Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 23. November 2016

Auf andere Herabblicken zur Selbstwertsteigerung

Der Blog Asemann weißt auf einen interessanten Artikel im Spiegel hin, in dem es darum geht, dass wir es mögen, auf andere herabschauen zu können:

Eine andere Belohnung dagegen ist praktisch für jedermann und auf den ersten Blick völlig kostenlos zu haben. Und damit nähern wir uns der Frage, woher all der Hass kommt, der unsere Gesellschaften im Moment zu zerfressen scheint.

Die Sozialpsychologie kennt eine einfache Methode, mit der sich nahezu jeder Mensch in nahezu jeder Situation gleich ein bisschen besser fühlen kann. Diese Methode heißt, wenig elegant, abwärtsgerichteter sozialer Vergleich.

Es wirkt auf Menschen belohnend, auf andere herabzublicken. Das ist kein schöner Wesenszug, aber in bestimmten, klar umgrenzten Bereichen ein durchaus zielführender: In meine Strohhütte regnet es nicht hinein, in deine schon. Auf meinem Feld wächst mehr Weizen, meine Kühe sind fetter als deine – das waren viele Jahrtausende lang durchaus sinnvolle Kriterien für Erfolg. Und sinnvolle Motivatoren für die Unterlegenen, doch endlich mal das Dach zu flicken oder vielleicht vor der Aussaat doch auch mal das Feld zu pflügen. Der ganze Kapitalismus von heute funktioniert nur, weil abwärtsgerichteter sozialer Vergleich – mein Erfolg, dein Misserfolg – ein so effektiver Motivator ist.

Hassen, um sich besser zu fühlen

Unglücklicherweise brauchen wir aber fürs Abwärtsvergleichen gar keine realen, handfesten Begründungen. Es kann schon reichen, jemand anderen einfach nur um des eigenen Wohlbefindens willen blöd zu finden.

Auf dieser Form des abwärtsgerichteten sozialen Vergleichs – ich erhebe mich über dich, weil du einer aus meiner Sicht niederen Gruppe angehörst – basieren ganze Staatsgebilde und politische Systeme. Der politisch-gesellschaftliche Kulminationspunkt des abwärtsgerichteten sozialen Vergleichs ist der Faschismus: Ganze Völker erklären sich selbst für wertvoller, andere für minderwertig. Solche Ideologien bringen Begriffe wie „Untermensch“ hervor, gewissermaßen der begriffgewordene abwärtsgerichtete soziale Vergleich. Am Ende, so paradox das klingt, hassen Menschen andere Menschen – Juden, Schwarze, „Ausländer“, wen auch immer – um sich selbst besser zu fühlen. Verachtung als Methode der Selbstwertsteigerung.

Diese Methode ist nicht vom persönlichen wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg des Einzelnen abhängig. Es gibt schwerreiche Rassisten, antisemitische Filmstars und frauenfeindliche Spitzensportler. Allerdings, so ehrlich muss man sein, ist es wahrscheinlicher, dass jemand das Auf-andere-Herabblicken zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens einsetzt, wenn es ihm nicht so gut geht. Auch ein arbeitsloser, einsamer Mann Ende vierzig hat immer noch die Option, die bösen Muslime zu verachten, wenn er auf der Suche nach einer schnellen Dosis abwärtsgerichteten sozialen Vergleichs ist.

Der Mechanismus ist in der Tat einfach: Wir vergleichen uns insbesondere mit den Menschen um uns herum. Wir sind gerne etwas besser, weil Status aus evolutionären Gründen eine hohe Bedeutung für Menschen hat. Wir gehören gerne zu den besseren, zur Oberschicht. Und dazu kann man eben nur gehören, wenn man auf andere herabblicken kann.

Das Denken führt auch dazu, dass Millionäre unzufrieden sind, wenn sie sehen, dass ihr Nachbar, der auch Millionär ist, die etwas größere Yacht hat, auch wenn sie immer noch beide reicher sind als die meisten anderen Menschen.

In einem lesenwerten Artikel überträgt Asemann das auf den Feminismus und die dortige Einteilung in „die Guten“ (feministische Frauen) und „die Bösen“ (die weißen heterosexuellen Männer):

Allerdings erklärt der Artikel für mich auch sehr gut, warum dritte-Welle-Gender-Feministinnen den „weißen heterosexuellen Mann“ zum Hassobjekt auserkoren haben und keine Gelegenheit auslassen auf ihm herumhacken.

Wenn man jemand ist, der keine wirtschaftlich relevanten Fähigkeiten besitzt, und komplett von öffentlicher Förderung abhängt, die jederzeit gestrichen werden kann, dann ist das Bedürfnis, auf irgendjemand anderen herabzublicken, natürlich groß. Aber alle Minderheiten scheiden als Opfer und Hassobjekt aus, wenn man den links-progressiven, toleranten Habitus bewahren will; sie sind sakrosankt.

Also gibt es für den Gender-Feminismus nur die Misandrie, den Männerhass als Ausweg zur Befriedigung des Bedürfnisses nach Geltung. Bei der Suche nach jemandem, auf den man „guten Gewissens“ herabblicken und den man verachten kann, bleibt niemand anderes übrig als der weiße, heterosexuelle Mann. Das starke Bedürfnis, jemanden verachten zu können führt zu der absurden Stilisierung des WHM, der natürlich mehr für Frieden, Wohlstand und Frauenrechte getan hat als irgendwer sonst, zum ultimativ bösen, zum jahrtausende-langen Unterdrücker, zur Quelle allen Übels, zum Förderer von Rape-Culture etc. pp..

Dass finde ich einen interessanten Gedanken. Danach würden Feministinnen schlicht ein politisch zulässiges Hassobjekt brauchen, welches sie entsprechen ausbauen müssen, um es auch wirklich legitim hassen zu können. Man muss also den Mann, beziehungsweise den weißen heterosexuellen Mann entsprechend zum Hassobjekt aufbauen: Er unterdrückt, er errichtet ein Patriarchat, er hält die Frauen zurück, er gibt nichts ab. Darauf kann man herabblicken. Daraus kann man stärke ziehen. Und wenn man dann noch alle anderen Minderheiten, auch dann wenn sie männlich sind, ausnehmen kann, dann kann einem auch keiner was vorwerfen. Dann darf man hassen und abwerten. Und sich dabei gutfühlen.


Responses

  1. Warum aber der weiße Mann und nicht irgendeine Gruppe?

    Humbugtheorien sind nicht der Auslöser für solche Gefühle, sondern die nachgeschobene Rechtfertigung.

    Intersektionalität ist nicht der Grund, warum die Frau so fühlt, sondern die Rechtfertigung, warum sie so fühlen darf.

    Was sind also die psychologischen Gründe, dass der „eigene“ Mann das Hassobjekt ist?

    Meine Vermutung: Die gleichen Gründe, warum eine Frau in der Partnerschaft schlägt als in der Außenwelt. Das ist mutmaßlich sicherer und beim eigenen Partner fühlt frau eh den Anspruch, dass sie was besseres verdient hätte, Züchtigung also gerechtfertigt ist. Neue Männer braucht das Land, UNSERE sind nicht gut genug.

    Das würde zumindest erklären, worüber Danisch sich wundert: http://www.danisch.de/blog/2016/11/22/kein-aufschrei/

    • Ich denke wir haben es mit 2 unterschiedlichen Mechanismen zu tun:

      1. Sozialer Vergleich zur Selbstwerterhöhung wird dem Vergleichsobjekt i.d.R. gar nicht kommuniziert. Das tun auch wirklich alle und sei es in der SJW-Form von „ich bin aber mehr gut als andere“.

      2. Die ausgesprochene Abwertung des anderen dient nicht so sehr der eigenen Selbstwerterhöhung, sondern der Selbstwertverringerung des anderen, wodurch man Macht über ihn/sie gewinnen kann. Dazu dienen die diversen feministischen Spielchen von Intersektionalität über RapeCulture und insbesondere die dauernde Mädchenbevorzugung in der Bildungskarriere.
      Diese Methode funktioniert durchaus, der Erfolg des Feminismus basiert wesentlich darauf. Aber vor allem gegenüber Männern funktioniert das nur bis zu einem gewissen Punkt, wo dann Rebellion einsetzt.

      • „sondern der Selbstwertverringerung des anderen, wodurch man Macht über ihn/sie gewinnen kann.“

        Richtig. Man sieht das ja auch bei Paargewalt, wenn das Selbstwertgefühl der Frau so zerstört wurde, dass sie immer wieder zu ihrem Peiniger zurückkehrt. Denn ohne ihn ist sie noch weniger wert als mit ihm.

