Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 5. August 2016

„Noch bei der Mama wohnen“

Eine beliebte Abwertung von Männern ist, dass man vermutet, dass sie noch bei der Mutter wohnen, also nicht selbständig sind. Es scheint mir eine Abwertung zu sein, die nahezu nur auf Männer angewendet wird, obwohl auch viele Frauen noch bei den Eltern wohnen, etwa nach einer Trennung oder aus anderen Gründen.

Es gibt das „Muttersöhnchen“ aber nicht das „Muttertöchterlein“.

Der Grund dafür scheint mir darin zu liegen, dass Beleidigungen, wie hier bereits ausgeführt, häufig den evolutionären Partnerwert berücksichtigen:

Das bedient „noch bei der Mama wohnen“ ganz hervorragend, denn es macht eben deutlich, dass man es nicht geschafft hat, sich selbst zu ernähren, also auch ein schlechter Ernährer einer Familie ist. Man muss eben wie ein Kind nach wie vor durch die Mutter versorgt werden.

Es ist insofern eine gute Abwertung, die aber klassische Rollen bedient.

Advertisements

Responses

  1. dass man es nicht geschafft hat, sich selbst zu ernähren

    Ich habe mich schon öfter gefragt ob das nicht sogar einer der Gründe für die erhöhte Selbstmordrate bei Männern ist.

    Es fehlt ein sozial akzeptiertes Auffangnetz, wogegen sich für Frauen viele Möglichkeiten bieten (sogar von der Gesellschaft finanzierte).

    • @Yeph:
      „Es fehlt ein sozial akzeptiertes Auffangnetz, wogegen sich für Frauen viele Möglichkeiten bieten (sogar von der Gesellschaft finanzierte).“

      Welche Möglichkeit hat eine Frau, dich ihr Leben von der Gesellschaft finanzieren zu lassen, die ein Mann nicht hat?

      • Es gibt Frauenhäuser, Alleinerziehende, Mamakinder, die zusätzlich von Sozialhilfe leben. Viele Männer leben lieber auf der Strasse oder nehmen auch noch die schlimmsten Berufe und Lebensumstände in Kauf, um niemandem zur Last zu fallen. Viele Männer verreckten in der Fremdenlegion und verrecken weltweit weil frau es von ihnen erwartet (ja auch man erwartet es …) 😉

        Frauen nehmen auch eher Therapieangebote in Anspruch. Und da ich zu dem Thema ziemlich viel selbst erlebt habe, weiß ich, dass man/frau/frau mann mehr Eigenverantwortung auferlegt, Männergruppen nur als „Täter“gruppen existieren und Männer sich selbst oft nicht als Opfer der Umstände ansehen können, bzw. es ihnen spätestens anhand der Therapie ausgetrieben wird.

        Mittlerweile werden auch Frauen mehr auf Eigenverantwortung getrimmt, aber mit Samthandschuhen und dem Credo „Männer sin an ALLEM Schuld.

        • @Yeph: „Es gibt Frauenhäuser, Alleinerziehende, Mamakinder, die zusätzlich von Sozialhilfe leben.“

          Das einzige, was hiervon einem Mann nicht möglich ist, sind die Frauenhäuser. Und diese sind nicht zur normalen Finanzierung des Lebens gedacht, sondern ausschließlich als Hilfe in einer Notsituation. Sozialhilfe wurde noch nie geschlechtsbezogen gezahlt.

          Wenn Männer Angebote nicht annehmen, kann man nicht behaupten, es gäbe diese nicht, die Verantwortung liegt in den Händen der Männer selbst.

        • Ein Mann kann es sich auch nicht einfach aussuchen, ein Kind alleine aufzuziehen und die damit verbundene finanzielle und soziale Unterstützung zu bekommen.

          Zum Glück. Viele dieser Männer würden das sicherlich tun, wenn sie könnten.

        • @miria
          liegt in den Händen der Männer selbst.

          Die Männerrechtler sind sind allein deswegen entstanden, weil es nicht allein in ihren Händen liegt, ihre Rechte nicht berücksichtigt werden, ihnen alle Verantwortung auferlegt wird.

          Früher gab es noch Rituale, die den Mann zum Mann machten, ihn auf die Rolle des Ernährers vorbereiteten. Heute wird uns Männern vorgegaukelt man hätte dieselben „Rechte“ wie Mädchen. Erst viel zu spät merkt der Junge, bzw. junge Mann, dass viel mehr von ihm verlangt wird. Nur Mama will ihn noch so, wie er vorher war. Die Gesellschaft und Papa und Freundin drängen ihn in die vorgefertigte Form, die für ihn vorgesehen ist, ob er nun reinpasst oder nicht.

      • Z.B. Schwängern lassen und sich der Alleinerziehenden-Armee anschließen. Notfalls von privatem Samenspender, wenn man keinen Dummen findet. Dann ist man nie mehr allein.

        Irgendwo wurde mal vorgerechnet, dass man damit entgegen der ständigen larmoyanten Mainstream-Medienberichte der Alleinerziehenden-Lobby fast unter Garantie ÜBER der Armutsgrenze liegt.

        • Z.B. Schwängern lassen und sich der Alleinerziehenden-Armee anschließen

          ganz schlimm, wie viele Kinder da aus weiblicher Berechnung, nicht aus Liebe entstehen, gerade im unteren sozialen Bereich ergeben sich da für Frauen, die es nicht schaffen sich einen brauchbaren Ernährer zu organisieren viele Möglichkeiten.
          Auch da, (im unteren sozialen Bereich) werden Frauen eher als Opfer gesehen, Männer eher als Täter/Versager. Und viele dieser Frauen wissen das auszunutzen, solange sie noch psychisch einigermaßen auf dem Damme sind. es werden auch recht viele psychisch defekt.

          Ich weis was da abgeht durch Verwandte, die im Sozialbereich arbeiten. Wobei auch Männer hospitalisieren und eine Mentalität des versorgt werden wollen’s entwickeln, aber recht viele nehmen eben auch keine Hilfe in Anspruch.

      • „Welche Möglichkeit hat eine Frau, dich ihr Leben von der Gesellschaft finanzieren zu lassen, die ein Mann nicht hat?“

        Prostituierte werden. Oder Sex bzw. das Versprechen auf Sex zu Geld zu machen. Jede halbwegs attraktive Frau macht das. Klassische Prostitution ist hier nur das Extrem:
        http://www.welt.de/vermischtes/article157472261/Es-ist-kein-leicht-verdientes-aber-schnelles-Geld.html

        • „Oder Sex bzw. das Versprechen auf Sex zu Geld zu machen. Jede halbwegs attraktive Frau macht das.“

          Welche Gelder fließen denn da deiner Meinung nach an die typische Frau, gerade die, die jetzt nicht verheiratet sind und Kinder haben, also etwa die Frau in Ausbildung und normalen Beruf?

        • Ich habe da keine Statistik.

        • @adria

          Aber du scheinst ja etwas zu schätzen, was meinst du denn was da fließt?

        • Ich schätze nur dass was fließt.
          Wieviel gebt Ihr denn aus bevor Ihr eine Frau, die noch nicht Eure Frau /Freundin ist, ins Bett bekommt?

          Mein durchschnittlicher Betrag der letzten fünf Jahre für Männer: Etwa 2 Euro. Dates zuvor: 0,25

  2. Ich würde vermuten, dass die Anzahl derjenigen, die mit über 30 Jahren noch bei der Mama wohnen unter den Männern tatsächlich größer ist als unter den Frauen.

    • Das denke ihn auch. Nur wie das bloss wieder statistisch möglich ist ? … 😉

      Irgendwie ist man als Mann einfach nur ratlos wie man seinen Mann stehen soll, so als Softie ….. ruiniert seinen Körper mit Extremsport, Drogen und träumt von der Musikkarriere … und plötzlich arbeitet mann und weiß nicht wohin … bis die Angebetete ins Leben tritt …. 😉 naja so ähnlich war es bei mir.

      • Das denke ihn auch. Nur wie das bloss wieder statistisch möglich ist ?

        Das frage ich mich auch immer. Ich finde man liest oft Statistiken über bestimmte Fakten zu Männern versus Frauen, die statistisch nicht zusammenpassen.

        • Wieso sollte das statistisch nicht möglich sein?
          Es gibt doch nicht nur die Variante bei Mama oder mit Partner zu wohnen. Ich wohne alleine und mit geht’s damit auch ganz gut so.

    • Eine Frage:

      Wie erlebt „man“ das als Frau wenn Männer noch de facto „Kinder“ sind und ältere Männer eigentlich alles bieten könnten? Nimmt man als Frau Gleichaltrige einfach nicht ernst? Fühlt man als Frau Verachtung für Männer?

      • Frauen sind mit 25 ja auch Kinder und können sich keine Wohnung leisten, zumindest keine für zwei. Da verlangt es nur keiner.

        • @Truth: wo lebst du, dass du es als normal ansiehst, sich mit 25 keine Wohnung leisten zu können?
          Ich selbst bin übrigens mit 19 Zuhause ausgezogen.

        • Miria Wohnung für 2 Leute meinte ich. Für eine Person gehts locker. Ist aber eirtschaftlicher Humbug.

        • Also bei Männern. Frauen können sich meist keine leisten zmdst keine nach ihren Ansprüchen.

        • @Truth: ob alleine oder zu zweit macht wenig Unterschied, da man immer einem gewissen Platz benötigt. Und wenn es keine Kinder gibt, sollte eine Zweizimmerwohnung auch ausreichend sein.

          Ich denke auch eher, dass es andere Prioritäten Sind. Männer denken sich, warum das Geld für Miete ausgeben, wenn es doch bei Mama so angenehm ist. Da gehe ich davon doch lieber saufen oder gebe es für sonst irgendwelche Hobbies aus.

          Wenn ich teilweise sehe, wie viel die jungen Männer beim ausgehen ausgeben, die zum Großteil noch Zuhause wohnen, dann liegt es eindeutig nicht an zu wenig Geld. Sondern es ist schlicht Faulheit, weil man sich bei Mama um nichts kümmern muss.

        • „Ob alleine oder zu zweit macht wenig Unterschied“ du verbrauchst mehr Wasser etc. (gerade da Frauen hier prassen) du brauchst mehr Platz, nicht den doppelten aber mehr als alleine, du drehst es dir passend. Es ist bei gemeinsamem Wohnen einfach so, dass der Mann versorgt , der sogenannte 50% Singlerabatt.
          Ich zahle zuhause auch Miete und kaufe ein, nur als Info.

        • @Truth:

          Ok, ich gebe zu, dass es sich bei den Nebenkosten auswirken kann. Aber das ist meist nicht wirklich der Rede wert. Mehr Platz finde ich eher nicht.

          „Ich zahle zuhause auch Miete und kaufe ein, nur als Info.“

          Und du wohnst Zuhause, weil du wie in einem Hotel bedient wirst. Oder was ist der Grund?

        • Einzelwohnung find ich unwirtschaftlich und mit Freundin ist mir zu teuer. Werde nicht bedient. Gehe zb einkaufen und putze.
          Meine Freundin meinte auch mal, gemeinsame Wohnung wäre ja besser, gerade weil eir etwas entfernt wohnen. Mach ich aber nicht aus finanziellen Gründen. Will nicht für 2 zahlen.

        • @Truth:
          „Meine Freundin meinte auch mal, gemeinsame Wohnung wäre ja besser, gerade weil eir etwas entfernt wohnen. Mach ich aber nicht aus finanziellen Gründen. Will nicht für 2 zahlen.“

          Wieso gehst du davon aus, dass du deine Freundin finanzieren müsstest? Verdient sie etwa nicht?

        • Klar arbeitet die. Wie gesagt, erstens kenne ich es bei Freunden auch meistens, zweitens kann sie sich nicht leisten, was sie will und die Heinzelmännchen zahlen das nicht.
          Außerdem seh ich jetzt schon, was ich da „investiere“

      • @Yeph: „Wie erlebt „man“ das als Frau wenn Männer noch de facto „Kinder“ sind und ältere Männer eigentlich alles bieten könnten? Nimmt man als Frau Gleichaltrige einfach nicht ernst? Fühlt man als Frau Verachtung für Männer?“

        Was hast das mit älter oder gleichaltrig zu tun? Meine Erfahrung sagt auch, dass viele Männer einfach aus Bequemlichkeit Zuhause wohnen und nichtmal, weil sie selbst es nicht leisten können. Aber Zuhause macht Mama sauber, wäscht die Wäsche etc.

        Wenn jemand aber tatsächlich so unselbsständig ist, dann ist es eher Mitleid. Warum sollte man Verachtung empfinden?

        • „Wenn jemand aber tatsächlich so unselbsständig ist, dann ist es eher Mitleid. Warum sollte man Verachtung empfinden?“

          Wo ist da der Unterschied? Mal ganz aus der Reproduktionsperspektive betrachtet.

        • Warum sollte man Verachtung empfinden?

          Das ist ja nett von Dir, aber wäre es nicht auf für Frauen bequemer zuhause, ohne Kinder?

          Wenn Deine Aussage auf viele Frauen zutrifft, läuft doch da offensichtlich ein evolutionäres Programm ab. Nest bauen, Kinder kriegen! Und wenn es kein Mann tut für mich, mache ich es mir selbst … Hauptsache weiter-evolutionieren…..?

        • sorry für die Schreibfehler 😦

    • @ Miria

      „Ich würde vermuten, dass die Anzahl derjenigen, die mit über 30 Jahren noch bei der Mama wohnen unter den Männern tatsächlich größer ist als unter den Frauen.“

      Glaub ich auch. Aber woran liegt das denn? Ist es eine Leistung von den Frauen, nicht mehr bei Mutti zu wohnen?

      Frauen haben ein weitaus geringeres Risiko, auf dem Partnermarkt leer auszugehen als Männer. (siehe z.B. Heiratsstatistik in meinem Buch) Sie haben nachweislich früher im Leben Möglichkeiten auf dem Partnermarkt als Männer. Im Gegensatz zu den Männern können sie sich vom Partner versorgen lassen.

      Wenn Männer vergleichbare Möglichkeiten hätten, würden sie genauso selten noch „bei Mutti“ wohnen.

      • @matthias

        „Sie haben nachweislich früher im Leben Möglichkeiten auf dem Partnermarkt als Männer. Im Gegensatz zu den Männern können sie sich vom Partner versorgen lassen.“

        Das wäre dann das Argument, dass gleichzeitig für die Gelungenheit der Abwertung spricht oder?: Die, die auf dem Partnermarkt nicht vermittelbar sind, bleiben dann lieber bei Mutti wohnen.

        • @ Christian

          Klar, die Abwertung ist dann erstrecht gelungen. Aber das ist das Dilemma: Wenn man es nicht ausspricht, stehen Frauen weiter pauschal als das „benachteiligte“ Geschlecht da.

  3. Ich wohne auch noch zuhause mit 24. Finde das als Single auch eirtschaftlicheb Unsinn. Momentan habe ich zwar eine Partnerin, allerdings wäre wohnen mit der ein Problem, da ich keine Wohnung für zwei zahlen könnte. Ist auch ein Vorteil vei Frauen denke ich. Viele wohnen ja schon jung beim Freund, der die Wohnung ja meistens zahlt.

    • Das ist ja der Punkt: Die Frage ist, ob Du es Dir leisten kannst.
      Klassisches Handicap-Prinzip — und praktisch genau das Gegenteil von „wirtschaftlich“. 😉

    • genau das denke ich auch un deshalb schrieb ich ironisch „wie das wohl statistisch geht“. Männer sind heute noch mit 25 Kinder und werden oft kaum von Frauen als Ernährer ernst genommen …. El…partner boomt und die Game- und Pornoindustrie …

      • Richtig. Sehe das bei mir auch. Sie steht eher auf alte Männer, die was bieten. Und dass irgendein Dieter ihr Traummann ist. Vorteil ist, meine Eltern lieben sie.
        Zum Thema Wohnung. Lebe ich billiger, kann ich mir das schon leisten (auch wenn da steht, ich kanns nicht)mit Frau, nur nicht mit meinem Lebenswandel.

        Allerdinfs sehe ich das oft so. Kerle so ab 25 haben teilweise eine Freubdin um die 15-16, die dann dort wohnt. Kerle sind eher ungelernte Fließbandarbeiter, die dann mit 25 sehr gut fpr das Alter verdienen, da schon 10 Jahre im Beruf.

        • Eine Bitte:
          Könntest Du bitte die Bezeichnung „Kerle“ gegen Männer ersetzen? Oder wäre es ok wenn hier über „Weiber“ berichtet würde?

          danke

        • @Mitleser:

          Ein Hoch auf die Political Corectness! Durchkämmst du eigentlich regelmäßig die Blogs im Netz, um sie von dir unpassenden Worten zu säubern? 😉

        • @Miria
          Nein,
          Mir gehen die abwertenden Bezeichnungen „Macho“ Kerl“ „Typ“ …etc. nur auf den Nerv.
          Du scheinst ja aber kein Problem damit zu haben als „Weib“, „Schlampe“ oder Tusse bezeichnet zu werden.
          Auch in Ordnung, aber Dir macht es doch bestimmt nichts aus Deine Einstellung auf Andere zu projizieren, oder?

          Danke

        • @ „mitleserin“:

          Wenn Freunde sich nach langer Zeit wieder treffen, beleidigen sie sich gegenseitig, ohne es so zu meinen.

          Wenn Freundinnen sich nach langer Zeit wieder treffen, geben sie einander Komplimente, ohne es so zu meinen.

        • @mitleser:
          „Mir gehen die abwertenden Bezeichnungen „Macho“ Kerl“ „Typ“ …etc. nur auf den Nerv.
          Du scheinst ja aber kein Problem damit zu haben als „Weib“, „Schlampe“ oder Tusse bezeichnet zu werden.“

          Du scheinst deine eigene Interpretation von Worten anderen aufzwingen zu wollen…

          abwertend ist vielleicht „Macho“, wobei damit sich bestimmte Eigenschaften verknüpft sind und man einem Grund hat, dieses Wort zu verwenden, ähnlich wie „Tusse“. „Kerl“ und „Typ“ sind ähnlich sich wie „Weib“ (für Frauen) einfach Synonyme für Mann.
          Und dass „Schlampe“ eine Beleidigung ist, sollte dir klar sein.

          Und dein letzter Satz macht inhaltlich keinen Sinn. Vielleicht solltest du auf deinen Inhalt genauso viel Wert legen wie auf die Political Corectness anderer 😉

    • richtig, für Frauen ist ausziehen oft weniger ein Problem.
      Was aber auch nicht übersehen werden sollte, früher waren mehrere Generationen unter einem Dach viel üblicher als heute. Da ist dann der Mann/Die Frau einfach in den Elternhaushalt des jeweils anderen gezogen. Das ein Mann zum Beweis seiner Männlichkeit ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung vorweisen muss ist ein historisch gesehen relativ junger Einfall, der nicht unwesentlich zur Zersiedlung unserer Landschaft beiträgt.

  4. Naja, man muss schon sagen, dass „basement dweller“ mit überwältigender Mehrheit männlich sind. Genaue Zahlen hab ich dazu aber nicht.

  5. @Christian
    Die Blusenkollektion irritiert mich (Werbe-nerv-gif). Ich denke immer zuerst, Du hast ein Bild gepostet und lese immer Busen- ähh Blusenkollektion. Wissen die nicht, dass dies ein Männerblog ist? Wie wäre es mit „Waffen“kollektion, „Gitarren“ oder „Drogen“kollektion“ bzw rruussische Frauen oder „Frauen aus Polen“. Was läuft da schief bei Google? Sind wir Männer etwa keine Zielgruppe?

    • Werbung ist aber immer anders denke ich. Bei mir sinds immer Schuhpflegesets.

    • @Yeph:
      Du scheinst dich für Blusen zu interessieren, denn Werbung hängt immer von den individuellen Interessen ab 😉

      • ok, dann haben die mich wohl durchschaut :-))) bzw scheint Google meinen Wunsch auf Privatsphäre ernst zu nehmen….. was wohl die Geheimdienste von meinem Blusenfetisch halten 😉

  6. Ich denke, dass „noch bei Mama wohnen“ gleichzeitig auch ein Totschlagsargument für viele ist. Die jüngere Generation wird wohl diejenige sein, die weniger verdienen wird als ihre Eltern.

    Ich nehme vermehrt war, dass Eltern ihre Kinder im Erwachsenenalter noch subventionieren. Viele können es sich nicht leisten zu studieren und in einer Wohnung zu wohnen. Laptops werden vielerorts quasi vorausgesetzt.

    Mit Praktikumsjobs oder 2 Jahresverträgen lässt sich einfach kein Haus bauen oder eine Familie gründen. So transferieren Eltern ihren Reichtum an die Kindern und kompensieren im Moment eine wachsende Einkommenslücke.

    Zu Hause bei Mama meint indirekt – arm und/oder erfolglos zu sein. Und das trifft auf immer mehr Menschen zu. Vielleicht sagt das mehr über denjenigen aus, der das Argument benutzt als den Adressaten.

    • Das kratzt an einem weiteren interessanten Punkt, des modernen Outrage Warriordom. Denn während alles und jeder als Klasse betrachtet wird, jeder Penis und jede weiße Pore als Kapital gesehen wird, wird das wahre Ungleichgewicht, das finanzielle Kapital ja meist ignoriert. Darum kann ein obdachloser Mann als priviligiert, das reiche Trophy Wive als unterdrückt kategorisiert werden.

      Bei diesem Thema kommt es dann wieder voll zur Bedeutung, wo diejenigen, die angeblich für soziale Gerechtigkeit kämpfen, jemanden dafür verspotten, unterpriviligiert zu sein. Denn ich denke, die wenigsten Erwachsenen, die bei ihren Eltern (denken wir uns den in der Phrase sonst zugunsten der traditionellen Rollen ignorierten Vater mal mit) tun das aus Faulheit und Bequemlichkeit, sondern eben schlicht aus finanzieller Not.
      Der Spruch sagt eigentlich nicht „Ha ha, du bist unreif!“, sondern „Ha ha, du bist arm!“ – aber das ist wie gesagt eine Kategorie, welche SocJus nicht berücksichtigt.

  7. Das Pendant als allgemeine Beleidigung für Frauen ist dann wohl „du bist hässlich“. Schaut man sich die Blogs an, die sich mit einem Zeit-Artikel zum Thema „hässliche Feministinnen“ beschäftigt, scheinen diese Vorwürfe auch zu treffen.

  8. Der Vorwurf „bei Mama wohnen“ beleidigt übrigens zwei Menschen: was ist mit Papa? Wird mal wieder unsichtbar gemacht…

    • Papa ist häufig schon tot wenn der Sohn 30 ist.

    • „Mama“ übernimmt idR die Wäschepflege und ist meist (wie ich hörte) auch duldsamer wenn der männliche Nachwuchs nicht aus den Puschen kommt ^^

      • …und Papa bezahlt in der Regel den Spaß. Cliché-Alarm!

  9. Der Vorwurf „noch bei Mama wohnen“ beleidigt übrigens zwei Menschen: was ist mit Papa? Wird mal wieder unsichtbar gemacht…

    • Papa wohnt nicht mehr bei Mama.

      • Papa heißt da Erzeuger. 🙂

        • Ach ja…
          Patriarchal Ausbeuterischer PAscha.

  10. […] Eltern ausziehen), AB-Treff „AB allein zuhause“ oder wohnen wir alle noch bei, AB-Treff „Noch bei der Mama wohnen“, Alles […]

  11. Nochmals eine Beobachtung aus dem Freundeskreis meiner Freundin:

    Zwei Studentinnen lassen sich ihre Wohnung durch den bereits erwerbstätigen Freund ganz oder teilweise finanzieren. D.h. er hat auch eine eigene Wohnung. Beschäftigt sind die Herren bei einem großen niedersächsischen Automobilhersteller, der seinen Hauptsitz in der Nachbarstadt hat.

    Ein solches Lebensmodell für junge Männer dürfte wohl nicht möglich sein….die faulen Kerle.

  12. dass man es nicht geschafft hat, sich selbst zu ernähren, also auch ein schlechter Ernährer einer Familie ist

    Ich glaube nicht, dass das das eigentliche Problem ist.
    In Hotel Mama zu wohnen, deutet eher auf praktische Unselbständigkeit hin. Es ist ja viel bequemer, wenn die Mama kocht, sich um die Wäsche kümmert und putzt, als das selbst auf die Reihe zu bringen.
    Eine übermäßig enge Bindung zwischen Mutter und Sohn schreckt potenzielle Partnerinnen des Sohnes erst recht ab. Oder die Aussicht, in erster Linie als Putzfrau gebraucht zu werden.

    • „Ich glaube nicht, dass das das eigentliche Problem ist.“

      Das kann genauso das eigentliche Problem sein wie irgendwas anderes. Es muss auch gar kein Problem vorliegen. Sprechen wir bei Töchtern auch von „Problemen“, wenn sie noch „bei Mutti“ wohnen?

      „In Hotel Mama zu wohnen, deutet eher auf praktische Unselbständigkeit hin. Es ist ja viel bequemer, wenn die Mama kocht, sich um die Wäsche kümmert und putzt, als das selbst auf die Reihe zu bringen.“

      Typisch feministische Interpretation. Es kann alles mögliche an Gründen vorliegen, und die unappetittlichste Interpretation wird genommen.

      Es gibt z.B. Männer, die große, abbezahlte Elternhäuser haben, bei denen die Eltern teilweise nicht mehr leben und die am selben Ort ihren Arbeitsplatz haben. Sollen die wirklich nur, um nicht mehr „bei Mutti“ zu wohnen, Hunderte von Euros im Monat ausgeben?

      Und wieso deutet eigentlich „bei Mutti“ wohnen auf eine Unselbständigkeit des Mannes hin? Man könnte es doch genauso interpretieren, dass es auf eine Unselbstständigkeit seiner Mutter hindeutet! Oder können Mütter im Durchschnitt genauso gut Rasenmähen und Schnee schippen wie ihre Söhne? Die Mutter kann auch alt sein und generell die Hilfe ihrer Kinder brauchen. (Aber natürlich kommt diesbezüglich immer gleich die Unterstellung, dass sich vor allem Töchter um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern. Und bei dieser Unterstellung schwingt immer dieser Frauen-sind-benachteiligt-Schwachsinn mit, und es wird einfach nicht mitberücksichtigt, dass Männer generell die Erwerbsarbeit nötiger haben ales Frauen, weil Frauen oft über ihren Mann mitversorgt werden.)

      Es gibt unzählige denkbare Gründe, warum Kinder noch bei ihren Eltern wohnen. Man muss nicht immer alles so interpretieren, dass der Mann als Idiot dasteht.

      „Eine übermäßig enge Bindung zwischen Mutter und Sohn schreckt potenzielle Partnerinnen des Sohnes erst recht ab.“

      Leider ja. Auch in dem Punkt sind Frauen im Vorteil. Sie können eine noch so enge Bindung zu beiden Eltern oder einem davon haben, es beeinflusst ihre Attraktivität nicht im Geringsten. Eine höchst sonderbare Art, „benachteiligt“ zu sein.

      „Oder die Aussicht, in erster Linie als Putzfrau gebraucht zu werden.“

      Leider sind Frauen vom Feminismus regelrecht dazu erzogen worden, immer gleich in die Richtung zu denken. Generell hat der Feminismus Frauen zu sehr in eine Art Konfrontationsstellung zum Mann gebracht. Ein Miteinander ist somit immer weniger möglich.

      Was ist denn die Aussicht für uns Männer? Als Arbeitstier für den Lebensunterhalt gebraucht zu werden? Mit dazugehöriger geringerer Lebenserwartung? Ist das vielleicht angenehmer?

