Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 30. November 2016

„Warum es sexistisch sein kann, wenn ein Mann sich beim Sex auf ihre Lust konzentrieren will“

Everydayfeminism ist aus meiner Sicht gegenwärtig wohl einer der deutlichsten Vertreter eines intersektionalen Opferfeminismus. Es ist eine dieser Seiten, bei denen man bei jedem Artikel denkt, dass es Satire sein muss und das niemand das wirklich ernst meinen kann. Es ist aber eine große feministische Seite ohne eine Spur von Humor.

Ein Artikel, der das deutlich macht, ist der Artikel „Drei Wege wie Männer sexistisch sein können, wenn sie sich beim Sex auf ihre Lust konzentrieren

1. The Focus Is Still On His Achievement
Toxic masculinity says that a man is only as good as what he can accomplish.

When it comes to sex, this can often mean “To be a man, I have to achieve orgasm/ejaculation” or “I have to win as many sex partners as I can.”

These days, it can also mean “I have to give my partner the most intense pleasure possible.” Because if she has a body-shaking orgasm, it’s a mark of his skill and prowess. And if she doesn’t have an orgasm at all, it feels like a personal failure to him.

For the female partner, this can turn into yet another way she has to perform emotional labor. When her experience of pleasure becomes tied to his ego, then she often feels pressure to have a big, showy orgasm for him… even if that’s not how her body works.

Instead of genuinely connecting with her body and experiencing the pleasure that’s there for her in the moment, she can become anxious about whether she’s satisfying him with her show of pleasure.

Ich will gar nicht bestreiten, dass es Stress sein kann, einen Partner zu haben, der nicht zufrieden ist und bei dem man das Gefühl hat, dass man ihm etwas vorspielen muss, damit er zufrieden ist. Aber das ist kein Sexismus. Das ist auch nicht toxische Männlichkeit. Das ist ein persönliches Problem zwischen zwei Leuten, die Sex haben und kann natürlich auch bei der Frau auftreten.

Ich finde es erstaunlich, wie problemlos es hier in ein sehr einseitiges Schema eingearbeitet wird:

  • Er ist voller toxischer Männlichkeit, weil er in etwas gut sein will. Interessant, dass sie das hier als Aspekt von toxischer Männlichkeit ausweisen, es wäre ja auch ein Element, welches erklären würde, warum mehr Männer in Führungspositionen sind, wo diese Eigenschaft sehr praktisch sein kann.
  • Sie muss „emotionale Arbeit“ leisten, indem sie ihm vorgaukelt, dass sie Spass hat. Und damit geht alles wieder nur um ihn. Dass er häufig auch emotionale Arbeit für sie leistet kommt einer radikalen Feministin gar nicht in den Sinn.

Natürlich lässt sich das auch auf andere umgekehrte Situationen übertragen: Sie wollen zusammen einen schönen Abend verbringen, und sie fängt bereits beim Zurechtmachen an mit „Sehe ich in diesem Kleid dick aus?“. Obwohl sie gemeinsam einen schönen Abend verbringen wollten geht es alles nur wieder um sie. Und er muss die emotionale Arbeit machen und ihr versichern, wie toll sie aussieht.

This whole dynamic makes it hard to connect in true intimacy in the moment. Instead, sex becomes a performance for both parties.

Sometimes it becomes literally a performance, when the woman fakes more pleasure than she feels (up to and including orgasm) so that her partner won’t get upset.

In addition to the pressure it puts on both parties, the “her pleasure is his accomplishment” attitude has an ugly power side to it, wherein the woman’s body becomes something for the man to manipulate.

A statement like “I love making a woman [scream, come, writhe, whatever]” carries an implication that sexual pleasure is something that he does to her, rather than a gift from her own body which he helps draw out.

Aus einer so simplen Sache wie „ich mag es, wenn ich eine Frau dazu bringen kann zu [wasauchimmer]“ wird Sexismus. Dabei kann es tatsächlich etwas sehr schönes sein, wenn man einen Partner dazu bringt, dass er besondere Lust zeigt. In der feministischen Betrachtung ignoriert er sie, ignoriert, dass ihr Körper das macht und er ihn nur unterstützt. Und deswegen ist es sexistisch.

Dass Frauen es wohl auch häufig genau so formulieren werden ist anscheinend für sie unvorstellbar. Dabei ist es normal, wenn man stolz darauf ist, dass man den anderen besonders gut erregen kann und jede Frau wird auch nicht dagegen haben, wenn ihr ein Mann bescheinigt, dass sie perfekt bläst und er dabei den Verstand verliert. Man würde auch eher irritiert schauen, wenn er sagt „Es war mein eigener Körper, der die Lust erzeugt hat, dein blasen hat diese Lust nur hervorgeholt“. Aber die Lusterzeugung bei einer Frau als etwas anderes als selbstbestimmt darzustellen, scheint hier bereits Unterdrückung zu sein

2. He’s Still Primarily Focused On His Own Enjoyment
This is another way in which a female partner’s pleasure can become more about what it does for the man.

Rather than being about feeding his sense of accomplishment, though, it’s about giving him visual enjoyment. The woman may feel pressure to perform pleasure visibly – making more noises, moving more intensely – because he likes looking at it.

I’m not saying there’s anything wrong with finding it hot when your partner is clearly gripped by ecstasy – of course not! But sometimes the erotic enjoyment of the other person becomes more of a focus than the pleasure you’re actually experiencing.

This is especially a danger for women, who are socialized to prioritize “looking good to male eyes” over their own experiences and comfort.

Male partners may be completely unaware of how, if they talk a lot about how much they enjoy seeing a woman orgasm, how hot a particular noise or movement she makes in pleasure is, and so on, they may be setting up a sense of “do this for my pleasure” in their female partner.

Auch immer wieder interessant: Das ist also Sexismus. Wenn man sich beim Sex nicht zusammenreißt und nicht beständig darauf achtet, dass sie vielleicht meint, dass sie ihm mehr visuelle oder sonstige Eindrücke bieten muss. Also: Sie meint, dass sie besser im Bett sein muss, damit es ihm mehr gefällt. Und macht deswegen Sachen, damit es ihm besser gefällt. Gerade eben war dieser Leistungsgedanke noch toxische Männlichkeit. Jetzt ist es schon wieder emotionale Arbeit für sie.

Und er soll sich in seiner Lust anscheinend zurücknehmen, damit sie nicht in diesen Leistungsdruck, diese toxische Männlichkeit verfällt. Er soll also die emotionale Arbeit übernehmen, zu überwachen, wie sie auf seine Blicke reagiert und sie damit nicht zu überfordern: Es ist okay, dass du sie geil findest, aber bitte nicht zu viel.

3. He’s Looking for a Gold Star

When I told a friend I was writing this article, she mentioned how some men will brag about how much they looove performing cunnilingus. And I laughed – because I knew just what she was talking about.

There’s a special attitude, that I’ve heard often, where a man talks about enjoying a sex act where the woman’s pleasure is the focus.

Someone can say “I like being spanked” and just be telling you some information about themselves. But when a man says “I like going down on a woman,” there’s very often a subtext of “Doesn’t that make me awesome?”

Erstaunlicherweise wollen diese miesen sexistischen Männer deutlich machen, dass ihnen beim Sex die Lust und die Befriedigung der Frau wichtig ist und sie sehen das als Werbung für sich. Wer hätte das gedacht? Man hätte auch noch nie von einer Frau gehört, die meint, dass sie sexuell interessanter ist, weil sie angibt, dass sie gerne bläst oder das ihr Analsex Spass macht.

