Selbermach Samstag 219 (31.12.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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39 Gedanken zu “Selbermach Samstag 219 (31.12.2016)

  1. Ich bin froh, dass dieses besch…ene Jahr endlich vorbei ist. Und ich hoffe, Merkels Neujahrsansprache letztmalig ignorieren zu müssen. Diese Frau ist nicht mehr ganz bei sich.

    Daher widmete ich ihr auch meinen Jahresausklang und schrieb über „Die ungehaltene(n) Neujahrsansprache(n)“ und stellte sie den klaren Formulierungen eines Helmut Schmidts gegenüber:

    Es ist bitter, dass man 40 Jahre zurückblicken muss, um die klaren Worte zu vernehmen, die unserer(?) lispelnden und stammelnden Bundeskanzlerin Merkel nicht mal im Ansatz über die Lippen kommen würde, wenn diese die „Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger“ vermeintlich direkt anspricht.

    Man muss sich diesen Paradigmenwechsel mal vorstellen: Da geht vor Dekaden eine Politik entschlossen gegen den Terrorismus vor – und heute klärt halt eine Misere, Thomas de Maizière, nolens volens darüber auf, dass man sich daran gewöhnen müsse. Ebenso, wie eine Merkel erklärt, dass sie „nun mal da sind“, wie sie ‚pflichtschuldigst‘ alle Anwürfe gegen sich selbst narzisstisch zurückweist.

    https://emannzer.wordpress.com/2016/12/29/die-ungehaltenen-neujahrsansprachen/

    Ein paar Links zu Persiflagen sind auch enthalten, u.a. zu der aktuellen ‚Mitzeichnung‘ von Wolfgang Herles auf Tichys Einblick.

    Kommt @Alle gut rein, und vor allem durch.

    • Ich habe die Prognose gehört 2017 wird ein durchschnittliches Jahr, zwar schlechter als 2016 aber dafür besser als 2018.

      In diesem Sinne mit den Worten des Bergführers : das schlimmste ist geschafft, ab jetzt geht’s nur noch bergab.
      In diesem Sinne bleibt ok (oder an die Frauen: werdet besser ;-))

  2. Die feministische Republik

    Nach Aussagen führender Politikerinnen und Politiker erlebte Deutschland in den letzten Jahren einige „historische Momente“ und „Meilensteine“ der Gleichberechtigung. Bei näherer Betrachtung erscheint diese Sichtweise aber fraglich. Insbesondere die Sexualstrafrechtsreform könnte, bislang kaum beachtet, ungewollte Folgen nach sich ziehen. Statt Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung droht dann die Kriminalisierung von Geschlechtsverkehr. Mindeststrafe: zwei Jahre.

    Ja, danke Feminismus!

    https://www.heise.de/tp/features/Die-feministische-Republik-3301665.html

    Dass Menschen untereinander ihre Beziehungen allem Anschein nach nicht fair und gerecht regeln können und stattdessen Institutionen wie der Gesetzgeber, Polizei und Staatsanwaltschaften einschreiten müssen, deutet in der Tat auf vergiftete Beziehungen. Oder handelt es sich bei dem neuen „Kampf der Geschlechter“ vielleicht vor allem um ein Medienphänomen, das nur einen kleinen Teil der Menschen repräsentiert? Oder gar um Wichtigtuerei durch Parteien, denen die Mitglieder schwarenweise davonlaufen?

    Feminismus ist schon lange keine Freiheitsbewegung mehr, sie ist mittlerweile eine Top-Down-Bewegung die Männern und Frauen vorschreiben will was sie zu denken, wie sie zu leben haben und wer gut und wer schlecht ist.

    In ihrer Rede zur Einführung der Frauenquote für Führungspositionen vom 6. März 2015 sprach Frauenministerin Manuela Schwesig von einem „historischen Schritt für die Gleichberechtigung von Frauen“ und erinnerte dabei an den Kampf der Frauenbewegung für das aktive und passive Wahlrecht.

