Selbermach Samstag 217 (17.12.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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120 Gedanken zu “Selbermach Samstag 217 (17.12.2016)

  1. Ein krasses Video:
    Die Macht von Frauen im Westen zerstört diesen.
    Zum Beispiel durch die überpropotionale Befürwortung der Immigration „armer“ Menschen, die „dringend Hilfe brauchen“
    Denkt man Merkel oder Clinton, liegt dies nahe.
    Aber allgemein?
    Was sagt Ihr?

    • @ Axel

      Ein höchst interessantes Video. Ich denke und fürchte, dass das alles zumindest im Großen und Ganzen so stimmt.

      Einerseits ist der Gedanke nicht schön, dass man eine Gesellschaft nur aufrechterhalten kann, indem man die sexuelle Freiheit abschafft. Denn was leider nicht erwähnt wurde: Die Methoden, mit denen in funktionierenden Gesellschaften die weitgehende Monogamie aufrechterhalten wird, die sind oft ziemlich brutal und basieren oft darauf, dass Menschen noch nicht mal aufgeklärt werden. Andererseits fürchte ich, dass es von der Logik her stimmt: Es existiert nicht ein entfesselter, freier Partnermarkt friedlich neben einem konservativen mit lebenslanger Einehe. Denn beide Bereiche interagieren miteinander. Und eine Gesellschaft, in der es kaum noch echte, stabile Familien gibt, zu wenig Geburten und immer mehr Männer ohne Partnerin bleiben, die kann auch nicht dauerhaft existieren.

      Ich habe dazu in meinem Buch hier

      http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

      einiges geschrieben. Dort findet der Interessierte auch Zahlenmaterial zur seriellen Polygynie und zur Polygynie überhaupt, ebenfalls Zahlen zu Männerüberschüssen, die wir auch ohne Migranten bereits haben, da ja 105 bis 106 Jungs auf 100 Mädels bei den Lebendgeburten kommen, und da in schrumpfenden Gesellschaften diese 106 Jungs nicht um die 100 Mädels desselben Jahrgangs konkurrieren, sondern um im Schnitt drei Jahre jüngere Frauen, von denen es, weil die Gesellschaft schrumpft, nicht 100, sondern nur vielleicht 95 für jeden Männerjahrgang gibt.

      Wie man die Probleme lösen kann, weiß ich nicht – es ist alles ein einziges Dilemma. Ein Erzwingen der Monogamie ist sehr problematisch, dass Gegenextrem von der strikten Monogamie im Volk aber auch – es steigert das Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern.

      • ät Matthias:

        Na ja, aber wie wurden Frauen denn in die Einehe „gezwungen“? Kultur und Christentum, würde ich sagen. Zudem sind wir generell seriell monogam. In der Mittelsteinzeit haben sich, so schätze ich, immer Paare gebildet (wobei viele Männer umkamen)

        Erst die Landwirtschafstkultur hat es einigen Männern erlaubt, einen Harem zu haben. „Unnatürlich“ sozusagen.

        Die sexuelle Libertinage der letzten 50 Jahre würde ich auf einen einzigen Faktor zurückführen: Wohlstand! Daraus folgt eine Dienstleistungsgesellschaft.
        Die erlaubte es Frauen zunehmend, zu arbeiten. „Karriere“ zu machen, die Politik weiblich mitzugestalten und keine KInder mehr zu bekommen.

        Es muß hier nur der Wohlstand zusammenklaoppen, dann ist es mit der Libertinage, der Karriere und dem Genda vorbei.

        • @ Axel

          Kultur und Christentum waren es in der Tat, die Frauen in die Einehe zwangen. Aber den Harem gab es mit ziemlicher Sicherheit auch schon viel vor der Landwirtschaft. (Teils hatte dabei vermutlich eine Koalition von Männchen eine Weibchengruppe. Die ranghöchsten Männchen davon hatten die Weibchen sexuell.) Natürlich gab es auch lange vor der Landwirtschaft schon Paarbindungen – die gibt es ja fakultativ beim Menschen, und Nahrungsknappheit in der Zeit vor der Landwirtschaft wird diese auch teils begünstigt haben.

          Ob Menschen generell seriell monogam sind? Teils ja – also in Sachen Beziehungen. In Sachen Sex sind sie von Natur aus schon promisk. In Sachen Beziehungen sind sie eher seriell monogam als absolut monogam, klar.

          „Die sexuelle Libertinage der letzten 50 Jahre würde ich auf einen einzigen Faktor zurückführen: Wohlstand! Daraus folgt eine Dienstleistungsgesellschaft.
          Die erlaubte es Frauen zunehmend, zu arbeiten. „Karriere“ zu machen, die Politik weiblich mitzugestalten und keine KInder mehr zu bekommen.“

          Ja, aber auch die Abkehr davon, dass große Teile der Bevölkerung streng religiös sind, spielt eine große Rolle. Die zunehmende Bildung auch. Man hinterfragt mehr – und stellt damit auch eine Sexualmoral in Frage, die vor der sexuellen Revolution so war, dass sie vom typischen Mitbürger noch nicht mal kritisch hinterfragt werden konnte, so indoktriniert waren die. Klar kann man das alles auch als Folgen des Wohlstands interpretieren.

          „Es muß hier nur der Wohlstand zusammenklaoppen, dann ist es mit der Libertinage, der Karriere und dem Genda vorbei.“

          Wenigstens in der Hinsicht, dass die Genderei zusammenbricht, wird die Zukunft spaßig. Der Rest am Zusammenbruch wird nicht witzig werden, da vermutlich nicht nur der Wohlstand, sondern noch viel mehr zusammenklappt.

      • schon während der französischen Revolution kam der Gedanke auf, das eine ständelose freie Gesellschaft, die nicht mehr die stabilisierenden „gottgegebenen“ Klassenstrukturen hat, notwendigerweise auch eine Abschaffung jeglicher sexueller Ketten wie Ehe, Hypergamie usw. bedarf, da sonst diese zu zerstörerischen Kräften werden, da dann der sexuelle Konkurrenzkampf zum bestimmenden Element der Gesellschaft wird. Es ist deshalb notwendig, das alle Männer (und Frauen) uneingeschränkt ihr Sexualleben ausleben können, wie jeder Mensch Zugang zu essen und Trinken haben muss, wenn die Gesellschaft nicht langfristig leiden soll.
        Wenn ich mal Zeit habe, werde ich mal ein paar Quellen dazu raussuchen.

        • @dr. caligari
          Durchaus ein interessanter Gedanke, nur wie soll das geschehen? Nicht jeder Mann ist attraktiv genug sein sexuelles Potential auch zu nutzen, genauso wenig wie jede Frau (auch wenn es da seltener Probleme für reinen Sex gibt).
          Ohne eine technische Lösung (Sexroboter) wird es da wohl nicht klappen.

    • Interessant, habe selbst ja auch schon Ähnliches vermutet.

      Die im Privaten positiven weiblichen Eigenschaften, verdrängen die im Politischen positiven männlichen Eigenschaften. Und wirken dabei ähnlich zerstörerisch, wie betriebswirtschaftliche Sichtweise in der Makroökonomie.

      Man findet das (zumindest scheinbar) bestätigt, wenn man sich den steigenden Frauenanteil in der Politik und in den Medien anschaut. Auch die Flüchtlingshilfe wird überwiegend von Frauen gestemmt.

      Aber ganz sicher bin ich nicht. Zuviele mächtige Männer spielen da gerne mit. Was treibt etwa einen Wolfgang Schäuble?

      • Nachtrag: ich stimme dem Video nicht in allen Punkten zu. Schon deshalb, weil wir eben keine wirkliche Demokratie haben. Am Frauenwahlrecht wird es also weniger liegen, eher an der weiblichen Durchdringung von Medien und Politik.

        Die Studien von Unwin kann ich nicht einschätzen, der wird in „Die globale sexuelle Revolution“ von Gabriele Kuby (einem erzkatholischen Buch) auch erwähnt. Damit müsste man sich mal näher auseinandersetzen, das kommt mir zu oberflächlich und verkürzt daher.

        An weiblicher Sexualität würde ich das auch nicht festmachen wollen, die ist nur ein Aspekt von vielen und auch nicht wirklich auf „Schurken“ getrimmt. Wohl aber auf Männer die sich (auch mal hart) durchsetzen können (und davon gibt es noch genug, denn die anderen selektieren sich ja selbst ständig aus). So einfach ist das alles nicht.

        Ich würde auch die Gegenwehr der nicht elitär verbildeten Weibchen nicht unterschätzen. Es gibt genügend, die dem Crash unserer Zivilisation und Werte mit herzlichem Unmut entgegensehen (und sei es nur, weil sie im ihren Nachwuchs fürchten).

        Last not least (das darf man nie vergessen) ist die Auslöschung unserer Nationen ein Projekt des globalen Kapitalismus (mit vielen Gewinnern) und begeistert deshalb selektiv auch z.B. Konservative, die mit Ausländern und Frauen ansonsten nicht so viel am Hut haben mögen.

  2. Ich habe mir das Video angesehen. Es beschwört den Untergang der westlichen Zivilisation, weil illoyale Frauen die Fremden ins Land lassen und die Männer ihnen das erlauben. Das scheint mir dann doch etwas übertrieben. Da werden sich auch gesellschaftliche Gegenkräfte bilden.

    • Es sind ja nicht nur Frauen, die die reinlassen, das ist komplexer, es geht ja auch darum, das aus Solidarität, die armen Schwestern mit ihren Kíndern kommen sollen, und auch Männer, vorzugsweise aus dem grün-romantischen Spinner-Milieu mit gesicherter wirtschaftlicher Existenz und gesichertem Zugang zu Sex zeigen diese Willkommens-Haltung.
      Ich stelle aus persönlicher Erfahrung nun da das ganze im Gang und die erste Euphorie vorbei ist, zwei Tendenzen fest: Damen eher älterer Semester, vielleicht etwas einsam, engagieren sich in der sozialen Betreuung der Flüchtlinge und genießen vielleicht ein wenig das emotionale Feedback, auch oder gerade der jungen Männer.
      Und zweitens zeigen junge einheimische Mädchen ein Interesse an den aufregenden fremden Jungen Männern. Da scheint mir das Interesse am Exoten stärker als bei den Jungs, wobei die ja auch größere Hürden bei der Annäherung an junge Flüchtlingsmädchen zu überwinden haben.

  3. Ich hatte heute einen höhnischen Beitrag in meinem Tumblr, wie dumme Jungs auf Rogue One – vor allem auf die Besetzung der Hauptrolle – reagieren.

    Das ist anscheinend buchstäblich wahr.

    Würde mich nicht wundern. Und nicht stören. Gilgamesch war schwul.

    Dieser Kommentar lohnt, genau bedacht zu werden.

    Früher war es so, dass der Held auszog, das Unbekannte zu bezwingen, das Undenkbare zu schaffen, um zurückzukehren und seine Errungenschaften mit seinen Leuten zu teilen, wofür er angemessen belohnt wird.

    Jeder kennt den Kurs für 1 x Drachen Erschlagen: Das halbe Königreich und die Prinzessin.

    Das mit dem halben Königreich ist auch nicht mehr, was es mal war. Dass harte Arbeit belohnt wird, daran glauben viele nicht mehr.

    Bleibt die Hoffnung auf weibliche Gunst?

    Da kommst du vom Drachenerschlagen zurück, dir fehlt ein Bein oder ein Auge, aber da ist gar keine Prinzessin. Die ist selber unterwegs und denkt, sie habe keine Verwendung für Helden.

    „If women can do the same as men, what’s the point? If you need me I’ll be watching anime.“

    Am Ende von Rogue One sind angeblich alle Männer tot. Und wofür? Das Lied wird über die Frau gesungen. Die Bauernopfer werden vergessen. Kein Lohn, keine Ehre, kein nichts. Wir Fische bauen uns unsere Fahrräder selber.

    Bei der Perspektive klingt Animekucken wie eine echt attraktive Alternative.

    So wachsen unsere Jungs heute auf.

    • Diese Filme sind wahrscheinlich tatsächlich vor allem feministische Propaganda. Es ist ein Versuch eines Sozialkonstruktivismus: Wenn sie lange genug diese Bilder und Geschichten zeigen, soll sich die Wirklichkeit verändern. Und natürlich verändert sich die Wirklichkeit auch immerzu. Ich nehme allerdings stark an, dass sie sich nicht so verändern wird, wie die „Fans“ dieser Propaganda meinen. Und man kann durchaus Donald Trump als Beleg anführen.

      Aber „what’s the point?“ spricht noch ganz andere Dinge an. Diese Heldengeschichten und Drachen & Prinzessinnen Fantasien sind ja eskapistische Lösungen für ein dumpfes Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit. Das Bedürfnis nach solchen Geschichten indiziert das Vermissen bestimmter Erlebnisse in der Realität.

      Hollywood kann das eigentlich im Action-Kino am besten: Weil so viel auf dem Spiel steht und die Chancen so schlecht stehen, ist plötzlich alles erlaubt. Es gibt keine Kompromisse mehr, keine Verhandlungslösungen, keine Diffusitäten. Nur noch nackte Gewalt, Raffinesse und Glück. Und indem man sich mit diesen Helden identifiziert, kann man ein bisschen fühlen, wie es wäre, keine Fesseln zu tragen.

      Diese matriarchale Moderne lässt eine ganze Reihe männlicher Grundbedürfnisse sehr unbefriedigt. Man muss sich eigentlich nur diese ganzen „Computerspielsüchtigen“ (eine Fehldiagnose) und die Inhalte und Mechanismen der Spiele anschauen, um eine Ahnung zu bekommen. Neben den „Killerspielen“ sind das ja häufig Rollenspiele, die auf Entwicklung, Eroberung und schnelle, transparente Belohnungen ausgelegt sind. Auch „Gangs“ bilden sich in Spielwelten viel leichter und lassen sich schneller entwickeln.

      Ich glaube nicht, dass wir Männer akzeptieren sollten, dass all die Dinge, die uns Spaß machen oder Sinn und Erfüllung geben, „archaisch“, „barbarisch“, „unmodern“ oder gar „böse“ sein sollen. Sie so zu sehen bedeutet nur die Herrschaft den weiblichen Bedürfnissen zu geben.

      • „Diese Heldengeschichten und Drachen & Prinzessinnen Fantasien sind ja eskapistische Lösungen für ein dumpfes Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit.“

        Nicht für Kinder und Jugendliche. G.K.Chesterton sagte mal: „Der Sinn von Märchen ist nicht, uns beizubringen, dass es Drachen g i b t, sondern, dass man sie besiegen kann.“

        Drachen in unserem Kulturkreis stehen symbolisch für das Unbekannte und Bedrohliche. Kinder verstehen das zumindest unterbewusst.

        Wenn Kinder jetzt auf „Drachen müssen besiegt werden!“ reagieren mit „Ja? Warum? Was hab ich davon?“ reagieren, dann finde ich das bedenklich.

        ‚ch glaube nicht, dass wir Männer akzeptieren sollten, dass all die Dinge, die uns Spaß machen oder Sinn und Erfüllung geben, “archaisch”, “barbarisch”, “unmodern” oder gar “böse” sein sollen.‘

        Da stimme ich dir vollständig zu.

        • „Wenn Kinder jetzt auf „Drachen müssen besiegt werden!“ reagieren mit „Ja? Warum? Was hab ich davon?“ reagieren, dann finde ich das bedenklich.“

          Wenn Männer jetzt auf „Frauen müssen bechützt werden!“ mit „Ja? Warum? Was hab ich davon?“ reagieren, dann finden das manche Leute bedenklich.
          Welche Erwartungen sind legitimerweise selbstverständlich und welche nicht?

        • Ich finde es in dem Fall nicht bedenklich. Er sagt es ja, weil er es versteht. Der Punkt der Herausforderung am „Unbekannten und Bedrohlichen“ ist ja, durch dessen Überwindung etwas besonders getan zu haben und dadurch in Fähigkeiten (insbesondere auch im Umgang mit der eigenen Angst) und Status zu wachsen. Zeugnisse und Positionen im Lebenslauf sind kein emotional tauglicher Ersatz dafür.

      • In letzter Zeit beobachtet man eine ganze Schwemme von Filmen und vor Allem auch Büchern im Fantasie und Historien-Genre, wo Frauen die Haupthelden sind, natürlich super-taff und alles so toll hinkriegen. Ist das Kalkül, eine Modewelle, eine Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen ?

        Es ist interessant solche Geschichten mal darauf hin zu lesen, oder anzusehen, wo die Unterschiede zwischen einem männlichen und einem weiblichen Haupthelden sind. Ist der Mann der einsame Streiter der alleine oder mit einigen echten treuen Freunden zum Erfolg kommt ?
        Ist die weibliche Hauptheldin eine ganz normale hübsche junge Frau, die einfach wie üblich ihre sexuelle Macht über Männer ausnutzt um ans Ziel zu kommen, oder aber die von nahezu jedem nicht gegnerischen Mann für ein Lächeln jede Unterstützung bekommt, wo die männlichen Helden auf sich gestellt bleiben ?

        Mir fällt da eine Geschichte aus der realen Kriegsgeschichte zum Ende der Samurai-Herrschaft ein, die ein wenig an diese ganze Fantasie- Welt erinnert
        Ich glaube in den 1860iger Jahren gab es in Japan ein größeres Gefecht, wo Kriegerinnen im klassischen Stiel mit Schwertlanzen
        gegen eine modern mit Feuerwaffen ausgerüstete Truppe antraten, bei der Belagerung einer Festung, weil die meisten Männer schon gefallen waren (?)

        Sie brachten die moderne Söldner -Truppe in arge Bedrängnis, an den Rand der Niederlage mit ihrer absolut überlegenen Kampfausbildung aber ohne Feuerwaffen.
        Natürlich wurden sie am Ende mit der überlegenen Waffentechnik doch besiegt und meistenteils niedergemacht.

        Die Krise am Beginn des Gefechtes aber trat ein, durch die typisch männliche Fehlentscheidung des Gegners, zu versuchen, die Frauen möglichst lebend gefangen zu nehmen und nicht zu töten.

