Selbermach Mittwoch 79 (21.09.2016)

Mittwoch, was gibt es neues?

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79 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 79 (21.09.2016)

  1. Wie man sich, imagemäßig, erfolgreich ins Knie schießt…

    Ich hatte heute diese Bilder in meinem Tumblr:

    Die Message soll vermutlich sein, wie schlimm Die Gesellschaft™ den Frauen mitspielt und sie nicht glücklich sein lässt.

    Die Message, die bei mir ankommt, ist aber eher: „Wow, Frauen kriegen wirklich nichts gebacken. Sind die wirklich alle so weit entfernt davon, erwachsen zu sein? Kein Wunder, dass sie ohne Quote nichts werden.“

    Das geht vermutlich nicht nur mir so.

    • Immerhin ist die Ewiges-Opfer-Legende witzig und professionell gemacht. Das ändert natürlich nichts an der mangelnden Qualität der Message.

    • Im Prinzip ist diese Kritik ja nachvollziehbar. Nur habe ich noch nie diese Orte gesehen, wo die armen unterdrückten Frauen gefesselt hingesetzt werden und diese Hefte lesen müssen? Frauen kaufen und lesen das freiwillig.

      Möglicher Weise bedient das irgendwelche Bedürfnisse nach emotionaler Achterbahn? Oder es ist nur typisch weiblicher Masochismus?

        • Wahrscheinlich ist es sogar letztlich unmöglich zu wissen, was gut für einen selbst oder einen anderen ist. Es gibt so viele Möglichkeiten und Unbekannte.

          Aber fragen, was die Leute dazu treibt, kann man wohl. Und obwohl es heute viel neumodischen Quatsch gibt, war der wesentliche Inhalt klassischer Männermagazine das Vergnügen an der Objektifizierung nackter Frauen. Man mag es billig finden, dass sich Männer so einfach an ihrer sexuellen Konditionierung packen lassen, aber es leuchtet ein, warum Männer das kaufen. Die Frage ist, was es bedeutet, dass Frauen lieber Hefte kaufen, wo sie so was bekommen?

          • Du denkst wie ein Mann.

            Mit anderen Worten: Wenn einer den Playboy liest, gehst du von der Reaktion „mmmmh, lecker (fftfftfftfft)“ aus.

            Würdest du wie eine Feministin denken, sähst du einen jungen Mann, der in eine existenzielle Krise gestürzt wird, weil er realisiert, dass sein Status nie im Leben reichen wird, so eine Frau rumzubekommen. Er ist einfach nicht gut genug. Und die Depression steht unmittelbar bevor, nur weil das Matriarchat es so eingerichtet hat, dass nur reiche Männer oder breitschultrige Sportler mit vollen Haaren von Der Gesellschaft™ als vollwertig angesehen werden.

            und so weiter und so weiter…

        • Natürlich denke ich wie ein Mann. Aber ich bin mir dabei des Umstandes bewusst, dass wohl aufgrund bestimmter hormoneller Effekte der Anblick einer nackten Frau Männer einfach glücklich macht. Und wenn ich mir Frauenzeitschriften ansehe, dann scheint es so zu sein, dass das Wecken von Wettbewerbsangst Frauen irgendwie glücklich machen muss?

          Aber wenn ich wie eine Feministin denken würde, dann würde ich mich beklagen, dass dieses fürchterliche Matriarchat mich die ganze Zeit dadurch unterdrückt, dass es mir nackte Titten unter die Nase hält um mich durch das Wecken meiner sexuellen Triebe kontrollierbar und abhängig zu halten.

          • „dass es mir nackte Titten unter die Nase hält um mich durch das Wecken meiner sexuellen Triebe kontrollierbar und abhängig zu halten.“

            Nein, das wär nicht feministisch, denn das ist ja wahr
            :-p

            Das Wecken der Wettbewerbsangst ist ja nur der beklagte Nebeneffekt.
            Eher, vermute ich, geht es um Make-Belief. Wenn frau sich Modehefte, Prominenten- und Royal-Tratsch-Hefte, Groschenromane mit attraktiven Ärzten und Eat-Pray-Fuck-Fernseh-Ramsch anschauen, dann geht um die Identifikation mit der Prinzessin, die real ist, solange die Geschichte andauert.
            Für den Moment träumt sie davon, es sei nur einen Schritt für sie entfernt, jung, hübsch und begehrenswert zu sein.
            Und dann geht sie zur Wahrsagerin, damit die ihr erzählt, sie würde einen großen dunkelhaarigen Fremden treffen.

            Seltsam, dass die „Welt als Wille und Vorstellung“ von einem Frauenhasser geschrieben wurde.

        • Wenn Du das für wahr hältst, dann zeigt das nur, dass Du wie eine Feministin denkst. 😛

          Es stimmt schon, dass das eigentliche Äquivalent zu Tittenheften „romantische Geschichten“ sind. Eine Industrie mit enormen Umsätzen übrigens. Möglicherweise haben Frauen sogar das größere Problem mit Pornographie als Männer, nur sehen die Pornos anders aus.
          Frauenzeitschriften sind aber etwas anderes.

          Und das mit Schopenhauer ist wirklich merkwürdig. Wie kann jemand von so gutem Verständnis von weiblichem Wesen in seiner Philosophie der Verneinung des individuellen Willens das Wort reden, als sei er ein buddhistischer Mönch?

  2. Die liebe Miria hat einen Artikel geschrieben, in dem sie sich zu Passagen aus einem längeren unveröffentlichten Kommentar von mir äußert, in dem es um Vorschläge zur Migrations- und Integrationspolitik von mir ging, die ich auch hier schon in verschiedenen Diskussionskontexten dargestellt hatte:

    http://nur-miria.blogspot.de/2016/09/uber-den-umgang-mit-muslimischen.html

    Dabei werden meine Vorschläge von Miria überwiegend kritisiert.

    Vielleicht hat ja jemand von euch Lust mitzudiskutieren.

    Ich antworte Miria irgendwann im Lauf der Tage, wenn ich die Zeit dazu finde.

  3. Die Störenfriedas haben mit einem weiteren Hassartikel nachgelegt. Schöner Kommentar:

    Der schreckliche Männlichkeitswahn wird eingekreist. Ich habe NIE verstanden und werde es auch nie verstehen, wie es jemandem SPASS machen kann, andere, vor allem Schwächere, Frauen, Kinder, Tiere, zu quälen, zu foltern und zu schlachten. Es stimmt bevor Jemand (nicht immer, aber meistens)
    Männer dermassen dem Tötungswahn und Blutrausch verfallen, müssen sie ihre eigene Seele abgetötet haben.

    http://diestoerenfriedas.de/toeten-und-maennlichkeit/

    Dass sie mit ihrer Hasspropaganda genau das machen, was sie Männern vorwerfen, fällt denen auch nicht weiter auf.

    http://diestoerenfriedas.de/toeten-und-maennlichkeit/

    • 95% von dem was Feministinnen über Männer behaupten ist Projektion… von Machtgeilheit, über Geschlechterhass bis hin zu der Behauptung das Männer versuchen Frauen auszugrenzen.

    • Also, ich finde es ja unmöglich, dass man hier zum Beispiel Frauen oder Kinder entmenschlicht und deren Ermordung verharmlosend „schlachten“ nennt.

      Gut, bei der ein oder Feministin könnte eine Notschlachtung angemessen sein…

  4. Trump jr.s dämlichen Skittles-Kommentar und die (verdiente) Entrüstung darüber haben hier vermutlich alle mitbekommen, so dass ich nicht auf den traurigen Unterschied mit so ziemlich genau dem gleichen Kommentar im Bezug auf Männer (okay, und M&Ms statt Skittles) hinweisen muss.

