Wie man ganz feministisch verhindert, dass Jungs in der Schule schlechter abschneiden

Ein Artikel, der einen Vorschlag macht, wie man das schlechtere Abschneiden von Jungs in der Schule verhindern kann. Sie führt zuerst an, warum sie das Thema auf eine bestimmte Weise emotional berührt:

I find it a little hard to get as exercised as many people appear to do about the relatively poor performance of boys at school. Part of the reason I am fairly relaxed about this may be entirely selfish – I have daughters. But part of it is because I cannot help but notice that this lack of academic prowess in no way seems to hold the male gender back when it comes to the world of work.

We know, for example, that even though girls go to university in greater numbers than boys (100 to 80) and generally outperform them, winning the majority of university medals and distinctions, they are paid less from the very first day they enter the workforce. This pay gap is estimated to add up to about $1 million across their lifetime. Women remain clustered in low paying, feminised occupations. They are much more likely to work part-time. They are much less likely to be promoted and remain remarkable for their invisibility at any table where major decisions get made. Worse, for many women a lifetime of low pay ends up in a poverty-stricken old age. The majority of those eeking out an existence on the single pension (currently at $737 a fortnight) are women and they are the lucky ones. The fastest growing group among the homeless is women over 55

Ein Ansatz, den ich schon häufiger gelesen habe und mit dem glaube ich gerne Kritik dieser Art abgefangen wird: Den Jungs geht es besser als den Mädchen nach der Schule, also warum sollte man überhaupt Arbeit hineinstecken um ihnen zu helfen? Dann wird die Lücke ja eher noch größer.

Auch großartig: ein „die am schnellsten wachsende Gruppe“-Argument, der Freund jeder falschen Darstellung. Dass sie immer noch relativ gesehen einen äußerst kleinen Anteil an der Gruppe der Obdachlosen haben und eine Vergrößerung von 0,1 auf 0,2 immer noch eine Verdoppelung ist (fiktive Zahlen) ist da egal.

Auch schön ihr Einwand, dass sie ja nur Mädchen hat. Man möchte für einen potentiellen Sohn denken: Auch besser so.

Wie wird diese Menschenfreundin das Problem wohl lösen?:

Boys do relatively poorly at school and university not because they are dumber than girls or because they find it harder to sit still (board tables, executive suites, parliamentary chambers and cabinet rooms seem untroubled by men unable to sit for long periods of time), but because they can. Think about it. Boys are not stupid, they look at the world and they see that their gender gets a relatively easy ride thanks to patriarchy. They kick back at school a bit because – quite sensibly – they see that they simply don’t need to work as hard to get ahead. If we compare lifetime female earnings with lifetime male ones, this strategy appears to pay off for most of them but it does cost some of them a great deal in the long run. (Patriarchy is bad for more than women.)

Ich würde eher vermuten, dass die meisten ihren Vater sehen und wissen, dass sie später das Geld werden verdienen müssen. Und das sie wesentlich mehr danach bewertet werden, ob sie dieser Aufgabe auch nachkommen. Sie scheint zu meinen, dass es vollkommen reicht, wenn Männer davon ausgehen, dass Männer als Gruppe mehr verdienen. Dass sie sich dabei in einer erheblichen intrasexuellen Konkurrenz um den Aufstieg befinden und den Führungsposten nicht etwa geschenkt bekommen, sondern oft genug durch zahlreiche Überstunden und hohen Einsatz verdienen müssen, dass scheint ihr gar nicht in den Sinn zu kommen.

Girls are not stupid either. They look at the world and see that if they want to get ahead at all they are going to have to work their guts out to prove their worth. They can’t just be as good (or as bad) as the boys, they have to be much better. That’s a big incentive to put the required effort in.

Also die Mädchen durch ihre Unterdrückung hoch motiviert? Das ist immerhin eine neue feministische These.

So, here is my recommendation if we really want to increase the performance of boys at school – stop giving them an easier ride than the girls when they leave it.

When the world is more equal for women to the extent that men really have to compete with them, I guarantee you boys will do better at school

Wenn man nur eine Sicht auf die Welt haben kann, nämlich die, dass Männer es einfacher haben als Frauen und Frauen unterdrückt werden, dann erscheint das wohl tatsächlich als Lösung. Die verwöhnten Plagen haben es eben zu einfach. Statt also Jungs zu unterstützen, müssen wir einfach Männer mehr runter machen und schon wird alles besser.

Das Patriarchat schadet eben auch den Männern und der Feminismus hat eigentlich gar nichts gegen sie.

 

vgl auch

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159 Gedanken zu “Wie man ganz feministisch verhindert, dass Jungs in der Schule schlechter abschneiden

  1. Es ist manchmal wirklich zum Fremdschämen, wie jemand solch einen Fehlschluss zum Ausgangspunkt seiner Argumentation macht und dann seitenlang dahinschwadroniert, ohne nach links oder rechts zu schauen.

    Dabei ist es nicht so schwierig zu erkennen, weshalb man nicht vom jetzigen Zustand auf den zukünftigen Zustand schließen kann, ohne die Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Es ist wie bei dem Witz mit dem Mann, der sich vom Haus stürzt und dann drei Stockwerke vor dem Aufprall sagt: „Also,bis jetzt ist alles gut gegangen!“

    Ich habe es woanders schon einmal formuliert: Grob gesagt, erhöht sich die Chance auf eine Führungsposition mit dem formalen Bildungsabschluss. Die wurden in der Vergangenheit überwiegend von jungen Männern erworben. Deshalb ist im Moment der Anteil älterer Männer im Führungspersonal relativ hoch. Je mehr junge Frauen einen solchen Abschluss erwerben, desto mehr steigt auch deren Anteil unter dem akademisch gebildeten Personal von Unternehmen. Warum die dann noch nicht im Vorstand sind? Weil sie gerade von der Uni kommen. Im mittleren Management findet man Frauen um die vierzig und wenn es dann um die Altersgruppe zwischen 20 und 30 geht, sind sie inmanchen Branchen überrepräsentiert. Das sieht man, wenn man in solche Firmen hineingeht und auf den Mitarbeiter-Webseiten. Es wird vor niemandem versteckt. Da frage ich mich, wie man behaupten kann, dass junge Männer nach der Schule problemlos an einen Führungsposten herankommen. Wenn sie nicht von der Pieke auf mitarbeiten,dann können sie am Ende auch nicht im Vorstand landen.

    Man kann nicht von den jetzigen Managern auf die Karrieren der heutigen Jungs schließen Dieses Pferd lässt sich nicht von hinten aufzäumen.

    • „Man kann nicht von den jetzigen Managern auf die Karrieren der heutigen Jungs schließen Dieses Pferd lässt sich nicht von hinten aufzäumen.“

      Gegen diesen Zeitinterpretationsfehler kannst du anschreiben wie du willst. Er wird einfach nicht gesehen. Heutige Topmanager (In Konzernen ab etwa 55 Jahren, im Mittelstand etwa ab 45 Jahren) haben zu einer Zeit studiert, als Frauen 30 Prozent der Absolventen gestellt haben. Und auf dem Weg zum Top Management sind noch viel mehr wegen Kindern oder eigener Unlust ausgestiegen.

      Das ist bei heutigen Absolventenzahlen anders. Nur ist man mit 25 keine Topmanagerin…

      • Es wird auch in 100 Jahres noch mehr Männer als Frauen in Führungspositionen geben, vorausgesetzt, der Prozess der Fortpflanzung und Sexualität ist dann noch der Gleiche wie heute.

        • Ja und nein. Den Kapitaleignern ist es relativ wumpe wer ihr Vermögen verwalten (Vulgo: Managen) darf. Wenn das gesellschaftliche Klima und der Bildungsoutput so ist, dass das überwiegend Frauen sind, dann werden Frauen eben die Mehrheit an Managern stellen. Wichtig dabei ist aber zu verstehen, dass dann „nichts“ besser wird. Jegliches unternehmerisches Handeln läuft auch mit Frauen unter der Maxime des Konkurrenz- und Gewinnmaximierungsprinzips. Die naiven feministischen Hoffnungen, dass mit Frauen irgendwie quasi durch die Hintertür eine supergerechte und auf Gemeinsinn ausgerichtete Wirtschaft entsteht, werden sich schneller zerschlagen als das man shareholder value sagen kann.

          Die Besonderheit die du ansprichst, dass Ladies im Privaten supergerne einen Mann haben wollen, der immer noch einen Ticken erfolgreicher ist als sie, der finanziell so potent ist, dass er im Zweifel auch ihre berufliche Untätigkeit finanzieren könnte, ist in der Tat ein entscheidener Faktor. Ein Faktor zum unglücklich sein. Denn diese Männer wird es immer weniger geben.

          Man wird sehen wie flexibel die „karrierefrauen“ in zwanzig Jahren sein werden, wenn die Bildungskrise der Jungen volldurchschlägt und kaum noch Männer bereit oder in der Lage sind, topkarrieren zu erreichen.

          Andererseits sehe und höre ich schon heute Mädels, die aus dem Hamsterrad um die scheinbare Macht der Verwalter, ähm Manager aussteigen. Zu anstrengend….

          Die Zukunft wird spannend. Für Frauen, gerade feministische, die Männer und ihre Anspassungsfähigkeit grandios unterschätzen und sich selbst (z.B. mit Verweis auf Schulnoten!!!) überschätzen, wird es keine gute Zukunft geben. Man darf sich auf noch mehr jammern einstellen. Bis auch der Bürostuhl sexistisch ist und Frauen benachteiligt….

        • Ich kenne mich mit Richterinnen aus, denn, ja, es werden fast nur noch Frauen Richter, weil sie besser abschneiden.

          Schon früher gab es da fast nur (männliche) Fachidioten. Das sagte mir ein damals junger Anwalt, der heute selbst Richter ist. Er hielt sie in der Mehrheit für Idioten, was mich ungemein beruhigte, weil ich tagaus tagein mit ihnen arbeite.

          Heute habe wir schon an unserem Bezirksgericht 3/4 Frauen und wohl bald auch am Berufungsgericht.

          Nicht mehr fast alle sind Idiotinnen. Einige sind wirklich erstaunlich intelligent. Aber sogar die liegen meist unter dem Durchschnitt von uns mindergelehrten Männern. Meist kennen sie ihre Defizite. Fast keine von ihnen hat nach unten geheiratet. Manchmal liegt eine regelrechte sexuelle Elektrizität in der Luft, aber auf den Gedanken nach unten zu heiraten kommt denen nie. Auf die Flirts wollen sie dann doch nicht verzichten. Standesdünkel sind oberstes Gebot. Zickenkriege zwischen jungen hübschen Emporkömmlingen(innen) und mächtigen alten Schachteln köcheln so vor sich hin bis zu Disziplinarverfahren.

          Und aktuell gibt es bei uns against all odds gute Frauen in Führungspositionen.

        • „Nicht mehr fast alle sind Idiotinnen. Einige sind wirklich erstaunlich intelligent. Aber sogar die liegen meist unter dem Durchschnitt von uns mindergelehrten Männern. Meist kennen sie ihre Defizite“

          Die erfahrungen habe ich nicht gemacht. Die meisten Richterinnen sind genauso fit oder unfit wie ihre männlichen Kollegen (im Schnitt)

        • Ja ich war zu bequem in der Schule. Hatte anderes im Kopf als Lernen, hatte wohl ein Aufmerksamkeitsdefizit, fuhr fast die ganze Freizeit Skateboard während meine Schulfreunde büffelten, die Jahre vor dem Abitur. Ich galt immer als intelligent auch unter Schülern, las viel über Naturwissenschaften und war an allem interessiert …. lernte nur kein Schulwissen … wohl meine „Schuld“ … dann Gitarre, Arbeit, Drogen …. und jetzt angepasster Affe in einer Horde von Affen….

        • sorry für die verspätete Antwort. Ich arbeite jetzt mehr als 25 Jahre mit Anwälten und Richtern und kann nur über meine Erfahrung berichten und leider feststellen, dass die große Mehrheit von ihnen Fachidioten sind, vor allem die RicherInnen.

          Weil ich im Freundeskreis Physiker und Informatiker habe, muss ich leider feststellen, dass ich entweder komplett falsch liege, ein Genie bin, oder, was die wahrscheinlichste Erklärung ist, die RichterInnen Fachidioten sind mit einem flagranten Mangel an gesundem Menschenverstand und einer flagranten Wissenslücke in MINT-wissen-verstand oder gottweisswas …..

          Und, wie ich schon schrieb, bestätigte mir das ein Anwalt, der heute selbst Richter ist, eine der Ausnahmen … ein anderer wurde leider Notar und einige junge Richterinnen haben wirklich was drauf …. jung hübsch, intelligent und manchmal so charmant, dass mir schwindelig wird ….. 😉

      • Und noch etwas: Der Führungskräftemonitor geht von den Daten des SOEP aus.

        Im Panel haben wir derzeit ein Sample von etwa 2100 Führungskräften von denen knapp 500 Frauen sind. Das sind die topkräfte bzw. absoluten Topentscheider der dt. Wirtschaft und daran spinnt sich jede Diskussion auf. An 2100 Individuuen.

    • Feministen verstehen das Konzept von Zeit einfach nicht:

      Sie behaupten auch das Frauen heute unterdrückt sind und nehmen als Beweis irgendetwas das vor 50 Jahren so war.

    • Man kann nicht von den jetzigen Managern auf die Karrieren der heutigen Jungs schließen

      Stimmt, aber es geht ja noch weiter: man kann nichtmal von den jetzigen Managern auf die Karrieren der damaligen Jungs schließen.

      Oder will man wirklich glauben, dass z.B. „Sohn eines Arztes, Studium und Dissertation, danach verschiedene Führungspositionen bei einer Bank“ (Josef Ackermann) representativ für einen Männlichen Lebenslauf ist?

  2. So eine großartige These, nein böswillige Unterstellung. Selbst die kleinsten Männer (Kinder) sehen, dass die Welt ein frauenunterdrückenes Paradies ist, in dem Männer immer oben auf sind. Also macht der kleine unempathische 12 Jährige Junge genau was? Bingo, nüschte. Lässt die Mädels lernen während er sich auf seine garantierte patriarchale Rendite freut.

    Die Unterstellung das schon die kleinsten Männer empahiefreie herrsch- und ausbeutersüchtige Frauenunterdrücker sind, ist do ekelhaft, so widerlich, so übergriffig das es mir jedesmal beim Gedanken an kleine Grundschuljungs den Hals anschwellen lässt. Das perfide an dieser feministischen These ist einfach die Aufhebung des Kinderstatus für Jungs. Kinderstatus heisst die besondere Fürsorgepflicht der erwachsenen ihnen gegenüber, einfach weil Kinder noch in ihrer eigenen Welt leben. Weil Kinder noch nicht erwachsen sind. Und diese rotzige Feministin hat nichts besseres zu tun als Jungs zu unterstellen, sie seien schon mit zehn auf fiese Frauenunterdrückung getrimmt und man müsste sie noch härter und strenger behandeln.

    Das ist WAHRER Männerhass, wer schon den kleinsten Männern gegenüber so eine feindliche empahiefreie Haltung zeigt. Bah!

  3. Es ist ja nicht so das feministische Aktionen nur darauf Abzielen das es Frauen besser geht, nein, das reicht ja nicht. Wie man hier sieht ist es ebenso wichtig (späteren) Männer alles so schwer wie möglich zu machen. Es ist ihnen lieber alle notfalls auf ein niedrigeres Level runterzuziehen, als mit anzusehen das es Männer irgendwo besser geht.

    Aber Anti-Feminismus ist Frauenhass!

    Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter mal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen.“ Das stand vor genau zwanzig Jahren in der Zeitschrift Emma, und heute, so scheint es, haben die Feministinnen dieses Ziel erreicht. Jungen haben es in der Schule deutlich schwerer als Mädchen. Sie werden vor Schulbeginn häufiger zurückgestellt, sie wiederholen häufiger eine Klasse, sie besuchen weniger häufig Gymnasien und sind dafür an Sonderschulen stärker vertreten, sie verlassen häufiger die Schule ohne Abschluss und machen seltener Abitur als die Mädchen. Und sie werden sogar schlechter benotet, selbst wenn sie gleich gute Leistungen erbringen.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/schule-die-schwachen-starken-1.553125

    Und das traurige dabei ist, das die Gender Pay Gap Lüge als Argumentations Grundlage verwendet wird….

  4. Auf der „Andere Artikel von Mad Cow“ Seite, die oben verlinkt ist, finden sich zwei Artikel:

    Its time to stop blaming the vulnerable.
    Reproaching the vulnerable for their misfortune is a reaction designed to make us feel more secure

    und

    A good laugh
    Nothing breaks down the barriers like a touch of humour

    Da dachte ich kurz, der Artikel oben ist vielleicht als Scherz gemeint, als Satire auf herzlose Frauen.

    Aber nein, sie ist eine herzlose Frau und meint alles vollkommen ernst.

    Der vulnerable Artikel ist über ihre Scham, weil sie sich, als ein guter Bekannter an Krebs gestorben war, zuerst vergewissert hat, ob der Raucher war, denn dann würde sie selbst das ja nicht betreffen.

    Der humour Artikel ist über ihren Mangel an Humor und wie hilfreich sie es erlebt, wenn sie unfreiwillig komisch ist.

    Gibt es eigentlich auch sympathische Feministinnen?

    • „Gibt es eigentlich auch sympathische Feministinnen?“

      Ein oder zwei. Christina Hoff Sommers und Nadine Strossen. Obwohl ich von letzterer ne ganze Weile nichts mehr gehört habe.

      • Wie fühlst Du dich als Mitglied einer für immer unterdrückten Minorität innerhalb einer immer grösser werdenden Community die von einer angeblichen Minorität „beherrscht“ wird und den Hals nicht voll genug kriegen kann?

        Hoff Sommers hofft auf den Paradigmenwechsel, wie auch viele Männerrechtler, aber wir werden immer das Kanonenfutter sein, die Diener der Dominas und die Herrschenden ohne Macht!

        Ich wünsche mir nur ein klein klein klein wenig Empathie!!!!!!

    • „Gibt es eigentlich auch sympathische Feministinnen?“

      Ja, natürlich. Auch hier warne ich wieder vor dem simplen Messfehler, die lauten Stimmen für repräsentativ zu halten. Jede Menge Normalofrauen sehen sich als Feministinnen und würden Quatsch wie den da oben auch nicht unterschreiben.

      Denn das da ist wirklich mal wieder eine ganz besonders dämliche These. Bei Leuten in Ghettos und Unterschichten, ist sich jeder einig, dass deren mangelnde Aussicht ihnen auch die Motivation nimmt. Aber bei Geschlechtern soll das anders sein?
      Vor allem bedenke man, wie blöd sie damit Frauen sieht: Was die erst durch feministische Bildung erkennen (nämlich eben die allgegenwärtige Unterdrückung der Frau) erkennen kleine Jungs schon in der Grundschule? Nicht gerade plausibel.
      Und ja, wir können wohl froh sein, dass sie keine Söhne hat. Wobei es (diesem kleinen Sample nach geurteilt) wohl noch besser wäre, sie hätte ganz auf Fortpflanzung verzichtet.

        • Das sind halt die „Wörterbuch-Definitionsfeministinnen“, die vielleicht etwas argwöhnischer auf nackte Frauen in der Werbung schauen, als nötig, aber generell doch tatsächlich für Gleichberechtigung sind.
          Nur die schreiben natürlich meist keine Artikel oder machen YT-Videos dazu, in denen sie sich möglichst laut als Feministinnen bezeichnen. Bei denen erfährt man es aus einer Randbemerkung ohne, dass daraus Drama entspringt.

        • Und glauben die an den Gender Pay Gap und das dieser seine Ursache in jedem Fall in Diskriminierung von Frauen hat. Sabbern die bei halbnackten Männern in der Werbung? Wollen sie Gewalt gegen Frauen beenden und behaupten das Feminismus sich auch um Männerprobleme kümmert?

        • Oder was ist mit dem Patriarchat? Die sind vielleicht der Meinung das wir jetzt nicht mehr in einem leben, aber das es früher eine Männerherrschaft gab mit dem Ziel Frauen zu unterdrücken.

        • Und kritisieren die die Männerhasserin oder sehen die es nicht als ihre Aufgabe an und wollen aber auch das Feminismus-Kritiker und Anti-Feministen damit aufhören, auch wenn diese sich immer auf genau diesen Männerhass beziehen?

      • „Auch hier warne ich wieder vor dem simplen Messfehler, die lauten Stimmen für repräsentativ zu halten. Jede Menge Normalofrauen sehen sich als Feministinnen und würden Quatsch wie den da oben auch nicht unterschreiben.“

        Wie passt das zusammen?

        Als Gedankenspiel: Angenommen in jeder Redaktion, bei jedem Sender säßen zu mindestens 50% Leute einer sehr jungen Religion, die bei jeder Gelegenheit Sachen sagen wie „Es kann keine Erderwärmung geben, denn Gott hat gesagt, er würde keine zweite Sintflut schicken“ und „Schwule müssen alle sterben, denn sie sind Gott ein Greuel.“ und „Es steht fest, dass Süd- und Osteuropäer Menschen zweiter Ordnung sind.“

        Was ist das für ein Mensch, der trotz dieses Bombardements beschließt: „Au ja, das klingt alles super, da will ich mit machen.“?

        Ich weiß die Antwort selbst: Ein ganz normaler Mensch, der auch seine guten Seiten hat.

        Aber der Umstand, dass er alles Diabolische ignoriert, dass die Lauten, auch in seinem Namen, verkünden, macht ihn mir nicht sympathisch. Das kann höchstens durch irgendwelche anderen Sachen kompensiert werden.

        Wenn du einem Verein beitrittst, identifizierst du dich öffentlich mit dem Image des Vereins, bildest seine PowerBase und heißt, implizit, seine Propheten gut.

        Aber gut, da ich keine der Personen, die du liebst, verdammen will (wer bin ich denn?), frage ich ein wenig spezieller: Gibt es sympathische, öffentlich wahrnehmbare Feministinnen?
        Ein Beispiel als Antwort würd ja reichen.

        • Mein Beispiel wäre dann wieder mal Liana Kerzner. Monika Frommel (bei der ich wie gesagt studiert habe) ein anderes.
          Aber insbesondere meine ich eben die „Zivilisten“, ohne größere Bekanntheit. Auf die kann man natürlich schlechter verweisen.

          Der Unterschied zu deinem Beispiel ist eben, dass Feminismus kein klarer Verein, sondern ein (mE untauglicher, da viel zu unklarer) Dachbegriff für allesmögliche ist. Da sehen die „Guten“ die „Bösen“ nicht als ihre Kameraden, sondern als welche, die die Ideologie falsch auslegen. Halt ähnlich Atacamas Islam-Beispiel.

          Wer sich als Männerrechtler definiert, trägt damit ja auch nicht jede Verschwörungstheorie von jedem mit, der irgendwo in der Manosphäre unterwegs ist.

        • „Männerrechtler“ ist kein Banner, das auf Solidarität pocht. „Feminismus“ durchaus.

          Ich schau grad nebenbei den aktuellen Rantzerker zu dem Davies Fall. Da gibt es eine kuriose Stelle, wo die Moderatorin Davies fragt: „Do you NOT see Feminism as a good thing?“

          Das ist sehr, sehr typisch für alle Feministinnen, die ich bisher je wahrgenommen habe. Auf der einen Hand betonen sie, dass es viele Feminismen gäbe, manche Feministinnen – obwohl Sprachrohr mit großer Anhängerschaft – kommen im Zweifelsfall gar nicht aus Schottland… Aber auf der anderen Hand ist DER Feminismus eine unbedingt gute Sache, mit dem man unbedingt solidarisch sein sollte und den man nicht kritisieren darf.

          Sowas finde ich, egal von wem, unsympathisch.

          Schade dass Davies nicht antwortet: „Was ist Feminismus? Was im Wörterbuch steht? Oder das, was alle Feministinnen machen? Können Sie mir eine Feministin nennen, die sich für Gleichberechtigung in Bereichen einsetzt, in denen das nur zu Lasten von Frauen ginge?“

          Aber natürlich hast du auch recht: Natürlich gibt es in jeder Religion, egal wie schlecht sie konzeptionell auch ist, Anhänger, die gute Menschen sind.

          Liana Kerzner werde ich mir jetzt doch mal auf meine Playlist packen. Mal schauen, ob ich nachvollziehen kann, was dich da begeistert.

          Darf ich dich noch etwas fragen?

          Kannst du ein Beispiel für eine Feministin nennen, die nicht davon überzeugt ist, dass Frauen unterdrückt sind?

        • Auch da würde ich auf die obigen beiden verweisen. Ich habe es jetzt nicht von ihnen direkt als Aussage, aber auch noch nie die Behauptung, Frauen wären unterdrückt.
          Monika Frommel hat in meiner Anwesenheit zumindest verneint, in einem Patriarchat zu leben und Kerzner behandelt keine Unterdrückungen (außer, in historischer Rückschau), sondern Benachteiligungen. Sachen also, die sich ganz ohne bösen Willen von allein ergeben können.

          Das Wichtige scheint mir eben, dass sie das Banner Feminismus nicht über alles zählen, sondern eben schon darauf achten, worüber es gerade weht. – Und zuweilen eben zu erklären, hier sei es unrechtmäßig angebracht.

          (Zu meiner Kerzner-Begeisterung muss ich wohl noch offen hinzufügen, dass es sicher auch damit zu tun hat, dass sie – was ihr selbst nicht wirklich gefällt – quasi die offizielle „Anti-Anita“ geworden ist. Und da ich Sarkeesian ja ganz besonders nicht mag, hat sie damit schon einen Stein bei mir im Brett.
          Und sie hat das gleiche Lieblings-Pokémon wie ich. 😉 )

      • „warne ich wieder vor dem simplen Messfehler, die lauten Stimmen für repräsentativ zu halten.“

        Die „Lauten“ sind aber bestimmend, während die „Leisen“ eben nur die Mitläuferinnen oder Sympatisantinnen sind. Letztere sind vielleicht in der Mehrheit, aber sicher in keiner Weise „repräsentativ“.

        • Ja, die Gefährlichkeit der Lauten sehe ich auch. Aber gerade deshalb meine ich, dass man die vernünftigen unter den Leisen fördern sollte. Mit denen als den offiziellen Vertretern des Feminismus‘ könnten wir sicher alle besser leben.

        • „Mit denen als den offiziellen Vertretern des Feminismus‘ könnten wir sicher alle besser leben.“

          In dem Moment, in dem Feminismus als normale Lobbygruppe auftritt und gesehen wird (wichtig), habe ich kein Problem mehr damit.
          Mit Lobbygruppen muss eine Demokratie wohl umgehen können.

  5. @Christian

    Zunächst stellt der Artikel eine weibliche Überlegenheit fest, die sich überall in Bildungsinstituten finden lässt:

    „We know, for example, that even though girls (….) generally (!!!) outperform them, they are paid less from the very first day they enter the workforce.“

    Was natürlich falsch ist.
    Denn wie sie hier schreibt ist die *Konsequenz*: „Women remain clustered in low paying, feminised occupations.“

    Die überwiegende Mehrheit dieser Frauen findet sich schließlich in mehr oder weniger typischen, schlechter bezahlten Frauenberufen ein.
    WEIL sie sich für eine Ausbildung oder einen Studiengang entschieden haben, den überwiegend Frauen ergreifen.

    Dieser Sachverhalt wird hier dargestellt:

    „The sheer number of female students means that they outnumber boys on the majority of courses, but those most dominated by women include veterinary science and subjects allied to medicine and education. Men outnumber women on computer science and engineering and technology, according the number of students graduating last year.

    A glance at statistics for the past five years shows that in some subject areas, gender differences have widened. Most stark is the 52% increase in the number of women studying veterinary science – accompanied by a 4% drop in the number of men taking the subject. The difference in the numbers of men and women studying computer science also widened.“

    https://www.theguardian.com/education/datablog/2013/jan/29/how-many-men-and-women-are-studying-at-my-university

    In Frauenberufen und Frauenstudiengängen konkurrieren aber Frauen mit anderen Frauen und nicht mit Männern.
    Einer Verschärfung der INTRAsexuellen Konkurrenz also.

    Die besseren Noten der Mädchen führen dazu, dass sie mit ANDEREN Mädchen konkurrieren, die bessere Noten haben, die identische Berufs-Karrieren planen.
    In diesem Wettbewerb gibt es damit eine schleichende Entwertung von schulischen und universitären Noten bei Erzeugung eines Überangebots an nachfragenden Frauen für Frauenberufe.

    Das ist einerseits die Installation eines Teufelkreislaufs *für Mädchen*.
    Andererseits hat der Dumpfbackenfeminismus – der jede mangelnde „Repräsentanz“ von Frauen auf eine Klima der männlichen Diskriminierung schiebt – zuverlässig dafür gesorgt, dass ALLE Erfolge, mehr junge Frauen für bspw. Informatik und Naturwissenschaften zu interessieren, die in den 80er und 90er Jahren errungen wurden, ZUNICHTE gemacht worden sind.
    Das ist die alleinige Schuld dieses Feminismus.

    Wenn suggeriert wird, man müsse es den Jungen schwerer machen usw. kennen wir das als feministisches Leitmotiv aus dem Schwarzer-Deutschland.
    Aber diese Melodie wurde selbstverständlich in GB ebenfalls seit langem den Jungen vorgepfiffen und führte bereits 2001 zu dieser Kritik von Doris Lessing:

    „I was in a class of nine- and 10-year-olds, girls and boys, and this young woman was telling these kids that the reason for wars was the innately violent nature of men.
    You could see the little girls, fat with complacency and conceit while the little boys sat there crumpled, apologising for their existence, thinking this was going to be the pattern of their lives.“

    Lessing said the teacher tried to „catch my eye, thinking I would approve of this rubbish“.

    She added: „This kind of thing is happening in schools all over the place and no one says a thing. It has become a kind of religion that you can’t criticise because then you become a traitor to the great cause, which I am not.

    It is time we began to ask who are these women who continually rubbish men. The most stupid, ill-educated and nasty woman can rubbish the nicest, kindest and most intelligent man and no one protests.

    Men seem to be so cowed that they can’t fight back, and it is time they did.“

    https://www.theguardian.com/uk/2001/aug/14/edinburghfestival2001.edinburghbookfestival2001

    Sehr schön wird hier die generelle Verlogenheit eines Feminismus sichtbar, der einerseits anführt, es gäbe keine biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, jedoch Gewalt einer männlichen, biologischen Natur zuschreibt.
    Womit die *moralische* Überlegenheit von Frauen natürlich aus einer *biologischen* resultiert. Wodurch es *moralisch gerechtfertigt* ist, einem *biologisch überlegenen* Geschlecht bei gleichen Leistungen bessere Noten zu geben und einem *minderwertigen* schlechtere.

    Das erklärt auch die eigentliche Empörung der Verfasserin des Artikels.
    Für sie kann das ausbleiben der totalen Dominanz von Frauen – die sich aus ihrer überlegenen BIOLOGISCHEN NATUR von selbst ergibt – in allen gesellschaftlichen Bereichen nur das Resultat einer geheimnisvollen Kraft sein.
    Die zuverlässig verhindert, dass Grundschullehrerinnen nicht automatisch Konzernlenkerinnen werden und Tierärztinnen nur Tierärztinnen.

    Damit wird m.E. erklärt, warum wir vom Sexismus, Rassismus und der Theorie der biologischen Überlegenheit, der Auserwähltheit eines Geschlechts, einer Rasse usw. nicht wegkommen.
    Der Feminismus selbst ist das Vehikel, mit dem all diese Idiotien sich in die Neuzeit gerettet haben.

    Gruß crumar

    • Kleine Nebenbemerkung: Aus meinem beruflichen Umfeld höre ich, dass „Girls Days“ und „Boys Days“, die das jeweilige Geschlecht animieren sollen, sich für traditionell dem anderen zugschriebene Berufe zu interessieren, praktisch wirkungslos sind, nach 20 Jahren.

      Jungen wollen immer noch am liebsten was mit Technik machen und Mädchen was mit Menschen.

    • „ehr schön wird hier die generelle Verlogenheit eines Feminismus sichtbar, der einerseits anführt, es gäbe keine biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, jedoch Gewalt einer männlichen, biologischen Natur zuschreibt.“

      Das wirkt so, weil es mehr als eine Strömung gibt. Es gibt ja auch „Sexpositiven“ und „anti sex“ Feminismus. Das ist auch nicht „verlogen“, es sind einfach unterschiedlche Denkweisen unter dem Dach einer Ideologie.
      Schau dir Islam an
      Moslem 1: Dschihad bedeutet Streben zu Gott, ein Moslem darf niemanden töten, islam ist frieden
      Moslem 2: Stirb, Kuffar!
      Trotzde beides eine Ideologie.

      „ungen wollen immer noch am liebsten was mit Technik machen und Mädchen was mit Menschen.“

      mittlerweile könnte ich mir auch was technisches vorstellen. Aber jetzt ist es zu spät für eine Umorientierung. Damals hatte ich diese geistige „offenheit“ aber nicht und es stand fest, dass es „Was mit Menschen“ oder „was mit Medien“ sein muss.
      Rückblickend denke ich aber schon, dass ich mich vielleicht für was anderes entschieden hätte, wenn ich mehr adäquate Förderung in diese Richtung bekommen hätte (wobei dann immer nach das Problem mit Mathe wäre^^). Ich war jedenfalls in einer Denkbahn, in der sowas nicht in Erwägung gezogen worden wäre aber mein Weltbild hat sich mittlerweile geöffnet.

      • Das wirkt so, weil es mehr als eine Strömung gibt.

        Das wirkt für dich erklärbar, weil du dich nicht mit Feminismus auskennst. Es gibt heute keine nennenswerte feministische Strömung mehr, die sich offen zu angeborenen Verhaltensunterschieden bekennt und dies dann auch als Möglichkeit für die Erklärung unterschiedlicher Entscheidungen oder Fähigkeiten im Erwachsenenalter zulässt.
        Dieser Widerspruch ist daher durchaus vorhanden.

        Rückblickend denke ich aber schon, dass ich mich vielleicht für was anderes entschieden hätte, wenn ich mehr adäquate Förderung in diese Richtung bekommen hätte

        Ach jetzt doch?

    • „Für sie kann das ausbleiben der totalen Dominanz von Frauen – die sich aus ihrer überlegenen BIOLOGISCHEN NATUR von selbst ergibt – in allen gesellschaftlichen Bereichen nur das Resultat einer geheimnisvollen Kraft sein.
      Die zuverlässig verhindert, dass Grundschullehrerinnen nicht automatisch Konzernlenkerinnen werden und Tierärztinnen nur Tierärztinnen.“

      Nun, sie hat ja das Muster durchschaut und könnte gegen den Strich bürsten.
      Tut sie das?
      Ist sie Konzernlenkerin? Oder zumindest auf dem Weg zu einer solchen?

      Immer, wenn Du solche Frauen fragst, warum sie denn nicht selbst mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Geschlechtsgenossinnen ein Vorbild sind, dann antworten sie Dir, dass sie selbst dazu keine Lust hätten, aber sie sich trotzdem für alle anderen Frauen einsetzten.

      Es ist das Phänomen „Feminismus“, dass Du – direkt angesprochen – kaum jemals eines der 33% Gewaltopfer findest, der beruflich Benachteiligten, der Unterdrückten.
      Das sind immer die anderen.

    • „I was in a class of nine- and 10-year-olds, girls and boys, and this young woman was telling these kids that the reason for wars was the innately violent nature of men.
      You could see the little girls, fat with complacency and conceit while the little boys sat there crumpled, apologising for their existence, thinking this was going to be the pattern of their lives.“

      http://www.spiegel.de/schulspiegel/bildungsforscher-ueber-jungen-vorurteile-bewirken-schlechtere-leistung-a-930380.html

  6. „they are paid less from the very first day they enter the workforce.“

    „Boys do relatively poorly at school and university not because they are dumber than girls or because they find it harder to sit still (board tables, executive suites, parliamentary chambers and cabinet rooms seem untroubled by men unable to sit for long periods of time), but because they can.“

    Aha, darum bekommen Jungen plötzlich bessere Ergebnisse, wenn sie anonymisiert getestet werden.
    http://www.economist.com/news/international/21645759-boys-are-being-outclassed-girls-both-school-and-university-and-gap

    Merke: Versagen Jungen oder Männer, ist es immer IHRE eigene Schuld. Versagen Frauen oder Mädchen, ist es das System/Patriarchat/die Männer.
    Feminismus 101

    „When the world is more equal for women to the extent that men really have to compete with them, I guarantee you boys will do better at school“

    Komisch nur, dass der schulische Abstieg der Jungen seit etwa den 1980ern stattfindet, also kurz nach dem Durchbruch des Feminismus in den 70ern, dem Anstieg weiblicher Lehrkräfte und Akademikerinnen, den ersten Frauenförderprogrammen und Karrierechancen.
    Komisch nur, dass heute immer öfter Männer nicht nur mit gleichguten Frauen in Konkurrenz stehen sondern oft mit Frauen, die weniger Leistung erbringen, weil Frauen immer häufiger auch dann bevorzugt werden, wenn sie schlechter sind als Männer.
    http://www1.wdr.de/nachrichten/frauenquote-polizei-100.html
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/medizinstudium-in-wien-frauen-bei-aufnahmepruefung-bevorzugt-a-848316.html
    Sollte dieser Konkurrenzdruck nach der These dieser Dame nicht die Männer längst zu extremen Höhenflügen motivieren? Nein, sie motiviert zu Suizid, Drogenkonsum, Kriminalität und Amokläufen…

  7. Noch ein Nebeneffekt des Feminismus:

    Es kostet mich jeden Tag bei jedem Kommunikationsschnipsel einer Feministin eine bewusste Anstrengung, mich daran zu erinnern:
    „Nein, nicht ALLE Frauen sind zu blöd dazu, mehr als drei Fakten im Geist vorzuhalten, um so auch komplexere Zusammenhänge zu verstehen. DIESE Frau ist zu doof, NICHT ALLE“.

    Ich kann nicht garantieren, dass mir das immer gelingt.

    So schädigen Feministinnen also auch anderen Frauen: Die Assoziation „Frau = irrational“ wird wiederbelebt und in 10 oder so Jahren wird kein Mann mehr sich wundern oder widersprechen, wenn wieder einer schreibt:
    „Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, daß das Weib weder zu großen geistigen, noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist.“

    • So wie die Dinge stehen würde wohl geschlechtsanonymes Testen völlig ausreichen um Jungs wieder die besseren Noten zu verschaffen. Und man sollte aufhören Tests zu verändern nur weil Mädchen dabei zu schlecht abschneiden (wie z.B. im Medizinstudium in Österreich).

        • Die allerwenigsten Jungs haben in Englisch und Deutsch ne 5, wenn man sie richtig unterrichtet.

          Gerade aus Englischkenntnissen können Jungs unheimlich viel Selbstwert beziehen, wenn man ein Gespür dafür hat und die Einheiten entsprechend gestaltet.
          Meistens bekommen sie das nicht im Unterricht und holen sich das dann beim Online zocken oder Serienschauen erst nach der Pubertät. Wenn es dann nicht schon zu spät ist.

        • „Meistens bekommen sie das nicht im Unterricht und holen sich das dann beim Online zocken oder Serienschauen erst nach der Pubertät. Wenn es dann nicht schon zu spät ist.“

          Hab ich auch so gemacht. Warum sollte das zu spät sein?

          „Die allerwenigsten Jungs haben in Englisch und Deutsch ne 5, wenn man sie richtig unterrichtet.“

          Ich hatte richtig gute Deutschlehrer, kreativ, interessant und es gab trotzde einige 5en.
          Für manche ist der Unterricht ganz einfach zu hoch und ich halte nichts davon, das Niveau den schwachen schülern anzupassen.
          Ich hatte dafür in Mathe mal ne 5, obwohl der Unterricht nicht so schlecht gemacht wurde, ich habe es einfach nicht kapiert. Du argumentierst jetzt wieder so, dass, wenn jemand was nicht kann, es in jedem Fall „am System“ liegt, auf keinen Fall an der Person selbst.

        • Welcher „Person“??

          Du argumentierst wieder mal so, dass klar wird dass du überhaupt nichts verstehst, so wie damals wohl anscheinend in Mathe. Und in Englisch. Und in Deutsch. Was aber jetzt und hier auch auf keinen Fall an dir selbst liegt.

        • „Welcher „Person“??“

          an der Person „Schüler“.

          „Du argumentierst wieder mal so, dass klar wird dass du überhaupt nichts verstehst, so wie damals wohl anscheinend in Mathe. Und in Englisch. Und in Deutsch. Was aber jetzt und hier auch auf keinen Fall an dir selbst liegt.“

          Ne, du kapierst was nicht und versuchst dann die andere Person als dumm darzustellen. Machst du immer so. Lass dir mal was anderes einfallen. Wie zum Beispiel Nachfragen.

        • *Gerade aus Englischkenntnissen können Jungs unheimlich viel Selbstwert beziehen, wenn man ein Gespür dafür hat und die Einheiten entsprechend gestaltet.*

          Wie sollen sie gestaltet werden?

          *Meistens bekommen sie das nicht im Unterricht und holen sich das dann beim Online zocken oder Serienschauen erst nach der Pubertät. Wenn es dann nicht schon zu spät ist.*

          Witzig, das ist meist mein erster Tip, um flüssiger zu werden (insbesondere in der Oberstufe, vorher sind meist die Grundlagen zu dünn, das ist dann zu frustrierend). Wird nicht gemacht, ist anstrengend. ^^

          Generell werden fehlende Englischkenntnisse gerne beiseitegewischt mit „Bin halt nicht sprachbegabt“ oder „Das brauch ich eh nie“.
          Das seh ich ganz oft bei Jungs, das man zwar gerne Englisch sprechen könnte, aber nicht einsieht, dass der liebe Gott davor ganz profan das Vokabellernen und die Grammatik gesetzt hat.

          Ein Schüler fragte mich mal ernsthaft, ob ich ihm nicht so ne Liste zusammenstellen könnte mit Vokabeln die man für Texte braucht. Und damit meinte er kein Funktionsvokabular.
          Oder eine andere, allerdings ein Mädchen, die gerne Englisch lernen würde, „aber das richtige, nicht das, was wir in der Schule machen“

          Sag ich dann gerne, dass das im Prinzip wie bei Mathe ist, bevor man Kurvendiskussion macht, müssen auch erstmal die Grundrechenarten sitzen.

        • Im Kindergarten wo ich gearbetet habe, wurde es so genacht dass z.B beim Basteln zwei Optionen angeboten wurden.
          Ein rosa Schloss und ein blaues Auto. Oder so. Mädchen, die dann blaue Autos wollten oder Jungs, die was rosafarbenes machen wollten, durften das auch und wurden vor etwaigen Hänseleien geschützt.

        • Allerdingsfrag ich mich, warum man da nicht einfach was Geschlechtsneutrales bastelt. Bäume oder Tiere oder die Sonne oder sowas. Meiner Erfahrung nach finden das so ziemlich alle gut und es hat den Vorteil, dass man noch ein bisschen dazu erzählen kann, Eichhörnchen lagern für den Winter ein oder so.
          Find ich gehaltvoller als den Lilifee-Unsinn.

        • Witzig, das ist meist mein erster Tip, um flüssiger zu werden (insbesondere in der Oberstufe, vorher sind meist die Grundlagen zu dünn, das ist dann zu frustrierend). Wird nicht gemacht, ist anstrengend. ^^

          Generell werden fehlende Englischkenntnisse gerne beiseitegewischt mit „Bin halt nicht sprachbegabt“ oder „Das brauch ich eh nie“.
          Das seh ich ganz oft bei Jungs, das man zwar gerne Englisch sprechen könnte, aber nicht einsieht, dass der liebe Gott davor ganz profan das Vokabellernen und die Grammatik gesetzt hat.

          Alter Schwede, bist du verbohrt.

          Nein, das war eben nicht „der liebe Gott“, sondern die Didaktiker!

          Oder wie hast du denn deutsch gelernt??

          Ich bin nicht für die Abschaffung des Vokabellernens oder Grammatik-Unterricht. Aber bei Online-Games, Youtube und Serien zeigt sich doch, dass es Möglichkeiten gibt, Menschen breitflächig zu motivieren.
          Du hast recht, es braucht dafür ein gewisses Mindestniveau.

          Aber es liegt an euch Lehrern (na gut, eher den Didaktikern, also letztlich pädagogischen Psychologen), euch Methoden auszudenken, die beide Geschlechter ansprechen.
          Bei Sprachen ist das durchaus eher möglich als z.B. bei Mathe, Chemie und Physik.

        • Im Übrigen werden Apps dieses jahrzehntelange Vakuum des Schulsystems bald füllen.

          Männer (!) sind dabei, die genau so zusammenzubasteln, dass bedürfnisgerechtes Lernen mit einem dem menschlichen (auch männlichen) Geist angepassten Gratifikationssystem möglich ist.

          Und die Lehrer werden dann wieder rumjammern, wenn sie sich fortbilden müssen, um die neuen Medien entsprechend in den Unterricht einzubauen („haben wir doch früher auch nicht gebraucht“).

        • *Oder wie hast du denn deutsch gelernt??*

          Erstspracherwerb ist mit Fremdspracherwerb nicht zu vergleichen, das ist dir doch wohl klar, oder?
          Frag mich lieber wie ich Englisch gelernt hab

          *Aber es liegt an euch Lehrern (na gut, eher den Didaktikern, also letztlich pädagogischen Psychologen), euch Methoden auszudenken, die beide Geschlechter ansprechen.*

          Wenn ich dich jetzt frage, was du dir da vorstellst, kommt wahrscheinlich ein entrüsteter Hinweis, dass du das ja nicht könntest, oder?
          Also fassen wir mal zusammen, du hast wenig bis keine Ahnung von der Materie, arbeitest nicht mit Kindern, hast also auch keine Erfahrung, aber alles ist scheiße, die Lehrer sind schuld weil doof und feministisch und wasnichtnochalles und die sollen jetzt mal bitte irgendwas machen, damit die Jungs bessere Noten in Sprachen bekommen, aber bitte ohne dass sich dieselben irgendwie anstrengen müssten.

          Soweit richtig?

        • Nein, soweit nicht richtig, Stichwort: Textkompetenz.

          Erstspracherwerb ist mit Fremdspracherwerb nicht zu vergleichen, das ist dir doch wohl klar, oder?

          Da ich Seminare an der Uni zum Spracherwerb und Multilingualität belegt habe: ja, durchaus.

          Trotzdem ist der Verweis auf den „lieben Gott“ hier selten dämlich. Es ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen und in der Gewichtung durchaus sehr umstritten.

          Im Übrigen habe ich durchaus angeführt, wo man ansetzen muss. Deine Kreativität hingegen hier gleich Null.

          Soll ich vielleicht noch nen kompletten Lehrplan skizzieren, wo du dich ja noch nicht mal der Problemanalyse, also beim Bedarf anschließt und sowieso von vornherein vorhast, alles abzubügeln…auf Basis deiner paar Wochen Erfahrung aus den Lehrpraktika?

        • *Männer (!) sind dabei, die genau so zusammenzubasteln, dass bedürfnisgerechtes Lernen mit einem dem menschlichen (auch männlichen) Geist angepassten Gratifikationssystem möglich ist*

          Du meinst so wie Leckerlis im Hundetraining? ^^

        • *Trotzdem ist der Verweis auf den „lieben Gott“ hier selten dämlich. Es ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen und in der Gewichtung durchaus sehr umstritten*

          Hm, dafür braucht man aber in der Regel etwas, was im Voksmund Sprachgefühl oder -talent genannt wird. Und gerade Jungs und insbesondere die, die gut in Mathe sind, profitieren eher von eher formularischen Vorgehensweisen. Wenn x, dann y, das gibt Sicherheit, darin kennen sie sich aus.
          Die Jungs kommen dann idR erst dann nicht mehr klar, wenn später der Fokus auf Textarbeit gesetzt wird.

        • Nochmal: ich plädiere doch überhaupt nicht für Abschaffung von Grammatiklernen. Aber auch dafür gibt es nicht nur eine Methodik und wie man eine Sprache am besten lernt, ist durchaus Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher/didaktischer Debatten. Nix „lieber Gott“.

          Und gerade Jungs und insbesondere die, die gut in Mathe sind, profitieren eher von eher formularischen Vorgehensweisen

          Achso. Also lernen Jungs doch anders? Sie profitieren also besonders von einer „formularischen Vorgehensweise“? Und oben schreibst du noch, dass Jungs vor allem wegen des Grammatik-lernens hintendran sind.

          Öhm.

        • Du meinst so wie Leckerlis im Hundetraining? ^^

          Im Grunde ja, nur halt eben eben eher sekundäre Verstärkung, Premack-Prinzip, Token-Systeme usw.. Der Fantasie und der Optimierung sind da kaum Grenzen gesetzt mit den digitalen Medien, man kann alles mögliche verknüpfen.
          Soziale Verstärkung auch schon beim klassischen Frontalunterricht von ganz entscheidender Bedeutung.

          Aber wenn du noch nicht mal die klassischen Lerntheorien drauf hast, macht wahrscheinlich die Diskussion wenig Sinn.

        • @only_me

          Zitat einer Studienkollegin von mir, die als Schulpsychologin Lehrerfortbildungen macht:

          „Lehrer sind die schlechtesten Schüler.“

          Gewohnt, Chef im Ring zu sein und jeden Tag in dem Glauben bestärkt, nichts mehr lernen zu müssen.

        • *ich plädiere doch überhaupt nicht für Abschaffung von Grammatiklernen. Aber auch dafür gibt es nicht nur eine Methodik und wie man eine Sprache am besten lernt, ist durchaus Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher/didaktischer Debatten. Nix „lieber Gott“.*

          Ok, welche Möglichkeiten gibt es denn, komplett ohne Vokabeln und Grammatik eine Sprache zu lernen? Ich bin gespannt.
          Nur als Erinnerung, meine Aussage war, dass vor das Sprechen, im Sinne von flüssigem Sprechen, der liebe Gott die Vokabeln und Grammatik gesetzt hat.
          WIE das zuwege gebracht wird, da gibt es Unterschiede. Aber DASS es zuwege gebracht werden muss, da besteht kein Zweifel. Auch Babbel ändert nur das Wie, nicht das Dass.

          *Also lernen Jungs doch anders? Sie profitieren also besonders von einer „formularischen Vorgehensweise“? Und oben schreibst du noch, dass Jungs vor allem wegen des Grammatik-lernens hintendran sind.*

          Ja, den meisten tut das gut. Wenn ich sie denn jung genug in die Krallen krieg. 😀
          Und dann gibt es noch so Kollegen wie den Zwölftklässler, mit dem ich die unregelmäßigen Verben und anderen Unterstufenkram üben musste, weil seine Texte komplett unverständlich waren. Oder den Jungen, der es geschafft hat, den kompletten (!) Stoff zweier Jahre bei körperlicher Anwesenheit in Privatschule zu verpassen (Vater versicherte mir, das machte nix, Englisch bräuchte er eh nie. Ob man nicht trotzdem was an den Noten machen könnte…)

          Also, ich hab schon einiges erlebt an der Front, und eine rosa Brille ist da unangebracht. ^^

          Die Kiddies, nicht nur Jungs, haben auch eine ganz merkwürdige Einstellung zu Englisch, so eine Mischung aus Desinteresse und vor allem auch Ehrfurcht. Gerade deswegen ist es sinnvoll, das Lernen und Üben in den Vordergrund zu setzen und nicht einen diffusen intuitiven Spracherwerb, das funktioniert bei den wenigsten (bei mir schon, ich weiß aber dass ich eine Ausnahme bin), Junge oder Mädchen.
          Wie gesagt, bei Mathe müssen auch erst die Grundrechenarten sitzen, bevor man weiter geht. Genauso baut der Englischunterricht auf Dingen auf, die bereits gelernt worden sind.

          Also, bei mir funktioniert der „Englisch ist ein Handwerk, keine Kunst“-Ansatz sehr gut. Wenn der Schüler mitspielt und lernt.

          Und, irgendwas wird ja beim deutschen Englischunterricht offensichtlich richtig gemacht, immerhin heißt es, dass Deutsche idR hervorragend Englisch sprechen. 🙂

        • @David:

          „Frontalunterricht“ mit streng hierarchischem Lehrer-Schüler Verhältnis ist übrigens neben „Wissen“ ein triggerwort, mit dem du ganz progressive Didaktler zum Schwitzen bringst.

          Heute heißt das in Österreich schon „Kompetenz“* bzw. forciert wird eine flache Hierarchie, mehr Gruppenarbeit bzw. eigenständiges Arbeiten, bei dem man als Schüler praktisch schaut, das nichts gemacht wird. Der Lehrer als „naive helfende Hand“ sozusagen.

          Das ist z.b so ein Punkt, bei dem ich denke, dass bezogen auf die unterschiedliche Bildungserwerbsstrategie von Mädchen und Burschen hier Akzente und Vereinfachungen in Richtung Mädchen gemacht werden.

          Gab zu meiner Zeit vor paar Jahren an der Schule eine Englisch Professorin die ganz auf diesen Trip war. Gehörte übrigens auch zur Avantgarde der Ansicht, dass man Kinder am leichtesten eine Sprache beibringt wenn man die Buchstaben schriftlich als Laute lernt und dann durch Umwege, irgendwie, zur richtigen Schreibweise eines Wortes kommt. Frag mich nicht wie das funktionieren soll, kann mich erinnern bei Stern TV denselben Schwachsinn mal gesehen zu haben.

          (*in einem Normleitfaden für österreichische Volksschulen, der u.a. von einer meiner damaligen Uniprofessorinnen mitverfasst wurde, war die Rede von ca. 1200 Kompetenzen, die man bis ans Ende des vierjährigen Besuchs einer Volksschule beherrschen musste. Welcher Unterschied da jetzt genau zum „Wissen“ besteht kann ich nicht sagen, der Begriff „Kompetenz“ wurde damals im Unterricht auch mal kurz durchgenommen, kann mich sehr gut daran erinnern, dass man für die Erklärung jedoch keinen Gebrauch von Okhams Rasiermesser gemacht hat, als man den Unterschied zu „Wissen“ erklären wollte. Ist wohl wieder einer dieser Fälle von Neusprech und Ausdruck der allgemeinen Bildungsdesasters in Österreich.

      • Vor allem sind Sprachen doch völlig irrelevant.

        Kann man eigentlich komplett aus der Schule rauswerfen und die zeit sinvoll nutzen.

        Zum Beispiel um Sprachen zu lernen.

        • Aber na klar; lasst uns auf diese Leute hören, die uns in diese Scheisse reingeritten haben und diese Ideologie auch noch unterstützen. Das führt ja sicherlich zu nachhaltigen Lösungen für Männer.

          Ein grosses Problem ist schlicht, dass fast alle Lehrpersonen im Leben eines jungen Mannes Frauen sind und nicht wenige, den feministischen Deutungsmuster folgend, das Verhalten von Jungen strafen und sanktionieren während das von Mädchen gelobt und gefördert wird. Da gibt es keine Lösungen ausser die Personen zu entlassen; deren Meinung zu ändern , ist wie Feministinnen immer wieder belegen, quasi unmöglich. Wenn man akzeptiert, dass der Grossteil der Jungenbenachteiligung durch Feminismus (neu) geschaffen wurde, dann gibt es keine Lösungen in einem System, das den Feminismus duldet.

    • Am Anfang steh die Analyse. Wenn man sich dieser aus ideologischen, gar misandrischen Gründen verweigert, ist es recht zynisch nach Vorschlägen zu fragen.

      Hatten wir ja schon öfter.
      Wichtig wäre aus meiner Sicht, LehrerInnen zu sensibilisieren für die Bedürfnisse von Jungs (z.B. warum verhält sich ein Junge aggressiv oder delinquent, nicht weil er von Natur aus böse ist), hier müsste man erstmal nen (auch gesellschaftlichen) Empathie-Gap abbauen, der mit am Bewertungs- und Gratifikationsbias Schuld ist.

      Dann z.B. mehr Möglichkeiten für spielerischen Wettbewerb im Unterricht. Diesen hat man weitestgehend abgeschafft.

      Leistungsbewertung wieder mehr für kreatives, divergentes, selbstständiges Denken als enge Musterlösungen ganz nah am Tafelaufschrieb oder Schulbuch.

      Probier es doch mal aus, z.B. bei einer neuen Mathelektion „Jungs gegen Mädchen“ antreten lässt. Sobald du Jungs die Möglichkeit gibst, sich positiv auf ihr Geschlecht zu beziehen und darüber zu motivieren, fliegen sie vorbei. Und nein, die Erklärung dafür ist nicht „stereotype threat“

      • Töchterchen sagt, in ihrer Grundschulzeit wurde Fussball gelegentlich „Jungen gegen Mädchen“ gespielt.
        Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Mädchen mehr Tore schossen. Sowas ist natürlich blöd dann …

        • Da hat die Tochter offenbar dieselbe Wahnwahrnehmung wie die Mama.
          Dass Mädchen im Fußball auch nur im Ansatz mit den Jungs mithalten könnten, ist völlig unmöglich. Selbst eine willkürlich zusammengestellte Schülermannschaft von 15-jährigen Bezirksaufwahlspielern ist besser als die beste Frauenmannschaft der Welt, die über Jahre eingespielt ist und das professionell macht, mit Profi-Trainern.
          Selbst Bezirksauswahlen von Teenagern, die die auch nur annähernd ihr Geld damit verdienen können, können die DFB-Elf der Frauen zweistellig schlagen (ein zweistelliges Ergebnis entspricht wiederum dem Leistungsunterschied zwischen Profis und Hobbykickern aus Liga 6 oder 7).

          Ich habe während Schulzeit und Studium oft in gemischten Teams gekickt und noch nie (!) eine Frau gesehen, die halbwegs auf Augenhöhe mit den Jungs war.

          Dass ein Lehrer so was macht glaube ich schonmal gar nicht, das ist ja Vorführung.

          Bei uns durfte in der Oberstufe (gemischter Sport) übrigens nur Volleyball gespielt werden, Fußball war, obwohl von Jungs klar favorisiert, Tabu. Obwohl bei Noten eh getrennt bewertet wurde.
          Es wäre wohl diskriminierend, wenn man Mädchen zwingt Fußball zu spielen, hieß es.

        • Ich könnte Dich in der Luft zerreißen jetzt… aber gut, durchatmen und ganz ruhig nochmal betonen: GRUNDSCHULE!

          Und die Klassenlehrerin hat sich womöglich für diese Form „Geschlechterwettstreit“ entschieden, weil sie wusste, dass nicht so viel weniger Mädchen ihrer Klasse im Fussballverein trainierten wie Jungs.

        • Ich könnte Dich in der Luft zerreißen jetzt… aber gut, durchatmen und ganz ruhig nochmal betonen: GRUNDSCHULE!

          Nein, auch da nicht! Völliger Quatsch, ganz ganz sicher.
          Deine Tochter ist wohl gerade in einem Alter, wo sie lernt zu schwindeln. Das ist gar nicht schlecht, spricht für eine gesunde Theory of mind, wenn die Mama es nicht mal checkt (die diesbezüglich allerdings eher unbegabt ist) 😉

        • „Nein, auch da nicht! Völliger Quatsch, ganz ganz sicher.
          Deine Tochter ist wohl gerade in einem Alter, wo sie lernt zu schwindeln. Das ist gar nicht schlecht, spricht für eine gesunde Theory of mind, wenn die Mama es nicht mal checkt (die diesbezüglich allerdings eher unbegabt ist)😉“
          Doch, da schon. Im Grundschulalter sind Mädchen meist noch körperlich weiter entwickelt, da ist es durchaus üblich, dass sie im Sport besser abschneiden (wenn sie denn wollen). Die Jungs holen meist erst in der Pubertät auf.

          „Auffällig ist es schon, dass es keinerlei Sport Männer gegen Frauen gibt. (Zumindesdt außerhalb der Grundschule)“
          Zumindest gemischte Sportarten gibt es. Sind allerdings eher die modernen Nischensportarten wie Jugger oder Ultimate, die sich direkt als gemischte (und tendenziell körperlose) Sportarten entwickelt haben, sodass es von Anfang an keine Erfahrungslücke zwischen den Geschlechtern gibt.
          Hätte sich Fußball direkt als gemischte Sportart entwickelt, würde es da heute weniger Unterschiede geben, denke ich, dafür ist Fußball einfach nicht körperlich genug.

        • „dafür ist Fußball einfach nicht körperlich genug.“
          Selbst beim Schach gibt es Leistungsunterschiede, die körperlich bedingt sind.

        • „Selbst beim Schach gibt es Leistungsunterschiede, die körperlich bedingt sind.“
          Ich sage ja nicht, dass es keine Leistungsunterschiede geben würde, nur, dass es weniger geben würde. Ich denke, mit richtigem Training kann Fußball bis zu einem gewissen Niveau durchaus gemischt gespielt werden. Der unüberwindbare Unterschied in der körperlichen Leistungsfähigkeit ist bei Fußball mMn einfach nicht so ausschlaggebend wie z.B. bei Rugby, was zwar auch sehr teamorientiert ist, aber eben auch körperlich sehr viel fordernder, zumindest was rohe Kraft angeht. Und man sieht es ja bei Jugger und Ultimate, wo Technik und Laufstärke/Wendigkeit gefragt sind (eben wie bei Fußball zum gewissen Grad) ist der Unterschied eben längst nicht so gravierend wenn sich der Sport direkt gemischt entwickelt. Kann natürlich auch daran liegen, dass die Männer dann eben von den Frauen zurückgehalten werden und eigentlich besser sein könnten… Im Ultimate gibt’s ja keine reinen Männermannschaften, da werden wir es nicht erfahren.

        • @john

          Solange ein Spiel hauptsächlich von Laien gespielt wird mögen individuelle Unterschiede bedeutender sein als Geschlechterunterschiede. Sollte Jugger das neue Fußball werden oder entsprechende Popularität erleiden werden entweder die Frauen aus den Teams fliegen oder man wird eine Quote haben müssen.

        • @John: ich weiß zwar nicht, wie du auf diese Überlegungen kommst, aber du könntest falscher nicht liegen.

          In allen Teamsportarten bei denen ein direkter Wettkampf um das Spielgerät stattfindet liegen Welten zwischen Männern und Frauen, vergleichbar mit den Unterschieden zwischen 14-jährigens Jungs und erwachsenen Wettkampfsportlern. Du kannst die besten Frauen der Welt nehmen und ein Leben lang professionell trainieren lassen, sie würden immernoch gegen einen Kreisligisten verlieren.

          Das hängt nur zum Teil mit der Physis zusammen. Wie ein Sportmediziner irgendwo mal ausführlich dargelegt hat, haben Mädchen/Frauen für Fußball schonmal eine sehr ungünstige Anatomie/Körperschwerpunkt. Vor allem aber ist es die Koordination, Visuomotorik, visuell-räumliche Wahrnehmung und Verarbeitung. Frauen bekommen kein komplexes Passspiel aufgezogen und sind in Zweikämpfen mit jeder schnellen Körpertäuschung eines Mannes heillos überfordert, können diese nicht antizipieren und schnell genug beantworten.

          Ich bin sehr unregelmäßiger Freizeitkicker und gehe fest davon aus, dass ich zwar läuferisch und technisch gegen eine Nationalspielerin kein Land sehen würde, dafür nahezu jeden Zweikampf (körperlos) gewinnen würde. Das zeigt sich auch in den Begegnungen zwischen Nationalteams und Jugendmannschaften (schon die C-Jugend ist haushoch überlegen).

          Im Grundschulalter ist es halt auch so, dass Mädchen fast nie viel Übung und meist auch kaum Motivation haben, da sie schnell merken dass sie dafür kein Talent haben.

        • „Töchterchen sagt, in ihrer Grundschulzeit wurde Fussball gelegentlich „Jungen gegen Mädchen“ gespielt.
          Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Mädchen mehr Tore schossen“

          Na klar doch. Und der Gender Pay Gap ist real. Man muss es sich nur fest genug einbilden.

        • Und zur reinen Physis auch nochmal der Hinweis auf Karsten Braasch, einen semi-professionellen, rauchenden Tennisspieler, der beide Williams-Schwestern verkatert zum Frühstück verspeist hat (jeweils 6:1).

          Und die beiden gelten ja als regelrechte Androgen-Anomalien, dominierten den Sport selbst viele Jahre über ihre Physis und werden immer wieder als „Männer“ beleidigt.

        • @Adrian:

          Na klar doch. Und der Gender Pay Gap ist real. Man muss es sich nur fest genug einbilden.

          Klein-Sheera weiß halt, was Mami hören will (damit sie nicht histrionisch austickt). Mit Sicherheit wird sie demnächst auch vermehrt zuhause verkünden, in der Schule als Mädchen benachteiligt zu werden.

        • David,

          „dafür nahezu jeden Zweikampf (körperlos) gewinnen würde.“

          Hast Du gestern GER:CAN gesehen? Körperlos ist da immer weniger. Früher waren es eher Fouls aus Versehen, inzwischen hauen sich die Mädels sehr gezielt gegenseitig auf die Socken. Ganz wie die Männer 🙂

          Aber logischerweise macht alleine die Ausstrahlung der Physis einen enormen Unterschied.

          Klar sind Mixed-Teams im Fußball spieltechnisch problemlos möglich, aber der Frauenanteil müsste quotenmäßig und für beide Mannschaften gleich festgeschrieben werden, sonst wirds unfair…

        • Ich kenne das z.B. von den Mixed Turnieren im Studentenwohnheim so, dass jedes Team eine oder zwei Frauen haben musste, deren Tore dann immer doppelt gezählt haben.

          Zum Rest:

        • „Wie ein Sportmediziner irgendwo mal ausführlich dargelegt hat, haben Mädchen/Frauen für Fußball schonmal eine sehr ungünstige Anatomie/Körperschwerpunkt.“

          Du meintest:

          „Sie können heute lächelnd davon erzählen, dass der DFB noch 1955 den »Damenfußball« offiziell verbot , weil er so »unfraulich« sei, und ihn erst 1970 offiziell zuließ. Sepp Herberger fand ihn für Frauen unpassend. Helmut Schön resümierte: »Die Frau ist von der Natur her nicht für diesen Sport geeignet« – oder nicht für die Trikotwerbung, wie der DFB noch 1986 befand: »Aufgrund der Verzerrungen durch die Anatomie kamen wir zu dem Entschluss, dass durch Werbung im Brustbereich der Trikots keine neuen Einnahmequellen für den Damenfußball liquiiert werden können.«“

          http://www.zeit.de/2011/26/Frauenfussball-WM/seite-2

          ?

          Ich gestehe ja sogar zu, dass das wohl eine Sportart (von vielen) ist, die bevorzugt für kleinbrüstige Frauen geeignet ist.
          Und? Die gibts doch einfach.

          Zu meiner Grundschulzeit – ich erwähnte es bereits – war bei mir Hockey und Rugby besonders beliebt. Haben wir allerdings nie nach Geschlechtern getrennt gespielt – min., weil das mal wirklich gar nicht gegangen wäre bei 5 Mädchen vs. 25 Jungs.

          Vielleicht aber auch, weil zu meiner Zeit das Geschlecht keine ganz so große Rolle gespielt hat im Diskurs.

          Auf der neuen Schule kommt unsere mit niemand bekanntem in eine Klasse, weil man auf dieser Gesamtschule überall „ein ausgewogenes Verhältnis“ herstellen will, sowohl bezüglich der Schul-Empfehlungen, wie auch natürlich hinsichtlich der Geschlechter. Aber beschweren tun wir uns darüber nicht, ist halt so.

        • „@john

          Solange ein Spiel hauptsächlich von Laien gespielt wird mögen individuelle Unterschiede bedeutender sein als Geschlechterunterschiede. Sollte Jugger das neue Fußball werden oder entsprechende Popularität erleiden werden entweder die Frauen aus den Teams fliegen oder man wird eine Quote haben müssen.“
          Hm, glaube ich nicht so sehr. Das ist ja ein Spiel mit sehr festgelegten Rollen, wo eigentlich jeder einen Platz findet. Und da die „Zweikämpfe“ eher auf Technik als auf Kraft basieren (man kann ja keine Todessportart wie im Film spielen), dürfte da der körperliche Unterschied sich maximal wie beim Fechten auswirken.

        • „Hm, glaube ich nicht so sehr. Das ist ja ein Spiel mit sehr festgelegten Rollen, wo eigentlich jeder einen Platz findet. Und da die „Zweikämpfe“ eher auf Technik als auf Kraft basieren (man kann ja keine Todessportart wie im Film spielen), dürfte da der körperliche Unterschied sich maximal wie beim Fechten auswirken.“

          Und beim Fechten haben die Frauen eine Chance gegen die Männer?

          Hier mal etwas zu den unterschiedlichen Griffstärken und den Unterschieden:
          https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/16/koerperkraft-unterschiede-zwischen-mann-und-frau/

          Ich denke es würde auch wesentlich strategischer und aggressiver gespielt werden, wenn es um richtig viel geld geht.

          Hier mal etwas zu fechtern:

          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23443217

          Performance analysis in saber.
          Aquili A1, Tancredi V, Triossi T, De Sanctis D, Padua E, DʼArcangelo G, Melchiorri G.
          Author information
          Abstract
          Fencing is a sport practiced by both men and women, which uses 3 weapons: foil, épée, and saber. In general, there are few scientific studies available in international literature; they are limited to the performance analysis of fencing bouts, yet there is nothing about saber. There are 2 kinds of competitions in the World Cup for both men and women: the „FIE GP“ and „A.“ The aim of this study was to carry out a saber performance analysis to gain useful indicators for the definition of a performance model. In addition, it is expected to verify if it could be influenced by the type of competition and if there are differences between men and women. Sixty bouts: 33 FIE GP and 27 „A“ competitions (35 men’s and 25 women’s saber bouts) were analyzed. The results indicated that most actions are offensive (55% for men and 49% for women); the central area of the piste is mostly used (72% for men and 67% for women); the effective fighting time is 13.6% for men and 17.1% for women, and the ratio between the action and break times is 1:6.5 for men and 1:5.1 for women. A lunge is carried out every 23.9 seconds by men and every 20 seconds by women, and a direction change is carried out every 65.3 seconds by men and every 59.7 seconds by women. The data confirm the differences between the saber and the other 2 weapons. There is no significant difference between the data of the 2 different kinds of competitions.

        • „Töchterchen sagt, in ihrer Grundschulzeit wurde Fussball gelegentlich „Jungen gegen Mädchen“ gespielt.
          Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Mädchen mehr Tore schossen. Sowas ist natürlich blöd dann …“

          Dann waren die Mädchen offenbar besser, als die Frauen-Nationalmannschaften mancher Länder, die gegen die U15 Nachwuchsmannschaften.

          „What happened to girl power? Australia’s national women’s soccer team the Matildas lose 7-0 to an under FIFTEENS boys‘ side“
          http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-3609949/Matildas-lose-7-0-Newcastle-Jets-15s-Rio-Olympics-warm-up.html

          Und das sogar, wenn die Jungs nur 10 Spieler auf dem Platz sind:

          „Sweden’s women’s national football team suffered a crushing defeat during a friendly in Stockholm on Tuesday, with the country’s top female players finding themselves shutout by an undermanned local boys team.“
          http://www.thelocal.se/20130116/45646

          „U.S. women’s hockey team scrimmaging against high school boys with mixed results“
          http://sports.yahoo.com/blogs/olympics-fourth-place-medal/u-women-hockey-team-scrimmaging-against-high-school-170704740–oly.html

          Es könnte natürlich auch sein, dass in der Grundschule die Unterschiede übrigens noch nicht so stark ausgeprägt sind. Da die Pubertät bei Mädchen viel früher einsetzt, sind manche Mädchen in der Grundschule den Jungen sogar noch überlegen. Das ändert sich aber schnell, sobald die Jungen mit dem pubertieren anfangen und spätestens mit 15 haben die Jungen die Mädchen in der Regel in Körperkraft überholt.

      • *Leistungsbewertung wieder mehr für kreatives, divergentes, selbstständiges Denken als enge Musterlösungen ganz nah am Tafelaufschrieb oder Schulbuch.*

        In höheren Stufen wird das oft, soweit möglich, auch so gemacht, aber gerade in der Unterstufe ist es so dass feste Vorgaben und Regeln den Kindern helfen. Ob das Rechtschreibregeln sind oder dreischrittige Lösungsansätze in Mathe. Das ist in etwa so wie wenn du nen Wald erkundest, am Anfang bist du gut beraten eine Karte zu nutzen, später, wenn du dich ein bisschen auskennst, kannst du auch mal auf eigene Faust erkunden und vielleicht sogar Pfade finden, die weniger bekannt sind.

        *Probier es doch mal aus, z.B. bei einer neuen Mathelektion „Jungs gegen Mädchen“ antreten lässt. Sobald du Jungs die Möglichkeit gibst, sich positiv auf ihr Geschlecht zu beziehen und darüber zu motivieren, fliegen sie vorbei. Und nein, die Erklärung dafür ist nicht „stereotype threat“*

        Wenn ich überhaupt nach Geschlechtern trennen würde, dann garantiert nicht bei einem so dermaßen belasteten Thema. Irgendeine der beiden Gruppen wäre dann auf jeden Fall gedemütigt. Wenn die Jungs besser wären, wäre das eine, äußerst unwillkommene Bestätigung des Stereotyps, dass Mädchen kein Mathe können, wenn die Jungs schlechter wären, fühlten sie sich aufgrund desselben Stereotyps doppelt schlecht. Das ist ein Wespennest. ^^

        • @maren: das war nun auch keine konkrete Empfehlung. Es war nur ein Beispiel, bei dem man merken würde, dass Jungs im Nu leistungsmotiviert sind, wenn man sie z.B. bei der Jungsehre anpackt.

          Da ich kein Lehrer bin, kannst du nicht von mir zig Didaktik-Vorschläge erwarten.

          Es überrascht mich aber nicht, dass jeder Ansatz sofort miesgemacht wird, kein Wille da ist. überhaupt das Problem anzuerkennen, geschweige denn was zu versuchen und innovativ was zu verändern.
          Das ist halt die Mentalität dieses Berufsstands.

        • *Es überrascht mich aber nicht, dass jeder Ansatz sofort miesgemacht wird, kein Wille da ist. überhaupt das Problem anzuerkennen, geschweige denn was zu versuchen und innovativ was zu verändern.
          Das ist halt die Mentalität dieses Berufsstands*

          Ich denke, ich hab dir klar genug erläutert, warum ich das nicht machen würde und ich denke die Gründe dürften einleuchten. ^^
          Den Schuh mit dem Miesmachen zieh ich mir nicht an.

          *Da ich kein Lehrer bin, kannst du nicht von mir zig Didaktik-Vorschläge erwarten.*

          Vielleicht solltest du da auch mal zugestehen, dass andere da etwas mehr Ahnung und Erfahrung in der Materie haben, statt Einwände direkt mit „Typisch Lehrer, alle scheiße“ abzuwehren.

        • Ich gestehe doch ein, dass ich von Didaktik nicht viel Ahnung habe.

          Eine allzu hohe Kompetenz brauchst du dir aber auch nicht zusprechen, als Studentin im vierten (?) Semester, wo man auch noch nicht viel mit Didaktik am Hut hat.

          Ich hab Lehrer im Elternhaus, weitere Lehrer, einen Päd.Psych-Prof und zwei Schulpsychologinnen im Freundeskreis. Ich weiß schon, von wem ich spreche.

        • *Eine allzu hohe Kompetenz brauchst du dir aber auch nicht zusprechen, als Studentin im vierten (?) Semester, wo man auch noch nicht viel mit Didaktik am Hut hat.*

          Mag sein, aber da ich in mehreren Jahren Dutzende Nachhilfekinder hatte, aus den verschiedensten Schulformen und Elternhäusern, kenn ich mich diesbezüglich ein bisschen aus.

          Und man muss auch kein Didaktikprofessor sein, um zu erkennen wann ein Kind gedemütigt wird. ^^

        • Wie gesagt, das war keine konkrete Empfehlung, sondern ein hypothetisches Beispiel.

          Bei Kindern immer vom Bedürfnis her denken, dann kommst du auch in Verbindung mit deiner Praxiserfahrung auf Lösungen.

          Dafür dass du nur Nachhilfe gegeben hast und Lehrerin werden möchtest, klingst du leider schon resignativ wie ein alter Hase.

        • *Bei Kindern immer vom Bedürfnis her denken, dann kommst du auch in Verbindung mit deiner Praxiserfahrung auf Lösungen.*

          Darauf wäre ich nie im Leben gekommen, dass Kinder unterschiedliche Bedürfnisse haben, das ist eine brandneue Information für mich. Danke! /s

        • Ich wird mich aus Euren Prügeleien heraushalten, weil ich den Eindruck habe, dass beide recht haben, aber dem anderen nicht zu-lesen.

          @maren
          „Gerade deswegen ist es sinnvoll, das Lernen und Üben in den Vordergrund zu setzen und nicht einen diffusen intuitiven Spracherwerb, das funktioniert bei den wenigsten (bei mir schon, ich weiß aber dass ich eine Ausnahme bin), Junge oder Mädchen.“

          Das ist eigentlich die Antwort, die mir bei der Diskussion ständig im Kopf schwebte.
          MMn gibt es nicht DIE richtige didaktische Lösung. Meine Schulzeit ist lange her, dennoch kann ich mich sehr gut daran erinnern, dass ich bei einigen Lehrern sehr gut lernte, bei anderen komplett wegbrach.
          Wenn jetzt die Klassenarbeiten genau meine Resultate gespiegelt hätten, hätte man guten Gewissens sagen können „Der Lehrer taugt nichts!“.
          Taten sie aber leider nicht. Deshalb war ich aber auch nicht schuld, denn bei anderen Lehrern hatte ich ja bewiesen, dass ich dem Stoff folgen konnte.
          Also? Es gibt verschiedene Lern- und Lehrmethoden. Wenn die beiden nicht synchron gehen, geht der Schüler über die Wupper (der Lehrer (die Lehrerin darf sich genauso angesprochen fühlen, Maren, ich benutze hier aus Schreibfaulheit das generische Maskulinum) hat ja mit seinem Abschluss bewiesen, dass er den Stoff beherrscht.
          Idealerweise versucht man also, ähnlich tickende Schüler und Lehrer zusammen zu bringen, damit das Ergebnis zumindest optimal wird.
          Das heißt nicht, dass jetzt nur noch Einsen geschrieben werden, aber zumindest könnte man vielleicht so einer inneren Kündigung manches Schülers entgegenwirken.

        • @maren:
          „In höheren Stufen wird das oft, soweit möglich, auch so gemacht, aber gerade in der Unterstufe ist es so dass feste Vorgaben und Regeln den Kindern helfen. Ob das Rechtschreibregeln sind oder dreischrittige Lösungsansätze in Mathe.“

          Und genau diese Einstellung ist der Grund, warum Schüler in der Schule nicht mehr lernen, eigenständig zu denken.
          Damit du verstehst, was ich meine, versuche ich das mal an einem mathematische Beispiel zu erläutern:

          Die meisten Lehrer bringen den Schülern haufenweise Formeln bei, um Flächen und Körper zu berechnen – stupides Auswendiglernen.
          Tatsächlich reicht es aus, drei oder vier davon zu lernen, der Rest lässt sich mit kurzem nachdenken erschließen, wenn man die Zusammenhänge zwischen dem einzelnen geometrischen Figuren kennt.

          Die zweite Methode wird selten praktiziert, hat aber viele Vorteile: der Stoff sieht nicht nach so viel aus und wirkt weniger abschreckend auf Schüler, die dich für mathematisch unbegabt halten. Statt Auswendiglernen werden Fähigkeiten zu kombinieren und weiter zu denken erlernt.
          Schüler, die mit der zweiten Methode lernen, können auch einfacher völlig fremde Formen berechnen während es für Schüler nach der ersten Methode leider häufig schon einen Unterschied macht, ob das Prisma steht ist liegt.

          Man sollte als Lehrer versuchen, den Schülern eigenständiges Denen zu vermitteln und ihnen diese Fähigkeit auch zutrauen, dann wird der Unterricht für alle leichter.

    • Nebenbei habe ich in letzter Zeit mehrfach voller Entsetzen festgestellt, wie stramm feministisch indoktriniert viele junge Männer heute sind, die gerade von der Schule kommen. Sprechen voller Verachtung von „weißen Männern“, also ihrer eigenen demographischen Gruppe.

      Da wundert einen wohl gar nichts mehr. Mal ganz unabhängig vom Inhalt dieser verqueren Theorien (also selbst wenn diese Welterklärung plausibel und konsistent wäre), das ist vollkommen unnatürlich und kann nicht gesund sein, sich so negativ auf das eigene Geschlecht zu beziehen. Die Lehrerinnen, die ihnen diesen Selbsthass einimpfen, produzieren arme Würstchen.

      Damit sage ich nicht, dass jeder männliche Feminist oder weibliche Maskulist eine Neurose hat. Wir sprechen nicht von Intellektuellen, die das abspalten können, sondern von naiven Teenagern, die das überhaupt nicht durchdringen.

      *Kleines Extrembeispiel: Freund von mir, knapp 40, hat einen bereits 19-jährigen Sohn, den er stets nur etwa einmal monatlich zu Gesicht bekommen hat (nach Streits mit Mutter auch mal zeitweise gar nicht).
      Der, mittlerweile komplett gehirngewaschen, schwingt große Reden von LGBT und Bürger_Innen (mit Sprechpause). Als der Papa ihn leicht spöttisch fragt, was denn mit denen _“außen“ sei, bekommt er im Tonfall eines SED-Funktionärs die Antwort: „das ist nicht witzig!“.
      Für ihn brach eine Welt zusammen. Nach einem Streit darf er sich von seinem Sohn nun anhören, ein „Faschist“ zu sein.

      • „Nebenbei habe ich in letzter Zeit mehrfach voller Entsetzen festgestellt, wie stramm feministisch indoktriniert viele junge Männer heute sind, die gerade von der Schule kommen. Sprechen voller Verachtung von „weißen Männern“, also ihrer eigenen demographischen Gruppe.“

        So dumm war ich nicht mal als Teenager.

        „Da wundert einen wohl gar nichts mehr. Mal ganz unabhängig vom Inhalt dieser verqueren Theorien (also selbst wenn diese Welterklärung plausibel und konsistent wäre), das ist vollkommen unnatürlich und kann nicht gesund sein, sich so negativ auf das eigene Geschlecht zu beziehen. Die Lehrerinnen, die ihnen diesen Selbsthass einimpfen, produzieren arme Würstchen.“

        Stimmt, aber waru macht man es dann. Ich als Mädchen bin ja noch viel leichter manipulierbarer und trotzdem hat es nie jemand geschafft, mir sein Weltbild überzustülpen, geschweigedenn, dass ich es internalisiert hätte.
        Siehst du ja daran, dass ich hier nach wie vor schreibe, was ich will, auch wenn Christian versucht, das zu verhindern und mich auf Linie zu bringen.
        Wenn die also reiflich darüber nachgedacht haben und zu diesem Entschluß gekommen sind, dann lass sie.
        Solche Gestalten brauche ich persönlich nicht in meinem Boot.
        Menschen, die nicht selber denken können, die man zur Jagd tragen muss, die opportunistisch sind oder Menschen, die…nun ja…dumm sind, usw. kann man nicht gebrauchen. Ich will solche Leute auch nicht mehr „retten“, zumal man dann sowieso nur auf die Seite der „personae non grata“ geschoben wird. Hab ich mehrfach in Diskussionen, die auch nur entfernt das Thema „Rasse“, Nation, Einwanderung etc. zu tun hatten.

    • Noch was: in einigen Bundesländern wurde die Oberstufe reformiert. Weniger Wahlfreiheit, weniger Spezialisierung (z.b auf NW) möglich, teilweise Zwang zu Deutsch und Fremdsprache als Leistungskurs.

      Wem kam das wohl entgegen, wem nicht?

      • gibt es denn genügend Personen, die sich für eine Laufbahn als MINT Lehrer interessieren sodass es nur eine Sparmaßnahme ist oder gibt es nicht genug Personal dafür?

      • @david
        In allen Bundesländern, mWn. Das hat was mit international vergleichbaren Ergebnissen zu tun. Zentralabitur.

        *teilweise Zwang zu Deutsch und Fremdsprache als Leistungskurs.*

        Unsinn, du solltest echt vorsichtig sein, bevor du das nächste Mal anderen „keine Ahnung“ unterstellst.

        Also, du hast im Groben 3 Fachgebiete: Sprachen, Naturwissenschaften und und gesellschaftliche Fächer (Geschichte, etc.)

        Im Zentralabitur müssen die 4 Abiturfächer so gewählt werden, dass alle Fachgebiete vertreten sind, sowie mindestens 2 Hauptfächer (HF)..

        Ich hatte z.B. Geschichte und Englisch (HF) als LK, Deutsch (HF) als 3. schriftl. Fach und Bio als mündliches.

        Ein Nachhilfeschüler hat Mathe (HF) und Physik im LK und als gesellschaftliches Fach Pädagogik. Da ihm da sowohl noch die Sprache als auch das 2. HF fehlen, schwankt er noch zwischen Englisch und Deutsch.

        „Wem kam das wohl entgegen, wem nicht?“

        Na nicht denjenigen, die gerne Mathe abwählen wollten (also z.B. mir), die müssen nämlich bis fast zum bitteren Ende Klausuren schreiben.

        • Unsinn, du solltest echt vorsichtig sein, bevor du das nächste Mal anderen „keine Ahnung“ unterstellst.

          Doch, das ist so. Heißt halt nur nicht mehr Leistungskurs, sondern „Kernkompetenzfach“. Deutsch, Mathe plus Englisch Pflicht, dazu noch zwei Wahlfächer.

        • Ich hab mal nachgeguckt. Das ist in Baden-Württemberg und im Saarland so.“
          Ich bin Saarländer zmd 2010 wars noch E-Kurs und G-Kurs. Geschichte u Politik gingen nir als G-Kurs. Anspnsten gabs Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache. 2 mit 5 Stunden eins mit 4. Ansonsten noch das „progressive“Seminarfach.

    • Laut Christina Hoff Sommers ist das Problem nicht, dass Jungen generell schlechter sind als Mädchen in Fächern wie Lesen und Schreiben ect. sondern dass die Inhalte sie weniger ansprechen. Sie gibt konkrete Tipps, wie man Jungen zum Lesen animieren kann: Indem man Literatur wählt, auf die sie Lust haben. Jungen lesen lieber Abenteuergeschichten, Comics, Sachliteratur während Mädchen eher emotionale Geschichten bevorzugen. Schreibt ein Junge eine Geschichte über Monster die eine Stadt angreifen, sollte sie nicht automatisch schlechter bewertet werden als eine Geschichte von einem Mädchen wo sie ihre Gefühle beschreibt, als ihr Hund gestorben ist, nur weil die Deutschlehrerin besorgt über Gewalt in der Action-Geschichte ist.

      Man kann das gleiche übrigens auch in umgekehrter Richtung haben: Mädchen sind nicht schlechter in Mathe oder Physik, weil sie zu dumm dafür sind, sondern weil es sie einfach weniger interessiert. Das kann man auch in der Informatik beobachten: Mädchen und Frauen schreiben gute Programme wenn sie sich für das Thema interessieren. Wenn man soziale Interaktionen, soziale Netzwerke ect. betrachtet, sind Mädchen plötzlich interessiert bei der Sache und erbringen auch Leistungen.

      Nur leider muss man sich dafür mal von dem Diktat des unsäglichen Genderstudies-Kult lösen, dass Geschlechter sozial Konstruiert seien und statt dessen anerkennen, dass die Menschen und Geschlechter verschieden sind, verschiedene Interessen haben und verschiedene Motivationen.

      Es wäre schließlich auch aufgabe der Pädgagogen, die Schüler und Schülerinnen dort abzuholen, wo sie stehen und Interesse und Motivation zu wecken und daraus dann die bestmöglichen Leistungen zu erziehlen. Dafür machen wir den Quatsch mit der Pädagogik doch überhaupt erst. Aber das geht natürlich nicht, wenn Pädagogen heute schon früh in der Uni mit dem Genderbullshit verseucht werden…

      • Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe, aber es gab wohl mal ein Projekt im englischsprachigen Raum, wo Unterrichtsinhalte geschlechtsspezifisch aufbereitet werden sollten.
        Das hat dann teilweise absurde Blüten getragen, zum Beispiel wurde im Konzept vorgeschlagen, dass bei den Jungs in Englisch Herr der Fliegen gelesen wird, aber weil den Jungs nicht zuzumuten ist sich mit Analyse und Interpretation auseinanderzusetzen, wird stattdessen eine Karte der Insel erstellt.

        Bei den Mädchen kamen dann so Sachen wie Zahlen mit Farben gleichzusetzen. Beides in der Mittelstufe (Alter so 12-16)

        Das ist doch Klötzchenunterricht!

        • Wenn die Pädagogen mist sind und keine Ideen haben, ist das aber immer noch nicht die Schuld der Kinder.

        • Ja, aber das ist ja im Endeffekt eine Extremauslegung der Stereotypen, die kursieren.
          Sprachen für Jungs so wenig sprachig wie möglich machen und Naturwissenschaften so wenig naturwissenschaftig wie möglich.

          Dass das ein Kompetenzgefälle nicht aufhebt sondern verstärkt dürfte doch wohl auf der Hand liegen.

        • „Das hat dann teilweise absurde Blüten getragen, zum Beispiel wurde im Konzept vorgeschlagen, dass bei den Jungs in Englisch Herr der Fliegen gelesen wird, aber weil den Jungs nicht zuzumuten ist sich mit Analyse und Interpretation auseinanderzusetzen, wird stattdessen eine Karte der Insel erstellt.“

          Häh?
          HdF hab ich vor einigen Jahren zum ersten Mal gelesen (auf englisch natürlich), fand es brillant – und hab anscheinend nichts begriffen.
          Ich wusste nicht, dass ich die Geschichte analysieren und interpretieren sollte.

          In derselben Zeit hab ich auch „Der Fänger im Roggen“ gelesen, war zuerst ein wenig enttäuscht, weil ich ständig damit rechnete, dass der Protagonist endlich ausreißt und was losmacht – und dann war das Buch zu Ende.
          Aber dann fand ich das Buch eben wegen des Fehlens von Action gut.
          Analysiert und interpretiert hab ich es leider auch nicht :C

        • „Dass das ein Kompetenzgefälle nicht aufhebt sondern verstärkt dürfte doch wohl auf der Hand liegen.“

          Natürlich. Man muss natürlich das geweckte Interesse auch entsprechend nutzen. Es kommt aber auch auf das Alter an. Wenn die Kinder zu jung sind, um einen Roman zu interpretieren, ist der Roman in der Altersstufe entweder falsch gewählt oder aber das Kartezeichnen ist durchaus ein gutes Training, um den Text zu rekapitulieren und die Vorstellungskraft zu schulen.

          Und Zahlen als Farben zu interpretieren tu ich übrigens schon so lange ich Denken kann. Das hilft auch, sich so abstrakte Dinge wie Zahlen vorstellen zu können. Ist ein Kind vom visuellen Typ, dann kann das auch beim rechnen helfen, etwa wenn man bei Addition die Ergebnisse als Mischungen der Farben der einzelnen Summanden visualisiert.

  8. Ich halte es für sinnvoll, mehr Wahlfächer wie Technik und Physik anzubieten, wo man Experimente machen kann. Vielleicht hilft das Jungs.
    Eine Anpassung des Schulsystems dahingehend, dass man im Unterricht rumschreien und rumrennen darf, davon halte ich nichts. Das gibt das Schulsystem nicht her und wer noch nicht so weit ist, geht eben noch ein jahr länger in den Kindergarten/Vorschule. Man sollte ehr zurück zum Schulsystem der 80er oder 90er, da gab es glaube ich weniger komische Reformen.

  9. Ich weiß nicht, wann irgendwann einmal davon kenntnis genommen wird, daß der biologische Entwicklungsstand und damit auch die biologische Basis der Erkenntnisfähigkeit bei Jungen im mittel 1 Jahr hinter der der Mädchen hinterherläuft.
    Das nennt man „systemische Diskriminierung“.

      • „Also sollen Jungs ein Jahr später eingeschult werden um dem gerecht zu werden?“
        Nein, denn es gibt auch Mädchen, die länger brauchen.
        Gibt es ein kognitives Problem mit dem Durchschnitte?
        „Bis zu welchem Alter denn?“
        Bis nach der Pubertät.
        Ach so, darf es ja nicht geben weil die Pubertät eigentlich auch nur sozial konstruiert ist.

        Was ist so überraschend an der Tatsache, daß die bei Mädchen in der Regel früher einsetzende Pubertät mit einer früheren Gehirnreifung einhergeht?

        • *Nein, denn es gibt auch Mädchen, die länger brauchen.
          Gibt es ein kognitives Problem mit dem Durchschnitte?*

          Was ist denn dann dein Vorschlag, wie damit umgegangen werden soll?

        • „Bis nach der Pubertät.
          Ach so, darf es ja nicht geben weil die Pubertät eigentlich auch nur sozial konstruiert ist.“

          Seufz.

          Anekdötchen:

          ein Geschwisterpaar, der Junge ist zwei Jahre älter, wurde aber hinsichtlich seiner Körpergröße komplett eingeholt von seiner Schwester. Musste ich auch spontan und ohne böse Absicht feststellen als ich sie diesjährig wiedersah.

          Während im Hintergrund bestätigt wurde: „Ja, stimmt! Wie Zwillinge sehen die aus!“ fiel mir dann auch auf, wie er regelrecht in sich zusammensackte vor Enttäuschung.

          So flüsterte ich ihm ins Ohr:
          „Hat Dir eigentlich schonmal jemand gesagt, dass Jungen länger wachsen als Mädchen? Dass Mädchen mit 15 meistens so groß sind, wie sie dann bleiben, Jungen aber bis 20 wachsen können?“

          Der Blick von ihm – ein Highlight!

          Und auch sein Vater meinte später „jetzt haste bestimmt nen Stein im Brett bei ihm“, worauf ich sinngemäß meine hier wieder unbewusst zur Anwendung gekommene Taktik beschrieb als:
          „erst die Füße weghauen und dann wieder aufbauen“

        • „Was ist denn dann dein Vorschlag, wie damit umgegangen werden soll?“
          Womit genau? Könntest Du Deine Frage bitte dahin gehend präzise formulieren, insbesondere welches Ziel angestrebt werden soll, welches Problemfeld angesprochen werden soll.

          Eine Möglichkeit, wie man beim heutigen Kenntnisstand in der Grundschule den unterschiedlichen kognitiven Entwicklungen der Kinder Rechnung tragen könnte, wäre es kleinere Wissensblöcke öfter zu wiederholen und diese stufenweise zu erweitern.
          Meine Beobachtung des bayerischen Grundschulwesens hingegen hat große Blöcke nicht ineinander greifender Elemente ausgemacht.

          Hier wird auch außer acht gelassen, daß Wissen auch holistisch ist, also nicht thematisch monolithisch. Man kann auch in Deutsch(Lesen und Schreiben) zählen und in mathematischem Kontext sprachliche Phänomene betrachten.

          Ansondten ist ja noch nicht einmal die Tatsache biologischer Entwicklungsunterschiede nach Geschlecht etabliert, wie soll man da zu empirisch fundierten Empfehlungen kommen, noch dazu als pädagogisch ungeschulter Beobachter?

        • man könnte einfach individuell auf das Kind gucken? Es gibt doch alle möglichen U-x Untersuchungen, wo getestet wird, wie der Entwicklungsstand ist. indergärtner und Vorschullehrer werden da siche auch was zu sagen können. Ich habe das jedenfalls schon erlebt, da wurde dann den Eltern gesagt, lassen Sie den doch besser noch ein Jahr reifen. Manchmal wurde das beherzigt, manchmal nicht. In einem Fall, es war ein Mädchen, wollten die Eltern aber nicht, weil das Mädchen mit einer Freundin in eine Klasse kommen sollte. Ich habe das nicht weiter verfolgt.

    • Bis zu welchem Alter denn?

      Und gilt nicht (wie immer eigentlich): die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts sind stärker ausgeprägt als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

      • Laß es mich so ausdrücken: Die Sozialwissenschaftler sind dieser Meinung. Die Kinderärzte sind anderer Meinung, sofern es die Kindesentwicklung betrifft.

      • „Und gilt nicht (wie immer eigentlich): die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts sind stärker ausgeprägt als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern?“

        Falsche Dimension. Es geht hier um durchschnittliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und nicht um individuelle. Natürlich müssen Pädagogen auch auf individuelle Unterschiede rücksicht nehmen. Es gibt ja zB auch Mädchen, die sich für trockene Technik interessieren. Die sind aber seltener und im Allgemeinen wird man eher auf Mädchen treffen, die sich halt wie Mädchen verhalten. Da ist natürlich der Unterschied zwischen diesem einen Mädchen und dem Durchschnitt u.U. größer, als Unterschiede der Durchschnitte beider Geschlechter, da Mädchen wie dieses eine Beispiel aber seltener sind, ist das keine Widerlegung des Prinzips. Analog natürlich für Jungen.
        Jetzt dem ersteren Mädchen aber dann eine Schnulze vorsetzen weil sie ein Mädchen ist und das zu mögen hat, kann auch nicht die Lösung sein. Das Problem ist hier aber auch wieder der Lehrkörper, der zu faul ist, die individuellen Eigenschaften der Schüler zu beachten.
        Wie auch immer, es ging darum, Jungen im Allgemeinen wieder wie Jungen zu behandeln und nicht wie kaputte Mädchen („defective girls“).

  10. Die Bildungspolitik ist natürlich ein dankbares Thema für Männerrechtler. Aber im Gesamtkontext würde ich die Bedeutung nicht überschätzen. Wir hatten letztes Jahr 20 jähriges Abi-Treffen und die heute Erfolgreichen sind mitnichten die, die die besten Schulnoten hatten.

    Der wohl erfolgreichste hatte in der Oberstufe bei weitem die meisten Fehlzeiten, weil er überwiegend 700km weg in den Alpen Snowboard fahren war. Die beiden mit den besten Abi-Noten sind Mütter mit gemütlichen Halbtagsjobs bei öffentlichen Arbeitgebern. Beim Uni-Abschluss ist es ähnlich: die mit dem besten Staatsexamen aus meiner Clique arbeitet halbtags in einer kleinen Klitsche und verdient wahrscheinlich mit am schlechtesten aus der Gruppe. Umgekehrt kenne ich aus meinem Beruf inzwischen recht viele Leute, die beruflich sehr erfolgreich sind, viel mehr haben als die Gebildeten und die nicht mal Abitur gemacht haben.

    Die heute wesentlichen Fähigkeiten sind Networking und der Umgang mit sozialen Hierarchien sowie Kreativität und Risikobereitschaft. Die Fähigkeiten, die man auch beim Pick-Up braucht, bringen einen heute viel weiter als jeder Bildungsabschluss.

    Wenn ich Jungs heute etwas beibringen würde, dann so früh wie möglich Wege auszuprobieren, Geld mit irgendwas zu verdienen und genau zuzuschauen, was andere machen, die irgendein Geschäft für sich laufen haben.

    Bildung ist allerdings sehr angenehm, wenn man Konversation führen oder sachlich diskutieren will. Bald fällt so was aber wahrscheinlich unter „exotisches Hobby“.

    • „Wenn ich Jungs heute etwas beibringen würde, dann so früh wie möglich Wege auszuprobieren, Geld mit irgendwas zu verdienen und genau zuzuschauen, was andere machen, die irgendein Geschäft für sich laufen haben. “

      Super Idee, ich wünsche dir viel Spaß in einer Gesellschaft, in der es nur noch manikürte Anwälte, BWLer und Youtubestars oder Leute mit Online-Firmen gibt. Und niemanden mehr, der Straßenbau, Wasser Elektrizität und Müllabfuhr organisiert, weil es nicht cool und abgehoben genug ist^^

      • Die Frage ist nicht, was „cool und abgehoben“ ist, sondern womit man möglichst viel oder zuverlässig Geld verdienen kann und zwar möglichst ohne dabei von (einzelnen) anderen abhängig zu sein. Das ist die nützlichste Kunst von allen.

        • aber das funktioniert nur bei einer „Handvoll“, weil eine Gesellschaft von sowas eben nicht existieren kann, nur, wenn das Grundgerüst steht.
          Außerdem finde ich es durchaus eine merkwürdige Motivation, „möglichst viel Geld zu verdienen“.

          “ oder zuverlässig Geld verdienen kann“

          Tut man als Handwerker/Facharbeiter, speziell in der Industrie.

        • Wenn die Gesellschaft solche wichtigen Funktionen erfüllt haben will, dann soll sie die besser bezahlen. Die Tendenz geht aber seit vielen Jahren dahin, gerade die Jobs gut zu bezahlen, die eigentlich völlig unnütz sind.

          Das Angestelltendasein hat zwar den Vorteil, dass man regelmäßig ein sicheres Einkommen bekommt, aber dafür ist man immer davon abhängig einen willigen Arbeitgeber zu haben, der zudem den Löwenanteil der eigenen Wertschöpfung einsteckt. Und zudem sind die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten ziemlich begrenzt.

          Als Unternehmer hat man diese Probleme nicht. Aber meistens wird man recht viel Anlauf brauchen, bis die Dinge wirklich gut laufen und man materiell vorne liegt. Deshalb ist meine Empfehlung, das möglichst früh irgendwie anzufangen und zu üben.

        • joa, die welt kann aber nicht nur aus Unternehmern bestehen. Besonders nicht aus Leuten, die Unternehmer werden wollen, weil sie Unternehmer werden wollen. Das ist ja so, wie berühmt werden wollen, weil berühmt sein cool ist.
          Wer soll überhaupt für dein Unternehmen arbieten, wenn du allen deinen Mitarbeitern beigebracht hast, dass sie besser ohne dich dran sind mit eigener Firma, weil es scheisse ist, dass sie von dir abhängig sind? Oder sollen wir alle Ich-AGs gründen? Oder hoffst du einfach, dass die meisten, denen du diese Flöhe ins Ohr setzt, bei der Verwirklichung versagen und dann doch für dich arbeiten?

        • Wirklich gut verdienen tut man nur mit der Arbeit anderer Leute. Es gibt viele, die es nicht frühzeitig gelernt haben, sich das zu nutze zu machen indem sie selbst etwas auf die Beine stellen. Und die müssen dann für einen Arbeiten.

          Die Frage ist nicht, was alle tun sollen. Die Frage ist wie man in eine Situation kommt, besser als „alle“ zu stehen und sich deren Schwäche zu Nutze machen zu können. Das würde ich Jungs sagen, wenn ich ihnen etwas mitgeben wollen würde.

        • das beantwortet meine Fragen kein Stück, aber macht nichts.

          Davon ab, dass das nur Allgemeinplätze sind. Als Teenie würde ich dann jetzt mein Snowboard einpacken und nach Whistler fahren, weil man dann am Ende besser dasteht als die, die zur Schule gehen.
          Deine Argumentation erinnert mich an

      • Die eine ist alleinerziehend (und verdient immer noch besser als die Väter) und die andere hat zwar einen Top-Anwalt geheiratet, behandelt den aber so als hätte sie schon lange keinen Sex mehr. Würdest Du da wirklich tauschen wollen?

        • „Würdest Du da wirklich tauschen wollen?“

          Besonders dann nicht, wenn ich per Gesetz in den Vorstand einer Fma katapultiert werden würde.

          „Die Frage ist wie man in eine Situation kommt, besser als „alle“ zu stehen und sich deren Schwäche zu Nutze machen zu können.“

          Dann müsstest du sie auch als „Sieger“ ansehen, auch wenn du nicht tauschen würdest…. Das ist also kein guter Rat. Opportunismus, um sich durchzusetzen ist allgemein als niederträchtig verrufen. Man macht sich nicht die „Schwäche anderer zunutze“, man sollte statt dessen die eigene Stärke nutzen, nur so kann man wirklich anerkannt werden. Aber wenn dies nicht geht ….

        • „Dann müsstest du sie auch als „Sieger“ ansehen, auch wenn du nicht tauschen würdest…. Das ist also kein guter Rat. Opportunismus, um sich durchzusetzen ist allgemein als niederträchtig verrufen. Man macht sich nicht die „Schwäche anderer zunutze“, man sollte statt dessen die eigene Stärke nutzen, nur so kann man wirklich anerkannt werden. Aber wenn dies nicht geht ….“

          Gut gesagt.
          Außerdem: Wer nichts verdient, außer Geld, verdient nichts – außer Geld.

        • Man macht sich nicht die „Schwäche anderer zunutze“, man sollte statt dessen die eigene Stärke nutzen, nur so kann man wirklich anerkannt werden.

          Es geht immer nur um relative Verhältnisse, daher sind diese beiden dasselbe. Der Rest ist Make-Up.

        • „sind diese beiden dasselbe“

          SInd sie eben nicht. Die Mittel sind auch wichtig, wie das Ergebnis. Oder ist das zu patriarchalisch?

        • Die Menschen haben mE einen sehr feinen Sinn dafür, ob andere Erfolg wegen ihrer eigenen Stärken haben oder ob sie nur besondere Umstände ausnutzen. Das macht ja auch Sinn, denn jeder möchte lieber mit einem Macher kooperieren als mit einem Opportunisten.

  11. Wisst ihr was lustig ist?

    Ich erwarte, dass aufgrund der Dummenquoten und Dumpfbackenförderung der durchschnittliche Verdienst von Männle und Weible steigen wird:

    In der Wissenschaft beobachtet Mann, dass Dumpfbäckchen bevorzugt wird, also geht Mann in die freie Wirtschaft (die besser als Akademia zahlt)

    In der freien Wirtschaft beobachtet Mann, dass Dumpfbäckchen an ihm vorbei befördert wird, also macht Mann sich selbstständig

    Als Selbstständiger beobachtet Mann, dass Dumpfbäckchen zur Selbstverwirklichung gepampert wird, also sucht Mann sich ein Geschäftsfeld mit harter Arbeit (und passendem Einkommen)

    Mag jemand Wetten?

    • Ich habe hier mehrfach die Prognose abgegeben, dass der „mangelnde“ Bildungserfolg von Jungen dazu führen wird, das diese eher Ausbildungen ergreifen. Die geförderten Mädels werden in ihren Studiengängen an den immer weiblicheren Unis bis zum Germanistikmaster durchgefördert. Problem: Am Arbeitsmarkt vorbei studiert. Folge: Geringere Löhne.

      Die Jungen hingegen kommen in handwerklichen Ausbildungen unter die Hand von anlernenden Männern. Strengen sich eher an, verdienen früher Geld und im Anbetracht der Durchakademisierung vor glänzenden Jobperspektiven. Und: Ihre Löhne steigen. Schon jetzt steigen relvante Ausbildungsberufe mit fünf Prozent jährlich. Tendenz weiter steigend, da die Lehrlinge fehlen.

      Und dann haben wir die männlichen Facharbeiter mit 48.000 nach zehn Jahren die auf akademisierte Frauen treffen, die sich nach zehn Jahren mit zehn tausend Euro Studienschulden von prekärem 30.000 Euro Job zum nächsten hangeln. Und das Beste: Für die Ladies sind die Facharbeiter dann „unter ihrem Stand“. Die Ladies haben schließlich studiert. Und die besseren Noten…

  12. Mal was ganz Anderes als Erklärung für „dass Jungs in der Schule schlechter abschneiden“:

    Die heutige Zeit ist stark konformistisch, mag es auch anders scheinen. Jungs, denen nur negative oder althergebrachte Rollenbilder von der Gesellschaft aufgezeigt werden, tendieren dazu sich dieser Bildung zu verweigern oder das Ganze allzu lax zu sehen.

    Spricht also nicht unbedingt gegen die angeblich schlechteren „Jungs“ als solche.

    Überhaupt ist das nur die neueste Variante von dem angeblich schlechten Zustand des Schulwesens, die seit jeher ein bildungsbürgerlicher Proporz ist. Man denke an Nietzsches „Zukunft der Bildungsanstalten“, kann man als in dieser Tradition stehend sehen, durchaus 😉

    Was den Feminismus betrifft: schafft der diesen Zustand oder profitiert er nur opportunistisch davon, dass diese Zeit immer konformistischer wird? Wohl eher letzteres ….

    Es verleiht halt Macht, eine absurde, realitätsnegierende Philosophie in der Schule zu vermitteln. Sehr viele Menschen wollen ihrem Leben einen Sinn geben und schliessen sich daher Ideologie-Konstrukten an, um Ordnung zu schaffen, mit sich anfangend und dann die ganze Welt. Heute soll die Welt an dem feministischen Wesen genesen. Nota bene: hat sogar Prof. Pinker einfach mal so behauptet.

    Man könnte den Verdacht haben, dass die Menschen gar nicht anders können, als sich von versponnenen Ideen beherrschen zu lassen. So gesehen ist die Idee des „Patriarchats“ angemessenerweise auch ein Verfolgungswahn. Über sowas sollte die Schule natürlich objektiv aufklären, aber niemals als direkten Unterrichtsstoff oder implizit zulassen, wie über so viele extrem zweifelhafte Pseudowissenschaften.

    „Traurig ist der Schüler, der seinen Lehrer nicht übertrifft“, es besteht also noch Hoffnung. -> ersteres ein Spruch an der Uni Padova, von Leonardo.

      • „Es heisst ja immer, jede Generation sagt das über die neue“

        Es ist natürlich auch eine Verkehrung, wenn über die neue geklagt würde, sie sei wie eine alte oder regressive. Wäre aber die angemessene Inversion und ausserdem zutreffend. Sie wissen es nicht mal und sind im guten Glauben — na ja, nicht.wirklich. Ist geradezu eine Flucht, mit dem Messiah Feminismus.
        Vor allem medial wird das grossartig aufgepusht, um die Allgemeinheit zu geisseln.

        Das zutiefst Ironische: es ist doch lupenreines negatives Christentum-Klischee aus dem Mittelalter, was das „selbstkritische Bewusstsein“ heute für Verirrungen zeitigt.

        Am besten sollte das doch die christl. Kirchen selbst kritisieren, wie die Ideen ihrer Religion hier politisch in Szene gesetzt werden. Aber nein, die machen munter mit. Ist ja auch prima, wenn die Leute alles glauben, dann glauben sie auch an die Kirche.

        Der Ausflug mit dem Kirchen nur weil die auch immer mit dem Schul- und Bildungswesen verbandelt waren, und nicht zuletzt auch mit dem Sozialwesen.

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