Selbermach Samstag 216 (10.12.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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49 Gedanken zu “Selbermach Samstag 216 (10.12.2016)

    • 2. Renate Künast wütet derzeit durch alle Medien, weil irgendeine Facebook-Seite angeblicher Patrioten ihr folgendes Zitat zuschreiben: „Der traumatisierte Junge Flüchtling hat zwar getötet, man muss ihm aber jetzt trotzdem helfen“.

      Davon ab, daß das Zitat völlig im Einklang mit unserem Rechtssystem (Sühne + Sozialisierung) steht, also nur bei ganz bestimmten Menschen Zorn erzeugt (die wohl durch Renate’s blosse Anwesenheit alleine schon steil genug gehen), ist es ein absoluter Witz, daß ausgerechnet Künast sich über Fake-News echauffiert. Künast (stellvertretend für die gesamte grüne Lifestyle-Linke) hat in ihrem Leben schon FakeNews produziert, als es noch kein Internet gab. Jüngst erst hat sie im Schulterschluss mit den Erfinderinnen der Fakenews – den Netzfrauen – für das Scheintribunal gegen Monsanto für Unterstützung geworben.

      Scheisse ist das. So.

  1. Einen Gedanken von Arne Hoffmann aus dieser Woche möchte ich noch einmal aufgreifen:

    Bei 3) geht es um das Thema Genitalverstümmelung und dass laut einem Bericht des HPD keine kritischen Stimmen zum Thema erwünscht waren.
    http://genderama.blogspot.de/2016/12/vermischtes-vom-8-dezember-2016.html

    „Die Botschaft, die deutsche Verantwortungsträger Zuwanderern derzeit zukommen lassen, lautet: Übergriffe gegen Mädchen und Frauen, selbst auf der Ebene bloßer Berührungen, stehen im Gegensatz zu unseren Werten und werden von uns in keiner Weise toleriert. Übergriffe gegen Jungen und Männer, selbst auf der Ebene radikaler Verletzungen, stehen mit unseren Werten in vollem Einklang und sind uns daher völlig schnuppe.“

    Das ist ein interessanter Spin, auf den ich bisher gar nicht gekommen bin. Sehr deutlich zu sehen war es diese Woche mit dem Video eines Mannes der eine Frau eine Bahnhoftreppe herunterstößt. Bei einem männlichen Opfer wäre das wohl kaum bundesweit in den Medien herumgereicht worden.

    • Und das Verrückte ist, dass diese Praxis weibliche Opfer (oder gleich Frauen an sich prinzessinnengleich) auf ein Podest zu stellen, „unser Frauenbild“ ist, was gegen „die Fremdlinge“ verteidigt werden soll.

      • Dieser Hype, diese absolute Frauenvergötterung ist es , was unserer Kultur langfristig den Untergang bringen wird. Ich habe nicht die Zeit das auszuführen, aber es begann ganz grob mit der Säkularisierung und Aufklärung, das an die Stelle Gottes und der Ständegesellschaft, die freie bürgerliche Gesellschaft treten sollte.
        Aber schon bald nahm eine Entwicklung ihren Lauf, die nun dazu geführt hat, das alles männliche schlecht ist, alles weibliche per se positiv. Dieses Narrativ ist so mächtig geworden, das es bis ins Unterbewusstsein eingedrungen ist, und so quasi sogar gegen den Willen eines Menschen dessen Denken beeinflussen kann.
        Wohin das führt vermag ich nicht zu sagen, ob am Ende eine Gesellschaft steht, in der der Mann völlig auf seine Funktion für die Wünsche von Frauen und eine von Ihnen dominierte Gesellschaft reduziert wird, ob es zu Rebellionen und einer Umkehr kommt. Wer weis, die Zeit wird es zeigen. Es wirkt ja noch ein zweiter Vektor, der wenig vom Bewusstsein beeinflusst wird, das allmähliche Kahlfressen des Planeten für die Konsumwünsche der Frauen und die daraus sich auch ergebenden Konsumanforderungen für Männer.
        Das das genetisch angelegt ist, ist klar. Ob es zwangsläufig zu solchen Fehlentwicklungen kommen muss, ich weis nicht, es werden ja Alternativen gelebt, von beiden Geschlechtern, fragt sich ob sie sich soweit durchsetzen, das sie zu einer Kraft werden, die die Gesellschaft verändert, bis jetzt sieht es wenig danach aus,

    • Er redet von auf der Ebene bloßer Berührungen, und genau darum ging es auch z.B. u.a. in Köln. Einige Berührungen gingen deutlich zu weit, aber viele waren einfch nur ein Griff an den Po z.B., wobei dann irgend etwas geklaut wurde.

