Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 22. Oktober 2016

Selbermach Samstag 209 (22.10.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.


Responses

  1. Adrian und Danisch:
    https://schwulemiker.wordpress.com/2016/10/22/von-vorder-und-hinterladern/

    • Schöner Artikel.
      Finde ich stets gut, wenn der antisemitische und homophobe Wirrkopf und pseudowissenschaftliche Scharlatan Hadmut Danisch mal kritisiert wird. (Pseudowissenschaftlich nicht als Informatiker, sondern bezüglich seiner Einstellung zu den Geisteswissensschaften und Sozialwissenschafen, die Danisch ohne Kenntnisse kritisiert und ablehnt, wobei ihm selbst jegliche Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten in diesen Bereichen fehlt.)

      • Eigentlich ist es ja kaum ne Kritik. Äher ne kleine Zurechtweisung.

      • @Leszek:

        »… der antisemitische und homophobe Wirrkopf und pseudowissenschaftliche Scharlatan Hadmut Danisch …«

        Na, Du steigst ja im polemischen Hochpreissegment ein!🙂 Dass Danisch von Soziologie keine Ahnung hat, sehe ich ja ganz genau so, aber was den »Scharlatan« rechtfertigen soll, sehe ich jetzt nicht so ganz, ich finde ihn in sehr vielen seiner Beobachtungen und Analysen aufmerksam und treffsicher, also gerade nicht nur als Informatiker. Und wo ist er eigentlich antisemitisch? Ich gebe zu, das ich seinen Blog nur punktuell lese – wo ist mir da etwas entsprechendes entgangen?

        @Adrian: würdest Du Leszeks Homophobie-Vorwurf zustimmen oder reicht da nicht einfach der Vorwurf einer selektiven geistigen Bequemlichkeit?

        • „würdest Du Leszeks Homophobie-Vorwurf zustimmen oder reicht da nicht einfach der Vorwurf einer selektiven geistigen Bequemlichkeit?“

          Ich verstehe ein wenig Danischs Ansatzpunkt. Denn die Intention, Homos im Militär zu fördern, erschließt sich mir selbst nicht. Wozu soll das gut sein?
          Das ist eben das Problem, das ich schon seit längerem sehe: Alle Schwulen werden in die Schublade Gender und Feminismus gepresst. Je mehr Widerstand es dagegen gibt, umso mehr könnten wir unter die Räder fallen.

          Für Danisch diagnostiziere ich aber hier selektive geistige Bequemlichkeit. Abgesehen davon, dass ich das mit der Homophobie nicht mehr so eng sehe.

        • @djad
          „Und wo ist er eigentlich antisemitisch?“

          Der Aufsatz „Quelle des Genderismus: Die Unterwanderung der
          Wissenschaft durch marxistische Sozialwissenschaften“ vom 1.6.2015 ist gemeint. Keine Ahnung, ob es da noch was anderes gibt. Aber dieser Aufsatz ist einschlägig.

          Im Gegensatz zum @Leszek meine ich aber, dass „Kulturmarxismus“ zuallermeist völlig ohne Bezug auf dieses antisemitisches Narrativ auskommt und mit der (vielleicht originären) antisemitischen Intention in keinem Zusammenhang steht. Was Danischs Aufsatz aber nur noch um so bemerkenswerter macht.

          Da Danisch gut schreibt und Leute anzieht ist es fatal, dass ein Schlüsselaufsatz von ihm (es geht schliesslich um die „Quellen“, sonst kommentiert er ja immer nur Tagesgeschehen) seinen Lesern diesen üblen und verlogenen Mist unterschiebt. Kann man ihn nicht heftig genug für kritisieren.

          Gut möglich, dass seine alberne Vollabneigung gegen „Geisteswissenschaften“ von diesem kruden Weltbild bestimmt wird. Aber wie schon angedeutet, da kenne ich mich zuwenig mit Danischs Geschreibsel aus. Für mich sind seine Texte wenig einladend, da er viele groteske Vorurteile bedient, wie auch die von Adrian aufgespiesste Vorurteilhaftigkeit gegen Schwule.

        • @Alex

          Ist mir zu undifferenziert. Da schlägst du zu schnell an.

          „Muh anti-semitisch“

          Genau wie zB bei BLM ist es sehr wohl so, dass dort einige nicht koscher unterwegs sind.

          Auch Semiten haben keinen Heiligenschein.

          Bekanntes Bsp. Soros …

        • @ djadmoros

          „Na, Du steigst ja im polemischen Hochpreissegment ein!“

          Ich halte meine Kritik an Danisch in inhaltlicher Hinsicht für zutreffend.
          Und wer wie Danisch gerne gegen Andersdenkende polemisiert muss auch damit leben, dass auch mal etwas Polemik zurückkommen kann.

          „Dass Danisch von Soziologie keine Ahnung hat, sehe ich ja ganz genau so,“

          Danisch hat m.E. nicht nur von Soziologie keine Ahnung, er hat allgemein von den Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften – mit Ausnahme der Gender Studies – keine Ahnung. Das einzige, womit Danisch sich in diesen Bereichen je beschäftigt hat, scheinen die Gender Studies zu sein, die Danisch zum Teil berechtigt kritisiert, wobei seine ideengeschichtlichen und theoretischen Kenntnisse allerdings auch bei diesem Thema nicht allzuweit gehen gehen und er manchmal auch hier Schwachsinn erzählt.

          Man denke an seine an Irrationalität schwer zu überbietenden Verschwörungstheorien wie z.B.: „Hinter den Gender Studies stehen die Juden, die dadurch eine Entnazifizierung anstreben“ oder „Hinter den Gender Studies stehen die Marxisten, die dadurch die Evolutionstheorie bekämpfen wollen.“
          Danisch ist in dieser Hinsicht m.E. weitgehend durchgeknallt.

          „aber was den »Scharlatan« rechtfertigen soll, sehe ich jetzt nicht so ganz,“

          Ich habe ihn hinsichtlich seiner Kritik an den Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften als pseudowissenschaftlichen Scharlatan bezeichnet und genau das ist er, da er stets maßlos, undifferenziert und polemisch draufloskritisiert, dabei ausdrücklich darauf abzielt die Geisteswissenschaten und Sozialwissenschaften insgesamt an den Universitäten abzuschaffen, ohne, dass er sich auch nur mit einer einzigen geisteswissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Disziplin (abseits der Gender Studies) je ernsthaft beschäftigt hätte.

          Was soll man von jemandem halten, der z.B. die Soziologie abschaffen will und nie auch nur ein Lehrbuch oder Einführungsbuch der Soziologie gelesen hat, der sich (von den Gender Studies abgesehen) mit keiner der zahlreichen soziologischen Forschungsbereiche, noch mit der Allgemeinen Soziologie je befasst hat, der keine Ahnung von den verschiedenen Schulen/Richtungen der Soziologie hat, keine Ahnung von den Forschungsmethoden, von den wichtigsten Forschungsergebnissen und Theorien usw.

          Und genauso sieht´s bei Danisch hinsichtlich jeder anderen der zahlreichen geisteswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Disziplinen aus.
          Danisch will sie zwar alle abschaffen, besitzt aber keine ernsthaften Kenntnisse zu irgendeiner der entsprechenden Disziplinen.

          Nehmen wir mal als Beispiel zur Verdeutlichung an, ich würde mich mit einer Kritik der Homoöpathie beschäftigen und ich käme zu dem Ergebnis, dass Homoöpathie eine Pseudowissenschaft darstellt und dass Homöopathie-Studiengänge während des Medizinstudiums nicht mehr angeboten werden sollten und nehmen wir an, ich wäre dazu in der Lage meine diesbezügliche Position auch einigermaßen rational zu begründen. Dann wäre dies idealerweise eine rationale und wissenschaftlich fundierte Kritik.

          Nehmen wir aber an, ich würde nun damit anfangen – weit darüber hinausgehend und frei von jeder ernsthaften Kenntnis in der Sache – die Abschaffung der gesamten Medizin als Studienfach an den Universitäten zu fordern, ja sogar die Abschaffung der gesamten Naturwissenschaften, aller Naturwissenschaften – obwohl ich mich weder mit der Medizin als gesamter Disziplin, geschweige denn mit allen existierenden naturwissenschaftlichen Disziplinen je ernsthaft beschäftigt habe.

          Ich würde also die Abschaffung der Medizin und aller Naturwissenschaften an den Universitäten fordern, regelmäßig undifferenziert und verallgemeinernd gegen Naturwissenschaftler polemisieren, obwohl ich nichts oder kaum etwas über naturwissenschaftliche Disziplinen weiß, sie gar nicht ernsthaft beurteilen, geschweige denn in wissenschaftlicher Hinsicht kritisieren kann – das wäre nichts als pseudowissenschaftliche Scharlatanerie und niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde eine solche Kritik an der Medizin oder den Naturwissenschaften allgemein ernst nehmen.

        • „Hinter den Gender Studies stehen die Juden, die dadurch eine Entnazifizierung anstreben“ oder „Hinter den Gender Studies stehen die Marxisten, die dadurch die Evolutionstheorie bekämpfen wollen.“

          Das hat er geschrieben? Irre 😂😂😂

        • @ djadmoros

          „Und wo ist er eigentlich antisemitisch?“

          Danisch ist meinem Eindruck nach nicht in dem Sinne antisemitisch, dass er bewusst einer bestimmten antisemitischen Ideologie folgen würde, sondern er ist m.E. antisemitisch hinsichtlich seiner irrationalen Besessenheit hinter den Gender Studies und anderen Dingen, die er regelmäßig kritisiert, eine jüdische Verschwörung zu sehen, d.h. er ist antisemitisch, in dem Sinne, dass er in psychodynamischer Hinsicht ein irrationales Bedürfnis, und zwar ein dauerhaftes Bedürfnis, danach hat, Juden als verantwortlich für Dinge anzusehen, die er ablehnt, obwohl aus einer rationalen und wissenschaftlichen Perspektive diese Annahmen nicht begründet werden können.

          Zwangsläufig landet Danisch dann bei Texten und Videos von pseudowissenschaftlichen antisemitischen Verschwörungstheoretikern (rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologen und anderen Antisemiten) um sein Bedürfnis Dinge, die er ablehnt, auf jüdische Einflüsse zurückzuführen, rationalisieren zu können.
          Und da bei Danisch geisteswissenschaftliche Kompetenzen sehr weitgehend fehlen, ist er auch nicht dazu in der Lage in dieser Hinsicht Unsinn als Unsinn zu erkennen und vernünftig zu recherchieren.

          Zu Danischs Annahme, hinter den Gender Studies stünde ein jüdischer Versuch die Gesellschaft zu entnazifieren, hatte ich an anderer Stelle auf diesem Blog einmal geschrieben:

          Gerade Antisemitismus ist in der Regel kein zentrales Thema in den Gender Studies. Faschismustheorien und Antifaschismus ist dort in der Regel auch kein zentrales Thema.

          Judith Butler ist zwar jüdischer Herkunft, aber sie wird von Linken, bei denen die kritische Analyse von Antisemitismus ein Schwerpunktthema ist, oft kritisiert, z.T. wird ihr sogar selbst Antisemitismus vorgeworfen wegen ihrer Kritik an der Politik Israels (ob diese Vorwürfe berechtigt sind oder nicht kann ich nicht beurteilen) sowie wegen ihrer unsäglichen Bemerkung über Hisbollah und Hamas.

          Des Weiteren wird den Gender Studies von Linken, für die Antisemitismus ein zentrales Thema ist, oft die Verbandelung der Gender Studies mit dem kulturrelativistischen Multikulturalismus und die unkritische Haltung der Gender Studies zum orthodoxen Islam vorgeworfen. Bei dieser Kritik geht es u.a. darum, dass in den Gender Studies die Verbreitung von Antisemitismus unter Islamisten und orthodoxen Muslimen ignoriert wird.

          Es ist für jeden, der die Diskurse zum Thema Antisemitismus innerhalb der Linken kennt offensichtlich, dass gerade die Gender Studies nicht zu jenen linken Strömungen gehören, für die die Analyse und Bekämpfung von Antisemitismus besonders wichtig ist.

          Danisch hat sich in der Vergangenheit auch faktisch auf einen Artikel von einem antisemitischen Autor berufen (wie Alex bereits erwähnt hat).

          Es geht um diesen bekloppten Text von Danisch, der vor Schwachsinn nur so strotzt:

          http://www.danisch.de/blog/2015/06/01/quelle-des-genderismus-die-unterwanderung-der-wissenschaft-durch-marxistische-sozialwissenschaften/

          Dabei bezieht Danisch sich positiv auf einen antisemitischen Artikel eines Autors, der offenbar u.a. Anhänger eines US-amerikanischen Ideologen der Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie ist, nämlich von Kevin B. MacDonald. (Der Artikel ist also nicht von Kevin B. MacDonald selbst, aber der Autor bezieht sich u.a. auf ein antisemitisches Buch von Kevin B. MacDonald, erste Fußnote.)

          Die Anti-Kulturmarxismus-Ideologie ist grundsätzlich eine lächerliche und dumme antisemitische Verschwörungstheorie, aber der Antisemitismus von Kevin B. MacDonald ist deutlich extremer als bei vielen anderen Ideologen dieser Richtung. Es handelt sich um einen biologistisch begründeten Antisemitismus, von dem sich übrigens einige Evolutionäre Psychologen ausdrücklich distanziert haben:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_B._MacDonald

          Der Artikel ist aber auch davon abgesehen leicht als antisemitischer und gleichzeitig antimarxistischer rechter Müll erkennbar.
          Von Danisch wurde der Artikel positiv aufgegriffen und zur Stütze seiner eigenen absurden Verschwörungstheorien verwendet.

          Danisch dazu allen Ernstes (am Ende seines Textes):

          “Dieser Text ist für mich ungeheuer wichtig.
          Denn er bestätigt ganz viele Ursachen und Ursprünge des Genderismus, die ich auch schon gesehen, entdeckt, beschrieben habe, aber er geht darüber hinaus und stellt zwischen diesen Ursachen und Ursprüngen auch Verbindungen her, die ich bisher nicht entdeckt habe, und er erklärt den Ursprung und die Unwissenschaftlichkeit des Genderismus.
          Danke für den überaus wertvollen Hinweis.”

        • @ djadmoros

          Dann noch zum Homophobie-Vorwurf.

          Negative Äußerungen zu Homosexuellen finden sich bei Danisch ja immer wieder mal, an anderer Stelle auf diesem Blog bin ich einmal in diesem Zusammenhang auf einen von Danischs dümmlichen Anti-Soziologen-Hetzartikeln eingegangen und hatte bezüglich seiner Äußerungen zu Homosexualität und Heterosexualität in diesem Artikel eine kleine Diskursanalyse vorgenommen, die an dieser Stelle wiederholt sei.

          Danisch über Heterosexualität:

          “Daraus hat sich ein monströses Lügengebilde entwickelt, das alles Heterosexuelle und alle Männer verteufelt, dass diese natürliche, gesunde Sexualität in jeder nur erdenklichen Hinsicht beschimpft und verleumdet.”

          “Solche, die sich einbilden, dass jeder homophob wäre, der sich nicht permanent und in hoheitlichem Auftrag beschimpfen und für seine natürliche Sexualität anprangern lässt.”

          “Leute, die psychisch so irreparabel kaputt sind, dass sie es einfach nicht ertragen können, dass andere Leute einfach eine normale, gesunde Sexualität haben, sich dabei wohlfühlen und auch noch Spaß haben.”

          “Ich hatte oben schon angesprochen, dass auch Heterosexuelle – Normalsexuelle – einen Anspruch darauf haben, von „Heilversuchen” verschont zu bleiben.”

          “Es ist das Unterfangen, der Welt einzureden, dass normale Sexualität künstlich sei und dass man sie abbauen müsse, indem man Sexismus bekämpft.”

          “Ich will mich nicht länger von Euch dafür beleidigen lassen, dass ich gesund, normal und heterosexuell bin!”

          Danisch spricht also in Bezug auf Heterosexuelle und Heterosexualität ausdrücklich von:

          “normale, gesunde Sexualität”; “natürliche, gesunde Sexualität”; “natürliche Sexulität”; “Normalsexuelle”; “normale Sexualität”; “gesund, normal und heterosexuell”.

          Danisch über weibliche Homosexualität (Hervorhebungen von mir):

          “Lesben, die mit ihrer GESTÖRTEN Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die sich nicht mal untereinander vertragen und sich selbst nicht aushalten können, Leute mit massiven psychischen Problemen, die eigentlich in die Klapse gehören, projizieren, ach was, kotzen ihren Universalhass auf alles, was anders ist als sie.”

          “Gender Studies sind dominiert von Lesben, die an ihrer eigenen KAPUTTEN Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern, die des Zusammenlebens nicht fähig sind, weil sie schon den Anblick, den Gedanken nicht ertragen, dass andere Leute einfach so schönen guten Sex haben und es hübsche Frauen gibt, die sich dabei einfach sauwohl fühlen und im warmen Sommer gerne sexy im Minirock unterwegs sind.”

          http://www.danisch.de/blog/2014/07/26/die-soziologen-beschweren-sich-jetzt-ueber-hasskampagnen/

          Im Zusammenhang mit (weiblicher) Homosexualität spricht Danisch also von einer:

          “gestörten Sexualität” und “kaputten Sexualität”.

          Daraus ergeben sich folgende Gegenüberstellungen:

          Heterosexualität wird bei Danisch verbunden mit den Begriffen “normal”, “gesund”, “natürlich”.

          (Weibliche) Homosexualität wird verbunden mit den Begriffen “kaputt” und “gestört”.

        • @Adrian

          Leszek verwirrt uns hier alle.

          Ein einziger big Derail.

        • Na Petpanther,
          hast du mal wieder keine Argumente?
          Na gut, das ist bei dir ja nichts Neues.

        • Antisemitismus ist, sich Mustern bewusst zu werden.

        • @Leszek:

          Vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort! Ich muss sagen, dass ich seinen »Unterwanderungs«-Artikel nicht kannte. Der ist tatsächlich so abgedreht, dazu fällt mir spontan Erzählmirnixens Impfgegner-Cartoon ein. Wenn ich Danisch jetzt also aus der Dunkelheit des Web ein paar Links zu Neuschwabenland-Nazis und Reichsflugscheiben schicke, oder zu David Icke und seiner außerirdischen Reptilienherrschaft, glaubt er diesen Mist dann auch?

          Ich gewinne den Eindruck, dass seine schlechten Erfahrungen mit dem Universitätsbetrieb, wo ihm wohl übel mitgespielt wurde, in ihm einen Vertrauensverlust bewirkt haben, der weit über eine rationale Verarbeitung hinausgeht, also regelrecht mit traumatischen Folgen. Wenn man dann vergeblich gegen Klüngel und Netzwerke anrennt und sich fragt, wieso man trotz offenkundiger Ungerechtigkeiten keinen Fuß auf den Boden kriegt, ist man irgendwann vermutlich dazu disponiert, ernsthaft an solche Verschwörungen zu glauben.

          »Normale Nerds« machen eine Story für ein Computerspiel daraus.

          Danisch nimmt es wörtlich.

          So krass hatte ich das bei ihm nicht eingeschätzt, da habe ich jetzt echt was dazugelernt!🙂

        • Der große Vorsitzende behauptet über Danisch:

          „(Weibliche) Homosexualität wird verbunden mit den Begriffen “kaputt” und “gestört”.“

          Als Beleg dienen zwei Zitate von Danisch, nämlich:

          „Lesben, die mit ihrer GESTÖRTEN Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die […]“

          „Gender Studies sind dominiert von Lesben, die an ihrer eigenen KAPUTTEN Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern, die […]“

          Frage von mir: Wer sagt eigentlich, daß Danisch in beiden Zitaten von ALLEN Lesben spricht? Anders gefragt: Wer sagt eigentlich, daß die beiden Relativsätze in den Zitaten von Danisch *explikativ* zu verstehen sind und damit implizieren, daß ALLE Lesben sexuell gestört und kaputt sind?

          Warum kann man Danisch nicht so verstehen, daß er von einer Teilmenge der Menge aller Lesben spricht, nämlich von jenen besonderen Lesben, die sexuell gestört und kaputt sind? Man könnte Danisch dann so paraphrasieren: „*Jene* Lesben, die mit ihrer GESTÖRTEN Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die […]“, „Gender Studies sind dominiert von *einer Sorte von* Lesben, die an ihrer eigenen KAPUTTEN Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern, die […]“

          Die letztere Interpretation scheint mir eindeutig besser als die „kleine Diskursanalyse“ des großen Vorsitzenden. Denn Danisch weiß natürlich, daß es Lesben gibt, die sexuell weder gestört noch kaputt sind; Danisch weiß sogar, daß es Lesben gibt, die gar keine Feministen sind. Warum sollte er seinen Lesern dann das Gegenteil zu verstehen geben?

          Zudem ist die „kleine Diskursanalyse“ des Vorsitzenden möglicherweise sehr klein, denn sie bezieht sich entgegen ihrem eigenen Anspruch nicht auf Danischs „Äußerungen zu Homosexualität und Heterosexualität“, sondern lediglich auf Danischs Äußerungen zu *weiblicher* Homosexualität und allgemeiner Heterosexualität.

        • @ Jochen Schmidt

          „Die letztere Interpretation scheint mir eindeutig besser als die „kleine Diskursanalyse“ des großen Vorsitzenden.“

          Besser für Danisch, was aber nicht heißt, dass sie in analytischer Hinsicht besser ist.

          „Denn Danisch weiß natürlich, daß es Lesben gibt, die sexuell weder gestört noch kaputt sind;“

          Tatsächlich? Dann hat er sich in diesem Text aber keine große Mühe gegeben uns dies auch mitzuteilen.

          „Zudem ist die „kleine Diskursanalyse“ des Vorsitzenden möglicherweise sehr klein, denn sie bezieht sich entgegen ihrem eigenen Anspruch nicht auf Danischs „Äußerungen zu Homosexualität und Heterosexualität“, sondern lediglich auf Danischs Äußerungen zu *weiblicher* Homosexualität und allgemeiner Heterosexualität.“

          Das ist allerdings ausreichend, denn auch die Pathologisierung und Abwertung nur von weiblicher Homosexualität kann begründet als homophob kritisiert werden, ebenso wie die Abwertung männlicher Homosexualität – übrigens selbst wenn sie durch radikalfeministische lesbische Frauen erfolgt – begründet als homophob kritisiert werden kann:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/22/homosexualitat-als-komplizen-mannlicher-herrschaftsstrukturen/

          Bei Danisch kommen abwertende Äußerungen zu Homosexuellen aber ohnehin immer wieder mal vor, siehe hierzu auch Adrians Artikel und daher ist meine „kleine Diskursanalyse“ keinesfalls schlechter als deine Hypothese.

        • MK-Ultra, Churchill und die Naziverschwörung, Bilderberg-Konferenz und die Präsidenten Amerikas, Churchill und die Operation Unthinkable, GCHQ – CIA, NSA-Skandal, BND-NSA-Skandal, Gründung des Mossad, Auflösung des 3ten Reiches – Rat-line, Operation Paperclip, Gründung der CIA the success of the British Commandos during World War II prompted U.S. President Franklin D. Roosevelt to authorize the creation of an intelligence service modeled after the British Secret Intelligence Service (MI6), and Special Operations Executive. This led to the creation of the Office of Strategic Services (OSS).

