Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 24. September 2016

Dokumentation: The Red Pill

Die Dokumentation „The Red Pill“ ist zwischenzeitlich fertig, wird aber wie bei dem Thema zu erwarten, erhebliche Vertriebsschwierigkeiten haben.

Wer die Hintergrundgeschichte noch nicht kennt:

ABOUT THE FILM:

When feminist filmmaker Cassie Jaye sets out to document the mysterious and polarizing world of the Men’s Rights Movement, she begins to question her own beliefs. Jaye had only heard about the Men’s Rights Movement as being a misogynist hate-group aiming to turn back the clock on women’s rights, but when she spends a year filming the leaders and followers within the movement, she learns the various ways men are disadvantaged and discriminated against. The Red Pill challenges the audience to pull back the veil, question societal norms, and expose themselves to an alternate perspective on gender equality, power and privilege.

 

Also der Film einer Feministin, die ursprünglich die Machenschaften der Männerbewegung aufdecken wollte, aber dann merkt, dass an der Männerbewegung etwas dran ist und einen positiven Film über diese dreht.

Aus einer Besprechung beim Telegraph:

Jaye began the process as a feminist, but she ended up not only sympathising with the MRAs, but fundamentally questioning the “aggressive” ethos of modern feminism.

For her efforts, she says she has been smeared, threatened with “career suicide” and even saw her funding dry up – to the point where the movie was unlikely to see the light of day.

But then something incredible happened: via a Kickstarter fund, a “global army” of 2,732 free speech advocates (of both genders), raised a staggering $211,260, ensuring the movie’s cinematic release.

 (…)

The title The Red Pill refers to a scene in the Matrix, when Keanu Reeves’ character takes the red pill to see “the truth” – MRAs claim they see the “truth” about women and a world they feel is systematically stacked against men and boys.

The Red Pills’ key interviewees – including MRA luminaries such as A Voice For Men founder Paul Elam, author of The Myth Of Male Power Dr Warren Farrell and the National Coalition For Men’s Dean Esmay – have long been smeared as some of the internet’s biggest anti-feminist bogeyman.

Yet until now no serious documentary maker has tried to get inside their world.

“When I started this project, my perception of MRAs was definitely negative,” she tells me. “I thought they’d say shocking things and it would be a peek inside this mysterious, misogynistic community. All I knew about them was the cherry-picked, shocking comments used on feminist websites.

“But when I started to really listen to them, I started to empathise with a lot of their issues. Our cultural conditioning is that women have been oppressed and men are the oppressors. But I saw that wasn’t so.

“Within the feminist community, there is a level of dismissiveness and a lack of compassion. There is a feeling ‘they have been the oppressors, and now it’s our turn’. Some prefer to step on men in the process. Even when men were suffering, like falling behind at school, I heard a lot of talk about ‘toxic masculinity’ – that it was somehow the fault of the patriarchy, that men caused their own problems.

“But the MRAs weren’t loners or misogynists. Most of them are in loving relationships and have children, and that was shocking for me.”

When it began to emerge that Jaye was to tell a sympathetic story of the MRAs, her feminist interviewees were furious – and her funding suddenly dried up.

“There was anger from feminists when they found out I was being too kind to MRAs,” she says. “They said, ‚they’re going to turn on you. Don’t be fooled’.

“As time went on they did not want to go through with funding – because I was balanced and ‘giving the MRAs a platform’.

“It was a way of stopping this film getting too big. They hoped it would fizzle out. They believed they had control of the film. It was an indirect attempt to censor my voice.

‘So I looked at film grants, but there were no categories for boys and men. The situation was desperate”.

Der Film wurde dann, nicht zuletzt weil IMHO Milo eifrig dafür warb, über Crowdfunding finanziert.
Jetzt steht die Premiere an und da kein Studie hinter dem Film steht muss dies teilweise ebenfalls über Crowdfunding  finanziert werden. In Deutschland soll ebenfalls eine Aufführung stattfinden, und zwar am Montag, dem 14.11.2016, 20 Uhr, in einem Kino in Berlin-Hohenschönhausen.
Allerdings müssen dafür genug Karten verkauft werden, damit die Aufführung stattfinden kann. Deswegen wurde eine Kickstarterkampagne dafür gestartet:

Dieses Crowdfunding funktioniert im Prinzip einfach wie ein Kartenvorverkauf. Wer es mit 10 Euro unterstützt, trägt dazu bei, dass die Premiere stattfindet, und hat bereits seine Eintrittskarte bezahlt.