Even while talking positively about women’s pleasure, this reinforces the idea that giving a woman pleasure is above and beyond the norm.

Oder er will deutlich machen, dass er jedenfalls einer ist, mit dem sie sehr viel Spass im Bett haben wird, weil er sie befriedigen will und  nicht nur auf seinen eigenen Spass aus sein wird. Oder das der Sex mit ihm jedenfalls nicht unter der Norm liegen wird. Oder eben, dass er super im Bett ist. Alles aus meiner Sicht unproblematisch.

I want my partners to desire and appreciate my pleasure. I want my enjoyment to be rewarding for them, just as their enjoyment is rewarding for me.

But when my pleasure gets treated as something they deserve extra credit for, all the positive feelings are erased. I start to feel like I’m supposed to be grateful for the fact that they actually care if I’m having a good time.

Gott, ist das eine arrogante Einstellung. Er darf nicht anführen, dass er ihr besondere Lust verschaffen will und das auch nicht damit werben, sonst ist ihre Lust weg. Natürlich könnte sie es auch einfach als etwas sehen, was ihn toll macht und was sie auch toll für ihn macht, wenn sie sich ebenfalls als jemand herausstellt, der besonders toll im Bett im Bett ist und ihm ebenfalls große Lust verschaffen wird.

So let me be clear about this: I deserve pleasure from my sexual encounters. So does every woman, and every non-binary person (and, of course, every man – but in our culture, that’s usually taken for granted).

Having a partner who cares whether I’m having a good time is not a treat, and it’s not something to be grateful for. It’s baseline.

Da ist wieder die alte feministische Theorie „Es gibt keine Kekse für gutes Verhalten, das kann ich erwarten“.  Dass es trotzdem etwas schönes ist, wenn jemand verspricht, sich besonders um einen zu bemühen, und nichts selbstverständliches, dass kommt ihr anscheinend nicht in den Sinn.

Important note: This does not mean that a partner of mine, of any gender, has to do things that they don’t like or feel uncomfortable with to please me. Their comfort and satisfaction is just as important as mine, and full consent comes before pleasure on all sides.

The point, in all of these cases, is that when we emphasize women’s pleasure, we need to really be emphasizing women’s pleasure – not ways that women’s pleasure makes men feel great or look great.

Ein auch gar nicht schmaler Grad. Auch gar keine überhöhten Erwartungen. Es ist okay, wenn du die weibliche Lust betonst, aber wehe du findest das geil oder meinst, dass du dafür was besonderes tun willst oder verleitest sie dazu, dass sie meint, besondere Lust zeigen zu müssen. Denn sonst bist du ein Sexist.

Advice for Men Thinking, ‘Oh Shit – This Might Be Me!’
Remember, none of this is about whether you’re a good person or not. Our culture’s messages affect us all, and learning how to grow past them is a huge part of becoming our best selves.

Dieser Text sagt nichts darüber aus, ob du gut oder schlecht als Person bist. Oder vielmehr bleibst. Denn wenn dieser Text auf dich zutrifft, dann bist du ein schlechter Mensch, du kannst aber ein besserer werden.

When you feel anxious that you’re not “accomplishing” your partner’s pleasure well enough, remember that that’s toxic masculinity talking.

Wenn du meinst, dass du deinen Partner nicht gut genug befriedigen kannst, dann ist das die toxische Männlichkeit, die aus dir spricht. Wenn du meinst, dass du ihn zu gut befriedigt und er besonders Lustvoll auf deine Bemühungen reagiert und dich das anregt, dann ist sie es allerdings auch.

Your partner’s pleasure is for them first. Your most important job, when it comes to helping your partner enjoy sex, is to be attentive to what they want.

Sometimes an explosive orgasm is not what your partner wants. Sometimes they know that mild shudders of pleasure are the most their body has to offer that day. Whatever it is, work on learning how to quiet that ego and really listen to what your partner is expressing.

Take the pressure off yourself to be the perfect lover.

Aber bitte nehme den Druck an, dass alles was du im Bett machst, sexistisch sein kann und ein Ausdruck deiner toxischen Männlichkeit ist. Und das es deine Schuld ist.

Sure, it’s nice to think of ourselves as providing an unforgettable sexual experience for our partners, being the best they’ve ever had. But despite what culture has probably been telling you, your worth is not determined by whether you’re the best lay (or the best anything).

Also versuch es auch besser gar nicht erst du sexistisches Schwein!

The best sexual encounters, in my experience, happen when everybody involved comes as they are and gives open attention to what the other person is bringing.

It’s easier, in some ways, to play the roles and enact the tropes we’ve all been taught. But when you do the work to be authentic, vulnerable, and attentive, it’s so worth it.

Wenn dir aber authentisch bestimmte Ansichen ihrer Lust gefallen oder du ganz authentisch deinen Partner befriedigen willst, dann bist du jedenfalls ein Schwein.

 

 


Responses

  1. Man könnte fast den Eindruck gewinnen das für diese Feministen alles was Männer irgendwie Spaß machen könnte toxische Männlichkeit ist und der Mann sich dafür schämen sollte.

    Aber wie wir wissen hat Feminimus nichts gegen Männer und jeder Mann sollte Feminist werden.

    • Dass der Mann sich schämen sollte, ist eine Selbstverständlichkeit, erklärt aber m.E. den Artikel nicht.

      Ich halte die Erklärung für feudalerer Natur. In englischen Landschaftsgärten gab es sogenannte Ha Has.
      Während diese eigentlich eingesetzt wurden, um zu steuern, wo (Wild-) Tiere langlaufen dürfen und wo nicht, hatten sie den sehr praktischen Nebeneffekt, dass Frau Baronin das Bellevue genießen konnte, ohne die Gärtner sehen zu müssen, die im Ha Ha durch den Park eilten.

      So ist es auch hier: Männer sollen die Kenntnisse und körperlichen Fähigkeiten für guten Sex einfach haben, aber doch BITTESCHÖN die Frau nicht damit belästigen, dass da ein Lernprozess hinter steckt.

      Die Welt soll nicht erklärt werden, die Welt soll FUNKTIONIEREN!

      Das ist schließlich ihr gutes Recht.

      • @only_me

        Das war einer der erhellendsten Kommentare zu einer Pseudo-feministischen Klassenperspektive von Frauen, die ich bisher gelesen habe:

        „So ist es auch hier: Männer sollen die Kenntnisse und körperlichen Fähigkeiten für guten Sex einfach haben, aber doch BITTESCHÖN die Frau nicht damit belästigen, dass da ein Lernprozess hinter steckt.

        Die Welt soll nicht erklärt werden, die Welt soll FUNKTIONIEREN!“

        Das ist die Essenz.
        Die Welt soll – für mich – FUNKTIONIEREN!
        Für mich soll´s rote Rosen regnen usw. usf.

        Vielen Dank!
        crumar

        PS: Gimme some more!

    • Ich bin auch versucht, daraus mal eine definitive feministische Definition von Sexismus zu gewinnen. Sie müsste in etwa so lauten:

      „Sexistisch ist nach feministischem Verständnis alles, was eine Frau im Zusammenhang mit einem Mann oder Männern unangenehm empfinden könnte.“

      Damit lässt sich doch arbeiten! Vor allem wird schnell klar, wie ernst man einen Sexismus-Vorwurf von einer Feministin nehmen sollte.

      • Meine Formulierung war immer „Hat entfernt mit Sex zu tun und mir gefällt das nicht.“

        Präziser oder sinnvoller lässt es sich wohl nicht fassen.

