Selbermach Mittwoch 93 (28.12.2016)

Mit diesen Feiertagen kommt man ganz mit den Wochentagen durcheinander. Heute ist ja schon wieder Mittwoch!

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132 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 93 (28.12.2016)

  1. Interessante Recherche: Wer bei Google die Begriffe MRA und T-Shirt eingibt, bekommt eine überraschend große Auswahl an überwiegend feminismuskritischen bzw. männerrechtlich interessanten bestellbaren T-Shirts angezeigt . Z.B. diese hier:
    https://www.redbubble.com/de/shop/mra+t-shirts

    OK, viele Aufdrucke sind nur für Insider nachvollziehbar. Für ganz Mutige sind vielleicht sogar Bekleidungsstücke für feministische Veranstaltungen dabei 🙂 „I bathe in feminist tears“ kommt bestimmt gut!

    Interessante Ergebnisse z.B. auch bei der Suche mit MGTOW und T-Shirt.

    Alles (leider) aus dem englischsprachigen Raum. Die Suche nach Männerrechtler und T-Shirt ist in Bezug auf T-Shirts ist unergiebig.

    • Das sind keine Aufdrucke, die du auf den T-Shirts siehst. Der Aufdruck wurde mit der Methode copy-paste ins Foto reinkopiert. Das kannst du daran erkennen, dass die Fotos sich wiederholen mit Varianten in T-Shirt-Farbe.

      Auf diese Weise können sie zu jedem beliebigen Thema T-Shirts anbieten, vollautomatisch werden passende Sprüche und Bilder in T-Shirt-Fotos reinkopiert.

      Du kannst daraus also nicht auf irgendeinen gesellschaftlichen Trend schließen.

  2. Ich habe mir aufgrund von Doktorants Video mal das aufklo Video mit Hengameh 2:33 Mins angetan.

    Ich hatte sie vorher nur gelesen. War verärgert und wütend aufgrund ihrer Texte in der Taz.

    Ich bin jetzt nicht mehr wütend. Mir wurde durch aufklo alles klar. Ich erinnerte mich an das Bukowski Zitat.

    Ich habe Mitleid mit Hengameh und hoffe sie findet noch ihr Lebensglück….

    • Ich habe sie zufällig am 28.12 im WDR 3 um ca. 12 Uhr im Radio zum Thema „Queer Fashion“ gehört. Dott teilt sie mit, dass sie „Ja auch Muslima sei und ab und zu Kopftuch trägt – aus politischen Gründen“. Dabei erwähnte sie in ihrem teariffic Blog mal sie lebe ihren Glauben nicht mehr. Queer und trans passt ja auch nicht dazu, wenn sie weder Mann noch Frau ist, woher soll sie wissen welchen Regelungen aus dem Islam für sie gelten? Warum trägt sie Kopftuch, wenn sie keine Frau ist? Geht sie zum Männergebet oder zum Frauengebet. Der Geschlechterunterschied wird im Islam ja mehr als überbetont. Damit kann man leben, wenn msn sich dem fügt, aber als non-binary trans?! Hengameh bekommt tatsächlich sehr viel Medienpräsentz, was der einzige Grund ist weshalb ich ihre Texte im Bekanntenkreis teile. Beruhigenderweise kenne ich persönlich niemanden der ihre Äußerrungen zu PoC, „Lazy Activism“ usw. usf. nicht bescheuert findet; egal ob „queer“ oder nicht.

  3. Ausgerechnet die Huffington Post (war das nicht die auf deren Redaktionsfoto nur Frauen zu sehen waren?) hat sich mit ihrem Vorzeigeflüchtling ein dickes Ei gelegt.
    http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/

    Der meinte kürzlich in einem Tweet über Sylvester in Köln:
    „Daran sind meistens die Frauen schuld. Nachts alleine zu sein“

    https://www.contra-magazin.com/2016/12/wutfluechtling-aras-bacho-sorgt-wieder-fuer-wirbel/
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/12/huffpost-autor-frauen-sind-schuld-wegen.html

    Der Shitstorm liess nicht lange auf sich warten. Die HuffPo schweigt.

  4. Ein weiteres Beispiel dafür, was man bei unserem öffentlich-rechtlichen Rundfunk so unter „sachlicher“ und „neutraler“ Berichterstattung versteht:
    „Wutschrei der weißen Männer“
    http://www.tagesschau.de/ausland/populisten-analyse-101.html
    „Die geballte Kraft des Rechtspopulismus hat Europa auf dem falschen Fuß erwischt. Die Versprechen von Le Pen, Farage und Co fielen vor allem bei weißen Männern auf fruchtbaren Boden. Doch warum? Was kann die EU tun?“

    Aber vielleicht habe ich auch einfach nur das „Kommentar“ überlesen.

    • „Wutschrei der weißen Männer“

      „… Le Pen …“

      Solche Selbstwidersprüche am Fliessband.

      Früher haben sich die Leute über die Dummheit von RTL aufgeregt. Das hier ist aber viel schlimmer.

      „Was kann die EU tun?“

      Ist doch klar, den Ländern die Regierungsgewalt entziehen.

  5. Zum Cover und Inhalt der aktuellen National Geographic hier mal was feministisches:
    http://www.feministcurrent.com/2016/12/16/national-geographic-gender-revolution-cover-fails-women/
    In der Ausgabe in meiner Region ist auf dem Cover übrigens Andreja Pejic. Sie wurde vor ihrer Geschlechtsangleich durchaus oft als Beispiel für den besonders schönen „androgynen Mann“ angeführt.

    Zum verlinkten Artikel:
    Ich gehe nicht ganz konform mit dem Inhalt fnde es aber richtig, dass problemstisiert wird Geschlecht an stereotypen Verhalten festmachen zu wollen. Natürlich entspricht niemand vollständig jedem Klischee seines Geschlechts und auch die Butchlesbe kann sich wirklich als Frau fühlen. Das Problem mit transions bei Kindern wurde hier ja bereits thematisiert und ich denke auch es sollte klar sein, dass sowas erst ab einer gewissen emotionalen Reife erlaubt sein darf (Passing hin oder her) und ein psychologischer Test ist auch weniger Erniedrigung als, angesichts der Risiken und unumkehrbaren Wirkungen solch eines Schrittes, schlicht eine sinnvolle Maßnahme.

  6. Aus der Abteilung Fake News ging bekanntlich letzte Woche eine Nachricht über eine Studie über die Ticker, Frauen seien die besseren Ärzte und „If men were as good as women, an estimated 32,000 lives could be saved per year.“ Männer sind mörderisch, na klar, und sollten besser vom Arztberuf ausgeschlossen werden.

    Eine kritische Lektüre von William M Briggs stellte nun fest, daß die Studie gravierende Mängel aufweist und in unserer feministisch engagierten Presse außerdem sinnentstellend zitiert wird:

    * die Daten wurden so massiv „bereinigt“ (um über 1,000 covariates), daß sie praktisch unbrauchbar gemacht wurden.

    * die Überlebenswahrscheinlichkeiten bei einem männlichen bzw. weiblichen Arzt unterscheidet sich nur marginal (11.07% vs 11.49%)

    * Untersucht wurden nur Behandlungen älterer Patienten (Alter ab 65 Jahre). Alleine der Faktor, daß Frauen überwiegend weibliche Patienten behandeln, die deutlich höhere Lebenserwartungen als männliche Patienten haben, reicht völlig aus, um die „besseren ärztlichen Leistungen“ weiblicher Ärzte zu erklären.

    * die weiblichen Ärzte waren im Schnitt 5 Jahre jünger und behandelten deutlich weniger Patienten, hatten also mehr Zeit pro Patient. Die Arbeitsbedingungen der beiden verglichenen Ärztepopulationen waren also nicht vergleichbar.

    (Gefunden über http://www.campusreform.org/?ID=8574)

    • Ich sags immer wieder: Wir sollten uns heute nicht über die Wissenschaftler vor 200 Jahren lustig machen und ihre abstrusen Thesen und merkwürdigen Versuchsanordnungen

      Die Bullshitproduktion ist weiterhin hoch. Angeblich seien weibliche Manager auch „ideenreicher“ als männliche. Einfach so! Nur aufgrund von Geschlecht.

      Der Mann der Doofe. Immer wieder erstaunlich wie „wir“ angeblich ein weltweites frauenausgrenzendes Patriarchat aufrecht erhalten können….

  7. „Angriffe auf Obdachlose sind Alltag, sagt der Leiter der Bahnhofsmission Zoo. Die Empörung nach dem Vorfall in Kreuzberg findet er heuchlerisch: „Wir gehen täglich an Menschen vorbei, die verfaulen“. “

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article160675744/Obdachlose-werden-meistens-von-Rechten-angegriffen.html

    Ist ist natürlich irgendwo das Gleiche an einem Obdachlosen einfach so vorbeizugehen und den anzuzünden…. -> humanitärer Rassismus

        • Es kamen in erster Linie die, die die paar Tausen Euro für die Schlepper bezahlen konnten, sprich: die gehobene Mittelklasse bis Obeschicht der Länder. In den meisten Ländern der III. Welt kommt man zu Geld nur durch Raub, Betrug und Vetternwirtschaft, nicht durch Fleiß und Bildung. ich habe das in Kolumbien gesehen, ein Reicher kann einen Armen töten oder töten lassen, ohne dass ihm was besonderes geschieht (in Afrika dürfte es noch viel schlimmer sein).

          Das Verhalten passt genau zu den Söhnen dieser Leute.

        • @ElMocho

          Warst du eigentlich auch mal woanders als in Kolumbien?
          Ist ja interessant, dass du dich da so auskennst, aber auch ein bisschen so, als würde ich sagen, dass es in westlichen Ländern keine gesetzliche Krankenversicherung gibt, weil ich das in den USA so gesehen habe.

          *In den meisten Ländern der III. Welt kommt man zu Geld nur durch Raub, Betrug und Vetternwirtschaft, nicht durch Fleiß und Bildung.*

          Gibt es denn kompetente und gebildete Menschen in der 3. Welt, deiner Meinung nach, oder gibt es nur die Unterscheidung zahnlose Analphabeten mit (weil kriminelle Energie) oder ohne
          Geld?

  8. Ich meine, dieser tweet von „Kurt Schlichter“ war zwar grenzwertig polemisch („If you are Jewish and supporting Barack Obama and John Kerry, well, you would have made a fine helper at Auschwitz.“ und hätte schon Widerspruch verdient — aber dass das „AuschwitzMuseum“ diese Idee noch im Endeffekt stärkt und zu einem victim blaming ausbaut, ist wahrlich ekelhaft. Man fragt sich, wessen Geistes Kind die da eigentlich sind. Man darf auf jeden Fall schliessen sie unterstützen Obama und Kerry.

    Eine systematische Töungsmaschinerie wird also zum „komplizierten moralischen Dilemma“ der Opfer gemacht. Über das zu schweigen wäre, wir würden es ja nicht verstehen können.

    • Alex, das Auschwitz Museum wird sicherlich nicht zum Schweigen auffordern.
      Kennst du den Unterschied zwischen thematisieren und instrumentalisieren?

      Beispiel:

      Thematisieren: Anne Frank war eine jüdische Exilantin in den Niederlanden, welche im Konzentrationslager Bergen-Belsen umkam.

      Instrumentalisieren:
      – Anne Frank hätte Trump gewählt.
      – Anne Frank hätte diese außenpolitische Aktion verdammt
      – Wenn ihr das dennoch tut, beschmutzt ihr das Andenken Anne Franks! (gezeichnet von jemanden der in der 7. Klasse mal ihr Tagebuch gelesen hat)

      • „Alex, das Auschwitz Museum wird sicherlich nicht zum Schweigen auffordern.“

        Wenn man etwas nicht verstehen (oder „kaum“ verstehen, leeres Füllwort) kann, dann kann man drüber nicht reden und sollte daher schweigen.

        Übrigens impliziert das schon „tragedy“, dass nichts verstanden werden kann. Tragödien entfalten sich völlig unabhängig von den Akteuren und sind den Willen, also der Willkür, der Götter zuzurechnen.

        „Instrumentalisieren:
        – Anne Frank hätte Trump gewählt.“

        Kennst du den Unterschied zwischen Fiktion (dein Bespiel) und Wirklichkeit? Dann wäre besser „Anne Frank wäre heute eine kleine Syrerin“, wie die New York Times unlängst behauptete, als Beispiel einer Instrumentalisierung anzuführen gewesen. Dann wäre allerdings Trump nicht hineingezogen, sondern die ihm gegenüber „kritischste“ Stimme.

        Letztgenannte Zeitung ist überhaupt ein perfektes Beispiel für Journalismus, bei dem Thematiseren und Instrumentalisieren eins sind.

        • *dann kann man drüber nicht reden und sollte daher schweigen.*

          Das wäre auf Englisch: should not be talked about.
          Es steht da tatsächlich: „should not be instrumentalized“

          Was du da lesen willst, steht da einfach nicht. So einfach ist das.

    • Der beste Satz der Studie:
      „Sie fühlten sich zu wenig wahrgenommen, weil „der Alltag durch und durch heterosexuell“ angelegt sei.“

      Schreckllich, fürwahr. Wer als Homo damit nicht leben lernt, wird natürlich nie ein glückliches Leben führen können und immer „diskriminiert“ werden.

      • Ich fühle mich als Single zu wenig wahrgenommen, weil mein Alltag durch und durch auf Paarbeziehungen angelegt ist. Ich fordere finanzielle staatliche Unterstützung bei meiner Partnerinnensuche über Singlebörsen, Single-Beratungsstellen, Single-Beauftragte, Single-Lehrstühle und möchte, dass die gläsernen Decken und Seilschaften, die die Paare um mich herum bilden und die verhindern, dass ich eine Partnerin finde, aufgelöst werden!

      • Wenn ich es recht verstehe, dann gleuben diese Leute ja, dass nicht die Biologie sondern die „heteronormative Matrix“ dafür verantwortlich ist, dass der Alltag so „durch und durch heterosexuell“ angelegt ist und man das durch entsprechende Politik ändern könnte.

        Ich sehe da allerdings eher schwarz …

        • Dafür ist ja einzig und allein der Westen verantwortlich, da das lediglich eine Reaktion auf die „Kolonialisierung“ ist.

          So denken die ja tatsächlich und sie bevölkern und bestimmen mittlerweile zahllose „NGOs“, UN und natürlich die notorischen „Menschenrechts“-Organisationen.

  9. Drexel Prof Wrote Long Paper Praising White Genocide

    „Drexel University professor George Ciccariello-Maher is attempting to deflect criticism of a Christmas Eve tweet wishing for “white genocide” by claiming it was a satirical joke made at the expense of delusional white supremacists. But in a previously published philosophy paper, Ciccariello-Maher explicitly praised the systematic extermination of white people in Haiti as a means of achieving greater racial equality and “freedom.”

    http://dailycaller.com/2016/12/28/drexel-prof-wrote-long-paper-praising-white-genocide/

    Man kann es kaum erwarten, dass der erfahrene Massenmord-Apologist Noam Chomsky sich in die Debatte einbringt….

  10. Mir ist gerade eine Frage gekommen, und ich hoffe, dass hier genügend Fachkenntnis versammelt ist, um eine Antwort zu erhalten.

    In intersektionalen Diskriminierungstheorien gibt es doch diese Kritik an der „kulturellen Aneignung“. Insbesondere dürfen Personengruppen, die in der Diskriminierungshierarchie über anderen Gruppen stehen, deren kulturelle Gepflogenheiten nicht einfach so übernehmen.

    Aber wie ist das eigentlich bei den beiden Gruppen Männer und Frauen? Dürfen Männer weibliche Verhaltensweisen übernehmen? Sich weiblich kleiden? Die Beine übereinander schlagen usw.?

    Oder wäre das kulturelle Aneignung?

    • „Oder wäre das kulturelle Aneignung?“

      Logischerweise müsste das so sein. Aber an diesem ganzen Intersektionalismus ist nichts logisch, bzw an allen Ecken und Enden ist er unlogisch und inkonsequent. Das ist alles historisch gewachsen und daher gibt es all diese „lose ends“.