Damit die Kalkulation aufgeht und die Kosten fair verteilt sind, bitte ich darum, keine kleineren Beträge als 10 Euro beizusteuern, wenn man die Vorstellung besuchen will. Ein kleines zusätzliches Trinkgeld wäre natürlich hochwillkommen. Wenn etwas mehr zusammenkommt, kann ich einen Saal eventuell auch mieten, wenn er nicht ganz voll wird.

Als Minimum soll ein Saal mit 236 Plätzen gemietet werden. Deshalb ist dasCrowdfunding-Ziel bei 2.360 Euro erreicht. Der Betrag errechnet sich aus der Saalmiete, den Lizenzkosten für die Aufführungsrechte, den Kickstarter-Gebühren und einem (sehr kleinen) Sicherheitspuffer.

Wenn das Ziel verfehlt wird, findet keine Premiere statt und werden keine Unterstützer-Beiträge eingezogen.

Wenn das Ziel überschritten wird, besteht die Möglichkeit, in einen größeren Saal umzuziehen. Der größte im Cinemotion hat 404 Plätze. Das Idealziel wäre also, dass 404 Interessierte zusammen 4.040 Euro beisteuern.

Realistisch ist damit zu rechnen, dass nicht exakt 2.360 oder 4.040 Euro zusammenkommen. Wenn der Betrag irgendwo dazwischen liegt, bekommen die ersten 236 Unterstützer eine Eintrittskarte und die übrigen ihr Geld zurück. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Entsprechendes gilt, wenn auch die 4.040 Euro überschritten werden sollten. Die ersten 404 Unterstützer bekommen eine Eintrittskarte und die übrigen ihr Geld zurück.

Ich finde es großartig, dass das hier organisiert wird, auch wenn ich leider selbst keine Zeit habe und insofern keine Karte kaufen werde. Man kann das Projekt aber auch ohne Kartenkauf unterstützen, näheres dazu auf der Kickstarterseite.

Hier noch ein paar Videos zu dem Kinofilm:

Diskussionen zu dem Film gerne in den Kommentaren. Wenn einer derjenigen, die sich den Film anschauen, hier eine Besprechung als Gastbeitrag schreiben möchte, dann würde mich das freuen.

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Responses

  1. Ich neige wohl zum Pessimismus: Dass sich in Berlin 150 Leute finden, die für diesen Film 15,- ausgeben, glaube ich, nachdem es passiert ist.

    • Es klingt bei einer Bevölkerung von über 80 Mio lächerlich, aber wenn man sich ansieht wieviele überhaupt nichtfeministisch misdiskutieren.. scheint es selbst für die in den Augen der Mütterlobby allmächtige Väter- und Männerrechtsbewegung viel zu sein.

  2. Ich habe die Kampagne schon unerstützt und werde auch wohl da sein.

    Es ist mir übrigens relativ egal ob der Film positiv über die Männerrechtsbewegung berichtet. Ausgewogen würde mir schon reichen. Mir würde sogar schon reichen, wenn gesagt wird: Es ist zwar scheiße wie sie es machen, aber das angesprochene Problem ist wirklich ein Problem um das man sich kümmern sollte.

  3. Mann ist das kompliziert. Kann nicht jemand wie Arne, Auschfrei oder Du (Christian) Geld fürs Projekt eintreiben, ohne Ticket?

    • Hallo, ich bin der Urheber des Kickstarter-Projekts. Vielen Dank für das ausführliche Posting und euer Interesse!

      Für Unterstützer ist es eigentlich nicht kompliziert. Man kann bei Kickstarter einen beliebigen Betrag spenden. Bei 10 Euro oder mehr kann man dafür die Vorstellung besuchen, wird aber natürlich nicht dazu gezwungen. Wieso wäre es einfacher, Arne oder Christian Geld zu schicken? Kickstarter hat den Vorteil, dass die Beiträge gar nicht erst eingezogen werden, wenn nicht genug zusammenkommt. Sonst müsste man sie ja einzeln zurückzahlen. Ich habe auch darüber nachgedacht, einfach ein Spendenkonto oder Paypal zu benutzen, aber Kickstarter ist für Unterstützer eben sicherer, weil das Geld nur bei erfolgreicher Finanzierung eingezogen wird.

      Ein anderer Punkt ist, dass ich für das Vorhaben eben nicht nur Geld brauche, sondern auch Zuschauer. Wenn online nur Leute spenden würden, die kein Ticket wollen, müsste ich die Veranstaltung auf anderem Weg in Berlin promoten. Den Saal voll zu bekommen würde dadurch nicht leichter. Bei diesem speziellen Thema scheint mir das Internet so oder so der beste Weg, Interessierte zu erreichen.

      • @ Sebastian
        Danke das Du das organisierst!

      • Vielen Dank für die ausführliche Antwort und die Arbeit für das Projekt. 🙂 Eine Kontonummer wäre wesentlich einfacher für mich. Aber die Mühe ist es wert…. 🙂

    • Es ist wirklich nicht kompliziert. Ohne Account in 10 min erledigt, wenn man schon einen hat in 5.

      • Irgendwie scheint das bei mir nicht zu klappen.
        Ich hab ein Konto angelegt und klicke unterstützen und trage alle Daten ein, aber das Projekt wird dann nicht in „Unterstütze Projekte“ angezeigt.

  4. *When it began to emerge that Jaye was to tell a sympathetic story of the MRAs, her feminist interviewees were furious – and her funding suddenly dried up.

    “There was anger from feminists when they found out I was being too kind to MRAs,” she says. “They said, ‚they’re going to turn on you. Don’t be fooled’.

    “As time went on they did not want to go through with funding – because I was balanced and ‘giving the MRAs a platform’.

    “It was a way of stopping this film getting too big. They hoped it would fizzle out. They believed they had control of the film. It was an indirect attempt to censor my voice.*

    Inwieweit hatte ihre Finazierung was mit FeministInnen zu tun? Wie konnten diese die Geldhähne zudrehen, wenn ihnen der Film nicht gefällt?

    • „Wie konnten diese die Geldhähne zudrehen, wenn ihnen der Film nicht gefällt?“

      Das wird so ähnlich abgelaufen sein, wie bei dem Genderkongress, bei dem eingeladene Politiker Anrufe bekommen haben, das sie da besser nicht hingehen sollten.

    • „Inwieweit hatte ihre Finazierung was mit FeministInnen zu tun? Wie konnten diese die Geldhähne zudrehen, wenn ihnen der Film nicht gefällt?“

      Frauen haben die gesellschaftliche Macht und können mit dem simplen Vorwurf des Sexismus sogar Politiker stürzen.

      • Frauen haben die gesellschaftliche Macht und können mit dem simplen Vorwurf des Sexismus sogar Politiker stürzen.

        Ich würde es Diffamierungsmacht (Diffma) nennen.

        Jede öffentliche Person oder Institution ist auf Image angewiesen. Niemand kann es sich leisten, das Stigma „frauenfeindlich“ verpasst zu bekommen – wenn er Wert auf ein in breiten Bevölkerungsschichten positives Image angewiesen ist.

        Da die Kriterien dafür, als „frauenfeindlich“ abgestempelt zu werden – wie die statuierten Exempel zahlloser öffentlich und sozial Hingerichteter ja zeigen – vollkommen beliebig sind, ist es fast unmöglich, ein solches Stigma anhand rationaler und damit diskutierbarer Kriterien zu vermeiden.

        Feminismus hat eine Diffamierungskultur etabliert.

        • (bei Willkürlichkeit bleibt nur vorauseilender Gehorsam)

        • Es ist nicht nur eine Diffamierungsmacht. Es ist gesellschaftliche Macht.

        • Was verstehst du unter „die gesellschaftliche Macht“?

    • „Because I was balanced“

      Ok, kleine Zwischenfrage: Wenn nun ein Atheist anstrebte, eine Dokumentation über Kreationisten zu drehen, es sich aber herausstellt, dass er mehr und mehr den Argumenten dieser Leute Glauben schenkt, soweit, dass er selbst, im Prozess des Filmens, darüber sagt: „a life-altering journey where [s]he would never see the world the same way again“, würde das dann als „balanced approach“ gesehen?

      Und wenn nun die entsprechenden Stellen sagen würden, wir möchten aber keinen Propagandafilm für Kreationisten finanzieren und die interviewten Atheisten daher ihre Mitwirkung widerrufen, inwieweit ist das dann gegen „free speech“?

      • Ist es nicht.