      Ein Griff eines Mannes an den Po einer Frau gilt als absolut inakzeptabel, wogeEr redet von auf der Ebene bloßer Berührungen, und genau darum ging es auch z.B. u.a. in Köln. Einige Berührungen gingen deutlich zu weit, aber viele waren einfch nur ein Griff an den Po z.B., wobei dann irgend etwas geklaut wurde.

      Ein Griff eines Mannes an den Po einer Frau gilt als absolut inakzeptabel, wogegen das Beschneiden ohne Anästhesie von männlichen Säuglingen unter unsäglichen Qualen absolut akzeptabel ist. Das ist pervers. gen das Beschneiden ohne Anästhesie von männlichen Säuglingen unter unsäglichen Qualen absolut akzeptabel ist. Das ist pervers.

    • Muss schon sagen, mir erschien es auch besonders übel, dass hier ein Frau das Opfer war. Von einem Kerl hätte ich erwartet, dass er aufsteht und dem Typ auf die Fresse haut, von einer Frau eher nicht. Abgesehen davon, dass die Typen zu dritt waren.

      • ‚Muss schon sagen, mir erschien es auch besonders übel, dass hier ein Frau das Opfer war. Von einem Kerl hätte ich erwartet, dass er aufsteht und dem Typ auf die Fresse haut‘

        Brav ! so soll es sein, sehr gut konditioniert !
        Platz! Sitz! kopftätschel

        Nicht das es nicht im konkreten Einzelfall durchaus mal angebracht ist, genau so zu reagieren, aber diese Pawlowschen Reflexe sind genau das, was die Spirale der Gewalt in der Gesellschaft verursacht, Frauen als Zünder für Gewaltausbrüche, ein ernstes Problem.

    • Die Treppenschubser werden wohl von einigen versucht als Nazis darzustellen. Denen würde ich das auch zutrauen, aber auf den Fotos sehen die nicht so Nazi-mäßig aus.

      „Insbesondere in Facebook-Gruppen für syrische Flüchtlinge werden wirre Behauptungen aufgestellt, die tausendfach geteilt werden.

      Die dortige Lesart: Das Opfer der Attacke am U-Bahnhof Hermannstraße soll ein syrisches Flüchtlingsmädchen sein, die Angreifer eine Gruppe Nazis – so die Behauptung in den Gruppen „Tahrir Suri“ (Freiheit für Syrien) und „Deutschland aus unserer Perspektive“: „Vier Männer einer Neo-Nazi-Gruppe in Berlin attackieren eine muslimische Syrerin weil sie einen Hidschab (Gesichtsschleier) trägt“, steht dort auf Arabisch.“

      http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/schock-video-wilde-geruechte-um-das-opfer-das-sind-die-fakten

    • Gender ist ein Kontinuum, aber Bi ist alles oder nichts.

      Irgendwie gehört es dazu – radikalere, die sich von den anderen abgrenzen müssen – durch falsche Schotten. Das ist nicht „richtig“ bi. Kein SM. Kein Hacker. Kein …

      Ja, manchmal ist die die Begegnung mit Neuen anstrengend und kann zu Frustration führen. Das gehört aber dazu. Anstatt sich dem Prozess zu stellen, versuchen die Leute die anderen auszugrenzen – teilweise zu beschimpfen oder abzuwerten – Beim Zocken ist es dann n00b, Anfänger,… Dabei war jeder mal Anfänger und jeder hat unterschiedliche Voraussetzungen, … Dabei können nur neue Menschen eine Gemeinschaft am Leben erhalten und wer dort hineinpasst und sich wohlfühlt entscheidet die Zeit und keine Bewertung von „alten Hasen“.

      So eine ausgrenzende Haltung macht eine Gemeinschaft eher unangenehm – ist vielleicht auch eine natürliche Reaktion, um eine Gemeinschaft langsam wachsen zu lassen. Auf „Stammesebene“ funktioniert das – im Internet nicht mehr.

