Selbermach Mittwoch 94 (04.01.2017)

Der erste Selbermach Mittwoch im neuen Jahr. Was gab es in 2017 interessantes zu berichten?

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74 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 94 (04.01.2017)

  1. Frauenrechte vs. Rechtspopulismus

    von Laurie Penny

    Neofaschismus ist im Kern ein Männlichkeitskult: Männliche Stärke im Allgemeinen wird verehrt, und gewalttätige starke Männer im Besonderen. Man vergisst das gern mal, weil die neofaschistische Rhetorik sich so sehr auf Rasse und Nation konzentriert und die ersten Opfer Migranten, People of Colour und Angehörige religiöser Minderheiten sind. Aber beim Neofaschismus geht es mindestens ebenso sehr um männliche wie um weiße Vorherrschaft.

    So viel sie auch jeden Tag davon reden, wie sehr doch westliche – sie meinen weiße – Frauen durch die ethnisch und religiös andersartigen Einwanderer bedroht seien, so sehr geht es ihnen doch gleichzeitig darum, diese Frauen ihrer sexuellen und reproduktiven Selbstbestimmung zu berauben. Muslimen und Einwanderern muss es verwehrt bleiben, westliche Frauen zu missbrauchen, aber die Kehrseite davon ist, dass westliche Männer das straffrei tun dürfen: Es ist ein Wettstreit verschiedener Stile patriarchaler Gewalt.

    http://www.taz.de/!5366522/

    Woher weiß diese Trulla eigentlich was westliche Männer denken?

    • Finde ich immer wieder erstaunlich:

      Im Feminismus scheint man sich gar nicht vorstellen zu können, dass Männer tatsächlich etwas gegen Vergewaltigungen haben, egal durch wen. Es kann nur ein Kampf darum sein, wer vergewaltigen darf (straffrei). Aber natürlich hat der Feminismus da ein ganz positives Männerbild

      • „Im Feminismus scheint man sich gar nicht vorstellen zu können, dass Männer tatsächlich etwas gegen Vergewaltigungen haben, egal durch wen.“

        Vieles was Feministinnen über Männer behaupten ist Projektion.

      • „Im Feminismus scheint man sich gar nicht vorstellen zu können, dass Männer tatsächlich etwas gegen Vergewaltigungen haben, egal durch wen.“

        Klassiker: Wennde nur mit einem Hammer unterwegs bist, sieht alles aus wie ein Nagel.

        Völlig unmöglich, dass man sich besorgt zeigt, wenn in vier Stunden in Köln aus einer Gruppe von 1.000 Menschen so viele Vergewaltigungen passieren wie in 1 1/2 Monaten in einer Millionenstadt. Völlig unverständlich, nur durch Rassismus zu erklären…..

        Gegenwartsfeminismus….

        • Ach und: Nicht im Geheimen, sondern auf dem öffentlichsten Platz der Stadt. Vor dem Hauptbahnhof.

          Wie kömnen nur weisse Männer das scheisse finden? Alles Rassisten! Wollen doch selber nur vergewaltigen.

          Man….

        • „Völlig unmöglich, dass man sich besorgt zeigt, wenn in vier Stunden in Köln aus einer Gruppe von 1.000 Menschen so viele Vergewaltigungen passieren wie in 1 1/2 Monaten in einer Millionenstadt. … Ach und: Nicht im Geheimen, sondern auf dem öffentlichsten Platz der Stadt. Vor dem Hauptbahnhof.“

          Moment, Moment: Du sprichst vom Jahreswechsel 15/16?
          Da gab es D.W.n. mehr als eine (1) angezeigte Vergewaltigung (soweit ich erinnere nichtmal vor dem Hauptbahnhof)?

    • Spannend, wie solche Flitzpiepen es immer wieder hinkriegen, auch wirklich ALLES so zurecht zu biegen, dass „weiße Männer“ irgendwie schuld sind.

      Muss toll sein, für alles einen Sündenbock zu haben. Ob man sich den Fuß verstaucht, in Hundescheiße tritt – oder sich eine Erkältung holt.

      Fuß verstaucht? Männer sind schuld, weil Stöckelschuhe blablabla Schönheitsideal rumheul fasel.
      In Hundescheiße getreten? Männer sind schuld (irgendeine Statistik wird sich schon finden, dass Männer eher Hunde und Fauen eher Katzen haben). Rumheul fasel.
      Erkältet? Klar, frau muss bei jedem Wetter im Minirock rumrennen, Schönheitsideal rumheul fasel.

      Wartet’s nur ab, solche Artikel kommen garantiert auch bald.

    • @matze

      auch geil:

      Ein Gutes an Hillary Clintons Niederlage ist, dass wir vielleicht endlich die Vorstellung vergessen können, dass ein vertrockneter, liberaler Feminismus, der sich auf die Sorgen wohlhabender weißer Frauen im Westen konzentriert, jemals ausreichen könnte. Es ist vielleicht zu viel gehofft, auch die endlosen Diskussionen in der Presse darüber loszuwerden, welche Berühmtheiten Feministinnen sind oder nicht, ob es feministisch ist, sich die Beine zu rasieren oder ob sich Lippenstift und Frauenbefreiung vertragen, als ob Feminismus auch nur eine weitere Kategorie zur Beurteilung von Frauen und ihrer Mängel wäre. Das Private ist natürlich immer noch politisch, und intime Dinge sind immer noch wichtig – aber vielleicht können wir es jetzt mal vermeiden, das Politische ausschließlich ins Private zu ziehen.

      Ihr schluß aus der Wahl Trumps ist doch tatsächlich:
      „Wir müssen NOCH MEHR über weiße Männer herziehen“
      „wir müssen NOCH MEHR Minderheiten in den Vordergrund stellen und alle anderen als Unterdrücker bezeichnen“

      Unglaublich

    • „Muslimen und Einwanderern muss es verwehrt bleiben, westliche Frauen zu missbrauchen, aber die Kehrseite davon ist, dass westliche Männer das straffrei tun dürfen

      Diagnose: weit fortgeschrittener, massiver Realitätsverlust, Verdacht auf ICD – 10 F22

      Ich lese inzwischen Texte, die zu einen großen Teil persönliche Halluzinationen beschreiben, nicht mehr freiwllig. Schon gar nicht werde ich mich argumentativ damit beschäftigen.

    • Danke für den Hinweis. Mein erstes Amüsement der Woche.

      Putzig, wie Laurie Penny mal wieder die Klappe aufreißt.

      „Feminismus ist keine irgendwie alberne Flause im Kampf gegen den Faschismus. Er ist für diesen Kampf essentiell.“

      Also drunter macht sie es nicht mehr. Nein, es muss schon das Große, Ganze sein.

      „der neue Faschismus verlangt einen neuen, schärferen feministischen Widerstand. Glücklicherweise passiert das bereits.“

      Wow, kampferprobte Verbände aus zu allem bereiten Feministas formieren sich bereits in den Städten, mit Nudelhölzern bewaffnet und in modisch geschnittenen Kampfanzügen (jahreszeitlich passend: Wintertarn, bitte keine pinkfarbenen Stiefel), zur Mutter aller Schlachten…

      Nein, Spaß XD

      Die Wirklichkeit sieht ja doch eher so bescheiden aus wie ein Gemüse-Smoothie:

      „Sich heute Feministin zu nennen ist radikaler und gefährlicher als letztes Jahr.“

      Bedeutet übersetzt: Wenn ich mich Feministin nenne habe ich immer Angst, die anderen Frauen schauen mich dann missbilligend an.

      „Aber Widerstand fängt im Herzen an“

      Ah, hier bietet sie allen Mädels den goldenen Ausweg. Übersetzt: Ihr müsst eigentlich nichts machen oder sagen, Hauptsache ihr fühlt das richtige.

      Süß…

    • Typisch Feministin benennt sie das alles hysterisch übertrieben. Aber wenn man das mal wohlwollend nach Sinn durchforstet, dann stimmt sie doch eigentlich nur der Alt-Right These zu, dass es einen Kulturkampf zwischen von ihr faschistisch genannten patriarchal-maskulinen Strömungen und einer feministisch-matriarchalen Strömung der globalistischen Linken gibt?

      Und natürlich geht es immer darum, wer die Frauen „vergewaltigen“ „darf“ – jedenfalls wenn man so untervögelt-hysterisch ist, dass man nicht zwischen Sex und Vergewaltigung unterscheiden kann.

    • Die Kommentare unter dem Artikel machen Mut. Immer öfter werden solche Artikel auf taz online von der eigenen Klientel zerrissen.

      Vielleicht will die intersektionale feministische Linke mit wehenden Fahnen untergehen und schreibt sich a la „Jetzt erst recht“ in den Abgrund.
      Oder sie merken es irgendwann mal, daß die allgemeine Zustimmung immer geringer wird.
      Nun muss man diese Klientel irgendwie aus den Verantwortungen bekommen. Und wenn ich dafür AfD wählen muss.

        • Scheint das Motto „Wenn wir schon nicht gewinnen, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“

          Es ist ja nicht nur der Feminismus und seine offen sexistischen Auswirkungen (s. das Beförderungsgesetz in NRW), auch in anderen Punkten dreht sich die öffentliche Meinung mittlerweile. Weil genug genug ist. Siehe zB #keingeldfürrechts, #teamginalisa, oder erst gestern die öffentliche Denunzation des Sparkassenmitarbeiters durch Christopher Lauer.

  2. Kristi Winters steckt wahrscheinlich hinter Bearings doxxing:

    Und es sieht so aus also ob sie ihn auch noch aus dem Nichts als Pädophilen bezeichnet:

  3. Anderes Thema

    h3. „female choice“

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ausführlich hier schon das Thema „female choice“ behandelt wurde, also die Tendenz, dass der Mann in der Regel um eine Frau wirbt und die Frau in die Werbung eines ihr genehmen Partners einwilligt. Wenn diese Tendenz in der menschlichen Paarung tatsächlich besteht, ist es meiner Meinung nach nur folgerichtig für Frauen in der Tendenz auf passive Attraktivität (Attribute, die ohne eigene Handlung erkennbar sind) zu achten, während es für Männer ähnlich sinnvoll ist, eine Tendenz hin zur aktiven Attraktivität (Attribute, die im Wettstreit mit möglichen Konkurrenten auf eine Überlegenheit hinweisen und das Eingehen auf Forderungen einer umworbenen Partnerin) zu entwickeln.
    Wenn wir diese Tendenz hin zu passiver und aktiver Attraktivität weiterdenken, dann scheint mir eine Einkodierung in die DNA als wahrscheinlich. Ein Eingraben in die menschlichen Verhaltensweisen scheint zumindest vorstellbar.

    Ich muss daran immer denken, wenn ich vom WOW-Effekt höre oder von Forderungen z.B. aus dem feministischen Lager.

    Wenn ich bspw. Positionen höre wie „Die [formale] Qualifikation ist gleich, deshalb muss auch der Lohn gleich sein!“ dann denke ich in letzter Zeit immer häufiger an diese passive Attraktivität. Warum: Eigentlich ist eine formale Qualifikation kein Verdienst. Wenn ein Bildungsabschluss erworben wurde, so hat es demjenigen, der diesen Abschluss erworben hat, natürlich Aufwand gekostet. Wirtschaftlich ist aber der Weg bis zu diesem Abschluss noch nichts Verwertbares entstanden. Deshalb ist es vielleicht ein Indikator für eine mögliche Leistungsfähigkeit, aber kein allein entscheidendes Kriterium für den Wert der Erwerbsarbeit. Aus Sicht der passiven Attraktivität ist es aber ein ganz wichtiges, weil greifbares Kriterium.

    Vielleicht ist das ein Grundmissverständnis zwischen dem Feminismus und den männlichen Gegenparts. Vielleicht sind die Feministinnen (in der Tendenz) stärker an ihr biologisches Geschlecht gebunden, als ihnen dessen soziale Konstruktion lieb ist?

    Gibt es bekannte Untersuchungen zu „passiver Attraktivität“ und ihrer Prägekraft in anderen Lebensbereichen als der Partnerwahl?

    • DC ist ja auch schon infiziert:

      „How can you fight the man… if you are a men?“

      Und wenn die Umsätze dann im Keller landen, weil die Jungen keine Lust mehr haben immer nur als die von Natur aus bösen dargestellt zu werden, machen brave Feministen das was sie immer machen, nämlich noch mehr auf Männer rumhacken.

      • Ist mir auch umverständlich. Würde mich interessieren wie sich das verkauft.

        Sprechen SuperheldenComics nicht klassischerweise eher Jungs am? Wollen Mädchen so etwas lesen und machen den Schwund bei den Jungs wett?
        Oder haben die Comichersteller durch die Filme die Taschen so voll, dass es ihnen egal ist?

        • „Würde mich interessieren wie sich das verkauft.“

          Wie man hört, nicht so gut. Oder besser gesagt: Aktionistisch feministische Einser-Nummern verkaufen sich sagenhaft (weil eben aus politischen Gründen von Leuten gekauft, die gar keine Comics lesen), danach geht es steil bergab. Den Superheldenhype im Kino scheinen die Comics nicht mitgemacht zu haben, da dümpeln wohl selbst die größeren Titel eher vor sich hin und sollte die Welle enden (man also wieder von seinen Heften leben müssen), könnte es eng werden.
          Die Verlage scheinen da etwas hilflos und setzen weiterhin auf Kurzzeitstrategien, ohne zu überlegen, ob sie damit nicht vielleicht Langzeitleser verschrecken, die an sich eine bessere Investition in die Zukunft wären.

          (Zur Verteidigung des aktuellen Marvel-Heftes muss man aber sagen, dass die SJW-Helden dort ebenfalls satirische Parodien sind und keine echten Helden sein sollen.)

  4. Der Tagesspiegel berichtet über die Prioritätensetzung des neuen Berliner Senats (rot-rot-grün, ich weiß auch nicht, was sich die Berliner dabei gedacht haben….)

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/gender-debatte-berlin-gruene-planen-unisex-wcs-in-berliner-behoerden/19201512.html

    Und noch was von den Grünen:
    In der ZEIT gab es ein Interview mit Frau Peters von den Grünen. Da ahnt man schon, daß der Wahlkampf interessant werden wird:

    „Göring-Eckardt: Emanzipierte Frauenrollen werden in der politischen Auseinandersetzung plötzlich wieder ganz konkret infrage gestellt. Ich stelle fest, dass es doch wieder heißt, ob es nicht generell besser sei, wenn die Frauen zu Hause bleiben. Ich registriere, dass die Kritik an über 20 Prozent weniger Gehalt für Frauen jetzt als Gender-Wahn bezeichnet wird, dass Politiker die hart erkämpfte Quote in Führungsetagen für „balla-balla“ erklären. Ich stelle fest, dass wir einen Präsidenten in den USA haben, der Gewalt gegen Frauen das Wort redete und trotzdem gewählt wurde. Und ich stelle fest, dass manche Migranten versuchen, hier ihr patriarchales Frauenbild auszuleben. Und gegen all das werde ich im Wahlkampf meine Stimme erheben.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/katrin-goering-eckardt-gruene-emanzipation-interview

    • „Emanzipierte Frauenrollen“

      Sind wir schon wieder mitten im Begriffskrieg? Die Grünen haben es ja lange genug geschafft, den Begriff Emanzipation zu kapern und in sein Gegenteil zu verkehren, daher auch mein damaliger Doublespeak-Sonderpreis für das Emanzipationsministerium NRW.

      „Emanzipierte Frauenrollen“ ist begrifflich fast genauso absurd wie Emanzipationsministerium. Man kann sich nur als Person von äußeren Zwängen und politisch/sozialem Druck (wie von den Grünen inszeniert) befreien. Eine Rolle ist ein einzelnes Handlungsmuster, das kann ganz unemanzipiert und blind übernommen worden sein. Z.B. mitten in der grünen Herde machen alle das gleiche und denken mehr oder weniger das gleiche und versichern sich gegenseitig, voll emanzipiert zu sein, sich also von sozialem Druck befreit zu haben 🙂 Göring-Eckardts „emanzipierte Frauenrollen“ sind nicht emanzipiert, sondern eine ideologisch vorgegebene Norm.

      Ich kann mir kaum eine anti-liberalere und unemanzipiertere Ideologie vorstellen als die der Grünen mit ihren Denk- und Sprechverboten und Frauenquoten. Man kann sich allenfalls von den Grünen emanzipieren (natürlich auch von anderen Ideologien).

      „Und gegen all das werde ich im Wahlkampf meine Stimme erheben.“

      Nur zu, super! Begriffskriege funktionieren nämlich nur, solange man die Begriffe im Ungefähren läßt. Sobald man die Begriffe klärt, wird die darin versteckte Propaganda sichtbar und sie funktioniert nicht mehr 🙂

  5. “Women are craving community, connection, and confidence“ – da können diese sozial falsch konstruierten Männer nur stören. Deshalb wollen moderne Frauen mehr safe spaces im Job!!elf
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-01-04/no-boys-allowed-the-new-rule-of-co-working-spaces

    Pro-Tip: Man könnte bei den Saudi-Arabischen Religionswächtern anfragen, ob die die Kampagne sponsorn wollen. Als Bonus könnte man anbieten, an der Eingangstür ein Schild „HAREM“ anzubringen, sind ja nur 5 Buchstaben, fällt kaum auf.

    • „It’s 11 a.m. on a recent Friday, and 29-year-old Audrey Gelman—public-relations powerhouse, former Hillary Clinton press aide, longtime friend of Lena Dunham’s—is sitting on a pink couch at the Wing“

      PINK?!? *triggered*

      „the co-working space and social club she co-founded this October in New York. A man walks through the elevator doors, and Gelman throws him a friendly wave. “That’s our AV guy,” she says. “He’s basically the only man that comes through here.”“

      Sie brauchen einen Mann für die Technik? *triggered*

  6. Hat irgendjemand von euch schon aus den „normalen“ Medien über diesen Entführungs- und Folterfall aus Chicago gehört, der bisher unter dem (mir nicht ganz behagenden) Hashtag #BLMKidnapping getwittert wird?

    Die Täter haben wohl ein Video davon gemacht, wie sie ihr (weißes, männliches) Opfer quälen und erniedrigen, weil es Trump gewählt haben soll, aber ich werde den Teufel tun und es mir ansehen. Der Punkt, auf den ich hinaus will ist aber, dass die Täter selbst es bei FB eingestellt haben.
    Ich weiß allgemein noch zu wenig darüber, mir ein Urteil zu erlauben, aber dieser Punkt riecht für mich etwas danach, als wenn da jemand seine Filterblase endgültig mit der Realität verwechselt und meint, real beim Feind ebenso hinlangen zu können, wie digital.

    Als Hate Crime will es die Polizei noch nicht deklarieren, aber wie ich bei anderen Fällen für lieber zuviel als zu wenig Vorsicht bin, akzeptiere ich das auch hier. Aber ich fürchte, aus der Nummer könnte noch jede Menge übles Zeug für alles Seiten entspringen.

    • Ich finds halt witzig. Ist tatsächlich mal eine Impfung, die vor allen Dingen Frauen zu Gute kommt, und es wird Panik geschürt, die sogar bei Impfungen ihresgleichen sucht. Diese Art Frauenhass ist dann vllt. sogar wirklich ein Beleg für systemische Unterdrückung von Frauen.

      Aber Du warst auch jemand, die ihren Dad verprügelt, weil er Trump gewählt hat, und bist ne 9/11-Trutherin, richtig?

    • Und Du denkst ernsthaft, Dein Bauchgefühl sei eine gute Basis für eine „ausgiebige, informative Diskussion“?

      „bislang nicht geplant unsere Töchter dieser Maßnahme zuzuführen“

      Originelle Wortwahl.

      Betest Du denn wenigstens dann auch, dass sie nicht ein Zervix-Karzinom bekommen? Oder siehst Du es eher als Glücksspiel, so wie russisches Roulette?

      Bei letzterer Variante ist es allerdings ein wenig blöd, dass deine Töchter dabei nichts gewinnen sondern nur verlieren können…

      Also, was war noch mal Deine argumentative Basis für Dein Bauchgefühl?

      • „was war noch mal Deine argumentative Basis für Dein Bauchgefühl?“

        Die wollt ich mir eigentlich aufheben für die tatsächliche Diskussion, auf die ich ja hoffe 😉

        Mein Wissensstand ist aktuell leider noch auf dem Stand von vor 10 Jahren (also wo die Impfung eingeführt wurde). Damals deckte sie m.E.n. etwa geschätzte (!) 2 bis 5 % aller vermuteten Gebärmutterhalskrebs-Verursacher ab, und das allein reichte mir auch schon aus, sie für Schwachfug zu halten.

        Insbesondere müsste man sich halt mal mit den Studien auseinandersetzen, die die Wirksamkeit belegen wollen.

        Noch ist das ja Alles Zukunftsmusik, die ältesten „Immunisierten“ sind Anfang 20 und damit noch lange lange nicht in einem Alter, in dem man erkennen könnte obs wirklich real was gebracht hat.

        Ich bin kein genereller Anti-Vaxxer, falls das beruhigt, aber halt ein kritischer Geist. Und außerdem eben tatsächlich verantwortlich für die zu treffende Entscheidung bezüglich zweier Mädels, das nehm ich nicht auf die leichte Schulter.

        • „Die wollt ich mir eigentlich aufheben für die tatsächliche Diskussion, auf die ich ja hoffe“

          Soso…

          „noch lange lange nicht in einem Alter, in dem man erkennen könnte obs wirklich real was gebracht hat.“

          Naja, dann musst Du die Entscheidung wohl Deinen Töchtern überlassen, die die dann allerdings nur noch für ihre Töchter entscheiden können.

        • Das hört sich nicht verkehrt an.

          Ich kann verstehen, daß man bei solchen Infos („… etwa geschätzte (!) 2 bis 5 % aller vermuteten Gebärmutterhalskrebs-Verursacher …“, „… die ältesten „Immunisierten“ sind Anfang 20 …“) so seine Zweifel hat. Es ist halt ein schwieriges Thema.

  7. Jetzt ist also Kai Diekmann zum (mutmaßlichen) Sex-Schwein mutiert:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kai-diekmann-springer-mitarbeiterin-wirft-diekmann-belaestigung-vor-a-1128822.html

    Da ich kein Freund des Herrn Diekmann bin, bin ich noch unschlüssig wie ich mich positionieren soll. Wie war nochmal die Haltung der Bild zur Reform des Sexualstrafrechts gewesen?

  8. „Damit ist die Wissenschaftsfreiheit insgesamt gefährdet. “ 11elf!!

    Finden zumindest die Grünen.

    Womit? Indem man die Gender Studies als unwissenschaftlich kritisiert, sie also diffamiert, denn in Wirklichkeit hat die Geschlechterforschung ein großes Erkenntnis- und Innovationspotenzial für die Gesellschaft insgesamt. Die Kritiker gehören daher erwiesenermaßen zur neuen Rechten.

    Skandal: „Dennoch gibt es bis heute keine systematische und kontinuierliche Forschungsförderung.“ Außer ca. 200 Genderlehrstühlen und zusätzlichen Finanzierungen durch bestimmte parteinahe Stiftungen, die die grob geschätzt 30 – 50 Mio Euro p.a. kosten. Peanuts.

    Die üblichen Verdächtigen treffen sich am 17.02.2017 zu einem Fachgespräch „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung? Strategien für ein Forschungsfeld unter Druck“ in Berlin.
    Eine namentliche Anmeldung mit Angabe des Geburtsdatums (aber nicht des Geschlechts!) ist erforderlich.

    • Interessant ist ja bereits die Fragestellung bei diesem Fachgespräch:
      „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung?“

      Das Framing ist somit auf die Angst der Kritiker der Geschlechterforschung gelegt. Die Ursache der Kritik kann und darf nur Angst sein, also keine rationalen Gründe. Da müsste man doch gleich nachfragen: Wovor haben die Grünen Angst, dass sie der Angst der Kritiker der Geschlechterforschung nachgehen müssen?“ 🙂 Die Antwort ist hier natürlich auch schon klar: Weil sie befürchten, die Wissenschaftsfreiheit würde ausser Kraft gesetzt: Nur: interne wie externe Kritik an einer Wissenschaft muss selbstverständlich in einer freiheitlich liberalen Gesellschaftsordnung unbedingt Platz haben. Und auch eine demokratische Abschaffung einer Wissenschaft an Hochschulen gehört zu einer Demokratie. Das heisst ja nicht, dass Leute nicht weiterhin darin forschen dürfen, aber eben nicht mehr mit staatlicher monetären Unterstützung. 🙂

      • Sehe ich genauso.
        Die passende Gegenfrage zu dieser Veranstaltung ist:

        „Wer hat Angst vor der Kritik an der Geschlechterforschung?“ 😉

        Diese Veranstaltung ist ja nicht die erste dieser Art, die vor allem dazu dient, die sich gegenseitig den Rücken zu stärken und eventuelle Risse in der Filterblase zu kitten. Daher auch die Einlaßkontrolle, damit niemand die geplante Harmonie stört.

        Es geht hier auch nicht um Wissenschaftsfreiheit, sondern um Politpropaganda, der Titel des Forums I dokumentiert das wunderschön: „Offene Gesellschaft verteidigen und Geschlechterforschung stärken“. „Offene Gesellschaft“ ist ein vages politisches Konzept, was hat das mit Wissenschaft, namentlich Naturwissenschaft zu tun? Nichts.

        Ich frage mich, ob außer streng feministisch ideologisch geprägten Personen irgendwer zu so einer Veranstaltung freiwillig hingeht. Als Ungläubiger gehe ich ja auch nicht in die Moschee und höre mir den Vorbeter an.
        Eine Triggerwarnung wäre schon angebracht 😉

      • „Und auch eine demokratische Abschaffung einer Wissenschaft an Hochschulen gehört zu einer Demokratie. Das heisst ja nicht, dass Leute nicht weiterhin darin forschen dürfen, aber eben nicht mehr mit staatlicher monetären Unterstützung.“

        In Deutschland können sich auch staatliche Universitäten bzw. Wissenschaftler an staatlichen Universitäten auf das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit berufen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die „Abschaffung einer Wissenschaft“, entweder direkt oder indirekt durch Geldmittelentzug, dagegen verstoßen würde. Möglicherweise müsste dann das Bundesverfassungsgericht darüber entscheiden, ob Geschlechterforschung, wie sie an den deutschen Unis betrieben wird, eine Wissenschaft ist oder nicht.

        • @JC Denton

          Ok, ich bin von der Schweiz ausgegangen: Wir hier in der Schweiz haben kein Verfassungsgericht. Wir haben zwar eine Verfassung, aber diese Verfassung kann auch über direktdemokratische Elemente (Volksinitiative = 100’000 Unterschriften erzwingen eine Volksabstimmung) verändert werden. Bei uns ist also der Souverän (die stimm- und wahlberechtigte Bevölkerung) schlussendlich bestimmend, was in der Verfassung steht oder wieder entfernt wird. Was bei gewissen Grund- und Menschenrechten problematisch sein kann. Aber: Ich finde eigentlich: die Bevölkerung sollte das Recht haben, darüber abzustimmen, ob irgend ein Orchideenfach noch Gelder bekommen soll oder nicht, weil Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis stehen.

        • @JCD
          „Möglicherweise müsste dann das Bundesverfassungsgericht darüber entscheiden, ob Geschlechterforschung, wie sie an den deutschen Unis betrieben wird, eine Wissenschaft ist oder nicht.“

          Es wäre überaus bezeichnend und ein Offenbarungseid der allgemeinen Vernunft, wenn Fragen der Wissenschaft jetzt vor einem Gericht entschieden werden müssten.

          Im Falle von Gender sollte jedem halbwegs denkenden Menschen klar sein, dass es sich um eine reine Pseudowissenschaft handelt, die überdies fundamental antiwissenschaftlich ist. Ganz offenbar sieht „Gender“ die Wissenschaft als solche als lügnerisches Konstrukt zur Erhaltung von Macht einer grundsätzlich bösartigen „Machtstruktur“ an, die abzulösen sei.

          Weiterhin stachelt Gender direkt und unmittelbar zu allen Arten von Rassen- und Geschlechter-Hass auf. Gender ist purer aktivistischer Sexismus, Rassismus und last not least Antisemitismus.

          Allein der Umstand, dass diese wahnwitzige „Wissenschaft“ überhaupt „anerkannt“ ist und sich allenthalben und besonders in a-demokratischen Institutionen (Unis, „Institute“, „Institutionen“) breit machen konnte, sagt eigentlich alles über die Zeit, in der wir leben.

          Nix gelernt aus der Geschichte. Ironischerweise sind die Gender-Leute ganz genau jene, vor denen sie warnen.

          Die „Grünen“ sind *die* zentrale Partei dieser revolutionären Bewegung, immer schon gewesen. Jetzt aber kommt das Ganze, mainstream-fähig weit über die Grünen hinaus geworden, „of age“, reift so langsam in ganzer Pracht und Herrlichkeit heran.

        • „Ich finde eigentlich: die Bevölkerung sollte das Recht haben, darüber abzustimmen, ob irgend ein Orchideenfach noch Gelder bekommen soll oder nicht, weil Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis stehen.“

          @MES
          Da hat die Schweiz natürlich ein hervorragendes Instrument, den Volksentscheid.

          Im übrigen ist dein Einwand hier ganz schwach und falsch. Es geht gar nicht darum, ob „Gender“ ein „Orichideenfach“ ist, welches nutzlos sei. Es geht darum, ob Gender anti-wissenschaftlich, anti-demokratisch, verhetztend und aufstachelnd ist. Und ob Gender nicht rein politisch ist.

          Gender ist nach Faschismus und Kommunismus die dritte grosse totalitäre und antidemokratische Ideologie, die den Westen droht wie eine Plage heimzusuchen.

          Noch hat diese fatale Ideologie keine wirkliche Macht über die Menschen, die sie nur durch den Staatsapparat entfachen wird können. Und den infiltrieren sie zusehens. Eines Tages werden sie die Macht an sich reissen, wenn sie nicht gestoppt werden.

        • @Alex

          So sdhwach ist meine Argumentation nun auch wieder nicht; höchstens unvollständig. Die Grünen agieren ja auch diskurstaktisch geschickt: Sie sagen ja nicht, die Kritiker der Geschlechterforschung seien alles Ideologen oder wollten ihre Privilegien aufrechterhalten, sondern sie argumentieren mit der Wissenschaftsfreiheit. „Freiheit“ ist in den westlichen Staaten ein „Meta-Wert“, also dagegen ist immer ganz schwer anzukommen, weil quasi niemand etwas gegen Freiheit hat. Ich habe nun die ökonomische Schiene genommen (grosser Aufwand, aber geringer Ertrag), selbstverständlich müsste man diskurstaktisch andere grosse Werte ins Feld führen, wogegen die Geschlechterforschung verstösst. 🙂

        • @Mark

          Deine Argumentation hier war selbstzerstörerisch. Dazu fällt mir das hervorragende Nietzsche-Zitat ein, man könne einer Sache nicht mehr schaden als dadurch, dass man sie mit den falschen Argumenten vertritt.

          Das fängt damit an, dass du die Demokratie als antiwissenschaftlich und anti-vernünftig hinstellst:

          „eine demokratische Abschaffung einer Wissenschaft an Hochschulen gehört zu einer Demokratie“

          Niemals kann es ein berechtigtes demokratisches Anliegen sein, irgend eine *Wissenschaft* abzuschaffen. Demgegenüber ist das Abschaffen einer demokratiefeindlichen *Pseudowissenschaft* (wie die Gender Studies ganz offensichtlich sind) ein echtes Anliegen jeder authentischen Demokratie.

          „„Freiheit“ ist in den westlichen Staaten ein „Meta-Wert“, also dagegen ist immer ganz schwer anzukommen“

          Das ist ganz einfach. Es sollte unmittelbar klar sein, dass es es eklatanter Missbrauch dieser Freiheit wäre, diese Freiheit selbst abzuschaffen.

          Die Rechtsreaktionären (zu denen ich die „progressive Linke“ zähle) haben schon immer so „argumentiert“ und für ihre antidemokratischen, autoritären Vorstellungen „Gedankenfreiheit“ reklamiert. Da ist wirklich ein ganz alter Hut. Originell hingegen ist nur die „linke“ Verpackung.

          Wer nicht entschieden die angebliche Wissenschaftlichkeit der Gender Studies als unwahr in den Fokus nimmt, der hat schon verloren (oder der will von vorneherein verlieren, wie die zahlreichen Rechten, die gegen Gender derartig pseudo-argumentieren, von der Katholischen Kirche angefangen).

          Das Argumentieren mit der „ökonomischen Schiene“ ist auch ganz verkehrt, da Wissenschaft nur ganz am Rande eine Frage der Ökonomie ist, sondern vor allem eine der nach Wahrheit und Fakten.

          Wer „Wahrheit“ und „Fakten“ prinzipiell ablehnt und als bösartige Machtkonstruktion zur Unterdrückung sieht, wie die Gender Studies, hat in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit einer modernen Demokratie nichts zu suchen!

          Grotesk, das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    • Noch mal zu

      „Damit ist die Wissenschaftsfreiheit insgesamt gefährdet.“

      Das ist typischer feministischer Populismus, hier wird wieder mal mit der bewährten Doublespeak-Technik der Begriffsverschiebung gearbeitet bzw. es werden zwei ganz verschiedene Dinge vermengt:

      1. Die Forschungs- (bzw. Wissenschafts-) Freiheit wird durch GG Art. 5, Abs.(3) garantiert: (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

      Die Forschungsfreiheit garantiert den staatlich finanzierten Forschern im Rahmen der Denomination ihrer Stelle eine weitgehende Autonomie bei der Wahl der Forschungsfragen und Methoden, analog bei der Lehre.

      Da ist überhaupt nichts durch irgendwelche Kritik gefährdet. Die Aussage der Grünen ist reiner Dummenfang.

      2. Eine völlig andere Frage ist, für welche Fächer und Themen die Gesellschaft wieviele Professuren bzw. Stellen staatlich finanzieren möchte. Da hat die Politik einen sehr großen Ermessensspielraum. Es gibt kein Grundrecht auf öffentliche Finanzierung von 100 oder 1000 Stellen bei beliebigen Themen, die einschlägig Interessierte furchtbar spannend finden, weder für die Ägyptologie noch die Gender Studies.

      Der Soziologe und Gender Studies-Insider Stefan Hirschauer hat schon vor einiger Zeit eine vernichtende Kritik an der Gender Studies publiziert, in der er insb. kritisiert, die Gender Studies seien ein „rhetorisches Mäntelchen für bürokratische Frauenfördermaßnahmen“ und das Label ‚Gender‘ sei ein politischen Etikettenschwindel, der hochschulpolitische Versuche tarnt, „hartnäckige Männerdomänen in bestimmten Fächern mit ‚Frauenprofessuren‘ aufzubrechen“. Im Kern werden also Mittel für Forschung und Lehre für die feministische Ideologie umkanalisiert bzw. im Endeffekt als Parteienfinanzierung mißbraucht.

      Genau darum geht es den Grünen in Wirklichkeit.

  9. Interessante Metastudie zur Frage, wie wirksam eventuelle unterbewußte Vorurteile / Stereotype (ich frage mich immer, wie man die eigentlich halbwegs sicher in großen Umfragen messen kann) sind:

    Patrick S. Forscher, Calvin K. Lai, Jordan R. Axt, Charles R. Ebersole, Michelle Herman, Patricia G. Devine1, Brian A. Nosek
    A Meta-Analysis of Change in Implicit Bias
    https://www.researchgate.net/publication/308926636_A_Meta-Analysis_of_Change_in_Implicit_Bias

    Ergebnis: … we found little evidence that changes in implicit bias
    mediate changes in explicit bias or behavior. Together,
    these findings suggest that implicit bias is malleable,
    but that changing implicit bias does not necessarily lead
    to changes in explicit bias or behavior.

    Diese Studie ist ein weiterer Sargnagel für die feministischen Theorien, Geschlechterunterschiede würden sozial durch die normative (präskriptive) Wirkung von Stereotypen erzeugt und könnten durch andere Stereotype reduziert werden.

    Sozial erzeugt sind allenfalls diese Theorien….

  10. Das Nachfolgende hat mir ein Bekannter geschickt. Fand’s amüsant:

    Mein Tagesablauf:
    8:00 Schneemann gebaut
    8:10 Die zuständige Frauenbeauftragte beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist
    8:15 Schneefrau dazu gebaut
    8:20 Der Vorsitzende der rosa Liste beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte.
    8:25 Die zuständige Gleichstellungsbeauftragte beschwert sich, daß meine „Schneefiguren“ nicht gendergerecht sind und nur zwei von möglichen 3764736464 Geschlechtern aufweisen.
    8:27 Meine „Schneefiguren“ haben jetzt einen Bart und Brüste
    8:30 Ich werde als Rassist beschimpft weil der Schnee weiß ist.
    8:35 Fatma von der Ecke fordert ein Kopftuch für eine von beiden „Schneefiguren“.
    8:37 Die zuständige Gleichstellungsbeauftragte fordert eine dritte „Schneefigur“ mit Kopftuch.
    8:40 die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario. Einer der Polizisten nennt mich SCHBAGEDE (Schneefiguren bauenden Gefährder deutscher Herkunft).
    8:45 Das SEK trifft ein weil die Besenstiele als Schlagwaffe, die Rüben als Stichwaffe und die Kohlen als Wurfgeschosse benutzt werden können. Außerdem könnte das Kopftuch dem Vermummungsverbot widersprechen.
    8:50 Der IS bekennt sich zu den „Schneefiguren“
    8:55 mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet während ich mit verbundenen Augen im Hubschrauber zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.
    8:57 Ermittler finden meinen Personalausweis am Tatort.
    9:00 ich werde nach möglichen Mitbauern befragt.

    Mir reicht’s. 😉

    P.S.: Ich durfte aus datenschutzrechtlichen Gründen kein Foto der Schneemänner posten!

    • Genau deswegen werden in solch progressiven Ländern wie Saudi-Arabien Fatwas gegen Schneemänner erlassen: damit von vorneherein gar keine Zweifel aufkommen!

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