    Dennoch beim Thema:

    Joss Whedon hat einen, mit Stars vollgepfropften Werbespot gegen Trump gemacht. Gute Sache, zweifellos, aber doch recht bisslos (kein Vergleich zu seinem famosen Spot gegen… ich glaube, es war McCain?). Aber was mir auffiel (und da sieht man, wie der verdammte Aktivismus alles versaut) war, dass der eher schwache Gag des Spots ist, dass man quasi über Mark Ruffalo verfügt und ohne dessen Willen eine Nacktszene verspricht. – Ja, es ist ein Gag, ja der Mann spielt mit, aber… hätte wer anderes den Gag über Scarlett Johansen gemacht, hätte sich der gute Feminist Whedon vermutlich darüber empört.
    So trübt der Ärger über die erneute Heuchelei meines ehemaligen Helden hier selbst die Zustimmung zu einer Kampagne, die den potentiell schlimmsten Präsidenten aller Zeiten verhindern soll…

    • @DMJ
      „Trump jr.s dämlichen Skittles-Kommentar und die (verdiente) Entrüstung darüber haben hier vermutlich alle mitbekommen“

      Zum Glück nicht…..

      „M&Ms statt Skittles“

      Hört sich nach einem „Glaubenskrieg“ an wie Pepsi vs Coca Cola ….

  5. Der letzte Teil von Liana Kerzners „Gamers Guide to Feminism“ ist auch raus!

    Wieder einmal enttäuscht sie meine Zuversicht nicht! Ich wünschte, sie wäre bekannter, denn sie scheint mir nach wie vor eine ideale Vermittlerin zwischen Nerdkultur und Feminismus. So verteidigt sie zwar weiterhin den Feminismus – bzw. das, was Feminismus ihrer Meinung sein sollte und von ihr praktiziert wird – stellt ihm aber auch unangenehme Fragen, wie

    „Do you just wanna show your moral superiority or do you want to be effective?“

    Oder die große Kernfrage, die ihnen jeder, als jungfräulicher Neckbeard diffamierte Nerd, aber im Grunde auch jeder, als dauervergewaltigender Priviligienmacker diffamierte Mann vorhalten kann:

    „Why should we care about you, when no one cares about us?“

    Außerdem prägt sie den Begriff „Trophy Victim“. Das bezeichnet eine Frau, die man hat, um entrüstet zu zeigen, wie schlimm DIE ANDEREN ihr mitspielen, wie viel besser man aber selbst ist… ohne sie darüber hinaus groß zu beachten. Sie thematisiert dabei auch sehr schön die ungeingestandene Frauenfeindlichkeit, mit der die Outrage Warriors bestimmen, wer eine „richtige“ Frau ist.
    Auch wendet sie sich gegen das „Privilegien“-Geschwätz und betont, dass männliche Opfer meist übersehen werden. Bevor sich jemand aufregt: Ja, sie stellt dabei noch immer mehr auf die weibliche Seite („benevolent sexism“) ab, aber da geht es ja auch gerade darum, diese Seite zu überzeugen. Wenn die Gleichberechtigung lieber unter dem Label schlucken, dann soll mir das recht sein.

  6. In den letzten Tagen sind zwei Artikel publiziert worden, die beide die derzeitige feministische Geschichtsverfälschung etwas zurechtrücken. Möchte ich euch nicht vorenthalten, insbesondere da es einerseits um eine Zentralheilige der feministischen Kirche, und andererseits um eine Frau die auf bestem Wege zur Seligsprechung ist geht.

    a) Lady Ada Lovelace. Die Frau die hinter der allseits bekannten Legende „Das erste Computerprogramm der Welt wurde von einer Frau geschrieben!“ steht.

    (kleine stichelnde Nebenbemerkung: Ich habe bisher noch keine Feministin getroffen, die ohne bei der Wikipedia nachzuschlagen sagen konnte, was dieses erste Computerprogramm eigentlich gemacht hat, oder sich überhaupt originär dafür zu interessieren worum es da eigentlich ging. Soviel zum Thema, ‚gib Frauen Vorbilder, und sie fangen an sich für ein Fach zu interessieren’…)

    Schon mit ein ganz klein wenig klarem Verstand MUSS die Behauptung von Ada Lovelace als erster Programmiererin falsch sein. Ada Lovelace hat ihre berühmte „Note G“ im Jahre 1843 publiziert, dessen Inhalt als das erste Programm für die ‚Analytical Engine‘ gilt.

    Charles Babbage, der die Entwicklung der Analytical Engine angestoßen hat, hat diese zu dem Zeitpunkt bereits seit Jahren entwickelt. Es wäre absurd anzunehmen, daß er nicht bereits vorher Programme dafür geschrieben hat, insbesondere für eine Maschine deren ureigenster Zweck es war, Programme auszuführen. Und natürlich gibt es Programme von ihm die überliefert sind und die im ‚Babbage Archive‘ zu finden sind. Das erste trägt das Datum 4.8.1837.

    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49357/1.html

    In diesem sehr interessanten Artikel heisst es ganz sacht, als ob der Autor wüsste daß er gerade ein Sakrileg gegen die feministische Kirche begeht:

    „es wäre überflüssig, darauf hinzuweisen, dass Babbage damit als erster Programmierer der Welt gilt, würden nicht anderslautende historisch unhaltbare urban legends im Internet geistern.“

    b) Margaret Hamilton. Weniger bekannt als Ada Lovelace, aber gerade in den letzten Wochen häufiger erwähnt. Wird gerade als feministische Ikone aufgebaut, als die Frau die den Programmcode für den Computer an Bord der Mondlandefähren geschrieben hat, und ihre Arbeit wäre die erste Mondlandemission gescheitert. Im Landeanflug wurde ein Radar versehentlich nicht abgeschaltet, es kamen widersprüchliche Daten rein, der Landeanflug war ganz kurz davor abgebrochen zu werden, aber die geniale Programmierung hatte erkannt was los ist, und hat die Fähre sicher landen lassen.

    Es geht jetzt nicht um den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte, sondern schlicht darum daß die Bedeutung von Margaret Hamilton wohl ebenfalls vollkommen übertrieben wird. Angeblich sei sie die treibende Kraft hinter der Softwareentwicklung gewesen, habe nach ihrer Zeit bei der NASA bedeutendes als Wissenschaftlerin und Unternehmerin geleistet. Perfekt für eine feministische Ikone.

    Nun hat die NZZ mal ein bisschen recherchiert, und kommt zu einem ernüchternden Urteil.

    (noch eine stichelnde Bemerkung: Lohnt sich immer wieder in Schweizer Medien reinzuschauen. Irgendwo im Netz hat jemand angemerkt, daß Schweizer Nachrichtenseiten das aktuelle Äquivalent zum Westfernsehen darstellen. Nicht ganz von der Hand zu weisen.)

    http://www.nzz.ch/digital/technikgeschichte-die-frau-im-mond-ld.117018

    „Es gibt eine Fülle von Informationen im Web, allerdings gelingt es nicht, ernstzunehmende wissenschaftliche Aufsätze von ihr aufzuspüren oder Belege für unternehmerische Erfolge. In den vor 2003 publizierten Büchern und Aufsätzen zum Apollo Guidance Computer sucht man ihren Namen vergebens.“ und:

    „Dem Zeitgeist folgend, wird jetzt die Technikgeschichte feministisch uminterpretiert. So erscheint Ada Lovelace als die erste Programmiererin und Hamilton als erste Softwareingenieurin. Beide Interpretationen stehen im Widerspruch zu den historischen Fakten.“

    • Verflixt, doofer Tippfehler. Muss in b) natürlich heissen „und ohne ihre Arbeit wäre die erste Mondlandemission gescheitert.“. Da ist mir das ‚ohne‘ runtergefallen.

      • „noch eine stichelnde Bemerkung: Lohnt sich immer wieder in Schweizer Medien reinzuschauen. Irgendwo im Netz hat jemand angemerkt, daß Schweizer Nachrichtenseiten das aktuelle Äquivalent zum Westfernsehen darstellen. Nicht ganz von der Hand zu weisen.“

        Wieso stichelnd?
        Einfache Fakten: Die Schweiz liegt nunmal im Westen von Rückschrittland.