      Aber DARÜBER dürfen wir uns natürlich nicht beklagen, Frauen aber über vermeintliche oder tatsächliche Verpflichtungen im Haushalt immer. Genau darauf zielt Feminismus eben ab: Die Frauen soll im Vorteil sein, sie soll im Gegensatz zum Mann das Recht haben, sich zu beklagen.

      • Ein „Papas Liebling“ würde ich nicht mehr mit der Kneifzange anfassen.
        Das ist aber bestenfalls als „Prinzesschen“ zum Klischee geworden und rallige Jungs lassen sich eh von nichts abschrecken.

      • unappetitlich?

        so ganz falsch ist der Grund „Bequemlichkeit“ nicht, aber es ist m.E. eher eine intellektuelle und psychische Ratlosigkeit.

      • Jetzt beruhig‘ dich erst mal wieder, Matthias!

        Dass Bequemlichkeit der einzige Grund ist, habe ich nirgends behauptet, sondern mit „deutet darauf hin“ ausdrücken wollen, dass dieser Vorbehalt einem recht schnell in den Sinn kommt, und eben abschreckend wirkt.
        In der Tat ist es in meinem Bekanntenkreis in einigen Fällen genauso (auch wenn die Söhne einen finanziellen Beitrag leisten), während die Frauen, die bei den Eltern wohnen, sich doch erheblich stärker an der Haushaltsführung beteiligen.

        Glaubst du, dass es einen Mann attraktiv macht, wenn absehbar ist, dass sich seine Partnerin um die (pflegebedürftige) Schwiegermutter kümmern muss?

        Typisch feministische Interpretation.

        LOL. Aber leider nicht.

        • Typisch feministische Interpretation.

          Wohl eher eine realistische.

          Anne hat doch völlig recht. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber der Anteil dieser Männer, die sowohl selbst waschen als auch kochen, ist nunmal recht dünn.

          Von zuhause wohnenden Frauen kenne ich das nicht.

        • @ Anne Nühm

          „Jetzt beruhig‘ dich erst mal wieder, Matthias!“

          Bin ganz ruhig die ganze Zeit.

          „Dass Bequemlichkeit der einzige Grund ist, habe ich nirgends behauptet, sondern mit „deutet darauf hin“ ausdrücken wollen, dass dieser Vorbehalt einem recht schnell in den Sinn kommt, und eben abschreckend wirkt.“

          Ja, leider kommt Frauen das Argument leicht in den Sinn. Und mich stört es, dass alles, was gegen Männer spricht, Frauen immer so leicht in den Sinn kommt.

          „In der Tat ist es in meinem Bekanntenkreis in einigen Fällen genauso (auch wenn die Söhne einen finanziellen Beitrag leisten), während die Frauen, die bei den Eltern wohnen, sich doch erheblich stärker an der Haushaltsführung beteiligen.“

          Weiß nicht. Kann ja sein, dass Du es so erlebt hast. Ist immer anders, finde ich.

          „Glaubst du, dass es einen Mann attraktiv macht, wenn absehbar ist, dass sich seine Partnerin um die (pflegebedürftige) Schwiegermutter kümmern muss?“

          Natürlich nicht. Aber genau sowas muss man sehen, bevor man einen Mann schnell abwertet, weil er noch „bei Mutti“ wohnt.

        • Das Wohnen bei den Eltern kann durchaus verständliche und akzeptable Gründe haben.
          Dass dennoch erst mal die Alarmglocken losgehen, ist aber auch nachvollziehbar.

        • Ja, beruhige Dich mal, Matthias. Bequemlichkeit ist keine Schande. Die Alternative dazu wäre: Arbeiten für Frauen. Das ist nämlich das, was von Männern verlangt wird. Und wehe sie lassen sich wie Frauen versorgen: Dann ist nix mehr mit Gleichstellung 🙂

        • @ David

          „Anne hat doch völlig recht. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber der Anteil dieser Männer, die sowohl selbst waschen als auch kochen, ist nunmal recht dünn.“

          Weiß nicht. Aber vielleicht lassen viele Mütter die das gar nicht machen. Weil sie glauben, dass Männer z.B. „anders putzen“ und nicht so gut.

          „Von zuhause wohnenden Frauen kenne ich das nicht.“

          Kann sein, kann auch nicht sein, dass Töchter diesbezüglich besser sind als Söhne. Es heißt immer, es sei so. Stimmt es auch?

          Und ist es gut, wenn sich Männer sowas immer anhören müssen, was sie als Vorurteile empfinden? ich finde nicht.

          Sich selbst erfüllende Prophezeiungen gibt es ja auch…

        • „Weiß nicht. Aber vielleicht lassen viele Mütter die das gar nicht machen. Weil sie glauben, dass Männer z.B. „anders putzen“ und nicht so gut.“

          Als ich noch zu Haue gewohnt habe, war es mein Aufgabe mein Zimmer und die Haustreppe zu reinigen, jeden Samstag. Meine Mutter hat immer nachgeputzt, weil sie nie zufrieden war. Für mich war es sauber 🙂

        • *Kann sein, kann auch nicht sein, dass Töchter diesbezüglich besser sind als Söhne. Es heißt immer, es sei so. Stimmt es auch?*

          Jepp. Mein Bruder musste deutlich weniger Aufgaben im Haushalt übernehmen als meine Schwester und ich.
          Im Endeffekt war das sehr gut für mich (ohne prahlen zu wollen, ich kann beim Einkaufen mit Aldikassiererinnen mithalten ^^), als Kind und Teenie hat mich das schon sehr geärgert, wenn ich mein Fahrrad selber flicken musste und meine Wäsche selber waschen, während er sich immer ohne Konsequenzen rauswieseln konnte.

        • „Mein Bruder musste deutlich weniger Aufgaben im Haushalt übernehmen als meine Schwester und ich.“

          Kommt drauf an, wie man „Haushalt“ definiert. Ist da sicherlich eine ähnlich eingeschränkte Wahrnehmung wie bei Gewalt gegen Frauen oder dem Gender Pay Gap.

        • *Kommt drauf an, wie man „Haushalt“ definiert. *

          Bei Gartenarbeiten oder kleineren Reparaturen war es genauso.

    • Es ist ja viel bequemer

      Das las ich oben schon von Miria. Da Du ja logischer argumentierst, wie die meisten Frauen: für wie intelligent hältst Du diese Bequemlichkeit denn? Und was würde das für die Evolution bedeuten? Wir Spätzünder, wären wir diese Zuhausebleiber, die die Frauen begatten, wenn die Krieger und Jäger anderweitig beschäftigt sind? Oder sind wir einfach der überflüssige evolutionäre Müll der Gesellschaft?

      Vielleicht lieben manche Frauen gerade diese lieben Muttersöhnchen, Softies, Träumer, Abenteurer und wahnsinnigen Nerds?

      • Früher war es ganz selbstverständlich, dass mehrere Generationen zusammenlebten.
        Inzwischen jedoch nicht mehr.
        Ich halte es für sinnvoll, dass jeder – egal ob Mann oder Frau – mal eine Zeitlang alleine und selbstverantwortlich lebt.

        • „Ich halte es für sinnvoll, dass jeder – egal ob Mann oder Frau – mal eine Zeitlang alleine und selbstverantwortlich lebt.“

          Eine sehr sinnvolle und einen selbst weiterbringende Sache, sehe ich auch so.

        • Und eine sturmfreie Bude hat auch ihre Vorteile.

        • @beakpoint

          In der Tat. Es ist denke ich allgemein ein anderes Leben.

    • @breakpoint

      „Ich glaube nicht, dass das das eigentliche Problem ist.“

      ich denke das ist Teil dessen, warum die Botschaft unterbewußt so gut funktioniert

      „In Hotel Mama zu wohnen, deutet eher auf praktische Unselbständigkeit hin. Es ist ja viel bequemer, wenn die Mama kocht, sich um die Wäsche kümmert und putzt, als das selbst auf die Reihe zu bringen.“

      Das wird in der tat sehr häufig der Fall sein.

      „Eine übermäßig enge Bindung zwischen Mutter und Sohn schreckt potenzielle Partnerinnen des Sohnes erst recht ab. Oder die Aussicht, in erster Linie als Putzfrau gebraucht zu werden.“

      Auch durchaus verständlich. Ich bin der Meinung, dass es jedem, aber gerade Männern sehr gut tut, wenn sie mal alleine oder zumindest in einer WG gelebt haben. Jeder Mann sollte zu seinem eigenen Besten auch wäsche waschen und kochen können.

    • Ich weiß jetzt nicht inwiefern dazu der Zusammenhang gültig ist, dass „Zuhause leben“ gleichbedeutend ist mit „sich von Mama durchfüttern lassen, ihr die Hausarbeit anhängen“.

      Bei uns Zuhause ist das so, dass ich, da ich die meiste Zeit Zuhause bin, den Großteil der Hausarbeit erledige. Kochen, putzen, Wäsche waschen, Einkaufen etc. sind mir überhaupt nicht fremd. Ich betrachte dass als meinen Beitrag dazu, dass ich bei meinen Eltern leben kann.

      Wieso ich noch bei ihnen wohne hat folgenden Grund: die Preise für einzelne Wohnungen in Wien sind nicht gerade klein, weshalb ich sie mir alleine nicht leisten könnte. Zu zweit ginge es, jedoch hab ich keinen Bock auf eine Freundin bzw. auf eine WG. Von Durchfüttern kann also keine Rede sein.

      • „Zu zweit ginge es, jedoch hab ich keinen Bock auf eine Freundin bzw. auf eine WG.“

        Kann ich nachvollziehen.

      • @Slavo:
        „Kochen, putzen, Wäsche waschen, Einkaufen etc. sind mir überhaupt nicht fremd. Ich betrachte dass als meinen Beitrag dazu, dass ich bei meinen Eltern leben kann. “

        Damit scheinst du aber die Ausnahme unter den Männern zu sein.
        Die Begründung, wenn ich Freunde gefragt habe, warum sie denn noch bei ihren Eltern leben waren meist eher in die Richtung Bequemlichkeit.
        Warum ausziehen, wenn Zuhause Mama alles macht – ist doch so praktisch.

        • @Miria
          Ich wurde sogar ab und zu gefragt, warum ich denn sowas bescheuertes täte, wenn ich erwähnte, dass ich für die Einliegerwohnung in meinem Elternhaus Miete zahle ^^ Übrigens ausschließlich von Männern.

        • Kann ich nachvollziehen, ich beobachte es auch bei paar meiner Freunde.

          Dann bin ich halt die Ausnahme was das betrifft. Bin selbst ein ordentlicher Mensch, mit dem Unterschied, das ich niemanden brauche der den Schmutz hinter mir aufwischt. Ich sehe es aber auch nicht so negativ: zumindest lerne ich die ganzen Skills was Hausarbeit betrifft. Schadet wohl sicher nicht, sollte es mich jemals später in eine Single-Wohnung verschlagen.

    • Es gibt auch viele männliche Kinder die ihre Eltern pflegen und dort wohnen. Hier schlägt auch ein Vorurteil zu…40 % der Pflegenden in Familien sind Männer, daß es nicht mehr sind liegt daran daß sie bereits tot sind.

  13. Dass man bei der Familie bleibt, bis man selber eine gründet ist ja nun ein uraltes Muster schon unserer Jäger- u. Sammler Vorfahren. Gilt dort aber eher für Frauen.

  14. Sehr richtige Feststellung, dass es eine Abwertung ist bezüglich den evolutionären Partnerwert.

    Frauen kann das nicht treffen, weil sie andere Attraktivitätsmerkmale haben – wieder einmal ein Beispiel dafür, wie sehr sie in vielen Hinsichten im Vorteil sind.

    Was bei der vielen Abwerterei von Männern, die noch „bei Mutti“ wohnen, völlig vergessen wird: von denen können einige, wenn nicht viele, sehr wohl eine Familie ernähren. Es wäre allerdings wirtschaftlich unklug, sich extra eine Mietwohnung zu nehmen, nur um sagen zu können, nicht mehr „bei Mutti“ zu wohnen, wenn der betreffende Mann am selben Ort (oder so gut wie am selben Ort) seine Arbeitsstelle hat, an dem seine Mutter wohnt und wenn genug Platz im Haus ist. In vielen Fällen ist genug Platz im Haus, weil z.B. vorher Familienangehörige gestorben sind.

    Wieso sollte so ein Mann ausziehen, wenn sein Elternhaus abbezahlt ist und einen dreistelligen Betrag im Monat für Miete durch den Schornstein jagen? Wieso sollte er von seiner Mutter wegziehen, wenn er ein gutes Verhältnis zu ihr hat? Wieso sollte er z.B. ausgerechnet kurz nach dem Tod seines Vaters ausziehen, wenn es in dieser Zeit sinnvoll ist, für seine Mutter da zu sein?

    Frauen haben solche Probleme alle nicht. Wenn die mit weit über 30 noch „bei Mutti“ wohnen (Ich kenne Frauen, die das tun.), sagt keiner was, und sie bleiben uneingeschränkt attraktiv für Männer.

  15. Man könnte übrigens einen Sohn, der noch bei der Mutter wohnt und für sie da ist, als Familienmenschen und als „Protector of loved ones“ ansehen. Wenn man oder eher frau nicht immer alles negativ interpretieren würde.

    Klar: Durch ihre instinktiven Dispositionen werden Frauen vermutlich solche Männer mehr als Muttersöhnchen als als „protector of loved ones“ ansehen. Was anderes ist vielleicht, wenn er als Erwachsener bei seiner Mutter UND einem jüngeren Bruder/einer jüngeren Schwester wohnt, der/die sich noch im Kindesalter befindet. Aber ich denke, Letzteres wird von Frauen unterschiedlich empfunden, mal positiv, mal negativ.

    • @matthias

      Es gibt positive Versionen des „Zusammenlebens mit der Mutter“. Aber dann muss eben die Versorgung in die andere Richtung fließen.

      Das Bild, welches hier heraufbeschworen wird, ist ja eher das, eines Mannes, der selbst nichts auf die Reihe bekommt, keine Ambitionen hat, etwas eigenes zu erreichen, dem es reicht, bei der Mutter möglichst billig im Keller zu wohnen (und sich im Internet darüber zu beschweren, dass alle Frauen viel zu emanzipiert sind und ihn nicht wollen).
      Es spielt auf die weise vielleicht auch noch ein klassisches Element intrasexueller Konkurrenz hinein: Die Schwiegermutter hat ihn bereits unter der Fuchtel, er kann sich noch nicht einmal von seiner Mutter ablösen.

      • @ Christian

        „Es gibt positive Versionen des „Zusammenlebens mit der Mutter“. Aber dann muss eben die Versorgung in die andere Richtung fließen.“

        Kommt immer drauf an. Klar, empfunden wird es von Frauen natürlich nur dann als positiv, wenn alles von Männern zu Frauen fließt.

        „Das Bild, welches hier heraufbeschworen wird, ist ja eher das, eines Mannes, der selbst nichts auf die Reihe bekommt, keine Ambitionen hat, etwas eigenes zu erreichen, dem es reicht, bei der Mutter möglichst billig im Keller zu wohnen (und sich im Internet darüber zu beschweren, dass alle Frauen viel zu emanzipiert sind und ihn nicht wollen).“

        Na gut, aber das ist auch ein ziemliches Zerrbild. Frauen werden nie als Menschen gesehen, die nichts auf die Reihe bekommen und keine Ambitionen haben. Selbst dann nicht, wenn es stimmt. Ein klarer Vorteil im Leben.

        „Es spielt auf die weise vielleicht auch noch ein klassisches Element intrasexueller Konkurrenz hinein: Die Schwiegermutter hat ihn bereits unter der Fuchtel, er kann sich noch nicht einmal von seiner Mutter ablösen.“

        Er hat ja in vielen Fällen weder eine Partnerin, noch eine Schwiegermutter. Und wie er sich einer Partnerin und Schwiegermutter gegenüber verhalten würde, kann man nicht einfach prognostizieren nach dem Motto „Der wohnt ja noch bei Mutti, also wird ihn später seine Schwiegermutter unter der Fuchtel haben“.

        Aber natürlich werden es einige so prognostizieren.

        Wenn ein Mann noch bei seiner Mutter wohnt, wird das in vielen Fällen nur heißen, dass er nicht Hunderte von Euros für eine sinnlose Miete vergeudet, obwohl er doch seine Arbeitsstelle am selben Ort hat wie seine Mutter/seine Eltern, und dass er ein Familienmensch ist, der mit Familienangehörigen gut klar kommt (Müsste von der Logik her potentiellen Partnerinnen eigentlich gefallen!).

        So könnte man das „bei Mutti wohnen“ auch interpretieren. Aber es wird gerade bei Männern immer alles negativ gesehen.

        • „Na gut, aber das ist auch ein ziemliches Zerrbild. Frauen werden nie als Menschen gesehen, die nichts auf die Reihe bekommen und keine Ambitionen haben. Selbst dann nicht, wenn es stimmt. Ein klarer Vorteil im Leben.“

          Das liegt aber daran, dass Frauen sich nur ausziehen müssen, um befruchtet zu werden (und manchmal nicht mal das). Männer haben diese Option nicht. Sie müssen was leisten, um befruchten zu dürfen. Pure Biologie.

        • „Müsste von der Logik her potentiellen Partnerinnen eigentlich gefallen!“

          Weibliche Paarungsstrategien werden mit der Mumu und nicht mit dem Verstand entschieden. Warum sollten Frauen es attraktiv finden, wenn sich ein Mann von seiner Mutter das Mammut servieren lässt, statt selbst Mammuts zu jagen? Und warum sollten Frauen weibliche Konkurrenz neben sich dulden?

        • @ Adrian

          Zustimmung in allen oder fast allen Punkten, auch oben bei den anderen Kommentaren.

          Besonders das:

          „Als ich noch zu Haue gewohnt habe, war es mein Aufgabe mein Zimmer und die Haustreppe zu reinigen, jeden Samstag. Meine Mutter hat immer nachgeputzt, weil sie nie zufrieden war. Für mich war es sauber.“

          Es liegt halt nicht nur an den Männern selbst.

  16. Interessanterweise würde die Beleidigung in vielen gerade patriarchaleren Ländern evtl weniger Gewicht haben:
    In Ländern wie Italien, Griechenland oder Spanien zieht man meine ich zumindest noch in ländlicheren Teilen häufig erst aus, wenn man heiratet oder jedenfalls deutlich später, vorher ist selbstverständlich die Mutter weiterhin zumindest für die Versorgung des Sohnes zuständig. Oder man kommt zumindest zum Essen vorbei und gibt seine Wäsche ab.

    • Natürlich, in den katholischen Ländern hat die Mutter eine viel höhere Bedeutung, die heilige Jungfrau Maria ist eben die Mutter per excellence, und es ist natürlich keine Schande, mit ihr zusammen zu leben. Vielfach sind aber auch die Mieten in den Großstädten exorbitant hoch. Im Rahmen der Wirtschaftskrise der letzten Jahre sind In Spanien viele wieder zu ihren Eltern zurück gezogen, wenn sie ihre Arbeit verloren haben.

    • Auf die ex-jugoslawischen Länder trifft das ebenso zu. Dort zieht man meistens erst mit der Heirat in ein gemeinsames Haus, wobei das z.B in der Gegend wo meine Eltern herkommen, oft dasselbe Haus eines der Schwiegereltern ist, nur z.B. das obere Stockwerk beschlagnahmt wird.

      Das hat dort viel mehr mit den finanziellen Möglichkeiten zu tun, aber auch die Tatsache, daß ein engeres Familienverhältnis vorherrscht. Ich bilde mir sogar ein, das in dem einen FAZ Artikel zu dem Thema vor paar Monaten erwähnt wurde, dass Kroaten im Schnitt am spätesten ausziehen. Schon damals dachte ich mir, dass die Statistik u.a. aufgrund der oben von mir genannten Tatsache verfälscht wurde.

  17. Aus dem privaten Umfeld:

    Frau mit drei Kindern, seit ca. 12 Jahren alleinerziehend.
    Zwei Söhne, eine Tochter; die Tochter ist das jüngste Kind.
    Alle Kinder bereits volljährig.

    Die Tochter zog mit 18 Jahren daheim aus, hatte sich eine Ausbildungsstelle in ca. 80 km Entfernung samt Wohnmöglichkeit besorgt.
    Die Söhne sind immer noch bei Mama (mittlerweile 25 und 23 Jahre alt).

    Aus meiner Beobachtung:

    Die Mutter hat ihre Tochter immer zu grösstmöglicher Selbstständigkeit erzogen; die Tochter nahm ihre Mutter aber auch als Vorbild an Eigeninitiative wahr.

    Die Söhne dagegen…

    „Nein, wenn die Buben (sic!) ihre Wäsche selbst machen, kommt doch nur das Chaos dabei raus. Besser, ich mach das für sie…“
    „Den kann ich nicht zum Einkaufen schicken, der vergisst doch die Hälfte; dann muss ich hinterher doch nochmal in den Laden…“
    „Wenn er noch Zeit braucht, seinen Berufswunsch zu finden, dann soll er sie doch haben…“

    …und dergleichen mehr…

    Das Paradoxon:

    Von ihrem Ex-Mann hatte sie sich unter anderem wegen dessen Unselbständigkeit und dessen „Pascha-Verhalten“ getrennt; bei ihren Söhne dagegen fördert sie mit allen Kräften solch ein Verhalten.

    Offene Fragen:

    Wieviel der „Hotel-Mama-Bewohner“ sind männlich, wie viel weiblich?

    Wieviel der „Mama-Hotels“ werden lediglich von „Mama“ geführt, wie viel von „Mama und Papa“?

    Wie sind die Verteilungen von Mädchen und Jungen in Bezug auf „Mama-Hotel“ und „Mama-Papa-Hotel“?

    • @Kardamom:
      „Nein, wenn die Buben (sic!) ihre Wäsche selbst machen, kommt doch nur das Chaos dabei raus. Besser, ich mach das für sie…“
      „Den kann ich nicht zum Einkaufen schicken, der vergisst doch die Hälfte; dann muss ich hinterher doch nochmal in den Laden…“
      „Wenn er noch Zeit braucht, seinen Berufswunsch zu finden, dann soll er sie doch haben…“

      Diese Meinung hatte meine Mutter Zuhause zu allen anderen. Wir durften nicht Wäsche waschen, Einkaufen oder Kochen.
      Für mich mit ein Grund auszuziehen.
      Ich wollte das Essen und Kochen, was mir gut schmeckt. Ich wollte meine roten Oberteile nicht erst in einem halben Jahr aus der Wäsche zurück, sondern selber waschen, damit ich schnell wieder habe.

      Meine Mutter hatte immer Angst, dass wir irgendwas falsch oder kaputt machen.
      Mein Bruder hat sich da allerdings gemütlich eingenistet und kommt damit klar. Ich hingegen möchte die Freiheit haben, selbst über mein Leben zu bestimmen, was Zuhause einfach nicht geht.

      Das könnte auch der Unterschied sein, wie unterschiedlich Frauen und Männer mit der Situation umgehen.

      Männer legen schlicht weniger wert auf so Entscheidungen, was sie essen oder auch, was sie anziehen…

      • miria schrub:

        >i>Das könnte auch der Unterschied sein, wie unterschiedlich Frauen und Männer mit der Situation umgehen.

        Hab grad nochmal nachgeschaut: Ja, doch, ich bin zu 100 Prozent männlich.

        Und doch bin ich mit 19 Jahren, zwei Monate nach dem Abitur, ausgezogen aus dem Elternhaus.
        Weil ich die Dominanz des „Haushaltsvorstands“ nicht weiter ertragen wollte. Sowohl die bevormundende Dominanz als auch die fürsorgliche Dominanz.
        Ähnliche Motive fand ich auch bei gleichaltrigen männlichen Altersgenossen. Bei den weiblichen Atersgenossinnen übrigens auch.

        Was hat sich in den letzten 30 Jahren so geändert in den familiären Grundbedingungen?

        Der Verweis auf ökonomische Grundlage erscheint mir zu billig, denn damals™ war all meinen Gleichaltrigen die persönliche Autonomie mehr wert als alle materiellen Vorteile…

  18. Schrieb einer hier:

    „Ich wohne auch noch zuhause mit 24.“

    Andekdote dazu:

    Als 38-jähriger Single relativ frisch befreundet mit gleichaltriger Frau, fragt diese mich kurz vor Weihnachten:

    „Und was machst du so über Weihnachten?“

    Meinereiner so: „Nix spezielles, bin wohl daheim…“

    Sie so: „Ach schade, hätten wir doch sonst was gemeinsam unternehmen können…“

    Ich: „Ääähh, wieso schliesst sich das aus?“

    Sie: „Ja, wenn du doch sagst, du seist über Weihnachten bei deinen Eltern…“

    Ich: „Nur zum Verständnis: Mein Daheim ist da, wo ich wohne; nicht dort, wo meine Eltern wohnen.“

    Sie: „Ohh…“

    ………………

    Irgendwie scheint scheint sich die Konflikt-Linie rund um das Thema „Solange du deine Füsse unter meinen Tisch stellst…“ in Wohlgefallen aufgelöst zu haben.

  19. Was ich an der Abwertung immer schön schräg finde, dass dieselben Frauen sich dann hinterher über die Untreue der Männer beschweren, für die sie sich entschieden haben. Die Männer, die Treue und Familie als hohen Wert ansehen und sich auch um ihre Eltern kümmern, werden hingegen gandenlos als unreif bzw. nicht selbständig genug aussortiert.

    Aber Frauen haben halt ein Talent, ihre Kriterien immer so zu definieren, um genau die Personen im Rahmen der Partnerschaftsauswahl zu wählen, die die von ihnen erwünschten Werte nicht haben.

    Frauen wollen Treue, aber nur ihr gegenüber, während ihre Partner alle anderen für sie aussortieren sollen.
    Frauen wollen selbständige Männer, aber nicht ihr gegenüber. Männer, die sich nicht ihrem Willen beugen, bekommen schreckliches Drama.

    Schön kann man das bei der Übernahme der Rechnungen für die Dates erkennen. Frauen werten es als geizig und partnerschaftsuntauglich ab, wenn der Mann nicht bereit ist, alte Rollenerwartungen zu erfüllen und die Rechnungen für die Dates zu übernehmen. Dabei bemerkt die Frau gar nicht, dass sie nach den eigenen Maßstäben sich dann noch viel geiziger und partnerschaftsuntauglicher beweist, wenn sie ebenfalls die Rechnungen nicht übernehmen möchte und sogar noch nicht einmal ihren eigenen Anteil bezahlen möchte.

    Mit dieser Stretegie entscheiden sich Frauen dann halt recht zuverlässig für die Gaukler und Schwächlinge und sortieren die Männer aus, die sich nicht einfach gegenleistungslos unterduckern lassen. Denn wieso sollte heutzutage ein Mann noch die Rechnungen von Dates bzw. die alten verstaubten Rollenerwartungen übernehmen, wenn Frauen umgekehrt auch keine Rollenwünsche mehr erfüllen wollen und z.B. geizig ihre Haushaltsarbeiten aufzurechnen versuchen. Ein Mann zahlt daher heutzutage nur noch die Dates,
    a) weil er als Gaukler das Spiel einfach ohne ernste Absichten mitspielt, um mit der Frau in die Kiste zu kommen und die Investitionen quasi nur als eine Form des Nuttenlohnes betrachtet oder
    b) weil er so schwach ist, dass er die alten Rollenerwartungen auch dann weiter erfüllt, wenn die Frau umgekehrt in Bezug auf ihre Rollenerwartungen einem den Mittelfinger zeigt.

