und kopieren und der Zellteilung usw., bei dem sich einem Informatiker die Fußnägel hochrollen, weil es so gar keine Checksummen und Sicherheitsbackups gibt 🙂

          Klar geht da Zeug schief, der Geschlechtsunterschied ist halt nur in einem Chromosom codiert. Die Natur selektiert dann die bemitleidenswerten Opfer dieser Fehlfunktionen hart über die Fortpflanzung und Überlebensfähigkeit wieder aus.

          „Bei Zwittern wird derjenige zum Weibchen der unterlegen ist, weil die Kosten der Fortpflanzung für das Weibchen weit höher sind als für das Männchen.“

          Bei Zwittern gibt es ja gerade keine Weibchen und Männchen, nur Gebährende(r) und Befruchte(te)(r), aber ich weiß was du meinst.

          Ich befürchte aber, die Evolution ist in diesem Punkt nicht stringent. Regenwürmer sind z.B. auch Zwitter und scheinen gleichzeitig beide Befruchte(te)(r) und Gebährende(r) zu sein. Ganz ohne Kampf, oder irre ich (der Wiki-Artikel schweigt sich dazu aus).

          Aber egal, die Kostenhypothese ist schon schlüssig, sie erklärt ja auch, warum menschliche Männchen sich zur Brutpflege binden lassen usw. zumindest der europide und asiatische Typ, beim negroiden ist es evtl. weniger stark ausgeprägt:
          http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102000081
          (die Anzahl vaterloser schwarzer Kinder liegt in den USA wohl bei 80%) könnte aber auch kulturell/sozial bedingt sein, wer weiß.

          Ein Evolutionshintergrund wäre aber zumindest denkbar, Afrika ist fruchtbar, groß und warm, der Vater ist/war nicht zwingend nötig, um den Nachwuchs durchzubringen, bzw. reichte es evtl. wenn er im Stammesverbund integriert war. Wäre ein interessanter Forschungsansatz, wenn er nicht so politisch inkorrekt wäre („Rassen“ darf es ja nicht mehr geben, dafür umso mehr Geschlechter 😉

      • @Christian

        „Binär ist doch hier ein Strohmann.“

        Aber es ist auch die Ideologie und die Lebenslüge von knallharten IdeologInnenn.

        Zunächst einmal würde m.E. kein (Evolutions-) Biologe von sich geben, die Existenz von zwei Geschlechtern würde AUSSCHLIESSEN, das es Transgender oder Intersexualität gibt.
        Es gibt sie durchaus, nur eben in verschwindend geringer Anzahl im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.

        Die Verwendung einer „Binarität“ im Diskurs ist eine „false flag-operation“ – indem die Gegenüber ein Denken und eine Argumentation UNTERSTELLT wird, die „Existenz von zwei Geschlechtern“ sei eine *Allaussage*.
        Und die unterstellte *Allaussage* sei mit der *bloßen Existenz* von Transgender Menschen und Intersexuellen widerlegt.

        Die Gaunerei der Ideologen besteht daraus, die *bloße Existenz* von Transgender und Intersexualität würde die *nur unterstellte* „Binarität“ *falsifizieren*.
        D.h. die Ideologinnen leugnen auf der einen Seite die Relevanz von Naturwissenschaften für den Genderismus – nutzen aber auf der anderen Seite deren *Instrumentarium*, um den Genderismus als Ideologie durchzusetzen.

        Die Lyrik nach *vermeintlicher* Falsifikation der unterstellten „Binarität“ ist, es sei „nicht ganz so einfach“ oder: „Die Wirklichkeit ist jedoch komplexer“ – natürlich ohne zu erklären, worin die „Komplexität“ besteht, weil sie keinerlei Ahnung haben.
        Die Aussage, es gäbe ein „Spektrum“ *zwischen* den Geschlechtern ist eine weitere solche Lyrik.
        Es sollte möglich sein, die *Verteilung* auf diesem „Spektrum“ für die Bevölkerung anzugeben – also sie sei bspw. homogen oder folge einer Normalverteilung.
        Verhält es sich nicht so, dann wäre die von den IdeologInnen zu beantwortende Frage: WARUM NICHT?

        Denn *gerade* die Existenz von Transgender und deren Bewusstsein, biologisch mit dem *falschen* Geschlecht – und der *falschen* Geschlechtsidentität – versehen zu sein gibt einen Hinweis darauf , dass es ein *richtiges* biologisches Geschlecht gibt und dieses mit der Geschlechtsidentität zusammenfällt.
        Transgender wäre damit also ihn letzter Instanz ein *Beweis* für die Existenz der Geschlechterbinarität und nicht ihre Widerlegung.

        Strohmann erkennen, wissen wie er funktioniert und dann: Schlagt die GenderistInnen, wo ihr sie trefft!

