Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 13. September 2016

Sexismus und Werbung (Der Doktorant)

(siehe auch bei Der Doktorant)

Advertisements

Responses

  1. Respekt dem Herrn Doktoranten! Das ist wirklich ein äußerst gutes und vor allem angenehm ruhiges Video geworden. So etwas kann die Debatte wirklich gebrauchen!

    Habe gerade bei dem Thema auch entsetzt feststellen müssen, wie wenig liberal angeblich liberale Freunde doch sind und wie begeistert sie für das Verbot von etwas eintreten, dass sie eben nicht brauchen.

  2. Vielen Dank! 🙂

  3. Finde es ebenfalls sehr gut gelungen, habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. 😉 Diesmal kann auch nicht (so sehr wie sonst) bekrittelt werden, dass Sprachgebrauch und Syntax zu hochtrabend sind. Das engt die Zielgruppe zu sehr ein. In der allgegenwärtigen Reizüberflutung muss es eben reißerisch sein, wenn Aufmerksamkeit generiert werden soll.

    Bestes Beispiel ist Sargon of Akkad. Die Videos, die auf dem „Cover“ (keine Ahnung, wie der Youtube-Fachmann dieses Bild nennt) gut bestückte Weiblichkeit zeigen, weisen Klickzahlen fünf bis zehnmal so hoch wie üblich auf. Sargon scheint sich dieses Effektes wohl bewusst, und setzt überhaupt sehr viel auf „sex sells“, wenn es um das Video-Cover geht.

    Beispiele:


    Das ist zwar billig, funktioniert aber ganz unglaublich gut. Und wenn es irgendein Thema gibt, bei dem man guten Gewissens Titten hätte verwenden können, um Klicks zu generieren, dann ist das wohl „Sexismus in der Werbung“!

    Auch wenn das nicht dein Stil sein mag, Doktorant, denk einfach mal darüber nach. 😉 Reichweite erhöhen ist angesagt. Ist das billig und primitiv? Nächste Frage! Denn meine Prognose lautet: du wirst eine Randerscheinung bleiben, wenn du nicht reißerischer wirst.

    Und das wäre schade, denn deine Videos sind großartig gemacht.

    Beste Grüße

    • Vielen Dank für deine Vorschläge! 🙂

      Grundsätzlich stimme ich dir zu. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich versuche Inhalt vor Effekthascherei zu stellen. Mir ist natürlich klar, dass Präsentation und (im Prinzip) Marketing genauso wichtig ist, wie guten Inhalt zu produzieren. Aber einfach nur Brüste einzubauen um Klicks zu generieren bringt zwar kurzfristige Erfolge, verschafft auf mittel- und langfristige Zeiträume jedoch keine stabile und aktive Zuschauerschaft.

      Wenn ich in meiner Zeit im Internet bisher irgendetwas gelernt habe dann, dass 100 aktive „Fans“ um mehrere Größenordnungen wichtiger sind als 10.000 passive Zuschauer. Gerade letztere bekommt man mit oberflächlicher „Werbung“. Ich werde aber in Zukunft mal mit sowas experimentieren, nur um einen Vergleich für die Zuschauerzahlen zu haben. 😉

  4. Das ist so dämlich. Die wollen ihr Businessmodel etablieren, damit die vom Staat mit der Werbeüberwachung beauftragt werden. Und die sind sogar so kackendreist, dass sie in ihrem Video dem Bundesminister den zu beschließenen Rechttext diktieren.

    Selten ist das Streben einiger prekär lebender Menschen nach gesicherter staatlicher Unterstützung durch Aufziehen ihrer feministischen Businessmodels so offensichtlich wie hier. Da geht’s nicht um Jungen und Mädchen, da geht’s um knatter die Kohle…

    • Was für ein intellektueller Stumpfsinn. Ein pinker Computer mit weniger Funktionen als ein blauer.

      Mit solchem Stumpfsinn wird in Deutschland für Gesetzesänderungen geworben. Muss man sich mal überlegen.

      Das ist so dumm.

  5. Faszinierend an der ganzen sache ist doch das

    a) die meiste Werbung mit sexy Frauen nicht für Männer Produkte
    sondern für Produkte für Frauen ist.
    b) die Werbung heute deutlich harmloser/prüder ist als noch in den 80er oder 90er Jahren.

    Z.b. Haarschamopoo, Duschgel oder Bodylotion Werbung, da wurde bei der Werbung für das Frauen Produkt in den 80er und 90er immer eine nackte Frau gezeigt die das Produkt benutzt…
    Heute wird zwar immer noch eine nackte Frau gezeigt aber Brust und Po sind nicht mehr zu sehen bzw. werden verdeckt, was früher nicht der Fall war.

    • Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass 80% aller Kaufentscheidungen von Frauen getroffen werden. Und auch in einem üblen Patriarchat gilt das „Gesetz“, das derjenige, der etwas verkaufen will, sich nach seinem Zielmarkt richten muss. Es ist daher vollkommen normal, dass der Werbemarkt die Wünsche der Frauen zu bedienen versucht bzw. mit der Werbung bei den Frauen gut anzukommen versucht. Denn, wenn Frauen die Entscheidungen treffen, was gekauft wird, wäre man ziemlich dämlich, wenn man vorrangig die Männer mittels Werbung zu beeinflussen versucht. Wenn daher eine halbnackte Frau in der Werbung auftaucht, dann vor allen deswegen, weil Frauen sich davon angesprochen fühlen.

  6. Man darf keine Geschlechter-Stereotypen zeigen, aber alles verkehrt herum zeigen, geht voll in Ordnung, Frauen fahren Rennwagen und erschiessen Bären. Männer wickeln Babies und putzen die Wohnung. Solche „verkehrte“ Werbung sehe ich am Laufmeter. Vor allem Bildung scheint es nur noch für Frauen zu geben.

  7. […] geht um das Zeigen von Perfektion, die keiner erreichen kann und daher krank macht und die […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: