Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 4. Juli 2016

Positive Erfahrungen beim Zusammenleben mit einer Freundin

Auf 9gag gab es eine Reihe von Tweets, die sich darum drehen, wie der Tweetende, Arthur Dayne durch seine Freundin sozusagen eine neue Welt kennenlernt, ebenso wie sie bestimmte Vorteile erlebt.

Wie eine Freundin das Leben besser macht

Wie eine Freundin das Leben besser macht

Finde ich einen interessanten Einstieg in eine Diskussion, wie sich evtl durch das Zusammenleben mit dem anderen Geschlecht neue Anreize oder Lebensperspektiven ergeben.

Ich kenne durchaus Männer, denen ihre Freundin sehr gut getan hat, die durch sie plötzlich ein funktionierendes Leben hatten, eine schönere Wohnung, gesunderes Essen etc. Teilweise einfach weil die Freundin einen gewissen Standard lebte und diesen auch bei einem Zusammenziehen beibehalten wollten, während ihm vorher diese Sachen nicht wichtig waren.

Etwas ähnliches hat Dave Chappelle bereits angesprochen:

Natürlich gibt es das auch andersrum, Männer, die ihre Freundin stabilisiert haben etc.

Was ist denn eure Erfahrung, was sich beim Zusammenleben so ändert?

 


Responses

  1. Assoziationen bei den Tweets:

    In 5 Jahren fragt er sich, wie es kommt, dass er so viel Zeit in der Garage verbringt.

  2. Und Chris Rock sagte:
    Men can’t go back in sexuality, Women can’t go back in Lifestyle.

    Oder so

  3. Kann ich zumindest teilweise bestätigen. Diese Obsession mit Sauberkeit, Stoffen und Kleidung hat meine Frau auch, und manmchmal nervt mich das ziemlich. Ich habe vorher längere Zeit allein e gelebt und ich denke, meine Wohnung war auch sauber auf einem akzeptablen Niveau.

    Andererseits ist unsere Wohnung jetzt viel schöner und gemütlicher, aufgrund ihres Gefühls für Dekoration; sie stellt halt einen Sessel und drei Töpfe mit Pflanzen um und es sieht plötzlich alles ganz anders und schöner aus als vorher.

    • Ich habe nie verstanden, was daran so schwer sein soll, bisschen auf Stil zu achten. Manche Männer tun gerade so als sei das schwarze Magie, eine Wohnung gemüdlich und funktional einzurichten. Allerdings konnte ich die weibliche Obsession für irrelevanten Klimbim nie nachvollziehen.

      • Sicher keine schwarze Magie, aber ein Talent ist das schon, finde ich.

        Dem stehen dann andere takente auf meiner Seite gegenüber, die meine Frau nicht hat. Z.B. die Zeit zu organisieren fällt ungeheuer schwer, und wir kommen häufig zu spät zu Verabredungen, weil ich immer auf sie warten muss.

        Das hat sicher auch damit zu tun, dass sie Südamerikanerin ist, die latinos haben immer viel Zeit.

      • Mann/Frau muss schon eine gewisse Erfahrung mit Ästhetik haben. Meine Frau nimmt dauernd Fotos von interessanten Dingen auf und wenn wir z.B. in Italien im Urlaub sind, dann weisst sie mich auf viel mehr schöne Details hin, die mir entgangen wären. Daneben hat sie eine sehr große Erfahrung im Umgang mit Farbkombinationen, was ich nicht so habe (ok, ich schaue dann tabellen im Internet an, aber das ist eben mit Arbeit verbunden und man kann nicht so leicht aus dem was da ist etwas schönes machen, sondern muss dann zukaufen etc.).

        Ich kenne allerdings auch Männer, die das können und Frauen, die das gar nicht können. Das ist kein Frauen/Männerding, sondern eher charakterlich bedingt. Diesen Sauberkeitsfimmel meine ich damit aber explizit nicht. Das ist eher DEUTSCH.

        Viele Grüße
        Btw: Ja, im Emmaforum sind fast nur Verrückte (weil das ja hier immer gerne behauptet wird und ich diese Erfahrung auch gemacht habe), allerdings schreibt Alice Schwarzer immernoch gute Beiträge, wobei in dem Kommentaren dann viel sehr dummes Zeug steht (z.B. Differenzierungen des Artikels einfach ignoriert werden).