          Ok, nun aber zur Homophobie von Danisch und den Grünen. Wasn jetz? Wie habt ihrs mit der Pädophilie? Ist es nicht erstaunlich, dass im Zuge der Kampagne gegen jegliche Diskrimination von Minderheiten das Thema Homosexualität und Knabenliebe tabu sind. Wieso eigentlich. Hat Danisch da einen empfindlichen Nerv getroffen? Grüne Homoparties mit Crystalmeth und Prostituierten? Alles nur Fiktion?

        • „Wie habt ihrs mit der Pädophilie? Ist es nicht erstaunlich, dass im Zuge der Kampagne gegen jegliche Diskrimination von Minderheiten das Thema Homosexualität und Knabenliebe tabu sind. Wieso eigentlich. Hat Danisch da einen empfindlichen Nerv getroffen? Grüne Homoparties mit Crystalmeth und Prostituierten? Alles nur Fiktion?“

          Wieviele Schwule wurden dabei erwischt dass sie Knaben gepimpert haben? Ist das irgendwie ein gesellschaftlich relevantes Problem?
          Und was Crystal Meth angeht. Ich bin für die Legalisierung jedweder Drogen. Deine Implikationen können demnach meinen Schwanz lutschen.

        • Irgendwer wird dir schon den Schwanz lutschen.🙂 Aber auf meine Frage bekomme ich keine Antwort. Inwiefern gehört das dazu? Wenn in der Schule schon von Darkrooms schwadroniert wird, worauf wollen die hinaus. Wiener Sängerknaben, Domspatzen, grüne Fickwams.

          Wieso wüsste ich soviel über Schwule, wenn nicht einige mir alles erzählt hätten? Als homophob bezeichnet zu werden empfinde ich als Beleidigung. Ich weiß aber auch von Reisen nach Brasilien wo es um Knabenliebe geht. Die Griechen haben sie kultiviert.

          Ist es nun ein Problem unter Schwulen oder nicht? Immerhin ist Pädophilie bei Nichtschwulen ein Dauerthema und kein Mann traut sich noch irgendwie ein Mädchen anzufassen, oft nicht einmal die eigenen. Aber bei Schwulen ist das Thema scheinbar inexistent oder es wird halt eben irgendwie gesellschaftlich vertuscht.

          Viele Menschen wissen nicht einmal was ein Darkroom ist. Und vor der Odenwaldschule war der Missbrauch von Jungs inexistent…….

        • Wohlverstanden, mir geht es nur um die Aussage Danisch sei homophob. In den Monologues du Vagin steht ein Lesbe zu ihrer pädophilen Neigung und lange wurde das Stück unter Feministinnen hochgelobt, bis irgendwann die Textzeile umgeändert wurde ……

        • „Inwiefern gehört das dazu?“

          Frag jemand der sich damit auskennt. Ich kenne keinen Schwulen der Aufruf Kinder steht. Was logisch ist denn üblicherweise sind sich die Kötperformen von Frauen und Kindern ähnlicher als die von Männern und Kindern.

          „Viele Menschen wissen nicht einmal was ein Darkroom ist.“

          Ein Darkroom hat ja auch nichts mit Pädophilie zu tun.

          „Wohlverstanden, mir geht es nur um die Aussage Danisch sei homophob.“

          Eine Aussage die ich nicht getätigt habe.

        • @ Leszek

          „Und wer wie Danisch gerne gegen Andersdenkende polemisiert muss auch damit leben, dass auch mal etwas Polemik zurückkommen kann.“

          Das wird dem Danisch wurst sein.

          Dein Problem ist aber, so wie ich es sehe, er, der Danisch hat einen Blog, Du aber nicht … Man hört den Danisch mehr als den Leszek.

          Der Danisch hat also mehr Leute die ihn hören .. wo also bleibt Dein Blog?

          Frage ich mich, aufgrund Deiner oft langen und offensichtlich begründeten Beiträge zB hier in eine fremdem Blog wie diesem.

          Nicht oft, daß ich Dir mehrmals zustimmen würde … meist nicht.

          Du könntest mit einem eigen Blog doch Deine Meinung besser verbreiten, aka unters Volk bringen?

          Danisch hat mehr Mut als Du bisher gezeigt hast!

          Erstens hat er einen Blog und er steht mit seinem Namen für seine Meinung!!

          Du traust Dich nicht aus Deiner Schutzhülle.

          Also, wer der Danisch ist, wissen wir … wer aber der Leszek ist … wissen wir nicht.

          Wir wissen also nichtwer genau den Danisch kritisiert. Könnte auch ein Boot sen, genauso wie ich es sen könnte …🙂

        • @Leszek @all

          Die psychischen Probleme von Danisch scheinen mir auf der Hand zu liegen. So Danisch:

          „Das ist bemerkenswert, weil sich darin eine Verbindung verschiedener Elemente des Feminismus findet, die ich auch schon beobachtet habe. Dass Feministen Marxisten sind und dieser Gleichstellungstrieb auf Marx zurückgeht, habe ich auch schon mehrfach beobachtet und beschrieben.“

          Marx hatte bekanntlich bereits in „Über die Entstehung der Kapitale“ sehr ausführlich den „Gleichstellungstrieb“ behandelt dabei allerdings zwischen primärem und sekundärem Gleichstellungstrieb unterschieden:

          „Es ist vollkommen logisch, dass der Gleichstellungstrieb selbst nicht bewusst sein kann, denn er ist dasjenige, was uns regiert und beherrscht. Wir sind sein Objekt. Denken wir an die Elektrizität. Wir wissen nicht, was und wie sie ist. Wir erkennen sie nur an ihren Äußerungen, am Licht und am elektrischen Schlag. Die elektrische Welle kann man wohl messen, doch auch sie ist nur eine Eigenschaft dessen, was wir Elektrizität nennen und eigentlich nicht kennen. So wie die Elektrizität messbar wird durch ihre Energieäußerungen, so sind die Gleichstellungstriebe nur durch Affektäußerungen erkennbar.“

          Oder, wie Darwin völlig richtig schrieb:
          „Sind sie zu stark, bist du zu schwach!“

          :))) Spaß!!!!
          (Es gibt keinen Gleichstellungstrieb (Gt) bei Marx, die Differenzierung in primär und sekundär habe ich bei Freuds Triebtheorie geklaut, das Zitat stammt von Reich, ich habe einfach Trieb durch Gt ersetzt, die Herkunft des Darwin zugeschriebenen Zitats dürfte bekannt sein).

          Ich habe nur versucht zu rekonstruieren, wie es bei Danisch im Hirn zugeht. Nämlich völlig wirr.

          Aber weiter:

          „Auch dass ich hinter dem Genderismus diverse Spuren jüdischen Ursprungs und eine – teils besessene – Nazijagd als Folge des Holocaust gefunden habe, habe ich oft beschrieben. Aber dieser Dreisatz Darwin – Marx – Juden war mir so nicht bekannt. Ich habe diese drei Elemente gesehen, sie beschrieben, bebloggt, aber ihren Zusammenhang nicht erfasst.“

          Es versteht sich von selbst, das die „Spuren jüdischen Ursprungs“ durch Abwesenheit von Belegen auffallen, die beweisen könnten, es handle sich um solche.
          Er weiß von jüdischer Geschichte und Religion = nada, seine Geschichtskenntnis beschränkt sich darauf, es habe einen Holocaust gegeben (immerhin).

          Was ihn nicht daran hindert zu behaupten, es existiere ein „Dreisatz“, aus dem sich der Genderismus herleiten ließe.
          Seine Belege dafür fehlen, die Konstruktion des Zusammenhangs ist abermals eine reine Behauptung – die Meta-Theorie frei flottierenden Blödsinns.

          Diese Behauptung setzt auf der noch lustigeren Behauptung auf, Kimmel veranstalte mit seiner noch Theorie über die „angry white men“ eine „Nazijagd“:

          „Ich habe ja selbst die Beobachtung gemacht und die Hypothese aufgestellt, dass der Genderismus jüdischen Ursprungs ist und als Folge des Holocausts entstanden ist, eine Strategie und Angriff gegen Nazis. (Manche haben mich dafür verspottet.)“

          Und die „manchen“ haben damit richtig gelegen.
          Kimmel hat seinen Begriff stumpf geklaut.
          In den 1960ern gab es das geflügelte Wort der „angry black men“ in den USA, womit rebellische schwarze Männer gelabelt wurden, die gegen ihre Erfahrungen des Alltagsrassismus protestierten.
          Der Clou des labels war, die Ursache auf das verschwinden zu lassen, was sie *ärgerlich gemacht* hat.
          Damit war der rationale Grund, der Anlass für den Protest der Unterstellung eines *irrationalen Affekts* gewichen.
          Sehr clevere mediale Strategie.

          Nun könnte man fragen, warum ein *weißer* „Männerforscher“ diesen Begriff wieder aufnimmt und in welchem Kontext er ihn verwendet, da Danisch jedoch keine Ahnung hat, erkennt er die schäbige Analogie nicht.

          Worauf Kimmel zurückgreift, ist die Theorie der „white supremacy“ und seine Idee ist, der Zorn der weißen Männer rühre aus der Infragestellung weißer, männlicher Überlegenheit.

          Angesichts der Tatsache, dass 62% aller Armen in den USA eine weiße Hautfarbe haben, hätte Kimmel von Marx für seine Theorie einen Tritt in den Arsch bekommen.
          Denn leider entspricht demnach die empirische Wirklichkeit nicht der Theorie, wonach die Hautfarbe eine „Dividende“ oder ein „Privileg“ garantiert.
          Kurz: Kimmels Theorie ist ebenso ein Witz wie die Patriarchatstheorie, hat nichts mit seiner jüdischen Abstammung zu tun, sondern mit seiner politischen Position.

          Hätte Danisch erkennen können, würde er sich für die Verhältnisse in den USA interessieren oder irgendeine Ahnung von der US-amerikanischen Geschichte haben.

          Was er damit weiterhin dem Genderismus implizit zuspricht ist, eine Reaktion auf eine Frauenverfolgung zu sein, die in Dimensionen des Holocaust stattgefunden hat.
          Denn wenn der Genderismus jüdische Wurzeln hätte und Reaktion auf den Holocaust wäre, dann wäre der Genderismus die theoretische Verarbeitung der praktischen Erfahrung des Holocaust.

          Damit macht er „theoretisch“ einen Hofknicks vor dem feministischen Geschichtsrevisionismus, wonach die Geschichte der Frauen in der Menschheitsgeschichte die durchgängige Erfahrung von patriarchalen Vernichtungslagern in dieser Größenordnung war.
          Diese Geschichte hat jedoch nie stattgefunden.

          Wieder: Danisch weiß das nicht und setzt sich durch seine dumme Theorie, Genderismus habe jüdische Wurzeln in die Nesseln, diesen feministischen Revisionismus stumpf zu wiederholen.
          Hier kann man sich überlegen, was fataler ist – seine Neigung zur antisemitischen Verschwörungstheorie oder zur feministischen Relativierung des Holocaust.

          Danischs Text ist Ausdruck wirren, irrationalen Denkens, tiefer Unkenntnis von Geschichte, Politik und Theorie und geprägt von genau dem, was er anderen ständig vorwirft: Unwissenschaftlichkeit.

          Scheint eine Nachfrage zu existieren nach diesem Unfug?!

          Gruß crumar

        • „Das hat er geschrieben?“
          Er hat NICHT geschrieben. Also er hat diese nicht als Fakt dargestellt, sondern als Verschwörungstheorie dargestellt, in deren Rahmen manches Puzzleteil passen kann.
          Manche Dinge sind allerdings so absurd, daß man sie kaum glauben mag und sind dennoch wahr. SO war eben Susanne Bär, ihres zeichens Verfassungsrichterin, einziges Mitglied des universitären Genderinstituts als deren leiterin sie sich bezeichnet. Das ist schon harter Stoff. Manchmal ist die Wirklichkeit verrückter als alle Verschwörungstheorien.

      • Auch wenn die Kritik an Danisch sicher berechtigt ist, aber man muss ihm eines lassen: Seine Berichte von Gender-Veranstaltungen und dergleichen sind immer wieder sehr unterhaltsam. Er ist einer der wenigen, die sich – häufig „undercover“ – dort hintrauen und danach ungeniert berichten. Leider in letzer Zeit weniger.

        • Danisch ist einer der wenigen, die mit ihrem Namen zu ihrer Meinung stehen, im Gegensatz zu Leszek und mir …

        • Ich meine Meinungen und Argumentationen stehen für sich. Ist doch eigentlich vollkommen unerheblich, wer diese äussert. OK, Leute wollen einen Helden zum Anfassen oder irgendwelche Television Personalities, aber das ist schon ziemlich irrational.

      • Was mir bei danisch.de auffällt, er schimpft selber über Journalisten, die nicht richtig recherchieren, und übernimmt gerne Aussagen, die in sein Programm passen.
        In einem aktuellen Artikel bezieht er sich auf einen FAZ-Artikel vom 5.2.2015.
        Hier übernimmt er folgende Passage: „Für Heiterkeit in Industriekreisen sorgt beispielsweise der Umstand, dass im Innenraum des Schützenpanzers Puma nach Maßgabe der Arbeitsstättenverordnung so gute Klimabedingungen herrschen müssen, dass selbst für hochschwangere Soldatinnen die Beförderung bei einem Gefechtseinsatz noch möglich ist.“
        Weder der Autor des FAZ-Artikels noch Hadmut Danisch haben sich offensichtlich die Mühe gemacht, mal in die ArbStättV zu gucken. Dort wird nirgendwo festgeschrieben, dass Arbeitsstätten für Schwangere geeignet sein müssen.

        Beide haben auch nicht beachtet, dass schwangere Soldatinnen in einem (fahrenden/schießenden) Panzer nichts verloren haben. § 3 der Mutterschutzverordnung für Soldatinnen – MuSchSoldV verbietet nämlich z.B. Einsatz bei Erschütterungen, gesundheitsschädlichen Dämpfen, sowie die Teilnahme an militärischen Übungen unter feldmäßigen Bedingungen. Außerdem ist Soldatinnen alles verboten, was auch zivilen Arbeitnehmerinnen durch das Mutterschutzgesetz verboten ist.
        Ist auch irgendwie logisch: wenn ALLE Arbeitsplätze auch für Schwangere geeignet sein müssten, dann gäbe es weder Krankenhäuser noch Kindergärten (Infektionsgefahr)…

        • Wow, der saß aber nun wirklich. So als ob Danisch nicht selbstkritisch argumentie ren würde…. Hat keine Ahnung von diesem und jenem …. Homophob? Ich hätte die Leser hier intelligenter eingeschätzt. Dieser ganze linksliberale Gendersumpf mit den esoterischsten Theorien darf nicht kritisiert werden, weil der Herr Danisch einige der pseudowissenschaftlichen Theorien nicht in und auswendig kennt? Pffff Und alle Leser sind zu doof um zu differenzieren? Da lesen Hunderttausende täglich fefe und das glauben dann alle? Satire und reale Kritik bunt gemischt und nicht unterscheidbar, auf Kritik nicht eingehend usw…. aber Danisch ist der Antichrist ….. Nanananana … Adrian geilegeilegänschen

        • @Yeph
          Wenn Du meine Ansichten kritisieren willst, dann mach das auf Basis meiner Aussagen und nicht über Umwegen derer, die sich auf meinen Artikel berufen.

        • Sorry, das war nicht meine Absicht.

          Ich hatte eine direkte Frage an Dich gerichtet, die nicht beantwortet wurde. Sie hatte sich wie üblich ganz hinten eingereiht. Ich bin beileibe kein Fan von Danisch. Ich finde es bloß erfrischend wie sehr er einfach drauf los phantasiert ohne jegliche Hemmungen. Unsere Gesellschaft ist so politisch korrekt geworden, dass ich von Morgens bis Abends kotzen könnte, mit Verlaub.

          Und mich widert die grüne Doppelmoral noch mehr an.

          An deiner Stelle würde ich mir mehr Sorgen darüber machen wenn die wahren Homophoben zurückschlagen, weil sie sich bisher nicht getraut haben ihre Meinung zu äußern, diese Wichser, wieder mit Verlaub.🙂

        • @ Yeph
          Du unterschätzt mich wenn Du glaubst dass ich mir wegen eines harmlosen Artikels von Danisch Sorgen mache. Leite wie Danisch verputze ich zum Frühstück, wenn es denn notwendig sein sollte.

          „Unsere Gesellschaft ist so politisch korrekt geworden, dass ich von Morgens bis Abends kotzen könnte, mit Verlaub.“

          Wer nur kotzt, beschmutzt lediglich seine Umgebung.
          Soll heißen: Mir fehlt immer noch ein Argument gegen meine Aussagen im Artikel.

        • „Was mir bei danisch.de auffällt, er schimpft selber über Journalisten, die nicht richtig recherchieren, und übernimmt gerne Aussagen, die in sein Programm passen.“

          Ist das nicht generell ein Phänomen auch hier im Blog?
          Spiegel, SZ, FAZ, usw. bilden allesamt die links-grün durchsiffte feministische Lügenpresse, die aber dann mit Wonne zitiert wird, wenn es Positives über Männer zu berichten gibt.

          Also, entweder ich glaube den Gazetten grundsätzlich, oder ich glaube ihnen nicht.
          Aber Schimpfen, wenn’s negativ ist und zitieren, wenn’s Positiv ist, geht irgendwie nicht glaubwürdig.

        • „Ist das nicht generell ein Phänomen auch hier im Blog?
          Spiegel, SZ, FAZ, usw. bilden allesamt die links-grün durchsiffte feministische Lügenpresse, “

          Aus meiner Sicht nicht. Es ist lediglich die Sicht einiger Kommentatoren. Natürlich kann man auch kritisieren, dass zB feministischen Journalisten mehr Platz für ihre Artikel eingeräumt wird als anderen Meinungen etwa weniger feministischer Journalisten und das da eine Tendenz zu sehen ist.

        • Also, entweder ich glaube den Gazetten grundsätzlich, oder ich glaube ihnen nicht.
          Aber Schimpfen, wenn’s negativ ist und zitieren, wenn’s Positiv ist, geht irgendwie nicht glaubwürdig.

          Oder, eine dritte Möglichkeit: Ich bin generell skeptisch bei Artikeln, die tendenziös aufbereitet sind und in die Agenda einer herrschenden Ideologie passen. Wenn man da hinter die vermeintliche Fakten schaut, kann man durchaus manchmal auf solche polemischen Beschreibungen kommen. Das heißt aber nicht, dass ich gänzliche Berichterstattung ablehnen muss, zumal nicht bei Themen, wo ich nicht von einem Bias ausgehen muss.

        • @EvoChris

          „Es ist lediglich die Sicht einiger Kommentatoren.“

          Das sehe ich aus so. Meine Kritik richtet sich auch in erster Linie an diejenigen.
          Leider sind genau diese Kommentatoren am lautesten und fleißigsten – kein Wunder, haben sie ja meist eine Art Credo zu verbreiten.

          „Natürlich kann man auch kritisieren, dass zB feministischen Journalisten mehr Platz für ihre Artikel eingeräumt wird als anderen Meinungen etwa weniger feministischer Journalisten und das da eine Tendenz zu sehen ist.“

          Auch da gehen wir d’accord. Aber auch dann muss man den einzelnen Text kritisieren, nicht das ganze Medium.
          Sogar die Schwarzgeld Alice hat gelegentlich – leider viel zu selten – lichte Momente, wo sie sinnvolle Texte schreibt.

          @ david

          „Ich bin generell skeptisch bei Artikeln, die tendenziös aufbereitet sind und in die Agenda einer herrschenden Ideologie passen.“

          Das sollte man auch sein. Kritische Textanalyse ist heute so wichtig, wie nie, finde ich, weil es um Zehnerpotenzen mehr Informationen gibt, als noch vor 20 Jahren.

          „Das heißt aber nicht, dass ich gänzliche Berichterstattung ablehnen muss, zumal nicht bei Themen, wo ich nicht von einem Bias ausgehen muss.“

          Ach, manchmal genieß ich es auch einfach nur, auch mal gebauchpinselt zu werden😉 . Aber deshalb verbreite ich solche Texte trotzdem nur mit Vorbehalt.

          Ich bin es gewohnt, wissenschaftliche Texte kritisch zu lesen und dabei auch den Autor nicht aus den Augen zu verlieren. Selbst in den Naturwissenschaften wird gar nicht so selten der Wahrheit ein wenig auf die Sprünge geholfen, wenn die Messwerte nicht eindeutig sind.
          Das bringt leider das System hervor, das von einem 25-jährigen Promovenden schon 100 Publikationen abverlangt werden, will er auf seiner Karriereleiter nicht steckenbleiben.

      • Leszek, Du hast auch keine Ahnung von Informatik, Wirtschaftswissenschafen oder Naturwissenschaften und in Fragen literaturwissenschaftlicher und musikwissenschaftlicher Analysen ja sogar in philosophiehistorischen Fragen bist Du dünn bestückt. Also halte ich doch dafür daß Du irgendwann mal beginnst Dich mit urteilen über andere zurückzuhalten. Soga doch was Du mit Deinen Kenntnissen meinst, anstatt andere ad hominem über ihre Erkenntnisse zu attackieren.

        • @ Dummerjan

          Also, was die Geschichte der Philosophie angeht, verfüge ich durchaus über Grundkenntnisse und zwar sicherlich mehr als du.

          Erinnerst du dich übrigens noch an deinen lächerlichen Angriff auf mich, als ich einmal darauf hingewiesen hatte, dass Nietzsche und Heidegger hinsichtlich ihrer politischen Ansichten politisch rechts standen, zeitweise sogar weit rechts?

          Kannn in diesem Strang hier nachgelesen werden:

          https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/10/samstag-114-10-01-2015/

          Von all deinen unprovozierten argumentfreien Angriffen auf mich im Laufe der Jahre, war das übrigens einer der witzigsten.🙂

          „Also halte ich doch dafür daß Du irgendwann mal beginnst Dich mit urteilen über andere zurückzuhalten.“

          Ich lasse mir von dir nicht den Mund verbieten, das solltest du doch inzwischen gelernt haben.
          Ich werde irrationale und menschenfeindliche Ansichten auch weiterhin kritisieren – und zwar sowohl auf feministischer wie auf antifeministischer Seite – und deine Meinung über mich ist mir egal.

        • „Du hast auch keine Ahnung von Informatik, Wirtschaftswissenschafen oder Naturwissenschaften und in Fragen literaturwissenschaftlicher und musikwissenschaftlicher Analysen ja sogar in philosophiehistorischen Fragen bist Du dünn bestückt.“

          Dann gehen wir das doch mal durch:

          Informatik – hat mich bisher nicht interessiert.

          Wirtschaftswissenschaften – mein bisheriger Zugang zur Wirtschaftswissenschaft erfolgte einerseits über die Wirtschaftssoziologie sowie über sozialwissenschaftliche Handlungstheorien, die zwischen Soziologie und Ökonomie angesiedelt sind wie Rational Choice, Behavioral Economics und Identity Economics und des Weiteren natürlich über das Spektrum linker und sozialistischer Kapitalismusanalyse und Kapitalismuskritik sowie über Theorien und Forschungsergebnisse zum Themenkomplex alternativen Wirtschaftens.
          Was davon abgesehen die allgemeine Wirtschaftswissenschaft angeht, hatte ich zwar einen VWL-Kurs dazu während meines Studiums besucht und besitze Lehrbücher dazu, die ich bisher meist verwende um etwas nachzuschlagen, habe mich aber noch nicht intensiver damit befasst. Da aber auch die allgemeine Wirtschaftswissenschaft aus sozialwissenchaftlicher Perspektive sicherlich interessant und wichtig ist, werde ich das bei Gelegenheit noch tun.

          Naturwissenschaften – Naturwissenschaften interessieren mich eigentlich nur hinsichtlich ihrer Relevanz für philosophische, sozialwissenschaftliche und psychologische Themen, die verschiedenen biologischen Verhaltenswissenschaften gehören z.B. zu meinen Interessengebieten. Des Weiteren interessiere ich mich allgemein stark für Psychologie, (falls man diese als Naturwissenschaft ansieht).
          Reine Naturwissenschaften nur als Naturwissenschaften, unabhängig von sozialwissenschaftlichen, psychologischen und philosophischen Implikationen interessieren mich hingegen nicht.

          Literaturwissenschaft – diesbezüglich war das Schnittfeld von Literaturwissenschaft sowie Soziologie und Philosophie hinsichtlich verschiedener Themen schon häufiger Gegenstand meines Interesses. Mit literaturwissenschaftlichen Analysemethoden habe ich mich bislang nur ansatzweise befasst, aber im Laufe der Jahre doch auch dazu immer wieder mal was gelesen.

          Musikwissenschaft – hat mich bislang nicht interessiert.

          Philosophie – Philosophie ist einer von mehreren Interessenschwerpunkten von mir.

    • Von euch war wohl keiner beim Barras.

      Das was Danisch da beschreibt hab ich auch so erlebt. Dort hat man es mit eher nicht so Intellektuellen zu tun. Mal sachte angedeutet …

      Und in Punkto Geistes“wissenschaften“ hat Danisch recht. Insbesondere heutzutage noch potenziert.

      • Habe ich nicht im Beitrag klar erwähnt, dass ich beim Bund war?

      • @petpanther:

        »Und in Punkto Geistes“wissenschaften“ hat Danisch recht.«

        In punkto Geisteswissenschaften ist das bei Danisch das übliche Kind-mit-dem-Bade-ausschütten. Dass sich ein Teil der Sozialwissenschaften von der Postmodernismus-Seuche hat infizieren lassen, kritisiert eigentlich jeder einzelne der hiesigen Forenten, die über entsprechende Sachkenntnis verfügen, aber das Aufplustern dieser Kritik zum undifferenzierten SoWi- und GeWi-Bashing ist genau die Art von geistiger Bequemlichkeit, die ich auch Danisch vorwerfe.

        • Das fasst es m.E. sehr gut zusammen.

          Danisch hat zuwenig Geisteswissenschaftlermentalität, um Geisteswissenschaften (wie sie sein sollten) zu verstehen. Was für sinnvolle Kritik Voraussetzung wäre.

          Aber er sieht, dass das was er sieht, also die quatschige Teilmenge, Quatsch ist.

      • Hatte es nur überflogen.

        War mir dann zu ergüßlich LGBT hier, LGBT da …

        Anstrengend.

        • Find mir ne bessere Abkürzung dafür. Ausserdem steht es im zweiten Absatz.

    • Das ist sowieso etwas was ich an latent homophoben nicht verstehe. Wenn ich homophob wäre, würde ich erst Recht wissen wollen, wer schwul ist, um mich vor ihm in Acht zu nehmen.
      Ein Schwuler, der unter dem Radar fliegt und neben den ich mich vertrauensvoll ans Pissoir stelle, ist doch viel „schlimmer“. Weil der alles sehen und erleben kann, was man ihm als Homophober nicht geben will (wenn er will)^^
      Homophobe wollen aber, dass da nicht drber geredet wird, damit sie so tun können als gäbe es das nicht. Damit ist man doch viel gefährdeter mit Schwulen aneinander zu geraten. Aber er ist da nicht der einzige. Auch im Fußball oder bei den Marines gab es diesen Terz.

      Ich möchte dir übrigens ein islamophobes Comic ans Herz legen.
      Al Qaidas Super Secret Weapon.
      Islamisten schulen ihre Schläfer zu Schwulen um, entsenden sie in den Westen und zur Armee, um die westliche Wehrkraft zu zersetzen, weil sie Soldaten nicht mehr kämpfen können wenn sie immer Angst haben, in der Dusche angestarrt zu werden. Ich fand es extrem witzig.







      • „The Americans made a big mistake when they repealed „Dont Ask Dont Tell“. Big Mistake. Like when the salesgirl was rude to Julia Roberts in Pretty Woman“😀

      • Ist linke False Flag Propaganda.

        _
        Bisschen weg davon aber trotzdem. Erinnert mich jetzt an

        Chelsea Elizabeth Manning aka Bradley Edward Manning .

        Wegen vermeintlicher Informationsweitergabe an Wikileaks eingebuchtet nun als Transe unterwegs.

        Eigenartig.

        • Islamophob, homophob, …… wie schnell man heute doch gelabelt wird, wenn man eine Meinung hat. Ich bin nicht homophob, kenne viele homosexuelle Männer und kann unbefangen mit ihnen umgehen. Ich fürchte keinen IS und habe keine Angst vor dem Islam, finde aber, dass, wenn wir Staat und Kirche trennen, es keine neuen Verflechtungen von Religion und Politik geben darf.

          Es ist ein Problem wenn Menschen zu uns kommen für die die Scharia über dem Grundgesetz steht, unter denen viele Antisemiten sind usw….

          Und nein ich fürchte nicht den Untergang des Westens durch den Islam, sondern den Untergang des Westens durch die Blauäugigkeit des Westens gegenüber der harten wirtschaftlichen Realität, der Begrenzung der Ressourcen, der Absicherung der Aussengrenzen usw…

          Wir können uns nicht einmal verteidigen.

          Aber TTIP und CETA sind der Antichrist. Mannomann wie beschränkt ist Europa?????

    • Mich stört nur schwules Gezicke und/oder unkameradschaftliches Verhalten.

      • Vom schwulen Gezicke hast Du mich ja kuriert🙂

      • Sagen wir mal weitgehend …🙂

        • Hey, etwas gehört immer dazu.

    • Ich kannte einen sehr netten freundlichen Mann der Offizier in der Armee war, bis der sich zu seiner Transsexualität geoutet hat. Er musste einige Zeit in Frauenkleidern rumlaufen bevor er sich chirurgisch pimpen durfte.

      Als Mann kam er sehr salopp daher und sah eher wie ein typischer Müsli aus. Seine sexuelle Neigung war nicht erkennbar. Als er dann geschminkt und in Highheels mit uns an einer Wanderung teilnahm, habe ich ihm mein Unbehagen mitgeteilt. Er war sehr aufgeschlossen und verstand meine Gefühle.

      Meine Frage an Dich wären:

      1) Wieso wird ein netter schüchterner Mann zum Offizier? (von der sexuellen Anziehung abgesehen)

      2) Wie würdest Du es finden wenn sich attraktive Frauen mit Männern gemeinsam in engen Zelten und Schützengräben wälzen würden, angesichts einer ernsten kriegerischen Auseinandersetzung?

      Und, nur wenn Du dazu Lust hast diese Frage zu beantworten: 3) Ist die Theorie von Danisch dass schwule Grüne zur Pedosexualität neigen oder wie sogar befürworten nur ein Mythos?

      Hochacchtungsvoll
      Ich

      • Deine Geschichte ist erfunden. Eine Antwort ist daher obsolet.

        • Was Danisch schreibt kann ich nicht bezeugen, aber meine „Geschichte“ ist nicht erfunden. Ich hab einmal mehrere Wochen mit einem Schwulen auf einem Zimmer gelebt. Viele meiner Kenntnisse stammen aus der Zeit. Den transsexuellen ehemaligen Offizier habe ich übrigens in derselben Einrichtung kennen gelernt, woher auch meine Kenntnisse über Psychosomatik und Angststörungen bei Männern stammen. Ich lüge grundsätzlich nicht, weil mir das Leben dafür zu kurz und die Vergeudung von Energie nicht wert ist.

          Mich interessiert die wissenschaftliche Wahrheit. Z.B. was die griechischen Schüler taten, damit es nicht so weh tat beim ersten Mal, oder dass 2/3 der Männer bei Priesterseminaren schwul sind. Das finde ich faszinierend. Mich würde es auch interessieren ob so ein Obergutmensch grüner Gesinnung rauschende Meth-parties feiert gedopt mit Viagra und beglückt von …. na Du weißt schon wem ….. Das gabs schon damals im JFK-Film, gerichtlich festgehalten…… verrückte Welt, da werden jährlich hunderttausende grausamst gefoltert und alle wissen es und schauen weg und so ein Thema wie bei den Grünen ist tabu, niemand stirbt, niemand wird gefoltert, verwerflich ja, verboten ja, aber so ein scheinheiliger Kuhmist …..

        • Ja, ich habe auch mal mehrere Wichen mit nem Hetero auf einem Zimmer gelebt. Das hat mir alles gelehrt was ich wissen muss…

  2. Diese kürzlich in Cell veröffentlichte Studie ist ein Durchbruch:

    http://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674%2816%2931165-5

    Erstmalig konnte an Mäusen gezeigt werden, warum Männer wohl eine robustere Stress-response zeigen (und dadurch häufig leistungsfähiger sind): niedrigere Ausgangslevel an Corticoliberin (die Vorstufe von ACTH und verantwortlich für die ergotrope Reaktion), das unter Oxytocin-Einfluss gebunden wird.

    New York – Ähnlich wie bei Menschen bewältigen auch bei Mäusen die Männchen Stress besser als Weibchen. Eine mögliche Ursache dafür auf molekularer Ebene haben Forscher der Rockefeller University jetzt entdeckt. Im Mittelpunkt dabei stehen Oxytocin Rezeptor Interneurone (OxtrINs) und das von diesem Nervenzelltyp häufig exprimierte Corticotropin Releasing Hormon Bindeprotein (CRHBP). Derselbe durch Oxytocin induzierte Signalweg reduziert bei männlichen Mäusen Angst, während bei den weiblichen Mäusen das Sozialverhalten zunimmt. Ihre Ergebnisse publizierten die Forscher diese Woche in Cell (2016; doi: 10.1016/j.cell.2016.08.067). Die Erkenntnis könnte den Weg für neue Therapien von Angststörungen ebnen, schlussfolgern die Autoren.

    Bei beiden Geschlechtern ist es der gleiche Typ Nervenzelle, der die Stressantwort steuert. Und dennoch können Männchen besser mit Stress umgehen als Weibchen. Bei den entscheidenden Nervenzellen handelt es sich um die OxtrINs, die zwei andere Nerven­zellen miteinander verschalten. Sie produzieren vor allem CRHBP, einen Anta­go­nisten des Stresshormons CRH.

    Tatsächlich waren männliche Mäuse weniger ängstlich, wenn Oxtr-Interneurone aktiviert waren. Sie verließen häufiger eine geschützte Versuchsumgebung als Kontrollmäuse, erklärt Nathaniel Heintz, Leiter des Laboratory of Molecular Biology und Forscher am Howard Hughes Medical Institute. Bei den weiblichen Mäusen hingegen ließ sich die Angst durch Stimulation dieses Nervenzelltyps nicht drosseln. Sie blieben in der sicheren Umgebung, egal, ob die Oxtr-Interneurone aktiviert waren oder nicht. „Es kommt selten vor, dass ein bestimmter Zelltyp durch ein und denselben Stimulus aktiviert wird und dennoch genderabhängig zu unterschiedlichen Verhaltensweisen führt“, sagt Heintz.

    Warum der gleiche Signalweg über das Corticotropin-Releasing-Hormon-Binding-Protein unterschiedliche Verhaltensweisen verursacht, konnten die Forscher ebenfalls beant­worten. Sie beobachteten in weiblichen Nervenzellen von Mäusen höhere Ausgangslevel des Antagonisten CRH, das den Umgang mit Stress und Angst positiv beeinflusst, wenn es nicht durch CRHBP blockiert wird. In männlichen Mäusen wurde das CRH-Level vermutlich auf einem niedrigeren Niveau gehalten.

    Zwar ist bekannt, dass soziales wie auch emotionales Verhalten sich in den Geschlechtern unterscheidet. Autismus tritt beispielsweise häufiger bei Männern auf, während Verhaltensstörungen, die auf Angst beruhen, eher Frauen betreffen. Bei Frauen begünstigt Oxytocin die Mutter-Kind-Bindung und Teamarbeit. Die ursächlichen Mechanismen im Gehirn dafür waren bisher aber kaum bekannt.

    http://mobile.aerzteblatt.de/news/70972.htm

    • Interessant! Danke.

    • Wikipedia: They often occur with other mental disorders, particularly major depressive disorder, personality disorder, and substance use disorder.[4]

      in the UK. In 2012, the male suicide rate increased to over three times higher than the female suicide rate.

      Men are more likely than women to use almost all types of illicit drugs (SAMHSA, 2014), and illicit drug use is more likely to result in emergency department visits or overdose deaths for men than for women. „Illicit“ refers to use of illegal drugs, including marijuana (according to federal law) and misuse of prescription drugs. For most age groups, men have higher rates of use or dependence on illicit drugs and alcohol than do women

      https://www.drugabuse.gov/publications/research-reports/substance-use-in-women/sex-gender-differences-in-substance-use

      Höchstwahrscheinlich sind Männer generell mutiger als Frauen, denn genau das sagt die Studie aus, aber wir Männer müssen uns während unseres Lebens dauernd solchen Stresssituationen aussetzen, sei es um Weibchen für uns zu gewinnen, sei es um unser Territorium zu verteidigen.

      • Noch eine Bemerkung zur sozialen Phobie:

        Über die gesamte Lebenszeit waren laut US-amerikanischen Studien 11 Prozent der Männer und etwa 15 Prozent der Frauen von einer sozialen Phobie betroffen.[5][6]

        Nimmt man das Dunkelfeld hinzu sind m.E. viel mehr Männer davon betroffen, eben weil sie sich in der Gesellschaft den sozial heiklen Situationen nicht entziehen können und ein Versagen für einen Mann fatal ist. Nicht wenige stoisch unerschütterlich wirkende Mannsbilder werden von sozialen Ängsten geplagt.

        • Nette Privattheorie, aber wohl eher ziemlicher Quark.

        • Den Quark kann man in psychosomatischen Kliniken bewundern. Nicht wenige Polizisten werden von sozialen Ängsten geplagt. Fast alle Männer des öffentlichen Lebens werden von Versagensängsten geplagt. Z.B. fast die ganze bunte Führungsmannschaft des 3ten Reichs war auf CrystalMeth (genannt Pervitin) und Morphium.

          Kriegsveteranen leiden fast alle unter psychischen Störungen.

          Quark ist es m.E. diese Tatsachen einfach zu leugnen. Nicht die Angst führt zur „dunklen Seite der Macht“, sondern die Leugnung ihrer Existenz, die Überwindung der Angst durch Aggressivität, Tollkühnheit und Menschenverachtung. Homo homini lupus……

      • Zum Kriegs-Video-Clip:

        Viele jener Soldaten, deren Nerven durch den Krieg zerrüttet worden sind („Kanonen-Koller“ nannte man das in Deutschland), viele davon wurden später hingerichtet, weil sie, als man sie erneut in Feld geschickt hat, nicht in der Lage waren, Befehle zu befolgen. Man hat diese Unfähigkeit häufig als Befehlsverweigerung interpretiert und die betroffenen Soldaten dann hingerichtet.

        • Vielen Dank für die Info🙂

    • Hilfe mein Kommentar ist verschwunden

      • Upps wieder da ……😉

    • “ „Es kommt selten vor, dass ein bestimmter Zelltyp durch ein und denselben Stimulus aktiviert wird und dennoch genderabhängig zu unterschiedlichen Verhaltensweisen führt“, sagt Heintz.“

      Genderabhängig? Zelltypen werden gegendert, also sozial erschaffen?

      Oder meinte er Geschlecht aka Sex?

      • „Oder meinte er Geschlecht aka Sex?“

        Ganz sicher. Fragt sich nur, ob er den Begriffs wählte, weil er den für synonym mit Sex hält. Vermutlich eine Sache der PC.

        • Was bitte ist von Wissenschaftlern zu halten, die im Zusammenhang mit Zellen von Gender labern?

          Wissen die überhaupt was?

          Der müsste erstmal die kulturelle oder anerzogene Genderzellen belegen.

          Geschlecht als verbotens Wort? Super …

        • Im US-Englischen ist das wesentlich unverfänglicher. Dem Übersetzer wäre am ehesten ein Vorwurf zu machen, nämlich der der Unwissenschaftlichkeit.

        • Diese Begriffsverwirrung kann man ja nun nicht einfach jedem Benutzer anlasten. Gerade im englischen war eine synonyme Verwendung lange durchaus gängig und ist es wohl bis heute.

  3. Nach der Logik von unserem steuerfinanziertem #NoHateSpeech wäre das hier ein hassfreies Meme das „…sich über Leute lustig macht, die Männerrechte abwerten.“

    • Sowas postet man auf Twitter. Alles muss man sebst machen…

      • Hätte ich Twitter…

    • danke auch an uepsilonniks

      Das „falls es mal nötig würde“ wird in deren Augen zwar nie der Fall sein, genauso wenig wie Männer jemals strukturell diskriminiert werden können obwohl es faktisch nur Gesetze gegen Männer gibt, aber tortzdem danke.

    • Wollen wir da vielleicht sowieso mal eine kleine „Arbeitsgruppe“ machen, in der wir überlegen, was für Memes… pardon, KONTER-Memes man machen kann, welche die tapferen Hassbekämpfer in ihr Repertoire aufnehmen können?

      Die lachende Messer-Oma könnte sich über die Aussage „Black Lives Matter“ amüsieren (wird schon kein Rassist benutzen… ist ja ausdrücklich als KONTER-Meme gekennzeichnet und darum laut der Macher nicht missbrauchbar).
      Parallel zum Pollunder-Hetzer, der jetzt seine Wäsche selbst machen muss, könnte eine Frau greinen zum Text „Hetzt gegen das Patriarchat – muss jetzt ihr Essen selbst bezahlen“.

      • „Die lachende Messer-Oma könnte sich über die Aussage „Black Lives Matter“ amüsieren“

        JOOOOOO

        Parallel zum Pollunder-Hetzer, der jetzt seine Wäsche selbst machen muss, könnte eine Frau greinen zum Text „Hetzt gegen das Patriarchat – muss jetzt ihr Essen selbst bezahlen“.

        • Gute Arbeit! Schlage es den freundlichen Hassbekämpfern gleich für ihre Sammlung vor.😀

    • noch eins😀

  4. Mein Artikel auf Geschlechterallerlei:

    Ein „#SchweizerAufschrei“ gab in den letzten Tagen in der Schweiz viel zu reden, und es gab insbesondere auch von vielen Männern grosse Kritik an dieser Aufschrei-Kampagne. Die Journalistin Michèle Binswanger erklärt in einem meinungsbetonten Artikel den Kritikern, weshalb dieser Aufschrei sinnvoll ist. Ob ihr das gelingt …..?
    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/10/19/schweizeraufschrei-michele-binswanger-ueber-die-antifeministischen-memmen-die-gefaelligst-aufhoeren-sollen-zu-flennen/

    • Prima Artikel – er hat, wenn ich mir dieses Urteil erlauben darf, „schweizerische“ Qualitäten: besonnen und gründlich.

      Interessant Dein Hinweis auf den Mediensoziologen Imhof – kannte ich noch nicht.

  5. Mittlerweile ist man ja schon bei #PodestaEmails15 .

    ( #ShowUsJulian könnt noch Unterstützt ung gebrauchen. )

    Tja Jessica, auch du …

    Und einge andere Femi Dickschiffe wie zB Gloria Allred.

    Alle korrupt und verlogen bis über beide Ohren hinaus.

    • Na, das ist doch ein guter Vorgeschmack auf die radikalfeministische Medienlawine, die in Gang gesetzt wird, wenn Hillary gewinnt…

    • Die Frau ist eine globale Katastrophe für das Ansehen der Frau und des Westens als solchem. Putin rules, Trump ist ein Trottel und Europa ein Witz.

  6. „Europeans and Africans have different immune systems, and Neanderthals are partly to thank“
    http://phys.org/news/2016-10-europeans-africans-immune-neanderthals-partly.html
    „It’s long been clear that people from different parts of the world differ in their susceptibility to developing infections as well as chronic inflammatory and autoimmune diseases. Now, two studies reported in Cell on October 20 show that those differences in disease susceptibility can be traced in large part to differences at the genetic level directing the way the immune systems of people with European and African ancestry are put together.
    The researchers also found that differences between populations have been selected for over time because they conferred advantages to people facing distinct health challenges in the places where they lived. As a result, according to the new evidence, people of African ancestry generally show stronger immune responses than Europeans do.
    The discovery suggests that European populations have been selected to display reduced immune responses since our ancestors first made their way out of Africa. Intriguingly, the immune systems of Europeans were partly shaped by the introduction of new genetic variants through interbreeding between some of our early European ancestors and Neanderthals.“

    „Neanderthal DNA affects ethnic differences in immune response“
    http://www.nature.com/news/neanderthal-dna-affects-ethnic-differences-in-immune-response-1.20854

    • Wow, vielen Dank dafür!!!! War mir entgangen….

    • According to the Canadian anthropologist Peter Frost, the current level of hair colour diversity in Europe would have taken 850,000 years to develop, while Homo sapiens has been in Europe no longer than 45,000 years. This is evidence enough that genes for fair hair were inherited from interbreeding with Neanderthals.

  7. Kennt sich hier jemand mit Traumdeutung aus?

      • [img]https://anonmgur.com/up/e1281494644cf3428fe80aff9e2641bc.jpg[/img]

    • Ja hatte gerade von Garefield geträumt ……

      Crick und Mitchison beispielsweise führen das Traumphänomen auf neuronale und kognitive Prozesse des Gehirns zurück, in deren Verlauf unwichtige Verhaltensmodi gelöscht würden; eine Deutung der Träume sei deswegen nicht erforderlich.

      https://www.psychologytoday.com/blog/dream-catcher/201307/the-folly-dream-interpretation

  8. Schamlose Eigenwerbung: Ich habe mich mal mit den Widersprüchen in den Aussagen einer Feministin wie Schrupp auseinandergesetzt:

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2016/10/22/antje-schrupp-wackere-streiterin-fuer-demokratie/

  9. Ich habe mich mal mit den Widersprüchen in Aussagen einer Feministin wie Schrupp auseinandergesetzt:

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2016/10/22/antje-schrupp-wackere-streiterin-fuer-demokratie/

    • Prima.

      Ich denke, die Kritik von „ClaudiaBerlin“ ist noch so ganz verkehrt. Man müßte in diesem Punkt wohl „tiefer durchatmen“ und die diesbezügliche Kritik an Frau Schrupp ausführlicher und differenzierter ausgestalten.

      • Schreibfehler!
        Statt
        „noch so ganz verkehrt“
        soll es heißen:
        nicht so ganz verkehrt.

        • „… nicht so ganz verkehrt.“

          Auch wenn ich jetzt auf dem Scheiterhaufen verbrannt werde, finde ich als Väterrechtler die These Schrupps

          „Also: Kinder gehen uns alle an, ihre Versorgung zu finanzieren ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht allein den biologischen Eltern aufgebürdet werden. Eine steuerfinanzierte Lösung wäre gerechter – und dass sie den Väterrechtlern eine gehörige Portion Wind aus den Segeln nehmen würde, wäre ein durchaus positiver Nebeneffekt.“
          völlig OK.

          Sie hat vollkommen recht, dass das Aufziehen von Kindern eine gesamtgesellschaftliche Funktion erfüllt, nämlich die Menschen zu liefern, die später den klapprigen Alten den Arsch abwischen und deren Rente erwirtschaften.
          Das Aufziehen eines Kindes verschlingt schnell einen 6-stelligen Betrag, den die Kinderlosen zum freien Verprassen zur Verfügung haben. Aber später erwirtschaftet genau dieses Kind die Rente beider (der Eltern und der kinderlosen Nachbarn) gleichermaßen.
          Derzeit knüppelt die Justiz mit Freude auf angeblich unterhaltsverweigernde Väter ein, schreibt also Ungerechtigkeit mit rechtsstaatlichen Mitteln fort.
          Meinetwegen mag mir damit auch „eine gehörige Portion Wind aus den Segeln“ genommen werden, das ist mir die Sache wert.
          Andererseits gibt es die Väterrechtler nicht zuletzt auch deshalb, weil Mütter über das Unterhaltsrecht vermittels des Staates und dessen Justiz sich veritabel an den entsorgten Vätern rächen können. Wären die Väter bei einem umlagefinanzierten Kindesunterhalt nicht mehr als Barunterhaltspflichtige schurigelbar, würden viele Mütter auch weit häufiger deren Betreuungspflicht einfordern.

        • @Carnofis
          >>> … eine gesamtgesellschaftliche Funktion erfüllt …

          So versuchen es die Politiker zu verkaufen, damit Frauen für ihre bloße Existenz und eigene Lebensverwirklichung bezahlt werden sollen.

          Selbst, wenn es eine gesamtgesellschaftliche Funktion hat, weil man das Rentensystem so konstruiert hat, bedeutet das noch lange nicht, dass der Staat das vollständig zu finanzieren hat.

          Dann könnte auch ein Porschefahrer erklären, dass er mit der Mehrwertsteuer und den Erhalt der Arbeitsplätze durch die Bezahlung des Kaufpreises an Porsche ein gesamtgesellschaftliche Funktion erfüllt und der Staat ihm daher die Differenz zu einem Kleinwagen vollständig zu finanzieren habe.

          Nur, weil etwas auch für die Gesellschaft von Nutzen ist, bedeutet es noch lange nicht, dass die Gesellschaft ihm das zu finanzieren hat.

          Der Staat und damit auch die Singles bezahlen den Eltern bereits Kindergeld, Schulen, Universitäten, … und somit einen Teil der Kosten.

          Und trotzdem bleiben Kinder im Kern eigene Lebensentscheidungen, deren Folgen man grundsätzlich auch selber eigenverantwortlich zu tragen hat. Ansonsten gibt es keine Rechtfertigung mehr dafür, warum der Bürger selbst entscheiden können darf, ob wann und wie die Kinder erzogen werden bzw. warum die Bezahler nicht dieses Recht haben sollten, wenn die Kinderproduktion doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Man müsste ansonsten auch allen Eltern, die in der Produktion mangelhafte Leistungen abliefern (z.B. einen ALG-Empfänger produzieren) auch für eine mangelhaften Leistungen persönlich haften lassen und quasi den Eltern die Renten streichen, da diese nicht nur keinen Beitragszahler für die Gesellschaft, sondern auch noch weitere Kosten für das Solidarsystem produziert haben.

          Gerade Alleinerziehende produzieren überdurchschnittlich viele Problemfälle für die Gesellschaft (Arbeitslose, Drogensüchtige, Gewalttäter, Suizidgefährdete, …).

          Tatsächlich bekommt keiner in diesem Staat seine Kinder, weil er damit einen Rentenzahler produzieren möchte. Diese Begründung wird ausschließlich immer nur dann vorgebracht, wenn andere die eigenen Lebensentscheidungen finanzieren soll.

          Es ist im übrigen auch eine Milchmädchenrechnung, dass steuer- bzw. gesamtgesellschaftllich finanziere Kinder für das Rentensystem bzw. Aufrechterhaltung des Sozialstaates besser wären. Tatsächlich zahlen Eltern mit Kindern im Saldo pro Kopf weniger als ein Single in die Sozialkassen, was auch völlig logisch ist, wenn man aufgrund von Kindern beruflich kürzer tritt. Hierzu mal folgende fiktive vereinfachte Darstellung. Geht man einfach mal davon aus, dass man ohne Einschränkungen den Faktor 1 (= 100% = Durchschnittsoptimum) in die Sozialkassen einbezahlen kann, dann zahlt ein Single im Laufe seines Lebens 1 (= 100%) ein. Wenn nun ein Elternpaar 2 Kinder bekommt und einer deswegen beruflich kürzer tritt, dann zahlt der beruflich kürzer tretende im Rahmen seines Lebens weniger ein (sagen wir einfach mal 80%, wahrscheinlich sogar noch viel weniger). Hinzu kommen noch die ganzen Kosten (Kindergeld, Schulen, Steuervorteile …), die die Allgemeinheit übernimmt. Und selbst, wenn man mal unterstellt, dass beide Kinder künftig volle 100% Einzahler werden, ändert das nichts daran, dass diese 4-Personen-Familie insgesamt nur 3,8 und somit pro Kopf weniger als der Single einzahlt, jedenfalls gewöhnlich im Durchschnitt nicht mehr, weil der beruflich Aussetzende in Bezug auf die Einzahlungen in das Sozialsystem eben nicht mehr 100% erbringt, sondern im Rahmen der Mischkalkulation nur geringere Leistungen oder sogar zum Minusgeschäft wird. Und da hilft es auch nichts, dass man neue Beitragszahler produziert hat. Selbst, wenn man 1000 Kinder produziert, wird man nie pro Kopf auf 100% kommen, solange ein Elternteil beruflich kürzer treten sollte.

          Und da Singles auch noch höhere Steuern zahlen (Steuerklasse 1) bzw. keine Freibeträge von Partnern nutzen können, müsste man die Leistungen von Singles zu Gunsten der Solidargemeinschaft auch nicht nur mit 100%, sondern vielleicht mit 105% bewerten.

          Und in Anbetracht der Überbevölkerung und den diesbezüglichen Problemen (> z.B. für die Umwelt) zu behaupten, es seine eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, noch mehr Menschen zu produzieren, ist auch etwas fragwürdig.

          Die einzigen für mich ersichtlichen Gründe hierfür dürften folgende sein:

          a) Da der Staat die Guthaben anderweitig ausgegeben hat, hat man eine Rentenknstruktion gewählt, wo die jetzigen Einzahler nicht für sich selber, sondern für die gegenwärtigen Rentner einzahlen. Würde man das Rentensystem so ausgestalten, dass jeder im Rahmen einer sozialversicherungsrechtlichen Mischkalkulation grundsätzlich nur für sich selber einzahlt, würde es dieses Problem nicht mehr geben. Das ändert aber nichts daran, dass ein Single im Durchschnitt mehr in die Kassen einzahlt als Nichtsingle und es daher auch keinen Grund gibt, ihn noch stärker an den Fehlkonstruktionen beteiligen und den anderen deren Lebensverwirklichungen bezahlen zu lassen.

          b) Eine Gesellschaft/Kultur, die altert und keine neuen Kinder produziert wird schwach und wird sterben. Wer keine kräftigen Kinder produziert, die die Gesellschaft gegen Gefahren von außern verteidigt oder ständig neue Kinder produziert, der wird irgendwann von einer stärkeren Gesellschaft ausgelöscht, eingenommen oder unterwandert werden, bis die alte Gesellschaft stirbt. Da das aber eine nicht vertretbare rechtspopulistische Nazi-Forderung wäre, die eigene Kultur erhalten zu wollen, ist das heutezutage kein Grund mehr für neue Kinder. Der heutige Staat wünscht doch offensichtlich die Vermischung der Kulturen und in Anbetracht der Überbevölkerung auf dem Planeten ist auch kein Grund ersichtlich, warum gerade unsere Kultur überleben und für die künftigen Jahrtausende erhalten werden sollte. Die heutige Politik verfolgt das Ziel auch offensichtlich nicht mehr.

          Mit anderen Worten: Der einzige „gesamtgesellschaftliche Funktion“ für die Produktion neuer Kinder ist in unserer Kultur inzwischen nur noch die fragwürdige Rentenkonstruktion, wo die Zahlungen von heutigen Zahlern einfach von anderen verfrühstückt wird, obwohl man selber nie einen „Generationenvertrag“ abgeschlossen hat und auch nie jemanden bevollmächtigt hatte, für einen derartige Verträge zu schließen.

          Es ist aber absurd, zu behaupten, dass die Produzenten von neuen Kindern für das System angeblich mehr leisten würden. Sie leisten lediglich mehr in Bezug auf die Forterhaltung, dafür aber weniger gegenwärtig, da der beruflich Aussetzende weniger Steuern und Sozialabgaben zahlt bzw. das Paar Steuererleichterungen hat, Kindergeld kassiert und sonstige Kosten für das System produzieren (Schulen, …).

          Nicht wenige beruflich aussetzende Mütter, die im Rahmen ihrer Teilzeit nahezu keine Steuern und Sozialabgaben zahlen, sind für die Sozialkassen ein Minusgeschäft in der Mischkalkulation, da sie auch aufgrund ihrer langen Lebenserwartung von anderen quer finanziert werden müssen. Insbesondere Alleinerziehende, die zu einem Großteil von Sozialleistungen leben und überproportional neue Sozialleistungsbezieher und Straftäter produzieren, sind für das Gesamtsolidarsystem kaum erstrebenswert und somit kaum finanziell förderungswürdig. Aber da es im Wesentlichen Frauen sind, die weder eine Partnerschaft noch die eigenständige Lebensunterhaltung hinbekommen, und man von Frauen schlicht keine Übernahme von Eigenverantwortung erwarten darf, versucht man die Lebensentscheidungen der Frau als eine Gesellschaftsaufgabe schönzureden, damit auch diese Frauen möglichst umfassend auf Kosten der Männer querfinanziert werden können, obwohl diese ihre Kinder einzig und alleine aus eigenen Motiven im Rahmen ihrer eigenen Lebensverwirklichung bekommen haben (und nicht altruistisch zur Forterhaltung des Rentensystems).

          Da nehme ich es viel eher noch einem Porschefahrer ab, dass er durch die Zahlung des teuren Kaufpreises die heimische Wirtschaft stärken und die Arbeitsplätze hier sichern wollte. Und trotzdem wäre es Schwachsinn, die gesamtgesellschaftliche Funktion des Porschefahrers vollumfänglich staatlich auch auf Kosten der Nichtporschefahrer zu finanzieren. Wenn der Staat den Kauf von Porsche aufgrund des Nutzens für die Gesellschaft fördern möchte, dann mögen einzelne staatliche Unterstützungen zur Lenkung zulässig und sinnvoll sein, aber mit Sicherheit keine umfangreichen Vollunterstützungen, da der Kauf eines Porsche letztlich immer noch eine eigene Entscheidung des Porschefahrers bleibt, der auch die Hauptfolgen seiner eigenen Entscheidungen alleine selber zu tragen hat.

          Und Kinder werden bereits über Kindergeld, Steuervorteilen, Schulen, … auf Kosten der Allgemeinheit gefördert. Wer noch mehr möchte, weil er die Folgen des eigenen Tuns nicht eigenverantwortlich übernehmen und andere für die eigenen Entscheidungen bezahlen lassen möchte, soll es einfach bleiben lassen. Wer die teueren Kosten für einen Porsche (Anschaffung, Verbrauch, Versicherung, …) nicht tragen möchte, sollte sich halt kein Porsche kaufen und nicht scheinheilig behaupten, dass er das quasi nur für die Gesellschaft machen wollte und daher von der Gesellschaft finanziert werden müsse.

          Und da das Rentensystem in Verbindung mit den sonstigen politischen Entscheidungen (z.B. Frauen zu einem bloßen Lebensrisiko, Ballast und Tretmine gesetzlich auszugestalten) nicht zusammen passen, weil nicht mehr genug Menschen fähig sind, dauerhafte Beziehungen zu führen und somit das Risiko von Kindern zu hoch geworden ist, ist das Rentensystem ohnehin nur noch eine Totgeburt. Wer glaubt denn noch ernsthaft, dass die heutigen Beitragszahler von den Politikern nicht verarscht werden und trotz jahrzehntelanger Einzahlungen eine Rente nahe Sozialhilfeviveau erhalten werden. Wer daher heutzutage in diesem Staat noch Kinder produziert, obwohl die eigene Fortpflanzung nicht zum eigenen Lebenstraum gehört, ist daher gleich mehr dumm. Zum einen, weil das Risiko gigantisch ist, im Falle einer Trennung nur noch zum reinen Zahlesel zu werden bzw. den Lebenstraum (Kinder) sich wohl anders vorgestellt hatte. Und zum anderen, weil man sich – selbst wenn man sich nicht trennt – selber der Mittel entzieht, die man viel besser in den eigenen Vermögensaufbau zur Rentenabsicherung gesteckt hätte, weil der Staat seine Rentenbeiträge für die heutigen Rentner verfrühstückt und dem Renter von morgen die lange Nase zeigen wird.

          Das ist ungefähr so intelligent, als würde ich bereits heute wissen, dass der Staat mich als künftigen Renter ohnehin nur noch verarscht und nicht mehr absichern wird (kann) und ich würde mir heute trotzdem noch einen Ferrari auf Kredit mit jahrzehntelanger Laufzeit und ohne Versicherungen anschaffen, obwohl bekannt ist, dass solche Fahrzeuge zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wenige Jahre nach der Anschaffung oft gestohlen werden, so dass man dann nur noch lange Zeit für etwas zahlen darf, was nicht mehr da ist. Beim Ferrarikauf hat man ja wenigstens noch das Fangnetz des Insolvenzverfahrens bzw. Restschuldbefreiung, so dass man sich solcher Zahlungsverpflichtungen dann innerhalb von 5 Jahren entledigen und wieder neu anfangen kann. Da Unterhaltsleistungen laufend neu entstehen und auch von der Restschuldbefreiung ggfls. nicht erfasst werden, hat man so ein Fangnetz bei Kindern nicht.

        • „Selbst, wenn es eine gesamtgesellschaftliche Funktion hat, weil man das Rentensystem so konstruiert hat, bedeutet das noch lange nicht, dass der Staat das vollständig zu finanzieren hat.“

          *seufz*
          Das deutsche Rentensystem ist so konstruiert, dass prinzipiell jeder Bürger (also jeder Mann) über das gesamte Berufsleben von 40 – 45 Jahren in die Rentenkasse einzahlt, genauer, die Renten der vorigen Generation erwirtschaftet, UND zwei Kinder aufzieht. Die Kosten für die Kinder werden nur nicht quantifiziert, sind also unsichtbar.
          Jeder, der später aus dem Rententopf Nektar saugt und zuvor nicht die entsprechende Leistung eingebracht hat, zieht mehr aus dem Topf, als er eingegeben hat.
          Da aber die Rentenkasse auf Dauer kein Minus erwirtschaften darf, werden die Forderungen für alle erhöht. Dadurch steigen die Belastungen für Familien mit Kindern überproportional.
          Der Staat finanziert also Familien mit keinem einzigen Cent, sondern saugt vielmehr von dort Kapital ab!

          „Dann könnte auch ein Porschefahrer erklären, dass er mit der Mehrwertsteuer und den Erhalt der Arbeitsplätze durch die Bezahlung des Kaufpreises an Porsche ein gesamtgesellschaftliche Funktion erfüllt und der Staat ihm daher die Differenz zu einem Kleinwagen vollständig zu finanzieren habe.“

          Das ist Quatsch. Ein Porsche erfüllt KEINE gesamtgesellschaftliche Funktion.

          „Nur, weil etwas auch für die Gesellschaft von Nutzen ist, bedeutet es noch lange nicht, dass die Gesellschaft ihm das zu finanzieren hat.“

          Siehe oben. Es ist eben umgekehrt, die Gesellschaft lässt sich ihre Struktur bezahlen. Eine Umlage auf die Gesamtbevölkerung rückt das nur wieder gerade und macht das Rentensystem zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.

          „Der Staat und damit auch die Singles bezahlen den Eltern bereits Kindergeld, Schulen, Universitäten, … und somit einen Teil der Kosten.“

          *seufz*
          Das Kindergeld ist keine staatliche Wohltat für Familien, sondern eine lediglich vorab geleistete Erstattung von Steuern, die über das sächliche Existenzminimum hinaus erhoben wurden. Wenn in Deinem Haushalt eine Person ohne Einkünfte lebt, die von Dir unterhalten wird – gleichgültig, ob mit Dir verwandt, oder nicht – , dann kannst Du für diese Person ggf. genau den gleichen Steuerfreibetrag geltend machen. Der heißt dann nicht Kindergeld und wird erst im Rahmen der Steuererklärung erstattet, ist aber prinzipiell dasselbe.

          „Und trotzdem bleiben Kinder im Kern eigene Lebensentscheidungen, deren Folgen man grundsätzlich auch selber eigenverantwortlich zu tragen hat. Ansonsten gibt es keine Rechtfertigung mehr dafür, warum der Bürger selbst entscheiden können darf, ob wann und wie die Kinder erzogen werden bzw. warum die Bezahler nicht dieses Recht haben sollten, wenn die Kinderproduktion doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei.“

          Siehe oben.

        • „Gerade Alleinerziehende produzieren überdurchschnittlich viele Problemfälle für die Gesellschaft (Arbeitslose, Drogensüchtige, Gewalttäter, Suizidgefährdete, …).“

          Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

          „Tatsächlich bekommt keiner in diesem Staat seine Kinder, weil er damit einen Rentenzahler produzieren möchte. Diese Begründung wird ausschließlich immer nur dann vorgebracht, wenn andere die eigenen Lebensentscheidungen finanzieren soll.“

          Na gut, dann stell Dir mal vor, dass in unserer hedonistischen Gesellschaft, wo alle mit kühler Hand und spitzer Feder die eigenen geldwerten Vor- und Nachteile durchrechnet, keiner mehr Kinder in die Welt setzt, weil er damit schlicht ca. 100.000 € pro Kind spart, die er dann in den Porsche, oder ins Häuschen am Stadtrand stecken kann.
          Es gibt keine nachfolgende Generation mehr, die seinen Ruhestand finanzieren könnte.
          Meinst Du, das würde funktionieren?
          Nicht die anderen finanzieren derzeit MEINE Lebensentscheidung, sondern ich finanziere IHRE!

          „Es ist im übrigen auch eine Milchmädchenrechnung, dass steuer- bzw. gesamtgesellschaftllich finanziere Kinder für das Rentensystem bzw. Aufrechterhaltung des Sozialstaates besser wären. Tatsächlich zahlen Eltern mit Kindern im Saldo pro Kopf weniger als ein Single in die Sozialkassen, was auch völlig logisch ist, wenn man aufgrund von Kindern beruflich kürzer tritt. Hierzu mal folgende fiktive vereinfachte Darstellung. Geht man einfach mal davon aus, dass man ohne Einschränkungen den Faktor 1 (= 100% = Durchschnittsoptimum) in die Sozialkassen einbezahlen kann, dann zahlt ein Single im Laufe seines Lebens 1 (= 100%) ein. Wenn nun ein Elternpaar 2 Kinder bekommt und einer deswegen beruflich kürzer tritt, dann zahlt der beruflich kürzer tretende im Rahmen seines Lebens weniger ein (sagen wir einfach mal 80%, wahrscheinlich sogar noch viel weniger).“

          Du versuchst uns mit Taschenspielertricks zu beeindrucken.
          1. gehst Du davon aus, dass ein Elternteil beruflich kürzer tritt, was nicht zwingend ist.
          2. unterstellst Du, dass sich dieses „Kürzertreten“ nicht auf die spätere Rentenanwartschaft auswirkt. Das ist schlicht falsch. Wer kürzer tritt, kriegt entsprechend später weniger – sehen wir von den lächerlichen Boni ab, die der Staat den Müttern für die Erziehungszeiten gewährt.

          In der Tat erwirtschaften die Männer sehr oft in den Familien allein oder weit überwiegend das Familieneinkommen, also auch die Rentenanwartschaften der Frauen mit. Das hat aber nichts mit den Kindern zu tun, sondern ist eine staatliche Leistung, die die Gesellschaftsform „Ehe“ unsterstützt. Von ihr profitiert gleichermaßen die kinderlose Yuppi-Frau.

          Kurz: zwei Singles erhalten später zwei Renten. Ein kinderloses Ehepaar, bei dem der Mann das Familieneinkommen allein erwirtschaftet hat, erhält etwas mehr, als eine Rente, nahezu dasselbe wie ein Ehepaar, das Kinder aufgezogen hat.

          „Und da Singles auch noch höhere Steuern zahlen (Steuerklasse 1) bzw. keine Freibeträge von Partnern nutzen können, müsste man die Leistungen von Singles zu Gunsten der Solidargemeinschaft auch nicht nur mit 100%, sondern vielleicht mit 105% bewerten.“

          Die Steuerklasse hängt nicht von der Zahl der Kinder ab, sondern vom Familienstand. Ein unverheiratetes Elternpaar zahlt mehr Steuern, als das kinderlose Paar im Nachbarhaus bei gleichem Einkommen.

        • „a) Da der Staat die Guthaben anderweitig ausgegeben hat, hat man eine Rentenknstruktion gewählt, wo die jetzigen Einzahler nicht für sich selber, sondern für die gegenwärtigen Rentner einzahlen.“

          Zu der Zeit, als dieses Rentensystem eingeführt wurde, konnte man davon ausgehen, dass prinzipiell jedes Mädchen später als Frau mindestens zwei Kinder zur Welt bringt und so den immateriellen Teil des Solidarkonzepts abdeckt. Immerhin hat es fast 100 Jahre lang funktioniert. Keiner konnte voraussehen, dass die Geburtenrate nachhaltig auf deutlich unter 2 sinken könnte und fast die Hälfte der Frauen gar keine Kinder, oder nur eines aufzieht.

          „Würde man das Rentensystem so ausgestalten, dass jeder im Rahmen einer sozialversicherungsrechtlichen Mischkalkulation grundsätzlich nur für sich selber einzahlt, würde es dieses Problem nicht mehr geben.“

          Das stimmt. Und darauf wird das Rentensystem mittelfristig auch abgeändert werden müssen. War es Heiko Maas, oder die SPD-Kanzler-Kandidatin Andrea Nahles, die drastische Erhöhungen der Rentenbeiträge auf über 26% ankündigte? Da werden sehr viele Familien mit Kindern trotz Erwerbseinkommens stante pede in der Sozialhilfe landen, weil sie das System nicht mehr tragen können.

          „Das ändert aber nichts daran, dass ein Single im Durchschnitt mehr in die Kassen einzahlt als Nichtsingle und es daher auch keinen Grund gibt, ihn noch stärker an den Fehlkonstruktionen beteiligen und den anderen deren Lebensverwirklichungen bezahlen zu lassen.“

          Siehe oben.

