Franziska Schutzbach et al.: Gewalt gegen Frauen beenden oder: Der böse Wolf und die sieben unschuldigen Geißlein

Dies ist ein Gastartikel von Mark Smith

Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach hat (mit einem Kollegen zusammen) wieder einmal zugeschlagen. In einem, nennen  wir es einmal einfachheitshalber, Manifest hat sie festgehalten, wie Gewalt gegenüber Frauen beendet werden kann. Leider fehlen jegliche belegbare Fakten, die das Narrativ wissenschaftlich erhärten würden.

Wer ist eigentlich das typische Opfer?

Der Titel des Manifest lautet: “Gewalt gegen Frauen beenden”.

Nun kann man sich gleich fragen: weshalb, wieso und warum soll allein Gewalt gegen Frauen beendet werden? Und nicht auch Gewalt gegen Männer? Gibt es irgendwelche vernünftige Gründe dafür, dass Gewalt gegen Männer nicht beendet werden soll? Gibt es vielleicht Gewalt gegen Frauen um ein Vielfaches häufiger als Gewalt gegenüber Männern? Ist mithin Gewalt gegen Männer ein Luxusproblem oder quasi kaum vorhanden im Vergleich zur Gewalt gegenüber Frauen und es somit gerechtfertigt ist, wenn nur Gewalt gegen Frauen thematisiert wird und beendet werden muss?

Die Autoren schreiben:

„Weltweit erfährt eine von drei Frauen physische oder sexualisierte Gewalt. Warum hört das nicht auf? Entscheidend ist das mangelnde Engagement der Männer.“

Interessant wäre natürlich zu wissen, woher diese Zahl stammt? Eine Quelle wird hierzu leider nicht angegeben. Und man weiß leider überdies nicht, was genau diese Zahl impliziert? Meint sie, dass weltweit 33% der Frauen einmal oder mehrere Male in ihrem gesamten Leben physische oder sexualisierte Gewalt erfahren haben? Aber: wie steht es diesbezüglich mit den Jungen und Männern? Wie häufig werden diese weltweit von Gewalt betroffen?

Einen gewissen Aufschluss über weltweite Gewalt, Unfälle und Verletzungen hinsichtlich der Häufigkeit bei Frauen und Männern gibt der Bericht der WHO aus dem Jahre 2014 (Injuries and violence: the facts 2014) Seite 11:

Auf 100.000 Einwohner gibt es demnach:

bei Mord: 11 Männer  und 3 Frauen als Opfer

bei Krieg: 3 Männer und 0,5 Frauen als Opfer

bei Suizid: 15 Männer und 8 Frauen als Opfer

Auch bei allen anderen Kategorien sind Männer häufiger Opfer als Frauen.

Ist Gewalt gegen Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit kaum ein Thema?

Die Autoren schreiben:

„Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird, sagte einst Jean-Paul Sartre. Jedes Jahr im November, am internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen, werden wir daran erinnert, dass Gewalt im Leben von Frauen und Mädchen tagein tagaus geschieht. Aber tagein tagaus wird die Gewalt erneut ermöglicht, weil sie von der Öffentlichkeit kaum beachtet, weil sie von vielen nicht für möglich gehalten wird.“

Woher wissen die Autoren, dass Gewalt davon lebt, dass die Anständigen Gewalt an Mädchen und Frauen nicht für möglich halten? Gibt es hierzu empirisch repräsentative wissenschaftliche Untersuchungen, die exakt das festgestellt haben? Oder ist das einfach ein „gefühlter Eindruck“ der Autoren? Und wird Gewalt an Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit tatsächlich kaum beachtet? Gibt es auch hierzu wiederum empirisch repräsentative wissenschaftliche Untersuchungen oder ist dies erneut der „gefühlte Eindruck“ der Autoren? Gibt es beispielsweise auch einen Aufschrei im Internet gegenüber Gewalt gegen Jungen und Männer? Welche Problematik wird vermutlich häufiger in der Öffentlichkeit und insbesondere in den Medien bzw. Leitmedien diskutiert: Gewalt gegen Jungen und Männer oder Gewalt gegen Mädchen und Frauen? Ich würde behaupten, dass Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen um ein Vielfaches mehr in der Öffentlichkeit thematisiert wird als Gewalt gegenüber Männern. Die Öffentlichkeit ist somit um ein Vielfaches sensibilisierter für Gewalt gegen Mädchen und Frauen als gegenüber Jungen und Männer.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Männer – neue Studien belegen kaum Unterschiede

Die Autoren schreiben:

„In der Schweiz werden pro Tag 17 Sexualdelikte gemeldet. Laut dem Triemlispital Zürich werden 39,4 Prozent, also zwei von fünf Frauen in der Schweiz mindestens einmal in ihrem Leben Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Ebenso häufig erleiden sie unerwünschte Annäherungen. 5,6 Prozent der Frauen werden mindestens einmal in ihrem Leben vergewaltigt und 6,8 Prozent haben eine versuchte Vergewaltigung erlebt. Die Zahlen besagen außerdem, dass Gewalt gegen Frauen in allen Milieus und Altersgruppen vorkommt, auch gibt es keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf Nationalität, Bildung und Einkommen.“

Interessant ist hier u.a. die angegebene Quelle. Weshalb man sich hier bei den Zahlen auf das Triemli-Spital abstützt, ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Hat das Triemli-Spital langjährige repräsentative empirische Studien durchgeführt oder weshalb weiß dies das Triemli-Spital so ganz genau?

Ebenfalls interessant wäre ein Vergleich von Männern und Frauen bezüglich Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Stephan Schleim hat vor noch nicht allzu langer Zeit auf Telepolis neuste Studien diesbezüglich referiert: Er kommt dabei zu folgendem Fazit:

“Medien und Politik zeichnen ein einseitiges wie eindeutiges Bild: Opfer sexueller Gewalt sind vor allem Frauen. Männer werden in der Regel als Täter dargestellt. Neue Studien widerlegen dieses Bild deutlich. Bei Untersuchungen in Chile und der Türkei gab es kaum Unterschiede bei den Opfererfahrungen zwischen den Geschlechtern. Im europäischen Vergleich zeigten sich 32% der Frauen und 27% der Männer betroffen von sexueller Gewalt. Es ist höchste Zeit, dass Medien und Politik ihr falsches Bild korrigieren.”

Auch bei häuslicher Gewalt kommen viele wissenschaftliche Studien zu einem anderen Ergebnis, als der Mythos der besagt, dass Frauen quasi durchgehend Opfer und Männer Täter sind:

Archer, John (2013). Can Evolutionary Principles Explain Patterns of Family Violence? Psychological Bulletin 139: 403-440.

Archer, John (2002). Sex Differences in Physically Aggressive Acts Between Heterosexual Partners: A Meta-Analytic Review. Aggression and Violent Behavior 7: 313-351.

Archer, John (2000). Sex Differences in Aggression Between Heterosexual Partners: A Meta-Analytic Review. Psychological Bulletin 126: 651-680.