      • Es spricht Bände, dass Du Feminismuskritik mit Kreationismus vergleichst.

        Bezüglich Kreationismus gibt es keine „balance“, entweder man glaubt, dass Gott die Welt in sieben Tagen schuf, oder man glaubt es nicht.

        • Der Vergleich mit Kreationismmus ist aber auch überaus naheliegend. Wenn dem zuhört was Thunderf00t so alles erzählt, ticken die auch ziemlich ähnlich in Bezug darauf wie man mit Ketzern umzugehen hat. Nämlich das man, im Fall von Thunderf00t, dafür sorgt das der Ketzer zum Schweigen gebracht wird, weil es bei beiden, Kreationisten und Feministen, an Gegenargumenten fehlt, z.B. in dem man die Sperrung des Youtube-Kanals fordert oder die Leute da wo der Ketzer arbeitet auf diesen hetzt.

        • @Matze
          Maren hat Feminismuskritiker mit Kreationisten in einen Topf geworfen.
          Nicht Feminist*_Inn_En

        • Stimmt, da ist zuviel Zeit zwischen Lesen und Schreiben vergangen. So macht mein Kommentar als Antwort keinen Sinn.

      • Wenn nun ein Jemand anstrebte, eine Dokumentation über Anhänger der sozialen Marktwirtschaft zu drehen, es sich aber herausstellt, dass er mehr und mehr den Argumenten dieser Leute Glauben schenkt, soweit, dass er selbst, im Prozess des Filmens, darüber sagt: „a life-altering journey where [s]he would never see the world the same way again“, würde das dann als „balanced approach“ gesehen?

        Ohne weitere Worte.

    • Nicht unbedingt Feministinnen direkt, aber auf jeden Fall Folgen feministischer Indoktrination (= über Gebühr einmassierter Gynozentrismus).
      Zum Beispiel gibt es Dutzende von Filmfördertöpfen bei denen Filmemacher sich bewerben können, viele davon thematisch gebunden.
      Hätte ihr Projekt den Arbeitstitel „Film über Frauen“ gehant, hätte es mehrere gebewillige Töpfe gegeben. Aber bei „Film über leidende Männer“ gab es keinen Fördertopf, nicht einen einzigen, der sich davon auch nur ansatzweise angesprochen gefühlt hätte.

      Das ist der Status Quo, an dem Berufsfeministen seit einem halben Jahrhundert fleißigst arbeiten.

      • Achso. Also quasi wie Patriarchat, nur umgekehrt?

        • Wollte der Feminismus nicht ausdrücklich die Unterdrückungsverhältnisse umkehren? Ich dachte das sei Programm?

        • Nein, Patriarchat gibt es nicht. Aber Gynozentrismus und institutionalisierter Feminismus ist real.

        • Natürlich ist es das 🙂

        • Es ist klar, dass dein Geist das nicht wahrhaben kann.

  5. “As time went on they did not want to go through with funding – because I was balanced and ‘giving the MRAs a platform’.“

    In Kombination mit dem heute von Genderama verlinkten Artikel von Toy Soldier:

    Here is a note: if your movement has existed in its current form for over 60 years, and since its inception people assumed you hated a group, and people still assume your movement hates that group, perhaps it is time to admit your movement hates that group.

    Feminists frequently complain about people, particularly men, assuming feminism is about hating men. Wherever would people get this idea? It is not as if feminists write articles about how all men are potential rapists until proven otherwise. It is not as if feminists use hashtags mocking male feelings or threatening to kill men. It is not as if they target socially awkward males and accuse them of feeling entitled to sex with women. It is not as if feminists claim that all men belong to a global hegemony intent on oppressing women for some unspecified reason.

    That never happens.

    https://toysoldier.wordpress.com/2016/09/23/dear-feminists-men-are-sick-of-you-reassuring-us-you-dont-hate-men-too/

    ist das schon irgendwie witzig.

    Es gibt immer wieder Videos von Feministinnen die verhindern wollen das MRAs irgendwo sprechen und sei es nur über das Thema Männergesundheit. Die fahren dann real da hin und protestieren.

    Gleichzeitig regen sie sich auf das Feminimus als eine Männerhassbewegung wahrgenommen wird. Aber gegen die Feministen die genau diese Bild erzeugen wird gar nichts getan. Die werden sogar geleugnet oder kleingeredet.

