Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 24. Oktober 2016

Warum ich die Fett-Akzeptanz-Bewegung hasse (Hunter Avallone)


Responses

  1. Schon wieder der. Maren!!!

    • ^^

  2. Nicht wirklich diplomatisch was er sagt aber recht hat er trotzdem.

  3. Na Christian, zu feige das Transgender-Video zu besprechen?
    Oder das Trump-Video?

    • @maren

      Was hat das mit feige zu tun? Ich muss keine Videos von ihm verlinken, die ich schlecht finde. Eine Verlinkung von Videos von ihm bedeutet auch nicht, dass ich alle seine Videos gut finde (häufig genug verlinke ich auch videos, die ich inhaltlich nicht teile).

      Dass seine Meinung bei den Themen nach dem, was du ausgeführt hast, nicht mit meiner übereinstimmt sollte recht klar sein.
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/transsexualitat-und-intersexualitat/

      Aber du kannst natürlich gerne eine inhaltliche Besprechung dieser Videos machen und ich veröffentliche sie dann gerne als Gastbeitrag, wenn du das auf deinem Blog nicht willst.

      Deine These, dass ein bestimmtes Video oder eine bestimmte Ansicht eine andere Ansicht oder ein anderes Video entwertet, teile ich nicht. Es ist aus meiner Sicht eine Form von „Ad hominem“, die ich sehr schwach finde.
      Ich hatte ja auch schon darauf hingewiesen, dass du sie auch eher selektiv anwendest, auf dir nicht genehme meinungen und nicht auf dir genehme

      • @Christian, du liegst natürlich falsch:

        https://allesevolution.wordpress.com/2016/10/22/grafik-zu-privilegien-und-gender-pay-gap/#comment-267278

        ^^

        • @Matze

          Ah, die Grafik hatte ich fast vergessen! Habe ich jetzt endlich eingefügt!

        • (Das sollte nur ein absurdes Beispiel sein, wo du einen ‚Fehler‘ gemacht hast und deswegen, nach Marens Argumentationsstil jetzt hier auch falsch liegst.)

      • „eine inhaltliche Besprechung dieser Videos machen“

        Super.
        Nachvollziehbar und sachlich. Und Analyse der Techniken des Mediums, um zu überreden, überzeugen, übertölpeln. Nur so als Vorschlag.

    • Das Lied ist hier aber extrem fies, ein echter Bully, der Westernhagen hier in diesem Lied.

      Also, wenn der jetzt den Literaturpreis gewinnt, weil Dylan nicht annimmt, dann ….

      • Es gibt wohl sogar wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Fat-Shaming funktioniert.

        „…denn dünn bedeutet frei zu sein!“

  4. Nicht gut!
    Es hilft in meinen Augen nicht weiter, mit Beleidigungen gegen eine offenkundig unsinnige Bewegung anzukämpfen. Man begibt sich auf deren Niveau herab und dort wird man dann dank der größeren Erfahrung des Gegners geschlagen…
    „Wer mit einem Dreck rammelt, er gewinne oder verlöre, so gehet er beschissen davon.“ (Nach Luther)

    (Im übrigen sollte niemand aufgrund seines Körpers diskriminiert werden…)

    • „Im übrigen sollte niemand aufgrund seines Körpers diskriminiert werden…“

      Was bedeutet in diesem Zusammenhang Diskriminierung?

    • Er unterscheidet doch ausdrücklich zwischen dicken und der fat acceptance Bewegung. Letztere kritisiert er – und das zu Recht

      • *Er unterscheidet doch ausdrücklich zwischen dicken und der fat acceptance Bewegung.*

        Nope. Dumme Dickenwitze und „Dicke fressen halt zuviel“ ist ziemlich beleidigend, auch für Nicht-Anhänger von fat acceptance.

        So um 5.30min rum ist auch ziemlich beleidigend („Your stomach looks like a freaking butt. The amount of cellulite you have…I don´t even wanna know. Your arms are bigger than your desire for that donut“)

        Wieder dasselbe Schema wie in den anderen Videos:
        „Ich hasse XY nicht, aber guck mal wie eklig die sind“

        • „Dicke fressen halt zuviel“

          Das geht nun wirklich nicht! Dicke haben halt zuviel gegessen … In der Vergangenheit, ob sie es aktuell machen, kann man oft nicht wissen …🙂

        • Als Reaktion auf fat acceptance ist es aus meiner Sicht etwas anderes als wenn er es ihr ohne Anlass sagen würde.

          Und es dürfte auch so ziemlich das sein, was die meisten denken.

          Werder bei Männern noch bei Frauen ist adipositas schön. Der Versuch sich einzureden, dass es schön ist und der Versuch es aus politisch unkorrekt zu fragen es nicht schön zu nennen, wird scheitern und zu Problemen führen.

          Anziehung ist eben keine Wahl, die man treffen kann.

        • „Werder bei Männern noch bei Frauen ist adipositas schön“

          Es ist nicht nur nicht schön, sondern auch ungesund. Aus Dickleibigkeit eine Tugend machen zu wollen ist demnach eine Obszönität.

        • „ist nicht nur nicht schön, sondern auch ungesund“

          Tendenziell natürlich schon. Aber ob das immer der Fall ist, da bin ich mir nicht so sicher. Eine Tugend draus zu machen, geht aber natürlich gar nicht. In Sack und Asche sollten die aber auch nicht rumlaufen.

        • *Als Reaktion auf fat acceptance ist es aus meiner Sicht etwas anderes als wenn er es ihr ohne Anlass sagen würde.*

          Wozu er aber kein Recht hat.
          Niemand hat ihn nach seiner Meinung gefragt. Wie wäre es denn, wenn wildfremde Leute dein Foto rumzeigen um sich mit ihren Freunden über dich kaputt zu lachen (was anderes ist das nicht, das mit der Gesundheit ist ein lächerliches Feigenblatt), weil du die Stirn hast, dich selber hübsch zu finden und dich so zu präsentieren, was diese Leute aber irgendwie aufregt.

          Wie nennen das alt-righter nochmal? Triggered, genau.😀

          *Werder bei Männern noch bei Frauen ist adipositas schön. Der Versuch sich einzureden, dass es schön ist und der Versuch es aus politisch unkorrekt zu fragen es nicht schön zu nennen*

          Es ist eine Sache es nicht schön zu nennen.
          Es ist eine ganz andere Sache zu sagen, dass jemand eklig und freakig aussieht und er fräße zuviel.

        • „Niemand hat ihn nach seiner Meinung gefragt. “

          Doch hab ich. Ich hab ihm eine Mail geschickt und sinngemäß gefragt: „Was meinst du dazu?“

          Korrekt ist hingegen, dass niemand gezwungen ist, sich seine Meinung zu Herzen zu nehmen.

        • „Wozu er aber kein Recht hat.
          Niemand hat ihn nach seiner Meinung gefragt.“

          Weil, so wie Du glaubst aber nicht belegst, ihn niemand gefragt hat, hat er welches Recht nicht?

        • @ Alex

          „Aber ob das immer der Fall ist, da bin ich mir nicht so sicher.“

          Kann mir nicht vorstellen, daß Adipositas jemals gesund ist.

        • „Wozu er aber kein Recht hat.“

          Natürlich hat er das. Jeder hat das Recht sich über alles zu äußern.

        • Bye the way. Wenn man sich nicht ungefragt zu etwas äußern dürfte, dann müssten Frauen den ganzen Tag den Mund halten.

        • @marenleinchen
          „Dicke fressen halt zuviel“
          Ich verrate dir ein Geheimnis aber bitte nicht weitersagen: Das ist gar kein Witz!!!!!!!
          Allerdings muss man sich dazu auch mit patriarchal-chauvinistischen Wissenschaften wie Thermodynamik oder Biochemie beschäftigen. Mit Genderstudies kommt man da leider nicht weiter.

