Dienstrechtbeförderungsgesetz – Beförderung der Frau, auch wenn der Mann besser ist

In NRW wurde ein neues Gesetz zur Regelung von Beförderungen in Kraft gesetzt, welches auch den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen soll und daher diese begünstigt.

Aus einem Artikel im Bonner Generalanzeiger:

Bei einigen Behörden, so auch bei der Bonner Polizei, hat das zum 1. Juli von der rot-grünen Landesregierung beschlossene Dienstrechtsmodernisierungsgesetz zu großem Unmut geführt.

Der Grund: Um Beamtinnen künftig besser zu fördern, sollen sie auch bei schlechteren Leistungen bei Beförderungen männlichen Kollegen vorgezogen werden. Dadurch werden nach Auffassung der Polizeigewerkschaften die aktuellen Beurteilungsranglisten komplett durcheinander gewirbelt. Zum Hintergrund: Alle drei Jahre werden Polizisten dienstlich beurteilt, benotet und – nach der daraus resultierenden Rangliste – befördert. Hatten Männer und Frauen die gleiche Leistung erbracht, bekam schon vor dem 1. Juli die Frau den Zuschlag. Diese Regelung wurde nun verschärft.

Ich finde den Unmut sehr verständlich, denn der jeweilige hat hart dafür gearbeitet und muss dann erleben, dass eine Frau mit einer schlechteren Bewertung an ihm vorbeizieht.

„Der Bund Deutscher Kriminalbeamter im Land, aber auch wir hier in Bonn, steht für die Frauenförderung. Die Männer dürfen aber nicht auf der Strecke bleiben“, sagte Hermann-Josef Borjans, Sprecher des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK). „Das geht soweit, dass weit über 20 Jahre dienstältere Männer nicht zum Zuge kommen und Kolleginnen befördert werden, die noch nicht geboren waren, als die Kollegen schon ihren Dienst versahen.“

Die Frauen werden dann auch das typische Quotenfrauenproblem haben: Man wird ihnen weniger zutrauen und man wird davon ausgehen, dass sie die Position nicht verdient haben

Für wirkliche Frauenförderung wären aus Staudes Sicht weitere Schritte notwendig gewesen, wie die vom DBB NRW im Vorfeld geforderte „Genderisierung“ der Beurteilungskriterien oder die Schaffung von familienfreundlichen Rahmenbedingungen. „Bisher sind Frauen zum Beispiel in Teilzeitbeschäftigung generell schlechter beurteilt worden“, so Staude.

„Wir meinen, dass sinnvolle Frauenförderung nicht zur Diskriminierung männlicher Kollegen benutzt werden darf und wollen Verfassungsbeschwerde einlegen“, kündigte der Bonner FDP-Landtagsabgeordnete Joachim Stamp an. Für das nötige Quorum brauche die FDP die Unterstützung der CDU, die ebenfalls gegen das Gesetz gestimmt habe. „Die Union darf nicht nur jammern, sondern muss auch springen.“

Eine Verfassungsbeschwerde wäre interessant.

Der Bund deutscher Kriminalbeamten schreibt zu dem Thema:

Falsch verstandene Frauenförderung wird zur Männerdiskriminierung – Der Polizei NRW droht eine Klagewelle
Im Hinblick auf die Beförderungen von Beamtinnen und Beamten (§ 19 DRModG) allerdings enthält das Gesetz Regelungen zur Frauenförderung, die geeignet sind, in die Polizei des Landes eine Unruhe hinein zu tragen, deren Ausmaß die Landesregierung nicht einmal im Ansatz zu erahnen scheint.

Bereits bisher führten Quotierung von sogenannten Prädikatsbeurteilungen, die fehlende Möglichkeit einer gerechten Leistungsbeurteilung, der Versuch der (gerichtsfesten) Festlegung einer Beförderungsreihenfolge und die fehlende Berücksichtigung der tatsächlichen fachlichen Eignung bei Stellenbesetzungen zu erheblicher Demotivation unter Kolleginnen und Kollegen. Das aktuelle Beurteilungsverfahren selbst ist durch fortlaufende Rechtsprechung faktisch nicht mehr handhabbar und hat sich schon in der Vergangenheit als für die Auswahl geeigneter Bewerber für eine zu besetzende Stelle denkbar ungeeignet erwiesen. Bereits geringe Abweichungen in der Ausschärfung der in der Endnote gleichen Beurteilungen führen, so die Rechtsprechung, dazu, dass Beurteilungen gleicher Endnote eben nicht mehr im Wesentlichen gleich sind.

Dieses, auf dem Grundsatz der Bestenauslese aufbauende Prinzip, wird durch das jetzt in Kraft getretene DRModG in Bezug auf die Frauenförderung konterkariert. Es sieht im § 19 Abs. 6 vor, dass Frauen zur Erreichung von Zielquoten bei „im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt zu befördern“ sind, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Weiter heißt es dann dort, dass von einer im Wesentlichen gleichen Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung auszugehen ist, wenn die aktuelle dienstliche Beurteilung „der Bewerberin und des Mitbewerbers ein gleichwertiges GESAMTURTEILaufweist“.

Konkret bedeutet das, dass zukünftig Bewerberinnen selbst dann bevorzugt zu befördern sind, wenn der männliche Mitbewerber in seiner Beurteilung zwar die gleiche Gesamtnote aufweist, in der Ausschärfung der Merkmale jedoch auch deutlich besser beurteilt ist. Es bedeutet, dass in der Konkurrenzsituation Mann / Mann die Ausschärfung der Merkmale entscheidendes Kriterium ist (Stand der Rechtsprechung), in der Konkurrenzsituation Frau / Mann jedoch keine Rolle mehr spielt. Es bedeutet auch, dass bei Beförderungen im Bereich von 3er-Beurteilungen, vorzugsweise also im Bereich A 10 und A 11, eine Beförderung von Männern praktisch ausgeschlossen ist, wenn das Gesetz wortgetreu umgesetzt wird.

Dies ist die Aufgabe des Leistungsprinzips und nicht nur der BDK NRW ist der Auffassung, dass das Gesetz in diesem Punkt verfassungswidrig ist.

Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet das allerdings auch, dass erneut im laufenden Verfahren die Regeln so geändert werden, dass das Ausmaß an Ungerechtigkeiten noch einmal zunehmen wird und das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik weiter schwindet.

Dabei verwehrt sich niemand, schon gar nicht der BDK, einer Politik der Frauenförderung. Diese haben wir bereits heute erfolgreich umgesetzt. Die Grünen haben ihrem Koalitionspartner jedoch einMännerdiskriminierungsgesetz aufgezwungen, wie es ungerechter kaum ausfallen könnte. Liegen doch die wahren Probleme erfahrungsgemäß darin, dass die Anwesenheit in der Praxis häufig zu einem faktischen Beurteilungsmaßstab wird. Teilzeit und Elternzeit werden damit zum Risiko für das berufliche Fortkommen. Nun nehmen jedoch – politisch und gesellschaftlich gewollt und gefördert – auch immer mehr männliche Kollegen diese Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung in Anspruch und geraten mit diesem Gesetz gleich doppelt unter die Räder. Demotivation pur!

Es bedarf keiner prophetischen Fähigkeiten vorherzusehen, dass die Polizei NRW sich bereits in Kürze einer Klageflut eines Ausmaßes gegenübersehen wird, die geeignet ist, die Polizeiorganisation insgesamt weitgehend lahm zu legen. Das aber kann sich die Landesregierung gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen an die Polizei nicht leisten. Die SPD-geführte Landesregierung hat dieses Gesetz aber gleichwohl trotz klarer und eindeutiger Warnungen von Sachverständigen und Oppositionspolitikern verabschiedet und die zu erwartende Unruhe in der Polizeiorganisation entweder ignoriert oder bewusst hingenommen.

Jetzt ist der Innenminister gefordert den Schaden zu begrenzen. Der Landesvorsitzende Sebastian Fiedler:

„Der Innenminister muss jetzt dringend die Notbremse ziehen, sofern die Polizeiorganisation nicht zum Erlahmen kommen soll! Die Grünen nehmen hier zugunsten vermeintlicher politischer Landgewinne massiven Flurschaden in der Polizeiorganisation in Kauf und erweisen sich als Männerdiskriminierungspartei. Das hat uns an Problemen in der Polizei NRW gerade noch gefehlt!“

Das ganze Drama fände im kommenden Jahr – angereichert durch weitere Demotivationsfaktoren wie zu hoher Arbeitsvolumina, Ausbleiben angemessener Arbeitserfolge wegen fehlender Ressourcen, unzureichender Besoldung und zu geringer Wertschätzung der Arbeitsleistung im nächsten Regelbeurteilungsverfahren einen weiteren Höhepunkt. Der Landesvorstand des BDK hat in seiner letzten Sitzung daher die komplette Abschaffung des Regelbeurteilungssytems, zumindest für die Besoldungsgruppen A 11 und A 12, diskutiert und ist zum Ergebnis gekommen, dass wir dringend ein echtes Personalentwicklungs- und Stellenbesetzungskonzept benötigen, das die fachliche Vita der Kolleginnen und Kollegen stärker in den Mittelpunkt rückt. Stellenbesetzungen dürfen nicht weiter von der Papierlage, von der sogenannten Herrschaft der Personalakte, dominiert werden. Auswahlverfahren sind nur noch die Ausnahme. Fest steht in jedem Fall: Das Beurteilungsverfahren darf im kommenden Jahr so nicht durchgeführt werden.

Sehr deutliche Worte. Mal sehen, ob sie etwas ändern

 

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114 Gedanken zu “Dienstrechtbeförderungsgesetz – Beförderung der Frau, auch wenn der Mann besser ist

  1. Aber Frauenfoerderung ist doch etwas unbestreitbar gutes und dient der Gleichberechtigung!?

    Ich sehe schon die Artikel von Polizistinnen über den Sexismus der männlichen Polizisten in NRW. „Warum sind die nur so unfreundlich und ausgrenzend?“ Natürlich völlig befreit davon sich in die Lage der Männer hineinzuversetzen zu wollen. Das Problem sind dann natürlich die Männer und nicht etwa die zur Männerdiskriminierung ausgelegten Gesetze.

    Aber zum Glück übt die von der Leyen ja schon den Bundeswehreinsatz im innerhalbs Deutschlands. Falls im NRW dann keine neuen Polizisten nachkommen und den vorhandenen Polizistinnen die Verbrecher davonlaufen, weil die Damen zwar den sportlichen Leistungstest bestanden haben, aber trotzdem schlechter waren wie 80 Prozent der Männer die durchgefallen sind, dann kann die ja einspringen wenn es in der dummen Bevölkerung zu Unruhen wegen der nicht vorhanden Durchsetzung des Gesetzes kommt.

    Bitte gebt mal Bescheid wenn mal wieder irgend ein Feminist/GleichSStellungpolizist oder Politiker sagt das es ja keinen strukturelle Diskriminierung von Männern in DE gibt.

  2. Keine Feministin kann ein Beispiel dafür bringen, dass Frauen diskriminiert werden. Bei der Diskriminierung von Männern haben wir dagegen bereits einige Beispiele. Dennoch wird das Narrativ von der Diskriminierung von Frauen unbeeindruckt aufrechterhalten.

    Und selbst Gegner obigen Gesetzes weisen darauf hin, dass sie Frauenförderung an und für sich ja gut finden. Aber warum? Warum ist es wichtig, einen Menschen zu fördern nur weil dieser ne Vagina hat?

    • „Keine Feministin kann ein Beispiel dafür bringen, dass Frauen diskriminiert werden.“

      Natürlich gibt es Beispiele dafür. ÜBERall versuchen Leute, Frauen die Verantwortung dafür aufzuhalsen, mögliche Konsequenzen ihrer Handlungen im Blick zu behalten. Damit wird auf unerträgliche Weise den Opfern die Schuld zugewiesen.
      Wenn das nicht schlimmste Diskriminierung ist! Bei keinem Mann geht man davon aus, dass er an seinem Leid selbst schuld ist.

      Außer bei den obdachlosen Losern, die zu doof sind, sich ein soziales Netz zu bauen.

      Und den entsorgten Vätern, die unter der Armutsgrenze landen, weil sie nicht gut genug für ihre Exfrau waren.

      Oder den Soldaten, die im Plastiksack nach Hause kommen; hätten sich halt nicht zum Mörder ausbilden lassen sollen.

      Oder den Männern, die mit 35 noch Jungfrau sind. Selber Schuld, dass sie nicht attraktiver für Frauen sind.

    • Es hat absolut gar keinen Nutzen. Es ist bezogen auf die Zukunft betrachtet total unnötig sowie gefährlich Frauen zu fördern, wenn dabei immer mehr Männer auf der Strecke bleiben, die eben diese Gesellschaft am Leben erhalten könnten. Frustrierte junge Männer ohne Aussichten auf Sex, Arbeit und Anerkennung. Gratis dazu: eine Prise Identitätslosigkeit und voilà: Probleme in ein paar Jahren bis hin zu Kriegen stehen uns bevor. Ich tippe sowieso auf ein Zusammenbruch der EU im Zeitraum 2020-2025.

      • Das verstehe ich halt auch nicht. Es ist doch offensichtlich. Männer Sand im jeder Gesellschaft entweder der Schmierstoff oder der Sand im Getriebe. Entweder konstruktiv oder destruktiv. Je nachdem, wie eine Gesellschaft sie fordert und fördert.
        Was passiert im Gegensatz mit Frauen die nicht gefordert und gefördert werden?
        Die lassen sich dann halt schwängern und tragen wenigstens so zum Erhalt der Gesellschaft bei. Aber sie werden kaum destruktiv wirken.

      • @ Christian

        Das ist jetzt Ironie, gelle?

        Soweit mir bekannt ist, sind die Richter des Bundesverfassungsgerichts allesamt Innhaber eines Parteibuches, de facto sind ihre Entscheidungen parteipolitisch gebunden.

        Es gibt da in den letzten Jahrzehnten wohl ein paar Ausnahme-Entscheidungen – viele sind es nicht.

        • Die Richter haben sich häufig genug gegen die Meinung der Partei gestellt, die sie benannt haben. Warum auch nicht, sie sind auf Lebenszeit ernannt und können nicht abgesetzt werden?

          Sie haben eher einen Ruf zu verlieren in der Fachwelt, wenn sie offensichtlich parteiisch entscheiden

          • @carnofis

            Stimmt, ich verwechsele das immer mit dem Bundesgerichtshof.
            Aber auch danach dürften die meisten keine Probleme haben. Ihre bisherigen Professorenstellen oder richterstellen sind ja damit nicht weg, sie kehren dahin üblicherweise zurück. Und ich glaube auch keiner von denen will in der Fachwelt den Nachruf haben, dass er schlechte Urteile gemacht hat, die seiner Partei geschuldet waren

  3. Es wird langsam anfangen immer schlechter zu werden. Innerer Druck wie Demotivation und zunehmendes Chaos etc. plus äußerer durch Massenmigration Unintegrierbarer etc.

    Dazu kommt noch, dass Quotenfrauen meist nur Verwaltungstussis oder intrigant sind. In beiden Fällen verantwortungsvermeidend destruktiv.

    Wird nichts mehr werden.

        • ich bin auch dafür, Leute ohne entsprechende Qualifikation zum xy Minister zu machen.
          Im grunde ist das wirklich krank. Ich hab das Gefühl von infantilen regirt zu werden.
          Ich stelle s mir ungefähr so vor. Oh wir brauchen einen Verteidigungsminister. Wer will? Achso die Ex-Familienministerin. Wollten Sie nicht Finanz oder Umweltministerin werden? Ne? Ok, dann werden sie eben Verteidigungsministerin .
          „Hach ja wie schön. Als erstes werde ich feng shui Statuen neben der Kaserne aufstellen lassen, das ist besser fürs Wohlbefinden. Gibt ja sonst keine Probleme hier oder in der Welt *flöt*“

        • Immerhin legt Frau von der Laien allergrössten Wert auf die Work-Life_Balance auch in der Bundeswehr, was im militärischen Ernstfall irgendwie beruhigend ist, sofern denn Männer von Frau von der Laien mitgedacht werden.

        • Ich finde das nicht beruhigend und ich finde nicht, dass Militär dazu gedacht sein sollte, irgendwas mit „Work Life Balance“ oder so zu tun zu haben.
          Ich will neben Kampfstiefeln, Schießtraining und Panzern keinen Kindergarten sehen. Militär soll hart, dreckig und was mit Kampf zu tun haben. Vielleiht noch mit Veteranenbetreuung zur Vorbeugung/Behandlung von ptsd und das war es dann auch.
          Wenn die Familie den Soldaten so sehr liebt, kann sie ja dorthin ziehen, wo der Soldat stationiert ist und ihn dann immer sehen. Fernfahrer kriegen schliesslich auch keinen protablen Kindergarten oder sonstwas. Und dafür ist bei einer Armee, die mit Besenstilen kämpft auch eigentlich kein Geld für da.

        • *Militär soll hart, dreckig und was mit Kampf zu tun haben.*

          Sagt die Frau, die Militär nur aus Filmen kennt. Also ehrlich, Atacama, kannst du vielleicht mal deinen Fetisch da raus lassen?

        • Mein Freund ist ehemaliger Soldat mit Auslandserfahrung bis Dienstende wegen ptbs. Der sagt das auch, dass das Quatsch ist. Und er kennt noch viele aktive und sagt, dass die Bundeswehr total lächerlich geworden ist, nicht nur deswegen, aber auch.
          Das hat auch nichts mit Fetisch zu tun, aber Soldaten sind nunmal für andere Aufgaben da und da halte ich es für ziemlich schwachsinnig, aus der Bundeswehr eine Art Wellnessoase zu mahchen. Das machen ja nicht mal die Amis obwohl die schon recht viel für ihre Soldaten machen und „obwohl“ es da viele Frauen gibt. Ich halte es nicht für intelligent, aus dem Militär eines Landes eine „Weichspültruppe“ zu machen. Man sollte das einfach trennen (mMn) Militär und ziviles Leben. Das würde ja nichtmal ich wollen, wenn ich zum Militär ginge. Dann würde ich bestmöglich abgehärtet werden wollen, für den Fall, dass ich das, was ich da lerne, auch mal anwenden muss.
          Und dann nicht sage „So, jetzt kann ich nicht mehr bei Häuserkampf mitmachen. Meine Talasso Massage fängt gleich an und ich muss das Kind noch aus der Kita holen und danach habe ich noch ene Prüfung auf der Bundeswehr Uni“

