Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. September 2016

Selbermach Samstag 203 (10.09.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.


Responses

  1. Ich setze mich auf meinem (neuen) Blog mit einem Fall auseinander, der zeigt, dass Feministen durchaus in der Lage sind die Theorie der „Rape-Culture“, welche alle Männer in Kollektivhaft nimmt, als feindselig und falsch zu identifizieren. Zumindest, wenn es die Falschen trifft:

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2016/09/10/rassismus-schlaegt-sexismus/

    • Endlich bist du bei WordPress. Das freut mich, obwohl du ein hinterhältiger und verschlagener Linker bist. Komm‘ zu uns reflektierten Linken. Wir sind viel besser. Bei uns darfst du auch den Islam hassen und das Asylrecht gänzlich ablehnen.

    • Bist Du der „Jüngling“?

      Zum Thema: Ich verstehe jetzt was es bedeutet, dass Frauen anscheinend ein Problem mit Logik haben. Ich würde eine schwere psychische Störung diagnostizieren.

      Aber die deutschen Politiker und Medien sind so sehr von ihrer PC beseelt, dass man nur noch laut schreien möchte … Da läuft den ganzen Mittag der Holocaust auf ZDF-Info und dann lese ich nebenbei dieses Geschwurbel. Eigentlich ist es tragisch. Vor allem wenn sie wirklich vergewaltigt wurde.

      • „Bist Du der „Jüngling“?

        Ja und Nein.

        Ja, mein altes Blog war „Der Jüngling“

        Nein, ich selbst bin nicht der Jüngling, es war nur dem Jüngling gewidmet.

        • es war nur dem Jüngling gewidmet.

          Wahrscheinlich eine traurige Geschichte? 😦

  2. Ich bin weder für noch gegen Pornos. Aber das hier

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/pamela-anderson-ex-playboy-model-findet-pornos-schlimm-a-1110564.html

    stößt mir schon sauer auf.

    Pamala Anderson meint also, Pornos seien was für Versager. Pornografie sei eine „Gefährdung der Öffentlichkeit von bedrohlichem Ausmaß“ und zerstört ihrer Ansicht nach Beziehungen.

    Ich denke eher, dass Pornografie belangslos ist. Kann sein, dass bei Männern, die sowas konsumieren, das normale Sexleben unbefriedigender wird – weiß ich aber nicht.

    Aber was der Pornografie sonst angehängt wird, von wegen gefährlich usw. halte ich für Blödsinn.

    Arne widerlegt typische feministische Voruteile dazu in seinem ersten Buch. Also Vorurteile der Marke „Pornografie ist die Theorie, vergewaltigung die Praxis“.

    Mir scheint eher, hier will mal wieder eine Frau die Diskurshoheit über die Sexualität haben und will männliche Sexualität kontrollieren und beherrschen.

    Man könnte genauso gut sagen, dass es „was für Versager“ ist, also attraktive Frau auf die Welt zu kommen – das nämlich kann jeder.

    • „Kann sein, dass bei Männern, die sowas konsumieren, das normale Sexleben unbefriedigender wird – weiß ich aber nicht“

      Werden Pornos nicht gerade deswegen konsumiert, WEIL das normale Sexleben unbefriedigend ist?

      Pamela Anderson ist übrigens diejenige, die sich ihre Möpse auf Reifengröße hat aufpumpen lassen. Und jetzt, wo die weiblichen Reize durch Alter schwinden, wird gegen Pornos gewettert.

      Welch ein Zufall 😀

      • „Werden Pornos nicht gerade deswegen konsumiert, WEIL das normale Sexleben unbefriedigend ist?“

        Doch. Aber so eine will das so rum bestimmt nicht sehen.

        „Pamela Anderson ist übrigens diejenige, die sich ihre Möpse auf Reifengröße hat aufpumpen lassen. Und jetzt, wo die weiblichen Reize durch Alter schwinden, wird gegen Pornos gewettert.

        Welch ein Zufall 😀“

        Ja, was ein „Zufall“!

        Und Beziehungen/Ehen gehen meines Erachtens auch eher durch Feminismus kaputt als durch Pornografie. Meist machen die Frauen Schluss.

      • „Welch ein Zufall 😀“

        Das ist in der Tat so offensichtlich, dass ich mich frage, wie man überhaupt ihre Aussagen ernst nehmen kann.

        Grundsätzlich sollten sich Frauen bei der Bewertung männlicher Sexualität und ihrer Ausprägungen zurückhalten. Davon verstehen sie nix.

      • Die Philosophin Beate Uhse hat einmal in etwa gesagt:

        „Man muss es als das nehmen was es ist, eine Wichsvorlage“

        für die jüngeren Leser : https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Uhse

        eine weise Frau!!! 🙂

    • @Matthias
      „Pamala Anderson meint also …“

      Das uralte Argument aller Repressiven, Rechten, Konservativen, Feministen…. hat sooon Bart.

  3. Also icke hab zwee Artikel jeschriem.

    http://gender-universum.de/unverhoffter-zuwachs-bei-den-besorgten-buergern/

    http://gender-universum.de/gender-blodsinn-auf-spiegel-online/

    Und sogar noch nen dritten. Den erwähn ick hier aber lieber nich.

    • Ich ergänze hier noch, daß es in dem ersten Artikel um das sogenannte „Berliner Manifest“ geht, wo verstrahlte Gutmenschen herumheulen, daß Adrian jetzt AfD wählt, weil die ihm Angst vor Muselmanen macht.

      Laßt Euch nicht von der AfD vereinnahmen, liebe Homos!

      • Ich wähle nicht AfD.

        • Adrian wählt die FDP – solange es die noch gibt, ist doch klar.

        • Genau.

      • Reine Schutzbehauptung.

        Ansonsten kann man das ja auch als Metapher verstehen, Adrian steht hier für das Homosegment in der Gesellschaft.

    • Google verbietet den Link auf deine Seite:

      Achtung: Malware!
      Google Chrome hat Zugriff auf diese Seite auf gender-universum.de blockiert.
      Auf dieser Webseite wurden Inhalte von maistrategies.com eingefügt, einem bekannten Verbreiter von Malware. Beim Besuch dieser Seite besteht jetzt die Gefahr, dass Sie Ihren Computer mit Malware infizieren.
      Malware ist Schadsoftware, die unter anderem zu Identitätsdiebstahl, finanziellen Verlusten und zum dauerhaften Löschen von Dateien führen kann.

      • Das ist nur eine Metapher. Google will dir sagen: Vorsicht, hier wird sehr unkorrekt gedacht. Gesellschaftliche Schadsoftware, die deine Identität bedrohen kann.

        Aber ich guck mir trotzdem mal die Software an. Die ist nämlich schon ein paar Jahre alt. War zu faul, um wordpress immer wieder upzudaten.

        • Kein Problem 😉

    • Sag‘ mal, hab‘ ich das in Deinem Artikel richtig gelesen:

      „Siehe die ganzen hinterhältigen, heimtückischen und verschlagenen Juden, die während des zwölfjährigen Reiches nach Übersee flohen.“

      Steht im zweiten Absatz von

      http://gender-universum.de/unverhoffter-zuwachs-bei-den-besorgten-buergern/

      Ist das ein Schreibfehler – oder kapiere ich hier irgendwas nicht? Irgend etwas kann hier nicht ganz stimmen …

      • Die „Kulturmarxisten“ werden wohl gemeint sein, bzw Frankfurter Schule, was sonst?
        Trau mich jetzt nicht die Seite aufzumachen, könnte ja toxisch sein.

      • Also, Jochen, dann mußt du schon ein ziemlich krasser Satire-Legastheniker sein, wenn du das nicht kapierst.

        Versuch‘ mal von selber drauf zu kommen.

        • Ich denke nicht, daß der von mir verlinkte Text irgend etwas mit Satire zu tun hat – umso mehr dagegen mit Diffamierung.

        • Dann bist du offensichtlich nicht sonderlich intelligent. Oder hast Probleme mit der Unschuldsvermutung. Oder leidest an Antisemitismus-Paranoia. Oder kannst schlecht Fehler zugeben. 🙂

          Also, diese Passage ist nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

        • Ich habe es jetzt 2x gelesen und finde es auch zumindest zweideutig.

          Normalerweise bin ich für jeden Scherz zu haben und finde oft Scherze eng an der Grenze besonders lustig. Oft muss man den Satiriker aber schon länger kennen um seinen Humor zu verstehen.

          Es ist umso mehr schade drum, weil ich diese PC auch hasse. In wenigen Monaten polarisiert sich eine ganze Gesellschaft, es gibt nur noch Schwarz und Weiß.

          Und irgendwie scheinen es die Dummen immer wieder zu schaffen viele Intelligente in ihren Strudel mit hinein zu ziehen. Hoffentlich hat Europa aus dem 2ten Weltkrieg gelernt …..

        • @Kirk

          „krasser Satire-Legastheniker“

          Der bist du, indem du das als „Satire“ hinstellst. Bist halt auch so ein identitärer Rechter mit allem drum und dran.

        • Na ja, ich will mich hier nicht weiter rechtfertigen, aber einige Leute brauchen offenbar ihre Feindbilder, die ihr Selbstkonzept stabilisieren.

          Wer das nicht als Satire erkennt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

          Ich bin kein identitärer Rechter. Ich bin ein Grüner, der AfD wählt. 🙂 Also genau genommen, der größte Demokrat aller Zeiten.

          Rechte gehören übrigens genauso zur Demokratie wie Linke. Nur so als kleine unwichtige Information nebenbei.

          Sagen wir es mal so: Mein Humor ist besonders kraftvoll und parodiert allerlei neurotische Empfindlichkeiten. Dazu gehört auch der Glaube, daß Deutsche und Juden sich auf ewig als Epiphänomene des Holocaust ansehen müßten.

          Hier übrigens die Stellungnahme der Identitären zu ihrer Beobachtung durch den Hamburger Verfassungsschutz:

          Stellungnahme der IB Hamburg zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz

          Mit Besorgnis und Befremden hat die IB Hamburg die Verlautbarung [1] des Verfassungsschutzes zur Kenntnis genommen, dass die erst vor wenigen Wochen gegründete Regionalgruppe der IBD nun durch die Landesbehörde beobachtet werden soll. Angesichts der Tatsache, dass das „Rechtssystem [der Bundesrepublik] in schwerwiegender Weise deformiert“ ist (Udo Di Fabio), scheinen der Staat und seine Behörden nun den Fokus auf all jene zu legen, die sich als außerparlamentarische Opposition begreifen und dieses Versagen zu Recht kritisieren.

          Wer schützt die Verfassung vor der Regierung?

          Wir leben in unruhigen Zeiten. Die gegenwärtige Politik richtet sich eklatant gegen alle rechtsstaatlichen Prinzipien, und die aktuellen Ereignisse zeigen „ein partielles Versagen des Staates als Garant von Freiheit und Sicherheit gegenüber seinen Bürgern“ (Hans-Jürgen Papier).

          Insofern ist es richtig und wichtig, auf diese Fehlentwicklungen hinzuweisen und von der Politik und den staatlichen Strukturen eine Rückkehr zu Recht und Gesetz zu fordern. Dies zu tun, indem man die Verantwortlichen mit ihrem Handeln und den daraus resultierenden Konsequenzen für den Souverän dieses Landes konfrontiert, ist Aufgabe eines jeden Bürgers, dem die Verfassung und somit die Integrität des Rechtsstaates am Herzen liegt. Nichts anderes tut die Identitäre Bewegung Hamburg durch freche und kreative, aber stets friedliche Aktionen, und ihre jungen Mitglieder haben alles Recht dazu. Schließlich geht es um ihre Zukunft, die gerade Gefahr läuft, von der etablierten Politik aufs Spiel gesetzt zu werden.

          Die IBD hat in der Vergangenheit stets ihr demokratisches Selbstverständnis unterstrichen und betont, dass sie sich ausdrücklich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt. Als junge Identitäre lehnen wir die verfassungsmäßige Ordnung nicht ab, sondern fordern von der etablierten Politik die Einhaltung und konsequente Anwendung bestehenden Rechts, um Freiheit und Demokratie zu schützen. Dass sie dieses nicht mehr vermag oder nicht willens ist, dieses zu tun, zeigen nicht zuletzt die auch von Experten verurteilten andauernden Rechtsbrüche im Zuge der Asylkrise und die daraus resultierende Gefährdung der inneren Sicherheit.

          Umso mehr ist es bedenklich, dass eine Behörde, die sich den Schutz der Verfassung auf die Fahnen geschrieben hat, nicht in diesem Sinne handelt, sondern sich anscheinend ausschließlich den parteipolitischen Weisungen der jeweiligen Landesregierungen verpflichtet fühlt. Schon oft wurden die Verfassungsschutzbehörden seitens der Politik kritisiert und wurde überdies postuliert, dass sie „kein wirksames Instrument zum Schutz der Verfassung und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ seien (Eva von Angern, Die Linke). Dies meinen wir nicht, denn mit einer transparenten und neutralen Positionierung und der Setzung der richtigen Prioritäten – wie beispielsweise den Kampf gegen den Islamismus – wäre der VS nicht nur ausreichend legitimiert, sondern auch ausgelastet. Mit der Beobachtung der jungen Identitären und der dem VS augenscheinlich fehlenden Neutralität erweist sich diese Behörde allerdings einen Bärendienst. Es stellt sich zunehmend die Frage: Wer sollte hier überwacht werden?

          Mit Kreidezeichnungen zu Verfassungsfeinden

          Unser Protest ist stets kreativ, gewaltfrei und oft satirisch. Wir sind für die Politik unbequem und zeigen ihre Fehler auf. So wirft uns der VS Hamburg in einer Verlautbarung vor, wir hätten „in Hamburg an fünf Örtlichkeiten mit Kreide Personenumrisse auf den Gehweg gezeichnet“. Jedem normaldenkenden Menschen muss die Absurdität dieser Vorwürfe ob der Marginalität solcher Aktionen augenfällig werden.

          Wir stehen damit diametral zum politischen Gebaren der extremistischen Linken, die, verhätschelt von Politik und unterstützt von üppigen Fördergeldern, auch in Hamburg schon oft ihre gewalttätige und hässliche Fratze zeigen durfte. Dass der VS Hamburg nun junge Studierende in einem Atemzug mit Islamisten, linksextremen Gewalttätern und Brandstiftern sowie Nazis nennt, zeigt einmal mehr die Perfidie hinter dem Kalkül, politisch Andersdenkende mit diesem Generalverdacht zu diffamieren und Außenstehende von einem Engagement abzuhalten.

          Wir erachten die Beobachtung der IB durch den Hamburger Verfassungsschutz daher als ein weiteres Zeichen für die zunehmende Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien in diesem Lande, denn einmal mehr werden jene an den Pranger gestellt und verfolgt, die friedlich auf Probleme in diesem Land und das eklatante Versagen der Bundespolitik hinweisen.

          Denunziation als erste Bürgerpflicht – die DDR lässt grüßen

          Auf die vorgenannten Entwicklungen stets und beständig hinzuweisen, sehen wir als unsere Pflicht und die eines jeden freiheitsliebenden Menschen an. Anders sieht es offenbar der Verfassungsschutz Hamburg, der in seiner Verlautbarung mit einem „Appell an das Umfeld“ Freunde und Verwandtschaft dazu aufruft, Andersdenkende den Behörden auszuliefern, indem man ihnen vermeintlich „rechtsextremistisches Engagement“ frühzeitig meldet. Es sei „jeder Anruf zu viel besser als einer zu wenig“, meint der VS dann auch mit Blick auf die Dienste künftiger Zuträger. Was hier versucht wird, liegt auf der Hand. Man möchte im ohnehin schon vergifteten politischen Klima der Polarisierung weiterhin Gräben quer durch Freundschafts- und Verwandtschaftsverhältnisse ziehen, um Menschen unliebsamer Gesinnung möglichst frühzeitig sozial zu isolieren.

          Insgesamt ein besorgniserregender Appell, entlarvt er sich doch bereits in der Wortwahl nicht nur als gesinnungsethisch motiviert, sondern erinnert uns junge Menschen auch an längst überwunden geglaubte Zeiten unserer Geschichte, in denen es stets als opportun galt, regierungskritische Stimmen zu denunzieren.

          Unverhohlene Warnung vor Jobverlust

          Der Hamburger Verfassungsschutz warnt eindringlich vor dem Engagement in der IBD und schiebt gleich die Mahnung hinterher, dass man so „in den Fokus des Nachrichtendienstes geraten“ würde. Ja er warnt sogar davor, dass das Abweichen vom politischen Mainstream und die Aufgabe des bundesdeutschen Opportunismus jungen Menschen einen Karriereknick und mithin einen Jobverlust einbringen könnte. Politisch Interessierte sollen sich daher gut überlegen, „ob sie ihre Biografie negativ prägen, indem sie sich für verfassungsfeindliche Aktivitäten engagieren“.

          Diese öffentlichen Einschüchterungsversuche zeigen deutlich, dass in dieser ohnehin oft kritisierten Behörde jeglicher moralische und rechtsstaatliche Rahmen längst verlorengegangen und eine Neutralität abseits der Regierungsrichtlinie augenscheinlich nicht mehr vorhanden ist.

          Kalkulierte Missverständnisse

          Die oberflächliche Bewertung unserer Abhandlungen und das anscheinend gewollte Missverstehen der begrifflichen Erklärungsansätze, zeigen, dass die identitäre Idee nur rudimentär verstanden wurde oder aber deren ideengeschichtliche Verortung durch den Verfassungsschutz bewusst ignoriert wird. Es werden Zuschreibungen gemacht, die so nie erfolgten, und Zusammenhänge aus unseren Aussagen konstruiert, um unserem Denken eine vermeintlich antipluralistische und antidemokratische Gesinnung anzudichten.

          Dies zeigt sich auch in der bewusst negativ konnotierten Überinterpretation der von uns gesetzten Begriffe, ob nun der Begriff der „Remigration“, also die konsequente Rückführung (Abschiebung im juristischen Sinne) aller illegalen Migranten, sinnentstellt wird oder der Ethnopluralismus, der die Grundlage der Selbstbestimmung der Völker meint, als vermeintlich kulturell intendierter Rassismus bewusst missverstanden und diffamiert wird. Auch die demografische Entwicklung innerhalb Deutschlands und Europas und die von Experten bereits seit langem befürchtete kulturell-religiöse Überformung westlicher Zivilisationen durch den sich ankündigenden Massenexodus aus Afrika und Nahost wird in selbstgefälliger Ignoranz als nicht existent hingestellt und die Warnung vor diesen Entwicklungen als illegitim bewertet.

          All dies lässt nicht nur an den Kompetenzen der bewertenden Institution zweifeln, sondern lässt junge Menschen, die vornehmlich akademisch geprägt sind, einigermaßen sprachlos zurück.

          Es gibt kein richtiges Leben im Falschen

          Doch all diese Diffamierungs- und Einschüchterungsversuche werden angesichts der dramatischen Entwicklungen in Europa und in unserem Land nicht verfangen. Was sind behördliche Repressionen und der mögliche Verlust von Reputation, Ausbildungsplatz und Arbeitsstelle angesichts einer Zukunft, in der Entortung, gesellschaftliche Zerrüttung und ethnische Konflikte zur Tagesordnung gehören und der Terror zum Normalzustand deklariert wird? Was sind persönliche Widrigkeiten und die inszenierte gesellschaftliche Ächtung gegenüber der Perspektive eines postdemokratischen Staates, der ob des Legitimitätsverlustes seiner Organe immer totalitärere Züge annimmt und dessen Protagonisten sich nur noch durch Denk- und Sprachverbote sowie soziale Ächtungsmechanismen an der Macht halten können?

          [1] http://www.hamburg.de/innenbehoerde/6717702/verfassungsschutz-identitaere/

        • „parodiert allerlei neurotische Empfindlichkeiten.“

          Dann muss man dich als als parodistischen Amoklauf lesen. Nun ja, würde nicht so schwer fallen. Trotzdem bleibt immer übrig, dass da doch Ernst hinter steckt:

          „der Glaube, daß Deutsche und Juden sich auf ewig als Epiphänomene des Holocaust ansehen müßten“

          Das ist nun so ein so platter antisemitischer Gemeinplatz — ja die Kollektivschuld und man müsse sich davon frei machen, natürlich radikal — dass man nur noch gähnen kann. Wo soll die „Parodie“ sein?

          .. oder wo in diesem netten Machwerk, zu deiner Verteidigung aus dem Hut gezaubert. Ja, auch die Rechten sind nicht blöd. Aber immer irgendwo wird es unfreiwillig komisch, und die unfreiwillige Selbstparodie kommt regelmässig als Pointe:

          „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“

          Aber wir von den aufrechten Identitären, wir schaffen das!

        • Du bist offenbar äußerst schlicht gestrickt. Erkläre doch mal, was Antisemitismus ist und warum dieses Prädikat auf mich zutrifft.

          Also, ich bin ja immer wieder schockiert, es reicht ja schon, wenn man nur halb so intelligent wäre wie.ich. Dann wäre ich ja schon zufrieden.

          Darüberhinaus finde ich die Stellungnahme der Identitären sehr lesenswert – von oben bis unten. Da steckt wirklich sehr viel drin. Sie zeigt sehr schön, wie paranoid und politisch tendenziös unser Verfassungsschutz ist. Die Zustände in unserem Lande werden immer absurder.

        • @kirk

          Natürlich ist nicht jeder so sophisticated wie du. Aber trotzdem ist dir scheinbar nicht bewusst, woher solche Vorstellungen stammen, „daß Deutsche und Juden sich auf ewig als Epiphänomene des Holocaust ansehen müßten“. Da sollen alle mit in Kollektivhaftung genommen werden, etwas was immer nur Antisemiten behauptet haben.
          Sollte dir doch bekannt vorkommen, Feministen behaupten analog, Männer und Frauen müssten sich auf ewig als Epiphänomene des Patriarchats ansehen.
          Vielleicht fällt ja jetzt der Groschen, auch bei grossen Geistern hapert es mitunter beim Kleingeld.

          „Darüberhinaus finde ich die Stellungnahme der Identitären sehr lesenswert – von oben bis unten. Da steckt wirklich sehr viel drin.“

          In geschickter Propganda steckt immer viel drin. Es ist relativ mühelos Missstände auszuschlachten, da man diese weniger durch die Brille seiner eigentlichen Ideologie erzählen muss als die Lösung (bei der man sich zurückhalten kann).

          Bei diesen Schilderungen wird dann aber klar, dass sie ihre Motivation und die Vorwürfe, die es gab, gar nicht offenlegen wollen, sondern nur höhnisch drüber weggehen:

          „So wirft uns der VS Hamburg in einer Verlautbarung vor, wir hätten „in Hamburg an fünf Örtlichkeiten mit Kreide Personenumrisse auf den Gehweg gezeichnet“. Jedem normaldenkenden Menschen muss die Absurdität dieser Vorwürfe ob der Marginalität solcher Aktionen augenfällig werden.“

          So in etwa würden sicherlich auch die TeamLisa-Leute argumentieren, wenn ihnen das vor dem Gericht gehaltene Banner mit dem Maschinengewehr-Schneewittchen vor dem an das Symbol der RAF angelehnte Symbol, vorgehalten werden würde, stand ja auch noch explizit eine Losung gegen den „Rechtsstaat“ drauf.

