Meinungsbild zu Geschlechterrollen und Politik

Immer wieder werden hier auch durchaus konservativere Geschlechterrollen angeführt und auch die „Förderung der klassischen Familie“ kommt in verschiedenen Ansätzen häufiger mal vor.

Deswegen hier mal eine kleine Umfrage zu dem Thema:

 

Bitte die Position auswählen, die eurer am nächsten kommt, es muss sie nicht genau treffen. Gründe oder Anmerkungen gerne in den Kommentaren.

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68 Gedanken zu “Meinungsbild zu Geschlechterrollen und Politik

  1. Für meinen Geschmack stellst Du die falsche Frage. Es geht nicht um die Geschlechterrollen.

    Das „Problem“ ist aus meiner Sicht die Abschaffung der Familie. Dadurch werden zum einen Männern ihre Vaterrechte genommen und zum anderen „Problemkinder“ gezüchtet, die hinterher keine produktiven Mitglieder der Gesellschaft werden.

    Zu diesem Konstrukt „Familie“ kommt es aber wohl fast nur dann, wenn wirtschaftliche Abhängigkeiten bestehen. Die Vaterrolle besteht daraus Frau und Kinder zu versorgen. Historisch und Prähistorisch musste dafür die Frau sich um den Mann bemühen, sie musste ihn zu dieser Versorgung bekommen. Unter heutigen Bedingungen dagegen hat die Frau Rechtsansprüche auf all diese Leistungen des Vaters und muss dafür nichts tun, insbesondere nicht sich um den Vater bemühen.

    Die Konsequenz hatte Theresa Bücker neulich in der SZ anekdotisch beschrieben: Bei einem Treffen von 10 jungen Müttern hatten 8 davon sich kürzlich vom Vater getrennt, weil der ja ein Scheisskerl war (um das Kind zu machen war er aber offenbar gut genug?).

    Kurz gesagt sollte der Staat daher aufhören, Frauen das Ausleben ihrer Hypergamie zu fördern. Das ist meiner Meinung nach die einzig aussichtsreiche Möglichkeit Vaterrechte zu sichern.

      • Wie gesagt sollte der Staat aufhören, wirtschaftliche Abhängigkeiten von Frauen und Müttern beseitigen zu wollen. Natürlich bin ich dabei für eine universale Grundsicherung für alle. Aber das schließt nicht aus, dass die Versorgung durch einen Mann Frauen und Kinder besser stellt als das. Und wenn das so ist, werden sich diese Frauen auch an die Väter halten.

        Wir sehen heute z.B., dass „Familie“ eigentlich nur noch in einer bestimmten Schicht funktioniert, wo beide zusammen sich einen Lebensstandard erarbeiten können, den sie alleine, mit 2 Wohnungen etc., nicht haben könnten. In dieser Mittelschicht wissen beide, dass eine Trennung Verluste an Status und Lebensstandard bedeuten würde und deshalb bleiben sie zusammen. In der Schicht gibt es viele Kinder und wenige Scheidungen.
        Diese Schicht ist nach unten begrenzt, wo eine Trennung keine merklichen Verluste zur Folge hat, weil der Stand ohnehin schon so niedrig ist. Und nach oben ist es begrenzt, wo (insbesondere der Mann) so viel verdient, dass sich mit Unterhaltsansprüchen derselbe Lebensstandard finanzieren lässt.

        Um Familie zu fördern müsste man diese Schicht breiter machen. Zum einen indem im unteren Bereich das Zusammenleben größere wirtschaftliche Vorteile bietet und im oberen Bereich indem Unterhaltsansprüche reduziert oder abgeschafft werden, so dass Frau beim Mann bleiben muss, wenn sie an dessen Wohlstand teil haben will.

        Bei Männern hat sich in den letzten 100 Jahren im Grunde wenig geändert, deshalb muss man da auch nichts zurückdrehen.

        • Praktisch könnte man das z.B. machen, indem man für die „unten“ eine „Zusammenleben-Prämie“ zahlt, die Alleinerziehende nicht bekommen, die dadurch schlechter stehen. Und oben würde ich Unterhaltsansprüche für die Frau auf 0 reduzieren, so dass sie Versorgung nur bekommt, wenn sie den Mann dazu bekommt, sie versorgen zu wollen (darin haben Frauen 50.000 Jahre Übung).

          Und außerdem sollte Kindesunterhalt nicht am Einkommen des Mannes hängen, sondern auf ein für alle gleiches Minimum beschränkt sein. Wenn die Frau für ihre Kinder ein besseres Leben will, dann soll sie sich einen versorgungsstarken Mann dafür suchen und bei dem bleiben.

        • Die Statistiken zeigen eindeutig, dass es den Frauen weniger um das Materielle geht. Sondern in bestimmten Peer-Groups mehr darum, ob Frauen der Meinung sind, dass Frau eine Mann-Deko an ihrer Seite braucht oder ob es more stylish ist (und bei den Freundinnen Statuspunkte gibt), den haarigen alten Sack zu entsorgen.

          Insofern widerspricht sich Deine Aussage „Natürlich bin ich dabei für eine universale Grundsicherung für alle.“

          Wenn Du das Zusammenbleiben erzwingen möchtest, müsstest Du regulativ dafür sorgen, dass Frauen die sich trennen am Ende den gesellschaftlichen Status von abgewrackten Pennern haben.

          Allerdings würde ein solcher Zwang zwar statistisch formal zu dem gewünschten Ergebnis führen, aber sicherlich nicht den Blick der Frau auf den Mann verbessern.

          „sich kürzlich vom Vater getrennt, weil der ja ein Scheisskerl war (um das Kind zu machen war er aber offenbar gut genug?)“

          Tatsächlich ist dieses statistisch belegbare Phänomen ein Beleg dafür, dass Frauen von Natur aus eher auf der Jagd nach dem guten Sperma sind und nicht nach dem idealen Mann um zusammen alt zu werden.

          Was ja eigentlich gut passt, denn Männer sind ja auch eher auf der Jagd nach dem geilen Fickerlebnis und nicht auf der Suche nach dem Weib mit 24/7 PMS, die ihm von früh bis spät tagein, tagaus am Bein klebt und die Ohren vollquengelt 😉

        • Allerdings würde ein solcher Zwang zwar statistisch formal zu dem gewünschten Ergebnis führen, aber sicherlich nicht den Blick der Frau auf den Mann verbessern.

          Ich denke hier irrst Du darin, wie die weibliche Psyche funktioniert.

        • Na schau: Nach der Entwicklung der letzten 100 Jahre sind Frauen vor den schlechten Seiten von Männern heute besser geschützt, als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Hast Du den Eindruck das hätte dazu geführt, dass Frauen irgendwie besser von Männern denken? Meinem Eindruck nach ist das Gegenteil der Fall. Vermutlich ist das Männerbild im radikalen Islam, wo Frauen gesteinigt werden, erheblich besser als bei uns.

          Wenn man mal versteht, was für Frauen „gutes Sperma“ ist und warum ist diese Entwicklung eigentlich nicht überraschend.

        • „schlechten Seiten von Männern“ ??

          „heute besser geschützt, als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Hast Du den Eindruck das hätte dazu geführt, dass Frauen irgendwie besser von Männern denken?“

          Nein, warum sollten sie auch? Es zählt zudem für Frauen das eigene Gefühl im hier und jetzt und keine Vergleiche mit den Geschichten, die ihnen ihre Oma erzählt hat.

          „Vermutlich ist das Männerbild im radikalen Islam, wo Frauen gesteinigt werden, erheblich besser als bei uns“

          Das würde ich ernsthaft bezweifeln.

          Überspitzt formuliert: Wenn Frau Angst hat getötet zu werden, wenn sie nicht willfährig dem Mann dient, wird sie sicherlich willfährig dem Mann dienen. Möglicherweise wird sie ihn sogar „lieben“ (eine Variante des Stockholm-Syndroms, für die Frauen besonders empfänglich sind).

          Das Männerbild insgesamt ist dadurch aber bestimmt nicht „besser“ (wobei zu definieren wäre, was besser und schlechter genau meint)

          „Wenn man mal versteht, was für Frauen „gutes Sperma“ ist und warum ist diese Entwicklung eigentlich nicht überraschend.“

          Genau 🙂

        • Frauen sind evolutionsbiologisch überhaupt nicht dazu befähigt, gut über Männer zu denken. Denn jeder Mann ist ein wandelnder Spermabottich, meistens mit minderwertigen Sperma. Und jeder will, ihr seine zumeist minderwertigen Gene aufdrängen.

        • „Nach der Entwicklung der letzten 100 Jahre sind Frauen vor den schlechten Seiten von Männern heute besser geschützt, als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.“

          Und genau das stimmt eben nicht. Siehe Kommentar zuvor: Unsere Gesellschaft lässt freie Sexualität von Männern zu Der schlechten Seite von Männern sind Frauen also voll ausgeliefert.

        • „Der schlechten Seite von Männern sind Frauen also voll ausgeliefert.“

          Hast du grad freie Sexualität von Männern als „schlechte Seite“ bezeichnet?

          Witzig, grade von dir 🙂

          Aber schon klar, was du meinst..

        • Ich sehe kein Problem darin anzuerkennen, dass die sexuellen Interessen der Geschlechter gegensätzlich sind und das extreme Ausleben der einen oder anderen Variante gleichermaßen toxisch ist. Nur sage ich ganz entschieden, dass das Problem heute das Ausschlagen hin zum Extrem weiblicher Interessen ist.

  2. Ich finde die klassische Famile Frau+Mann+Kind sollte gefördert werden, aber keine bestimmte Rollenaufteilung in dieser Konstellation. Das müssen die Eltern unter sich ausmachen. Der Staat sollte aber die Betreuung eines Kindes unterstützen, bei Auszeiten aus dem Beruf unterstützen etc.

      • …Förderung am Kind festmachen…

        Steuerrechtlich: Beispielsweise weg vom Ehegattensplitting für Paare ohne Kinder… dafür ein Splitting für Eltern, die – egal ob mit oder ohne Trauschein – Kinder gemeinsam betreuen…

      • …Förderung am Kind festmachen…

        …eine Beschäftigungspolitik fördern, die stabile Einkommensverhältnisse bereits kurz nach dem Abschluss der Ausbildung ermöglicht. Weg von Zeitarbeit, Niedriglohn, Generation Praktikum

        …eine Wohnungsbaupolitik fördern, die erschwingliche Mieten für junge Familien zur Folge hat…

        • Die gut ausgebildete, wohlhabe Mittelschicht bekommt ebensowenig Kinder wie die Unterschicht.

          Die gut ausgebildete, wohlhabende Mittelschicht ist aber ebenfalls bis zum ca 27. Altersjahr nicht in der Position, eine Familie gründen zu können. Das Problem ist bei denen nicht die Einkommenshöhe, sondern die Einkommensstabilität.

        • kardamon,

          die weltweit höchsten Geburtenziffern gibt es in Niger, Burundi und Mali.

          Wen wir also diese Leuchttürme der Einkommensstabilität erreichen, klappts wieder mit dem Nachwuchs?

          Da könnte was dran sein, aber anders als Du Dir das denkst 😉

        • „…Global gesehen…“ „…weltweit höchsten…“

          Hic Rhodos, hic salta!

          Die 20-25-jährigen, mit denen ich hierzulande spreche, haben den Wunsch, eine eigene Familie zu gründen, sehen sich aber angesichts von Arbeits- und Wohnungsmarkt nicht dazu in der Lage.

          Die globale Sicht und die weltweiten Geburtsraten helfen denen dabei auch nicht weiter…

        • „Die 20-25-jährigen, mit denen ich hierzulande spreche, haben den Wunsch, eine eigene Familie zu gründen, sehen sich aber angesichts von Arbeits- und Wohnungsmarkt nicht dazu in der Lage.“

          Oder anders gesagt: Der Wunsch nach Familie ist nicht so groß, wie der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und Wohlstand.

        • @ Adrian
          Oder anders gesagt: Der Wunsch nach Familie ist nicht so groß, wie der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und Wohlstand.

          Wohlstand != Sicherheit

          Wann hast Du das letzte Mal mit Leuten aus dieser Altersklasse über deren Zukunftspläne gesprochen?

    • „Ich finde die klassische Famile Frau+Mann+Kind sollte gefördert werden, aber keine bestimmte Rollenaufteilung in dieser Konstellation. Das müssen die Eltern unter sich ausmachen.“

      Bin ich für.
      Dann schicken wir den Nachwuchs, sobald er laufen kann, zum Anschaffen, die Mutter macht ein wenig Haushalt und der Vater den Garten, wenn es denn einen gibt.
      Oder noch besser: Mutter und Kind gehen arbeiten, Vater bewacht das Haus und passt auf den Rasenmäher auf, damit Mutter am Wochenende den Rasen mähen kann, während der/die Kleine was Leckeres kocht 😀

  3. Was Geschlechterrollen angeht bin ich natürlich dafür, dass der Staat sich heraushält.

    Andererseits ist die klassische Familie die beste Institution für Kinder. Wie man Kinder und Familie fördern soll, ohne dass Entscheidungsfreiheit einerseits verloren geht, und ohne dass es andererseits zu Repressionen geegnüber anderen Lebensweisen kommt, weiß ich nicht.

    Man müsste auf Frankreich und Island schauen, zwei westlichen Ländern in denen die Gebutzenrate etwa 2 Kinder pro Frau beträgt. Was genau hierfür der Grund ist, weiß ich nicht.

    • „Man müsste auf Frankreich und Island schauen, zwei westlichen Ländern in denen die Gebutzenrate etwa 2 Kinder pro Frau beträgt. Was genau hierfür der Grund ist, weiß ich nicht.“

      Island ist denke ich kaum zu vergleichen, weil die Verhältnisse dort einfach sehr familiär sind und jeder jeden kennt. Die gegenseitige Absicherung dadurch ist glaube ich einfach höher und natürlich hat man auch mehr Verwandte in der Nähe als in Deutschland, die Betreuung übernehmen können und einen unterstützen können.

      Bei Frankreich wäre es interessant, wer die Kinder bekommt. Aber sie haben natürlich auch ein wesentlich akzeptierteres System der Fremdbetreuung und der Verantwortung der Frau, schnell wieder zu arbeiten

      • „Laut der OECD wendet Frankreich 3,8 Prozent seines Bruttoinlandsprodukt für die Familienpolitik auf – und das seit Jahrzehnten. …

        Denn in der Einkommenssteuer gibt es das Familiensplitting. Jedes Kind erhöht den Faktor um 0,5 Punkte. Im Klartext: Bei einem berufstätigen Ehepaar mit zwei Kindern teilt der Fiskus das Familieneinkommen durch den Faktor drei, um den Steuersatz in der Progression festzulegen. Dank großzügiger Grund-Freibeiträge zahlen Paare mit drei Kindern dann oft überhaupt keine Einkommenssteuer mehr. So gesehen sind Kinder in Frankreich das schönste Steuersparmodell, das es gibt.“

        http://www.handelsblatt.com/politik/international/demografie-was-frankreich-und-schweden-besser-machen/3533626.html

        Ob wir noch ein drittes Kind machen würden, wenn uns dafür die Einkommenssteuer erlassen würde?

        Na logo.

        Müsste man zwar wieder das Haus umbauen, aber egal…

    • Die Geburtenrate in Frankreich fällt bereits wieder stark

      http://www.reuters.com/article/us-france-demographics-idUSBREA0D0X720140114

      https://www.lifesitenews.com/news/bon-voyage-frances-population-rate-takes-a-dive

      Hauptgrund für die höhere Geburtenrate dürfte eine besondere demographische Verteilung gewesen sein, wobei ich das ehrlich gesagt momentan schwer nachvollziehen kann. Die indigene Bevölkerung hatte aber auch in Frankreich eine Geburtenrate anscheinend deutlich unter 1.6.

      • Wenn dem so ist, dann schwindet meine Hoffnung, denn dann ist eine freie Gesellschaft mit einer ausreichenden Geburtenrate faktisch unvereinbar.

        Ausreichenden Geburtenrate wäre dann nur unter folgende Prämissen erreichbar:

        – Äußere Repression: Der Staat bestraft konsequent alternative Lebensmodelle, verhindert Verhütung und Abtreibung und propagiert das Bild der Frau als Hausfrau und Mutter und das des Mannes als starken, treusorgenden, ehrbaren Vaters.

        – Innere Repression: Wir leben alle in religiösen Dummfug-Gesellschaften, in der jeder „freiwillig“ den Verlautbarungen Heiliger Bücher glaubt, dass die Rolle der Frau Hausfrau und Mutter und die des Mannes der starke, treusorgende, ehrbare Vater ist.

        • Wenn es möglich wäre, das feministische Märchen los zu werden, demzufolge Frauen alles haben können in der Reihenfolge, in der sie sich das vorstellen, wäre schon viel gewonnen.

          Wenn stattdessen in die Normalität rückt, dass man Kinder mit Anfang 20 kriegt (z.B. nach der Ausbildung), so dass man mit Mitte 30 ungestört an Karriere denken kann, dann wäre noch etwas mehr gewonnen.

          Das Hauptproblem scheint mir zu sein, dass Frauen davon überzeugt sind, dass für Familie „später“ noch Zeit ist und es dann halt nicht klappt. Schon gar nicht mit mehr als 2 Kindern.

          • Viele Männer möchten Kinder haben.

            Ich hätte immer gern Kinder gehabt.

            (Allerdings nicht mit den Frauen, mit denen ich in den jungen Jahren zusammen war. Ich war sehr gut im ins-Klo-greifen und sehr schlecht im sich-trennen.)

        • „Wenn stattdessen in die Normalität rückt, dass man Kinder mit Anfang 20 kriegt (z.B. nach der Ausbildung), so dass man mit Mitte 30 ungestört an Karriere denken kann, dann wäre noch etwas mehr gewonnen.“

          So hatte ich das auch geplant, nicht direkt it 20, da war ich geistig noch nicht in der Lage dafür, aber doch recht früh, aber wie gesagt bis auf Neger und Araber haben sich alle geweigert. Selbst über 50 jährige wollten noch nicht akut an Kinder denken. Natürlich scheisst man da als Frau irgendwann drauf und kümmert sich um freudvollere Dinge als Männer.
          Zumal ich auch nicht zu den Frauen gehöre, die unbedingt „ein Baby“ wollen oder schwanger sein wollen. Ich will lediglich Nachkommen, eine sinnvolle Fortführung der Linie. Mir fehlt also diese biologische Uhr, die Frauen dazu bringt, sich koste es was es wolle, notfalls von nem Penner auf nem Bahnhofsklo, schwängern zu lassen.
          Dabei hätte ich problemlos allein erziehend sein können, aber ich wollte nicht. Des Kindes wegen und auch, weil es zukünftige Partnerschaften nicht erleichtern würde.
          Jetzt habe ich einen, der will und der das auch wunderbacr machen würde (man sieht ja, wie Männer mit indern umgehen) aber er ist da eingeschränkt und seine Trefferchance ist vielleicht bei 20% Wenn wir das 10 Jahre üben, bin ich am Ende wirklich langsam „zu alt“ irgendwann. Dummerweise binde ich mich aber nicht so leicht an Männer und wenn ich es mal tue, kann ich nicht so einfach wieder weg, vor Allem nicht wegen Dingen, die nicht in der Persönlichkeit liegen.
          Dabei müsste man einfach nur 2 Kinder haben. Eine Geburtenrate von 2 genügt doch. Mich wundert das auch, dass das so schwer fällt.
          Zumal das ja nicht mehr nur als individuelle Sache betrachtet werden kann, betrachtet man die Geburtenrate.

          „Viele Männer möchten Kinder haben. “

          Den Eindruck habe ich nicht.
          Die meisten Männer wollen, so mein Eindruck, vögeln und wenn sie (genug) auf eine Frau stehen und die irgendwann schwanger wird und sie bei ihr bleiben, dann lieben sie auch irgendwann das Babys.
          Aber den Lebenstraum „Frau fürs Leben und Kinder“ haben die meisten Männer nicht. Sonst gäbe es doch vieeeel mehr Co-Familien.
          Denn wenn man so einen starken Kinderwunsch hat, müsste man ja einfach nur eine Frau mit Kinderwunsch suchen und sich zusammen tun und das Kind zusammen groß ziehen. Dem ist aber scheinbar nicht so, sonst wäre das Phänomen mehr in der Öffentlichkeit, ist aber wenn, dann nur bei Regenbogenfamilien der Fall.

          Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass es oft immer genau dann vorbei war, wenn ich davon anfing.
          Der mit dem ich jetzt zusammen bin, wollte erst auch nicht und hat das klipp und klar gesagt, aber dann meinte er irgendwann, er hätte nochmal darüber nachgedacht.

        • ich auch nicht. Ich hatte mir sogar einige Jahre eine Sexpause gegönnt (die ich für fortpflazungswillige Männer beendet hätte) weil es ja immer heisst, wenn man einfach so mit ihnen ins Bett geht, wird es nichts. Hat nichts genützt^^
          Nach ein paar jahren sexlosigeit hatte ich dann einen Disco Absturz so mit aufgeschürften Knien, Kotze in den Haaren usw. und habe mir gedacht, Abstinenz ist nicht gesund, wenn es so endet, also weg damit.

          Deswegen werde ich allerdings auch leicht aggressiv, wenn Männer Mädchen nahelegen, sich für irgendwas Fiktives aufzusparen oder nicht „herumzuhuren“ usw., weil man dann einfach gar nichts erlebt. Wenn man Frauen sagt, sie sollen sich aufsparen, muss halt irgendwann auch mal was kommen.
          Denn wenn man sich mit 60 sagen kann, dass man immerhin keine Schlampe war, ist das ja nur ein geringer Trost. Man bereut dann em Ende doch eher die Männer, zu denen man aus Vernunft bzw. gesellschaftlicher Indoktrination wegen nein gesagt hat.

          Deswegen würde ich Frauen und Mädchen immer raten, sich selbst kennen zu lernen und in erster Linie auf sich selbst zu gucken und auf das, was man selber will und nicht auf das, was Männer behaupten, das sie wollen und das dann, ohne zu missionieren, auch durchziehen. Dann findet man auch viel eher Männer, die sich einem dabei anschliessen wollen, als wenn man nur hinterher rennt.
          Natürlich darf das nicht auf Kosten anderer Menschen geschehen. Das ist im Grunde nämlich auch nur der Versuch, Frauen möglichst „einfach“ und möglichst für die eigenen (irgendwann mal entwickelnden) Bedürfnisse zu halten. Also Mann mit 45 nach ein paar Jahrzehnten Ficken und Party will jetzt plötzlich eine anständige, unbeleckte Frauen zum Kinderkriegen und schwupps müssen die Frauen“typen“ mit denen man die Jahre vorher so viel Spaß hatte, radikal abgewertet werden.
          Während man dann durch die Hintertür Sachen wie Pick Up erfindet um die Verhaltensrichtlinien, die man an Frauen anlegt, doch wieder zu hintertreiben. Schon irgendwie krank.

      • Das Problem ist sozusagen immer das Gleiche:
        Wie bekommt man Frauen und Männer dazu, miteinander zu vögeln (relativ einfach), aber nur so, dass daraus Kinder entstehen und beide Eltern zusammenbleiben (relativ schwer)?

        • Ganz einfach: Mit Geld. Je höher das Kinderkriegen und Zusammenleben subventioniert wird, desto mehr Kinder und zusammen lebende Eltern wird es geben.

        • Denton hat recht, mit Geld.

          Aber nicht so sehr in Form von Geschenken, die nur Unmut bei den nicht Beglückten erzeugen, sondern durch ein gerecht(er)es Sozialsystem.
          Ich hatte schon aufgezeigt, dass die Rentenversicherung vom sog. „Generationenvertrag“ lebt, also davon, dass die heutige Erwerbstätigengeneration die Renten ihrer Eltern trägt.
          Das stimmt in der Praxis aber eben nicht.
          Wer keine Kinder in die Welt gesetzt hat, dessen Rente müssen die Kinder seines Nachbarn mit erwirtschaften.
          Der Generationenvertrag rechnet sich also in erster Linie für die Kinderlosen, während logischerweise die Kosten für die Eltern von Kinder immer weiter steigen, je mehr Nachbarn keine Kinder produzieren.
          Würde also das Sozialsystem die Aufzucht von Kindern, den Unterhaltszahlern von morgen, adäquat honorieren, dann gäbe es zumindest einen kleinen Anreiz für die Unentschlossenen, Kinder doch aufzuziehen.

        • @JC Denton, Carnofis:

          Denton hat recht, mit Geld.

          Oder mittelbar mit hinreichendem Vertrauen in ein stabiles Erwerbsleben. So war das bei mir. Als ich Student war, habe ich jeden Gedanken ans Vater werden weit von mir gewiesen, und solange noch nicht klar war, ob ich nach dem Studium nicht als Taxifahrer enden würde, immer noch. Erst nachdem sich bei mir (Anfang Dreißig) der berufliche Erfolg in der IT-Branche eingestellt hatte, war ich innerlich dazu bereit. Und dann ging alles ganz schnell, innerhalb von drei Jahren: Frau gefunden, Wohnung gefunden, erstes Kind unterwegs.

          Die Pointe ist: nicht meine Planung hatte sich geändert. Sondern mein Sicherheitsgefühl – was dazu geführt hat, dass mein bis dahin überwiegendes instinktives Abwehrverhalten erloschen ist. Daraufhin klappte plötzlich »wie von selbst«, was zuvor nicht mal Gegenstand meiner Träume gewesen ist.

