Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. August 2016

Selbermach Mittwoch 72 (03.08.2016)

Nun sag schon, was los ist


Responses

  1. Wurde dieser Artikel

    http://www.the-american-interest.com/2016/07/10/when-and-why-nationalism-beats-globalism/

    hier schon einmal Thema? Ich finde ihn hochinteressant.

    Ich weiß, für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs, aber der Artikel beleuchtet „Fremdenfeindlichkeit“ vor allem aus (evolutions-?)psychologischer Perspektive. Insbesondere stellt er Forschungsergebnisse dar, wonach einige Menschen psychische Prädispositionen für autoritäres Verhalten haben, welches durch wahrgenommene Bedrohungen für die eigene Gruppe getriggert wird.

    „Stenner ends The Authoritarian Dynamic with some specific and constructive advice:
    [A]ll the available evidence indicates that exposure to difference, talking about difference, and applauding difference—the hallmarks of liberal democracy—are the surest ways to aggravate those who are innately intolerant, and to guarantee the increased expression of their predispositions in manifestly intolerant attitudes and behaviors. Paradoxically, then, it would seem that we can best limit intolerance of difference by parading, talking about, and applauding our sameness…. Ultimately, nothing inspires greater tolerance from the intolerant than an abundance of common and unifying beliefs, practices, rituals, institutions, and processes. And regrettably, nothing is more certain to provoke increased expression of their latent predispositions than the likes of “multicultural education,” bilingual policies, and nonassimilation.“

    Das würde bedeuten, dass die ständige mediale und politische Lobpreisung von Vielfalt und Willkommenskultur in einem erheblichen Teil der Bevölkerung genau die Abwehrreaktion triggert, die hierdurch eigentlich bekämpft werden soll.

  2. Die Julia Schramm Versteher legen nach, wie kann man nur so hassen:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/angriffe-gegen-amadeu-antonio-stiftung-volle-kanne-hass/13964278.html

    • Rechtsextreme dringen ein in die Räume einer Stiftung, die sich seit Jahren für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur einsetzt: Das hatte eine neue Qualität.

      „nein, die sind in kostümen der volkspolizei einfach reingegangen und wollten eine satirische urkunde übergeben. hintergrund die ehemalige stasitätigkeit von kahane.
      nach aufforderung verließ man die räumlichkeiten.
      aber das passt natürlich nicht so in die gewollte intention und so wird die zielrichtung von m. meisner gleich deutlich.“

  3. Moooin…beinah hätt ich wieder vergessen, mein aktuelles Video zu empfehlen…und das, obwohl man heute hier so prominent, ohne viel „Konkurrenz“ werben kann 😉 Im dem Video habe ich versucht, die Hate Speech/ #nohatespeech -Theorie insgesamt zu widerlegen. Likes & Shares sind natürlich immer willkommen.
    Danke

  4. Ist es auch bei anderen so, dass ifttt vom Patriarchat in einem Zeitvortex steckt und Beiträge von letzter Woche für neu hält?

    • ifttt = Twitter?

      Dann ja, heute ist Genderama vom 2.8. ein neuer Beitrag

      • iftt ist If This Then That, ein Service, mit dem man sich das Internet automatisieren kann. Z.B. „WENN auf Seite X eine neue Seite erscheint, DANN erzeuge einen Eintrag im Patriarchat und twitter drüber.“

        Manchmal ist das wohl verwirrt, was das „neu“ angeht.

  5. Interview mit drei community-Managern von zeit, welt und Spiegel:

    Beeck: Es ist ein bisschen wie in der Schule: Man muss versuchen, die Guten zu fördern und die Krawallmacher, die mehr auffallen, aber in der Minderheit sind, kleinzuhalten.

    Schmidt: Hasskommentare sind die absolute Ausnahme. 90 Prozent der Kommentatoren wollen einfach nur zivilisiert diskutieren.