        Gruß crumar

        • „Die Verwendung einer „Binarität“ im Diskurs ist eine „false flag-operation“ – indem die Gegenüber ein Denken und eine Argumentation UNTERSTELLT wird, die „Existenz von zwei Geschlechtern“ sei eine *Allaussage*.“

          Zustimmung, bzw. kurz: Schopenhauers Kunstgriff 1 (Erweiterung) oder Kunstgriff 3 (Verabsolutierung) aus der:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik#Kunstgriffe_1.E2.80.933

          Wenn man jemanden unterbuttern will (und nichts anderes wollen ja gewisse Kreise) sind diese Kunstgriffe unverzichtbar. Sie sind unehrlich und stoßen schon beim Bauchgefühl der meisten Menschen auf Ablehnung, aber manche verkopfte „gebildete Dummheit“ durchschaut sie nicht und steigt fröhlich drauf ein…

        • @crumar
          „ein Denken und eine Argumentation UNTERSTELLT wird, die „Existenz von zwei Geschlechtern“ sei eine *Allaussage*.“

          Das ist es auch, es ist eine „Allaussage“: Zweigeschlechtlichkeit herrscht beim Menschen und bei unzähligen anderen Arten.

          Der mutwillige „Denkfehler“ der Gender-Ideologen ist, dass sie die konkreten Ergebnisse der Wissenschaft über dieses Grundkonzept der Zweigeschlechtlichkeit hinaus nicht wahrnehmen *wollen*, also sich ignorant geben.

          Alles, was nicht der Zweigeschlechtlichkeit entspricht, sind wissenschaftlich gesehen alles nur „Betriebsfehler“. Das Video oben sprach von 1,7 %. Wenn man berücksichtigt, was alles bei der Vererbung eine Rolle spielt (also die ganze Biochemie), dann ist es fast wundersam, dass dies so fehlerarm von statten geht und nur diese kleine Fehlerrate aufweist!

          Die Genderidioten nutzen diese Fehler „der Natur“ (also des Evolutionsprozesses), um gleich die ganze Natur und wie sie durch Wissenschaft beschreibbar ist für null und nichtig zu erklären. Weil ihre Ideologie die neue Welterklärung zu sein hat.

        • @alex

          Die 1,7 gehen wahrscheinlich auf Fausto-Sterling zurück, sie entstehen durch hinzurechnung aller irgendwie bestehenden Abweichungen, auch wenn die sich klar einem Geschlecht zuordnen.
          https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/25/wie-haufig-ist-intersexualitat/

          Fausto-Sterling’s argument that human sexuality is a continuum, not a dichotomy, rests in large measure on her claim that intersex births are a fairly common phenomenon. Specifically, Fausto-Sterling computes the incidence of intersexual births to be 1.7 per 100 live births, or 1.7%. To arrive at that figure, she defines as intersex any „individual who deviates from the Platonic ideal of physical dimorphism at the chromosomal, genital, gonadal, or hormonal levels“ (Blackless et al., 2000, p. 161).

          This definition is too broad. Fausto-Sterling and her associates acknowledge that some of the individuals thus categorized as intersex „are undiagnosed because they present no symptoms“ (Blackless et al., 2000, p. 152). A definition of intersex which encompasses individuals who are phenotypically indistinguishable from normal is likely to confuse both clinicians and patients. John Wiener, a urologist, has suggested defining intersex simply as „a discordance between phenotypic sex and chromosomal sex“

          (Wiener, 1999), While this definition would cover most true intersex patients, there are some rare conditions which are clearly intersex which are not captured by this definition. For example, some people are mosaics: Different cells in their body have different chromosomes. A 46,XY/46,XX mosaic is an individual in whom some cells have the male chromosomal complement (XY) and some cells have the female chromosomal complement (XX). If such an individual has both a penis and a vagina, then there is no mismatch between phenotypic sex and genotypic sex: Both the phenotype and the genotype are intersexual. Yet according to Wiener’s definition, such an individual would not be intersex.

          A more comprehensive, yet still clinically useful definition of intersex would include those conditions in which (a) the phenotype is not classifiable as either male or female, or (b) chromosomal sex is inconsistent with phenotypic sex.

          Danach sind also die Zahlen deutlich niedriger.

          The available data support the conclusion that human sexuality is a dichotomy, not a continuum. More than 99.98% of humans are
          either male or female. If the term intersex is to retain any clinical meaning, the use of this term should be restricted to those conditions
          in which chromosomal sex is inconsistent with phenotypic sex, or in which the phenotype is not classifiable as either male or female.
          The birth of an intersex child, far from being „a fairly common phenomenon,“ is actually a rare event, occurring in fewer than 2 out of
          every 10,000 births.

        • @Alex

          „Das ist es auch, es ist eine „Allaussage“: Zweigeschlechtlichkeit herrscht beim Menschen und bei unzähligen anderen Arten.“

          Da habe ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt.
          Mein Satz bezog sich auf den *ersten Satz* von mir in Kombination mit dem zweiten:

          „Zunächst einmal würde m.E. kein (Evolutions-) Biologe von sich geben, die Existenz von zwei Geschlechtern würde AUSSCHLIESSEN, das es Transgender oder Intersexualität gibt.“

          Der Triumphalismus, mit dem auf die *bloße Existenz* von Transgender verwiesen wird ist m.E. der Tatsache geschuldet, dass diese in den Augen der Genderisten *beweisen*, wie falsch die „Binarität“ ist.
          D.h. „das Dritte“ – *als welches* hier Transgender aus dem Ärmel gezogen wird, um diesen „Beweis“ anzutreten – besteht darin, dir eine Aussage *zu unterstellen*, die du nie getätigt hast.

          Die Genderisten verwenden den *Begriff* „Binarität“ statt „Zweigeschlechtlichkeit“, um auch noch den letzten Rest eines Verweises auf die (biologische) Existenz von zwei Geschlechtern zu tilgen.
          Da es *in ihrem Hirn* keine zwei biologischen Geschlechter gibt, ist die Sichtweise, es *gäbe* zwei Geschlechter eine „problematische“.
          Die Verwendung des Begriffs „Binarität“ selbst ist demnach als Ideologiekritik zu verstehen, in dem den Kritisierten vorgeworfen wird, „binär“ zu denken.

          Dein Problem in deren Augen, Alex, ist also deine völlig falsche Denkweise, die selbstverständlich an deinem falschsex, falschfarb, falschkontinent (=triplefalsch) sowie deinem internalisierten Sexismus und Rassismus liegt.
          Das wird man doch wohl mal sagen dürfen!

          Dass SIE SELBER die Ideologen sind, weil sie sich rundweg *weigern*, biologische Tatsachen anzuerkennen, steht selbstverständlich nicht zur Debatte.

          Gruß crumar

        • „Da habe ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt.“

          Hat natürlich Spass gemacht, da nachzuhaken. Nicht dass das noch von der Gegenseite so einsetzbar ist 🙂

          Kritik schockiert sie allerdings gar nicht, was nicht verwunderlich ist: wer so einen krassen Unfug vertritt, kann und darf natürlich keinerlei Widerrede erfahren. Diese Doktrin verleiht demjenigen, der sie anwendet, Macht. Und die grösste Macht besteht eben darin den grössten Widersinn unwidersprochen behaupten zu können.

          Ihre Strategie erschöpft sich darin, anderen das vorzuwerfen, wohin sie selbst steuern. So wird man zum einzigen Thema im postmodernen Spiegelsaal.

          Der Griff nach der Wissenschaft ist nur die logische Konsequenz, die Biologie trachtet man mit der Leugnung einer „Binarität“ der Geschlechter zu unterwerfen. Das ist schon lange in der pipeline; wie war das noch mit Newtons Physik zB?

          „…. *Begriff* „Binarität“ statt „Zweigeschlechtlichkeit“, um auch noch den letzten Rest eines Verweises auf die (biologische) Existenz von zwei Geschlechtern zu tilgen. ….“

          Diese Übernahme der Biologie („feindliche Übernahme“ drängt sich auf) ist mit „Binarität“ sprachlich flankiert, bzw man versucht es.

          Dummerweise hört sich „Binarität“ auch leicht esoterisch und dummpfbackig an, so dass sich dieser Begriff sich höchstens wie ein hässlicher Pfropf auf die Biologie legen wird.

          Als nächstes werden sie verlangen, dass niemand glaubt, dass sie das je so behauptet haben!

        • @chris

          Sehr interessant.
          Ein interessanter Fehler ist zB hier:

          „The available data support the conclusion that human sexuality is a dichotomy, not a continuum. More than 99.98% of humans are
          either male or female.“

          Statt „human sexuality“ muss hier natürlich stehen „human sex“. Die Sexualität ist etwas ganz viel weitergefasstes als das Geschlecht.

          Ansonsten: Es ist wieder mal bezeichnend, wie aufgeblasen und übertrieben die Häufigkeiten dargestellt werden, von „Intergeschlechtlichkeit“ oder sonst wie zu bezeichnenden Zwischenzuständen.

          Dass das so gut funktioniert, diese Entwicklung der Geschlechtlichkeit — das ist aus dieser ganzen Betrachtung vor allem zu lesen!

    • „Es ist lächerlich Geschlecht oder Sexualität als binär zu betrachten“

      Solche Aussagen sind beim heutigen Stand der Diskussion komplett sinnfrei. Ähnlich sinnfrei wie „Fahrzeuge brauchen zu viel Benzin!!“ – ja was denn für Fahrzeuge? Busse, LKWs, PKWs oder oder?? Bei jeder Fahrzeugart stellt sich die Lage anders dar.

      „Geschlecht“ ist ein hochgradig abstrakter, überladener Begriff. Man muß zumindest grundlegende Varianten auseinanderhalten, insb. biologische, psychologische und soziale Definitionen von „Geschlecht“, fallweise auch noch präziser werden. Ist eigentlich auch nicht sooo schwierig.

      Andernfalls reden alle ständig aneinander vorbei. Die Diskussion hier liefert reihenweise Beispiele.

      Je nach Begfifsvariante ist auch schnell klar, welche Ausprägungen des Begriffs es gibt und ob deren Anzahl 2 ist.

  3. Hallo Nina,

    Sexualität ist mit Reproduktion gekoppelt und zur Repoduktion benötigen wir nun einmal Partner, die sich miteinander reproduzieren.

    Ein Geschlecht produziert dabei wenige immobile Gameten, das andere Geschlecht produziert viele bewegliche Gameten. Wenn diese erfolgreich aufeinander treffen, kann es zur Befruchtung kommen. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten sich zu reproduzieren – bei manchen Pflanzen, aber auch bei Bandwürmern und Tellerschnecken kommt Autogamie vor, also die Selbstbefruchtung; dabei kommt es aber wesentlich seltener zu genetischer Variation als dies bei sexueller Fortpflanzung der Fall ist, weshalb sich die sexuelle Fortpflanzung von Tieren und Pflanzen sehr schnell und sehr weit über alle Gattungen verbreitet hat.
    Es gibt Untrschiede in Art und Weise, in der Bedeutung der Geschlechtschromosomen. Bei Säugetieren herrscht das XY-System vor, bei dem die weiblichen Artgenossen bei der Paarung das Geschelcht der Nachkommen bestimmen. Beim WZ-System, das bei den meisten Vögeln und Reptilien zu finden ist, bestimmt das männliche Geschlechtschromosom das Geschlecht des Nachwuchses. Gleich, welches System zu finden ist, es gibt immer eine Rückführung aus einem Geschlechterpaar, das zur Reproduktion benötigt wird. Es gibt eine Ameisenart, bei der es zwei Formen von Männchen gibt, die eine Befruchtung der Königin ermöglichen, bei der unterschieldiche Arbeitertypen entstehen. Es gibt auch Mosaikformen, bei der Tiere männliche und weibliche Zellen besitzen oder Amphibien und Fische, die unter bestimmten Umweltbedingungen ihr Geschlecht wechseln.
    Immer aber gilt, dass man alle unterschiedlichen Fortpflanzungsformen auf zwei Gametentypen zurückführen kann.

    Was Sie in Ihrem Kommentar ansprechen hat mit Sexualtität nichts zu tun sondern mit der sexuellen Identität – der gefühlte Übergang zwischen einer weiblichen und einer männlichen Identität mag für die einzelne Person wichtig sein und sollte es auch – aber das ändert nichts an der FUnktion der Geschlechtsorgane, mit denen diese Person geboren worden ist.

    Eine interessante Quelle zu dem Thema findet man hier: http://www.ngzh.ch/media/njb/Neujahrsblatt_NGZH_2011.pdf

    • „Was Sie in Ihrem Kommentar ansprechen hat mit Sexualtität nichts zu tun sondern mit der sexuellen Identität – der gefühlte Übergang zwischen einer weiblichen und einer männlichen Identität mag für die einzelne Person wichtig sein und sollte es auch – aber das ändert nichts an der FUnktion der Geschlechtsorgane, mit denen diese Person geboren worden ist. “

      Wußte ich’s doch, da war noch was, was ich einwenden wollte und dann vergessen habe ( wieder mal abgelenkt ).
      Merci!

    • Gute Erklärung – danke dafür!

      Und weil ich so gern auf Fehlschlüssen herumreite:

      In solchen Debatten hört man immer wieder Wendungen wie „people / persons who *identify as* …“

      Mit solchen Wendungen ist herzlich wenig bewiesen: Niemand hat so etwas wie Unfehlbarkeit in Bezug auf seine eigene Identität. Ich kann mich selbst noch so sehr als Frau identifizieren – das macht mich nicht zur Frau. Ich kann mich selbst auch noch so sehr als Einstein identifizieren – das macht mich nicht zu Einstein.

      Mit Wendungen wie „I identify as …“ kann ich eine Einstellung ausdrücken, eine persönliche Entscheidung oder Präferenz, vielleicht auch ein besonderes Lebensgefühl – aber ich kann damit nicht meine eigene Identität festlegen oder sonstwie beeinflussen. Ich bin (und bleibe), wer und was ich bin – als was auch immer ich mich identifizieren mag.

      Natürlich kann sich jemand die Haare färben, oder falsche Wimpern ankleben – doch seine Identität bleibt davon unberührt. Everything is what it is, and not something else.

      • Das ist eine Folge der Verweiblichung der Gesellschaft, in der Gefühle mehr zählen als Fakten.

        • Komisch, komisch. Früher war es eine Frage der Männlichkeit, dass die (politischen) Gefühle über alles gestellt wurden …..

          Scheint also nix mit Geschlecht zu tun zu haben, sondern nur mit politischer Leidenschaftsfähigkeit, man kann auch weniger nett sagen Fanatismus….

        • Das ist aber interessant. Die Transsexualität ist in Deutschland circa 1:800 verbreitet (ungefähr 0,1%). In Indien gibt es 1 Millionen Hirja. Ungefähr 0,1 %. Und das seit tausenden Jahren. Wie erklären Sie das? Sind Inder zu gefühlsbetont?

        • Transsexualität ist kein Geschlecht. Wo ist also Dein Argument?

        • Die Zahlen variieren, je nach dem, was man in Transsexualität und intersexualutät mit hineinnimmt.

          Bei engerer Definition kommt man eher auf 0,0015 Prozent, etwa einer von 30.000 Männern und eine von 100.000 Frauen

        • Natürlich ist es kein Geschlecht wenn man Geschlecht lediglig auf Fortpflanzung reduziert. In Indien sind die Hirja „das dritte Geschlecht“, bei uns gibt es keine Bezeichnung dafür, weil christliche Moral bis auf wenige Ausnahmen sowas unmöglich gemacht hat.

          Die Sache ist die, man kann das Geschlecht mit dem 26. Chromosom oder den vorhandenen Gonaden definieren, aber im Bezug auf die Fortpflanzung können nur heterosexuelle Menschen bei denen Gonaden und Chromosomensatz übereinstimmen als Geschlecht gelten wenn es nur 2 Geschlechter gibt.

          Damit spricht man 1,5 % der Menschen (Intersexualität) ab ein Geschlecht zu besitzen. Aber nur weil das GEschlecht nicht eindeutig ist, sind die Leute nicht geschlechtslos. Also muss man akzeptieren das es Normvarianzen zwischen A und B gibt. Und wenn Homosexualität ebenfalls hirnorganisch ist, dann sind diese Menschen auch hirnorganisch nicht bei A oder B zu verorten. Und Bisexualität vollendet das Spektrum.

