Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. September 2016

Robert Trivers zu Gender Studies und Biologie

(Robert Trivers – Eltern Kind Konflikt)

(Robert Trivers – Wikipedia)


Responses

  1. Da er es anspricht: Hat wer Texte, die diese total unnötige Sex/Gender-Unterscheidung zum Thema hat?

    • Die Unterscheidung ist richtig. Kein vernünftiger Mensch kann i.m.h.o bestreiten, dass Männer und Frauen gesellschaftlichen Erwartungshaltungen (gender-roles) genügen müssen, um nicht als sonderbar wahrgenommen zu werden.

      Das Problem ist, dass die Genderisten „sex“ und „gender“ mal unterscheiden, dann wieder synonym verwenden. Das ist nicht Resultat einer schludrigen Argumentation, sondern Praxis. Diese Praxis nennt sich in ihrem Jargon „sprachliche Subversion“ und ist wesentlich von Judith Butler ideologisch unterfüttert und soll die „binäre Geschlechterordnung“ aufbrechen. Es ist kein Zufall, dass die Genderideologie wesentlich von gesellschaftlichen Aussenseitern transportiert wird, die persönlich die genannten „gender-roles“ nicht ausfüllen können.

      • Ich würde nicht nur behaupten, dass die Unterscheidung zwischen den zwei Begriffen beliebig ist, sondern ebenso, dass „gender“ selbst keiner einheitlichen Definition unterliegt, man bewusst auf die Mehrdeutigkeit als eine Art Verschleierungstaktik im Diskurs setzt.

        Und das behaupte ich jetzt nicht nur aus der Beobachtung von online Diskussionen heraus, sondern ebenso auf akademischer Ebene.

        Nebenbei wird, wie du richtigerweise sagst, bewusst dadurch die biologische Komponente sprachlich verdrängt.

        Andere Frage: Wo endet das „sex“ und wo beginnt das „gender“?

        • „“..man bewusst auf die Mehrdeutigkeit als eine Art Verschleierungstaktik im Diskurs setzt..““

          Ist die von mir erwähnte „sprachliche Subversion“. Die wird bewusst eingesetzt in dem Glauben, dass die Wahrnehmung wesentlich durch die Sprache und deren Gebrauch geprägt wird und nicht etwa umgekehrt, dass die Wahrnehmung die Sprache formt.

          „“..Andere Frage: Wo endet das „sex“ und wo beginnt das „gender“?..““

          All das, was unter „gender“ subsummiert wird, ist nicht konstitutiv für „sex“. Die Verbindung von „sex“ und „gender“ ist manchmal über Korrelationen feststellbar, manchmal ohne reale Grundlage, die im ersten Fall wiederum ihren Ursprung in biologischen Voraussetzungen haben können oder lediglich anerzogen wurden oder, vielleicht der häufigste Fall, etwas von beidem sind. „Gender“ ist eine Ansammlung geschlechtsspezifischer Attribute. Zur Definition von „sex“ (Geschlecht im biologischen Sinn im Gegensatz zu „gender“ als Ansammlung geschlechtsspezifischer Attribute) leisten sie nichts.

        • „Truth is ever to be found in simplizity, and not in the multiplizity and confusion of things.“
          Isaac Newton

          Die Gendertante vom Bundesverfassungsgericht – Susanne Baer – spricht in diesem Zusammenhang von einem „truth regime“, das Frauen von wissenschaftlicher Betätigung ausschliesst, unter anderem, weil der Körper und Emotionen exkludiert werden und diese wiederum weiblich konnotiert seien.

          Und folgerichtig bezeichnete eine Feministin namens Harding Newtons „Principia mathematica“ als „Vergewaltigungshandbuch:

          „Der männliche Wissenschaftler unterwarf die ungebärdige, wilde Natur seinem Willen und zwang sie, unter von ihm diktierten Bedingungen ihre Geheimnisse preiszugeben […] angesichts dieser Tatsache, wieso ist es nicht treffender und wahrheitsgetreuer, Newtons Principia Mathematica als Newtons Vergewaltigungshandbuch zu bezeichnen?“

          Feminismus ist die Gegenaufklärung. Die „sprachliche Subversion“ ist Methode, die „confusion of things“. Mal ist sex gleich gender, mal nicht, mal leitet sich sex von gender ab, mal gender von sex …

          Die Methode der sprachlichen Subversion wird übrigens in ganz besonderem Masse von Scientology angewandt um die Leute soweit zu verwirren, dass sie bereit sind, letztendlich jeden Unsinn zu glauben.

        • Männer, die von irgendwelchen ominösen „truth regime“ faseln würden, würde man vermutlich (wie Mollath) als Gefahr für die Gesellschaft in einem psychatrischen Krankenhaus unterbringen. Feministinnen dürfen ihren absurd krankhaften Verfolgungswahn offenbar hingegen frei ausleben.

        • Sex=biologisches Geschlecht, die anatomischen Eigenschaften, die den menschlichen Sexualdimorphismus begründen
          Gender=soziales Geschlecht, das unterschiedliche Rollenverhalten, dass die Gesellschaft von ihren Mitgliedern erwartet und das mit der jeweiligen Anatomie im Zusammenhang steht; dieses ist in der Tat nicht angeboren, sondern ein soziales Konstrukt, aber ich persönlich halte es für wahrscheinlicher, dass es angeboren ist, natürliche Unterschiede mit kulturellen Unterschieden zu betonen (statt zu überdecken).

          Jetzt gibt es zwar Menschen, deren (innere oder äußere) Anatomie nicht eindeutig dem einen oder anderen biologischen Geschlecht zuzuordnen sind, und solche, die keine spezielle Rolle übernehmen wollen nur aus Gruppenzwang, aber die Definition von Schwarz und Weiß wird ja auch nicht dadurch beeinträchtigt, dass es auch grau gibt.


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