          „b) Eine Gesellschaft/Kultur, die altert und keine neuen Kinder produziert wird schwach und wird sterben. Wer keine kräftigen Kinder produziert, …“

          Jetzt wird’s mir zu pathetisch und hat mit dem Rentensystem nichts zu tun.

          Nur noch zu Deinem Einwand: „Mit anderen Worten: Der einzige „gesamtgesellschaftliche Funktion“ für die Produktion neuer Kinder ist in unserer Kultur inzwischen nur noch die fragwürdige Rentenkonstruktion, wo die Zahlungen von heutigen Zahlern einfach von anderen verfrühstückt wird, obwohl man selber nie einen „Generationenvertrag“ abgeschlossen hat und auch nie jemanden bevollmächtigt hatte, für einen derartige Verträge zu schließen.“

          Ich habe einige Jahre in der Behörde gearbeitet und war dort für die Einführung der „Regensteuer“ zuständig, also der Änderung der Abwassersatzung.
          Auch da kamen wütende Bürger zu mir, die argumentierten, dass sie die Abwassersatzung nicht einsehen würden.
          Denen hab ich das wie folgt erklärt: sie mögen eine Kommune wie einen Verein betrachten, dem man durch Zuzug beitritt. Dieser Verein hat eine allgemein verbindliche Satzung, die von der Mehrheit der Vereinsmitglieder verabschiedet wurde. Sie ist für alle gültig und verbindlich und jeder hat deren Inhalt zu folgen, egal, ob es ihm zum Vor- oder Nachteil gereicht.
          Und ich bin vom Verein damit betraut sicherzustellen, dass sie gerecht umgesetzt wird.
          Es bleibt jedem selbst überlassen, sich einen anderen Verein zu suchen.

          Das Gleiche gilt für Dich. Du lebst in Deutschland, einem Staat, der seine Renten über ein Umlagesystem finanziert.
          Das ist erstmal ein Faktum, das Du zu akzeptieren hast, solange Du in diesem Gemeinsystem lebst und arbeitest.
          Mir gefällt das System noch viel weniger, als Dir, denn ich bin real einer der richtig gerupften Eltern. Denn selbst unter den Eltern macht der Staat noch Unterschiede und richtig schurigeln tut er die entsorgten Väter, die ihre Kinder nur als monatliche Kontobuchung erleben. Die werden nämlich tatsächlich steuerrechtlich als Singles behandelt. Kinder kann man nämlich nicht von der Steuer absetzen (wurden sie ja schon über das Kindergeld, das an die Mutter fließt, die selbst oft keinen Cent Steuern erwirtschaftet hat).

          Zieh am besten in die USA. Dort fällst Du ins Nichts, wenn Du Dich nicht privat abgesichert hast. Dort kommt tatsächlich jeder für sich selbst auf.

        • >>> Das deutsche Rentensystem ist so konstruiert,
          >>> dass prinzipiell jeder Bürger (also jeder Mann)
          >>> über das gesamte Berufsleben von 40 – 45 Jahren
          >>> in die Rentenkasse einzahlt, genauer, die Renten
          >>> der vorigen Generation erwirtschaftet, UND zwei
          >>> Kinder aufzieht.

          Das wird halt so propagiert, um das System zu rechtfertigen, ist aber eine Milchmädchenrechnung. Denn wie gesagt, zahlen Singles pro Kopf erheblich mehr als diejenigen ein, die aufgrund von Nachwuchs beruflich kürzer treten. Und, wenn man die Einzahlungen der Kinder den Eltern als deren Leistungen zurechnen möchte, damit deren Einzahlungsbilanz propagandatechnisch besser als die Leistungen von Singles darstehen, dann vergisst man, dass dann die Kinder keine eigenen Einzahlungen mehr hätten (weil sie ja den Eltern zugerechnet werden) und somit von den Eltern dann Totalausfälle für das System produziert wurden. Die künftigen Leistungen der Kinder kann man daher auch nur als künftige eigene Leistungen der Kinder betrachten, so dass die Bilanz der Eltern für die Solidargemeinschaft eben nicht positiv ist, sondern quer mit finanziert wird.

          Tatsächlich stammt das Rentensystem zudem aus einer Zeit, wo Frauen nicht selten reine Minusgeschäfte für das Solidarsystem waren, da diese in der „Hausfrauenehe“ nahezu keine eigenen Zahlungen in die Systeme vorgenommen haben, aber insbesondere aufgrund ihrer langen Lebenserwartung (z.B. über die Witwenrente) lange Leistungsbezieher aus den Systemen waren. Und da im Schnitt ca. 50% der produzierten Kinder Mädchen sind, wurden im Schnitt genauso viele neue Minusgeschäfte für das Solidarsystem wie neue Beitragszahler produziert.

          Und wenn die Politiker ein Rentensystem der Bevölkerung aufdrücken, deren Forterhaltung genug neue Beitragszahler benötigt, dann sollten Politiker vielleicht auch eine Politik machen, die die Interessen aller Geschlechter in einem angemessenen Blick behalten und vor allen Dingen nicht den Geschlechterfrieden zerstören.

          Wenn der Gesetzgeber aber lieber Alttagshandlungen zwischen den Geschlechtern kriminalisieren möchte und faktisch verlangt, dass man vor jeder sexuellen Handlung erst einmal ein Vertragsgespräch darüber führt, was die Gegenseite in der Sekunde akzeptiert, dann muss der Gesetzgeber halt mit den Folgen seiner zerstörenden Geschlechterpolitik leben.

          Will man sich rechtskonform verhalten und nicht strafbar machen, muss man künftig z.B. wie folgt handeln: „Hallo Partnerin, ich würde Dich ja jetzt gerne Mäuschen nennen oder empfindest Du das als übergriffige sexuelle Belästigung und zu besitzergreifend? Und, wenn wir schon dabei sind, kannst Du mir zudem bitte kurz – bitte schriftlich – bestätigen, dass Du Deine Zustimmung dafür erteilst, dass ich Dir danach einen Kuss geben darf und Dir langsam mit der Hand unter Dein Hemd gehen darf, um dir dort deinen Körper bzw. insbesondere sekundären Geschlechtsteile zu streicheln. Vorsorglich betone ich zur Sicherheit, dass Du vollkommen frei in Deiner Entscheidung bist und bitte auch Nein sagen darfst, wenn Du Dich nicht wirklich frei in Deiner Entscheidung fühlst. Und selbstverständlich kannst Du jederzeit auch mitten im Vorgang Deine Zustimmung wieder entziehen, wenn Du es Dir später anders überlegen solltest.“)

          Wenn der Staat Kinder möchte bzw. für das System benötigt, sollte er halt keinen Schwachsinn regeln und etwas dafür tun, dass die Interessen bzw. Bedürfnisse aller Geschlechter in Partnerschaften so berücksichtigt werden, dass feste Bindungen (Ehe, Kinder,…) auch noch positiv erstrebenswert erscheinen und nicht aufgrund von Sanktionen und Vorwürfen erzwungen werden müssen.

          Wenn man aber weiter eine Politik verfolgt, wo man eine Benachteiligung eines Geschlechtes herbeifantasieren möchte und die Interessen nur eines Geschlechtes auf Kosten des anderen Geschlechtes verfolgt, dessen Interessen zu 100% ächtet und penetrant ausblendet werden, braucht sich kein Politiker mehr zu beschweren, dass die Geschlechter zunehmend die gegenseitigen Verhaltensweisen zum kotzen finden und es auch nicht mehr für kalkulierbar genug halten, das Risiko einer festen Bindung noch eingehen zu wollen. Denn wieso sollte ein Mann heutzutage noch so bescheuert und dumm sein, sich mit einer Frau fest zu binden, wenn er ab dem Zeitpunkt der Ehe/Kinder entweder zu 100% nach der Pfeife der Frau tanzt oder ansonsten von ihr vernichtet werden kann, weil nur die Frau in jeder Lebenslage staatlich maximal gepampert wird. Und selbst, wenn der Mann dann zu 100% nach der Pfeife der Frau tanzt, braucht die Frau ja nur eine der ihr geschlechtstypischen Launenänderungen zu haben (weil man ihre Gedanken nicht ausreichend gelesen hatte), um auf ihre Abschuss- und Vernichtungsliste zu geraten.

          Der Gesetzgeber hat sich offenkundig zum Ziel gemacht, den Geschlechterfrieden zu zertrümmern und die Bedürfnisse ausschließlich nur eines Geschlechtes auf Kosten des anderen Geschlechtes zu verfolgen, um Unfrieden zu stiften. Man muss daher schon ziemlich dumm sein, sich über Ehe/Kinder auch noch in eine Situation zu begeben, wo der Staat sich einmischend auf deine Kosten zu Gunsten der anderen Seite entscheiden kann.

          Wenn der Gesetzgeber feste Beziehungen zu einer Frau lieber zu einer existenzvernnichtenden willkürlichen leistungs- und nutzlosen Tretmine ausgestalten möchte, dann ist er schlicht selber schuld, das Männer sich zunehmend fragen, ob das gigantische Risiko die marginalen Vorteile überhaupt noch wert sind und sich gegen die Produktion von neuen Rentenbeitragszahlern entscheiden.

          Die Politik will die Spaltung der Gesellschaft, also bekommt die Politik sie auch!

          >>> Na gut, dann stell Dir mal vor, …
          >>> … Es gibt keine nachfolgende Generation mehr, die seinen
          >>> Ruhestand finanzieren könnte.
          >>> Meinst Du, das würde funktionieren?
          >>> Nicht die anderen finanzieren derzeit MEINE
          >>> Lebensentscheidung, sondern ich finanziere IHRE!

          Ja, das funktioniert mit einem anderen Rentensystem.

          Und bei einer Weltbevölkerung von ca. 7,5 Mrd Menschen, die zunehmend weiter ansteigt und keine Umkehr erwarten lässt, zu glauben, dass es keine künftigen Generationen mehr geben könnte, ist auch nicht die lebensnächste Betrachtung der Zukunft.

          Und auch beim jetzigen Rentensystem finanzieren Sie im Übrigen nicht die Rentner von morgen, sondern allenfalls Ihre Kinder, die über Steuern (Kindergeld, Steuerleichterungen, Kindergeld, Schulen, Universitäten, …) von der Allgemeinheit mitfinanziert werden.

          Sie finanzieren allenfalls nur Ihre Kinder und somit ihre ganz persönlichen eigenen Lebensentscheidungen, für die sie und ihre Frau auch ganz alleine verantwortlich sind. Im Gegenteil sorgen Sie vermutlich auch noch dafür, dass einer von Ihnen beruflich kürzer tritt und kein voller Beitragszahler in die Solidarsysteme mehr ist, der möglicherweise auch noch von der Allgemeinheit (und somit auch von mir) quer mitfinanziert werden muss.

          Sie verursachen somit eher Kosten für die Allgemeinheit und geringere Einzahlungen und finanzieren im Wesentlichen nur ihre eigenen lediglich Ihre eigenen Lebensentscheidungen, so wie der Porschefahrer auch seine Lebensentscheidungen zu finanzieren hat.

          >>> Ein Porsche erfüllt KEINE gesamtgesellschaftliche Funktion.

          Alleine die Umsatzsteuer für die Gesellschaft dürfte mehrere Jahre Einzahlungen eines Arbeitsnehmers in die Gemeinschaftssysteme entsprechen. Und von dem restlichen Kaufpreis kann Porsche zudem z.B. die Löhne seiner Angestellten bezahlen, die ihrerseits dann damit in die Lage versetzt werden, Beiträge in das Solidarsystem leisten zu können.

          Der Kauf eines Porsches erfüllt daher sehr wohl eine gesamtgesellschaftliche Funktion und trotzdem bleibt der Kauf eines Porsche eine eigenverantwortliche Lebensentscheidung, deren Folgen im Wesentlichen derjenige zu tragen hat, der sich für den Kauf entschieden hat.

          >>> gehst Du davon aus, dass ein Elternteil
          >>> beruflich kürzer tritt, was nicht zwingend ist.

          Nee, es ist nicht zwingend, aber auch nicht unwahrscheinlich.

          Es gab in Deutschland im Jahr 2015 angeblich ca. 2.739.000 Alleinerziehende, wovon angeblich über 40% von Hartz 4 leben und somit zumindest vorübergehend nicht nur Totalausfälle für die Gemeinschaftssysteme sind, sondern die Solidarsysteme auch noch stark belasten.

          Und auch in den funktionierenden Beziehungen sind 2 volle Beitragszahler, von denen beruflich keiner zumindest vorübergehend aussetzt, nicht der Standardfall. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass angeblich ca. 80% der Lohnsteuern von Männern erbracht werden, weil die Teilzeitbeschäftigten kaum über die Freibeträge hinaus hinzuverdienen. Es scheint somit weiterhin nicht unüblich zu sein, dass ein Elternteil beruflich kürzer tritt und seine Beitragszahlungen in die Solidarsysteme verschwindend gering sind bzw. mehr aus den Solidarsystemen entnehmen, als sie einzahlen.

          >>> unterstellst Du, dass sich dieses „Kürzertreten“
          >>> nicht auf die spätere Rentenanwartschaft auswirkt.

          Selbstverständlich wirkt sich das auf die Rentenanwartschaften aus, weil man ja auch nichts bzw. weniger selber in die Systeme einzahlt.

          Wer sich lieber um etwas anderes als einer vollen Erwerbstätigkeit kümmern und lieber seinen privaten Lebenswünschen nachgehen möchte, der muss dann halt auch die Folgen seiner alleinigen Lebensentscheidungen tragen.

          Da Frauen zudem eine deutlich längere Lebenserwartung haben, sind diese ohnehin nicht selten das Minusgeschäft in der Mischkalkulation sind, die mehr aus den Solidarsystemen entnehmen als sie selber eingezahlt haben und somit von allen anderen (auch den Singels) quersubventioniert werden müssen, wäre es auch kaum zu rechtfertigen, weshalb andere diesen Leute ihre privaten Lebensentscheidungen noch stärker quersubventionieren sollen.

          >>> Kurz: zwei Singles erhalten später zwei Renten.

          was auch richtig ist, weil beide voll in die Systeme eingezahlt haben und damit pro Kopf mehr in die Systeme als Teilzeitarbeiter oder Garnichterwerbstätige eingezahlt haben. Wieso sollten diejenigen, die lieber private Lebensziele verfolgen und keine eigenen Einzahlungen leisten von der Allgemeinheit ihre Wünsche bezahlt bekommen?

          >>> Ich habe einige Jahre in der Behörde gearbeitet
          >>> und war dort für die Einführung der „Regensteuer“
          >>> zuständig, also der Änderung der Abwassersatzung.
          >>> Auch da kamen wütende Bürger zu mir, die
          >>> argumentierten, dass sie die Abwassersatzung
          >>> nicht einsehen würden.

          Da hat man es aber auch nicht volksverarschend „Vertrag“ genannt und diejenigen, die ohnehin schon einen höheren pro Kopf-Anteil in die Systeme einzahlen, mittels Milchmädchenrechnungen einzubläuen versucht, dass diese die alleinigen privaten Lebensentscheidungen anderer Bürger noch stärker mitzubezahlen haben, damit diese die Folgen ihrer eigenen Lebensentscheidungen fremdfinanziert bekommen.

          >>> Es bleibt jedem selbst überlassen, sich einen
          >>> anderen Verein zu suchen.
          >>> Das Gleiche gilt für Dich. Du lebst in
          >>> Deutschland, einem Staat, der seine Renten
          >>> über ein Umlagesystem finanziert. …
          >>> … Zieh am besten in die USA.

          Keine Sorge! Zum einen leben wir (hoffentlich noch) in einer Demokratie, in der man vor Gesetzesänderungen auch noch seine Meinungen verteten darf und auch Gegenansichten zu Milchmädchenrechnungen vertreten darf.

          Aber Ihnen steht es selbstverständlich frei, alles widerspruchslos zu schlucken, was der Gesetzgeber beschließt.

          Und, wenn die Regelungen kommen sollten, dass Frauen künftig quasi für das Ausleben ihrer privaten Lebensentscheidungen noch stärker fremdfinanziert und quer subventioniert werden und von jeder Eigenverantwortung gänzlich befreit werden, weil man ihre bloße Existenz schon als tolle Lebensleistung für die Allgemeinheit würdigen möchte, werden auch immer mehr Leistungsträger diesen Staat verlassen, so wie Sie sich das wünschen. Denn diese finanzieren die Kinder anderer bereits jetzt mit und irgendwann wird halt eine Grenze erreicht sein, wo der Sozialismus die Leistungsträger vergraueln wird.

          Denn für Ihre Frau sind und Kinder sind allenfalls Sie mit verantwortlich.

          Die Allgemeinheit über Solidarsysteme hingegen nur, wenn Ihre Frau unverschuldet in eine Notlage gerät, aber nicht, wenn diese aufgrund der Verfolgung von bloßen Eigeninteressen und der eigenverantwortlichen Verringerung von eigenen Erwerbseinkünften keiner vollen Erwerbstätigkeit mehr nachgeht und geringere Einzahlungen in die Solidarsysteme vornimmt.

          Denn es gehört nun einmal zum Grundprinzip eines jeden funktionierenden Solidarsystems, dass der Bogen nicht überspannt wird und trotzdem jeder eine Eigenverantwortung trägt, so dass Anspruch auf Leistungen der Allgemeinheit nur demjenigen zusteht, der der unverschuldet in eine Notsituation geraten ist. Und die Verfolgung privater Lebenswünsche ist eine eigenverantwortliche Entscheidung und keine unverschuldete Notsituation.

          Entgegen Ihrer Wunschvorstellung ist es im Übrigen auch nicht Voraussetzung für das Erarbeiten der Rentenanwartschaft, dass man künftige Beitragszahler im Rahmen seines Privatvergnügens zu produzieren hat, sondern dass man möglichst viele eigene Einzahlungen in die entsprechenden Solidarsysteme vornimmt. Wenn ein Partner somit aufgrund privater Lebensentscheidungen beruflich kürzer tritt und keine bzw. erheblich geringere eigene Einzahlungen in die Solidarsysteme vornimmt, dann erfüllt er die vom Gesetzgeber geschaffenen und gerecht empfundenen Voraussetzungen halt ganz eigenverantwortlich nicht mehr.

          Von daher kann ich Ihren Rat zum Auswandern gerne zurück geben, wenn Sie es für ungerecht halten, dass die Solidargemeinschaft nicht ihre eigenverantwortlichen Lebensverwirklichungen vollständig mit bezahlt und Sie die Folgen Ihrer eigenen Lebensentscheidungen im Wesentlichen selber zu tragen haben.

          Im Gegenteil. Wenn man Frauen noch stärker pampern und für die Verfolgung ihrer privaten Lebensträume bezahlen möchte, wird man Frauen noch stärker in eine Lage versetzen, in der sie ihre Partner aussortieren und über die Belastung der Solidarsysteme Kinderbekommen als ihren Beruf ansehen und erst recht keine eigenen Einzahlungen in die Solidarsysteme mehr vornehmen werden. Denn warum sollten Frauen dann noch anderweitig arbeiten gehen und sich um funktionierende Partnerschaften kümmern, wenn sie ihre privaten Lebensentscheidungen doch auf Kosten der Allgemeinheit finanziert bekommt und von allen Seiten eingehämmert bekommt, dass sie damit eine tolle Leistung für die Allgemeinheit erbringen würde, obwohl sie in Wahrheit für die Solidarsysteme eine finanzielle Katastrophe darstellt, die als Alleinerziehende auch noch überproportional viele neue Leistungsbezieher und Problemfälle (z.B. Gewalttäter, Drogensüchtige) für die Gesellschaft produziert.

          Wenn man das System daher so richtig zum implodieren und scheitern bringen möchte, dann ist die Finanzierung der Kinder auf Kosten der Allgemeinheit eine ziemlich zielsichere Strategie.

        • Hat Dich Deine Alte gerade auf die Straße gesetzt, oder warum bist Du so inne Brass?
          Du schäumst ja so vor Wut, dass ich unter meinen Bildschirm ein Kleenex legen muss😉

          Zum Rentensystem hab ich alles geschrieben, da gibt’s nix zu ergänzen.

          „Und bei einer Weltbevölkerung von ca. 7,5 Mrd Menschen, die zunehmend weiter ansteigt und keine Umkehr erwarten lässt, zu glauben, dass es keine künftigen Generationen mehr geben könnte, ist auch nicht die lebensnächste Betrachtung der Zukunft.“

          Wäre ne Option, aber die ist ja auch nicht gewollt.

          „Und auch beim jetzigen Rentensystem finanzieren Sie im Übrigen nicht die Rentner von morgen, …“

          Nein, die von heute. Das nennt man Solidarpakt. Und der funzt eben nicht mehr.

          „Aber Ihnen steht es selbstverständlich frei, alles widerspruchslos zu schlucken, was der Gesetzgeber beschließt.“

          Ich wäre nicht im Väteraufbruch, wäre das meine Maxime.

          „… dass Frauen künftig quasi für das Ausleben ihrer privaten Lebensentscheidungen noch stärker fremdfinanziert und quer subventioniert werden und von jeder Eigenverantwortung gänzlich befreit werden, weil man ihre bloße Existenz schon als tolle Lebensleistung für die Allgemeinheit würdigen möchte, werden auch immer mehr Leistungsträger diesen Staat verlassen, so wie Sie sich das wünschen.“

          Donnerwetter, jetzt werd ich noch über meine geheimen Wünsche aufgeklärt🙂

          „Von daher kann ich Ihren Rat zum Auswandern gerne zurück geben, wenn Sie es für ungerecht halten, dass die Solidargemeinschaft nicht ihre eigenverantwortlichen Lebensverwirklichungen vollständig mit bezahlt und Sie die Folgen Ihrer eigenen Lebensentscheidungen im Wesentlichen selber zu tragen haben.“

          Es war kein Rat, sondern eine Option, wenn einem die Regeln eines Vereins, einer Kommune, eines Staates nicht gefallen.

          Übrigens, im Sinne der CDU/FDP-Definition bin ich mit Sicherheit von meinem Einkommen her ein „Leistungsträger“. Ich kann also noch eher die prinzipiellen Ungerechtigkeiten des Solidarsystems wegpuffern, als die Mehrzahl der jungen Familien.
          Aber ich kann mich trotzdem darüber aufregen, denn auch meine Kinder werden in den nächsten Jahren aufgefordert, die Renten ihrer Eltern UND die Renten ihrer kinderlosen Nachbarn zu erwirtschaften.

          „Wenn man das System daher so richtig zum implodieren und scheitern bringen möchte, dann ist die Finanzierung der Kinder auf Kosten der Allgemeinheit eine ziemlich zielsichere Strategie.“

          Wie schon geschrieben, hat dieses System fast 100 Jahre funktioniert (sehen wir mal von Kriegen und Wirtschaftskrisen ab). Nur heute traut sich kein Politiker mehr, offen das Scheitern des Solidarpakts einzugestehen.

          Das Prinzip wurde schon unter Konrad Adenauer infrage gestellt, weil die Geburtenraten nicht erst seit der Jahrtausendwende sinken. Schon in den 50er Jahren näherte sich der Wert gefährlich der Reproduktionsgrenze von 2,1 an, stieg dann nochmal in den Baby-Boomer-Jahren der 60er und geht seitdem immer weiter zurück.