          Zwei Geschlechter gibt es nur bei der Fortpflanzung. Hirnorganisch, genotypisch und phänotypisch gibt es auch Alles dazwischen.

        • „In Indien sind die Hirja „das dritte Geschlecht“, bei uns gibt es keine Bezeichnung dafür, weil christliche Moral bis auf wenige Ausnahmen sowas unmöglich gemacht hat.“

          Nein, wir nennen es nicht drittes Geschlecht, weil Wissenschaft sich nicht an religiöse Formeln orientiert, sondern an Fakten.

          „Damit spricht man 1,5 % der Menschen (Intersexualität) ab ein Geschlecht zu besitzen.“

          Richtig. Sie haben ja auch keines. Oder sie haben Merkmale beider. Deshalb heißen sie INTERsexuelle.

          „Zwei Geschlechter gibt es nur bei der Fortpflanzung.“

          Fortpflanzung ist der einzige Grunf, warum es überhaupt Geschlechter gibt. Es gibt keine sinnvolle Defintion von Geschlecht jenseits der Fortpflanzung.

          Hirnorganisch, genotypisch und phänotypisch gibt es auch Alles dazwischen.“

          Und alles DAZWISCHEN heißt eben, dass es nicht mehr als zwei Geschlechter gibt.

        • „Die Sache ist die, man kann das Geschlecht mit dem 26. Chromosom oder den vorhandenen Gonaden definieren, aber im Bezug auf die Fortpflanzung können nur heterosexuelle Menschen bei denen Gonaden und Chromosomensatz übereinstimmen als Geschlecht gelten wenn es nur 2 Geschlechter gibt.“

          Falsch.

          Homosexuelle können sich auch fortpflanzen (haben nur vielleicht keine oder wenig Freude daran).

        • @Nina
          „Damit spricht man 1,5 % der Menschen (Intersexualität) ab ein Geschlecht zu besitzen.“

          Wer spricht wem was ab und wie äußert sich das? Oder wo genau siehst du ein Problem?

          „uns gibt es keine Bezeichnung dafür, weil christliche Moral bis auf wenige Ausnahmen sowas unmöglich gemacht hat.“

          Im Gegensatz zu Indien leben bei uns „Zwitter“ (und den Begriff kenne ich noch aus den 80igern) nicht in marginalisierten Gemeinschaften, sondern sind integriert und fühlen sich auch nicht zu rituellen Kastrationen genötigt.

          Da sie nunmal eine Minderheit darstellen, mag der Alltag sich für sie gelegentlich etwas schwieriger gestalten, wie bei allen Minderheiten, bei allen möglichen Themen.

          Also nochmal: wo ist das Problem?

    • Hallo turbulent flow,

      vielen Dank für die Erweiterung meines Allgemeinwissens. Du hast Recht, ich beziehe mich auf Normvarianten im Verhalten da ich aus eigener Erfahrung weiß, das man sich den Wünschen seines Gehirns nicht widersetzen kann. Daher betrachte ich abweichendes Sexualverhalten auch als hirnorganische Abweichung und schreibe dem Ganzen auch eine evolutionär-atavistische Ursache zu.

      Ansonsten haben sie natürlich Recht, wenn es um Fortpflanzung geht gibt es für unsere Art nur zwei Geschlechter. Aber dann wäre die Diskussion furchtbar langweilig.

      Grüße

      • Auch wenn es nicht um Fortpflanzung geht, gibt es für unsere Art nur zwei Geschlechter: Männlich und weiblich.

        • In Ordnung, ich kapituliere vor dem Wunsch nach einer einfachen Betrachtungsweise in Ignoranz von Normvarianzen in Bezug auf das Geschlecht in Gehirn, Genetik und Phänotyp. Ich setze wohl auch voraus, das man sich für die Thematik interessiert. Eigentlich dürfte es keine Abweichungen von der binären Heterosexualität geben, es gibt aber jede Menge davon und die sind nicht kulturell bedingt. Aber ich muss schlafen.

        • „Eigentlich dürfte es keine Abweichungen von der binären Heterosexualität geben, es gibt aber jede Menge davon und die sind nicht kulturell bedingt.“

          Abweichungen und Varianzen sind eben genau das: Abweichungen und Varianzen. Abweichungen und Varianzen definieren keine Norm.

        • Ja es gibt kein drittes Geschlecht im Sinne von anderweitig fortpflanzungsfähig. Meine Güte. Das behaupte ich auch nicht. Aber ich finde nicht das man sagen kann das es Menschen ohne eindeutiges Geschlecht gibt, ich finde Intersexuell ist eindeutig und diesen Menschen das Geschlecht abzusprechen ist wie siamesische Zwillinge nicht als zwei Menschen sondern nur als einen zu definieren wenn sie nur ein Herz haben.

        • „ich finde Intersexuell ist eindeutig“

          Okay, dann mal los: Welches Geschlecht haben Intersexuelle?

          „ist wie siamesische Zwillinge nicht als zwei Menschen sondern nur als einen zu definieren wenn sie nur ein Herz haben.“

          Ich weiß nicht, ob siamesische Zwillinge ein oder zwei Menschen sind. Das kommt wohl darauf an, was bei ihnen doppelt vorhanden ist und wie ihre Genetik aussieht. .

        • Wäre auch mal interessant zu wissen, wie sich den ein drittes Geschlecht, das sich nicht fortpflanzt, evolutionär entwickeln könnte. Wäre ja ungefähr wie ein Organ, das keine Funktion hat.

      • Liebe Nina,

        Danke für Ihre Antwort! Recht haben mag schön sein, aber wie Sie schon sagten – eine Diskussion mit einer These ohne Antithese wird schnell langweilig. Ich hoffe, dass ich morgen noch Zeit haben werde, noch einige Anmerkungen zu Ihren neuen Kommentaren zu schreiben 🙂

        Viele Grüße

  4. ZWEI DNA-Stränge. ZWEI Gametentypen. ZWEI Sexes (Geschlechter).

    Mir unbegreiflich, wie man diesen Zusammenhang leugnen kann.

    • Selbst die genetische Erklärung runtergebrochen auf X und Y Chromosom ohne mögliche Defekte der genetischen Information hierauf trifft nur auf 98,5 % der Bevölkerung zu.

      • „nur auf 98,5 %“

        „Nur“ 🙂

        • Achso, darauf muss man deshalb nicht eingehen. Das sind so ziemlich genauso viele wie dieses Jahr an Krebs sterben. Dann einigen wir uns darauf, das es Krebs nicht gibt.

        • Dass wenige Menschen Krebs haben, heißt nicht, dass es Krebs nicht gibt. Es heißt nur, dass die Existenz von Krebs kein Beweis dafür ist, dass es Gesundheit nicht gibt.

      • Das ist leider nicht richtig: Intersexualität ist auf fehlerhafte Zellteilung zurückzuführen. Bei einem fehlenden X-Chromosom (weiblicher Phänotyp, stirbt meist bei Geburt) oder doppelten X-CHromosomen (XXX oder XXY, KLeinfelter) ist es bereits vor der Befruchtung bei der Eireifung in der Frau zu Fehlern bei der Barr-Körperchen Bildung gekommen. Bei XX-Männern ist es zu einer Transposition des sry90-Gens von einem y-Chromosom gekommen (glaube ich zumindest, ich schlage es nochmal nach) und bei XY-Frauen kam es zu einer fatalen Mutation im für die Testikelbildung relevanten sry90-Gen, woraufhin ein steriler weiblicher Phänotyp ausgebildet wird.

        • Könnte man sich vielleicht darauf verständigen, dass wir dann von einem „Geschlecht“ reden, wenn es zielgerichtet reproduziert – also genetisch vererbt – wird?

        • @ Carnofis: Ja, im Prinzip. Allerdings gibt es mehr und mehr Missverständnisse, je mehr Konzepte man in die Definition einführt. Vererbung ist eine richtig komplexe Sache. Man erhält ja nicht nur das Genom von seinen Eltern, sondern auch die Art und Weise in der es organisiert ist und die Proteine und Mitochondrien aus der Eizelle der Mutter. Nach der Befruchtung spielt dann der EInfluss des mütterlichen Körpers eine so große Rolle, dass es sich nicht sagen lässt, wie der ursprüngliche Zustand der befruchteten Zelle aussah.

          Ich bleibe bei der einfachsten biologischen Definition, die ich kenne und die meines Wissens auch jetzt gültig ist:

          In der sexuellen Reproduktion gibt es zwei Geschlechter.

          Ein Geschlecht produziert wenige immobile Gameten, das andere Geschlecht produziert viele bewegliche Gameten.

          Mehr ist es im Prinzip nicht. Alles andere ist artspezifisch.

        • „Ich bleibe bei der einfachsten biologischen Definition, die ich kenne und die meines Wissens auch jetzt gültig ist:

          In der sexuellen Reproduktion gibt es zwei Geschlechter.“

          Ich bin da komplett Deiner Meinung. Ich überlege nur, wie man den Leuten den Begriff „Geschlecht“ erklären kann, die eben an mehrere glauben.
          Wenn es XX, XY, XXX, XXY, XYY, XYX und was weiß ich was gibt, dann könnte man daraus zumindest sehr frei interpretieren, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
          Dem könnte man dem Argument entgegentreten, dass man auf die fehlende Reproduzierbarkeit hinweist, aber auch auf die fehlende Zielrichtung.
          Alle Kombinationen außer XX und XY bilden genetische Sackgassen, können also gar nicht erst „Geschlechter“ bilden.

    • http://www.doccheck.com/de/document/2746-gonosomale-anomalien

      • 1. Abnormal gonosomale Karyotypen werden nicht vererbt, sondern resultieren aus einem Fehler während der Meiose, meist schon in der Gameten-genese. Es gibt eben keine beliebige Anzahl von Gametentypen mit beliebiger Gonosomenverteilung. Die würde es aber geben, wenn nicht-23,X bzw. nicht-23,Y Gameten sich gleichberechtigt fortpflanzen würden. Tun sie aber nicht. Das ist schlicht Pech während der Meiose: Entsprechend sterben 99% aller 45,X-Genotypen während der ersten drei Monate in der Schwangerschaft.