        • Ich würde es eher wie folgt zusammen fassen:

          „Vielen Frauen kann man es ohnehin garantiert nie recht machen, weil ihnen die Fähigkeiten fehlen, sich nicht ständig zum Opfer zu erklären, damit sich auch wirklich alles um sie zu drehen hat.“

  2. Es gibt in Chariots of Fire eine Szene, in der Abrahams zu den Masters of College zitiert wird, die es problematisch finden, dass er sich einen professionellen Trainer für die Vorbereitung für Olympia genommen hat.

    MASTER OF TRINITY:
    Life slips by, Abrahams, life slips by.
    But this fine old university…
    …she offers some rare consolations,
    wouldn’t you say?
    HAROLD:
    Beyond measure, sir.
    MASTER OF CAIUS: I can take it, then,
    that you would be acutely grieved…
    …to discover that any behavior or action
    on your part were causing her grief?
    HAROLD:
    Naturally, sir, I would, deeply.
    MASTER OF TRINITY: Good. I was sure of it.
    Here in Cambridge, we’ve always
    been proud of our athletic prowess.
    We believe, we’ve always believed,
    that our games…
    …are indispensable in helping to complete
    the education of an Englishman.
    They create character…
    …they foster courage,
    honesty and leadership.
    But most of all…
    …an unassailable spirit of loyalty,
    comradeship, and mutual responsibility.
    Would you agree?
    HAROLD:
    Yes, sir. I would.
    MASTER OF CAIUS: Abrahams, there is a growing suspicion
    in the bosom of this university…
    …and I tell you this without
    in any way decrying your achievements…
    …in which we all rejoice…
    …that in your enthusiasm for success…
    …you have perhaps lost sight
    of some of these ideals.
    HAROLD:
    May I ask what form this disloyalty, this betrayal, takes?
    MASTER OF TRINITY: Oh, hardly betrayal.
    HAROLD: The word „grief“ was mentioned.
    MASTER OF CAIUS:
    It’s said that you use a personal coach.
    HAROLD: Mr. Mussabini, yes.
    MASTER OF TRINITY: Is he an Italian?
    HAROLD: Of Italian extraction, yes.
    MASTER OF CAIUS: I see.
    HAROLD: But not all Italian.
    MASTER OF TRINITY: I’m relieved to hear it.
    HAROLD: He’s half Arab.
    MASTER OF TRINITY: Do we take it that you employ this
    Mr. Masambini on a professional basis?
    HAROLD: Sam Mussabini is the finest, most advanced, clearest-thinking athletics coach in the country.
    I’m honored he considers me worthy of his complete attention.
    MASTER OF TRINITY: Nevertheless, he is a professional.
    HAROLD: What else would he be? He’s the best.
    MASTER OF CAIUS: Oh, but there, Mr. Abrahams, I’m afraid our paths diverge.
    You see, this university believes that the way of the amateur is the only one to provide satisfactory results.
    HAROLD:I am an amateur.
    MASTER OF CAIUS: You’ve been trained by a professional.
    You’ve adopted a professional attitude.
    For the past year,
    you’ve concentrated wholly…
    …on developing your own technique…
    …in the headlong pursuit, may I suggest,
    of individual glory.
    Not a policy very conducive
    to the fostering of esprit de corps.
    HAROLD:I am a Cambridge man first and last.
    I am an Englishman first and last.
    What I have achieved, what I intend
    to achieve, is for my family…
    …my university, and my country.
    And I bitterly resent
    your suggesting otherwise.
    MASTER OF TRINITY: Your aim is to win at all costs, is it not?
    HAROLD: At all costs, no.
    But I do aim to win within the rules.
    Perhaps you would rather
    I play the gentleman and lost?
    MASTER OF CAIUS: To playing the tradesman, yes.
    MASTER OF TRINITY:
    My dear boy, your approach has been…
    …if I may say so, a little too plebeian.
    You are the elite…
    …and are therefore expected
    to behave as such.
    HAROLD: Thank you, sir…
    …for your hospitality.
    The evening has been most illuminating.
    Good night to you, sir.
    You know, gentlemen…
    …you yearn for victory just as I do.
    But achieved
    with the apparent effortlessness of gods.

    Yours are the archaic values
    of the prep-school playground.
    You deceive no one but yourselves.
    I believe in the pursuit of excellence…
    …and I’ll carry the future with me.

    Etwa zur gleichen Zeit lief am Broadway A Chorus Line, ein Musical, das den Schweiß, die Arbeit, die Dedikation des Proberaums auf die Bühne holte.

    Vor gut dreißig Jahren war es bereits Diskussionsthema, dass hinter jeder Exzellenz und Illusion in der Regel harte Arbeit steckt.

    Jeder erwachsene Mensch weiß, welche Anstrengungen z.B. ein Balletttänzer auf sich nimmt, und kann sich trotzdem an der Illusion der Schwerelosigkeit erfreuen.

    Kinderherzen aber brechen, wenn sie kapieren, dass das Krümelmonster die Kekse gar nicht frisst, sondern nur eine Puppe ist.

    So geht es der Autorin: Sie möchte den perfekten Liebhaber, der mit göttlichem Einfühlungsvermögen wie von selbst mit ihr auf einer harmonischen Wellenlänge schwebt, nicht denkt – nur fühlt, nicht kann – nur macht, nicht schwitzt – nur liebt.

    Für manche Frauen verliert ein Regenbogen an Magie, wenn man ihnen die Optik dahinter erklärt. Magie für Kinder.

    Zauberhafter Sex und Muskelkater in der Zunge lassen sich da nicht vereinbaren.

  3. Feminismus früher: „Männer denken beim Sex nicht an die Lust der Frau; und damit nur an sich!“
    Feminismus heute: „Männer denken beim Sex an die Lust der Frau; und damit nur an sich!“

    • @Markus:

      Das liegt eben daran, dass der Feminismus schon lange nicht mehr mit realen Problemen konfrontiert ist und sich daher zur Deckung der eigenen Existenzberechtigung verzweifelt künstliche Probleme schaffen muss. Das Resultat des intellektuellen Bankrotts ist die ideologische Hyperinflation.

      Mich interessiert daran nur noch die Frage, wer sich diesen Terror aus welchen Gründen eigentlich noch bieten lässt.

      • „Mich interessiert daran nur noch die Frage, wer sich diesen Terror aus welchen Gründen eigentlich noch bieten lässt.“

        Naja, der Artikel hat auf Facebook fast 45.000 Shares.

        • Ja. Wahnsinn.

      • „Deckung der eigenen Existenzberechtigung verzweifelt künstliche Probleme schaffen muss. .“

        Mein Gott, wie herzlos, das SIND alles echte Probleme für Frauen !!
        Du weist wohl nicht worüber Frauen reden, wenn sie glauben kein Mann hört zu.

    • „The Focus Is Still On His Achievement“

      Also wenn er sich um die Lust der Frau bemüht, ist es sexistisch; wenn er sich nicht darum bemüht, ist es auch sexistisch. Mann kann machen was er will, es ist immer sexistisch.

    • „Feminismus früher: „Männer denken beim Sex nicht an die Lust der Frau; und damit nur an sich!“
      Feminismus heute: „Männer denken beim Sex an die Lust der Frau; und damit nur an sich!““

      Der typisch weiblich dominierte double bind als Diskursstrategie. Kennt im Kleinen jeder Mann, denn wie Frauen selbst sagen, sie haben ein Recht auf Widersprüchlichkeit. Da kannst du als Mann nur verlieren.

      Und das zieht sich durch alle Lebensabschnitte. Ich finde es interessant, dass man den Ausfluss dieser Double binds überall sehen kann.

      Gestern war bei ZOn Thema, dass Frauen lieber unter männlichen Vorgesetzten arbeiten. Ein Kommentator aus dem coaching schrieb: „Frauen finden es deshalb gut, weil männliche Chefs klare und verlässliche Ansagen machen.“ Das ist nichts anderes, als das Frauen wissen wie böse diese double binds sind. Anderer Fall: Aus der Managementforschung weiß man: Männern in Führungspositionen wird eher Kompetenz zugeschrieben, sie haben einen Vertrauensbonus. Logisch, wenn man weiß, dass Aussagen von Frauen tendenziell geringeren Wert haben.

      Selbstverständlich lesen Feministinnen aus diesem Vertrauensvorschuss gegenüber Männern eine strukturelle Unterdrückung heraus. Dass dies Folge der Wertlosigkeit eigener Aussagen ist, wird geflissentlich ignoriert.

      Menschen machen eben in sozialen Systemen ihre Erfahrungen. Wenn Frauen widersprüchlich sein wollen, dann müssen sie eben damit rechnen, dass sie nicht für voll genommen werden. Dass sie eben wie Kinder behandelt werden, die zuerst nicht mit dem Ball spielen wollen, dann aber jammern, wenn der Bruder damit spielt.

      Ach ja….

      • Wer darauf hört ist selber schuld. Man muss nicht über jedes Stöckchen springen oder jedem Vollidioten mit Respekt begegnen. Eigentlich sollte man den Feministen einfach nur ein „Mimimimimi“ hinschreiben und sich über sei lustig machen. Wer Feministen ernst nimmt, der gibt ihnen erst eine Bedeutung.

  4. Nimmt man ihre Analysen und Bewertungen wörtlich, ist das alles natürlich völlig albern. Aber im Prinzip spricht sie schon einige richtige und interessante Punkte beim Sex an, nur eben in dieser sehr wirren und weiblich-verdrehten Form.

    Sie hat ja Recht, dass Sex nicht gut ist, wenn er sich vor allem darum bemüht, sie zu befriedigen und sie ihm diesen Eindruck verschaffen muss. Am befriedigendsten ist Sex für Frauen, wenn sich der Mann überhaupt nicht um ihren Orgasmus schert und sie nur für seinen Orgasmus benutzt. Das aber auch nur dann, wenn die Arbeit an seinem Orgasmus hinreichend „aufwendig“ ist, dass sie dabei gut genug mitgenommen oder gar davon überwältigt wird.

    Darin stecken schon gewisse Widersprüche: Ihr Orgasmus ist wichtig, aber er passiert (nur), wenn er nicht wichtig ist. Dieser (scheinbare) Widerspruch löst sich im „Gelingen“ des Unterfangens allerdings völlig auf. Er ist nur solange ein Problem, wie er versucht irgendwelchen Ansprüchen gerecht zu werden.

    So betrachtet ist der Text dann eigentlich nur ein sehr unbeholfener Versuch, über Sex zu reden, zu schreiben, was eine Frau dabei mag. Der feministische Einschlag mit all den Kampfbegriffen ist eigentlich nur die Unfähigkeit dieser Frau, ihr eigenes sexuelles Empfinden klar zu analysieren und zu beschreiben und dann zu sagen, was sie will.

    • Volle Zustimmung.
      Das Problem dabei ist eben, dass nur wenige Männer die Fähigkeit haben, Frauen quasi „nebenbei“ zu befriedigen. Und die Männer, denen das (meistens) nicht gelingt, haben dann nun einmal nur die Wahl, entweder die Bedürfnisse der Frau zu vernachlässigen oder sich speziell hierauf zu konzentrieren. Heutzutage wählen wohl die meisten Männer letztere Variante und nehmen dafür teilweise recht erhebliche Anstrengungen in Kauf. Wenn man ihnen nun vermittelt, dass das genauso schlecht ist wie eine Vernachlässigung der weiblichen Bedürfnisse, wird dies wohl nur dazu führen, dass die Männer durchschnittlich egoistischer werden (wie auch in vielen anderen Bereichen sind Männer zu Mehrarbeit und -aufwand auch ohne Gegenleistung gern bereit, erwarten allerdings zumindest eine gewisse Wertschätzung). Ob eine solche Entwicklung den Frauen gefallen würde, wage ich zu bezweifeln.

      • Meiner Meinung nach kommt man ziemlich automatisch an diesen Punkt, eine Frau „nebenbei befriedigen“ zu können, wenn man

        1. egoistisch ist und
        2. häufig genug Sex hat

        Dass es Frauen nicht gefallen könnte, wenn die Männer egoistischer wären, ist ein typischer Schluss von sich selbst auf Frauen. Nur weil wir Männer (zurecht) keine egoistischen Frauen mögen, heißt das noch lange nicht, dass Frauen nicht egoistische Männer mögen würden.

        • Mag sein, dass man automatisch an diesen Punkt kommen könnte. Oft wird es aber schon an der Häufigkeit der Sexualkontakte fehlen. Vor allem aber steht einer solchen natürlichen Entwicklung die ständige Indoktrination entgegen, wonach es böse ist, wenn ein Mann beim Sex zuerst an sich denkt. Viele jungen Männer (ich definitiv auch) haben das bei Beginn ihrer sexuellen Aktivitäten bereits tief verinnerlicht.

          Unter „egoistischer werden“ hatte ich in diesem Zusammenhang verstanden, dass Männer sexuelle Frustrationen der Frauen in Kauf nehmen. Quasi das sprichwörtliche „wham bam thank you ma’am“. Ich glaube nicht dass Frauen daran interessiert sind.
          Soweit ein egoistischeres Vorgehen zu den von dir beschriebenen positiven Folgen führt, ist es natürlich im Interesse beider Seiten.

        • Erinnerst du dich an die Duke Fuck List von Karen Owen?

          Aus der verlinkten Besprechung

          He was the first guy I have hooked up with that kept an intense level of eye contact throughout the hookup, which honestly brought the entire experience to a level of hotness that I had never before experienced.

          That’s describing the guy she gave the highest score too. Go look at the actual scores: The only two guys she gave a 12/10 to are the two that treated her the least like a whore. Pretty much all the rest used her like a dishrag and tossed her out, and she subconsciously graded them lower because of it. The guy she graded the lowest is that one who didn’t kiss her, fucked her quickly and then left the bedroom, treating her like a prostitute.

          What do you think that means when the lowest score goes to the guy who treats her like a hooker, and the highest goes to the one who treats her like a human? It means she wants affection and connection from her sex, except she doesn’t even realize it.

          Viel egoistischer Sex macht keinen guten Liebhaber.
          Das kannst du nicht unter den Tisch fallen lassen, ohne am Punkt vorbei zu reden.

        • Mir fehlt grad die Zeit das alles durchzuarbeiten, ich kenne diese Liste nicht. Dass Frauen eine Verbindung wollen und mögen, bezweifele ich gar nicht. Ich bezog mich vor allem darauf, wie gefickt wird und nicht, was Drumherum läuft.

          Letztlich ist es dabei sogar richtig, dass das Drumherum wichtiger ist als der Sex selber. Wenn das Drumherum dazu führt, dass die Frau Dich für den Super-Alpha hält, mit dem sie sich verbinden kann, dann kannst Du im Bett machen was Du willst und sie wird schon vom bloßen Einführen des Schwanzes völlig abgehen ohne dass Du Dir sonst irgendeine Mühe geben müsstest.