        • Diese Filme sind so unrealistisch wie nix anderes. Ich habe beim Kampfsport eine Bekannte die supergut ist, die technisch super ist und auch sehr schnell ist. Trotzdem würde ich ihr keine 10 Sekunden mit egal welchem Mann aus meinem Verein geben.
          Frauen haben gegen Männer im Kampf praktisch nie eine Chance solange dies nicht durch Waffen ausgeglichen werden kann.
          Deswegen nerven diese Supergirls in den Filmen nur – haben für mich etwa das Nivau wie Jarjar Blinks aus Star Wars.

    • Habe gestern auch „Rouge One“ gesehen (werde mich vermutlich noch zu einem Review aufraffen… aber nicht heute) und möchte sagen, dass ich da nichts außerordentlich politisches gesehen habe.

      Ja, wir haben eine selbstbestimmte weibliche Heldin, wie in diversen Actionfilmen auch und sie kämpft gegen böse Faschisen. Das ist alles.
      Weder wird sie von ihren Fähigkeiten, noch von ihrer Moral irgendwie über ihre männlichen Mitstreiter gestellt und auch wenn die entscheidenden Vorgesetzten ebenfalls beide Frauen sind (kanonisch durch den ersten Film vorgegeben – es ist dort nun einmal eine Frau, welche die Todesstern-Pläne übergibt und Leia leitet die Rebellion), tauchen auch jede Menge guter Männer auf. Ja, in auffallend vielen Hautfarben und einer sogar behindert (blind), aber das sollte man auch nicht überbewerten.

      Will sagen, ich halte nichts von der Überpolitisierung dieses Films.

      • Wenn ein 12 jähriger (oder so) sagt, er fühlt sich von Hollywood ausgeschlossen und kann sich zu nichts aufraffen als Animekucken, dann ist das keine Überpolitisierung.

        Dann ist das ein Lackmustest für den Schaden, den der Fokus in ALLEN Lebensbereichen auf nur noch Mädchen bei Jungs anrichtet.

        • „Wenn ein 12 jähriger (oder so) sagt, er fühlt sich von Hollywood ausgeschlossen und kann sich zu nichts aufraffen als Animekucken, dann ist das keine Überpolitisierung.

          Dann ist das ein Lackmustest für den Schaden, den der Fokus in ALLEN Lebensbereichen auf nur noch Mädchen bei Jungs anrichtet.“

          Wenn es ein wesentlicher Anteil der 12jährigen sagt, dann wäre es eher interessant. Ein 12jähriger ist wenig aussagekräftig.

          Außerdem ist es doch nicht wirklich schwer Filme zu finden, in denen Männer mitspielen, wenn ihm das so wichtig ist.

          • @Christian

            Nur zum Spaß: Google mal „freiwillige feuerwehr nachwuchssorgen“.

            Meine These ist, dass junge Männer stark abnehmend Lust zum Heldentum haben. U.a. weil sie das Gefühl haben, dass es nichts bringt („Whats the point?“) und weil sie das Gefühl haben, dass es eh keiner zu schätzen weiß („Die besseren Menschen sind weiblich“)

            NATÜRLICH ist der Film nur ein Tropfen im überlaufenden Fass und macht für sich genommen keinen signifikanten Unterschied.
            Ich frage mich, wie man drauf sein muss, um mir zu unterstellen, ich würde argumentieren, DIESER Film sei DER Grund; hätten sie DEN anders gemacht, dann wär das Abendland gerettet.

            Mein Argument ist aber, dass die zitierte Reaktion des Jungen auf diesen Tropfen bilderbuchmäßig ist. Da wird ein Stein ausgehöhlt.

            Jungs in Blockbusterfilmen, Comics, Fernsehshows, Girls days etc. immer und immer wieder reinzureiben, dass sie nichts Besonderes sind und man wirklich lieber Mädchen an ihrer Stelle sehen würde, WIRD seine Folgen haben.

            Es wäre kein Problem, wenn nun haufenweise Mädchen zur Freiwilligen Feuerwehr strömen würden. Machen sie aber nicht. Warum sollten sie auch?
            Was hat eine Frau davon, Heldin zu sein?

            Das würde nur Männern was bringen. Wenn sie dafür Anerkennung bekämen.

            Die zweite Geige oder gar die Bratsche hinter einer „blassen Yin“ zu spielen, zählt NICHT als Anerkennung.

        • „Es wäre kein Problem, wenn nun haufenweise Mädchen zur Freiwilligen Feuerwehr strömen würden. Machen sie aber nicht. Warum sollten sie auch?
          Was hat eine Frau davon, Heldin zu sein?

          Das würde nur Männern was bringen. Wenn sie dafür Anerkennung bekämen.“

          Was ich meinem Gatten richtig übel nahm: er hielt vor Jahren mal ein Bewerbungstraining mit einem Mädchen ab, das seit Jahren in der freiwilligen Feuerwehr aktiv war. Und er hat es wohl geschafft dieses Ehrenamt komplett unter den Tisch fallen zu lassen. Hatte er überhaupt nicht auf dem Schirm, dass das irgendwie ein besonders positiv hervorzuhebendes Alleinstellungsmerkmal gewesen wäre bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz für sie.
          Bei einem Jungen wäre ihm das nicht passiert.

        • Fast hätte ich sowas in der Art jetzt unter Schoppes jüngsten Beitrag gekritzelt wegen des Bilds der Schlittschuhlaufenden Jungs dort:

          ein mir nahgelegener Eissportverein führt seit Jahrzehnten alle zwei Jahre in der Vor-Weihnachtszeit ein Eismärchen vor großem Publikum auf (fast alle davon hab ich gesehen). Dargeboten wurde es diesmal von 153 Amateuren – davon von mir als Jungen identifiziert: 3 (was natürlich ausreichte, um von „Eisläufern“ statt „Eisläuferinnen“ zu sprechen).

          Seit das letzte große, männliche Talent nicht mehr verfügbar ist, werden auch alle männlichen Hauptrollen von den Mädchen und Frauen gespielt. Geht natürlich.

          Reiten ist zum typischen Mädchen-Hobby geworden – vor Generationen wäre das undenkbar gewesen.

          Fußball gilt in Amiland bekanntlich eher als Frauensportart und wir können davon ausgehen, dass das Breitensport-Geschlechterverhältnis selbst dieser Männer-Bastion u.U. kippen könnte, so dass Jungen davon im Massen (wieder) Abstand nähmen.

          Der insbesondere männliche Gender-Performance-Druck hat schon was arg merkwürdiges an sich. Nix ist fix.

    • *Am Ende von Rogue One sind angeblich alle Männer tot. Und wofür? Das Lied wird über die Frau gesungen. Die Bauernopfer werden vergessen. Kein Lohn, keine Ehre, kein nichts. Wir Fische bauen uns unsere Fahrräder selber.*

      Man sollte nicht über Filme schreiben, die man nicht gesehen hat. ^^

      • Das hat nichts mit Filmen zu tun, das ist die Realität.

        Wir Männer sind Wegwerfware und das waren wir schon immer. Aber früher haben wir wenigstens unsere 5 Minuten Ruhm und ein bisschen Respekt dafür erhalten, dass wir unser Leben für den Schutz von Frauen weggeworfen haben. Heute bekommen wir nicht mal mehr das und deswegen scheißt auch die Mehrzahl der Männer faktisch darauf ob es Frauen gut oder schlecht geht (jedenfalls wenn es nicht die eigenen sind).

      • Tu ich nicht.

        Ich schreib über die Auswirkung, die der „Alles dreht sich um Mädchen“ Trend auf Jungs hat.

        Es ist klar, dass das für dich kein Thema ist. Die willst ja nur Lehrerin werden, da brauchst du solche Betrachtungen nicht.

        Oder willst du andeuten, der Film dreht sich gar nicht schwerpunktmäßig um die Frau?

        Da sollte jemand WIRKLICH mal mit dem Marketing reden.

          • Und du meinst, der Unterschied zwischen „Passiert im Film“ und „Passiert anscheinend im Film“ ist für den Punkt, den ich diskutiere, von irgendeiner Relevanz?

            Erkläre bitte.

        • „Passiert im Film“ sind Dinge die, nunja, tatsächlich im Film geschehen.
          „Passiert anscheinend im Film“ sind Schlußfolgerungen die du aufgrund deiner persönlichen Weltsicht und, soll ich es sagen, deiner Voreingenommenheit aus dem Marketing ziehst.

          Und du liegst einfach mal falsch.

          • Du kannst es also nicht erklären, weil du nicht mal angefangen hast, über meinen Punkt nachzudenken.

            Du reitest nur auf einem billigen „HA, der hat den Film gar nicht gesehen“ rum.

            Was völlig irrelevant dafür ist, dass immer mehr Jungs sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen, weil alles nur noch „für Mädchen“ ist.
            Für dieses, von mir belegte, Gefühl reicht – vor allem nach Ghostbusters und Episode VII – das Marketing.
            Das sich quasi ausschließlich um die Frau dreht.