    Also anstatt sich von dem weiterreichenden, männerhassenden Arm des Feminismus mal zu lösen, beklagen sich Feministen lieber über die Leute die diese Hass beim Namen nennen.

    • „We need men to accept the fact that some of them are chauvinists and rapists; that society enables an unfair discrepancy of standards between men and women; that silence not only perpetuates the problem, but helps it to grow.

      This feminism thing — it’s for you, too.“

      So that is how feminism is “for” men. To remind them that some men are bad and if they say nothing about those bad men, they are complicit in those men’s bad behavior.

      Tell me again how feminists do not hate men.

      So that is how anti-feminism is “for” feminist. To remind them that somefeminist are bad and if they say nothing about those bad feminist, they are complicit in those feminist’s bad behavior.

      ^^

  6. Und nochmal Genderama:

    In response to the criticism she has received, Fiamengo told the Fulcrum, “In our society, even to mention that men as a group have pressing problems exacerbated by gynocentrism tends to provoke incredulity, contempt, or fury.”

    “Feminists tell us that feminism is about helping men too, but it hasn’t done a very good job of ameliorating (or even noticing) men’s mental health problems, high rate of suicide, significant homelessness, vastly differential treatment under the law, and declining participation in higher education.”

    “If caring about men and rejecting feminist dogma about female victimization makes me a monster in some people’s view, I accept the designation with pride,” said Fiamengo.

    http://thefulcrum.ca/news/mens-rights-group-met-criticism-city-hall/

    Und Offtopic, aber davor schlägt sie vor:

    In a brochure at the conference Fiamengo wrote, “Given feminist insistence that campuses are hotbeds of rape, sexual harassment, and other forms of male violence against women—and given the unpleasant shame-filled environment thus created for male students—why not create male-only universities?”

    Ich bin natürlich gegen die Trennung nach angeborenen Eigenschaften, aber wenn man der feministischen Realität folgt, wäre die Geschlechtertrennung ein effektiver Weg Frauen zu schützen. Es ist dann natürlich schwer in einer reinen Frauengesellschaft Männer für das Versagen von Frauen verantwortlich zu machen und Frauen als ständige Opfer von Männern dazustellen. Der Bedarf an Feminismus würde zwangsweise sinken (außer natürlich die fahren die Rassismusschienen wo dann die weißen Frauen die nichtweißen Frauen unterdrücken).

    Dann weiter:

    Despite Fiamengo’s claims that feminism is doing a poor job of helping men, Mandin believes the opposite.

    “Undoubtedly feminism does benefit men—it benefits men to unlearn misogyny and treat women and other gender-oppressed people as human beings—but we shouldn’t judge the merit of feminism according to whether or not it benefits those entitled men who demand that it benefit them.”

    Nein-Nein-Nein, Feministen hassen Männer nicht, sie denken nur das Männer Frauen hassen und sie diesen Hass verlernen müssen und das Männer Minderheiten nicht als Menschen behandeln. Kein Hass!

    • „Es ist dann natürlich schwer in einer reinen Frauengesellschaft Männer für das Versagen von Frauen verantwortlich zu machen“

      Easy

      Netzwerke,
      Seilschaften,
      die besten Mentoren an Männerunis,
      unfaires Funding (Männerunis kriegen mehr als 80% dessen, was Frauenunis kriegen!),
      Jungs müssen nicht so viel Zeit auf Social Media verbringen für den Egoboost
      usw
      usf

      • Rare Culture, Mikroaggresionen, das Frauen Angst haben auf die Straße zu gehen, das Frauen sich unwohl fühlen, weil ein Mann im Unterricht etwas gesagt hat was ihre Fee-Fees verletzt hat und dann gibt es doch noch, es fällt mir nicht mehr ein der feministische Fachbegriff dafür ist, die Behauptung das Männer Frauen auf irgendeine Weise angucken und das schon nahe einer Vergewaltigung kommt… Das geht dann alles flöten, wenn keine Männer mehr da sind, denen Frau tagsüber begegnen kann, um dann abends in tränen allen möglichen Leuten davon zu berichten was für schlimme Männer unterwegs sind und das ganze natürlich ohne die Sicht des Angeklagten berücksichtigen zu müssen.

        • „Das geht dann alles flöten“

          Du tust so, als wäre Feminismus in der Lage, vorhandene Vorteile in die Beurteilung einfließen zu lassen.

        • Vielleicht landen die ja uch mal einen Glückstreffer


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