        • „Wenn das Drumherum dazu führt, dass die Frau Dich für den Super-Alpha hält, mit dem sie sich verbinden kann, dann kannst Du im Bett machen was Du willst “

          Vereinfacht ausgedrückt: Sex gefällt einem besser, wenn man den Partner sexy findet.

        • „Mir fehlt grad die Zeit das alles durchzuarbeiten, ich kenne diese Liste nicht.“

          Kurzfassung:
          Eine Studentin der Duke University, vielleicht eine 7, hatte irgendwann beschlossen, sich durch die Betten der Athleten der Uni zu vögeln und führte darüber in einer PowerPoint Datei Buch, inklusive Ablaufbeschreibung und Zensur, wie gut die Athleten als Liebhaber abschnitten.

          Die PowerPoint Datei zeigte sie ihren Freundinnen und irgendeine der „Freundinnen“ leakte sie ins Internet.

          Feministinnen versuchten damals, das Mädchen als „empowert“ zu framen und davon abzulenken, dass sie eine arme Schlampe ist, die von keinem der Sexpartner das bekam, was sie unübersehbar wollte: eine Beziehung.

        • https://allesevolution.wordpress.com/2010/11/08/empowerment-sex-und-feminismus/

        • Danke, only-me.

          die von keinem der Sexpartner das bekam, was sie unübersehbar wollte: eine Beziehung.

          Wenn es aber darum ging, dann dürfte das kein gutes Beispiel für unser Thema hier sein,

        • @lh

          es ging m.E. um das, was du oben auch schon selbst schriebst:

          Letztlich ist es dabei sogar richtig, dass das Drumherum wichtiger ist als der Sex selber. Wenn das Drumherum dazu führt, dass die Frau Dich für den Super-Alpha hält, mit dem sie sich verbinden kann, dann kannst Du im Bett machen was Du willst und sie wird schon vom bloßen Einführen des Schwanzes völlig abgehen ohne dass Du Dir sonst irgendeine Mühe geben müsstest.

          Also „Beziehung“ nicht im Sinne von „Heirate mich“, sondern „Gib mir das Gefühl, das sei kein völlig abwegiger Gedanke“.

    • „Sie hat ja Recht, dass Sex nicht gut ist, wenn er sich vor allem darum bemüht, sie zu befriedigen und sie ihm diesen Eindruck verschaffen muss“

      Das Frau dies müsse, spielt sich alleine in ihrem Kopf ab. Das ist genau wie „emotionale Arbeit“. Frauen belästigen von sich aus ihre Umwelt mit ihren Emotionen, und tun dann so, als wäre das Arbeit. Dabei verlangt das niemand von ihnen. Und Männer schon gar nicht.

      • Natürlich passiert das in ihrem Kopf. Aber dieser grundsätzliche Instinkt der Frau, sich den Wünschen und Vorstellungen des Mannes anzupassen, ist ja aus Sicht eine Mannes keineswegs schlecht. Wer würde das Frauen abgewöhnen wollen? Man(n) muss nur damit richtig umgehen können.

        • Wenn es diesen grundsätzlichen Instinkt gäbe, hätten wir keinen Feminismus.

        • Den gibt es, nur gehen die wenigsten Männer damit richtig um. Feminismus ist was passiert, wenn dieser weibliche Instinkt auf Männer trifft, welche die Frau und ihre Bedürfnisse wichtiger als die eigenen nehmen. Dann entsteht so eine Art Kurzschluss.

        • „Wenn es diesen grundsätzlichen Instinkt gäbe, hätten wir keinen Feminismus.“

          Doch, gerade deswegen. Er steht nämlich im Widerspruch zur Ich-Bezogenenheit auf Verstandesebene. Und um diesen inneren Widerspruch rationalisieren zu können, ist eine Gedankenkonstruktion „Feminismus“ sehr gut geeignet😉

        • Sorry, das verstehe ich nicht. Wenn es der Instinkt der Frau ist, sich dem Mann anzupassen (evolutionär vollkommen kontraproduktiv) warum tut sie es dann nicht einfach?

        • „Aber dieser grundsätzliche Instinkt der Frau, sich den Wünschen und Vorstellungen des Mannes anzupassen, ist ja aus Sicht eine Mannes keineswegs schlecht“

          Diesen Instinkt würde ich so nicht sehen. Schon gar nicht absolut. Beide Geschlechter haben zu einem gewissen Teil den Wunsch vom Partner akzeptiert zu werden und seinen Wünschen zu entsprechen. Genug Männer ordnen sich dafür ebenso unter

        • @lh:

          »dieser grundsätzliche Instinkt der Frau, sich den Wünschen und Vorstellungen des Mannes anzupassen«

          Wie kommst Du darauf, dass ein solcher Instinkt existiert? Ich sehe den nicht. Was es m. E. gibt, sind Ableitungen aus einem Brutpflegeinstinkt, die dazu führen, Männer nach ihrer Versorgungsleistung zu bewerten. Nur wenn die hinreichend sind, passen sich Frauen diesem Mann an, aber nur auf Widerruf. Die Anpassung selbst ist also kein »Instinkt«. Sie ist ein Deal, nichts Biologisches, sondern etwas Ausgehandeltes.

        • „Die Anpassung selbst ist also kein »Instinkt«. Sie ist ein Deal, nichts Biologisches, sondern etwas Ausgehandeltes.“

          Auch ein Deal kann einen biologischen Aspekt haben, aus dem er uns attraktiv erscheint

        • @ djadmoros
          Zustimmung. Das deckt sich auch mit dem, was man biologisch erwarten würde.

        • @ Blogmaster
          Ja, Dein Einwand ist berechtigt. Sexuelle Selektion ist das grundlegende Kriterium um das Verhalten der Geschlechter untereinander zu verstehen.

        • Ich würde diesen Instinkt schon sehen, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt und letztlich bei Mann und Frau vorkommend (Verteilungsmaxima beim Typus weibliche Frau)

          Man kann ihn auch Passion/Hingabebereitschaft nennen oder Lust an der Unterwerfung, er bildet sich auch in der Theorie des leeren Gefässes bzw. der Prägetheorie ab.

          Er ist Teil der Bindungsstrategie (Wie schaffe ich es, dass Mann mich nicht einfach nur fickt und dann wegläuft) und der Ich-Bezug auf Verstandesebene ist das Korrektiv um ein Gleichgewicht reinzubekommen.

      • Es stimmt schon, dass dieser Instinkt nicht automatisch und immer hervortritt. Es kommt letztlich darauf an, wer dominant ist, wer den Frame bestimmt. Ist das der Mann, gibt es diesen Instinkt der Frau.

        Das ist allerdings bei Männern, die wegen ihrer Versorgungsleistung gewählt werden, meistens nicht der Fall. In dem Fall ist es tatsächlich kein solcher Instinkt, sondern Berechnung (Aushandlung) oder kulturelle Anpassung.

    • „Das aber auch nur dann, wenn die Arbeit an seinem Orgasmus hinreichend „aufwendig“ ist, dass sie dabei gut genug mitgenommen oder gar davon überwältigt wird.“

      Was so gut wie nie von selbst geschieht. Man schaue sich an, wie das im Tierreich abläuft, zwei Stöße und die Sache ist ausgestanden.

