Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 30. Oktober 2016

„Deutsche Männer sind vorsichtig, schüchtern und asexuell“

Ein Beitrag in der Taz stellt die Sicht von Frauen aus anderen Ländern über deutsche Männer da:

Zuerst berichtet eine Polin:

Deutsche Männer haben den polnischen Männern eines voraus: Sie sind keine Muttersöhnchen. Als ich zum Studium nach Deutschland kam, zog ich mit zwei polnischen Jungs zusammen. Einmal kam ich von der Universität nach Hause, schloss die Wohnungstür auf und dachte, ich sei auf der falschen Etage gelandet. Da schrubbte eine wildfremde Frau den Fußboden. Aber ich war nicht falsch, es war einfach die Mutter des einen. Der hatte am Telefon geklagt, dass er mit dem Putzdienst dran sei. Da kam prompt seine Mutter angefahren. Und die beiden Jungs saßen im anderen Zimmer am Computer.

So etwas würde ein deutscher Mann wahrscheinlich nie tun. Zumindest kenne ich keinen, der so drauf ist. Viele deutsche Männer sind total vorsichtig, wenn es um Geschlechterrollen geht. Da zeigen Frauenbewegung und Feminismus ihre Wirkung. Die meisten deutschen Männer haben begriffen, dass sie bei Frauen und auch sonst nur weiterkommen, wenn sie partnerschaftlich sind.

Das ist etwas, was man durchaus häufiger von Frauen aus südlicheren Ländern hört: Deutsche Männer sind üblicherweise relativ emanzipiert, was auch verschiedenste Haushaltstätigkeiten angeht. Sie haben weit weniger Probleme damit zu putzen und zu kochen, während Männer aus patriarchischeren Kulturen das häufig als etwas ansehen, was unter ihrer Würde ist, weswegen man auch lieber nicht zu weit von der Mutter wegzieht, damit man beispielsweise mittags zu ihr zum Essen gehen kann. Das passt nicht ganz zur Schrecklichkeit des westlichen Patriarchats, wie es der (deutsche und amerikanische) Feminismus gerne an die Wand malt.

Das hat aber leider auch zur Folge, dass sie häufig nicht mehr merken, wenn eine Frau mal ihre Hilfe braucht.

Einmal versuchte ich im Zug, meinen schweren Rucksack ins Gepäckregal zu hieven. Gleich drei deutsche Männer standen neben mir und sahen zu, wie ich mich abmühte. Angepackt hat keiner. Ein polnischer Mann hätte mir den Rucksack aus den Händen gerissen und gefragt, was er noch für mich tun könne. Das klingt jetzt sicher sehr klischeehaft und es sind auch nicht alle Männer gleich – weder die polnischen noch die deutschen.

Ein polnischer Mann würde sich übrigens schon als Gentleman empfinden, wenn er das Handtäschchen seiner Frau trägt. Und das ist erst mal peinlich!

Im Feminismus würde man die Annahme, dass eine Frau dort Hilfe braucht vielleicht als „benevolenter Sexismus“ oder „wohlwollender Sexismus“ ansehen. Natürlich könnte man anführen, dass es eben nicht sexistisch wäre, jemanden zu helfen, der sich anscheinend abmüht. Aber wenn Männer in der Hinsicht negative Erfahrungen gemacht haben, dann ist es eben die Mühe nicht wert. Und wahrscheinlich ist jeder Mann schon mal irgendwie dumm angemacht worden, weil er einer Frau die Tür aufgehalten hat und hat einfach weit weniger Lust, derjenige zu sein, der da handelt, gerade wenn andere vorhanden sind, die es auch machen können. Es ist eben unter dieser veränderten Einstellung nicht mehr Sache des Einzelnen, hier tätig zu werden.

Eine Griechin schreibt dann:

Der deutsche Mann ist ruhig, rational, vernünftig und verlässlich. Er hilft im Haushalt und kümmert sich um die Kinder.

Dass ihr das gerade als Griechin so vorkommt ist aus meiner Sicht verständlich, in Griechenland sind die Geschlechterrollen eben noch wesentlich konservativer.

Der deutsche Mann trägt Hemden und die Haare zurückgekämmt. Aber er inszeniert sich weniger äußerlich, sondern eher durch sein Wesen: Er trägt seine Vernunft zur Schau und will mit seinem Wissen jemanden für sich gewinnen. Er möchte gern tolerant und fortschrittlich sein, aber das gelingt ihm nicht so richtig. Er erträgt es nämlich nicht, wenn seine Frau mehr verdient als er selbst und wenn sie auf der Karriereleiter über ihm steht. Aber das sagt der deutsche Mann nicht laut, er würde ja sonst als Chauvi gelten.

Also doch noch Defizite, wenn auch immerhin guter Wille: Er möchte fortschrittlich sein, bei bestimmten Punkten hapert es noch. Meiner Meinung nach ist es

Ich habe seit vier Jahren einen deutschen Freund. Mit griechischen Männern kann ich nichts anfangen. Die sind aufbrausend und laut und wollen immer recht haben. In Diskussionen mit ihnen schreit man sich eigentlich nur an.

Ein griechischer Mann würde nie einen Kinderwagen schieben. In Deutschland sieht man jeden Tag überall Väter mit ihren Töchtern und Söhnen. Deutsche Männer sind in den Augen von Griechen Weicheier.

In der Hinsicht ist die ausländische Perspektive aus meiner Sicht immer wieder erfrischend. Schade, dass man dennoch Männern in vielen Bereichen nicht die gleichen Rechte geben will.

Aber wann ist ein Mann eigentlich richtig männlich? Ein Grieche würde sagen: Wenn ich mir nichts sagen lasse, vor allem nichts von einer Frau. Dabei leben viele griechische Männer, bis sie heiraten, im Hotel Mama. Für mich ist ein Mann dann männlich, wenn er Visionen hat und sein Leben in die eigenen Hände nimmt. Mir scheint, der deutsche Mann unterdrückt starke Gefühle, zum Beispiel Wut. Aber nicht, weil er sie selbst unangenehm findet, sondern weil andere das stört. Viele deutsche Männer sind ständig damit beschäftigt zu überlegen, was andere Menschen über sie denken. Vielleicht täte dem deutschen Mann ein bisschen mehr Übermut ganz gut.

Auch insoweit kann ich mir vorstellen, dass man die Unterschiede aus einer anderen Kultur kommend, anders wahrnimmt. Viele Griechen gerade in Griechenland selbst haben eben durchaus eine andere Einstellung zu „Männlichkeit“ und sind eher noch Machos. Auch wenn es natürlich auch dort schüchterne Menschen gibt. Aber dort sind eben viele Handlungen innerhalb der klassischen Geschlechterrollen selbstverständlicher und ein Nachdenken darüber, was andere über einen Denken, würde eher erforderlich sein, wenn man sich nicht nach ihnen verhält (und dann als „Weichei“ gelten würde). Teilweise sind es also vielleicht einfach andere Bereiche in denen ein jeweiliges Nachdenken erforderlich ist.

Eine andere Einsicht in deutsche Männer kommt in einem Artikel bei Bento aus Großbritanien:

Wenn es Tinder nicht gäbe, hätte ich keine Ahnung, wie sich Menschen in Deutschland kennenlernen. Ernsthaft: Sie lernen sich entweder schon in der Schule kennen und bleiben dann für immer zusammen – oder aber Freunde helfen beim Verkuppeln. Was es in Deutschland nicht gibt, sind Männer, die einfach mal flirten.

Ich komme aus London, lebe aber schon seit sieben Jahren in Berlin. In Großbritannien sind Kerle sehr offensiv. Deutsche hingegen würden es sich nie erlauben, dich in einer Bar oder einem Club anzusprechen, oder – Gott bewahre – gar auf der Straße. Es gibt nur diese eine kleine Sache, die deutsche Männer machen. Sie ist so dezent, dass ich sie viele Jahre gar nicht bemerkt habe.

Achtung: Deutsche Männer schauen dich an.

Das ist schon alles. Sie schauen. Aus den Blicken muss frau dann erraten, ob sich ein Flirt entwickeln kann.

Auch hier wieder ein interessanter Einblick: Von Anne Wizorek, Deutschland junger Vorzeigefeministin, wird die Lage in Deutschland so beschrieben:

Viele Frauen wehren sich schon allein dadurch, dass sie jeden Tag trotzdem noch auf die Straße gehen anstatt sich zuhause zu verbuddeln. Für ganz viele Frauen ist es extrem schlimm einfach schon auf die Straße zu gehen.

Man darf sich gar nicht vorstellen als welche Hölle sie dann Großbritanien erleben würde.

 

 


Responses

  1. Nun ja, über die Faktizität dieser Aussagen kann man streiten. Mann sollte m. E. die Aussagen hier ebenso distanziert bewerten, wie die von Frau Wizorek.

    • Interessant wäre aber schon mal eine Studie wie sich Feminismus unter verschiedenen kulturellen Traditionen entwickelt, wobei das ja bei allen Studien die auf Äußerungen von Menschen oder Frauen angewiesen sind ein Problem ist, inwieweit die Antworten ehrlich sind, oder inwieweit sie Wunschvorstellungen, Erwartungen, Vorurteile etc. widerspiegeln.
      Ein Problem ist zudem ungeschickte oder falsche Fragestellung, oder Einseitigkeit bzw. Unvollständigkeit hinsichtlich des vorgesehenen Themas, der Auswahl des befragten Kollektivs …
      Insofern ist es schon schwierig eine Befragung mit belastbaren Ergebnissen durchzuführen.

      Ich will jetzt als Zaungast hier um Gottes willen nicht vom Thema ablenken, aber mir fällt da spontan, weil vor kurzem darüber gelesen, die Aussage eines Psychologen ein.
      Es ging um Untersuchungen hinsichtlich Abweichungen von sexueller Norm, Exibitionismus Pädophilie und so. Da sagte er sinngemäß, das es als rein männliches Problem erscheine, weil erstaunlicherweise, er kritisierte da seine Zunft etwas, niemand Interesse daran zu heben scheint, wie das bei Frauen so ist, das scheint weder die Wissenschaft, noch die Öffentlichkeit zu interessieren, so das Frauen trotz einerseits sexueller Unterdrückung (sei mal dahingstellt) in anderer Hinsicht wieder eine ziemliche sexuelle Narrenfreiheit genießen:

      um mal wieder zum Thema zu kommen. Es ist halt immer wieder interessant mal nicht zu schauen, welche Umfragen es gibt, sondern welche Fragen NICHT gestellt werden, das ist oft viel aufschlussreicher, gilt aber bei allen Themen.

      Da schweife ich schon wieder ab, aber auch in Politik Wirtschaft Kultur… wundere ich mich oft über „Journalisten“ in Interviews . Da denkt man, dass sich im Verlaufe des Gespräches eine Frage regelrecht aufdrängt, aber gerade die wird partout nicht gestellt.

      • Frauen haben in allem Narrenfreiheit.

      • Obwohl man es eigentlich mehr Prinzessinnenfreiheit nennen müsste, denn Narren sind Frauen nicht. Sie sind lediglich, im Vergleich mit Männern, privilegiert und damit verwöhnt.

        • Gilt wohlgemerkt nur, wenn Frau sich dem Femininums unterwirft. Wehe sie wagt es eine eigene Weltsicht zu haben.

        • Guter Begriff!
          #Prinzessinnenfreiheit könnte ein nettes Ding werden

        • @Henrik
          Selbst wenn Frau eine eigene Weltsicht hat, ist sie immer noch privilegiert. Denn nicht der Feminismus allein schafft die Privilegien sondern auch der männliche Sexualtrieb plus der männliche Beschützerinstinkt.

  2. Polnische Männer sind Müttersöhnchen und der Grieche lässt sich von einer Frau nix sagen.

    Sind wir mal wieder etwas sexistisch-rassistisch?

    PS: Wie ist eigentlich die teutsche Frau so?🙂

    • Diese Frage zu stellen ist nicht erlaubt. Männer haben Frauen nicht zu bewerten. Das wäre Vergewaltigung.

      • Du meinst ich hätte alle deutschen Frauen vergewaltigt? ALLE auf einen Streich??

        Man, was bin ich ein Held. :lo:

  3. „Sie schauen. Aus den Blicken muss frau dann erraten, ob sich ein Flirt entwickeln kann.“

    Da passen sich die Männer in dem Umfang ihres aktiv werden nur den Frauen an.

    😉

    • Gelebte Gleichheit sozusagen

      • Es sind eh Männer und nicht Frauen, die letztlich an Gleichberechtigung arbeiten.
        Das Problem ist, dass zu viele Männer nicht einschätzen können, wie hyperbolisch ihre Frauen weibliche Probleme beklagen.

        /spekulation

        • Von totaler Gleichberechtigung profitieren vor allem Männer. Es sind die Frauen, die hier viel zu verlieren haben. Die meisten haben das inzwischen verstanden.

  4. Ich denke die Emanzipiertheit des dt. Mannes in Sachen Haushalt hat auch wirtschaftliche Gründe. Hierzulande können es sich schlicht mehr junge Männer leisten sich bereits mit Beginn des Studiums /Ausbildung eine eigene Wohnung zu nehmen. Da räumt einen niemand hinterher

    • Und die jungen deutschen Frauen sind auch zu unfähig, um ordentlich zu kochen, backen, stricken, socken zu stopfen, nähen, putzen, ….

      Selbst ist der Mann.

      • das ist in der Tat erstaunlich, das es hier recht viele Männer gibt die hauswirtschaftlich sehr selbstständig sind, während recht viele junge Frauen wiederum erstaunlich wenig von solchen Dingen verstehen, vielleicht ist das eine Art feministisches Prinzessinnensyndrom, da man ja Hausarbeit als was niederes diskriminierendes darstellt.

      • Wie definieren sie ordentlich kochen?

        • Es fängt damit an, dass man niemals diesen Gang betritt:

        • „dass man niemals diesen Gang betritt:“ Nein, daß man weiß WANN man diesen Gang betreten sollte. Eine anständige Brühe machen paßt in einen Einpersonenvollbeschäftigtenhaushalt mit Kind nun mal nicht richtig rein. Und dann noch Fonds zaubern? In verschiedenen Geschmacksrichtungen? Da muß man schon diehard do it yourselfer sein. Ich habe ja noch ein Leben daneben. Naja. Manchmal muß man schlicht Kompromisse machen und Brühpulver nehmen.

        • @Dummerjan,

          es ging bei der Frage nicht darum, ob man es sich (zeitlich) leisten kann, „richtig“ zu kochen, sondern ob jemand überhaupt in der Lage ist, ordentlich zu kochen.

  5. Bei Alice Schwarzer konnte man ja sehen, wie schnell man mit solchen Aussagen in Ungnade fällt

  6. Der Artikel ist von 2010, wenn ich richtig gelesen hab. Die Geschichte von der Mama, die in der WG des Sohnes putzt, kam mir bekannt vor…

  7. Wie kann man diese nationalen Unterschiede biologisch erklären?

    Welche Tatsachen kann die Naturwissenschaft bereitstellen, um verläßtlich den evolutionäre Unterschiede in den nationalen Entwicklungslinien zu identifizieren, die Prognosen über den Fortplanzung erfolg, der um die Frauen konkurrierenden Nationalitäten erlauben?

    Können wir auf neurochemische Unterschiede verweisen, die die Fähigkeit der Nationalitäten kausal erklären, auf der alpha-Männchen-Skala systematische Positionsunterschiede einzunehmen?

    Welche Resultate liefert die evolutionäre Psycologie dazu und schlägt sie bereits vor, den Nationalitäten verschiedenen evolutionäre Entwicklungslinien zuzuweisen, aufgrund der modularen Kompositionsunterschiede im hormonell gesteuerten Paarungsverhalten?

    • „Welche Tatsachen kann die Naturwissenschaft bereitstellen, um verläßtlich den evolutionäre Unterschiede in den nationalen Entwicklungslinien zu identifizieren, die Prognosen über den Fortplanzung erfolg, der um die Frauen konkurrierenden Nationalitäten erlauben?“
      Evolutionär sind Nationen nicht von Bedeutung. Sie existieren noch nicht lange genug um einen starken Einfluss aus unsere Verhaltensweisen zu haben. Am Ende läuft es also auf soziale und gesellschaftliche Faktoren hinaus.

      • Auf welche Tatsachen, Studien oder Statistiken stützt sich deine Behauptung, daß Nationalitäten evolutionär ohne Bedeutung sind?

        • Welche evolutionäre Bedeutung haben etwa die Nationen Tschechei und Slowakei?

        • Wir können nicht ausschließen, daß es sich um Unterschiede im nationalen Testosteronlevel handelt.

          Und es wäre eine logische fallacy aus dem Nichtwissen darüber zu schließen, daß irgendwelche lächerlichen sozialen Konstruktionen für Unterschiede in den Nationalitäten zuständig sind.

          Wir sollten wissenschaftlich, rational und ohne Vorbehalte an die Phänomene des Alltags herangehen und uns ihre Entstehung aus den Grundlagen moderner Biologie zu erklären versuchen. Dann werden wir auch erfolgreich sein.

          Ich wende mich entschieden gegen jede Art von Spekulationen.

        • „Wir können nicht ausschließen, …“

          Nein, können wir nicht.

          Wir können manches nicht ausschließen … gibt es denn wenigstens Hinweise auf eine nationale biologische Evolution?

          Hinweise, die darauf hindeuten, daß sich hier eine Suche lohnte?

        • Ja, selbstverständlich. Ich denke mir hier doch nichts aus. Schauen wir auf die Tatsachen:

          Ganz offensichtlich verfolgen die Nationalitäten unterschiedliche Strategien im Paarungsverhalten: Bei der Anbahnung von Sex verlegen sich die Griechen mehr auf attraction – und attraction is not a choice – während sich die Deutschen mehr auf comfort verlassen. Diese Mikropräferenzen in biologisch angelegten Verhaltenstendenzen zum Sex müssen in jedem vernünftigen Modell der menschlichen Arten berücksichtigt werden, denn sie können sich nur dadurch herausgebildet haben, daß sie Nischen in der lokalen Evolution der menschlichen Spezies bedienen.

          Wir kommen also nicht um die glaubhafte These herum, daß uns die unwiderleglichen, sexuellen Mikropräferenzen lehren, daß Nationalitäten in Wahrheit auf die Existenz von Unterarten beim Menschen zurückzuführen sind, so daß eine Vermischung der Unterarten zu evolutionären Nachteilen führt und nicht lange Bestand haben wird.

          Eine Entmischung der ist daher ganz neutral aus biologischen Gründen prognostizierbar und ihr Ausbleiben muß – ebenso neutral – als Degeneration gegenüber dem von der Natur vorhergesehenen und evolutionär bewährten Unterartenkonzeption, dem Bauplan der Art, innerhalb der Art der Menschen verstanden werden.

        • „Wir kommen also nicht um die glaubhafte These herum, daß uns die unwiderleglichen, sexuellen Mikropräferenzen lehren, daß Nationalitäten in Wahrheit auf die Existenz von Unterarten beim Menschen zurückzuführen sind“

          Wir haben leichte Unterschiede, die natürlich nicht absolut sind, sondern einen Verlauf haben, eine andere Zusammensetzung des genpools. Das männliche Griechen direkter sind bedeutet, daß sie Attraktion anders betonen, nicht, dass sie auf Komfort verzichten. Komfort und attraction sind auch keine Gegensätze, man kann unproblematischhaben. beides betonen (Griechen heiraten ja zB auch früher)

          „so daß eine Vermischung der Unterarten zu evolutionären Nachteilen führt und nicht lange Bestand haben wird“

          Das fehlt das Argument, vermutlich weil du das flirtverhalten als ein entweder so oder so geschriebenes Programm vor Augen hast. Tatsächlich ist eine Vermischung leicht vorstellbar, etwa durch ein Kind mit einem mittleren Hormonspiegel und daraus folgenden anderen Motivationen.

          Die Natur kann auch kein Konzept von Unterarten haben. Das würde eine planende und konstruierende Instanz erfordern.

        • „Das männliche Griechen direkter sind bedeutet, daß sie Attraktion anders betonen, nicht, dass sie auf Komfort verzichten.“

          Es geht darum hierfür eine Erklärung zu bringen, nicht die Unterschiede kleinzureden.

          „Das fehlt das Argument, vermutlich weil du das flirtverhalten als ein entweder so oder so geschriebenes Programm vor Augen hast.“

          Keineswegs. Hier geht es um Tendenzen, keineswegs um innere Notwendigkeit. Man kann das mit dem Bild eines Elefanten vergleichen, der von einem Treiber gelenkt wird. Abweichungen unter großen Kosten wird es immer geben, aber auf Dauer kann man sich der biologischen Richtungsvorgabe nicht entziehen.

          „Die Natur kann auch kein Konzept von Unterarten haben.“

          Unsinn. Die Biologie kennt Dutzende Fälle, wo Arten Unterarten gebildet haben. Beispiele davon sind schon beie Darwin zu finden, du müßtest seine Werke ja kennen.

        • „Es geht darum hierfür eine Erklärung zu bringen, nicht die Unterschiede kleinzureden.“

          Dazu musstest du die Unterschiede erst einmal genau ermitteln, vorher kann es genauso sein, dass du sie groß redest

          „Keineswegs. Hier geht es um Tendenzen, keineswegs um innere Notwendigkeit. Man kann das mit dem Bild eines Elefanten vergleichen, der von einem Treiber gelenkt wird. Abweichungen unter großen Kosten wird es immer geben, aber auf Dauer kann man sich der biologischen Richtungsvorgabe nicht entziehen.“

          Und warum sollte das eine mischung verhindern oder sonst dazu führen, dass die unterschiede sich so stark auswirken, wie von dir gefordert?

          „Unsinn. Die Biologie kennt Dutzende Fälle, wo Arten Unterarten gebildet haben“

          Deswegen hat sie Natur aber kein Konzept, welches es umsetzt. kennenBeispiele davon sind schon bei Darwin zu finden, du müßtest seine Werke ja kennen.“

          Ernst Mayr definierte die Unterart 1969 in Principles of Systematic Zoology so:

          „Eine Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden.“[1][2]

          Wie alle anderen hierarchischen Rangstufen der biologischen Systematik außer der Art (Gattung, Stamm, Reich usw.) ist die Unterart als Rang nicht objektivierbar, sondern beruht auf Konvention.

          „Im Hinblick auf die vielen Fälle falscher Benutzung des Terminus muß betont werden, daß die Unterart eine von der Art grundverschiedene Kategorie darstellt. Es gibt kein Kriterium zur Definition der Kategorie Subspezies, das nicht künstlich wäre. Die Unterart ist auch keine Evolutionseinheit – es sei denn sie stellt zugleich ein geographisches Isolat dar.“[1][2]

          Das bedeutet nicht, dass tatsächlich beobachtbare oder abgrenzbare Subspezies keine realen biologischen Einheiten wären. Es ist aber zwischen verschiedenen Bearbeitern oft umstritten, ob die objektiven Unterschiede für die Definition einer Unterart ausreichend sind. Viele Bearbeiter ziehen es vor, nur den Begriff Population zu verwenden

        • „Dazu musstest du die Unterschiede erst einmal genau ermitteln, vorher kann es genauso sein, dass du sie groß redest.“

          Keineswegs. Ich bin nur konsequent darin, eine biologische Erklärung des Sexualverhaltens zu geben. Und ich kann nicht einsehen, warum du die Relevanz der Biologie dafür leugnest.

          „Deswegen hat sie Natur aber kein Konzept, welches es umsetzt.“

          Die Natur läßt nun mal nur endlich viele Gelegenheiten übrig, via Reproduktion evolutionär erfolgreich zu sein. Daher bleiben für eine Spezies und ihre Unterarten ebenfalls nur begrenzte Möglichkeiten.Diese Einsicht ist es nicht nötig, daß die Natur einen Plan verfolgt. Du mißverstehst hier die moderne Evolutionstheorie.

          „die Unterart als Rang nicht objektivierbar, sondern beruht auf Konvention“

          Ich kann diese sozialkonstruktivistische Kehrwendung bei dir nicht verstehen. Verschiedene evolutionäre Strategien zu nutzen, kann – wie bei Darwins Finken – sehr wohl zu morphologischen Unterschieden führen und sexuelle Präferenzen können davon nicht unabhängig gesehen werden. Daher ist es auch keineswegs unbiologisch, daß sexuelle Präferenzen auf Unterarten hindeuten. Welches Interesse besteht denn auf deiner Seite, sexuelle Präferenzen zur Sache der sozialen Konstruktion, der reinen Konvention zu erklären?

        • Oh weh, das wird schwer zu erklären sein. Fangen wir grundlegend an:

          Verstehst du, dass innerhalb einer Art ein Genpool bestehst und damit unterschiede in jeder Population?

        • „Oh weh, das wird schwer zu erklären sein.“

          Dann mach doch einfach einen eigenen post daraus. Ich bin immer an Erklärungen interessiert. Ich denke auch, daß man auf Kommentarlänge nicht alles darlegen kann. Aber ich bin sicher, daß dieses Forum für solche spannenden, biologischen Fragen ein offenes Ohr hat. Nimm dir also einfach einen Tag Zeit. Dann können wir das Problem mit der nötigen Gründlichkeit lösen.

        • Nein, ich habe schon Artikel zu den meisten Konzepten, um die es geht. Ich denke wir werden genauer aufschlüsseln müssen, an welchen Punkten du es nicht verstehst.

          Insofern bleibt nur eine langsame Aufschlüsselung über Fragen. Wenn du es verstehen willst, dann solltest du die Frage beantworten

        • Hast du Ängste, die Frage zu erörtern, ob biologisch begründete, sexuelle Präferenzen auf Unterarten hindeuten?

        • Nein, ich will sie ja erörtern. Allerdings müssen wir dazu weiter ausholen, damit du es verstehst.

          Am einfachsten wäre es, wenn du die von mir gestellte Frage beantwortest. Darüber wird sich dann auch deine eigentliche Frage beantworten

        • „Nein, ich will sie ja erörtern.“

          Das freut mich. Bitte hole dazu so weit aus, wie du es für erforderlich hälst. Ich bin sicher, daß interessiert alle.

        • Ich denke es ist hier tatsächlich nur in Gespräch möglich, wozu du Fragen beantworten musst. Wenn du dazu keine Lust hast, dann wird es schlicht nichts bringen.

          Wenn du dich darauf einlässt, dann bin ich aber zuversichtlich, es dir erklären zu können

        • Ich lasse mich auf jede Diskussion ein, in der sachliche Argument geprüft, mit Tatsachen belegt und rational betrachtet werden.

          Es kommt mir sehr seltsam vor, daß du ein so wichtiges Thema in den Kommentaren verstecken willst.

        • Ich glaube deine Vorstellung zur Wichtigkeit beruht eben auch auf diversen Fehlschlüssen. Die werden wir ermitteln und aufklären müssen. Da ich nicht weiß, was du alles nicht verstanden hast, ist das richtige Mittel eben -ich wiederhole mich – das Gespräch mit Fragen, die das aufklären

        • „Ich glaube deine Vorstellung zur Wichtigkeit beruht eben auch auf diversen Fehlschlüssen. “

          Aha … du willst das Thema unterdrücken. Aber warum? Wenn ich unrecht habe, dann sollte es kein Problem für dich sein, das öffentlich darzustellen. Ich habe jedenfalls keines damit – und ich habe im Gegensatz zu dir den Mumm, mit meinem Namen zu meiner Meinung zu stehen.

        • So kommen wir nicht weiter. Ich habe dir meine Gründe für die Vorgehensweise ja erklärt – wenn du dich nicht darauf einlassen willst, das „wichtige thema“ auf die von mir genannte Art weiter aufzuklären, dann klappt es eben nicht.

          Wenn du es doch willst, dann steigen wir mit der von mir genannten Frage zum Genpool ein.

          Es liegt ganz bei dir.

        • „So kommen wir nicht weiter.“

          Weil du dich irrationalerweise einer Diskussion verweigerst.

        • Nein, ich habe sie sogar schon angefangen, indem ich eine Frage stellte. Wenn du antwortest geht die Diskussion weiter.

          Das habe ich nun bestimmt bereits fünfmal erklärt.

        • In den Kommentaren bringt das nichts.

          Aber ich verstehe schon: Du hast Angst, daß deine Theorie eine von dir nicht vorhergesehen Schwäche hat.

          Dann unterdrück eben die Wahrheit. Es gibt andere blogs, die sich ihr stellen.

        • „In den Kommentaren bringt das nichts“

          Das sehe ich anders: nur dort bringt es was.

          Aber ich sehe wir kommen nicht zusammen

        • Kein Problem.

          Es muß ja nicht immer alles hier laufen.

          Biologische Fragen haben auch auf anderen blogs Platz.

        • „… so daß eine Vermischung der Unterarten zu evolutionären Nachteilen führt und nicht lange Bestand haben wird.“

          Bestand haben wird oder gerade dadurch erst bestehensfähig sind.

          Die Evolution selber ist in einer sich schleller ändernden Welt zu langsam. Die Unterarten, die sich nicht anpassen können, weil sie auf die träge Evolution wird aussterben, oder zumindest fast und sie ist damit weg, denn in solchen Unterartenvakuum werden andere eindringen.

          Kultur, also Gehirne, sind hier wohl die Erklärung für die Anpassung an die Nischen. Kann allerdings auch nicht den Bestand einer Nation garantieren.

        • „Bestand haben wird oder gerade dadurch erst bestehensfähig sind.“

          Ja, das müßte man abwarten.

          Wesentlich ist, daß sie übereinstimmen, daß sich Nationalitäten via sexuellen Mikropräferenzen auf menschliche Unterarten zurückführen lassen. Und ich denke wir würden Biobliotheken von Literatur finden, die uns recht gibt, wenn wir jetzt anfangen, danach zu suchen.

        • Darauf, dass nichts evolutionär eine Bedeutung hat vermutlich. Es ist ein Prozess ohne Sinn.

        • Nein, das ist ein Strohmann. Es fällt auf, daß du dir irgendwas zurecht definierst und dann behauptest, diese Position gelte es zu widerlegen.

          Stattdessen wird von dir die Existenz von Unterarten in der Natur geleugnet. Daher empfehle ich dir, einmal ein Buch über die zoologischen Grundlagen zu lesen. Das wird dir sicher weiterhelfen.

        • Tatsächlich verstehst du mich falsch.

          Ich kritisiere nicht, dass man Unterarten bilden kann, ich kritisiere, dass du die künstlichkeit des Begriffes nicht berücksichtigst und damit den Begriff überdehnt und zu absolut siehst.

        • „ich kritisiere, dass du die künstlichkeit des Begriffes nicht berücksichtigst und damit den Begriff überdehnt und zu absolut siehst.“

          Auf welche Tatsachen stützt sich deine Kritik?

        • Wenn man die biologische „Art“ im Sinne Mayr’s als reproduktiv isoliert definiert, dann sind Unterarten eben nur geographisch isolierte Subpopulationen einer Art; dH ein amerikanisches Pferd wird selten mit asiatischen Pferden interbreeden, könnte es aber (das ist wichtig). Das ist aber bei Nationen per se nicht gegeben. Es gibt keine geographische Reproduktionsbarriere zwischen Franzosen und Deutschen. Daher halte ich es für sehr schwierig, hier den Begriff Unterart sinnvoll einzusetzen. Der ganze Begriff ist ohnehin schwammig, da nicht überall gleich definiert, und hat daher nur Hilfsfunktion. Glaube nicht, daß man hier weiterkommt.

        • „Das ist aber bei Nationen per se nicht gegeben.“

          Inzwischen nicht mehr.

        • Weil, wie gesagt Nationen nicht lange Genug existieren um evolutionär wirksam zu werden. Was anderes ist es vielleicht mit Völkerschaften. Denn die sind in einer bestimmten Umwelt entstanden. Nach Marx entstehen hier aus der Wechselwirkung mit der Umwelt kulturelle Unterschiede, die das verhaltensbiologische Grundmuster mehr oder weniger Überformen. Das wesentliche Element unterschiedlichen Sexualverhaltens, besser unterschiedlicher Variation desselben ist also nicht die Nation, sondern der Kulturkreis.
          Mal als simples Beispiel: es muss natürlich eine andere Spielart des Sexualverhalten entstehen, wenn wie bei Polarbewohnern Männer lange weg auf Jagd sind, als wenn zum Beispiel in den Tropen viel landwirtschaftliche Arbeit gemeinsam erledigt wird.

        • Einfache Logik: Vergleichen sie die Dauer der menschlichen Evolutionsgeschichte (allein homo sapiens über 100.000 Jahre) und wie lange Nationen existieren. Im heutigen Sinne erst seit der Neuzeit.

      • „Evolutionär sind Nationen nicht von Bedeutung. Sie existieren noch nicht lange genug um einen starken Einfluss aus unsere Verhaltensweisen zu haben.“

        „Die Evolution selber ist in einer sich schneller ändernden Welt zu langsam. Die Unterarten, die sich nicht anpassen können, weil sie auf die träge Evolution [angewiesen sind,] werden aussterben, oder zumindest fast und sie ist damit weg, denn in solchen Unterartenvakuum werden andere eindringen.“

        Ich denke, das sind die beiden entscheidenden Aspekte.

      • Nationen haben wenig AusWirkungen an sich, getrennte Lebensräume mit geringen genetischen Austausch eher. Das kann zum Teil natürlich durch Sprachen und künstliche Grenzen bewirkt sein. Aber es sind häufig natürlich graduelle verläufe, nicht absolute, durch Einwanderung und Vermischung.

        Die Frage ist in der Tat wie lange die trennenden Faktoren zurück liegen und wie unfassend sie waren. Die Sahara oder die Alpen oder natürlich auch weite Entfernungen wie ostChina – Europa können einen genaustausch erschweren

      • Zur Beantwortung solcher Fragen müsste man sich mit der Geschchte der betreffenden Länder beschäftigen, die wiederum stark von biologischen und geographischen Faktoren abhängt.
        Empfehle dazu die Bücher von Jarred Diamond.

        Die Forderung, für jeden unterschiedliche faktor ein eigenes gen nachzuweisen kenn ich eigentlich jur von Kreationisten.

    • Vgl zB https://allesevolution.wordpress.com/2016/09/28/japan-sexlose-grasesser-und-testosteron/

      Ich empfehle, dass du noch einmal etwas zu Genpool vs absolute Unterschiede liest und auch dazu, wie auch Kultur und Biologie gegenseitig beeinflussen, insbesondere auch in Hinblick auf die Spieltheorie: mit Verschiebungen innerhalb bestimmter biologischer Grundlagen und Motivationen bzw Dispositionen ergeben sich neue sinnvolle Handlungsalternativen, vgl etwa die Beispiele von Taube und Falke, die auch Dawkins zitiert.

      • Welche Theorie über die Entstehung kultureller Unterschiede kannst du denn vorweisen? Wie kommst du den nachweislichen Mirkopräferenzen im Sexualverhalten in sozialkonstruktivistischer Manier das biologische Fundament zu entziehen. Vermutlich wird es zu dieser Entziehung verläßliche, biologische Studien geben, die du an dieser Stelle zitieren solltest.

        • Deine vorhalte machen keinen Sinn. Ich gehe nach wie vor von integrierten Modell aus.

        • Kannst du ie nicht-biologischen Anteile deines Modell schidern? Auf welche Tatsachen stützt sich deine Behauptung, daß die beobachtbaren, sexuellen Mikropräferenzen der Nationalitäten auf Konvention beruhen? Wie unterscheidet dein integriertes Modell zwischen denjenigen Anteilen der Sexualität, die bei Griechen biologisch sind und denen, die nur Konventionen folgen und wie macht Modell einen Unterschied zwischen biologischen und den sozialkonstruktivistischen Anteilen der deutschen Sexualität? Ist die südländischen Sexualität deiner Ansicht nach männlicher?

      • Hab‘ neulich den Führungsoffizier gefragt: Wieviel kriegt der Elmar so dafür, daß er hier im Form die Leute ablenkt? Da hat der Kerl nur gelacht. So ein Arsch.

    • Ich halte eine biologische Begründung hierfür nicht ausreichend. Eher ökonomische Begründungen – südländische Ökonomien sind eher Händlerökonomien während nördlichere eher Produktionsökonomien sind. Händlerökonomien benötigen Zeit und Gelegenheiten, Produktionsökonomien schaffen Gelegenheiten haben aber niemals Zeit, bei ersteren wartet man bei letzeren arbeitet man.

      • Interessant, daß eigentlich alle Kommentatoren auf die Zeitskalen abstellen. Vielleicht kann ich daraus selbst einen post machen.

        • „Zeitskalen“ Guter Punkt.

  8. Wenn sich Frauen nicht über Männer beschweren können, dann sind sie nicht gesund. Eine unzufriedene Frau ist eine glückliche Frau.
    Männer hierzulande müssen einfach eine stärkere „Leck mich am Arsch“ Haltung entwickeln und sich nicht immer über jeden Feministenfurz erregen.

    Meine besten Erfahrungen sind die, dass man Frauen emotional ignorieren sollte. Nicht unhöflich sein, immer charmant bleiben aber wenn immer möglich emotional ignorieren. Es gibt wichtigeres im Leben als das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht.

    • „Es gibt wichtigeres im Leben als das …“

      Ja, das kommt mir auch so vor. Das Leben ist einfach zu kurz – und zu mühsam -, um es mit Frau und Kind zu verschwenden. Eigentlich schade.

      • Warum ist das schade? Es gibt so vieles zu erleben, so vieles zu entdecken. Wer sein Leben nur auf Frau und Kinder reduziert, der engt sich selber ein.
        Abgesehen davon ist es viel leichter mit Frauen wenn du ein eigenes Leben führst. Frauen darf man einfach nicht ernst nehmen, Frauen sind zum spielen, zum Vergnügen da – derjenige der anfängt das alles verbissen zu sehen, der hat schon verloren. Die Frauen werden ihm das Herz rausreißen, ihm das Geld wegnehmen, ihn als leere Hülle zurück lassen und sich am Ende noch im Recht fühlen.
        Nimm alles spielerisch und genieße das Leben.
        Es ist wie das spielen mit einem Luftballon, fass ihn zu fest an, dann platzt er, lass ihn los, dann fliegt er weg aber wenn du mit ihm spielst, ihn loslässt und wieder einfängst, dann hast du Spaß an ihm.
        Über Kinder würde ich mir keine Sorgen machen – die gehören eh der Frau und über das Eigentum anderer mache ich mir keine Gedanken, weswegen ich auch Alleinerziehende bevorzuge.

        • „Warum ist das schade?“

          Ich denke schon, daß Frau und Kind im Leben eines Mannes eine ungeheuer große Bereicherung sein können. (Die Hoffnung stirbt zuletzt …). Nur – das ist eben ein sehr unwahrscheinlicher Fall. Und die Frage ist halt, ob mann angesichts der Kürze und Mühsal des eigenen Lebens in so eine Unwahrscheinlichkeit „investieren“ will: Kraft, Zeit, Gefühl, Geld usw. Hier überwiegt doch meine Skepsis … Aber schade ist es in jedem Fall😉

        • „Frauen darf man einfach nicht ernst nehmen, Frauen sind zum spielen, zum Vergnügen da – derjenige der anfängt das alles verbissen zu sehen, der hat schon verloren. Die Frauen werden ihm das Herz rausreißen, ihm das Geld wegnehmen, ihn als leere Hülle zurück lassen und sich am Ende noch im Recht fühlen.“

          Du bist nicht besser wie die Feministen, wenn sie von wenige bis einzelnen Männern auf alle schließen.

        • @Jochen
          „Ich denke schon, daß Frau und Kind im Leben eines Mannes eine ungeheuer große Bereicherung sein können. “
          Vielleicht siehst du es auch nur als so wichtig an, weil du dich selber nicht wichtig genug nimmst.
          Abgesehen davon kannst du ja durchaus Frauen haben, solange du ihnen halt einen Platz in deinem Leben gibst von dem aus sie dir nicht schaden können ist doch alles super.
          Ich schreibe ja nicht, dass man zum Eremiten werden sollte, man muss halt nur vorsichtig sein. Wie der Virologe der mit Ebula arbeitet – der sollte auch besser vorsichtig sein.
          Ob Kinder wirklich glücklich machen.. keine Ahnung. Ich selbst kann es mir nicht vorstellen und ob es das wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe gerade einmal in der Düsseldorfer Tabelle nachgesehen und mir wieder mal klar gemacht wie gefährlich es wäre ein Kind zu haben.

          @ Matze
          „Du bist nicht besser wie die Feministen, wenn sie von wenige bis einzelnen Männern auf alle schließen.“
          Ich hab mir das abgeguckt…😉
          Aber du kannst mir gerne das Gegenteil beweisen – zeig mir eine Frau die sich für ihren Mann in eine Kugel werfen würde.
          Zeig mir eine Frau die sich für die Versorgung ihrer Familie in einer Kohlegrube zu Tode arbeitet während der gesunde Mann zu Hause auf das Kind aufpasst.
          Zeig mir eine Frau die dem Mann das Rettungsboot freiwillig überlässt wenn ein Schiff sinkt um dem sicheren Tod entgegen geht.

          Für ihre Kinder würden das wohl die meisten Frauen machen aber für ihren Mann niemals. Männer hingegen waren schon immer bereit ihr Leben für diejenigen die sie lieben wegzuschmeißen aber früher wurden sie dafür wenigstens respektiert.

        • „Frauen darf man einfach nicht ernst nehmen, Frauen sind zum spielen, zum Vergnügen da“

          Als hoffnungsloser Romantiker muss ich Dir diagnostizieren dass Du nicht lieben kannst, und wohl gar keine Vorstellung davon hast was Liebe ist.
          Allerdings glaube ich auch dass Frauen nur in jungen Jahren lieben können, und immer öfter komme ich wie Esther Vilar in „Der dressierte Mann“ zu dem Schluss, dass Frauen überhaupt gar nicht zur Liebe fähig sind.

        • @Peter
          „…und immer öfter komme ich wie Esther Vilar in „Der dressierte Mann“ zu dem Schluss, dass Frauen überhaupt gar nicht zur Liebe fähig sind.“

          Das glaube ich nicht. Sie sind schon zur Liebe fähig.
          Allerdings lieben sie nicht unbedingt Männer.

          Sie lieben aber oft ihre Kinder. Oder ihre Haustiere, ihr Reitpferd … hier kann man oft unbedingte und reine Liebe beobachten.

          Die tiefe Liebe, die ohne Bedingung ist, ist ein Energiefluss. Bei dem der Liebende gibt.
          In Beziehungen und Partnerschaften ist aber das Weibliche das Nehmende und das Männliche das Gebende. So ist die Dynamik im Energiefluss.
          Im geglückten Fall fließt die Liebe, welche die Frau von ihrem Mann erhält, zu den Kindern.

          Das ist jetzt sehr abstrakt gesagt. Heißt das, es ist immer so? Natürlich nicht. Heißt das, dass Männer ihre Kinder nicht lieben? Natürlich nicht. (Allerdings gibt es eine bestimmte Ebene zum Kind, die eine Mütter hat, und die der Vater nicht hat: Dass das Kind in ihrem Körper herangewachsen ist und in dieser Zeit eben auch Teil des mütterlichen Körpers ist – mit allen Konsequenzen.)

          So wie auch – im geglückten Fall – Eltern ihre Kinder lieben und dieser Liebe ihnen geben, auf eine Art, die das Kind nie zurückgeben kann. Das Kind kann es nur später an die eigenen Kinder weitergeben.

          Also in diesem Sinne: Doch, Frauen sind zur Liebe fähig. Aber auf einer sehr tiefen und sehr alten Ebene des Nervensystems verankert ist die Orientierung der Frau auf den Mann eine Nehmens, nicht des Gebens.
          Falls es doch so ist, dass die Frau eher in der Position des Gebens ist, wird sie oft die „Mami“ des Mannes.
          (Nicht gut …)

          Die vom virtuellen Hausherrn hier oft angeführte Hypergamie der Frau hat hier ihre Grundlage.
          Die Frau orientiert sich deshalb nach oben, weil sie dann in weiblichen Qualität des Empfangens bleiben kann.

          Glaube ich das, was ich da oben schrieb? Ich bin mir nicht sicher … aber es kommt mir manchmal so vor …
          Jedenfalls: Zu sagen, Frauen können nicht lieben, ist zu einseitig, letztlich ungerecht im Urteil. Sagen wir vorsichtig: Sie lieben anders. Die Orientierung dabei ist eine andere. Und muss es auch sein, wenn es zu einer dauerhaften Bindung kommen soll. Dauerhafte Bindung ist komplementäre Ergänzung. Exakt gleiche Ausformungen passen nicht zueinandern, nicht ineinander.

        • Das mit „der Liebe der Frauen“ ist ganz einfach, wenn man nur versteht, dass das Gefühl der Liebe nichts ist, was man teilt, sondern nur das Gefühl, was der Schwächere, emotional Abhängige, in einer Beziehung hat. Es ist die Liebe der Männer, die Frauen gewissermaßen keinen Platz zum Lieben lässt. Eiskalte Bastarde dagegen können Frauen ganz wunderbar lieben.

        • @Peter
          „Als hoffnungsloser Romantiker muss ich Dir diagnostizieren dass Du nicht lieben kannst, und wohl gar keine Vorstellung davon hast was Liebe ist.“
          Nein du irrst dich, ich habe mich sowohl in der Vergangenheit verliebt als auch geliebt. Allerdings sehe ich Liebe in Gewisserweise wie Geilheit. Wenn ich geil bin will ich auch gerne Sex haben aber ich fange trotzdem nicht an irgendwen zu besteigen ich kann mich so wie 99,99% aller Menschen kontrollieren. Genauso ist es mit Liebe, auch hier kann ich mich kontrollieren auch wenn das vermutlich die meisten Menschen nicht können.
          Ich denke, dass es Teil des Menschseins ist, dass wir gerade NICHT der Sklave unserer Gefühle sind, sondern dass wir diese kontrollieren können.

      • nanana. Kinder sind doch was Wunderbares, ich mag Kinder sehr, kann gut mit Kindern empfinde sie als Bereicherung, Das einzige Problem an Kindern ist die Verpackung in der sie geliefert werden😀

    • Vielen Dank, dass du dich so wirksam für Frauengesundheit einsetzt.

    • Frauen darf man einfach nicht ernst nehmen, und Frauen meckern gern über Männer, was die alles falsch machen, da muss man irgendwann einen Punkt setzen .
      Stimmt im Prinzip. Ich bin so sozialisiert im Familienverband und es läuft auch gut so. Wenn der Mann laut wird muss die Frau wissen, das sie Sendepause hat. Natürlich sind Entscheidungen im Hause meist Kompromisse, aber mal theoretisch, wenn es nur nach den Frauen ginge würde es mehr fatale Fehlentscheidungen geben, als wenn es nur nach den Männern ginge. Ist aber vielleicht auch nur bei uns so, wir sind alle ganz Schlaue (die Männer natürlich)

    • „Wenn sich Frauen nicht über Männer beschweren können, dann sind sie nicht gesund.“
      Das ist die Art, wie Frauen Beziehungen haben – sie bearbeiten diese. Das muß man nicht nur so negativ konotieren.

  9. Und wieder, nur die Perspektive der Frauen. Diesmal aus dem Ausland…

    JESSAS, mich würden mal ausländische Männer die über dt. Frauen reden interessieren….

    • Mich durchaus auch. Kennst du welche?

      • Es gibt eine Untersuchung unter Südamerikanern in Deutschalnd zum Thema, habe sie leider nicht mehr vorliegen. In Erinnerung ist mir die Bemerkung, dass Frauen in D anders als in Südamerika nicht gleichzeitig feminin und kompetent sein können. Feminine Frauen seien in D (oder gelten als) Dummechen, und kompetente Frauen seien unweiblich.

        Ich denke da ist was dran. S. z.B. Irene Saez, die erst Miss World war und dan Bürgermeisterin von Caracas wurde. Sie hatte so viel erfolg, dass sie 1998 sogar bei der Präsidentschfstwahl kandidierte. Undenkbar in D, dass Claudia Schiffer in die Politik gehen würde.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Irene_S%C3%A1ez

        • In Erinnerung ist mir die Bemerkung, dass Frauen in D anders als in Südamerika nicht gleichzeitig feminin und kompetent sein können.

          Ja da ist wirklich was dran, stimmt

  10. „Meiner Meinung nach ist es“

    Was? WAS? WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS?!?
    😉

  11. Ist die Beantwortung zum Unterschied nicht im Grunde ganz einfach?

    Deutsche Männer werden seit knapp einem halben Jahrhundert damit drangsaliert, wie minderwertig sie seien und dringend ausgetauscht werden müssen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an Ina Deter und ihr „Neue Männer braucht das Land“, was sie ja am liebsten an jede Wand gesprüht hätte.

    Ideologen und ihre -Innen, haben es in dieser Zeit geschafft, zu domestizieren, so gut es nur irgend geht. Vorauseilende Demut ist mittlerweile der Status Quo in einer Gesellschaft, bei der irgendwelche angeblichen Opfer sich von vermeintlichen Tätern umzingelt fühlen.

    Das Ganze noch flankiert durch die Medien und assoziiert durch vielerlei Herrschender Meinung …

    Da macht der Mikrokosmos der hormonellen Divergenzen zwischen Nord und Süd kaum noch etwas aus.Aber geht mal auf die Suche nach Gender-Mainstreaming, da findet ihr weltweit fast die Hälfte aller Treffer in deutscher Sprache. Noch Fragen?

    • Ist das wirklich nur in Deutschland so schlimm ? Ein deutscher Hang zum übertreiben ? Ist es in USA, Skandinavien nicht ähnlich ?

  12. Wieso eigentlich immer „Kerl“? Soweit ich weiß stammt das von „freier Mann“, hat aber eigentlich einen abwertenden Beigeschmack ähnlich wie „Neger“. Muß das eigentlcih sein?

    • Das nennt man dann wohl „reclaimen“

      • Wenn aber Frauen in einem Forum über Männer schreiben und „Kerle“ verwenden, dann hat das immer einen „pejorativen“ Beigeschmack. Warum sind in diesem Kontext Frauen nicht in der Lage Männer als gleichberechtigte Menschen anzuerkennen? Wenn „Weiber“ statt „Frauen“ geschrieben wird ist ja auch die pejorative Bedeutung(außer in bestimmten Zusammenhängen) nicht zu verkennen.

        • Auf der Gegenseite nennt erzählmirnix ihren Mann „Kerl“.

          Es hat halt eine Doppelbedeutung irgendwo zwischen „Der Kerl ist doof“ und „Ein echter Kerl“.

          Ich bin eher dafür, die letztere Bedeutung zu stärken als schon wieder ein Wort zu verbieten.

  13. Kenne ich. Gerade, dass viele sich schon früh finden. Ich merke auch, dass sich in meiner Altersklasse alle gefunden haben. Ich bin da übriggeblieben.
    Ich hatte zwar eine Freundin, wos auch toll gepasst hat, die ist aber weggezogen in die Heimatstadt und meldet sich nicht mehr. Hier ist in meiner Altersklasse alles was ich kenne schon vom Markt.
    Ansonsten flirten mache ich länger nicht mehr.

  14. Typisch Taz. Wenn nichts mehr geht, dann über deutsche Männer herziehen. Die haben ja keinen Artenschutz.

    Das in Nordeuropa wenig verbreitete „südländische Machoverhalten“ mit all seinen Ausprägungen, ist doch sozio-kulturell bedingt.

    Die Frage ist eigentlich warum bei diesen Frauen Männer die sich wie kleine Kinder ständig aufregen und jede gefühlte „Ehr“-verletzung mit maximaler Wut erwidern nicht einfach universell als kindisch und unreflektiert gelten?

    Tatsächlich kommen diese negativen Stereotype über deutsche Männer immer nur aus akademischen Kreisen, wer mal am Wochenende in die Großraumdisko fährt wo sich die Arbeiterklasse trifft wird schnell feststellen, das dort mehr und ungehemmter geflirtet wird, nach der Party mehr gevögelt wird und sich auch mehrmals am Abend Schlägereien ergeben.

    Dafür ist die Musik aber scheiße.

      • traurig aber wahr.


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