    • Das sexistische Auto-Kennzeichen ist Schuld, da es patriarchale Herrschaftstrukturen wiederspiegelt.

      Etwas mehr Verständnis für die gesellschaftstheoretische Herrschaftstypologie patriarchalischer systemimmanenter Strukturen der Andokratie hätte ich schon von Dir erwartet!

      Das sexistische Auto-Kennzeichen ist Schuld, da es patriarchale Herrschaftstrukturen hervorruft.

  2. via Genderama:

    Die Frage nach der geschlechtsspezifischen Gewalt gegenüber Männern spielt bei der Umfrage nur eine geringfügige Rolle. Während zwar anfangs noch die Frage gestellt wird, wie verbreitet denn die häusliche Gewalt gegenüber Männern sei und ob diese strafbar sein solle, spielen männliche Opfer in den folgenden Fragen weitgehend eine untergeordnete bis keine Rolle.

    https://www.heise.de/tp/features/Und-du-sagst-mit-meinem-Gefuehl-stimmt-etwas-nicht-3554808.html?seite=2

    Feministische Studien (! die tun eh schon alles um möglichst hohe Frauenopferzahlen zu bekommen) finden heraus das 2 von 3 Frauen in ihrem Leben noch nicht Mal geschubst wurden, aber das 1 von 3 Frauen IN IHRM LEBEN schon mal geschubst wurde ist ein riesiges gesellschaftliches Problem. Da müssen jetzt alle, vor allem die Männer aktiv werden.

    Währenddessen wird diskutiert ob Gewalt gegen Männer überhaupt etwas schlimmes ist…

    … hat sich jemand das mal genauer angeschaut? Wird sich diese Frage da wirklich gestellt?

      • Wir leben in einer Zeit in der Realität von Satire nicht mehr zu unterscheiden ist, daher auch die manchmal in sarkatischer Verdrehung eines Sprichwortes getane Äußerung:
        „Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst“

        Wobei es natürlich für die meist männlichen Verlierer sehr ernst ist.

  3. und nochmal Genderama:

    Der Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse macht sich große Sorgen über das unterschiedliche Lebensalter von Männern und Frauen. Doch nicht der erst seit dem 20. Jahrhundert bestehende Umstand, dass Männer durchschnittlich früher sterben als Frauen, beschert Direktor Arno Melitopulos schlaflose Nächte.

    Ihn stört, gemäß „Tiroler Tageszeitung“, nicht die kürzere Lebenserwartung der Männer, natürlich ebenfalls nicht, dass die Lebenserwartung von Frauen und Männern steigt. Dieser Kassenfunktionär sieht höchsten Handlungsbedarf, weil die Lebenserwartung von Männern schneller steigt als die von Frauen! In Zeiten der Gendermedizin ist das nämlich schlecht. Wo kämen wir denn hin, wenn Männer plötzlich dieselbe Lebenserwartung hätten wie Frauen? Sogar eine Tiroler Gebietskrankenkasse fühlt sich berufen, diesen „Missstand“ zu ändern.

    Obwohl Männer immer noch früher als Frauen sterben, sieht sich bizarrerweise der Direktor der TGKK tatsächlich berufen, „verstärkt den Fokus auf Frauengesundheit“ zu legen, das bedeutet faktisch mehr Gesundheitsleistungen für alle außer Männer.

    http://genderama.blogspot.de/2016/12/vermischtes-vom-10-dezember-2016.html

    Gab es da nicht auch mal einen Artikel in der Times oder so? Die armen alten Frauen müssen sich jetzt noch länger mit ihren nichtsnutzigen Männern abgeben. Dabei war das doch ihre Zeit.

    Es ist gerecht wenn Frauen mehrere Jahre länger leben wie Männer. Genau wie es nur gendergerecht ist wenn Frauen mehr verdienen wie Männer.

    Und weiter:

    Wie die Leistungen der Tiroler Gebietskrankenkasse für Männer aussehen, ist am Beispiel von Beinprothesen zu erkennen. Eine höheneinstellbare Prothese bietet wesentlich mehr Komfort und weniger Schmerzen. Doch die Kasse bezahlt diese teure Lösung nur Frauen. Männer bekommen die billige Variante, ohne Höheneinstellung. Der Direktor der verantwortlichen Kasse kümmert sich lieber darum, dass Männer beim Lebensalter nicht zu sehr aufholen, statt Gerechtigkeit zu schaffen.

    Typisch Patriarchat: Alles ist auf und für Männer ausgelegt…

    • Naja von so weißen Rittern erwarte ich nichts anderes, was mich erstaunt, ist die grenzenlose dackelhafte Toleranz mit der die meisten Männer ihre ständige Verarschung, Demütigung, Zurücksetzung, Benachteiligung.. ertragen.
      Es scheint mir wirklich so, das da beim „normalen Hetero“ irgendwas genetisch beim Selbsterhaltungstrieb abgeschaltet wird.

  4. Witches, Sluts, Feminists: Conjuring the Sex Positive Paperback – June 13, 2017 by Kristen J. Sollee (Author)

    “Like being deemed a witch hundreds of years ago, being presumed a slut today is cause for ostracism, abuse, and death.” . . . Archetypes of “witch” and “slut” have been used to police female sexuality and punish women; now, feminists are reclaiming them as positive affirmations. This book unearths the sex positive feminist legacy of the witch in art, music, politics, and popular culture, connecting the fictional witch we love to emulate and fear with real women, past and present.

    Kristen J. Sollee is instructor at The New School and founding editrix of Slutist, an award-winning sex positive feminist website.
    “Like being deemed a witch hundreds of years ago, being presumed a slut today is cause for ostracism, abuse, and death.” . . . Archetypes of “witch” and “slut” have been used to police female sexuality and punish women; now, feminists are reclaiming them as positive affirmations. This book unearths the sex positive feminist legacy of the witch in art, music, politics, and popular culture, connecting the fictional witch we love to emulate and fear with real women, past and present.

    Kristen J. Sollee is instructor at The New School and founding editrix of Slutist, an award-winning sex positive feminist website.“Like being deemed a witch hundreds of years ago, being presumed a slut today is cause for ostracism, abuse, and death.” . . . Archetypes of “witch” and “slut” have been used to police female sexuality and punish women; now, feminists are reclaiming them as positive affirmations. This book unearths the sex positive feminist legacy of the witch in art, music, politics, and popular culture, connecting the fictional witch we love to emulate and fear with real women, past and present.

    Kristen J. Sollee is instructor at The New School and founding editrix of Slutist, an award-winning sex positive feminist website.

    • Nur um mal wieder zu zeigen das nicht nur im Bereich der Genderstuides (Schneemänner sind rassistisch, weil weiß) ziemlicher Blödsinn produziert wird:

      Mit einer stupiden Prozentrechnung lässt sich innerhalb von wenigen Minuten zeigen das diese Konzept Bullshit ist, aber trotzdem finden sich dafür Unterstützer.

      Und leider macht Nathan „Solar frickin Roadways“ Fillion auch noch Werbung für diesen Mist. Der hat durch Serentiy und wie er sich dabei private benahm eigentlich einen ziemlichen Sympathiebonus bei mir… aber so einen dummen Bockmist zu unterstützen… Junge! Denk mal nach!

        • Ist mir nicht ganz klar: findest du die Solar Roadways gut? Ich vermute, die sind ebenso Bullshit wie die konischen Solarzellen, nur nicht so offensichtlich.

        • Solar Roadways sind genau so ein Bullshit. Wenn ein Auto über der Platte ist, produziert sie keinen Strom und mir wäre auch neue das die Dinge besonders widerstandsfähig sind – für den Fall das da mal ein 40-Tonner drüberrauscht.

  5. In aller Bescheidenheit:

    Das Schweigen der Lämmer*innen

    Wo bleibt der #Aufkreisch, wo sind die ‚Tugenden‘ des Feminismus geblieben – Und wer hat sich, aus welchen Gründen auch immer, total aus einer Debatte heraus gehalten, die dieses Land seit über einem Jahr bewegt?

    Ein paar Gedanken von mir über die Ruhe in den Reihen des Feminismus, dessen Grabesstille anlässlich der Ereignisse der vergangenen Monate – und welche Ursache(n) dies‘ u.a. haben könnte:

    https://emannzer.wordpress.com/2016/12/09/das-schweigen-der-laemmerinnen/

  6. Der Krieg der Männer gegen die Frauen

    […]

    Hamburg. Ein Mann betritt eine Bäckerei. Seine Frau arbeitet dort. Er lächelt, kocht sich Wasser für einen Tee, wie er sagt. Er nimmt das kochende Wasser, schüttet es seiner Frau ins Gesicht. Dann zückt er ein Messer. Sticht achtzehn Mal auf sein Opfer ein. Als sie im Todeskampf am Boden liegt, nimmt er sich noch Geld aus ihrem Portemonnaie, bevor er den Laden verlässt. Durch Glück überlebt die Frau.

    Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es herrscht ein Krieg der Männer gegen die Frauen. Scheinbar wahllos bewegen sich Männer wie Wahnsinnige durch die Landschaft um an nichtsahnenden, wehrlosen Frauen die grausamsten Verbrechen zu verüben. Manchmal sind es Beziehungstaten, bei denen wenigstens noch das Fünkchen eines Motives aufblitzt, ein winziger Anhaltspunkt der es dem fassungslosen Beobachter ermöglicht, sich das Unerklärbare zu erklären.

    Manchmal sind es keine Beziehungstaten. Übrig bleibt der pure Hass auf Frauen, gepaart mit einer Blutrünstigkeit, einer Willkür, einer rasenden Mordlust, die rational nicht erklärbar ist. Das muss aufhören, denkt man sich. Aber das wird es nicht. Die Gewalt ist allgegenwärtig. Erschreckend ist die Abgebrühtheit, mit der die Männer ihre Taten begehen. Sie lächeln. Gehen weg, aber flüchten nicht. Bleiben ruhig. Er ist ein irrationaler Gegner, dieser Mann. Er hat keine Forderungen, die man erfüllen könnte. Mit ihm ist nicht zu verhandeln. Hilflose Maßnahmen bleiben. Selbstschutz. Zivilcourage. Bald ist Silvester.

    http://www.ruhrbarone.de/der-krieg-der-maenner-gegen-die-frauen/136629

      • Vielleicht will er ja durch die Blume sagen „Frauen, bleibt am besten zuhause, die Welt da draußen ist zu gefährlich für Euch“?

        😉

        • Nach dem Artikel scheint er mir solcher Subtilität nicht fähig.
          Dass das das Resultat sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Niemand jagt Frauen so viel unnötige Angst ein wie Feministen.

        • only_me,

          was anderes bietet er ja in seinem Artikel nicht an („Hilflose Maßnahmen bleiben. Selbstschutz. Zivilcourage. Bald ist Silvester.“)

          Naja, wenn man den Satz im Kontext mit der Aussage davor liest („Er ist ein irrationaler Gegner, dieser Mann. Er hat keine Forderungen, die man erfüllen könnte. Mit ihm ist nicht zu verhandeln.“) dann hat er damit gerade noch rechtzeitig die Kurve vor der Volksverhetzung gekriegt… 😉

    • „Hamburg. Ein Mann betritt eine Bäckerei. Seine Frau arbeitet dort. Er lächelt, kocht sich Wasser für einen Tee, wie er sagt. Er nimmt das kochende Wasser, schüttet es seiner Frau ins Gesicht. Dann zückt er ein Messer. Sticht achtzehn Mal auf sein Opfer ein. Als sie im Todeskampf am Boden liegt, nimmt er sich noch Geld aus ihrem Portemonnaie, bevor er den Laden verlässt. Durch Glück überlebt die Frau.“

      Das muss ja eine furchtbare Furie gewesen sein, das sie so ein verhalten provoziert hat, der arme Mann ! Der braucht jetzt unser Mitgefühl und unsere Unterstützung, endlich hat er es geschafft sich gegen jahrelange Unterdrückung zu wehren.

      Oh! Entschuldigung, merke gerade, das ich hier was verwechselt habe mit den Geschlechterrollen.

      Die Frau hat aber nicht durch Glück überlebt sondern weil sie eine Frau ist, Frauen sind wie Katzen unglaublich zäh, es ist manchmal schwer sie richtig tot zu machen.

  7. Niemand besonderes, zumindest niemand mir bekanntes, aber ein Tweet, der tief und unglücklich seufzen lässt, weil er zeigt, wie verfahren das ganze dämliche Geschlechterzeug scheint:

    • Wo hast du das denn gefunden?

      Debra scheint ein sehr tiefgründiger Mensch zu sein.