      Es ist bereits eine rücksichtsvolle Leistung von Männern, besser zu sein, als die Natur vorgegeben hat und der Frau bei dem ganzen Gefummel auch noch das Gefühl zu geben, das sei spontan und man tue das nur für sich (man(n) weiß ja, das Frauen sowas antörnt).

      Das ist die Crux bei uns Männern, während die Frau ewig aufheizen und total entspannen muss, ist bei uns das Gegenteil der Fall. Konzentration und gelegentliche Gedanken an die Kanzlerin, damit man nicht zu früh kommt *g*

  5. Auf mich wirkt der ganze Text wie eine Art Shittest mit der impliziten Aussage: „Besorgt’s mir einfach ordentlich und ohne falsche Rücksicht!“

    • Typisch Frau: Ewig lange labern, ohne auf den Punkt zu kommen 😃

    • @Anne
      Genau so ist es. Hatte schon mehrmals Frauen die sich beschwert haben, dass ihre Ex-Partner sie nicht richtig durchgezogen haben. Hab schon einige Frauen erlebt die mir direkt gesagt haben, dass sie gerne als Objekte von mir behandelt werden wollen und sie es geil finden, wenn ich mir rücksichtslos von ihnen nehme was mir gefällt.

      Komisch ist nur, dass die Feministen diese Frauen nie erwähnen, wenn sie über Sex sprechen.
      Treffe nächste Woche eine bekennende Feministin die sich wünscht von mir besonders hart rangenommen zu werden. Vielleicht sollte ich ihr anschließend mal den Artikel zeigen.

  6. Während ich so drüber nachdachte, ob ich einen Ansatz wüsste irgendetwas des Geschriebenen „zu verteidigen“, fiel mir ein: Jürgen von der Lippe. Der hat in einem Bühnenprogramm erst den männlichen O. (übertrieben und abwertend, eben mit dem Ziel, das Publikum zum Lachen zu bringen) dargestellt und danach behauptet, Frauen sähen immer wunderschön aus wenn sie kommen.

    Intuitiv regte sich Widerspruch bei mir. Ich glaube nicht, dass das Bild das ich biete in dem Moment immer meinen eigenen ästhetischen Ansprüchen genügte – wenn ich es denn sähe, eigentlich dacht ich auch, das wäre wenigstens dann mal egal… Call me crazy, aber eine Zeit lang fühlte ich mich ernsthaft ein wenig gehemmt im Anschluß. Nur weil so ein Komiker sowas behauptet hat.

    • „Intuitiv regte sich Widerspruch bei mir.“

      Er hat aber recht.

      „Ich glaube nicht, dass das Bild das ich biete in dem Moment immer meinen eigenen ästhetischen Ansprüchen genügte …“

      Es geht eben überhaupt nicht um DEIN ästhetisches Empfinden, sondern ausschließlich um seins.

      • Mir war das aber völlig wurscht bis dahin, ich hätte gar nicht mit dem *Anspruch* (weil als solchen hab ich die Aussage registriert damals) gerechnet, „wunderschön“ aussehen zu müssen im Moment höchster Ekstase. Und ich fand die Aussage (die ja durchaus als Kompliment gemeint war… ein sexistisches halt) auch für Männer unfair, die er laut grunzend und insgesamt als etwas tumb karikierte in diesem Teil des Programms. So hab ich jedenfalls noch keinen Mann erlebt. Ich könnte im Gegenteil meinerseits auch sagen, dass es ein Augenschmaus ist das Gesicht eines Mannes in höchster Erregung zu beobachten usw.

        Gesetzt den Fall, männliche Pornodarsteller bekämen plötzlich auch mehrheitlich ihren Kopf zurück – würde das Euren Performancedruck dann eigentlich verändern/steigern, was meinste?

  7. EverydayFeminism ist schon ziemlich harter Tobak. Wenn auch ziemlich amüsant.
    Man nehme diesen Artikel hier:
    http://everydayfeminism.com/2015/08/things-wish-known-gaslighting/
    Wenn mir jemand sagt, dass ich irrational handle, dann ist das Gaslighting und man versucht, meine Realität zu überschreiben!!11
    Besonderes Ironieschmankerl:
    „In another type of gaslighting, the gaslighter is always transformed into the victim. Whenever you bring up a problem, you find yourself apologizing by the end of the conversation.“
    Hm. Kommt mir völlig unbekannt vor. Sowas schon mal gesehen, irgendwer?
    Aber gut, völlige Ironiebefreitheit scheint ja sowieso absolute Voraussetzung für diese Leute zu sein, sonst würde das ganze Doppeldenk ja überhaupt nicht funktionieren.

  8. Sie greift im Kern einige zutreffende Punkte auf, wenn auch das theoretische Gerüst drumherum etwas störend ist. Wenn das Gegenüber an der sexuellen Interaktion große Freude empfindet, ist das natürlich erst einmal sehr schön und angenehm für das eigene Ego – völlig wertfrei und geschlechtsunabhängig. Dieser Mechanismus kann sich jedoch ins Negative umkehren, wenn sexuelle Interkation lediglich auf eine Spiegelung des eigenen Egos abzielt. (David Schnarch greift das in seinen Büchern sehr ausführlich auf.) Sprich: Der ausbleibende Orgasmus/die ausbleibende heftige Reaktion (Stöhnen etc.) der Partnerin führt dann zu dem Gefühl, versagt zu haben. Eine stabile Person, die bei sich und ihren Emotionen ist, würde das zwar registrieren, aber es würde sie nicht in Selbstzweifel stürzen. Selbstzweifel, die die Partnerin wahrscheinlich auf einer unterbewussten Ebene spürt und ebenfalls einen Ausweg sucht, sein sexuelles Selbstbewusstsein wieder zu reparieren. Ich behaupte, mind. 70 % der gefakten Orgasmen beruhen auf diesem Mechanismus. Die permanenten, gebetsmühlenartigen Ratschläge à la „she comes first“ tragen ihren Teil dazu bei. Denn: Was, wenn sie nicht zuerst oder gar überhaupt nicht kommt? Wenn ER zu früh (was immer das heißt) kommt etc.? Dann endet die Erzählung der glücklichen, normalen Sexualität – so wird es einem zumindest suggeriert. (Daneben gibt es natürlich noch die Version der Geschichte, die besagt, ein Orgasmus sei Frauen nicht so wichtig. „Sie hatte trotzdem Spaß.“ – Das ist dann der letzte Ausweg aus dem ganzen Dilemma. Was nicht falsch sein muss, aber immer richtig ist es auch nicht.)

    • „Ich behaupte, mind. 70 % der gefakten Orgasmen beruhen auf diesem Mechanismus.“

      Ich behaupte, gefakte Orgasmen sind eher selten verglichen mit der Anzahl der Fälle, wo Frau sich währenddessen selbst nicht sicher ist ob sie den Gipfel bereits erreicht hat oder doch nicht (ich jedenfalls meine drei Intensitäten und fünf bis sechs „Arten“ unterscheiden zu können, und logischerweise sind nicht Alle davon welt-bewegend…).

      Und zum „zu früh“ kommen der Männer: das wäre ja nur dann ein Problem, wenn er danach keinen Bock mehr hätte weiterzumachen.

      • @ S.
        Du meinst, viele Frauen können ein Orgasmus nicht von einem Nicht-Orgasmus unterscheiden? Gewagte – und wie ich finde – unzutreffende These. Dass nicht jeder O. gleich ist – geschenkt! Trotzdem erkennt man ihn, wenn er da ist.