Lieber keine weiteren Studien bemühen: ein frei erfundenes Narrativ ist nachhaltiger

Die Autoren schreiben:

“Aber warum Studien bemühen? Ist es, entgegen Sartres These, nicht so, dass wir all das ganz genau wissen? Gerade Männer? Gerade auch die anständigen?Hand aufs Herz: Die Aussagen von Donald Trump zur Verfügbarkeit von Frauen haben uns Männer nicht wirklich überrascht. Denn wir sind bis heute — auch wenn wir das ungern zugeben — geprägt von einer Kultur der Umkleidekabinen, Saufabende, Chefetagen und Geschäftsreisen, die dem Trump-Habitus vielleicht in der Primitivität nachsteht, die aber im Kern genau das immer wieder zelebriert: Frauen als Trophäen, als Schmuckstücke oder als Bestätigung der eigenen Potenz zu sehen. Frauen kommen in dieser Männlichkeitskultur nicht wirklich vor, nicht als Subjekte. Frauen sind der Spiegel, in dem Männer sich selbst betrachten, der ihre Großartigkeit zurückwerfen soll.“

 

Man beachte übrigens die Redewendung “Hand aufs Herz”: Diese soll offenbar suggerieren: wer nicht gleicher Meinung ist wie wir, der lügt.

Nun könnte ich mir vorstellen, dass es diese Männlichkeitskultur gibt, aber wie repräsentativ ist diese für alle Männer? Auch hier wieder die Frage: Gibt es diesbezüglich empirisch repräsentativ wissenschaftliche Studien, die genau das festgestellt haben oder ist das einfach erneut der „gefühlter Eindruck“ der Autoren? Könnte es nicht sein, dass sich die Population der Männer doch viel differenzierter darstellt, als dies die Autoren schlicht aus dem „gefühlten Bauch“ heraus behaupten? Ich habe in meinem Berufsleben und in meinem Kollegenkreis keine solchen Männer kennengelernt, was natürlich nicht heißt, dass es derartige Männer nicht gibt, aber hier wird m.E. ein Popanz aufgebaut, der suggerieren möchte, dass quasi alle oder zumindest der größte Teil der Männer so sind und die Frauen nur als Objekt sehen oder dazu brauchen, um sich ihrer Großartigkeit zu bestätigen. Das ist m.E. ein ziemlich undifferenziertes Bild, das hier über die Männer gezeichnet wird.

Nichts ist gefährlicher als ein Mann,  der seine patriarchalen Sicherheit verloren hat

Die Autoren schreiben:

„Der Mythos von der männlichen Überlegenheit ist so nachhaltig, dass er auch dann wirksam ist, wenn Männer sich in Wirklichkeit schwach, ängstlich und überfordert fühlen. Der Mythos ist so stark, dass sein Misslingen aggressiv beantwortet werden muss. Es gibt vermutlich kaum etwas Gefährlicheres als Männer, die ihre patriarchale Sicherheit verloren haben.“

Sodann stellen sich hier wieder einige Fragen: Wer genau zelebriert diesen Mythos? Auf welche Art und Weise stellen die Autoren fest, dass dieser Mythos, sollte es ihn überhaupt geben, so nachhaltig ist? Und wie haben sie festgestellt, dass dieser Mythos, falls es ihn gibt, auch bei Männern und Jungen wirksam ist, wenn sie sich schwach, ängstlich und überfordert fühlen? Und wie kommen sie auf die Idee, dass dann die Männer in der Mehrheit mit Aggression darauf reagieren? Und was ist genau eine „patriarchale Sicherheit“? Also, wie würden sie dieses Konstrukt definieren und operationalisieren, sodass alle Menschen sofort erkennen können, dass es sich um eine „patriarchale Sicherheit“ handelt? Und wie kommen die Autoren auf die Aussage, dass es wohl nichts Gefährlicheres gibt als solche Männer? Gibt es hierzu repräsentativ empirische wissenschaftliche Studien oder ist das wiederum einfach der „gefühlte Eindruck“ der Autoren. Was ist eigentlich mit der weiblichen Aggressivität, was für ein Mechanismus spielt sich denn dort ab? Was ist, wenn Frauen Täterinnen werden, insbesondere wenn es um häusliche Gewalt gegenüber Männern geht? Freilich auch gegen Kinder oder alte Menschen etc.?

Gibt es eigentlich eine Versicherungsbetrugskultur bzw. eine Fahrraddiebstahlkultur?

Die Autoren schreiben:

“Machen wir uns nichts vor: Vom Ideal der männlichen Überlegenheit zur Vergewaltigung ist es ein kleiner Schritt. Man muss selbst kein Vergewaltiger oder Schläger sein, um Gewalt gegen Frauen zu ermöglichen. Nicht erst der bekennende Faschist ist Ausdruck von faschistischen Tendenzen in einer Gesellschaft. Die sind lange vorher da. Genauso verhält es sich mit der sexualisierten Gewalt: Nicht erst der Vergewaltiger ist das Problem. Er ist die Spitze des Eisbergs, die es nur vor dem Hintergrund einer latent Frauen verachtenden Kultur geben kann.”

Machen wir uns auch nichts vor: Das Ideal der allgegenwärtigen männlichen Überlegenheit wird von den Autoren schlicht mal propagiert bzw. behauptet, ohne dies mit irgendwelchen empirischen Fakten (empirische, repräsentative wissenschaftliche Studien, die genau zu dem Ergebnis kommen, was die Autoren hier behaupten) zu belegen. Das Ideal der männlichen Überlegenheit (was einfach mal behauptet wird, dass dies allgegenwärtig ist), führt demzufolge unmittelbar und kausal zu einer Vergewaltigung. Und für diese These gibt es wiederum empirische repräsentative Studien, die genau das festgestellt haben oder handelt es sich wiederum einfach um einen „gefühlter Eindruck“ der Autoren? Die Autoren sind weiterhin der Auffassung, dass man selbst keine Vergewaltigung oder Schlägerei begangen haben muss, man ist trotzdem gleichsam – und zwar schon längst –  Mit-Täter. Da stellt sich dann die Frage, weshalb nicht sofort alle Männer vor Gericht gestellt werden, wenn ein Mann eine Frau vergewaltigt? Das wäre ja letztlich die logische Konsequenz. Demzufolge müsste man die Autoren flugs für alle Autounfälle, alle Morde, alle Körperverletzungen, alle Diebstähle, alle Verleumdungen, alle Drohungen, alle Betrügereien und sonstigen strafrechtlich relevanten Delikte, die in einer Gesellschaft passieren, verantwortlich machen, weil sie offenbar desgleichen dafür verantwortlich sind, dass es eine latente Kultur gibt, die Diebstähle, Verleumdungen, Beschimpfungen, Einbrüche, Körperverletzungen, Morde, Hehlereien, Betrügereien etc. ermöglicht.