          Das ist übrigens auch der Grund, warum ich glaube, dass die Evolutionspsychologie zumindest in den Grundzügen recht hat: die Rolle, für die ich mich plötzlich geeignet gefühlt habe, war sozusagen der »Familienbeschützer«. Die Mutter war auch berufstätig, in reduzierter Form auch während der frühen Erziehungszeit, aber ich war derjenige, der die wichtigsten Transferzahlungen erbracht hat, ich war das »Sicherheitsnetz« für das familiäre Gesamtsystem. Diese Rolle ist gewissermaßen »in mir erwacht«, sobald die Rahmenbedingungen geeignet waren. Und diese Rollenverteilung musste auch nicht verhandelt werden, sie war für uns beide »instinktiv« selbstverständlich.

          Fazit: um Kinder in die Welt zu setzen, muss man sich entweder ökonomisch sicher fühlen oder gottergeben sein. Also gutverdienend oder Moslem.

        • „Fazit: um Kinder in die Welt zu setzen, muss man sich entweder ökonomisch sicher fühlen oder gottergeben sein. “

          Das stimmt. Ökonomische Sicherheit ist DAS Argument für Kinder.

          Zumindest hier in Deutschland. In Ami-Land scheint mehr die Gottergebenheit ausschlaggebend zu sein.

  4. Ich kann an dieser Umfrage nicht teilnehmen, weil die Fragestellung nicht passt. Zunächst, der Staat soll sich raushalten. Aber es ist vollständig falsch, dem Stichwort Familie das Attribut konservativ automatisch anzuhängen. Das ist doch die perfide Argumentationslinie der genderistischen Destruktionsideologie. Der Schützengraben läuft doch an anderer Stelle, nämlich dort, wo Geschlechtergerechtigkeit, was auch immer das sei, postuliert aber verdeckt wird, dass zwischen Familie und Kapitalismus ein fundamentaler Konflikt besteht. Im Kapitalismus zählt ausschließlich der eigene Nutzen, den man aus seinem Tun zieht. Das aber steht in diametralem Gegensatz zum Prinzip der Familie, in der ein immenser Aufwand für andere getrieben wird. Indem man sich das freie Organisationsrecht der Familien vorknüpft und dem Kapitalismus überlässt, beide Partner einer Familie komplett der Erwerbsnotwendigkeit auszusetzen, weil man lohnabhängige Erwerbsarbeit glorifiziert, während man den unglaublichen Aufwand in der Familie in die Niederungen stößt und als konservativ stigmatisiert, ist man sicherlich nicht automatisch modern, sondern vielleicht ’neo‘ oder ‚post‘ oder neoliberalem Denken auf dem Leim gegangen, wie der Feminismus. Der ist sich darüber auch bewusst, fordert er doch nur Quote für Top-Jobs nicht aber für Klärschlammtaucher (was für einen richtigen Kerl durchaus ein höchst professioneller Top-Job sein kann). Und die SPD entblödet sich nicht, Alleinerzeihende zu den neuen, modernen, also nicht konservativen Heros der Gesellschaft zu verklären, weil sie mit dem ‚unglaublichen Aufwand für andere in Familien‘ nichts anfangen kann, obwohl dies doch eigentlich nur eine Umschreibung für Solidarität ist.
    Insofern würde ich die dritte Antwort auch ankreuzen, aber sie ist verbeult/verbogen formuliert durch die Begriffe ‚konservativ‘ und ’solange man verheiratet ist‘.
    Nicht jedermann ist konservativ verblödet nur weil er in einer Familie lebt, ich jedenfalls kenne viele moderne Familien und intellektuell nicht eingeschränkte Männer und Frauen, die sich in ihnen selbstbestimmt organisieren. Und das gehört gefördert, denn die Menge derer, die aus dieser Lebensform in Kriminalität und Jugendknäste quellen ist deutlichst geringer als die aus alleinerziehenden „Hero“-Haushalten – und das ist wissenschaftlich mehrfach untersucht und verifiziert. Und das ist nur eine negative gesellschaftliche Folge der sogenannten Hero-Haushalte!

    • Hast Du nicht gelesen? Da steht:

      „Der Staat sollte konservative Geschlechterrollen fördern, also die Familie, bei der die Frau die Kinder betreut und der Mann das Geld verdient, zumindest solange man verheiratet ist“

      „Konservativ“ hat hier also eine eindeutuge Defintion: Mann= Geldverdiener, Frau=Mutter.

    • „Im Kapitalismus zählt ausschließlich der eigene Nutzen, den man aus seinem Tun zieht. Das aber steht in diametralem Gegensatz zum Prinzip der Familie, in der ein immenser Aufwand für andere getrieben wird.“

      Eigentlich nicht. Denn wenn man Familie will, steht der eigene Nutzen (das eigene Wollen) durchaus nicht im Gegensatz zu Familie.

      Das Problem ist was ganz anderes: Alle Jugendlichen sagen zwar in Umfragen, wie gerne sie Familie hätten, aber so toll, dass man damit mit 20 anfängt, finden sie es dann auch nicht. Und hat man sich erst einmal ans Single-Leben gewohnt, merkt man, dass Familie und langfristige Partnerschaft verzichtbar sind.

      Die beste Politik für klassische Familien wäre ein gesellschaftliches Bild von der Frau als Mutter und Hausfrau, mit dem Mann als Hauptverantwortungsträger für Frau und Kinder. Wenn Frauen nämlich Pille haben, und die Möglichkeit ohne Sanktionen Alternativen zur frühzeitigen Mutterschaft zu ergreifen, hat man das Problem, dass diese Alternativen für die meisten zunächst schmackhafter sind.

      Unsere Gesellschaft macht in dieser Hinsicht nun beides falsch: Sie bietet Frauen zuviele subventionierte Alternativen zur Mutterschaft und schreckt Männer gleichzeitig von der Verantwortung zur Vaterschaft ab.

  5. Ich habe die mittlere Option gewählt, da starre Geschlechterrollen ein makroökonomisches Entwicklungshemmnis sind.

    Und die Förderung einer Entwicklungsdynamik hier durch den Staat damit dem Leitziel des Staates dient.

    Es ist im Grunde ganz ähnlich wie mit anderen Lenkungsmaßnahmen, z.B. Autobahnen bauen oder Schienenstrecken 😉

  6. Ich bin natürlich auch strikt dagegen, dass der Staat konservative oder feministische Modelle fördert, weil es nicht die Entscheidung des Staates ist, wie seine Bürger zu leben haben.

    Gleichzeitig gibt es bei meiner Sichtweise natürlich ein Problem; wenn man statistisch nachweisen kann, dass ohne künstliche Beeinflussung bei gleichem Bildungsniveau 1.) die Anzahl an alleinerziehenden Frauen auf über 50% ansteigt und 2.) die Geburtenrate auf mindestens 1.5 fällt, dann wird natürlich das Fundament der Gesellschaft über längere Zeit aufgelöst (ähnlich wie die Schwarze Bevölkerung in Amerika). Natürlich ist die konservative Kernfamilie der beste Platz für Kinder und das Konstrukt der alleinerziehenden, staatlich finanzierten Mutter das schlechteste (Darum sind auch so viele Feministinnen das Produkt von alleinerziehenden Müttern etc.) das schlechteste, das dürfte aufgrund diverser Studien bereits klar sein.

    Gesellschaften in denen alleinerziehenden Müttern die Mehrheit stellen, sind meistens wirtschaftliche Problemzonen, hochgradig kriminell und nicht stabil. Daher liegt es im Interesse des Staates, solche Modelle nicht länger zu subventionieren, sondern wenn überhaupt, zusätzlich zu besteuern (Mir ist klar, was das bedeutet). Für eine funktionierende Gesellschaft braucht es schlicht mehr Kernfamilien (bzw. generell Familien mit mehr als einer Person) und weniger Alleinerziehende, alles andere ist unwissenschaftliche Propaganda.

    • Ich denke Förderung ist hier der Schlüssel. Es gibt zwei Möglichkeiten, Leute zu Ehe und Familie zu bringen: Repression oder Förderung. Letzteres ist für eine freie Gesellschaft der gangbare Weg. Problem: Repression würde besser funktionieren.

      • Repression ist das was wir haben.
        Unehelich zusammenleben muss man sich leisten können, gerade auch, wenn man das Risiko, dass einer arbeitslos wird und der Andere für ihn bzw. sie mit-aufkommen muss, miteinkalkuliert.

        Der Staat „fördert“ so wohl genau zwei Dinge:
        1. dass Menschen die Ehe eingehen
        2. dass Alleinerziehende auch tatsächlich ohne ihren Partner leben

        • Das ist Förderung. Repression ist was anderes.

          Und Du bist in der glücklichen Lage, dies nicht unterscheiden zu können.

          Damit hast Du schon ein Privileg was ein paar Milliarden andere Menschen nicht haben 😉

  7. Der ganze „Sozialstaat“ fördert im Grunde alleinerziehende Frauen, da diese dann nicht mehr auf einen männlichen Versorger angewiesen sind. Das ganze soziale System ist eher politisch links als konservativ und auf Dauer gar nicht finanzierbar.

    • Warum glaubst du, dass es nicht finanzierbar ist?

      Du hast in beiden Szenarien eine Gruppe, die die Kinder erzieht und eine, die für sich und die andere Gruppe Erwerbsarbeit betreibt.

      Tendentiell hast du im zweiten Szenario sogar eine kleinere Gruppe mit Kindern (da die Geburtenrate in Gesellschaften mit Alleinerziehenden afaik niedriger ist).

      Das soll jetzt kein Werturteil sein, ob das Wünschenswert oder gerecht ist, aber ob die Mitglieder Gruppen zusammenwohnen oder nicht, oder ob das Geld vom Gemeinsamen Konto oder erst von Steuer und Sozialhilfe von einem auf das andere Konto verschoben wird, macht nicht wirklich einen Unterschied, oder?

      Auch bezweifele ich, dass die einen „aufhören zu arbeiten“, denn auch mit hohen Steuern steht man mit Arbeit besser da als ohne.

      Beispielsweise sind in Deutschland die Steuern/Sozialleistungen ja ein vielfaches dessen, was z.B. die Tea Party für USA als den Wert nennt, wo niemand mehr arbeiten würde.

  8. Ich finde keine der Auswahlmöglichkeiten trifft. Ich bin z.B. dankbar dafür, dass ich als Mann Elternzeit nehmen konnte und dass ich ein Recht auf Teilzeitarbeit habe. Das konservative männliche Ernährermodell wäre nichts für mich und meine Frau wäre ohne gelegentliche Arbeit außer Haus auch unglücklich.

    Also konservatives Rollenmodell: nein. Ohne (im weitesten Sinne) Einmischung der Politik, wäre es für mich aber viel schwerer gewesen diesen Weg zu gehen. Und anderen ihre Rolle absprechen, steht mir kaum zu und will ich auch nicht.

    Von daher würde mir eher so eine Formulierung zusagen: „Staat sollte Möglichkeiten für andere Rollen/Lebensmodelle schaffen, aber nichts erzwingen wollen.“

    Das ist aber auch wieder naiv, denn letztlich fördert der Staat Elternzeit ja, d.h. er fördert ein Modell. Er wird vermutlich auch nie Geld ausgeben um vage „Möglichkeiten“ für irgendwen zu schaffen, das wäre gesamtgesellschaftlich nämlich schwer begründbar (es sei denn vielleicht mit dem Argument, mehr Nachwuchs zu erzeugen, was ja irgendwie aus dem Fokus ist, seit wir „Menschen geschenkt bekommen“).

    Ein bisschen Ideologie steckt also immer mit drin. Von daher plädiere ich für einen Zwischenweg. Und wenn es Zweifel gibt: Volksabstimmung machen.

  9. Ich bin für Option c, weil die meisten Leute, die Option a oder b wählen eben nicht daran denken, dass sie dann im Zweifelsfall verhungern müssen wenn sie niemanden finden, der ihnen das Leben finanziert.
    Da müsste man dann die Leute (Männer) wieder zwingen und die Frauen irgendwo auch.
    Denn in einer Gesellschaft mit traditionellen Geschlechtsrollen schauen Leute, die es (etwas) anders wollen, z.B der Vater in Elternzeit, oder beide Teilzeit um mehr Zeit für die Kinder zu haben usw. in die Röhre.

      • ich bin für die Option Auflösung von starren Geschlechtsrollen.
        Zumal ich nicht davon ausgehe, dass dann übermorgen alle Männer in Tütüs rumrennen und alle Frauen mit Bürstenschnitt und Blaumann.
        Und, weil es eben leicht gesagt ist z.b. „Ich will nur Hausfrau sein und vom Mann versorgt werden“ aber getan nicht, weil dazu nun mal zwei gehören.

    • gleichzeitig würde ich Prävention betreiben, bereits in der Schule dass Kinderkriegen große Verantwortung ist, alleinerziehend tendenziell nicht so gut wegen [Begründungen] und dass, falls man schwanger wird, sich gemeinsam um das Kind kümmern muss, auch wenn beide dann jeweils andere Partner haben.

        • nicht unbedingt.
          Wenn man „bloß“ ein gemeinsames Kind hat, bedeutet das ja nicht, dass man verheiratet sein muss oder füreinander verantwortlich ist.
          Ich meine nur, dass das Kind Kontakt zu beiden haben darf und Eltern da auch keine Wahl haben.
          Ich kenne Fälle, wo Männer jeglichen Kontakt verweigern, z.B weil das Kind aus einer Affäre entstanden ist. Wie es den Kindern damit geht, kann man sich ja denken.

  10. „Der Staat sollte…“ GAR NICHTS.
    DIE Umfrage geht mir am Arsch vorbei.
    So lange Ihr keine Individuen seid, dies zu sein noch nicht mal anstrebt, ein „sapere aude!“ euch fremder ist als jede noch so debile „Rolle“, solltet Ihr einfach mal.. Dieter Nuhr. Soziologengestammel ist der verbale Versuch, mich zum Mitglied einer „Bande“ zu machen. Lasst das.
    Danke.

    • „DIE Umfrage geht mir am Arsch vorbei.“

      … und deswegen sagst du uns das…

      „Soziologengestammel ist der verbale Versuch, mich zum Mitglied einer „Bande“ zu machen. Lasst das.
      Danke.“

      Wieso ließt du hier mit? Wirst du mit eine Banane am Kopf dazu gezwungen? Ich muss sagen das ich bisher alle deine Kommentare als ausgesprochen dämlich ansehe. Alle.

      • Ich finde, bei goldwaescher geht Erscheinung und Auftreten sehr stark auseinander.
        Er sieht so sanft und intelektuell aus wie ein Pianist, wie ein Philosophie Lehrer.
        Aber so wie er schreibt, denkt man doch eher an sowas^^

        Scheiss-Sterotype 😀

        • @Atacama:

          »Ich finde, bei goldwaescher geht Erscheinung und Auftreten sehr stark auseinander.«

          Wenn er wenigstens was Substanzielles aussagen würde. Aber er beschränkt sich ja bloß darauf, immer wieder seine Duftmarken hinzupinkeln.

          »Aber so wie er schreibt, denkt man doch eher an sowas«

          Also rein gefühlsmäßig bewundere ich Putin ja für die Dreistigkeit, mit der er diese Rolle inszeniert.

        • ich finde es gut, dass Putin sich in dem Alter noch so freizügig zeigt und auf Hängetitten und Bauch-Cellulite scheisst. Das ist ein gutes Vorbild.

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