Feministische Theoriewoche II: „Feminismus hasst Männer nicht“ vs. „Männlichkeit ist für alles Unglück dieser Welt verantwortlich“

Dieser Beitrag ist Teil der feministischen Theoriewoche Teil 2: Widersprüche im Feminsmus.

Das heutige Thema ist

„“Feminismus hasst Männer nicht“ vs. „Männlichkeit ist für alles Unglück dieser Welt verantwortlich““ 

Das Problem ist hinreichend bekannt: Dem Feminismus gelingt kaum eine Abgrenzung dazu, dass er sich einerseits dagegen wehrt, dass er Männer hassen soll, aber andererseits Männer als Unterdrücker der Frauen ansieht, die sich den Kuchen nehmen und den Frauen die Krummen lassen. Männliches Verhalten oder das Einnehmen hoher Positionen wird als Feindseligkeit gegen Frauen und Festhalten und Beitragen zu derer Unterdrückung angesehen und es gibt wohl kaum einen Mann, der von entsprechenden Verhalten ganz freigesprochen werden kann, allenfalls geht es um Abstufungen von fehlerhaften Verhalten.

Die Unterteilung in „Gute Männer“ ist eher eine Unterteilung in „weniger schlechte Männer“ bzw. „ich schau nicht so hin, weil er mein Freund/mein Vater/mein Bruder ist“.

Lässt sich der Widerspruch hier tatsächlich auflösen?