Desweiteren stellt sich dann die Frage, weshalb im öffentlichen Raum die Opfer von Gewalt mehrheitlich Männer sind und die Täter ebenfalls Männer?  Die Männer verachten also offenbar nicht nur die Frauen, sondern sie verachten auch noch flugs die Männer: Es gibt demzufolge nicht nur eine latente Kultur der Frauenverachtung, sondern desgleichen eine latente Kultur der Männerverachtung, Und man müsste sich dann die Frage stellen, weshalb im häuslichen Bereich die Frauen, wenn man viele internationale Studien zur Kenntnis nimmt, ebenso häufig Gewalt anwenden wie Männer. Da muss es offenbar obendrein eine gewaltige latente kulturelle Männerverachtung von Frauen geben, wenn sie selbst so häufig gewalttätig gegenüber Männer werden. Und unverkennbar gibt es überdies eine latente Kultur der Kinderverachtung von Frauen, wenn sie Kinder schlagen. Was für eine latente kulturelle Verachtung liegt eigentlich vor, wenn sich zwei Lesben oder zwei Schwule Gewalt antun? Und wenn sich Kinder gegenseitig schlagen?

Männer schweigen trotzig und verhindern Debatten

Die Autoren schreiben:

„Unser trotziges Schweigen über all das hat in den letzten Jahrzehnten jegliche Grundsatzdebatte zum Geschlechterverhältnis verhindert. Frauen, die versuchten, solche Debatten anzuregen, wurden abgetan, stumm gemacht, verschrien.“

Die Männer haben sonach trotzig geschwiegen, wenn es um Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen ging? Wie steht es jedoch mit den Männern, wenn Jungen und Männer Opfer von Gewalt wurden? Und wie steht es mit den Frauen, wenn es um Jungen und Männer geht, die Opfer von Gewalt wurden? Wie steht es mit den Feministinnen, wenn es um Jungen und Männer geht, die Opfer von Gewalt werden? Könnte es nicht sein, dass gerade Feministinnen vielfach nichts davon wissen wollen, wenn es um Opfer von Gewalt gegen Jungen und Männer geht? Machen Feministinnen darauf aufmerksam, dass gerade Frauen auch Täterinnen sind u.a. bei Gewalt im häuslichen Bereich? Ich würde einmal die Behauptung aufstellen, dass gerade die Feministinnen vielfach überhaupt nichts davon wissen wollen, wenn es um Frauen als Täterinnen und Männer als Opfer geht.

Männer sind für das gesamte Elend der Welt Schuld und Frauen natürlich immer nur Opfer

Die Autoren schreiben:

„Und so setzt sich die Gewalt fort, während die meisten Männer sich zurücklehnen und dabei zusehen, wie im Schweizer Parlament aktuell über Kürzungen beim eidgenössischen Gleichstellungsbüro verhandelt wird. Die von SVP und FDP geforderten Streichungen sind ein verheerendes Signal, sie widersprechen allem, was angesichts der Gewalt an Frauen eigentlich getan werden müsste.“

 

Nun, die Männer sind quasi am gesamten Elend der Welt schuld. Sie sind schuld, wenn Frauen Gewalt erleiden, sie sind aber auch schuld für eine latente Gewaltkultur und sie sind ebenfalls schuld, wenn in der Legislative Leute sitzen, die Kürzungen beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann befürworten. Wer hindert eigentlich die Frauen daran, bei Wahlen nur Frauen zu wählen und alle Männer von der Liste zu streichen, sodass dann eben keine Mittel gestrichen werden? Was genau wird eigentlich gegen die Gewalt gegenüber Jungen und Männern vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann getan? Gibt es da Kampagnen, Präventionsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit etc.?

Internationale Politik engagiert sich gegen Gewalt gegenüber Frauen. Und wo bleiben die Männer?

Die Autoren schreiben:

„Und wir wissen, was getan werden müsste. Vor über 20 Jahren versammelten sich in Peking 189 Regierungen und versprachen, gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Ausgearbeitet wurden Schlüsselstrategien für Regierungen, Zivilgesellschaft und den privaten Sektor. 2011 erstellte die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen ein weiteres detailliertes Programm und formulierte die zentralen Maßnahmen: Eine breitflächige Präventionsarbeit, die sich mit den Ursachen der geschlechterspezifischen Gewalt und dem niedrigeren Status von Frauen in allen Bereichen des Lebens befasst. Ferner die Bereitstellung von Hotlines, Rechtsberatung, Zugang zur Justiz, psychologische Beratung, Frauenhäuser, polizeilicher Schutz und Gesundheitsdienste, die ohne Hindernisse bereitstehen. Weiter brauche es die nachhaltige Unterstützung von Frauenorganisationen, die Sammlung von Daten, wissenschaftliche Analysen und nicht zuletzt eine kontinuierliche und sachliche Berichterstattung durch die Medien.“

 

Wir haben gesehen: Männer sind weltweit, nach WHO, vermehrt von Verletzungen, Unfällen und Gewalt betroffen als Frauen; insbesondere auch bei Mord, Selbstmord und Krieg, aber auch bei allen anderen Kategorien. Wir haben gesehen, dass z.B. in Deutschland, wenn es um schwere Delikte geht (Mord, Raub, Totschlag, schwere Körperverletzung), Männer 1,5-mal häufiger betroffen sind als Frauen. Wir haben gesehen, dass bei sexueller Gewalt, wenn neuste Studien einbezogen werden, es kaum Unterschiede gibt zwischen Männern und Frauen. Wir wissen, dass es gemäß wissenschaftlichen Studien auch bei häuslicher Gewalt kaum Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.

Haben in Peking auch 189 Regierungen versprochen, gegen Gewalt gegen Männer und Jungen vorzugehen? Insbesondere bei Mord, Krieg und Selbstmord, bei denen die Männer häufiger Opfer sind als Frauen? Wurden demnach auch Schlüsselstrategien für Regierungen und Zivilgesellschaft ausgearbeitet? Mithin Hotlines, breitflächige Präventionsarbeit, Rechtsberatung, psychologische Beratung, Männerhäuser, polizeilicher Schutz und Gesundheitsdienste, Unterstützung von Männerorganisationen, wissenschaftliche Analysen und sachliche Berichterstattung in den Medien?

Nicht?! Warum nicht?

Mangelndes Engagement von Frauen, Männern und Feministinnen gegen Gewalt gegenüber Männer und Frauen

Die Autoren schreiben:

“Seit Peking haben viele Länder die gesetzliche Situation verbessert und Gewalt gegen Frauen verboten. Das Versprechen, die Gewalt tatsächlich zu beenden, wurde jedoch nicht eingelöst. Ein Grund dafür ist — gemäß UN-Kommission — das mangelnde Engagement der Männer. Es brauche viel mehr Männer, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen, männliche „Anführer“, auch traditionelle und religiöse, müssten den Weg weisen und sich an ihre Geschlechtsgenossen wenden.

Gewalt an Frauen zu beenden ist keine Neben-Aufgabe. Sie ist der Kern einer freien Gesellschaft. Gemäß der Hegel’schen ,Herr-Knecht-Dialektik‘ kann niemand frei sein, solange auch nur eine Person in Ketten liegt. Vor allem Männer müssen das endlich begreifen.”