        2. Leider sind die meisten Menschen mit abnormalem Karyotyp nicht oder sehr eingeschränkt fertil, siehe zB Klinefelter oder Turner. Das hängt damit zusammen, daß diese Menschen gar keine oder eben nur wenige „normalen“ Gameten bilden können.

        3. Komischerweise nicht bei 47,XYY. Warum? Weil bei der Spermatogenese oft das überschüssige Y wieder verloren geht, und sich 23,X bzw. Y Gameten bilden. Merkt Sie was?

        4.Ich finde es intellekt-verletzend, offensichtliche Fehler während molekularbiologischer Vorgänge als Grundlage für eine Nicht-Binarität der Fortpflanzung heranzuziehen. Ebenso könnte man aufgrund beispielsweise der Contergan-induzierten Missbildungen behaupten, Menschen hätten zwischen 0 und 10 Finger. Aus gutem Grund macht das aber niemand.

        • „Aus gutem Grund macht das aber niemand.“

          Das würden die genauso machen, zynisch-lügnerisch, wenn ihnen die Zerredung der Geschlechter selbst mal auf den Sack oder sonstwohin geht.

          Die sind schlimmer als die mittelalterliche Kirche es je war. Was ist auch die „flache Erde“ gegen dieses Gerede von unendlichen Geschlechtern?

          Und diese Typen wollen ausgerechnet die Bildung bestimmen und haben den Anspruch die Gesellschaft formen zu wollen…..

          Eine postmoderne Pseudoreligion ist da entstanden, die auf pure Magie setzt — oder auf den Zwang, sich diesem Gedankenkult zu unterwerfen (Bekenntnis zu einem dieser ganzen Geschlechter zB).

          Im wahrsten Sinne des Wortes *Regression*. Altmodisch „Volksverdummung“.

        • „Ich finde es intellekt-verletzend, offensichtliche Fehler während molekularbiologischer Vorgänge als Grundlage für eine Nicht-Binarität der Fortpflanzung heranzuziehen.“

          Begriffsverschiebungen in diesem Themenbereich sind eine klassische feministische Doublespeak-Technik, sie werden oft bewußt eingesetzt. Das funktioniert auch ganz gut in der Praxis, weil den meisten Leuten das Fachwissen fehlt, um die Begriffsverschiebung zu durchschauen.

          „… aufgrund beispielsweise der Contergan-induzierten Missbildungen behaupten, Menschen hätten zwischen 0 und 10 Finger. Aus gutem Grund macht das aber niemand.“

          Sehr gutes Beispiel.
          Allerdings braucht braucht man gar nicht mit Contergan zu argumentieren, denn andere Fingerzahlen als 5 pro Hand kommen auch von Natur aus vor (Polydaktylie), am häufigsten 6 Finger pro Hand (Hexadaktylie).

          Polydaktylie wird sogar autosomal-dominant vererbt und ist sogar ziemlich häufig: „Die isolierte Polydaktylie … hat in Europa, Asien und Nordamerika eine Häufigkeit von 1:3.000, in Afrika von 1:300.“ Das ist weitaus häufiger als ca. zwei Drittel der 68 Facebook-Geschlechter 😉

          Trotzdem redet niemand davon, daß Menschen i.d.R. 5 oder 6 Finger pro Hand haben und verlangt unter Androhung von Strafe von allen Geschäften, die Fingerhandschuhe verkaufen, Handschuhe mit 5 und 6 Fingern pro Hand anzubieten, um niemanden zu diskriminieren.

    • „ZWEI DNA-Stränge“

      Zwei mal Zwei sogar 🙂

  5. Da wird wieder mal ein Strohmann verdroschen. Wenn Binarität zwei völlig gegensätzliche Dinge bedeuten soll, dann trifft das auf die Geschlechter selbstverständlich nicht zu und wird auch nicht behauptet.
    Robert W. hat das Wesentliche schon gesagt:

    In der Biologie ist das eine Funktion der Fortpflanzung bei sogenannten “Höheren Tieren“

    Es ist doch immer dasselbe mit den Genderisten: Sie reden über Geschlechter und meinen Sozialverhalten. Sie okkupieren einen Begriff und deuten ihn um und „belegen“ dann anhand ihrer Umdeutung, dass es 4000 Geschlechter gäbe. Muss man sich mit diesem Sektiererquatsch wirklich noch argumentativ auseinander setzen? Ich finde, Spott genügt vollauf.

    • Okay ja, ich wollte naturwissenschaftliche Argumente nutzen um eine Differenzierung die nur von gesellschaftlicher Bedeutung ist zu schaffen, während ihr Alle naturwissenschaftlich argumentiert um ausschließlich über Fortpflanzung und das 26. Chromosom zu differenzieren.

      Ich finde das zwar engstirnig, langweilig und darüber kann man sich jede Diskussion sparen weil das ist Sexualkunde 5. Klasse – aber von mir aus, ihr habt gewonnen.

      • Adrian hat das wesentliche schon gesagt:

        Der EINZIGE Grund dafür, daß es überhaupt Geschlechter gibt, ist die Fortpflanzung.

        Fortpflanzung ist die Rekombination genetischen Materials mit dem Ziel maximaler genetischer Plastizität in einer sich schnell ändernden Umwelt. Deswegen machen wir das. Alles andere diskutieren wir nur, weil uns langweilig ist. 1654 gab es relativ wenig Debatten darüber, wieviele Geschlechter es geben könnte.