    • „In den vor 2003 publizierten Büchern und Aufsätzen zum Apollo Guidance Computer sucht man ihren Namen vergebens.“

      Ganz klar: die unsichtbare Hand des Patriarchats hat schon wieder sämtliche Leistungen einer weiteren brillanten Frau unsichtbar gemacht…

  7. Am Sonntag war in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (#FAS) ein Artikel über die pösen pösen Ingler, die ihre armen armen Mitstudentinnen ganz ganz pöse diskriminieren.

    Offenbar war der Artikel der #FAS so peinlich, dass er nicht mal online gelandet ist.

    #HauptsacheEinAndererIstSchuld

    Achja, Sozial“wissenschaftler“ würden den Inglern helfen und ihnen vielleicht sogar Manieren beibringen können.

      • So peinlich finde ich den Artikel gar nicht.
        Immerhin gibt Silbey zu, dass die bösen Profs gar nicht so böse sind.
        „Die Mädchen haben gleich gute Noten wie die Jungs, sogar leicht bessere. Die Professoren fördern die Frauen und diskriminieren sie in keiner Weise. Die Studentinnen sorgen sich auch nicht um die Vereinbarkeit des Ingenieurberufs mit Kindern oder Teilzeit. Überraschenderweise sorgen sich da die Männer mehr.“

        Auch mit der Antwort auf die Frage
        „Was sollte sich ändern, um den Beruf für Frauen attraktiver zu machen?“

        kann ich leben.

        „Man könnte versuchen, die Gruppenzusammensetzung bei den Projekten an der Uni zu ändern. Und man könnte die Leute ständig die Rollen tauschen lassen, damit nicht jedes Mal derselbe der Manager ist. Die Professoren könnten am Ende der Projekte eine Art Manöverkritik abhalten: Wer hat was wann gemacht? So lernen alle, wie sie gut im Team funktionieren. In solch einer Manöverkritik könnte aber auch die Frage vorkommen, was das Projekt zum großen Ganzen beitragen könnte, zur Weltrettung meinetwegen.“

        Aber dann kommt es!

        Frage: „Wer könnte dabei helfen?“

        Antwort: „Sozialwissenschaftler!“

        Da musste ich dann doch laut auflachen. Dieses gesunde Selbstbewusstsein, ja, diese Selbstüberschätzung der Sozialwissenschaftler, ist immer wieder bewundernswert.

        • Unter dem Artikel finden sich interessante Kommentare. Unter anderem dieser von einem Stefan Kippfelder vom 22.09. 08:34:

          „Haha ich musste lachen, als ich die Studie sah

          „Persistence Is Cultural: Professional Socialization and the Reproduction of Sex Segregation.“ Keine einzige quantitative Auswertung der Tagebucheinträge. Man hat quasi sorgfältig ausgewählt, welche Einträge man zitiert (natürlich die, in der Männer ganz böse diskriminieren). Das scheint der neueste Trend in den amerikanischen Sozialwissenschaften zu sein, wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. “

          Es scheint sich um diese Studie zu handeln:

          http://wox.sagepub.com/content/early/2015/12/16/0730888415618728

      • „Wir haben Ingenieur-Studentinnen und -Studenten aus vier Universitäten in Massachusetts begleitet.“

        Vorsichtshalber hat man also vermieden, eine Stichprobe der Männer zu fragen, wie die denn diese Themen sehen und wie sie das Verhalten der weiblichen Mitstudenten einschätzen.

        „Es sind die männlichen Kommilitonen, die die Frauen in den Gruppenprojekten an der Uni diskriminieren“

        Einer dieser Bösewichter hat sich vor Monaten bei mir ausgeweint, in seinem Gruppenprojekten hätten sich alle beiden Frauen unter den dubiosesten Vorwänden vor allen technischen Arbeiten gedrückt und ersatzweise pro forma ein paar Büroarbeiten erledigt, jedenfalls den Arbeitsaufwand für den Teilnahmeschein gnadenlos optimiert – und deswegen vermutlich auch nichts gelernt.

        “ Sie haben dadurch das Gefühl, ..“

        Wenn man Frauen danach fragt, ob sie eventuell das Gefühl haben, irgendwie benachteiligt zu werden, wird man 100% ja-Antworten bekommen, denn Frauen wird von Kindesbeinen an beigebracht, daß sie überall benachteiligt werden.

        Das eigentlich schlimme an solchen „wissenschaftlichen“ Untersuchungen ist, daß sie eine wirksame politische Munition dafür sind, noch mehr Frauenprivilegierungen einzurichten.

  8. „Presumed Selfish“
    http://www.overcomingbias.com/2016/09/presumed-selfish.html
    „Imagine that some person or organization is now a stranger, but you are considering forming a relation with them. Imagine further that they have one of two possible reputations: presumed selfish, or presumed pro-social. Assume also that the presumption about you is somewhere between these two extremes of selfish and pro-social. […]
    As men tend to be presumed more selfish in our culture, this perspective also illuminates our male-female relations. Men commit more crime, women are favored in child custody disputes, and in dating men are more presumed to “only want one thing.” In he-said-she-said disputes, observers tend to believe the woman. Women tend more to initiate breakups, and find it easier to get trust-heavy jobs like nursing, teaching, and child-care, while men find it easier to get presumed-selfish jobs like investors and bosses. Female leaders are more easily criticized for selfish behavior, e.g., more easily seen as “bitchy”. Women tend to conform more, and to be punished more for nonconformity.
    This all makes sense if men tend to feel more vulnerable to hidden betrayal by women, e.g. cuckoldry, while women can more use law and visible competition to keep men in line. In traditional gender roles, men more faced outsiders while women more faced inside the family. Thus men needed more to act “selfish” toward outsiders to help their families.
    When those who are presumed selfish want to prove they are not selfish, they must sacrifice more to signal their pro-sociality. So men are expected to do more to signal devotion to women than vice versa. Conversely folks like doctors, teachers, or priests, who are presumed pro-social can often get away with actually acting quite selfishly, as long such choices are hard to document. Few with access to evidence are willing to directly challenge them.“

    • etwas unterkomplex, oder?

      „Es ist reiner Egoismus, dass der Mann sich dem Risiko aussetzt, außerhalb der Mauern, in denen seine Familie in Sicherheit ist, getötet zu werden“
      Klingt nicht sooo plausibel.

      • Ich verstehe den Text so, dass sich das „egoistisch“ nicht auf die persönlichen Interessen des Mannes, sondern die Interessen der eigenen Familie/Sippe bezieht. Der Mann versucht, gegenüber außenstehenden Dritten das Beste herauszuholen, aber eben nicht (nur) zu seinem eigenen Vorteil, sondern um seine Familie bestmöglich versorgen zu können. Ich finde das durchaus plausibel.

        Es ist ja auch so, dass Frauen, die allgemein den Egoismus von Männern beklagen, in aller Regel keinerlei Probleme damit haben, an Vorteilen, die durch egoistisches Verhalten ihrer Ehemänner/Partner erlangt wurden, zu partizipieren.

        • Wahrscheinlich ist es so gemeint.

          Aber die Einstellung „Ich opfere mich zum Wohlergehen meiner Sippe“ als egoistisch und nicht als pro-sozial zu bezeichnen, bleibt grotesk.
          Vor allem, wenn das als pro-sozial markierte Gegenstück darauf basiert, dass dieser Prosoziale mit niemandem außerhalb der eigenen Sippe Kontakt hat.

    • Viele interessante Punkte in dem Text. aber was mich daran (und vielen ähnlichen Texten) stört, ist, dass ohne Begründung davon ausgegangen wird, es sei irgendwie „böse“, wenn man tiefgreifenden demographischen und kulturellen Veränderungen seiner Heimatgesellschaft nicht aufgeschlossen gegenübersteht.

      • Die übliche manichäische Darstellung des Kampfs gegen das Böse, den die „Globale progressive Linke“ führt, mit ihren antiweissen rassistischen Vorurteilen, ihrem antidemokratischen und autoritären Impulsen und über allem ihrem globalistischen Identitarismus etc. Im Westen nix Neues.

