Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 23. September 2016

Argumente gegen antifeministische Behauptungen (@andreteilzeit)

Hier kurz die Punkte, die er zu widerlegen meint, darunter seine wesentlichen Ausführungen dazu. Die Links verweisen auf Artikel von mir dazu:

1.Feminismus ist heutzutage doch nur ein Synonym für Männerhass

Sein Argument: Nein, Feminismus will nur von Geschlechterrollen befreien 

2. Aber Männer und Frauen können doch jetzt schon tun was sie wollen, keiner schreibt dir was vor

–> Rein rechtliches ist es richtig, aber nicht jeder kann diese Freiheit ausleben. Ein Schwarzer kann auch nicht auf ein Treffen des KuKluxclans gehen, auch wenn er die gleichen Rechte hat. Es geht darum, dass man nicht nur frei ist, sondern sich auch frei fühlt

3. Feministinnen wollen einem Vorschreiben, wie wir zu leben haben

Stimmt nicht, ist uns scheiß egal. Der heutige Feminismus steht für Wahlfreiheit, du musst nur die Entscheidungsfreiheit der Anderen auch akzeptieren

4. Männer und Frauen sind nun einmal von Natur aus verschieden, das ist wissenschaftlich belegt!

Ja, sind sie, die Unterschiede sind aber verschwindend gering. Es gibt auch Männer mit zierlicher, femininer Figur und Frauen mit breiterer maskuliner Figur. Da gibt es nicht nur Extreme. Aber auch die Gehirnforschung zeigt, dass das Gehirn kein Geschlecht kennt. Da gibt es die „Mosaicstudie“, wobei ich nur einen Artikel und nicht die Studie gelesen habe, damit sind alle anderen Studien und Forschungen eindeutig widerlegt!

(Exkurs:

dazu habe ich auch mal kommentiert:

Die von dir erwähnte Studie hat nicht festgestellt, dass es keine Geschlechterunterschiede gibt, im Gegenteil: Sie hat geschaut, ob es Gehirne gibt, die nur und ausschließlich ganz extreme Ausprägungen von Männlich und weiblich enthalten. Übertragen bedeutet das, dass man nach folgenden Männern und Frauen schaut:

  • Männer, die ganz besonders groß, ganz besonders kräftig, ganz besonders hart und ganz besonders gut in Mathe und ganz besonders wortkarg sind
  • Frauen, die besonders klein, besonders schwach, ganz besonders gefühlsbetont und ganz besonders schlecht in Mathe sind und die ganze Zeit reden

Lag nur eine der Voraussetzungen nicht vor, dann haben die Forscher das als „Gegenbeweis“ gesehen. Ob dennoch deutliche Unterschiede im Schnitt vorliegen, der sich nicht an den Extremen bewegt, etwa das wesentlich mehr Männer 1,80 sind als Frauen und die meisten Frauen kleiner sind, haben sie nicht geprüft. Deine Studie sagt insofern leider gar nicht das aus, was du hier behauptest

meine Artikel dazu:

Exkurs Ende)

5. Immer dieses Gehetze gegen Werbung, Männer werden doch genauso zum Sexobjekt gemacht

Es geht um das Zeigen von Perfektion, die keiner erreichen kann und daher krank macht und die Übersexualisierung. Man sollte lieber eine breite Facette an Formen zeigen

6. Männer werden aber auch vergewaltigt

Stimmt! Und das hängt mit den Geschlechterrollen zusammen, dass Männern da nicht geschützt werden, genau deswegen brauchen wir den Feminismus. Männerrechte wollen damit nur Feministen angreifen


Responses

  1. Danke, daß du den Inhalt des Videos kurz zusammengefasst. Da ich meist mobil auf „Alles Evolution“ zugreife, schaue ich mir die Videos fast nie an.

    • @bollschewist

      ja, wird aber leider die Ausnahme bleiben, da die Videos nur Zusatzangebot sind. Wobei man sie ja mal in einer ruhigen Minute bei Wlan nachträglich anschauen kann

  2. Ein ultranerviger Typ, merkwürdige Sprechweise, outet sich als Alpaka (so eine Art Kamel), war wohl ein Versuch, lustig zu sein.

