Selbermach Samstag 218 (24.12.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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39 Gedanken zu “Selbermach Samstag 218 (24.12.2016)

  1. How the Catholic Church created democracy

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/12/catholic-church-created-democracy/

    statt „created“ lies „enabled“.

    „It is reasonably well known that the medieval Church’s ban on cousin marriage helped to make western Europe less clannish; but according to an interesting new paper from Nottingham University, by doing this the Catholic Church actually laid the foundations of democracy.“

    Betrifft längst nicht nur Europa, diese Thematik:

    „Many people have noticed a pattern between Islam and the failure of democracy but he concludes that religion is not the essential problem, rather it is the prevalence of cousin marriage. This is not the first paper to make this link between family type and religion.“

    „This is why the idea of trying to spread democracy everywhere is not a wise one; it’s why I despair when I hear western politicians talk about installing democracy in Syria (cousin marriage rate: 35 per cent).

    Considering Europe’s history, and the current situation in the Middle East, it seems that the encouragement of monarchy seems likely to produce the most future prosperity and happiness, and in the long term, democracy. And the first thing any sensible monarch should do is ban cousin marriage. So, when your normie new atheist cousin tells you over Christmas that ‘religion poisons everything’, be thankful for the Church that you don’t have to live with him the rest of the year.“

    • Ich weiss auch nicht, irgendwie muss ich diesen tweet hier jetzt anhängen 😉

  2. Feminismus früher und heute.

    Früher war es Frauenfeindlich, die Burka nicht als Symbol für die Unterdrückung der Frau zu sehen.
    Heute ist es Frauenfeindlich, wenn man sie nicht als Symbol für die Selbstbestimmung der Frau ansieht.

    Früher war es Frauenfeindlich, den Islam nicht als das Sinnbild eines frauenunterdrückenden Patriachats zu sehen.
    Heute ist man Rassist, wenn man auch nur auf die Rolle der Frau im Islam hinweist.

    Früher war man Frauenfeindlich, galt als prüde und Spießer, wenn man gegen nackte Brüste in den Medien und der Werbung war.
    Heute ist man Sexist, wenn man nicht dagegen ist.

    So denke der weiße, heterosexuelle Mann stehts daran:
    Was der Feminismus erreicht, kann und wird gegen dich verwendet werden!

    Die Liste über „Errungenschaften und Erfolge“ des Feminismus, die anschließend als Beweis eines frauenunterdrückenden Patriachsts gelten und Männern angekreidet werden, ließe sich noch ergänzen.

    • So isses mit dem „ismen“. Manche „ismen“ sind politisch korrekt, manche sind es nicht … aber jeder „ismus“ ist, wenn irgendwer komplett verarscht wird.

  3. https://twitter.com/SohailPakBrit/status/812719846756667392

    Das ist wirklich diskriminierend heute: dass impilzit angenommen wird, die Leute aus dem Land soundso seien Moslems und *müssten es blieben*.

    Auch wenn sie hier her kommen.

    Das ist alles andere als gastfreundlich. Im besten Fall dumm-ignorant, im anderen – und dies ist die Ironie der neuen Westlichen Doktrinen – rassistisch. Dazu passt es, dass die Obama-Admin es mit der Wertung der Nahostler als „Rasse“ vorangetrieben hat.

    Eine interessante Spekulation wäre es, was die Zukunft darüber mal denken wird. Wie konnte es kommen, dass religiöses Denken wiederkehren werden würde und Rassismus im progressiven Gewand?

    • „Das Kleid steht dir aber toll!“, obwohl ich darin tatsächlich aussehe wie eine Presswurst.

      Manche finden es aber wirklich toll, wenn eine Frau wie eine Presswurst aussieht, das ist dann keine Lüge, das ist dann eine andere Ansicht zum selben Ding.
      Wenn jemand etwas sagt, was nicht meiner Meinung entspricht muss dass nicht automatisch eine Lüge sein.

