Männer, die sich für Frauen beschweren

Ich unterhielt mich neulich mit jemanden, der an der Rezeption einer Ferienanlage arbeitet. Das Thema kam irgendwie auf Beschwerden und das sich einige Leute auch wegen Kleinigkeiten beschweren. Er beschwichtigte das dann etwas:

Eine Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass sich häufig die Männer beschweren und sich dann sogar dafür entschuldigen, weil sie es eigentlich nicht so schlimm finden. Aber man müsse verstehen: Ihre Freundin oder Frau würde es leider ganz furchtbar finden und hätte sie geschickt, dass zu regeln.

Und das ist etwas, woran man dann nicht vorbeikommt: Wenn die Frau nicht glücklich ist, dann wird es kein schöner Urlaub.

Dass deckt sich durchaus mit meiner Erfahrung: Ich wurde schon oft vorgeschickt irgendwas zu reklamieren. Die Freundin wollte das häufig nicht selbst machen und solche „Auseinandersetzungen nach außen“ fallen dann üblicherweise in den Zuständigkeitsbereich des Freundes. Macht man es nicht, dann ist schlechte Stimmung und man selbst fällt in der Gunst, weil man nicht mutig für sie kämpft. Denn das ist die Aufgabe des Mannes. Das sie selbst es auch machen könnte, aber „mutlos“ ist, spielt dabei keine Rolle. Es ist ein potentieller Konflikt und damit – natürlich nur im Schnitt – eher seine Aufgabe in der Beziehung.

Natürlich gibt es auch Fälle, wo die Frau weitaus eher diejenige ist, die so etwas regelt. Aber die Erfahrung des Rezeptionisten über gewisse Geschlechterdynamiken scheint mir schon ganz passend zu sein. Deckt es sich mit euren Erfahrungen?

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87 Gedanken zu “Männer, die sich für Frauen beschweren

        • Dann lass sie halt zu Hause. Nörgeln wird sie eh

          Hehe oder eher Arrrrgghh … Genau das. Ich war eher der friedfertige Typ, der die Sachen auf eine elegante Weise lösen wollte. Und mir ging es genau wie Christan das beschreibt:

          Macht man es nicht, dann ist schlechte Stimmung und man selbst fällt in der Gunst

          Unter wehenden Fahnen und Posaunengetöse haben wir den zuerst angestrebten Urlaubsort verlassen und allmählich wurde ich dressiert … WUFF

      • Muhaha, mir fiel gerad der sexloseste Urlaub der letzten Dekade ein. Das Ding war: es handelte sich um so ein Mobilhome, nicht bloß dünne Wände, sondern insgesamt instabil gebaut. Bei der Einweihung erwachte die dreijährige zwei Türen weiter kreischend mit dem Ausruf der Verzweiflung: „ein Erdbeben!“ und es brauchte eine gewisse Zeit, bis sie sich wieder beruhigte.
        Auf Wiederholungen legte ich (ungleich meinem Mann^^) es da nicht an, und wegen der Mückenplage galt das nach einmaligem Versuch auch für Outdoors.
        Beschwert haben wir uns aber natürlich nirgendwo.

        • „Hetero sein ist echt doof“
          Hat seine Nachteile.

          Kennst du den Song „Nobody loves a fairy when she’s 40“?
          Schwul sein hat auch seine Nachteile.

        • Theoretisch dürfte eine Nutte auf dauer Günstiger sein, ich kenne auch jemanden der handhabt das so

          Zuhause hat er ne Putzfrau/Haushälterin die einmal die Woche kommt um die Wohnung in Ordnung zu bringen und die Wäsche macht und fürs Ausgehen heuert er ne Hostess an.

          Wenn man das gegenrechnet dürfte das nicht teurer sein als die Freundin.

        • „Wenn man das gegenrechnet dürfte das nicht teurer sein als die Freundin.“

          die „leistungen“ werden kaum miteinander zu vergleichen sein. Eine Freundin/Ehefrau ist ja mehr als Sex. Sie ist jemand, mit dem man ein Leben(sabschnitt) teilt.

        • @StElmo

          „Wenn man das gegenrechnet dürfte das nicht teurer sein als die Freundin.“

          Sind da auch die Kosten fürs potentielle Beklautwerden und Erpresstwerden mit einkalkuliert?

        • Also, mir wäre diese Rechnung viel zu kompliziert.
          Emotional am allerbilligsten ist Vertrauen. Jedenfalls da, wo es angebracht ist. Du kannst natürlich einwenden, dass diese Frage wo angebracht eben die grosse Schwirigkeit ist.

        • @only_me schau mal auf l*d**s.de da bieten es die meisten an. Den GF Sex. Sehr schlecht informiert. Nachher glauben junge Männer deinem Halbwissen.

        • Zum Thema: „Heterosein ist doof!“; wir werden, so in einer Partnerschaft, nicht dauernd gefragt: „Aber wer von Euch beschwert sich für den/die andere(n) im Urlaub an der Rezeption?“ 😛 Jahaaa…

          Ok, die Antwort: „Keine(r), ich bin leicht zufrieden zu stellen, und er/sie kann ihren/seinen verwöhnten Zuckerarsch gefälligst selbst zur Rezeption schleppen.“ ist zwar recht einsichtig, aber nach der dreiunddrölfzigsten Wiederholung hängt das doch bestimmt zum Halse raus.

          Zum Glück bin ich Single, da habe ich beide Probleme nicht. Und außerdem habe ich keine Zeit für Urlaub.

        • „Ihr verbitterten Männer, ihr wisst einfach nicht wie schön es sein kann, mit einer Frau Urlaub zu machen. Wesentlich besser als alleine.“

          Ich finde es auch schön, gemeinsam mit der Freundin Urlaub zu machen.
          Mich wundert auch, dass da so viele so negativ sind

        • @mocho

          ich weiß sehr gut, wie Urlaub mit einer guten Frau sein kann. Bis ich die gefunden hatte, hatte ich aber so manchen Urlaub mit Frauen wie aus dem Post heute.
          Und sooo einen Urlaub würde ich heute nicht mehr haben wollen; dann lieber alleine.

        • @Alex

          Warum beklaut oder erpresst?

          Ich glaub wenn eine Hostess oder Putzfrau/Haushälterin klaut würde sie ihren Job verlieren und mit was soll man ihn erpressen?
          Er macht ja nix illegals mit dem man ihn erpressen könnte.

    • Warum macht Ihr das mit ?

      die meisten Männer lassen sich eine ganze Menge von Frauen gefallen. Es ist doch, im europäischen Kulturkreis zumindest, Standard das in der Beziehung die Frau die Hosen anhat.
      Frauen sagen das ja ganz offen, und haben auch kein Problem das zwanglos mit der Mär das unterdrückte Geschlecht zu sein zu verbinden.
      Es gibt aber auch den Typus Beziehung, meist erlebe ich das bei älteren Paaren, wo die Frau nach außen alles regelt und der Mann nur als Zeuge daneben steht.
      („Herbert, sag doch auch mal was !“)
      Vielleicht ist es ja eine biographische Entwicklung, das das mit dem Älterwerden so kommt.

      Ich glaube Loriot, der unübertroffenen Beobachter bürgerlicher Kultur hat dazu auch einige schöne Sketche gemacht.

  1. Kann ich unterschreiben.

    Banalstes Beispiel wegen dem es vor ca. zwei Jahren mal Stress gab: wir im Restaurant essen Frühstück, ihr Glas, das mit frisch gepresstem Orangensaft gefüllt war, hatte Fruchtfleisch rund um der Kante des Glases (duh). Aus irgendeinem Grund hat sie das unappetitlich gefunden, weswegen sie sich aufgeregt hat und darauf bestanden hat, dass sie das nicht trinken kann/wird.

    Ich hab zuerst geglaubt die hat das als Spaß aufgefasst, so hab ichs kurz registriert aber nichts weiter dagegen unternommen, weiter mein Getränk getrunken und auf das Essen gewartet. Und so ging es dann 10 Minuten weiter, ich trinke mein Getränk wie immer relativ schnell aus. Und so hab ich erst im Nachhinein wirklich bemerkt, wie mit jedem weiteren Schluck meines Getränks sie weiter angepisst wurde.

    Irgendwann dann gefragt was los sei, wieso sie so scheiße gelaunt ist, da man es unmöglich nicht hätte sehen können. Sie hat gemeint ob ich ihr denn zuhören würde, und wieso ich mich jetzt so blöd stelle. Gefolgt von einem ironischen „nein, es ist eh nichts“. Schlussendlich hat sie es dann selbst übernommen und den Kellner die Reklamation weitergereicht, der sichtlich not amused war, ihr aber trotzdem ein neues Orangensaft, diesmal ohne Fruchtfleisch zur Sicherheit, brachte.

    Jesus, was war diese junge Frau nur behindert. Wieso bemerkt man immer nur im Nachhinein wie depat die Exen eines jeden sind?

        • War es nicht so, dass Frauen u.a. die waren, die besser diese unnötigen Frequenzen aussortieren könnten als Männer und somit auch bei lauterer Umgebung Sprache besser verstehen können?

          Falls mit den unnötigen Geräuschen aber das Raunzen meiner damaligen Geliebten war, dann chapeau! 😀

        • „Männer zum einen schlechter hören als Frauen“

          Dafür sehen sie dann „besser“ und richten sich etwa nach dem Aussehen der Partnerin 😀

        • >>> Es gibt da eine Studie die
          >>> belegt das (idR.) Männer
          >>> zum einen schlechter hören
          >>> als Frauen und zum Ausgleich
          >>> besser in der Lage sind
          >>> unnötige Geräusche auszufiltern.

          Es gab mal eine Sendung von Günter Jauch, die hieß „Typisch Frau, Typisch Mann“ und dort hieß es, dass das ein Mythos sei.