    Und hinterher heulen die Frauen dann wieder herum, dass es keine guten Männer mehr gibt, weil diese
    a) nicht an einer festen Beziehung interessiert sind und ihr nur die Liebe vorgaukeln würden oder
    b) der Mann nur ein Beta ist, dem alle auf der Nase herumtanzen.

    Dass sie selber diejenige ist, die mit ihren Partnerschaftsauswahlkriterien alle anderen Männer konsequent aussortiert hat, auf die Idee kommt sie nicht.

    Und das Gleiche gilt in Bezug auf die Abwertung, wenn Männer noch bei den Eltern wohnen, weil dieser sich vielleicht einfach nur gut mit ihnen versteht und die Familiengemeinschaft als etwas Schönes betrachtet. Männer, die Wert auf Familie, Treue und Gemeinschaft legen, werden auf diese Weise konsequent von Frauen abgewertet und aussortiert und hinterher heult die Frau dann wieder herum, dass der von ihr Auserwählte keinen großen Wert auf Treue legt bzw. die Gründung einer gemeinsamen Familie nicht zum großen eigenen Lebensziel gehört.

    • Ich kann nur immer wieder sagen: Werde schwul.

      • Geht auch asexuell?

        • Nein.

    • *Die Männer, die Treue und Familie als hohen Wert ansehen und sich auch um ihre Eltern kümmern*

      Um ihre Eltern kümmern indem sie dafür sorgen, dass diese immer genug im Haushalt zu tun haben? 😀

      • @Maren:
        „Um ihre Eltern kümmern indem sie dafür sorgen, dass diese immer genug im Haushalt zu tun haben?😀“

        Volltreffer! 😉

    • @xyz:
      „Die Männer, die Treue und Familie als hohen Wert ansehen und sich auch um ihre Eltern kümmern, werden hingegen gandenlos als unreif bzw. nicht selbständig genug aussortiert.“

      Treue und Familie als einen hohen Wert ansehen ist nicht gleichbedeutend damit, sich von Mutter von vorne bis hinten bedienen zu lassen!
      Man muss den Eltern nicht zur Last fallen, wenn man Treue und Familie als wichtig empfindet, man kann auch ein eigenes Leben führen und trotzdem für die Eltern da sein.

      „Frauen werten es als geizig und partnerschaftsuntauglich ab, wenn der Mann nicht bereit ist, alte Rollenerwartungen zu erfüllen und die Rechnungen für die Dates zu übernehmen. Dabei bemerkt die Frau gar nicht, dass sie nach den eigenen Maßstäben sich dann noch viel geiziger und partnerschaftsuntauglicher beweist, wenn sie ebenfalls die Rechnungen nicht übernehmen möchte und sogar noch nicht einmal ihren eigenen Anteil bezahlen möchte.“

      Findest du getrennte Rechnungen bei einem Date tatsächlich positiv?
      Ich empfinde das so, dass der andere nichts gemeinsames will und wegen jeder Kleinigkeit alles aufrechnen will.
      Wenn ich mit jemandem ein Date habe und dieser möchte getrennte Rechnungen, war es sicher das letzte Date. Ich weiß, dass ich nicht mit einem Menschen klarkomme, der kleinlich und ein Erbsenzähler ist.
      Ich habe es mir übrigens angewöhnt, dass ich beim zweiten Date die Rechnung übernehme.
      Hat also weniger etwas mit ausnutzen als mit Symbolik zu tun. 😉

      „Und das Gleiche gilt in Bezug auf die Abwertung, wenn Männer noch bei den Eltern wohnen, weil dieser sich vielleicht einfach nur gut mit ihnen versteht und die Familiengemeinschaft als etwas Schönes betrachtet. “

      Man merkt recht schnell, was der Grund ist, noch Zuhause zu wohnen. Meist sagen sie es ja auch selber, dass es einfach praktischer ist, wenn die Mama alles macht. Und das ist nun einmal unselbständig.

      „Männer, die Wert auf Familie, Treue und Gemeinschaft legen, werden auf diese Weise konsequent von Frauen abgewertet und aussortiert und hinterher heult die Frau dann wieder herum, dass der von ihr Auserwählte keinen großen Wert auf Treue legt bzw. die Gründung einer gemeinsamen Familie nicht zum großen eigenen Lebensziel gehört.“

      Wie soll man denn mit einem Mann eine Familie gründen können, wenn dieser selbst noch ein Kind ist?

      • „Wie soll man denn mit einem Mann eine Familie gründen können, wenn dieser selbst noch ein Kind ist?“

        Frau lässt sich schwängern, trennt sich und finanziert sich dann durch Papa Staat.

      • „Wenn ich mit jemandem ein Date habe und dieser möchte getrennte Rechnungen, war es sicher das letzte Date. Ich weiß, dass ich nicht mit einem Menschen klarkomme, der kleinlich und ein Erbsenzähler ist.“

        Das geht mir umgekehrt als Mann genauso. Genauso hasse ich es, wenn man gemeinsam mit Freunden was trinken/essen geht und man die gemeinsame Rechnung bezahlt, und manche Leute dann auf den Cent genau ausrechnen, was sie zahlen müssen.

        Am besten finde ich, wenn man abwechselnd zahlt, und zwar ohne genau aufzurechnen, wer dann am Ende etwas mehr bezahlt hat.

      • >>> Treue und Familie als einen hohen Wert ansehen
        >>> ist nicht gleichbedeutend damit, sich von Mutter
        >>> von vorne bis hinten bedienen zu lassen!

        Das ist doch eine Unterstellung, dass sich die Kinder von den Eltern von vorne bis hinten bedienen lassen würden. Eltern und Kinder können auch ganz normal in einer Gemeinschaft leben, wo es gegenseitige Aufgabenverteilungen gibt. Ich kenne im Übrigen in meinem Umfeld eine Vielzahl von Frauen, die zwar in einer eigenen Wohnung leben und sich als so selbständig verkaufen wollen, sich aber monatlich sehr viel Geld von ihren Eltern überweisen lassen und sich bei allem Hilfe von anderen holen (z.B. renovieren).

        Und auch nach meinem Auszug von meinen Eltern werde ich weiterhin ständig von ihnen angerufen, dass ich ihnen die Technik bzw. Computer wieder einrichten bzw. die Dinge wieder gerade biegen muss, die diese verstellt haben. Sind meine Eltern deswegen unreif und unselbständig? Jeder hat halt seine Bereiche, die sie in eine Gemeinschaft einbringen können.

        Für einen Mann gibt es vom Arbeitsaufwand im Übrigen gewöhnlich nicht Angenehmeres als eine Wohnung vollkommen ohne Frauen. Schlicht alleine deshalb, weil die Ansprüche von Männern meistens um Lichtjahre geringer sind und der Mann ständig Aufgaben erfüllen soll, die ausschließlich nur der Frau wichtig sind.

        Während meine letzte Partnerin z.B. jeden Abend großartig ein Essen kochen wollte (= Küche verwüsten mit anschließendem Reinigungsaufwand, umständlich Biolebensmittel von den Höfen in der Nachbarschaft kaufen, …), reicht es mir vollkommen aus, einfach nur eine Schnitte Brot zu essen.

        Auch reicht es mir z.B. vollkommen aus, das Fenster nur dann geputzt werden, wenn sie wirklich dreckig sind. Leichter Staub ist mir vollkommen egal. Wenn die Frau dann wöchentlich putzen möchte, dann tut sie es nicht für die Gemeinschaft, sondern ausschließlich für sich.

        Alleine der ganze Mumpitz, wie z.B. ständig frische Blumen, Pflanzen und sonstige Staubfänger, die Frauen überall hinstellen müssen, damit sie sich wohl fühlen können und das Leben verkomplizieren und ausschließlich nur einem der Partner wichtig sind.

        >>> Findest du getrennte Rechnungen bei
        >>> einem Date tatsächlich positiv?

        Findest Du es positiv, wenn Dein Partner erwarten würde, dass Du die gesamte Rechnung zu übernehmen hast?

        Bist Du im Haushalt dann genauso großzügig, dass Du nicht aufzurechnen versuchst, wenn Du Deiner Meinung mehr tust? Oder empfindest Du es dort dann nicht als „wegen jeder Kleinigkeit alles aufrechnen“, wenn Du dort eine faire Verteilung der Aufgaben für gerecht erachtest?

        Männer zahlen dann großzügig die Rechnungen, wenn Frauen umgekehrt im Rahmen ihrer Rollenerwartungen auch großzügig sind. Wenn die Frau aber der Meinung ist, dass Männer sich von „vorne bis hinten“ bedienen lassen und somit ihre Vorrechnerei selber für in Ordnung hält, braucht sie sich auch nicht zu beschweren, dass der Mann umgekehrt auch keine Notwendigkeit mehr erkennen kann, großzühig in anderen Bereichen von „vorne bis hinten“ die Rechnungen zu übernehmen.

        Das hat dann auch etwas mit Symbolik zu tun, dass man einer Frau nicht mehr in den Hindern kriecht, wenn diese umgekehrt auch ihren Geiz bei jeder Gelegenheit vorrechnet.

        >>> Meist sagen sie es ja auch selber, dass es einfach
        >>> praktischer ist, wenn die Mama alles macht.
        >>> Und das ist nun einmal unselbständig.

        Was ist daran unselbständig, wenn man sich für einen praktischen Weg entscheidet? Das bedeutet ja noch lange nicht, dass er diese Dinge nicht auch alleine könnte bzw. dass er nicht genauso umgekehrt Dinge für die Eltern tut. Und nur, weil man ausgezogen ist, bedeutet es ja ebenfalls noch lange nicht, dass man sich nicht monatlich Gelder von seinen Eltern überweisen lässt.

        • „Während meine letzte Partnerin…“

          Wenn du mit einem anderen Menschen zusammenlebst, musst du dich auch ein Stückweit kompromißbereit zeigen, das muss sie sicherlich in vielen Dingen auch.
          Wenn sie ein Mensch ist, der es genießt, schöne Mahlzeiten zusammen mit ihrem Partner zu erstellen und zu essen, und Wert auf ein ansprechendes Ambiente in ihrer Wohnung legt, bei dem man nicht sofort nach dem Aufstehen deprimiert ist, wird sie sicherlich mit einem Genußminimalisten wie dir, der auf Rezeptvorschläge mit „Aber wir haben doch noch Graubrot und Cervelatwurst im Haus“ antwortet, sicherlich auch nicht glücklich. ^^

          (Dir ist schon klar, dass du nicht gerade klingst, als wärst du eine Bereicherung in Sachen Lebensqualität?)

        • >>> Wenn du mit einem anderen Menschen zusammenlebst,
          >>> musst du dich auch ein Stückweit kompromißbereit
          >>> zeigen, das muss sie sicherlich in vielen Dingen auch.

          Ich hatte es ihr zu Liebe ja auch getan! Nur kann ich leider nicht erkennen, wo sie ihre kompromissbereitschaft gezeigt hatte!

          Es ist im Übrigen eine Argumentationsweise, die mir irgendwie immer nur bei Frauen auffällt, nicht auf das Gesagte einzugehen und mit leeren Gegenbehauptungen Themen zu wechseln.

          Die Ausgangsthese war:
          „Männer, die Treue und Familie als hohen Wert ansehen und sich auch um ihre Eltern kümmern, werden …aussortiert.“

          In den Satz wurde dann hineingelesen, was schon bereits nichts mit der Ausgangsthese zu tun hat:

          “ … ist nicht gleichbedeutend damit, sich von Mutter von vorne bis hinten bedienen zu lassen“

          Darauf wurde erwidert:
          „Für einen Mann gibt es vom Arbeitsaufwand im Übrigen gewöhnlich nicht Angenehmeres als eine Wohnung vollkommen ohne Frauen.“
          Und dafür wurden dann Beispiele gebracht.

          Und darauf kommt dann wieder zusammenhangslos, dass man beim Zusammenleben kompromissbereits sein müsse und die Behauptung ins Blaue, dass die Frau es sicherlich auch in vielen Dingen getan habe müsse.

          Wo ist denn die Kompromissbereitschaft der Frau?

          >>> Wenn sie ein Mensch ist, der es genießt,
          >>> schöne Mahlzeiten zusammen mit ihrem Partner
          >>> zu erstellen und zu essen, und Wert auf ein
          >>> ansprechendes Ambiente in ihrer Wohnung legt,
          >>> bei dem man nicht sofort nach dem Aufstehen
          >>> deprimiert ist, wird sie sicherlich mit einem
          >>> Genußminimalisten wie dir, der auf Rezeptvorschläge
          >>> mit „Aber wir haben doch noch Graubrot und
          >>> Cervelatwurst im Haus“ antwortet, sicherlich
          >>> auch nicht glücklich. ^^

          Wo ist denn das Problem? Es hindert doch keiner die Frau daran, dass sie sich ihre Genüsse selber bereitet? Es hat doch keiner der Frau verboten, ihren Wünschen entsprechend die Essen zuzubereiten und die Wohnung so einzurichten, wie sie es sich wünscht.
          Nur ist es dann nicht die Aufgabe des Partners, den dafür erforderlichen Mehraufwand mitztragen.

          Und, wenn ich den Mehraufwand aus Liebe zum Partner mittrage, dann wäre es ein Gebot der Höflichkeit bzw. der sozialen Kompetenz, dass man sich darüber freut und nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet bzw. einem auch noch vollplärrt, dass sie im Gesamtsaldo doch angeblich so viel mehr machen würde, obwohl es letztlich im Wesentlichen fast alles Dinge sind, die ausschließlich nur ihr selber wichtig sind.

          Wenn ein Partner höhere Ansprüche hat, dann muss halt auch der Partner mit den höheren Ansprüchen den dafür notwendigen Aufwand im Wesentlichen selber tragen.

          Ich kann mich nämlich nicht erinnerin, wo eine Partnerin schon einmal etwas für mich getan hat, was ausschließlich nur mir wichtig war. Wenn ich sagen würde, dass es mir aber sehr wichtig sei, dass das Fahrzeug getunt und blitzend geputzt wird, würde ich nur zu hören bekommen: „Dann tue es doch selber!“
          Zu glauben, die normale Frau würde dann sich großzügig an den Tuningskosten oder dem Putzen des Fahrzeuges beteiligen, ist so abwegig, dass man sich das schon kaum theoretisch vorstellen kann.

          Es gibt nun einmal auch in einer Partnerschaft Dinge, die auch weiterhin nur einem Partner wichtig sind und für die dann halt auch nur ein Partner den dafür notwendigen Aufwand betreiben muss und schlicht dankbar sein sollte, wenn der Partner einem diesbezüglich keine Steine in den Weg stellt.

          Und, wenn die Partnerin es für wichtig erachtet, abends aufwendig zu kochen, dann kann sie es gerne tun, sie braucht es aber nicht als Selbstverständlichkeit zu erwarten, dass der Partner sich daran 50:50 zu beteiligen hat.

          Denn genauso wenig, wie die Frau sich „von vorne bis hinten“ bedienen lässt, wenn sie regelmäßig in dem vom Mann getunen und geputzen Fahrzeug mitgenommen wird, weil ihr dieses schlicht nicht wichtig ist, wird auch ein Mann nicht „von vorne bis hinten“ bedient, wenn er statt der Schnitte Brot bei den aufwändigeren Mahlzeiten mitisst, die nur der Frau wichtig sind.

          >>> Dir ist schon klar, dass du nicht gerade
          >>> klingst, als wärst du eine Bereicherung
          >>> in Sachen Lebensqualität?

          Das Kompliment kann ich genauso gut zurückgeben! Denn es klingt auch nicht nach einer Bereicherung der Lebensqualität, wenn man für die Frau ständig Dinge erledigen soll, die ausschließlich nur ihr alleine wichtig sind und man sich ansonsten Vorwürfe und persönliche Abwertungen anhören darf.

          Oder würden Sie sich genauso ständig an den Kosten und dem Arbeitsaufwand der Dinge beteiligen, die ausschließlich nur ihrem Partner wichtig sind (z.B. Fahrzeugtuning, wöchentliche Stadionbesuche, …). Wenn nein, warum nicht?
          Und wie würden Sie es finden, wenn ihr Partner dann abwertend und vorwurfsvoll herumplärrt, wenn sie sich an diesen Dingen nicht zu ca. 50% beteiligen und erklärt, dass sie keine Bereicherung für die Lebensqualität seien?

        • Sehr gut beobachtet. Frauen interessieren sich nicht für Männerkram, aber wollen, dass Männer für sie den Frauenkram erledigen, bezahlen etc. – jedenfalls wenn man sie lässt.

          Aber das ist noch nicht mal alles: Es geht dabei überhaupt nicht um „Lebensqualität“. Es handelt sich im Prinzip um einen Machtkampf, wer die Bedingungen des Zusammenseins bestimmt. Mit all den üblichen Folgen, wenn man die Frau bestimmen lässt.

        • Bei diesem Machtkampf hätte aber grundsätzlich der Mann die besseren Karten. Mir fällt keine Situation ein, in der ein erwachser Mann eine Frau bräuchte.

        • Bei dieser Sorte Machtkampf steht das „brauchen“ allenfalls im Hintergrund. Die meisten Machtkämpfe in Beziehungen sind eher so Psycho-Spielchen, bei denen die Gefahr für den Mann vor allem darin besteht, gar nicht zu bemerken, worum es eigentlich geht.

      • „Findest du getrennte Rechnungen bei einem Date tatsächlich positiv?
        Ich empfinde das so, dass der andere nichts gemeinsames will und wegen jeder Kleinigkeit alles aufrechnen will.
        Wenn ich mit jemandem ein Date habe und dieser möchte getrennte Rechnungen, war es sicher das letzte Date. Ich weiß, dass ich nicht mit einem Menschen klarkomme, der kleinlich und ein Erbsenzähler ist.
        Ich habe es mir übrigens angewöhnt, dass ich beim zweiten Date die Rechnung übernehme.
        Hat also weniger etwas mit ausnutzen als mit Symbolik zu tun.😉“

        Ja, getrennte REchnungen sind das einzig sinnvolle. Ansonsten wird Mann von Frauen nur ausgenommen. Warum bezahlst du nicht beim ersten Date? Bist du so geizig?

    • „Was ich an der Abwertung immer schön schräg finde, dass dieselben Frauen sich dann hinterher über die Untreue der Männer beschweren, für die sie sich entschieden haben.“

      Das ist ein Suggestivvorwurf.
      Frauen, die sich über irgendwas beschweren, tun das nur, weil sie bloß auf Hells Angels Zuhälter stehen und sich dann wundern wenn die fremdgehen^^
      Und andere Männertypen (zu denen man zufällig selbst gehört) die ja viel besser sind, werden ignoriert.
      Ich bin auch „besser“ als die und werde trotzdem nie so beliebt bei Männern sein. So ist das halt.

      „Die Männer, die Treue und Familie als hohen Wert ansehen und sich auch um ihre Eltern kümmern, werden hingegen gandenlos als unreif bzw. nicht selbständig genug aussortiert.“

      Ich finde, jemanden zu finden, der zu einem passt ist generell unglaublich schwer.
      Andere Kulturen oder Zeiten umgehen das bloß, indem sie einfach zwei Leute „zusammenpappen“ ohne reelles Fluchtfenster.
      Da finde ich unseres besser.

      • „Ich bin auch „besser“ als die“

        „vielleicht“^^

  20. Wäsche waschen, kochen, putzen – wenn du nicht völlig auf den Kopf gefallen bist, dann lernst du das in Rekordzeit. Wer dafür eine Frau braucht, der hat echt mein Mitleid.
    Das entscheidende ist letztlich Hotel Papa – massiv Kosten für die Wohnung gespart, Reparatur von Heizung und Sanitär, etc…
    Was man auch vergisst: Viele dieser Hotel Mama Kandidaten haben sowieso null Chancen auf dem Partnermarkt. Wieso sollen sie alleine in einer Wohnung sitzen?

    • „Viele dieser Hotel Mama Kandidaten haben sowieso null Chancen auf dem Partnermarkt.“

      Was bieten ihnen der Partnermarkt denn? Für Abwechslung gibt es Videospiele und Kumpel und für sexuelle Befriedigung Pornos. Welchen unmittelbarem Vorteil hätten sie von einem Partner?

      • „Was bieten ihnen der Partnermarkt denn? Für Abwechslung gibt es Videospiele und Kumpel und für sexuelle Befriedigung Pornos. Welchen unmittelbarem Vorteil hätten sie von einem Partner“

        – gegenseitiges füreinander anstehen
        – das Gefühl begehrt und gemocht zu werden
        – eine wesentlich intimere und tiefere Beziehung als sie Freundschaften vermitteln können
        – tatsächlichen Sex von jemanden, der Lust auf einen hat
        – Heirat, Kinder, Steuervorteile
        – etc

        • Was man nicht kennt, vermisst man nicht.

        • @adrian

          Was man bei anderen sieht, kann man durchaus in seinem Leben vermissen. Oder was man bereits hatte.

        • Lasst die Leute doch einfach in Ruhe. Was geht Euch deren Lebensstil an?

        • @adrian

          Hindern wir sie irgendwie daran zu leben wie sie wollen?

        • Nein. Aber Ihr glaubt zu wissen, dass Ihr Leben anders besser wäre.

        • Du glaubst auch zu wissen, dass das Leben von Schwulen besser ist als das von Heten oder nicht?

        • 🤔 Aber doch nicht ernsthaft.

    • „Wer dafür eine Frau braucht, der hat echt mein Mitleid.“

      Wer redet denn von „brauchen“? Aber welchen unmittelbaren Vorteil hat es, das alles selbst zu machen?

      • Selbstwertgefühl. ^^

        • @maren

          Auch. Eine Freundin zu haben und nicht mehr der zu sein, der keine abbekommt, der für keine gut genug ist, kann einiges ändern in der Hinsicht.

        • Selbstwertgefühl ist a) subjektiv und b) im wesentlichen von den Wertvorstellungen der Gesellschaft und des Umfeldes abhängig.

        • Meine Wäsche selbst zu waschen pusht mein Selbstwertgefühl nicht wirklich.
          Umgekehrt haben gefühlte 99% der Frauen noch nie im Leben ihre Reifen selbst gewechselt (ähnlich simpel zu erlernen wie Wäsche waschen) und kämen nicht einmal auf die Idee, das irgendwie mit Selbstwert zu verlinken.

          Barack Obama und Mama Merkel waschen ihre Wäsche auch nicht selber und das dürfte ihr Selbstwertgefühl auch ziemlich unbeschädigt überstehen.

        • *Meine Wäsche selbst zu waschen pusht mein Selbstwertgefühl nicht wirklich.*

          Dann erzählst du deinen Neueroberungen bestimmt aber mit stolzgeschwellter Brust, dass deine Mama die Unterhosen wäscht, die sie dir dann später ausziehen dürfen, oder? 😀

        • @marenleinchen

          Du musst „Mama“ da reinbringen, damit es Peinlich wird. Mit „Zimmerservice“ wäre das durchaus etwas, mit dem man bei seinen Neueroberungen angeben kann.

          Das peinliche ist nicht das Wäsche nicht Selberwaschen, sondern die implizite Abhängigkeit zur Mama: aus der erfahrung weis man, dass Eltern sich weigern, Dinge zu tun, die man selber tun kann.

          Bei „Zimmerservice“ ist es sogar umgekehrt: man nimmt an, dass er in zwar der Lage ist, aber seine Arbeitskraft zu viel Wert ist, mit „niederen“ tätigkeiten Verschwendet zu werden.

        • @keppla:
          „Bei „Zimmerservice“ ist es sogar umgekehrt: man nimmt an, dass er in zwar der Lage ist, aber seine Arbeitskraft zu viel Wert ist, mit „niederen“ tätigkeiten Verschwendet zu werden.“

          Der Unterschied ist auch die Rechtfertigung die oft gegenüber Mama gemacht werden muss. Ein Zimmerservice ist unsichtbar.
          Ein Mann, der Zuhause wohnt, kann oft nicht einfach spontan wenn mit heimbringen etc.

  21. Zurück zur Abwertungs-Thematik:

    Eine beliebte Abwertung von Männern ist, dass man vermutet, dass sie noch bei der Mutter wohnen, also nicht selbständig sind.

    Angesichts der aktuellen Statistiken scheint es aber eine wirkungslose Abwertung zu sein…

  22. Also irgendwie ist die Diskussion hier total entgleist.

    Es geht doch gar nicht darum, wie erwachsene Männer zu bewerten sind, die tatsächlich noch zu Hause wohnen oder wie die Verteilung der Geschlechter ist.

    Es geht darum, warum es nur für Männer den abwertenden Begriff „Muttersöhnchen“ gibt, während es für Frauen kein entsprechendes „Vatertöchterchen“ gibt.

    Warum ist es offensichtlich sozial akzeptierter, wenn Frauen lange zu Hause wohnen, während Männer bei dem gleichen Verhalten unter einen größeren sozialen Rechtfertigungsdruck geraten?

    • „Neolokalität ist besonders in den individualistisch orientierten, hochindustrialisierten westlichen Gesellschaften verbreitet und erweckt dadurch den Eindruck, die „normale“ und weltweit übliche Residenzregel zu sein“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Residenzregeln#neolokal

      Hypothese:

      Um „Neolokalität“ zu erleichtern, ist es günstig, wenn der der „klassische Ernährer“ die neue Lokalität schon gegründet hat

      … und wer keine neue Lokalität aufgebaut hat, untergräbt diese Residenzregel….

  23. Interessant finde ich, dass hier von Männern oft dir Argumente kommen, Männer würden sich ja eben mit anderen Dingen am Haushalt beteiligen: Dann wird sowas genannt wir Rasenmähen oder Reifen wechseln.

    Da wäre so als wenn die Aufgaben, die eine Frau übernimmt nur aus Fenster putzen und einmal in der Woche Wäsche waschen bestehen würde. Alle paar Monate mal etwas zu machen ist doch nicht Beteiligung an der Hausarbeit.
    Staubsaugen, Spülen, Wäsche waschen, Staub putzen, Fenster putzen, einkaufen, kochen, Bad putzen… Da ist jeden Tag einiges zu tun. Aber alle paar Wochen mal Rasenmähen, Reifen wechseln oder bei Bedarf enge kleine Reparatur ist natürlich genauso viel…

    • „Staubsaugen, Spülen, Wäsche waschen, Staub putzen, Fenster putzen, einkaufen, kochen, Bad putzen… Da ist jeden Tag einiges zu tun. Aber alle paar Wochen mal Rasenmähen, Reifen wechseln oder bei Bedarf enge kleine Reparatur ist natürlich genauso viel…“
      Frauen brauchen dafür doppelt so lange wie Männer und nennen es dan Kompetenz.

    • Staubsaugen, Spülen, Wäsche waschen, Staub putzen, Fenster putzen, einkaufen, kochen, Bad putzen… Da ist jeden Tag einiges zu tun.

      Jou, kennt mann. Erst einseitig und ohne Absprache die Standards hochsetzen und dann meckern, dass frau alleine diese Standards aufrechterhalten muss…

      Das ist nun mal Frauen-Schicksal. Und es ist Männer-Schicksal, diese Quengeleien gepflegt zu überhören…

      Und es ist Single-Glück, seinen eigenen Stiefel zu leben. Frauen und Männer sind einfach nicht dafür gemacht, zusammen zu leben….

      • @kardamom:

        „Jou, kennt mann. Erst einseitig und ohne Absprache die Standards hochsetzen und dann meckern, dass frau alleine diese Standards aufrechterhalten muss…“

        Ich rede hier nicht von irgendwelchen hohen Standards, sondern vom nötigen. Auch du musst essen, von sauberem Geschirr und willst nicht in Müll und Dreck leben…

        • Miria, wieso wusste ich nur, dass du drauf anspringst… 😉

          hohen Standards, nötige Standards – bei der Abgrenzung von „nötig“ und „unnötig“ werden sich die Mehrzahl der Frauen und die Mehrzahl der Männer niemals treffen….

        • @kardamom:
          „hohen Standards, nötige Standards – bei der Abgrenzung von „nötig“ und „unnötig“ werden sich die Mehrzahl der Frauen und die Mehrzahl der Männer niemals treffen….“

          Reicht ja, wenn die sich treffen, die einen gemeinsamen Haushalt führen 😉

      • Zu sagen: „Wenn dir das hier zu dreckig ist, kannste ja gehen!“ ist natürlich auch der Gipfel der Beziehungskompetenz….

        • Es geht besser: „Wenn es Dir hier zu dreckig ist, fang endlich an zu putzen!“

        • Nööö. Gipfel der Beziehungskompetenz ist es, ihre Quengeleien abperlen zu lassen wie Wasser auf der Ente. Wohl wissend, dass die ausschlaggebenden Gründe der sexuellen Selektion andere waren als die der gelungenen Haushaltsführung.

    • Ich zähl mal auf wie lange ich für jeweilige Tätigkeit brauche und wie oft ich sie in der Woche mache:

      Staubsaugen: 1 x halbe Stunde
      Spühlen: Spühlmaschine
      Wäsche waschen: 3 x 15 Minuten fürs Aufhängen
      Staub putzen: 1 x 15 Minuten
      Fenster putzen: passiert alle drei Monate
      Kochen: 3-4 x halbe Stunde
      Bad/Dusche Putzen: 2 x im Monat

      Summa sumarum: effektive Hausarbeitszeit pro Woche 3 – 4 Stunden in der Woche, die 168 Stunden hat. Ich sag’s immer wieder: es gibt nichts leichteres als Hausarbeit. Dieses Argument, dies sei so überaus anstrengend, verstehe ich bei bestem Willen überhaupt nicht.

      • Entweder Du wohnst in einem Schloss oder Du putzt besonders gern oder besonders ineffektiv. Kochen braucht leider Zeit, aber der Rest scheint mir um den Faktor 3 überhöht.

      • @slavo: du scheinst keine Kleidung zu haben, die man bügelt.
        Einkaufen und Müll fehlen ebenfalls auf deiner Liste.
        Aber sonst halte ich das für einen Einpersonen Haushalt für richtig.
        Bei mir sieht es ähnlich aus.
        Wenn man allerdings zu zweit oder zu dritt (mit Kind) lebt, reicht das nicht aus.

        • @miria
          Doch, auch zu zweit sind die Zeiten so niedrig. Auch wenn man zu dritt ist.

        • @Miria: dank knitterarmer Hemden und Hosen kann Bügeln minimiert werden.
          Zum Thema Müll: mir ist kein Hetero-Paar bekannt, bei dem die Frau zuständig ist fürs Müll Raus- bzw. Runtertragen geschweige denn die vollen 240-L-Tonnen auf die Straße zu rollen. Geht übrigens gut in Verbindung mit dem tägl. Weg zur Arbeit…

    • Zitat von Miria (12:47):

      >>> Ich empfinde das so, dass der andere nichts
      >>> gemeinsames will und wegen jeder Kleinigkeit
      >>> alles aufrechnen will.

      >>> Ich weiß, dass ich nicht mit einem Menschen
      >>> klarkomme, der kleinlich und ein Erbsenzähler
      >>> ist.

      Zitat von Miria (12:47):

      >>> Da wäre so als wenn die Aufgaben, die eine
      >>> Frau übernimmt nur aus Fenster putzen und
      >>> einmal in der Woche Wäsche waschen bestehen
      >>> würde. Alle paar Monate mal etwas zu machen
      >>> ist doch nicht Beteiligung an der Hausarbeit.

      >>> Aber alle paar Wochen mal Rasenmähen, Reifen
      >>> wechseln oder bei Bedarf enge kleine Reparatur
      >>> ist natürlich genauso viel…

      Das ist doch kleingeistiges Aufrechnen und Erbsenzählerei. Warum schleppen Frauen denn nicht einfach die schweren Kisten, übernehmen das Rasenmähen und die Reparaturen? Vielleicht, weil es angenehmer ist, die weniger schweren und weniger dreckigen Arbeiten zu erledigen?

      Wenn eine Frau so rechnet, dann weiß man Ihren Worten entsprechend dann ja genauso, das sie nichts Gemeinsames will und wegen jeder Kleinigkeit alles aufrechnet.

      Im Übrigen gab es bei uns ziemlichen Terror, wenn ich den Rasen nur mal „alle paar Wochen“ und nicht wöchentlich gemäht hätte, weil der Rasen dann ziemlich hoch gewesen unf ihr nicht mehr gepflegt genug ausgesehen hätte. Und selbstverständlich durfte man den Rasen auch nur zu den Zeiten mähen, wo sie nicht gerade in Ruhe im Garten liegen und ihre Gala, Bunte oder Bücher lesen wollte.

      Und dass wir einen Garten hatten, war im Übrigen auch nur ihr zuliebe, da ich lieber in einer Wohnung gewohnt hätte. Aber außer ein wenig Dekoration-Gedöns und Blümchen anpflanzen (selbstverständlich nur die, die sie sich wünschte) war die gesamte restliche Gartenarbeit (z.B. Unkraut, Pflanzen zurückschneiden, Bäume fällen, Sträucher umsetzen, die sie plötzlich woanders stehen haben möchte…) selbstverständlich Männerarbeiten, die im Rahmen der Aufrechnerei nicht weiter zu berücksichtigen waren, weil diese ja nur alle „paar Wochen“ anfallen würden.

      Zusammenleben mit einer Frau bedeutet heutzutage gewöhnlich keine Arbeitsverringerung durch Arbeitsteilung, sondern nur die Teilung einer Arbeitsvervielfachung, denn man ist ständig dabei, die Dinge zu erledigen, die ausschließlich nur der Frau wichtig sind.

      • @xyz:
        „Das ist doch kleingeistiges Aufrechnen und Erbsenzählerei.“

        Nein, es geht einfach darum, den Männern hier, die der Meinung sind, alle paar Wochen mal bisschen zu helfen wäre gleichwertig mit fünf bis zehn Stunden in der Woche, dazulegen, dass es nicht so ist.

        Es geht nicht darum, dass man zwangsläufig 50/50 aufteilen muss, aber wenn nicht, dann soll man auch nicht anderen gegenüber behaupten, man macht soooo viel…

        „Das ist doch kleingeistiges Aufrechnen und Erbsenzählerei. Warum schleppen Frauen denn nicht einfach die schweren Kisten, übernehmen das Rasenmähen und die Reparaturen? Vielleicht, weil es angenehmer ist, die weniger schweren und weniger dreckigen Arbeiten zu erledigen?“

        Stell dir vor, ich lebe alleine und mehr das alles selbst (Rasenmähen fällt weg, da kein Garten). Ist aber nicht wirklich der größte Teil bei der Hausarbeit 😉

        • >>> Es geht nicht darum, dass man zwangsläufig
          >>> 50/50 aufteilen muss, aber wenn nicht, dann
          >>> soll man auch nicht anderen gegenüber
          >>> behaupten, man macht soooo viel…

          Die Männer tun das doch nur, weil Frauen immer so tun als würden Männer nichts tun bzw. seine Leistungen zu vernachlässigende Selbstverständlichkeiten.

          >>> Stell dir vor, ich lebe alleine und mehr
          >>> das alles selbst (Rasenmähen fällt weg, da
          >>> kein Garten). Ist aber nicht wirklich der
          >>> größte Teil bei der Hausarbeit.

          Das halte ich inzwischen auch für das Schlauste, was man machen kann!

          Denn es gibt nichts Angenehmeres als eine Singlewohnung, wo man alles selber macht und vor allen Dingen auch nur das tun und zahlen muss, was einem selber wichtig ist. Denn das bisschen Haushalt, was in einem Singlehaushalt zu seinen eigenen Maßstäben anfällt, betrachte ich nicht einmal als Arbeit.

          Ich habe zwar kein Problem, in einer Gemeinschaft auch deutlichen Mehraufwand zu betreiben. Und, wenn der Partner entspannt ist und die Dinge nicht als Selbstverständlichkeiten betrachtet, dann hat man ja auch durchaus Spaß daran.

          Problematisch wird es halt nur dann, wenn seine eigenen Leistungen vom Partner klein geredet werden und als Selbstverständlichkeiten erwartet werden, während man umgekehrt die Dinge als großartige Gemeinschaftsarbeit verkaufen will, die nur einem Partner wichtig ist.

      • *Das ist doch kleingeistiges Aufrechnen und Erbsenzählerei.*

        Nein, kleingeistig ist es, der Frau vorzuhalten, dass sie ab und an mal nett zu abend essen will, oder ab und an mal in frisches Grün gucken. ^^

    • „Alle paar Monate mal etwas zu machen ist doch nicht Beteiligung an der Hausarbeit.“

      Absolut richtig erkannt.

      Kollege hat sich heute von uns verabschiedet. Ist jetzt eine Woche im Urlaub. Endlich darf er die seit einigen Wochen geplanten Renovierungsarbeiten in zwei Räumen vornehmen. Tapeten runter, feuchte Wände trocknen, Tapeten rauf und streichen.

      Man was sind die Kerle doch faul. Da jammern die über eine Woche Arbeit, während Frau doch täglich (!) vier Minuten die Spülmaschine ausräumen muss. Hallo? Geht’s noch? Wie faul können Kerle nur sein. Der nimmt sogar seinen Erholungsurlaub dafür! Klar ist das keine Arbeit, das ist Erholung! Und was bitteschön ist eine Woche Urlaub gegen wöchentlich 40 Minuten staubsaugen der Frau. DAS ist die Hausarbeit, ER macht ja nix.

      Er hat übrigens vor zwei Monaten den Caravan verkauft. Campingurlaub macht man nicht mehr. Und dann kam seine Frau jetzt auf die Idee, mensch lass uns doch mal zelten. Also hat er jetzt ein Zelt gekauft und darf als Belohnung fürs Renovieren (Was ja gar keine Haushaltsarbeit ist) zwei Tage zelten.

      Geschichten die das Leben schreibt….faule undankbare Kerle!

      • PS: Ich weiss nicht wo du wohnst, aber unterschätze mal nicht WAS für eine Arbeit es ist, ein Haus mit Grund in Schuss zu halten.

        Und du redest vom Spülmaschine leeren….

        • Wäre „Hausarbeit“ so zeitraubend wie „Arbeit“, dann wären die ganzen Cafés pleite, und die Coffee-Shops würden nicht Kohle ohne Ende scheffeln.

      • @Teardown:

        Ich glaube bei dir ist alles verloren… Dein Beispiel zeigt nur wieder wie wenig Ahnung du hast. Sonst wenn er in der Woche 50h zum Renovieren braucht, so hat die das locker in ein zwei Monaten an Zeit im Haushalt gebraucht.
        Du gehörst zu der Sorte Mann, der Hausarbeit nicht richtig einschätzt und dann noch behauptet, andere würden die Arbeit der armen Männer nicht sehen…. Lächerlich.

    • „Staubsaugen, Spülen, Wäsche waschen, Staub putzen, Fenster putzen, einkaufen, kochen, Bad putzen… Da ist jeden Tag einiges zu tun. Aber alle paar Wochen mal Rasenmähen, Reifen wechseln oder bei Bedarf enge kleine Reparatur ist natürlich genauso viel…“
      Nö. 80m2 Wohung, 3 1/2 Stunden dann ist alles gemacht. Ist also ein Witz. Rasenmähen dauert auf die Fläche länger, genauso das Auto. Desweiteren macht keine Frau das Täglich. Fenster putzen vor allem nicht. Höchstens einmal im Monat. Den Rest machen Frauen auch höchstens zweimal in der Woche, oder behaupten das jedenfalls, sieht der Mann ja nicht. Muss ja Arbeiten und das Leben und shoppen gehen der Frau finanzieren.

  24. >>>>>> *Das ist doch kleingeistiges Aufrechnen
    >>>>>> und Erbsenzählerei.*

    >>> Nein, kleingeistig ist es, der Frau vorzuhalten,
    >>> dass sie ab und an mal nett zu abend essen will,
    >>> oder ab und an mal in frisches Grün gucken.

    Unabhängig davon, dass das mit dem „kleingeistigen Aufechnen“ lediglich ein Vorhalt der eigenen Worte von Miria war, weil sie an anderer Stelle Bemühungen um faire Teilung als kleingeistig empfand, erfinden Sie erneut vollkommen sinnentleert ins Blaue einen Sachverhalt, den hier bisher keiner erklärt hat. Aber das ist ja Ihr übliches unseriöse Diskussionsverhalten!

    Die Rede war davon, dass die Partnerin „jeden Abend“ aufwändiger kochen wollte, woraus Sie dann ein niedliches „ab und an mal“ machen wollen. Und außerdem ging es bei diesem Beispiel auch nicht um einen Vorhalt, sondern lediglich um ein Beispiel dafür, dass die Ansprüche von Partnern erheblich unterschiedlich sein können und dass derjenige mit den höheren Ansprüchen nun einmal keine 50:50 Arbeitsteilung verlangen kann und daher sich auch nicht als ausgenutztes Opfer fühlen bzw. darstellen braucht, wenn er zur Befriedigung seiner eigenen höheren Bedürfnisse nun einmal mehr als der Partner leisten muss.

    Und die Partnerin kann so oft, wie sie möchte „nett zu abend essen“ oder „in frisches Grün“ schauen, wenn sie den dafür erforderlichen Mehraufwand selber trägt. Und, wenn sie es nicht als Selbstverständlichkeit betrachten würde, sondern Dankbarkeit zeigen würde, wenn der Partner sich daran beteiligt, dann würde der Partner in der Regel auch sehr gerne bereit sein, seiner Partnerin eine Freude zu bereiten. Wenn die Partnerin aber herumjammert, dass sie zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse mehr leisten muss, dann zertrümmert sie höchstpersönlich selber beim Partner jede Motivation, noch gerne etwas ihr zulibe ihren Wünschen entsprechend zu tun, was er selber nicht für notwendig erachtet.