        • only_me,

          „Da sollte jemand WIRKLICH mal mit dem Marketing reden.“

          Ich gehe mal davon aus, dass das Marketing diese Konstellation aus Gründen der Gewinnmaximierung vorgegeben hat. Ausserdem ist sie kanonisch für den Plot quasi vorgegeben.

          Also ich finds OK, wenn die Frauendarstellung nicht eindimensional ist. Man bedenke, welches Schema aus der ursprünglichen Trilogie zum Mem wurde:

          Sooo einfach wollen wir es den Frauen doch nicht mehr machen, oder? 😉

          An meinen ultimativen Lieblingsfilm hinsichtlich emanzipiertes Miteinander von Mann und Frau (inklusive gemeinsam sterben) kommt der Film aber vermutlich nicht heran..

          • „Ausserdem ist sie kanonisch für den Plot quasi vorgegeben.“

            Ich bin eh nicht nerdig genug. Aber wo in Episode IV war die Rede davon, dass ein Mädchen die Pläne besorgt hat?

            „An meinen ultimativen Lieblingsfilm “

            Ah. Bevor ich das Bild gesehen hab, dachte ich, du meinst Judge Dredd.

            Starship Troopers ist cool. Nur Denise Richards war eine fürchterliche Fehlbesetzung. Fast noch schlimmer als in dem Bond.

        • @onlyme

          *Du reitest nur auf einem billigen „HA, der hat den Film gar nicht gesehen“ rum.*

          Hast du ja auch nicht. Was dein Argument ziemlich dämlich macht.

          *Was völlig irrelevant dafür ist, dass immer mehr Jungs sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen, weil alles nur noch „für Mädchen“ ist.
          Für dieses, von mir belegte, Gefühl reicht – vor allem nach Ghostbusters und Episode VII – das Marketing.
          Das sich quasi ausschließlich um die Frau dreht.*

          Wir haben also eine Handvoll Filme mit Protagonistinnen und alle Jungs klinken sich aus der Gesellschaft aus und lecken ihre imaginierten Wunden?
          80% der Filme die zu meinen Lebzeiten und davor rausgekommen sind und die ich sehr mag, wurden zum größten Teil mit/für Männer vermarktet (ein Beispiel? Star Wars vor TFA)
          Und ich gucke sie und mag sie und bin dennoch ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft.

          Das wirft die Frage auf: Sind Frauen generell tougher als Männer oder sind diese Männer einfach weinerliche, kleine Pisser, die nie gelernt haben, dass sie nicht immer das Zentrum des Universums sind und einen dramatischen Wutanfall bekommen, wenn sie nicht genug Aufmerksamkeit bekommen?
          Was denkst du?

          BTW, your feelings don´t matter ^^

        • Die Kritik zum „Alles dreht sich um Mädchen“-Trend mag berechtigt sein, aber „Rogue One“ ist dafür einfach ein äußerst schlechter Aufhänger.
          Ja, er hat eine weibliche Hauptfigur… so what? Sie kämpft nicht gegen das Patriarchat, sondern das gleiche Imperium, wie die Helden der ersten drei SW-Filme, ihre Gefährten sind allesamt Männer und alle leisten ihren Teil.

          Marens Spott ist da leider vollkommen berechtigt:

          „Am Ende von Rogue One sind angeblich alle Männer tot. Und wofür? Das Lied wird über die Frau gesungen. Die Bauernopfer werden vergessen. Kein Lohn, keine Ehre, kein nichts.“

          – Denn da antizipierst du etwas, was du nicht weißt. Und du verschätzt dich, wodurch eben deine komplette Argumentation in sich zusammenbricht.
          Zur Verdeutlichtung darum ein.

          * * * SPOILER * * *

          Am Ende sterben alle Rebellen des titelgebenden Trupps. Der aktuelle Oberschurke wird von einem Mann niedergestreckt, kurz bevor alle vom Todesstern atomisiert werden. Die nahende Druckwelle erwarten Held und Heldin aufrecht, gleichberechtigt und würdevoll nebeneinander. Sein Tod ist dabei nicht weniger heroisch und nicht weniger traurig, wie ihrer.

          * * * SPOILER ENDE * * *

          Einen, generell durchaus berechtigten Punkt an einem Gerücht festzumachen, dient der Sache nicht wirklich. Auch mich stört das Prinzip vom Disposable Male enorm, aber dieser Film praktiziert es nicht (und bevor jemand klagt, es gäbe schließlich auch keine weiblichen Imperialen: die gab es auch früher nicht, bzw. waren sie damals als Stormtrooper ebenso wenig zu erkennen, wie heute).

          • „Denn da antizipierst du etwas, was du nicht weißt“

            Nein, da gebe ich etwas wieder, was das Marketing des Films verspricht. Das weiß ich. Das Marketing des Films macht eine klare Aussage: „Jungs, wir brauchen euch nicht.“

            Wieso ignorierst du und Maren vollkommen die konkrete Wirkung, die der Ausgangspunkt des Threads ist: Da ziehen sich Jungs im Gefühl „Ihr braucht mich nicht“ zum Animesehen zurück.

            Das ist, worum es mir geht. Ob im Film dann irgendwas doch irgendwie anders ist, ist irrelevant.

            Zeig mir auf dem Poster den Helden, der neben der Heldin „gleichberechtigt“ heroisch ist. Moment, ich hol die Lupe raus…

        • @onlyme
          Jetzt mal ohne Scheiß, wenn sich jemand nur durch das Poster (!) eines (!) Films so gedemütigt fühlt, dass er sich aus der Gesellschaft komplett zurückzieht, dann hat der ganz andere Probleme und das liegt nicht an einem Poster.

          Und ginge es um Frauen, würdest du das ganz genau so sehen, erzähl doch nich!

        • Nein, Maren ist nur wie immer zu blöd zu verstehen, worum es only_me überhaupt geht. Es macht keinen Sinn mit Maren zu diskutieren, seht das endlich ein.

        • So ist es. Ja, die (wie ich fand, recht langweilige) Jyn ist die absolute und zentrale Hauptfigurn, entsprechend steht sie auch völlig zurecht im Mittelpunkt des Posters.
          Wer aufgrund dieses bloßen Bildes in einer Krise gerät, darf auch Anita Sarkeesian nicht widersprechen, wenn sie erklärt, was Frauen alles zustößt, weil sich Prinzessin Peach nicht selbst befreit.

          (Anbei dürfte Anime auch eine äußerst schlechte Zuflucht sein, um weiblichen Helden zu entgehen. Die waren dem Westen da schon lange voraus.)

      • >>“Die ist sich nun wirklich für keine Dummheit zu schade.“

        Ja wirklich. Neben diesem unterwürfigen Jammerton finde ich es auch gut, wie sie konsequent jeden Beleg auslässt. Den Zusammenhang zwischen pinkem Ü-Ei und Informatikstudentinnen sehe ich nämlich jetzt nicht so ad hoc…

        Jammern, Jammern, Jammern, gefühlte Wahrheiten und jammern.

        Puh…schreibt auf Deutschlands Nachrichtenseite Nr.1. 😀

    • „Seit drei Monaten bin ich nach über sieben Jahren Beziehung wieder Single. Obwohl ich selbst den Schlussstrich gezogen habe, ist der erste Schreck natürlich groß“

      Ich würde wetten, dass einer ihrer Lieblingsfilme „Eat, Pray, Love“ ist.

    • „Jammern, jammern, jammern.“

      Wenn ich nichts übersehen habe, steht in dem Artikel nichts über einen Kontaktversuch ihrerseits. Sie erwartet einfach, vom Traummann angesprochen zu werden.

      Das scheint sogar für gestandene Managerinnen zu gelten. Ich erinnere mich an eine Talkshow (in einem der dritten Programme), in der eine Managerin eines mittelständischen Familienunternehmens klar sagte, dass sie in ihrer Funktion als Führungskraft durchaus gewohnt sei, die Initiative zu ergreifen und die Führung zu übernehmen. Allerdings sei sie seit Jahren Single und erwarte dennoch in Fragen der Partnerschaft, dass ein Mann sie anspreche.

      • „Wenn ich nichts übersehen habe, steht in dem Artikel nichts über einen Kontaktversuch ihrerseits.“

        Sie schreibt:

        „Ich glaube, seitdem es Tinder und die ganzen anderen Apps gibt, haben es die Männer einfach nicht mehr nötig, ihren Mut zusammenzunehmen und Frauen direkt anzusprechen. Die sitzen in der Bahn und tindern, auch wenn ihnen eine coole Frau direkt gegenübersitzt.“

        Also die Männer machen genau das was die Autorin auch macht, aber ein Problem ist es eben nur wenn Männer das machen.

        Wein trinken, Wasser predigen…

        Btw.: Ich habe Tinder immer als eine Börse für schnellen Sex verstanden. Warum lese ich immer wieder Texte von Frauen die nur auf Tinder nach einer festen Beziehung suchen. Einen Männermangel wird es auch auf den anderen Partnerböersen nicht geben.

        • >>“Also die Männer machen genau das was die Autorin auch macht, aber ein Problem ist es eben nur wenn Männer das machen.“

          Richtig. Weil sie ein Problem hat, müssen sich alle anderen ändern. Mehr noch: Ihr Problem kann nur gelöst werden, wenn sich alle anderen ändern.

          Prinzessin at its best.

        • „Einen Männermangel wird es auch auf den anderen Partnerbörsen nicht geben.“

          Parship macht derzeit in Hamburg eine massive Plakatkampagne. Geschätzt 7 von 8 Plakaten zeigen eine Frau.

          Wenn sich das Konzept nicht geändert hat, müssen sowohl Männer als auch Frauen Geld für den Dienst zahlen, addressiert werden aber in erster Linie Männer.

          Sollte es doch eine Männerknappheit auf seriösen, kostenpflichtigen Seiten geben?

      • >>“Sie erwartet einfach, vom Traummann angesprochen zu werden.“

        Nja, das kann ich ja verstehen.

        Mir geht es um was anders:

        Was würde denn die Autorin denken, wenn ein „mittelhässlicher“ Typ Anfang Dreißig ohne gefestigten Job einen Artikel schreiben würde:

        „Ich bekomme nur Abfuhren von Frauen die ich anspreche, warum will mich keine?“

        Ebend. Man würde sagen: Get a Job! Pflege dich! Mach Sport! Niemand würde das Verhalten von Frauen problematisieren:

        Weibliche Jammerei ist gesellschaftlich akzeptiert, wird präsentiert und ostentativ in die Gesellschaft geschrien. Und immer wieder garniert mit Verhaltensanweisungen an Männer:

        Findet mich attraktiv! (Mit 159 Kilo)
        Befördert mich! (Mit meinem Kunstgeschichtestudium)
        Kümmert euch um den Haushalt! (Mit meinem Halbtagsjob)
        Sprecht mich an! (Warum eigentlich!)

        Diese Litanei und Jammerei nervt nur noch.

        Sogenannte Klassefrauen…

      • In diesem Zusammenhang unbedingt lesen:

        „Singlefrau und Märchenprinz: Warum viele Frauen lieber allein leben“
        Jean-Claude Kaufmann
        2006

        Warum leben so viele Frauen allein?, fragt der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann. Er studierte Hunderte von Leserbriefen, die die Frauenzeitschrift Marie-Claire zu diesem Thema erreichten, zog statistische Erhebungen und wissenschaftliche Abhandlungen zu Rate. Den vielfältigen Ursachen, Bedingungen und Möglichkeiten fürs Single-Dasein spürt er in dieser klugen, verständlich geschriebenen Untersuchung über das Alleinleben nach.

        https://www.amazon.de/Singlefrau-M%C3%A4rchenprinz-Frauen-lieber-allein/dp/344215362X

        Der wesentlichen Grund für das Alleinsein vieler qualifizierter Frauen läßt sich mit einem Zitat aus dem Buch verdeutlichen: „Ich bin wirklich nicht ungeduldig – aber ich finde schon, der Märchenprinz läßt mich sehr lange warten!“

        Das trifft ziemlich genau jene Einschätzung, die oben in Euren Beiträgen schon zur Sprache gekommen ist. Der Autor Kaufmann ist übrigens voller Verständnis und Sympathie für die leidenden Single-Frauen. Er merkt gar nicht, was er für ein ungeheuer negatives Bild von modernen Frauen zeichnet.

      • „Mein Fazit: In vielen Jahren wird man meine Leiche in meiner kleinen Single-Wohnung finden, weil die Nachbarn im Hausflur einen strengen Geruch vernommen und die Polizei alarmiert haben. Tröstlich daran ist einzig die Gewissheit: Ich werde mit diesem Schicksal bei Weitem nicht alleine sein. “

        Da wirste alleine sein!
        1) Mich wird eine süße knackie 23 jährige (irgendwas) auffinden, wenn sie zur Massage kommt.
        2) Es wird eine große Wohnung sein.

  4. „Liberal Manifest Destiny Not Happening“
    http://www.parapundit.com/archives/010095.html
    „Some secular liberals think there is a single right set of liberal values that everyone in the world will some day embrace. Some call this liberal universalism. But my favorite phrase to describe this is liberal manifest destiny. It seems to capture the idea better. In the 19th century manifest destiny was the idea that the USA was destined to rule north America coast-to-coast. This was a triumphant, expansionist, and justifiably confident view of America since its advocates actually won. Today’s liberals and progressives believe their values are destined to sweep the world and the more hawkish among them (e.g. George W. Bush and Hillary Clinton) willing to use military force to achieve their manifest destiny.
    The problem is that today’s liberal manifest destiny is not so destined to succeed. Liberalism even seems to be going into retreat for a number of reasons including varying degrees of rejection of liberalism by other civilizations, most notably the Islamic realm. Samuel Huntington, in his Clash Of Civilizations, argued that liberal universalism was a cause of conflict between the major world civilizations because liberalism isn’t really universal in appeal. […]
    Why has the Left gotten so crazy with safe spaces, microaggressions, and political correctness? Are they aware they do not make sense? Razib Khan argues they know they aren’t making sense but see their absurd arguments as boosting their power and increasing their odds of victory. The cultural Left do not pretend to be liberal any more and we are watching The Ending of the Liberal Interregnum. This makes the use of the term „liberal“ problematic. With a rising fraction of the Left no longer like 20th century welfare state liberals, let alone like 19th century classical liberals, terms like cultural Left and cultural Marxism seem potentially useful. Also, progressives as a separate sort of creature from liberals also seems to make more sense.
    The failure of communist economic systems and the growing success of capitalism damaged the Left’s faith in their own Marxist manifest destiny. But they did not want to just give up. So they shifted tactics and strategy. With reason no longer on their side they responded by attacking the Enlightenment and reason. They promoted philosophers who attacked the Enlightenment. Political correctness is a manifestation of this, an attempt to assert power by defining what is morally legitimate to say and therefore control which policy options are morally legitimate.“

  5. Auf kleinerDrei analysiert eine Frauisierte die (englischsprachige) Manosphere
    http://kleinerdrei.org/2016/12/ueber-die-online-radikalisierung-weisser-junger-maenner/

    Sie kommt nicht auf den Punkt, schafft es aber immerhin, ein paar Konzepte zu benennen (alpha/beta, Hypergamie, etc.). Schröcklich: Die jungen Männer radikalisieren sich in den eigenen 4-Wänden, online – nicht auf Parteitagen der Republikaner oder beim KKK.
    Man muss wohl mehr zensieren. Am Gunna-Werner-Institut trafen sie sich gerade, um neue juristische Möglichkeiten zu diskutieren: http://www.gwi-boell.de/de/2016/12/16/auf-dem-weg-zur-verbandsklage-digitale-gewalt-ist-kein-kavaliersdelikt

    • Ich finde den Artikel sehr interessant.

      Natürlich ist wichtig zu bemerken, dass seine unausgesprochene Schlussfolgerung ist:
      §5: Eine Online Zensur WIRD stattfinden.

      Interessanter finde ich ihr Scheitern. Sie liest 3(!) Jahre in der manosphere und macht 0(!) Fortschritte im Verständnis, was die Männer dort umtreibt. Über ein paar halbherzige Strohmänner kommt sie nicht hinaus.

      Spannend ist das wegen des Spiegeleffekts:
      Ihr fehlen schlichtweg die Denkstrukturen, um sich in Männer hineinzuversetzen.

      Ich verstehe Feministinnen auch nicht. Welche Defizite hindern mich daran?

  6. http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-1126394.html

    Der U-Bahn Treter ist gefasst. Zielfahnder schnappten ihn in einem Bus. Damit geht eine fast zwei Wöchige intensive Fahndung in Deutschland und Bulgarien zu Ende.

    Mehrere Polizisten und Europol haben ermittelt. Der Fall hatte bundesweite Aufmerksamkeit und Empörung generiert. Die Einsatzkosten dürften einen fünfstelligen Betrag überschritten haben.

    Ich habe damit kein Problem. Aber denkt an diesen Fall, wenn euch demnächst eine Feministin erzählt, dass Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft normalisiert und unsichtbar gemacht wird.

    • *Aber denkt an diesen Fall, wenn euch demnächst eine Feministin erzählt, dass Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft normalisiert und unsichtbar gemacht wird.*

      Und denkt an Donald Trump, wenn euch demnächst ein Antifeminist erzählt, dass Vorwürfe sexueller Belästigung die Karrieren und das Leben von Männern zerstören. ^^

      • >>“Und denkt an Donald Trump, wenn euch demnächst ein Antifeminist erzählt, dass Vorwürfe sexueller Belästigung die Karrieren und das Leben von Männern zerstören. ^^“

        Duderte wurde sogar trotz Mordgerüchten gewählt.

        Wahlen sind nicht vergleichbar mit Karrieren in der freien Wirtschaft. Stünde Trump in einem Dienstverhältnis, die Mitschnitte aus dem Bus hätten ihm natürlich seine Karriere gekostet.

        Dienstverhältnisse wie beim Tim Hunt z.B. Oder Horst Arnold…in der Politik macht auch ein Schläger wie Lutz Bachmann „Karriere“. Will sagen: Nicht nur Vorwürfe sexueller Belästigung können bei Politikern konsequenzlos bleiben…

        ^^

        • Ich will auch nicht allen Frauen die Intelligenz absprechen.

          Tatsächlich bin ich mir nicht einmal sicher, ob nach meiner Wahrnehmung von „intelligent“ mehr Männer als Frauen unter diese Kategorie fallen, auch wenn es wohl so ist.

        • Bestimmt gibt es auch jede Menge strunzdumme Trullas. Feministas würde ich dagegen sogar eher zu den 50% Intelligenteren zählen.

          Es kann aus der individuellen Situation der Frau heraus durchaus zielführend sein, „feministische“ Positionen zu vertreten.

        • > dann formulierst du sehr ungünstig
          Das mag durchaus sein

          „Menschsein“ muss man irgendwie mit Leben füllen. Ohne dieses ist der Begriff eher inhaltsleer.

          Für mich ist die Komponente des „vernunftbegabten Wesens“ zentral, dann (und nur dann), wenn ein menschenswürdiges und menschliches Handeln dazugehört..

          Würde man nun die Frage, ob mehr Männer oder mehr Frauen eher vernunftbegabt sind, untersuchen, dann würde man – wohl auch (schwach?) korelierend mit der Intelligenzverteilungskurven aus Deinem Link oben – vermutlich eher eine Tendenz ableiten, dass die Frage in Richtung Männer beantwortet werden müsse.

          Da ohne dieses Potential (der Fähigkeit zur Vernunft) auch das Handeln hinterherhinken muss, würde ich als Arbeitshypothese aufstellen, dass die entsprechende Kombination auch mit korrelliert. (Was letztlich die Hypothese ist, dass die „Vernunftfähigkeit“ nicht invers mit entsprechendem Handeln korelliert)

          In diesem Sinne würde ich – provokant – sogar mich dazu hinreißen lassen, dass (viele) Frauen (eher) weniger „vollwertige“ Menschen sind.
          Das ist (für mich) aber (natürlich!) keine Aussage über unsere Menschenrechte und unseren Wert als Mensch.

          P.S Aus meiner Wahrnehmung würde ich Menschen mit kognitiven Fähigkeiten ab dem Durchschnittswert nicht „intelligent“ nennen. Für dieses Attribut erwarte ich Fähigkeiten, die – sofern die Psychologen mit ihren IQ Messungen sinnvolle Aussagen treffen können – mit einem deutlich höherem IQ korellieren werden.

          Dann ist zwar die Aussage, dass Männer intelligenter als Frauen wären (die ich nicht tätigte) Humbug, allerdings ist dann die Aussage, dass es mehr intelligente Männer als Frauen wahrscheinlich zutreffend, sofern man die „intelligent“ mit einem ausreichend hohen IQ definiert und korelliert.

          Entsprechend ist der Verweis auf Nicht-Intelligente (insb. im Sinne von eher Dummen) dann aus meiner Sicht wenig relevant (vor allem weil die Unterschiede ab ca. IQ 90 beginnen, was afaik (teils) als geistig behindert eingeordnet wird)..

          PPS
          Letztlich ging es in meinem ersten Post aber nur darum, dass ich einen aus meiner Sicht doofen Post mit einem doofen Post trollen wollte 🙂

      • Und denkt an Donald Trump, wenn euch demnächst ein Antifeminist erzählt, dass Vorwürfe sexueller Belästigung die Karrieren und das Leben von Männern zerstören. ^^

        Das stammt aus einem auf Twitter sehr erfolgreichen Tweet. Und ist auf so vielen Ebenen perfide.

        Zum Einen, weil es ja unzählige Beispiele dafür gibt, dass es eben sehr wohl so ist.
        Wenn überhaupt, ist gerade Trump die große Ausnahme, der Ansatz eines Paradigmenwechsels. Denn Trumps Erfolg basierte im wesentlichen auf einer Trotzreaktion auf politische Korrektheit, also die in den Augen der Wähler mittlerweile zu mächtig (!) gewordenen Mechanismen, die u.a. solche Vorwürfe bewirken.
        Daraus, dass Trump als erster Kandidat der Geschichte quasi „immun“ gegenüber den Abwertungen und Sanktionen des Mainstreams schien und daraus eine Underdog-Story machen konnte die ihn ohne jegliche Kompetenz ins Amt hievte, nun zu schließen, dass diese Mechanismen nicht existieren würden, ist schon besonders bescheuert.
        Als würde man am Tag der französischen Revolution sagen, dass der Adel doch offensichtlich gar nicht privilegiert sei.

        Es ist ja bereits so vielsagend , dass die härtesten Bandagen, die im Präsidentschaftswahlkamf (gegen beide Kandidaten!) eingesetzt wurden, eben jene „Vorwürfe sexueller Belästigung“ waren. Und das durchaus nicht mal ohne Erfolg. Auch Clinton hat unter den Vorwürfen gelitten, die nicht mal direkt gegen sie, sondern gegen ihren Mann gerichtet waren. Die Vorwürfe haben sich also ein Stück weit gegenseitig neutralisiert und mit dazu beigetragen, dass Clinton und Trump als die unbeliebtesten Kandidaten in die Geschichte eingehen.

        Und selbst Trump hat dieser Vorwurf ja auch massiv Stimmen gekostet, ohne Frage! Kein anderes Ereignis hat seine Werte mehr zum Einsturz gebracht, als diese Story. Das heißt selbst unter den 50% potentieller Trump-Wähler, den „Rassisten“ und Sexisten“ also, hat er durch diesen Skandal heftig eingebüßt, bei den Polls an die 10% verloren. Ohne das hätte er wohl einen Erdrutsch-Sieg gehabt.
        Bei all dem, was er sich an offenkundigen Defiziten und Skandalen leisten konnte (ich muss das hoffentlich nicht aufzählen), ist es der Vorwurf, der am meisten haften geblieben ist. Bis heute ist das das erste, mit dem Trump national und international charakterisiert wird, wenn man ihn kritisieren will. Nicht etwa, dass er Behinderte nachäfft, Muslimen die Einreise verbieten will, mit Putin sympathisiert. Von allen 538 Dingen, die man Trump vorwirft, scheint es am schlimmsten zu sein, dass er vor 10 Jahren in einem informellen Bro-Gespräch ein paar Anzüglichkeiten von sich gab. Was sich letztlich auch negativ auf diplomatische Beziehungen und damit die globale Stabilität negativ auswirkt und auswirken wird (siehe Merkels peinliche Belehrung zu Menschenrechten, die sie offensichtlich innenpolitisch aufgrund Trumps Image für nötig hielt).

        Und das ist das beste: sie sind ja schlicht gelogen! Trump hat nie mit „Belästigung geprahlt“. Only_me hat es ja oben schon – im Gegensatz zu fast allen Medien – richtig zitiert: „they LET you do anything, when you’re famous“. Er sprach also nie von Handlungen, die auch nur eine Frau nicht gewollt habe. Daraus machten dann hysterische JournalistInnen sexuelle Belästigung oder gar „Assaults“.

        Man kann besagten Tweet also nur als den Unmut darüber deuten, dass die altbekannte Masche, Männer mit erfundenen Belästigungsvorwürfen zu Fall zu bringen, einmal nicht ganz so effektiv funktioniert hat.

    • 2 Beobachtungen zum U-Bahn-Treter noch:

      Solche ekelhaften Taten begehen sicherlich fast ausschließlich Männer. Aber:
      Der Mann ist nicht nur mehrfach vorbestraft, sondern auch verheiratet und dreifacher Familienvater. Leider sorgen Frauen mit großer Zuverlässigkeit dafür, dass solche Arschlöcher sich fortpflanzen.

      Die Begleiter und Freunde dieses Assis wurden ebenfalls festgenommen und logischerweise direkt wieder freigelassen, da nichts gegen sie vorlag. Hätte der Typ die Frau nicht die Treppe runtergetreten, sondern ihr lediglich im Vorbeigehen einen Klaps auf den Po gegeben, hätten die Begleiter sich hingegen nach der Sexualstrafrechtsreform strafbar gemacht (Belästigung aus einer Gruppe heraus).
      Welch himmelsschreiende Idiotie.

        • Habe ich mich auch schon gefragt, ob das eine Rache oder so war, bzw. ob es eine Vorgeschichte gibt. Muss aber nicht sein, vielleicht hatte er schlechte Laune oder sie erinnerte ihn an jemandem.

          Witzig ist der Hinweis von Danisch, dass es den Bulgaren nicht gefällt, wenn Zigeuner als „Bulgaren“ bezeichnet werden. Ich warte darauf schon lange, denn ich habe Bulgaren als Kollegen und die sind ganz heftig das, was man in Deutschland „antiziganistisch“ nennen würde. Sie hassen die Roma.

          Das war mir immer schwer verständlich, Romas treten in Deutschland ja kaum auf. Aber dort haben die eigene Dörfer und naja, sind wohl tatsächlich problematisch im Umgang und sehr sehr fruchtbar (etwa Verzehnfachung seit den 1950igern). Aus deutscher Sicht sieht deren Lebensstandard wie „Diskriminierung“ aus, tatsächlich ist aber schon der Ostblock daran gescheitert die zu integrieren. Sie sind halt eine eigene und sehr hartnäckige Kultur und die Bulgaren sind selbst zu arm, um diese Gruppe sozial durchzufinanzieren. Das mag man hier nicht so richtig wahrnehmen, es passt nicht zu den linken Klischees.

          Man hat da in Deutschland ja schon bei der EU-Osterweiterung ordentlich aneinander vorbeigeredet (die bulgarischen „Fachkräfte“, erinnert sich noch jemand?). Die einen meinten Zigeuner und trauten sich nicht es zu sagen, die anderen stellten sich einfach dumm (die nicht-Roma-Bulgaren habe ich tatsächlich als sehr zivilisierte, gebildete Leute kennengelernt, allerdings nicht repräsentativ).

      • „Leider sorgen Frauen mit großer Zuverlässigkeit dafür, dass solche Arschlöcher sich fortpflanzen“

        Mag sein, aber bei Roma weiß man nie genau, die haben auch Zwangshochzeiten und verkaufen auch Frauen untereinander:

        https://broadly.vice.com/de/video/braeute-zu-verkaufen-bulgariens-kontroverser-jungfrauenmarkt

        http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Uebersicht/Verkaufte-Braut-und-verbannter-Schwiegersohn

        Die „Arschlöcher“ sorgen halt idR schon selbst dafür, dass sie überleben.

  7. Dazu von anderer Stelle ein nachdenklicher Beitrag zu einem Spiegelbeitrag, den ich sehr treffend finde:

    Tja Mädchen…Das habt ihr jetzt von eurem Feminismus!

    T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 17. Dezember 2016, 11:17 (vor 20 Stunden, 27 Minuten)

    Ich frage mich selbst, ob es ein häßliches Gefühl ist, das mich diesen Artikel schreiben läßt. Nämlich die Schadenfreude.

    Nun, ich muß sagen, daß ich zur Zeit meiner großen Niederlagen vor Gericht (in Zusammenhang mit einem Sorgerechtsstreit, sodann wegen angeblicher häuslicher Gewalt, ja angeblicher Volksverhetzung) immer aufgeatmet habe, wenn auch „die Gegenseite“ einmal schlecht weggekommen ist. Aber das alles ist nunmehr Vergangenheit. Sicher habe ich noch Spuren dieses Ressentiments in mir, aber ich strebe an, diese völlig zu überwinden. So will es auch mein christlicher Glaube.

    Bedenken wir: Die meisten Weiber sind keine Feministen, sehr wohl aber Opfer des Feminismus. Der Feminismus hat uns alle gleichermaßen verraten. Das kommt auch in dem „Spiegel“-Beitrag zum Ausdruck, aus dem ich nachfolgend zitiere.

    Seit drei Monaten bin ich nach über sieben Jahren Beziehung wieder Single. Obwohl ich selbst den Schlussstrich gezogen habe, [Anmerkung von trel: Hier täte eine Selbsthinterfragung not] ist der erste Schreck natürlich groß: Die erste Nacht im leeren Bett, der erste Abend allein vor der Glotze, Fertiggerichte, ein Teller, eine Tasse.

    Als ich jedoch nach einigen Wochen aus meinem Schneckenhaus der Trauer krieche, ist der nächste Schreck umso größer: Ich hatte ja keine Ahnung, wie furchtbar anstrengend das Leben als Single geworden ist. Die wahre Liebe begegnet einem zufällig und im analogen Leben, dachte ich immer. Da werden Blicke ausgetauscht, man kommt sich langsam und mit angemessener Schüchternheit näher und schließlich keimt die erste zarte Knospe der Liebe auf. […]

    Ist sie vielleicht nicht hübsch genug? Das allein wird es wohl nicht sein:

    Ich frage die auffallend hübsche Mädels-Clique meiner Single-Freundin Cora, die gern über Clubs, Männer und Tinder reden, ob sie denn nicht auch häufig einfach so jemanden kennenlernen würden. Alle verneinen. „Ich wurde ewig nicht mehr auf offener Straße angesprochen“, sagt Cora. „Ich glaube, seitdem es Tinder und die ganzen anderen Apps gibt, haben es die Männer einfach nicht mehr nötig, ihren Mut zusammenzunehmen und Frauen direkt anzusprechen. Die sitzen in der Bahn und tindern, auch wenn ihnen eine coole Frau direkt gegenübersitzt.“ Die anderen nicken.

    Über die tieferen Gründe macht sie sich keine Gedanken. Immerhin versucht sie es nun selbst mit „Tinder“. Doch das bringt ihr nix:

    endeten Unterhaltungen einfach so. Nach stundenlangem Hin- und Herschreiben kommt keine Nachricht mehr zurück. Zudem werde ich ständig gefragt, in welchem Bezirk ich wohne – und zwar offenbar nicht aus Neugierde, sondern aus Bequemlichkeit: Ist mein Wohnort mehr als fünf Kilometer entfernt, haben viele schon gar keine Lust mehr weiterzuschreiben.

    Sie fragt sich, warum es nicht klappt. Daß das begründungslose Einen-Schlußstrich-ziehen (siehe oben) ursächlich sein könnte, das erwägt sie freilich nicht. Doch unter den Antworten, die sie sich selbst gibt, ist wie beiläufig auch diese eingestreut:

    Oder sitze ich auf einem zu hohen Ross?

    Das könnte die richtige Antwort sein. Der Feminismus hat ja die Frauen angeblich befreit, ihnen die Würde und ihr Selbstwertgefühl „zurückgegeben“. Wirklich? Gewissen Individuen, die eigentlich Männer in Frauenleibern sind, irgendwie schon. Der große Rest wurde verführt und instrumentalisiert, im Kalkül, mithilfe eines aufgewiegelten Feminats „das Patriarchat“ zu zerschlagen. Doch das unangenehme Ergebnis ist ein grundsätzliches männliches Mißtrauen, ja ein sehr gesundes männliches Risiko-Bewußtsein. Man fragt sich: Frauen auf der Sprache ansprechen – um nachher als Belästiger beschuldigt und verhöhnt zu werden?

    Mädchen, ihr müßt jetzt reparieren, was eure großen Schwestern zerstört haben. Ihr müßt, wenn ihr geliebt werden wollt, auf die Männer zugehen und sie überzeugen, daß ihr sie nicht als Zeugungsmaschinen und Zahlväter mißbraucht. Und auch nicht die anderen Gesetze zu eurem Vorteil ausnutzen werdet, die Männer auf Abstand halten: das Gewaltschutzgesetz, das Gesetz zur Vergewaltigung in der Ehe, alles angeblich zu eurem Schutz, in Wirklichkeit in einem ganz anderen, menschenfeindlichen Interesse. Die sexuelle „Selbstbestimmung“, die ihr wolltet, habt ihr gekriegt. Oder wolltet ihr etwas Anderes? Habt ihr jetzt erkannt, daß „sexuelle Selbstbestimmung“ soviel wie sexuelle Selbst-Isolation bedeutet?

    Viel Glück, ehrlich, aus dem Herzen gesprochen!

    trel

    soweit das Zitat, besonders den letzten Absatz find ich gelungen.
    Es ist ein großes Problem vieler Frauen, das sie geliebt werden wollen, aber wenig in der Lage sind Liebe zu geben bzw. dem Irrtum unterliegen das Beine breit machen schon mit Liebe geben gleichzusetzten ist, da unterschätzen sie die emotionale Dimension von vielen Männer gewaltig.

    • Wenn 80% der Frauen sich für die selben 20% der Männer interessieren, dann gehen – Monogamie vorausgesetzt – 60% der Frauen leer aus.

      Ich kann mir zwar vorstellen, dass diese Mathematik für 80% der 28-jährigem Frauen zu komplex ist.

      Vermute als Grund für die Misere der Entzwanzigerinnen aber trotzdem eher, dass die meisten die Änderungen im Marktwert nicht verstanden haben und nicht kapieren, dass sie weit außerhalb ihrer Liga fischen.

      „Wo sind bloß all die Männer, die genau so toll sind wie ich?“ – „Da drüben, in der von dir ignorierten Menschenmenge.“

  8. „Gewalt von Frauen gegen Männer kommt also vor. Dass aber die Hälfte der Fälle auf das Konto von Frauen gehen soll, das glaube ich nicht.“ (Kristina Schröder). „Nur weil man die Lohnlücke erklären kann, heißt das noch nicht, dass man sie akzeptieren muss.“ (Manuela Schwesig). „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.“ (Ursula von der Leyen). „Wenn Männer keine Gewalt anwenden, brauchen sie auch keine Zufluchtsorte.“ und „Gewalt gegen Frauen ist das, was Frauen als Gewalt empfinden.“ (Christine Bergmann).

    Die Unvoreingenommenheiten in Person, unsere Alles-ausser-Männer-Ministerinnen.

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum sind dann die, die ihn verfechten, nicht in der Lage, ihre Positionen mit Argumenten zu verteidigen, sondern müssen Menschen, die sich für Männer einsetzen, eine rechtsgerichtete Gesinnung unterstellen, sie beschimpfen, verunglimpfen, verteufeln, verleumden, pathologisieren, kriminalisieren und ihnen die Worte im Mund umdrehen? Warum fordern sie Männer gern auf, über ihre Gefühle zu reden, um sie anschließend mit Sprechverboten, Trillerpfeifen und Randale daran zu hindern, sobald Männer genau das tun?