          „Wozu er aber kein Recht hat.
          Niemand hat ihn nach seiner Meinung gefragt. “
          Hat dich jemand nach deiner Meinung gefragt? Nein, und doch schickst du sie ungefragt in die Welt. Damit muss man leben. Wenn dir die Meinung eines anderen nicht gefällt, dann ignoriere sie einfach, ich mach das beim feministischen Gejammer auch immer.

        • „Dicke fressen halt zuviel“

          Und was ist daran falsch? Für die meisten, nicht alle, trifft genau das zu. Man muss den Miss Piggys dieser Welt das sicher nicht bei jeder Gelegenheit unter die Nase reiben. Man hat schliesslich Manieren. Der Fett-Akzeptanz-Bewegung aber darf man das schon ab und zu mal sagen. Und Fettleibigkeit ist kein rein ästhetisches Problem, sondern nachweislich ein medizinisches. Kann jeder Arzt bestätigen.

      • Er bekämpft die Fat acceptance bewegung, in dem er die „Dicken“ beschimpft, und das ganze noch mit Extremstbildern garniert. Als ob diese extremen 200kg +X Personen die Regel wären….
        Mich würde interessieren, wie hier die Reaktionen wären, wenn er Bilder von Adipositas Grad I Oder (nur) Übergewichtige genommen hätte, aber dies nur am Rande. Es gibt hier einen großen Unterschied zwischen der Realität und der Medialen Darstellung.

        Ebenfalls nebenbei bemerkt: bereits bei Übergewicht (gem WHO BMI 25 – 30) oder auch bei Skinnyfat (BMI im Normalbereich, aber Körperfettanteil sehr hoch) steigt das Gesundheitsrisiko erheblich an. Es geht also gar nicht um die extremst Übergewichtigen! Das Riskio beginnt nicht erst, wenn man nicht mehr aufstehen kann und mit nassen Lappen im Bett gewaschen werden muss!

        Dabei kommt somit das tiefere Problem der Fat-Acceptance Bewegung sehr zu kurz. Die Bewegung zielt darauf ab, Normalgewichtige mit einem „Thin Privilege“ zu belegen und quasi Schlankheit als angeboren zu deklarieren. Das ist allerdings falsch, die meisten mir bekannten Normalgewichtigen tun einiges, um ihr Gewicht zu halten. Und etwas, was man sich (hart) erarbeitet hat, ist kein angeborenes Privileg. (Irgendwie logisch, gelle)
        Das zweite Problem liegt darin, dass die Fat Acceptance Bewegung sehr bemüht ist, alle Versuche das Gewicht zu reduzieren, als „fatshaming“ zu deklarieren. D.H. jede/r der abnimmt, diskriminiert die Dicken (sehr lustig wird das, wenn man es mit „microagression“ kombiniert, willkommen in Absurdistan!)
        Ärzte werden aufgefordert, Übergewichtige nicht auf die Gefahren hinzuweisen, „Thin Models“ sollen aus der Werbung verbannt werden wobei Thin anscheinend bei BMI 21 oder so anfängt, also mitten im Normalgewicht. usw. usfort.
        Das sind die eigentlichen Probleme mit dieser Bewegung. Insbesondere weil sich Teile dieses Unsinns bereits in die Politik hinein gefressen haben (Siehe Parteitagsbeschluss der SPD 2015) (Ok, 5 Euro in die Wortspielkasse)

        Hierdurch wird der gegenwärtige Trend hin zu einer schwereren Gesellschaft verstärkt. Bereits jetzt sind mehr Menschen in D Übergewichtig oder Adipös als Normalgewichtig. Ein Beitrag wie der obige hilft zur Aufklärung über diesen geistigen Sondermüll präzise gar nichts! Betroffene gehen in Abwehrhaltung und an Nichtbetroffenen gehts vorbei. Ich halte das für schlichte Selbstdarstellung eines Würstchens….