          Die Sendung hatte folgenden Test durchgeführt. In einem Taxi gab es eine versteckte Kamera und der Taxifahrer erzählte zunächst von der Hochzeit seiner Tochter. Hinterher befragt man die Gäste zu den Details und zunächst schien sich das Klischee zu bewahrheiten. Die weiblichen Gäste konnten die Details der erzählten Geschichte viel besser wiedergeben.

          Dann machte man den gleichen Test. Nur dieses mal erzählte der Taxifahrer von einem Autorennen. Und nun war es so, dass die Männer die ganzen Details hinterher noch wiedergeben konnten und die Frauen nicht.

          Angeblich sei es daher ein Mythos, dass Männer schlechter zuhören könnten. Es sei vielmehr so, dass jeder nur da zuhört, was ihn interessiert. Und emotionaler Klimbim interessieren die Männer weniger, während die Frauen weniger Interesse an Technik und Wettstreiten haben.

    • Ich bin da ganz bei Slavo. Wenn sie sich verhält wie ein Kleinkind, mußt Du sie nicht wie eine Erwachsene behandeln. Ich sage nicht, daß es Deine Schuld ist. Aber Du kannst nur Dein Verhalten ändern, nicht ihres.

      • Ja ich versuch das auch immer wieder nach folgendem Motto

        „Wenn sie mit dem Kopf durch die Wand will, dann lass ich sie kontrolliert gegen die Wand laufen“
        Danach kümmere mich mit einem „Ich-habs-dir-gesagt-Lächeln“ um die Beule in der Hoffnung das sie daraus lernt.
        Funktioniert nicht immer aber bringt meiner Meinung nach die besten Ergebnisse.

        Und hat beim drüber Nachdenken schon etwas von Kindererziehung.

      • Naja, aber rein nach Friedemann Schulz von Thuns „Vier-Ohren-Modell“, was wir kürzlich hier auch im Zusammenhang zu „Nein heißt Nein“ hatten, hab ich wohl das Implizite an ihrer Aussage nicht verstanden. Mein Ohr ist dahingehend nur schlecht geschärft.

        Wenn ich jetzt so nachdenke dann ist es wohl so, dass bei vielem was Frau von sich gibt in Richtung Mann wohl implizit auffordernd/befehlend gemeint ist.

        Ich sollte mich wohl etwas darin üben das Implizite rauszuhören um zu wissen, wann ich etwas nicht machen soll, nur weil sie es von mir verlangt. 😛

    • Das denke ich auch.

      Viele Frauen testen irgendwie ständig, ob ihr Hündchen noch für sie springt, um dann später darüber zu plärren, dass ihr Partner nicht mehr attraktiv sei, weil er ja alles mit sich machen und sich unterbuttern lässt. Wenn das Hündchen aber nicht für sie springt, dann plärren sie, dass der Mann nicht zuhört und bzw. wohl zu feige sei, ihr die unangenehmen Sachen abzunehmen.

      Man muss das in seinem Leben halt erst einmal lernen, wie man mit solchen dummen Shit-Tests umgeht.

      Wenn ich mich zurückerinnere, was hat man nicht alles für einen Scheiß für seine Partnerinnen getan, weil man irrtümlich glaubte, man würde ihr damit eine Freude machen? Ich könnte eine Vielzahl von solchen Dingen aufzählen: z.B. wenn man zusammen Essen geht, musste man die absurdesten Bestellungen für sie abgeben (sie hätte gerne das Essen Nr. 27, aber statt Kartoffeln die Rösti-Ecken von Essen Nr. 75, zudem bitte mit besonders viel Gemüse, aber nicht ganz so viel von den Bohnen, dafür möchte sie Blumenkohl vom Menü Nr. 37 und die Bohnen möchte sie auch nur, wenn sie eine bestimmte Härte haben ….). Und, wenn man das dann für sie irgendwie geklärt hat, durfte man ein paar Minuten später wieder zur Bedienung laufen und erklären, dass die Partnerin sich jetzt doch wieder völlig umentschieden habe und jetzt etwas ganz anderes möchte (natürlich wieder aus allen Menüs zusammengebastelt). Und, wenn man das dann für sie ebenfalls wieder geklärt hat und es kommt dann nicht exakt das, was sie haben wollte, dann wurde man wieder geschickt, dass sie das Essen so nicht nimmt, denn sie habe ja schließlich etwas anderes gewollt. …

      Das Problem ist, dass man bei solchen Shit-Tests wirklich nur verlieren kann. Wenn man der Partnerin die Wünsche erfüllt, dann verliert sie zunehmend völlig die Achtung vor einem, weil man als dummes Schoßhündchen ja den absurdesten Quatsch für sie macht. Und, wenn man es nicht tut, dann wird sie den Partner ebenfalls als zu schwach ansehen, da er wohl zu feige ist, ihr die unangenehmen Dinge abzunehmen. Und sehr häufig machen dann die Männer den absurdesten Quatsch einfach mit, damit der Abend (der Urlaub, …) nicht völlig von ihrem Drama ruiniert wird.

      Und ein wirkliches Patentrezept, wie man auf solche Shit-Tests reagiert gibt es wohl auch nicht. Ich denke aber inzwischen, dass man immer in jeder Beziehung darauf aufpassen muss, dass das Geben und Nehmen in einem fairen Verhältnis zueinander steht. Wenn man die Frau umgekehrt im Rahmen der Arbeitsteilung genauso Dinge erledigen lassen und herumkommandieren kann, die ausschließlich nur einem selber wichtig sind, dann wird man auch ihr die Wünsche gerne erfüllen, weil es ein Geben und Nehmen ist. Wenn sie aber einem umgekehrt einem nur den Vogel zeigen würde, wenn man sie um solche Dinge bittet, dann gibt es auch keinen Grund, ihr solche Wünsche erfüllen zu wollen. Ich denke, man muss das dann einfach möglichst freundlich mit einem spaßigen Ton wegbügeln und wie selbstverständlich erklären, dass man auf ihren Wunsch keine Lust hat. Und, wenn die Partnerin dann herummault und Terror veranstaltet, dann erklärt man ihr, dass sie doch aus dem Alter für solche dummen Shit-Tests langsam wirklich einmal heraus sein sollte, die einen erst recht darin bekräftigen, die Dinge nicht zu tun.

      Wie gesagt, wenn die Frau meint, sich wie eine unselbständige 3 Jährige verhalten zu müssen, die herummault, wenn man nicht für sie springt, dann sollte man lieber das Ende der Beziehung in Kauf nehmen, denn auf Dauer wird man mit solchen Terrordiven ohnehin nicht glücklich werden.

  2. Könnte zahllose solche Fälle anführen. Meine Frau ist in Bezug auf Sauberkeit, Gerüche usw. wesentlich empfindlicher als ich und erwartet, dass ich das dann regle. Und natürliche mach ich das acuh, ich will ja nicht, dass ich den ganzen tag unter schlechter Laune zu leiden habe. Einen ernsthaften Streit gäbe es wohl nicht, aber den ganze tag mit einer schlecht gelaunten Person zusammen zu sein ist schon genug.

    Das Katzenklo muss eh immer ich sauber machen.

  3. Ein solches Verhalten gilt als eher männlich, macht attraktiv und macht meist auch noch Spaß. Also warum nicht? Ich regle Konfrontationen auch lieber selbst. Wenn sie es selbst will, dann lasse ich ihr auch gerne den Vortritt. Und gerade gegenüber anderen Frauen ist das dann auch die bessere Wahl.

    Die Kehrseite dieses Verhaltens ist ja, daß die eigene Freundin/Frau den Kontakt in der Familie inkl. Schwiegermutter hält. Die Beziehungsarbeit verrichten, wie Feministen sich beschweren. Ich bin auch kein Befürworter dieses Modells, aber man trifft es doch häufiger an.

    Insgesamt ist eine Partnerschaft doch eine Aufgabenteilung. Einer macht es, einer hält sich am besten eher raus. Wer was macht ist Verhandlungssache. Viele Frauen halte ich für deutlich schlagfertiger, da lasse ich sehr gerne den Vortritt.

    • @Gerhard

      „Viele Frauen halte ich für deutlich schlagfertiger, da lasse ich sehr gerne den Vortritt.“

      Das ist vor allem sozial viel akzeptierter. Daher ist es die erfolgreichere Strategie, dass die Frau die „Beschwerdeabteilung“ übernimmt.

      • Das ist vor allem sozial viel akzeptierter. Daher ist es die erfolgreichere Strategie, dass die Frau die „Beschwerdeabteilung“ übernimmt.

        Das sehe ich auch so. Kaum jemand wundert sich auch über schwer nachvollziehbare Befindlichkeiten von Frauen. Die Bereitschaft, auch auf bizarr erscheinende Beschwerden von Frauen einzugehen, ist erheblich größer.

        Außerdem ist die Tendenz, über etwas zu mäkeln erheblich geringer, wenn die Holde genau weiß, dass sie die Mäkelei auch anderen gegenüber vertreten muss 🙂

        Wenn das sich Beschweren nicht fruchtet und es darum geht, auf verbrieftes Recht zu pochen, sieht die Sache vielleicht anders aus. Dann sollte man allerdings einen triftigeren Grund haben als etwas, für das man sich entschuldigen müsste, weil doch die Frau sonst schlechte Laune hat.

        • „Wenn das sich Beschweren nicht fruchtet und es darum geht, auf verbrieftes Recht zu pochen, sieht die Sache vielleicht anders aus.“

          Diese Masche ist natürlich nicht unbegrenzt einsetzbar und wird ganz schnell zum Bumerang, wenn man sich offensichtlich ins Unrecht setzt. Oder die falschen Leute provoziert.
          Das scheint mir aber ein Charakteristikum einer nicht funktionierenden Beziehung (und keiner Masche) zu sein, wenn die Frau wie ein wildgewordener Besen umherläuft.

  4. „Deckt es sich mit euren Erfahrungen?“

    Oh ja. Den umgekehrten Fall, dass der Mann die Frau vorschickt, habe ich dahingegen noch nie wahrgenommen. Kennt das jemand?

    Andererseits ist es auch so, und das muss man hier unterscheiden, dass es nicht selten ist, dass man sich hinter seinem Partner versteckt und dass es hier ein komplizenhaftes Einverständnis gibt 😉
    „Meine Frau/mein Mann hat aber gesagt, dass das nicht so geht….“
    Das ist ja die defensive Umkehrung des Vorschickens, das Vorschützen.
    Kann auch total lustig sein, wenn man es geschickt anzubringt. Denn so kann man den Doppeldenk der allgemeinen Meinung gut auf den Arm nehmen, nach dem ja gleichermassen gilt, dass der Mann oder wahlweise die Frau „die Hosen an“ hätte 🙂

    • „habe ich dahingegen noch nie wahrgenommen.“

      Ich wurde mal in Italien von einem Beamten geflissentlich ignoriert. Nach einigen Minuten ging ich zurück zu meiner Begleitung und meinte, sie solle das mal versuchen. Sie wurde innert 5 Sekunden bemerkt und bedient.

      Ein Freund schickte mal seine Freundin im kurzen Rock mit seinem Auto zum TüV. Hat auch funktioniert.

      • Das sind doch aber Beispiele für ein Vorschicken im Sinne des Vorschützens, welches typischerweise einvernehmlich geschieht und welches einfach nur schlau ist 🙂
        Ich suchte eigentlich nach Beispielen, wo die Partnerin gegen ihren eigentlichen Willen losgeschickt wird, etwas auszurichten. Also zB von einem Wall der schlechten Laune oder verglichbar dahin manipuliert wird.

  5. Grundsätzlich: Meine Erfahrung :

    Eine Frau, die du nicht unter Kontrolle hast, hast du besser nicht.

    Ich lasse nur noch Frauen an mich heran, die sich einer devoten Ader bewusst sind (und das sind viele) und gerne und dankbar die Kontrolle abgeben. Seitdem habe ich erfüllende Partnerschaften ohne Streit. (Was Gespräche über unterschiedliche Meinungen und Ansichten keineswegs ausschliesst).

    Alles andere nehme ich als Frau nicht wahr oder ernst. Sehr befreiend , übrigens.

  6. Nicht nur beim Beschweren, sondern bei vielen Fällen von Interaktion „nach Außen“.
    Was danach kommt, ist auch meistens gleich:
    „Hast du auch gefragt, ob … / denen gesagt, dass …?“
    „Nein“
    „Du denkst aber auch nie mit! Geh nochmal hin / Ruf nochmal an …“
    „Mach das doch selbst, dann kannst du alles fragen was dir sonst noch einfällt!“
    „Nein, mach du das, du kannst das viel besser formulieren! “

    Ga ma hen, säd de Butt …

  7. Wiederkehrendes Ereignis in meinem Elternhaus:
    Vattern beschwert sich, Muttern versucht ihn (vorher) zu bremsen oder wenigstens (nachher) zu beschwichtigen.

    Übertreib es nicht.
    Das sind doch auch nur Menschen.
    Man kann das auch anders sagen.
    usw.

    Rabatte raushandeln oder sowas – das beherrscht er wirklich fabelhaft. Das überlässt man ihm auch gern. Früher fühlte ich mich als Bystander manchmal dennoch ein bißchen unangenehm berührt währenddessen, aber das Endergebnis ist meist top, und es ist eher spannend zu sehen was funktioniert.

    Aber wenn es um eigentlich Nichts geht, wunder ich mich gelegentlich noch immer, obwohl ich ihn doch so gut kenne. Beispiel (er war allein unterwegs und erzählte es nicht ohne einen gewissen Stolz): der innerstädtische Verkehrsfluß war durch parkende Autos behindert, entweder er oder sein Kontrahent hätten zurücksetzen müssen, man stand Motorhaube an Motorhaube. Das Gegenüber gestikulierte wild und offensichtlich nicht tonlos, wovon er sich so provoziert fühlte, dass er erstmal den Motor ausstellte sowie demonstrativ eine Zigarette anzündete. Ist doch wirklich eine eher spezielle Reaktion, nich? Aber sie führte zum erwünschten Erfolg.

  8. Zitat: „Ich wurde schon oft vorgeschickt irgendwas zu reklamieren. (…) Denn das ist die Aufgabe des Mannes.“

    Wer das akzeptiert ist der Kasper der Frau, mit Liebe hat das nix mehr zu tun. Das ist einfach nur noch jämmerliches Sklaventum des devoten Beta-Mannes der so eine erbärmliche Existenz dem aufrechten Solo-Dasein vorzieht. Das wird dann im Laufe der Jahre immer schlimmer und ist auch den schlechten Sex nicht wert, der dafür widerwillig gewährt wird.

  9. kommt doch drauf an, worum es geht.
    Ich habe von z.B. Autos, Kosten für Spülmaschinenreperatur. wenig Ahnung. Wenn ich mich also mit einem verschlagegen Gebrauchtwagenhändler oder mit angemessener Bezahlung für Klempner (oder macht er vielleicht mehr als eigentlich nötig wäre und schwatzt mir irgendwas auf

    (Herr Ehrlich von „Gas, Wasser, Scheisse & Co“ sagt: „Ja gute Frau, da müssen wir im Grunde noch eine Spunzstrunzenplunze einsetzen, das kostet 300 Euro, aber auf lange Sicht sparen Sie damit bares Geld, außerdem kann es sonst sein, dass sich das Fundrumpenventil löst und dann steht die ganze Küche unter wasser“ „Ach aha nagut, wenn Sie das sagen…“)
    um mir mehr Geld abzunehmen usw.) auseinandersetzen müsste, würde ich den Mann vorschicken, weil er weniger leicht übers Ohr zu hauen wäre.

    Aber nicht, weil es ein Mann ist, sondern weil es ein Mensch ist, der was davon versteht, wenn er was davon versteht, wenn er was davon versteht. Mark Zuckerberg würde ich da wohl nicht vorschicken.

    Wenn man sich bei einer Frau beschweren muss, kann man sicher auch manchmal besser einen charmanten Mann vorschicken. Während man bei manchen Männern, die bei „Kritik“ durch ein anderes Männchen sofort in den „Gegenangriff Modus“ gehen, vielleicht besser seine Frau vorschickt.

    • „sondern weil es ein Mensch ist, der was davon versteht“

      Nene, weil das ein Mann sein *könnte*, der davon was versteht (in den Augen der anderen). Selbst wenn du als Frau Ahnung von der Materie hast, kann es sehr wohl sein, dass man in dir die priviligierte Hausfrau sieht, die man leicht abzocken kann und der man alles Mögliche „mansplainen“ kann. Hat natürlich mit Sexismus nichts, mit Geschäftstüchtigkeit alles zu tun.

    • In Wirklichkeit geht es aber gar nicht um das tatsächliche Verständnis, sondern die Selbstsicherheit. Ich wurde z.B. kürzlich gebeten, bei einem Gebrauchtwagenkauf behilflich zu sein. Ich habe der Frau erklärt, dass ich 1 mal in meinem Leben einen Gebrauchtwagen gekauft habe und vielleicht 3-5 mal ein Auto von unten auf einer Hebebühne gesehen habe, aber das hat in ihren Augen meine Kompetenz kein bisschen in Zweifel gezogen.

      Der Punkt ist: Ein Mann, der so was nicht öfter macht, ist dann auch unsicher aus mangelnder Erfahrung. Aber als Mann lässt man sich das nach außen nicht anmerken und muss auch innerlich mit der Unsicherheit klarkommen. Frauen wollen sich den letzten Teil nur gerne sparen und holen sich dafür einen Mann dazu.

    • Was imho auch im Schnitt so ist:
      der weibliche Part bestimmt das Reiseziel bzw. insbesondere die Unterkunft. Für Einige ist das scheinbar sogar Teil der Vorfreude. Final darf der Partner dann zwar noch zwischen ein paar für gut befundenen auswählen bzw. seine Zustimmung erteilen, aber die Stunden Arbeit ins Aussortieren vorher investiert i.d.R. sie. Dafür bezahlt er ja dann auch anteilig mehr. z.B.

      • Weil sie keinerlei Aussagekraft hat. Sagen wir mal, es wäre ermittelt worden, dass im Schnitt rothaarige Menschen aggressiver sind.
        Und? Hat das eine Relevanz fürs tägliche Leben? Soll ich jetzt Rothaarigen mit mehr Vorsicht begegnen? Das ist ja genau was die Feministinnen tun. Sie behaupten Männer hätten im Schnitt diese oder jene negative Eigenschaften mehr, dadurch müsse man allen Männer mit mehr Vorsicht begegnen und Frauen stärker schützen.

        • „Hat das eine Relevanz fürs tägliche Leben?“

          Wenn du dich nur für Relevanzen im täglichen Leben interessierst und dies für dich die einzige Wirklichkeit ist, bist du hier vollkommen off topic.

          „Das ist ja genau was die Feministinnen tun. Sie behaupten Männer hätten im Schnitt diese oder jene negative Eigenschaften mehr“

          Nein, die meinen *alle* seien im Grunde so, streiten das aber natürlich ab, da das ja allzu lächerlich wäre.

        • Über die geheimen Hintergedanken von Feministinnen zu plaudern ist genauso sinnvoll wie dies über die von Maskulinisten zu tun. Es zählt was gesagt wird und geschrieben. Und dabei wird auch im Feminismus keine pauschale tatsächliche Schlechtigkeit von Männer dargestellt.
          Ansonsten wäre diese Kampagne komplett sinnlos gewesen.
          http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/comic-superheld-not-all-man-von-wegen-alle-maenner-a-968045.html
          Und hier wird auch von dem Durchschnitt „der Frauen“ gefaselt, der angeblich so oder so wäre. Damit ist man genau auf der gleichen Spur. „Frauen sind eben so. Natürlich nicht alle, sondern die große Mehrheit“. NotAllWomen.

          Mich wundert echt immer wieder welch verzerrtes Bild von feministischen Strömungen gern gezeichnet wird. Das ist so wie zu Zeiten des Sowjetkommunismus, wo die marxistische Lehre nur als Ausgeburt der Hölle wahrgenommen werden konnte von Gegnern. Nicht aber als die untaugliche Gesamtgesellschaftstheorie die zwangsläufig zu einem Totalitarismus führen muss. Und man auf dieser Basis die Kritik formuliert hätte.
          Statt dessen wird ein Bild gemalt als ob DER Feminismus DIE Männer pauschal als eigene böse Spezies betrachten würde.
          Damit aber wirkt diese Auseinandersetzung auf viele die Feminismus kritsch gegenüberstehen aber sich klar darüber sind, dass es auch nur eine Ideologie ist, nur noch fanatisch und ebenso geistig verengt wie auf der anderen Seite.

        • @gerks

          „die geheimen Hintergedanken von Feministinnen zu plaudern“

          Sorry, die sind weder geheim, noch wirkliche „Hintergedanken“. Werden immer wieder rausgekotzt.

          „Und dabei wird auch im Feminismus keine pauschale tatsächliche Schlechtigkeit von Männer dargestellt.“

          Glatte Unwahrheit. Die Pauschalisierung dieser Schlechtigkeit geschieht von den vermeintlich unterschiedlichsten Positionen aus und regelmässig. Zunehmend auch in allen Massenmedien verbreitet.

          „wäre diese Kampagne komplett sinnlos gewesen“

          Was interessiert denn so ein Nebengeplänkel? Niemanden.

          „Das ist so wie zu Zeiten des Sowjetkommunismus, wo die marxistische Lehre nur als Ausgeburt der Hölle wahrgenommen werden konnte von Gegnern. Nicht aber als die untaugliche Gesamtgesellschaftstheorie die zwangsläufig zu einem Totalitarismus führen muss.“

          Was behauptest du denn hier? Unendlich viele Intellektuelle haben auf diesen Weg in den Totalitarismus hingewiesen.

          „Statt dessen wird ein Bild gemalt als ob DER Feminismus DIE Männer pauschal als eigene böse Spezies betrachten würde.“

          Diese Verallgemeinerung ist statthaft und es ist kein gültiger Einspruch, wenn darauf hingewiesen wird, dass nicht in jedem feministischen Text jetzt direkt Männerfeindlichkeit oder -hass nachzuweisen ist. Das exakt Gleiche gilt mit Antisemitismus/Judenhass und deine Apologie des Feminismus folgt genau der bekannten in diesem Bereich, na Intersektionalismus, wen wundert es.

          „nur noch fanatisch und ebenso geistig verengt wie auf der anderen Seite.“

          Wie immer. Wenn man kein Argument hat, beschliesst man mit der relativistischen Äquivalenz und erklärt die Auseinandersetzung für unentschieden 🙂

          „auch nur eine Ideologie“

          Für die Gegnerschaft gegen den Feminismus muss man gar keiner Ideologie folgen. Hingegen, wenn man dem Feminismus folgt, dann folgt man einer Ideologie, noch zudem einer äusserst extremen.

        • Das ist ungefähr die gleiche Argumentation wie beim Atheismus gegenüber Religionen. „Ich glaube ja nichts, daher bin ich in der besseren Position. Weil der andere ist ja nur ein Geisteskranker. Ich muss ja keinen Gott beweisen, da ich ja an keinen glaube“.
          Muss aber auch der Gläubige nicht. Weil deswegen ist es ein Glaube und nicht Wissen. Was aber der Atheist tut ist „an nichts“ zu glauben. Denn die einzig wissenschaftliche Haltung, damit die einzige mit Vernunft ist die zu sagen, es gibt keine Beweis für eine Kaffeekanne die im Asterioidengürtel rumschwirrt und das Weltgeschehen bestimmt, das Spagettimonster oder das unsichtbare rosa Einhorn, aber auch keine der es ausschließt.

          Das nennt man Agnositzismus. Was du hier tust, ist zu behauptet, dass man zum Antifeminismus keine Ideologie benötigen würde, was genauso wenig stimmt.
          Zwar ist sehr vielen klar, dass alle die Thesen des Feminismus auf sehr wackeligen Beinen stehen, aber einen vollständigen Beweis für die Unrichtigkeit kann auch niemand liefern.
          Ich erkläre daher die Auseinandersetzung nicht für unentschieden, sondern für unentscheidbar. Es ist und bleibt eine Glaubensfrage, solange bis man die sozialisierten Anteile von den genetisch verankerten Anteilen im Verhalten von Menschen mit Sicherheit trennen und messen kann.

          Und das ist derzeit noch lange nicht der Fall, aus meiner Sicht wird es auch nie möglich sein.

        • „Was du hier tust, ist zu behauptet, dass man zum Antifeminismus keine Ideologie benötigen würde, was genauso wenig stimmt.“

          Was du hier tust, ist einen Atheisten und einen Islamkritiker als äquivalent zu bezeichnen.
          Man muss nicht Atheist sein, um unauflösbare Widersprüche oder schädliche Auswirkungen einer Religion herauszustellen.

          „aber einen vollständigen Beweis für die Unrichtigkeit kann auch niemand liefern.“
          Es gibt so viele Reductio-ad-Absurdum Argumente gegen den Feminismus, die finde ich schon ausreichend.

          Dass ein Wissenschaftler logisch keine Wahl hat als Agnostiker zu sein, stimme ich dir allerdings zu.
          Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.

        • @gerks

          „Was du hier tust, ist zu behauptet, dass man zum Antifeminismus keine Ideologie benötigen würde, was genauso wenig stimmt.“

          Insofern als dass alle Menschen irgendwas wie eine Weltanschauung oder Ideologie oder sonstwas an geordneten Gedanken haben, gebe ich dir recht und präzisiere: Um den Feminismus abzulehnen, muss man einfach nur anders denken. Und das kann auf 1000fache Art sein.

          Wer mag es denn schon, wenn eine Ideologie wie Feminismus aufkreuzt, auf den Tisch haut und unbedingte Gefolgschaft fordert und bei Ungehormsam mit allen möglichen Sanktionen droht?

          „aber einen vollständigen Beweis für die Unrichtigkeit kann auch niemand liefern.“

          Ach, das letzte Argument im Köcher: der Beweis der „Unrichtigkeit“ ist nicht zu erbringen.
          Man brauch auch gar keinen Beweis: die Unlogik, der autoritäre Ton und die lügnerischen Forderungen des Feminismus sind für Jeden klar zu sehen. Die Sache ist sachlich gar nicht ernstzunehmen, der totale Machtanspruch hingegen schon und der sehr.

          „Ich erkläre daher die Auseinandersetzung nicht für unentschieden, sondern für unentscheidbar.“

          Erklär du mal. Eine Auseinandersetzung soll von Seiten des Feminismus ohnehin nicht stattfinden, der will seine „Wahrheiten“ sowieso immer nur erklären oder besser gesagt anderen aufzwingen.

  10. Selbst schuld. Einfach nicht machen. Soll es die Frau doch selbst tun, wenn ihr etwas nicht gefällt. Ich frage mich immer, wie Mann so oder der Fuchtel oder Notgeil ist, das er das mit sich machen lässt.

  11. Man stelle sich mal vor man hätte einen Freund der einen um so was bittet, „geh mal dahin und sag dem was mir nicht passt“ … dem würde man den Vogel zeigen oder im Fall, dass der eben etwas ängstlich ist mit ihm mitgehen zur Unterstützung.
    Wer das einmal mit sich machen lässt ist von da ab der Lakai der Frau … und sie hat dann keinen Respekt mehr vor Dir. Damit zeigst Du nur dass Du Angst hast sie wieder zu verlieren, eigentlich nicht würdig bist und dankbar bist dass sie sich mit Dir abgibt. Eine Beziehung auf so einer Basis kann man gleich knicken, es sei denn es macht einem nix aus der Hampelmann zu sein.

    Genau so ein Verhalten ist mit die Ursache dafür dass Frauen solche Prinzessinen mit völlig überzogenen Ansprüchen geworden sind, wegen solchen Hanseln können die sich ihre Hypergamie überhaupt erst leisten.

  12. Das kann auch die Verhandlungstaktik „graue Eminenz“ sein. Es ist viel einfacher, einen Dritten als eigentlich Verantwortlichen vorzuschieben und sich dann selbst mit dem Verhandlungsgegner gemein zu machen, a la „ich bin ja ganz Deiner Meinung, aber meine Frau besteht darauf, dass ..“

    Ich war neulich ein Sofa kaufen und die Verkäuferin im Möbelhaus musste beim Verhandeln dauern ihren Chef fragen, ob das auch geht. Ist halt viermal zum Kaffeeautomaten gerannt oder was auch immer. Ich hab dann auch mit meiner abwesenden Freundin gekontern und zwei Fake-Anrufe hingelegt, ob der Preis für sie o.k. wäre…

  13. Pingback: „Was für eine Leistung ist es, nicht gewalttätig zu sein? Für männlich gelesene Menschen: Respekt!“ (emotionale Arbeit) | Alles Evolution

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