    • *Und, wenn sie es nicht als Selbstverständlichkeit betrachten würde, sondern Dankbarkeit zeigen würde, wenn der Partner sich daran beteiligt, dann würde der Partner in der Regel auch sehr gerne bereit sein, seiner Partnerin eine Freude zu bereiten.*

      Eine Frage: Hast du nachdem sie gekocht hat mitgegessen oder deine Schnitte gemümmelt?
      Hast du dich an den Blumen gefreut, oder dich jedesmal geärgert, wenn dein Blick auf sie gefallen ist?

      Ich find es schon sehr stark, Dankbarkeit zu erwarten, dass man es „eben so über sich ergehen lässt“, wenn sie für euch beide kochen will oder euer Lebensumfeld schöner gestalten will.
      Ebenso braucht es schon ein besonderes Maß an Bitterkeit, das irgendwie als übelmeinendes Spinnennetz auszulegen.

      Das ist in etwa so, als würde mein Partner mir ein Auto schenken und ich mich darüber beklage, dass das getankt werden muss. ^^

      • >>> Eine Frage: Hast du nachdem sie gekocht
        >>> hat mitgegessen oder deine Schnitte gemümmelt?

        Ich habe mit ihr zusammen gekocht, den Salat geschnibbelt, die Kartoffeln geschält, die Karotten geschält und geraspelt, die Pilze geputzt, den Tisch gedeckt, … und hätte auch überhaupt kein Problem damit gehabt, wenn sie nicht immer so getan hätte, als hätte sie alleine gekocht.

        Und ich habe auch nie eingefordert, dass sie kocht oder es als Selbstverständlichkeit erwartet. Wenn sie nicht gekocht hat, war es überhaupt kein Problem und es wäre auch überhaupt kein Problem gewesen, wenn sie nie gekocht hätte.

        Und, wenn sie mal alleine gekocht hatte, dann habe ich mich selbstverständlich auch immer bedankt, auch wenn es mir nicht wichtig war.

        >>> Hast du dich an den Blumen gefreut, oder dich
        >>> jedesmal geärgert, wenn dein Blick auf sie gefallen ist?

        Weder noch. Mir waren die Blumen, die im Übrigen vom Gemeinschaftskonto bezahlt wurden, vollkommen egal.

        >>> Ich find es schon sehr stark, Dankbarkeit zu erwarten,
        >>> dass man es „eben so über sich ergehen lässt“, wenn
        >>> sie für euch beide kochen will oder euer Lebensumfeld
        >>> schöner gestalten will.

        Sie verstehen es anscheinend wirklich nicht! Ich erwarte keine Dankbarkeit. Ich erwarte lediglich, dass meine Mitarbeit bei Dingen, die ausschließlich ihr wichtig sind, nicht als Selbstverständlichkeit erwartet werden. Und, wenn ein Partner (A) möchte, dass der andere Partner (B) bei solchen Dingen gerne mitmacht und mitarbeitet, die ausschließlich nur dem einen Partner (A) wichtig sind, dann sollte der eine Partner (A) halt im Eigeninteresse dankbar und glücklich sein, wenn der andere Partner (B) einem entgegenkommt und aus Liebe bei den Wünschen von (A) mitwirkt. Denn das ist schlicht die einzige Motivation, weshalb jemand überhaupt Dinge für einen anderen gerne tut, die er selber nicht für notwendig erachtet. Denn, die einzige Motivation, etwas für den anderen zu tun, was einem selber unwichtig ist, ist sich darüber zu freuen, dass sich der andere freut. Wenn aber der andere sich gar nicht freut, weil er es ohnehin als Selbstverständlichkeit betrachtet, dann nimmt man dem Partner jede Motivation, noch gerne Dinge zu Gunsten des Partners zu tun, die einem selber unwichtig sind.

        Stellen Sie sich einfach mal vor, Ihnen sei Fußball völlig egal und wollen Ihrem Partner einfach nur eine Freude bereiten, indem Sie mit ihm zusammen ins Stadtion gehen wollen und statt Dankbarkeit bzw. Freude bekommen Sie dann nur vorwurfsvoll zu hören, dass Sie sich ja im Wesentlichen nur bedienen lassen und an der ganzen diesbezüglichen Arbeit (z.B. Beschaffen der Stadiontickets, Organisation der Autofahrt, …) nicht zu gleichen Teilen beteiligen. Wären Sie dann noch bereit, gerne an den Arbeiten und Kosten zu beteiligen, die ihnen selber vollkommen unwichtig sind? Und es geht dann überhaupt nicht darum, dass Sie von Ihrem Partner Dankbarkeit für ihr Bemühungen erwarten würden, sondern ausschließlich nur darum, dass man Dinge, die einem selber unwichtig sind, nun einmal nicht mehr gerne für einen anderen tut, wenn der Gegenüber diese Tätikeiten für selbstverständlich betrachtet.

        Und es ging meiner Partnerin auch nicht darum, „unser“ Lebensumfeld schöner zu gestalten, denn meine Wünsche hat sie dabei gar nicht berücksichtigt. Meine Wünsche hat sie vielmehr frauentypisch abzuwerten versucht („indiskutabel“) und nicht weiter beachtet, sondern erwartet, dass das, was sie sich wünscht, selbstverständlich jeder gut zu finden hat. Das ist ungefähr so, als würde Ihr Partner es schön finden, die gemeinsame Wohnung mit Fußballpostern und Flaggen seines Lieblingsvereins auszuschmücken und würde das dann als Gemeinschaftsarbeit verkaufen, bei der Sie sich nur faul von ihm bedienen lassen. Würden Sie dann noch gerne ihm zu Liebe seine Wohnungsgestaltungswünsche „so über sich ergehen“ lassen oder würden Sie dann sagen, dass er dankbar sein kann, wenn er überhaupt seine Gestaltungswünsche in der gemeinsamen Wohnung umsetzen darf? Oder würden Sie dann ebenfalls erklären, dass es schon ein starkes Stück wäre, dass der Partner, dem Fußballposter vollkommen egal sind, Dankbarkeit dafür erwartet, dass dieser seinen Partner die Poster aufhängen lässt, wenn er mit den Fußballpostern doch nur das gemeinsame Lebensumfeld schöner gestalten will?

        Anders gefragt: Lassen Sie Ihren Partner noch die gemeinsame Wohnung nach seinen alleinigen Wünschen und gegen ihre eigenen Wünsche gestalten, wenn er statt Dankbarkeit auch noch darüber jammert, dass die Dekoration seinen Wünschen entsprechend im Wesentlichen bei ihm hängen bleibt und er sich diesbezüglich von Ihnen ausgenutzt fühlt?

  25. Ja, wenn er dir z.B. einen 1956er Oldtimer schenkt, der 20l säuft.

    Nahezu kein Mann „erfreut“ sich an den Rosen-Meeren etc… die Frau mit riesigem Zeitaufwand züchtet. Das ist reines Hobby und zählt für mich 0 zu Hausarbeit oder Ähnlichem.

  26. Nach meinen Erfahrungen richten Frauen häufig ihre Wohnungen bzw. die Ehewohnung sehr unvorteilhaft ein was den Haus technischen Work-Flow angeht. Da werden große Fensterfronten derart mit Nippes und Blumentöpfen voll gestellt, dass man beim Fenster putzen mehr mit dem runter- und wieder drauf stellen von Krimskrams beschäftigt ist, als wie mit dem Fenster putzen selber. Die Schränke in der Küche werden derart mit ewig neu gekauften oft überflüssigen Zeugs voll gestellt, das man um an eine Bratpfanne zu kommen erst 20 Töpfe aller Größen und diverses anderes Zeugs ausräumen muss. Und wehe man räumt die Sachen nicht exakt in einer bestimmten Reihenfolge wieder ein, dann passt das alles nicht mehr in die Schränke. Oder Frau kauft Besteck mit cm dicken Griffschalen und wundert sich warum Löffel, Gabeln und Messer nicht in den Besteckkasten passt. Statt mal ein bisschen nachzudenken und schlankes Besteck zu kaufen.

    Wenn man seine Wohnung schlank einrichtet, Fliesen oder Laminat verlegt statt Teppiche und auf unnützes Zeugs weitgehend verzichtet, dazu modernes Gerät wie Staub- und Wisch Roboter einsetzt, macht der Haushalt auch keine Mühe mehr.

    • „Nach meinen Erfahrungen richten Frauen häufig ihre Wohnungen bzw. die Ehewohnung sehr unvorteilhaft ein was den Haus technischen Work-Flow angeht. Da werden große Fensterfronten derart mit Nippes und Blumentöpfen voll gestellt, dass man beim Fenster putzen mehr mit dem runter- und wieder drauf stellen von Krimskrams beschäftigt ist, als wie mit dem Fenster putzen selber.“

      Haha. So true. Ich bekomme schon Probleme beim zuziehen der Vorhänge….jedesmal eine Kunst dabei nicht einen der zahllosen Blumentöpfe umzuwerfen. Einmal ist mir aber ein Kaktus umgefallen…20 Minuten Arbeit zum Saubermachen..

    • Herrlich, dass andere die völlig identischen bzw. gleichen Erfahrungen ebenfalls machen.

      Großartig auch, dass man zum Weintrinken nun wirklich nicht Gläser verwenden kann, die man hinterher in die Spülmaschine packen könnte, sondern es müssen für das richtige Ambiente nun wirklich die übergroßen Gläser sein, die man nicht einmal per Hand unkompliziert abgewaschen bekokmmt.

      Und beim Nudelessen hätte es riesen Dramen gegeben und den ganzen Abend gründlichst ruiniert, wenn man einfach nur normale spülenmaschinengeeignete Teller verwendet hätte. Es mussten natürlich die extra dafür angeschafften Teller mit km-weiten Rand sein, so dass man die Teller auch in der Hälfte zerteilt nur schwer in die Spülmaschine packen konnte bzw. die Spülmaschine mit 2 quer gelegten Tellern bereits alleine gefüllt war.

      Ganz zu schweigen von dem sonstigen teuren Geschirr mit Goldrand, die man nur vorsichtig per Hand abwaschen durfte.

      Und auch war ich jedes Mal erstaunt, wie viele Töpfe und Haushaltsgegenstände für eine einzige Mahlzeit dreckig gemacht werden können, die natürlich andere sauber machen müssen, da sie ja schließlich gekocht hat.

      • Haha, stimmt, selbst für das schnelle werktägliche Abendessen zu zweit ist es natürlich völlig undenkbar den Topf mit dem Gemüse auf den Tisch zu stellen. Da braucht es dutzende zusätzliche Schälchen (und natürlich auch zusätzliche Löffel, also einen zum kochen und einen später zum Herausnehmen).

        Köstlich deine Schilderung mit den übergroßen Tellern!

  27. Oh ja – teilweise lassen sich diese Fenster nicht einmal mehr ohne Unfall öffnen. Aber das scheint bei manchen Frauen fast schon ein Reflex zu sein: Eine freie Fläche muss völlig zugemüllt werden. Wie eine Wohnung dadurch „wohnlich“ und „heimelig“ wird, das werde ich nie verstehen.

    Als Mann wundert man sich auch, wie viele verschiedene Gläser (Sekt,Aperetif, Schnaps, ach was weiß ich) es geben kann. Meine Ex hatte spezielle Mini-Schälchen für Sake oder sowas (maximal einmal im Jahr benutzt).

    Diese Sammelwut paart sich dann gerne mit der Unfähigkeit etwas wegzuwerfen. Gleichzeitig weigern sich viele Damen regelrecht systematisch zu planen. Shopping aus dem Bauch heraus führt dazu, dass viele doppelt und dreifach vorhanden ist.

    • @Marcio:
      „Als Mann wundert man sich auch, wie viele verschiedene Gläser (Sekt,Aperetif, Schnaps, ach was weiß ich) es geben kann. Meine Ex hatte spezielle Mini-Schälchen für Sake oder sowas (maximal einmal im Jahr benutzt).“

      Das gilt glücklicherweise nicht fit alle Männer. Männer mit Stil wissen, da man Rotwein nicht aus einem Colaglas trinkt…

      • Korken in die Flache drücken und hopp und weg.

        Gläser sind völlig überbewertet.

    • „Als Mann wundert man sich auch, wie viele verschiedene Gläser (Sekt,Aperetif, Schnaps, ach was weiß ich) es geben kann. Meine Ex hatte spezielle Mini-Schälchen für Sake oder sowas (maximal einmal im Jahr benutzt).“

      Mich wundert das als Frau auch.
      Mein Freund hat Whiskey- Cognac, Aquavit (oder wie das heisst), Tequila, Weißwein-, Rotweingläser, Sekt-, Champagnergläser und eine Rotweinkaraffe, wo man den Wein auf eine Weise einfüllt, dass er nicht schäumt. Außerdem 342 unterschiedliche Messer, Raspeln, Rührlöffel und Pfannen, Töpfe, Bräter und diverse andere Küchenutensilien.
      Vielleicht ist es nicht immer gut, eine Eigenschaft, nur weil man sie selbst nicht hat, als „das andere Geschlecht“ darzustellen.

  28. Bin auch mit 19 wegen Studium ausgezogen und habe keine Lust wieder zu bei meinen Eltern einzuziehen. Das ist als ob man der ewige Lehrling ist.

    Hab aber Freunde die noch im Elternhaus wohnen (mit ihren Freundinnen ^^). Die lassen sich nicht bemuttern, aber ein Haus das für eine Familie gebaut wurden, ist für nur 2 Personen zu groß und warum sollte man ein eigenes Haus bauen, wenn doch das Elternhaus Platz bietet. Eines der Kinder erbt es doch sowieso.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: