„Nein heißt Nein“ und das Thunsche Kommunikationsquadrat

In einem bereits etwas älteren Kommentar hatte ich mal etwas zu „Nein heißt nein“ geschrieben. Es geht darum, dass „Nein heißt Nein“ lediglich auf die Sachebene abstellt, aber die anderen Ebenen, auf denen üblicherweise kommuniziert wird, und aus denen sich der Gesamtzusammenhang einer Aussage ergibt, dabei nicht berücksichtigt wird:

Mir fällt da zB Schulz von Thun und sein Kommunikationsquadrat ein:

  • Die Sach-Ebene beinhaltet die reinen Sachaussagen, Daten und Fakten, die in einer Nachricht enthalten sind.
  • In der Selbstoffenbarung vermittelt der Sprecher bewusst oder unbewusst – etwas über sein Selbstverständnis, seine Motive, Werte, Emotionen etc.
  • Auf der Beziehungs-Ebene wird ausgedrückt bzw. aufgenommen, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält.
  • Der Appell beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung.

Nein heißt Nein betrifft die Sachebene. Nein heißt Nein.

  • In der Selbstoffenbarung kann Nein heißen, dass die Neinsagerin deutlich machen, dass ihre Wert einen One-Night-Stand nicht zulassen oder aber auch nur, dass sie deutlich machen will, dass sie nicht mit jedem ins Bett steigt, sondern es schon ein besonderer Anlass sein muss oder aber, dass sie diese bestimmte Handlung nicht mag oder aber, dass es ihr zu schnell geht und sie noch etwas mehr Sicherheit benötigt, dass er sie nicht verurteilt oder sie als Schlampe abwertet. Dies alles steht nicht zwangsläufig gegen Sex.
  • in der Beziehungsebene kann mit dem Nein angesprochen werden, dass man sich zu fremd für Sex ist oder aber auch nur, dass sie sich nicht klar ist, ob man eher ein Freund ist oder wirklich auch ein Liebhaber. Vielleicht will sie deutlich machen, dass sie nicht nur eine Bettgeschichte ist oder nicht nur eine Kerbe in seinem Bettpfosten, sondern sicher sein muss, dass sie danach in einer respektvollen Beziehung stehen werden.
  • der Appell kann sein, dass man sofort aufhören soll, er kann aber auch sein „versichere mir, dass du mich liebst/auch nach dem Sex noch an mir interessiert bist/unsere Freundschaft nicht kaputt geht/du nicht jedem erzählen wirst, dass ich mich dir geschlafen habe und ich als Schlampe dastehe/du einfühlsam sein wirst/du meine Grenzen beim Sex akzeptierst.

Hier kann es natürlich zu Missverständnissen wie bei jeder Kommunikation kommen. Eine gründliche Analyse im Sinne eines Einfühlens ist dabei sicherlich erforderlich. Andererseits ist meine Erfahrung, dass Frauen den Appell durchaus recht deutlich machen. Sie starten mit einem Nein und schieben, wenn man es nicht versteht zur Not ein Nein, echt nicht, lass es“ oder ein „Nein, verdammt, ich habe doch gesagt ich will das nicht“ hinterher. Dann sollte man natürlich sofort lassen.

Aber die meisten Frauen sind auch nicht aus Zucker. Wenn man miteinander im Bett liegt wissen sie auch, dass der Mann in aller Regel was versuchen wird. Und nehmen es auch nicht übel, wenn man nach der leichtesten Zurückweisung noch etwas weiter probiert, solange man dabei mit etwas Einfühlungsvermögen vorgeht. Auch die Körpersprache gibt viele Anhaltspunkte. Wird sie Steif, sucht sie nach Kleidung, hält sie ihre Hände vor den Körper, lässt sie auch keine Berührungen der Arme zu, will sie vielleicht doch noch zumindest kuscheln, so dass man etwas Vertrauen und Nähe aufbauen kann, ihr erzählen kann welche wunderbaren Pläne man für eine gemeinsame Zukunft hat und warum man sie als Mensch schätzt? Bei letzteren finde ich, dass man irgendwann durchaus einen neuen Versuch starten kann und die beim Aneinanderkuscheln von ihr auf den Bauch zurückgeschobene Hand langsam nach oben wandern kann, weil zB die Beziehung klar gestellt ist und der Appellcharakter der Aufforderung umgesetzt wurde. Wenn sie dann die Hand wieder runterschiebt, aber auf dem Bauch lässt muss man eben wieder von vorne anfangen oder schauen, was der eigentlich Grund war, aber sicherlich nicht aufhören. Schlägt sie die Hand weg und keift „ich habe doch gesagt nur kuscheln“, dann hingegen sollte man eher zurückhaltend sein.

Davon abzugrenzen wäre ja die Forderung, ob man ein Nein, selbst wenn es eher „Ja“ oder „Vielleicht“ oder sonstwas heißt immer als „Nein“ behandeln sollte. Das ist aber etwas vollkommen anders. Hierfür gibt es Argumente und ich kann diese nachvollziehen, teile aber den Ansatz in dieser Ausschließlichkeit nicht.

So meine damaligen Ausführungen. Ich füge noch mal etwas aus der Wikipedia zu dem „Kommunikationsquadrat“ an:

Das übergeordnete Ziel bei dieser Modellbildung besteht darin, zu beobachten, zu beschreiben und zu modellieren, wie zwei Menschen sich durch ihre Kommunikation zueinander in Beziehung setzen. Dabei wendet Schulz von Thun sich den Äußerungen (den „Nachrichten“) zu. Diese können aus vier unterschiedlichen Richtungen angesehen und unter vier unterschiedlichen Annahmen gedeutet werden – dies sind die vier Aspekte oder Ebenen, die Schulz von Thun als „Seiten einer Nachricht“ bezeichnet:[4]

  • Auf die Sache bezogener Aspekt: die beschriebene Sache („Sachinhalt“, „Worüber ich informiere“)
  • Auf den Sprecher bezogener Aspekt: dasjenige, was anhand der Nachricht über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir selbst kundgebe“)
  • Auf die Beziehung bezogener Aspekt: was an der Art der Nachricht über die Beziehung offenbart wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte oder wie wir zueinander stehen“)[A 1]
  • Auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“)

Auf diese Weise kann die „Nachricht als Gegenstand der Kommunikationsdiagnose“ verwendet werden. Störungen und Konflikte kommen zustande, wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen unterschiedlich deuten und gewichten. Das führt zu Missverständnissen und in der Folge zu Konflikten. Ein bekanntes, von Schulz von Thun in seinem Hauptwerk Miteinander Reden zuerst verwendetes Beispiel ist ein Paar im Auto vor der Ampel. Die Frau sitzt am Steuer, und der Mann sagt „Du, die Ampel ist grün!“ Die Frau antwortet: „Fährst du oder fahre ich?“.[6] Die Äußerung kann in dieser Situation auf den vier Ebenen folgendermaßen verstanden werden: als Hinweis auf die Ampel, die gerade auf Grün geschaltet hat (Sachebene); als Aufforderung, loszufahren (Appell-Ebene), als Absicht des Beifahrers, der Frau am Steuer zu helfen, oder auch als Demonstration der Überlegenheit des Beifahrers über die Frau (Beziehungsebene); als Hinweis darauf, dass der Beifahrer es eilig hat und ungeduldig ist (Selbstoffenbarung). So kann der Beifahrer das Gewicht der Nachricht auf den Appell gelegt haben. Die Fahrerin könnte die Aussage des Beifahrers dagegen als Herabsetzung oder Bevormundung auffassen.

In Bezug auf den Hörer und seine Gewohnheiten erweitert Schulz von Thun das Vier-Seiten-Modell zu einem „Vier-Ohren-Modell“. Je ein Ohr steht für die Deutung einer der Aspekte: Das „Sach-Ohr“, das „Beziehungs-Ohr“, das „Selbstoffenbarungs-Ohr“ und das „Appell-Ohr“.[7]

Sachebene/Sachinhalt
Auf der Sachebene vermittelt der Sprecher Daten, Fakten und Sachverhalte. Aufgaben des Sprechers sind Klarheit und Verständlichkeit des Ausdrucks. Mit dem „Sach-Ohr“ prüft der Hörer die Nachricht mit den Kriterien der Wahrheit (wahr/unwahr), der Relevanz (von Belang/belanglos) und der Hinlänglichkeit (ausreichend/ergänzungsbedürftig). In einem eingespielten Team verläuft dies meist problemlos.

Selbstoffenbarung
Jede Äußerung bewirkt eine nur teilweise bewusste und beabsichtigte Selbstdarstellung und zugleich eine unbewusste, unfreiwillige Selbstenthüllung (siehe Johari-Fenster). Jede Nachricht kann somit zu Deutungen über die Persönlichkeit des Sprechers verwendet werden. Das „Selbstoffenbarungs-Ohr“ des Hörers lauscht darauf, was in der Nachricht über den Sprecher enthalten ist (Ich-Botschaften).

Beziehungsebene
Auf der Beziehungsebene kommt zum Ausdruck, wie der Sprecher und der Hörer sich zueinander verhalten und wie sie sich einschätzen. Der Sprecher kann – durch die Art der Formulierung, seine Körpersprache, Tonfall und anderes – Wertschätzung, Respekt, Wohlwollen, Gleichgültigkeit, Verachtung in Bezug auf den Anderen zeigen. Abhängig davon, was der Hörer im „Beziehungs-Ohr“ wahrnimmt, fühlt er sich entweder akzeptiert oder herabgesetzt, respektiert oder bevormundet.

Appell
Wer sich äußert, will in der Regel auch etwas bewirken. Mit dem Appell will der Sprecher den Hörer veranlassen, etwas zu tun oder zu unterlassen. Der Versuch, Einfluss zu nehmen, kann offen oder verdeckt sein. Offen sind Bitten und Aufforderungen. Verdeckte Veranlassungen werden als Manipulation bezeichnet. Auf dem „Appell-Ohr“ fragt sich der Empfänger: „Was soll ich jetzt denken, machen oder fühlen?“

Ich denke, dass eine Analyse nach diesen Gesichtspunkten weitaus mehr Interpretationen möglich macht als das strikte Abstellen darauf, dass ein „Nein“ immer bedeuten muss, dass man alles abbrechen muss. Und das die Unterscheidungen in dem Bereich eben auch Ausdruck sozialer Kompetenz sind, die mit den eher an einen Autismus erinnernden Auslegungsverständnis des Feminismus nicht wirklich demonstriert werden.

 

Advertisements

35 Gedanken zu “„Nein heißt Nein“ und das Thunsche Kommunikationsquadrat

  1. Im ersten Band Miteinander Reden von Schulz.v.T. hatte ich den Eindruck, dass die Hauptverantwortung beim Empfänger liegt. Denn der Sender kann nicht wissen oder nur schwer beeinflussen, wie der Empfänger die Nachricht dekodiert.

    Auch in Hinblick auf Microaggressionen finde ich das spannend. Denn woher soll ein Sender wissen, wie ein/alle Empfänger gepolt sind. Das ist quasi unmöglich.

    Eigentlich bleibt dann die Klärung von fehlgeschlagener Kommunikation. Aber bei „Nein heißt Nein“ gibt es den Anspruch, dass das nicht fehlschlagen kann.

    OT: Band 1-3 kaufen (15EUR – Einzelbände kosten 10.-)

    In Band 2 fand ich das Wertequadrat auch sehr hilfreich.

    • Genderama verlinkt auf einen Beitrag, der in die gleiche Richtung geht.

      I always have a hard time at the beginning of the semester remembering what everyone can comfortably talk about, so if you could all write your triggers down on the sheet I’m passing around, I can start putting faces to sensitivities,

    • Auch in Hinblick auf Microaggressionen finde ich das spannend. Denn woher soll ein Sender wissen, wie ein/alle Empfänger gepolt sind. Das ist quasi unmöglich.

      Bei einer Frau weiß mann ja nie, wie etwas aufgefasst wird. Ich sage „Schönes Wetter heute“ und sie denkt „bin ich nicht dem Wetter entsprechend angezogen“. Und das ist kein Witz. Das passiert dauernd. Wer hat nicht stundenlang zugesehen wie sich die Geliebte aus und anzog 10mal 100mal und wehe man hat was Falsches gesagt …. manchmal konnte man nicht einmal das richtige sagen, weil sie ja nur wollte …… ….. …..

      MGTOW

    • Noch was: Frau sagt „warum sind die besten Männer bloß so schüchtern und trauen sich nicht mich anzusprechen“

      haarerauf, haareausreiss, kopfgegendiewandrenn …. 🙂

  2. Vorgestern habe ich mich dazu gezwungen den Film Was Frauen wollen mit Mel Gibson anzusehen.

    Es hat mich sehr erstaunt wie normal dieses „Nein heißt Nein“ damals von echten Schürzenjägern übergangen wurde und wie sehr die Frauen es geradezu erwarteten, dass der Mann nicht so schnell aufgibt.

    Unter den ersten Feministinnen aufgewachsen galt für mich schon immer „Nein heißt Nein“. Erst als ich älter wurde lernte ich, dass das oft nicht so gemeint war. Es war ein Test bei dem nur die risikobereitesten gewannen, d.h. die Schürzenjäger.

    Ich habe diese Spezies (Schürzenjäger) schon immer verabscheut, auf der Sachebene. Auf der Beziehungsebene haben die Frauen, deren Nein heißt Nein-Botschaft ich nicht verstand mit Unmut, Ärger und Ablehnung reagiert. Nein = Nein (klare Botschaft) (nicht mein Fehler!!!!)

    Ich dachte und denke immer noch dass ein erwachsener Mensch ihre Bereitschaft zur Konversation selbst und deutlich zeigen kann. Aber damit würde eine Frau ja etwas von sich preis geben, sich verletzlich machen usw…..

    Meine Antwort auf diese falschen Signale von Feministinnen und Frauen die ihre Gefühle mir gegenüber nicht einfach offen zeigen wollen/können ist das MGTOW. Ich lass mich nicht verbiegen, weder von ewiggestrigen „femme fatele“s noch von hypokritischen Nu-feminists ……

    • Aber damit würde eine Frau ja etwas von sich preis geben, sich verletzlich machen usw…..

      Sorry, hab das wichtigste vergessen: Sie könnte abgelehnt werden.

      Sollen sich doch die Männer bloß stellen.

      Aber eine Frau gilt ja als Flittchen wenn sie sich Männern anbiedert. Das ist nicht meine Meinung. Aber die Sachebene ist ja unwichtig. Ich will lieber vorher wissen mit wem ich mich einlasse. Das Schmusen nach dem Sex ist mit Gehirnamputierten einfach unerträglich, und der Sex ist auch nicht besser.

      Mein Vorschlag „ja heißt ja“ und die Frauen die sich nicht trauen ……..

  3. Ich finde Band 1 sollte in den Schulen durch genommen werden.

    Was schnell klar wird ist – Kommunikation ist nicht perfekt, der Erfolg ist nicht kontrollierbar, aber auch, **wenn die Kommunikation scheitert, sind beide daran beteiligt**.

    Deswegen ist es bei komplizierten Angelegenheiten wichtig immer wieder nachzufragen, was das Gegenüber verstanden hat.

    Aber das nimmt ja die Klarheit des „Nein heißt Nein.“ – ohne auf die anderen Kommunikationskanäle von Gestik, Mimik, .. einzugehen.

    Allein das 1. Beispiel: Zwei Personen im Auto – Beifahrer sagt: „Die Ampel ist grün.“

    * ,fahr los ich hab ess eilig
    * , ich habe das gerade gemerkt

    —-
    Fahrer:
    * „du … komm in die Puschen…“
    * …

    Ist ein Beispiel, dennoch eine ausreichend einfache Alltagssituation. Kein OneNightStand, Migräne, heute oben, aber nicht wackeln, meine Eltern kommen am Wochenende, …

    • *Ich finde Band 1 sollte in den Schulen durch genommen werden.*

      Wird es. Zumindest in NRW (kann mich aber nicht mehr erinnern ob in Deutsch, Pädagogik oder beidem. Vermute letzteres.)

      *Deswegen ist es bei komplizierten Angelegenheiten wichtig immer wieder nachzufragen, was das Gegenüber verstanden hat.

      Aber das nimmt ja die Klarheit des „Nein heißt Nein.“ – ohne auf die anderen Kommunikationskanäle von Gestik, Mimik, .. einzugehen.*

      Um Gottes Willen! Da müsste man ja reden und wie ich hier verstanden habe macht das den Penis weich o.O

          • https://allesevolution.wordpress.com/2013/07/17/ich-mochte-nicht-gefragt-werden-ich-mochte-dass-jemand-einfach-macht/

            Ich möchte nicht gefragt werden, ich möchte, dass jemand einfach macht. Und jeder Mann, der nur ein bisschen die Stimmung einschätzen kann, wird mich wohl nicht einfach küssen, wenn ich total abgeneigt bin. Und wenn doch, kann ich ihm das dann auch immer noch klar machen. Wäre jetzt auch kein Weltuntergang.

            https://allesevolution.wordpress.com/2014/05/17/was-frauen-antornt-xviii/

            Ich habe nichts dagegen, wenn es Pornos gibt in denen Frauen untergeordnet zu Männern sind. Denn ich weiß, dass dies eine völlig “normale” Facette weiblicher Sexualität ist. Ich weiß, dass sich viele Frauen danach sehnen, hart angefasst und eben nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden, denn im sexuellen leben viele Menschen – wie Theresa das sehr treffend nennt – das Testen von Grenzen aus. Sex ist oft das lustvolle Erleben von Grenzerfahrungen. Somit gehören viele der Spielarten von Sex, die von früheren Generationen von Feministinnen als pure Gewalt und oder Propaganda von Gewalt an Frauen angesehen wurde, für mich zu einem legitimen Repertoir an sexuellen Spielarten

            https://allesevolution.wordpress.com/2010/10/11/was-frauen-antornt-xiii/

            When we get hot and heavy, please take charge. Please, please fuck me. Trust me, I’m not going to just lie still—I’ll get involved. But don’t make me force your hand into my panties. That makes me feel like a rapist.

            […]

            Most women like to be fucked, and fucked well. Yes, there are women out there who want to “make love” every time – sweet, gentle, rocking love with lots of eye contact and loving kisses. Those women are not the majority. The majority like to be pounded. The majority like to have their hair pulled. The majority like a good, solid jackhammering. When a woman is bucking wildly against you, it’s not because she wants you to pull back and slowly swirl your cock around her vagina like you’re mixing a cake batter up there. It’s because she wants you to hold down her arms, or grab her hips, or push her legs above her head, and fuck her harder. Don’t be too afraid of what this means as far as gender equality goes – I am a raging feminist bitch, but I still want to be penetrated like you are planning on fucking my throat from the inside out.

            https://allesevolution.wordpress.com/2012/07/31/manner-die-einen-gekonnt-an-die-wand-drucken-konnen/

            Ein Mann, der einen nicht gekonnt an die Wand drücken kann, der ist nicht der richtige.

            https://allesevolution.wordpress.com/2010/08/19/was-frauen-antornt-viii/

            Ich finde dominantere Männer auch anziehender und ich mag es auch, wenn der Mann mal die Führung übernimmt und ich ihm einfach nur folgen brauche. Ich muss einen Mann auch irgendwo bewundern können und zu ihm auf blicken. Aber gedemütigt möchte ich nicht werden. Ich möchte einen netten Mann der eine so natürliche Autorität hat, dass er garnicht demütigen und herrschen muss, weil man ihm auch so folgen möchte und darauf vertraut, dass er Recht hat.

            https://allesevolution.wordpress.com/2010/08/11/was-frauen-antornt-vii/

            I met him nearly two years ago at Cozy Bar, where he still bartends today. Handsome, charming, mysterious, the man was a cocktail of trouble, and I instantly developed a maddening, overwhelming crush on him. (…) I lit another cigarette and continued to listen to their conversation. Out of nowhere, Ben pulled me over to him, had me stand in front of him like a human shield and talked to Mitch over my shoulder. I smoked while he pressed against me and felt me up from behind, hand up my dress, against my thighs and hips.

            Ben took the cigarette out of my left hand, threw it into the street, and placed my hand between us on his crotch. Just like that. And just like that I complied, stroked him over his trousers like it was the most natural thing.

            https://allesevolution.wordpress.com/2010/07/27/was-frauen-antornt-iii/

            Die Berührung nur einer Hand macht sie wehrlos. Sein fester Griff erlaubt keinen Widerspruch, sie will nicht wiedersprechen. Seine Lippen kommen näher, die ihren zittern, pures Verlangen nach seinem Kuss. Doch er küsst sie nicht, sein Atem wandert ihren Hals entlang. Hart greift er in Ihr Haar, reisst Ihren Kopf nach hinten, zwickt, beisst schmeckt ihre Haut. Es scheint als könne sie ihn verbrennen. Er verwirft den Gedanken, drängt sie rückwärts, sie folgt, spürt wie sich sein Arm um ihre Taille legt und sie mit einem kräftigen Ruck auf den Tisch verfrachtet. Nie hat sie das getan, sich so gehen lassen, was wenn jemand kommt, ins Hinterzimmer des Restaurants. Sie kann nicht anders, sie folgt. (…)

        • Aber vielleicht nicht an dem Punkt wo ein Nein im Raum steht.
          Warum sie nein sagt kann unterschiedliche Gründe haben, sicherlich. Aber wenn es so oder so übergangen wird, frage ich mich, was das Thunsche Modell für einen Sinn haben soll ausser zur nachträglichen Rechtfertigung. ^^

          • @maren

            Warum sollte es einfach so übergangen werden? Es wird ausgelegt, was durchaus eine übliche Form der Kommunikation ist. Kannst du dir nicht vorstellen, dass sich aus den anderen Seiten des Quadrats etwas ergibt, was die wörtliche Auslegung nicht erfasst?

            Das „Sich zieren“ auch zur Abwehr von Slutshaming dienen kann hattest du ja selbst schon angeführt oder nicht?

            https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/05/taktiken-zur-vermeidung-von-slutshaming/

            Eventuell würden auch mehr Frauen leichter für Sex zu haben sein, wenn dieses “leicht zu haben”-Schild nicht so unangenehme Konsequenzen hätte, dass man angesehen wird wie eine Aussätzige, Gebrauchtware oder allgemeines Kuscheltier.

            Und auch sonst ist das „Token No“ ja nun keine unbekannte Figur, auch nicht aus sicht von Frauen
            http://de.urbandictionary.com/define.php?term=%22The%20Token%20No%22

            „The Token No“
            the token no- in a situation of dating, flirting, etc., when a girl says NO, but does not mean it. The token no can be used as an advance to continue whatever the action was. -Also, the „token no“ is used by women to play the role of a women and can be used to show interest in an action, or conversation, (through attraction) and not seem like a slut.
            1. I was busting on the girl from the bar, and she gave me „The Token No“- After that, I really cranked up the cocky+funny!!
            2. she was trying to test me to see if i was a wussy, so she used the „Token No.“ man, after that I really kept pushing her! you know I did well that night!!

        • Das weiß sogar ich, dass Frauen an einem bestimmten Punkt einfach nur genommen werden wollen.

          Ja, das habe ich schon oft als Vorwurf gehört „es gibt keine echten Männer mehr“ und habe gelernt dass dieses Vorspielgedöns absoluter Schwachsinn war und wenn ich dann dauernd lese dass wir Männer uns nicht verändert, angepasst oder wasweißich haben kann ich nur den Kopf schütteln.