        Ansonsten finde ich auch, dass das ein interessanter Ansatz ist. Wer meine Beiträge kennt weiss, dass ich immer vom Prototyp der prekär oder gar nicht beschäftigten Studienabbrecherin in Berlin-Mitte ausgehe. Diese Netzfeministinnen die ihren Hass ins Internet göbeln, weil sie mit Anfang Mitte Dreißig sehen, wie alle um sie herum Familien gründen, Einkommen erzielen und Häuser bauen.

        Der Vergleich zu den Freunden und das betrachten des eigenen verkorksten Lebenswegs führt zu Frustration für die es einen Ausweg gibt: Die anderen müssen privilegiert sein. Die anderen müssen mich unterdrückt haben. Die anderen sind Schuld.

        Pesten gegen weisse Männer kann da sehr entlastend sein. Und: Ggf. auch Einnahmen generieren. Der ganze Feminismus lebt doch davon den Staat als Selbstbedienungsladen zu interpretieren. Feminismus ist die Überführung des Ideals der bürgerlichen Frau die versorgt wird.

        • „Denn ohne ihn ist sie noch weniger wert als mit ihm.“

          Das kann man missverstehen. Es fehlt der Zusatz: Das denkt sie jedenfalls, es stimmt aber keinesfalls.

        • Wobei das Ausgehen „von einem Prototyp der prekär oder gar nicht beschäftigten Studienabbrecherin“ auch Aspekte beider beschriebener Techniken hat. Meinen Segen hast Du, keine Sorge. Man könnte das sogar mit Notwehr rechtfertigen.

          Gleichwohl ist vor allem die Beobachtung interessant, wie weit verbreitet und alltägliche diese Mittel sozialer Kriegsführung sind. Sie sind so weit verbreitet, dass sie im Gestus moralischer Empörung abzulehnen quasi bigott sein muss und auch nichts bringen wird. Besser, man bringt denen, an denen einem was liegt, bei, wie man damit umgeht und das ggf. selber benutzt.

      • „der Erfolg des Feminismus basiert wesentlich darauf“

        Der Erfolg des Feminismus zeigt m.E. dass hier offene Türen eingerannt werden.
        Wieso ist es eine offene Tür, die eigenen Männer abzuwerten, aber nicht die anderer Völker?

        • Ich betrachte das aus der Perspektive der Funktionalität. Macht über entfernte Männer fremder Kulturen zu gewinnen bringt nichts, die sind weit weg (und sei es nur in einem anderen sozialen Umfeld). Macht über die Männer zu gewinnen, die zum eigenen sozialen Umfeld gehören, bringt dagegen viel – und seien es Fördergelder.

        • Du bist halt mehr Ökonom als Psychologe.

    • „Warum aber der weiße Mann und nicht irgendeine Gruppe?“

      Ja, das ist schon eine interessante Frage. Man nehme z.B. Silvester Köln. Es sieht ganz so aus als ob das zum großen Teil Afrikaner waren und was machen Feministen? Behaupten das weiße Männer noch schlimmer sind oder das diese Afrikaner dieses Verhalten erst hier in DE gelehrte haben.

      Oder auch hier:

      http://www.youtube.com/watch?v=3KJrVaa1dUY

      Es geht da kurz um Catcalling und in den USA wird sowas hauptsächlich in den Südstaaten gemacht. Die Mae nennt dann ein paar Sprüche und alle mit südamerikanischen Akzent, weil sowas hauptsächlich von Hispanics gemacht wird. Aber Schuld und falsch ist natürlich das Verhalten von weißen Männern.

    • „Was sind also die psychologischen Gründe, dass der „eigene“ Mann das Hassobjekt ist?“

      Gibt mir ein gutes Argument gegen meine These, dass es sich dabei wortwörtlich um einen riesengroßen Shittest psychisch in irgendeinerweise erkrankter Frauen handelt.
      Und dieser Shittest wird immer ausgefallenerer je „verweichlichter“ Männer in den Augen mancher Frauen werden.

      Übrigens richtig erkannt: zuerst kommen die Fühlios, dann die Rechtfertigung dieser. Bilde mir ein das bei Pinker gelesen zu haben, der dort wiederum Jonathan Haidt zitiert hat.

      • @slavo

        bei einem Shittets wollen die Frauen, dass man es nicht akzeptiert. SJWs sind jedoch in eine Szene eingebettet, in der sie es nicht hinnehmen können, wenn es jemand als shittests behandelt. Er kann sich allenfalls anschließen und als Kämpfer gegen dass Böse profilieren

      • „Übrigens richtig erkannt: zuerst kommen die Fühlios, dann die Rechtfertigung dieser.“

        Das wird in The Righteous Mind von Haidt recht überzeugend begründet.
        Es passt auch zu dem, was Kahnemann in Thinking Fast and Slow übers Denken an sich schreibt.
        Und es passt zum Konzept, dass Evolution niemals ein Redesign macht, sondern immer nur anflanscht oder umfunktioniert.

  2. Passend zum Thema Margarete Stokowski im Spiegel:

    „Der weiße mittelalte heterosexuelle Mann kann viele Gründe haben, angepisst zu sein, wenn man ihn so nennt, aber genau darin, in diesem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, liegt der Funke der Revolution: Wer nämlich einmal verstanden hat, wie unwohl man sich fühlen kann, so auf Gender, Alter und Sexualität festgelegt zu werden, kann sich überlegen, dass es für andere möglicherweise genauso unangenehm ist.“

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gleichstellung-von-maennern-mittelalter-weisser-mann-kolumne-a-1122496.html

    Schon witzig wenn ausgerechnet diese Leute anderen mangelndes Einfühlungsvermögen vorwerfen. Und dann wundern sie sich, wenn die weißen Männer nicht einsichtig sind und Trump wählen (den sie auch wieder als Faschisten bezeichnet) statt Hillary bzw. AfD statt SPD oder Grüne.

    • „Und dann wundern sie sich, wenn die weißen Männer nicht einsichtig sind und Trump wählen (den sie auch wieder als Faschisten bezeichnet) statt Hillary bzw. AfD statt SPD oder Grüne.“

      Mögen sie sich wundern. Was schert es die Eiche, wenn sich ne Wildsau an ihr rubbelt.

      Aber die Tatsache, dass auch ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen der feministischen Monstranz nicht folgen mögen, sondern lieber der des personifizierten Bösen, hinterlässt sie fassungslos.

      Kaum etwas zeigt deutlicher, welchen Stellenwert der Feminismus im Alltag der Durchschnittsfrau hat.
      Keinen!
      Auch unter den Clinton-Wählerinnen dürfte die feministische Karte nur eine von mehreren gewesen sein.

  3. „Danach würden Feministinnen schlicht ein politisch zulässiges Hassobjekt brauchen, welches sie entsprechend ausbauen müssen, um es auch wirklich legitim hassen zu können.“

    Hmm. Ein bekannter, aber meines Erachtens überschätzter, psychologischer Effekt. Er mag immer irgendwie eine Rolle spielen, aber dürfte nur selten ursächlich sein. Und er ist ein beliebtes Argument um ideologische Gegner selbst wieder abzuwerten, indem man ihnen auf diese Weise rationale Argumente abspricht.

    Und es glaubt ja irgendwie jeder, dass er selbst rationale Argumente hat. Mit dem Unterschied, dass die halt in einer Filterblase nicht mehr in Frage gestellt werden und daher beliebig falsch sein können.

    Statt solche „wissenden“ Monologe, wie dem im Spiegel, wären daher kontroverse Diskussionen nötig. Die finden aber immer weniger statt, weil Mimosentum vorherrscht und zudem einige tatsächlich glauben, andere Ideologien bekämpfen zu können, indem sie diese aussperren.

    Nur bewirkt das eben gerade das Gegenteil:
    „Die amerikanische Neuropsychologin Naomi Eisenberger fand jedoch heraus, dass das Gehirn soziale Ausgrenzung, Demütigung oder Armut genauso empfindet und mit Aggression beantwortet, wie wenn körperliche Gewalt zugefügt wird. Psychologen wissen schon lange, dass Kränkung aggressiv macht. Doch das wurde nun durch Eisenberger auch neurobiologisch bestätigt.“
    https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13508673/Aggression-ist-kein-Urtrieb-des-Menschen.html

    Die gefühlte gesellschaftliche Radikalisierung ist eine direkte Folge aus der Tatsache, dass man die Argumente von vielen Menschen nicht hören will und sie rauswirft. Kann ich ein Lied drüber singen, aus wie vielen Foren ich in den letzten Jahren rausgeworfen wurde, obwohl ich immer versuche so sachlich wie möglich zu bleiben…