Das Versprechen, Gewalt gegen Frauen zu beenden, wurde also nicht eingelöst. Haben die Autoren das Gefühl, dass es irgend einmal keine Morde, keine Diebstähle, keine Verleumdungen, keine Körperverletzungen, keine häusliche Gewalt, keine Vergewaltigungen, keine Kriege, keine Beschimpfungen etc. mehr geben wird? Man muss schon äußerst naiv sein, wenn man denkt, man könne sozusagen alles Übel in der Welt lückenlos unter Kontrolle halten bzw. ausmerzen. Selbstverständlich wäre es wunderbar, wenn es einmal eine solche Welt geben würde, aber dass sich das jemals restlos realisieren ließe, dürfte nun wirklich gänzlich utopisch sein.

Nun, wenn sich Männer doch verstärkt gegen Gewalt gegenüber Frauen einsetzen sollten, dann sollten sie sich gleichzeitig auch gegenüber Gewalt gegen Jungen und Männer einsetzen und noch viel besser ist es, wenn sich auch Frauen und Feministinnen gegen Gewalt an Jungen und Männer einsetzen würden. Selbstverständlich ist auch Gewalt gegenüber Jungen und Männern keine Neben-Aufgabe und umso mehr Frauen, Männer und Feministinnen das endlich begreifen, um so weniger werden auch Jungen und Männer Opfer von Gewalt sein.

Fazit:

Es wurde deutlich, dass Männer weltweit, was Gewalt (u.a. Krieg, Mord), Verletzungen (u.a. Selbstmord) und Unfälle betrifft, in allen Kategorien häufiger Opfer werden als Frauen. Es wurde außerdem deutlich, dass z.B. in Deutschland Männer bei schweren Gewaltdelikten (Mord, Totschlag, Raub und schwerer Körperverletzung) häufiger Opfer werden als Frauen. Neuere Studien weisen des Weiteren daraufhin, dass bei sexueller Gewalt kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Opfererfahrungen auszumachen ist; das Gleiche gilt für die häusliche Gewalt.

Es wurde überdies deutlich, dass sich die internationale und nationale Politik und Zivilgesellschaft kaum für männliche Gewaltopfer interessiert. Wenn sich Politik und Zivilgesellschaft national wie international für Gewaltopfer interessieren, dann betrifft dies überwiegend das weibliche Geschlecht.

Das Narrativ der Autoren ist infolgedessen äußerst eindimensional gestrickt – es lautet wie folgt:

  • Frauen sind Opfer von Gewalt;
  • Männer als Opfer von Gewalt werden nicht thematisiert;
  • Frauen als Täterinnen von Gewalt werden nicht thematisiert;
  • Männer sind in mehrfacher Hinsicht Täter, in dem sie
  • Gewalt gegenüber Frauen ausführen;
  • Frauen verachten und sie nur als Objekte betrachten;
    • eine latente Kultur der Frauenverachtung aufrechterhalten und dies quasi die Vergewaltigungen fördert, auch wenn sie nicht eine Frau vergewaltigen;
  • sich viel zu wenig gegen Frauengewalt engagieren.

Gibt es für dieses Narrativ nun harte belegbare Fakte, also repräsentativ empirisch wissenschaftliche Studien, die genau das festgestellt haben, was die Autoren uns erzählen? Leider Fehlanzeige. Das Narrativ ist und bleibt ein frei erfundenes Narrativ. Narrativ im Sinne eines Märchens, wie das vom bösen, bösen Wolf und den sieben unschuldigen Geißlein.

 

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32 Gedanken zu “Franziska Schutzbach et al.: Gewalt gegen Frauen beenden oder: Der böse Wolf und die sieben unschuldigen Geißlein

  1. „dass Gewalt im Leben von Frauen und Mädchen tagein tagaus geschieht.“

    Die Formulierung ist interessant, denn sie suggeriert, dass jeder Frau Tag ein Tag aus Gewalt wiederfährt. So generalistisch wie diese Formulierung dort steht erweckt es den Anschein, als wenn das die Lebensrealität aller Frauen ist. Und andere Stellen im Text unterstreichen diese unterschwellige Suggestion: „einer latent Frauen verachtenden Kultur“ ect

  2. Ich weis nicht ob es einfach nur krank ist, oder ob sie sich so tief in ihr Lügen- und Wahngebäude verirrt hat, dass sie es selber glaubt, ich befürchte letzteres. Es hat aber auch eine Funktion. Die Aufrechterhaltung der privilegierten Stellung der Frau als besonders schützenswert. Da dieser Punkt des Feminismus bei fast allen Frauen die ich kenne besonders großen und unkritischen Widerhall findet, vermute ich eine genetische Prädisposition.
    Frauen haben per se überhaupt kein Problem mit Gewalt unter Männern und gegen Männer, solange sie nicht betroffen sind. Es ist ja auch der eher spannendere aufregendere Teil des Konkurrenzkampfes der Männer um sie.
    Fakt ist wer wirklich etwas gegen die Gewalt in der menschlichen Gesellschaft tun will muss zuerst die Gewalt gegen Männer ächten. Gewalt gegen Frauen ist ein völlig sekundäres Problem, und zwar noch aus einem ganz anderen Grunde. Gewalt erfahren Männer meist von Fremden, Frauen meist vom Partner, also einem Mann, den sie sich in vielen Kulturkreisen selbst ausgesucht haben, also selber schuld. Das liegt ein wenig an dem unter Frauen weit verbreiteten Hobby des „an den Falschen geraten“, das viele mit großer Ausdauer und ohne erkennbaren Lerneffekt frönen.
    Anders sieht es natürlich in sich auflösenden, zerfallenden Gesellschaften aus, wo die Übergriffe auch meist von Fremden erfolgen.
    Männer ihrerseits müssen lernen, das Frauen es im allgemeinen gar nicht wert sind, das man um sie kämpft, und sich selber auch einen eigenen Wert zumessen, der über ihren Nutzen für Frauen oder alternativ als Selbstmordattentäter hinaus geht. (Dieses Selbstbewusstsein haben eher wenige, eher Alphas, die dann die Dummheit der anderen Männer für sich nutzen.

    Im Prinzip kann man nur wiederholen, was hier mal ein Mitdiskutant schrieb:
    „weibliche Hypergamie ist der Gewaltmotor der Welt“

    Mir fällt dazu auch noch das Zitat von Arthur de Gobineau ein:

    „Ich denke, daß der edle Mann, der Mann, der seine Seele spürt, mehr als je die Pflicht hat, sich auf sich selbst zurückzuziehen, und, da er die übrigen nicht retten kann, an seiner Selbstverbesserung zu arbeiten. Das ist die wichtigste Aufgabe in Zeiten wie unseren. Alles was die Gesellschaft verliert, verschwindet nicht, sondern flüchtet sich in die individuelle Existenz.“

    aber egal, ich muss Holz hacken, kann mich hier nicht weiter vertiefen

        • Ich hingegen stelle fest, dass ich eine Art übersättigter Lösung mit feministischer Dummheit bin.
          Schon bei „„Weltweit erfährt eine von drei Frauen physische oder sexualisierte Gewalt. Warum hört das nicht auf? Entscheidend ist das mangelnde Engagement der Männer.“ ist es mir aus den metaphorischen Ohren gequollen.