          Frauen bilden zwar Seilschaften, im Gegensatz zu Männern, obschon man uns das vorwirft, aber die Kommunikation zwischen Frauen im Beruf ist eine einzige Katastrophe. Frauen verstehen Frauen nicht besser als Männer. Missverständnisse sind genauso häufig wie zwischen Mann und Frau. Nur von Mann zu Mann gibt es diese Missverständnisse sehr selten.

          Trocken ist letztendlich er Nil und der Euphrat aber das ist wiederum eine andere Geschichte 😉

        • *Warum sollte es einfach so übergangen werden? Es wird ausgelegt, was durchaus eine übliche Form der Kommunikation ist. Kannst du dir nicht vorstellen, dass sich aus den anderen Seiten des Quadrats etwas ergibt, was die wörtliche Auslegung nicht erfasst?*

          Doch, und du gibst einige mögliche Interpretationsmöglichkeiten.
          Die Möglichkeit, dass, aus welchen Gründen auch immer, KEIN Sex stattfindet, wird allerdings geschickt übergangen.

          • @maren

            Ich habe doch ausdrücklich verschiedene Interpretationen aufgeführt, die enthalten, dass (und sei es heute) kein Sex stattfindet.
            ZB

            „In der Selbstoffenbarung kann Nein heißen, dass die Neinsagerin deutlich machen, dass ihre Wert einen One-Night-Stand nicht zulassen“

            „in der Beziehungsebene kann mit dem Nein angesprochen werden, dass man sich zu fremd für Sex ist“

            „der Appell kann sein, dass man sofort aufhören soll“

            Und auch im Folgenden:

            Andererseits ist meine Erfahrung, dass Frauen den Appell durchaus recht deutlich machen. Sie starten mit einem Nein und schieben, wenn man es nicht versteht zur Not ein Nein, echt nicht, lass es“ oder ein „Nein, verdammt, ich habe doch gesagt ich will das nicht“ hinterher. Dann sollte man natürlich sofort lassen.

            „Auch die Körpersprache gibt viele Anhaltspunkte. Wird sie Steif, sucht sie nach Kleidung, hält sie ihre Hände vor den Körper, lässt sie auch keine Berührungen der Arme zu, „

        • *Ich habe doch ausdrücklich verschiedene Interpretationen aufgeführt, die enthalten, dass (und sei es heute) kein Sex stattfindet.*

          Inwieweit widerspricht das dann „Nein heißt Nein“?
          Dass Nein generell immer heißt, dass sie niemals auch nur erwägen würde mit dir Sex zu haben (kotz, buärgh) hat doch nie irgendwer behauptet?

          • @maren

            „Nein heißt nein“ stellt eine Auslegungsregel auf, die die anderen 3 Seiten ausblendet. Es stellt darauf ab, dass man diese anderen Seiten gerade nicht verwerten soll und es da keinen Spielraum gibt.
            Das ist Lebensfremd.

            Es ist gerade gut zu besichtigen bei dem Gina Lisa Lohfink Prozess: Keine mir bekannte Feministin hat bisher angeführt, dass eine Auslegung eines beim Sex geäußerten Sex darauf, dass es sich nur auf das Videodrehen und nicht auf den Sex bezog zulässig ist.

            oder ist deine Position tatsächlich, dass bei „Nein heißt nein“ alle vier Seiten zu verwerten sind und sich daraus etwas anderes als Nein als Aussagegehalt ergeben kann?

        • mir sind Männer, die immer mal nachfragen lieber anstatt rücksichtslos ihr Ding durchziehen buchstäblich. Besonders bei größeren Penissen kommt es sonst auch zu zu vielen schmerzhaften Situationen. Auch wenn man versucht, mal was auszuhalten was sich nicht so gut anfühlt ihm zu Liebe.

  4. Wahrlich ein vielschichtig unlösbares Dilemma:
    Frauen mit tendenziell masochistischer Sexualität können aus Angst nur Männer an sich ran lassen, die sich erstmal willig zum Narren machen, um der Frau das Überlegenheitsgefühl zu geben das sie braucht bevor sie sich unterwerfen kann. Ein Kunststück das wohl nur Männer mit äusserst biegsamen Charakter vollbringen können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s