„5 Radikale Wege wie Leute Nicht-Monogam leben, die du kennen solltest“

Die Grafiken von „Everyday Feminism“ finde ich immer wieder klasse:

Nichtmonogam

 

 

Nichtmonogam

Nichtmonogam

 

Nichtmonogam

Nichtmonogam

 

Finde ich ein gutes Beispiel für den „Nicht gut genug“-Aktivismus:

„Es ist ja ganz nett für den Anfang, dass ihr wenigstens nicht monogam lebt und damit die bestehende Gesellschaft stützt, aber macht euch bewußt, dass eure Form des Protests noch sehr privilegiert ist und andere es noch viel schlechter haben, deswegen dürft ihr nicht eure Beziehung darstellen, sondern müsst jedem gleich erklären, dass alles noch viel besser und revolutionärer geht, damit endlich diese miese Vorherrschaft der Monogamie aufhört“

vgl auch:

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13 Gedanken zu “„5 Radikale Wege wie Leute Nicht-Monogam leben, die du kennen solltest“

  1. Polygamie und ihre praktische Umsetzung könnten ja wirklich ein interessantes Thema sein. Aber die Ideen von Feministinnen dazu sind wie immer völlig daneben und irrelevant.

  2. Polygamie (Vielweiberei) gab’s viel in der Menschheitsgeschichte.
    Polyandrie (Vielmännerei) nur sehr selten.
    Liegt wohl an der Hypergamie.
    Über die reden Feministinnen aber nie.
    … hihi ….

  3. Öhm, also bei Nummer 3 ist mir gerade mein Ironiemeter mal wieder explodiert.

    „Styles that don’t police sexual or romantic desire“

    Steht das da wirklich? Kneift mich mal einer bitte. Ausgerechnet von everydayfeminism?

  4. Es heißt ja, wer viel über Sex redet hast selten welchen. Ich frage mich manchmal, wie viel Sex diese ganzen Feministinnen eigentlich haben? Irgendwie erinnern mich diese Femitanten immer an den fetten Fußballfan der mit Bier und Chipstüte in der Hand über die schwachen Leistungen der Fußballer urteilt.

  5. Bin mir nicht sicher, ist das jetzt als praktischer Ratgeber gemeint, wie man mit vollem (Körper-)Einsatz die Monogamie maximal aushebelt, oder wollen die einfach auf halbwegs lustige Art alle möglichen Varianten zeigen?

    PS: Ich habe schon gedacht, hier erfahre ich, welche Promis sich durch die Gegend poppen…

  6. Außerhalb des (Queer-)Feminismuskontext gibt es viele Lebensmodelle neben der auf lebenslänglichkeit ausgerichteten monogamen Liebesbeziehung in Eheform, welche auf Haus, Kinder, Baum und Auto ausgelegt ist.
    Mir fällt spontan besonders „Full House“ ein, die Serie zeigt Männer in Erziehungsrollen, welche keine eheähnliche Bindung zueinander haben (was in dem Punkt ironischerweise dann wohl in den 80/90ern konservativ verträglicher war). Politisch in der Kritik stehen hauptsächlich diejenigen die geplant ein Kind ohne die klassischen Rahmenbedingungen in die Welt setzen. Zwar wird grundsätzlich tatsächlich davon ausgegangen, dass man selbst so ein klassisches Leben anstrebt und das kann durchaus nerven. Diese Grundannahme trifft jedoch sooft ins Schwarze, dass ich es auch keinem nachtragen kann, wenn man erstmal davon ausgeht, dass es beim Gegenüber auch so ist. Wenn Leute auf die 30 zugehen, dann scheiden sich durchaus die Gruppen in Menschen mit und Menschen ohne Familie. Das liegt aber wohl daran, dass man einfach nicht die selben Themen im Leben hat und die Überschneidungen für gemeinsame Aktivitäten geringer werden, weniger an aktiver Ablehnung.

  7. Pingback: „Emma-Feminismus“ vs „Netzfeminismus“: EMMA bezeichnet Anne Wizorek, Jasna Strick, Teresa Bücker etc als Hetzfeministen | Alles Evolution

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