      Bei der „kulturellen Aneignung“ geht es nur um den Angriff auf die „weisse Kultur“, freilich nur dieser wird vorgehalten, sie würde sich etwas aneignen. Damit der Angriff nicht so unmittelbar direkt daherkommt (und damit durchsichtig wäre) geht man den Umweg über „Kolonialismus“, „Aneignung“ (wobei das letztere aus dem ersteren kommt) etc. Damit man den Angriff als Verteidigung kaschieren kann.

      Gut möglich allerdings, dass man eines Tages den bösen Männern vorwerfen wird, sie eigneten sich „Weibliches“ oder Homosexuelles an, um ihr böses Patriarchat zu verdecken. „Pinkwashing“ nennt sich das, damit greifen die Gender-Ideologen schon heute Israel an.

  11. Störung des „öffentlichen Friedens“? Bis zu drei Jahre Haft? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/berlin-polizei-ermittelt-urheber-von-fake-news-a-1127820.html

    Mich würde der genaue Wortlaut dieser „News“ interessieren, denn irgendwie verstehe ich nicht, wie der „öffentliche Friedenn“ dadurch gestört wird, wenn man vor etwas warnt, das durchaus passieren kann. Ich würde schon gerne wissen, weswegen ermittelt wird.

    Um das mal weiter zu „spinnen“: Was ist Terrorwarnungen von offizieller Stelle, die nicht eintreffen? Werden in Zukunft am Ende gar keine mehr ausgesprochen, weil die den „öffentlichen Frieden“ stören könnten?

    Und was ist mit „Fake News“, die WIRKLICH Schaden anrichten können und sogar nachgewiesenermaßen anrichten (wie z.B. die wirren Texte von Impfgegnern, Aids-Leugnern etc.)?

    • Na ja, wenn man grundlos „Feuer“ im vollbesetzen Theater ruft…..

      Im übrigen kannst du erwarten, dass die Aktivitäten der Behörden sich verstärkt um die „Einheimischen“ kümmern werden, nicht jedoch um die prinzipiell friedlich zu denkenenden Moslems.

      Das sollten zwei Jahrzehnte „Friedensprozess“ überdeutlich gezeigt haben: die eine Seite kann überdeutlich hetzen und Terror machen wie sie will, immer ist die andere Seite schuld und verantwortlich und irgendwie „Nazis“, egal wie defensiv sie sich verhält. Nach diesem israelischen Vorbild wird sich das auch bei uns entwickeln.

        • Weiss auch nix Genaues nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Details mit dem zu vermutenden Prozess an Licht kommen, ist doch sehr hoch.
          Nicht unbedingt klein ist auch die Chance, dass die ganze Chose wiederum selbst Fake News ist, dann hören wir natürlich nie wieder davon. In dieser Art und Weise wird das „Islamophobie“-Narrativ derzeit ja bedient.

  12. Oh, Popcorn…
    Bei der grünen Jugend gibt’s nen Sex-Skandal:

    „Die Grüne Jugend Bayern muss sich derzeit mit einem möglichen sexuellen Übergriff in der Partei beschäftigen. Eine Nachwuchspolitikerin bezichtigt den dortigen Landesvorstand der Grünen Jugend der Vergewaltigung. Dieser streitet das ab und klagt nun wegen Verleumdung.“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/gruenen-jugend-bayern-vorwuerfe-gegen-landesvorsitzenden-schuelerin-bezichtigt-ihn-der-vergewaltigung_id_6419480.html

      • Die sexuelle Selbstbestimmung und die körperliche Unversehrtheit von Personen jedweden Geschlechts seien ein sehr wichtiger Bestandteil seiner politischen Arbeit und seiner Grundüberzeugungen, heißt es in der Strafanzeige, die LTO vorliegt. Der Grünen-Politiker hatte sich für die Reform des Sexualstrafrechts stark gemacht. Nun vertraut Jurastudent Hieber „auf eine objektive und neutrale Bearbeitung durch die Justiz“.

        Tja…

      • aus dem Artikel:

        Glaubt man der Jungpolitikerin, deren Anwältin zwischen Weihnachten und Silvester nicht im Büro zu erreichen war, war sie zu betrunken, um in den sexuellen Kontakt einzuwilligen und dadurch widerstandlos. Mehreren Mitgliedern des Landesvorstand gegenüber sagte sie Monate später, Hieber habe sie „vergewaltigt“, vor dem Sexualkontakt sei kein eindeutiges „Ja“ gefallen.

        Geht es nach Max Hieber, hatten die beiden, die sich zuvor bereits über ihre sexuellen Vorlieben ausgetauscht hätten, in angetrunkenem, aber nicht stark alkoholisiertem Zustand einvernehmlichen Sex in Form von gegenseitigem Oralverkehr. Sie habe „eindeutig zustimmende Laute“ von sich gegeben und auf Nachfrage, ob sie „das geil finden würde“, auch mit einem Ja geantwortet.

        Diese Nacht habe die 17-Jährige später bereut, weil ihr „Quasi-Freund das nicht so cool fände und sie jetzt deswegen mega Stress hätte“. Diese Aussage habe sie am folgenden Tag auch per Whatsapp-Chat ihm gegenüber getätigt. In diesem Kontext schrieb sie auch: „Ach Max, das hätte einfach nicht passieren dürfen und ich war einfach zu betrunken, um Nein zu sagen und es ist grad echt alles n bisschen scheiße“.

        • Das („Ich war betrunken“) ist die typische Ausrede von Frauen, die keine Eigenverantwortung für eigenes Tun übernehmen können. Sehr viele Frauen werden nie sagen: „Ich habe Scheiße gebaut“, sondern werden sich immer als armes Opfer des Universums (Alkohol, Vergewaltigung, vom Partner vernachlässigt,. …) erklären, um ihr eigenes Handeln quasi als fremdgesteuert zu rechtfertigen.

          Würde ein Mann erklären, dass er angetrunken war und angeblich nicht in der Lage war, klar Nein zu sagen (aber merkwürdigerweise noch mitgehen und aktiv Sex haben konnte), dann würde man ihn auslachen. Kein Mensch würde einen solchen Mann für vergewaltigt halten, sondern ihn ermahnen, sich nicht lächerlich zu machen und Eigenverantwortung zu übernehmen.

          Aber mein Mitleid hält sich für den Mann im vorliegenden Fall trotzdem arg in Grenzen. Um bei den Grünen politisch aktiv zu sein, muss man im Kopf schon ziemlich schräg. Man gehört ja geradezu zu der Sorte Mensch, die allen einzuhämmern versuchen, dass Frauen wie Behinderte vor jedem kleinsten Wehwechen beschützt werden müssen, weil diese nicht die gleiche Eigenverantwortung wie Männer in der Gesellschaft übernehmen können.

          Wenn die Grünen daher nur die Folgen ihrer eigenen absurden Überzeugungen zu spüren bekommen, dann empfinde ich sogar Schadenfreude. Von mir aus können Sie den Typen daher für Jahre wegen Vergewaltigung wegsperren.

          Wer sein Ding in geistig Verwirrte (und bei den Grünen findet man davon sehr viele) steckt, der muss halt mit den arttypischen Gefahren leben lernen. Man nennt das allgemeine Betriebsgefahr.

          Die Grünen strebten mit an, Frauen zu willkürlichen Minenfeldern auszugestalten, die willkürlich nach beliebiger Launenänderungen jeden vernichten können sollen und sollen jetzt ruhig die Folgen derartigen Schwachsinns selber zu spüren bekommen.

          Ich lache mich jedenfalls in diesem Fall nur vor Schadenfreude schlapp!

        • Schlimm diese Banalisierung und politische Instrumentalisierung von Vergewaltigung. Immerhin ist so eine Tat mit einer Mindeststrafe von 1 Jahr belegt.

          Der Beschreibung nach wäre der Tatbestand „Vergewaltigung“ wohl schon rein sachlich nicht erfüllt. Der seltsamen Definition dieser Frau nach könnte im Grunde auch er sie der Vergewaltigung beschuldigen, er war ja auch betrunken und „ja“ gesagt hat er aller Wahrscheinlichkeit nach höchstens währenddessen und nicht vorher und wenn er seine Meinung zwischenzeitlich ändert hätte sie es ja auch nonverbal verstehen und aufhören müssen oder es direkt lassen sollen, immerhin müsste ihr ja klar gewesen sein, das er es im nachhinein bereuen und nüchtern nie gewollt hätte etc pp …

        • Ich halte es nicht wegen der Schadenfreude für geradezu notwendig, dass möglichst viele Grüne und Linke auf diese Art von Gerichten in die Pfanne gehaut werden, sondern damit sie erkennen, was das für ein Gesetz ist.

          Erst wenn genügend von denen das ganz praktisch erfahren haben, kann es zu einem Umdenken kommen.

        • Jemanden einer Vergewaltung zu beschuldigen, um vorm „quasi Freund“ nicht blöd da zu stehen, ist nicht mies? Und das lange, nachdem es angeblich passiert ist?

        • Im semikolonischen Denken offenbart er sich auf jeden Fall als miese Type, egal was er macht oder nicht macht. Nur schon dadurch, dass er ein Mann ist, ist er ja mies.

          Hätte er keine Anzeige gemacht, hätte er sich im semikolonischen Denken dadurch ebenfalls als miese Type offenbart, da er ja offensichtlich schuldig ist.

        • Bist Du Dir sicher, dass SIE das war, Christian?

          Diese Stelle hier:

          „Die Eltern der 17-Jährigen forderten ihn, weil er den „Vorfall“ öffentlich diskutiere und jede Schuld von sich weise sowie ihrer Tochter mit Strafanzeigen drohe, dazu auf, sich nicht weiter öffentlich zu dem Vorfall zu äußern oder irgendwelche Schritte zu unternehmen. Dann seien die Eltern des Mädchens dazu bereit, „den Vorfall nicht strafrechtlich verfolgen zu lassen“.“

          lässt mich das arg bezweifeln.

          „Und das lange, nachdem es angeblich passiert ist?“

          Ab dem Folgetag scheint sie diese Version vertreten zu haben, wenn ich das richtig verstehe.

          „Hätte er keine Anzeige gemacht, hätte er sich im semikolonischen Denken dadurch ebenfalls als miese Type offenbart, da er ja offensichtlich schuldig ist.“

          Unfug. Ganz einfach:

          Er hätte – damals bereits – ihre Realitätswahrnehmung anerkennen können. Das ist auch nicht gleichbedeutend mit Schuldeingeständnis (selbst trotz aus moralischer Sicht fälligem Entschuldigungsgesuch), es würde aber zwischenmenschliche Reife beweisen, die ich eigentlich von Mitte 20jährigen auch langsam mal erwarte. Anstatt die Sache jetzt seinerseits völlig eskalieren lassen zu wollen.

          Nur weil er (soweit die Bilder erahnen lassen etwas dicklicher, wie bekannt 7 Jahre älter als sie und männlich) sich nicht völlig betrunken, sondern bloß leicht alkoholisiert gefühlt hat, bedeutet das mitnichten, dass sie auf demselben Level war wie er, es ist sogar eher unwahrscheinlich.

          Es gibt doch erstmal überhaupt keinen Grund ihre Version anzuzweifeln? Unter Vorbehalt, denn fragwürdig ist natürlich noch wie es rauskam.

          • „Bist Du Dir sicher, dass SIE das war, Christian?“

            Sie soll doch während eines Vortrags zum neuen Sexualstrafrechts aufgestanden und ihn vor allen beschuldigt haben, wenn ich das richtig gelesen habe?

            „Er hätte – damals bereits – ihre Realitätswahrnehmung anerkennen können.“

            Was du mal wieder vergisst: Er war dabei. Er hat also eine tatsächliche Vorstellung davon, wie betrunken sie war und wie sie zugestimmt hat, wie sie sich dann verhalten hat und ab wann es zu problemen gekommen ist.

        • Wenn seine Anzeige nicht eingestellt wird, wären wir wieder einen Schritt näher am Abgrund. Dann müssten Mädchen/Frauen nichtmal mehr eine sexualisierte Gewalttat gegen sich bei der Polizei melden, um als „Falschbeschuldigerin“-Sau durchs mediale Dorf getrieben zu werden sobald sie es wagen ihre Sicht selbsterlebter Ereignisse (im persönlichen Gespräch oder einem Privat-Chat, nehm ich an) zu schildern. Horrifying!

        • Erst im Oktober wurde der Politiker von Mitgliedern des Landesvorstandes mit den Vorwürfen konfrontiert.

          Putzig. Nach mehr als drei Monaten …

          Ihre Version von dem gemeinsamen Abend soll sie ausgerechnet bei einer von Hieber mitorganisierten Tagung zu ‚Nein heißt Nein‘ einem Parteikollegen mitgeteilt und diesen gebeten haben, den Landesvorstand der „Grünen Jugend Bayern“ zu informieren.

          Jibbie. Gleich mal ausprobieren, ob das klappt.

          Hieber bestritt eine Vergewaltigung stets, auch gegenüber den Parteikollegen. Am 10. November gab der Jurastudent sein Amt aber tatsächlich ab, nach Angaben von Anwalt Stevens, um Schaden für den Ruf der Partei abzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt lag die Nacht im Juli schon über ein Vierteljahr zurück, noch immer hatte weder die junge Frau Strafanzeige wegen Vergewaltigung erstattet noch der Jurastudent wegen Verleumdung.

          Zwischenzeitlich hatte Hieber aber ein anwaltliches Schreiben erreicht. Die Eltern der 17-Jährigen forderten ihn, weil er den „Vorfall“ öffentlich diskutiere und jede Schuld von sich weise sowie ihrer Tochter mit Strafanzeigen drohe, dazu auf, sich nicht weiter öffentlich zu dem Vorfall zu äußern oder irgendwelche Schritte zu unternehmen. Dann seien die Eltern des Mädchens dazu bereit, „den Vorfall nicht strafrechtlich verfolgen zu lassen“.

          Für Max Hieber gab dieser Brief den Ausschlag, Anzeige wegen Verleumdung gegen die junge Frau zu erstatten. Laut Anwalt Stevens ist für den Grünen-Politiker „die verleumderische Bezeichnung als „Vergewaltiger“ und die damit verbundene schwerste Diskreditierung nicht hinnehmbar“.

          Whatever. Was ist an der Reihenfolge nicht verständlich? Erst wird er bei seinen Kollegen als Vergewaltiger hingestellt, dann drohen ihm die Eltern mit einer Anzeige, sollte er es wagen, den Vorfall weiterhin öffentlich zu diskutieren (übersetzt: Er darf sich nicht wehren) – und DANN erst zeigt er sie wegen Verleumdung an.

          Ich finde, er hat ganz schön lange die Füße still gehalten.

        • „Sie soll doch während eines Vortrags zum neuen Sexualstrafrechts aufgestanden und ihn vor allen beschuldigt haben, wenn ich das richtig gelesen habe?“

          Der lto-Link _will_ – da geb ich Dir völlig Recht – genau diesen Eindruck vermitteln, die Ergänzung durch den Focus legt aber nahe, dass sie (irgendwann vor diesem Seminar) irgendwelchen Vorstandsmitgliedern davon erzählt habe – und in dem Fall wurde der Vorwurf dann höchstwahrscheinlich so schön öffentlichkeitswirksam von jemandem aus seinem direkten Konkurrenzumfeld verbalisiert (diese Version passt imho zumindest zu der Darstellung der Eltern-Sicht…).

          „Er war dabei.“

          Er war nicht in ihrem Kopf.
          Und er war auch noch nie ein 17-jähriges, besoffenes Mädchen, das von einem als vertrauenswürdig eingeschätzten, erwachsenen Mann sexuell bedrängt wurde – obwohl dieser ja wusste, dass ihr Herz anderweitig vergeben war.
          Er hat sich wie ein Arschloch verhalten und tut es noch.
          Das ist Alles was ich sehen kann, bislang jedenfalls.

        • „Dann müssten Mädchen/Frauen nichtmal mehr eine sexualisierte Gewalttat gegen sich bei der Polizei melden, um als „Falschbeschuldigerin“-Sau durchs mediale Dorf getrieben zu werden“

          Schauen wir doch mal, was eine Verleumdung ist:

          § 187 Strafgesetzbuch:

          „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

          Tatsächlich hat Verleumdung nichts mit „sich bei der Polizei melden“ zu tun.

          Wir sollten einfach mal die Gerichte ihre Arbeit machen lassen. Wenn sie öffentlich ehrverletzende Behauptungen über jemanden macht, dann ist das für sie kein Problem, sie muss sie nur beweisen können. Wenn sie das nicht kann, sollten wir beide froh sein, wenn sie verurteilt wird. Ich darf von Semikolon auch nur behaupten, sie sei eine Bankräuberin, wenn ich das beweisen kann, zB weil sie als solche verurteilt wurde. Natürlich kann ich das nicht beweisen, darum behaupte ich es auch nicht.

          Horrifying!, dass man nicht nach Lust und Laune verleumden darf.

        • „Wir sollten einfach mal die Gerichte ihre Arbeit machen lassen.“

          Die Unschuldsvermutung gilt übrigens für sie in dem Fall.
          So wie sie ja auch schon in den letzten Verfahren gegen Lohfink oder Dinkel für die Genannten hätte gelten müssen.
          Das heißt, man bräuchte schon so seine guten Gründe, um die klagewütige Gegenseite öffentlich verteidigen zu wollen… die hatt in dieser Position ja gerad nix zu befürchten vom Staate.

        • Lohfink:
          Soweit ich erinnere, will man den Rechtsweg abkürzen, in dem man sich darauf z.B. beruft. (Gute Strategie! MUSS klappen)

          Dinkel:
          Ach, jaja…
          Auch nix Neues mehr gehört?

      • Für mich das perfideste Verhalten überhaupt. Man bedauert etwas und möchte sein eigenes Gesicht wahren, und zerstört einfach mal das Leben eines anderen Menschen. Wie egozentrisch, wie asozial kann man eigentlich sein?

        Denn sorry. Ich glaube da gar nichts. Wer ohne Bedrohungslage es hinbekommt jemanden einen zu blasen, von dem kann man auch schlicht die Verweigerung erwarten.

        Und genau, sie war zu betrunken um „Nein“ zu sagen. Hose öffnen, hart machen, Oralverlehr….DAS ging dann aber klar oder was?

        Die eigentliche Frage ist doch, in was für einer krassen Gesellschaft leben wir, dass wir so etwas bestrafen wollen? „Wir hätten das nicht tun dürfen“ = Vergewaltigung? Absurd! Ohne Sinn!

        • „Man bedauert etwas und möchte sein eigenes Gesicht wahren, und zerstört einfach mal das Leben eines anderen Menschen.“

          Ja, dieser Jurastudent Hieber scheint es echt drauf anzulegen.

          „Und genau, sie war zu betrunken um „Nein“ zu sagen. Hose öffnen, hart machen, Oralverlehr….DAS ging dann aber klar oder was?“

          Das wissen wir doch nicht, das ist doch bloß das was er insinuiert. Ebenso möglich hat sie überhaupt nicht Hand o.ä. an ihn angelegt, wir kennen ihre diesbezügliche Aussage ja nicht.

          „Die eigentliche Frage ist doch, in was für einer krassen Gesellschaft leben wir, dass wir so etwas bestrafen wollen?“

          Nochmal: sie wollte ihn offenbar zu keinem Zeitpunkt der Gerichtsbarkeit zuführen wegen dieser Sache.

          Sie war (und ist wahrscheinlich zunehmend) menschlich von ihm enttäuscht, da er gewusst zu haben scheint, dass sie weder vorher noch nachher eine Intimbeziehung mit ihm aufnehmen wollte und er schlicht ihren wehrunfähigen Zustand in dem Moment ausgenutzt hat.

          Ich kann ja noch verstehen, dass ihn ihre Ablehnung verletzt hat.
          Wäre die öffentliche Verlautbarung der Anschuldigung auf ihren Mist gewachsen (imho unwahrscheinlich), hätte er sogar einen nachvollziehbaren Grund wütend auf sie zu sein, weil dann hätte sie ihm schaden wollen.

          Ich verstehe die Paraphrasierung des anwaltlichen Schreibens ihrer gesetzlichen Vertreter allerdings völlig anders. Aus deren Sicht hat er sie (namentlich, nehm ich an) – wahrscheinlich in Abwesenheit – öffentlich angegriffen, bedroht, verleumdet.

        • Es ist nicht in einer dunklen Hausecke Passiert, sondern im Bett.

          Da landet man nicht einfach so. So etwas bahnt sich an. Mit zig Möglichkeiten vorher, diesen Abend mit getrennten Heimwegen zu beenden.

          „Huch?! Watt machen wir denn im Bett?!“ – Klar. Alkohol kann durchaus Blackouts verursachen.

          Aber dann ist man nicht nur angetrunken, sondern kurz vor einer Alkoholvergiftung. Ich wüsste nicht, wie man nach so einem Exzess tags drauf ein Frühstück überstehen kann. Mehr als n Kaffee und ne Ibu kriegt keiner runter, der sich am Vorabend bis zum Kontrollverlust besoffen hat.

          Ergo: Sie war nicht volltrunken, sie war allerhöchstens beschwipst. Feind Alkohol ist also glasklar eine Ausrede.

          Ich sehe da zwei Möglcihkeiten:

          1) Sie hat ein schlechtes Gewissen und schiebt die Schuld jemand anderem zu. Was passiert ist, kann jedenfalls nicht allzu schlimm gewesen sein, sonst wäre sie dem Herrn in der Folge aus dem Weg gegangen. Kein Grund, das nicht zu tun, denn er ist ja nicht ihr Vorgesetzter oder sowas.

          2) Sie ist in die Story reingedrängt worden. Vielleicht hat sie jemandem im Vertrauen erzählt, dass sie neulich angesäuselt ne 69-Aktion hatte. Das ist bei der Tagung ausgeplaudert worden – irgendwer kreischt „Vergewaaaaltigung!“ – und schon steckt sie in einer Nummer drin, aus der keiner mehr raus kommt, ohne entweder als Vergewaltiger oder als Lügnerin da zu stehen.

          Ich halte Nummer 2) sogar für die wahrscheinlichste Variante.

        • Es war im Vorhinein geplant, dass er bei ihr übernachtet, ließ sich rauslesen. Und dass ihre – wie ich es verstanden habe an ihn gerichtete – whatsapp-o.ä.-Nachricht des Folgetags nun bereits (scheinbar) zitiert wurde, find ich eigentlich für sich genommen schon recht happig. Insbesondere aber auch, wenn diese Zeilen Alles wären, was man ihr vorwerfen könnte (will ich mal nicht hoffen).

        • „Ich verstehe die Paraphrasierung des anwaltlichen Schreibens ihrer gesetzlichen Vertreter allerdings völlig anders. “

          Gesetzliche Vertreter? Sollte jede Frau haben … die bestimmen dann mit wem sie schlafen, was zu ihnen gesagt werden darf, in welcher Parteijugend sie zu dienen haben und wann sie ins Heiabettchen müssen … 🙂

          Nebenbei, waren die gesetzlichen Vertreter bei dem Sex ihrer Frautochter dabei?

      • Übrigens Prognose:

        Bald ist Silvester. Da dürfte es wohl zu hunderttausenden „Vergewaltigungen“ kommen, weil betrunkene Menschen nicht „wissen“, dass sie wegen ihres Betrunkenseins ein explizites Ja geben müssen.

        Bin mal gespannt was nächste Woche auf den Polizeidienststellen los sein wird. Das wäre übrigens die konsequenteste Maßnahme gegen dieses Gesetz. Einfach mal zu hunderttausenden Anzeigen aufgeben.

        Betrunken ficken ohne Ja sagen ist Vergewaltigung. Absurd!

        • Wer zu betrunken ist um „nein“ zu sagen, ist auch zu betrunken um „ja“. Selbst wenn ein „ja“ gesagt wird, gilt das nicht wenn es von einer Frau kommt. Somit ist jeder Sex mit einer betrunkenen Frau Vergewaltigung, denn Frauen können unter Alkoholeinfluss keine Verantwortung übernehmen.

    • Richtig böser Kommentar bei Focus:

      „Glaube nicht an die Vergewaltigung einer 17-Jährigen bei den Grünen – das angebliche Opfer ist viel zu alt.“

    • Ein interessanter Nebeneffekt der massenmedialen Verwertung dieses Falles (der echt Popcorn-tauglich ist – Wie sagt der Volksmund: Schadenfreude ist die schönste Freude):

      Eine repressivere Sexualmoral verankert sich durch solche Medienpräsenz viel stärker im Bewusstsein der Massen. Abstrakte Gesetzestexte die kaum einer liest, Kampagnen oder abgehobene Seminare verblassen dagegen.