          Es kommt nichts neues mehr aus dieser Ecke.
          An der Prämisse „ALLE Frauen sind unschuldig, also muss die Schuld an ALLEM bei Männern liegen.“ wird nicht gerüttelt und sie gibt nicht sehr viele Schlussfolgerungen oder Variationen her.

          Ich halte inzwischen auch von diesen Videos, in denen jemand eine Feministin bespricht, die ihre eigene Moralität alleine mit der Wörterbuchdefinition verteidigen, bestenfalls die ersten 2 Minuten aus. (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=N9cgNm9pQpI&t=0s)

          Ja, verstanden, ganz viele Frauen, die sich Feministin nennen, drehen sich mental ausschließlich um sich selbst, sind aber empört, wenn man ihnen daraufhin Sexismus oder auch nur Egozentrismus vorwirft.

          yadayadayada

          Man darf nicht vergessen: Unter Deutschlands Feministinnen ist Anne Wizorek eine der intelligentesten!

          Auf feministischen Durchfall mit Fakten und kluger Abwägung reagieren kann ausschließlich den Sinn haben, purple pill Männer aufzuklären.

          Das allerdings ist ein guter Sinn. Da ist wohl noch viel zu tun.

  3. „Er ist die Spitze des Eisbergs, die es nur vor dem Hintergrund einer latent Frauen verachtenden Kultur geben kann“

    Ja eine Kultur in der Musiker tausende von Liebeslieder für Frauen schreiben bzw geschrieben haben,
    in den Märchen der Prinz die Prinzessin rettet,
    wo in 90% der Liebesfilmen der Mann um die Frau wirbt und beweisen muss das er ihrer würdig ist,
    in der die Aussage „Frauen und Kinder (zuerst retten)“ immer noch gültig ist.
    Bei der in einer der Hauptreligion eine Frau als Mutter Gottes verehrt bzw angebetet wird.

    Ja da kann man nur von latenter Frauenverachtung sprechen.

    • Unsere Gesellschaft dreht sich hauptsächlich um Frauen, ihre Wünsche und Wehwehchen. Und die Statistik stellt fest, dass Frauen besser leben: länger, gesünder, weniger von Gewalt und Armut bedroht, und das bei weniger Arbeitsaufwand und dem damit verbundenen Stress (Alkoholismus, Suizid, schädigendem Verhalten, Kriminalität).

  4. Das von Frauenaktivisten bei diesem Thema ein nicht der Realität entsprechendes Männer = Täter und Frauen = Opfer Bild propangiert wird, ist eigentlich schon bekannt seit Erin Pizzey das erste Frauenhaus geöffnet hat und kurz danach eines für Männer öffnen wollte, aber dabei dann von den friedfertigen Frauenaktivisten aus dem Land gedrängt wurde. Die haben ein ziemliches Interesse das nur Männer als Quelle der Gewalt in den Köpfen der Menschen vorkommen und sind bereit das auch Kinder so einzupflanzen:

    https://de-de.facebook.com/Falschbeschuldigung/posts/402031283237155

    Die Regierung macht da auch gerne mit bei dem Männer = Täter und Frauen = Opfer Bild:

    Diese Broschüre widmet aber tatsächlich auf Seite 20, man glaubt es kaum, da wird doch tatsächlich auf der Hälfte der Seite 20 Gewalt gegen Männer thematisiert. Immerhin, eine halbe Seite von den 38 Seiten.

    Wer aber jetzt erwartet, dass hier vielleicht zur Abwechslung mal ein Bild mit einem geschlagenen Mann, oder einer gewaltbereiten Frau zu sehen ist … Natürlich nicht! Wie denn auch? Wenn schon eine halbe Seite für geschlagene Männer geopfert wird, da kann man nicht noch die andere Seitenhälfte mit so einem Bild verschandeln.

    So, was erfahren wir jetzt da auf Seite 20 über Gewalt gegen Männer?

    Och, ist alles gar nicht so schlimm! Wenn Frauen Männer gegenüber Gewalt anwenden, tut doch gar nicht weh! Ist doch nur ein bisschen Kratzen oder Stoßen – Meine Güte, Man(n) kann sich aber auch anstellen!

    http://genderama.blogspot.de/2016/06/leserpost-so-ernst-nimmt-bayern.html

    Das ist auch etwas was mit in den Kommentarspalten schon häufig begegnet ist: Wenn man sie darauf hinweist, dass Männer so gut wie überall deutlich häufiger Opfer von Gewalt werden, es aber keinerlei Aktionen gibt um diesen Männern zu helfen. Dann heißt es das die Täter aber auch Männer sind. Also kein Thema was Frauen betrifft, da muss man diesen Opfer nichts unternehmen. Die müssen sich selbst helfen.

    Ist das der Grund warum von Feministinnen Gewalt in lesbischen Beziehungen nicht thematisiert wird? Weil wenn Frauen Frauen schlagen bleibt es ja in der Familie…

    Und wenn man den Leuten die Gewalt von Männern an Männern als kein Porblem sehen, dann noch zeigt das im häuslichen Bereich Frauen genauso häufig Täter werden, es aber wieder keinerlei staatlich Hilfe für diese Männer gibt, dann heißt es das ist ja nicht so schlimm, Männer sind doch stärker usw. Ja und wenn diese starken Männer die Frau dann festsetzen und dann die Polizei rufen, passiert das:

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/12061547/How-male-victims-of-domestic-abuse-often-end-up-getting-arrested-themselves.html

    Da haben die Frauenaktivisten wirklich ganze Arbeit geleistet!

  5. Eine breitflächige Präventionsarbeit, die sich mit den Ursachen der geschlechterspezifischen Gewalt und dem niedrigeren Status von Frauen in allen Bereichen des Lebens befasst. Ferner die Bereitstellung von Hotlines, Rechtsberatung, Zugang zur Justiz, psychologische Beratung, Frauenhäuser, polizeilicher Schutz und Gesundheitsdienste

    Darum geht es letztendlich. Glaubt irgendwer hier, die in den Institutionen hockenden Feministen würden das Problem der Gewalt an Frauen auch nur ansatzweise lösen? Dazu bedürfte es zunächst einer vorurteilsfreien Analyse, wozu bornierte Feministen erfahrungsgemäss nicht in der Lage sind. Aber das Problem soll ja gar nicht gelöst werden, sondern eine feministische Lobby staatlich subventioniert und in den Institutionen des Staates implementiert werden, soweit das nicht schon der Fall ist. Das Ziel einer Gesellschaft ohne jede Gewalt an Frauen ist die Ewigkeitsklausel, die den Fortbestand der Lobby bis zum Sankt Nimmerleinstag garantieren soll.

