Kurze Übersicht über die Inhalte des Feminismus

In dem kürzlich besprochenen Artikel fand ich zwei Passagen sehr passend und meine, dass sie auch noch einmal Gegenstand eines eigenen Artikels sein sollten.

Zum einen eine Beschreibung der „Leitsätze“ des Feminismus:

  • Patriarchy is a socially constructed phenomenon which enforces notions of sex and gender that equate to male supremacy and female inferiority
  • Patriarchy is the mechanism by which all men institutionally oppress all women[12].
  • All feminisms are united in the fight against patriarchy (if little else)[13].

Und dann die Angabe, woraus sich das Patriarchat ergibt:

The feminist concept of patriarchy is embellished from the anthropological observation that in many cultures men appear to hold more social, economic and political ‘power’ compared to females.  Feminists assume men grasp for power and resources to dominate women because they hate them (misogyny).

In dieser Kürze zusammengefasst aus meiner Sicht durchaus brauchbar. Wobei „because they hate them“ wohl so etwas stark ist, ich vermute mal die feministische Theorie würde eher darauf abstellen, dass die Männer sich eben die Vorteile sichern wollen

Advertisements

13 Gedanken zu “Kurze Übersicht über die Inhalte des Feminismus

  1. Die „social power“ war immer schon in den Händen der Frauen, braucht man gar nicht diskutieren.
    Angesichts des Umstandes, dass das meiste Geld zwar von Männern verdient, das meiste Geld aber von Frauen ausgegeben wird, ist es nicht wirklich glaubwürdig zu sagen die Männer hätten die „economic power“.
    Und auch bei der „politic power“ ist es oft so, dass der politische Mann einfach nur eine Marionette seiner Frau ist.

  2. Ich glaube, es ist gar nicht mal so abwegig, dass zumindest für manche Radikalfeministinnen „because they hate [women]“ als Motiv des „Patriarchats“ durchaus wörtlich genommen wird.

    In vielen totalitären Ideologien wird auf eine Ergründung der Motive des angeblichen Erzfeinds völlig verzichtet, der Feind tut einfach Böses, weil er böse ist – fertig. WARUM er die eigene Gruppe bekämpft, spielt keine Rolle und soll vermutlich auch gar nicht so genau betrachtet werden, weil dann auch fragwürdige Punkte in der eigenen Position ans Licht kommen könnten.

    Und da manche Strömungen des Feminismus durchaus totalitäre Züge annehmen, wäre eine solche Denkweise dort nicht überraschend.

      • Das „they hate women“ ist ganz logisch. Die Feministinnen und ihre Kolleginnen erfahren immer wieder Ablehnung, Kritik, Widerspruch = hate.

        Die Feministinnen und ihre Kolleginnen = women —> „they hate women“.

  3. Mir fehlt der „Women are wonderful“ Aspekt.

    Gar nicht unbedingt „Frauen können alles besser und sind moralisch hochwertiger“ – obwohl das häufig vorkommt – ,sondern die schlichte „Frauen sind heilig“ Überzeugung, die sich z.B. in Atacamas Credo ausdrückt, dass Männer Schweine sind, die sich in Sicherheit bringen, bevor nicht alle Frauen (und vielleicht auch Kinder) in Sicherheit sind.

    Der Feminismus ist bekanntlich vollständig bereit und in der Lage, Probleme von Männern zu adressieren, das müssen wir schon glauben, aber natürlich erst, wenn auch das letzte (auch eingebildete) Problem irgendeiner Frau irgendwo gelöst wurde, das müssen wir schon verstehen.

    • Nach tausend Jahren „Frauen und Kinder zuerst“ ist es jetzt an der Zeit für tausend Jahre „Männer und Kinder zuerst“.

  4. Ein wichtiger Leitsatz der meiner Meinung nach zentral für den derzeitigen Feminismus ist fehlt hier noch, der zwischen Punkt 2) und 3) eingefügt werden sollte:

    * Die Abschaffung des Patriarchats ist *das* politische Ziel allerhöchster Priorität gegenüber dem alle anderen Ziele unwichtig sind, denn durch die Abschaffung und nur durch die Abschaffung wird ein goldenes Zeitalter anbrechen. Solange das Patriarchat herrscht wird die Menschheit weiter im Dunkel von Unterdrückung verbleiben.

    Davon abgesehen muss ich zu Punkt 3) einfach noch kurz lästern: Soso, die Feministinnen sind also alle im Kampf gegen das Patriarchat vereint. Genauso wie diverse Judäische Volksfronten im Kampf gegen die Römer 😉

  5. Weil Mathias Müller, Vorstand Volkswagen Aktiengesellschaft, ein Mann ist, wo profitiere ich da als Mann? Wenn Mathias Müller eine Mathia Müller wäre, wo profitiert da meine Freundin?

    Das ist der Grundfehler im Denken. Aufgrund einer so basalen Eigenschaft wie dem Geschlecht Entitäten zu bilden, jeweils die 3,5 Mrd. Mitglieder umfassen. Ich habe keine Power, wenn DAX-Vorstände männlich sind nur weil wir Männer sind, denn ICH sitze nicht dort im Vorstand.

    In der Soziologie war man mit dem Habituskonzept schon mal weiter. Denn ist es der Habitus, der Gesellschaft strukturiert und weniger das Geschlecht.

    • Weil Mathias Müller, Vorstand Volkswagen Aktiengesellschaft, ein Mann ist, wo profitiere ich da als Mann? Wenn Mathias Müller eine Mathia Müller wäre, wo profitiert da meine Freundin?

      Das ist wirklich ein selten dämliches Argument, welches ja auch benutzt wird um jegliches Einsetzen FÜR Männer abzuschmettern. Es gibt ja genügend männliche Politiker, es wird sich deswegen schon genug um Männeranleigen gekümmert. Es gibt nämlich keinen Unterschied zwischen Politik von einem Mann und Männerpolitik für den Mann. Ich könnte mir vorstellen das dabei auch wieder Projektion im Spiel ist, denn weibliche Politker kümmern sich ja auffallend viel nur um Frauenanliegen und da denken die Frauen dann vielleicht dass das bei Männern genauso ist.

      Bigot wie die Personen sind, die dieses Argument verwenden, zählt Merkel natürlich nicht. Eine Frau macht keinen Unterschied. Von der Leyen zählt auch nicht. Eine Frau macht keinen Unterschied. Schleswig zählt auch nicht. Eine Frau macht keinen Unterschied. Nahles zählt auch nicht. Weil eine Frau macht keinen Unterschied. Eine Barbara Hendricks zählt auch nicht. Eine Frau macht keinen Unterschied. Und eine Johanna Wanka zählt auch nicht. Weil eine Frau eben keinen Unterschied macht.

  6. @alle :
    Sorry, dass ich gestern nicht mehr geantwortet habe!!! 😦

    @Adrian : Nein ich lebe abstinent, wegen multipler Suchtmittelabhängigkeit. Ich bin einfach morgens besser drauf und habe viel Zeit fürs Posten.

    LG an alle 🙂

    • Der unfreiste Mensch der Welt ist der Monarch und gleich danach auf Platz 2) der Patriarch, an Stelle 3) wohl die Feministin und Platz 4) wird wahrscheinlich vom narzisstischen Homosexuellen belegt 😉

  7. that in many cultures men appear to hold more social, economic and political ‘power’ compared to females

    Diese Disbalance wird sich wohl nie ändern weil sie genetisch bestimmt ist. Wahre „power“ wird aber im Privaten ausgetragen und da haben die Frauen das Sagen:

    „Ich fand es schrecklich, jeden Tag Sex haben zu müssen“

    Zu Dates mit Mick Jagger habe er Obermaier selbst hingefahren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s