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum reden dann die, die ihn verfechten, so verächtlich über Jungen und Männer (auch hier, hier, hier, hier, hier und hier) bis hin zum genüsslichen Suhlen in Tötungsfantasien und werten alles Männliche ab, während sie Frauen idealisieren und noch die letzte Lächerlichkeit zu einer Überlegenheit der Frau stilisieren?

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum sind dann die, die ihn verfechten, der Meinung, dass Unschuldsvermutung (auch hier), Wahlrecht (auch hier), Redefreiheit oder generell Rechtstaatlichkeit für Männer nicht oder nur eingeschränkt gelten sollen?

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum sind dann die, die ihn verfechten, nicht bereit, Männern zuzuhören und herauszufinden, was Männer wollen, sondern stülpen ihnen lediglich weibliche Vorstellungen über oder projizieren ihre Klischees und Frauenfantasien auf Männer?

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum messen dann die, die ihn verfechten, Männer und Frauen mit zweierlei Maß, ob es um getrennte Rechnungen geht oder um die Ermordung von Kindern, um Amokläufe (auch hier, hier und hier), sexuelle Gewalt oder genitale Selbstbestimmung, um Wehrpflicht, Sextourismus (auch hier und hier) oder generell um das Unsichtbarmachen männlicher Opfer?

    Wenn der Feminismus so edel ist und nur das Beste für Frau und Mann will – warum haben dann die, die ihn verfechten, keinerlei Empathie für entsorgte Väter, für misshandelte, ausgebeutete, verleumdete oder unschuldig ins Gefängnis gebrachte Männer, für gedemütigte oder genitalverstümmelte Jungen?

    Haufenweise im Text untergebrachte Links findet ihr hier:

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2016/12/vom-wert-des-zweifels.html

    Eine generelle Leseempfehlung von mir für diesen Blog.

    • Passend dazu:

      You seem to be viewing feminism and antifeminism/men’s rights activism as simply two sides of the same coin (…) . To me this is akin to viewing racism/anti-racism as simply two sides of the same coin. As having some kind of equivalence. I do not see MRAs anywhere trying to shut down feminist debates, setting off fire alarms, using violence and intimidation to try and stop people from attending. I do not see MRAs proposing that boys, and only boys, should be protected from ritual genital cutting. Or trying to stop feminist films being aired. I don’t see MRAs claiming that only men can be victims of DV, and that only men should be catered for. We do not have MRA chiefs of police establishing misandry as a hate crime, ignoring misogyny. We do not have an MRA chief public prosecutor pursuing a vendetta against women, setting targets for the prosecution of females. I do not see MRAs writing in mainstream news outlets, pieces headlined „why I hate women“ or „why it’s ok to hate women“ or „all women should be put in concentration camps“ or „why women should be reduced to one tenth of the population“. I do not see MRA student welfare officers tweeting #killallwomen or #killallwhitewomen. I do not see MRAs calling for men to be simply ‚believed‘ when they make arbitrary accusations against women, undoing hundreds of years of evidence-based jusrisprudence. In fact I have never seen or heard MRAs campaigning for anything other than equal protection under, and equal accountability before, the law, and equal social provision for their needs regarding health, education and housing etc.“

  9. Now you can get revenge on the guy who screwed you over! Dating app allowing women to secretly rate men on their looks, personality and commitment levels launches
    – Lulu invites women to review men by answering multiple-choice questions
    – Rating given based on women’s view on their commitment and appearance
    – Men say it’s actually just a humiliation app

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3127837/Now-revenge-guy-screwed-Dating-app-allowing-women-secretly-rate-men-looks-personality-commitment-levels-launches.html

    vs.

    ‚Cowgirl‘, ‚Gummi‘, and ‚a 6′: The crude ’sexual positions‘ and ‚rankings‘ male soccer players at Harvard gave their female counterparts in a ’scouting report‘
    – Men’s soccer team at Harvard created ’scouting report‘ for women’s team
    – The nine-page document including photographs and ranking of women
    – ‚Report‘ also featured sexual descriptions and positions for each player
    – Women were given offensive nicknames by members of the men’s team
    – One female player was referred to as ‚Gumbi‘ because of her ‚tooth ratio‘
    – Men’s soccer coach Pieter S. Lehrer said he was ‚disgusted‘ by the report

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3879852/Harvard-soccer-team-s-crude-scouting-report-women-revealed.html

  10. Der realexistierende Neoliberalismus:

    auch „Cronyism“ genannt.

    Es wird immer peinlicher offensichtlich, dass die „progressive Agenda“ einfach nur Herrschaftsinstrument ist. Praktisch das, welches sie paranoiderweise in der Aussenwelt sehen will, ganz vergleichbar mit „Sekten“.

    Auch diese religiöse Verklärung ist natürlich immer Kennzeichen von Herrschaft gewesen.

    Ob „Private Bank“ Hypotheken macht ist hier die naheliegende Frage, lol.

  11. Slavo plaudert aus dem Nähkästchen:

    Letzten Samstag auf der Weihnachtsfeier meiner Firma gewesen, in „leicht“ angeheitertem Zustand eine Kollegin angetanzt, deren Freund paar Schritte daneben mit dem Rücken zu uns stand, was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Er ist übrigens ebenso in unserer Firma. Sie hat das völlig hemmungslos über sich ergehen lassen, war nicht einmal im Begriff mich darauf hinzuweisen, was ein anderer Arbeitskollege für sie machen musste und mich kurz zur Seite bat mit folgendem Hinweis: „Sie hat einen Freund, halt dich von ihr fern, sie ist eine kleine Bitch der übelsten Sorte.“

    Gestern Abend nach dem Dienst dabei gewesen mich umzuziehen und nachhause zu gehen, sie hatte währenddessen noch ihren Dienst. Von irgendwoher kommt sie also in die Umkleide (Gott weiß woher sie wusste, dass ich früher aus hatte), die Männer und Frauen gleichermaßen verwenden, und wollte mit mir über den Vorfall „sprechen“.

    Das Gespräch verlief ungefähr so:

    Ich: „Wie lang bist du eigentlich mit ihm zusammen?“
    Sie: „Seit zwei Jahren. Ich habe gestern lange darüber nachgedacht, dass wir so miteinander getanzt haben. Ich mag es nämlich wenn man mich beim Tanzen etwas härter anpackt.“

    Dachte ich mir so „Ooookkkkkkk, scheiß drauf, flirt mit ihr“.

    Ich: „Mache ich auch nur wenn es was zum anpacken gibt.“

    Sie lacht, und lässt daraufhin folgendes von sich, während sie sich gleichzeitig devot an die Wand anlehnt und so ein gespieltes trauriges Gesicht formt:

    „Manchmal wünschte ich mir ich hätte keinen Freund.“

    I shit you not. Das war ihre Aussage. Und ich stehe daneben, ziehe mir gerade meine Jacke an und denk mir meinen Teil. Irgendwann dann hab ich nichts mehr gedacht und hab sie einfach beinhart geküsst.

    Sie daraufhin: „Das darf niemand erfahren“.
    Blabla „ich bin ein verschlossenes Buch“ blablabla „Diskretion ist mein zweiter Vorname“ blabla. Als Abschiedsgruß ist sie dann nochmal über mich hergefallen.

    Ich muss ganz ehrlich sagen: Mir ist es vollkommen egal. Ich hab sie deshalb geküsst, weil ich am selben Abend bei der Weihnachtsfeier eine andere Kollegin geküsst habe, von der ich mich psychisch noch immer nicht erholt hab. Wie kann man so schlecht küssen? Das war ein gottverdammtes traumatisches Erlebnis der übelsten Sorte. PTSD-like.

    Was aber noch verstörender als diese Tatsache ist, ist die Nachricht auf Whatsapp, die ich daraufhin Stunden später bekommen hab. Selbsttäuschung bzw. Schönreden par excellence.

    „Ich sag jetzt mal folgendes: Küssen ist kein Betrügen :D“

    Einerseits hatte ich auf der einen Seite kurz meinen Spaß mit ihr.
    Andererseits halte ich mich absofort fern von ihr. Probleme sind zu 100% vorprogrammiert sollte ich mich weiter in die Scheiße reinreiten.

    Sie ist wirklich eine kleine Bitch.

  12. Jutta Dithfurth und Anita Sarkeesian. Hat wer die beiden schon mal in einem Satz genannt?

    Vgl:
    thunderfoots
    Anita Sarkeesian MASSIVELY violating tax exemption requirements!
    http://www.youtube.com/watch?v=vzJ_sczRpA8

    Breitenbergers
    Vorsicht Falle: Jutta Ditfurth in Nepper, Schlepper, Bauernfänger
    https://thinktankboy.wordpress.com/2016/12/16/vorsicht-falle-jutta-ditfurth-in-nepper-schlepper-bauernfaenger/

    Gemeinsamkeiten:

    „Darüber hinaus ist das besondere Verhältnis der Kapitalismuskritikerin zur Geldbeschaffung problematisch.“

    und auch:

    „nicht nur gruselig, sondern beinahe schon mitleiderweckend“

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