        • ich halte es auch nicht für gut, wie die Russen es machen. Also Soldaten schwer misshandeln und demütigen, aber ich sag mal, Militärdienst ist eben (und sollte mMn) ein bisschen knackiger als ein Bürojob und man sollte das trennen.
          Bundeswehr ist ja schon ziemlich manierlich. Er hat mir erzählt, dass Ausbilder Soldaten z.B nicht einfach anfassen dürfen und beleidigen wie in Full Metal Jacket, das sowieso nicht. Jetzt kann es doch nur darum gehen, wieder halbwegs „konkurrenzfähig“ zu sein, die Hubschrauberflotte aufzumöbeln, die Waffen und Ausrüstung und kurz, den Laden wieder auf Vordermann zu bringen.
          Stattdessen wird erstmal W-Lan und Flachbildfernseher in den Kasernen installiert. Das klingt doch nach den richtigen Prioritäten in so einer kaputt gesparten Lage.

  4. Ich finde, die Person die dafür geeignet ist, sollte den Job machen. In diesem Verhalten liegt absolut kein Sinn.
    Ich halte zwar auch nichts von Machoatttüden, wenn bei einem weiblichen Mechaniker gleich nach „dem Chef“ verlangt wird, um zu demonstrieren, dass man Frauen in solchen Branchen nicht akzeptiert o.ä. aber dieses Quotengetue ist mittlerweile echt pathologisch.
    Und da fängt es dann ja langsam an, gefährlich zu werden im Polizeibereich.

    Davon abgesehen sollte die NRW Polizei sich aber schämen, JETZT und DESHALB zu klagen. Mir würden als Polizist spontan mindestens 20 drängendere, existenzielle Gründe einfallen, die eine Klage oder einen Streik eher rechtfertigen würden als das.
    Stattdessen wird immer noch an die Karriere gedacht, obwohl das Land gerade voll an den Arsch geht.
    Das finde ich ehrlichgesagt richtig abartig in Deutschland. „Ja, ich würde ja was sagen, aber ich hab Angst meinen Job zu verliren/als Nazi dargestellt zu werden“ usw. In anderen Ländern werden Leute totgefoltert, wenn sie ihre Meinung bloggen und hier hält man die Schnauze, damit einen niemand rechts nennt.
    oder die Polizei Köln Silvester, da hieß es, die mucken nicht, weil sie Angst haben, in dem dortigen Filz als Problem wahrgenommen und nicht befördert zu werden.
    Für mich ist so ein Verhalten feiges Drückebergerverhalten.
    Ich habe mal einen Polizisten gefragt, wieso er nicht mit seinen Kollegen streikt, da man ja nicht alle entlassen kann, so ein Arbeitsklima kann einem doch nicht gefallen. Er antwortete, dass er das nicht könne, weil das ein Dienstvergehen wäre.
    Aber JETZT wird geklagt? Wo es ums eigene Leben/gesundheit geht, egal, aber wenn es darum geht, nicht zeitig in eine höhere Gehaltsstufe zu kommen, dann ist schluß mit lustig. Das ist schon schwer lächerlich. Naja, fiel mir gerade so ein, wo von Polizei die Rede ist.
    Im Übrigen finde ich, dass der Beamtenstatus abgeschafft gehört.

      • unter normalen Umständen schon. Aber ich würde als Polizist solange nicht mehr zur arbeit gehen bis die Politik mir erlaubt, mich gegen Übergriffe zu wehren ohne dass das als problematisch dargestellt wird.
        Ich würde solange nicht mehr zur Arbeit gehen, bis die Politik mir Handwerkszeug und Handhabe gibt dass ich mich nicht ständig ins Gesicht spucken oder wenn ich jemanden verhaften will, zusammenshlagen zu lassen.

        Oder das hier:

        http://www.bo.de/lokales/offenburg/mutter-ueber-entscheidung-der-staatsanwaltschaft-entsetzt

        http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kirchheim-maedchen-im-freibad-sexuell-belaestigt.d3d57514-5b19-4379-b3cc-a5c404bf7977.html

        „Was die Mutter richtig aufregt, ist, dass sie durch die Begründung der Staatsanwaltschaft die Tatsachen verdreht sieht. Dort heißt es sinngemäß, dass die Kinder durch Herumalbern den Mann animiert hätten, sie zu berühren. »Das war mitnichten der Fall«, betont Sicre. Ihre Töchter seien bestürzt gewesen, nachdem sie das Schreiben der Staatsanwaltschaft gelesen hätten: »Mama, das sieht ja jetzt so aus, als ob wir die Schuldigen wären.«

        Die Kinder (fünf Mädchen, ein Junge) hatten unter anderem ausgesagt, von dem 30-Jährigen in den Po gekniffen und am Oberschenkel gehalten worden zu sein. Der Beschuldigte habe außerdem das Bikini­oberteil eines Mädchens so weit nach unten gezogen, dass ihre Brust zu sehen gewesen sei, und versucht, der Elfjährigen in den Schritt zu fassen. Ein Begleiter des Beschuldigten soll am Beckenrand gestanden und deutlich sichtbar eine Errektion gehabt haben.“

        Passiert ist: NICHTS.

        http://www.shz.de/regionales/kiel/widerstand-bei-kontrolle-polizist-schwer-verletzt-id14428821.html

        http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Brutale-Attacke-Kieler-Polizist-zum-zweiten-Mal-schwer-verletzt

        „Keine ausreichenden Haftgründe“

        Und die Polizei arbeitet weiter und regt sich über Frauenquote auf und will DA aktiv werden und klage einreichen. Nicht wenn es ums eigene Jochbein geht, aber wenn es um die Karriere geht. Sorry, ich kanns nicht ernst nehmen.

        Wer als Polizist SOLCHE Probleme hat unter so einer Legislative und Judikative, ist einfah nur ein Vollspacken. ERstmal müssen ja wohl die anderen Sachen behoben sein, bevor man überhaupt an sowas unwichtiges wie die eigene Karriere denken kann.
        Das ist eben das Problem, ein Land voller Karrieristen, denen die nächste Beförderng wichtiger ist, als dass das Grundgerüst der Gesellschaft überhaupt bestehen bleibt.

        In Frankreich und Belgien ist das schon viel weiter fortgeschritten als hier, aber die Entwicklung gibt es auch hier.
        Nach Silvster Köln wurde ein Ex-Polizei Hohes Tier interviewt und der hat das auch gesagt. Man müsse doch Verständnis haben, sonst wird die Karriere ausgebremst.
        Mittlerweile finde ich karrierebewusste, nicht selbstständig arbeitende sondern angestellte, Menschen nur noch abartig, weil solche Leute zu 99% Arschkriecher sind. Wie man sieht.
        Ich hab mittlerweile selber Null Respekt vor der Polizei, weil sie nach wie vor weiter zur Arbeit gehen.

        • doch schon, aber wenn ich als Polizist merke, dass ich keine Rückendeckung von Politik und Richtern/Staatsanwaltschaft kriege, würde ich es halt bleiben lassen, spätestens, wenn nicht mal Leute weggesperrt werden, die mich krankenhausreif prügeln. Im Grude lohnt es sich doch gar nicht mehr, Verhaftungen vorzunehmen.

        • *spätestens, wenn nicht mal Leute weggesperrt werden, die mich krankenhausreif prügeln.*

          Ich hab einige Polizisten in meinem Bekanntenkreis, und nirgendwo bist du besser versorgt und aufgehoben. Im Gerichtsfall gilt eine Polizeiaussage soviel wie 3 Normalbürgeraussagen. Komm mal runter. Ich weiß, du ereiferst dich gerne, aber deine Law-and-Order-Fantasien (China, Rußland?) sind eklig und peinlich.

    • Jeder einzelne der nicht befördert wurde, sollte eine Klage einreichen. Es geht ja um noch viel mehr öffentliche und private Stellen, die auch Männerdiskriminierung betreiben (wollen).

      • „“..aber um zu klagen, braucht man ein gebrochenes Gesetz..““

        Ach, seit wann denn? Welche der fünf Trilliarden feministischen Klagen haben denn ihren Ursprung in einem gebrochenen Gesetz?

      • Welches Gesetz wurde gebrochen, wenn Frauen zu faul sind, 100 % zu arbeiten und deshalb nicht 100 % Lohnsumme einfahren? Das Work-Life-Balance-Gesetz? 🙂

        Oder wenn Frauen befördert werden, obwohl sie erkennbar völlig inkompetent sind, um eine Quote zu erreichen. Das „Muddi-muss-Karriere-machen-Gesetz“?

      • ja und? Man darf auch niemanden ermorden und trotzdem kommt es vor. Ich würde einfach schauen, wie viele tausend Polizisten ich zusammenkriege und dann loslegen. Die Politiker können mich ja feuern und sich selbst hinters Steuer der Wanne setzen und sich die Jochbeine brechen lassen. Denn wenn niemand die Polizeiarbeit macht, gibt es Anarchie. Also kann die Politik gar nicht anders als kleinbei zu geben. Die Polizei müsste es nur mal tun.

        • keinen Tag würde ich mehr weiterarbeiten. Ich verhafte unter Einsatz meines Lebens schwere Straftäter und Kinderschänder und die marschieren wieder in die Freiheit, noch bevor ich den Bericht fertig habe. Selbst wenn sie mich zusammen getreten haben. Gleichzeitig wird man auf der Straße bepöbelt und bespuckt und verhöhnt. Ich will mir gar nicht vorstellen wie frustrierend das sein muss. Aber anererseits, da der Polizei Sammelklagen gegen Frauen (wieso eigentlich nicht gegen Ausländer? Die müssen auch bevorzugt eingestellt werden und das schon seit Langem) für wichtiger erachtet, der eigenen Karriere wegen, scheint es ihnen so schlecht ja nicht zu gehen.

        • *keinen Tag würde ich mehr weiterarbeiten*

          Zwingt dich ja auch keiner. Das ist aber schon ein bisschen so, als würden Erzieher streiken, weil sie keinen Bock haben mit Kindern zu arbeiten. ^^

          *Ich verhafte unter Einsatz meines Lebens schwere Straftäter und Kinderschänder und die marschieren wieder in die Freiheit, noch bevor ich den Bericht fertig habe.*

          In dem Fall waren es wahrscheinlich weder schwere Straftäter noch Kinderschänder, die kämen nämlich idR in Unterschuchungshaft, wenn Gefahr für die Allgemeinheit bestünde.
          Oder aber du brauchst echt derbe lange für deine Berichte. ^^

        • „Aber anererseits, da der Polizei Sammelklagen gegen Frauen (wieso eigentlich nicht gegen Ausländer? Die müssen auch bevorzugt eingestellt werden und das schon seit Langem) für wichtiger erachtet, der eigenen Karriere wegen, scheint es ihnen so schlecht ja nicht zu gehen."

          Eine Klage gegen ein Gesetz das Männer diskriminiert ist eine Klage gegen Frauen?

          Du checkst es nicht, oder?

        • „Du checkst es nicht, oder?“
          Doch, doch, das Gesetz „Wenn Frauen nicht bevorzugt werden, ist das eine Benachteiligung“ hat sie nicht nur gecheckt, das hat sie sogar verinnerlicht.

        • „Eine Klage gegen ein Gesetz das Männer diskriminiert ist eine Klage gegen Frauen?

          Du checkst es nicht, oder?“

          Wenn man eine Sammelklage wegen Frauenbevorzugung macht, aber keine wegen Migrationshintergundbevorzugung, ist das dann nicht irgendwie doch speziell Frauendiskriminierung? Denn man hat ja offenbar kein prinzipielles Problem mit nicht von der Leistung abhängender Einstellung oder Beförderung.

        • Wäre mir neu das es ein Gesetz gibt, das vorschreibt schlechter qualifizierte Migranten gegenüber Nichtmigranten zu bevorzugen.

          Ja, die Klage ist frauendiskriminierend – LOL

        • „Wäre mir neu das es ein Gesetz gibt, das vorschreibt schlechter qualifizierte Migranten gegenüber Nichtmigranten zu bevorzugen.“

          Soweit ich weiß müssen Behinderte und Personen mit Migrationshintergrund und Frauen bevorzugt eingestellt werden. Aber wenn man nur mit Punkt 3 davon ein Problem hat…

          Wie gesagt, ich sehe das genauso, hatte ich ja oben geschrieben, aber ich finde es merkwürdig, dass Bevorzugte Behandlung erst bei Frauen zum Problem wird.

        • Liegt vielleicht daran das deutlich mehr Frauen Polizisten sind, als Behinderte oder Personen mit Migrationshintergrund. Letztere machen nicht mal 1% der Polizisten aus. Die Wahrscheinlichkeit das eine Frau gegenüber einem erfahrenderen und besser qualifizierten Mann bevorzugt wird ist wesentlich höher und betrifft somit mehr Polizisten.

        • „Soweit ich weiß müssen Behinderte und Personen mit Migrationshintergrund und Frauen bevorzugt eingestellt werden. Aber wenn man nur mit Punkt 3 davon ein Problem hat…“

          Kann sein, davon weiß ich nichts. Falls es so ist: Bei Behinderten und Migranten ist die Gruppe klein genug, um nur minimale schädliche gesamtwirtschaftliche Effekte zu haben und ethisch kann das berechtigt sein. Frauen sind aber die Hälfte der Bevölkerung und ob sie insgesamt benachteiligt sind, ist mehr als fraglich. Durch die Grösse der Gruppe sind gesamtwirtschaftliche Effekte nicht zu verhindern. Sowohl ethisch als auch wirtschaftlich ist das sehr fragwürdig.

        • „Zwingt dich ja auch keiner. Das ist aber schon ein bisschen so, als würden Erzieher streiken, weil sie keinen Bock haben mit Kindern zu arbeiten. ^^“

          Ne ist es nicht. Denn natürlich kann man das Verhalten von Verbrechern oder potentiellen Verbrechern beeinflußen durch verändertes Verhalten bei den Sicherheitskräften und der Jusitz. Wie hat den Guliani seinerzeit New York wieder halbwegs sicher bekommen?
          Und denkst du, dass „die“ sich so ein Verhalten in Russland oder China rausnehmen würden? Wieso wohl nicht?
          Ich würde als Erzieher aber auch nicht mehr arbeiten, wenn die Kinder mich kratzen, beißen, treten, spucken, klauen, gegen die Wand scheissen und es gibt keine Gewerschaft oder politischen Willen oder Interesse auf Elternseite, daran was zu ändern.

          Wenn ich mir das ducrhlese, fasse ich mir erst Recht wieder an den Kopf.

          http://www.danisch.de/blog/2016/08/07/failed-state-nordrhein-westfalen/

          Zum Rest, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Anteil von Polizisten mit Migrationshintergrund so signifikant niedriger ist, wenn man bedenkt, wie viele mit Mihigru wir inzwischen haben, aber da wir das nicht wissen, lassen wir das.

        • das ist aber schon merkwürdig und entspricht nicht dem sonstigen Anteil von Mihigrulern bei anderen Berufen.
          Migrationshintergrund ist ja auch, wenn der Vater Pole ist. Bei der Polizei sind wirklich 99% nur „Arier“??

        • *Irgendwelche geförderten Mäuschen kommen doch spätestens jetzt auf der Straße nicht mehr klar, rein physisch und dazu das Frauenbild vieler…“Klienten“.*

          Ich weiß nicht wo du wohnst, aber ich komme tatsächlich aus NRW und hier hat sich nichts geändert am Straßenbild, ausser das man ein paar mehr fremde Sprachen hört und ab und an ein paar besorgte Bürger auf Facebook irgendwelche Horrorgeschichten erfinden. Da soll dann in meinem Stammsupermarkt freitagnachmittags ein kleines Mädchen betatscht worden sein, aber mir ist, als ich zum selben Zeitpunkt da war, nicht aufgefallen, dass es irgendeinen Aufruhr oder Polizeiaufkommen gegeben hätte. Und den hätte es gegeben ^^

          Panikmache von Leuten, die sich von dieser Krise kribbelnd erregt fühlen und die auch gerne mal ein paar Kriegsgeschichten zu erzählen hätten. ^^

        • Bei mir im ärmeren Teil von Ost-Berlin hat sich allerdings was verändert. Die Kopftuchdichte is in denen letzten Jahren signifikant angestiegen. Und seit 2015 hat sich auch die Zahl der Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika erhöht.

      • „Zudem, dein Idealismus in allen Ehren, aber um zu klagen, braucht man ein gebrochenes Gesetz.“

        Ist nur fast richtig. Man muss glaubhaft machen können, dass eines gebrochen wurde. Ob es tatsächlich gebrochen wurde, stellt der Richter dann mithilfe seiner amtlich zertifizierten Kristallkugel fest.

      • „aber um zu klagen, braucht man ein gebrochenes Gesetz.“

        Hier wird nicht nur ein Gesetz, sondern de facto die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gebrochen.

        • „Hier wird nicht nur ein Gesetz, sondern de facto die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gebrochen.“

          Och, das ist nun eine der leichtesten Übungen in der deutschen Rechtsprechung.
          Dass die Artikel 2, 3 und 6 nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden, hat schon jeder nichteheliche Vater erfahren dürfen.
          Und das BVerfG hat schon vor Jahren klargemacht, dass eine Männerdiskriminierung solange nicht gegen das Grundgesetz verstößt, wie Frauen faktisch benachteiligt sind.
          Ich meine, es ging da um die Festlegung des Geschlechts „Frau“ bei den „Gleichstellungs“beauftragten.

          Dass Frauen „faktisch“ benachteiligt werden, konnte bis heute nicht belastbar bewiesen werden, aber das ist auch nicht nötig, weil die Gerichte – im Gegensatz zum Normalsterblichen – einen Tatbestand einfach feststellen können.

    • Dass Beamte nicht streiken dürfen, ist doch gerade der Sinn des Beamtenstatus. Das Dienst- und Treueverhältnis. Der eine ist dem Dienstherren treu und dafür ist der Job sicher. Wer allerdings streikende Polizeibeamte haben will, kann sich ja von Robocop (1987) und Robocop 2 inspirieren lassen…

  5. Planwirtschaft 3.0

    Stellenangebot „XXX Öffentlicher Dienst“
    Anforderungen männlicher Bewerber:
    Abgeschlossenes Studium in einem technischen Bereich.
    Beherrschung von MS Office und LibreOffice.
    Exzellentes Wissen in Excel und LO Cac.
    Zielsicheres Einbinden von Formeln und logischen Verknüpfungen
    in komplexen Kalkulationstabellen wird vorausgesetzt.
    Fremdsprachen: mindestens kommunikationsfähiges englisch in Wort und Schrift.
    Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, 100% Einsatzbereitschaft auch zu unbezahlten Überstunden sind Voraussetzung.

    Anforderungen weiblicher Bewerberinnen:
    Mindestens 6 Semester Studium emanzipatorischer Frauen und Geschlechterforschung.
    Beherrschung von Google und YouTube.
    Zielsicheres Aufsuchen von Schmink- und Outboxing Videos auf YouTube wird vorausgesetzt.
    Fremdsprachen: mindestens kommunikationsfähiges englisch in Wort und Schrift.
    Sozialökologische Erfahrung aus Babypausen sind erwünscht, bezahlten Sonderurlaub bei Menstruations bedingten Unwohlsein wird geboten.

    Im Rahmen der gesetzlichen Gleichstellung von Frauen und Männern, werden Frauen gleicher gestellt und somit bevorzugt eingestellt.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ist jetzt zwar bewusst übertrieben, aber darauf läuft der ganze Irrsinn doch hinaus. Für Jobs im öffentlichen Dienst brauchen sich Männer doch gar nicht mehr bewerben. Wäre mir echt zu blöd, mich da abrackern um dann zu zugucken, wie Frauen an mir vorbei befördert werden nur weil sie Frauen sind.

    • Unterstützung erhalten diese Gruppierungen von ultrakonservativen Publizisten, etwa in Zeitungen wie der FAZ, Focus, Cicero, Welt, oder auch der Süddeutschen Zeitung.

      Wenn das die ultrakonservativen Medien sein sollen frage ich mich langsam in was für einer Fantasiewelt die leben?

    • Kurz reingeschaut bei den Werners und Gundas. Da steht – das ist umwerfend komisch – Ins Angstvakuum pädagogisch intervenieren.
      🙂
      Diese staatlich üppig alimentierten Sektierer glauben doch tatsächlich, sie hätten einen Volkserziehungsauftrag. Wen wird das Gunda Werner Kabuff als Klappse auffassen, dann sieht die Sache schon anders aus. Mit genügend materiellen Mitteln ausgestattet kann auch eine Klappse ein durchaus angenehmes Umfeld schaffen. Die Wahnidee der Volkserziehung verlangt aber eine fachlich betreute psychotherapeutische Behandlung mit sozialpädagogischer Begleitung.

    • Erster Artikel: „Eine Strategie des Umgangs mit Antifeminismus ist die sachliche Gegen-Information und Aufklärung.“
      Da frage ich mich doch, warum das GWI diese Strategie nicht anwendet, sonern stattdessen solche Artikel veröffentlicht.

  6. Die übliche Bevorzugung bei gleicher Qualifikation ist auch nicht schön, aber ich verstehe zumindest, welcher Gedanke dahinter steckt (dass sonst automatisch der Mann bevorzugt würde, weil der Entscheidungsträger vermutlich auch ein Mann ist). Aber das ist jetzt wirklich grotesker Schwachsinn, der an allem gesunden Menschenverstand vorbei geht.

    Neben den naheliegenden Problemen (suboptimale Polizisten, Teamprobleme durch Ungleichbehandlung) mal abgesehen, sehe ich noch weiteres Konfliktpotential, da solch eine Regelung bereits die Bewertung selbst betreffen dürfte.
    Stellen wir uns einen milden Vorgesetzten vor, der im Zweifel immer lieber besser bewertet, wenn er in Leuten Potential sieht. – Unter so einer Regel dürfte er es bei Frauen zumindest nicht tun, weil er befürchten muss, so ungeeignete Kandidaten in hohe Positionen zu bringen. Die Folge könnte sein, dass er, um entgegen zu wirken, Frauen strenger beurteilt und automatisch schlechter benotet. – Das widerum würde (nicht ganz unberechtigt) als Diskriminierung gesehen werden und der ganze Zirkus geht in die nächste hysterische Runde.

    Nein – da hoffe ich wirklich auf eine erfolgreiche Verfassungsklage, die diesen offensichtlich dem Grundgesetz widersprechenden Blödsinn beendet.

    • Aus dem Nähkästchen: genauso läuft es.
      Das Landesgleichstellungsgesetz fordert von jeder Dienststelle einen Gleichstellungsbericht. Darin stehen Statistiken über Verteilung der Geschlechter über die Gehaltsstufen usw.
      Dann werden erstmal überwiegend Frauen eingestellt, um die Quote zu erhöhen. Nach drei Jahren stellt die Gleichstellungsbeauftragte fest: die meisten Frauen findet man in den unteren (=Anfangs-)Stufen. Folgerung: (fast) nur Frauen befördern…
      Dann denken sich die Vorgesetzten: Kollege männlich hätte es auch mal verdient. Also: Super Beurteilung.
      Im nächsten Bericht steht dann: Frauen werden im Schnitt schlechter beurteilt…

        • Da sieht man, wozu dieser Quotenquark führt. Überall gibt es unerwünschte Nebeneffekte, die man dann mit neuen Maßnahmen zu korrigieren versucht, die dann wieder zu neuen Nebeneffekten führen, gegen die es neue Maßnahmen braucht, die dann wiederum zu Nebeneffekten führen, die man mit neuen Maßnahmen usw.

          Natürlich wird mit jeder Maßnahme alles nur noch mehr vermurkst.

          Man kann über die AfD denken, was man will, aber die würden dieses System abschaffen.

  7. Pingback: Wie die Linke herrschaftsdienlich wurde « man tau

  8. Man fragt sich wirklich, ob die VerantwortlichInnen allen Ernstes sich nicht über die Konsequenzen solcher Erlasse im Klaren sind, wenn sie sie erlassen.

    „Lass uns mal bei der Frauenförderung die Ranglisten ignorieren. Wird schon gutgehen.“

    Um Gottes willen – faire Beurteilungen vorausgesetzt – wenn es nunmal weniger beförderbare Frauen gibt, dann ist dafuq eben so.

    Ist kein so schwer zu verstehendes Konzept.

    • „Man fragt sich wirklich, ob die VerantwortlichInnen allen Ernstes sich nicht über die Konsequenzen solcher Erlasse im Klaren sind, wenn sie sie erlassen.“

      Hanlon’s Razor scheint mir in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Weisheiten zu sein.

    • „Man fragt sich wirklich, ob die VerantwortlichInnen allen Ernstes sich nicht über die Konsequenzen solcher Erlasse im Klaren sind, wenn sie sie erlassen.“

      Eigentlich müssten sie’s. Ich habe schon in den 80er Jahren im Studium gelernt, dass für den Betriebsfrieden weit weniger die Höhe der Bezahlung, als ihre Fairness relevant ist.

      Wenn das Gesetz wirklich umgesetzt wird, wird das fatale Konsequenzen haben.
      Selbst wenn es nicht vom BVerfG gestoppt würde, würden die Männer im ÖD ihre Arbeitsleistung soweit senken, bis sie das Gefühl haben, sich dem weiblichen Niveau angeglichen zu haben.
      Praktisch heißt das, dass sie ihr Niveau UNTER das der Frauen fahren, da sie deren Niveau vorsichtshalber niedrig ansetzen.

      Auf jeden Fall wird’s ein richtig teures Experiment.
      Für ein paar Quotentussen werden alle echten Leistungsträger – Männer UND Frauen – aufs Kreuz gelegt.

      • @carnofis

        „Selbst wenn es nicht vom BVerfG gestoppt würde, würden die Männer im ÖD ihre Arbeitsleistung soweit senken, bis sie das Gefühl haben, sich dem weiblichen Niveau angeglichen zu haben.“

        Ich vermute mal einige werden glauben, dass es sich nicht mehr lohnt und zumindest keine Zusatzanstrengungen für eine Beförderung mehr machen, andere werden schlicht in einer verschärfte Konkurrenz einsteigen, weil es ja nicht so ist, dass jede Stelle nur an Frauen vergeben werden darf.

        Es wird mehr Klüngel geben, weil man eine Situation als unfair einschätzt und versucht daran irgendwie vorbei zu kommen

        • „Es wird mehr Klüngel geben, weil man eine Situation als unfair einschätzt und versucht daran irgendwie vorbei zu kommen“

          Auf alle Fälle wird es unschön.

  9. In den USA müssen Asiaten heute viel mehr leisten um einen Uni-Platz zu bekommen als Schwarze, weil wegen der „Affirmative Action“ die verschiedenen Gruppen (Weiße, Schwarze, Asiaten, Hispanics) bestimmte Anteile der Plätze bekommen müssen.

    Folge: Nur die besten Asiaten bekommen Uni-Plätze, und konkurrieren später mit eigentlich nur durchschnittlichen Anderen. Folge: Die Asiaten haben natürlich die besten Noten, stellen die meisten Doktoranden, etc., die am stärksten geförderten Gruppen haben die schlechtesten Noten.

    D.h. die quantitative Förderung der schwächeren Gruppe führt dazu, dass dort auch eigentlich unterdurchschnittliche starke Leute mitgenommen werden, wohingegen bei der stärkeren Gruppe nur überdurschschnittlich gute Leute genommen werden, so dass die die stärkere Gruppe qualitativ von Durchschnitts-Niveau her noch stärker wird.

    Das wird auch bei der Frauenförderung passieren, und so wird sich, je länger die Frauenförderung anhält, empirisch immer deutlicher zeigen, dass Männer leistungsfähiger und besser sind als Frauen. Somit wird diese Förderung sich selbst mittel- und langfristig diskreditieren.

    • Und jeder Student wird sehr schnell kapieren, dass es eine viel viel bessere Idee ist, einen Asiaten in der Studiengruppe aufzunehmen als einen Schwarzen.
      Was natürlich wieder ausschließlich Rassismus als Grund hat.

    • „In den USA müssen Asiaten heute viel mehr leisten um einen Uni-Platz zu bekommen als Schwarze, “
      Ja, das kenne ich als sogenannte „doppelte Diskriminierung“. Weil die Asiaten in der Regelschule usw benachteiligt wurden haben sich nur die Besten durchgesetzt. Und die konkurrierten dann mit durchschnittlichen Weißen um die Jobs… Das Ergebnis ist, daß das Durchschnittseinkommen eines asiatischstämmigen Amerikaners über dem eines weißten liegt.
      Andererseits, wir sehen natürlich nicht die, die auf der Strecke geblieben sind…

    • Ich möchte diesen Gedanken noch einmal aufgreifen.
      Bei Koedukation konkurrieren ja Jungen mit Mädchen, die biologisch ca 1-2 Jahre weiter in der Entwicklung sind, auch in Bezug auf die Gehirnentwicklung(spielt vor allem in der Grundschule eine Rolle).

      Nach der Pubertät gleicht sich das dann aus. Bis dahin haben aber die besten Jungen mit durchscnittlichen Mädchen mitgehalten. Daraus wird dann aber ein Vorsprung.

  10. Ich bin mir sicher, daß die Welt jetzt besser wird. Oder wenigstens NRW. Oder Köln oder Düsseldorf? Jedenfalls wird es jetzt Weltfrieden geben. Und keinen Hunger mehr. Alle Türken dürfen demokratisch demonstrieren.
    Das wird ganz, ganz toll jetzt.

    Da bin ich mir total sicher.

  11. Alles kein Problem! Solange der Föderalismus mich vor dieser NRW-Idiotie beschützt, kann Rot-Grün sich dort gerne mit ihrer Ideologie austoben. Vielleicht kommt durch weitere Katastrophen noch jemand zu Vernunft… vielleicht sogar noch vor der Landtagswahl 2017.
    Da lob ich mir doch die Law&Order-Staaten wie Bayern und Sachsen. Die haben noch sowas wie Realitätsbezug.

    • Schwarz(-Gelb) würde (bzw. hat) es nicht besser gemacht: unter Rüttgers 2005-2010 wurde massiv Personal abgebaut und diverse Dienststellen zusammengelegt. Das ist auch eine Methode, die Polizei zu erodieren…

  12. Pingback: Gastartikel: man in the middle zur Frauenbevorzugung | Geschlechterallerlei

  13. Pingback: Bin ich ein Maskulist? | Alles Evolution

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