  3. Was wären eigentlich die 6 Punkte, auf die ein Feminist tatsächlich mal eingehen sollte?

    • Was konkret ist ein männliches Privileg und wie kann man nachweisen, dass (so gut wie) alle Männer das haben?

      Wie widerlegen oder erklären Feministen das Phänomen des Disposable Male. „Patriarchy hurts men, too“ ist keine Erklärung.

      Wie könnte man überprüfen, ob entweder a) Frauen unterdrückt werden oder b) mit der Frauenrolle Nachteile ebenso wie Vorteile verbunden sind? Gibt es Feministen, die diese Prüfung vorgenommen haben?

      Wieso gehen (so gut wie) alle Frauen davon aus, dass die Aussage „Männer sind im Schnitt größer als Frauen“ mit der Feststellung „Ich kenne eine, die ist 1,85m“ widerlegt werden könne?

      Gibt es Feministen, die all die Forschung, welche die Blank Slate Theorie unmöglich machen, versuchen zu widerlegen statt sie nur zu ignorieren? Konkretes Beispiel: Wieso nimmt niemand bei Pink Stinks Bezug auf die Spielzeug-Präferenzen von CAH Mädchen, Präferenzen von Kindern in jüngstem Alter (prä-Sozialisierung) oder den Umstand, dass die bei Menschen zu beobachtenden Präferenzen auch bei Rhesus-Äffchen zu finden sind.

      ————–

      Das Problem wird sein, dass kein normaler Feminist die intellektuelle Integrität hat, diese Fragen ernst zu nehmen.

    • „Was wären eigentlich die 6 Punkte, auf die ein Feminist tatsächlich mal eingehen sollte?“

      Gehen die je auf was ein? Die umschiffen alles einfach und blähen ihre Ideologie raus wie dieses Video hier auch.

      Am besten war der „Kategorische Imperativ“, dem man ja folgen müsse 😀

    • „… 6 Punkte, auf die ein Feminist tatsächlich mal eingehen sollte?“

      Fangen wir mit drei Punkten an:

      – Warum gibt es einen Gender Empathy Gap?

      – Warum gibt es einen Gender Spending Obligation Gap? (Und hier bitte nicht die altertümliche Antwort: Frauen würden nun mal höhere Kosten an der Reproduktion tragen – das war sicher in der Steinzeit der Fall, seit den 1970er Jahren gilt dies jedoch nicht mehr. Und jetzt auch nicht die Ausrede, dieser Gap sei evolutionär eben so festgelegt – der Feminismus will ja gerade althergebrachte Geschlechter-Rollen überwinden.)

      – Generell: Warum gibt es so viele doppelte Standards? (Wenn z. B. Charlotte R. ein ekelhaftes Buch schreibt, dann ist das „empowering“ und aufregend – wenn dagegen Maxim Biller ein Buch wie „Feuchtgebiete“ schreibt, dann ist das einfach nur peinlich. Wenn eine Frau Gewalt anwendet, dann ist das cool („Frauen mit Stil hinterlassen Kratzspuren, keine Knutschflecke“) oder zumindest verständlich (Mutter läßt ihr eigenes Kind ersticken, während sie eine Casting-Show guckt) – wenn dagegen ein Mann Gewalt anwendet, dann ist das abscheulich, toxisch usw.)

  4. Zwei Punkte zu Punkt 2.

    1. Ein Schwarzer kann nicht auf ein Treffen des KKK gehen.

    Wie müsste die Welt sein damit ein Schwarzer auf ein Treffen des KKK gehen könnte?
    Entweder dürfte es keine Schwarzen geben oder keinen KKK.

    Das Bedeutet wir müssen eine Welt schaffen in der alle Gleich sind so das es keine Unterschiede mehr gibt und dadurch der KKK … also eine Art Ameisenvolk schaffen, wo alle Gleich sind mit der gleichen Genetik, Identisch und keinerlei Individualismus… Also das gegnau gegenteil von Freiheit?