    […]

    Damit stellt sich als Nächstes die Frage, wie viele Frauen von dem Gesetz profitieren werden. FidAR veröffentlicht seit dessen Verabschiedung den Women-on-Board-Index, der die Verteilung von Aufsichtsratsposten zwischen den Geschlechtern misst. Demzufolge entfielen am 11. Juni 2015 337 oder 23% der insgesamt 1.475 Führungsposten auf Frauen.

    Im Schnitt sind damit 106 zusätzliche Frauen in den Aufsichtsräten nötig, um die vorgeschriebenen 30% zu erreichen.

    Manuela Schleswig hat sich ja noch nie in ihrem Urteil geirrt, da ist sowas eben heutzutage ein „historischen Schritt zur gesetzlichen Männerdiskriminierung für die Gleichberechtigung von Frauen“

    Glaubt man der Frauenministerin, wird jedoch in ein Drittel der betroffenen Unternehmen endlich die Vernunft einziehen: In 33 Aufsichtsräten sitzen nämlich weniger als drei Frauen. Wie Schwesig in ihrer Rede vom 6. Februar 2015 vor dem Bundesrat ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Politik erörterte, müssen nämlich in Gremien „wenigstens drei Frauen an Bord“ sein, damit „sich die Männer gelegentlich vernünftiger als sonst [benehmen]“. Man stelle sich einmal vor, ein Politiker würde behaupten, Frauen wären erst in der Gegenwart von drei Männern vernünftig – und auch nur gelegentlich.

    Ihren Titel als Miss Achtung hat Schleswig nicht unverdient mit einer fast 2/3-Mehrheit gewonnen:

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2016/10/bmfsfj-teil-8-die-uebelste-und-die.html

    Schließlich kam es am 7. Juli 2016 zur Abstimmung im Deutschen Bundestag. Das Ergebnis war – eine Seltenheit – einstimmig: Alle 599 anwesenden Abgeordneten stimmten für die Verschärfung. Verabschiedet wurde jedoch nicht der Gesetzesentwurf 18/8210, der von der Bundesregierung vorbereitet und bereits am 28. April 2016 in erster Lesung vom Bundestag beraten worden war.

    [..]

    Es kam jedoch anders: Erst am Tag vor der einstimmigen Verabschiedung einigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz unter Vorsitz der Grünen-Politikerin Renate Künast auf eine Alternative. Diese weicht laut Pressemitteilung des Bundestags „erheblich vom ursprünglichen Regierungsentwurf ab“.

    Statt der geplanten Überarbeitung des §179 wurde der bestehende §177 über sexuelle Nötigung und Vergewaltigung geändert. In der bisherigen Fassung wurde mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft, wer jemand durch Gewalt, Drohung mit Gefahr oder unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage zu sexuellen Handlungen oder deren Erduldung nötigte.

    Fälle, die mit dem Eindringen in den Körper verbunden sind, also was man allgemeinsprachlich unter einer Vergewaltigung versteht, wurden mit mindestens zwei Jahren bestraft. Bei einer Nötigung geht es laut dem Strafrichter und Kolumnisten Thomas Fischer um das Überwinden des entgegenstehenden Willens einer anderen Person.

    In der neuen Fassung des Rechtsausschusses wird der Begriff der Nötigung in §177 aufgegeben. Stattdessen werden jetzt sexuelle Handlungen oder deren Erduldung „gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person“ bestraft.

    Dies wurde erst von feministischen Aktivisten, später von Mitgliedern aller Parteien unter dem Prinzip „Nein heißt nein“ verstanden. Dadurch verschiebt sich nach meinem Verständnis die Frage vom Vorliegen einer sexuellen Nötigung hin zur Frage, ob eine Durchschnittsperson erkannt hätte, dass das mutmaßliche Opfer die sexuellen Handlungen nicht wollte.

    Aber da Frauen niemals lügen und Männer ja gar nicht vergewaltigt werden können ist ein Missbrauch des Gesetzes zum Glück ausgeschlossen.

    Dass das nicht dasselbe ist wie der Slogan „Nein heißt nein“, ergibt sich schon aus diesem Beispiel: Stellen wir uns vor, Person A fragt Person B – völlig frei und ohne jegliche Drohung oder Gefahr – nach einer sexuellen Handlung. B sagt „nein“, zieht sich dann aber selbst aus und nimmt genau diese Handlung an oder mit A vor. Dann wird sich trotz des Neins kaum der Vorwurf aufrechterhalten lassen, Person B sei gegen ihren erkennbaren Willen sexuell missbraucht oder vergewaltigt worden.

    Solange klar ist wer die Frau und wer der Mann ist, ist auch klar wer das Opfer und wer der Täter ist.

    Im Interview mit der taz nach der Gesetzesänderung wird sie dann auf ein interessantes Beispiel angesprochen: Was wäre, wenn ein Paar im Bett liege und die Frau Lust auf Sex habe. Der Mann sage aber, er sei müde. Nun gebe die Frau nicht auf und streichle ihren Partner intim, bis dieser Lust auf Sex bekomme.

    Hörnle antwortet darauf: „Das Verhalten der Frau mag zwar den Tatbestand des neuen Gesetzes erfüllen. Aber ich bitte Sie, welcher Mann zeigt seine Partnerin nach einer solchen Situation an?“ Komme es dennoch zu einer Anzeige, dann würde das Verfahren wegen geringer Schuld eingestellt.

    Damit wird aber die Initiative von „Nein heißt nein“ ad absurdum geführt: Erst will man die sexuelle Selbstbestimmung stärken. Wenn das in der Praxis zu ungewollten Ergebnissen führt – der Frau aus dem Beispiel würde, kommt es zum Geschlechtsverkehr, eine Mindeststrafe von zwei Jahren Gefängnis drohen -, dann wird auf den gesunden Menschenverstand der Bürgerinnen und Bürger verwiesen; und eine Vergewaltigung sei dann plötzlich doch nicht mehr so schlimm, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren durchführt.

    Solange klar ist wer die Frau und wer der Mann ist, ist auch klar wer das Opfer und wer der Täter ist … und Feminismus ist auch gut für Männer. Listen and believe!

    Weitgehend unbemerkt blieb bisher der neue zweite Absatz des §177: Strafbar ist demnach in Zukunft, wer für eine sexuelle Handlung die Lage ausnutzt, dass eine Person einen (der Handlung) entgegenstehenden Willen nicht bilden oder äußern kann. Ferner wird dort die Konstellation genannt, dass Personen wegen ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung ihres Willens erheblich eingeschränkt sind.

    Das könnte Sex unter Alkohol- und Drogeneinfluss kriminalisieren, selbst wenn die Beteiligten die Mittel konsumieren, um Hemmungen abzubauen und die Anbahnungen intimer Kontakte zu erleichtern. Man denke dabei etwa an Karneval, andere Volksfeste oder Single-Parties, auf denen Menschen viel trinken und womöglich auch andere Mittel nehmen.

    Wann wohl Sex ausserhalb der Ehe wieder verboten wird?

      • Das ganze Theater zeigt doch, das es egal was sie auch beruflich machen, für die meisten Frauen nur ein zentrales Thema gibt, worum ihr ganzes Denken und Handeln kreist: sie selbst und ihre Sexualität.

        Weil Männer meist einen wesentlich weiteren geistigen Horizont haben, haben sie in der Geschichte auch so viel mehr an materiellen und geistigen Gütern von Relevanz geschaffen.

    • „Oder handelt es sich bei dem neuen „Kampf der Geschlechter“ vielleicht vor allem um ein Medienphänomen, das nur einen kleinen Teil der Menschen repräsentiert? “

      Vermutlich ja,

      aber es geht doch eine vielleicht oft gar nicht bemerkte, da unterbewusst wirkende Vergiftung des Geistes recht vieler Menschen aus.
      Und oft mache ich die Beobachtung das auch ganz normale, kluge und intelligente Frauen eine fatale Empfänglichkeit für dieses geistige Gift haben, was sie selber dann erschreckt, wenn man sie darauf aufmerksam macht.

    • „Wann wohl Sex ausserhalb der Ehe wieder verboten wird?“

      Ein simples Verbot wäre doch langweilig und würde vor allem den Frauen ihr wirksamstes Machtmittel nehmen.

      Da ist es doch viel sinniger, das ganze in einen undurchsichtigen juristisch-moralischen Graubereich zu positionieren und den Frauen per Gesetz die Definitionshoheit zuzusprechen.

      Und schon kann das Männchen den Verstand ausschalten und fest an die eingebaute Liebe und Güte und Fairness der Frau glauben 🙂

      • Ah-okay, also so wie hier über Rassismus geredet wird:

        http://www.taz.de/Ueber-Rassismus-reden/!5365481/

        Bei Rassismus gibt es Weiße und Nicht-Weiße. Und das in einem Land mit über 80% Weißenanteil Farbige Sachen gefragt werden die Weiße nicht gefragt werden, ist heute schon Rassismus. Und da die linke TAZ die Bevölkerung für so dumm wie kleine Kinder hält, erklärt sie das anhand von grünen Schleim.

        • Matze,

          zu den Merkmalen des postfaktischen Zeitalters gehört auch die große Entkernung und Entwertung von Begriffen durch inflationäre Verwendung..

          Auch der Begriff „Rassismus“ ist einer dieser Opfer des post-faktischen.

          Aus dem Grund macht es nichts, dass in dem verlinkten taz- Artikel eine junge Perserin ihr Empfinden „Buhuhu, die sehen mich hier alle als Exotin, dabei will ich doch nur ganz normal sein“ als Reaktion auf Rassismus framen darf.

          Da kann sie schon gar nichts mehr kaputt machen 😉

          Für die taz-Leser*_nnen dagegen sind solche Beiträge wichtige Anker, um sich beim Lesen während des biodynamischen Frühstücks eines wohligen „Ich bin besser als der Plebs“ Gefühl zu vergewissern.

          Da schmecken die glutenfreien Bratapfel-Pancakes (biologisch-dynamisches Vollkornreismehl und Haferflocken, Fairtrade natürlich) gleich doppelt gut.

          🙂

  3. Nur mal eine kleine Erheiterung:

    Bloggerin Vicsor, die damals ja aufdeckte, dass Sarkeesian ihr Video-Material nicht selbst erstellt, sondern von Youtube genommen hat ( https://vicsorsopinion.blogspot.de/2013/07/anitas-sources.html ) spielt derzeit mit einem Tool rum, mit dem man einfache Videospiele basteln kann.

    Ihr erstes Werk ist ein Weltraum-Shooter, in dem man ein Kugelraumschiff namens „Manosphere“ steuert, das gegen weiße Ritter kämpft und seine Energie mit roten Pillen auffrischt. 😛

  4. Heute habe ich im TeleText gelesen, daß in Österreich im Jahr 2016 knapp 70 Prozent mehr Verfahren wegen sexueller Belästigung eröffnet wurden als im vorherigen Jahr – Stichwort „Po-Grapsch-Paragraph“.

    Im Internet habe ich nur diese vorzeitige Info gefunden:

    http://derstandard.at/2000046920475/Sexuelle-Belaestigung-Anklagen-heuer-um-mehr-als-ein-Drittel-gestiegen

    Man darf gespannt sein, zu vielen Verurteilungen die vielen neuen Verfahren führen werden.

  5. Die wird man auch nie zufriedenstellen können 😉

    Es muss natürlich der Frauenanteil in der kämpfenden Truppe erhöht werden, weil wenn nicht, wird das Patriarchat weiter verstärkt oder so.

    Außerdem hat der Film zu viel Handlung und es wir zu wenig auf die ganzen Charaktere eingegangen… die dann sterben.

    In Austin Powers hat man das wohl richtig gemacht…

    😛

  6. Interessanter Artikel, der einen kurzen Überblick zu Forschungsstand und Theorien zum postformalen Denken in der kognitiven Entwicklungspsychologie gibt:

    Moritz Klingel – Ist postformales Denken als psychologisches Konzept wissen-schaftlich zugänglich und empirisch untersuchbar?

    http://www.academia.edu/11806532/Ist_postformales_Denken_als_psychologisches_Konzept_wissenschaftlich_zug%C3%A4nglich_und_empirisch_untersuchbar

    Postformales Denken ist ein Konzept in der neo-piaget´schen kognitiven Entwicklungspsychologie, welches kognitive Entwicklungsstufen bezeichnen soll, die über das formal-operationale Denken im Sinne von Piaget hinausgehen und nur im Erwachsenenalter entwickelt werden können. (Gemeint sind Formen des Denkens, die z.B. unter anderem als multiperspektivisches, integratives, systemisches und dialektisches Denken bezeichnet werden.)

    In dem ursprünglichen Stufenmodell kognitiver Entwicklung von Jean Piaget war das formal-operationale Denken die letzte Stufe, mehrere spätere Entwicklungspsychologen waren jedoch der Ansicht, dass die kognitive Entwicklung nicht zwangsläufig beim formal-operationalen Denken endet und dass spezifische soziokulturelle Anforderungen hinsichtlich kognitiver Komplexität auch zur Herausbildung weiterer kognitiver Stufen im Erwachsenenalter führen können:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Postformal_thought

    Formal-operationales Denken nach Piaget kann folgendermaßen definiert werden:

    „Nach der kognitiven Theorie Jean Piagets ist das formal-operationale Entwicklungsstadium – etwa im Altersbereich ab 12 Jahren – durch die Fähigkeit zu abstraktem Denken und zu systematischem Denken nach formal-logischen Regeln gekennzeichnet. Mit dem formalen Denken tritt nach Piaget eine Sinnesumkehrung zwischen dem Wirklichen und dem Möglichen ein, d.h., das formale Denken ist grundsätzlich hypothetisch-deduktiv. Denkoperationen können auf dieser Stufe mit abstrakten, nicht mehr konkret vorstellbaren Inhalten durchgeführt werden, was der höchsten Form des logischen Denkens entspricht. Das Denken stützt sich jetzt vorwiegend auf verbale bzw. symbolische Elemente und nicht mehr auf konkrete Gegenstände.“

    http://lexikon.stangl.eu/7323/formal-operationales-stadium/

    Beim postformalen Denken geht es hingegen, wie gesagt, um die Erforschung von multiperspektivischen, integrativen, systemischen und dialektischen Formen des Denkens.

    Der Autor des Artikels gibt einen kritischen Überblick über Forschungsstand und Theorien zum Thema, seine Perspektive weicht von der Mehrheit derjenigen Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung postformalen Denkens befassen, insofern ab, als er – wie allerdings viele heutige Entwicklungspsychologen – Stufenmodelle der kognitiven Entwicklung ablehnt (hier bin ich als Piaget-Fan und Kohlberg-Fan vorerst anderer Meinung) und sogar den Begriff „postformales Denken“ durch eine andere Bezeichnung ersetzen möchte (hierzu sehe ich vorerst keinen Grund).
    Die entsprechenden kognitiven Funktionen und Denkbewegungen, mit denen sich der Forschungsbereich zum postformalen Denken beschäftigt und die Relevanz ihrer Erforschung werden von ihm jedoch nicht bestritten.

    Da Artikel zum postformalen Denken im Netz meist nur auf englisch zu finden sind (und englische Artikel, wenn man sie verlinkt meist nicht gelesen werden), bin ich froh mal einen deutschen Artikel zum Thema gefunden zu haben, auch wenn ich dem Autor nicht in allem zustimme und meinen eigene Position hierzu eher der neo-piaget´schen Position der Mehrheit der Forscher im Bereich des post-formalen Denken ähnelt als der des Autors.

      • Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: „Postformales Denken“ ist nichts Neues, auch nichts Revolutionäres. Postformales Denken gibt es seit Jahrhunderten. Vermutlich hast Du bereits als Dreijähriger im Sandkasten postformal gedacht.

        Was vielmehr zur Debatte steht, ist, in welchem Verhältnis postformales Denken zu anderem Denken steht, insbes. ob es sich dabei um ein Denken handelt, das in einer Art Stufenmodel des Denkens (so etwa im Sinne Piagets) eine eigenständige Position einnimmt, die strikt unterschieden werden muß von so etwas wie bloß formal-operationalem Denken im Sinne Piagets – oder ob postformales Denken keine eigenständige Position einnimmt und z. B. einfach eine besondere Form des formal-operationalen Denkens darstellt.

  7. 1. Stop talking to us
    2. Stop touching us
    3. Stop raping us
    4. Stop looking at us
    5. Stop sitting next to us on the bus
    6. idk maybe a nice bottle of whisky?
    7. I also like wine
    8. Kill all men
    9. Give us all your money
    10. New scarf

    http://www.feministcurrent.com/2015/12/21/ten-perfect-holiday-gifts-for-the-feminist-in-your-life/

    Wer will da nicht Feministen als Freunde haben?

    Alternativer Titel:

    „10 Gifts for the single alcoholic masking her borderline personality disorder as an ideology“

    Meine Geschenkempfehlung für solche Feministinnen wäre:

    und

    und Dick-Pics dürfen natürlich auch nicht fehlen

    und dieses Buch, geschrieben von einem Mann,

    und für sie selbst

    Aber natürlich alles nur Spaß!

    • „MEGHAN COMPLETED A MASTERS DEGREE IN THE DEPARTMENT OF GENDER, SEXUALITY AND WOMEN’S STUDIES AT SIMON FRASER UNIVERSITY IN 2012 AND LIVES IN VANCOUVER, B.C. WITH HER DOG.“

      Wow, sie hat einen Hund anstatt Katzen. Nur, warum heißt sie hier Meghan und nicht Claudia?

    • „Dass man Kinder Frauen unterstützen müsse, sei doch selbstverständlich.“

      Warum? Das scheint so ein unhinterfragter Grundsatz zu sein.

  8. Zeigt nochmal was Intersektionalismus für eine toxische Ideologie ist. Einigen bekannteren Schwarzen wurde die „Schwarzen Karte“ aberkannt, weil sie sich nicht so verhalten, wie die SJWs das wollen (sie haben z.B. mit Trump gesprochen und widersprechen das alle Weißen Rassiten sind).

    Aus einem anderen Video zu dem MTV Video:

    Racist MTV: „Learn what mansplaining is and then stop doing it.“
    P. J. Watson: „Yeah, learn what being a retard is and then stop doing it.

    • Fox News hat das Video sogar im TV besprochen und diese Leute von MTV als das bezeichnet, was sie per Definition sind: Rassiten. Er bringt dann auch noch Beispiele für Anti-Weiße-Männern-Headlines aus bekannteren Zeitungen aus den letzten Jahren (You can read them every day) und stellt auch klar das solche Text über keine andere Personengruppe veröffentlicht würden.

    • Philip DeFranco mit ca. 1,2 Mio Views auch dazu:

      Ihn fasziniert wie diese Leute immer wieder die gleiche Platte spielen und jedes Mal wieder auf die Fresse fliegen (das MTV Video wurde gelöscht, nach dem es ca. 320 ups und 13000 downs bekommen hat) und nach jeder Bruchladung wird dann mit dem gleichen Scheiß weitergemacht, als ob nichts passiert wäre und einfach wieder gegen Weiße gehetzt.

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