      „Waking up 16 minutes before your alarm is legitimately the worst thing on earth.“

      „PERFECT DAY:
      Starter coffee.
      Secondary coffee.
      REAL coffee.
      Lunch coffee.
      Avoid a nap coffee.
      Twilight coffee.
      Night cap coffee.“

      Aber witzig ist sie, soo witzig

  8. Bearing ist wieder da. Ob er wohl zu gibt das er ein Idiot gewesen war, einen existierenden Cartoon-Bären fast 1zu1 als Avatar zu benutzen und sogar fast identische Merchandise-Aritkel zu verkaufen?

    Und die Manosphere macht gleich auf #freebearing – peinlich

  9. Ich hör mich grad durch die Maps of Meaning Vorlesungen von Jordan Peterson.

    Die Einführungsrunde von 2015 (m.youtube.com/watch?list=PL22J3VaeABQByVcW4lXQ46glULC-ekhOp&v=4tQOlQRp3gQ) rankt sich um ein Kinderbuch „Drachen gibts doch gar nicht“

    Der Hintergrund ist, dass Drachen symbolisch für das Unbekannte, Chaosstiftende stehen. In dem Buch wird ein Drache immer größer, bis das Kind die Eltern überzeugen kann, dass da wirklich ein Drache ist.

    Schön ist eine Rezension auf Amazon: „Wir sind begeistert! Unser Sohnemann, der von seinen Erstklass-Leseaufgaben („Lilli malt Lotta“ u.ä.) so gar nicht nicht angetan ist, hat sich geradezu auf dieses Buch geworfen – und es ruck-zuck alleine (naja, mit ein klitzekleinbisschen Hilfe)durchgelesen – er wollte einfach wissen, was es mit dem Drachen auf sich hat.“

    „Lilli malt Lotta“!

    Und Lehrerinnen KÖNNEN einfach nicht verstehen, warum Jungs nicht lesen mögen…

  10. Zum Thema Qualitätspresse:
    11.12.2016
    http://de.reuters.com/article/deutschland-niedriglohn-idDEKBN1400HR
    „einem Zeitungsbericht“ Tja welcher gleich?
    „Nach den Daten des Arbeitsministeriums steigt dem Bericht zufolge auch in Westdeutschland der Anteil der Niedriglohnempfänger. In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten habe ihr Anteil im Westen 2006 noch bei 16,4 Prozent gelegen, 2014 seien es bereits 18,4 Prozent gewesen. “
    Aha.
    Destatis:
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit/Dimension2/2_1_Niedriglohnquote.html
    „2010 bekamen 20,6 % der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Niedriglöhne. Damit verdiente jeder Fünfte brutto pro Stunde weniger als 10,36 Euro. Viel weiter verbreitet als im früheren Bundesgebiet waren Niedriglöhne in den neuen Ländern, wo 37 % der Erwerbstätigen einen Niedriglohn bekamen, im früheren Bundesgebiet waren es nur 18 %.“
    Mit anderen Worten: Bereits 2010 betrug der Anteil der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor 20%, also jedes fünfte Arbeitsverhältnis (! nicht Arbeitnehmer) war im Niedriglohnbereich angesiedelt. Dieser betrug 2010 10,36 Euro /h, lag also bereits über 10 Euro die Stunde.
    Und bereits 2010 lag der Anteil der Arbeitsverhältnisse in Deutschland W bei 18% wie in 2014 auch.
    Das bedeutet erst mal nix Dramattisches, denn vermutlich heißt dies, daß viele neue Arbeitsverhältnisse in diesem Lohnbereich zwischen Mindest und Niedriglohn entstanden sind. Die Tatsache, daß viele junge Menschen in diesem Lohnbereich arbeiten unterstützt diese Vermutung. Daß es viele Menschen gibt die dies als Haupterwerbsquelle haben ist natürlich bitter. Bildung hilft aber auch da.

    Nichtdestotrotz: Nichts aber auch gar nichts begründet den hier dargestellten Alarmismus. Einfache Recherche der Zahlen beim Destatis zeigt: Alles wie gehabt. Man findet noch nicht einmal die angeführte Mitteilung des Arbeitsministeriums: Es gibt sie dort nicht. Man fragt sich: Wer recherchiert überhaupt noch? Noch nicht einmal mit google?

  11. Eher zufällig sah ich diesen Interview-Ausschnitt mit Milo

    und klickte dann außerdem noch

    So he wants to try praying the gay away.
    Interesting.

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