  4. Ich glaub‘ gar nicht, dass sich der Hass auf den „weißen, heterosexuellen Mann“ bezieht. Er bezieht sich auf jeden Mann der nicht allzuweit weg ist.
    Immerhin sieht man gerade in Deutschland (aber zunehmen auch in Österreich), dass männliche Asylanten mit einer selbstgerechten Bestimmtheit als Vergewaltiger diffamiert werden, die atemberaubend ist.
    Vor allem in Anbetracht von Tatsachen, dass sich, wenigstens bisher, so gut wie alle diesbezüglichen Vorwürfe in Luft aufgelöst haben.
    Selbst Köln, Silvester 2016, wurde tagelang als „Massenvergewaltigung“ durch Asylanten hochstilisiert. Tatsächlich dürften es ein paar Taschendiebstähle gewesen sein.
    Ich finde dass Nicholas Max mit seinem Buch (Gratisdownload hier: https://pboeblog.wordpress.com/2016/11/23/gratis-feminismus-von-nicholas-max/ ) Feminismus, der Dritte Weltkrieg (hat schon begonnen) recht hat.
    Feminismus als eine Spinnerei von einigen Wenigen Verrückten abzutun ist ein grober Fehler. Wohin das führt, zeigt ein Blick in die USA recht deutlich.
    Der größte Fehler den wir Menschen immer wieder machen ist, Entwicklungen in ihren Anfängen zu unterschätzen.

    • „Vor allem in Anbetracht von Tatsachen, dass sich, wenigstens bisher, so gut wie alle diesbezüglichen Vorwürfe in Luft aufgelöst haben.“

      Das glaubt man vermutlich auch nur, wenn man in einer linken Filterblase lebt. Lies mal Kopp, Inselpresse, PI und Co. und meinetwegen prüfe jede Informationen separat auf ihren Wahrheitsgehalt.

      Es ist auch vollkommen utopisch zu glauben, dass 60-80% junge ausländische Männer, die bereits auf einen Männerüberschuss treffen und faktisch (wegen ihres Status) chancenlos bei den heimischen Frauen sind, KEINE Probleme machen würden. Das hat nicht mal was mit ihrer Herkunft oder Sozialisierung zu tun (die kommt jedoch noch hinzu). Ich weiß noch genau wie ich in dem Alter gedacht habe und die Decke der Zivilisation ist verdammt dünn, wenn man nichts zu verlieren hat.

      Ich erspare mir Links zu Gewalttaten, das letztemal, als ich einen Filterblasenbewohner damit konfrontiert habe, wurde ich aus dem entsprechenden Forum geworfen. Such selbst, oder lass dich halt veralbern! Jeder wie er will!

      „Immerhin sieht man gerade in Deutschland (aber zunehmend auch in Österreich), dass männliche Asylanten mit einer selbstgerechten Bestimmtheit als Vergewaltiger diffamiert werden, die atemberaubend ist.“

      Aber nicht von denselben, die Genderismus und Hass gegen HWM predigen. Meiner Erfahrung nach sind die auf verschiedenen Seiten. Siehe auch:
      https://www.welt.de/vermischtes/article156779199/Lieber-schweigen-als-Migranten-in-Verruf-bringen.html

      Billig ist beides. Es sind die üblichen Basiskonflikte, die man automatisch an der Backe hat, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, noch dazu mit massiven Geschlechterungleichgewicht und krassem Wohlstandsgefälle. Darf man aber nicht mehr sagen…

      Hätte man überdies wissen können, aber Logik ist heutzutage verpönt, wenn sie nicht politisch korrekt daherkommt oder gar von HWM formuliert wird. Ich kann verstehen, dass die Leute stinkig sind und dass sie einen zunehmenden Hass aufbauen…

      • Ist doch wirklich bemerkenswert, wie wenig sich Feministinnen für den Machismo der islamischen Kulturen interessieren. Da böäte sich doch ein großes Arbeitsfeld, aber nein, die weißen Männer sind viel schlimmer.

        • Fragt sich, wie lange bestimmte Kreise ihre sauberen Filterblasen noch aufrecht erhalten können.

          Früher oder später erwischt einen die Realität doch, in der ein- oder anderen Form… und dann meist härter, als es nötig gewesen wäre.

  5. „Auch ein arbeitsloser, einsamer Mann Ende vierzig hat immer noch die Option, die bösen Muslime zu verachten, wenn er auf der Suche nach einer schnellen Dosis abwärtsgerichteten sozialen Vergleichs ist.“

    Aha. Schickes Beispiel mit dem uns (wie subtil) eingetrichtert werden soll, dass Islamkritiker allesamt armselige Loser sind. Ich frag mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis die Medien einen Schritt weiter gehen und alle Nichtmuslime schlecht machen.

  6. Immer gleich Hass, eine nummer kleiner wie z.B. Antipathie oder Ablehnung geht heute nicht mehr.


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