      Insofern hat er doch tatsächlich sehr viel aktiv dazu beigetragen, seine politische Linie zu verbreiten. Ich denke allerdings, so hat er sich das nicht ganz vorgestellt… 😉

      Tja, dumm gelaufen.

      Wäre er besser im Hotel abgestiegen (120 EUR) und hätte sich vorher von ner Professionellen einen blasen lassen (40 EUR) dann wäre seine politische Karriere nicht vorzeitig beendet gewesen (unbezahlbar?)…

      XD

  13. Nack durch den Görlitzer Park:

    Hiermit erkläre ich mich bereit gemeinsam mit Frau Hayali zu jeder beliebigen Tag- und Nachtzeit nackt für eine Stunde durch den Görlitzer Park in Berlin zu wandern.

    Ggf. weiterverbreiten.

    • Die hat keine Ahnung was Gleichbehandlung bedeutet. Ich wette die weiß nicht Mal das Exhibitionismus nur für Männer strafbar ist.

      Man könnte das auch mit „Geschichten aus der La-La-Welt betiteln.

    • unterdessen in Bahrein:

      Aber „nackt durch den Görlitzer Park laufen“ ist natürlich ungleich wichtiger. Darüber zu spekulieren ist natürlich überdies noch ganz unverbindlich und besonders harmlos.

      Unsere Islamisten haben die progressive Klaviatur schon drauf.

      Mehr „Diversity“! In den Öffentlich-Rechtlichen bitte nur noch Leute wie Hayali.

    • Was hat FKK in der Freizeit mit leistungsgerechter Entlohnung zu tun?

      Ansonsten: Jeder Journalist (männlich/weiblich/x*ich), der aus so einem Scheiß eine Story strickt, sollte über jeden Cent auf der Gehaltsabrechnung froh sein. Verdient ist der jedenfalls nicht.

    • Also ich finde das Interview als auch die Aussage hier nicht verwerflich. Den Absatz muss man im ganzen lesen:

      „Theoretisch müsste ich nackt durch den Görlitzer Park laufen können, ohne dass mich jemand anfasst. Wenn es dann jemand tun würde, hieße es bestimmt dennoch: Geschieht dir recht, was haste auch nichts an. So viel zum Selbstbestimmungsrecht der Frau.“

      Dann bleibt als Ärgernis nur, dass sie hier die Beschämung und Schuldzuweisung nicht klar verortet: Es würden hauptsächlich Frauen sein die sie so angehen würden.

      Die reale Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts der Frau erfolgt durch andere Frauen.

      Und solange dies krampfhaft tabuisiert wird und stattdessen Männer als Prügelknaben missbraucht werden, solange wird sich nichts daran ändern.

      Wobei sie ja unterschwellig (unbewusst?) mit dem Beispiel Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ja sogar noch speziell Nicht-Deutsche Männer als potentielle Täter konstruiert.

      Passt aber ins Bild, denn ansonsten macht sie sich auch so keine Illusionen über orientalische Weltbilder…

      • *Dann bleibt als Ärgernis nur, dass sie hier die Beschämung und Schuldzuweisung nicht klar verortet: Es würden hauptsächlich Frauen sein die sie so angehen würden.*

        Nein, auch viele Männer. Kannste mir glauben. Wenn auch anders gewandelt, eher so: „Was rennt die auch ohne ihren Freund durch die Gegend.“

        *Die reale Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts der Frau erfolgt durch andere Frauen.*

        Das fühlt sich für dich bestimmt auch deutlich besser an, als wenn du dich mit der Tatsache auseinandersetzen müsstest, dass einige deiner Geschlechtsgenossen pure Arschlöcher sind.
        Einige haben sogar so ein Problem mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau, dass sie sich darüber hinwegsetzen, um sie zu vergewaltigen. Schockierend, ich weiß ^^

        *Und solange dies krampfhaft tabuisiert wird und stattdessen Männer als Prügelknaben missbraucht werden, solange wird sich nichts daran ändern.*

        Ja! Solange auch nur eine Frau einen dämlichen Spruch über nuttige Klamotten reißt, haben wir, auch als Gesellschaft, einfahc nicht das Recht, über sexuelle Gewalt, die von Männern ausgeht auch nur zu reden! Das wäre ganz klar eine unzulässige Verlagerung!

        Du redest eine gequirlte Scheiße, sorry

        • Kann ich mir denken, dass Dir das nicht in den Kram passt.

          Und auch Deine indirekte Aussage „Solange auch nur eine Frau von einem Mann vergewaltigt wird, will ich nicht thematisieren, wie sich Frauen gegenseitig das Leben schwer machen“ ist doch OK.

          Es ist dann halt keine Basis für eine Analyse mit dem Ziel einen Zustand zu ändern. Sondern es geht nur um das „darüber reden“.

          „…dass einige deiner Geschlechtsgenossen pure Arschlöcher sind.“

          Ja, sind sie. Isso. Und nun?

        • Ich finde ja, jemand der glaubt, er müsse nackt durch eine kriminelle Gegend spazieren, ohne dass ihn etwas passiert, reichlich naiv bis dämlich. Und das dann noch als feministisch framen, als wären Frauen die größte Opfergruppe von Gewalt.
          Einem Mann der sagen würde, „theoretisch müsste ich mit den Taschen voller Bargeld durch den Görlitzer Park laufen, ohne das mir was passiert“ würde man den Vogel zeigen.

      • Kann man so machen wie du, wenn man komplett davon ablenken will, dass A) es mitnichten so ist, dass ausschließlich oder auch nur überwiegend Frauen solche Sprüche machen und B) der Kern der Geschichte ist, dass es in erster Linie Männer sind, die den Grund für solche Sprüche erst liefern.
        Klappt halt nur so mäßig.

        *Es ist dann halt keine Basis für eine Analyse mit dem Ziel einen Zustand zu ändern. Sondern es geht nur um das „darüber reden“.*

        Aber Peter! Was soll man denn bitte daran ändern, dass Menschen versuchen Vergewaltigungen zu relativieren, um sich selbst davon zu überzeugen, dass sie ja viel schlauer sind, ergo ihnen sowas niemals passieren kann?

        Da könnte ich ja genausogut versuchen, Männern das Vergewaltigen abzugewöhnen!

        • marenleinchen,

          „A) es mitnichten so ist, dass ausschließlich oder auch nur überwiegend Frauen solche Sprüche machen“

          Du unterschätzt die tendenzielle Boshaftigkeit Deiner Geschlechtsgenossinnen 😉

          „B) der Kern der Geschichte ist, dass es in erster Linie Männer sind, die den Grund für solche Sprüche erst liefern.“

          OK, was sind Deine Vorschläge zur Lösung (unter der Annahme, dass Du weder Lust noch Zeit hast, persönlich allen „Männern das Vergewaltigen abzugewöhnen“ ?

        • „Da könnte ich ja genausogut versuchen, Männern das Vergewaltigen abzugewöhnen!“

          Männer haben eine Gewöhnung an Vergewaltigung? Das ist interessant, erzähl mir mehr davon.

        • „der Kern der Geschichte ist, dass es in erster Linie Männer sind, die den Grund für solche Sprüche erst liefern.“

          Ja, es wird auch so getan als ob es hauptsächlich Männer sind die im Internet schlecht über Frauen reden. Die Realität sieht nur anders aus als Feministen das gerne hätten.

          Woher weißt du das es nicht hauptsächlich Frauen sind die solche Sprüche liefern? Persönliche selektive Männerfeindliche Wahrnehmung?

        • marenleinchen,

          „einfach damit überfordert sind und den richtig merkwürdigen Scheiß abziehen.
          Da lob ich mir die paar doofen Sprüche mancher Frauen. ^^“

          Da fehlt jetzt irgendwie der Kontext. Was für einen „merkwürdigen Scheiß“?

          „Die sollen einfach nicht vergewaltigen. Auch nicht versehentlich ^^“

          Naja, Du merkst doch selber, dass solche Statements nicht zielführend sind, um gestaltenden Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen…Hat ja eher privaten Charakter so wie „Papa, Papa, die Larissa soll damit aufhören mich an den Haaren zu ziehen…“

          XD

          • *Da fehlt jetzt irgendwie der Kontext. Was für einen „merkwürdigen Scheiß“?*

            Erstmal wird deutlich hörbar geschluckt und du hörst quasi die Rädchen im Kopf rattern, die Versuchen, diese neue Information, (welche mit der Vorstellung einer Schwersttraumatisierten, die 24/7 unter der Dusche verbringt, verknüft ist) in das bestehende Bild von mir als Person in Verbindung zu bringen. Dann wird erstmal beteuert wie furchtbar das doch alles sei, und sie selbst würden ja NIEMALS…. (Danke für die Info, jetzt fühl ich mich so viel sicherer o.O ). Dann kommt „Aber das merkt man dir ja überhaupt nicht an!“ (das Duschbild fordert seinen Tribut).
            „Du bist so eine starke Frau!“ *eyeroll meinerseits*
            Ein bisschen Weißer-Ritter muss auch noch rein, was insbesondere Jahre nach dem Ereignis etwas albern ist, indem man zeigt wie unfassbar WÜTEND das ja einen macht!

            Unvermeidlich gefolgt von der Frage/Belehrung „Dir ist aber schon klar, wie selten das ist, das nicht alle Männer so sind (ICH BIN EIN GUTER! ICH VERGEWALTIGE NICHT!)“ gefolgt von längerer Erklärung das Vergewaltiger ja die unterste Kaste im Knast sind und alle Vergewaltiger hassen!!

            Die folgenden Interaktionen sind dann eher awkward und generell vermeide ich es, Männern in RL davon zu erzählen, es sei denn es lässt sich absolut nicht vermeiden. Ich mag einfach nicht behandelt werden wie ein lobotomiertes, verwundetes Bambi.

            Frauen hingegen fragen in der Regel nach, vergewissern sich, dass es für mich ok ist darüber zu reden, hören einfach nur zu und nicht selten erzählen sie von eigenen, ähnlichen Erfahrungen. Und ich bin für sie derselbe Mensch wie vorher.
            Frauen sind okay.

        • „(Editiert: Bitte freundlich bleiben)“

          Ich fands gut. So herablassend wie Maren in ihren Kommentaren immer ist, kann man das doch schon vermuten…

        • Sachliche Argumentation kann ja kaum der Zweck von Marens Kommentaren hier sein, oder?

          Ich glaube ja inzwischen, es geht ihr darum sich Beleidigungen zu fangen. Das ist irgend so ein Sex-Ersatz-Ding oder so. Verbalmasochismus. Andere Frauen lassen sich gerne im Bett erniedrigen, aber weil das bei Maren nicht so klappt, fischt sie es sich mittels infam dummer „Argumentationen“ ab.

        • Neenee, Maren, ein wenig zielgerichteter war es schon. Deshalb verstehe ich auch, warum Christian das editiert hat.

          Dabei wollte ich doch nur sagen „ICH BIN EIN GUTER! VON MIR GIBT ES KEINE SAMTHANDSCHUHE FÜR FRAUEN, DIE MIT IHRER VERGEWALTIGUNG KOKETTIEREN!“

        • Ganz einfach: Indem man sie als Argument, direkt oder indirekt, bringt. Oder: Indem man sie dem Diskussionspartner zur Kenntnis bringt um damit einen rhetorischen Effekt zu erzielen bzw. in der Diskussion die Oberhand zu behalten.

          Letzteres (um ganz präzise zu sein) umfasst selbstverständlich auch Fälle, wo Frauen „nicht wissen was sie tun“ um die Abstreitbarkeit wahren zu können. Man achte in solchen Fällen lieber auf den Diskussionsverlauf und die tatsächliche Wirkung als die mitgeteilte Intention.

          • *Indem man sie als Argument, direkt oder indirekt, bringt.*

            Okay, also am besten die Männer weiter über Vergewaltigungen reden lassen ohne dass die Vorstellungen in ihrem Kopf vom wirklichen Leben und Umgang damit belästigt werden.
            Verstehe.

        • Wobei es in den meisten Fällen wahrscheinlich nur ein Test der Manipulierbarkeit des Mannes ist. Das sind dann eher Shit-Tests, fallen aber auch unter Kokettieren.

        • @Maren:
          Okay, also am besten die Männer weiter über Vergewaltigungen reden lassen ohne dass die Vorstellungen in ihrem Kopf vom wirklichen Leben und Umgang damit belästigt werden.
          Verstehe.

          Ich glaube eher du bist es, die lieber nicht mit der Historie dieser Mythen belästigt werden willst und stattdessen lieber den Mythos pflegst, dass DieSchröcklichenMänner sich das alleine ausgedacht haben.

          Im Einzelnen:
          Erstmal wird deutlich hörbar geschluckt und du hörst quasi die Rädchen im Kopf rattern, die Versuchen, diese neue Information, (welche mit der Vorstellung einer Schwersttraumatisierten, die 24/7 unter der Dusche verbringt, verknüft ist) in das bestehende Bild von mir als Person in Verbindung zu bringen.

          Ja, wen wundert es denn – wenn ausgerechnet der feministische Diskurs seit den 1970ern eben genau dieses Bild an die Wand malt? (Dabei lückenlos anknüpfend an frühere feministische Diskurse, nur mit dem Unterschied dass die unvermeidbare Schwersttraumatisierung an die Stelle der „verlorenen Frauenehre“ getreten ist)

          Männer sind – sofern sie sich nicht sehr kritisch mit dem vorherrschendem Diskurs auseinandersetzen – eben auf die Informationen angewiesen, die der vorherrschende Diskurs als „weibliche Sicht“ präsentiert. Dass das wenig mit der Realität zu tun hat und letztendlich die alte Stigmatisierung fortschreibt – daran haben Feministinnen einen sehr maßgeblichen Anteil. Einfach mal sich mit der Person Alice Schwarzer beschäftigen..

          . Dann wird erstmal beteuert wie furchtbar das doch alles sei, und sie selbst würden ja NIEMALS….

          Ja, es gibt offenbar sowas wie einen Generalverdacht. Warum nur? Wer hat doch gleich die angebliche „tacit complicity“ ins Spiel gebracht?

          Ein bisschen Weißer-Ritter muss auch noch rein, was insbesondere Jahre nach dem Ereignis etwas albern ist, indem man zeigt wie unfassbar WÜTEND das ja einen macht!

          Wer fordert nochmal stets und ständig „eine klare Positionierung DerMänner gegen sexuelle Gewalt“?

          Unvermeidlich gefolgt von der Frage/Belehrung „Dir ist aber schon klar, wie selten das ist, das nicht alle Männer so sind

          ..ein weiteres Indiz für das Bestehen eines weit verbeiteten Generalverdachtes. Ein Rumäne würde auch betonen, dass nicht alle Rumänen Diebe sind.

          Die folgenden Interaktionen sind dann eher awkward und generell vermeide ich es, Männern in RL davon zu erzählen, es sei denn es lässt sich absolut nicht vermeiden. Ich mag einfach nicht behandelt werden wie ein lobotomiertes, verwundetes Bambi.

          Das ist sehr verständlich, nur kannst du dich nach meiner Auffassung an anderer Stelle darüber beschweren, dass das so ist, wie es ist. Ich will nicht bestreiten, dass nicht wenige Männer sich so moralisch zu profilieren suchen, aber das geht eben auch nur dann, wenn weibliche „opinion leader“ das absegnen.

          Ich wundere mich sowieso, warum tatsächliche weibliche Opfer von sexueller Gewalt nicht schon längst auf die Barrikaden gehen gegen diese radabfeministische Instrumentalisierung.

          Frauen hingegen fragen in der Regel nach, vergewissern sich, dass es für mich ok ist darüber zu reden, hören einfach nur zu und nicht selten erzählen sie von eigenen, ähnlichen Erfahrungen. Und ich bin für sie derselbe Mensch wie vorher.
          Frauen sind okay.

          Ja, warum nur?