          Adenauer wischte die Bedenken der Demoskopen aber mit den Worten „Kinder kriegen die Leute immer!“ vom Tisch.
          Und alle Politiker nach ihm („Wenn eines gewiss ist, dann sind die Renten sicher!“ Nobbi Blüm, 199x) blieben bei dieser Lebenslüge.

        • Ach, noch ein kleiner Tipp,
          in Frankreich wird die Aufzucht von Kindern sehr wohl seit über 80 Jahren als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aufgefasst.
          Eltern werden für jedes Kind enorm steuerlich entlastet, also durchaus querfinanziert.
          Irgendwann wird unser System sich dem annähern MÜSSEN, weil immer mehr Familien die Abgabenlast für Renten nicht mehr aus normalen Einkünften wuppen können.

          Und unser Nachbar macht nicht den Eindruck, als würde er deshalb zusammenbrechen.

        • Ob Frankreich wirklich das positive Vorbild ist?

          Die Scheidungsraten sind in Frankreich angeblich noch höher als in Deutschland.

          http://www.huffingtonpost.de/2014/05/26/weltkarte-scheidungsraten-laender_n_5391614.html
          https://neuinfrankreich.wordpress.com/tag/scheidungsrate/

          Frankreich hat zudem angeblich eine recht hohe Arbeitslosenquote von ca. 10%. Es werden somit neue Beitragsempfänger produziert, die die Sozialsicherungssysteme belasten.

          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160142/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-eu-laendern/

          Und der Frust in Frankreich gegen die Politik ist ebenfalls auch nicht unerheblich. So hat der fanzösische Präsident eine kaum erreichbare Ablehnungsquote von angeblich 70% der Befragten und 26%, die ihm gleichgültig gegenüberstehen. Im Umkehrschluss somit maximal 4% Unterstützer.

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-francois-hollande-ist-unbeliebt-wie-nie-a-1118168.html

          Und Le Pen bzw. die Front National hat landesweit ca. 27% bekommen.

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-atmet-nach-regionalwahl-auf-fuer-den-moment-a-1067621.html

          In Frankreich scheint man Frauen zudem ziemlich schnell wieder in den Beruf zurück zu „zwingen“, so dass viele ihren Beruf nach dem zehnwöchigen Mutterschutz wieder aufnehmen (müssen). Denn der staatliche Zuschuss beträgt dort angeblich höchstens € 576,00 Euro (und nicht wie in Deutschland bis zu € 1.800,00). Wirkliche Vorteile aufgrund von Kindern haben dort zudem wohl auch nur diejenigen, die aufgrund von eigenen Einkünften auch Steuervorteile nutzen können. Und die Steuervorteile scheinen auf den ersten Blick auch nicht höher als in Deutschland zu sein.

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article148651658/Was-deutsche-Frauen-von-Franzoesinnen-lernen-koennen.html

          Kindergeld gibt es zudem angeblich auch nur ab dem zweiten kind und ist auch geringer als das deutsche Kindergeld (= 0€ für das erste Kind, € 117, 71 für das zweite Kind und € 150,82 für jedes weitere Kind). Ansonsten sollen die Beihilfen für Familien einkommensabhängig sein, also nicht für jedes Kind bzw. Kinder von Besserverdienenden gezahlt werden.

          http://www.europa-mobil.de/soziale-sicherheit-steuern/kindergeld-erziehungsgeld/Familienleistungen-Frankreich/
          http://www.cleiss.fr/docs/regimes/regime_france/al_4.html

          Für mich klingt das alles somit nicht danach, als würde Frankreich Kinder stärker als Deutschland fördern oder die Kinderlosen stärker als in Deutschland belasten.

          Von daher können wir uns gerne dem offenbar geringeren Leistungsniveau in Frankreich annähern und die Eigenverantwortung der Bürger für ihre eigenen Lebensentscheidungen stärken.

          Im Wesentlichen scheinen – wenn ich das richtig verstehe – Menschen mit Kindern in Frankreich nur vom „Familiensplitting“ (ohne wie in Deutschland verheiratet sein zu müssen) zu profitieren, was jedoch recht ähnlich wie das Ehegattensplitting in Deutschland ist (= Gesamteinkommen beider Partner = Steuerklasse des halben Gesamteinkommens und bessere Ausnutzung beider Freibeträge).

          Auf die Schnelle kann ich jedenfalls nicht finden, inwiefern die französischen Durchschnittsfamilien stärker als in Deutschland quer finanziert werden würden bzw. Kinderlose stärker zur Querfinanzierung in Anspruch genommen werden.

          Aber vielleicht habe ich auf die Schnelle auch nur nicht die richtigen Internetseiten gefunden.

          Wo ich Ihnen aber recht geben würde, dass steuerliche Vorteile bzw. das Ehegattensplitting für Kinderlose quatsch ist und derartige Vorteile ausschließlich nur an Kinder geknüpft werden sollten, die aufgrund einer Arbeitsteilung quasi „ein“ Familieneinkommen erwirtschaften. Wieso man kinderlose Eheleute fördern sollte, die mangels Kindern keine Arbeitsteilung vornehmen brauchen und daher auch keine Hilfen benötigen, erschließt sich mir in der Tat auch nicht einmal ansatzweise.

          Im Kern muss es trotz einzelner Förder-, Lenkungs- bzw. Unterstützungsmaßnahmen trotzdem immer dabei bleiben, dass in einer grundsätzlich freien Gesellschaft auch jeder grundsätzlich die Eigenverantwortung bzw. Folgen für seine eigenen Lebensentscheidungen selber zu tragen hat und nur Hilfen von der Allgemeinheit in einem unverschuldeten Notfall beanspruchen kann.

          >>> Aber ich kann mich trotzdem darüber aufregen,
          >>> denn auch meine Kinder werden in den nächsten
          >>> Jahren aufgefordert, die Renten ihrer Eltern
          >>> UND die Renten ihrer kinderlosen Nachbarn zu
          >>> erwirtschaften.

          Und weder die Eltern noch die Kinder werden (im Durchschnitt pro Kopf) mehr in die Solidarsysteme einzahlen als die Kinderlosen, egal wie sehr man sich darüber auch aufregen möchte oder es schönzurechnen versucht.

          Und wer die Mehrkosten seiner eigenverantwortlichen eigenen Lebensentscheidungen nicht tragen möchte, der soll sich halt gegen seine Lebenswünsche entscheiden. Wer die Kosten für einen Hund nicht tragen möchte, muss sich halt gegen einen Hund entscheiden und nicht hinterher erklären, er würde ja schließlich nur für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Futtermittelindustrie einer gesamtgesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen, weshalb die Allgemeinheit ihm die Nachteile eines Hundes gefälligst auszugleichen hätte.

          Aber Sie können Ihren Kindern gerne erklären, dass Sie eigentlich nie Kinder haben wollten und die Kidner von Ihnen nur in die Welt gesetzt wurden, weil Ihnen dieses aufgrund des Rentensystems als lästige Bürgerpflicht notwendig erschien und sie es jetzt ungerecht finden, dass andere die Folgen Ihrer eigenen als nachteilig empfundenen Lebensentscheidungen nicht vollständig ausgleichen, da sie an einem Zusammenleben mit Kindern einfach keine ausreichenden Vorteile oder Lebensglück erkennen können.

      • Matzes Antwort find ich schon ganz treffend. (und außerdem habe ich gerade nicht die Lust am Wochenende mich auf eine unfruchtbare Streiterei einzlassen)

    • Alle Achtung für deine Mühe!!!!

    • @yx – werden Kommentare auf deinem Blog moderiert?

      • @Hugor: Der erste Kommentar muss von mir manuell freigeschaltet werden, danach folgende werden nicht moderiert sondern sofort veröffentlicht.

        • Ah okay. Mein Kommentar war nach dem Absenden nicht aufgetaucht, ohne Hinweis „muss noch freigeschaltet werden“ o.ä., deswegen war ich mir nicht sicher, ob er vielleicht einfach verlorengegangen war.

        • Dein Kommentar ist im SPAM-Ordner gelandet. Warum, weiß ich auch nicht.

  10. Kanada verwandelt sich in eine Art DDR.

    Janice Fiamengo wird vor ein SocJus Feme Tribunal gezerrt.

    • Manche Leute haben Fantasien. Total bekloppt.

    • Doctor Doctor what is wrong with me
      This supermarket life is getting long
      What is the heart life of a colour TV
      What is the shelf life of a teenage queen
      Ooh western woman
      Ooh western girl

      • They ran down every lead
        They repeated every test
        They checked out all the data in their lists
        And then the alien anthropologists
        Admitted they were still perplexed
        But on eliminating every other reason
        For our sad demise
        They logged the only explanation left
        This species has amused itself to death
        No tears to cry
        No feelings left
        This species has amused itself to death
        Amused itself to death

    • Ich weiß dass Du Putin magst. Wann wanderst Du dorthin aus?

        • Sargon.

        • Du glaubst doch nicht, dass das Versagerland Russland eine Chance gegen die USA oder die Nato hätte?

        • „Du glaubst doch nicht, dass das Versagerland Russland eine Chance gegen die USA oder die Nato hätte?“

          Konventionell: Nein. Nuklear: Ja.

        • Aber das ist sowieso absurd, weil es keinen Krieg mit Russland geben wird.

        • Keinen offenen Krieg.

        • Der Westen hat nur noch ein Häufchen an tatsächlich wehrfähigen Männern.

          Der Rest hintertreibt und kriecht jeder Macht in den Arsch. Auch wenn’s Tote regnet.

          Putin weiß das.

        • Dass Clinton Krieg mit Russland wollte halte ich für den mutmasslich grössten Blödsinn, den Sargon je geäussert hat…. na ja.

        • http://postcollapse.blogspot.de/2016/10/appeasement.html
          „Russland hat seine Diplomaten aus den USA abgezogen und schickt seinen Flugzeugträger Admiral Kuznetsov, Baujahr 1985, durch das Nordmeer um dort Präsenz zu zeigen. Zuvor gab es wieder in geringeren Abständen die notorischen Luftraumverletzungen durch russische Militärflugzeuge. Währenddessen wird der Wahlkampf in den US begleitet von Stimmen die davor warnen, Hillary Clinton als Präsident würde einen dritten Weltkrieg auslösen.
          Dass Russland sich aggressiv Verhält ist hier nicht das Problem, das der Westen vom linken bis zum rechten Rand in ein lieber rot als tot Reaktion verfällt ist das Problem. „

        • @Alex

          Andere Stimmen, die sich nun ähnlich äußern.

          Dr. Jill Stein (Grün-libertäre Präsidentschaftskandidatin), Jacob Augstein, …
          und mehr.

          Sargon gibt Beispiele aus den Podestamails.

          Glaub nicht, dass die alle vom Hafer gestochen sind.

        • @PP
          Augstein warnt vor Clinton wegen Krieg mit Russland? Im Ernst? Aber das würde mich auch nicht mehr wirklich wundern…

          Die Obama-Regierung, also sicher mit Clinton im Boot, hat Syrien sich selbst überlassen und nichts dagegen gehabt, dass „die Russen kommen“, wenn man mal von notdürftiger Feigenblatt-Rhetorik absieht, die Sargon so überaus übersteigert interpretiert (das mit den „no fly zones“). Wenn die Krieg mit Russland wollen, warum haben sie denn das zugelassen? Macht keinen rechten Sinn.

        • @Alex

          Doch es ergibt Sinn. Leider.

          (Sargon bringt neben den Eindeutigen Podestamails auch die Generäle btw. … die sagen es auch)

        • @Adrian:

          »Du glaubst doch nicht, dass das Versagerland Russland eine Chance gegen die USA oder die Nato hätte?«

          Du vergisst, dass in der russischen Armee ein Menschenleben nicht viel wert ist. Einen konventionellen Krieg gegen den Westen gewinnt Russland durch seine ungeich höhere politische und gesellschaftliche Bereitschaft, Verluste hinzunehmen.

          Und die ist enorm hoch, wenn es nicht gegen ein paar Tschetschenen oder Afghanen geht, sondern gegen einen Westen, von dem man (d.h. eine Mehrheit des Volkes) sich (mal wieder) verraten fühlt.

          Und auch die russische Militärtechnologie würde ich lieber nicht unterschätzen. Wenn die NATO einen Krieg gegen Russland gewinnen will, muss sie im Westen Militärdiktaturen errichten und das eigene Volk mit vorgehaltener Waffe in die Schützengräben zwingen. Sonst fliegt ihnen nach den ersten Verlustlisten das politische System um die Ohren.

        • @djad
          „Und auch die russische Militärtechnologie würde ich lieber nicht unterschätzen.“

          Und die der Bundeswehr nicht überschätzen, die scheint eher ein Schrotthaufen zu sein. Wir wären im Handstreich besetzt. Und was die Nato betrifft…. da fehlte ja nicht zuletzt Deutschland die rechte Begeisterung.

        • @JC Denton:

          Wo hast Du denn diese Seite ausgegraben?

          »Mehr Kriegstreiberei, bitte
          Ein Kriegstreiber wie das Regime in Russland kann nicht beschwichtigt werden und wird sich unter den Nagel reißen was man es sich unter den Nagel reißen lässt. Während des „kalten Krieges“ hat der Westen immer wieder davor zurückgeschreckt maximale Gewalt gegen den sowjetischen Block einzusetzen …«

          »War is God
          Die heutige Millenia Generation ist weniger linksgerichtet als ihre Vorgänger und ein Krieg wäre eine wichtige Prüfung um sie vor die Frage der eigenen Existenz zu stellen. (…) Krieg ist nicht das schlechteste Mittel für Nationen um ihren Lebenswillen wieder zu finden. Und ganz ehrlich, was habt ihr ganzen kinderlosen Versager schon zu verlieren? Euer Eigentum? Eure scheiss „ich-ich-ich“ Attitüde die uns überhaupt erst alle in die Situation gebracht hat? Damit ihr weiter auf eurem alten Arsch sitzen und zusehen könnt wie das Land fast noch schneller verfault als ihr? Lasst die Raketen fliegen. Tabula rasa.«

          Das muss einer von denen sein, denen der Krieg »bekommt wie eine Badekur«. Die neuen Hindenburg-Jugend, sozusagen.

        • @Alex:

          »Und die der Bundeswehr nicht überschätzen, die scheint eher ein Schrotthaufen zu sein.«

          Deswegen will Merkel ja jetzt eine Menge Geld ins Militär pumpen.

          Russland hat schon etwas früher damit angefangen, aber denen sind auch zwanzig Jahre lang die Hubschrauber mangels Ersatzteilen vom Himmel gefallen.

        • @ djadmoros

          „Wo hast Du denn diese Seite ausgegraben?“

          Ja, der Typ geht ganz schön ab, was?🙂 Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Seite gestoßen bin; sie ist auf jeden Fall sehr interessant, wenn man mal einen Blick hinter die Fassade der zivilisierten Welt wagen möchte.

        • @djadmoros
          „Deswegen will Merkel ja jetzt eine Menge Geld ins Militär pumpen.“

          Interessant, hatte ich gar nicht beachtet. Zeigt aber nur, wie Merkel auf bewährte Art auf die lange Bank schiebt und die „Verenbarung“ mit der Nato unterläuft. Die jetztige Steigerung ist lachhaft und selbst 2 % BIP sind völlig unzureichend, den Schrotthaufen wieder flott zu machen. Und diese Quote ist anscheinend für den St-Nimmerleinstag anvisiert.

  11. Für die ganz Ungeduldigen – ein Ausblick auf Hillary Clintons zukünftige Außenpolitik:

    https://www.cnas.org/publications/reports/extending-american-power-strategies-to-expand-u-s-engagement-in-a-competitive-world-order

    http://natyliesbaldwin.com/2016/06/extending-american-power-a-sneak-peek-at-what-a-clinton-foreign-policy-may-look-like/

    http://www.globalresearch.ca/hillary-clintons-project-for-a-new-american-century/5530276

    • Mon Dieu. Amerika als Hegemon und Interventionist. Ist ja mal was total Neues. Gab es noch nie 😀

  12. Und hier die übliche Gender segregierte Geschichte bei solchen „Dingen“ …

    Und hat mit nix.

    • Die armen Frauen! Wir müssen sie in ihrer Trauer unterstüzen!

  13. Stellt euch mal die Geschlechter andersrum vor…

    • Du meinst 3 Erwachsene Männer ärgern ein kleines Mädchen?

      • und lachen sich tot, weil sie das doof findet

  14. Habe heute einen vermeintlich feministischen Artikel auf Telepolis auseinandergenommen:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/10/frauen-vorschriften-machen-feministisch.html

    • @Miria:

      Gute Kritik, und wichtig, dass das auch von Frauen auseinandergenommen wird, die sich selbst als Feministinnen verstehen! Mahlknechts Artikel ist einer von den richtig unterirdischen Rülpsern, die von Zeit zu Zeit bei Telepolis erscheinen, in derselben Liga wie manches von Birgit Gärtner und Peter Nowak.

    • Kleiner Tipp Miria: Wenn Du der Selma Malknecht maximal schaden willst, dann wäre es super, wenn Du ihren Namen auch noch jeweils in den Titel nimmst: Also z.B.: „Selma Mahlknecht: Frauen Vorschriften machen – feministisch?“ Wenn dann die Leute nach Selma Mahlknecht googlen, kommt dann hoffentlich auch diese Kritik schnell zum Vorschein.🙂

  15. Donald Trump in Gettysburg,PA

    Policy Speech – First 100 Days

  16. No one will hurt me again
    No one will cause me to lie
    No one will control me by pain
    No one will cause me to cry
    I was looking for love
    In wandering eyes
    …….

    No one will ever manipulate
    Make me promise to do or die
    No one can make me hesitate
    What can I lose if they try
    I was looking for love
    Like the very first time
    ………..

    • Its all about the he says she says bullshit
      I think you better quit talkin that shit
      ……
      My suggestion is to keep your distance cuz right now im dangerous
      We’ve all felt like shit
      And been treated like shit
      All those motherfuckers that want to step up
      I hope you know I pack a chain saw
      I’ll skin your ass raw
      a motherfuckin chainsaw

      • Alles okay?

        • Ausserdem:

        • und

          I don’t need no arms around me
          I don’t need no drugs to calm me
          I have seen the writing on the wall

          Don’t think I need anything at all
          No don’t think I’ll need anything at all

          MGTOW

        • Hm.
          Ich lass das mal hier, falls du es brauchst

          Telefonseelsorge
          0800 – 1110111

        • Telefonseelsorge

          Hättest Du wohl gern?!🙂

        • Naja du wirkst ein bisschen neben der Spur, von daher dachte ich, es wäre vielleicht hilfreich.

          Hast du jemanden mit dem du reden kannst?

        • @Marenleinchen

          Wären alle Menschen so eindimensional im Denken wie Du, säßen wir immer noch auf den Bäumen. Kunst, Wissenschaft und Intelligenz entspringt Hirnen die denken, die reflektieren, hinterfragen, oft humorvoll, oft sarkastisch, aber auch nachdenklich und besorgt, aber niemals eindimensional und beschränkt.

          (keine Satire) Sorry, ich werde selten so direkt und beleidigend, aber die Wahrheit schmerzt manchmal und der weitaus grösste Teil des modernen Feminismus ist einfach nur dumm, beschränkt und bescheuert …. und auch noch stolz darauf ….. (keine Satire)

        • Also gut.

        • Naja du wirkst ein bisschen neben der Spur, von daher dachte ich, es wäre vielleicht hilfreich.

          Das ist die typisch weibliche Interpretation männlicher Gefühle. Wir haben gelernt unsere Triebe zu zügeln. Wir haben diese Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust. und können damit leben, uns ausdrücken.

          Es ist selbstverständlich ziemlich mühsam sich die Texte und Filme anzusehen und den Kontext zu verstehen. So weit wird man im NuFeminismus doch nicht gehen wollen?! Sich mit den Gefühlen der Männer auseinandersetzen? Sie verstehen lernen? Die inneren Aggressionen, die unendliche Liebe, den Drang sich auszudrücken, all das ist den Nufeministinnen unbekannt. Wo kommt das wohl her, was sich in unserer Wut, Trauer, Liebe, Verzweiflung, Tatendrang, Intelligenz, Kreativität usw…. ausdrückt? Alles bloß Patriarchat! Böse weiße Männer?! Als wären unsere schwarzen Brüder weniger talentiert, all diese genialen Künstler und Wissenschaftler …. auch nur Patriarchat, bloß ne andere Hautarbe?! Bullshit! Neid frisst Seele auf ! = NuFeminismus

        • Also gut.

          Ich weiß, deine Welt ist immun gegen Kritik. Alles Hatespeech. Was wirklich weh tut ist die Wahrheit und der Schmerz der NuFeministinnen ist allgegenwärtig, von der WHO über die UN zur EU mit Zwischenstopp bei Greenpeace und Amnesty, plakativ, ubiquitär in grellen Farben in sozialen- und QualitätsMedien und

          blas meine Lungen auf wie sie ihre Lügen
          Ihr sehts in den Augen – sie sind müde und abgeschlafft
          Hört es in ihren Texten – sie sind wütend und abgefuckt
          Gestern erst dem Ganzen beigetreten und schon abgedankt
          Flow-Revolution, Essah die Wasserwand
          Wie soll ich heute noch umkehr’n ich bin zu weit gegangen
          Durchquere die Stratosphäre, die Sterne sind zum Greifen nah
          und sie folgen meiner Stimme wie verzaubert, ergriffen von dem Licht meiner Aura
          (Cool Savas)

        • Danse avec moi🙂

          Jetzt muss noch Muttersheera ein paar Songs posten.😀

        • Balavoine – Aziza eine Jüdin, ein Lied gegen den „Front National“ die rechtsextreme Partei Frankreichs…… der Abspann zu Kanak-Attack???????

          « Ce qui me gêne dans SOS Racisme, c’est de chercher à faire croire aux gens qu’on peut mélanger les races sans qu’il y ait le moindre problème. Or, ce qui fait la beauté des races, c’est leur différence. Il y a un énorme fossé entre les races, mais il faut apprendre à le franchir. J’aime les Arabes, ce sont des gens fantastiques qui ont souvent bien plus de dignité que ceux qui en parlent de manière assez écœurante. »

          — Daniel Balavoine2
          Par cette chanson, Balavoine rend également hommage à sa femme Corinne, juive d’origine marocaine : « Je vis avec une femme qui est juive marocaine. Aussi lorsque j’entends certaines personnes dire qu’il faut foutre dehors les immigrés, j’ai peur qu’on me l’enlève2».

          IchIchIch, Ist das jetzt Satire oder was?

          Ich frag nur weil sich ja hier auch einige eindeutig rechtsextreme „Männerrechtler“ profilieren. Ich bin zwar stolz darauf ein weißer Affe zu sein, aber angesichts der Nebenrolle die ich im Multiversum spiele, ist das so relevant wie ein Mückenschiss auf der Windschutzscheibe der Marssonde.

        • Hmm Sorry falsches Gleichnis, schlechtes Karma,

        • „IchIchIch, Ist das jetzt Satire oder was?“

          Nö, ich mag einfach französischen 80er Pop. L’Aziza hab ich gerade gehört, und also im Musikstrang gepostet.

          „Ich frag nur weil sich ja hier auch einige eindeutig rechtsextreme „Männerrechtler“ profilieren.“

          Meinst Du, ich würde Dich für rechtsextrem halten oder hältst Du mich für rechtsextrem?

          Politische Debatten auf AE, das lasse ich lieber sein. In deutschsprachigen Foren und im deutschsprachigen Real Life gibt es einfach keine Gesprächskultur mehr. Da geht’s jedem nur noch darum, den Gegner zu denunzieren.😦

        • „Ce qui me gêne dans SOS Racisme, c’est de chercher à faire croire aux gens qu’on peut mélanger les races sans qu’il y ait le moindre problème. Or, ce qui fait la beauté des races, c’est leur différence.“

          Der Witz ist ja, für so ein Zitat würde in D-Land Balavoine, wenn er noch leben würde, ja schon Rassismus und Pegida-Nähe unterstellt.

          Das hört sich ja schon „identitär“/ „ethnopluralistisch“ an.

          Aber die meisten deutschen Twitter-Hipster, Feministinnen, Protestanten und Grünen kennen ja überhaupt keine maghrebinischen Migranten persönlich. Da wird sich unter Weißen daran aufgegeilt, wie weltoffen man ist.

          Sollen die mal den Mädels von ni putes ni soumises erzählen, wie fortschrittlich es für Frauen ist, Niqab zu tragen.

        • Hail to the Queen of rare delights!🙂

        • @IchIchIch

          Da ich das Lied noch nicht kannte war ich mir nicht sicher was Du damit sagen wolltest. Ich mochte eher ältere „Chansons“ und später dann Telephone und Jarre und ähnliches.

          Ich bin immer froh Musiktipps zu bekommen, weil es mir zu mühsam ist selbst zu suchen ….😉

        • Vas-y Joe. Was ich an Paradis mag ist wie sehr sie ihren Exmann verteidigt hat, den ich sehr verehre, vor allem Dead Man und Fear and Loathing

        • Noch ein Schlaflied:

      • tell me why you’re fucking up my whole life

        • Yeph, dir schein’t ziemlich gut zu gehen heute.🙂

          Gibt’s einen Grund wieso du auf AE oft Songlyrics vollkommen aus dem Zusammenhang zu einem bestimmten Thema postest?

        • Im Gesamtkontext hängt das alles zusammen, Vergnügungssucht, Überflutung mit Wohlstand, Überbehütung, Dekadenz, Zusammenbruch der Zivilisation ….. und das halte ich nicht für eine Übertreibung.

          Und wer ist wohl Schuld daran? Wer kann nicht genug des Wohlstands und Status bekommen?

        • Kurz zur Erklärung: Social Justice Warriors sind das Resultat einer egozentrischen egoistischen antiautoritär überfütterten wohlstandsüberfluteten und überforderten, krankhaft narzistischen „Jugend“ die nur eine Wahrheit, ein Prinzip kennt: ICH

          Und wir sind überrascht, dass einige Menschen dieses Lebenskonzept dekadent finden, unsere Perversion des grenzenlosen Wohlstandsüberflusses und unsere Vergnügungssucht ablehnen?

          Die Überspitzung dieser kafkaesken Lebensphilosophie ist die SocialJusticeWarriorBewegung der lobotomierten Bildungsakrobaten des westlichen Universitätsbetriebes.

          Was ist wohl die logische Folge eines dermaßen pervertierten Egosozialismus? Wieder so ein Ismus? Ich hoffe nicht ……….

        • Upps „bold“ sollte bei ICH aufhören. Sorry!

  17. lol

    WikiLeaks: Clinton Foundation Paid Women Less Than Men

    http://www.lifezette.com/polizette/wikileaks-clinton-foundation-paid-women-less-men/

    „Overall, the average salary for women and men was close. But men out-earned women. Men earned $68,164 compared to $64,118 for women, on average. The median salary also was higher for men, $55,200 compared with $50,000.

    The spreadsheet included 62 employees, 37 women and 25 men.“

    Die stellen wohl tatsächlich mehr Frauen ein …. damit sie weniger Lohn zahlen müssen, oder warum?😀

    Der Einwand, den die story macht, ist doppelt lustig….

    „It is difficult to determine if the foundation mistreated women, or if the pay gap is due to legitimate reasons. For instance, one high salary like Cooper’s can pull up the male average significantly given the relatively small number of workers. Experience levels and tenure with the foundation also vary.“

    …. weil festgestellt wird:

    „But Hillary Clinton and her allies often ignore such nuances when they talk about businesses and trot out a misleading statistic showing that women make 77 cents for every dollar earned by men.“

    • Das ist alte News.

      Nun nochmal bestätigt.

  18. Saying seeing her naval is problematic, can’t tell if the people complaining are feminists or the Taliban

    https://ageofshitlords.com/feminists-freak-out-over-iron-man-cover/

  19. wüst:

  20. Genial!😀

    Mit Blockflöten gegen den Verlust christlicher Werte

    „…. Mit Blick auf die AfD, die im Islam verfassungsfeindliche Werte sieht, räumte Merkel ein: „Ich weiß, dass es Sorgen vor dem Islam gibt.“ Es liege aber an den Bürgern, diesen Sorgen auch durch die Pflege christlicher Traditionen zu begegnen.

    „Wir sind die Partei mit dem C im Namen“, sagte die Kanzlerin. Wie viele sängen bei der CDU-Weihnachtsfeier eigentlich noch christliche Lieder, fragte sie. „Oder läuft da auch Tamtatata oder Schneeflöckchen, Weißröckchen?“ Unter dem Gelächter der Delegierten fügte Merkel hinzu: „Was bringen wir unseren Kindern und Enkeln bei?“

    Sie schlug vor, Liederzettel zu kopieren und jemanden aufzutreiben, der Blockflöte spielen kann. „Ich meine das ganz ehrlich. Sonst geht uns ein Stück Heimat verloren.““

    Die arme Angela Merkel muss über den Verlust ihrer Heimat DDR tiefstens traumatisiert sein könnte man meinen… Jedenfalls ist unübersehbar geworden, dass Merkel was an der Klatsche haben muss.

    Leider nicht mehr frei (sondern Abo nötig, man kann es vestehn), Broders Kommentar „Eine Freudsche Fehlleistung der Güteklasse A+“

    https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article158975524/Eine-Freudsche-Fehlleistung-der-Gueteklasse-A.html


    • 😀

    • Und jetzt beten wir alle zusammen, an diesem heiligen Sonntag!

    • „Da ist es wieder, das atavistische germanische Amalgam

      Von Mitte links bis links außen scheint eine Berliner Elite geradezu vernarrt in die Migranten, die auf dem Marsch ins gelobte Deutschland ihre mittelalterliche Kultur im Tornister tragen: Unterwerfung unter religiöse Regeln von Koran und Scharia, Männerherrschaft und Unterdrückung der Frau, völliges Unverständnis für Freiheit und Verpflichtung des Grundgesetzes – der westlichen Zivilisation. Ist das den Zuwanderern vorzuwerfen? Wohl kaum, entstammen sie doch der erfolglosesten Religionskultur der Geschichte: 1,57 Milliarden Muslime – und keine Demokratie, kein Rechtsstaat, keine moderne Gesellschaft.

      Diese Misere scheint es den Göring-Eckardts angetan zu haben. Denn fürs Experimentieren mit einem neuen Deutschland bedarf es des geeigneten Materials. Da kommen die muslimischen Migranten gerade recht: unverdorben von westlich-kapitalistischer Dekadenz, Jean-Jacques Rousseaus edle Wilde, nachdem es mit dem Proletariat leider nicht geklappt hat. Auch die regionale Herkunft der frisch importierten revolutionären Klasse ist ganz besonders attraktiv: aus den Armutsregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens. Hat der Westen an denen nicht manches wiedergutzumachen, was er einst kolonialistisch verdarb?

      Da ist es wieder, das atavistische germanische Amalgam: Schuld und Sühne – und Schwärmerei fürs endlich und endgültig gute Deutschland. Deutschland, wie eine abgehobene Berliner Elite von Publizisten und Politikern, Professoren und Pastoren es sich erträumt. Deutschland, wie es nicht ist. Deutschland, wie es deshalb schleunigst werden soll.“

      http://www.achgut.com/artikel/schon_wieder_ein_neues_deutschland_-_eine_endlosschleife

      „Die Religionsfreiheit ist das neue oberste Gebot, untergeordnet ist ihm die Gleichberechtigung der Frau, womit sich die neudeutschen Werte aufs Harmonischste anschmiegen an Koran und Scharia. Ja, wir schaffen das: das neue Deutschland.“

      Man wartet geradezu auf eine zeitgemässe Neuauflage der berüchtigten „Bekenntnisse eines Unpolitischen“ (Thomas Mann), auf eine Art Gesamtbekenntnis der Werte der „postmodernen“ bzw „progressiven“ Linken. Oder gibt es das schon? Manche Dinge werden ja erst im Nachherein bekannt…

    • Das war mal wieder einer dieser Momente wo ich dachte:
      ja, DAS ist meine Kanzlerin!
      Und das, obwohl ich sie nichtmal gewählt habe…

      • Allerdings finde ich es bescheiden, dass ich bislang (und ich hab extra nochmal gesucht gerad) keinen längeren Ausschnitt dieser Rede gefunden habe als:

        • Woher kommt eigentlich immer wieder diese Gegenüberstellung von Christentum und Islam, als ob wir noch in Zeiten der Türkenkriege leben würden? Auch Frau Merkel dürfte doch wissen, dass das Christentum im Leben der allermeisten Deutschen beu weitem nicht die Rolle spielt, die der Islam für die Muslime einnimmt. Sprich: Der Konflikt ist keiner von Chrsitentum und Islam, sondern einer von religiösem Extremismus gegen die aufgeklärt/säkularistische Gesellschaft.

          Wil man hier ablenken?

        • Der Pfarrerstochter und CDU-Vorsitzenden bedeutet ihr Glauben etwas. Und sie hat (erstens ihre Partei angesprochen und zweitens) völlig recht. Wir können kaum beklagen, dass die obskure „deutsche Identität“ zurückgedrängt würde durch Muslime, wenn wir selbst unsere (meist auf der christlichen Religion beruhenden) Traditionen nicht mehr angemessen pflegen. Klar werden wir dann „überrannt“ bzw. fühlen uns so. Aber das ist nicht deren Schuld.

  21. Sexismus überall und immer:

    „Nun redet Oscar-Preisträgerin Natalie Portman über Frauenfeindlichkeit in ihrer Branche und im US-Wahlkampf.“

    https://www.welt.de/vermischtes/article158974166/Alle-die-in-Hollywood-entscheiden-sind-Maenner.html

    „blah blah … Laber Rhababer ….“

    Es ist ja schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jeder!

    Das mit dem Hollywood-Sexismus wird auch hier gut veräppelt, wer´s noch nicht kennt!🙂

    UN Calls IS, Episode 3

    http://www.youtube.com/watch?v=Ne5lMxpS3wM

    • “ „Filmverleiher sind vor allem Männer. Produzenten und Banker sind vor allem Männer. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle, die in Hollywood Entscheidungen treffen und die Kultur definieren, Männer sind. Aber es hilft, das zu thematisieren.“ “

      => pure Frauenfeindlichkeit!!!!

      NATALIE Portman says hitting Chris Hemsworth was „one small slap for womankind.“

      „You hear all these stories about guys and it’s just good to get a nice on-screen slap like ‚you didn’t call me back.'“

      The intention may have been payback but, according to Hemsworth, the result was less so.

      http://www.news.com.au/entertainment/celebrity-life/natalie-portman-says-slapping-chris-hemsworths-thor-was-payback-for-womankind/story-e6frfmqi-1226744910324

      Einen unschuldigen Mann zu schlagen, weil ein anderer Mann etwas getan oder nicht getan hat ist völlig in Ordnung.

      Gewalt ist schließlich männlich und Frauen sind niemals gewaltätig, sie wehren sich nur!

      • Das ist aber auch empörend!

        Sie kennt m e h r e r e Frauen, die den Männern, die sie für gut genug befinden, nicht gut genug sind!

        Das muss man sich mal vorstellen.

        • Es ist einfach wirklich bemerkenswert, das sie denkt das für ein „you didn’t call me back.“ eine Ohrfeige angemessen ist. Ob sie das wohl genauso sieht, wenn ein Frau nicht zurückruft und der Mann ihr dann eine knallt. Ich vermute da beruft sie sich auf das „Mann schlägt Frauen nicht!“

        • Damit das angemessen sein könnte, müssten Männer ja Gefühle haben können.

          Da Männer keine Gefühle (zu haben) haben, gibt es keine Rechtfertigung, eine Frau zu schlagen.

  22. „Alexander said the case presented prosecution challenges because Robinson was both “a victim as a child and an offender as a young woman “in fairly short order.”

    [..]

    Saxby said Robinson’s behavior was compulsive and wrong. But he said the evidence showed that the defendant’s acquisition of child pornography was not for her own gratification but rather “it was more exploratory.”

    That’s how her public defender described the behavior too.

    “Ms. Robinson wasn’t looking at these images for sexual gratification. It was more that she identified with the victims in the case,” Torres said.

    This is a person who, according to detectives, actively searched for child porn and hid the images and videos using fingerprint encryption. She also traded the images and videos with other people for months.“

    https://toysoldier.wordpress.com/2016/10/22/first-alaska-woman-charged-with-possessing-child-pornography-gets-no-jail-time/

    Kennt jemand einen Fall in dem ein Mann, der nachweislich Kinderpornography vertrieben hat, keine Strafe erhielt?

    Es ist wie Feministinnen sagen: It is a society that just hates women!

    Der erste Kommentar:

    „I’m sure they never needed to prove that she was a victim of child abuse herself, either.

    it was probably the first thing she screamed at the cops when they arrested her.“

    Frauen müssen allzu oft nicht die Verantwortung für ihr Handeln tragen und kommen bei Verbrechen ungestraft davon, bei denen ein Mann sofort eingebuchtet wird… man muss sich nur den Bereich häusliche Gewalt ansehen: wie stark würde sich die Zahl der geschlagenen Männer reduzieren wenn Frauen davon ausgehen würden das sie auch gleich eine zurückgescheuert kriegen wenn sie einen Mann schlagen und das sie nicht, wenn der geschlagene Mann die Polizei ruft, einfach eine Gegenanschuldigung machen können, bei der man ihr glaubt weil Frauen ja nicht lügen, so dass der von ihnen angegriffe Mann und nicht sie, die Aggressorin, von der Polizei aus der Wohnung geschmissen wird

    … aber für unsere Politiker ist wichtiger das Mädchen keine pinken Spielsachen aufgedrängt kriegen.

  23. …neutrale, unabhängige Institution der Kommunikationsbranche zum Zweck der werblichen Selbstkontrolle…

    http://www.faire-werbung.ch/jubilaeum-mit-augenzwinkernder-werbekampagne/

  24. „Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge Beamten die Verschleierung des Gesichts verbieten.“

    Hört sich erstmal gut an.
    Wäre da nicht diese grässliche Aussparung der am häufigsten Gesichts-verschleierten Beamtengruppen (bei Polizei und Militär).

    http://www.fr-online.de/politik/islam-in-deutschland-regierung-plant-offenbar-verschleierungsverbot-fuer-beamte,1472596,34874736.html

    Noch hab ich aber Hoffnung…

    • Obwohl wenn ich ehrlich bin, bin ich ja nicht für ein völliges Verbot.
      Ich bin nur der Meinung, dass man jedem Beamten mit Sturmmaske o.ä. unterstellen können dürfen sollte, dass es seine(ihre) freie Entscheidung war sich so zu präsentieren und nicht etwa verbindlich vom Dienstherrn angeordnet wurde.

  25. „Das Leiden der anderen“
    http://www.zeit.de/2016/44/carolin-emcke-friedenspreis-des-deutschen-buchhandels/komplettansicht
    „Es ist das wichtigste Ereignis der Frankfurter Buchmesse: Die Publizistin Carolin Emcke erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In ihrem neuen Buch kämpft sie gegen den Hass in der Gesellschaft. Können ihre Rezepte etwas bewirken?“

    „Leider kann Emckes menschenfreundliches Anliegen aber nicht über die Schwäche der Argumentation hinwegtäuschen. Es stört eben nicht nur die bereits erwähnte richtiggehend ärgerliche Redundanz eher selbstverständlicher Überlegungen, sondern ein grundlegendes methodisches Problem. In stark am Poststrukturalismus orientierten Analysekapiteln werden althergebrachte Vorstellungen von Homogenität, Natürlichkeit, Ursprünglichkeit und Reinheit dekonstruiert, und mitunter fühlt man sich beim Lesen in die schöne alte Zeit von Proseminaren der achtziger und neunziger Jahre versetzt […]
    Es wird kaum plausibel, wie diese prinzipiellen dekonstruktiven Ableitungen und die der Gendertheoretikerin Judith Butler verpflichteten Performanzüberlegungen politisch oder gesellschaftlich fruchtbar gemacht werden können. Man wird den wütenden Einwohnern von sozialen Brennpunkten in westdeutschen Städten wie Duisburg, die einer konfliktreichen Armutszuwanderung ausgesetzt sind, kaum mit dem Argument zu Leibe rücken können, sie hätten eine nostalgische „Phantasie der gemeinsamen Zugehörigkeit“ oder lebten in der irrigen Annahme von „organischer Einheitlichkeit“ einer Nation, Gesellschaft oder ihres Stadtviertels.
    Wie überhaupt auffällt, dass Emcke zwar emphatisch kulturelle Diskriminierungserfahrungen analysiert, ihr aber die soziale Frage dabei weitgehend aus dem Blick gerät. Vielleicht ist es derzeit ein grundsätzliches Problem linker Publizistik, dass sie die allerfeinsten Verästelungen rassistisch oder geschlechtlich motivierter Kränkungen erforscht, aber beispielsweise notorisch unterschlägt, dass die Zuwanderung zu sozialen Konkurrenzsituationen vor allem in der Unterschicht führt. Hier dürfte der Ratschlag, die Leute sollten mal ihre logo- oder phallozentristischen Metaphern hinterfragen, wenig ausrichten.“

    • „aber die soziale Frage dabei weitgehend aus dem Blick gerät“

      Tja, für die Identitätspolitik ist die der „sozialen Klasse“ gar keine Frage mehr.

      Ein erbärmlch feiges Geschwurbel ist dieser Artikel, ohne jedes Rückgrat. Aber wahrscheinlich ist das schon zuviel des Guten für die „toleranten“ Prediger der „Liebe“.

      • Die Weltfremdheit Emckes ist jetzt nicht wirklich überraschend. Amüsant ist dagegen, dass sie nicht merkt, wie sehr ihre eigene Argumentation eine „Phantasie der gemeinsamen Zugehörigkeit“ voraussetzt. „Kulturelle Vielfalt“ gibt es nun mal nicht ohne Kultur, und ihr eigener Standpunkt ergibt nur Sinn, wenn es einen gesellschaftlichen Konsens hinsichtlich der Bedeutung von „Toleranz“ und „Vielfalt“ gibt. Wenn sie also nicht nur ein Nebeneinander verschiedener Gruppen propagiert, sondern die Integration dieser Gruppen in eine „tolerante“, „vielfältige“ und „weltoffene“ Gesellschaft anstrebt, dann muss sie für eine dementsprechende Werte- und Rechtsgemeinschaft eintreten, die ja auch nichts anderes ist als eine „Phantasie der gemeinsamen Zugehörigkeit“, nämlich zur Gruppe der „toleranten, weltoffenen Vielfaltsbefürworter“.
        Insofern kann man sagen, dass Emcke zwar die „Phantasien“ der anderen genussvoll dekonstruiert, sich aber in der eigenen ganz gut eingerichtet hat. Wessen „Phantasie“ dann praktisch die Oberhand gewinnen wird, wird sich erst noch zeigen. Ich fürchte allerdings, ihre wird es nicht sein.

        • @JC

          „„Kulturelle Vielfalt“ gibt es nun mal nicht ohne Kultur“

          Eben. Aber bitteschön ohne die „eigene“, die als Emanation des Sexismus und Rassismus in ihrer postmodernen, identitären Ideologie gilt. Daher ist der Spruch mit der „kulturellen Vielfalt“ eine hohle Phrase, gemeint ist die „kulturelle Vielfalt“ *der Anderen*.

          „ihr eigener Standpunkt ergibt nur Sinn, wenn es einen gesellschaftlichen Konsens hinsichtlich der Bedeutung von „Toleranz“ und „Vielfalt“ gibt.“

          Dieser *soll* und *muss* ihr Glauben an den „Intersektionalismus“ sein. Alles was dem nicht entspricht, ist des Teufels, bzw ist die „heteronormative, koloniale, imperialistische, kapitalistische Matrix“, also alle anderen, die nicht diesem dogmatischen Glauben folgen. Dieser Glaube ist nur für die „Weissen“ verpflichtend, für alle anderen ist die „kulturelle Vielfalt“ da.

          „Wenn sie also nicht nur ein Nebeneinander verschiedener Gruppen propagiert, sondern die Integration dieser Gruppen in eine „tolerante“, „vielfältige“ und „weltoffene“ Gesellschaft anstrebt …“

          Nein, das ist ein Nebeneinander, das ist der bekannte „Multikulturalismus“. Es soll keine Integration geben. Überläufer anderer Kulturen sind den „Intersektionalisten“ sowas wie Verräter. Sie folgen ja dann allem Bösen, der „heteronormativen, kolonialen, imperialistischen, kapitalistischen Matrix“.

          “ …. dann muss sie für eine dementsprechende Werte- und Rechtsgemeinschaft eintreten“

          Der Witz bei der ganzen Übung mit dem „Multikulturalismus“ ist die Demontage alles „Abendländischen“, darauf zielt alles ab. Die „fremden Kulturen“ werden nicht um ihrer selbst willen gemocht oder geschätzt, sondern nur als Mittel zum Zweck zur Demontage aller typisch „westlichen“ Ideen und Institutionen (Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, habeas corpus) benutzt.

          Insbesondere am Islam haben sie einen Narren gefressen, da diese Religion ihren Gesellschaftsvorstellungen am nähsten kommt. Unterwerfung unter ein Dogma.

          „Insofern kann man sagen, dass Emcke zwar die „Phantasien“ der anderen genussvoll dekonstruiert, sich aber in der eigenen ganz gut eingerichtet hat.“

          Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Welt einer Emcke und der Welt derjenigen, die sie „dekonstruiert“. Beidesmal wird ein Kollektivismus gewollt, wenn auch mit verschiedener Begründung, die austauschbar erscheint.
          Hier zieht sich ein Extremismus an dem anderen hoch. Damit der eigene Extremismus nicht so auffällt, versteckt er sich hinter den verschiedensten „Anti-„Haltungen.

          „Wessen „Phantasie“ dann praktisch die Oberhand gewinnen wird, wird sich erst noch zeigen. Ich fürchte allerdings, ihre wird es nicht sein.“

          Vorhersagen sind immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Die Absurdität der Identitäts-Ideologie ist leider kein Grund anzunehmen, dass sie sich nicht durchsetzen könnte. In Europa könnte sie es am ehesten schaffen, hier hat die Ideologie schon so gut wie alle Institutionen infiltriert, von der EU über die Parteien, mit tausend „NGOs“, die der eigentliche Motor der politischen Transformation scheinen.

          Wenn du meist, der Islam könnte sich durchsetzen: niemals, der wird nur als Mittel zum Zweck gebraucht werden.

        • Nach dem unsäglichen Navid Kermani letztes Jahr nun diese Frau. Wer entscheidet eigentlich über die Vergabe dieses Preises?

        • Emckes Ideal funktioniert nur, wenn die auf Kultur und Religion beruhenden kollektiven Identitäten erfolgreich bekämpft und zu Folklore herabgestuft werden können. Dummerweise klappt das bei schwachen Identitäten besonders gut, während starke sich dem widersetzen werden. Und hier ist das eigentliche Problem: Wenn es ums Bashen der Deutschen/Mehrheit geht, sind Emcke und co. ganz vorne mit dabei, bei Nichtdeutschen/Minderheit übt man sich dagegen in Zurückhaltung. Kritik an deren Identität widerspricht dem Dogma der kulturellen und religiösen Vielfalt, und rassistisch ist sie sowieso. Damit verschafft sie starken, ihren Vorstellungen von „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ ablehenden Identitäten die Möglichkeit, unter dem Deckmatel der „Vielfalt“ zu wachsen, bis diese dominant geworden sind.
          Um die Bildung starker, seperater Identitäten zu verhindern, müsste man schon sehr früh Kinder aus ihrem häuslichen Umfeld entfernen, um sie in die „tolerante“ Gesellschaft zu integrieren. Dafür muss man sich aber mit den Eltern anlegen und bereit sein, notfalls einen „Kulturkampf“ gegen bestimmte Gruppen zu führen, auch mit Hilfe der Polizei. Dies widerspricht allerdings der von Emcke so heißgeliebten Toleranz, und einen politischen Willen dazu gibt es genausowenig wie beim Grenzschutz. Ich erwarte daher eine Zunahme der identitären Fragmentierung in Deutschland und entsprechender Konflikte, während Emcke und co. daneben stehen und den Deutschen/Nichtmuslimen erzählen, dass sie gefälligst den Wünschen der anderen, sich keinesfalls für „Toleranz“ begeisternden Gruppen nachzugeben haben. So schaufelt man sich sein eigenes Grab.

  26. @leszek, ich bin über ein angebliches adorno zitat zur kritischen theorie gestolpert:

    „Wie die Mythen schon Aufklärung vollziehen, so verstrickt Aufklärung mit jedem ihrer Schritte tiefer sich in Mythologie. Allen Stoff empfängt sie von den Mythen, um sie zu zerstören, und als Richtende gerät sie in den mythischen Bann.“ (Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung)

    Sag mir das es einfaje ist 😎😂, @leszek, oder einer frühen oderspäten, jedenfalls unbedeutend strömung zuzurechnen ist, oder glaubst du so etwas wirklich?

    • Sag mir einfach das es ein fake ist, … sorry.

    • Das ist wie ein Gedicht zu lesen.

      „Wie die Mythen schon Aufklärung vollziehen…“

      Mythen sind ein Vorläufer der Aufklärung insofern, als dass hier eine logisch zusammenhängende Erklärung versucht wird.

      „so verstrickt Aufklärung mit jedem ihrer Schritte tiefer sich in Mythologie“

      Auch alle Aufklärung wird der Mythologie darin immer ähneln, als sie die „ganze Wirklichkeit“ niemals erfassen kann. Adorno scheint hier eine Zwangsläufigkeit anzunehmen, eine Regression der Aufklärung, die wenn sie ignorant über ihre möglichen Beschränktheiten ist, sich immer tiefer in einen Mythos reinarbeitet, den zur Mythologie ausbaut.

      Die beiden Halbsätze sind schroff gegeneinander gesetzt und laufen auf eine Gleichsetzung von Mythos und Aufklärung hinaus.

      „Allen Stoff empfängt sie von den Mythen“

      Hier muss Adorno an sowas wie die Psychoanalyse denken, die ja griechische Mythologie eifrigst benutzt und ausgegraben hat (der „Narzist“), an Philologie, Geschichte und ähnliches. An Naturwissenschaft denkt er nicht, gehört die womöglich gar nicht zur Aufklärung?

      „um sie zu zerstören, und als Richtende gerät sie in den mythischen Bann.“

      „Zerstören“ ist: sie nicht mehr absolut gelten zu lassen und „richtend“ bedeutet die Umdeutung (s.o., für Pychologie etc), die natürlich selbst nur wiederum einen Mythos liefern wird (daher im „Bann“ verharrt).

      Ich kann das sich in Andeutungen ergehende und erschöpfende Geraune Adornos auch nicht leiden. Für mich ist das schöngeistiges Geschreibe einer rechtskonservativen bis rechtsreaktionären Geisteshaltung. Kommt mir so vor, als wolle Adorno die Aufklärung insgesamt als etwas Schlechtes hinstellen, aus der sich nur ein neuer Mythos entwickeln kann. Intellektualismus für Antimodernisten. Mir ein Rätsel, wieso das als „links“ gelten kann.

      • Begriffspoesie eben, wie wir sie von Adorno kennen. Aus meiner Sicht keine ernstzunehmende Philosophie.

        • Ich bin schon brennend interessiert daran, was Adorno mit seiner „Dialektik der Aufklärung“ eigentlich meint. Aber das Werk ist schrecklich ermüdend und opak. Gar nicht so einfach, das kontinuierlich konzentriert durchzuackern.
          Das ist schon mal ein echter Negativpunkt, denn Aufklärung muss glasklar sich präsentieren können.
          Daher finde ich es ein reizvolles Unternehmen, das mal zu lesen (in verschiedene Abschitte habe ich mich schon reingezappt und war eher entmutigt).

          Vielleicht gibt es ja eine bnesondere Technik, wie man das lesen muss.

    • @ Albert

      Schön, dass du angefangen hast dich mit Theodor W. Adorno zu beschäftigen, ein m.E. bedeutender Denker, den man hinsichtlich seines intellektuellen Ranges bedenkenlos neben die größten Philosophen stellen kann.

      Allerdings würde ich empfehlen nicht gleich mit schwierigen Textpassagen aus der „Dialektik der Aufklärung“ zum dialektischen Verhältnis von Aufklärung und Mythos zu beginnen, die Lektüre von Adorno hat nämlich z.T. einen Nachteil, den ich dir nicht verschweigen möchte. Adorno war in vielen seiner zu Lebzeiten veröffentlichten Werken hinsichtlich seines Schreibstils nicht unbedingt allzu stark um Verständlichkeit bemüht.

      Stell dir vor, Adornos philosophisches Hauptwerk „Negative Dialektik“ war für mich z.B. das einzige Buch, das ich jemals, nachdem ich es angefangen hatte zu lesen, wegen des unverständlichen Schreibstils wieder abgebrochen habe.
      Und ich habe durchaus im Laufe der Zeit einige Autoren gelesen, die z.T. schwierig schreiben, auch solche Fälle wie z.B. Hegel, Heidegger, Lacan – aber Adornos „Negative Dialektik“ fand ich völlig unlesbar. Vielleicht gibt es ja zehn Leute auf der Welt, die dieses Buch ohne vorherige Lektüre von Einführungsbüchern oder von Adornos Dialektik-Vorlesungen verstehen, aber viele dürften es nicht sein.

      Ich finde es also eine gute Sache, dass du dich mit Adorno genauer beschäftigen möchtest, aber diesbezüglich ist der Einstieg über viele seiner zu Lebzeiten veröffentlichten Werke nicht unbedingt zu empfehlen.
      Gibt es eine Alternative hierzu?
      Ja, die gibt es, einerseits gibt es eine ganze Reihe von Einführungsbüchern zu Adornos Werk, die verständlicher sind als dessen eigene schwierig geschriebene Schriften und zum zweiten gibt es inzwischen eine ganze Reihe von veröffentlichten Vorlesungsmitschriften von Adornos Vorlesungen, und in seinen Vorlesungen drückte sich der Gute in der Regel glücklicherweise etwas verständlicher aus.

      Es gibt eine schöne Anekdote zu Adornos Schreibstil: Ein Freund von Adorno sagt zu ihm „Teddy, ich habe kürzlich versucht Buch X von dir zu lesen, aber ich habe leider nicht verstanden, was du in dem Buch sagen willst“.
      Antwortet Adorno: „Du kannst doch nicht erwarten, das Buch schon zu verstehen, solange du mein Gesamtwerk noch nicht kennst“.

  27. Die letzte Trump-Clinton-Debatte
    – hier aufgearbeitet von Schmoyoho feat. Weird Al:
    https://www.youtube.com/watch?v=FdBF6h7oH5I
    hab ich ausnahmsweise auch gesehen (im Original natürlich).
    Laut Umfragen hat Hillary übrigens alle drei Debatten deutlicher gewonnen als jemals ein Kandidat vor ihr…
    Krass fand ich allerdings den Moment, wo Trump davon sprach, dass unter Obama Millionen Menschen deportiert worden wären was totgeschwiegen würde und von Clinton auch nicht weiter kommentiert wurde.

    Desweiteren, just for the record (obwohl das wahrscheinlich bereits jeder hier weiß): Trump hat angekündigt, dass er die mehr als ein Dutzend Frauen, die berichteten, er hätte sie behandelt wie er an anderer Stelle mal prahlte, verklagen wolle. Ich denke mal Selma Hayek ist da nicht mitgemeint.
    He will only hunt the „lowlifes“ (sein Sprachgebrauch), that’s what I expect.

  28. „1 in 5 children experience physical, sexual and emotional violence globally. 90% of these acts are committed by men“

    Behauptet diese Seite auf der Männer Virtual Signaling betreiben:

    https://www.polishedman.com/page/about#about-whynailpolish

    Um auf diesen Wert zu kommen, muss man auch ungefähr 90% aller Fälle von misshandelten Kinder ausblenden, weil ansonsten Frauen die Mehrheit bei den Kindesmisshandler stellen…

    Es ist ja gut etwas gegen Kindesmisshandlung zu machen, aber warum lügen und Männer dabei zu den fast ausschließlichen Tätern machen, wenn sie es gar nicht sind?

    • Gibt noch ein zweites Video nachdem in den Kommentaren ein paar Leute, wahrscheinlich Feministinnen, behaupteten ,dass das was Frauen Kinder antun nicht so schlimm ist, wie das was Männer tun und somit Männer doch viel böser sind usw.

  29. WHO the f*ck?!?

    Der neueste Schlag der „Sozialen Gerechtigkeit“: Alleinstehende sollen nunmehr „Behinderte“ sein, laut World Health Organisation WHO!

    „The world has gone mad. Or, rather, the World Health Organization has gone mad. … In their great wisdom, WHO is extending the definition of infertility to include singleness. ….“

    „So the lack of children constitutes inequality and injustice. What emerges is an assertion of the “right to reproduce”. Rights belong to all people: if they are breached, there is injustice. Where people are deprived, they suffer oppression.“

    „There is a certain irony that we live in a part of the world in which it is illegal to discriminate against people on the grounds of marital status, yet here we are, about to consider (/be bound by) guidelines (/legal standard) from an international body concerned with the physical, mental and emotional health of the whole world, which seeks to impose disability upon all single people, thereby mocking the truly disabled.

    Perhaps Sir Cliff and all able-bodied single people might sue WHO for harassment and discrimination.“

    http://archbishopcranmer.com/infertility-world-health-organization-declares-sir-cliff-richard-disabled/

  30. Interessant. Sie war vor dem Film eine von den Feministinnen die ihren für alles bezahlenden Freund nach seinem 16 Stunden Tag anschnauzte das er noch Hausearbeit machen soll.

    Als ob sie erstmal checken musste, dass das Geld auf dem Konto, von dem die Rechnungen bezahlt werden, und seine Zeit auf der Arbeit etwas miteinander zu tun haben.

    Das gleiche hat er wohl auch mit seinen vorherigen feministischen Freundinnen gehabt und das ist auch das was Sie in TV-Shows sieht, wo Frauen begeistert für 10000de Dollar ihr Haus einrichten und dann sich in der nächsten Szene beschweren das der Mann nicht so oft zu Hause ist wie sie das gerne hätte.

  31. Ein radikalislamischer Prediger hat auf offener Strasse in Birmingham eine Frau in Skinny Jeans als Schlampe und Teufel bepöbelt und bedroht.

    Das ist er zusammen mit seiner Ehefrau.

  32. Für die Progressiven & Postmodernisten ist der Hass auf´s Eigene … „Liebe“ und das Grundgefühl ihrer „Religion“:

    • hast du schon wieder gelöscht oder hab ich das mit dem 12 jährrigen 21 jährigen Terroristen noch nicht abgeschickt?

      • @atacama

        Gelöscht, siehe den ausdrücklichen Hinweis im Artikeltext

        • Ok, dann bin ich jetzt weg. Machts gut allerseits.
          Mit Ausnahme von dir. Du kannst dich ins Knie ficken.

        • @atacama

          Ciao!

        • @ Atacama

          Christian meint das doch weder böse, noch persönlich.
          Der versucht halt nur zu vermeiden, dass der Blog sich so entwickelt, dass die Kommentarspalten irgendwie tendenziell PI-mäßig rüberkommen.

          Und du hast doch zu vielen Kommentatoren hier im Großen und Ganzen gute Kommunikations- und Diskussionsbeziehungen.

  33. #PodestaEmails17

    Möchte wer Gloria Allred anrufen?

  34. Glaubt DAS irgendjemand der werten MitleserInnen?!

    „Der weibliche Orgasmus ist seit Jahren Dauerthema. Was ist aber mit den Männern? Eine neue Studie zeigt: 90 Prozent von ihnen sind mit ihrer Performance im Bett nicht glücklich. ….“

    http://www.welt.de/icon/maenner/article158962226/Untenrum-ungluecklich-Wie-Maenner-zu-besserem-Sex-kommen.html

    90 % nicht „glücklich“? Ist das so eine Art Understatement, kann ich nicht glauben.

    Auch das hier:

    „Dem Feminismus ist es zu verdanken, dass die weibliche Lust zum Thema wurde.“

    Der Artikel merkt vorher an, dass in der letzten Zeit immer „um das Recht auf weibliche Orgasmen, die Suche nach dem G-Punkt“ etc gegangen sei. Ja, in Frauenzeitschriften und drüber hinaus, aber erschien mir eher nicht feministisch, scheint nicht deren Issue zu sein. Davon mal abgesehen, ist auch die Aufklärung allenthalben eher der sensationshaschenden Art gewesen. Vielleicht machen sich die Leute wegen sowas falsche Vorstellungen… Aber 90 % Männer …(„zwischen 20 und 59 Jahren“) ?

    „Die Frustration der Männer ist derzeit weltweit ein Politikum ….“

    Wtf?!? Das wäre mir jetzt ganz neu….

    „Zu diesem Ergebnis kam die weltweit bislang größte Studie zur männlichen Sexualität, für die 20.000 Teilnehmer befragt wurden. „Die Männer sind gar nicht unbedingt unzufrieden mit dem Sex, den sie haben“, sagt Frank Sommer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V., Auftraggeberin der Studie.“

    Kenn wer diese Gesellschaft? Ist mir völlig unbekannt. 20000 hört sich ja gut an, aber die Aussage des Herrn Sommer (vielleicht der Dr.?) widerspricht scheinbar der Titelaussage. Es scheint wohl das erwartete „Mehr“ zu sein, was die Männer enttäuscht:

    „“Unbewusst definiert der Mann sich über seine sexuelle Performance“, sagt der Urologe und weltweit erste Professor für Männergesundheit. …. Und deshalb wollen Männer auch im Liebesleben das Optimum … Das ist der Grund, warum das Potenzmedikament Viagra auch bei gesunden, jungen Männern so beliebt ist.“

    Hm, zuviele Ansprüche an sich selbst? Mir kommt das Ganze sehr reisserisch vor.

    „Laut Experten wirkt Pornokonsum aber eher dämpfend auf die Sexualität, weil niemand den dort geweckten Ansprüchen gerecht werden kann.“

    Es soll doch Leute geben, die Filme mit Realität verwechseln😉 Vielleicht sind die gemeint, aber können das so viele sein?

    „Dating-Apps wie Tinder erhöhen allerdings den Druck auf paarungswillige Männer. Sie suggerieren, dass jeder Mensch ständig Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern haben will und kann.“

    Suggeriert es das? Kann ich mir auch nicht vorstellen. Vielleicht den Jungen, wie immer eigentlich. Auch wieder Geschwätz.

    Das hingegen ist interessant und könnte die Unzufriedenheit erklären:

    „“Untersuchungen zeigen, dass gerade junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren signifikant seltener Geschlechtsverkehr haben als früher“, sagt Frank Sommer. Vor 30 Jahren waren sie noch doppelt bis dreimal so aktiv, auch weil sie damals noch nicht so gestresst waren wie heute.“

    Kann ich auch nicht recht glauben, aber es fällt mir sehr schwer das nicht zu glauben. Darüber würde es sich lohnen nachzudenken. Liegt das an gesteigerter Prüderie? Wahrscheinlich hat auch das erhöhte allgemeine Eingespanntsein damit zu tun, ist ja ein Lustkiller.

    Also nicht uninteressant das Ganze, nur ein wenig zu sehr reisserisch.

  35. 3rd-Wave-Feminist denkt das sie das Recht hat einen Mann zu schlagen, wenn er sie nicht ernst nimmt und keine Angst vor ihr hat… und sie findet es widerlich das es Menschen gibt die denken das es für einen Mann okay ist eine Frau zu schlagen unter gewissen umständen. Ein Mann darf eine Frau nicht schlagen weil er könnte sie verletzten! Aber eine Frau darf einen Mann schlagen, weil der Mann größer und stärker ist und das ist gleichbedeutend mit unverwundbar.

    You know…. Feminism is about equality!

    Sie denkt wirklich das niemand das Recht hat sich zu verteidigen, wenn der Angreifer schwächer ist.

    (http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2470085/Women-fine-sexism-long-benefits-scientists-reveal.html)

    Ich wünsche ihr einen Urlaub bei einem kleinwüchsigem, bösartigen Naturvolk, wo sie in Ruhe ihre Theorie überdenken kann.

  36. “The liberty of a democracy is not safe if the people tolerate the growth of private power to a point where it becomes stronger than their democratic state itself. That, in its essence, is fascism.” — „Roosevelt .. to Congress when announcing a far-reaching assault on monopolies in 1938“

    http://www.theatlantic.com/politics/archive/2016/10/how-democrats-killed-their-populist-soul/504710/

    Der exzellente Artikel erklärt, was „Neoliberalismus“ bedeutet:

    „In 1982, journalist Randall Rothenberg noted the emergence of this new statist viewpoint of economic power within the Democratic Party with an Esquire cover story, “The Neoliberal Club.” In that article, which later became a book, Rothenberg profiled up-and-coming Thurow disciples like Gary Hart, Bill Bradley, Bill Clinton, Bruce Babbitt, Richard Gephardt, Michael Dukakis, Al Gore, Paul Tsongas, and Tim Wirth, as well as thinkers like Robert Reich and writers like Michael Kinsley.“
    —-
    „Clinton stripped antitrust out of the Democratic platform; it was the first time a reference to monopoly power was not in the platform since 1880. Globalization, deregulation, and balanced budgets would animate Clinton’s political economy, with high-tech and finance leading the way.

    And it seemed to work. From 1993 to 2001, GDP growth averaged 4 percent, up from 2.8 percent from 1981 to 1993. The median family income increased by $6,000, with the lowest inflation rate since the 1960s. Plus, 22 million jobs were created, 7 million people came out of poverty, America saw the highest homeownership rate ever, the national debt nearly disappeared, and interest rates came down. African Americans experienced pay increases for the first time since the 1960s. Goldman Sachs called it the “best economy ever,” and BusinessWeek lauded a “New Age economy of technological innovation and rising productivity.” The administration put this additional fat of the land toward third-world debt relief, student aid, empowerment zones, and community block grants. (When George W. Bush came into office after Clinton, The Onion’s headline read, “Bush: ‘Our Long National Nightmare of Peace and Prosperity is Over.’”)“

    „From telecommunications to media to oil to banking to trade, Clinton administration officials—believing that technology and market forces alone would disrupt monopolies—ended up massively concentrating power in the corporate sector. They did this through active policy, repealing Glass-Steagall, expanding trade through NAFTA, and welcoming China’s entrance into the global-trading order via the World Trade Organization. But corporate concentration also occurred in less-examined ways, like through the Supreme Court and defense procurement.“

    „The futurism, the political coalition of the multiethnic cosmopolitans, the social justice of the private centrally planned corporation—it worked. Clinton’s “Third Way” went global, as political leaders abroad copied the Clinton model of success.“

    „The gains of the 1990s, it turns out, were not structural, but illusory. Early in Bush’s term, the stock-market bubble burst and wages collapsed. A few years later, a global banking crisis, induced by a financial sector that had steadily gained power for 40 years, erupted. Concentration of power in the private sector, it turned out, had its downsides.“

    „“This,” wrote Robert Kagan in The Washington Post, “is how fascism comes to America.” The nation is awash in commentary and fear over the current cultural moment. “America is a breeding ground for tyranny,” wrote Andrew Sullivan in New York magazine.“

    „Ending the threat of authoritarianism is not a left-wing or right-wing problem, and the solution does not reside in building a bigger or a smaller government. Restoring political stability means structuring society’s public and corporate institutions so they can be governed by human beings and communities. It means protecting the property rights of citizens and not confusing property with arbitrary tollbooths erected by tech billionaires. And it means understanding that protecting competitive markets and preventing concentrations of power are essential components of democracy.“

    And none other than Hillary Clinton, in an October 3, 2016, speech on renewing antitrust vigor, noted that Trump, while a unique figure, also represents the “broader trends” of big business picking on the little guy.“

    Sagt die Frau des Ober-Neoliberalen…

    Die Forderung des Autors, der man nur zustimmen kann:

    „The United States must place democracy at the heart of its commercial sphere once again.“

    Die Konzentration finanzieller Macht ist das Hauptproblem unser Zeit und die grösste Gefahr, wie FD Roosevelt im Eingangszitat meinte.

  37. „und dass Männer damit was zu tun haben könnten kommt niemandem in den Sinn?“

    Es ist wohl das einzige was dir einfällt, andere Gründe magst du ja nicht in betracht ziehen und daher nimmst du das jetzt solange an, bis du einen Beweis für deine Idiotie Theorie hast. Es muss einfach an den Männern liegen, weil Frauen doch so gut sind und alles besser können und mehr wollen wie Männer!

    • Erste Regel im Feminismus wenn Frauen eine „Problem“ haben:

      Wie kann man Männer dafür die Schuld geben?

  38. Eine Frau beschuldigt Trump, er habe ihr 10.000 Dollar für Sex geboten. Die Pornodarstellerin Jessica Drake. [..] Die fühlt sich zutiefst gekränkt, in den Schmutz getreten, herabgewürdigt, als Frau entwertet, weil jemand glauben konnte, man könnte mit ihr für Geld…

    Schrecklich. Die arme Frau. Diese Beleidigung. Zu glauben, sie würde … für Geld … mit jedem… Ob die dieses Trauma jemals wird überwinden können?

    http://www.danisch.de/blog/2016/10/25/trump-der-schuft/

    ^^


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