    Beeck: Ja, bei uns auch. Und unter hundert Antworten ist vielleicht eine, auf die wir antworten müssen. Trotzdem stellen sich alle vor, dass wir es nur mit dem Hasskommentator zu tun hätten. Er ist natürlich männlich, 55 Jahre alt, trinkt gerne schlechten Wein und sitzt sehr, sehr einsam in seinem Wohnzimmer. Aber wir haben Millionen von Usern, alleine auf der Facebook-Seite von Spiegel Online bis zu 15 Millionen pro Woche. Es gibt aber keine 15 Millionen Fusel trinkenden Idioten in Deutschland.

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/31/kommentare-internet-medien-community-redakteur

    Wenn das unsere Nohatespeaker lesen…

    • Na, endlich ist nun klar, was der Unterschied zwischen dem Troll „Journalist“ und dem Troll „Hasskommentator“ ist – der Preis der Flasche Rotwein.

  6. Ich bin nach mehrern Wochen aus Kolumbien zurück. Habe dort folgende Beobachtung gemacht: Immer mehr Frauen unterziehen sich kosmetischen Operationen. Sie lassen sich nicht nur die Brüste vergrößern, sondern auch den Po aufpolstern oder sich eine Rippe entfernen, um eine schmalere Taille zu bekommen. Man sieht da am Strand ganzbiszarre Gestalten. Junge, sehr hübsche Frauen mit guter Figur, aber vorne zwei perfekte Halbkugeln, die wie angeklebt aussehen und einem wie aufgeblasen wirkenden Hintern.

    Ich finde das unschön und es reizt mich überhaupt nicht (ich kenne auch nniemand, dem es gefällt). Mein Schwager dort, der Arzt ist, berichtet von Vergiftungen durch schlechte Implantate.

    Warum machen Frauen sowas? Es muss ja wohl den Männern gefallen, sonst würden sie es doch nicht tun. Oder tun sie das auch nur weil es ihnen selbst gefällt, ohne an die Wirkung auf Männer zu denken?

    • „Oder tun sie das auch nur weil es ihnen selbst gefällt, ohne an die Wirkung auf Männer zu denken?“

      Sie geilen sich an sich selbst auf. Starke Ego-Probleme. Meine Meinung: Wer außen an sich schrauben lässt, dem fehlt innen der Motor.

      Ganz widerliche Frauen. Und soooo langweilig. Putzig ist allerdings, dass sie sich selbst immer als Geschenke an die Welt wahrnehmen und dann ganz überrascht sind, wenn man sie vollkommen normal bis distanziert behandelt…da fällt dann übrigens auch meist die Maske…

    • Innerweibliche Konkurrenz hat nur sehr mittelbar was mit Männern zu tun.
      Wenn sich ein Junge beim Parcour Laufen den Hals bricht, macht er das ja nicht, weil er glaubt, dass Mädchen auf Jungs mit gebrochenem Hals stehen.

    • „Es muss ja wohl den Männern gefallen, sonst würden sie es doch nicht tun.“

      Manche Frau entwickelt einen unglaublichen Mut zur Hässlichkeit, um schön zu sein.

    • Frauen sind Herdentiere. Die sehen das in einer Zeitschrift und fangen an, das nachzuahmen. Ab einer kritischen Grenze fragt niemand mehr nach Sinn und Zweck.

    • Zungenpiercing ist ähnlich und funktioniert 😀 mir gefällt es auch nicht, aber es ist ein klares signal: ich möchte sexuell aktraktiv sein.

      • Das dürfte wohl dahinter stecken, ein Signal, dass man als Partnerin zur Verfügung steht. Allerdings machen es auch verheiratete Frauen, die offenbar das sexuelle Interesse von anderen Männern (neben dem Ehemann) immer noch gerne wahrnehmen..

    • In Brasilien ist das doch schon seit längerem so mit dieser Schönheits-OP-Sucht. Nicht nur bei Frauen.