        Jeder hat das Recht, auf eine ihm genehme Art und Weise zu leben*, ohne dabei diskriminiert zu werden. Allerdings sollte eine Entscheidung auf Informationen beruhen. Das nennt man „self empowerment“. Und Abnehmen ist zwar ziemlich einfach, aber alles andere als leicht. Jeder, der es nicht schafft, hat mein Verständnis. Aber ich will nix hören, wie schwer das alles ist, dass man alleine die U-Bahn füllt, oder im Flugzeug zwei Tickets braucht… Dann ist der Leidensdruck nicht groß genug! Ja, es gibt psychische und physische Erkrankungen, die Abnahme verhindern oder stark erschweren, aber bei den meisten Menschen ist es Gedankenlosigkeit, weil anderes wichtiger ist, und fehlende Kraft, verbunden mit einem Drüsenproblem (insbesondere der Speicheldrüsen🙂 )

        Wenn ich mich an die Vorgaben der Fat acceptance Leutchen gehalten hätte, wäre ich jetzt vermutlich bereits tot oder in der Klapsmühle. Mein Bluthochdruck hätte mich gezappt oder die Nebenwirkungen der Blutdruckmedikamente ins BKH verfrachtet.

        Ich habe aufgrund dessen und anderer Gesundheitsprobleme erheblicher Gesundheitsprobleme von Adipositas Grad II auf Normalgewicht abgenommen (45 Kilos in 1,5 Jahren. Die Gesundheitsprobleme sind weitgehend verschwunden.

        Ich halte die FA-Bewegung für gefährlich… man stelle sich mal eine „Alkohol-Acceptance“ Bewegung mit „Health at every Pegelstand“ vor….

        (* Dies findet seine Grenzen in den Gesetzen und in wie weit andere dadurch beeinträchtigt werden)

        • +1

    • „Es hilft in meinen Augen nicht weiter, mit Beleidigungen gegen eine offenkundig unsinnige Bewegung anzukämpfen.“

      Sehr richtig gesagt. Da gibt es viele verschiedene Sprüche, die das ausdrücken, wie dieses bekannte englische Zitat, das du paraphrasierst.

      Das Problem ist nur, dass diese Bewegung offensiv verletzend ist und den Angriff noch als Selbstverteidigung rechtfertigt. Das verursacht eine erwünschte (!) Gegenreaktion, und dann ist der Vorwand für Sanktionsmassnahmen als nächstes gefordert (hate speech). Die Beispiele werden dann handverlesen und extrem aufgebauscht („Twitter-Feminismus“, „shit storm“, „hate speech“).

      Die halbgaren bis offensichtlich unsinnigen und aggressiven Texte der „Geschlechterforschung“ befeuern das ideologisch. Dass dann jeder von anderen politischen Positionen von diesem Allmachtsanspruch der „Geschlechterforschung“ herausgefordert wird, ist klar und erklärt auch die riesige Vielfalt von „Anti-Feminismus“-Youtube-Videos.

  5. @Christian, hier ein turbo Gastartikel:

    —-

    Die Frankfurter Allgemeine veröffentlichte gestern im Wissenschaftsteil den Artikel „Diskriminierung findet nicht statt“:

    Der Aufsatz untersucht die universitäre Gleichstellungspolitik auf ihre Ziele und Prämissen, Maßnahmen und Effekte. Vor dem Hintergrund zahlreicher empirischer Studien zu den Karrierenachteilen von Frauen im privaten Leben scheint die Gleichstellungspolitik mit ihrem Fokus auf Diskriminierung in Organisationen fehlgesteuert. Dies erklärt nicht nur ihre schwache Wirksamkeit, es erzeugt auch wachsende Schäden. Das Kavaliersmodell der Frauenförderung viktimisiert und stigmatisiert Frauen, benachteiligt Männer, und setzt Berufungsverfahren einer dauerhaften politischen Verdächtigung aus, die ihre professionelle Neutralität und soziale Akzeptanz beschädigen. Die universitäre Gleichstellungspolitik ist, wie andere Sozialtechnologien, Teil des Problems geworden, das sie lösen soll. Lindern kann sie es nur, wenn sie ihren paternalistischen Diskriminierungsdiskurs durch einen kompensatorischen familiären Lastenausgleich ersetzt.

    und weiter:

    Schon der Anschein eines übergroßen Verlustes an Frauen kommt offenbar nur dadurch zustande, dass man ihren aktuellen Anteil an den Studierenden zum Maß nimmt und nicht den geringeren von vor zwanzig Jahren, als die heutigen Stellenbewerberinnen zu studieren begannen. Korrigiert man den Maßstab, dann gehen sehr viel weniger Frauen verloren als häufig beklagt. (…) Gemessen an ihrem Anteil an den Bewerbungen, sind [Frauen] den Männern gegenüber durchaus nicht im Nachteil, und zwar weder bei der Einladung zum Vorstellungsgespräch noch bei der Entscheidung über die Besetzung der Professur. Irrig ist ferner die Meinung, sie müssten wahre Wunder an Leistungsbereitschaft vollbringen, um sich gegen das frauenfeindliche Vorurteil durchzusetzen. Misst man die wissenschaftliche Leistung an der Zahl der Publikationen, dann haben die erfolgreichen Frauen hier eher weniger zu bieten als die erfolgreichen Männer.

    [Ab hier bitte Schriftgöße 36 vorstellen]

    (…)Für den Wissenssoziologen ergibt sich daraus die Frage, warum die Überzeugung vom Gegenteil sich so hartnäckig hält. Hirschauer gibt darauf drei verschiedene Antworten: Die Vorstellung, ein Opfer von Diskriminierung zu sein, ergebe eine psychisch kommode Enttäuschungserklärung, denn sie erspare die Selbstzurechnung des Misserfolgs in kompetitiven Situationen. Außerdem werde DIESE ANTWORTEN DURCH POLITIKER UND ÖFFENTLICHE MEINUNG SO STARK UNTERSTÜTZT (-> Opferabo, ick hör dir trapsen), dass man nicht fürchten muss, andere könnten hier einfach auf Ressentiments tippen. Und schließlich sei die Daseinsberechtigung der Gleichstellungsbürokratie von der immer erneuten Anprangerung des vermeintlichen Unrechts abhängig.

    Quelle:

    http://genderama.blogspot.de/2016/10/vermischtes-vom-24-oktober-2016.html

    Angesichts dieser völlig neuen, von NIEMANDEN vermuteten und unmöglich vorauszusehenden Erkenntnisse stellt sich nur die hochwissenschaftliche Frage:

    Wer zum Teufel hätte das bloß ahnen können????

    .
    .
    .

    Zum Schluss etwas Popmusik:

    —-

    Veröffentliche ihn oder lass es bleiben. Das ganze ist nur noch absurd. Ein ganzer Politikapparat macht Politk auf Grundlange einer feministischen Verschwörungstheorie, die erstmal geglaubt wird und nach der Gesetze gemacht werden und die erst dann versucht wurd zu beweisen. Wie es im Handbuch für Vollidioten steht.

    • Das Fett markierte soll bis „Unrechts abhängig.“ gehen

    • Kann man nur „ja“ sagen. Nur hier wunderte es mich:

      „Lindern kann sie (universitäre Gleichstellungspolitik) es (das Problem) nur, wenn sie ihren paternalistischen Diskriminierungsdiskurs durch einen kompensatorischen familiären Lastenausgleich ersetzt.“

      Was soll der „kompensatorische familiäre Lastenausgleich“ bedeuten? Finanzielle Bevorzugung von Frauen?

      Wenigstens ist der Titel hoch originell (Eine Diskriminierung findet nicht statt), aber die Erkenntnis kommt doch reichlich spät!

      Denn: Wäre das nicht schon immer die Ansicht einer aufgeklärten Anschauung gewesen, die hier mal endlich zu lesen ist?!

    • >>> denn sie erspare die Selbstzurechnung
      >>> des Misserfolgs in kompetitiven Situationen.

      Das ist so wie, wenn eine Frau keinen Partner findet und sich dann selber mit folgenden Klassikern belügt, dass Männer Angst vor starken Frauen hätten oder dass es bei ca. 3,5 Mrd. Männer einfach keine guten Männer mehr gibt. Dass sie schlicht selber zu wenig zu bieten haben bzw. die „tollen“ Männer halt auch Auswahl haben, um sich keine empathie- und selbstreflexionbefreiten Einbahnstraßen-Erwartungshaltungen-Diven antun zu brauchen (außer vielleicht für unverbindlichen Sex), erzählt ihnen halt keiner in ihrer Schneeflöckchen-Bubble.

      Komischerweise haben die gleichen Leute umgekehrt bei Männern nie ein Problem, ihnen zu erklären, dass diese halt an sich arbeiten müssen. Da kommt kaum ein Mensch auf die Idee, den Männern zu erklären, dass es nicht an ihnen läge, sondern an den Defiziten der Frauen auf diesem Planeten.

  6. So schafft man Akzeptanz🙂

  7. Also wenn man etwas älter wird, merkt man doch eigentlich, dass die Fetten ziemlich bald wegsterben. Herz und Knochenmüssen bei denen halt mehr leisten als bei Schlanken.

    Und wenn man über zwei Meter groß ist und 140 bis 145 Kilo wiegt, stirbt man eben mit 56.

    http://www.mz-web.de/panorama/xxl-ostfriese–alle-traurigen-fakten-zum-tod-von-tamme-hanken—56—24901124

    Eigentlich müssten die Aktivitäten dieser Fat Acceptance-Leute verboten werden.

  8. Warum lassen sich Frauen ab spätestens 30 immer nur so sehr gehen?

    • ist das bei Männern anders?

      Interessanter ist: Warum gibt es eigentlich praktisch nur für Frauen eine Fat Acceptance Bewegung

      • Interessante Frage; dicke Männer gelten ja allgemein auch nicht als attraktiv. Aber sie können das wohl durch sozialen Status kompensieren, was frauen deutlich schwerer fallen dürfte.

        • @el Mocho

          Vor allem ist Männer denke ich einfach klar, dass körperliche Attraktivität nicht beliebig ist. Die Fat Acceptance Bewegung ist aus meiner Sicht nur aus dem Anspruch der Frau auf einen besonderen Wert zu verstehen: Auch die Eier unattraktiverer Frauen sind teuer im Vergleich zu Sperma. Und auch um sie muss daher gesondert geworben werden.

          Männer verstehen Hierarchien in der Hinsicht deutlicher als Frauen, die eher auf Gleichheit aus sind und intrasexuelle Konkurrenz gerade im Bereich Schönheit eher leugnen

      • Fat Acceptance für dicke Männer würde ja implizieren, dass eine Frau einem Mann etwas schuldet. Etwas wie Respekt oder Wohlwollen oder – schauder – Sex.

        Das ist undenkbar.

        Niemand schuldet einem Mann irgend etwas. Aufgrund der patriarchalischen Dividende hat der doch schon alles. Mehr jedenfalls, als ihm fairerweise zusteht.

        Aus der Sicht des Mannes: Wer als Mann zu den statusmäßig unteren 50% gehört, lernt schon im Kindergarten, dass er seine Ansprüche im Zaum halten muss.

        Das ist die gleiche Dimorphie, die Frauen glauben lässt, sie hätten Respekt verdient, egal was während Männer davon ausgehen, dass Respekt verdient sein will. In Zeiten der Gleichberechtigung halt auch von Frauen, was von diesen wiederum als unerhörte Zumutung empfunden wird.

      • Nicht zwingend. Aber ich denke einfach, dass hier die Prioritäten anders gelagert sind. Ein Mann muss nunmal dafür in anderen Bereichen etwas vorzuzeigen haben und das ist in aller Regel der finanzielle Bereich. Verliert ein Mann seine Arbeit, bleibt das Geld aus und sofort ist die Frau weg. Ganz einfacher realer Mechanismus. Schon zigfach so erlebt im Bekanntenkreis. Ein Mann der arbeitslos ist, ist für eine Frau unattraktiv, d.h. der bleibt in der Regel für die Dauer der Arbeitslosigkeit Single.
        D.h. Er muss in diesem Bereich seine Leistung erbringen, sonst hat er verloren. Es gibt keine „poor men acceptance“ Bewegung. Warum auch?
        Interessant ist aber, dass ja die Ansprüche der Frau mit zunehmendem Gewicht nicht etwa abnehmen, sondern ja immer mehr werden. Das ist natürlich eine problematische Kombination: Völlig außer Form sein und dazu noch unrealistisch hohe Ansprüche haben. Die Opfergesänge, dass kein Mann sie noch attraktiv findet, werden dann aber immer lauter. Ist dem aber wirklich so? Dann wären ja die meisten Frauen ab 30 Single. Scheinbar kommen aber die Fatladies immer noch besser weg als die poor men.

        • Meine Antwort bezieht sich auf :
          „Ist das bei Männern anders?“

        • „Es gibt keine „poor men acceptance“ Bewegung. Warum auch?“

          Man könnte kommunistische Bewegungen dort einordnen

          „Interessant ist aber, dass ja die Ansprüche der Frau mit zunehmendem Gewicht nicht etwa abnehmen, sondern ja immer mehr werden“

          In der Tat können hübsche Frauen in der Hinsicht einfacher sein, weil sie weniger Bestätigung brauchen und einfacher zu bestätigen sind

        • Man könnte kommunistische Bewegungen dort einordnen

          Eher nicht, da das Ziel ja nicht die Akzeptanz von Armut, sondern Reichtum für die Armen ist. Kommunismus ist, wenn wir mal bei der Fat-Acceptance-Analogie bleiben, eher vergleichbar mit einem unkonventionellem Diätratgeber.

          Besser passen würde das Christentum mit seinem Lob der Armut und der konkreten Umsetzung, z.B. mit den Bettelorden: https://de.wikipedia.org/wiki/Bettelorden

          Allerdings wird auch da nicht gefordert, dass die Mönche von Frauen umworben werden.

        • @keppla

          „Eher nicht, da das Ziel ja nicht die Akzeptanz von Armut, sondern Reichtum für die Armen ist. Kommunismus ist, wenn wir mal bei der Fat-Acceptance-Analogie bleiben, eher vergleichbar mit einem unkonventionellem Diätratgeber.“

          Ja, natürlich passt es nicht ganz. Aber Fat-acceptance will, dass alle gleich schön sind und fett keine Nachteile hat, also das die intrasexuelle Konkurrenz in diesem Bereich reduziert wird.
          Kommunismus will, dass nicht mehr die Leistung, sondern die Bedürfnisse des einzelnen die Bezahlung bestimmen „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“

          Das ist ja auch ein vollkommen untauglicher Versuch der Gleichheit, mit dem intrasexuelle Konkurrenz um Ressourcen ausgehebelt wird.
          Weswegen der Realsozialismus das Konzept ja auch sofort aufgegeben hat:

          „Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
          In der UdSSR gilt der Grundsatz des Sozialismus: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung“.“

  9. Wir sind beim Thema Fat-Acceptance heutzutage, Gott, bzw. Allah sei Dank, schon viel weiter:

    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/14729240_1764915623760357_3160383090957857189_n.jpg?oh=f39c263dc2d910bceefc32dd26813ddb&oe=589DA550


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