      • „Viele interessante Punkte in dem Text. aber was mich daran (und vielen ähnlichen Texten) stört, ist, dass ohne Begründung davon ausgegangen wird, es sei irgendwie „böse“, wenn man tiefgreifenden demographischen und kulturellen Veränderungen seiner Heimatgesellschaft nicht aufgeschlossen gegenübersteht.“

        Der letzte Satz ist sehr interessant: „The future shouldn’t belong to the Front National and its ilk. It should belong to the people they’re afraid of.“

        Warum sollten nichtmuslimische Weiße es gut finden, wenn Muslimen und Nichtweißen die Zukunft gehört? Weil das die besseren Menschen sind und ihnen ethnisch-religiöse Loyalitäten vollkommen fremd sind? Wenn sich der Autor da mal nicht gewaltig irrt…

  9. Habe gerade zufällig folgenden, m.E. großartigen, Text von Paul Elam über Häusliche Gewalt gefunden:
    http://honest-ribbon.org/domestic-violence-research/domestic-violence-the-real-victims/
    Auszüge:

    The use of violence as a premeditated, ongoing tool to maintain primacy in a relationship was always an infinitesimally small percentage of what I saw in the people I worked with. It was the extreme exception that somehow achieved inculcation into public consciousness as the norm, with a male in the role of perpetrator.

    From working with countless families affected by the problem, I can tell you what domestic violence really is. It’s a couple, one or both of them likely drunk, escalating a fight till it gets physical. It’s two desperate, out-of-control people, clawing at each other out of fear and rage. It’s impulse, reckless dysfunction that as many times as not has the two people in the bedroom enjoying makeup sex not long after it is over and then building the tension between them till it happens again.

    It is people who cannot or will not manage conflict in a way that is peaceful, and it does not belong to one sex over the other any more than it belongs to one hair color over the other.
    […]
    When it comes to domestic violence, the real perpetrators are adults and the real victims are children.

    Until we start to understand this, and act on it in good faith, we will achieve nothing more than further pitting men and women against each other, and leaving more children devastated in the wake of their battles.
    […]
    Talking to their children was vastly different. That is where I saw the most, and the most genuine, tears. Usually, all it took was a question.

    “What is it like for you when Mom and Dad fight?”

    Many of them, when hearing this simple question, which neither parent had likely ever asked, were overcome in a swell of raw, unyielding pain. They often struggled to steady their quivering lips and fight back tears as they talked. Others just walled off, keeping their eyes down, shrugging their shoulders, and forbidding me to enter the world of their pain.

    Many of them, though, did tell me their stories. I got to hear how they covered their heads with pillows at night, trying to block out the noise. Others learned to escape in their own minds, retreating into fantasy. Still others tried to intervene, to become the only adult in the house, and to protect one parent from the other. And, yes, they were often trying to protect their fathers.
    […]
    I hope, and I certainly encourage other MRAs, that as we continue our quest of cutting though all the garbage science and concocted factoids about domestic violence, we make it a point to remind people that we are not engaged in finger-pointing at women, or even necessarily at misinformed ideologues. We are really trying to educate a woefully ignorant public about who pays the price for the misconceptions. I know that wrongly accused men do pay, and it is a horrible injustice, but the real sacrificial lambs are our sons and daughters.

    Gestoßen bin ich darauf übrigens, weil eine feministische Studentenvereinigung ausgerechnet diesen Text gewählt hat, um darzulegen, dass jegliche Verbindung zu AVFM einen Boykott der betreffenden Person rechtfertigt (dort konkret bezogen auf Dr. Christina Hoff Sommers).
    https://archive.is/KVKwW

  10. Solche „sympathischen“ Gestalten treiben sich bei der UN rum und werden vorgeschlagen (von der Schweiz) „as the Western Group’s sole candidate to be a UN human rights expert“:

    http://www.unwatch.org/swiss-nominate-rapists-apologist-un-human-rights-expert/

    „The Geneva-based watchdog group (/also die unwatch/) sent a letter to Western countries urging them to oppose Jean Ziegler in the Sept. 30th election at the UN Human Rights Council. See letter below.“

    Aus dem Brief:

    „Mr. Ziegler, who has written books advocating “reasonable hatred of the West,” would absurdly occupy one of only three seats allotted to Western countries. … “

    Sabotage von Ernährungsprogrammen.
    Mitinitiator und Pusher des “Moammar Qaddafi Human Rights Prize”, mit dem ua die übelsten Antisemiten weissgewaschen wurden:

    „The prize has since been awarded to anti-Western dictators such as Fidel Castro and Hugo Chavez. It has also been awarded to notorious racists and anti-Semites such as Louis Farrakhan, leader of the Nation of Islam, and Malaysian prime minister Mahathir Muhammad.“ Dazu passend: „In 1996, Mr. Ziegler publicly defended Roger Garaudy, the French Stalinist whose book, “The Founding Myths of Modern Israel,” denies the Holocaust.“ etc pp

    Ein optimaler Kandidat für die „Globale progressive Linke“…..

  11. Antisemitismus im Gender-Kurs zu Hildesheim:

    Das Märchen vom Ritualmord lebt noch – in Hildesheim
    http://www.achgut.com/artikel/das_maerchen_vom_ritualmord_lebt_noch_in_hildesheim

    Geradezu zufällig kommen die Inhalte eines „Gender“-Kurses heraus, die eine Ibtissam Köhler dort an der Hochschule abhält. Natürlich wollen alle nix davon willen, das Dekanat rührt Beton an, es wird versichert hier sei „was aus dem Ruder gelaufen“ und die üblichen Beschwichtigungen, die Hochschul-„Präsidentin Christiane Dienel vermutet hinter al­lem eine „Hass-Kampagne,“ die ihr „das Wort verbieten“ und den Nahostkonflikt „an die Hochschule tragen“ wolle.“ (zeigt gleich, dass der „Fisch vom Kopf her stinkt).
    Die für gender übliche sektiererische Indoktrinierung fiel schon so einigen Studis auf, beachtet wurden sie natürlich auch nicht.

    Und ob das Übermitteln an den „Präsi­denten des Zentralrats der Juden in Deutschland“ und die Amadeu-Antonio-Stiftung hilfreich ist oder dass „das Wissenschafts­-Mini­ste­rium in Hannover beauftragt das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung mit einem weiteren unabhängigen Gutachten“?

    Sicher werden die alle geflissentlich übersehen wollen, dass sowas wie in Hildesheim längst internationale Praxis, vor allem in den USA, ist, wo schon längst unter den Fittichen des „intersektionalen Feminismus“ der Antisemitismus blüht und gedeiht. Doch hier ist man geschickter und lässt die Drecksarbeit lieber muslimischen Vertetern und Orgs und keinen christlichen Palästinensern als Einzelfiguren wie in Hildesheim. Aber dank Diversity wird man sich bald ebenso dahinter verstecken können wie in den USA und einen auf voll ignorant machen können, dass das ja „alles aus dem Ruder gelaufen“ ist. Bis dahin muss es Bauernopfer geben, die Zeit ist eben nur noch nicht reif.

  12. Exeter U has a party that included antisemitic memes. +972 is upset – because it might reflect badly on anti-Zionists like them.

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/09/exeter-u-has-party-that-included.html

    Sieht so aus, als hätten SJW-Hipster hier einen antiweissen Themenabend mit „ironischen“ Parolen, wie sie ihre imaginativen Gegner sie ja alle vertreten würden, gemacht. Mit Filzer wurden diese Parolen auf weisse T-Shirts gemalt, hier ein Beispiel:

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/09/exeter-u-has-party-that-included.html

    Der Kommentar zum „+972“-Bericht trifft´s dennoch, auch wenn die eigentliche Bedeutung des Events sonst nicht herauskommt:

    „The irony is that if +972 would have reported the story straight, it would have shown the +972 distances itself from antisemitism. By gratuitously linking the story to Israel, the magazine shows that to some extent, its discomfort with antisemitism is not simply because of how deplorable it is in itself, but because antisemitism’s very existence might blunt its own incessant attempts to smear the Jewish state.“

  13. Where Does Black Lives Matter’s Anti-Semitism Come From?

    https://www.gatestoneinstitute.org/8956/black-lives-matter-antisemitism

    „BLM has been guided to anti-Semitism by the concept of „intersectionality.“
    „Intersectionality“ is the idea that all oppressed peoples and categories of people share a position, and by virtue of that fact are potential allies in the struggle against their oppressors.
    „Intersectionality“ is a concept used to describe the ways in which „oppressive institutions“ (racism, sexism, homophobia, transphobia, ableism, xenophobia, classism, etc.) are interconnected and cannot be examined separately from one another. The concept is credited to the legal scholar Kimberlé Crenshaw, writing in 1989, but it is only in recent years that it has escaped academia and swarmed into the streets.“

    In der Praxis seit den frühen 1980ern.

    „“Intersectionality“ has, however, been extended beyond individuals to types of oppression. The argument, as above, is that all oppressions „interconnected and cannot be examined separately.“ Thus, women can never be treated equally or fairly, if blacks face racial prejudice, and the disabled are not given sufficient support to be equal to the abled, and unless the Palestinians are liberated from the Israelis, and the Israelis are liberated from their country, their lives and their home. To make the point, the Israelis are accused of having had a hand, direct or indirect, in the oppression of blacks, women, and the disabled everywhere. So much oppression, intersectionists apparently think, can be traced back to the fraudulent Protocols of the Elders of Zion, and the International Jewish Conspiracy.“

    Das scheint der kleinste gemeinsame Nenner aller Progressiven und ihrer „Intersektionalität“ zu sein.

    „….“intersectionality“ urges us to view the world as divided into a conspiracy of oppressors and an agony of oppressed: Victimizers and victims. Two classes, one relationship: oppression. This is the model offered to understand, explain and reform the world. It could not be more simplistic.“

    „Further, „intersectionality“ focuses on people’s victimhood. People are „oppressed“ and disadvantaged, and that becomes the most important thing about them. Reducing people to victims takes away their ability to understand, their ability to act, their motivation, tenacity, resourcefulness, force of character, and everything that enables people to engage the world.“

  14. Die neue Bibel-Übersetzung ist übrigens fertig:

    „Die Änderungen in der katholischen Übersetzung seien moderat, sagt Wanke – und doch ist dort einiges anders als in der Vorgänger-Version, die vor mehr als 30 Jahren erschien. Vor allem kommen die Frauen besser weg als bisher. So wird aus dem Junius“, den bislang der Apostel Paulus im Römerbrief grüßen ließ, endlich die „Junia“ – schon lange gehen die Wissenschaftler davon aus, dass hier eine Apostelin gemeint war, die eine wichtige Rolle in der Gemeinde spielte, nur hatte das über Jahrhunderte nicht sein dürfen. Neu ist auch, dass Paulus in seinen Briefen die Gemeinde mit „Schwestern und Brüder“ anredet, obwohl im Original nur von „Brüdern“ die Rede ist – hier soll es im Vatikan Stirnrunzeln gegeben haben, als die neue Übersetzung für den Gottesdienst approbiert werden musste.“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/katholizismus-ein-bisschen-jungfrau-bleibt-1.3170349

    • Wer sind „die Wissenschaftler“? Etwa die „Wissenschaftler“ aus der Genderklapsmühle?

      Wenn man den folgenden Text liest, scheint es zumindest keine allgemeine Ansicht zu sein und auch Gegenansichten zu geben:

      http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/junias.html

      Wurden Frauen seinerzeit wirklich erst nach Männern genannt (also z.B. „Josef und Maria“ oder „sehr geehrte Herren und Damen“)? So soll ja in dem Text etwas wie folgt stehen: „Grüßet Andronikus und Junias“.

      Bin gespannt, wann die Gender-Gagaristen herausfinden, dass Jesus sicher eine Frau gewesen sein muss, es aber aufgrund weiblicher Unterdrückungen nicht frei ausleben durfte.

  15. http://www.n-tv.de/panorama/Mutter-betaeubte-Tochter-fuer-Missbrauch-article18693921.html

    Okay, müssen dann Zuhälter, die Menschen zur Prostitution zwingen, auch nicht mehr ins Gefängnis?

    Was für ein Kranker scheiß:

    „Die Verteidigung der Frau hatte in ihrem Schlussvortrag betont, dass sie aufgrund einer vorangegangenen Scheidung und einer schwierigen wirtschaftlichen Situation empfänglich für die Manipulationen, die schönen Worte und die sexuellen Vorschläge des Angeklagten gewesen sei. Strafmildernd wertete das Gericht neben den Geständnissen auch die Tatsache, dass das Opfer aufgrund der Betäubung durch Baldrian von den Übergriffen nichts mitbekommen hatte.“

    Ist das eine Vergewaltigung mit Rofies auch nicht mehr so schlimm, weil das Opfer ja nichts mitkriegt? Was für eine kranke Logik!

    HIer noch so ein Fall:

    „Das Gericht hat keine strafschärfenden Gründe, wie zum Beispiel Vorstrafen, beim Angeklagten festgestellt. Strafmildernd hat sich die Alkoholisierung und die hohe Haftempfindlichkeit des Täters ausgewirkt: Er ist jung, kann kein Deutsch und wurde in der Untersuchungshaft bereits angegriffen. Das Opfer hat die Tat gut weggesteckt, es sind keine schweren Folgen zu erwarten.“

    https://lotoskraft.wordpress.com/2016/09/21/jungs-stecken-sowas-weg/

  16. „Wilkinson went on to tell Gazza: ‘We live in the 21st century — grow up with it or keep your mouth closed.’ This captures the tyrannical essence of the state’s clampdown on hate speech.“

    „…. This is profoundly illiberal. Under the cover of tackling ‘hate speech’, everything from people’s humour to their moral attitudes to our everyday conversation is being intensively policed and sometimes punished. The seemingly PC war on racist, sexist and Islamophobic language has opened the door to state monitoring of thought, speech and behaviour.“

    „Perhaps the worst thing said by Wilkinson as he passed judgement on Gazza was this: ‘A message needs to be sent that in the 21st century… such words will not be tolerated.’ So was this a show trial? A man was dragged to court to ‘send a message’ to society at large? A man, by the way, who has very serious issues with alcoholism. Making a public spectacle of a damaged guy for moral, legal ends — what a cruel country we have become. Who thought this case was in the public interest? Shame on all of them.“

    Gazza’s 21st-century show trial should worry us all

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/09/gazzas-21st-century-show-trial-worry-us/

  17. „Die größte Doppelmoral, so dachte ich mir, besteht wohl darin, dass der politische Islam und die Ideologie des Nationalsozialismus sich in vielen Punkten sehr ähneln, die Deutschen aber nur die nationalsozialistische Ideologie verwünschen, die des Islams hingegen beschwichtigend und relativierend akzeptieren wollen.“

    Kein Zaun an der Grenze, aber ums Oktoberfest
    http://www.achgut.com/artikel/kein_zaun_an_der_grenze_aber_ums_oktoberfest

    „Gibt es eine deutlichere Doppelmoral, als die Demokratie mit anti-demokratischen Prozessen erhalten, stärken und rechtfertigen zu wollen?“

    “ …. kann man heute nur noch mit einem Zitat Bertolt Brechts zusammenfassen, der anlässlich des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR schrieb: „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“

    „Wie schnell sich Moral in Doppelmoral wandeln kann, verdeutlicht auch die derzeitige Burka-Debatte. Sind wir in Deutschland einerseits gerade dabei, die Emanzipation der Frau mit Hilfe von Genderismus und Frauenquote auf die Spitze zu treiben (und vorzuführen), erlauben wir andererseits den Einzug eines patriarchalischen Lebensmodells in unsere Gesellschaft, das die Ehre des Mannes in Abhängigkeit zu der Sexualität der Frau stellt. Dennoch verweisen Linkspopulisten beharrlich auf die freie Entscheidungskraft der muslimischen Frau und sehen die Vollverschleierung als Zeichen ihrer Selbstbestimmung.“

    „Der Gipfel der Doppelmoral ist wohl das Paradoxon, dass unsere Regierung sich weigert die Landesgrenzen zu überwachen und zu kontrollieren, dafür aber nun im Landesinneren immer mehr Zäune errichtet werden …“

    „Langsam, aber sicher wandeln wir so unseren Rechtsstaat in einen Gesinnungs-, Erziehungs- und Wohlfahrtsstaat um, unfähig zu erkennen, dass genau das letztlich der Todesstoß einer eigentlich liberalen, freien und offenen Gesellschaft ist. So sorgen Linkspopulisten entgegen ihrer Ideale für Unfreiheit, Hass, Rückschritt, Demokratiefeindlichkeit und Werteverlust und betätigen sich im Namen der Freiheit als Türöffner für eine menschenverachtende und gewaltbereite Ideologie.“

  18. Die EU will zwei der übelsten Terrororganisationen der Welt von ihrer Terrorliste nehmen:

    Europäischer Gerichtshof empfiehlt, die Terrororganisation Hamas von der EU-Terrorliste zu streichen

    http://www.mena-watch.com/europaeischer-gerichtshof-empfiehlt-die-terrororganisation-hamas-von-der-eu-terrorliste-zu-streichen/

    „Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem Schlussantrag die Belassung von Hamas und Tamilischen Befreiungstigern auf der EU-Terrorliste aus dem Jahr 2001 für nichtig erklärt. EuGH-Generalanwältin Eleanor Sharpstone erklärte heute, der Rat dürfe sich bei seiner Entscheidung nicht auf Presseartikel oder Informationen aus dem Internet stützen, sondern auf Beschlüsse zuständiger Behörden.“

    Weil man in der EU sich offenbar nicht nach der Realität richtet, sondern „progressive“ Politik machen will, die in diesen Organisationen Verbündete sieht.

    • „nach eigener Auskunft seit April vergangenen Jahres CDU-Mitglied. Im Juni schrieb sie in einem Beitrag für die Huffington Post darüber, warum sie nie Parteimitglied werden wollte, sich nun aber trotzdem für die CDU engagiert.“

      Diese Jenna Behrends trat doch sicherlich nur deshalb der CDU bei, um ihre sexistisch-feministische Agenda da „einzubringen“. Wie üblich mit Lügen und Unterstellungen.

      Und natürlich wieder Huffington Post.

      • „Diese Jenna Behrends trat doch sicherlich nur deshalb der CDU bei, um ihre sexistisch-feministische Agenda da „einzubringen“.“

        Oder schlicht weil es eine gute Chance bietet, mit überschaubarem Aufwand und Können eine Karriere zu erreichen.

        • Ja, Karriere als Feministin. Daher der nun mal notwendige Umweg. Man muss ja schliesslich „Erfahrungen“ sammeln, bzw die Ideologie überall verwirklicht und am Werke sehen.

        • Karriere als feministische Politikerin ist doch eine super Sache. Weiblich, jung, halbwegs attraktiv und intelligent – das Mädel landet unter den heutigen Bedingungen demnächst doch fast automatisch mindestens im Abgeordnetenhaus.
          Der Artikel wird ihr, entgegen anderslautenden Kommentaren, sicherlich nicht schaden, sondern ihren Aufstieg vermutlich noch beschleunigen, denn die Partei möchte doch bestimmt klarstellen, dass sie für den Kampf gegen Sexismus steht.

        • Hmmm. Kann sein oder auch nicht. Wenn die gehen muss, hat sie den Opferstatus erlangt, der für eine feministische Karriere taugt. Dass sie nach dem Eintritt unverzüglich ans Werk gegangen ist, spricht eher nicht dafür, dass sie in der CDU bleiben will. Sonst wäre sie erstmal sowas wie eine „Schläferin“ geblieben und hätte keinen Staub aufgewirbelt.

          Was kommt als nächstes? Petry als Femi-Uboot in der AfD? 😀

          „denn die Partei möchte doch bestimmt klarstellen, dass sie für den Kampf gegen Sexismus steht“

          Hugor, ich glaube nicht, dass die CDU sowas nötig hat, denn die haben schon den alteingesessenen und authentischen Feminismus. Der über diese Typen, wie sie gerad mal fürs Unterwandern links-liberaler Parteien gut sind, nur lachen können. Vielleicht taugt´s auch noch zum Absägen eines missliebigen Parteigenossens, äh -kameradens.

    • Was qualifiziert die junge Dame eigentlich zur Politikerin?
      Wenn ich das richtig verstehe, hat sie bisher weder eine abgeschlossene Ausbildung noch irgendein politisches Engagement vorzuweisen (außer „ich habe diskutiert und manchmal auch demonstriert … Online-Petitionen unterschrieben und Likes verteilt“.
      Sie wird ohne jede Erfahrung oder (soweit ersichtlich) politische Leistung in die BVV gehievt und findet das offenbar völlig normal, genauso wie sie es offenbar richtig findet, dem Ansehen der CDU durch öffentliche Sexismusdebatten zu schaden. Super Plan, die Partei in Berlin wieder nach vorn zu bringen. 😉

      Vielleicht bin ich voreingenommen, aber wenn ich ihr Foto sehe und ihre Textbeiträge lese, habe ich eine lebhafte Vorstellung ihres Diskussionsstils…

        • Ich habe was von Jurastudium und Journalistik-Ausbildung gelesen, aber nicht, dass sie die beendet hat. Wenn in derartigen Darstellungen kein Abschluss erwähnt wird, gibt es meiner Erfahrung nach auch keinen, aber im konkreten Fall kann ich da natürlich falschliegen.

    • Übrigens – was ist wohl der Effekt eines solchen Artikels? Mehr Frauen für die Politik zu begeistern, wie es ja vorgeblich das Ziel von Frau Behrends ist?

        • @alex

          Sie scheint mir eher tatsächlich davon auszugehen hier ein Opfer zu sein.

          Anscheinend meint sie, dass man ihr alles auf dem Silbertablet servieren muss und das es eine unverschämtheit ist, wenn man sich dann noch wundert, warum sie so schnell nach oben kommt.
          Allerdings dürfte ihre Parteikarriere damit auch zu Ende sein. Mit so einer will dann auch keiner mehr

        • Die absolut übliche Opfermasche sollte doch hinlänglich bekannt sein, so dass sie bis zum Beweis des Gegenteils besser gar nicht erst geglaubt wird. Dazu passend ist ja auch die „Silbertablet“-Mentalität.
          Was mit der Parteikarriere wird, ist wohl nicht so sicher. Man weiss ja nicht, ob sie nicht für andere in der Partei einen nützlichen Job macht, indem sie den Berlin-Chef angreift. Kann natürlich auch sein, dass das mit Parteiintrigen gar nichts zu tun hat.

    • Der Absatz ist auch interessant:
      https://editionf.com/sexismus-parteien-jenna-behrends

      Statt „Sisters in Crime“ zu werden, schottete die Frauen Union sich ab und tagte plötzlich nur noch vorstandsintern. Offizielle Begründung: „Das macht man im Wahlkampf so“. Näher an der Wahrheit dürfte aber wohl die inoffizielle Begründung liegen, die ich später hörte: „Die ist so karrieregeil und will bei der nächsten Vorstandswahl auch noch hier Vorsitzende werden.“

      Ja, ich gebe zu: Es gab einen Moment, in dem habe ich darüber nachgedacht habe, ob ich für den Kreisvorstand der Frauen Union kandidieren soll. Aber weißt Du auch warum, liebe Partei? Die derzeitige Vorsitzende hatte mich eindringlich gebeten, ihre Nachfolgerin zu werden. Davon war plötzlich keine Rede mehr. Dafür wird immer wieder an mich heran getragen, dass ich von Mitgliedern als nimmersatte Karrieristin bezeichnet werde. Wirklich wichtig ist der Vorstandsposten der Frauen Union zwar nicht – aber offenbar als Instrument zur innerparteilichen Selbstdarstellung wichtig genug, um jede Frau, die gefährlich werden könnte, mit Methoden, die jeder Fairness entbehren, wegzubeißen. Inzwischen übrigens auch die zweite Frau, der derselbe Vorstandsposten angeboten wurde.
      Auch wenn ich mich anfangs mehr am angeblichen Hochschlafen gestört habe, bin ich mir unschlüssig, ob ich den „Die-hat-zu-große-Ambitionen“-Vorwurf von einer anderen Frau nicht noch vernichtender finde. In ihrer Wirkung bei deinen Mitgliedern, liebe Partei, unterscheiden sie sich kaum. In Kombination sind sie unerträglich. Ein Parteimitglied meinte mir deshalb einen guten Ratschlag geben zu wollen: „Sie Sind doch eine außerordentlich hübsche und kluge Frau. Jetzt mischen Sie doch nicht überall in der Partei mit, dann mögen die Sie auch lieber.“ Ich will nicht gemocht werden, ich will mich für mein Land engagieren.

      Erschreckend. Da kommt das junge Ding ohne besondere Abschlüsse oder Fertigkeiten, man rollt ihr schon den goldenen Teppich aus und sie meint, dass muss immer so weitergehen und sie muss von allen hofiert werden, anscheinend ohne das sie was dafür macht, weil sie – in ihrer Vorstellung wohl als einzige in der Partei – sich gerne für das Land engagieren möchte.
      Entitlement pur. Sie merkt noch nicht einmal, dass die Leute zurecht den Eindruck haben, dass sie einfach auf der „Wir brauchen eine junge Frau, damit wir moderner wirken“-Welle reitet und denkt, dass man in Parteien keine beziehungen errichten und pflegen muss

  19. World Peace Day – what’s the point of that?

    http://archbishopcranmer.com/world-peace-day-whats-point/

    Das ist der Punkt:

    „September 21st is the day the United Nations General Assembly decreed shall be set aside as the International day of Peace, or World Peace Day. “Let us all work together to help all human beings achieve dignity and equality; to build a greener planet; and to make sure no one is left behind,” said UN Secretary-General Ban Ki-moon. …. “

    „If peace is the absence of war and conflict, there will never be a World Peace Day until the Prince of Peace reigns, the law is perfect, and the government is upon his shoulder. There will be no man-made peace until man stops demanding and commanding: world days dedicated to vacuous abstracts and nebulous notions console no-one.“

    „Doesn’t world peace rather depend on a common notion justice? Isn’t common justice contingent on a universal apprehension of righteousness? Where’s that going to come from if not Zion? …. Out of Zion shall go forth the law? Well, there’s an immediate problem, for Zionists aren’t much liked by the judges of dignity in the courts of equality. O, they all preach of joyous fig trees and sing of vines of tolerance, but the church of the nations does not teach pacification to the world’s congregation. No, the king of the Jews heralded revolution:

    Think not that I am come to send peace on earth: I came not to send peace, but a sword.
    For I am come to set a man at variance against his father, and the daughter against her mother, and the daughter in law against her mother in law.
    And a man’s foes shall be they of his own household (Mt 10:34-36).

    Pray for peace, by all means. Light a candle, ring a bell, if you will. But don’t beat your swords into ploughshares just yet, for the only safe farmers are those which are guarded day and night by the swords of the legions.“

  20. France: Human Rights vs. The People

    https://www.gatestoneinstitute.org/8941/france-human-rights

    „French politicians seem to believe they are elected NOT to defend French people and the French nation, but to impose a „human rights ideology“ on society. They also seem unable to understand the challenges that common people in the streets are currently facing. They are also unable or unwilling to defend the country against either hard or soft jihad.

    French Prime Minister Manuel Valls, for instance, said in a July 29 interview for Le Monde:

    „We must focus on everything that is effective [to fight Islamism], but there is a line that may not be crossed: the rule of law. … My government will not be the one to create a Guantanamo, French-style.“

    Only Yves Michaud, a French philosopher, dared to point out that the rule of law is there to protect citizens from the arbitrary actions of the State. When a group of French Muslims attacks the entire way society is constructed, the rule of law now protects only the perpetrators.“

    Ähnlich wurde damals argumentiert, um Frankreich den Nazis auszuliefern.

    Eine sogar noch gefährlichere Sache ist die Verwässerung und Relativierung der Idee des Menschenrechts:

    „The human rights movement was born in 1948 with the Universal Declaration of Human Rights, launched by Eleanor Roosevelt. For 70 years, nine major „core“ human rights treaties were written and ratified by the vast majority of countries.

    Like a disease, the „human rights ideology“ has proliferated in all areas of life. The United Nations website shows a list of all the human rights that are now institutionalized: they range from „adequate housing“ to „youth“ and include „Food“, „Freedom of Religion and Belief“, „HIV/AIDS“, „Mercenaries“, „Migration“, „Poverty“, „Privacy“, „Sexual orientation and gender identity“, „Situations“, “ Sustainable Development“, „Water and sanitation.“ At least 42 categories of human rights fields are determined, each of which are split into two or three subcategories.“

    Dahin ist es gekommen, dank der UN:

    „What is disturbing is not that the „religion“ of „anti-discrimination“ has become a joke. What is disturbing is that human rights, originally conceived of as an anti-discrimination tool, became a Trojan horse, a tool manipulated by Islamists and others to dismantle secularism, freedom of speech, and freedom of religion in European countries. What is disturbing is that human rights and anti-discrimination policies are dismantling nations, and placing States in a position of incapacity — or perhaps just unwillingness — to name Islamism as a problem and take measures against it.“

    „The question now is: have our leaders decided to cope with the real problems of the real people? In other words, are they motivated enough to throw the human rights ideology overboard, restore secularism in society and fight Islamists? The problem is that they do not even seem to understand the problem. What Peggy Noonan, of the Wall Street Journal, wrote about Angela Merkel can apply to all leaders of European countries …..“

    „So the fight against Islamism might first consist of a fight against the caste that governs us.“

    Genau wie in den 1920/30ern als Eugenik und Faschismus überall im Westen als progressiv galten, so wird jetzt der Islam als progressiv hingestellt.

    Der Kampf gegen die Idee der Menschenrechte durch Verwässerung und Relativierung ist einer der wesentlichen Elemente eines erneuten „Verrats der Intellektuellen“, der auch von einem grossen Franzosen vor/nach dem 2.WK angeprangert wurde. Liest man das, wird einem klar, dass der Verrat auf erschreckend ähnliche Weise heute fortgesetzt wird.

  21. Ein völlig verwässernder und missreräsentierender Artikel in der FAZ:

    „Das ist Rape Culture“ Aziza Kasumov

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/sexualdelikte-an-universitaeten-das-ist-rape-culture-14303977.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    „Lange haben amerikanische Universitäten Sexualdelikte unter den Teppich gekehrt, um Studenten und Eltern nicht abzuschrecken. Jetzt haben Studenten dieser Kultur den Krieg erklärt. Ihre Waffe: ein altes Gesetz.“

    Diese „Waffe“, in der Neufassung per Obama-Admin. ist natürlich der Grund für die grassiende Moralpanik, die die Faz gar nicht zur Kenntnis nehmen will, wie die epidemischen Falschbeschuldigungen, wie zB in der Affäre um den berüchtigten Rolling Stone Artikel kulminierten. Stattdessen wird der Propaganda-Film „Hunting Ground“ von CNN zur Grundlage gemacht und die Willkür-Pseudo-Justiz der kangaroo courts als „Ersatzjustiz“ beschönigt. Die FAZ trägt hier zum Verbreiten des „Rape Culture“-Mythos bei. Die US-Hochschulen, die unhinterfragt für Vergewaltigungsfälle zuständig seien, wollten ihren Ruf nicht gefährden und spielten die Fälle angeblich herunter. Eine ungeheure Verdrehung aller Tatsachen, wie sie der CNN-Film leistet.

    Dass die FAZ hier nicht unschuldig ist, kann man nicht annehmen, wenn man diesen Absatz liest:

    „In Amerika ist es üblich, dass Sexualdelikte bei den zuständigen Stellen an den Universitäten landen. Eine Kommission prüft die Anschuldigungen und kann schnell zu einem Urteil kommen. Zwar haben Universitäten nicht die Macht, Studenten, die sie für schuldig befinden, hinter Gitter zu bringen oder als Sexualstraftäter zu registrieren. Sie können den mutmaßlichen Täter allerdings suspendieren oder gar exmatrikulieren. Selbst falls parallel zu diesem Verfahren ein Strafprozess läuft – und das kommt äußerst selten vor – wissen die Opfer so zumindest, dass sie ihrem mutmaßlichen Peiniger auf dem Campus nicht über den Weg laufen werden.“

    Keine Verwunderung darüber, warum eine schwere Straftat wie Vergewaltigung überhaupt zur fast alleinigen Sache einer Privatjustiz werden kann und Strafprozesse „äussert selten“ anestrengt werden. Aber man ist wohl zu sehr pro-Clinton/ Obama, um für diese extralegale Scheinjustiz die Obama-Admin verantwortlich zu machen.

    Interessant ist immerhin, dass solche extralegalen Verhältnisse sogar in Deutschland existieren sollen. An welcher Uni kann man sich ja sofort denken!

    „Eine Ausnahme bildet die Humboldt-Universität in Berlin, hier gilt für alle Angehörigen, auch für die Studierenden und Lehrenden, seit September 2014 zusätzlich zum AGG eine hauseigene Richtlinie. Nach dieser Verordnung können Studierende, die Opfer sexueller Gewalt oder Belästigung geworden sind, bei der Universität um Unterstützung bitten. Daraufhin kann von Seiten der Verwaltung unter anderem ein Disziplinarverfahren eingeleitet und der Täter im Extremfall von der Lehre ausgeschlossen werden. An eine polizeiliche Anzeige ist das Verfahren nicht gebunden – „mit der Strafbarkeit hat das nicht unmittelbar zu tun,“ sagt Amrei Sander, stellvertretende Frauenbeauftragte der Humboldt-Universität. „Es geht uns hier um Diskriminierung im Sinne des AGG.““

    Falsch ist ausserdem:

    „Denn das amerikanische Sexualstrafrecht funktioniert nicht nach dem Prinzip „Nein heißt Nein“ – stattdessen gilt: „Ja heißt Ja“. „Alles, zu dem die betreffende Person nicht explizit zugestimmt hat, zählt als sexueller Übergriff“, sagt Holly Mosher, Anwältin aus New York, die vor Gericht Opfer von Sexualstraftaten vertritt.“

    Das ist nur in New York State so und erst seit Neustem.

    Und das es sich nur um hohle Rhetorik handelt und die *Unschuldsvernutung* eben nicht ausser Kraft gesetzt wurde (völlig abgeschmettert von den Rechtsexperten der USA) wird immerhin noch eingeräumt: „Bewiesen werden müsse das Fehlen dieser Zustimmung aber „ohne begründeten Zweifel““

    „Und obwohl der Anteil an Falschanzeigen bei Sexualdelikten mehreren Studien zufolge nur zwischen zwei und acht Prozent liegt, reiche es vor Gericht dazu nur in den seltensten Fällen.“

    Weil eben auch zweifelsfrei bewiesen werden muss, dass es sich um eine absichtliche Falschaussage gehandelt hat. Weiter FAZ:

    „Universitäten haben da mehr Spielraum, sie sind bei ihrer Entscheidung in solchen Fällen nicht an das Sexualstrafrecht gebunden. Für die Hochschulen kann jemand bereits für schuldig befunden werden, wenn die entsprechende Kommission die Schilderung der Anklage für glaubwürdiger erachtet als die der Verteidigung – rein theoretisch.“

    Nicht „theoretisch“, so wird und so soll es ja gehandhabt werden mit dem neuen Title IX. Im Zweifel gegen den Angeklagten.

    Und dann verbreitet die FAZ diesen Sermon der Unwahrheit und tönt den feministisch ein:

    „Title IX, auf deutsch etwa „Absatz neun“ – das ist in den Vereinigten Staaten inzwischen mehr als nur ein kleiner Gesetzeszusatz aus dem Jahr 1972. Die römischen Ziffern für die Zahl Neun sind zum Symbol geworden gegen sexuelle Gewalt an Universitäten, gegen das Schweigen der Administrationen, gegen die seit Jahren gängige Taktik des „unter-den-Teppich-Kehrens“. Title IX steht für „Aufschrei“.“

    Die laufende Verfassungsklage (mindestens) einer Hochschule gegen die offensichtlich grobe Verfassungswidrigkeit des neuen Title IX (kein fairer Prozess etc) wird natürlich nicht erwähnt.

    Irgendwo freut man sich aber auch, dass die Femisten jetzt „ihre“ Title IX-Direktive als „Diskriminierung“ nunmehr den Hochschulen vorwerfen und die damit in die Zange nehmen. Tja, so ist das mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand. So wird der Mythos weiter angefacht, nichts anderes wollen sie ja schliesslich, die Feministen:

    „Ebenso hat die Universität nach eigenen Angaben inzwischen 50 Title IX-Koordinatoren eingestellt, die Studenten beraten und bei einer Beschwerde helfen sollen. „Die Ressourcen der Stelle für Prävention von sexuellen Übergriffen haben wir verdoppelt,“ sagt Tania deLuzurianga, Sprecherin von Harvard. Die Universität stehe „bei Initiativen zur Prävention und bei der Reaktion auf sexuelle Übergriffe an vorderster Front.“ Die Zahl der Fälle, die der Universität gemeldet werden, sei in den vergangenen Monaten gestiegen. „Darüber freuen wir uns,“ sagt deLuzurianga.“

    Besser wird es natürlich nie, nie, nie:

    „„Ich habe mit ein paar anderen Harvard-Studenten gesprochen, die ihre Fälle auch der Hochschule gemeldet haben. Obwohl sich die Richtlinien geändert haben, bleibt die Kultur dort wohl die gleiche.““

    Und damit endet der feministische FAZ-Artikel.

    Etwas weniger plump als Zeit und Spiegel, aber die FAZ macht da genauso mit, wie hier sichtbar wird.

    Aziza Kasumov, die Autorin, schreibt für die Huffington Post und ansonsten offenbar Anti-Trump-Artikel für FAZ, Bild und solche Artikel für die FAS wie

    „Anders Breivik tötete 2011 in Norwegen 77 Menschen. Omar Mateen erschoss in Orlando 49 Menschen. Der eine ist Rechtsextremist, der andere radikaler Islamist. Sie sind sich unglaublich ähnlich.“

    https://brightsblog.wordpress.com/tag/anders-breivik/

    Alles klar, oder?

  22. Kinder als Statussymbol!

    „In den USA und Frankreich sind drei oder vier Kinder längst ein Statussymbol auch der Mittel- und Oberschicht. Ein solches Statussymbol täte uns auch in Deutschland gut. Es darf ruhig etwas mehr sein.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158346303/Mehr-Kinder-Mehr-Chaos-Mehr-Leben.html

    im dort verlinkten Artikel erfahren wir:

    „Die Frauen des Jahrgangs 1968 bekamen im Durchschnitt lediglich 1,49 Kinder. Das war der niedrigste je gemessene Wert.
    Frauen des Jahrgangs 1973 bekamen 1,56 Kinder. Für die folgenden Jahrgänge rechnen die Forscher sogar mit 1,6 Kindern.“

    Welch eine „Trendwende“! Nämlich …. keine.

    „Warum das wichtig ist:
    Damit die Zahl der Menschen in Deutschland konstant bleibt und die Sozialsysteme entlastet werden, müsste jede Frau im Durchschnitt 2,1 Kinder bekommen.“

    Geht also nicht um „Statussymbole“, sondern um das Versprechen auf Rente, dass dieser Artikel eigentlich machen will.

    • „Damit die Zahl der Menschen in Deutschland konstant bleibt und die Sozialsysteme entlastet werden, müsste jede Frau im Durchschnitt 2,1 Kinder bekommen.“

      Eine Entlastung der Sozialsysteme würde natürlich erfordern, dass die zusätzlichen Kinder auch signifikant in die Sozialsysteme einzahlen…

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