      • Habe ich auch gehört, dass es in Brasilien genauso ist. Kolumbine ist ein wesentlich konservativeres Land, in dem das Phänomen noch neu ist. Zum 15. Geburtstag bekamen Mädchen früher ein besonderes Geschenk, etwa eine Reise oder eine tolle Feier. Heute bekommen sie die erste Brustoperation.

        • In Ecuador dasselbe übrigens.

  7. via Genderama:

    One writer, Melanie McFarland, asked whether the channel would consider adding more rapes of men in order to balance out the violence. Bloys responded by saying, “I take your point—so far there aren’t any male rapes…. [I]s it something we think about, yeah.” Bloys continued by saying “I think the criticism is valid, you know…So I think it’s something that people take into account.”

    The criticism arose after the critics were angered by seeing an advance screening of the upcoming show Westworld, where the opening shot featured a dead naked female robot. However, as William Hicks of Heatstreet points out, HBO has engaged in its share of sexual violence against men. The series Oz is a well-documented example of this, and even the aforementioned Game of Thrones infamously spotlighted a very graphic castration scene.

    These complaints by feminists and social justice warriors show the their true motives. As with many on the left, the goal seems to be not to liberate those subjected to oppression, but merely to equalize this suffering. While liberty and freedom are common goals for libertarians, progressives just as forcefully pursue “equality” for its own sake, no matter the consequences.

    The radical strain of the left which has become prominent on sites like Tumblr and Jezebel has seemingly promoted the suffering of males over the empowerment of females. Whereas past versions of feminism prioritized only a fairer treatment of women, the movement’s more recent visionaries have other plans.

    These developments are indeed quite unfortunate, as women across the world and in America still have strides to take before achieving equality. However, the nonsense of the far-left has so intensely gripped the feminist movement that any legitimate goals are cast aside in favor of trivial and unnecessary ones.

    http://thelibertarianrepublic.com/hbo-considers-adding-rapes-men/

    Jupp, Frauen-Empowerment kann man auch leicht mit dem Wunsch verwechseln das es Männern nicht gut gehen soll.

    Ganz ehrlich, was stimmt nicht mit denen? Anstatt weniger Frauen vergewaltigen zu lassen, finden sie es besser mehr Männer zu vergewaltigen. Die Täter werden natürlich auch Männer sein und nein, das wird nicht dazu führen das man etwas gegen die tatsächliche Rape Culture in Gefängnissen macht.

  8. „Becker und Martina Mittenhuber, Leiterin des Menschenrechtsbüros, sagten, dass es eine Ungleichbehandlung von Männern in Teilbereichen gebe, die aber qualitativ und quantitativ mit der strukturellen Diskriminierung von Frauen nicht gleichzusetzen sei – deswegen nenne sich Becker nicht „Männerbeauftragter“, sondern „Ansprechpartner für Männer“.“

    Was sind nochmal diese strukturellen Diskriminierungen von denen Frauen anscheinend so stark getroffen sind, das man selbst die Durchsetzungen von gleichen Rechten für Männer/die Beseitigung der nachgewiesen Schlechterstellung von Männern in JEDEM Bereich der Rechtssprechung/gesetzlich vorgeschriebene Diskriminierung von Männern auf dem Arbeitsmarkt hinten anstellen muss?

    • „diese strukturellen Diskriminierungen “

      Außerhalb von Paarbildungen mit einem Mann müssen sie Leistung zeigen, um etwas zu erreichen.
      Was, wenn nicht das, ist denn sonst Unterdrückung?

    • Die einen sprechen von „struktureller Diskriminierung“, die anderen halt von „geborenen Opfern“.

    • „Was sind nochmal diese strukturellen Diskriminierungen von denen Frauen anscheinend so stark getroffen sind?“

      Ihre Eierstöcke und was damit einhergeht.

      😉

  9. „Porn Up, Rape Down“

    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=913013

    Und Feministinnen sind unglücklich wenn Vergewaltigungzahlen zu niedrig sind, wie man dieses Jahr bei Genderama lesen konnte, und selbstverständlich wollen Feministinnen auch Pornos abschaffen.

  10. Sachma, was isn mit dem Patriarchat los?
    Da kommen jetzt dauernd alte Sachen hoch…

  11. das wollte ich noch erwähnen…

  12. „In Soviet America, burping in class is a serious crime. Need proof? Just look at the story of this 13-year-old from Albuquerque, New Mexico’s Cleveland Middle School.

    According to George Washington University law professor, Jonathan Turley, the boy was acting like a class clown, doing what many class clowns do: disrupting class. Because of his loud burps, his teacher, Margaret Mines-Hornbeck, reported the boy to Officer Arthur Acosta. The seventh grader was then taken to an administrative office after being searched for drugs, as the assistant principal accused the 13-year-old of participating in a marijuana transaction.

    During the search, the boy was asked to remove his jeans and shoes, then flip the waistband of the shorts he had been wearing underneath. This was all in vain considering no drugs were found.

    After the traumatizing experience, the boy was suspended for the remainder of the year, all because he burped too loud. But sure enough, that wasn’t the end of it.“

    http://theantimedia.org/teen-strip-searched-jail-burping/

    Fürs Rülspen kommen Jungen ins Gefängnis und werden gezwungen sich vor Erwachsenen auszuziehen. Undenkbar das sowas im Westen von einem Mädchen verlangt werden würde. Während eine Mutter ihre Kinder umbringen kann und der Richter dann meint das sie ja schon genug bestraft ist und nicht ins Gefängnis muss.

    http://femokratie.com/haeusliche-gewalt-ist-maennlich/05-2011/comment-page-1/

    ABER ZUM GLÜCK GIBT ES JA KEINE STRUKTURELLE DISKRIMINIERUNG GEGEN MÄNNER, wie Feministen nicht müde werden zu betonen!

  13. Welcome to Bullshit-Mountain:

    In Deutschland verdienen Frauen in einem VOLLZEITJOB jährlich 22 Prozent weniger als Männer. In den USA sind es 21 Prozent. In Fachkreisen nennt man diese Benachteiligung „Gender Pay Gap“.

    Das Kreativlabor Party NYC hat sich gemeinsam mit dem Musiksender MTV jetzt etwas einfallen lassen, um die Tatsache zu verdeutlichen, dass Frauen im Jahr 2016 für die gleiche Arbeit immer noch deutlich schlechter als Männer bezahlt werden. Die Gender Uhr. Diese klingelt nach 79 Prozent des Arbeitstages, um Frauen daran zu erinnern, dass sie ab jetzt – im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen – ohne Verdienst schuften. Entwickelt wurde die Uhr im Rahmen der Kampagne „Look different“.

    http://www.freundin.de/die-gender-uhr

    In Deutschland brauch man anscheinend kein Tonsignal das Frauen jeden Tag weiß machen soll das sie diskriminiert werden:

    http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_22_2015.pdf

    30,9/39,6 = 78,03% Die deutsche Frau geht also schon nach 78% der Arbeitzeit von Männern nach Hause.

    Frauen arbeiten durchschnittlich 22% weniger und verdienen durchschnittlich 22% weniger – Das kann nur Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sein! Ein Mann der 22% weniger arbeitet verdient natürlich auch den 100%-Lohn. Ich frage mich ob die Leute wirklich noch nachdenken, wenn die sowas behaupten.

    • Boah ist das dumm. Man nimmt eine Statistik in der man sich selbst mit DAX-Managern vergleicht, stellt fest das man weniger verdient und sagt dann zu seinen Kollegen: „Die Differenz zum DAX-Chef darf ich jetzt früher gehen“.

      Dumm?

      • Wenn so jemand zu seinem Chef geht, würde ich überprüfen ob die Mitarbeiterin nicht zuviel verdient. Wer solche Zahlendummheit zeigt, ist wohl auch in anderen Bereichen doof.


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