  4. Wie dem auch sei, auf alle Fälle wird die Zukunft unruhig, kriegerisch, angesichts sozialer und religiöser Spannungen, angesichts zunehmender Verteilungskämpfe. Notleidende werden die Frauen sein, wie man auch einem Planungsdokument der US Armee für die Zukunft entnehmen kann:

    —–

    „Megastädte und dicht besiedelte Stadtgebiete enthalten auch zahlreiche Slums oder ,Blechwälder‘, die sich stark von ,Betonschluchten‘ [d.h. wirtschaftlichen Zentren] unterscheiden […] Diese Gebiete ermöglichen dem Gegner beträchtliche Möglichkeiten, sich zu verstecken und können sogar starke Operationsbasen werden. Man kann dagegen kaum etwas Anderes tun, als die Bevölkerung zu evakuieren und den Slum niederzureißen“ (Hervorhebung hinzugefügt).

    Das Militär schlägt vor, seine Angriffe insbesondere gegen junge Arme und männliche Arbeiter zu richten. Die wachsende Bevölkerung von Slums führe zu einem „Überschuss an arbeitslosen Männern, die kaum eine andere Wahl haben, als sich Banden anzuschließen und ihr Einkommen mit kriminellen Taten zu verdienen. Auch der Eintritt in extremistische oder terroristische Organisationen könnte ihnen als attraktiver Ausweg erscheinen. Und nicht zuletzt wären diese jungen Männer im Falle eines Konflikts eine Quelle für potenzielle Rekruten für die Gegner der Vereinigten Staaten. Kurz gesagt, Slums wären ein ungewöhnlich schwieriges Schlachtfeld. “——

    • Die andere Wahl der Frauen dürfte ja seit Jahrtausenden klar sein: Prostitution.
      Ein Besucher Berlins 1945/1946 berichtet in der verstaubten zerstörten Stadt mit den schlecht gekleideten Menschen in oft recht schlechter physischer und /oder psychischer Verfassung, seien ihm die zahlreichen jungen wohlgenährten gut gekleideten fröhlich -entspannten Frauen wie irgendwie seltsame Fremdkörper in diesem tristen Bild aufgefallen.

  5. Bei „Reason“ sind jetzt auch die imperialen Schocktruppen der SJW aktiv, hier ein Konter auf den klassischen Versuch einer „character assassination“:

    Reason+, wenn man so will, das Schema der Unterwanderung dürfte bekannt sein.

  6. https://www.researchgate.net/publication/225293024_Estimating_the_Prevalence_of_Nonpaternity_in_Germany

    Estimating the Prevalence of Nonpaternity in Germany

    The prevalence of nonpaternity in human societies is difficult to establish. To obtain a current and fairly unbiased estimate of the nonpaternity rate in Germany, we analysed a dataset consisting of 971 children and their parents in whom human leukocyte antigen (HLA) typing had been carried out in the context of bone marrow transplantation. In this sample, nine exclusions (0.93%) could be identified on the basis of more than 300 HLA-haplotypes defined by four HLA genes. Given this number of exclusions, a maximum likelihood estimate of the nonpaternity rate in the population of 0.94% was obtained with asymptotic 95% confidence limits of 0.33% and 1.55%, respectively. This result is in accordance with recent surveys as well as findings from Switzerland for a comparable sample, and it suggests that earlier estimates of the nonpaternity rate which were often in excess of 10% may have been largely exaggerated.

    Also anscheinend nur 1% Kuckuckskinder, laut dieser Studie von 2012.

    Was sagt die Gemeinde dazu?

  7. Eine etwas eigenwillige Entwicklung hab ich vor kurzem bei mir selbst feststellen können, die ich mit euch teilen will.

    Seitdem ich mich nun mit Red Pill Themen beschäftige, habe ich immer versucht bestimmte sozial akzeptierte Problemlösungsarten anzuwenden, um mein Leben lebenswerter zu gestalten, z.B in Form von Pick-Up, aber nicht nur. Nun habe ich mich in letzter Zeit immer mehr in eine nihilistische Richtung entwickelt, nach der manches, folgend aus dem Umstand, dass ich mich mit bestimmten Wahrheiten außeinandergesetzt habe, irgendwie nutzlos bzw. sinnlos ist und mich nur in irgendeiner Art und Weise von meinem Leben und meinem Vergnügen abhält.

    Ausgehen tue ich z.B. weiterhin davon, dass es erkennbare Tatsachen gibt, also eine objektive Wahrheit und Realität existieren kann. Wovon ich mich aber immer mehr verabschiedet habe ist eine Art moralische Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschaft und vor allem gegenüber Frauen.

    Ich habe im letzten Selbermach-Samstag darüber berichtet, dass es mir vollkommen egal war, dass ich mit einer Kollegin rumgemacht hab, von der ich im Nachhinein sogar gewusst hab, dass sie einen Freund hat. Das stellt nur die Spitze des Eisbergs da.

    In meinem ganzen Leben habe ich mich auf moralische Problemstellungen bezogen immer zurückgehalten, war immer gesellschaftskonform, sozial und wurde auch so erzogen. War in meinen Beziehungen immer treu und eben der nette boyfriend. Jetzt mutiere ich in den letzten Monaten immer mehr zu diesem Typ, der moralische Fragestellungen in Bezug auf Frauen gar nicht mehr stellt, einfach macht was ihm beliebt und sich einen Scheiß um ihre Gefühle oder gesellschaftliche Konventionen scherrt. Und siehe da: die Weiber picken dir am Arsch wie die Eintagsfliegen auf der Scheiße, die ich wahrscheinlich in den Augen vieler bin.

    Das Geile: So viel Fickfleisch, wie ich noch nie im Leben gehabt habe. Genau so muss ich mich kaum mehr bemühen, da sie sowieso schon an meinem Arsch kleben. Sagt vieles über die Psyche dieser Frauen aus.

    Das Traurige: nicht nur die versauten „Huren“, sondern ebenso Frauen, von denen man ursprünglich gedacht hat, sie seien so etwas wie „vernünftig“, „nett“, „treu“ bzw. „Heiratsmaterial“ fallen auf mich herein, was mich wieder in das Konzept einer „treuen“ Frau zweifeln lässt. Sie haben es in den meisten Fällen geschafft ihre Freunde zu langweiligen Pantoffelhelden zu degradieren, die den sex appeal eines nagelbestickten Dildos haben.

    Kein Erfahrungsbericht irgendeines Pickupers könnte mich so sehr zu diesem Denken bringen, wie das eigene Selbstexperiment.

    Irgendwie wünsche ich mir wieder meine kleinkindliche Naivität zurück. Weniger Fragen stellen, weniger in diese philosophischen Metaebenen abrutschen, weniger neugierig sein, mehr „normal“ sein, mehr Zufriedenheit aus seichter Unterhaltung ziehen = mehr glücklich sein. Ich könnte mir natürlich die Realität auch schön reden und Wahrheiten einfach abcanceln, so wie es viele Linke gerne mit politisch nicht korrekten Themen wie Geschlechterunterschieden machen, damit sie eine Art heile Welt in ihrer eigenen Filterbubble aufrecht erhalten. Ich denke eine Filterbubble zu haben ist irgendwo auch notwendig, auch wenn sie das eigene Denken beeinträchtigen kann.

    Das Problem bei mir ist aber, dass ich wahrscheinlich gar keine Filterbubble mehr habe. Dass ich mich schon so dermaßen redpilled hab lassen, dass ich schon so dermaßen übersättigt bin von einer nicht gerechten Welt, dass ich einfach selbst angefangen hab nicht mehr gerecht in bestimmten moralischen Fragen zu sein. Anstatt, dass ich meinen Nihilismus überwinde, lasse ich mich einfach mehr in’s schwarze Loch reinziehen. Ich glaube nicht, dass das auf lange Sicht gesehen gut ist.

    Abschließend möchte ich noch ein Zitat von einer Serie rauswerfen, in die ich mich seit kurzem verliebt habe. Die Serie heißt Mr.Robot und passt in diesem Zusammenhang.

    „Too much truth will kill you“ – Elliot Alderson

    • Ein erstaunliches Selbstbekenntnis. Dein grundlegender Irrtum liegt darin im Bewusstsein zu sein: „Das Problem bei mir ist aber, dass ich wahrscheinlich gar keine Filterbubble mehr habe.“

      Das ist die Art von „Realismus“, die einen zum zynischen Ar*ch macht. Du lockst doch genau jene Typen durch eine ganz gewisse Art rein deinerseits an, so dass du doch gar nicht verallgemeinern darfst „alle seien so“.

      „… Weniger Fragen stellen, weniger in diese philosophischen Metaebenen abrutschen, weniger neugierig sein, mehr „normal“ sein, mehr Zufriedenheit aus seichter Unterhaltung ziehen …“

      Genau das ist nur das Gegenteil der „Naivität“, die dir als Ideal vorschwebt und ein geschlossenes zynisches Weltbild ankündigt und dem du ja offenbar und glücklicherweise haderst.

      „Too much truth will kill you“ – Elliot Alderson“

      Andere behaupten, sie mache einen frei…..

    • @slavo

      „Das Traurige: nicht nur die versauten „Huren“, sondern ebenso Frauen, von denen man ursprünglich gedacht hat, sie seien so etwas wie „vernünftig“, „nett“, „treu“ bzw. „Heiratsmaterial“ fallen auf mich herein, was mich wieder in das Konzept einer „treuen“ Frau zweifeln lässt. Sie haben es in den meisten Fällen geschafft ihre Freunde zu langweiligen Pantoffelhelden zu degradieren, die den sex appeal eines nagelbestickten Dildos haben.“

      Wen du merkst, dass dich diese Art und Weise zu leben nicht glücklich macht, dann hinterfrage dich. Kannst du dich auf eine Beziehung einlassen und Frauen über längere Zeit begeistern? Willst du das überhaupt? Wenn Quantität stimmt, kann man dann über Qualität neue Ziele setzen?
      Willst du derjenige sein, der mit vergebenen Frauen schläft?

      Nur weil man etwas kann, muss man es ja nicht machen. Letztendlich hängt alles davon ab, wie du dich selbst siehst

      „Kein Erfahrungsbericht irgendeines Pickupers könnte mich so sehr zu diesem Denken bringen, wie das eigene Selbstexperiment.“

      Das ist richtig.

      • „Wenn Quantität stimmt, kann man dann über Qualität neue Ziele setzen?“

        Wird schwierig, wenn man zu der Erkenntnis kommt (wie es bei Slavo offenbar der Fall ist), dass es an der Qualität insgesamt hapert, selbst bei den Frauen, denen man diesbezüglich mehr zugetraut hatte…

        • @hugor

          Das ist alles relativ. Ggfs muss man sich selbst höhere Ziele setzen, von hübscher bis zu einem anderen Umfeld bis hin zu einer Beziehung statt einfach nur Sex. Natürlich kann es attraktiv sein, die Signale, die aus einer Gruppe kommen, aufzunehmen und sich die passenden rauszusuchen, die sie senden. Aber das muss ja nicht alles sein.
          Und man sollte auch nicht „beziehung“ absolut setzen. Es gibt gute und schlechte Beziehungen, Beziehungen, wo sie eh schon lange schluss machen wollte und einen Ausweg sucht und solche, wo sie vollkommen glücklich ist.

          Letztendlich ist natürlich Sicherheit relativ. Bei einer hinreichend hübschen frau würden auch ein Großteil der Männer schwach werden

  8. Freud´scher Versprecher, der mal wieder durchblicken lässt, dass es um Zensur geht:

    „Hier die Geschichte:

    Die Redaktion von Berlin direkt kündigt am 16. Dezember auf ihrer Twitter-Seite einen Beitrag an:

    „Fake News gefährden die Demokratie, sagt @MGrosseBroemer – mehr dazu am Sonntag bei #berlindirekt“. Dazu stellt die Redaktion als Teaser einen 40 Sekunden langen O-Ton mit Grosse-Brömer ein, in dem der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag sagt, im Netz seien viele Leute unterwegs, „die destabilisieren wollen, die falsche Meinungen verbreiten, die manipulieren wollen“, und dagegen müsse die Politik etwas unternehmen. …..“

    http://www.achgut.com/artikel/kehrwoche_beim_zdf

    „Michael Grosse-Brömer meldet sich am 19.12. noch einmal zu Wort und erklärt, wie er es gemeint hat: „Auf die Idee, das das ‚falsche Meldungen‘ heißen sollte, sind Sie nicht gekommen, oder?“ Er schon, aber offenbar erst nach der Sendung.“

    Die nützichen Idioten der „Linken“ spielen genau diesen Leuten bei der CDU in die Hände, die somit die Hauptrolle der seriösen Biedermänner spielen können.