    2. Man muss sich auch Frei „fühlen“ können.. fühlen da fällt mir nur dieser Spruch ein „Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind.“

    • @St Elma

      „Wie müsste die Welt sein damit ein Schwarzer auf ein Treffen des KKK gehen könnte?“

      Vor allem: Was für ein erbärmlicher Vergleich? Als wäre die Welt für „Nichtprivilegierte“ so wie für einen Schwarzen ein KKK treffen.

      „Man muss sich auch Frei „fühlen“ können.. fühlen da fällt mir nur dieser Spruch ein „Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind.““

      Man muss sich frei fühlen können UND DAZU MÜSSEN DIE MÄNNER EBEN EINFACH AUFHÖREN IHRE VERDAMMTE MÄNNLICHKEIT ZU LEBEN DIE GESCHLECHTERROLLEN MÜSSEN VERDAMMT NOCH MAL AUFGELÖST WERDEN aber sonst darf würden wir nie jemanden was vorschreiben

      • Ich frag mich immer wie kann man sich so offensichtlich in Wiedersprüche verrennen ohne es zu merken.
        Leiden die an Kognitive Disonanz?
        Können oder Wollen diese You Tube Feministen ihre Argumente nicht kritisch zu Ende denken?

  5. Tolle Arbeit… jedoch musste ich mich durch seinen Sumpf durchringen, das zu lesen.

  6. Der Teilzeit besteht auf vielen feministischen Strömungen innerhalb des Feminismu, kann aber nicht Männerrechtler und Antifeministen auseinanderhalten.

    Wenn er nur 20 Jahre alte Beispiele von feministischem Männerhass kennt, hat er sich offensichtlich nicht mit Feminismus beschäftigt. Er weiß nix … 😦

  7. Zuerst mal: Ich schließe mich bollschewist an. Danke Christian für die Aufbereitung.

    Zu den Punkten

    1. Beides trifft m.E. zu. Mit der Ergänzung „Feminismus will FRAUEN von Geschlechterrollen befreien wo diese als Zwang und als nachteilig für die Frau empfunden werden.

    Der transportierte Männerhass ist wohl hauptsächlich eine aus der Persönlichkeit der Feministas heraus transportierte Meta-Botschaft.

    2. Stimmt. Die formalrechtliche Freiheit ist nicht gleichbedeutend mit der realen Freiheit. Abweichendes Verhalten erzeugt Gegenreaktionen und hat einen sozialen Preis (Stigmatisieung, Statusverlust, soziale Exklusion).

    Aus der Beobachtung heraus ist der Leidungsdruck wegen Rollenerwartungen und rollenbedingter Einschränkungen bei Frauen höher als bei Männern (im Sinne von „sie würde gerne, traut sich aber nicht“)

    Tatsächlich ist der Preis für Abweichungen von Männern von ihrer Geschlechterrolle faktisch deutlich höher (inklusive Verlust der sexuellen Attraktivität bei Frauen). Es scheint aber keinen wesentlichen Leidensdruck deswegen zu geben.

    3. Da liegt er leider komplett daneben, weil er „vorschreiben“ zu oberflächlich betrachtet und weibliche Kommunikationsstrategien ignoriert.

    Tatsächlich wollen schon normale Frauen sich gegenseitig alles mögliche höchst subtil vorschreiben (und erst recht Männer erziehen), Feministas sind da nochmal ne Stufe krasser.

    4. Er hat recht. Die Unterschiede sind da, aber über alle Attribute betrachtet nicht so deutlich wie es den äusseren Anschein macht (das referenziert zu Punkt 2)

    5. Er hat recht. Übersexualisierte Werbung richtet sich üblicherweise an Frauen und soll bei diesen Nachahmungsversuch oder Kompensationskonsum induzieren. Ein kleiner Teil übersexualisierter Werbung richtet sich an Männer und soll das Produkt an „gute Gefühle“ koppeln oder das Produkt subtil als Mittel zur Triebbefriedigung anpreisen.

    6. Da liegt er falsch. Feministas sind Männer eigentlich egal oder sie sind für sie Feindbild (ausser Blutsverwandte). In dem Sinne dürften vergewaltigte Männer wohl eher dazu verwendet werden, um die brutale Triebhaftigkeit des Mannes zu belegen.

    • Was ist „Übersexualisierte Werbung“?

      Was verstehst Du darunter und was glaubst Du meint Teilzeit dazu?

      • Keine Ahnung was Teilzeit dazu meint.

        Ich verstehe darunter Werbung, die sexuell konnotierte Wirkelemente beeinhaltet, die nicht mit dem Produkt in logischer Verbindung stehen.

        Klassiker: Die Bikini-Werbung von H&M. Den Bikini gibts auch in Größe 46, da hätte man also auch eine fe… eine Frau mit höherem Körperfettanteil und gröberer Hauttextur als Werbeträgerin nehmen können…theoretisch.

        Praktisch wären die Teile dann Ladenhüter geworden und H&M hätte einen Minuspunkt bei der weiblichen Kundschaft gemacht.

        • Also ist es sinnvolle Werbung, da erfolgreich.

          Ist Werbung für Feminismus nicht auch sexualiirte Werbung, da es sich um nix anderes als Sex handelt? 🙂

        • ddbz,

          „Ist Werbung für Feminismus nicht auch sexualiirte Werbung, da es sich um nix anderes als Sex handelt?🙂“

          Wohl eher nicht für Männer, da nur Hardcore-Masomänner mit Feministas gute Gefühle verbinden würden

          😄

        • Ich find das Verrückt das 2016 über „Übersexualisierte Werbung“ geklagt wird, mit dem Hinweise es wurde keine unattraktive Frau sondern eine Attraktive Frau für die Frauenbekleidungs Werbung ausgewählt.

          In den 90er waren die Damen in Werbespots für Frauen Duschgel Nackt und man konnte ihnen zusehen wie sie sich Ihre Brüste eingeseift haben, das würe ich als „übersexualisiert“ Bezeichnen, aber nicht wenn einfach nur eine attraktive Person statt einer hässlichen Ausgewählt wird…

          Werbung will Träume verkaufen, also
          „mit userern Bikinis kannst du genauso sexy sein wie das Mädel auf dem Plakat“
          und nicht
          „unsere Bikinis gibts auch in über größen“

        • St. Elmo,

          das wird noch schlimmer werden. Durch den demografischen Wandel erhöht sich der Anteil der Frauen jenseits der Menopause oder kurz davor immer weiter. Denen kann man viel verkaufen, aber nicht mehr den Traum mit einem Bikini wie Anfang 20 auszusehen 😉

          Der Druck gerade aus dieser Bevölkerungsgruppe wächst, ihnen den neidvollen Anblick von übersexualisierten Idealfrauen im Werbeumfeld zu ersparen.

          Mal sehen wie es sich entwickelt. Vielleicht lächelt ja das Top-Model in 20 Jahren mit wehender grauer Mähne hinter einem Rollator die Kundschaft an und preist irgendeine Salbe gegen die Mondkrater auf den Oberschenkeln an

          😄

    • _“In dem Sinne dürften vergewaltigte Männer wohl eher dazu verwendet werden, um die brutale Triebhaftigkeit des Mannes zu belegen.”_

      Gilt das auch für Minderjährige Jungens die von Lehrerinnen und Kindermädchen missbraucht werden?

      • Nein, die werden von Feministas wohl eher totgeschwiegen. Fällt denen leicht, denn der Themenbereich ist generell stark tabuisiert.

        Wer das Tabu bricht und darüber redet muss sich dann Sachen anhören wie „Ach komm, es hat ihm bestimmt gefallen“, „ist doch nichts dabei“ oder die Hardcore-Variante: „Nur ein Penisträger kann missbrauchen, Frauen nicht“

    • „Übersexualisierte Werbung“

      Das war überraschend, eine so verklemmte Haltung von vorgestern nicht-ironisch und ganz ernst vom Plapperhippster präsentiert zu bekommen. Aber da sieht man, wie reaktionär die sind 😀

      • vgl „Frühsexualisierung“ (also die konservative „Kritik“ an Gender)
        genau vergleichbar.

      • Weiss nicht, ob das so vergleichbar ist. Diese Kritik geht ja im Kern ins Leere, da ja tatsächlich eine sehr frühzeitige Bindung von Kindern an „passende“ Geschlechterklischees durch Eltern und andere Bezugspersonen feststellbar ist.

        Der Grundgedanke war ja, dieser frühzeitigen Bindung etwas entgegenzusetzen um die Wahlfreiheit durch tatsächliche Vielfalt zu fördern.

        Aber dadurch, dass manche dubiose Zeitgenossinnen sich da mit einer tatsächlichen Frühsexualisierung (Behelligung von prä-pubertären Kindern mit Details zum Geschlechtsverkehrs) drangehängt haben, hatte die Kritik natürlich einen schönen Ansatzpunkt.

        • “ … Geschlechterklischees durch Eltern und andere Bezugspersonen feststellbar ist.“

          Und dieser „Falle“ will man durch das Hinzufügen weiterer Bezugspersonen, diesmal durch solche mit der erklärten Absicht IHRE eigenen Geschlechterklischees an das Kind zubringen, entkommen?

          Jetzt wäre die Frage, wer gibt dem Staat das Recht schulverpflichteten Kindern die „erlaubten“ Geschlechterklischees anzutragen? Müssen etwa auch Kinder homosexueller Paare über die Heterosexualität informiert werden … 🙂

        • „…wer gibt dem Staat das Recht schulverpflichteten Kindern…“

          das jeweilige Schulgesetz des Bundeslandes. Das Schulwesen ist Ländersache, die jeweiligen Gesetze, Verordnungen und Ausführungsbestimmungen regeln die Art und den Umfang.

        • Ach, wirklich? Ich meine nicht formal, sondern grundsätzlich.

          Der Staat könnte dann ja auch Kinder von christlichen Eltern in den Islamunterricht und die der Moslems in den christlichen zwingen. So könnten doch auch Klischees aufgebrochen werden, braucht man nur in Schulgesetze schreiben. 🙂

        • Religionsunterricht ist ein Sonderfall, der in Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 136 Absatz 4 der Reichsverfassung geregelt ist und damit übergeordnet zu den Landesgesetzen.

          Kurz: Niemand darf in einen Religionsunterricht „gezwungen“ werden, bei unmündigen Kindern (unter 14) entscheiden die Eltern. Da es – in allgemeiner Anwendung des Reichskonkordats – allerdings ordentliches Lehrfach ist, müssen vom Religionsunterricht abgemeldete Schüler an dessen Stelle Ethikunterricht besuchen, sofern dieser angeboten wird.

          Persönlich würde ich den generellen Wegfall von Religionsunterricht an Schulen und dafür Ethikunterricht gut finden. Allerdings ist DE da durch das Reichskonkordat völkerrechtlich gebunden…

        • Ich schrieb, der Staat könnte … und das GG halte ich das Papiernicht Wert.

        • Das Grundgesetz hat dir in seiner Geschichte schon sehr häufig zu erheblichen Freiheiten verholfen, ohne das GG könnten Politiker deine Rechte beliebig einschränken.

          Das si seinen Wert nicht erkennst ist sehr schade.

        • Nur das es keine Klischees sind,
          Kinder brauchen und wollen feste Strukturen und sie wollen wissen was sie sind und an wem sie sich Orientieren können.

          99% der Kinder diese Orientierung zu nehmen oder zu erschweren weil 1% der Kinder als Erwachsen bzw. ab der Pubertät nicht mehr richtig in das Schema passen ist idotie.

          Auch kann es Wahlfreiheit für Kinder nicht wie für Erwachsene geben, da sie die Welt noch nicht verstehen, da sie Zusammenhänge nicht wie Erwachsene erkennen können.
          Wahlfreiheit gibts bei der Gute Nacht Geschichte,
          aber schon beim Essen wird die Wahlfreiheit eingeschränkt,
          bei der Kleidungsauswahl dann noch mehr
          und beim Geschlecht gibts diese Auswahl einfach nicht
          Penis=Junge, Vulva = Mädchen.

          Wenn wir als Gesellschaft Rollenklischees abändern wollen um freier zu werden, dann geht das nur durch Überzeugung und muss in den Köpfen von Erwachsenen geschehen und nicht in dem Mann Kinder mit einer neuen Ideologie indoktriniert.

          HJ, BDM, FDJ…. Ich habe daraus gelernt das nur totalitäre Regieme versuchen Kinder zu beeinflussen um ihre Ideologie fest im Denken zu verankern.

        • St. Elmo,

          „muss in den Köpfen von Erwachsenen geschehen und nicht in dem Mann Kinder mit einer neuen Ideologie indoktriniert.“

          Dieser Zuweisung „in dem MANN“ muss ich doch widersprechen. Hier sind weit überwiegend Frauen die Treiber.

          Zudem geht es nicht ums indoktrinieren sondern um die wertungsneutrale Darstellung alternativer Lebensformen jenseits der Klischees. Dies zur ermunterung derjeniger die sich mit dem überwiegendem Rollenmuster nicht anfreunden können. Und das sind dann doch vermutlich etwas mehr als die von Dir vermuteten 1%. Wohl eher ca 20-30 % der Mädchen und ca. 5-10 % der Jungen.

          Denkst Du ernsthaft, 12 jährige Jungs werden spontan schwul weil sie in einem Schulbuch ein schwules Paar sehen?

  8. Intersektionaler Feminismus. Das ist doch der Feminismus wo alle unterdrückte Opfer sind (In-Group). Ausser weisse, heterosexuelle Männer (Out-Group). Die sind dann das personifizierte Böse die für alles schlechte in der Welt verantwortlich sind.

    Denn Männerhass auf weisse heterosexuelle Männer zu konzentrieren ändert nichts daran das es immer noch Männerhass ist.

    • gesteigerter Hass, eine weitere Begründungsebene ist dazu gekommen.
      Die lässige Dummheit, die einen auf Unschuld macht, setzt der Idiotie dieser männerhassenden Hetze die Kone auf.

  9. „Ein Schwarzer kann auch nicht auf ein Treffen des KuKluxclans…“

    Ô.o

    Aua. Mit so einem Bullshit braucht man Feminismus natürlich immer.

    Ich brauche Feminismus, weil in nicht mit wilden Tigern spielen kann ohne gefressen zu werden. Die müssen wir alle umerziehen!

    • “Ich brauche Feminismus, weil in nicht mit wilden Tigern spielen kann ohne gefressen zu werden. Die müssen wir alle umerziehen!“
      Das ist doch mal tragfähiges und nachvollziehbares Argument, endlich weiss ich, warum ich Feminist sein sollte.

  10. Ich hoffe ich bekomme es nächste Woche gebacken und schreibe eine Antwort auf dieses Video.

    Eines möchte ich aber mal schnell ansprechen.
    „Men Rights Activists“

    Vielleicht bin das nur ich, aber ist das nicht ganz schön dreist?
    Vergleicht mal „Men Rights Activists“ und „Men’s rights Activists“.
    Das erste klingt eher nach „patriarchalischen Rechten“ und das zweite eher nach Menschenrechten, oder? Vielleicht Irre ich mich ja und es zeigt sich nur ein bias von mir.

    • Aber ich glaube er spricht das dann auch „Men’s Rights Activist“ aus. Könnte also nur ein Fehler sein und ich lese da zu viel rein.

  11. Habe mal dazu ein Antwort-Video erstellt:


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