        • So wie sexuelle Erregung?
          Da heißt es allerdings, dass Frauen sich schwer damit täten ihre rein-körperliche Situation korrekt einzuschätzen, was ich durchaus für (im Vergleich mit Männern) zutreffend erachte. Man kann Pornosequenzen zeigen, die subjektiv Alles Andere als anheizen und dabei objektiv die Reaktionen (erhöhte Durchblutung usw.) messen. Wer hat dann recht?^^

          In welchen Momenten weiß oder sagt eine Frau von sich denn überhaupt, sie habe einen O. vorgetäuscht? Und was hat sie dann gemacht? Bewusst den Uterus zu Kontraktionen angeregt, oder doch irgendwas Anderes?

        • @ S.
          Erregung, die durchaus sehr diffus sein kann, ist etwas anderes als ein Orgasmus, der in der Regel mit spürbaren Kontraktionen und einem Spannungabbau einher geht. Ich neige dazu, einen Orgasmus, bei dem man sich fragt, ob das überhaupt einer war, nicht als solchen zu bezeichnen.

          In welchen Momenten weiß oder sagt eine Frau von sich denn überhaupt, sie habe einen O. vorgetäuscht?
          So um die 70 % der Frauen sagen, dass sie es schon einmal getan haben. Je nach Studie. Den Tatbestand gibt es tatsächlich.

          Und was hat sie dann gemacht? Bewusst den Uterus zu Kontraktionen angeregt, oder doch irgendwas Anderes?
          Möchtest du eine detaillierte Anleitung von mir?

        • „Ich neige dazu, einen Orgasmus, bei dem man sich fragt, ob das überhaupt einer war, nicht als solchen zu bezeichnen.“

          Hab ich auch mal. Halt ich für falsch mittlerweile.
          Wenn ich masturbiere erleb ich das auch gelegentlich: deutliche Kontraktionen ohne Glücksgefühl. Ich denke, das ist ein O., nur halt kein guter, sondern ein rein körperlicher.

        • @ S.
          Okay, du definierst einen Orgasmus anders als ich und bist der Meinung, dass viele Frauen nicht merken, wenn/ob sie gekommen sind. Überzeugt mich nicht wirklich …

        • „Okay, du definierst einen Orgasmus anders als ich und bist der Meinung, dass viele Frauen nicht merken, wenn/ob sie gekommen sind.“

          Ein äußerst interessanter Dialog, finde ich.
          Als Mann, der seine Frau natürlich auch befriedigt wissen will, kenne ich diese männliche Ratlosigkeit auf dem Gebiet.
          Dass sie anscheinend bei den Frauen genauso umgeht, entspannt mich ein wenig😀

          Übrigens

          „So um die 70 % der Frauen sagen, dass sie es schon einmal getan haben.“

          Ähnlich hoch soll die Quote bei Männern übrigens sein🙂 .

          Also wollen oder können auch Männer nicht immer.

          Bei Männern stellt sich die Frage, ob es ein Orgasmus war, in aller Regel nicht (jedenfalls kenne ich keinen Fall).
          Ejakulation -> Orgasmus.
          Allerdings gibt es da auch bei uns große Unterschiede.
          Der beste ist der echte, vorbereitete und angestrebte.
          Dann gibt es aber auch den spontanen, unvorbereiteten – ich vergleich ihn immer mit einem Turmspringer beim Schwimmen, der Anlauf nimmt und sich am Brett noch ordentlich abfedern will, das dann aber unter ihm abbricht und mit in die Tiefe nimmt.
          Und die letzte, absolut lustlose Variante ist die, wenn man nachts einfach nicht einschlafen kann und dann zur Entspannung masturbiert. Wirkt wie ein gutes Schlafmittel, mehr aber auch nicht.

        • @ Carnofis
          Als Mann, der seine Frau natürlich auch befriedigt wissen will, kenne ich diese männliche Ratlosigkeit auf dem Gebiet.
          Zur Not einfach nachfragen. (Aber ich bleibe dabei: Man weiß, ob man gekommen ist oder nicht. Vielleicht herrscht beim allerersten Orgasmus mit 13 Jahren noch eine gewisse Unsicherheit darüber. Danach sollte sich diese jedoch schnell verflüchtigen.)

          Also wollen oder können auch Männer nicht immer.
          Was ja auch niemand verlangt …

        • „Dann gibt es aber auch den spontanen, unvorbereiteten – ich vergleich ihn immer mit einem Turmspringer beim Schwimmen, der Anlauf nimmt und sich am Brett noch ordentlich abfedern will, das dann aber unter ihm abbricht und mit in die Tiefe nimmt.“

          Was für ein schönes Bild🙂
          Ich find kaum was ätzender als wenn man merkt, dass er sich gerad ärgert weil er („zu früh“) kommt. Das versaut das ganze Erlebnis für beide.

          „Zur Not einfach nachfragen.“

          Bin ich kein Fan von. Lügen lassen sich leichter aussprechen als Orgasmen faken, imho.

        • @ S.
          Du musst auch kein Fan davon sein. Außerdem war es nicht so gedacht, dass man direkt nach dem Sex mit Hündchenblick fragt: „Uuuund?“ Sondern eher in einer lockeren Situation: „Ist unser Sex für dich befriedigend? Gibt es etwas, das ich bisher nicht mache, du dir aber von mir wünschst?“

        • Ich komm nochmal zurück zu dem: wann sagen Frauen irl denn, sie hätten (wie) einen O. vorgetäuscht?
          Ein Freund hat mir mal erzählt, dass er eine Partnerin währenddessen ansprach in die Richtung „ey, du machst mir doch gerad was vor…“ und das wurde auch tatsächlich bejaht.
          Aber wann erfährt der Getäuschte das „normalerweise“?
          Ich könnte mir vorstellen: wenns gerad mies läuft in der Beziehung z.B., also quasi als Waffe genutzt.
          Und das müsste dann auch nicht stimmen.
          Oder?

        • @ S.
          Ich habe oben bereits den Grund aufgeführt, der meiner Meinung mit am häufigsten ist. Daneben gibt es sicher noch andere Gründe.
          Auf die restlichen Fragen kann ich nicht eingehen, da meine Antwort lediglich auf ein oder zwei persönlichen Erlebnissen basieren würden.

      • „wenn er danach keinen Bock mehr hätte weiterzumachen.“
        Die Frage ist: Kann er? Meist gibt es einen rapiden Blutdruckabfall usw usf.

        • @ Jan
          Ein Penis/eine Erektion und/oder extreme körperliche Ausdauer sind für einen Orgasmus nicht erforderlich.

        • Man kann auch anorgasmisch sehr viel Spaß haben.

        • @ Jan
          Das würde ich dann doch gerne für mich selbst definieren.

        • Unabhängig von körperlichen Performanceschwierigkeiten finde ich (und das geht wohl den meisten Männern so) es generell sehr anstrengend und genussmindernd, (direkt) nach meinem eigenen Orgasmus noch größere Tätigkeiten vornehmen zu müssen. Frauen, die dies fordern,halte ich für ziemlich rücksichtslos. Mag aber sein, dass sich bei vielen Frauen noch nicht herumgesprochen hat, wie stark die anschließende Entspannungsphase bei Männern ist.

        • Vor allem geht der Orgasmus beim Mann auch mit einem plötzlichen, radikalen Lustabfall einher, den Frauen so nicht haben.

        • @ Hugor
          Siehe mein erster Kommentar an Jan. Die meisten Frauen brauchen nicht zwingend einen Penis in sich, um zu kommen. Mag aber sein, dass sich bei vielen Männern noch nicht herumgesprochen hat.

        • „Vor allem geht der Orgasmus beim Mann auch mit einem plötzlichen, radikalen Lustabfall einher, den Frauen so nicht haben.“

          Zum Glück eher seltener. So sollte es sein wenigstens…

        • @Aurelie – „Die meisten Frauen brauchen nicht zwingend einen Penis in sich, um zu kommen.“

          Das ist mir bekannt. Wie ich schrieb, möchte ich aber nach meinem Orgasmus auch keine sonstigen Manipulationen mehr vornehmen müssen. Ich bin bereit, dafür zu sorgen, dass die Frau vor mir kommt, aber nach meinem Orgasmus will ich einfach entspannen, ansonsten wird es für mich frustrierend.

    • @Aurelie
      Übrigens täuschen nicht nur Frauen den Orgasmus vor. Ich selbst habe es auch schon gelegentlich getan, einfach deshalb, weil ich keinen Bock hatte weiter zu machen aber mich vor der Frau auch nicht bloßstellen wollte. Bei vielen Frauen ist die Vorstellung der Männlichkeit nämlich mit dem männlichen Orgasmus verknüpft.

  9. Mich erinnern solche Forderungen irgendwie an die katholische Sexualmoral. Nicht nur weltfremd, sondern auch von Leuten eingefordert, die sie selbst nie praktizieren😉

  10. Man(n) muss nur langsam aufpassen nichts Negatives über den Feminismus zu sagen / zu schreiben. Erste Stimmen werden laut (von einer schwedischen Politikerin, Screenshot davon in meinem Blog im Feminismus-Buch-Header) dass „Negative Äußerungen über Feminismus unter Strafe(!) gestellt werden sollen.
    Nur als kleine Erinnerung an uns alle, dass das nicht (NICHT!) ein paar „Depperte“ sind über die man irgendwie lächeln kann.
    Das Buch von Nicholas (Gratis Download auf meinem Blog) bringts recht gut auf den Punkt.

  11. […] Mund aufreißen kann, ohne gleich in irgendeine „Ismus“-Ecke gestellt zu werden. Lesen Sie mal, worauf ich eigentlich hinauswill. Dann verstehen Sie auch diesen […]

  12. @ S.
    Ich habe oben bereits den Grund aufgeführt, der meiner Meinung mit am häufigsten ist. Daneben gibt es sicher noch andere Gründe.
    Auf die restlichen Fragen kann ich nicht eingehen, da meine Antwort lediglich auf ein oder zwei persönlichen Erlebnissen basieren würden.

    • Du hast dargelegt, weshalb Frauen dazu neigen könnten sich sagen wir mal pornöser zu geben als ihnen zumute wäre (völlig normal heutzutage wahrscheinlich…).

      Ich dachte eben darüber nach, ob – unter der Bedingung, dass O. nicht gleich O. und auch nicht immer spektakulär sein muss – Frauen nicht auch geneigt sein könnten, in Befragungen ebenso einem Weiblichkeitsklischee zu entsprechen.

      Das wäre dann sozusagen die Strategie der kollektiven Verunsicherung😀

      • @ S.
        Welches Weiblichkeitsklischee wäre das?

        • Och, ich hatte da gar nicht mehr im Sinn ursprünglich als „das Klischee von den einen O. vortäuschenden Frauen“😉
          Wer sich so äußert in Befragungen will vielleicht weibliche Überlegenheit demonstrieren (analoges gilt auch für die entsprechenden Männer). Auf eine sehr verdrehte Art natürlich, aber es impliziert ja, dass es geklappt hat, sich der Partner also hinters Licht führen ließ. Ich bin immernoch skeptisch…

        • @ S.
          Frauen geben in Befragungen an, einen Orgasmus vorzutäuschen, weil sie gerne dem Klischee entsprechen wollen, dass Frauen Orgasmen vortäuschen. Aha. Es würde doch eher weibliche Überlegenheit demonstrieren, wenn jede Frau angeben würde, multipel zu kommen während ihr Partner gar nicht kommt.

        • Sagen wir mal… Dein letzter Satz hat mir jetzt jedenfalls vor Augen geführt, wie abenteuerlich auch meine aufgepropfte Interpretation scheint😉

          Neuer Versuch: aus der Innensicht der Frau könnte es daran liegen, dass sie nur die allerbesten, allergrößten O.s ihres Lebens zweifelsfrei als solche erinnert/“zählt“ und von sich weiß, dass sie immer auch ein wenig performt beim Sexakt mit Partner (abhängig von den Umständen und evtl. geäußerten Präferenzen. Wenn Dir jemand sagt: „Du bist aber ganz schön laut“ – ohne ein „Steh ich drauf!“ – nachzuschieben, versuchst Du beim nächsten Mal leiser zu sein etc. … Ok, schlechtes Beispiel wieder für diesen Zusammenhang. Grmpf).

        • Mir ist das zu konfus. Ich bin raus.

        • Ich wollt schon nicht auf die Frage nach dem Weiblichkeitsklischee antworten, ehrlich gesagt, aber ich hätte es unhöflich gefunden das nicht zu tun. Nevermind.

  13. […] Teardown schreibt in einem Kommentar […]

  14. ist es biologisch gesehen, nicht scheißegal, wie oder was die Frau beim Sex fühlt, Hauptsache sie wird schwanger ?
    Werden uns ewige Sexproblemdisktanten mit 1 Kind- Familie nicht irgendwann, die Massen an in z.B. Südsudan gezeugten (männlichen) Rape-Kinder, sobald sie groß sind und in Massen (nicht die lächerlichen paar Millionen von heute**) den Weg zu uns suchen einfach hinwegspülen*, und damit unsere ganze Problemkultur, und Frauen dann in dieser Zukunft wieder auf das reduzieren, was sie im Grunde sind, Behälter zum Austragen von Kindern und für deren Erstnahrung und Lustobjekt und Trophäe für den Mann ?
    Wird dann das Hauptproblem für Frauen wieder sein, einen Alpha an sich zu binden, von dem sie annimmt, das er sie halbwegs vor dem Ansturm und Zugriff deklassierte Betas und Gammas zu schützen kann und ihr ein angenehmes Leben verheißt ? Wird dann selbst Dritt- oder Viertfrau zu sein wieder attraktiv ?

    *natürlich verrecken die auch in Massen, aber es werden auch genug groß
    ** Es muss sich nur ein charimsatischer Messias finden, der zum Marsch auf Europa aufruft, und die Situation noch etwas geeigneter werden, damit es auf fruchtbaren Boden fällt.

    Ich denke das ist ein Problem über das man auch mal nachdenken sollte.
    „Früher war die Zukunft auch mal besser“
    Karl Valentin

    • „ist es biologisch gesehen, nicht scheißegal, wie oder was die Frau beim Sex fühlt, Hauptsache sie wird schwanger ?“

      Faktisch ja. Es gibt allerdings Thesen, dass der weibliche Orgasmus die Empfängnisfähigkeit erhöht.

      Und es gibt das Argument, dass der weibliche Orgasmus ein Rückmeldemechanismus an den Mann ist und dessen emotionale Bindung an die Frau erhöht.

      Ansonsten hast Du recht, wir führen hier eine Luxus-Diskussion fernab der wirklich relevanten Themen. Muss man sich aber auch erstmal leisten können…😉

    • Ja, vielleicht bist Du so ein Scheißhaufen, weil Deine Mutter von Deinem Erzeuger vergewaltigt wurde und Dich eigentlich nicht haben wollte. Darf man nie ausschließen, den Gedanken.


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