    • Sie brachten einen Aufsatz über Geburtsvorbereitungskurse, in denen diese Kurse und auch die Hebammen des Sexismus in einem besonders schweren Fall angeklagt wurden. Geburtsvorbereitungskurse, in denen es naturgemäß vor allem um das Gebären geht, würden „Geschlechterdifferenzierungen legitimieren“. Den Frauen wird von den Hebammen beigebracht, dass es einen „objektiven“ Unterschied zwischen Männern und Frauen gebe, obwohl doch jede fortschrittliche Soziologenperson weiß, dass „Männer“ und „Frauen“ in Wirklichkeit nicht existieren. Das ist alles nur ein Spukbild, welches von bösen Männern in die Welt gesetzt wurde. Böse Männer, und nur diese, scheint die Natur also tatsächlich und objektiv hervorgebracht zu haben.

      Klingt als ob man diese Theorie mit Steuergeldern weiter erforschen sollte…

    • „aktuell sind die Geburtsvorbereitungskurse dran“

      –> Der Schmerz, den du fühlen wirst, der ist nicht real…. Nur eine Konstruktion des Patriarchats, nichts weiter …. Nicht erstzunehmen ….

      • Man sollte den Frauen während der Wehen sagen, dass die Schmerzen eigentlich vom Patriarchat herrühren. Eine schöne Aufgabe für eine Gender-Geburtsvorbereitungsbeauftragte. Hier könnten sich ganz neue Tätigkeitsbereiche erschließen!

    • Der eigentliche Hammer ist ja, daß dieser haarsträubende Unsinn (übrigens ein ganz heißer Kandidat für the New Real Peer Review @RealPeerReview ist) in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist, laut Wikipedia „nach Verbreitung und Größe die bedeutendste deutschsprachige Fachzeitschrift für Soziologie“.

      Dieser Artikel demonstriert Gehirnwäsche im fortgeschrittenen Stadium, wirklich alles wird als Beweis für die Grundthese der Gender Studies, daß Geschlecht sozial konstruiert ist, hingebogen. Die Ähnlichkeiten mit dem Kreationismus / der Intelligent Design Theory sind frappierend. Mutterschaft kann auch nur verstanden und gerahmt werden als Diskriminierung der Frau beim Machtkampf gegen den Mann, das ist nämlich der eigentliche Sinn einer Beziehung.

      Einige Textproben (ich habe den Text nur überflogen, ich bin kein Masochist):

      „… die Geschlechterdifferenz ist nicht mehr über formale Zulassungskriterien oder Gesetzesvorgaben geregelt, sondern muss von den Akteuren ?aktiv hergestellt und symbolisch bekräftigt bzw. indirekt reguliert werden?Insofern stellt sich die Frage, warum die Geschlechterdifferenz ausgerechnet im Kontext von Familie und Intimbeziehung nach wie vor als Ordnungsfaktor fungiert und mittels welcher Mechanismen diese Ordnung durchgesetzt und legitimiert wird.“

      „… Da primär die werdenden Mütter die Adressaten dieser Kurse sind, und die vermittelten Inhalte (u.a. das Streben nach einer ?natürlichen Geburt?, das Stillen als etablierte Form der Säuglingsernährung und die frühe Mutter-Kind-Bindung) bereits bestimmte kulturelle Geschlechterstereotypen von Mutterschaft und Vaterschaft implizieren,“

      „… Die Idee der liebevollen und aufopfernden Mutter korrespondierte mit der ?Entdeckung? des schutz-, pflege- und erziehungsbedürftigen Kindes … Legitimiert wurde die in der Natur begründete Bestimmung der Frau zur Mutterschaft und die damit einhergehende Verantwortungszuschreibung für die Kinderbetreuung in erster Linie durch eine ?Verwissenschaftlichung der Mutter-Kind-Beziehung durch die Ärzte? … So kam es zu einer wissenschaftlich begründeten ?Naturalisierung der Frau und ihrer Aufgaben im Raum des Familiären? “

      „… Der historische Abriss zeigt jedoch, dass das vermeintlich rein gesundheitspolitisch oder medizinisch motivierte Instrument der Geburtsvorbereitungskurse Vorläuferinstitutionen mit einer eher geschlechterpolitischen Ausrichtung hatte. So standen die Kurse und Schulen zur Mütterbildung vor allem in der Tradition der bürgerlichen Erfindung der Geschlechterdifferenz und dienten ihrer Absicherung.“

      „… die heutigen Geburtsvorbereitungskurse von Hebammen institutionalisierte Angebote der Müttererziehung sind, die eine geschlechterdifferenzierende Arbeitsteilung nahelegen und diese insbesondere durch eine (implizite) Naturalisierung legitimieren.“

      „Die Geschlechterforschung hat anhand zahlreicher Beispiele gezeigt, dass die Geschlechterdifferenz nicht auf naturgegebenen körperlichen Merkmalen basiert, sondern das Ergebnis vielschichtiger Konstruktionsprozesse ist … Im Folgenden analysieren wir die interaktive Herstellung von Geschlecht im Kontext von Schwangerschaft und Geburt. Wir gehen davon aus, dass Geschlecht das emergente Produkt wechselseitiger Darstellungs- und Attributionsleistungen ist (Doing Gender), in deren Folge die Geschlechterdifferenz fest institutionalisiert und als objektive Faktizität wahrgenommen wird“

      • „Die Geschlechterforschung hat anhand zahlreicher Beispiele gezeigt, dass die Geschlechterdifferenz nicht auf naturgegebenen körperlichen Merkmalen basiert“

        Hier tritt das Antiwissenschaftliche unverblümt hervor. Man beachte das altertümende „naturgegeben“. Die wissenschaftliche Ausdrucksweise wäre natürlich „natürlich“.

        Hier tritt der „Strohmann“ in Form eines veralterten Wortes auf, das nur deshalb benutzt wird, gerade weil es aus einer anderen Zeit kommt, der der religiösen Erklärung.

        Faszinierend ist die kalte Technizität des Textes. Im Grunde empfielt er, den Menschen schon von Anfang an, gleich nach Geburt, zu indoktrinieren. Erinnert an einen Wahlslogan der Faschisten (ergreifen wir nach der Geburt und bis ins Grab).

        Es geht gar nicht um „Geschlecht“. Das ist nur der pure Vorwand, eine totale politische Agenda umzusetzen.

        „Die Ähnlichkeiten mit dem Kreationismus / der Intelligent Design Theory sind frappierend.“

        Konvergenz? Wenn man eine religiöse Welterklärung hat, dann muss man vermutlich immer auf „die Konstruktion“ von Gott oder „der Macht“ berufen. Oder wo bliebt „der Konstrukteur“?

        Bei der Geschlechterologie ist diese vage und primitive Erklärung, im Gegensatz zu den Kreationisten, aber unbeabsichtigt 😀

        Aber wer weiss? Vielleicht ist doch mehr als Konvergenz.

  9. „Das eklatante geschlechterspezifische Bildungsgefälle zuungunsten der Jungen wird nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik verstanden, die sich bis heute ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen ein Gewinn für die Frauenquote. Und nur darauf kommt es an.“

    https://manndat.de/jungen/bildung/neue-timss-studie-belegt-bildungsdiskriminierung-von-jungen.html

    Und währenddessen wird sich beklagt, dass Frauen/Mädchen nicht genug gefördert werden und deswegen Potential brach liegt.

    http://www.stadtmensch-chronicles.de/menue-links/monologe/detailansicht/article/zombie-der-woche-frauen-in-fuehrerpositionen/

    Es ist wie mit der Lebensdauer, je kürzer Männer im Vergleich zu Frauen leben, desto mehr gender-equal ist es. Je mehr Frauen mehr wie Männer verdienen, desto positiver ist der Gender Pay Gap.

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