        Am Ende hat sich DNA einfach nur einen riesigen Apparat gebaut, um sich selbst zu erhalten. Ziemlich von sich selbst überzeugt, diese DNA.

      • während ihr Alle naturwissenschaftlich argumentiert um ausschließlich über Fortpflanzung und das 26. Chromosom zu differenzieren.

        Alles andere sind narzisstische Spielchen, die für andere in der Regel nicht sonderlich interessant sind.

      • @ Nina

        „… eine Differenzierung die nur von gesellschaftlicher Bedeutung ist …“

        Eben nicht! Diese Differenzierung ist eben nicht von gesellschaftlicher Bedeutung!

        Das finde ich das wirklich Rätselhafte an dieser ganzen Debatte: mit welcher Verbissenheit um eine Geschlechter-„Vielfalt“ oder ein Geschlechter-„Kontinuum“ gekämpft wird, obwohl dies gesellschaftlich völlig belanglos ist.

        Nehmen wir einmal an – nur als Gedankenexperiment -, es gebe 4000 Geschlechter. Ja, und dann? Was ändert sich dadurch gesellschaftlich? Sicher, einige Leute würden etwas anders reden. Sie sagen dann nicht mehr „dies ist ein Mann“, „dies ist eine Frau“, sondern eher so etwas wie „dies hat das Geschlecht 152“, „dies hat das Geschlecht 2019“ od. dgl. Und damit hat es sich auch schon. Die Redeweise ist – von mir aus, wenn’s denn unbedingt sein muß – „differenzierter“ geworden.

        Welchen Unterschied macht dies für die betroffenen Personen? Naja, sie reden halt auch ein bisserl anders, etwa: „Früher hatte ich Geschlecht 773, doch seit einiger Zeit tendiere ich mehr zu Geschlecht 3928.“ Und was weiter?

        Sind diese Personen nun etwa sexuell oder juristisch „befreit“? Sind sie nun endlich – endlich! – gleichberechtigt, nicht mehr marginalisiert? Nö. Sie sind und bleiben, was sie sind. Sollte es Diskriminierung geben, so könnten z. B. alle Personen mit Geschlecht 3000 bis 4000 diskriminiert werden. Da hilft ihnen auch keine Geschlechter-„Vielfalt“ und kein Geschlechter-„Kontinuum“.

        Auch administrativ kann man mit ihnen verfahren, wie man will. Z. B. könnte man eine Verordnung erlassen, nach der alle Personen mit einer geraden Geschlechter-Zahl eine öffentliche Toilette vom Typ A benutzen müssen, alle Personen mit einer ungeraden Geschlechter-Zahl eine öffentliche Toilette vom Typ B. Kurz: Die Lage der betroffenen Leute hat sich nicht geändert, nur die Tapete sieht ein wenig anders aus …

        Also worin besteht die „gesellschaftliche Bedeutung“ der „Differenzierung“ in ganz viele Geschlechter? Warum ist es so ungeheuer wichtig, dafür zu kämpfen, zu kämpfen, zu kämpfen …?

        • „Warum ist es so ungeheuer wichtig, dafür zu kämpfen, zu kämpfen, zu kämpfen …?“

          Ja, aber, verdammt, irgendjemand der diskriminiert ist und dem man zu seinem Recht verhelfen kann, muss es doch geben !1!!

          Und wenn schon niemand da ist, dann halt ich selbst 🙂 Ausgleichende Gerechtigkeit („positive Diskriminierung“) schadet ja auch nur den Normalos.

          Mich erinnert das immer an die Serie „little britain“ mit Daffyd, „dem einzigen Schwulen im Dorf“ 🙂

          Britischer Humor, einfach köstlich, wunderbar den Schwachsinn aufgepiekst.

      • Mußt Du Dich aus irgendeinem Grund mit dieser Thematik identifizieren?

    • „Ich finde, Spott genügt vollauf.“

      … dazu noch ihre völlige Belanglosigkeit klarzumachen …. und die völlige Unsinnigkeit ihrer Ideen.

    • „Es ist doch immer dasselbe mit den Genderisten: Sie reden über Geschlechter und meinen Sozialverhalten. Sie okkupieren einen Begriff und deuten ihn um und „belegen“ dann anhand ihrer Umdeutung, dass es 4000 Geschlechter gäbe.“

      Sehr guter Punkt!

  6. Vom 04.01.2017 auch zu dem Thema:

    (Ist das erste Video auf dem Kanal. Die Lautstärke variiert noch sehr.)

  7. Das ist dem Video ist doch das gleiche Witzbold(in*_X-achwasweissich … Dingens), das der Meinung ist „wenn Du keine(n) Transsexuelle(n) daten willst, diskriminierst du.“ (siehe z.B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=HVS5kGU1Joo) . Ja ne, is klar…

    Das im Video erwaehnte Buch ist von der hier: http://gender.stanford.edu/people/sarah-s-richardson . Social studies, Gender, Women studies … noch Fragen, Kienzle? Haette er mal besser auf eine der wissenschaftlichen Studien verwiesen, die seine Position angeblich unterstuetzen. Faellt schon auf, dass mal wieder keinerlei echte Wissenschaft als Quelle angegeben wird, sondern nur so Gendergedoens.

    P.S.: Ich wuerde mal den Link bei Nina entfernen, sieht doch sehr spammig aus.


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