  14. http://derstandard.at/2000049923978/Vater-muss-kein-Recht-auf-Feststellung-der-Vaterschaft-haben

    Vater muss kein Recht auf Feststellung der Vaterschaft haben

    Kindeswohl und intakte soziale Familie haben laut einer Feststellung des Verfassungsgerichtshofes den Vorrang – derstandard.at/2000049923978/Vater-muss-kein-Recht-auf-Feststellung-der-Vaterschaft-haben

    Wien – Ein – seiner Darstellung nach – leiblicher Vater eines Kindes muss nicht das Recht auf Feststellung seiner Vaterschaft haben. Das Wohl des Kindes und die Beziehung zwischen Mutter, Kind und dem rechtlichen Vater können sein Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens beschränken, hat der Verfassungsgerichtshof festgestellt.

    Anlass war der Antrag eines Mannes, der sein Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt sah, weil ihm die Anerkennung als leiblicher Vater und damit der Kontakt zum Kind verwehrt wurde. Die Mutter hatte noch vor der Geburt einen anderen Mann geheiratet, der daher als rechtlicher Vater gilt.

    „Nicht in intakte Familie drängen“

    Der leibliche Vater hatte versucht, beim Bezirksgericht ein Auskunfts- und Kontaktrecht zu beantragen. Das Gericht kam aber zu dem Schluss, dass der Mann – bis zum Beweis seiner Vaterschaft – als Dritter ohne besonderes familiäres Verhältnis zum Kind anzusehen sei. Ein Kontaktrecht hätte er nur, wenn das Kindeswohl andernfalls gefährdet wäre – was nicht der Fall sei. Und einen Antrag auf Feststellung der Vaterschaft kann nur das Kind oder der rechtliche Vater einbringen.

    Auch beim VfGH hatte der Mann keinen Erfolg. Die Höchstrichter beriefen sich unter anderem auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dieser habe festgestellt, „dass dem behaupteten biologischen Vater nicht das Recht zusteht, sich auf diesem Wege (einer Feststellung der Vaterschaft, Anm.) in eine intakte soziale Familie zu drängen“

    • „der daher als rechtlicher Vater gilt.“

      Ja, hier haben wir sie doch wieder: die „soziale Konstruktion“. Vater ist, wer zum Vater gemacht wird.

      Verstösst zwar gegen Vernunft, Wahrheit und Wissenschaft (Biologie, Menschenrecht), aber das ist ja angeblich im Namen des „Kindeswohls“ geboten.

      „Auch beim VfGH hatte der Mann keinen Erfolg. Die Höchstrichter beriefen sich unter anderem auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dieser habe festgestellt, „dass dem behaupteten biologischen Vater nicht das Recht zusteht, sich auf diesem Wege (einer Feststellung der Vaterschaft, Anm.) in eine intakte soziale Familie zu drängen““

      Stimmt das überhaupt?

      Die „intakte soziale Familie“. Wie wunderbar.

      • Sollte es in der Familie zur Scheidung kommen, wird für den Staat der biologische Vater ganz schnell doch wieder interessant, falls der soziale Vater nicht flüssig ist.

        Zumindestens darauf kann man sich als Mann verlassen.

        Antje Schrupp spricht ja mittlerweile davon das Frauen vor den Familiengerichten entrechtet wurden…

        • @matze
          „wird für den Staat der biologische Vater ganz schnell doch wieder interessant“

          Als zweite Wahl geht das dann natürlich, dass das seine Wichtigkeit hat.

          „Antje Schrupp spricht ja mittlerweile davon das Frauen vor den Familiengerichten entrechtet wurden…“

          Deswegen? Weil dem möglichen Lebenspartner der Mutter dann der biologische Vater irgendwie vorgesetzt wird und *vor allem* weil die Mutter darauf keinen Einfluss hat?

          An einer Stelle las ich bei Schrupp, dass sie neben dem Vater auch die Mutter entrechten möchte und Nachwuchs vermutlich gleich dem Staat anheimstellen (als es um diese „opt-out“-Sache ging), allerdings recht versteckt und verklausuliert.

  15. Für virtue signalling begnadigt man auch mal eine Mörderin:

    http://www.taz.de/!5370129/

    Ich verstehe es nicht. Da steuerfinanziert man schon eine riesiges System um Frauen vor gewalttätigen Partnern zu schützen, aber sie schafft es 47 Jahren nicht dieses zu nutzen und bring ihn lieber um… und wird natürlich freigesprochen. Umgekehrt würde es niemals eine Begnadiung geben, obwohl dieses riesige Rettungssystem für Männer nicht mal existiert. Männer haben Pflichten gegenüber der Gesellschaft und das bedeutet das Mann bei Straftaten einsitzen muss.

  16. Ein sehr vernünftiger Vorschlag, dem ich mich vollumfänglich anschließen möchte:
    „Teilt Deutschland! Wie wir die Spaltung überwinden“
    http://www.achgut.com/artikel/teilt_deutschland_ein_vorschlag_zur_ueberwindung_der_spaltung
    „Ein tiefer Riss geht durch die Gesellschaft. Während die progressiven Kräfte im Land das Fremde als Bereicherung willkommen heißen, für Gerechtigkeit auf allen Ebenen sorgen und nachhaltig leben, wünschen sich Spießer, Spalter und Hetzer die Zustände von gestern zurück. Die Lösung kann nur darin liegen, den Menschen die Wahl zu lassen. Dazu muss das Land geteilt werden, ob in Nord-Süd- oder in Ost-West-Richtung, ist noch zu klären. Größere Wanderungsbewegungen sind unvermeidlich, aber das muss uns der soziale Frieden wert sein.
    Das helle Land der Großen Kanzlerin, die nach einer geplanten Gesetzesänderung bald auf Lebenszeit gewählt werden kann, wird Gutland heißen. Prinzipiell ist es das Paradies der Ewigmorgigen, der Grünen, Linken, Pazifisten, Sozialarbeiter und Genderforscher*innen, in dem jeder leben darf, der es möchte.
    Das dunkle Land der Populisten trägt den Namen Kaltland, ist grundsätzlich liberal-konservativ und bleibt jenen vorbehalten, die schon länger hier leben (auch solchen mit Migrationshintergrund), sowie Ausländern, die eine rückständige Lebensweise nach den Spielregeln der Einheimischen goutieren. […]
    Die Zeit wird zeigen, welcher der beiden Staaten zukunftsfähiger ist, wer wirtschaftlich zuerst in die Knie geht, wo die bürgerlichen Freiheiten eher über die Wupper gehen und wer über kurz oder lang in Kriminalität und Chaos versinkt.
    Im unwahrscheinlichen Fall, dass die Gutländer*innen es nicht schaffen sollten, hätten sie allerdings das Problem, dass Kaltland seine Außengrenzen schützt.“

    🙂

    • „In Gutland kommt der Strom aus der Steckdose. Im Bedarfsfall liegen Pläne zum Bau Hunderttausender neuer Großwindkraftanlagen bereit, die an sonnenreichen Tagen ganzen Dörfern Schatten spenden.“

      ^^

  17. Nichts leichter als das, die Antwort!
    Israel noch mehr zwingen und noch mehr mit böser Propaganda vor der „Weltöffentlichkeit“ überziehen.

    So wie das deutsche Aussenministerium das gleich übereifrig machte:

    „In a statement issued to Germany’s largest circulation daily, Bild, after the UN resolution, the Foreign Ministry claimed that “a democratic Israel is only achievable through a two-state-solution.”“

    Und zu Beck auch was:

    „Writing in the Berlin daily Der Tagesspiegel on Thursday, Volker Beck, a leading Green Party lawmaker and head of the German-Israel Parliament Group in the Bundestag, said, “No, settlement construction is not the most difficult problem on the way to a two-state solution. It is one of many.”

    Beck voiced understanding for the outrage in Israel to the UN resolution. Beck termed the measure “counterproductive,” …..“

    http://www.jpost.com/Israel-News/German-foreign-minister-says-settlements-jeopardize-peace-476923

    God Cop / Bad Cop, die „2-Staaten-Lösung“ jedoch sei alternativlos und muss solange in der Luft bleiben, bis im Januar (oder hinausgezögert) Frankreich eine solche einfach festlegt (so haben die sich das vorgestellt, ohne die beiden Parteien). Diese Resolution jetzt jedenfalls ist eine impliziter, aber deutlicher, Abgesang auf den „Friedensprozess“ und die damit untrennbar verbundene „Zwei-Staaten-Lösung“. Damit ist diese „Lösung“ auch laut „Sicherheitsrat“ mausetot.

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