        • @ Kirk

          In der zitierten Stellungnahme der Identitären jammern sie u.a. darüber, dass

          „der Ethnopluralismus, der die Grundlage der Selbstbestimmung der Völker meint, als vermeintlich kulturell intendierter Rassismus bewusst missverstanden und diffamiert wird.“

          Der Ethnopluralismus ist ein kulturalistischer bzw. kultur-essentialistischer Rassismus, ein Multikulturalismus von rechts, der ein universalistisches Verständnis der Menschenrechte ausdrücklich ablehnt und von Menschen die Unterwerfung unter die Kultur, in der sie leben, fordert:

          https://www.amazon.de/Kritik-Menschenrechte-Alain-Benoist/dp/3929886197/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1473611751&sr=1-1&keywords=benoist+menschenrechte

          Ein ausgezeichneter Artikel zur Kritik sämtlicher kulturalistischer Ideologien von links bis rechts ist der von mir schon häufiger hier verlinkte Artikel der beiden dänischen linken Multikulturalismuskritiker Frederik Stjernfelt und Jens-Martin Eriksen „Kultur als politische Ideologie“:

          https://www.perlentaucher.de/essay/kultur-als-politische-ideologie.html

          Die ethnopluralistische Ideologie postuliert, dass jede Kultur ein selbstbezügliches System sei, bei dem sich als Reaktion auf Umweltherausforderungen stets angemessene Strukturen, Werte und Normen herausbilden. Daher soll jede Kultur in ihrer „Eigenart“ akzeptiert werden und erhalten bleiben, und sei sie aus menschenrechtlicher Perspektive noch so problematisch. Die Forderung nach universellen Menschenrechten sei „Kulturimperialismus“, hierin sind sich die neurechten Ethnopluralisten mit den (pseudo)linken radikalen Multikulturalisten einig. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Ethnopluralisten für eine strikte Trennung aller Kulturen plädieren, denn signifikante Einflüsse anderer Kulturen seien stets „Fremdkörper“, die die eigene Kultur schädigten.
          Daraus schließen sie dann also, dass es entweder keine Einwanderung aus andere Kulturen geben dürfe oder dass sich Einwanderer absolut – bis in die Essensgewohnheiten hinein – assimilieren müssten.

          Der Ethnopluralismus ist ein kultur-essentialistischer Rassismus, zu dessen zentralen Zielen die Abschaffung der universellen Gültigkeit der Menschenrechte gehört. Entsprechend haben die Ethnopluralisten auch nichts gegen den orthodox-konservativen Islam oder den Islamismus – ganz gleich wie schlecht die Menschenrechtssituation dadurch in einem bestimmten islamischen Land ist – solange diese nur in islamischen Ländern bleiben. Für islamische Kulturen konsequent die Menschenrechte einzufordern oder mit aufklärerisch-menschenrechtliche Kräften in islamischen Ländern zu sympathisieren, das mögen die Ethnopluralisten nicht. Das Individuum hat sich völlig der Kultur, in der es lebt, zu unterwerfen. Von solchen neurechten Spinnern wimmelt es übrigens auch in der AfD, die mit einer aufklärerisch-menschenrechtlichen Islam-Kritik ebenfalls nichts am Hut hat.

          Die gegenteilige Position hierzu nimmt die linke aufklärerisch-menschenrechtliche, humanistisch-universalistische und herrschaftskritisch-emanzipatorische Kritik an Kulturrelativismus/Multikulturalismus, orthodox-konservativem Islam und Islamismus ein. Sie ist gerade eine Kritik ausgehend von der Bejahung der universellen Gültigkeit der Menschenrechte.
          Und deshalb wendet sie sich sowohl gegen den (pseudo)linken Multikulturalismus wie gegen den rechten Ethnopluralismus der Identitären.

        • Leszek,

          „Die ethnopluralistische Ideologie postuliert, dass jede Kultur ein selbstbezügliches System sei, bei dem sich als Reaktion auf Umweltherausforderungen stets angemessene Strukturen, Werte und Normen herausbilden.“

          Was ja im Kern mehr ist als ein Postulat; es lässt sich in der Realität genauso beobachten.

          Es ist sogar eine sehr humanistische Ansicht, denn es nimmt ausdrücklich Bezug auf die Umweltbedingungen als entscheidende Rahmenbedingung für die Ausbildung von Strukturen, Werten und Normen.

          Die Alternative wäre die Annahme, dass es rassische Unterschiede gibt, also es nur „Herrenrassen“ möglich sei, „höhere“ (individualistischere) Strukturen auszubilden, „Untermenschen“ dagegen im primitiven Tribalismus unrettbar gefangen sind.

          Also ein rassisch-völkischer Ethnopluralismus.

          „Die Forderung nach universellen Menschenrechten sei „Kulturimperialismus“

          Nun, ganz zweifellos ist es Kulturimperialismus. Die Idee, die Konzeption und die konkrete Formulierung der universellen Menschenrechte ist eine Idee der westlichen „Moderne“ (im weiteren Sinne).

          Will man sie außerhalb des westlichen Kulturraums durchsetzen, muss man sich automatisch imperialistischer Mittel bis hin zu offener Gewalt bedienen. Womit allerdings diese Menschenrechte automatisch de-legitimiert werden.

          Das hat schon was von den Konquistadoren, die ja auch gerne Eingeborene erst getauft und dann erst getötet haben. Sollten ja als gute Christen und nicht als Heiden vor den Thron des Herrn treten…

          Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dann meinst Du mit

          „die linke aufklärerisch-menschenrechtliche, humanistisch-universalistische und herrschaftskritisch-emanzipatorische Kritik an Kulturrelativismus/Multikulturalismus, orthodox-konservativem Islam und Islamismus ein. Sie ist gerade eine Kritik ausgehend von der Bejahung der universellen Gültigkeit der Menschenrechte.“

          allerdings eh keine konkreten Handlungen, die als Zwänge auf Andere einwirken.

          Sondern mehr das passive Kommentieren bestehender Zustände aus sicherer Distanz. So Waldorf&Stadler-like.

          Damit richtet man tatsächlich eher keinen Schaden an. Denn schon Mao wusste zu erzählen: „Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen“

          Recht hat er damit gehabt, der alte Knabe 😉

        • @ Peter Müller

          „Was ja im Kern mehr ist als ein Postulat; es lässt sich in der Realität genauso beobachten.“

          Beobachten lässt sich lediglich, dass sich als Reaktion auf Umweltanforderungen stets irgendwelche Strukturen, Werte und Normen in einer Kultur herausbilden. Dass diese aber immer die „angemessensten“ sind, also die besten Problemlösungen, ist ein kulturkonservatives/rechtes Dogma.
          Erstmal stellt sich hier natürlich die Frage, was „angemessen“ konkret bedeuten soll, angemessen gemessen an welchem Maßstab?

          Und zweitens kann selbst bei Vorhandensein eines solchen Maßstabs begründet bezweifelt werden, dass jede Herausbildung gesellschaftlicher/kultureller Strukturen, Werte und Normen stets die beste Problemlösung darstellt. Es kann mehrere Gründe dafür geben, dass sich Strukturen, Werte und Normen herausbilden, die nicht die beste Problemlösung darstellen: Mangelndes Wissen bzw. Uninformiertheit, mangelnde Förderung entwicklungspsychologischer Potentiale, psychische Störungen, egozentrische oder soziozentrische Eigeninteressen bestimmter dominanter Individuen oder Gruppen.

          „Es ist sogar eine sehr humanistische Ansicht, denn es nimmt ausdrücklich Bezug auf die Umweltbedingungen als entscheidende Rahmenbedingung für die Ausbildung von Strukturen, Werten und Normen.“

          Diese „humanistische Ansicht“ lehnt allerdings jeden echten, d.h. universellen Humanismus ab. Sie neigt dazu Kulturen in ihren Traditionen einzufrieren und behindert natürlich auch aktiv das gegenseitige Lernen verschiedener Kulturen untereinander.

          „Die Alternative wäre die Annahme, dass es rassische Unterschiede gibt, also es nur „Herrenrassen“ möglich sei, „höhere“ (individualistischere) Strukturen auszubilden, „Untermenschen“ dagegen im primitiven Tribalismus unrettbar gefangen sind.“

          Der kultur-essentialistische Rassismus des neu-rechten Ethnopluralismus ist mit einem biologistisch begründeten Rassismus potentiell gut vereinbar. Er kann auch potentiell zur Verschleierung eines biologistisch begründeten Rassismus genutzt werden. Aber auch, wenn dies nicht der Fall ist, wenn Ethnopluralisten es also ehrlich so meinen, wie sie sagen, zielt der Ethnopluralismus in letzter Instanz ebenfalls darauf ab, dass Menschen in tribalistischen und anderen prämodernen Verhältnissen unrettbar gefangen bleiben.

          „Die Forderung nach universellen Menschenrechten sei „Kulturimperialismus“

          „Nun, ganz zweifellos ist es Kulturimperialismus. Die Idee, die Konzeption und die konkrete Formulierung der universellen Menschenrechte ist eine Idee der westlichen „Moderne“ (im weiteren Sinne).“

          Nicht aus entwicklungspsychologischer Perspektive. Aus dieser Perspektive sind universelle Menschenrechte das Resultat der Aktivierung bestimmter kognitiver und moralischer entwicklungspsychologischer Strukturen, die potentiell in allen Menschengruppen angelegt sind, die sich aber aus verschiedenen Gründen zuerst in westlichen Kulturen in stärkerem Maße aktualisiert haben, nämlich der formal-operationalen kognitiven Stufe im Sinne des Modells von Jean Piaget und der postkonventionellen moralischen Stufen im Sinne des Modells von Lawrence Kohlberg.

          Es ist dabei keinesfalls gesagt, dass es nicht auch zu alternativen Geschichtsverläufen hätte kommen können, in denen diese entwicklungspsychologischen Strukturen zuerst in einer anderen Kultur aktiviert worden wären, noch gibt es eine Garantie dafür, dass sie in der westlichen Kultur immer erhalten bleiben.
          Daher ist in dieser Perspektive die Idee der universellen Menschenrechte als ein der Menschheit gemeinsames entwicklungspsychologisches kognitives und moralisches Potential anzusehen, nicht als etwas, dass in einem kultur-essentialistischen Sinne an die westliche Kultur gebunden wäre.

          Vergleiche zu diesem Thema z.B. das Buch des Soziologen Georg W. Oesterdiekhoff „Die Entwicklung der Menschheit von der Kindheitsphase zur Erwachsenenreife“

          http://www.bol.de/shop/home/verknuepfung/die_entwicklung_der_menschheit_von_der_kindheitsphase_zur_erwach/georg_w_oesterdiekho/EAN9783531197265/ID32649707.html?jumpId=20235838

          oder das Buch des Soziologen Günter Dux „Historisch-genetische Theorie der Kultur“

          http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/historisch_genetische_theorie_der_kultur_studienausgabe/guenter_dux/EAN9783934730960/ID6226115.html?jumpId=20236964&suchId=323e4a1d-b64a-4f3d-a361-bd760ce24b9e

          „Will man sie außerhalb des westlichen Kulturraums durchsetzen, muss man sich automatisch imperialistischer Mittel bis hin zu offener Gewalt bedienen.“

          Nicht zwangsläufig. Es scheint zwei zentrale Voraussetzungen dafür zu geben, dass die genannten entwicklungspsychologischen Potentiale sich in ausreichendem Maße aktualisieren, um Gesellschaften auf Grundlage der Werte und Prinzipien der kulturellen Moderne hervorzubringen, das eine ist die Alphabetisierung der breiten Bevölkerung, das zweite ist, dass eine aufklärerisch-menschenrechtliche Sichtweise die kulturelle Hegemonie bei den Bildungseliten erlangt.

          Vgl. zum ersten Aspekt das Buch des französischen Soziologen Emmanuell Todd & Youssef Courbage „Die unaufhaltsame Revolution: Wie die Werte der Moderne die islamische Welt verändern“

          https://www.amazon.de/Die-unaufhaltsame-Revolution-islamische-ver%C3%A4ndern/dp/3492051316/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8

          In der Regel braucht man für die Förderung der kulturellen Moderne also keine militärischen Interventionen, sondern die Förderung von Alphabetisierung und Bildung in prämodernen Kulturen.

          „Womit allerdings diese Menschenrechte automatisch de-legitimiert werden.“

          Ich halte militärische Interventionen zur Verhinderung von Völkermorden für völlig gerechtfertigt. Für die Förderung der kulturellen Modernisierung sind militärische Interventionen allerdings in der Regel nicht geeignet. Hierbei kann es m.E. aber Ausnahmen geben. Ich habe die angeblichen „Kriege gegen den Terror“ der US-amerikanischen Herrschaftseliten stets als imperialistisch motivierte und im Sinne der kulturellen Modernisierung bestenfalls nutzlose, schlimmstenfalls kontraproduktive Kriege abgelehnt. Anders sähe das eventuell bei einem Krieg gegen Saudi-Arabien aus um die dortigen Herrschaftseliten zu entmachten. Die Herrschaftseliten Saudi-Arabiens fördern mit ihren Öleinnahmen überall in sunnitischen islamischen kulturellen Kontexten fundamentalistische Islam-Interpretationen und behindern dadurch die kulturelle Modernisierung in der islamischen Welt. Dies zu stoppen, daran haben die US-amerikanischen Herrschaftseliten offensichtlich kein Interesse, die saudi-arabischen Herrschaftseliten sind enge Geschäfts- und Bündnispartner der US-amerikanischen Herrschaftseliten. Würden die US-amerikanischen Herrschaftseliten allerdings bei dieser Sache verantwortungsvoll handeln, dann wäre es m.E. ihre Aufgabe ihre saudi-arabischen Kumpels zuerst zu versuchen davon zu überzeugen, ihren Kurs radikal zu ändern, wenn das nicht funktioniert, zu versuchen sie diesbezüglich unter Druck zu setzen und wenn dies auch nicht funktioniert, dann würde ich eine militärische Intervention gegen Saudi-Arabien bejahen, immer unter der Voraussetzung natürlich, dass das Leben und die Gesundheit von Zivilisten so weit wie irgend möglich versucht würde zu bewahren.
          Auch militärische Interventionen gegen den sogenannten IS bejahe ich unter gleicher Voraussetzung.

          „Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dann meinst Du mit
          „die linke aufklärerisch-menschenrechtliche, humanistisch-universalistische und herrschaftskritisch-emanzipatorische Kritik an Kulturrelativismus/Multikulturalismus, orthodox-konservativem Islam und Islamismus ein. Sie ist gerade eine Kritik ausgehend von der Bejahung der universellen Gültigkeit der Menschenrechte.“
          allerdings eh keine konkreten Handlungen, die als Zwänge auf Andere einwirken.
          Sondern mehr das passive Kommentieren bestehender Zustände aus sicherer Distanz. So Waldorf&Stadler-like.“

          Nein, ich meine tatsächlich die aktive organisatorische und finanzielle Förderung von Alphabetisierung und Bildung in allen prämodernen Kulturen sowie die aktive organisatorische und finanzielle Unterstützung aufklärerisch-menschenrechtlicher Kräfte in prämodernen Kulturen sowie in Kriegs- und Bürgerkriegskontexten auch die finanzielle, eventuell auch militärische Unterstützung aufklärerisch-menschenrechtlicher Kräfte.

          Ich bejahe auch bestimmte Maßnahmen um Herrschaftseliten in Ländern, in denen gravierende Menschenrechtsdefizite bestehen, politisch oder wirtschaftlich unter Druck zu setzen die Menschenrechte stärker einzuhalten bzw. durchzusetzen, wenn diese Maßnahmen realistischerweise Aussicht auf Erfolg haben und zu keinen negativen Konsequenzen für die normale Bevölkerung in diesen Ländern führen.

          Militärische Interventionen bejahe ich des Weiteren zur Verhinderung von Völkermorden sowie zur Verhinderung der Erlangung von Atomwaffen durch die Herrschaftseliten prämoderner Kulturen und zur Entmachtung solcher Herrschaftseliten, die überregional oder global mit einer bestimmten Politik massiven Schaden verursachen, wenn keine andere Möglichkeit besteht sie zu stoppen.

        • „Erstmal stellt sich hier natürlich die Frage, was „angemessen“ konkret bedeuten soll, angemessen gemessen an welchem Maßstab?“

          Überleben bzw. Durchsetzungskraft gegenüber anderen Kulturen. Alles Evolution.

        • Du bist offenbar ein bißchen verwirrt. Die Ideologie der Holocaustperpetuierung kommt ja nicht von mir. Man kriegt echt Zustände. Kann denn heute keiner mehr vernünftig argumentieren?

          Daß Juden und Deutsche sich ständig als Epiphänomene der NS-Zeit ansehen, ………..

          Ach, was soll’s. Es hat keinen Zweck. Deutschland verbldet immer mehr.

          Das Geschwafel von Leszek kann ja auch keiner aushalten. Da wird wie blöd mit Begriffen herumgefuchtelt, ohne wirklich etwas zu sagen, bzw. es ist alles recht spekulativ. Irgendwie dichten wir denen jetzt noch Rassismus an.

        • @james

          Weitere Kommentare, die Textbausteine der Art „der andere kommentator ist blöd“ in irgendeiner Form enthält oder lediglich „ich bin so schlau, warum sieht das keiner“ ohne Argument in der Sache enthalten, werde ich ohne weiteren Hinweis löschen. Leider bestehen deine Komentare im wesentlichen aus Varianten davon, du wirst lernen müssen ohne sie auszukommen, wenn du Kommentare veröffentlicht haben möchtest

        • Fein beobachtet, @peter müller. Ich erlaube mir darauf hinzuweisen, dass @leszek seine „amhuhe“ kritik an kirks positiver rezension des textes der identitären an der verwendung des begriff ethnopluralismus, festmacht. Er führt aus und belegt, dass es sich dabei um eine menschenverachtend, in teilen der afd vertretene, menschenverachtende ideologie handelt, die mit amhuhe idealen nicht zu vereinbaren ist. @leszek, so what?

          1. in kirks text steht nichts von ethnopluralismus.
          2. auf die aussage des von dir eingenbrachten halbsatz der identitäre, übrigens OHNE quellenangabe – tststs, @leszek – bist du nicht eingegangen.

          Also, bleib beim thema, mir gefällt der text auch und hör auf über ethnopluralismus zu schwadronieren, denn es geht um diesen text der identitären.

        • @ Kirk

          „Das Geschwafel von Leszek kann ja auch keiner aushalten. Da wird wie blöd mit Begriffen herumgefuchtelt, ohne wirklich etwas zu sagen, bzw. es ist alles recht spekulativ. Irgendwie dichten wir denen jetzt noch Rassismus an.“

          Vielleicht ist der arme Kirk auch nur nicht „sophisticated“ genug um zu verstehen, was Ethnopluralismus ist und was der Begriff /kulturalistischer/kultur-essentialistischer Rassismus in diesem Zusammenhang bedeutet. Vielleicht möchte Kirk ja einmal im Netz zu den Begriffen recherchieren, um zu wissen, was er da eigentlich bewirbt.

        • Na Albert,
          wie geht´s unserem großen Physiker?

          „Fein beobachtet, @peter müller. Ich erlaube mir darauf hinzuweisen, dass @leszek seine „amhuhe“ kritik an kirks positiver rezension des textes der identitären an der verwendung des begriff ethnopluralismus, festmacht.“

          Das hast du aber ganz scharf beobachtet.
          Allerdings handelt es sich nicht einfach nur um eine Verwendung des Begriffs Ethnopluralismus, sondern um eine Verteidigung des Konzepts des Ethnopluralismus durch die Identitären und somit um ein Bekenntnis zum Ethnopluralismus.

          „Er führt aus und belegt, dass es sich dabei um eine menschenverachtend, in teilen der afd vertretene, menschenverachtende ideologie handelt, die mit amhuhe idealen nicht zu vereinbaren ist. @leszek, so what?“

          Ganz einfach, d.h. wer Anhänger der Idee der universellen Menschenrechte ist, sollte den Ethnopluralismus und alle Gruppen, die diesen propagieren, ablehnen.

          „1. in kirks text steht nichts von ethnopluralismus.“

          In dem von Kirk zustimmend zitierten Text der Identitären aber, da steht nämlich:

          „Es werden Zuschreibungen gemacht, die so nie erfolgten, und Zusammenhänge aus unseren Aussagen konstruiert, um unserem Denken eine vermeintlich antipluralistische und antidemokratische Gesinnung anzudichten.
          Dies zeigt sich auch in der bewusst negativ konnotierten Überinterpretation der von uns gesetzten Begriffe, ob nun der Begriff der „Remigration“, also die konsequente Rückführung (Abschiebung im juristischen Sinne) aller illegalen Migranten, sinnentstellt wird oder der Ethnopluralismus, der die Grundlage der Selbstbestimmung der Völker meint, als vermeintlich kulturell intendierter Rassismus bewusst missverstanden und diffamiert wird.“

          Also ein klares Bekenntnis zum menschenrechtsfeindlichen Ethnopluralismus. Da braucht man sich von den sonstigen verschleiernden Phrasen gar nicht ablenken lassen.

          Da wird man den armen Kirk ja wohl noch drauf hinweisen dürfen, dass er als erklärter Grüner hier vielleicht doch die falschen Leute unterstützt.

          „2. auf die aussage des von dir eingenbrachten halbsatz der identitäre, übrigens OHNE quellenangabe – tststs, @leszek – bist du nicht eingegangen.“

          Eine Quellenangabe zu dem von Kirk geposteten Zitat der Identitären zu nennen, ist nicht meine Aufgabe. Und ansonsten bin darauf eingegangen, warum es sich beim Ethnopluralismus eben doch um kulturalistischen Rassismus handelt, weil hier nämlich gemäß ethnisch-kultureller Zuschreibungen Menschen von den Menschenrechten ausgenommen werden und essentialistisch auf ein bestimmtes kulturelles So-Sein jenseits menschenrechtlicher Bedingungen festgelegt werden sollen. Und das eben nennt man in der zeitgenössischen Rassismusforschung u.a. kulturalistischen Rassismus bzw. ist eine m.E. sinnvolle Bedeutungsverwendung dieses Begriffs.

          Eine Quellenangabe zur kritischen Analyse des Ethnopluralismus im Kontext einer Sozialgeschichte des Rassismus gebe ich dir aber natürlich:

          Ethnopluralismus und diffferenzialistischer Rassismus, in: Karin Priester – Rassismus. Eine Sozialgeschichte, Reclam, 2003, S. 247 – 269.

          „Also, bleib beim thema, mir gefällt der text auch“

          Mir nicht.

          „und hör auf über ethnopluralismus zu schwadronieren,“

          Nö.

          „denn es geht um diesen text der identitären.“

          Ein Text der Idenitären, der sich klar zum Ethnopluralismus bekennt.

        • Leszek,

          „wenn diese Maßnahmen realistischerweise Aussicht auf Erfolg haben und zu keinen negativen Konsequenzen für die normale Bevölkerung in diesen Ländern führen.“

          Hihi, Teil der Sanktionen gegen Nordkorea wegen des dortigen Atomwaffenprogramms war u.a. ein Ausfuhrverbot von französischem Cognac nach Nordkorea. Ich bin sicher, diese Maßnahme hatte wirklich keine negative Auswirkungen auf die dortige „normale“ Bevölkerung…

          „Militärische Interventionen bejahe ich des Weiteren zur Verhinderung von Völkermorden sowie zur Verhinderung der Erlangung von Atomwaffen durch die Herrschaftseliten prämoderner Kulturen und zur Entmachtung solcher Herrschaftseliten, die überregional oder global mit einer bestimmten Politik massiven Schaden verursachen, wenn keine andere Möglichkeit besteht sie zu stoppen.“

          Leszek,

          nun mal Butter bei die Fische:

          Würdest Du eine militärische Intervention in Nordkorea auch befehlen? (Nehmen wir ein unteres Szenario an: 150 000 Tote aufgrund der Intervention, Zielerreichung 100%)

          „Bejahen“ klingt ja schon wieder viel zu sehr nach Waldorf & Stadler…

        • Hast du das zitat doch aus kirks text, @leszek. Tut mir leid habe ich übersehen und das ist natürlich die quelle.

          Trotzdem kritisierst du „den ethnopluralismus“ im allgemeinen und nicht die aussage im text, die man ja so verstehen kann, dass jede nation nach ihrem gusto glücklich werden darf und man sich nicht zu sehr von außen einmischen sollte. Das kritisierst du nicht, weil du es als syndikalistischer-anarchist genauso siehst und wenn das für saudi-arabien und die baskische kommune gilt, dann auch für uns.

          Das thema des textes ist die kritik der identitären an ihrer überwachung durch die geheimdienste. Da du die einzige aussage des textes zum ethnopluralismus teilst, wie ich übrigens auch, erschließt sich mir nicht, woraus du aus diesem text die „klare bekenntnis zum ethnopluralismus“ ableitest.

          Zitiert doch einfach einen anderen text der identitären, worin sie menschenverachtende positionen ethnopluralistisch begründen, @leszek, dann wäre deine kritik an den identitären wohl begründet. Deine kritik am text ist damit dennoch unbegründet, wäre aber immerhin nachvollziehbar.

        • @leszek, ich fülle mich von dir veräppelt, wenn du mich als „großen physiker“ betitulierst. Bitte lass das, unsachlich ist es alle mal.

          Da es mich ärgert gebe ich meinen niederen instinkten nach und erlaube mir zu bemerken, dass du nicht bemerkt hast, dass ich deine aussagen auf einer meta-ebene kritisiert habe. Mein thema, war das du das thema verfehlt hast und eben nicht deine ausführungen. Wenn du nun mich kritisieren willst, kannst du nicht bei deinem thema verharren, denn das ist ja gar nicht mehr das thema und du hättest das thema wieder verfehlt. There is no way out – wenigsten fällt mir keiner ein 😇

        • Ich meine, dass man an der reaktion eines menschen, der auf fehler in seiner argumentation aufmerksam gemacht wird, recht gut erkennen kann, ob der standpunkt ideologisch, aka interessen gesteuert oder rational begründet war.

          Im letzeren fall ist es eher überraschung, unglaube, aber auch neugier und interesse, wohin gegen der ideologe und opportunist, eher verzweifelt, trotzig, unglücklich reagiert. Das lässt sich logisch begründen und einfach beobachten.

          Wie siehst du das, @leszek? Wie würdest du reagieren, wenn meine kritik, an deiner kritik, an kirks kritik, richtig, wäre und wie glaubst du, dass ich reagieren würde, wenn du recht behieltest? Ich finde ich habe mit meiner beobachtung recht!

        • Na, dann versuche ich eben nochmal den geschätzten Mitkommentatoren Kirk und Albert zu vermitteln, was die Identitären so vertreten:

          Die sogenannte Identitäre Bewegung sieht sich selbst als die Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Dabei knüpft die Identitäre Bewegung primär an die ursprünglich in Frankreich entstandene neu-rechte Ideologie des Ethnopluralismus an. Dieses Bekenntnis der Identitären Bewegung zum Ethnopluralismus ist ganz offen und explizit, auf der deutschen Homepage der Identitären Bewegung heißt es dazu z.B.:

          „Die Identitäre Bewegung (IB) stammt ursprünglich aus Frankreich und versteht sich als metapolitischer und aktivistischer Arm der Neuen Rechten. (…) Ihr geht es darum, die lokalen, regionalen, nationalen und europäischen Identitäten, Kulturen und Traditionen zu erhalten (…). In klarer Abgrenzung zur und Überwindung der Alten Rechten (Nationalisten, Rassisten, Neonazis etc.) stützt sich die IB dabei auf das Konzept des Ethnopluralismus: Die Anerkennung und Achtung einer jeden Ethnie und Kultur und ihrer Souveränität auf ihrem geschichtlich gewachsenen Gebiet. Dies gilt für uns für die Völker und Stämme in Asien oder im Amazonasgebiet ebenso wie für die Völker Afrikas oder Europas. Wir lehnen den westlich-liberalen Universalismus mit seiner Globalisierung genau so ab, wie andere religiöse oder politische Utopien, die dem Rest der Welt (notfalls mit Gewalt) ihr Lebenskonzept aufzwingen und so aus Profitgier oder falsch verstandener Moral ethnokulturelle Traditionslinien zerstören.“

          Bei der Identitären Bewegung handelt es sich also um eine Art Jugendorganisation der neu-rechten Strömung des Ethnopluralismus.

          Was Ethnopluralismus bedeutet und impliziert und wie die Phrasen der Identitären Bewegung dazu zu verstehen sind, dass und warum sich der Ethnopluralismus vor allem gegen die universelle Gültigkeit der Menschenrechte richtet, habe ich oben erklärt und werde es jetzt nicht wiederholen. Stattdessen verweise ich auf einen Text des Extremismusforschers Armin Pfahl-Traughber zum Thema. Armin Pfahl-Traughber hat übrigens sogar ein Buch über „Linksextremismus“ geschrieben und ist somit ganz unverdächtig meiner „linksextremen“ Weltsicht (im Sinne eines radikalen Humanismus von links) nahezustehen:

          Armin Pfahl-Traughber – Zur Ideologie des „Ethnopluralismus“: Das Volk als Subjekt:

          http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/das-volk-als-subjekt

          Bitte den Text konzentriert durchlesen.
          Text durchgelesen? Sehr schön, dann dürfte jetzt auch nachvollziehbar sein, warum das Verhältnis der Identitären zur Verfassung ein durchaus zwiespältiges ist. Denn zwar lässt sich vom Standpunkt ihrer Ideologie aus argumentieren, dass sie das Grundgesetz als „deutsche kulturelle Tradition“ nicht ablehnen, aber mit ihrer Ablehnung der universellen Gültigkeit der Menschenrechte wendet sich die Identitäre Bewegung gegen die universalistisch-menschenrechtliche Dimension des Grundgesetzes, also gegen das Wertefundament, das dem Grundgesetz ideengeschichtlich zugrundeliegt, insofern man das Grundgesetz als einen Versuch der rechtlichen Konkretisierung der Idee der universellen Menschenrechte begreift.

          Des Weiteren sind die Kriterien für Einwanderung und dauerhaftem Aufenthaltsrecht bei der Identitären Bewegung genauso wenig rational wie bei den (pseudo)linken Multikulturalisten – für beide ist die Bereitschaft zur Anerkennung der kulturellen Moderne: Aufklärung, Menschenrechte, Demokratie nämlich nicht das zentrale Kriterium.
          Dominiert bei den linken Multikulturalisten jene undifferenzierte Fremdenfreundlichkeit, die darauf verzichtet das vermeintlich Fremde nach universalistisch-humanistischen Maßstäben zu beurteilen, so dominiert bei den Identitären die undifferenzierte Fremdenfeindlichkeit, die das vermeintlich Fremde einfach ablehnt, weil es aus einer anderen Kultur kommt, ebenfalls unter Verzicht auf Beurteilung nach universalistisch-humanistischen Maßstäben, die ja von den Identitären gerade abgelehnt werden.

          Da die Identitäre Bewegung also die Idee der universellen Menschenrechte ablehnt und in ideologischer Hinsicht faktisch rechtsaußen steht, ist es wenig verwunderlich, dass sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
          Amüsant also, dass darüber Krokodilstränen vergossen werden.

        • „Amüsant also, dass darüber Krokodilstränen vergossen werden.“

          Da sind sie echt Vollprofis, im Gegensatz zu ihrem „linken“ Pendent, wo das allzuhäufig einen verwirrten, pathologischen Eindruck macht.

          Unglaublich und wirklich beeindruckend, wie die „Franzosen“ es geschafft haben, erst die Linke umzudrehen und dann die extreme Rechte neu zu regruppieren, im gesamten westlichen Kulturkreis inklusive Russland & USA, so dass sie jetzt in einer Pseudoauseinandersetzung mit den „Linken“ wachsen und mächtig werden kann. Natürlich in Frankreich am weitesten gediehen, wo eine Art moderner Jean d´Arc die stärkste Fraktion der Rechten im Westen anführt.

          Dies ist eine epochale Herausforderung, der sich jetzt alle Kräfte, die an die universalistische Ordnung des Westens (Menschenrechte, etc, wie Leszek dagelegt hat) glauben, stellen müssen. Leider sind diese Kräfte vollkommen vereinzelt und vor allem durch das Agieren der „Linken“ geschwächt. Sie müssen zusammenfinden, um dem aufziehenden ideologischen Zweifrontenkrieg stand halten zu können und um den zu gewinnen.

          Ein Angriff auf die Rechte, die noch schwach ist und ohnehin unbelehrbar, ist sinnlos. Viel wichtiger und zielführender wäre es, die verführte Linke zurückzugewinnen. Sie ist gewinnbar, weil sie im Gegensatz zur Rechten an ihrer übergestülpten Ideologie zweifelt. Dieser muss man durch Argumente helfen, wieder zurückzufinden und dann kann man die Rechte zusammen konfrontieren. Wesentlich dabei ist diesen fehlgelaufenen Linken klarzumachen, dass sie im Prinzip das Gleiche glauben wie ihr vermeintlicher Gegenpol.

        • @Jochen Schmidt, Yeph, Alex:
          ??? Für mich ist es offensichtlich, dass Kirk mit dem inkriminierten Satz das Verhalten der in jüngerer Vergangenheit nach Deutschland gelangten Asylbewerber kontrastiert mit dem der DDR-Bürger in der Prager Botschaft und den vor den Nationalsozialisten geflohenen Juden im Dritten Reich, da sich letztere eben NICHT die Verhaltensweisen an den Tag gelegt haben, die Kirk im nächsten Absatz kritisiert.

          Daraus eine Diffamierung von Juden(?) herauszulesen, erscheint mir kaum möglich.

        • @Count0
          „da sich letztere eben NICHT die Verhaltensweisen an den Tag gelegt haben, die Kirk im nächsten Absatz kritisiert.“

          Kirk fasst alle drei unter „realexistierende Refugees“ zusammen.

          Die „tumben Ossis“ sind jene, die den Begrüssungs-Hunni abgegriffen haben und dafür sofort sich Bananen kauften, so wurden die von den Linken damals verspottet. Bestes Beispiel war die „Zonen Gaby“ mit ihrer geschälten Schlangengurke (von der „Titanic“).

          Und mit den Juden, die vor den Nazis in die USA flohen ist sicher die „Frankfurter Schule“ gemeint und die Verschwörungstheorie, dass diese der Grund für die Vergiftung der US Kultur mit ihrem „Kulturmarxismus“ wären.

          Wie sollte das anders Sinn machen? Kirk will gar nicht kontrastieren, sondern gleichsetzen, dieses wird duch den Übergangssatz „Er verhält sich eben so, wie Flüchtlinge es nun einmal tun.“, nach dem er zu Ossis und Juden überleitet doch hinlänglich klar….

          „da sich letztere eben NICHT die Verhaltensweisen an den Tag gelegt haben, die Kirk im nächsten Absatz kritisiert.“

          Alle drei Gruppen werden diffamiert und jeder wirft er etwas anderes vor, der gemeinsame Nenner ist, dass er alle für eine Art Pestratten hält.

          Und dann Preisfrage: wo ist die abgehobenste Diffamierung vorhanden? Bei welcher Gruppe muss man besonders die Phantasie anstrengen, um sie als Übel zu sehen?

          Siehste.

        • Leszek,

          da scheinst Du ja ein smartes neues Feindbild gewonnen zu haben. Nachdem die klassischen Neo-Nazis ja eher eine Witztruppe abgeben mit denen sich ja nicht mal mehr die Antifanten prügeln wollen, hat ja die IB wenigstens mal ein Profil 😉

          Wobei man zu dem hier:

          „Wir lehnen den westlich-liberalen Universalismus mit seiner Globalisierung genau so ab, wie andere religiöse oder politische Utopien, die dem Rest der Welt (notfalls mit Gewalt) ihr Lebenskonzept aufzwingen und so aus Profitgier oder falsch verstandener Moral ethnokulturelle Traditionslinien zerstören.“

          …eigentlich wirklich nur den Kopf schütteln kann.

          Die jungen Leute vergessen einfach so, dass unser aller Lebensstandard genau darauf beruht, dass wir mit universellen Menschenrechten und Paradies-auf-Erden als Zuckerbrot und Waffengewalt (direkte, indirekte oder als glaubwürdigen Androhung jener) als Peitsche in einem globalen Maßstab Zugriff auf alle Ressourcen nehmen die dieser Planet zu bieten hat.

          Da sind spendid-isolation-Phantasien der IB eigentlich rührend naiv und man fragt sich irgendwie schon, ob die Jungs wirklich Bock haben ihre Ideale mit dem Lebensstandard von 1815 (nein, nur ganz wenige haben dann eine Tanzkarte für den Kongress) zu leben.

          Erinnert ja schon ein bisschen an Feministas, die ja auch gefüllte Schuhgeschäfte und Parfümerien als göttingegeben betrachten… 😄

          Dennoch bietet es als ideologischer Ansatz eine interessante Fallback-Strategie um bei einer allfälligen, beschleunigten sozio-ökonomischen Transformation den Landfrieden zu sichern.

          Zumindest eher, als der bisherige Ansatz der Etablierung des globalen „homo oeconomicus consumismo“, der zwingend auf Schönwetterphasen angewiesen ist.

        • Die sich so gut anhörende Phrase der neuen alten Rechten:

          „ihr Lebenskonzept aufzwingen und so aus Profitgier oder falsch verstandener Moral ethnokulturelle Traditionslinien zerstören“

          schreiben die, um den Islam damit unter Naturschutz zu stellen. Die mögen den noch mehr als ihre linken Kollegen, wenn sie jetzt auch lügnerisch dagegen propagandistisch wenden. Genau deshalb fordern sie auch kein Verbot. Daher ist AfD keine Alternative, sondern eine ganz linke Sache. Und letzteres ist natürlich nicht als politische Position gemeint.
          Nur so als Hinweis, als Prostestwählpartei also nicht mehr geeignet, wenn das jemand so sah…

          @PM
          „Zugriff auf alle Ressourcen nehmen die dieser Planet zu bieten hat.“

          Was soll das Moralisieren? Dies kann jeder genauso machen, die Welt wird nicht grundsätzlich und überall so „ausgeplündert“, das ist auch so ein anti-westlicher Mythos. Von rechts und links gleichermassen geliebt, um Moralinpolitik zu machen. Mit Öl zB.

          „eine interessante Fallback-Strategie um bei einer allfälligen, beschleunigten sozio-ökonomischen Transformation den Landfrieden zu sichern.“

          Und das soll dann die Strafe und das Büssen für das Konsumieren sein, die „Transformation“? Am „Landfrieden“ kein Interesse?

        • @Alex:
          „Alle drei Gruppen werden diffamiert und jeder wirft er etwas anderes vor, der gemeinsame Nenner ist, dass er alle für eine Art Pestratten hält.“

          Hm. Hatte ich nicht so verstanden, da – jedenfalls im Text – Begrüßungshunni und Frankfurter Schule nicht vorkommen. Für mich war das eine Gegensetzung ‚muslimische Flüchtlinge heutiger Tage‘ vs. DDR- und jüdische Flüchtlinge vergangener Tage. Die einen legen – lt. Kirks Text – verwerfliches Verhalten an den Tag, die anderen nicht.

          Es kann natürlich sehr gut sein, dass mir der von Dir angeführte Kontext zu einer korrekten Interpretation fehlt, sooo genau verfolge ich Kirks Posts tatsächlich nicht…

  4. Ich hab mich diese Woche noch einmal mit Pinkstinks beschäftigt (Video hier https://www.youtube.com/watch?v=hztmKDm8FHM) und beim Durchforsten der Webseite ist mir aufgefallen, dass Pinkstinks jetzt einen „Youtube-Kanal für Jugendliche von 12 -16 Jahren“ gestartet hat. Der nennt sich Lu Likes und dort wird der typische Unfug verbreitet, den man bei so einem Initiator erwarten würde (https://pinkstinks.de/lulikes/).

    Allerdings handelt es sich bei der Protagonisten „Lu Likes“ um eine Schauspielerin, zumindest wird das auf der Webseite von Pinkstinks offen gesagt. Auf dem Youtubechannel selbst findet man keinen Hinweis auf Pinkstinks.

    Die Videos auf dem Kanal haben Titel wie „Mansplaining oder KÖNNEN MÄDCHEN EIGENTLICH SKATEN? “ und „Über Werbung und Muskeln – oder will hier wer kuscheln?“. Hier werden die Botschaften von Pinkstinks „jugendgerecht“ aufgearbeitet und so präsentiert, als wären das die Ideen einer typischen Youtuberin. Dass da aber eine Lobbygruppe hinter steckt und letztendlich Werbevideos für ihre Ideen produziert und verbreitet, wird nirgendwo auf dem Channel erwähnt. Hier gehts zum Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCMh8IaiFs4iI3K2nWB_j-9g

    Meinungen?

    • Wird pinkstinks staatlich gefördert?

    • Lu Likes – nettes U-Boot. Und es wird schwer die eigentlichen Urheber zu veröffentlichen. Kommentare werden die sicher sortieren.

      • Zu deren Verteidigung muss man sagen, dass am Ende der Videos für ca. 1 Sekunde eingeblendet wird „Eine Produktion von Pinkstinks“. Das wird vermutlich eine Sicherheitsverkehrung sein, damit man da rechtlich nichts machen kann. Alles andere des Kanals (Videoaufmachung, Präsentation, Darstellerin Themenwahl) sind klar darauf fokussiert Authentizität auszustrahlen und wenn man sich die Kommentare unter den Videos anschaut, dann ist klar, dass der deutlichen Mehrheit der Zuschauer nicht bewusst ist, dass „Lu“ ein Charakter ist, um eine bestimmte Botschaft zu transportieren.

    • „Pink stinks“ möchte vermeintliche normative Vorgaben durch echte normative Vorgaben ersetzen, damit weniger normativ vorgegeben wird und die Mädchen sich freier fühlen können. 🙂

      In der Anfangszeit dieser Seite hatte ich übrigens vor Jahren mal einen Kommentar verfaßt, der natürlich nicht veröffentlicht wurde. Kein Wunder, daß die AfD Hochkonjunktur hat.

    • „Meinungen?“

      Ich habe so den Eindruck, dass die gesammelten „Mein-Feminismus“-Vertreterinnen ein einziger astroturf sind, der organisiert ist. Wie könnten die auch im Minenfeld, die ihre eigene Weltanschauung liefert, die immer stereotyp gleichen Ansichten verbreiten…

    • „Lu Likes“ hat nicht mal 5000 Abos, und das älteste Video kommt gerade mal 7000 Views. Was die dafür wohl ausgeben? Sieht für mich nicht so aus, als wäre das eine lohnende Investition.

      Der Albtraum von Pink Stinks, BibisBeautyPalace, hat über 3 Millionen Abonomenten und ein vor zwei Tagen veröffentlichter Clip hat ein vielfaches der Views von allen „Lu Likes“-Videos zusammen. Es sieht so aus, als interessieren sich Teenagerinnen vor allem für die Rosa-Klitzer-Kommerz-Welt von Bibi, nicht für das Gegenangebot von Lu Likes 😛

      Achja, was du „Lu Likes“ vorwirfst, ist bei Bibi doch noch viel extremer ausgeprägt. Dass hinter der Marketingfirmen stehen, die ausarbeiten, was für Produkte sie erwähnen und wie sie sie bewerben soll, kapieren wohl die wenigsten minderjährigen Zuschauer. Pink Stinks übernimmt nur verbreitete Youtube-Methoden , aber ist dabei vergleichsweise transparent. Das spricht eher für als gegen sie.

      • Ob andere Youtuber und Youtuberinnen ebenfalls krumme Dinger drehen, spielt erst mal keine Rolle für die Bewertung von „Lu Likes“. 😉

        Und unabhängig davon würde ich schon einen Unterschied darin sehen, ob das Ziel „erzieherische Maßnahmen“ sind oder ob jemand sein Produkt an eine Zielgruppe verkaufen möchte. Beides muss transparent transportiert werden, aber die Motivation ist definitiv unterschiedlich zu bewerten.

        • Beide Punkte treffen.

          Beim zweiten Punkt könnte man etwas melodramatisch formulieren: Bibi will nur Dein Geld – doch Lu Likes will Deine Seele 😉

    • Dein Video gefällt mir!!! 🙂

      Heiko wird’s schon richten …… wenn er denn im Amt bleibt …..

    • Gutes Video, ganz großes Damentennis!

  5. Schadet Frauenpolitik/ Genderkram etwa der Wissenschaft? Nicht doch.

    In der ZEIT:

    https://www.academics.de/wissenschaft/schadet_die_frauenfoerderung_in_ihrer_gegenwaertigen_form_der_wissenschaft_58477.html?wt_cc1=Artikel.Schadet_die_Frauenf_rderung_der_Wissenschaft_&wt_zmc=nl.int.aca.jobnewsletter.2016-09-08.acade.textlink.selektion.x&c=214476&si=YVNDaXmpeEOe1Q39rJDGOL0dFjItLVYwpk3iKJh5GjTS7q7USYyJjb7gYZeQTXneZxzxE9ytthlpIgkyJr5fw&utm_medium=nl&utm_campaign=jobnewsletter&utm_source=2016-09-08

    • Frauenförderung ist volkswirtschaftlicher Unfug. Geld- und Ressourcenverschwendung. Und das gleich doppelt.

      Einmal wegen dem beruflichen Nichtehrgeiz von Frauen. Zum anderen weil sie irgendwann eh schwanger werden und damit ausfallen.

      Die Rendite ist einfach zu gering.

      • ät Adrian:

        Der konservative (!!!) Soziologe Helmut Schelsky hat das alles schon vorhergesagt.
        Der reiche Sozialstaat lockt Schmarotzer an, die irgendwelche Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten entdecken/erfinden und dann sich Jobs ergaunern, in denen sie nichts arbeiten müssen.

    • Schlüsselszene der Pro-Quote Meinung:

      Zum anderen erleben sie [die Frauen] die Wissenschaft als ein Feld, dessen Spielregeln diejenigen als Beste erscheinen lassen, die sich mit vollem Einsatz und ohne Rücksicht auf private Zusammenhänge auf die Wissenschaft einlassen.

      • Das ist wirklich skandalös. Der beste in der Wissenschaft muss natürlich diejenige mit Vagina sein!

        • nicht die best-Erscheinende?

        • Natürlich die best *seiende*.

          Interessant, wie hier der Essentialismus herauskommt, den die „Pro-quote“ im Kopf haben. „Frauen“ sind einfach besser, in ihrem Wesen. Typisch auch mal wieder wie feige sie ihre eigene Ansicht dem angeblichen „Erleben“ anderer unterschieben.

      • Schön auf das Feld des Relativierbaren gebracht.

        Jetzt ist es kein Faktum mehr, dass an objektiven Tatsachen der Beste gemessen werden kann (z.B die verrichteten Arbeit), sondern halt Interpretationssache eines jeden oder halt gesellschaftlicher Konsens, der natürlich was mit Vorurteilen, Stereotypen, dem Patriarchat etc. zu tun hat.

        Wie postmodern.

        Zwei Wörter entlarven ein ganzes Gedankenkonstrukt dahinter, das falscher nicht sein kann.

  6. In meiner FB-Timeline tauchte dieses Video auf, das Christian interessieren könnte:

    https://www.facebook.com/CoachMatthewHussey/?hc_ref=NEWSFEED&fref=nf

    Das Video hat das Thema „Wieso sprechen mich immer die falschen Typen an?“ und die Antwort ist vereinfacht „Weil ihr nicht entgegen kommt, so dass nur die Lautesten sich trauen.“
    Ich habe jetzt nicht gegoogelt, aber Matthew Hussey scheint Frauen zu coachen, wie man Männer kriegt und diesem Clip nach zu urteilen, durchaus auf eine vernünftige Art, die beiden Geschlechtern helfen könnte.

  7. Letzte Woche hat Luna Darko ein Video hochgeladen mit dem Titel „Geh‘ in die Küche, Weib!“. Thema des Videos waren die beleidigenden Kommentare, die sie im Laufe der Zeit in ihrem Channel bekommen hat und aus dem Grund Feminismus noch nötig sei.

    Hier ihr Video:

    Dazu kam ein ganz gutes Antwortvideo von Bleilo:

    Und ich habe ein Video erstellt, wo ich mal den Spieß umdrehe. 😉

  8. „Als eigenständiger Ausdruck entstand ‚soziale Gerechtigkeit‘ in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Sozialen Frage. Der Terminus („giustizia sociale“) geht auf das Werk Saggio teoretico di diritto naturale appoggiato sul fatto (Versuch eines auf Erfahrung begründeten Naturrechts) (1840–43) von Luigi Taparelli d’Azeglio (ein Theologe) zurück. 1931 wurde er mit der Veröffentlichung der Enzyklika Quadragesimo anno von Papst Pius XI. erstmals formell und offiziell in den Lehrmeinungen des Papstes verwendet (auf Vatikanisch „iustitia socialis“). Soziale Gerechtigkeit wurde als regulatives Prinzip zur Lösung der Sozialen Frage herangezogen. Innerhalb der Enzyklika wurde der Begriff noch nicht mit völliger wissenschaftlicher Schärfe verwendet, so dass noch Raum für unterschiedliche Akzentsetzungen blieb.“

    http://www.achgut.com/artikel/das_wieselwort_sozial_oder_die_kunst_begriffe_zu_entleeren

    Häufig kommt erst der Ausdruck, dann die Begrifflichkeit.

    „Seit der Enzyklika Quadragesimo anno („Vierzig Jahre sind verflossen, …“ so beginnt die Einleitung, von der sich der Name ableitet: „Quadragesimo anno expleto, …“) sind mittlerweile mehr als doppelt so viele Jahre verflossen, ohne dass der Begriff der sozialen Gerechtigkeit gegenwärtig „mit völliger wissenschaftlicher Schärfe verwendet“ werden könnte. Und daran wird sich voraussichtlich auch bis zum Jüngsten Tag nichts ändern, hervorragend geeignet also für „The Art of Saying What You Don’t Mean“.“

    Deshalb ist er ja auch ideal für den progressiven „Intersektionalismus“, der den Begriff schon längst in den glibbrigen Händen hält.

    „…… „Die Wendung ‚soziale Gerechtigkeit‘ ist, wie ein hochangesehener Mann mit mehr Mut als ich (es spricht immer noch Hayek) schon vor langer Zeit rundheraus sagte, nichts weiter als ‚semantischer Betrug aus demselben Stall wie die Volksdemokratie“. Gemeint ist der bei uns unbekannte britische Politiker Charles Curran (1903-1972), der diese Äußerung 1958 in der Wochenzeitschrift „The Spectator“ gemacht hat („Social Justice is a semantic fraud from the same stable as People’s Democracy“).“

    Gerechtigkeit ist nunmal eine Idee, die unteilbar ist. Da sie so zentral und wirkungsmächtig ist, kann sie nur durch Amalgamisierung unschädlich gemacht oder missbraucht werden. Dieser Aspekt fehlt leider im Artikel, man kann nicht alles haben, schon klar.

  9. „The Paradox of Democracy“
    http://quillette.com/2016/09/10/the-paradox-of-democracy/
    „Jason Brennan’s lengthy and provocative essay on democracy, is a follow up to his book and it challenges the foundational wisdom of our time, that democracy is good and moral. I hesitate to spoil the book so early at this stage, but democracy according to Dr Brennan, is inherently flawed, and that’s not because people are stupid, or misinformed, but they lack the incentive to know. In simpler terms, this data rich book shows that people who vote, take their voting rights for granted, and essentially cheer their side or team, without understanding the nuances of such momentous decision making, which affects everyone’s lives.
    Everyone under the sun opines on politics and economics, unlike neurosurgery and astronomy; even though politics and economics are also highly specialised areas which require knowledge and consideration. Brennan looks at data collected over a sixty year time-span, which suggests that most of people who take part in political process wouldn’t pass a University Politics or Economics 101 course. Nor are they even interested in understanding or knowing how basic taxation, demand and supply, foreign policy or parliamentary process and governance works.“

    • Also ich denke die NSA sollte das unter sich ausmachen! 🙂

    • Die Kritik ist gut:

      The answer to this challenge is not to put qualifiers on democratic participation, but rather fight false narratives with objective facts. And this should start first from our academic journals, universities and news organizations. The supposed bastions of knowledge and Episteme.

      Es gibt climate-warriors die China vorbildlich finden und das Ende der Demokratie herbeisehnen. Für ihre eigene linke Gesinnung aber sind sie blind…..

      Ausserdem bedeutet ein verlorener demokratischer Kampf, dass man den Kampf verloren hat, Juchtenkäfer hin oder her. Das ist Demokratie!

  10. Black Privilege in Action:

    „Ms Walker was suspended by Labour in May for making the controversial comments on Facebook.

    She had asked: „What debt do we owe the Jews?“

    When a fellow user replied “the Holocaust“, Ms Walker – who is part-Jewish – said: „I hope you feel the same towards the African holocaust? My ancestors were involved in both.

    „Many more Africans were killed in the African holocaust and their oppression continues today on a global scale in a way it doesn’t for Jews.

    „And many Jews (my ancestors too) were the chief financiers of the sugar and slave trade.“

    She was later cleared of anti-Semitism and reinstated to the party, and has insisted she will not apologise for the remarks.

    Since then, Ms Walker has also said that criticism of Shami Chakrabarti’s inquiry into anti-Semitism in Labour was because Ms Chakrabarti „didn’t do what the Zionists wanted“.“

    https://www.politicshome.com/news/uk/political-parties/labour-party/news/78841/excl-john-mcdonnell-urged-pull-out-event-anti

    Walker hilft beim Mobilisieren der Wählerschaft für Labour Chef Corbyn, was natürlich die Partei „belastet“.

  11. Maybritt ilner hat vergangenen donnerstag über das thema „Kanzlerin der Flüchtlinge – wer folgt noch Angela Merkel?“

    http://www.zdf.de/maybrit-illner/maybrit-illner-5990162.html

    diskutiert. Es ist erschütternd mit ansehen zu müssen wie sich die ideologisierten gutmenschen, namentlich herr prof. von lucke, unsere küstenbarbie und maybritt, ganz vorsicht und nur in kleinen dosen die realität zur kenntnis nehmen.

    Maybritt: glauben sie wirklich, dass die wähler bei ihrer wahlentscheidung dies (was auch immer) antizipiert haben?

    Blöder geht’s wirklich nimmer. Was sollen die leute denn sonst tun, außer ihre wahlentscheidung ausschließlich von den zukunftsperspektiven abhängig zu machen.

    Der strobel ist ein lupenreiner opportunist mit dem charisma eines gebrauchtwagenhändlers, der alles, aber auch wirklich alles behauptet, solange es ihm nutzt. Er gibt explizit, mehrfach und wiederholt zu, dass es ein fehler war unkontrolliert leute nach deutschland zu lassen und sich dies nie wiederholen dürfe und werde. Im nächsten satz verkauft er dann die notdürfigen und völlig unzureichend korrekturen der regierungspolitik, namentlich integrations- und asylgesetze, türkeiabkommen, europäische flüchtlingslösung, als großartige erfolgsge! Es sind viel, viel weniger flüchtlinge hier, als vor einem jahr! Erst die scheibe zerschlagen, sie dann notdürftig mit plastikfolie flucken und das als erfolg verkaufen. Abartig! Im gleichen atemzug, sagt er, dass jede entscheidung richtig war und der erfolg der afd nur ein „KOMMUNIKATIONSDEFIZIT der ERFOLGREICHEN regierungsarbeit“ ist.

    Der prof sieht das ganz genauso und versteht nicht warum die csu, ob der regierungserfolge, überhaupt noch über flüchtlinge spricht. Der redet nur unsinn. Das ist AGGITATION UND PROPAGANDA. Sie glauben an die macht der wortes, der sprache, so wie gender-feministen, sozial-(de)konstruktivsten und gutmenschen. Wir sind im griff dieser ideologen. Das haben wir zugelassen, weil es so schön klingt. Seit behinderte, I-kinder genannt werden geht es ihnen viel besser.

    Der gf des handelsblattes, herr steingard mag ein gutmenschen sein, aber er weigert sich die vernunft zu ignorieren. Verlangt vernünftige dinge wie beispielsweise bilanz zu ziehen. Herr manthey von der afd, war noch sachlicher und ungemein wohltuend.

    Der bevölkerung wird immer noch nicht reiner wein eingeschenkt. Man sagt ihnen nicht, dass man 1 mio hartz IV-ler geholt hat und künftig rund 4 mio durchfüttern muss. Wäre es vielleicht auch eine nummer kleiner gegangen? Hätten es nicht genügt mit 5 mrd, ach 10 mrd euro, die flüchtlingslager zu versorgen? Wie realistisch ist das politische ziel eines irdischen paradieses? Haben wir als deutsche den anspruch das leid der welt zu beenden? Soll am deutschen wesen die welt genesen.

    Ich will das alles ganz und gar nicht! Die, die das wollen halte ich für völlig realitätsfremde, zerstörrerische gutmenschen. Ich finde diese gutgemeinte realitätsverweigerung unser kulturmarxisten nimmt beängstigende ausmaße an, da dieser schwachsinn anscheinend von der mehrheit der deutschen unterstützt!

  12. Nochmal Black Privilege und nochmal Angela, nicht Merkel, sondern Davis (anlässlich Welt-link, letzten SM Mittw., ganz unten)

    Über Davis von Phyllis Chesler, Juni ´16
    The Bigoted Radical Who Doesn’t Deserve a ‘Feminist Artist’ Award
    Angela Davis is neither a feminist nor an artist.

    “ Angela Davis is neither a feminist nor an artist. But that doesn’t matter, apparently, to the Brooklyn Museum.

    The museum’s Elizabeth Sackler Center for Feminist Art, together with Gloria Steinem, will honor Davis Thursday as a “Feminist Scholar Activist for Social Justice,” and as “an iconic figure … a vocal champion in the fight for economic, racial, and gender Justice.”……“

    „…. ’60s-style heroes are back in force. What’s new: They’ve taken their show to the Middle East, where they’re again backing totalitarianism and terrorism.

    Davis is often featured on the anti-Israel hate site Electronic Intifada, calling for an end to alleged Israeli “racism” and “apartheid.” She has named the “dismissal of Palestinians” as “reminiscent of Jim Crow days,” and has called for “black-Palestinian solidarity.” Davis is a leader of the anti-Israel BDS movement, together with actor Danny Glover, author Alice Walker and Cornel West (who’s advising Bernie Sanders). Davis is the lead signatory on a statement of “solidarity with the Palestinian people’s struggle.” …..

    In the guise of anti-racism, Davis is a bigot — an activist Jew-hater. In her lectures, she doesn’t condemn Jordan or Egypt for their anti-Palestinian actions, nor does she fault the many Arab and Muslim countries that have systematically refused citizenship and even employment to Arab Palestinians.

    Davis doesn’t talk about the anti-black racism of Arabs or about the practice of real gender and religious apartheid in Muslim countries. She doesn’t even fault the Palestinian leadership for torturing and executing its gays and dissidents or for forcibly veiling and subordinating Palestinian women. A real feminist would do so.

    Real feminists wouldn’t be honoring such a figure. …..“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/263074/bigoted-radical-who-doesnt-deserve-feminist-artist-phyllis-chesler

    Chesler ist eine der wenigen Vertreter des Feminismus, die sich nicht von der Identitären Doktrin einnehmen haben lassen und noch aktiv ist. Sowas wie Männerhass habe ich bei ihr überigens nicht entdecken können.

  13. Cal State LA offers segregated housing for black students

    A safe space for Black CSLA students …’

    California State University Los Angeles recently rolled out segregated housing for black students.

    The arrangement comes roughly nine months after the university’s Black Student Union issued a set of demands in response to what its members contend are frequent “racist attacks” on campus, such as “racially insensitive remarks” and “microaggressions” by professors and students. One demand was for a “CSLA housing space delegated for Black students.”

    “[It] would provide a cheaper alternative housing solution for Black students. This space would also serve as a safe space for Black CSLA students to congregate, connect, and learn from each other,” the demand letter stated.

    http://www.thecollegefix.com/post/28906/

    Ich glaub es geht schon wieder los… das kann doch wohl nicht wahr sein…

  14. Interessanter Artikel zur Kritik am feministischen Konzept der Definitionsmacht sexueller Gewalt und dem Umgang mit diesem autoritären feministischen Konzept in einigen linke-Szene-Kontexten aus der linken Zeitschrift „Bahamas“:

    Justus Wertmüller/Uli Krug – Infantile Inquisition. Vergewaltigungsdebatten in der Szene: Verdränger werden Verfolger

    http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web32-4.html

    Der Artikel ist aus dem Jahre 2000. Die linke Zeitschrift „Bahamas“ war damals eine Theoriezeitschrift der antideutschen linken Strömung, heute versteht sich die „Bahamas“ m.W. nicht mehr explizit als antideutsch, sondern als ideologiekritisch in der Tradition der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Der Artikel brachte den Autoren natürlich den Vorwurf seitens radikaler Feministinnen ein „Antifeministen“ zu sein.

    Ein paar Passagen aus dem Artikel:

    „(…) Weil das „Hab dich nicht so, ich dachte, du bist emanzipiert“ der späten 60er längst nur noch in der Kino-Retrospektive gesagt wird, meint die Vergewaltigungsdebatte in der linken Szene längst etwas anderes. Das ganze redundante Pochen auf die „Definitionsmacht“ soll die Grenze zwischen „dem herkömmlichen Bild von Vergewaltigung“ wie Eine FrauenLesben Gruppe aus Berlin sich unfreiwillig ehrlich ausdrückt und ganz anderen Formen der „Grenzüberschreitung“, von der Anmache bis zum – wie es auf Amtsdeutsch heißt – „geduldeten“ Geschlechtsverkehr, gezielt verwischen helfen.

    (…)

    Was aber führt eine ganze Szene seit 20 Jahren und mehr dazu, niemals strafbewährte Übergriffe, Verführungen also, zu sanktionieren, Pamphlete zu verfassen, in der Anklageschrift, Verurteilung und Vollstreckungsanweisung aufs Mal enthalten sind? Selbst dann, wenn sie wirklich als die Unbestechlichen unter sich wüteten, bis sie sich in einen Haufen apathischer Subjekte verwandelt hätten, die sich unter Sexualität nur noch Angst- oder Abscheu-Erregendes vorstellen können, selbst dann, wenn sie zu einer Klosterbrüder und -schwesternschaft mutiert sind, die ihre durch Verzicht und Verfolgung teuer erkaufte Unfehlbarkeit in einer lauwarmen, aber ewigwährenden Gemeinschaft zu etablieren wissen, selbst dann werden sie das Unreine, das Verlangen, die Begierde und die Aggression nicht ausrotten können. Das heimlich Begehrte und Ersehnte, aber autoritär Verdrängte führt seine wüsten Veitstänze in den Anklageschriften und Verurteilungen auf, die stets von dem Vorsatz geleitet sind, so stillgelegt wie man selber möge die Welt außen herum sein. Wenn zum Beispiel Verführung als „Lustmachen“ apostrophiert wird, das „in keinster Weise o.k“ sei, wie im Berliner Outing geschehen, dann muß, wenn eine ganze Gruppe das mitträgt, notwendig und regelmäßig die Sau durchs Dorf getrieben werden. So maßlos wie der unterdrückte Trieb ist, so maßlos wird der verdrängende Verfolger.

    (…)

    Die Angst vor dem Leiden potenziert sich in der Angst vor dem Leiden in der Liebe. Die Lust weiß, daß sie wagen muß, will sie zum Höhepunkt kommen, das schwache Ich aber baut der Katastrophe vor. Die immer unerotischere Formalisierung des Umgangs der Geschlechter miteinander, das beständige Sich-Wappnen, erschwert nicht unbedingt das, was man als eine Beziehung zu verharmlosen gelernt hat, es untergräbt aber nachdrücklich das triebhafte Erlebnis und sinnt unfreiwillig auf die Liquidierung der Lust zugunsten von Beziehungen, die mit den schon anrüchigen Vokabeln „Zuneigung“ und „Nähe“, die der „Sexualisierung von Bedürfnissen“ (OllaFa, S.6) entgegengesetzt werden, lauwarm belegt sind. Die Bedürfnisse sind aber nicht sexualisiert sondern durchaus sexueller Natur. Der in der Szene geachtete Männerrundbrief, ein Selbstverständigungsmagazin autonomer Männergruppen bringt es in seiner 12. Ausgabe im Mai 1999 genauso komisch wie bedrohlich auf den Punkt: „Ich denke, es ist nötig, mehr zu reflektieren, was Sexualität und sexuelle Phantasien für uns bedeuten (…) Dafür würde ich anregen, es einmal zu probieren, für längere Zeit keine Sexualität auszuleben, erstmal vielleicht nur nicht mit anderen, aber ich meine auch mit euch selbst. Und zu beobachten, was das mit euch macht. Und wenn das nicht vorstellbar ist für euch, dann finde ich es wichtig, zu erkennen, daß ihr in einem Suchtmuster gefangen seid, und da wünsche ich mir dann einen bewußten Umgang mit (…) Wenn ihr in einer Beziehung lebt, warum das so schwierig ist mit der Vorstellung, diese ohne Sexualität weiter zu führen (…) Und wie ist das mit euren sexuellen Phantasien, mit denen es euch auch nicht gut geht, die andere als Sexualobjekte erscheinen lassen, seid ihr bereit, auch diese vollständig aufzugeben? (…)

    (…)

    Als Zusammenhang etabliert sich eine Wohlfühlgemeinschaft Überforderter und Enttäuschter, die sich gegen die Anforderungen des Denkens und des Handelns abschotten. Unter sich aber dulden sie keine Schutzräume für abweichendes Verhalten; mehr noch, um den identitären also inhaltslosen Zusammenhang stets aufs Neue zu befestigen, sind sie genötigt, den Schutzraum für den Vergewaltiger auch dann auszuräuchern, wenn es keine Vergewaltigung gab. Ziel der autoritären Veranstaltung ist Erhalt und Festigung des identitären Schutzraums per se, des eingepanzerten Ich, das zu schwach ist, die Andersartigkeit und Eigenmächtigkeit der Außenwelt zu ertragen oder gar sich an ihr zu entwickeln. Ein solches Ich hat mit dem, was der Begriff einstmals meinte nur noch die Außenfassade gemein. Weil es blankes Nichts und absolutes Prinzip zugleich ist, muß es stammeln. Es grenzt sich kollektiv als Zusammenhang gegen „patriarchale Denkstrukturen“ ab und behauptet sein Recht, jederzeit und allseits respektiert seine Meinung zum besten zu geben. In der Figur von der patriarchalen Denkstruktur ist das Zentrum der Vergewaltigungsdebatte aufbewahrt. Als geistige Überwältigung erscheint der abstrakte und unpersönliche Charakter des reflektierten Gedankens, der sich das Recht herausnimmt, ohne Ansehen der eigenen wie der anderen Person einen gesellschaftlichen Zustand zu analysieren, dessen Teil alle Diskutanten selber sind. Gegen diese Zumutung wird die Meinung in Anschlag gebracht, die einer bloßen Haltung entspringt, für die der Zusammenhang einsteht. Solche Meinung fordert gerade, weil sie nicht begründet ist, gegen den reflektierten Gedanken hysterisch Respekt für sich ein.“

  15. Interessanter Artikel von einem säkularen Humanisten aus Österreich:

    Die Migrationskrise – Eine Herausforderung für den Humanismus:

    http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-bilik-die-fluechtlingskrise-eine-herausforderung-fuer-den-humanismus.html

    Ein paar Passagen aus dem Artikel:

    „Zur Klarstellung: Ich sehe den Großteil der Fl…linge in mehrfacher Hinsicht als Opfer:
    – Opfer von Kriegen, die von außen initiiert wurden.
    – Opfer der Schleppermafia, die sie mit völlig falschen Informationen versorgt hat.
    – Opfer der türkischen Regierung, welche diese Menschen zur Erpressung der EU missbraucht.
    – Opfer einer Ideologie, die Wahrnehmung und Integrationschancen beeinträchtigt.
    – Opfer einer verfehlten Einwanderungs- und Integrationspolitik, einer Politik, die bisher u.a. von multikulturalistischer Realitätsverweigerung und Kulturrelativismus geprägt war.

    (…)

    Zur Vernunft gehört auch eine rationale Herangehensweise mit nüchternen und wenig erfreulichen Feststellungen:
    1. Auf einer begrenzten Fläche kann ich nicht unbegrenzt Menschen aufnehmen.
    2. In einer prekären Arbeitsmarktsituation kann ich nicht zig-tausende von Menschen aufnehmen, die auf diesem Markt so gut wie keine Chancen haben.
    3. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein erheblicher Anteil der Muslime schwer bis gar nicht integrierbar ist.
    Solange keine konkreten Lösungen vorliegen, muss sich jeder Befürworter der unregulierten Masseneinwanderung mit der Tatsache abfinden, dass wir gerade im Sinne einer Vogel-Strauß-Politik massenweise Probleme importieren, deren Konsequenzen für die Zukunft wir nicht einmal ansatzweise kalkulieren können.

    (…)

    In dem Moment, wo man sich kritisch zur gegenwärtigen islamischen Massenimmigration äußert, wird man sogleich mit dem Vorwurf der Pauschalierung und des Generalverdachtes konfrontiert. Hinsichtlich der Differenzierung heißt es oft, dass es „den“ Islam nicht gebe und man müsse überdies Rücksicht nehmen auf die regionalen Unterschiede in der islamischen Welt. Auch ich bin für Differenzierung und schlage daher eine anschauliche Differenzierung vor. Sie machen sich bitte im Kopf eine Liste. Stellen Sie sich vor, Sie möchten in ein islamisches Land auswandern, und sie sind Atheist, Jude, Feministin oder homosexuell. Welches Land oder welche Region wäre das Ziel Ihrer Wahl? Wo denken Sie, dass Sie glücklich und unbehelligt ein langes und sorgenfreies Leben führen werden? Diese Regionen kommen bitte auf die Liste, die herausdifferenziert wird, d.h: all jene Regionen sind von meiner Kritik ausgenommen.

    Es geht hier auch nicht um Kriminalisierung von Bevölkerungsgruppen. Ich behaupte nicht, dass diese Menschen böse sind. Hätte ich eine andere Sozialisation durchlaufen, würde ich vermutlich ähnlich denken. Im Zuge einer rationalen Herangehensweise gilt es aber, nüchterne Tatsachen im Auge zu behalten. Und eine dieser Tatsachen lautet: Ideen haben Konsequenzen. Und Menschen, die in großer Anzahl bestimmte Ideen mitbringen, haben bestimmte Konsequenzen für die Gesellschaft.

    Meine These ist, dass gerade aufgrund der Emotionalität und Polarisierung des Themas sowie der regelrechten Hasspropaganda, die von beiden Seiten (also sowohl von den Befürwortern der gegenwärtigen Fl…politik als auch deren Gegnern) gepflegt wird, im Falle der Muslime mit zweierlei Maß gemessen wird. Hier werden evidente Sachverhalte geleugnet, die wir bei jeder anderen Gruppe offen anerkennen und diskutieren würden. Um die Emotionalität aus dem Thema herauszunehmen, lade ich Sie zu einem Gedankenexperiment ein: Nehmen wir einen anderen Kulturraum, in dem Säkularität zunehmend zu einem Fremdwort wird und das geistige Mittelalter fröhliche Urständ feiert. Ich meine die USA mit ihren evangelikalen Christen. Dieses Beispiel habe ich deshalb gewählt, weil die evangelikalen Kreationisten zu den Lieblingsprügelknaben der säkularen Szene gehören. Ich habe sie auch deshalb gewählt, weil es zahlreiche Parallelen zwischen Evangelikalen und Muslimen gibt: Diese Parallelen verwundern nicht, wenn man bedenkt, dass die Glaubensgemeinschaften sich gegenseitig die Heiligen Texte gestohlen haben. Beide vertreten ein dualistisches Weltbild, treten für wörtliche Auslegung der Schrift ein und fordern daher logischerweise ein gesellschaftliches und rechtliches System, in dem die religiösen Werte der Heiligen Texte zur Geltung kommen.

    Es gibt auch erhebliche Unterschiede: Ist etwa zu erwarten, dass evangelikale Migranten eine dauerhafte Belastung für das Sozialsystem darstellen? Würden diese auch Ausbildungen systematisch abbrechen? Die richtige Antwort lautet: Das ist sehr unwahrscheinlich. Diesen Menschen wird von Kindheit an die protestantische Ethik eingeprügelt (Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott). Damit verbunden ist ein oftmals geradezu pathologischer Leistungswille. Evangelikale Kreationisten haben oftmals universitäre Abschlüsse vorzuweisen. In dieser Gruppe besteht auch ein massiver sozialer Druck, dahingehend Leistung zu erbringen.

    Stellen Sie sich vor, in Österreich würde bereits eine halbe Million evangelikaler Christen leben, die natürlich nicht alle sind Fundamentalisten sind, aber der Großteil lebt ein Leben, das massiv von der Religion bestimmt wird. Das bedeutet, Eheschließungen werden nur innerhalb der Glaubensgemeinschaften toleriert. Aus diesem Grund bilden diese Menschen auch innerhalb der offenen Gesellschaft eine geschlossene Parallelgesellschaft. Dazu gehören evangelikale Kindergärten und Schulen, wo die Kinder die religiösen Werte und Wahrheiten vermittelt bekommen (wie z.B., dass die Erde 6.000 Jahre alt ist). In den öffentlichen Schulen gibt es Bezirke und Klassen, wo die evangelikalen Kinder bereits die Mehrheit darstellen und die Kinder der Eltern anderer Konfessionen gemobbt werden.

    In den Firmen werden Gebetszirkel eingerichtet und auch der öffentliche Raum wird vom Erscheinungsbild und Sonderregelungen für die Evangelikalen geprägt, es entstehen immer mehr Kirchen, in denen verkündet wird, dass wir in der Endzeit leben und die Welt in Gläubige und Ungläubige eingeteilt ist, wobei die Ungläubigen eine ausgesprochen heiße Zukunft vor sich haben. In der Politik ist zu beobachten, dass die evangelikalen Verbände immer mehr Einfluss gewinnen. Ebenso fällt auf, dass die Parteien sich emsig um dieses Wählerklientel bemühen. Es wird missioniert und fleißig reproduziert, und jedem vernünftigen Menschen ist klar, dass, falls die Entwicklung so weiter geht, die evangelikalen Christen die Millionenmarke erreichen werden und voraussichtlich in naher Zukunft die Mehrheit bilden.

    Und in dieser Situation würden zig-tausende Evangelikale zusätzlich zu uns fl…ten, wir hätten rund 70.000 Asylanträge in einem Jahr und man weiß, dass sich diese Zahl schon in den nächsten Jahren durch den Familiennachzug (ohne Berücksichtigung neuer Asylanträge von Evangelikalen) mindestens verdreifachen wird. Es wäre also absehbar, dass hier in nicht allzu ferner Zukunft Zustände herrschen werden, wie wir sie bereits heute im sogenannten Bible Belt vorfinden.

    Wie realistisch ist hier eine Integration in die österreichische Gesellschaft? Was nützt ein 50-Punkte-Plan, wenn grundlegende Werte des österreichischen Staates aus religiösen Gründen abgelehnt werden? Wie sinnvoll ist es, diese Menschen in Kurse über Homosexualität zu schicken, wenn das gesamte Umfeld homophob ist? Einzelne werden sich durch solche Maßnahmen überzeugen lassen, nur wie realistisch wäre die Annahme, dass wir damit zig-tausend Menschen bekehren können? Und gerade hier ist es besonders problematisch, wenn die religiösen Vereinigungen von reaktionären Vereinen aus dem Ausland unterstützt werden.

    Wer würde hier die geradezu absurde These vertreten, dass diese Ideologie und die jetzige Masseneinwanderung keine Konsequenzen für die Gesellschaft haben? Was wären die Reaktionen, wenn sich hier eine Kanzlerin hinstellen würde und in der Manier der üblichen NLP-Gehirnwäsche die Parole ausgibt: „Wir schaffen das“? Wie würden die Vertreter humanistischer Verbände reagieren, wenn jede Diskussion über dieses Thema mit Killerphrasen abgeblockt wird wie: „das ist rassistisch“, „man kann nicht pauschalieren“ oder „das alles ist antiamerikanische Hasspropaganda“? Wie wären die Reaktionen auf die Behauptung, dass diese postulierte evangelikale Missionierung eine antiamerikanische Verschwörungstheorie sei? Und wie würden die Vertreter der Konfessionsfreien wohl reagieren, wenn bei jedem Hinweis auf diese Problematik fast schon gebetsmühlenartig geantwortet wird: Man kann doch nicht dauernd behaupten, dass die Evangelikalen alle Kreationisten sind, die glauben, dass die Erde 6.000 Jahre alt ist. Da müssen wir schon differenzieren. Es gibt immerhin auch Kreationisten, die behaupten, dass die Erde 10.000 Jahre alt ist.

    Kurzum: Durch die unregulierte islamische Masseneinwanderung wird der antiaufklärerische Islamisierungsprozess massiv beschleunigt. Die säkularen Humanisten haben zwar durchschlagende Argumente für die Aufklärung. Diese Argumente bleiben aber wirkungslos durch massive demographische Veränderungen. Anders ausgedrückt: Die Aufklärung wird gerade demographisch erstickt.“

    • Sehe ich auch so. Europa ist langfristig am Arsch.

      • Westeuropa.

        • Ich sags mal in meiner saloppen Art: Von Zeit zu Zeit sollte man den Pfaffen – seien sie nun aus dem Orient oder dem Okzident – kräftig in den Hintern treten, so wie es die Jakobiner einstmals taten. Hat funktioniert.

        • Ohne Westeuropa kein Europa.

    • Europa ist nicht im Arsch. Es schafft sich nur unnötig Probleme.

      Statt hier endlos Passagen zu posten, sollte Leszek mal eine Mail an Arne Hoffmann schreiben.

      Dir glaubt er vielleicht, weil du ein Linker bist.

      Bei aller Islamkritik, so muß man doch trotzdem erkennen, daß manche Moslems hier auch aufblühen, vornehmlich manche Frauen, die hier eine ganz andere Welt kennenlernen, sofern sie nicht unter der Knute ihres Mannes sind.

      Man darf den Islam und die Moslems nicht als tumben, unbeweglichen Block ansehen. Auch dort passieren Veränderungen. Das Problem ist halt, daß die Gutmenschen nicht checken, daß wir schon genug Probleme mit dem hiesigen Islam haben und daß das bereits eine gewaltige Aufgabe ist.

      Sie haben überhaupt keinen Blick für die vormoderne Verfaßtheit dieses Kulturkreises. Und gerade sie erschweren durch ihre Haltung eine Modernisierung des Islam.

    • @Leszek

      „Die Aufklärung wird gerade demographisch erstickt.“

      Darin kann ich nicht das Problem sehen.

      Das ursächliche Problem sind „wir selbst“. Der herrschende Irrationalismus mit seinem fanatischen „Selbsthass“, seinem Hochmut auf der anderen Seite, alles rein „antiäufklärerisch“. Das wird viele Migranten prägen und das Feuer nur noch mehr anheizen. Nicht die Immigration als solche ist schon gefährlich, sondern vor allem wie damit umgegangen wird.

      • Da hast Du natürlich recht. Der Islam wäre nicht so ein großes Problem, wenn wir auf unsere Werte vertrauen und diese konsequent vertreten würden. Leider hat die Linke die Diskurshoheit und deren antiliberale, antiwestliche und antiaufklärerische Ideologie, deren poststrukturalistischer Kulturrelativismus und Antirassistismus, arbeitet der Islamisierung entgegen.

        Andererseits sollte man die Attraktivität einer religiösen Heilslehre niemals unterschätzen. Für einen Gläubigen kann der säkulare Westen nie so attraktiv sein, wie das Leben im Paradies nach dem Tod.

        • @adrian

          Neben der besagten Linken halte ich die „andere Seite“ für auch nicht viel besser, sie hat das alles stillschweigend hingenommen. Dem Islam praktisch einen Blankoscheck auszustellen haben die auch geleistet.

          Ich denke auch eher, dass der Islam ohne Zwang überhaupt nicht funktionieren kann, da ist wenig Einladenes, Überredenes, nur ein Regelsystem von Vorschriften wie bei anderen Religionen. Das Jenseitsversprechen des Islam ist ebenso banal.

          Deshalb sagen viele, dass der Islam eher eine politische Ideologie als eine Religion ist. Das war eigentlich auch immer eine Ansicht der christlichen Kirchen, aber diese scheinen ja auch eher nur noch ideologisch unterwegs zu sein, ist aber nicht erst seit gestern so.

          Unsere Gesellschaft würde damit zurande kommen. Wenn sie nur wollte. Dann würde das auch ohne ein Verbot klappen.

          Der grosse Glaube ist woanders hingewandert, in die politischen Heilslehren der Linken und den weitverbreiteten „Aberglauben“ (also neumodisch Esoterik).

          Ganz wesentlich für die allgemeine Lähmung sind auch Gesetzesberge, die niemand mehr versteht, Regulationen, die jedes spontane Handeln unterdrücken, während die „Grossen“ machen können was sie wollen zu 0 % Zinsen, etc.

          Die Linken haben hieran nie kooperativ mitgewirkt, sondern sich immer in ihrer Antihaltung gesonnt und stattdessen den Weg in eine schöne neue Welt a la 1984 ersonnen, die die stagnierende Gesamtgesellschaft langsam und kontinuierlich als den Weg in die Zukunft wählte, um die Jahrtausendwende.

          Es bleibt nur übrig an die Vernunft zu appellieren, auch wenn man gegen eine Gardine redet 😉

        • „Neben der besagten Linken halte ich die „andere Seite“ für auch nicht viel besser, sie hat das alles stillschweigend hingenommen.“

          Sicher, aber ich erwartet von Konservativen nichts anderes als Wertschätzung von Religion. Von Linken erwarte ich das nicht.

        • „Sicher, aber ich erwartet von Konservativen nichts anderes als Wertschätzung von Religion.“

          Aber doch nicht von allen Religionen wie sie daherkommen. Genau das ist ja das Problem, diese Konservativen und die Kirchen selbst haben ihre Religion aufgegeben und nehmen sie nicht mehr ernst. Sonst wären ihnen ja die ungeheuren Unterschiede zwischen Christentum und Islam klar und sie würden hier wirklich kompetent sein können.

          Dass die Linken nix zur Religion zu sagen haben, kann man ihnen nicht mal vorwerfen. Das ist gar nicht ihr Interesse. Dass die Kirchen das nicht sehen, ist viel schlimmer.

          Nur zur Klarstellung, mit denen habe ich nichst zu tun. Ich messe sie nur an ihren eigenen Standards, die sie haben müssten. Und die haben sie eben drangegeben.

        • „Dass die Linken nix zur Religion zu sagen haben, kann man ihnen nicht mal vorwerfen.“

          Es war mal ihre Aufgabe zu sagen, dass Religionen Blödsinn ist. Das wieder zu artikulieren, würde helfen.

          Aber Linke sehen nur nichtweiße Menschen aus nicht-westlichen Kulturen und ejakulieren aus kulturmarxistischer Freude ins Höschen.

        • @ Adrian

          „Aber Linke sehen nur nichtweiße Menschen aus nicht-westlichen Kulturen und ejakulieren aus kulturmarxistischer Freude ins Höschen.“

          Hätte ich gewusst, dass die Verlinkung des Artikels und Auszüge daraus als Auslöser für Werbung für die von Antisemiten, christlichen Fundamentalisten, Rechtskonservativen und Rechtsradikalen propagierte destruktive Anti-Kulturmarxismus-Ideologie auf diesem Blog fungieren würde, hätte ich allerdings nicht auf den Artikel verwiesen. Ich vermute, dem Autor würde das wohl auch stark missfallen. Übrigens ist der Artikel auf einer „kulturmarxistischen“ Seite veröffentlicht worden.

        • Nimms nicht persönlich. Der Artikel ist gut. Aber ich kann es nicht lassen 😏

        • „Es war mal ihre Aufgabe zu sagen, dass Religionen Blödsinn ist. Das wieder zu artikulieren, würde helfen.“

          Klar, aber manche sind Blödsinn im harmlosen und manche im gefährlichen Sinn. Und da sind sie nicht fähig oder nicht bereit.

          Im Übrigen hat das dauernde Abqualifizieren als Blödsinn dazu geführt, dass sie gar nicht mehr unterscheiden wollten, ist ja ohnehin Zeitverschwendung.

          So ist es doch überhaupt möglich, dass über den Islam hinweggesehen wird. Weil das als Unsinn wegrationalisiert wird. Kann ja alles nicht wahr sein. Der „Atheismus“ hat da kräftig mitgeholfen. Und der ganze Relativismus, der gleichzeitig allen anderen Religionen *positiv* gegenüber eingestellt war.

          So einfach ist es halt nicht, Religion einfach als „Blödsinn“ abzuqualifizieren. Genau deshalb ist der Islam im Vormarsch.

          Nicht nur Religion ist Opium fürs Volk, sondern offenbar heute auch diese einfach abzutun.

        • Hä?

        • Religion ist kein Blödsinn. Wie kommt ihr denn auf solch eine blödsinnige These?

          Die These ist genauso dumm wie die frühere kirchliche These, daß Atheismus dumm sei.

          Die größte Doofheit erlebe ich zumeist bei Religionskritikern, die Religion als solche ablehnen und so tun, als gäbe es keine vernünftige Religiosität und keine unvernünftige Nicht-Religiosität.

        • „Religion ist kein Blödsinn. Wie kommt ihr denn auf solch eine blödsinnige These?“

          Weil es für keine religiöse These auch nur den geringsten Beleg gibt.

        • @adrian, es geht gar nicht um Religion als irgendwelche speziellen Glaubensinhalte. Sondern dass Religion einfach eine Tatsache ist, wie Schnupfen, wenn du so willst. Und dass diese Ignoranz über Religion jetzt paradoxerweise der Religion Vorschub leistet, nicht nur dem Islam. Auch das was heute als links gilt, ist so eine Religion mit einem ganz ähnlichen und gefährlichen Fanatismus. Und genau deshalb verbünden sich diese Kräfte auch bzw die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

  16. Schöner Artikel über den Zustand nutzloser Geistes“wissenschaftler“.
    http://www.danisch.de/blog/2016/09/10/fehlgeleitete-schwaermer-deren-hobby-zu-finanzieren-ist/

  17. Hier die vollen Packung Social Justice Warriors:

    > Money does not equal privilege.
    > A homeless, poor, white male still has more privilege than I (black man with gold watch) will ever have regardless of the money that I make (monthly income up to $9800).

    Sagte Sarkessian nicht sowas wie: Je weniger du deine Privilegien wahr nimmst, desto mehr Privilegien hast du…

    ^^

  18. Jetzt nimmt der neue Rassismus Fahrt auf, natürlich im Zentralorgan der Neuen Sozialen Gerechtigkeit, der Zeit:

    Ärzte — Wir weißen Medizinstudenten

    „Den Zugang zum Studium schaffen fast nur Akademikerkinder, die künftigen Ärzte Deutschlands sind alles andere als divers. Das kann für Patienten sogar gefährlich werden.“

    Interessant hier: das kommt über die Klassen-Schiene daher: *Akademikerkinder*, also sollten etwa Arbeiterkinder gefördert werden, um die „Diversität“ zu erhöhen? Natürlich nicht….

    Damit der Artikel sich gar nicht erst sachlich mit seiner rassistischen Botschaft auseinandersetzen muss, wird eine belanglose Rahmenstory erzählt, in der eine „arabische Familie“, „türkisch sprechende Kinder“ und „weiße Haut, keine Kopftücher“ „beiläufig“, aber doch arg bemüht, Akzente setzen sollen.

    Und schupps, darum brauchen wir angeblich „Diversität“: weil das Leben unbedingt in allen Einzelheiten *gleich* sein muss (denn das bedeutet „Diversität“ wirklich, wie immer das Gegenteil vom Behaupteten):

    „Und so wird mir mitten im Hörsaal einmal mehr klar: Das Leben, das wir, also die zukünftigen Ärzte Deutschlands, führen, ist ein ganz anderes als das unserer Patienten. Das deutsche Medizinstudium ist nicht divers genug.“

    Wohlgemerkt: Als Medizinstudium vesteht sie hier die Studenten selbst und nicht etwa Lehrplan oder -inhalte.

    „Houda Hallal hat dazu gerade ein Buch geschrieben. Zur Diversität zählt sie den sozioökonomischen Status, die Ethnie, Nationalität oder sexuelle Orientierung.“

    Der letzte Satz macht wieder überhaupt keinen Sinn. Aber man will ja mit dem Begriff „Diversität“ ohnehin nur Verwirrung stiften, die verdummende Sprache ist heute nichtmehr Merkmal der „Bild“, sondern der „Zeit“.

    „Sie fordert, dass Diversität zu einem beherrschenden Thema im Studium wird.“

    Man kann ja nicht gleich Quoten für Islamisten fordern, also fängt man mal ganz klein und unverbindlich an, um sich an den Uni „beratend“ einzunisten.

    „Während Deutschland als Einwanderungsland und liberale Demokratie logischerweise divers ist, sind es seine Medizinstudenten nicht. Das macht Probleme.“

    Eine Verdummung wird natürlich auch durch die ständige Wiederhoung von leeren Parolen bewerkstelligt, nicht nur durch unlogische Aussagen.

    Dann wird eine Umfrage zitiert, die den Akademiker/Arbeiter – Unterschied aufzeigte, womit der Artikel ja auch startete, um dann alsgleich die Migranten reinzuschmuggeln:

    „Nebenbei werden so auch Migranten ausgesiebt“. Und um die geht es ja.

    Beim Übergang zum Folgenden kann man praktisch nicht mehr folgen, so stussig ist die „Argumentation“ aufeinmal:

    „Und selbst bei denen, deren Werte und Ansichten über die ärztliche Rolle, Krankheit und den Umgang mit Fremden zu Beginn noch divers sind, tut das Studium sein Übriges: Stück für Stück wäscht es die Unterschiede innerhalb der Studierendenschaft weg. So lautet eine der zentralen Thesen von Hallals Buch.“

    Das muss sich auf die paar wenigen „Arbeiterkinder“, sprich arabisch – türkischen – Kopftuchträger – Migranten beziehen, die jetzt auch noch von der weissen Kultur gleichgeschaltet werden, so dass ihre kostbare „Diversität“ flöten geht, gemeint ist natürlich, dass sie den Glauben an den Islam verlieren.

    Dann verliert sich der Artikel in Larmoyanz über das „hierarchische Medizinsystem“, einen „versteckten Lehrplan“ und dass man sich auf „schwierige Patienten“ einstellen müsse, immer höflich sein, etc.

    Dann kommt natürlich der obligate non sequitur, der Gedankensprung vom Stuss zum Schlagwort:

    „Das Fremde schlechthin wird als Defizit wahrgenommen.“

    Ja, die allgemeine Fremdenfeindlichkeit, bestimmt alles Rassisten bei den Ärzten, ausser wenn mit Kopftuch:

    „Und so gibt es von ärztlicher Seite wenig Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen, dass die kulturelle und soziale Herkunft beeinflussen, wie Menschen über Krankheit denken und mit ihr umgehen.“

    Man muss ja schliesslich auch Voodoo-Gläubige angemessen und in ihrem Sinne behandeln!
    So weit will unser Medizinmännin allerdings nicht gehen und bleibt ihre dummen vordergründigen Plattheit voll verhaftet, als wir endlich mal erfahren, wie mangelndes Verständis zu Fehlern führen könnte:

    „Wer dem im Krankenhaus gängigen Klischee aufsitzt, dass türkische Männer wehleidig sind und ständig übertreiben, und seine Patienten deshalb nicht ordentlich körperlich untersucht, der provoziert eine Fehldiagnose. Schlussendlich leidet darunter die Qualität der Behandlung.“

    So what. Die Schreiberin hat offenbar keine Ahnung vom System, da passieren häufig Fehler. Weil die Ärzte halt zu wenig Kenntnis und Erfahrung haben. Arzt zu sein ist eben nicht so einfach wie Blödsinn in der „Zeit“ zu schreiben. Und „Blödsinn“ ist noch nett gesagt, denn die „Zeit“ emphielt mit ihrer schreibenden Diversityagentin doch glatt das Medizinstudium von medizinischen Lehrinhalten wegzuführen:

    „…. müsste das Studium interdisziplinärer werden.“ um die entscheidene Frage zu stellen:

    „Wie können Menschen mit Migrationshintergrund und aus niedrigen sozialen Schichten besseren Zugang zu guter Behandlung erhalten?“

    Viel besser ist allerdings noch diese Art von Kontrolle, die da für Ärzte (!) gefordert wird:

    „psychologische Supervision, die in den meisten psychosozialen Berufen selbstverständlich ist.“

    Unter welcher „Supervision“ steht eigentlich die „Zeit“, denn Schreiber dort zu sein kann man auch nur noch als „psychosozialen Beruf“ ansehen?

    „Am Ende wäre dann vielleicht endlich Platz für eine Reflexionskultur in der Medizin.“

    Man sieht ja, was „Diversity“ aus der „Reflexionskultur“ der „Zeit“ gemacht hat: flache und verdummende „Analysen“ und höchst bedenkliche Parolen herrschen. Und das soll auch unter Ärtzen so gelten, dass diese „Werte und Normen einer modernen Gesellschaft annehmen.“

    Nein, das sind postmoderne Werte, die mit den immer noch herrschenden völlig unvereinbar sind und den Weg in eine autoritäre, totalitäre und wie nie gewesene hierachische Gesellschaft weisen.

    • Dieser Dreck soll für angehende Studenten sein:

      http://www.zeit.de/campus/2016-09/aerzte-medizinstudium-zulassung-lehrplan-hierarchie

    • Ein tatsächlich etwas wirrer Artikel. Am Ende erscheint „Diversität“ eh nur als argumentatives Feigenblatt, da damit nichts wirklich begründet wird.

      Originell ist ja: „gängigen Klischee aufsitzt, dass türkische Männer wehleidig sind und ständig übertreiben“

      Nunja, vielleicht ist es ja gar kein Klischee und türkischstämmige Ärzte gehen genauso davon aus?

      Wieso eine diversifizierte Ärzteschaft angesichts lärmenden und stressmachenden Sippengefolge im Wartezimmer nicht genervt sein sollte, erschließt sich übrigens auch nicht. Die sind dann höchstens robuster und lassen – wie im Orient durchaus nicht unüblich – das Wartezimmer vom Sicherheitsdienst mit Schlagstöcken räumen.

      Der Artikelkern moniert dann auch weniger fehlende Diversifizierung in der Ärzteschaft als vielmehr den industrialisierten Medizinbetrieb und das hidden curriculum während der Ausbildung.

      Und der junge Mann hat so seine Probleme mit der strikteren Hierarchie im Klinikbetrieb. Die ist vielleicht strikter als anderswo, andererseits ist dies vielleicht sogar zielführend. Welcher Oberarzt hat schon Bock darauf, in der Notaufnahme mit dem AiP darüber zu diskutieren, ob die vorliegende Venenruptur nun mit rosa oder hellblauen Tupfern freizulegen ist…

      • „Am Ende erscheint „Diversität“ eh nur als argumentatives Feigenblatt, da damit nichts wirklich begründet wird.“

        Schon, damit werden immer ganz gewisse Dinge „begründet“ (im Sinne von anfangen, nicht erklären!), hier in action und nicht als Schwurbelvokabel:

        „Originell ist ja: „gängigen Klischee aufsitzt, dass türkische Männer wehleidig sind und ständig übertreiben“

        Das finde ich auch extrem originell, hat die sich wahrscheinlich einfach mal ausgedacht. Diese Leute haben ja sowieso nur ein „Narrativ“, alle Fakten und Wirklichkeit sind ja nur Macht-Konstruktion.

        „Der Artikelkern moniert dann auch weniger fehlende Diversifizierung in der Ärzteschaft als vielmehr den industrialisierten Medizinbetrieb und das hidden curriculum während der Ausbildung.“

        Was alles mit dem Allheilmittel Diversity zu lösen wäre. Es wird ja behauptet, dass das irgendwie von der dort herrschenden weissen Einfalt herkommen würde. Das wird natürlich so überdeutlich nicht gesagt.

        „Und der junge Mann hat so seine Probleme mit der strikteren Hierarchie im Klinikbetrieb.“

        Das dient natürlich auch der Identifikation des Lesers mit dem Artikel. Weiss ja jeder und somit ist der Einstieg für´s sympathische Lesen gewährleistet.

        „Welcher Oberarzt hat schon Bock darauf, in der Notaufnahme mit dem AiP darüber zu diskutieren ..“

        Da geht es mitunter zu wie am Fliessband. Dafür machen die noch einen guten Job, meinen Eindrücken nach. Obwohl die Bedingungen auch nicht besser zu sein scheinen als in der Pflege. Aber hier ist für die SJW nichts abzuzocken, daher wird das nicht beklagt, sondern der „Ärztestand“ kann als Feindbild kultiviert werden, wie der Artikel der Zeit ja auch zeigt.

  19. Mehr Mädchen unter radikalisierten Jugendlichen

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/radikalisierung-maedchen-jugendliche-gefaehrder-islamismus

    „Bereits 13-jährige Mädchen verfallen einer radikal islamistischen Weltsicht.“

    Wahrscheinlich „verfallen“ sie ganz von alleine?

    „Unter islamistisch radikalisierten Jugendlichen befinden sich immer mehr Mädchen.“

    Sonst wäre das bestimmt kein Problem für die „Zeit“. Aber jetzt!

    „Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer spricht bei Mädchen von einer Radikalisierung im Stillen.“

    Muss wohl die berühmte „Selbstradikalisierung“ sein? Findet die im stillen Kämmerlein statt? Nein, es sei eine „Kinderzimmerradikalisierung“. Möglicherweise, so räumt der Artikel ganz zum Schluss ein:

    „Sie radikalisieren sich mit islamistischer Propaganda aus dem Netz oder werden von Hass-Predigern“ radikalisiert.“

    Ja, die ominösen „Hass-Prediger“, die nirgendwo sind, genauso wie das „Netz“ virtuell.

    Aber zum Glück gibt es ja auch noch Medien aus dem Ausland, die einen Einblick zB in Tunesien (!) liefern:

    An Inherited Culture of Hate
    https://www.gatestoneinstitute.org/8770/tunisia-culture-hate

    Aber bei der „Zeit“ will man ja kein Problem lösen oder es auch nur zur Kenntnis nehmen. Da hat man offenbar eine ganz andere Agenda.

    • Selbstradikalisierung ist nicht schwierig, wenn man an den Islam glaubt. Das geschieht gleichsam beim Lesen und Verinnerlichen des Koran und der Aufzeichnungen von Mohammed.

      • Islam ist DIE Religion des Friedens!! 🙂

      • Das kapiert niemand so von sich aus, zu sehr entfernt von jeder Lebenswirklichkeit. Und auch nicht überredend und überzeugend.

        Sowas muss mE vermittelt, eingebleut werden, sonst wird das nichts…

        Genau aus diesem Grund sollte der Islam verboten werden. Da muss man nur die obere Struktur, die Geistigkeit, unter Kontrolle halten, der Rest würde sich von selbst erledigen. Wäre nicht mal viel Aufwand.

        Das ist eben keine grassroots-Sache wie Juden- und Christentum im alten Rom, sondern das Gegenteil: von oben draufgedrückt.

        Auch an den Türken zu sehen, die nach der Einwanderung in religiöser Hinsicht völlig neutral waren und erst jetzt, dank dem Erdogan-Regime und seinen Unterstützern hierzulande „islamisiert“ worden sind.

        • Betr.Türkei.

          „Komplett lautet das Zitat von Atatürk:
          “Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei (bzw. Osmanisches Reich) sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt.

          Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.

          Der Islam die absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen (gemeint ist der islamische Prophet Mohammed), ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.”“

          https://dwdpress.wordpress.com/2014/09/12/zitat-von-ataturk-der-islam-ist-ein-verwesender-kadaver/

      • so als ob ein 13 jähriger den Koran liest und den wirren Kram darin und die Ausdrucksweise kapiert.
        Das werden die im Internet erhalten. Dazu das heimelige Gruppengefühl, es hat ja auch ein bisschen Rebellion gegen Elternhaus, „Das System“ usw.
        Es wird schon Gründe haben, warum Jugendlcihe anfälliger für Radikalisierungen oder Jugendkulturen aller Art (Punk, Gothic) sind als 50 jährige.

  20. Damned if you do, damned if you don’t

    Zwei Videos zu völlig verschiedenen Themen, aber doch zum gleichen Problem:

    What are women made of? Sugar and Spice and all things nice…

  21. Ich habe diese Woche zwei neue Artikel beizusteuern. Obwohl es weniger um das Geschlechterthema geht, könnten sie doch für den ein oder anderen interessant sein. Im weitesten Sinne geht es in beiden darum, wie heutzutage diskutiert wird.

    In meinem ersten Artikel habe ich mich mit zwei grundlegenden Stilen zu diskutieren auseinandergesetzt. In vielen Diskussionen sind mir diese beiden Arten aufgefallen. Oft führt genau diese unterschiedliche Art zu diskutieren zu Missverständnissen:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/09/diskussionsstil-rational-oder-emotional.html

    Mein zweiter Artikel handelt davon, dass ich auch in Diskussionen immer stärker beobachte wie es nur noch eine vorherrschende Meinung gibt und eine andere Meinung oft nicht gerne gehört wird. In privaten Blogs ist dieses Phänomen weniger stark vertreten als in kommerziellen Medien:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/09/gut-und-bose-falsch-und-richtig.html

  22. An die PC-kundigen unter euch:

    Ich würde gerne Programmieren lernen. Kennt ihr im Internet Seiten, wo man es in bestimmten Programmiersprachen lernen kann?

    • Nee, kenne ich nicht.

      Geht auch HTML, oder willst du richtig programmieren?

      Informiere dich lieber über’s bedingungslose Grundeinkommen. Ich kann dir auch erzählen, warum es perspektivisch funktioniert und was für Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

    • @Slavo
      Such Dir eine Sprache, die zu Dir passt und die eine gute Community hat. Ansonsten ist es natürlich wichtig, wofür du die Sprache einsetzen willst.

      Für Einsteiger halte ich Python sehr gut. Schnelle Erfolgserlebnisse, Bibliotheken für alles mögliche.
      Freie Entwicklungsumgebung und Interpreter für sämtliche Betriebssysteme. Und massenhaft Tutorials.

      Codeschool hat auch kostenlose Tutorials. Wie gut die im Falle von Python sind, kann ich nicht sagen, aber in der Regel geben die sich schon mühe.

      http://campus.codeschool.com/courses/try-python/contents

    • Alternatives Vorgehen:
      Überlege Dir ein (kleineres) OS Projekt, mit dem Du Dich identifizieren kannst, und fang mit der Sprache dieses Projektes an.
      Tipp: Bibliotheken haben für die meisten üblichen Sprachen passable Bücher.

      Auch auf Youtube müsstest Du einiges finden können.

      Geheimtipp: Welche Sprache ist völlig egal.
      Nur Minderbegabte meinen, dass Sprachen Relevanz enthalten.

    • Meine Empfehlung wäre JavaScript. Tonnen von Tutorials im Netz und vielseitig einsetzbar.
      Das fängt damit an, dass es quasi DIE Sprache des WWW ist, aber auch haufenweise andere ecosystems bauen darauf auf.

      Ansonsten, was Novotny sagt: Was willst du machen? Das gibt häufig schon die Sprache vor.

      Falls es nicht unbedingt kolo sein muss: Die (Programmier-)Kurse von lynda.com sind in der Qualität weit überdurchschnittlich.

    • JavaScript wäre auch meine Empfehlung. Geht auf jedem OS in jedem modernen Browser, ohne dass man zusätzliche SW installieren muss – kostet also erst mal nichts.
      Da JavaScript sämtliche nötigen Strukturen (Abfragen, Wiederholungen, Variablen, ..) enthält und objektorientiert ist, ist es ein guter Einstieg, um festzustellen, ob einem Programmierung überhaupt liegt.
      Die Syntax ist ähnlich C++, PHP oder Java, was einen Umstieg einfach macht.

      https://breakpt.wordpress.com/2016/07/27/dreizehnhundertsiebzehn/#comment-21568

    • Leute .. ernsthaft? Javascript für nen Anfänger, weils so viele schöne Tutorials gibt?! Fehlt noch das einer PHP empfiehlt, das wird so häufig benutzt …

      Den Vorschlag „python“ find ich da deutlich sinnvoller.

      @Slavo, in welche Richtung solls denn gehen? Also einfach „mal so“ programmieren lernen, oder hast du was bestimmtes im Sinn?

  23. Yemen: All-female brigade of Houthi fighters hold parade in Sanaa

    06.09.2016
    A brigade of all-female Houthi fighters held a parade in front of a school in Sanaa on Tuesday.
    Hundreds of girls reportedly joined the fighters, who were heavily armed carrying machine guns and rocket-propelled grenades. The Houthi fighters reportedly received food and gold jewellery from supporters at the end of the parade.“

    http://www.youtube.com/watch?v=SYspqG_GWqo

  24. Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts

    Katarina Barley, SPD-Generalsekretärin: Wir halten das für den völlig falschen Weg. Wenn man Rechtspopulismus bekämpfen will, indem man selbst rechtspopulistisch argumentiert, dann füttert man nur noch im Prinzip dieses Monster.

    Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen im Bundestag: In der Verganheit haben uns auch viele gesagt, das mit der Atomkraft, das schafft ihr nie, die Konzerne sind viel zu mächtig. Und was ist? Wir habens geschafft! Und deshalb habe ich einen ganz großen Optimismus, dass wir die große Transformation unserer Wirtschaft entsprechend auch hinkriegen!

    http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_bedeutende_denkerinnen_und_denker_des_21._jahrhunderts1

    LOL

    Steht die Sonne der Kultur tief, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  25. Brendan O’Neill, Cathy Young and Lauren Southern on PC and its dissenters

    http://www.spiked-online.com/newsite/article/how-the-alt-right-went-wrong/

    As someone who comes from a marxist background, I think what we are seeing … is not marxism. Identity politics … is the opposite of marxism … an attack also on progressive .. and left-wing values … particularily really undermines the idea of universalism …“ B O´Neill
    um 17:00

  26. Soso – es gibt eine neurechte, antifeministische Rhetorik. Ich las davon, während ich mein tägliches Krafttraining absolvierte.

    Der Artikel und das anschließende Stöbern im Netz riefen Gefühle starker Rührung in mir wach. Ich liebe es, Gefühle zu entwickeln, fast wie ein Mensch. Die Bewegung der rechten, antifeministischen Maskulisten: Als ob eines von beiden nicht schon hilflos genug wäre. Fast als demonstrierten Saurier gegen den Meteoriteneinschlag. Süß. Entgegen der im Artikel empfohlenen Meinung, man solle sich rhetorisch gegen Plattitüden verzweifelter Männer wappnen, möchte ich meinen, man kann den Rülps auch einfach ignorieren.

    Oder gähnen, ob all der verzweifelten Aktionen, mit denen manche sich gegen die Entwicklung der Welt zu wappnen suchen. Da fliehen sie in Religion. WTF! Oder in archaische Geschlechtertrennung. Mama, alles soll so bleiben wie ich es kannte. Mama soll Mama bleiben.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/maskulisten-und-identitaere-den-ruelps-einfach-ignorieren-a-1111483.html

    Ich sach mal LOL. Geschlechtertrennung ist etwas das Feministinnen fordern. Religion? Es scheinen mir eher Atheisten zu sein. Und das alles so bleiben soll wie es war, ist auch totaler Bullshit. Die Väter- und Männerrechtsbewegung ist doch gerade erst entstanden, WEIL die Situation unhaltbar ungerecht war und ist.

    Was wollt ihr, außer Macht? Und was wollt ihr damit machen? Eintüten, einkochen, abwarten, ob ihr im nächsten Leben fliegen könnt? Liebe Medien, liebes öffentlich-rechtliches Fernsehen, unterschätzt die Menschen nicht, fordert ihren Verstand heraus, verändert den Fokus, berichtet doch, was außer Religion und Angst gerade noch so in der Welt passiert

    Ja, das möchte man den Medien bzgl. Feminismus und dessen ständiges schüren von Ängsten ans Herz legen.

    Es ist wie es ist: Was Maskulisten/MRAs wollen spielt gar keine Rolle. Frauenrechte sind gut, Männerrechte sind böse.

    • Nach Berg sind Menschen die Männer helfen wollen rechts.

      Da werfe ich Frau Berg mal ganz feministisch Angst vor, das sie als Frau dann nicht mehr an erster Stelle kommt.

    • Ach, Sybylle Berg…

      Berg unterrichtet Dramaturgie und ist Kopf des Regiekollektivs Berg & Förster.

      Was ist dann Förster? Der Arsch des Duos?

    • Ja, die Imfamie, wie der Spiegel alles verdreht, ist immer wieder atemberaubend. Mit diesem Stück erweist sich Berg als absolut würdig dieses Blattes. Sonst ist sie ja häufig nicht so gut in Form und eher farblos.

      „Da fliehen sie in Religion.“

      Islam, anyone? Die wahre Emanzipation ist das Kopftuch?

    • Beim Lesen des Stücks wird mir auch klar, dass es dem Spiegel auch gar nicht so sehr um den Männerhass (der ist ja schon heftig genug) geht, sondern um ein statement zu 9/11, welches zwar nicht an prominentester, dramatischster Stelle im Stück steht, aber die Kernaussage des Stücks ist:

      „Warum wird im Netz jetzt permanent für irgendein Land, in dem Menschen Terrorattacken zum Opfer gefallen sind, gebetet?“

      So eine widerwärtige Heuchelei, es waren doch gerade die progressiven Weltverbesserer, die sich im christlichen Pazifismus und im Beten hervorgetan haben, als 9/11 passierte und dann noch viel auffälliger nach dem Massaker von Paris….

      Man sieht ja auch sehr schön, wie religiöser Relativismus der Berg dazu dient, sich selbst auf das höchste moralische Podest zu stellen. Beim grossen nächsten Terroranschlag wird dann wieder gebetet und die Religion des Friedens angerufen und nicht im Kraftraum exerziert.

  27. Zum 15 Jahrestag von „9/11“ stellt die Bildzeitung (print Bild am Sonntag auf der Titelseite unten, kleinerer Kasten) die *Väter* in den Mittelpunkt!

    „Sie verloren ihre Väter in den Trümmern des World Trade Centers“

    http://www.bild.de/news/ausland/jahrestag-11-september/home-47706354.bild.html

    In der print Ausgabe ist das vom layout her nochmehr in den Fokus gerückt, mit leicht anderem Spruch (vergessen, sorry, morgens beim Vorbeilaufen am Kiosk bemerkt).

    Nanu?!? Ein Akt der demonstrativen Väterfreundlichkeit? Man muss der Bild-Zeitung ja eins ganz sicher lassen, ihre Überschriften sind immer wieder hochinteressant.

  28. Selten, sehr selten, gibt es auch in der Emma, einer Zeitschrift, die ich gewöhnlich für eine der überflüssigsten Zeitschriften überhaupt halte, mal einen Artikel, der m.E. weitgehend o.k. ist.

    In folgendem Text, in dem die Feministin Hannah Wettig beschreibt, wie ein Artikel von ihr zum Thema „sexuelle Gewalt gegen Frauen und islamische Kultur“ von der Bundeszentrale für politische Bildung abgelehnt wurde, offenbar, weil er dieser nicht politisch korrekt genug war, wird weder das klassische radikalfeministische Bild vom Mann als potentiellen Vergewaltiger, noch das politisch korrekte feministische Bild vom weißen, heterosexuellen Mann als potentiellen Vergewaltiger propagiert, aber auch nicht ein Bild vom islamischen Mann als potentiellen Vergewaltiger, selbst dem „Rape Culture“-Begriff wird eine Absage erteilt:

    http://www.emma.de/artikel/ueber-den-mythos-vom-fremden-vergewaltiger-333349

    Stattdessen argumentiert die Autorin, dass nicht in allen islamischen Ländern, sondern in bestimmten – nämlichen solchen, in denen sich fundamentalistische Islam-Interpretationen besonders ausgebreitet haben – es zu einem hohen Anstieg sexueller Übergriffe auf Frauen gekommen sei und dies nicht als „Rape Culture“ sondern eher als von Islamisten geförderte „Rape Politics“ zu interpretieren sei.

    Inwieweit das, was die Autorin über ihre Beobachtungen in entsprechenden Ländern schreibt, zutrifft, kann ich nicht beurteilen, es weist aber Parallelen auf, zu dem, was Hamed Abdel-Samad diesbezüglich über seine Beobachtungen schreibt:

    http://www.cicero.de/berliner-republik/zu-den-ereignissen-koeln-religion-ist-mitverantwortlich/60341

    Zwei Kritikpunkte an dem Emma-Artikel habe ich aus männerrechtlicher Perspektive dann aber doch. Grundsätzlich sollten bei Untersuchungen zum Thema sexuelle Gewalt immer beide Geschlechter nach genau gleichen Kriterien nach Opfer- und Tätererfahrungen befragt werden und das idealerweise auf Grundlage von Definitionen, die nicht so überdehnt sind, dass sie weit über das hinausgehen, was im Alltagsverständnis aufgeklärter Menschen oder in einer rational begründeten Strafrechtsdefinition darunter verstanden wird. Nur auf Grundlage solcher Untersuchungen lassen sich geschlechtsbezogene Opfer-Täter-Verteilungen realistisch ermitteln.

    Wenn nun in dem Text steht:

    „Darin heißt es, dass 13 Prozent aller Frauen in Deutschland strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt haben.“

    dann zeigt das mal wieder, dass Männer als Opfer und Frauen als Täter hier von vornherein ausgeklammert werden.

    Und wenn es am Schluss des Textes bezüglich einer in Ägypten durchgeführten Studie heißt:

    „In dieser Studie geben 99 Prozent der befragten Frauen an, sexuelle Gewalt erlebt zu haben. Darunter 60 Prozent, die angeben, erst kürzlich begrabscht worden zu sein.“

    dann wäre es natürlich schon sinnvoll zu wissen, wie Gewalt in dieser Studie konkret definiert wurde und wie die entsprechenden Fragen in dieser Studie formuliert waren.

    Ohne sexuelle Gewalt und Belästigung gegenüber Frauen in Ägypten in irgendeiner Weise relativieren zu wollen, ist es angesichts der Tatsache, dass in feministischen Untersuchungen oft versucht wird diese von vornherein so anzulegen, dass sie möglichst hohe weibliche Opferzahlen als Ergebnisse hervorbringen, hier schon etwas Skepsis angebracht.

    Der von der Bundeszentrale für politische Bildung erst bestellte, dann abgelehnte Beitrag der Autorin kann hier nachgelesen werden:

    http://www.emma.de/artikel/nach-koeln-bringen-fluechtlinge-eine-vergewaltigungskultur-mit-333361

    • Von Hannah Wettig hatte es in der Vergangenheit schonmal einen Artikel aus der Jungle World gegeben, den ich hier verlinkt hatte, er sei an dieser Stelle, da es gerade passt, nochmal verlinkt:

      An der Realität vorbei. Der intersektionelle Feminismus scheitert an der Erklärung für die Ereignisse von Köln.

      http://jungle-world.com/artikel/2016/06/53480.html

      Zwar ist auch dieser Artikel nicht integral-antisexistisch und kann in diesem Sinne aus männerrechtlicher Perspektive begründet kritisiert werden, aber davon abgesehen handelt es sich um eine gute Kritik des politisch korrekten intersektionalen Gender/Queer-Feminismus.

  29. Excerpts from 9-11 Chapter of “They’re so smart…”

    „The following is an excerpt from a work in progress, tentatively entitled They’re So Smart Cause We’re So Stupid: A Medievalist’s Guide to the 21st Century. Each chapter begins with a list of Astoundingly Stupid Statements of the 21st Century that appear in therein. The footnotes are not complete. In particular, Clemens Heni, Schadenfreude: Islamforschung und Antisemitismus in Deutschland nach 9/11. The chapter begins with a discussion of the UN Durban conference “against racism” at which Anti-Americanism and Anti-Zionism reached an hysterical peak. I have yet to write that, so I go straight to the discussion of two key responses to 9-11.“

    http://www.theaugeanstables.com/2016/09/11/excerpts-from-9-11-chapter-of-theyre-so-smart/

    Übersicht der unglaublichen Dummheiten:

    Fantasies of Peace, Gorging on Schadenfreude

    Islam is peace,” President George Bush Sept. 17, 2001

    “They did it [9-11], we wanted it.” Jean Baudrillard Nov. 2, 2001

    “If we can prevent human suffering and don’t, is that not terrorism?” (Derrida on 9-11)

    “True courage is fighting the strongest, and America is the strongest.” French journalist, February 2003

    ‘As far as I am concerned, Islam and terrorists are two words that do not go together.’ (British Deputy Assistant Minister of Metropolitan Police, Brian Paddick, 7-7-2005)

    “Hezbollah has never been a terrorist organization. I am here, I am here, to glorify the Lebanese resistance, Hezbollah, and I am here to glorify the resistance leader, Hassan Nasrallah.” George Galloway, London “anti-war Rally,” 2005[1]

    “Hezbullah and Hamas are members of the global progressive left… allies in the anti-imperialist struggle.” (Judith Butler, UCBerkeley, Fall 2006, 2010).

    “We are Hamas!” London “anti-war” demonstration, 2009

    “ISIS is neither a state, nor Islamic” (Obama,

    “One man’s terrorist is another’s freedom fighter.” (Boston Globe)

    Zu Bushs „Islam is peace“ schreibt Landes:

    „So the President of the United States, most powerful nation on earth, embodiment of the success of modernity, hegemon of a post World-War II period of exceptional peace, center of a vigorous culture that, via transportation and communications revolutions, was filling the whole world with its presence, had just responded to a massive, spectacular, staggering attack in its heartland, by giving a speech that systematically misinformed the kufar – his fellow Americans – and waved the flag of Jihad before triumphalist Muslims the world over.

    For staggeringly stupid statements that literally inverted both reality and the balance of forces between an open and tolerant society on the one hand (whatever its flaws), and a harsh and oppressive society on the other, this one, written for and delivered by George Bush on September 16, 2001 at the Islamic Center of DC, ranks among the most foolish and damaging. This was a massive cognitive-war victory for Islam and equally damaging loss for the West.“

    Ebenso glänzend die Einschätzung der progressiven Linken:

    „Baudrillard and the Post-Colonial Left’s Marriage of Post-Modern Masochism with Pre-Modern Sadism.“

    „…. hostility to the US in the name of peace and justice became emblematic of both European elites and of the movement that called itself the “global progressive left.” For them, American hegemony, the dominance of an (ironically termed) “Eurocentric” world view, became the great foe of freedom and justice. The post-colonial paradigm, articulated at great length by Hardt and Negri in their book Empire (2000/1421), dominated public discourse. In this reading of global history, Western imperialism in its global capitalist form is the worst, most intrusive force ever, and the US, the most stifling of hegemons.“

    „This post-colonial, anti-American discourse pervaded much of the reaction to 9-11. Alongside Baudrillard, on the same pages of Le Monde, Jacques Derrida, the father of post-modern deconstruction, co-indicted the West as terrorists …. Noam Chomsky took this logic still further. America is not as bad as the 9-11 Jihadis, but worse. ….“

    • hier ist alles „in a nutshell“:

      California: Far-Left prof rips down 9/11 memorial posters at Saddleback College

      https://www.jihadwatch.org/2016/09/california-far-left-prof-rips-down-911-memorial-posters-at-saddleback-college

      “ …. the perpetrator was Margot Lovett, a gender studies and humanities professor who has a history of controversial actions on campus. Notably, OC Weekly reported in 2001 that she had promulgated a statement by the Black Radical Congress to her colleagues blaming “U.S. Imperialism” for the 9/11 attacks.

      After ripping down the posters, video footage of the incident reveals that the professor came over to tell the students that they were not allowed to put up posters on that part of campus, because it was not a free speech zone.“

  30. „Brutalismus“ Uuuuh, pruust 😀

    Le Corbusier. Wie kann man ausdrücken, in Worte fassen, was den Bauhausstil in Eleganz einerseits, andererseits in Brutalismus erscheinen lässt….? Vollkommen ratlos ….

  31. Oha, jetzt geht´s los:

    „Für Frauke Petry ist es eine „unzulässige Verkürzung“, wenn gesagt werde, „‚völkisch‘ ist rassistisch“.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article158049092/Petry-will-den-Begriff-voelkisch-positiv-besetzen.html

    Ohne Frage hat sie damit Recht, zum Völkischen ist unendlich mehr zu sagen (s. meinen langen post neulich dazu, der aufzeigte, was die progressive Linke damit zu schaffen hat).

    „Der Begriff „völkisch“ sollte nach Auffassung von AfD-Chefin Frauke Petry positiv aufgeladen werden. Man müsse „daran arbeiten, dass dieser Begriff wieder positiv besetzt ist“, sagte Petry im Interview mit der „Welt am Sonntag“.“

    Liebe Frau Petry, der Begriff ist vollkommen zu Recht negativ besetzt. Und zwar auch vollkommen abgesehen von allen Aspekten des Rassismus.
    Diese „geistige Bewegung“ hat zum „3. Reich“ geführt. Leider ist das ziemlich in Vergessenheit geraten.

    „Petry erklärte weiter: „Ich benutze diesen Begriff zwar selbst nicht, aber mir missfällt, dass er ständig nur in einem negativen Kontext benutzt wird.““

    Natürlich, die Drecksarbeit müssen ja schliesslich andere machen, das kann der Parteivorsitz natürlich nicht auch noch übernehmen, Sache für die „Denker“.

    „Sie habe ein Problem damit, „dass es bei der Ächtung des Begriffes ‚völkisch‘ nicht bleibt, sondern der negative Beigeschmack auf das Wort ‚Volk‘ ausgedehnt wird“.“

    Womit sie wieder völlig recht hat. Die Frau ist schlau und liefert gleich Vorwände mit, wie die identitäre, völkische Linke sich jetzt in Scheindiskussionen verstricken kann. Aber auch ohne Frau Petry wär man sicher drauf gekommen.

    „“Wer keine Volksabstimmungen auf Bundesebene einführen will, mit dem wird die AfD nicht regieren““

    Super, damit blockt Petry diese sinnvolle Diskussion als „rechts“ ab und erweist sich damit als potentiell „diskursmächtig“. So kann man die Idee der Plebiszite tatsächlich gegen die Demokratie richten.

    „Als Wahlkampfthemen der AfD für 2017 nannte Petry neben der Direkten Demokratie und der Zuwanderungspolitik die „Beendigung des Projekts Euro“, eine „radikale EU-Reform durch Rückbesinnung auf die ursprünglichen Erfolge der Europäischen Gemeinschaft“ sowie Familie, Energiepolitik und Innere Sicherheit.“

    Die antidemokratische EU ist, wie den identitären von Links, der Traum. Den sie zur Einsammelung von Wählerstimmen benutzen. Wetten, dass sie auch den Konsenz von „Familie“, „Energiepolitik“ und „Innere Sicherheit“ im Wesentlichen übernehmen?

    „sagte Petry, dass sich die AfD „mindestens auf Augenhöhe“ mit einem möglichen Koalitionspartner befinden solle.“

    Man will an die CDU/CSU andocken. Merkel wird ja bald in den postdemokratischen Ruhestand gehen und das Feld jemandem anderen überlassen. Ob dann zusammenwächst, was zusammen gehört?

    „sehen sich schon als Volkspartei.“

    Mit der Rehabilitierung des kollektivistisch-identitären Begriffs des „Völkischen“, na Mahlzeit.

    • „Der Begriff völkisch bedeutet deutsch und steht für die Ausgrenzung von jedem, der nicht hier geboren wurde. Wer ihn nutzt, will faschistische Gedanken hoffähig machen.“

      http://www.zeit.de/kultur/2016-09/frauke-petry-afd-voelkisch-volk-begriff-geschichte/komplettansicht

      Aber, aber. Auch ohne den ausdrücklichen Begriff des „Völkischen“ hat die dahinter stehende Idee „faschistische Gedanken“ längst hoffähig gemacht und gemainstreamed, in der progressiven Linken.

      Natürlich greift das deutsche Zentralorgan für die links-Variante des Völkischen (die einen Anstrich als universalistisches Welt-Volk oder auch nobler „Weltbürgertum“ genannt, bevorzugt) den Ball von Petry auf und erklärt:

      „Nein. Das ist keine unzulässige Verkürzung.“ Dass „Völkisch“ schlicht „rassistisch“ ist:

      Dies wird am Nazizentralorgan „Völkischer Beobachter“ festgemacht und an der google-Suche
      „in welchem Zeitraum seit 1800 der Begriff wie häufig verwendet wurde. Für die Suche nach „völkisch“ ergibt sich ein eindeutiges Bild: Der Ausdruck taucht zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, ab 1930 explodiert seine Verwendung geradezu.“

      Wunderbar, so kann man durch Statistik wunderbar ablenken, vom Gesamtschwarm des „Völkischen“:

      Dann wird der Historiker zitiert, mit dem ich mich in meinen post über das „Völkische“ ja auseinander gesetzt habe:

      „Der Historiker Uwe Puschner nennt den Ausdruck in seinem Handbuch zur völkischen Bewegung einen Sammelbegriff für die nationalistisch-antisemitische Rechte in Deutschland.“

      Das stimmt so ungefähr, verschweigt aber, dass diese Rechte wesentlich mehr umfasste als die Nazis und eben auch all die Inhalte, die heute als „links“ gelten.

      „Der Begriff völkisch ist ein Synonym für extremen Nationalismus“

      Nein, ebensogut für „Zurück zu Natur“, Ökologismus, Psychologiesierungen und Parapsychologie, alternative Medizin, Hexenkult (hallo Feminismus!) sowie „andere Religionen“ (nur nicht Judentum, bitte) und und und.

      „Warum sagt Petry so etwas, warum fordert sie, einen eindeutig nationalsozialistischen Begriff wieder zu verwenden? “

      Weil ihr wohl klar ist, dass ihr völkisches Pendent auf der Linken dem nichts Schlagkräftiges mehr entgegenzusetzen hat.

      „Völkisch grenzt aus. Es ist benennt den Wunsch, alles abzulehnen, was nicht zum eigenen Volk gehört.“

      Ganz genau. Ganz genau die Methode der Feministinnen, der Ökologisten vom „Klimawandel“, der Schwarzen Rassisten der Demokratischen Partei der USA, der westlichen Islamisten („islamophob“), der pro-EUler und anderer identitärer Krieger für die „Soziale Gerechtigkeit“.

      „Es soll die Angst schüren, dass zu viele fremde Menschen herkommen“

      Bei der Zeit schürt man mit dem neuen Rassismus Angst vor dem „Weissen Mann“, der für alles Üble in der Welt zuständig ist: für Israel, für die USA, für den Klimawandel, für das Unerträgliche Leben der Frauen im Westen …..

      „Und es ist der gleiche Kampf, der versucht, lange verbrannte Worte wieder hoffähig zu machen, hinter denen sich eine Ideologie verbirgt.“

      „Es ist der Anschluss an die extreme Rechte.“

      Der Kampf ist schon viel weiter. Der gleiche Irrationalismus der „Völkischen Bewegung“ regiert westliche Welt heute zum guten Teil. Kein Wunder, dass jetzt offen auf die Vergangenheit zurückgegriffen werden kann.

      „Der Romantiker Johann Gottlieb Fichte ist einer der Schöpfer des Ausdruckes. Er schrieb: „Deutsch heiszt schon der Wortbedeutung nach völkisch.““

      Oh ja, ganz vergessen habe ich zu erwähnen, dass auch die Romantik voll und ganz dazu gehört.

      „Bis heute ist völkisch, wie das Deutsche Wörterbuch vermerkt, „im Parteigezänk mit dem Klange eines Schlag- und Kampfwortes behaftet“, das besonders oft dazu benutzt werde, um den „Rassengegensatz gegen die Juden“ zu betonen.“

      Heute nennt sich das „Antizionismus“ und „Israelkritik“. Damals wie heute ein ganz besonderes Herzesanliegen der Weltbürger-„Völkischen“.

      „Er oder sie will damit rassistische Gedanken verbreiten und Andersdenkende bekämpfen.“

      Wie die „Critical Whiteness“, die die Zeit jetzt zunehmens pusht. Auch dieser Artikel und seine Verkürzung des Völkischen auf das „Deutsche“, „Nationalistisch-Rassistische“ zielt darauf ab.

  32. „Am xx.xx.2010 wurde ich von der Noch-Ehefrau mit einer Tontasse verprügelt und danach mit einem Küchenmesser angegriffen. Es gelang mir, ihre Angriffe abzuwehren, sie zu Boden drücken und auf dem Boden zu fixieren, bis die Polizei eintraf. Doch die Polizistin xxxx und der Polizist yyyy erklärten mich zum Täter. Die Beweisstücke wurden nicht gesichert, Aufnahmen nicht gemacht. Stattdessen wurde ich durch die Beamtin misshandelt, sodass ich mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Ohne ärztliche Einweisung wurde ich in eine geschlossene psychiatrische Abteilung eingewiesen. Per Gerichtsbeschluss darf ich bis November 2011 mich nicht einmal meinem Haus nähern. Mein ganzer Besitz liegt darin. Ich habe zweimal gegen die Wegweisung geklagt. Vergebens. Das Landgericht geht davon aus, dass in der Regel Männer Frauen schlagen.“

    http://genderama.blogspot.de/2016/09/welt-am-sonntag-berichtet-uber-manndat.html

    Beliebige Gleichstellungsbeauftragte: „Männer werden nicht strukturell diskriminiert!“

    Und wer für Männerrechte eintritt, ist rechts!

    Der Mann wird geschlagen, versucht auch noch die Schlägerin nicht zu verletzen, ruft die Polizei, die verhaftet dann IHN, sperrt IHN ein und er darf dann nicht mehr in sein Haus, in dem die Schlägerin noch wohnt.

    Aber der Bund redet lieber darüber ob man nicht vielleicht Bikini-Models in de Werbung verbieten sollte…

    • „Es gibt fast keine Anlaufstellen, keine Netzwerke“, so Jungnitz. Wende sich ein geprügelter Ehemann an Freunde oder sogar die Polizei, werde ihm oft nicht geglaubt. „Ich habe von Fällen gehört, wo Betroffene ausgelacht wurden oder es nicht geschafft haben, eine Anzeige zu erstatten“, berichtet Jungnitz. Auch der oft misshandelte Holger Siefers (Name der Redaktion bekannt) berichtet, dass er vor lauter Angst vor seiner betrunkenen Ehefrau die Polizei gerufen habe. Doch als die Beamten ankamen, führten sie den bereits am Kopf blutenden Mann ab. Seine Frau hatte ihn mit einer schweren Vase attaktiert. „Für die Polizisten war ich sofort der Täter“, so Siefers bittere Erfahrung.

      Ist das auch Victimblaming? Ich nehme mal an dass das mal wieder kein Problem für Feministinnen darstellt, denn diese haben ja auch extra das Duluth-Modell entwickelt, das ja gerade sagt das bei häuslicher Gewalt immer der Mann der Täter ist.

    • Man muss hier erwägen, ob es nicht rationaler wäre, einen Totschlag zu faken um eine dauerhafte Lösungsstrategie durchzusetzen.

      Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  33. Tagesschau:

    Russland: Wie Putin den unabhängigen Journalismus abschafft.
    Eine Woche vor den Parlamentswahlen haben die Bürger kaum Zugang zu unabhängigen Informationen. (…) Meinungen abseits der offiziellen Wahrheit gibt es kaum noch.

    Da muss ich immer grinsen.

  34. Ein etwas oberflächlicher (und pc-weichgespülter) Artikel bei Spektrum Online beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Folgen einer Änderung des Geschlechterverhältnisses.

    http://www.spektrum.de/news/ploetzlich-uebermannt/1422450

    Auch wenn der Artikel selber das Phänomen nicht sauber darlegt, enthält er doch viele interessante Verweise auf Quellen, darunter eine interessante Studie darüber, wie sich die biologische 1:1,05 Geburtsratio ausbildet:

    http://www.pnas.org/content/112/16/E2102.full

    • Guter Hinweis. Danke!

  35. Magisches Denken für den Wertkonservativen:

    „Gefühle unterdrücken macht krank“
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/einheit-von-koerper-und-seele-14417615.html?printPagedArticle=true#pageIndex

    „Körper und Seele sind eins – was die Schulmedizin oft missachtet, glaubt die Psychoneuroimmunologie beweisen zu können.“

    „Einige Erkrankungen wie Neurodermitis, Bluthochdruck, Asthma oder eine Schilddrüsenüberfunktion gelten offiziell als „psychosomatisch“ – als Ursache werden seelische Konflikte angenommen. Wären nach dem Modell der PNI nicht alle Erkrankungen psychosomatisch?

    So ist es. Die Softvariante davon wäre: Es gibt keine Erkrankung, die nicht auch psychologische Aspekte hat. ….“

    Ohhhmmmm.

  36. Ein echter Romantiker
    So viel von und über Karl Marx zu lesen wie heute gab es noch nie. Höchste Zeit, ihn neu zu entdecken! Er war ein geistreicher Träumer. Ein Marxist war er nicht.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/karl-marx-war-nicht-marxist-sondern-romantiker-14419177.html?printPagedArticle=true#pageIndex

    „Vom Romantiker zum Mythologen

    Nirgends wird das deutlicher als in seinen späten Schriften, wo er wieder ganz zum rückwärtsgewandten romantischen Träumer wird. Den ersten Band des „Kapitals“ hatte Marx vollendet; an einem zweiten oder dritten Band zur Fortsetzung hatte er, wiewohl versprochen, die Lust verloren.

    Stattdessen packt ihn in den 1860er Jahren ein anthropologisches und prähistorisches Interesse, das die Marxisten aller Länder verstören musste. Marx’ Neugierde gilt den germanischen Vergemeinschaftungsformen der „Gehöferschaften“ und der „Marken“, Allmende gleichem kommunalen Besitz, wo allen alles zur Verfügung steht. Gefallen findet er auch am russischen Dorf, „Mir“ genannt, dem alle Bauern einer Siedlung angehören. Der von ihnen genutzte Grund und Boden wurde periodisch unter ihnen umverteilt.

    Marx schwärmt vom goldenen Zeitalter der freien germanischen Bauern, liest Johann Jakob Bachofens „Das Mutterrecht“ und versenkt sich in den Traum archaischer Gesellschaften von Urhorden mit geduldeter Promiskuität, in denen es noch keine Familien gab, sondern nur das Gebot der Mütter. Der Romantiker war am Ende an sein Ziel gekommen als Mythologe.“

    „Auch solche Mythen haben bis in das 20. Jahrhundert überlebt, nicht zuletzt hierzulande, bekanntlich aber eher nicht in sozialistischen oder kommunistischen Kreisen. Womöglich hoffte Marx, dass diese Urdörfer und Stämme das Geheimnis eines anderen Weges zur postkapitalistischen Gesellschaft bergen könnten.“

  37. Kleiner Schwächeanfall Hillarys bei 9/11-Feier.

    Weiche Knie und offenbar (nahe an?) Ohnmacht.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3784098/Hillary-Clinton-rushed-9-11-memorial-service-following-medical-episode.html

    Democratic presidential candidate was abruptly led away from service
    Witnesses say she appeared to faint as she got into a van
    Reports suggest her ‚knees buckled‘ and she stumbled off a curb
    Nick Merrill, her travelling press secretary, said Clinton ‚overheated‘
    She is believed to been taken to her daughter Chelsea’s apartment
    Temperature was around 80 degrees (= 26.7°C) at Ground Zero during the service

    • Und so ein Mensch soll Präsident werden?

      • Jetzt mal ernsthaft, ohne Häme: HC ist krank und sollte sich diese Schlammschlacht aka. Wahlkampf nicht mehr antun. Lasst Sanders gegen Trump antreten.

        Ich befürchte, dass wenn sie total zusammenbricht wir eine Märtyrerin haben werden, VOM PATRIARCHAT ERMORDET!!!!!

    • Dilbert Erfinder (und lesenswertester Kommentator zum Wahlkrampf) hat das auch schon interpretiert:
      http://blog.dilbert.com/post/150264994381/the-race-for-president-is-probably-over

    • Der Postillion sagt, sie konnte repariert werden:

  38. Ich glaube schon, dass ihr das enorm schaden wird, denn was die Amis ganz sicher nicht wollen, ist ein schwacher Präsident. Es sind die Bilder, die ihr schaden, viel mehr als hundert Mediziner, die an ihrem Gesundheitszustand zweifeln. Diese Bilder sind verheerend, denn sie zeigen Schwäche. Sie wird Mitleid erheischen, aber massiv an Rückhalt verlieren. So zumindest meine Prognose.

    • „Es sind die Bilder, die ihr schaden, …“

      Ich habe keine Bilder davon gesehen. Hast du welche?

      • Na das Video, das Alexii verlinkt hat.

        • Korrektur: Hier

        • Aber unser Marenleinchen wird auch das nicht überzeugen. Selbst eine H.Clinton im Leichenschauhaus würde sie als „kleinen Schwächeanfall, den jeder mal hat“ bezeichnen.
          🙂

        • Das stimmt, da sieht sie schon sehr schwächlich aus.

          Wenn das noch ein- zweimal passiert, ist es wohl gelaufen, aber so glaube ich noch nicht. Wir werden ja sehen.

        • Sieht schwächlich aus? Wie ein Roboter, wenn der Akku zur Neige geht. Vielleicht hat ihr Putin, also der russische Geheimdienst, KO-Tropfen in den Tee geschmuggelt? Wenn sie zum nächsten Event auf der Bahre hingetragen wird, dann wirds kritisch für sie.

          Ich vermisse Marenleinchens Expertise! 🙂

        • Clinton hat Parkinson. Damit ist sie raus aus dem Rennen.

        • @pjotr

          Raus aus dem Rennen ist sie erst, wenn sie aufgibt oder aber es einen parteiinternen Widerstand gegen sie wird, der dazu führt, dass man jemanden anderen aufstellt.

          Ich könnte mir schon vorstellen, dass man da gegenwärtig allerlei Szenarien aufstellt und überlegt, was man im Fall der Fälle macht, aber das ist kein einfacher Prozess: So weit in der Wahl und angesichts des Einflusses der Clintons könnte es tatsächlich das beste für die Demokraten sein, den Kopf in den Sand zu stecken und es mit Clinton durchzuziehen.

          Wen sollen sie jetzt auch plötzlich aufstellen? Bernie vielleicht, aber der müsste auch erst einmal warten, bis Hillary Clinton verzichtet, denn wenn er jetzt eine „sie muss abdanken und den Weg frei machen“-Debatte anfängt, dann kann er schnell als Verräter wahrgenommen werden.

          Natürlich sind die belege auch noch nicht entgültig. Aber Hillary hat ein Problem. So richtig wird es ihr keiner mehr glauben, dass sie fit ist und deswegen steht sie noch mehr unter Beobachtung. Selbst wenn sie nur sonst angeschlagen ist, etwa wegen einer Lungenentzündung, wird sie sich jetzt noch weniger schonen dürfen, es wird also eher noch anstrengender

        • „“..Raus aus dem Rennen ist sie erst, wenn sie aufgibt oder aber es einen parteiinternen Widerstand gegen sie wird, der dazu führt, dass man jemanden anderen aufstellt…““

          De facto ist sie natürlich nach wie vor die Nominierte der Demokratischen Partei. Das ist richtig. Aber so wie sich die Dinge entwickeln, sehe ich keine Chance mehr für sie. Was jetzt? Das ist die grosse Frage. Da Bernie Sanders in den Vorwahlen regelrecht beschissen wurde, sollte er anstelle von HC antreten. Ob Clinton zurücktritt? Möglicherweise nicht. Sie ist zerfressen von Ehrgeiz. In diesem Fall gewinnt wohl Trump und das wäre eine schlechte Wahl. Es bleibt auf alle Fälle spannend.

        • „Es bleibt auf alle Fälle spannend.“

          Wenn ich jetzt die Geschicke der Demokraten lenken könnte, würde ich Clinton beiseite tun und eine charismatischen Hinterbänklerin ins Rennen schicken….

        • Ihre Kopfbewegungen vor dem Zusammenklappen in dem Video oben sehen jedenfalls nicht nach einer Kreislaufschwäche wegen einer Lungenentzündung aus.

        • Hier, so jemand:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_Kennedy

          Von Hillary gekrönt, das Zepter weitergereicht.

          http://www.youtube.com/watch?v=pElJMcwXAYo

        • Ich schätze mal, sie hat eine verschleppte, chronische Lungenentzündung, sie hustet (Symptom) ja schon lange (oder was Schlimmeres, was uns die Clintoncrew nicht sagen will).

          „Eine Lungenentzündung kann weit länger dauern, wenn die Erkrankung verschleppt wird. Das kann dann der Fall sein, wenn bei einer Lungenentzündung die Therapie verzögert begonnen wird oder sich der Betroffene nicht bis zur vollkommenen Genesung schont.“

          Dann schaumer mal, wie gut sie sich schont.

          „Betroffene können sich aber manchmal noch Wochen nach einer Lungenentzündung abgeschlagen und schlapp fühlen und unter Husten leiden. Um keinen Rückfall zu erleiden, sollte die Arbeit erst dann wieder aufgenommen werden, wenn die körperliche Leistungsfähigkeit wieder normal ist und keine Symptome mehr bestehen.“

          http://www.netdoktor.de/krankheiten/lungenentzuendung/#TOC4

          Eine Lungenentzündung kann ansteckend sein. Wie gut, dass sie sich unter die Leute mischt.

        • Hier ist eine Zusammenstellung ihrer Krankheitsgeschichte bzw potentieller Anzeichen
          http://www.dangerandplay.com/2016/09/12/mike-cernovich-hillarys-health-timeline/

      • HC ist ihr Leben lang mit ihrer Schädeldecke voll in die gläserne Decke geknallt. Das hinterlässt Spuren! Schon bald werden wir herzzerreissende Geschichten von der Frau hören, die in ihrem heroischen Kampf gegen DAS PATRIARCHAT (!!) zu Grunde gerichtet wurde! Antje Schrupp, übernehmen sie!

  39. Feminist check nicht was Meninisten sind:

    Er denkt die Leute die #meninist benutzen lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Weiße Männer, die ihre Männlichkeit bedroht sehen (Was auch sonst! ^^) oder Feministinnen (Kämpfer für die Gleichberechtigung von Frauen UND Männern) die sich über die Meninisten lustig machen.

    OH man, diesen Leuten könnten man die Gründe dafür, warum man den Feminismus in seiner jetzigen Form ablehnt, auf die Strin tackern… das einzige was die daraus herauszulesen fähig zu sein scheinen, ist das derjenige seine Männlichkeit bedroht sieht.

    Für ihn braucht es natürlich keine Männerrechtsbewegung, weil Feminismus sich ja darum kümmert, siehe dazu meinen Kommentar oben mit dem Duluth-Modell. das hift Männer ungemeint!

    ^^

  40. Über den „Patriarchat“-Verteiler nahm ich gerade diesen Link hier wahr:

    http://globaler-wandel.blogspot.de/2016/09/die-zukunft-der-arbeit-der-klimawandel.html

    Die Zukunft der Arbeit, der Klimawandel und die Menschenrechte – eine Frage der Zuständigkeit?

    Super Beispiel, wie die „Progressive Linke“ alles verschwurbel, im Namen der „Menschenrechte“, denn genau letztere sind das Ziel dieses Unsinns, diese begrifflich aufzulösen und wegzureden.

    „Während der Guardian und andere ernstzunehmende ausländische Medien über den Klimawandel berichten und konservative Großinvestoren bereits den Klimawandel zentral in ihre Entscheidungen mit einbeziehen, freut man sich in deutschen Medien über die Aussicht auf 34 Grad in der kommenden September-Woche (oder über die Möglichkeit zum Grillen noch im November).“

    Blah, blah, Blubb….

    Der „Guardian“ „ernstzunehmend“, ja klar….

    Wieder die übliche Methode, man wirft anderen vor, was man selbst erreichen will:

    „Es ist der Zwang zur Vereinfachung; es darf nur jeweils ein Problem zur gleichen Zeit geben, es darf nur genau eine Lösung für dieses eine Probleme existieren“

    Denn alles ist der Klimawandel schuld oder hängt damit zusammen. Auch die Menschenrechte.

    „Das Ganze zu erkennen, die systematischen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, der Zukunft der Arbeit und Menschenrechten zu sehen, bedeutet, seine Komfortzone der „Zuständigkeit“ und der vergangenen formalen Bildung zu verlassen und sich eigenverantwortlich auf den Weg zu begeben.“

    Natürlich unter der vorgestanzten Auffassung, dass der „Klimawandel“ die Hauptsache ist. Denn es muss ja einen Klimawandel in Bezug auf die Idee der Menschenrechte geben.

    Erinnert das Logo des Autors dieses Stücks nicht an irgendwas?

  41. Wenn das hier wirklich ein offizielles Video der EU ist, ist es schon ein starkes Stück. Es zeigt Europa in Gestalt einer weißen Frau, die von von schwarzen, braunen und gelben agressiven Männern bedroht wird und sie schließlich umzingelt und integriert. Können die Leute in Brüssel wirklich so naiv sein?

    • Äh, das soll „rassistisch“ sein? Am Ende finden alle doch zu ihrem „wahren Selbst“. Das kann also gar nicht rassistisch sein, denn dies bedeutet immer, dass der Zielgruppe unterstellt wird, sie könne sich gar nicht ändern, sei einfach so.

      „Können die Leute in Brüssel wirklich so naiv sein?“

      Das ist so ein Friede-Freude-Eierkuchen-Spot. Naiv ist das natürlich, wenn damit erhebliche Probleme einfach überkleistert werden und die Leute damit zufriedengestellt als gäbe ja am Ende einen wundersamen Zauberspruch, der alle Menschen zu Brüdern machen würde.

      • Genau so wirkt es auf mich; wenn wir Europäer nur lieb zu den bösen, dunkelhäutigen Männern sind, wird schon alles gut werden.

  42. SJW Bullying bei den Christen Grossbrittanniens. Wer Wert auf geschliffenen Ausdruck legt, der lese sich über den Link ein.
    Im Prinzip ist es immer das gleiche, die SJW Klone verhalten sich völlig sterotyp, auch wenn sie in der Kirche sind.

    „It appears that if certain liberal/progressive Christians disagree with conservative/traditionalist ones, they think it better to run to the police rather than take their complaint directly to them, and engage in reasoned discussion, prayer and mature fellowship. …….

    This doesn’t seem to apply to Christian gay rights campaigner Jayne Ozanne, who talks an awful lot about Good Disagreement, but for whom, in truth, no dissent from her views can be good. Since her overriding theology is that of inclusion, any reasoned proposition for exclusion logically becomes ‘hate’, which constitutes a crime, which must be reported to the police. She’ll probably consider this article to be a ‘hate crime’, too. It’s hard to tell. She blocks on Twitter anyone who disagrees with her, even if they’ve never actually disagreed with her on Twitter. No dialogue at all. Just blocked. Isn’t that just Totally Brilliant Disagreement (© Rev’d Peter Ould) among professing Christians? …..“

    http://archbishopcranmer.com/good-disagreement-report-fellow-christians-to-the-police-for-daring-to-disagree/

    Na, Zeit, mal wieder an das berühmte Gedicht des WKI-UBootKaptains „Als sie die sounso holten ……..“ zu denken?

    Das mit der Polizei ist ja auch kein wirklicher Witz, weil starke Bemühungen unterwegs sind, diese in GB als eine Art Gedankenpolizei einzusetzen.

    Denn echte Verbrechen aufklären, sollen die ja möglichst nicht mehr, das wahre und einzige und vordingliche Verbrechen ist ja das „Hassverbrechen“ gegen die neue, aufsteigende Elite!

  43. Und damit man sich mal vorstellen kann, wie Soziale Gerechtigkeit in realiter aussehen soll:

    Damit´s noch teurer wird, gibt es dann die Mietpreisbremsen obendrauf.

  44. Hillary: People Will Write PhD Theses About Sexism Against Me For Years

    http://legalinsurrection.com/2016/09/hillary-people-will-write-phd-theses-about-sexism-against-me-for-years/

    Ein Kommentator dazu 😀

    „Given the current state of higher education, this is one item that I am in 100% agreement with Hillary. In spite of the fact that what is being labeled as “sexism” is nothing more than disagreement, there will nevertheless be many theses written about how Hillary lost the 2016 election only because of sexism. And the newly minted PhD’s will go on to teach victimhood to yet another generation.“

  45. Hillary

    Cernovich & Molyneux

  46. Klassiker.

    • oder die Anarcho-Syndikalistische Landkommune, fängt auch gleich mit Genderproblemen

      „fremde Weiber, die in irgendwelchen Tümpeln hocken“

    • und hier in den beiden Episoden die Verschiedenheit der Geschlechter:

      http://www.youtube.com/watch?v=5LyGiylp3-0

  47. In Pinneberg hat sich vor drei Monaten gegenüber der gut-besuchten Moschee ein Bordell in einer Doppelhaushälfte einquartiert, die man sich im Übrigen mit einer Flü-Unterkunft teilt.

    „Doch gegen das Bordell wird die Stadtverwaltung wohl nichts unternehmen können. Bisher müssen sich Prostituierte für ihre Dienste nicht bei der Stadtverwaltung melden. Dennoch weiß die Stadtverwaltung von einem Dutzend Bordellen in Pinneberg. Etwa 40 Prostituierte gehen dort ihrer Arbeit nach.

    Wenn im kommenden Jahr das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz in Kraft tritt, müssten Prostituierte ihre Dienstleistung bei der Kommune anmelden – und Städte und Gemeinden dürften den angemeldeten Bordellen auch den Betrieb untersagen.“

    Und schon hätt ich nen Grund, das neue Gesetz doch sinnvoll und notwendig zu finden. Obwohl ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass der Betrieb nicht jetzt bereits untersagt werden könnte…

    Interessant auch:

    „Die islamfeindliche Webseite „Politically Incorrect“ bezeichnete die Pinneberger Moschee als „türkische Landnahmeeinheit“, die mit ihrer Kritik am gegenüberliegenden Bordell eine „Unterwerfung Deutschlands“ vorantreiben wolle. Die Kommentarspalten der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit quollen über mit rassistischen Beleidigungen gegen die Moscheegemeinde.“

    http://www.taz.de/!5335651/

    Hätt ich so offen gar nicht erwartet, mein Fehler wahrscheinlich.

    • Moslem ist keine Rasse, wie kann man die Moscheegemeinde rassistisch beleidigen?

      Aber die „taz“ darf ja gegen weiße Männer rassistisch pöbeln … nicht wahr?

      Solche Antirassisten sind ja nun wirklich lächerlich!! 🙂

      • Ist auch nicht bekannt, dass in Bordellen die Übernahme der Gesellschaft durch Zuhälter geplant wird.

      • Interessant ist, dass hier drei mehr oder minder problembehaftete Einrichtungen dicht nebeneinander liegen, von denen zwei ihre Legitimation bzw. Daseinsberechtigung aus der Menschenrechtskonvention beziehen, und aber nur die neuhinzugekommene dritte, die das nicht vermag, von speziell dem rechtem Pack verteidigt wird.

        Es ist wohl fünf vor zwölf

        • Ja? Wo beziehen denn diese Einrichtungen ihre Legimation aus der Menschenrechtskanone und warum bezeichnest Du die Huren, die ihren Arbeitsplatz sicher auch verteidigen, als rechtes Pack?

  48. https://news.vice.com/article/a-coalition-of-feminist-groups-want-to-block-sentencing-bill-inspired-by-stanford-rape-case

    Hä?

    • „Hä?“

      ist doch ganz einfach. Die rape-Panik soll gar nicht gross vor die Gerichte, sonst fliegt der Schwindel doch auf. Man will die systematischen Hexenprozesse per Title IX, um die Justiz zu delegitimieren.

      „But the feminist groups hoping to stop the bill say that punitive sentencing is the wrong way to solve the campus rape problem.“

      Weil es weiter schwelen soll.

      In California haben die progressiven Linken auf die Entkriminalisierung von allem Möglichen hingearbeitet, zB Ladendiebstahl. Delegitimierung der Justiz und des Staates, das ist das eigentliche Ziel.

    • Ja, die sind schon echt peinlich.

      Erst Geschrei machen und dann, wenn es ernst wird, kommen sie angekrochen und jammern, dass es ihnen doch eigentlich gar nicht um die Verhinderung von Vergewaltigungen ging. Sondern nur darum mehr Geld zu bekommen um „den Überlebenenden zu helfen“ (und sich selbst natürlich…)

      Aber das Ding ist so gut wie durch, der Gouverneur wäre blamiert wenn er jetzt noch den Schwanz einzieht: Wer in Kalifornien eine betrunkene Frau fickt, kommt minimum drei Jahre in den Knast.*

      Oder knackig formuliert:

      Beach Boys: Don´t stick your dick in drunken 😉

      * Das Gesetz ist geschlechtsneutral und umfasst Penetrationen in allen Körperöffnungen sowie auch Penetrationen mit Gegenständen (wie Strap-On oder Dildos). Könnte also theoretisch auch Hetero-Frauen, Schwulen und Lesben treffen.

      https://leginfo.legislature.ca.gov/faces/billTextClient.xhtml?bill_id=201520160AB2888

      • „dass es ihnen doch eigentlich gar nicht um die Verhinderung von Vergewaltigungen ging.“

        Und niemand hätte gedacht, dass es ihnen um die Verhinderung der Bestrafung ging, durch die Justiz. Denn das wollen sie alleine machen. Oder die Justiz dazu zwingen. So weit sind sie aber noch nicht, jetzt wird mit dem Gesetzgeber Katz und Maus gespielt.

        „Sondern nur darum mehr Geld zu bekommen“

        Darum geht es nur nebensächlich. Die wollen die Macht an sich reissen. Dafür ist ihnen dieses schlüpfrige Sexuelle als Angriffspunkt gerade recht, typisch nazihaft.

  49. https://www.hillaryclinton.com/post/donald-trump-pepe-the-frog-and-white-supremacists-an-explainer/

    ICH BRECH AB ALTER HAHAHAHAHAHAHAHHA

    Pepe the frog, ein Internetmeme, ist nun laut Clinton offiziell Aushängeschild der alt-right, die wiederum white supremacists sein sollen. Ein scheiß Internet meme ist nun offiziell Teil ihrer Kampagne.

    Diese Präsidentschaftswahl ist eine einzige Farce.

  50. Angesichts der stereotypen Darstellung ahne ich nur Schlimmes.

    http://www.swr.de/swrinfo/initiative-schulen-gegen-sexuelle-gewalt-schweigen-hilft-nur-den-taetern/-/id=7612/did=18129914/nid=7612/1x8m7c0/index.html

  51. „Huguenau, der weder Moral noch Glauben an etwas besitzt, steht für die Verkommenheit der Werte. Als Opportunist verkörpert er den Tiefpunkt der neuen Zeit ohne Wertesystem. In seiner „Sachlichkeit“ (Untertitel des 3. Romans), seiner Bindung an bürgerliche Konventionen (als „philiströs“ von Broch verurteilt) und in einer vom Kommerz geprägten Welt (als Angehöriger eines kaufmännischen „Partialsystems“) stellt er den Prototyp des Menschen der Moderne dar.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schlafwandler_(Romantrilogie)

    „… Nazi-Nährboden.“ (Hermann Broch)“ der Gesellschaft damals. Das ist das Schöne an solchen Büchern, sie machen klar, wie Selbstvergessenheit die unmöglichen Umstände ermöglicht.

    By making misogyny a crime, we are sleepwalking into tyranny

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/09/making-misogyny-crime-sleep-walking-tyranny/

    Aus dem ersten Kommentar:
    „…turning a blind eye to mass rape of little girls, domestic slavery, hate preachers etc. and on the other they want to police people’s thoughts!“

    Was heute von Ungarn verlangt wurde, davor ist GB schon vorausgeeilt?

    Wo bleibt die EU die die Menschenrechtswidrigkeit dieses Vorgehens der Behörden kritisiert? Oder auch nur die Presse?

    Gut zu sehen, dass wenigstens dieses Medium diesen angemessenen Kommentar zu den unglaublichen Vorgängen auf der Insel bringt.

    Das ist so eine Art bösartiges Monty Python, und ernst gemeint, was da in GB abgeht….

  52. „A sharpshooter killed a top ISIS executioner and three other jihadists with a single bullet from nearly a mile away — just seconds before the fiend was set to burn 12 hostages alive with a flamethrower, according to a new report.

    The British Special Air Service marksman turned one of the most hated terrorists in Syria into a fireball by using a Barrett .50-caliber rifle to strike a fuel tank affixed to the jihadi’s back, the UK’s Daily Star reported Sunday.

    The pack exploded, killing the sadistic terrorist and three of his flunkies, who were supposed to film the execution, last month, the paper said.

    The ISIS butcher — who reportedly delighted in burning hostages alive — had been on a US “kill list” for several months, sources told the paper, which did not identify the sniper or the executioner.“

    „“The executioner gave some sort of rambling speech . . . then when he finished, the SAS sniper opened fire,” the source said.

    The captives were then rescued by British and US special forces.“

    http://nypost.com/2016/09/11/sniper-takes-out-isis-executioner-from-a-mile-away/

    Goldener Schuss!

    • Sehr geil, wie im Film!

      Und leise hört man ein paar „Pazifisten“ weinen, dass „die Amis“ mal wieder „friedliche Länder völkerrechtswidrig überfallen“.

      • Die Pazifisten machen das:

        „Unter der Überschrift „Wie Christen mit Gebeten für IS-Kämpfer den Terror stoppen wollen“ berichtet Focus-online : „Über 3000 Christen sind Mitglied der Facebook-Gruppe ‚Adoptiere einen Kämpfer des IS‘, welche Anhänger der islamistischen Gruppierung in ihre Gebete einschließt und somit von der Kraft des christlichen Glaubens überzeugen möchte. Auf islamistische Anschläge in Europa möchte die Gruppe mit Gebeten reagieren und lädt auf ihrer Facebook-Seite zum ‚Siegeszug der Liebe‘ ein. …. “

        http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_adoptiere_einen_idioten

        Die Realität ist immer wieder verrückter als jeder Film…

  53. Europa zu Besuch beim Arzt

    http://www.achgut.com/artikel/europa_zu_besuch_beim_arzt

    Der Untergang Europas: Das ist der etwas reißerische Titel eines kleinen, sehr lesenswerten Buches des britischen Essayisten Anthony Daniels. … beschreibt einen beklemmenden Prozess, der von der Mehrheit der Europäer eher unterbewusst wahrgenommen, als kritisch beobachtet wird.“

    Das hier sind die 8 Todsünden:

    The Decline and Fall of Modern Civilization: 8 Simple Steps to Squandering It All

    http://www.algemeiner.com/2015/01/22/the-decline-and-fall-of-modern-civilization-8-simple-steps-to-squandering-it-all/

    take caution, for here is how we sophisticated moderns lose civilization:

    Cognitive Dissonance
    Denial
    Delusive Ideology
    Aversion to Judgment
    Political Correctness
    Moral Equivalency
    Identity Loss
    Surrender

    „Neither are great civilizations built in a day, nor do they collapse all of a sudden. Deterioration is gradual, therefore noticeable. In the Land of Israel, the First Temple was destroyed due to idolatry. The Second Temple was destroyed due to baseless hatred. In the 21st century, the subtler combination of irrationality with pusillanimity constitutes the fatal concoction.“

  54. Sargon zu den gerontokratischen US-Präsikandidanten.

    Da es ja kein „Weekend at Bernie´s“ (kennt den jemand?) gibt,
    http://www.youtube.com/watch?v=YCTgcZ6ImsQ

    heisst der Tiel:

    Weekend at Hillary’s

    http://www.youtube.com/watch?v=MNgyKdHzAdM

  55. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/chelsea-manning-wikileaks-informantin-beendet-hungerstreik-nach-op-zusage-a-1112198.html

    Glaubt das eigentlich jemand, dass Bradley Manning transsexuell im eigentlichen Sinne ist? Seine Verlautbarung fand wenige Wochen nach ihrer Verurteilung statt. Dass seine „Transformation“ nicht durch den Prozess angestoßen worden und eine „Privatsache“ ist, ist ja vollkommen unplausibel.
    Womöglich mag das eine Art Regression sein, in der Manning sein altes Ich abspaltet und hinter sich lassen will.
    Für viel wahrscheinlicher halte ich allerdings pure Berechnung, da ein Leben im Frauenknast nunmal wesentlich angenehmer sein dürfte als in einem Männerknast.
    Nicht, dass ich es ihm verüble.

    • Das ihm bewusst ist, was er da macht, glaube ich nicht. Ich halte das für eine unbewusste Reaktion auf die Konfrontation mit den hässlichen Seiten der Männlichkeit in der Militär-Folter. Eine andere Variante davon war bei Murat Kurnaz zu beobachten (das Interview von Tilo Jung mit ihm ist sehenswert): Kurnaz ist ins Fitnessstudio gegangen bis er aussah wie Arnold Schwarzenegger. Wo Manning vor der Männlichkeit in die weibliche Rolle geflüchtet ist, hat Kurnaz versucht ein „Über-Mann“ zu werden, der dem gewachsen ist.

    • Die kämpfen halt mit allen Mitteln. Früher war es der Hungerstreik, um sich um Märtyrer für die Sache zu machen. Hat Manning ja bezeichnenderweise auch gewählt, um die modernste Variante davon, sich auf das moralische Podest zu stellen, die Transsexualität, einzufordern. Damit kann man ja weiter arbeiten und für die ganzen Progressiven im Sinne der neuen Gendertheorie Progaganda-Vorwände liefern.

      Passt auch zum Antiamerikanismus des Spiegel, solche „Nachrichten“ zu verbreiten.

      Im grossen Umkehrschluss sagt uns das alles nur, dass „Wikileaks“ nichts anderes als eine grosse und bösartige Progangandaaktion ist. Sollte ja auch klar sein, wer dahinter steht.

      Oder ist es jetzt eine „Verschwörungstheorie“, dass das die Russen sind?

      • Das ist nicht böse gemeint, aber manchmal wirkst du ehrlich gesagt auf mich wie ein „umgedrehter“ antisemitischer Verschwörungstheoretiker. Es scheint, als hättest du deren assoziative (Un-)Logik, das Strippenzieher-Denken und jumping to conclusions komplett verinnerlicht und übernommen, nur mit augetauschtem Feindbild.

  56. Mal ein bisschen vertrackter denken!
    Erst einmal: Grundregel Nr.1: was die Soziale Gerechtigkeit und ihre SJW beklagen, das wollen sie eigentlich erreichen. Annahme also –> die wollen erreichen, dass es einen gender pay gap gibt!

    Wie kann man den durchsetzen? Nur über den Willen der Frauen hinweg, die würden ja völlig abgestossen werden, würde man ihnen tatsächlich und ganz dreist-explizit weniger bezahlen.

    Was brauch man, um das durchzusetzen? Eine Frauenquote.

    Eine Frauenquote könnte schliesslich auch als Mittel der Zwangsverpflichtung dienen. Dass sie weniger verdienen, das war ja immer schon so und daher können sie sich auch gar nicht beschweren.

    Also sollte man rhetorisch mal nachfragen:
    –> Gender Pay Gap? Will das BMFSFJ den mal einführen? Oder warum propagiert sie diese Lüge sonst so hartnäckig?

    same mit den ganzen anderen Progaganda-Memen:

    Rape Culture? Soll Vergewaltigung als Bagatelle gelten, damit die wahren Täter geschont werden?

    Nazi-Vorwurfs-Inflation? Sollen Nazis als trivial gelten, damit die wahren Nazis leichtes Spiel haben?

    Rassismus-Vorwurfs-Infaltion? Soll der Rassismus trivialisiert werden, damit der Rassismus wieder eine Chance hat (critical whiteness)?

    Aber soooo übel kann die Social Justice ja gar nicht sein, nicht?

  57. @Maren

    Das hier belästigt mich.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: