Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. September 2016

Selbermach Samstag 202 (03.09.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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Responses

  1. Hier:

    https://beta.welt.de/vermischtes/article157887472/Gefaengnis-Ausbrecherin-will-neues-Fahndungsbild.html?wtrid=crossdevice.welt.desktop.vwo.google-referrer.home-spliturl&betaredirect=true

    Soooooo geil…

    • Hihi, geil. Tja, so funktionieren Frauen…. Lieber Knast als scheiße aussehen…

    • Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy Sharp … Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy S. … Amy S. …

  2. Ich habe mir heute die letzte globale Pressekonferenz von Acer, einer meiner Lieblingshersteller von Computern, angesehen. Die machen jetzt auf Elektronik für Haustiere, weil es in vielen Ländern bereits mehr Haustiere, als Babies gibt. Jood Job, Feminists! Das Ding mit Pawbo ist gleich an Anfang.

  3. Der Freund meiner Schwester und Vater meines Neffen wurde kürzlich vom Gericht zu einem erhöhten Unterhalt für ein anderes Kind verklagt. Anscheinend war seine Ex-Freundin gierig und wollte mehr Geld, wobei er eh schon nicht genug verdient. Die neue Summe basiert jetzt auf einem fiktiven Gehalt, welches er wohl auch mit einem Zweitjob nur schwer wird erreichen können.

    Obendrauf hat nur seine Ex bzw. ihr Kind anrecht auf das Geld. Ob er so noch in der Lage ist auch meinen Neffen zu unterstützen spielt dabei keine Rolle.

    Gibt es irgendeine Väterrechtsorganisation, an die er sich wenden kann, die Ihr empfehlen würdet?

    • Vielleicht hier:

      http://www.vaeteraufbruch.de/

    • Geh bitte zum Trennungsfaq.com, richte im dortigen Forum dem Moderator „p__“ einen schönen Gruß von mir aus und du bekommst bestimmt rasch Hilfe. Good Luck

  4. Ich habe mich mit der doppelten Staatsbürgeschaft auseinandergesetzt. Kurz nach der Demo gegen den Putsch in der Türkei kam das Thema auf, dass eine doppelte Staatsbürgerschaft das Problem sei.
    Meine Meinung zum Thema:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/09/doppelte-staatsburgerschaft.html

    • @ Miria

      „Kurz nach der Demo gegen den Putsch in der Türkei kam das Thema auf, dass eine doppelte Staatsbürgerschaft das Problem sei.“

      Und dafür gibt es m.E. auch gute Argumente.
      Die linke aufklärerisch-religionskritische Organisation „Gesellschaft für wissenschaftliche Auflärung und Menschenrechte“ bemerkt hierzu:

      4. Für die Aufhebung der doppelten Staatsbürgerschaft
      Entgegen der propagandistischen Behauptung, die Gewährung der doppelten Staatsbürgerschaft bewirke eine verbesserte Integration, ist genau das Gegenteil der Fall: Sie schwächt auf Seiten der Doppelpassinhaber die subjektive Identifikation mit dem
      Einwanderungsland und bestärkt statt dessen die Bindung an äußere Mächte und Herkunftskulturen mit weltanschaulich, politisch und normativ disparaten und oftmals divergierenden Wertorientierungen. Damit erzeugt die Doppelpassregelung zu Lasten der historisch gewachsenen soziokulturellen und weltanschaulich-politischen Integrität der Aufnahmegesellschaft auf künstliche Weise eine große Gruppe von Menschen, die zwar einerseits die institutionellen Rechte und Teilhabemöglichkeiten des Aufnahmelandes nutzen, sich anderseits aber an die Werte, Normen und nationalen Vorgaben ihres Herkunftslandes bzw. ihrer Herkunftskultur gebunden fühlen. Diese für die Aufnahmegesellschaft schädliche Asymmetrie von
      Loyalitätsbindung und formalrechtlichem Utilitarismus gilt es angesichts der dargelegten Gründe insbesondere für Gruppen mit islamischen und türkisch-nationalistischen Orientierungen zu unterbinden. Des Weiteren ist die Einführung des Doppelpasses grundgesetzwidrig, da eine solche rechtliche Sonderstellung/Privilegierung eines Teils der deutschen
      Staatsbevölkerung gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz gemäß Artikel 3, Abs. 1 GG verstößt. Auch resultierte daraus – bezogen auf internationale Rechtsverhältnisse – eine Zweiklassengesellschaft von
      Staatsbürgern: Nämlich solche mit nur einem und solche mit zwei Abstimmungs- bzw. Beteiligungsrechten. De facto ermöglicht die doppelte Staatsangehörigkeit die Ausschöpfung der staatbürgerlichen
      Rechte des Einwanderungslandes bei gleichzeitiger überzeugungs-
      und handlungsrelevanter Identifikation mit einem fremden, national-kulturell divergenten Staats- und Gemeinwesen. (Wobei zu berücksichtigen ist, dass – wie im Falle der Türkei – der „Identifikationsstaat“ die Handlungen der Immigranten im „Einwanderungsstaat“ steuert.) Unabhängig davon ist das Ausländer-
      und Zuwanderungsrecht insgesamt auf den Prüfstand zu
      stellen. Wir fordern ein Abschiebeverbot für islamkritische und demokratisch-oppositionelle Regimegegner sowie für verfolgte und von Genitalverstümmelung bedrohte Frauen und Männer in islamische Länder. Andererseits muss die Aufnahme von Flüchtlingen aus
      islamischen Kriegsländern mit intramuslimischen Konfliktszenarien (zwischen Sunniten, Schiiten, Alawiten) begrenzt werden. Im Kontext dieser muslimischen Kriege sind vielmehr jene Länder stärker in die Pflicht zu nehmen, die, wie Saudi-Arabien und Katar oder der Iran,
      die Konflikte schüren und mit Waffenlieferungen und militärischer Unterstützung anheizen und obendrein, wie insbesondere die superreichen Ölmonarchien, über große Finanzmittel zur
      Flüchtlingsaufnahme und – versorgung verfügen.

      http://www.gam-online.de/Bilder/S%C3%A4kulare%20Lebensordnung-Programm.pdf

      Die doppelte Staatsbürgerschaft führt auch zu jenem politikwissenschaftlich interessanten Phänomen, dass ein nicht geringer Teil der Türken mit dopppelter Staatsbürgerschaft in Deutschland links, aber in der Türkei rechts wählt. Folgender interessante Artikel beschreibt den Forschungsstand hierzu:

      Türken. In Deutschland links, zuhause religiös-konservativ

      „(…) Etwa 3,2 Millionen türkischstämmige Menschen leben derzeit in Deutschland. Sie stellen damit die größte Migrantengruppe in Deutschland. Ungefähr 1,25 Millionen von ihnen besitzen derzeit das deutsche Wahlrecht. Wie Data 4U-Geschäftsführerin Umut Karakas ausführte, wird ihre Zahl in den kommenden Jahren beträchtlich wachsen. Von 2018 an werden jedes Jahr etwa 80.000 neue Wahlberechtigte hinzukommen. Im Jahr 2030 dürften ihrer Prognose nach bereits zwei Millionen Türkischstämmige in Deutschland zur Wahl gehen.

      Zu einem beträchtlichen Teil machen die Türkeistämmigen von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 83 Prozent der von Data 4U befragten gaben an, bereits mindestens einmal an einer Wahl teilgenommen zu haben. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen Männern (85 Prozent) und Frauen (82 Prozent). Profitiert haben davon vor allem Parteien des linken Spektrums. So erklärten 56 Prozent der türkischstämmigen Wähler, sie hätten in der Vergangenheit für die SPD gestimmt. 29 Prozent wählten die Grünen, 12 Prozent die Linke. Auf CDU und CSU entfielen lediglich sechs Prozent der Stimmen.

      (…)

      Ähnlich fiel auch das Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl aus. Hier stimmten laut einer Data 4U-Umfrage 64 Prozent der Deutschtürken für die SPD. Auf die Grünen entfielen 12 Prozent der Stimmen, die Linke erhielt ebenfalls 12 Prozent. CDU/CSU bekamen bundesweit nur 7 Prozent der türkischen Stimmen. In Bayern wählten demnach lediglich zwei Prozent der Türkischstämmigen die CSU.

      Bundesweit brachten türkische Wähler der SPD bei der Bundestagswahl 3,8 Prozent ihres gesamten Stimmenanteils. Sie verbesserten das Ergebnis der Sozialdemokraten um einen Prozentpunkt.

      Data 4U Geschäftsführerin Karakas erklärte den Erfolg der SPD mit deren Image als „Arbeiterpartei“, den sie besonders unter türkischen Einwanderern der ersten Generation habe. So seien auch 30 Prozent der Türkischstämmigen in einer Gewerkschaft organisiert. „Die politische Meinung der Eltern prägt die Kinder stark“, so Karakas. Aus „Respekt vor dem Familienoberhaupt“ wählten diese häufig so wie ihr Vater.

      (…)

      Als weitere Gründe für ihre Wahlentscheidung nannten die Deutschtürken in Befragungen „die Position der Parteien zur Einwanderung von Migranten allgemein“, die Haltung der Parteien zum Thema „Doppelte Staatsbürgerschaft“ sowie deren Position der Parteien zur Stellung des Islam in Deutschland. Dazu kämen hohe Erwartungen an türkischstämmige Politiker in den Parteien. Es werde erwartet, dass türkeistämmige Politiker sich deutlich mehr für die Belange der Migranten hier in Deutschland einsetzten als deutsche, erläuterte Karakas. Dazu komme die Erwartung an eine hohe Identifikation mit dem Vaterland. Aus dieser Haltung heraus, so Karakas, erkläre sich auch die Enttäuschung und Verärgerung über das Abstimmungsverhalten türkischstämmiger Politiker bei der Armenienresolution.

      Ein ganz anderes Wahlverhalten legen die Türken in Deutschland an den Tag, die sich in der Türkei an Wahlen beteiligen. Bei der Parlamentswahl im vergangenen November stimmten nahezu 60 Prozent der Türken in Deutschland für die islamisch-konservative und nationalistische AKP von Präsident Erdogan. In der Türkei kam die AKP dagegen nur auf einen Stimmenanteil von knapp 50 Prozent. Selbst unter den Türkeistämmigen, die in Deutschland wählen dürfen und die in der Vergangenheit SPD gewählt haben, erklärten in einer Befragung 60 Prozent, sie würden ihre Stimme der AKP geben.

      (…)

      Als Erklärung für dieses extrem unterschiedliche Wahlverhalten führt Karakas die unterschiedliche Bedeutung einzelner Themen an. So hätten für die Wahlentscheidung in Deutschland bislang eher Themen wie Integrations- und Sozialpolitik eine große Rolle gespielt. Dabei hätten sich die türkischen Wähler eher mit der SPD und den Grünen identifiziert.

      Bei der Wahlentscheidung in der Türkei seien dagegen eher traditionelle Wertvorstellungen, der Glaube, der wirtschaftliche Erfolg sowie die Darstellung eines neuen türkischen Selbstbewusstseins dominierend. Damit brächten auch die in Deutschland lebenden Türken vor allem die AKP in Verbindung. Zudem sei die AKP in Deutschland sehr gut organisiert.“

      https://www.bayernkurier.de/inland/14819-in-deutschland-links-zuhause-religioes-konservativ

      Der Artikel liefert – neben dem Umstand, dass die Parteispitzen der sogenannten linken Parteien natürlich genauso von den neoliberalen ökonimischen Herrschaftseliten gekauft sind wie die Parteispitzen der bürgerlichen Parteien – einen zusätzlichen Baustein, der zu einer Erklärung beiträgt, warum die linken Parteien sich so positiv und unkritisch zum Islam positionieren. Es zahlt sich für sie offenbar tatsächlich hinsichtlich islamischer Wählerstimmen aus. Und daran möchte die CDU nun offenbar auch gerne anknüpfen. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist also einer von mehreren Faktoren, der Islamisierungsprozesse in modernen westlichen Gesellschaften bewirkt.

      • Hallo Leszek,

        Inhaltliches zu meinen Artikeln bittte unter dem entsprechenden Artikel. Ich möchte, dass Diskussionen dazu von jedem Leser auf meinem Blog gelesen werden können!
        Kopiere deinen Kommentar dorthin und ich werde dir inhaltlich antworten!

        Liebe Grüße,
        Miria

        • ät Miri und Leszek:

          Natürlich sorgt ein Paß nicht für die Identifikation mit dem Gastland.
          Es ist genau andersherum: Man identifiziert sich mit der neuen Heimat, und DANN gibt es den Paß.

          Und genau DA haben Union und Linksradikale (Grün*ixes etc) einen gewaltigen Fehler gemacht: Sie haben kulturfremden Menschen, die von uns und unserer Kultur wenig halten, den deutschen Paß gegeben.
          Was sogar noch mehr entfremdfete, wie Leschek beschreibt.

          Daß Erdo-Türken hier links wählen, ist übrigens rein strategisch: Die SPD heißt nicht umsonst Scharia-Partei. Von SPD, PdL und Grün*ixes ist am wenigsten Gegenwehr zu erwarten, weil die ihr Land, ihre Kultur, und weiße Männer mindestens ebenso geringschätzen wie Muslime.

    • Der ausführliche Kommentar von Leszek zeigt zumindest eines: daß die ganze Problematik mit der doppelten Staatsbürgerschaft viel komplexer ist, als es bei Miria im Blog dargestellt wird.

      Übrigens guter Link zur „Gesellschaft für wissenschaftliche Auflärung und Menschenrechte“ – kannte ich noch nicht.

  5. Ich verweise hier nochmal auf den lesenswerten pc-kritischen Artikel aus der Jungle World, auf den ich heute morgen in einem anderen Strang schonmal hingewiesen hatte, damit er nicht untergeht:

    Marcus Latton – Jedem Stamm seine Bräuche

    Ein paar Passagen aus dem Artikel:

    „In den Sozialwissenschaften und der antirassistischen Szene bedienen sich einige im Kampf gegen »kulturelle Aneignung« einer Sprache, die von der rechter Ethnopluralisten nicht mehr zu unterscheiden ist.

    (…)

    Der Diskurs über diese und andere Erscheinungen wird vornehmlich von Bloggern und Akademikern getragen, die sich selbst als Teil einer antirassis­tischen Öffentlichkeit verstehen. Ihr Kampf geriert sich emanzipativ. Ihre Sprache ist rechts. Hindurch schimmert der Geist eines Authentizitätsfetischismus und reaktionärer Ethnopluralismustheorien, in denen Kultur ein verletzliches System ethnisch klar definierbarer Menschengruppen darstellt

    (…)

    Es dürfte den Anhängern dieses Grundgedankens bewusst sein, dass Weiße, die ihre Privilegien reflektieren und sich aus lauter Betroffenheit die Wursthaare abschneiden, damit nicht den geringsten Beitrag zum Kampf ­gegen rassistische Polizeikontrollen in Bahnhöfen und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt leisten. Nur auf den ersten Blick kurios mutet die Empfehlung an, das Tragen von Bindis, Afros und Sombreros Angehörigen der »Ori­ginalkultur« zu überlassen. Hiergegen ließe sich schließlich einwenden, dass dies die Exotisierung von Menschen ohne biodeutsche Herkunft eher noch fördern würde. Je mehr sich bestimmte Symbole auf ein Kollektiv beschränken, desto leichter lassen sie sich als Stigma missbrauchen. Wer dagegen ist, dass die Trägerin eines Sari aufgrund ihrer Kleidung fremdenfeindlich beleidigt wird, sollte befürworten, dass die indische Tracht möglichst weite Verbreitung findet und als normales Stoffstück Einzug ins Straßenbild hält.

    Kritikerinnen und Kritiker sogenannter Kulturaneignung haben daran kein Interesse. Sie hängen einer essentialistischen Ideenwelt an, die Gruppen ­Wesensmerkmale und ein angeborenes Schicksal zuweist. Selbst der naive Einspruch, dass alles von Menschenhand Geschaffene auf Inspiration und Nachahmung von anderen fußt, gilt ihnen nicht viel. Stattdessen ernennt sich etwa die Autorin Salomé auf dem Blog Mädchenmannschaft zur Stellvertreterin von mehr als einer Milliarde Individuen und schreibt: »Japaner_innen sind NICHT hellauf begeistert davon, dass Polyesterkimono als Karnevals- oder Halloweenkostüme verkauft werden. Inder_innen sind NICHT erfreut von Hipstern, die sich Bindis auf die Stirn kleben. Cherokee, Sioux, Choctaw und andere Ureinwohner_innen Amerikas finden es NICHT großartig, dass die gleichen Hipsterkids sich Warbonnets über den Kopf ziehen.« Die Verteidigung von tradierten Bekleidungsvarianten wird von Salomé zum Volkswillen erklärt, während ihr von den genannten Nationen gezeichnetes Bild zu einer rassistischen Groteske verkommt. Inderinnen, Japaner und Angehörige der Cherokee erscheinen hier nicht als Persönlichkeiten, die ein distanziertes, gleichgültiges oder ironisches Verhältnis zu ihrer eigenen Kultur pflegen können, sondern als sensible Dauerbeleidigte, die gar nicht anders können, als sich mit kleingeistiger Verlustangst an ihre Saris, Kimonos und Warbonnets zu klammern.

    (…)

    Der real existierende Antirassismus ist auf diese Weise dabei, in sein Gegenteil umzuschlagen. Ursprünglich war er angetreten, um Diskriminierung zu bekämpfen, Stereotype aufzubrechen und es Individuen zu ermöglichen, gleichberechtigt eine transnationale Menschheitskultur zu gestalten. Parteien und soziale Bewegungen, die gegen die weiße Hegemonie kämpfen, agieren allerdings immer öfter als Anwälte von Stamm, hood, Nation und Umma. Statt sich zuerst mit den Minderheiten innerhalb der Minderheiten zu solidarisieren, die als Frauenrechtlerinnen, Linke, Intellektuelle, Homosexuelle, Atheistinnen und Menschenrechtler oft unter Lebensgefahr das Regelwerk ihrer jeweiligen Zwangskollektive in Frage stellen, werden immaterielle Güter wie Tradition, Kultur und Religion unter einen ­Artenschutz gestellt, der jegliche Aneignung und Kritik delegitimiert.“

    http://jungle-world.com/artikel/2016/35/54756.html

    • Na ja, es gibt ja unterschiedliche Schattierungen von PC. So wie es sex- negative und -positive Fems gibt. Wirklich anti-PC sind die nicht.

      Wieso liest Du eigentlich die JW? Grusel. Könnte man ja auch die NPD-Zeitung lesen.

      • @ Axel

        „Na ja, es gibt ja unterschiedliche Schattierungen von PC. So wie es sex- negative und -positive Fems gibt.“

        Gegen manche (aber nicht alle) Varianten des sex-positiven Feminismus habe ich nicht viel einzuwenden.

        „Wirklich anti-PC sind die nicht.“

        In Bezug auf die postmoderne Political Correctness erscheinen dort regelmäßig lesenswerte kritische Artikel.

        „Wieso liest Du eigentlich die JW?“

        Ich lese mehrere linke Zeitungen, neuerdings sogar die „Bahamas“.

        „Grusel. Könnte man ja auch die NPD-Zeitung lesen.“

        Nö, Zeitschriften innerhalb der radikalen Linken sind oft humanistisch und intelligent, was man von NPD- Publikationen nicht gerade behaupten kann.

        • „In Bezug auf die postmoderne Political Correctness erscheinen dort regelmäßig lesenswerte kritische Artikel.“

          – Wenn die sich gegenseitig zerfleischen, hat das was Unterhaltsames.
          Aber selbst linke Organe wie die SZ wenden sich ja teils schon gegen linke Konzepte wie Genderismus.Da scheint etwas im Gange zu sein. Eine Gegenbewegung zum regressiven linken Hauptstrom?

          „Ich lese mehrere linke Zeitungen, neuerdings sogar die „Bahamas“. “
          – Grusel.Hoffe, nur online.

          „Nö, Zeitschriften innerhalb der radikalen Linken sind oft humanistisch und intelligent“
          – Ähm, na ja. Das liegt im Auge des Betrachters. Die extreme Linke schafft es halt ganz gut (besser als die Nazis), sich als „urchristlich“ oder „human“ darzustellen. Die Realität war dann im Gulag zu besichtigen. Begabte Lügner, muß man sagen.

          Liest Du denn wenigstens auch mal die Preußische (Kreuz-) Zeitung, Nicolaus Fest oder die JF?

    • Hmm, sollte ich die JW lesen? Da scheinen einige tatsächlich was verstanden zu haben.

      • @ Pjotr

        „Hmm, sollte ich die JW lesen? Da scheinen einige tatsächlich was verstanden zu haben“

        Ich würde empfehlen einfach mal drei Monate regelmäßig auf ihre Homepage zu schauen und Artikel zu verschiedenen Themen zu lesen, die dich interessieren, dann lässt sich sicherlich beurteilen, inwiefern dir die Jungle World zusagt oder nicht.

    • @Leszek, Zitathäppchen aus JungleW

      „Sie hängen einer essentialistischen Ideenwelt an, die Gruppen ­Wesensmerkmale und ein angeborenes Schicksal zuweist.“

      Volltreffer, das ist natürlich das zutiefst rechtes Denken, auf dem diese „Kulturaneignungs-Kritik“ basiert. Und nicht nur das, sondern aller Multikulturalismus (wie der rechte „Ethnopluralismus“, nur ein anderer Begriff dafür), Kulturrelativismus etc.

      „Der real existierende Antirassismus ist auf diese Weise dabei, in sein Gegenteil umzuschlagen. Ursprünglich war er angetreten, um Diskriminierung zu bekämpfen….“

      Von Anfang an war das so angelegt, in sein Gegenteil umzuschlagen, unter dem *Vorwand* Diskriminierung zu bekämpfen. Der Autor zögert die Tragweite seiner Beobachtung im Hier und Heute konsequent durchzudenken. Verwunderlich ist das nicht.

      „werden immaterielle Güter wie Tradition, Kultur und Religion unter einen ­Artenschutz gestellt“

      Da man nach den Verheerungen des 2. WKs nicht gleich und klar an diesen Grundgedanken anknüpfen konnte, ging man den Umweg über die Verherrlichung und Heiligsprechung der „Kultur der Anderen“.

  6. At least he has his Male Privilege:

    A holidaymaker who was attacked with two knives by his drunk girlfriend was then beaten up by a man who misread the situation.

    Raffal Kossowski, 37, heard a woman screaming from a holiday chalet in Towyn, North Wales, a court heard.

    Jumping to the wrong conclusion, the have-a-go hero ran to the chalet and kicked Daniel Copeland with such force he broke his arm. reports Birmingham Mail.

    Kossowki, from Birmingham, then dragged Copeland out of the chalet where he was beaten up by two other men.

    http://genderama.blogspot.de/2016/09/vermischtes-vom-2-september-2016.html

    5.

  7. Schauen, schießen, beschleunigen – Denis R. O’Neills Körper funktionierte, mehr nicht. Selten hatte man den Kapitän der Dartmouth-College-Eishockeymannschaft in Hanover, New Hampshire, so unkonzentriert gesehen. Mit den Gedanken war er ganz woanders, mit den Blicken auf den Zuschauerrängen. Dort saßen seine Freunde mit Transistorradios. „Sie schrien uns zu – 31. August: 11! 24. Mai: 31! 3. September: 49!“, erinnert sich O’Neill im Gespräch mit einestages.

    Die Zahlen konnten über Leben oder Tod entscheiden. Denn an diesem 1. Dezember 1969 wurde Lotterie gespielt: Im fernen Washington lagen 366 Kugeln in einer Glasschüssel, eine für jeden Tag des Jahres, inklusive 29. Februar. Die Ziehung entschied über das Schicksal junger Amerikaner im Alter zwischen 18 und 25 Jahren: Wer Lospech hatte, musste damit rechnen, bald auf den Schlachtfeldern Vietnams zu kämpfen.

    Kugel für Kugel zogen Angestellte des Selective Service System die Geburtsdaten von Männern, die zum Militärdienst antreten mussten. Jeder befürchtete, dass sein Geburtstag sich unter den ersten 200 Ziehungen befand. Die groteske Lotterie wurde live im Fernsehen und im Radio übertragen, Denis R. O’Neill und seine Mannschaftskameraden verfolgten sie auf dem Eis. „Es war surreal“, sagt er. (…)

    http://genderama.blogspot.de/2016/09/vermischtes-vom-2-september-2016.html

    6.

    Eine systematische Diskriminierung von Männern gibt es nicht!

  8. ät Leszek und andere Freunde von Abraham Maslow:

    SciFiles greift heute unsere alte Debatte über die Bedürfnishierarchie auf.
    Der Gedanke ist, daß der Marxismus von damals, der vielleicht wirklich noch an der Verbesserung des Lebens von Unterschichtlern interessiert war, heute zu einer Modeerscheinung bei Bessergestellten geworden ist.

    Man benutzt marxistische Gedanken, um sich selbst als „moralisch“ gegenüber dem rechten Pöbel abzugrenzen. Da der Arbeiter den Besserverdienenden abhanden gekommen ist, suchen sie sich Ersatzobjekte wie Umwelt, Tiere, Frauen, Homos, „Flüchtlinge“..

    Michael Klonovsky vom Focus bzw. der AfD äußert sich auch gerade dazu:

    „Trefflicher lässt sich die Entsolidarisierung der politischen Klasse und überhaupt der Eliten gegenüber der einheimischen Unterschicht kaum illustrieren.
    Ihr eigener Status ist ungefährdet, ihr eigener Arbeitsweg gefahrlos, wen kümmert der Rest? – Es brennt irgendwo? Aber was wollen Sie, es brennt doch nicht bei mir! Und so schlimm wird es schon nicht sein! Verbreiten Sie keine Panik! Oder Hetze gar!

    Wer weiß, warum es brennt bzw. warum behauptet wird, dass es brenne? – Was schert diese Leute denn der nächtliche Heimweg einer Schichtarbeiterin in den Problemvierteln Duisburgs, Essens, Dortmunds, was der Schulweg eines der letzten biodeutschen Kinder in Berlin-Neukölln oder Bonn Bad-Godesberg? “

    http://michael-klonovsky.de/acta-diurna

    • @ Axel

      „ät Leszek und andere Freunde von Abraham Maslow:“

      Ich bin zwar ein Freund von Abraham Maslow aber nicht so sehr von ScienceFiles.

      „SciFiles greift heute unsere alte Debatte über die Bedürfnishierarchie auf.“

      Du meinst die, bei der du nicht dazu in der Lage warst die Begriffe „Selbstverwirklichung“ und“ „Transzendenz“ bei Abraham Maslow richtig zu interpretieren? 🙂

      „Der Gedanke ist, daß der Marxismus von damals, der vielleicht wirklich noch an der Verbesserung des Lebens von Unterschichtlern interessiert war, heute zu einer Modeerscheinung bei Bessergestellten geworden ist.“

      1. ist der Marxismus heute keine „Modeerscheinung“, dafür gibt es zu wenig Marxisten, 2. ist nichts dagegen einzuwenden, dass marxistische Ideen auch von Menschen aus höheren sozialen Schichten vertreten werden, solange sie dabei einen freiheitlichen Marxismus vertreten sowie ernsthaft und authentisch auf Seiten der Arbeiterklasse sind – noch besser als ein freiheitlicher Marxismus wäre aber natürlich ein libertärer Sozialismus in anarchistischer Tradition – und 3. gibt es in explizit klassenkämpferischen linken Gruppen – auch in marxistischen – nach wie vor viele Arbeiter.

      „Man benutzt marxistische Gedanken, um sich selbst als „moralisch“ gegenüber dem rechten Pöbel abzugrenzen. Da der Arbeiter den Besserverdienenden abhanden gekommen ist, suchen sie sich Ersatzobjekte wie Umwelt, Tiere, Frauen, Homos, „Flüchtlinge“..“

      Bis auf Umwelt sind das Themen, die im Gegenwarts-Marxismus in der Regel nicht im Zentrum stehen. Du schmeißt mal wieder marxistische Strömungen und andere linke Strömungen durcheinander.

      • ät Leszek2:

        „Selbstverwirklichung“ und“ „Transzendenz“ bei Abraham Maslow richtig zu interpretieren?“
        – Erleuchte mich doch. „SElbstverwirklichung“ heißt, die eigenen Wünsche und Motive Wirklichkeit werden zu lassen.
        „Transzendenz“ heißt, sich von der gewöhnlichen erdigen Existenz zu lösen, und zum Beispiel zu einem Gott oder „geschlechtslos“ (Hornscheidt) zu werden.

        Genau das machen die reichen Ultralinken (oder versuchen es):
        1. Sie versuchen, ihre wirren Ideen von Öko-Wirtschaft und Multikulturalismus wahr werden zu lasen
        2. Sie versuchen, sich selbst durch Transzendierung besser zu machen als den Pöbel. Intersexueller, moralischer, edler.

        „Du schmeißt mal wieder marxistische Strömungen und andere linke Strömungen durcheinander.“
        – Penibel betrachtet, ja.
        Aber ist der WAhnfug der reichen Linken heute nicht letztlich nur eine Variation des marxistischen Grundgedankens?
        Ein JF-Autor sagte einmal, daß das Prinzip „Jeder nach seinen Möglichkeitern, jedem nach seinen Bedürfnissen“ zB im Rahmen des Multikulturalismus/ Massenimmigration einfach nur global ausgeweitet wurde.

        Allen Menschen soll es gleich gut gehen, also alle rein hier.

        • @ Axel

          „– Erleuchte mich doch.“

          Ich hatte dir sogar Originalzitate von Maslow dazu gepostet. Vielleicht liest du sein Buch „Motivation und Persönlichkeit“ endlich mal.

          „SElbstverwirklichung“ heißt, die eigenen Wünsche und Motive Wirklichkeit werden zu lassen.“

          Nein, Selbstverwirklichung im Sinne Maslows meint die Entwicklung der eigenen Begabungen und Fähigkeiten, Selbstverwirklichung, wie Maslow sie versteht ist ein qualitativer Begriff und bezieht sich weder auf passives Konsumverhalten, noch darauf einfach egoistisch-oberflächlich stets zu tun, was einem beliebt.

          „„Transzendenz“ heißt, sich von der gewöhnlichen erdigen Existenz zu lösen, und zum Beispiel zu einem Gott oder „geschlechtslos“ (Hornscheidt) zu werden.“

          Transzendenz bezieht sich zwar durchaus auch auf subjektive Gefühle der Begegnung mit dem Göttlichen und hat eine geschlechslose Dimension, allerdings nur deshalb, weil sich der Begriff auf jene Kategorie von Erfahrungen bezieht, die man gewöhnlich als mystische Erfahrungen bezeichnet. Als Katholik wirst du dich ja wohl mal mit der christlichen Mystik beschäftigt haben, oder? Nun, Maslow hat mystische Erfahrungen unabhängig von religiös-konfesionellen Deutungen solcher Erfahrungen untersucht.

          „Genau das machen die reichen Ultralinken (oder versuchen es):
          1. Sie versuchen, ihre wirren Ideen von Öko-Wirtschaft und Multikulturalismus wahr werden zu lasen“

          Mal abgesehen davon, dass ich einige öko-wirtschaftliche Ideen für richtig halte (nämlich solche in der Tradition der Philosophie der Sozialökologie von Murray Bookchin und Janet Biehl), hat deine Verwendung von Selbstverwirklichung mit der von Maslow nichts zu tun.

          „2. Sie versuchen, sich selbst durch Transzendierung besser zu machen als den Pöbel. Intersexueller, moralischer, edler.“

          Das hat erst Recht mit Maslows Verständnis von Transzendenz nichts zu tun.

          „Du schmeißt mal wieder marxistische Strömungen und andere linke Strömungen durcheinander.“

          „– Penibel betrachtet, ja.“

          Wissenschaftlich korrekt betrachtet, ja.

          „Aber ist der WAhnfug der reichen Linken heute nicht letztlich nur eine Variation des marxistischen Grundgedankens?“

          Wenn sie keine Marxisten sind, nein.

          „Ein JF-Autor sagte einmal,

          Ein JF-Autor – also geht´s noch? Dass in dem Milieu eher wenig um Objektivität bemühte Aussagen zum Marxismus zu finden sind, ist ja wohl klar.

          „daß das Prinzip „Jeder nach seinen Möglichkeitern, jedem nach seinen Bedürfnissen““

          Das Prinzip heißt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.

          „zB im Rahmen des Multikulturalismus/ Massenimmigration einfach nur global ausgeweitet wurde. Allen Menschen soll es gleich gut gehen, also alle rein hier.“

          Das Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ stellt eine Idealvorstellung dar, die zwar nicht vollständig verwirklicht werden kann, aber als gesellschaftliches Leitbild fungieren soll. „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ bedeutet 1. dass jeder die Möglichkeit haben soll seine Begabungen und Fähigkeiten zu entfalten und in die Gesellschaft einzubringen – also die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung im Sinne Maslows – und 2. dass die Gesellschaft so weit wie möglich so eingerichtet werden sollte, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen gleichermaßen berücksichtigt werden.

          Wie der Marxist Terry Eagleton erläutert:

          „Ebensowenig ist eine Gesellschaftsordnung möglich, in der alle Menschen gleich sind. Die Klage, der „Sozialismus würde uns alle gleich machen“, entbehrt jeder Grundlage. Dergleichen hatte Marx keineswegs im Sinn. Er war ein eingeschworener Feind der Gleichförmigkeit. Tatsächlich hielt er Gleichheit für einen bürgerlichen Wert. Er sah darin die Übertragung dessen, was er den Tauschwert nannte – eine Ware wird in ihrem Wert dem der anderen angeglichen -, auf die politische Sphäre. Die Waren seien, sagte er einmal, „verwirklichte Gleichheit“. Ein andermal spricht er von einer Form des Kommunismus, die eine allgemeine soziale Gleichmacherei verlangt, und bezeichnet sie in den „Ökonmisch-philosophischen Manuskripten“ als „eine abstrakte Negation der ganzen Welt der Bildung und Zivilisation“. Außerdem verband Marx den Gleichheitsbegriff mit dem, was er als die abstrakte Gleichheit der bürgerlichen Demokratie verstand, wo unsere formale Gleichheit als Wähler und Staatsbürger dazu dient, die realen Ungleichheiten des Besitzes und der Klasse zu verschleiern. In der „Kritik des Gothaer Programms“ lehnte er auch das Prinzip der Lohngleichheit ab, da Menschen je andere, individuelle Bedürfnisse haben: Einige leisten schmutzigere oder gefährlichere Arbeit als andere, wieder andere haben mehr Kinder zu ernähren und so fort.

          Was nicht heißen soll, dass Marx die Idee der Gleichheit gänzlich von der Hand gewiesen hat. Ideen nur deshalb abzulehnen, weil sie von der Mittelklasse entwickelt worden waren, gehörte nicht zu Marx Gewohnheiten. Er blickte keineswegs verächtlich auf die Mittelklasse herab, sondern war ein überzeugter Anhänger ihrer großen revolutionären Werte: Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung. Selbst abstrakte Gleichheit hielt er für einen gehörigen Fortschritt gegenüber den Hierarchien des Feudalismus. Er glaubte eben nur, dass diese wünschenswerten Prinzipien nicht zum Tragen kommen können, solange es den Kapitalismus gibt. Trotzdem pries er die Mittelklasse als die revolutionärste Gesellschaftsschicht der Geschichte, ein Umstand, den seine Gegner aus der Mittelklasse merkwürdigerweise gerne übersehen. (…) Nach Marx Ansicht krankt der herrschende Gleichheitsbegriff daran, dass er zu abstrakt ist. Zu sehr vernachlässige er die Individualität von Dingen und Menschen – das, was Marx im wirtschaftlichen Kontext „Gebrauchswert“ nennt. Der Kapitalismus standardisiert die Menschen, nicht der Sozialismus. Das ist einer der Gründe, warum Marx eher zurückhaltend mit dem Begriff des Rechts umgeht. So schreibt er: „Das Recht kann seiner Natur nach nur in Anwendung von gleichem Maßstab bestehen, aber die unglichen Individuen (und sie wären nicht verschiedene Individuen, wenn sie nicht ungleiche wären) sind nur an gleichem Maßstab messbar, soweit man sie unter einen gleichen Gesichtspunkt bringt, sie nur von einer bestimmten Seite her fasst, z.B. im gegeben Fall sie nur als Arbeiter betrachtet und weiter nichts in ihnen sieht, von allem anderen absieht.“ (Zitat Marx Ende)

          (…) Gleichheit im Sozialismus heißt nicht, dass jeder genauso wie der andere ist – eine absurde Behauptung, wenn es je eine gab. (…) Genauso wenig heißt es, dass jedem genau das gleiche Maß an Besitz und Ressourcen gewährt wird. Echte Gleichheit heißt nicht, dass alle unterschiedslos behandelt werden, sondern dass man die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes einzelnen in gleicher Weise berücksichtigt. So ist die Gesellschaft beschaffen, die Marx vorschwebt. Menschliche Bedürfnisse sind nicht kommensurabel. Sie lassen sich nicht mit dem gleichen Maßstab messen. Nach Marx Ansicht hat jeder das gleiche Recht, sich selbst zu verwirklichen und aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens teilzunehmen. (…) Dadurch würde bewirkt, dass jedem, so weit wie möglich, gestattet wäre, sich als das besondere Individuum, dass er ist zu entfalten. Letztlich existiert für Marx die Gleichheit um des Unterschieds willen.“

          (aus: Terry Eagleton – Warum Marx Recht hat, Ullstein, 2011, S. 125 – 128).

          Offenkundig ist dieses Konzept mit Kulturrelativismus/Multikulturalismus nicht vereinbar, da es ein humanistisch-menschenrechtliches Wertesystem als Leitkultur voraussetzt und es ist auch nicht mit einer ungesteuerten Zuwanderung vereinbar, bei der nicht geprüft wird, ob die Zuwanderer Einstellungen und Mentalitäten haben, die mit einem solchen Wertesystem kompatibel sind.
          Im konservativ-orthodoxen Islam spielen Selbstverwirklichung und der Versuch die verschiedenen Bedürfnisse jedes Einzelnen gleichermaßen zu berücksichtigen keine Rolle, dort geht es um Unterwerfung und Anpassung. Marx Sichtweise setzt ein modernes Weltbild und Wertesystem voraus.

        • ät Leszek:

          Wissenschaft entwickelt sich. Daß Maslow mit seinen Anarchie-Spinnereien nicht der Weisheit letzter Schluß ist, ist klar. Denk mal an Konrad LOrenz und sein Nazi-Geplapper.
          Daher ist Maslow nicht alleiniger Herr über sein Werk.

          „Nein, Selbstverwirklichung im Sinne Maslows meint die Entwicklung der eigenen Begabungen und Fähigkeiten,“
          – Nicht vergessen: Die Pyramide ist eine MOTIVATIONS-Theorie. Von Kognition ist hier nicht die Rede.

          „Transzendenz bezieht sich zwar durchaus auch auf subjektive Gefühle der Begegnung mit dem Göttlichen“
          – Motive sind fast immer sozial. Es geht uns um Beziehungen zu anderen Mensch*innen. Und der Transzendente will sich über den Pöbel erheben; genau wie der „Moralische“. Das ist der Kern des Ganzen.

          „Wenn sie keine Marxisten sind, nein. “
          – Du bist ein Purist und Apologet des Marxismus. Natürlich hat der sozialistische Wahn der Intellektis einen marxistischen Kern. Woher soll der Mist geistesgeschichtlich denn sonst kommen? Vom Propheten Mohammed?

          „Ein JF-Autor – also geht´s noch? Dass in dem Milieu eher wenig um Objektivität bemühte Aussagen zum Marxismus zu finden sind,“
          – Unsere Feinde kennen uns häufig besser, als wir uns selbst, Leszek. Du liest doch auch die „Jungle World“??!!

          „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ bedeutet 1. dass jeder die Möglichkeit haben soll seine Begabungen und Fähigkeiten zu entfalten und in die Gesellschaft einzubringen – also die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung im Sinne Maslows“
          – Du sagst es – Idealvorstellung. Daß die infantile Bürgerkinder-Antifa-Jugend davon etwas verstanden hat, darf bezweifelt werden.

          „Wie der Marxist Terry Eagleton erläutert:
          „Ebensowenig ist eine Gesellschaftsordnung möglich, in der alle Menschen gleich sind. „
          – Oha, so viel Realismus, das ist ja fast schon Verrat. Wenn das die Kommunisten im Genderseminar wüssten…

          „Ideen nur deshalb abzulehnen, weil sie von der Mittelklasse entwickelt worden waren, gehörte nicht zu Marx Gewohnheiten.“
          – Graue Theorie. Die bürgerliche Klasse hat Interessen. Und die heißen auch: geile Jobs ohne Arbeit, viel Geld, hoher Status, Abgrenzung vom Pöbel, ideologische Projekte wie Multikulti.

          „Offenkundig ist dieses Konzept mit Kulturrelativismus/Multikulturalismus nicht vereinbar, da es ein humanistisch-menschenrechtliches Wertesystem als Leitkultur voraussetzt und es ist auch nicht mit einer ungesteuerten Zuwanderung vereinbar“
          – OFFENKUNDIG! Ja! Aber mir brauchst Du das nicht zu erklären. Reaktionäre Konservative wissen vom Irrsinn ideologischer Hirngespinste. Leider sehen Deine linksextremen Soziologie-Genossen das anders. Und zwar fast alle. Ich sehe die Demos an den Uni-Standorten. Say it loud, say it clear, rapefugees are welcome here…..

  9. vergessen: https://sciencefiles.org/2016/09/03/der-schwaetzer-wasserkopf-krankheit-moderner-gesellschaften/

  10. Von 2014 (seite 8):

    Alle 1.282 Alleinerziehenden im Datensatz haben (stellvertretend fur ihre Kinder) Anspruch auf Unterhalt. Von diesen geben nur 622 Personen an, dass sie tatsachlich Unterhalt für ihre Kinder erhalten. Dies entspricht einem Anteil von 48,5%. Der Anteil der Kinder von Alleinerziehenden, die keinen Kindesunterhalt erhalten, betragt 50,17%. Mehr als die Hälfte der unterhaltsberechtigten Kinder bekommt also keinen Barunterhalt. Bei hochgerechneten Daten verschärft sich dieser Befund eher noch. Von 1.377.412 Personen erhalten nur 635.636 tatsächlich Unterhalt für ihre Kinder (46,2%). Die Anteile unterscheiden sich deutlich zwischen den Geschlechtern. Von 96 Männern geben nur 14 Unterhaltseingänge
    an. Dies entspricht lediglich knapp 15%. Bei Frauen, die den Großteil der Stichprobe ausmachen, liegt der Anteil bei etwa 51% (608 von 1186).

    https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.466460.de/diw_sp0660.pdf

    Aber Gabriel läßt seine Wut auf seinen Vater ja lieber an allen anderen Vätern aus statt zum Psychiater zu gehen.

    • Es gibt einen Antrag der FDP von 2006 zum Unterhalt bei Müttern gegenüber dem Unterhalt von Vätern, wo ähnliche Zahlen vorgebracht werden: Die allermeisten Väter erhalten von Ihren Ex-Frauen keinen Unterhalt.

      „… die den Großteil der Stichprobe ausmachen …“:

      Der Ehrlichkeit halber muß man hier jedoch folgendes berücksichtigen: Im Normalfall müssen die Väter den Unterhalt an die Mütter zahlen, nur in Ausnahme-Fällen müssen die Mütter den Unterhalt an die Männer zahlen.

      Wenn es jetzt unter diesen Müttern nur ein paar Ausreißer gibt, dann macht sich das prozentual sehr stark bemerkbar: Wenn z. B. bundesweit insgesamt gerade mal 5 Mütter Unterhalt zahlen müssen und von denen zahlen 4 nicht, dann erhalten nur 20 % der betreffenden Männer den ihnen zugesprochenen Unterhalt. Und diese Zahl kann man dann schlecht den 51 % (s.o.) der Mütter entgegensetzen.

      Konkret (s.o.): es ist halt heikel, 96 Väter mit 1186 Müttern zu vergleichen.

      (Ähnlich: Wenn ich den Wohlstand einer Gruppe von Personen ermitteln will, indem ich das Durchschnittseinkommen berechne, es sich dabei aber nur um 5 Leute handelt, von denen einer Multimillionär ist, dann dürfte meine Berechnung wenig aussagekräftig sein. Wenn die Gruppe hingegen 5 Mio Leute umfaßt, und von denen ist dann einer Multimillionär, dann wird mir dieser eine Ausreißer meine Berechnung nicht versauen …)

      • Ich hatte da auch nur ältere Zahlen und wollte mal sehen wie das z.Z. aussieht.

    • Es ist nahezu unmöglich für einen Vater, soweit das Sorgerecht für die Kinder zu bekommen, dass die Mutter unterhaltspflichtig wird.

      Wenn dieser Fall doch eintritt, stimmt meist mit der Mutter etwas nicht, etwa eine Krebserkrankung oder häufiger psychische Geschichten (Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, schwere Depression, Psychose, usw.). Dass solche Mütter dann keinen Unterhalt zahlen, ist nicht weiter überraschend. Väter mit ähnlichem Hintergrund zahlen auch kein Unterhalt. Wer nichts hat, kann auch nichts zahlen.

      Die Differenz verdeutlicht also nur einmal mehr, wie schwer es für Väter ist, das Sorgerecht zu erhalten. Mehr würde ich da nicht hineininterpretieren.

  11. Youtube hat jetzt entschieden Videos zu bannen, die „kontroverse“ Inhalte enthalten. Also wenn etwas „offended“ ist, kann es gelöscht werden.

    Ich vermute es wird so laufen wie immer: Feministinnen dürfen Videos darüber machen das alle Männer Vergewaltiger sind, alle Weißen Rassisten usw. Wer sie dann kritisiert, wird gelöscht.

    Diverse Videos dazu findet man hier:

    https://criticisingfeminism.wordpress.com/

    Darunter Thunderf00t, Sargon, Chris Ray Gun und andere.

    Youtube ist damit, wie Twitter und Facebook zuvor, in das „Protect-Me!-My-Fee-Fees-Are-Hurt“ – Lager gewechselt.

    Fun Fact: Von Thunderf00t wurden sogar Videos geflaggt, in denen er anhand von keine 1:72 Panzer Modellen (wie z.B. von Revel) die Panzer des 2. Weltkrieges vorstellt.

    • Thunderf00t zeigt auch Beispiele, wie immer wieder versucht wurde seine Lebensgrundlage zu zerstören. Es sind ja nicht nur Feministinnen die er wiederlegt, auch Creationisten, Pseudo-Wissenschaftler die behaupten das Autos einfach mit Salzwassser fahren können oder Islamisten. Alle diese Gläubigen vereint, das sein KEINE ARGUMENTE haben und deswegen nur versuchen können, seinen Chanel dicht zu machen. Aber da das die Guten sind, ist das nicht totalitär.

      Übrigens Laci Greens Video darüber, wie sehr sie Vorhäute liebt oder wie toll es ist Orgamsen vorzutäuschen wurden nicht geflaggt, das ist anscheinend noch familienfreundlich.

      Hingegen wurde das Video von einem Yotuber mit fast 5 Mio subscribers gebannt, in dem er eine ganz weichgewaschene Kritik an SJWs äußert.

  12. Weiß gar nicht, war das bei uns in den Medien:

    Brave man who stood up to Munich shooter now facing prosecution for ‚INSULTING killer‘

    http://www.express.co.uk/news/world/696646/Thomas-Salbey-Munich-shooter-Ali-Sonboly-prosecution

    • hallo matze

      habe das auch ein bisschen verfogt, Armoured Skeptic hat jetzt ein video mit einer etwas anderen (aber nicht weniger traurigen) erklärung vorgelegt.

      zumindest erklärt es warum auch videos der Young Turks (die ich übrigens mal recht gut fand …) verschwunden sind.

      wie er zum schluss sagt, wenn die kreativen uploader verschwinden nützen auch endlose werbekosten nix mehr.

  13. Dave Rubin Fasst seine Meinung zur neuen Phänomen der „Alt Right“ in den USA sehr gut zusammen wie ich finde. Laut Rubin handelt es sich eher um eine trotzig trollige Gegenbewegung zum SJWism (aka Regressive Left) als eine echte politische Strömung mit Bedrohungspotenzial.

    Sascha Lobos Artikel vom Mai zeichnet eine ähnliche Strömung in der US Gesellschaft

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/us-vorwahl-sascha-lobo-erklaert-donald-trumps-erfolg-in-drei-tweets-a-1090742.html

    Ich finde diese Entwicklung ja interessant weil die derzeitige Welle von Political Corectness/SJWism stark auf intersektionalem Feminismus fußt. Ob hier gerade das Pendel wieder mit Schwung in die andere Richtung schwingt?

  14. Über Schweden und die muslimischen Migranten:

    Bald die Minderheit im eigenen Land? Auswirkungen auf Schule, Gesellschaft etc.

    Ist das eine Schwedin, die da spricht? Keine English Native Speakerin, würde ich sagen.

    • Daß die immer noch so reich sind……
      Wären die Wahlen nicht ausgesetzt, wären die Schwedendemokraten (AfD) längst stärkste Kraft. Leider wählen immer noch > 50% Sozis und „Konservative“. Die können gegenkoalieren. Das kann sich ändern, wenns zu sehr ans Geld geht. 60% der Sozialleistungen in Schweden gehen an Moslems.

  15. Angesichts der aktuellen Heiligsprechung der katholischen Fundamentalistin Anjezë Gonxha Bojaxhiu, bekannt geworden unter dem Namen Mutter Teresa,

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/mutter-teresa-der-erste-popstar-der-katholischen-kirche-ist-jetzt-heilig-a-1110811.html

    wäre vielleicht auch etwas kritische Information nicht schlecht. Eine interessante Seite mit kritischen Artikeln ist Mutter-Teresa.info:

    „(…) http://www.mutter-teresa.info dokumentiert die gerne verdrängten Schattenseiten der Ordensgründerin: So hielt die Freundin von Diktator „Baby Doc“ Duvalier die Demokratie für „Teufelswerk“, zweifellos in der Annahme, dass das „Gute stets von oben kommt“. Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen…“

    http://www.mutter-teresa.info/

    • Gute Info. Danke!

    • das weiß ich schon ewig.

    • zeigt übrigens das Dilemma, dass man „Gutmenschen“ oder „religiöse“ nicht frei walten lassen darf, auch nicht, wenn sie „Gutes“ tun wollen.
      Auch wenn man sich damit als Unmensch klassifiziert (aus der Sicht der Schwarmdummheit).

      • Kann man im indischen Armenviertel-Hospiz bessere Zustände erwarten als sagen wir mal in den hiesigen Kliniken?

        „Jedes Jahr infizieren sich hierzulande – so die Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) – rund 800.000 Menschen an Krankenhauskeimen, 40.000 von ihnen sterben sogar daran.“

        http://www.n-tv.de/wissen/Eine-immer-groessere-Gefahr-article10213176.html

        Pfui Ärzte, Pfui!^^

        Zu Ehren Mutter Teresas hat der Papst heut übrigens u.a. die gebürtige Albanerin Rita Ora

        zur Darbietung geladen.

        Wann hab ichs zuletzt geschrieben? Ich mag diesen Papst (mehr als seine Vorgänger). Bin mal gespannt, was bis zum Ablauf des außergewöhnlichen heiligen Jahres (das quasi zwei Jahre dauerte^^) noch so auf seiner Agenda steht.

        • sie hat Spendengelder auf Vatikankonten verschoben und lebensverlängernde Medikamente und Schmerzmittel verweigert, weil Schmerzen am Leiden Jesu partizipierbar macht und fürs Himmelreich bereit.

        • Für was hätte sie die Spenden denn verwenden sollen D.M.n.?
          Sie hat sich nicht persönlich bereichert, sie war auch keine Investmentbankerin oder sowas, sie hat das Geld weitergereicht an ihre Organisation, die sich mit Vermögensverwaltung (sehr gut) auskennt, ihre Arbeit bestand in der Begleitung von Kranken bzw. Sterbenden.

          Und seit wann gibts Schmerzmittel, denk mal drüber nach.

          *Wir* sind es vielleicht gewöhnt, dass bei jeder Betäubungsspritze noch die Einstichstelle vorbehandelt wird, damit der Pieks nicht so weh tut… den Großteil der Medizingeschichte hindurch wurde jedoch bei vollem Bewusstsein operiert bzw. (falls nötig) Körperteile wie Arme oder Beine amputiert, Kaiserschnitte durchgeführt usw.
          Verachten wir deshalb den Großteil der historischen Mediziner-Persönlichkeiten als sadistische Barbaren oder sowas?

          Ich weiß nicht, ob es Mutter Teresa organisatorisch möglich gewesen wäre, die Ärmsten der Armen mit Schmerzmitteln zu versorgen. Vielleicht hatte sie ja auch wirklich und nicht nur behauptet die – für viele falsche – Überzeugung, dass dem Tod ohne die Segnungen die mod. Med. begegnet werden müsse.

          Wer hat denn wann verbindlich entschieden, dass das keine legitime Sicht der Dinge (mehr) sei?

        • die=der
          Ich mein, man könnte genauso argumentieren, dass lebensverlängernde Maßnahmen für Sterbende die echte Qual wären, und nur die Hilfe beim Suizid noch eine „gute Tat“ wäre unter diesen Umständen.
          Das ist aber sicher nicht die christliche, gottergebene Haltung.
          Beides nicht (ehrlicherweise).

        • @ Semikolon

          „Für was hätte sie die Spenden denn verwenden sollen D.M.n.?“

          Zum Beispiel:
          Für bessere medizinische Versorgung der Armen, für bessere Ernährung der Armen, für bessere Bildungsmöglichkeiten der Armen, für die Förderung von Arbeitsmöglichkeiten unter guten Arbeitsbedingungen mit angemessener Bezahlung für Arme, für die Förderung der basisdemokratischen Selbstorganisation der Armen um ihre Lebenssituation zu verbessern.
          So hätte es wohl ein katholischer Befreiungstheologe gemacht, eine Strömung im Katholizismus, die mir im Gegensatz zum katholischen Konservatismus und Fundamentalismus sympathisch ist.

          „Ich weiß nicht, ob es Mutter Teresa organisatorisch möglich gewesen wäre, die Ärmsten der Armen mit Schmerzmitteln zu versorgen.“

          Das wäre mit einem Teil der Spendengelder, die sie stattdessen an den Vatikan weitergeleitet hat, ja wohl kein Problem gewesen.

        • Das war nicht ihre Berufung!
          Ihre Berufung bestand in der Begleitung Sterbender.
          Dass man Menschen soweit sediert, dass sie von ihrem (schmerzhaften) Ableben nicht mehr viel mitbekommen ist eine neuere Sache. Dass man dieses Leid durch lebensverlängernde Maßnahmen rauszögern kann bis Ultimo (Jahre z.T.) ebenso.
          Und letzteres halte ich gar für ein gesellschaftlich akutes Problem, für das es keine einfachen Lösungen mehr gibt.
          Welche ethischen Maßstäbe legst Du hier an?
          (Stichwort Patientenverfügung auch)

        • Das war nicht ihre Berufung!
          Ihre Berufung bestand in der Begleitung Sterbender.

          Auf Deutsch: Die alte Schachtel war eine Psychotikerin… Möge sie in der Hölle schmoren. Damit sie ihr Ideal so richtig intensiv erleben kann.

          Dass man Menschen soweit sediert, dass sie von ihrem (schmerzhaften) Ableben nicht mehr viel mitbekommen ist eine neuere Sache.

          Ja, ’ne verdammt neue Sache. Morphin wurde ja auch erst 1995 erfunden, nicht wahr?

          Dass man dieses Leid durch lebensverlängernde Maßnahmen rauszögern kann bis Ultimo (Jahre z.T.) ebenso.

          Das ist nun wiederum unter „derailing“ zu verbuchen.

          Welche ethischen Maßstäbe legst Du hier an?

          Leiden zu verringern statt zu instrumentalisieren. Leiden nicht zu verringern ist ’ne Angelegenheit für sado-masochistische Beziehungskisten.

        • Das war nicht ihre Berufung!

          Die Jungs vom IS meinen auch, eine Berufung zu haben…

        • Du, ich habe meine beiden Omas beim Sterben begleitet, und zwar täglich und über Jahre. Die Eine bekam tatsächlich Morphium – ebenfalls einige Jahre lang (die andere hatte Krebs, verweigerte Chemos und starb wie mir schien angenehmer).
          Hat ihr geplatzte Magengeschwüre, Demenz, letztlich völlige geistige Abwesenheit und Bewegungsunfähigkeit beschert.
          Ist nicht nett mitanzusehen.
          Ich weiß immernoch nicht, was richtig gewesen wäre, aber klar ist: so wars irgendwie nicht richtig, das hat uns alle ziemlich stark runtergezogen.
          Und jetzt kommst Du mit Deinen Erfahrungen…

        • Falls Du das nämlich noch nie gemacht hast (jemanden häuslich über einen langen Zeitraum bis zum Tod zu pflegen), gilt hier das gleiche wie für Alles rund ums Kind: sammel erstmal eigene Erfahrungen bevor Du mitreden willst!

        • Worüber Du Dir natürlich vorher bereits Gedanken zu machen und äußern dürftest: Dein eigener Tod. Welche lebensverlängernden Maßnahmen Du unter welchen Bedingungen haben wolltest.
          Nur: im Endeffekt interessierte das was Du willst und verfügst dann auch nicht unbedingt.
          Man wird Dir eine Magensonde zur Zwangsernährung legen, wenn Du nicht mehr schlucken kannst etc., und am Wahrscheinlichsten wird irgendwann ein Mediziner Deine nächsten Angehörigen beiseite nehmen und fragen, ob man jetzt mal die Beatmungsmaschine abstellen solle…?
          Das ist Alles recht halbseiden, aber besser kriegen wirs halt gerad nicht hin mit dem Sterben. Wir lassen die Leute nicht (weil technisch wäre ja „mehr“ möglich), Sterben ist relativ schwer geworden (für alte Menschen).

        • Bei der Oma meines Mannes wars besonders traurig, sie war im Kopf nämlich noch ganz klar und wollte die letzten Jahre erkennbar nicht mehr. Das Zimmer in ihrem Pflegeheim hatte überhaupt keine persönliche Gestaltung erhalten, sie schaute kein Fernsehen, hörte kein Radio. Sie lag krank und leidend und meistens allein in dem Bett und starrte an die Decke.
          Ach verflucht, einen guten Tod gibts ja eh nicht…

        • Du, ich habe meine…

          Mädchen, das Thema ist nicht Deine eigene Heiligsprechung; das Thema ist die Heiligsprechung dieser durchgeknallten Mazedonierin…

          Dein Derailing ist misslungen.

        • …gilt hier das gleiche wie für Alles rund ums Kind: sammel erstmal eigene Erfahrungen bevor Du mitreden willst!

          Jaja, die ohne Erfahrungen haben keine Ahnung; die mit Erfahrungen dagegen sind persönlich befangen…

          Welche Erfahrungen ich habe und welche ich nicht habe, tut hier nichts zur Sache.

          Oder willst Du bei mir den Eindruck erwecken, Betroffenheits-Wettbewerbe seien die weibliche Form von Schwanzlängen-Vergleichen?

        • „Oder willst Du bei mir den Eindruck erwecken, Betroffenheits-Wettbewerbe seien die weibliche Form von Schwanzlängen-Vergleichen?“

          Zweifelt daran jemand?

    • Siehe auch Christopher Hitchens:

      https://www.amazon.de/Missionary-Position-Mother-Teresa-Practice/dp/0857898396/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1472986489&sr=8-1&keywords=hitchens+teresa

    • Altbekannt. Ich hätte die Anjeze daher nicht heilig gesprochen. Typisch für den neuen, relativ katholischen Islam- Multikulti-Papst Franz. Hoffentlich tritt er bald zurück.

  16. „Black Lives Matter protester, Zarna Joshi, was at a recent Seattle City Council meeting when she went completely hysterical after she was “sexually harassed,” and demanded police response, then refused to speak with officers when they arrived.“

  17. Ich kapier jetzt nicht den Zusammenhang. Hab ich was überlesen?

  18. lol

  19. It’s 2016!

    Gilt das dann auch anders herum? ^^

    • „Did you know it’s the current year and that instantly makes whatever i say right.“

      ^^

    • fun fact: we dont need feminism anymore because it is 2016!

  20. Oh man, das is genial. Der hat echt nur Grütze in der Birne.

  21. HAHAHA

    15-time Playboy cover model Pamela Anderson urges people to stay away from porn

    Kommentar dazu von Raging Golden Eagle:

    If women can seriously be replaced by porn, if [many] men can seriously be just fine with writing off women and move over entirely to porn… The problem is NOT porn.

    • Das ging ja schnell.
      vor 2 Jahren hiess es doch noch, Frauen müssen mit einsamen ElliotRogers schlafen sonst sind sie Schuld an Amokläufe^^

      Und gilt das nicht auch für Frauen, die mit Rotwein und Katzen zurecht kommen? Menschen sind anpassungsfähig, die Frage ist, ob es das Optimum ist.

      • „vor 2 Jahren hiess es doch noch“

        Ich konnte grad entschlüsseln, was diese Phrase bedeutet.
        Man kann sie verlustfrei ersetzen durch „Vor zwei Jahren haben noch Frauen wie Jessica Valenti gesagt, das sei, was MRAs denken“

        • nein, das stand in einigen blogs, auch bekannteren, meines wissens auch rok. ich bin jetzt nicht geneigt, das wieder zu recherchieren, aber ich würde meine Hand dafür ins feuer legen, dass es mehrere artikel dazu gab.

        • arme Hand

        • http://www.returnofkings.com/36135/no-one-would-have-died-if-pua-hate-killer-elliot-rodger-learned-game

          „Until you allow and encourage all men to get sex by some means, these massacres will be more commonplace as America’s cultural decline continues.“

          https://heartiste.wordpress.com/2009/08/05/game-can-save-lives/

          „I agree with the gist of what commenter Whiskey has written — as the West reverts back to the ancestral sexual market that is currently in operation in sub-Saharan Africa, we are going to see a growing eunuchracy of involuntarily celibate betas and the marginalized men in their ranks decide that exiting in a blaze of hot lead beats living in loveless obscurity. And ex-girlfriends are target #1.“

          wo ich gerade auf der Seite war, durchstöberte ich noch ein paar der aktuelleren Artikel.
          Roosh, oder einer seiner Autoren, hatte jetzt Sex mit einer Feministin, natürlich hat sie mehrfach gesquirtet und ihn Daddy genannt. jedenfalls ist Sex mit Feministinnen jetzt besser als mit normalen Frauen weil die sexuell so unterdrückt sind. Vor Falschbeschuldigungen muss man auch keine Angst haben, wenn der Sex nur gut für sie ist.
          Vorher ging es in allen Artikeln nur daum, wie man Feministinnen erkennt und vermeidet. Der wieß auch nicht, was er will^^

          hier ist noch eine deutsche Seite

          http://genderama.blogspot.de/2014/05/geht-doch-nach-massenmord-beginnen.html

          https://www.washingtonpost.com/news/the-intersect/wp/2014/05/27/inside-the-manosphere-that-inspired-santa-barbara-shooter-elliot-rodger/

          achso:
          http://uploads.disquscdn.com/images/7fd22d1e32813dbb685a291c93cd81a9d80aeb963f7bb36f5c39c4813a577d82.jpg?w=600&h=285

          Für mich sind viele dieser mgtow oder mra oder wie sie sich sonst nennen tatsächlich nicht viel anders als Feministinnen.

          Ihr macht euch vielleicht über Feministinnen lustig, die sich beklagen, dass es „KEINE“ guten Männer mehr gibt und beschwert euch gleichzeitig, dass es „KEINE“ guten Frauen mehr gibt. Bin ich die einzige, der das auffällt?

        • Ach atacama.

          Du übersetzt „Elliot Rodgers wär’s besser ergangen, wenn er Game gelernt hätte“ mit „Frauen sind Schuld am Amokläufen, weil sie nicht mit Elliot Rodgers schlafen“?

          Das benötigt keinen weiteren Kommentar. Das ist zu doof.

        • In dem Zitat steht

          „Until you allow and encourage all men to get sex by some means, these massacres will be more commonplace as America’s cultural decline continues.““

          Das heisst übesetzt was anderes, als was du sagst. Und es gab noch mehr solchen Tenor, aber ich möchte nicht danach recherchieren. In der Washington Post z.B
          Viele Seiten sind auch mittlerweile offline gegangen, die sich damit auseinandergesetzt haben, speziell Seiten, die die von mir genannte Denkweise vertreten haben.

          Und was sagst du zu dem letzten Absatz? Könnte da nicht etwas dran sein?

        • Wenn selbst die Heilige Atacama von dem Gedanken abgestoßen ist, mit ihrer Pussy die Welt vor all den Eliott Rodgers zu retten, dann sind wir wohl alle verloren und verdammt…

        • @atacama

          „Für mich sind viele dieser mgtow oder mra oder wie sie sich sonst nennen tatsächlich nicht viel anders als Feministinnen.“

          Deine Beispiele hauen nicht hin, beim Roosh scheint es immerhin in diese Richtung zu gehen.
          Und warum sollten nicht auch Männer so Frauen das können — das, bzw ihr Geschlecht über alles stellen… Oder wären die prinzipiell besser als Frauen? Liegt ja wohl nur daran, dass es keine dementsprechende Kultur und ideologische Ausdeutung für Männer gibt, aber wer weiss, ob das nicht auch noch kommt, in den Zeiten der Identitätspolitik.

        • @atacama

          „Until you allow and encourage all men to get sex by some means, these massacres will be more commonplace as America’s cultural decline continues.“

          Ja, sorry, diese Argumentation erinnert tatsächlich an die üblichen des Feminismus.

        • „diese Argumentation erinnert tatsächlich an die üblichen des Feminismus“

          Finde ich nicht. Es stellt den männlichen Sexualtrieb als etwas potentiell sehr Destruktives dar, wenn er radikal unterdrückt wird.
          Wie ein Sicherheitsventil, das zugebunden wird.

          Zeig mir die feministische Argumentation, in der allgemein bedauertes Leid mit der Frustration einer urweiblichen Eigenschaft begründet wird.

        • nein eben nicht, weil es ja Pornos gibt. Sagt der andere Artikel.

        • „Zeig mir die feministische Argumentation, in der allgemein bedauertes Leid mit der Frustration einer urweiblichen Eigenschaft begründet wird.“

          Aber darum geht es doch immer in der der absoluten Opferrolle. Die weibliche Ureigenstheit wird durch die bösen Männer verleugnet und verwehrt. Hier startet jede feministische Vorstellung, um zu begründen, warum es zumindest einen Ausgleich geben muss. Und liefert natürlich alle moralische Rechtfertigung.

          Genauso wie in diesem Beispiel mit der Frustration durch Vorenthaltung der Sexualität, auch immer ein Grundthema allen Feminismus. Wahr ist natürlich, dass mit der Unterdrückung der Sexualität jede Unterdrückung anzufangen hat und frustrierte Menschen schafft, denen jedes Mittel recht ist.

          Daraus dann auch noch abzuleiten, dass ein „Recht“ auf Abhilfe besteht, um dieses „Übel“ zu beseitigen, das ist Priviligierung a la Feminismus, diesmal aus sexistisch männlicher Sicht. Eine Art Spiegelbild, wenn man das mit den Geschlechterklischees ausspielt.

        • „Daraus dann auch noch abzuleiten, dass ein “Recht” auf Abhilfe besteht,“

          Ich seh da nichts von einem „Recht auf Abhilfe“.
          Das ist eine Prognose, keine Forderung.
          Vor allem RoK fordert nichts von Frauen. Die ganze Site ist eine Mischung von Verachtung von unweiblichen Frauen und Aufforderung an Männer, der „Realität“ ins Auge zu sehen und entsprechend zu wachsen.

          Da gibt es kein „Frauen, bitte vögelt mit uns“ sondern nur „Männer, wachst und Frauen werden mit euch vögeln.“

          Im Kontext mit Elliot Rogers ging es darum, dass Frauen heutzutage junge Männer durch die Bank belügen, wie erfolgreiches Wachstum aussieht.
          Das geht von „Sei einfach nett und du selbst“ bis zu den 35 Wegen zum guten Feministen.
          Die Prognose, dass von den vielen Männern, die irgendwann diesen Betrug realisieren, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mal einer durchknallt, finde ich durchaus plausibel.

  22. Genau das Gegenteil ist der Fall ^^

  23. Jetzt gibt es auch noch eine toxic whiteness… gibt es auch schon die toxic heteroness? ^^

  24. Has Feminism Gone Too Far?

    She insisted that she “did not stifle free speech” in calling for the event’s cancellation. (Only school administrators have the power to enact censorship, after all.) “As a student, I asserted that [the debate] would make me feel threatened in my own university; as a woman, I objected to men telling me what I should be allowed to do with my own body.”
    It’s safe to say that, in the United Kingdom especially (where only seven percent want a total ban on abortion), most women object to men telling them how the law should govern their bodies, particularly when it comes to reproductive rights. But that doesn’t mean men, whether or not their ideas are “offensive” or ill-informed, should be denied the right to argue their case.
    According to McIntyre, “Debating abortion as if it’s a topic to be mulled over and hypothesized on ignores the fact that this is not an abstract, academic issue.” But her real argument is that only those directly affected by abortion (women) can participate in an ethical debate on the subject. (While we’re at it, are there topics that only men can debate?) And McIntyre’s argument could be made by both sides—or anyone so sure of their position that they no longer believe it a subject to be “mulled over or hypothesized on.”

    Abtreibung betrifft Männer nicht, hm? Weil wenn ein Kind geboren wird, ändert sich für den Vater ja rein gar nichts…

    The Oxford abortion controversy is the latest example of an increasingly common instinct among certain feminists to argue that certain subjects and certain arguments are either off limits or simply not up for debate.
    Take feminist writer Jessica Valenti. Responding to a Sunday New York Times column arguing that new affirmative consent laws are too broad and difficult to enforce, Valenti denounced its author, Yale Law School professor Jed Rubenfeld, as a “rape apologist.”
    The core of Rubenfeld’s piece—that universities should not be responsible for adjudicating rape charges and that “yes mean yes” policies are deficient—has been cogently argued by legal experts and social scientists, and in turn provoked many cogent counter-arguments.
    Sure, Rubenfeld makes some controversial points, like his claim that the “redefinition of consent… encourages people to think of themselves as sexual assault victims when there was no assault.” But controversial or not, nowhere in his piece does he “apologize” for rapists or excuse the crime of sexual assault. To accuse him of doing so is certainly an effective way to end a conversation. After all, what reasonable person would engage in argument with someone who is apologizing for rapists?
    Like McIntyre, Valenti argues that “the worst offense is Rubenfeld’s apparent belief that there is a ‘debate’ to be had as if there are two equal sides, both with reasonable and legitimate points.” But worse is Valenti’s suggestion that her views—and those who agree with her—are the only reasonable and legitimate ones.

    http://zoranxtv.com/has-feminisim-gone-too-far/

  25. Listen up, women. If a fat man approaches you and wants to have sex with you, YOU HAVE SEX WITH Him. No ifs ands or buts about it. First of all, you should be fucking honored as shit to have the opportunity to have a sex with a big beautiful god.

    More importantly, you have to oblige as he says because if you say no, you are actively oppressing him with your bullshit ridiculous standards of beauty and lets face it, what YOU think is beautiful doesn’t matter because he can be as fat as he wants. It’s HIS body, not yours.

    By oppressing him with your fatphobic bullshit though, you are likely going to be triggering him and are thus violating him and his identity and by violating him so viciously like that, you are in fact, committing rape.

    twitter.com/TheMeninism/status/772193705549791232

    Ist das echt?

  26. Migranten in Flora und Fauna geht es an den Kragen

    „Mit der Globalisierung kommen nicht nur Menschen, sondern auch fremde Tiere und Pflanzen nach Europa und breiten sich aus. Die EU geht dagegen mit Milliardenprogrammen vor. Ausgerechnet jetzt!“

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157946905/Migranten-in-Flora-und-Fauna-geht-es-an-den-Kragen.html

    Das ist auch wieder einer jener doppelten Standards der SJW-Szene. Für die Ökologisten-Sektion sind „invasive Arten“ das Böse schlechthin, hier ist Ausrotten & Ausmerzen angesagt.

  27. In den Augen der Schweizer Öffentlichkeit sind alle Männer Päderasten!

    Zitat:

    Die Windel stellt die Kindergärten vor sehr reale Probleme. «Die Kindergärtnerin muss immer alle Kinder im Auge behalten, sie kann sich nicht zurückziehen, um ein Kind zu wickeln», sagt Lisa Lehner, Leiterin Kindergarten der Schule Baden. «Ganz kritisch wird es, wenn Männer im Kindergarten arbeiten und Windeln wechseln sollen», sagt Erika Reichenbach vom Lehrerverband das Kantons Bern. «Das hätte einen Aufstand in der Öffentlichkeit zur Folge.»

    http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_04_09_2016/nachrichten/72369

    • Frag ich mal so:
      würdest Du denn Dein Kind von einem Dir persönlich nicht bekannten Mann wickeln lassen in Deiner Abwesenheit und ohne garantierte „Zeugen“?

      • Selbstverständlich!

        1.) Ich mache keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen, wenn es um das Wickeln von Kindern geht.

        2.) Hätte ich Kinder in „Fremdbetreuung“ gegeben, wäre mir das Personal „persönlich bekannt“; egal was für ein Geschlecht diese Personen haben.

        3.) Wäre die „wickelnde Person“ eine Notfallaushilfe/Springer, so wäre mir immer noch die für diese Person zuständige Linienverantwortliche „persönlich bekannt“. Das reicht. Hätte ich kein Vertrauen in die Hortleitung, dürfte ich mein Kind nicht in einen Hort geben. Punkt.

        4.) Semikolon: Wegen Menschen wir Dir rate ich allen jungen Männern dringendst ab, einen Beruf zu ergreifen, der die Betreuung von Kindern zum Inhalt hat.

        • Was denn? Ich kam halt nicht in die Verlegenheit mich tatsächlich damit auseinanderzusetzen.

          Unsere Töchter wurden überhaupt auch nur von drei Männern gewickelt: dem Kindsvater, dem ich pränatal „eine pro Tag Minimum“ abgehandelt hatte; meinem Vater, bei dem ich mich für eine ihm untergekommene, vollgeschissene Windel praktisch fast entschuldigen musste oder zumindest seine glorreiche Leistung zu bewundern hatte^^ (mich hatte er nicht gewickelt damals); dem anderen Großvater (der seine drei Kinder auch nie gewickelt hatte), dem sein Sohn dann erklären durfte, wie rum das Ding um den Hintern kommt (weil ich wollt mich da nicht direkt einmischen^^).

          Das Problem für die Einrichtungen hat sich allerdings auch verschärft durch die U3-jährigen Betreuung. Früher sollten Kinder möglichst schon tagsüber trocken sein, bevor sie in Kita oder Kiga kamen. War vielleicht besser.

        • Was denn? Ich kam halt nicht in die Verlegenheit mich tatsächlich damit auseinanderzusetzen.

          Dafür braucht es keine „tatsächliche Auseinandersetzung“.

          Schlichtes Nachdenken reicht aus, um sich von dieser Art „Kopfkino“ zu befreien.

        • Man müsste wenigstens selbst Kinder haben.
          Hast Du?

        • Das muss ich jetzt noch ausführen, das mit dem anderen Opa, Stichwort Kopfkino. Also: ich bekam das Kind tatsächlich mehrfach zurück mit einer falschrum angezogenen Windel. Also die Klebestreifen verliefen NACH HINTEN! Keine Ahnung wie das passieren konnte, ist doch total unpraktisch auch so… deswegen durfte sein Sohn ihm dann nochmal einen Wickelkurs erteilen.
          Ist das nich niedlich? 🙂

        • „Man müsste wenigstens selbst Kinder haben.“

          Wer müsste „wenigstens selbst Kinder haben“?

          Die wickelnde fremdbetreuende Person?

          Oder die Person, die eine Meinung zum „Wickeln durch fremdbetreuende Personen“ haben darf?

          „Hast Du?“

          Welchen argumentativen Wert hätte diese Information?

          ich bekam das Kind tatsächlich mehrfach zurück mit einer falschrum angezogenen Windel

          Die Fähigkeit, Windelwechsel zu lernen ist geschlechtsunabhängig. Fremdbetreuungs-Profis, gleich welchen Geschlechts, können Windeln wechseln.

        • ich bekam das Kind tatsächlich mehrfach zurück

          Das ist natürlich unangenehm, wenn man ein Kind abgibt, und dann drei oder vier Kinder zurückbekommt…

  28. UN abschaffen, die heilige Kuh der Progressiven. Klare Meinung von Melanie Philipps:

    „….. The UN was created out of the experience of World War II to defend life, liberty and human rights. Yet now it is providing a global platform for a further demonization and dehumanization of the Jewish people, and the willed extinction of their right to their own homeland.

    The platform it gives to the NGOs’ global Jew-bashing army is all of a piece with the UN’s own obsessional and deranged hatred of Israel.

    America and other Western democracies turn a blind eye to this obscenity because the UN is a progressive shibboleth. Held to embody the ideal of the brotherhood of man, it is regarded as the supreme global arbiter of peace and justice.

    In fact, dominated as it is by tyrannies and dictatorships, it promotes injustice, hatred and violence. It is a diseased body, and the parasites feeding off it are the NGOs. America and other member states have a duty to put an end to this contagion.“

    http://www.jpost.com/Opinion/As-I-see-it-Accomplices-in-hate-466682

      • gehörte natürlich zwei posts tiefer angehängt 😦

  29. „Kulturelle Aneignung“

    “Street artist CBLOXX was commissioned to paint a mural for London’s St Paul’s Cathedral and she decided to paint the Virgin Mary as a Palestinian refugee. Little did she know it would end up being sent to the Queen.”

    Kein Problem bei der BBC, dass die Jungfrau Maria als „palästinensischer“ Flü***ling dargestellt werden kann, wohingegen Justin Biebers Dreadlocks weidlich skandaliert werden.

    „Given the fact that portrayal of Jesus as a Palestinian is one of the tactics long employed by anti-Israel campaigners attempting to negate and erase Jewish history, one might have thought that the programme’s presenter Sahar Zand would have taken the trouble to make listeners aware of the ahistorical politics behind the portrayal of the Virgin Mary as a Palestinian – if only for the sake of editorial standards of accuracy and impartiality.“

    https://bbcwatch.org/2016/08/30/bbc-ws-showcases-ahistorical-political-art-unchallenged/

    Kein Problem für Londonistan.

  30. Unterdessen aus der Kirche GBs:

    „It will come as a surprise to many to hear that there is a Bishop of Grantham; moreso that he is no relation of the Dowager Countess. But to read all over today’s media (really, all over and over and over and over) that Bishop Nicholas Chamberlain is gay is a little strange. Why is this news, exactly? ….“

    „So, a bit like David and Jonathan, Orestes and Pylades or Amis and Amiles? Platonic, not intimate; or intimate, but not genital; more homosocial than homosexual, but that’s a relational nuance lost on homomanics.“

    „As CS Lewis observed in The Four Loves: “..to the Ancients, Friendship seemed the happiest and most fully human of all loves; the crown of life and the school of virtue. The modern world, in comparison, ignores it.”“

    The Bishop of Grantham is gay and celibate – so bloody what?

    http://archbishopcranmer.com/the-bishop-of-grantham-is-gay-and-celibate-so-bloody-what/

  31. Cognitive dissonance

    Diese Art der Propaganda erzeugt diese „Dissonanz“, flankiert die Taten und drückt sie damit in den Hintergrund.

  32. Bundestagspräsident Lammert plädiert für Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit als „rechtsstaatliche Aufgabe“.

    „Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat mangelnde Konsequenz bei Polizei und Justiz beklagt. Der Rechtsstaat verliere seine Autorität, wenn er Opfern den Schutz verweigere ….Immer öfter würden gerade Politiker und Journalisten Ziel von Anfeindungen, bei denen die Grenze zwischen Gewaltandrohung und Gewaltausbruch verwische. ….“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article157951291/Lammert-warnt-vor-Autoritaetsverlust-des-Rechtsstaats.html

    Kennt man ja hier zu Genüge: jeder dumme Spruch ist gleich „Gewalt“ etc.

    Die „Welt“ hat zu diesem Mini-Artikel auch gleich den passenden Anschluss zum Weiterlesen parat:

    „“Ghostbusters“-Star verlässt Twitter wegen Hasskampagnen“

    Justiz und Polizei vor den Karren der Unterdrückung der Meinungsfreiheit zu spannen, während Strafverfolgung durch unsinnige Gesetze behindert wird, das ist ganz bestimmt ein optimaler Weg dem „Autoritätsverlust des Rechtsstaats“ entgegenzuwirken.

    Lammert muss in seinem Herzen ein Faschist oder irgend ein anderer Totalitarist sein. Sicherlich in der CDU viel weiter verbreitet als es erscheint, davon legt dieses statement Lammers Zeugnis ab.

  33. Judge Denies Rolling Stone’s Request to Toss Out UVA Defamation Suit

    „A Virginia judge has denied Rolling Stone magazine’s attempt to throw out a $25 million lawsuit filed by the fraternity that was the focus on its now debunked article about a gang rape. …. statements made about the fraternity in the story could reasonably be considered defamatory.“

    http://legalinsurrection.com/2016/09/rejected-judge-denies-rolling-stones-request-to-toss-out-uva-defamation-suit/

    Möge der „Rolling Stone“ den Weg von Gawker gehen….

    „You know what they say about karma.“

  34. Katholen und andere Christen für „critical race theory“ und den neuen Rassismus:

    „Georgetown to Give Slave Descendants Priority for Admission“

    http://legalinsurrection.com/2016/09/georgetown-u-to-give-admissions-preference-to-slave-descendants/

    „As a Jesuit institution, Georgetown may technically be a Catholic school but it is decidedly progressive in its politics.“

    Das zutiefst Reaktionäre des „Progressiven“ passt natürlich ganz zur Katholischen Kirche und besonders gut zu deren Jesuiten.

    Auch auf diese Beobachtung sollte man sich einen Reim machen können:

    „In Massachusetts, where I live, it’s not uncommon for churches of various denominations to display Black Lives Matter banners.“

  35. Wenn Männer von festen Arbeitszeiten zu Gleitzeit wechseln, machen sie im Schnitt eine Überstunde pro Woche mehr, Frauen nur eine halbe Stunde. Wenn männliche Beschäftigte autonom über ihre Arbeitszeit bestimmen dürfen, wächst ihr Überstundenpensum um zwei Stunden, bei weiblichen um eine Stunde. Die Geschlechterdifferenzen gehen vor allem auf Frauen in Teilzeit zurück, Frauen in Vollzeit leisten die gleiche Mehrarbeit wie Männer.

    Als Erklärung verweisen die Forscherinnen auf die angeborene Neigung der Frauen, den Haupterwerb an ihre Partner zu delegieren.

    https://idw-online.de/de/news658450

    • „Als Erklärung verweisen die Forscherinnen auf die angeborene Neigung der Frauen, den Haupterwerb an ihre Partner zu delegieren.“

      Nach feministischer Logik ist das internalisierter Frauenhass bei den Frauen. Die wollen einen Mann haben der mehr verdient, damit sie weniger arbeiten und sich in einer finanzielle Äbhängigkeit können und sie sich dann, während er auf der Arbeit ist, beim Shoppen unterdrücken zu lassen.

    • „Als Erklärung verweisen die Forscherinnen auf die angeborene Neigung der Frauen, den Haupterwerb an ihre Partner zu delegieren.“

      ANGEBOREN?!?! Hammer… Ich habe jetzt den link aufgerufen und finde statt des Satzes oben diesen hier stattdessen:

      „Als Erklärung verweisen die Forscherinnen auf die ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit: Weil Haushalt und Kinderbetreuung nach wie vor überwiegend in der Verantwortung von Frauen liegen, nutzten viele Frauen flexible Arbeitszeiten in erster Linie, um ihren familiären Pflichten nachkommen zu können.“

      So stimmt das sozialkonstruktivistische Weltbild der IDW und der Hans Böckler Stiftung dann wieder?

      Die Mitteilung stammt von Rainer Jung Abt. Öffentlichkeitsarbeit
      Hans-Böckler-Stiftung, der diese wahrscheinlich innert der letzten Stunden umgeschrieben haben muss…?

      Es darf ja keine Vererbung geben, jedenfalls nicht nach aussen hin.

      • „Angeboren“ steht da nicht im Text. Der letzte Absatz ist nicht Teil des verlinkten Textes.

        • Ja, nicht mehr! Oder hat sich @Kardamon den letzten Satz seines Zitats frei erfunden? Find ich nicht plausibel….

        • Die Forscherinnen wollten zunächst auf die angeborene Neigung verweisen, haben es sich dann aber doch anders überlegt. Sie wollten keinen Krach mir ihrem Arbeitgeber…

          Aber ich habe beim Lesen innegehalten und mich ganz, ganz tief in deren Forschungsarbeit hineingefühlt. Und so gespürt, was sie eigentlich schreiben wollten.

          Als Frauenversteher habe ich mir die Freiheit genommen, die ursprüngliche Absicht der Autorinnen ins Zitat reinzuschmuggeln…

        • Na, ja, das ist aber grenzwertig.

          „Und so gespürt, was sie eigentlich schreiben wollten.“

          Bin da dir auf den Leim gegangen. Weil ich tatsächlich glaube, dass diese Leutchen genau das demnächst anfangen werden zu behaupten.

  36. Turkey: Child Rape Widespread, Media Blackout

    „…. Turkey’s constitutional court, in July, annulled a criminal code provision punishing all sexual acts involving children under the age of 15 as „sexual abuse“, giving a six-month period for parliament to draw up a new law.

    Swedish Foreign Minister Margot Wallström tweeted on her official account that the „Turkish decision to allow sex with children under 15 must be reversed. Children need more protection, not less, against violence, sex abuse.“

    Turkish Deputy Prime Minister Mehmet Simsek tweeted back: „You are clearly misinformed. There is no such stupid thing in Turkey. Please get your facts right.“

    Turkey summoned Sweden’s ambassador and displayed a billboard in Istanbul’s main airport that warned travelers against visiting Sweden.

    „Travel warning!“ stated a large advertisement on display in the departure section of Ataturk Airport’s international terminal. „Do you know that Sweden has the highest rape rate worldwide?“ … “

    https://www.gatestoneinstitute.org/8805/turkey-child-rape

    Unterdessen nutzt Merkel ihr Renommee, um den Diktator Erdogan vor der Welt hoffähig zu machen.

  37. Wie bei Google der Begriff „Jihad“ ins positive Licht gerückt wird: Es wird einfach eine völlig aberrante Spezialbedeutung, die der Sufis, in den Mittelpunkt gerückt:

    https://freespeechdefense.net/2016/09/how-googles-search-engines-use-faked-results-for-social-engineering/

  38. Eine furchtbar gute, kleine Analyse, warum falsche, oberflächliche Gegenargumente kontraproduktiv sind bringt Skeptor hier in diesem kurzem Video über „Black Lives Matter“:

    The Irrelevant Arguments Of BLM Critics
    http://www.youtube.com/watch?v=NVX62oLi8Mo

    Ein ausserordlich guter Aphorismus von Nietzsche fällt mir dazu ein: Man kann einer Sache nicht mehr schaden, als wenn man sie mit den falschen Argumenten vertritt.

    In den politischen Auseinandersetzungen sind Pseudo-Gegenargumente ein absout gebräuchliches Mittel der allgemeinen Zustimmung, wobei der Schein gewahrt bleibt, man teile die Gegenansicht nicht. Wer das nicht glaubt, sollte sich an den allgegenwärtigen Beispielen eines Besseren belehren lassen.

    • Übrigens folgen diese angeblichen Morde an Schwarzen durch Polizisten ganz klar dem Prinzip der palästinensischen „Intifada“-Taktik, die 2000 herum um den Al Durah-Vorfall entstand, die der formidable Richard Landes ausgiebig analysiert hat, ua hier:

      http://www.theaugeanstables.com/2015/10/13/from-al-durah-to-hassan-the-last-15-years-in-1-easy-lesson/

      Dieses „Wir“ gegen „Sie“ (Polizei als Vertreter der „weissen Unterdrücker“) folgt genau dieser Logik:

      „On a cultural level, this is among the most extreme positions of the tribal ethos – my side right or wrong. “We” are always right. The “other” always wrong, and must be destroyed. If you do violence to me, you’re guilty; if I do violence to you, I’m innocent and you deserve it.

      On a religious level, this is among the most extreme positions of triumphalism. Our religion is superior to all, therefore anyone “blameworthy” enough to reject it, has no right to resist our dominion.“

      Statt Religion ist es die „Rasse“ bei BLM, die bona fide Rassisten sind, genauso wie deren Vorgänger Black Panthers.

      „Whichever way one places the emphasis (cultural/religious), this attitude is deeply ominous and should set off alarm bells among anyone committed to an egalitarian, empathic, prosperous and non-coercive world. And whoever understands the staggering role of the current mainstream media – BBC and NYT and NGOs in the lead – in reinforcing this deeply distorted moral vision of Muslim victimization, should feel dismayed for the prospects of a free and responsible press in a democratic society.“

      Genau die gleichen Medien und NGOs, die seit langer Zeit das antiisraelische, antisemitische Narrativ bedienen sind es auch, die jetzt Black Lives Matter promovieren und entschuldigen. Genauso wie Männerfeindschaft/ Feminismus und den Islam. Es gehört alles zusammen, meme chose.

  39. Schallende Ohrfeige für die Regierung Kraft / Löhrmann (NRW): kürzlich erlassenes Gesetz zur Diskriminierung männlicher Beamter wurde heute vom Verwaltungsgericht Düsseldorf für verfassungswidrig erklärt.

    • „Die Hauptursache der Verfassungswidrigkeit liegt darin, daß der Bund für die Regelung der Statusrechte und -pflichten der Beamten zuständig ist und das Land NRW keine Gesetze erlassen kann, die Bundesgesetzen widersprechen, hier dem Beamtenstatusgesetz (BeamtStG), dessen § 9 „Kriterien der Ernennung“ festlegt: Ernennungen sind nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ohne Rücksicht auf Geschlecht, Abstammung, ….. vorzunehmen.

      Das ist frauenfeindlich!

      „Das Verwaltungsgericht brauchte daher (leider) nicht darüber entscheiden, ob die Ungleichberechtigung von Männern ein zusätzlicher Grund ist, das Gesetz für verfassungswidrig zu erklären. Das Gericht „hält es jedoch für fraglich“ laut Pressemitteilung, daß das Gesetz in dieser Hinsicht verfassungsgemäß ist.

      Na dann… nächster Versuch! Ungleichbehandlung im Namen der Gleichbehandlung. Sexismus als Mittel gegen (angeblichen) Sexismus. Feminismus wie leibt und lebt.

      • „Das Verwaltungsgericht brauchte daher (leider) nicht darüber entscheiden, ob die Ungleichberechtigung von Männern ein zusätzlicher Grund ist, das Gesetz für verfassungswidrig zu erklären“

        Das Verwaltungsgericht muss sich ja auf das Verwalterische beziehe, dafür wäre das Verfassungsgericht selbst anzurufen….

        Aber die Frage kann nun jeder selbst beantworten. Natürlich verstösst das gegen die Gleichberechtigung. Und man erkennt ja auch den Willen zum Verfassungsbruch in dem ganzen Zusatz mit der „Gleichstellung“, die nun als offene Diskriminierung auftritt.

        Ein ungeheuerlicher Skandal.

    • Dass man sich darüber freuen kann, obwohl es doch so selbstverständlich sein müsste….

      Ein anderer verfassungswidriger Vorschlag war auch das mit der Beweislastumkehr für verdächtigte Steuerhinterzieher.

      Die Genossen in NRW, deren Regierung, sind nun also offen verfassungsfeindlich.

      Ist das nicht ungleich schlimmer als jeder Spinner der AfD?

      Was wohl die Geschichtsschreibung in 10 Jahren darüber denken wird? Dass es in den westlichen Ländern sehr progressiv war, die Verfassung auf den Kopf zu stellen?

  40. Im ZEIT Magazin Online erschien heute in der Serie „Der neue Mann“ eine Beschwerde von Daniel Erk an die Feministas, weil die voll doof sind und nicht klar sagen, dass es ihnen nur um Macht geht, sondern stattdessen etwas von „Feminismus ist für alle da“ labern.

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2016-09/emanzipation-mann-frau-feminismus-der-neue-mann

    „Wo immer Feministinnen die Diskussion beherrschen, ist Häme gegenüber Männern nicht weit…“

    Ich würde ergänzen wollen, es schwingt hier auch viel Neid und Missgunst mit.

    „Anstatt die neuen Rollen gemeinsam zu hinterfragen und die Aufgaben tatsächlich neu zu verteilen, wird aus nachvollziehbarer Kritik ein billiger Frontalangriff. Das mag befriedigend sein…“

    Wenn es das denn wäre und sich die Feministas auf ihr Getexte wenigstens ordentlich einen runterholen könnten, wären sie bestimmt entspannter. 😄

    Leider ist es doch etwas komplizierter.

    „Grundsätzlich ist der Frust von Frauen natürlich nachvollziehbar – und damit auch das Bedürfnis nach Rache.“

    Bestimmt. Nur muss mann sich ja nicht als Sündenbock zur Befriedigung weiblicher Rachebedürfnisse hergeben.

    „Wenn die Emanzipation aber ein gemeinsames politisches Projekt sein soll, dann müssen auch die Tritte aufhören.“

    Vergiss es, Alter 😉

    Aber eigentlich wollte ich ja auf eine Meldung zum neuesten Sieg der weiblichen Emanzipation, des Empowerments und der weiblichen Selbstverwirklichung ganz ohne garstig-borstige Dreibeiner hinweisen:

    http://ze.tt/in-japan-koennen-frauen-sich-jetzt-selbst-heiraten/

    Ohne weitere Worte…

    😄

    • „dann müssen auch die Tritte aufhören.“

      Und dann?

      • Das wird nie passieren, daher stellt sich die Frage nicht 😉

        • Überdies: Die Tritte dürften heftiger werden …

    • „Bestimmt. Nur muss mann sich ja nicht als Sündenbock zur Befriedigung weiblicher Rachebedürfnisse hergeben.“

      Gilt andersrum aber auch.

      „Ohne weitere Worte…
      😄“

      Das ist das Äquivalent zu diesem japanischen mgtow Begriff. herbivore heissen die.
      beides existiert natürlich in Japan verstärkt dadurch, dass sie keine Migration erlauben. Wobei, es kann natürlich sein, dass sich ihre Chancen

      nicht eben erhöhen, wenn die Frauen im Internet irgendwelche Zac Efrons sehen.

      • „Gilt andersrum aber auch. “

        Damit spele ich jetzt nicht unbedingt auf diesne blog an, aber es gibt ja schon teilweise Rethorik, die nicht so sympathisch anmutet. Siehe z.B diesen komischen Juliet Blanc, wo wir schon bei Asiaten sind.

      • „Gilt andersrum aber auch.“

        Zweifellos.

        Wie siehst Du denn das Zahlenverhältnis „weibliche Rachsüchtige“ zu „männliche Rachsüchtige“ und welche der beiden Gruppen bekommt massenmediale Reichweite?

        „Das ist das Äquivalent zu diesem japanischen mgtow Begriff. herbivore heissen die“

        Interessant und aufschlussreich ist ja ein Detail: Die Jungs da auf dem Bild kuscheln mit Frauenattrappen; die sich selbst heiratenden Frauen kuscheln mit sich selber

        😉

      • „Gilt andersrum aber auch.“

        –> „„Grundsätzlich ist der Frust von Frauen natürlich nachvollziehbar – und damit auch das Bedürfnis nach Rache.““

        Rache auf wirkliches oder eingebildetes Unrecht hin, das ist schon ein Unterschied.

        Der „Frust“ der Feministinnen ist gar nicht nachvollziehbar, die erfinden ihn nur aus Vorwand, zuzuhauen und jeden wie wild zu beschimpfen.

        Ist das bei den japanischen Freaks auch so?

  41. Übrigens: Eier kaufe ich bevorzugt von diesem Produzenten:

    http://www.bio-haehnlein.de/

    Zitat: „Bei den Mastlinien eigenen sich weibliche und männliche Tiere gleichermaßen zur Fleischerzeugung. So werden hier beide Tiere unabhängig des Geschlechtes „verwendet“. Anders als bei den Legelinien: Denn da die Hähne natürlich keine Eier legen, sind sie wirtschaftlich betrachtet nutzlos.

    Die Spezialisierung wurde Ihnen somit zum Verhängnis. Denn sie setzen im Vergleich zu Mastgeflügel deutlich weniger und deutlich langsamer Fleisch an. Die Aufzucht dieser Tiere ist also zeit- und kostenintensiver. Da der daraus resultierende sehr hohe Fleischpreis nicht wettbewerbsfähig ist, ist ihre Aufzucht unwirtschaftlich. Das führt dazu, dass alleine in Deutschland jährlich ca. 40 Mio. männliche Legeküken direkt nach dem Schlupf vergast werden. Sie werden anschließend als Tierfutter (z.B. für Reptilien) verwendet.“

    • „ist ihre Aufzucht unwirtschaftlich“

      Interessanterweise spricht man aber vom „(Brat-)Hähnchen“.

  42. Manche Männer haben klare Prioritäten:

  43. Angeregt durch Gunnar Kunz:

    Ich weiß, der Kampf ist sinnlos, weil die Lüge schon so oft wiederholt wurde, die Leute glauben den Mist einfach, auch wenn man ihnen direkt im Anschluss zeigt, dass das Bullshit ist.

  44. Die progressive Linke zeigt ihre Verachtung für die Demokratie mittlerweile ganz offen, in Bezug auf den „Brexit“:

    The Brexit-bashers are trying to destroy democracy

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/09/brexit-bashers-trying-destroy-democracy/

    „The dumb, emotionally incontinent masses: the go-to prejudice of every anti-democrat in history. Hacks have chastised the masses for behaving as less then human: it was ‘the frightened, parochial lizard-brain of Britain’ that voted Leave, says Laurie Penny. And they have the gall to call us bigots. And then there’s my favourite headline of the whole Brexit era, and possibly of all time: it was in the Guardian and said, ‘Why elections are bad for democracy’. These people taking leave of their senses.“

    „…. democracy is hanging by a thread. The right of people to shape their nation is being explicitly called into question. The very capacity of people to understand political affairs and make a rational choice is being talked down as a fantasy. This is the most serious crisis of democracy I can remember.“

  45. „In a column provocatively titled “Racism-as-Zionism. Don’t Call It ‘pro-Israel.’ Call It What It Is: Disgusting,” Haaretz.com senior editor Bradley Burston accuses me of being a revolting racist.

    Burston bases his vulgar claim on a paragraph from my previous op-ed, in which I stated, “There is irrefutable evidence of the barbaric and genocidal nature of Palestinian society. Indeed, the reality is that despite maintaining a ‘moderate’ stance to the outside world, internally the Palestinians and ISIS are birds of a feather — although the Palestinians are probably more corrupt.”“

    http://www.algemeiner.com/2016/09/05/exposing-palestinian-hatred-doesnt-make-me-a-racist/

    „On what basis can he allege that exposing such truths represents “disgusting … racism”? Besides, since when are Palestinians a race?“

    Weii dies der Intersektionalismus so gebietet, die Religion der „Sozialen Gerechtigkeit“, die streng hierarchisch nach ausgesuchten Opfergruppen sortiert und an deren Spitze die „Palästinenser“ gestellt wurden.

  46. Zeit für ein unsachliches Bild:

  47. US Uni verklagt die Obama Administration wegen der Title IX-Direktive (die die „rape culture“-Moralpanik ermöglicht hat)

    Oklahoma Wesleyan: Why We’re Suing the Obama Administration Over Title IX

    http://heatst.com/culture-wars/oklahoma-wesleyan-why-were-suing-the-obama-administration-over-title-ix/

    „… As the president of Oklahoma Wesleyan, I’m deeply concerned about the devastation caused by sexual violence, especially on so many campuses across the land. That’s why we’re the first and only institution suing the Obama administration over its directives about how universities should address sexual harassment and assault.

    Its Title IX mandate compromises the work of local law enforcement, circumvents the legal process, and, perhaps most important, violates the privacy of the young women who have given us their trust.

    In 2011, the Department of Education’s Office for Civil Rights presumed to redefine a 1972 law known as Title IX, originally created to prevent sex-based discrimination on campus. Under the auspices of a punitive “Dear Colleague letter,” the Department of Education is now forcing colleges to compromise the criminal investigation process by requiring us to convene a campus committee of faculty, staff and students to adjudicate allegations of sexual harassment and assault.

    As a college president, I believe this directive violates not only due process but also our students’ basic constitutional rights. Under these new “guidelines” students also lose their right to privacy and, in some cases, even the right to representation. …..“

    „For the integrity of the law, for the mission of our university—and especially for the sake of our young women—Oklahoma Wesleyan filed a lawsuit last month, sponsored by the Foundation for Individual Rights in Education (FIRE), the nation’s leading advocate for civil liberties on campus.“

    Unglaublich, dass erst jetzt gegen den klaren mehrfachen Verfassungsbruch der Obama-Direktiven geklagt wird!

    Auch die verpflichtende Einbindung der rassistischen „Critical Race Theory“ im Schulwesen wird hoffentlich als Verfassungsbruch angeklagt werden, eine weitere „Glanzleistung“ von Obama.


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