    Glaubt irgendwer hier, dass von dieser Lobby irgendwann Teilentwarnung kommt und festgestellt wird, die Gewalt an Frauen sei zurück gegangen? Es seien substantielle Fortschritte erzielt worden? Oder glaubt ihr viel eher, dass uns diese Lobby tagtäglich mit Schreckensmeldungen über das ungeheure Ausmass von Gewalt an Frauen in der allgegenwärtigen Vergewaltigungskultur „aufklärt“ und eine Erhöhung der Mittel fordert? Ganz schwierige Fragen, ich weiss.

    • „Glaubt irgendwer hier, dass von dieser Lobby irgendwann Teilentwarnung kommt und festgestellt wird, die Gewalt an Frauen sei zurück gegangen?“

      Als an einer Uni in den USA in einem Jahr kaum Vergewaltigungen gemeldet wurden, waren die Feministinnen nicht erfreut… also nein, glaube ich nicht. Feminismus hat nicht das Ziel obsolet zu werden, daher brauchen sie immer Opfer, daher werden sie auch in Zukunft neue Frauen-Diskriminierungen erfinden.

  6. In der Realität trifft das Gegenteil zu, als was in dieser Hetzschrift über Männer ausgegossen wird. Auf einen Mann, der eine Frau vergewaltigt, kommen 1.000, die diesen Mann verachten, verfolgen, den Prozess machen, einsperren und im Knast zusammenschlagen. Es verhält sich also genau umgekehrt, wie es die Autoren darstellen, Gewalt gegen Frauen wird bekämpft und verurteilt, Gewalt gegen Männer nicht. Schon kleine Jungen wissen: „Mädchen schlägt man nicht“ und erwachsene Männer halten sich an den Ehrenkodex: „Ich schlage keine Frauen“. Frauen haben keinen solchen Ehrenkodex.

    • Man muss sich bloss mal die Hollywoodproduktionen etwas gendersensibel zu Gemüte führen. Damsel in distress – die verfolgte weibliche Unschuld – ist nach wie vor eines der beliebtesten Motive. Dazu gesellt sich ein männlicher Held, der es den männlichen Unholden aber mal so richtig zeigt.
      Wer hier Ähnlichkeiten zum männlichen Artikelschreiber und dessen Intentionen, dessen kultureller Prägung erkennt, der ist ein übler Frauenfeind und Reaktionär – mindestens.

      • Man muss sich bloss mal die Hollywoodproduktionen etwas gendersensibel zu Gemüte führen. Damsel in distress – die verfolgte weibliche Unschuld – ist nach wie vor eines der beliebtesten Motive.

        Stimmt. Und weiter: Man schaue sich mal an, wer als Vertreter seines Geschlechts etwa in Action-Filmen Gewalt erfährt und reihenweise getötet wird, ohne dass es den Filmspaß trübt. Wären es Frauen die vom Helden abgeschlachtet würden, der Film würde keinen Spaß machen (genauso wie bei Kindern). Auch das zeigt: Wir verurteilen Gewalt gegen Frauen stärker, leiden mit, können das nicht auf die leichte Schulter nehmen sind also anders als bei Männern dem gegenüber sensibilisiert.

  7. Da stehen noch mehr Widersprüche drin, die offenbar nichtmal Mark Smith aufgefallen sind.

    Schon gleich am Anfang:
    „Weltweit erfährt eine von drei Frauen physische oder sexualisierte Gewalt. Warum hört das nicht auf?“

    Jemandem wie mir, der nicht nur die absolute Gleichheit von Mann und Frau frech leugnet, sondern auch die Gleichheit der Kulturen, dem stellen sich da alle Haare auf.

    Da steckt nämlich (vermutlich unbewusst) wieder die globalistische Sichtweise dahinter. Inwiefern bin denn ICH, als deutscher Mann, dafür verantwortlich was im Kongo passiert? Oder im Iran? In China, Pakistan oder Indien? Bin ich nicht! Ich habe noch nichtmal mittelbaren Einfluß darauf. Ich kann dort nicht wählen, ich verstehe die Sprache nicht und kenne deren teilweise seltsame Kulturen nur flüchtig. Dass in Saudi-Arabien vergewaltigte Frauen wegen Ehebruchs gesteinigt werden können: traurig!, aber mit mir und mit Deutschland (oder meinetwegen dem deutschsprachigen Raum) hat das doch nicht das Geringste zu tun.

    Wer so einen großen Ansatz fährt, will manipulieren. Oder wie es Carl Schmitt so schön ausgedrückt hat „Wer Menschheit sagt, will betrügen“.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt

    • @ Androsch Kubi „Da stehen noch mehr Widersprüche drin, die offenbar nichtmal Mark Smith aufgefallen sind.
      Schon gleich am Anfang:
      ‚Weltweit erfährt eine von drei Frauen physische oder sexualisierte Gewalt. Warum hört das nicht auf?'“

      Es ist wohl eher so, dass der Text so voller Widersprüche ist, dass es gar keinen Sinn hat, sie alle diskutieren zu wollen. In meinen Augen hat Mark hier einen wesentlichen Punkt herausgestellt: Warum die Konzentration auf Frauen?

      Selbst wenn es hier nicht um Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Grundrechte etc. ginge, sondern NUR um einen seriösen Umgang mit Daten: Dann fehlte der Zahl doch immer noch schlicht die Vergleichsgröße. Was soll den jemand mit der Ein-Drittel-Angabe anfangen, wenn gar nicht klar ist, wie groß die Gewalterfahrung von Menschen insgesamt ist?

      Ich jedenfalls bin schwer überrascht davon, dass offenbar zwei Drittel aller Frauen von Gewalterfahrungen aller Art verschont bleiben. Wie machen die das? Ich halte das für eine absolut unwahrscheinliche Größe. Ich glaube jedenfalls, dass ich keinen einzigen Mann kenne, der in seinem Leben keine Gewalt irgendeiner Art erlebt, oder erlebt hat.

      Da Gewalt eine Option (oft: eine naheliegende Option) menschlichen Verhaltens ist, ist es auch wahrscheinlich, dass Menschen früher oder später Gewalt erfahren. Erklärungsbedürftig ist also nicht das eine Drittel – erklärungsbedürftig sind die zwei Drittel, die verschont bleiben.

      Wie erwähnt: Ich glaube das nicht. Sollte die Zahl aber trotzdem stimmen, dann wäre sie nur damit zu erklären, dass sehr viele Frauen deswegen nicht Opfer von Gewalt werden, weil sie außergewöhnlich effektiv dagegen geschützt sind.

      Das erklärte dann auch den Nachsatz, dass „entscheidend“ das „mangelnde Engagement der Männer“ sei. Da Männer hier aus irgendwelchen Gründen selbstverständlich die Aufgabe haben, Frauen vor Gewalt zu schützen, sind sie ihrer Aufgabe noch nicht gerecht geworden, solange irgendwo noch EINE Frau Gewalterfahrungen macht.

      Hier im Blog haben only_me und crumar neulich einmal, sinngemäß, festgestellt, es ginge im Feminismus gar nicht darum, WIE die Welt funktioniert – sondern nur darum, DASS sie für (die richtigen) Frauen funktioniert. Finde ich toll von Schutzbach, dass sie sich so selbstlos zur Verfügung stellt, um diese These zu belegen.

      • @LucasSchoppe
        „Ich jedenfalls bin schwer überrascht davon, dass offenbar zwei Drittel aller Frauen von Gewalterfahrungen aller Art verschont bleiben. Wie machen die das?“

        Das ist eine gute Frage. Eine sehr gute Frage.

        „Ich halte das für eine absolut unwahrscheinliche Größe. Ich glaube jedenfalls, dass ich keinen einzigen Mann kenne, der in seinem Leben keine Gewalt irgendeiner Art erlebt, oder erlebt hat.“

        Dieser Gedanke kam mir schon bei der Euro-Studie zur Betroffenheit von Gewalt von Frauen, die seinerzeit recht prominent durch den deutschen Blätterwald rauschte mit der Kernbotschaft: 1/3 aller Frauen in Europa erleben GEWALT!

        Wenn man sich die Operationalisierungen dazu anschaute – die in der öffentlichen Berichterstattung so gut wie durchgängig unterschlagen wurde – dann waren darunter eben auch Items zur Erfahrung niederschwelliger „Gewalt“ (man möchte das hier wirklich in Anführungszeichen setzen) wie „ich bin schon einmal in meinem Leben geschubst worden“.

        Ich fand das wirklich erstaunlich, dass tatsächlich 2/3 aller Frauen in Europa – wenn man den Ergebnissen glaubt – noch nie in ihrem Leben mal geschubst wurden.

        Wohlweißlich hat man ja Männer oder Jungs nicht befragt. Hier hätte ehrlicherweise eine Quote von 100% an Gewalterfahrung herauskommen müssen!
        Ich kann mir nicht vorstellen, das es auch nur einen Jungen gibt, der auf die Frage, ob er irgendwann in seinem Schulleben schon einmal geschubst worden sei, ehrlicherweise mit „nein“ antworten würde.

        Wenn man mit einem solche entgrenztem (und entkontextualisertem) Gewaltbegriff arbeitet, ist das eigentlich signifikante Ergebnis, wie erstaunlich wenig weibliche Menschen offenbar zumindest in Europa mit Gewalt im eigenen Erlebensbereich zu tun bekommen.
        Und das wäre natürlich genau das Gegenteil der intendierten Botschaft.

        Aber vermutlich ist das – neben ideologischen Absichten der Macher solcher Studien – eben auch die praktische Anwendung der Unschärferelation auf die Publizistik.
        In der Physik besagt sie: Wir können nur eines haben als Messung bei einem Elementarteilchen: Entweder wissen wir den Ort (exakt), oder wie wissen Geschwindigkeit / Impuls (exakt). Beides zusammen geht nicht.

        Und in der Publizistik bedeutet das: Entweder eine Meldung ist wahr – dann ist sie aber nicht „sensationsheischend“. Oder sie ist „sensationell“, also aufmerksamkeitsheischend – dann ist sie eben nicht wahr. Beides zusammen geht halt nicht …

      • „Ich jedenfalls bin schwer überrascht davon, dass offenbar zwei Drittel aller Frauen von Gewalterfahrungen aller Art verschont bleiben. Wie machen die das?“

        Das verwundert besonders dann, wenn man als Maßstab die Gewaltdefinition der Berliner Interventionszentrale gegen Gewalt gegen Frauen e.V. – BIG – zugrunde legt.
        Die BIG war Vorreiter und bundesweit normgebend bei der Gewaltdefinition.

        Danach ist Gewalt, wenn (Zitat):

        • jemand Sie schlägt.
        • jemand Sie schubst oder tritt.
        • jemand Sie würgt und Sie keine Luft mehr bekommen.
        • jemand Sie schlecht behandelt.
        • jemand Sie beschimpft.
        • jemand Ihnen droht oder Ihnen Angst macht.
        Zum Beispiel:
        Jemand sagt, dass er Ihnen die Kinder wegnimmt.
        Jemand sagt, dass er Ihnen weh tut.
        Jemand sagt, dass er Sie wegschickt.

        Wenn jemand Sie anfasst und Sie wollen das nicht.
        • jemand Sie zwingt, Pornos anzuschauen.
        • jemand Sie zum Sex zwingt.
        • jemand Sie einsperrt und Sie nicht rausgehen dürfen.
        • Wenn Sie nicht telefonieren dürfen.
        • Wenn Sie nicht mit anderen Menschen sprechen dürfen.
        • Wenn Sie nicht arbeiten dürfen.
        • Wenn jemand Ihnen das Geld wegnimmt.

        Quelle: http://www.big-berlin.info/medien/haeusliche-gewalt-ist-nie-ordnung-0

        In anderen BIG-Quellen wurde auch „nicht im Haushalt helfen“ und „Anschweigen“ unter Gewalt subsummiert.

        Von einem Väteraktivisten kurz zusammengefasst: Gewalt ist alles, was von einem Mann kommt und bei einer Frau Unbehagen erzeugt.

        Vor diesem Hintergrund ist es allerdings bemerkenswert, dass NUR „jede 4. Frau“ ein Gewaltopfer ist.

        Zur Gewalthäufigkeit schreibt BIG: „Jede vierte Frau in Deutschland erleidet mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch einen (Ex-)Partner.“
        (http://www.big-berlin.info/node/22)

        Angesichtgs des oben dargestellten Sammelsuriums aus Banalitäten also paradiesische Verhältnisse für Frauen.

        • „ich bin da auch baff. Prügeln sich Mädchen denn nicht?“

          Da mach ich doch mal Copy/Paste und zitier mich selbst:
          „Gewalt ist alles, was von einem Mann kommt und bei einer Frau Unbehagen erzeugt.“

          Ist der Tatbestand in Deinem Beispiel erfüllt?
          Na also 😉

        • Aus dem ersten Link:

          In vielen Partnerschaften gibt es Gewalt. Fast immer
          sind Frauen die Opfer von dieser Gewalt. Und fast
          immer sind Männer die Täter. Zum Beispiel wenn ein
          Mann seine Ehe-Frau schlägt.

          [..]

          Häusliche Gewalt ist verboten.
          Niemand darf eine Frau schlagen.
          Niemand darf eine Frau bedrohen.
          Niemand darf eine Frau beschimpfen.
          Das steht im Gewalt-Schutz-Gesetz.

          Das Gewalt-Schutz-Gesetz gibt es seit dem
          Jahr 2002. Das Gesetz soll alle Menschen vor
          Gewalt schützen. Aber Frauen erleben besonders
          oft Gewalt.

          [..]

          Bei häuslicher Gewalt sind fast immer Frauen die
          Opfer. Und meistens sind Männer die Täter.

          Ein richtiges Missinformations-Papier…

    • „Da steckt nämlich (vermutlich unbewusst) wieder die globalistische Sichtweise dahinter.“

      Nein, die „3“ ist bei den Feministas eine magische Zahl.
      Ich weiß nicht, wie weit ihr feministischer Einsatz in die Vergangenheit zurückreicht, aber schon 1980 wusste die Josepha Goebbels der Bewegung, Barbara Kavemann, dass „jeder 3. Vater“ seine Tochter sexuell missbraucht.
      Dieselbe Kavemann wechselte ins Anti-Gewalt-Lager, als sich in den frühen 90ern ihre Missbrauchs-Unterstellung als Luftnummer entpuppte und gründete die BIG in Berlin mit.
      Die Phrasen behielt sie bei, nur dass jetzt nicht mehr jeder 3. Vater seine Tochter missbraucht, sondern jede 3. Frau misshandelt wird.
      Und mit der gleichen kritiklosen Bereitschaft übernahmen die Medien diese substanzfreie Schreckensnachricht.
      Das ZDF empörte sich sogar 2004 bei der Vorstellung des „Gewaltschutzberichts“ aus dem Frauenministerium (Renate Schmidt, SPD), dass „jede 3. Frau Gewaltopfer“ sei, obwohl im Bericht von „25%“ geschrieben wurde.
      Man kann heute alle Broschüren der Feministas der letzten 20 Jahre lesen, nur diesen Basisbericht für alle späteren Broschüren sucht man vergeblich.
      Also, tatsächlich ist – nach der Albernheitsliste – jede 4. Frau Gewaltopfer, aber „jede 3. Frau“ hat sich einfach als Allgemeinwissen etabliert, und das weltweit.

  8. @Christian:
    Da ist ein Einrückungsfehler, der Abschnitt:

    Hand aufs Herz: Die Aussagen von Donald Trump zur Verfügbarkeit von Frauen haben uns Männer nicht wirklich überrascht. Denn wir sind bis heute — auch wenn wir das ungern zugeben — geprägt von einer Kultur der Umkleidekabinen, Saufabende, Chefetagen und Geschäftsreisen, die dem Trump-Habitus vielleicht in der Primitivität nachsteht, die aber im Kern genau das immer wieder zelebriert: Frauen als Trophäen, als Schmuckstücke oder als Bestätigung der eigenen Potenz zu sehen. Frauen kommen in dieser Männlichkeitskultur nicht wirklich vor, nicht als Subjekte. Frauen sind der Spiegel, in dem Männer sich selbst betrachten, der ihre Großartigkeit zurückwerfen soll.“

    ist, den Anführungszeichen nach, ein Zitat, erscheint aber, als wäre er von dir geschrieben. Hat mich nur eben stutzig gemacht.

    Bitte diesen Kommentar löschen.

      • 1) Vielleicht solltest du unter dem richtigen Kommentar kommentieren, nicht unter einem Korrekturhinweis.

        2) Kommt mir dein Kommentar ironisch vor, aber selbstverständlich hast du selbst keinerlei Gegenargumente angeführt, was dem erwartbaren Rabulismus linksfeministischer Kämpferinnen entspricht und mich weder beeindruckt noch ärgert, sondern nur beweist, dass ihr eigentlich nicht viel drauf habt…

        3) Widersprichst du dir selbst, denn wenn es der „einzelne phöse Mann“ ist, kann ich noch viel weniger tun, als wenn du mich zumindest für meine Kultur in Haftung nimmst.

        In diesem Sinne also vielen Dank! Ich bin nicht schuld und kann Alle-Männer-sind-schuld-Blödsinns-Artikel künftig also ignorieren. Und ja, freu dich auf Weihnachten, wenn du kannst. Wer weiß wie lange wir das hier noch feiern.

  9. Es ist ja kein „Manifest“ sondern ein Werbetext, der auf entsprechende Schweizer Initiativen hinweisen will (siehe Links am Ende des Textes)

    Und als ein als redaktioneller Beitrag getarnter Werbetext muss er ja zwangsläufig unterkomplex bleiben und auf der Emo-Schiene fahren.

    Was übrigens grandios misslungen ist, da das entsprechende Bild als Emo-Verstärker fehlt. Üblicherweise werden ja gestellte Agentur-Bilder verwendet. Frau mit blauem Auge und so.

    Klar, Agenturbilder kann sich ein Blogbetreiber nicht leisten. Aber ohne hätte er sich das Getexte gleich sparen können wenn die Aussenwirkung das Ziel hätte sein sollen (was wir ja nicht wissen können)

    Dennoch fand ich eine Wahrheit in dem Text:

    „Gemäss der Hegel’schen ,Herr-Knecht-Dialektik‘ kann niemand frei sein, solange auch nur eine Person in Ketten liegt. Vor allem Männer müssen das endlich begreifen.“

    Jepp. Der Schlüssel ist die Kontrolle des männlichen Geistes im männlichen Körper über die männliche Schwanzsteuerung. Hier geht m.E. die MGTOW Bewegung den einzig richtigen Weg.

    Oder prägnanter formuliert: MGTOW leistet für den humanistischen Fortschritt der Menschheit einen ungleich höheren Beitrag als sämtliche Feministas jemals davor.

  10. Ach Männer, last doch die Frauen. Wenn wir sie machen lassen, dann gebe ich ihnen 50 Jahre dann ist alles hinnüber, dann sperren wir den Rest auf eine bewachte Insel, bauen alles wieder auf und holen sie nur zu uns wenn wir Nachwuchs brauchen. 🙂

  11. „ALLE Frauen sind unschuldig, also muss die Schuld an ALLEM bei Männern liegen.“ wird nicht gerüttelt und sie gibt nicht sehr viele Schlussfolgerungen oder Variationen her.“

    Das tiefere Problem angesichts zunehmender Gewalt in der Welt ist, das die meisten Entscheidungsträger, oder falsch eigentlich Alle, diesem falschen Bild anhängen. Man kann aber keine Probleme lösen, wenn man von falschen Prämissen ausgeht, ich kann den kaputten Reifen meines Autos nicht reparieren, wenn immer nur versuche Motoröl nachzufüllen.

    Die Vernichtung von schwindenden Ressourcen des Planeten und die damit einhergehende Gewalt bei verteilungskämpfen, beruht ja nicht zuletzt darauf das Männer bei Strafe der Ächtung durch diese, die materiellen Wünsche von Frauen befriedigen müssen. Aber Frauen sind ja die lieben Umweltengel, Männer die bösen Kaputtmacher, alles nur noch krank.

    „Ich halte inzwischen auch von diesen Videos, in denen jemand eine Feministin bespricht, die ihre eigene Moralität alleine mit der Wörterbuchdefinition verteidigen, bestenfalls die ersten 2 Minuten aus. “

    2 Minuten ?! knallhart, Respekt

  12. Pingback: Warum ich einmal grundsätzlich zum „gender empathy gap“ schreibe – Geschlechterallerlei

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