  4. Naja bei einigen Punkten denkt man bei dem Mann eher an Lebensunfähig.

    Wobei der Punkt, er geht arbeiten um die Rechnungen zu bezahlen…
    Ohne seine Freundin wären es garantiert weniger Rechnungen.

  5. Das gilt alles nur bis 30, dann ist es vorbei mit dem Leben und der Liebe.

    Man braucht dann aber nochmal 10 Jahre um das zu realisieren.

  6. Wenn Frauen mehr als nur eine Pussy mitbringen, ist das auf jeden Fall zu begrüßen.

    Gleichwohl sollte man sich von all diesen „Vorzügen“ nicht täuschen lassen:

    1. Auch wenn eine Frau mal aufräumt und sauber macht, meiner Erfahrung nach machen Frauen auch mehr Dreck und Unordnung. Ob man da „netto“ was gewinnt, erscheint mir zweifelhaft.
    2. Auch wenn so gut wie alle Frauen einen „Nestbautrieb“ haben und alles mit dekorativem Kram vollstellen: Die wenigsten haben dabei wirklich ein gutes Gefühl für Stil. Wenn bei ihr nicht schon 10 Jahre „Schöner Wohnen“ rumliegen sollte man da nicht allzu viel Hoffnung haben.
    3. All den Vorteilen des Zusammenlebens mit einer Frau stehen auch eine Menge Nachteile gegenüber, insbesondere der Verlust an Freiheit, der sich zum einen daraus ergibt, dass einem der Rückzugsraum verloren geht, in dem man „ganz bei sich selbst sein kann“. Nicht jeder hat dafür eine große Garage zur Verfügung und das Wohnzimmer ist doch komfortabler als die Garage. Und nicht zuletzt macht Zusammenleben es sehr viel einfacher für die Frau, sexuelle Eskapaden (oder deren Nichtstattfinden) zu kontrollieren. Damit begibt man sich defakto in einen eheähnlichen Zustand.
    4. Nicht zuletzt hat Zusammenleben auch Nachteile für das sexuelle Verhältnis zu der Frau. Begehren entsteht aus dem Fehlen, aus der Distanz. Zu viel Nähe und gemeinsamer Alltag killt das und dann hat man schnell verloren, wofür man das eigentlich alles gemacht hat.

    Ich habe Zusammen- und Getrenntleben ausprobiert und ich persönlich würde nicht mehr mit einer Frau zusammenziehen wollen. Es ist besser selber zu lernen, für sich zu sorgen und es sich schön zu machen.

    • …auch mehr Dreck und Unordnung. Auch das nennen sie Aufräumen oder Ordnung machen.
      Unsere neueste Errungenschaft ist übrigens ein Teppich im Heizungskeller

      • „Begehren entsteht aus dem Fehlen, aus der Distanz. Zu viel Nähe und gemeinsamer Alltag killt das und dann hat man schnell verloren“

        Das stimmt in dem Sinne kann man froh sein, wenn man gezwungener maßen beruflich viel getrennt ist, um schöner ist es wenn man dann mal etwas zusammen sein kann. Es darf nur nicht so extrem sein, das es zur Entfremdung führt.

      • @dr caligari und @all

        Könnt ihr meinen Eindruck bestätigen, dass sich Frauen des Typs „hinreißende Chaotin“ wie die Pest ausbreiten?

        Die nämlich von Haushaltsführung so wenig verstehen, wie es klassischerweise Männern zugeschrieben wird, dazu völlig verpeilt durch ihr Leben laufen und das Gefühl vermitteln, sie bräuchten noch einen privaten Coach für ihr Terminmanagement?!

        Gruß crumar

        • Das erste Zeichen für diesen Kulturwandel datiere ich in meinem Leben auf 1999, als Anke Engelke begeistert über Ally Mc Beal schrieb:

          Sie ist eine Fernsehheldin der neuen Art. Eine moderne Pippi Langstrumpf für Frauen, die sich weigern, erwachsen zu werden.

          Wenige Jahre später schreibt eine andere zum Ende der Serie:

          Die dritte Staffel dümpelte vor sich hin, es wurde unglaubwürdig, dass diese Frau immer wieder an den falschen Kerl geriet.

          Zu einem Zeitpunkt, als ich es längst völlig unglaubwürdig fand, dass diese Frau überhaupt noch jemanden findet, der nicht sofort Reißaus nimmt.

          Ally McBeal ist für mich das Symbol, dass seit rund 20 Jahren immer mehr Frauen in dem Gefühl sich suhlen, dass es eigentlich eine Zumutung ist, von ihnen irgendwas zu verlangen oder zu erwarten.

          Schon gar nichts, was mit traditionellen Frauenrollen zu tun hat.

          Schon gar nicht, erwachsen zu sein.

        • @only_me

          Finde ich eine gute Beobachtung.

          Ich hatte damals ein paar Folgen gesehen, fand die Hauptdarstellerin aber völlig neurotisch und die Geschichten so an den Haaren herbeigezogen, das ich den Hype nicht nachvollziehen konnte.

          Da diese Serie die Funktion „making women nod“ bediente, stellt sich mir die Frage, welches Bedürfnis dahinter steht.
          Keine traditionelle Frau zu sein und *gleichzeitig* nicht erwachsen zu werden, wie du schreibst?
          Oder soll letzteres ersteres verhindern???

          „Ally McBeal ist für mich das Symbol, dass seit rund 20 Jahren immer mehr Frauen in dem Gefühl sich suhlen, dass es eigentlich eine Zumutung ist, von ihnen irgendwas zu verlangen oder zu erwarten.“

          Sehe ich auch so.
          Und erstaunlich finde ich – bei den Chaos-Frauen – die völlige Ausblendung der Tatsache, dass die als selbstverständlich vorausgesetzte Akzeptanz von u.a. Unverbindlichkeit, Planlosigkeit und Spontanität als Kult bereits einen ganzen Forderungskatalog umfasst.
          Dass man sein Leben mit ihr gefälligst möglichst passgenau um *sie* herum zu schneidern hat, was eine ausgeprägt egoistische Erwartungshaltung ist, aber ihnen nur erscheint, als „Ich will so bleiben, wie ich bin!“
          Ihnen entgeht, damit in einer Beziehung eine Zumutung für ihren Partner und für die Beziehung selbst zu sein – diese Forderungen sind jedoch quasi ihr „Naturrecht“ und nicht verhandelbar.

          Es ist wohl gelungen, das Bewusstsein dafür zu tilgen, dass eine Frau nicht mehr in einer Beziehung erwarten kann, als sie selber bereit ist zu geben und einseitige Kompromisse auf Dauer faule Kompromisse sind.

          Aber bestimmt ist das alles eine Verschwörung der Katzenfutterindustrie! 😉

          Gruß crumar

        • wowowo… AllyMcBeal-Bashing? Ernsthaft?

          Gut, dann ziehe ich nach: das Einzig blöde an der Serie war als plötzlich ihre 10 bis 12-jährige biologische Tochter auftauchte, entstanden aus einer von ihr gespendeten Eizelle, die fälschlicherweise von irgendwem (der gestorben war mein ich) ausgetragen wurde. Das war schon ziemlich abgespact und hat mir das Ende glatt verdorben, wenn ich ehrlich bin.

          Aber in anderer Hinsicht war die Drehbuchschreiber absolute Trendsetter, ich sage nur Unisex-Klo.

        • „… das Einzig blöde an der Serie…“

          Ah, du hast das Unmögliche möglich gemacht, und die 10.0 auf der nach oben offenen Skala gesprengt. Wer hätte das gedacht?

          Wärst du eine tektonische Platte, wäre San Francisco jetzt Geschichte.

        • „stellt sich mir die Frage, welches Bedürfnis dahinter steht.“

          Meine Interpretation war immer: „Egal wie scheiße du als Mensch bist, da du Frau bist, hast du die tollsten Männer und die tollste Karriere verdient. Rational ist irrational. Ungebremst emotional ist toll.“

        • @Semikolon

          „Gut, dann ziehe ich nach: das Einzig blöde an der Serie war als plötzlich ihre 10 bis 12-jährige biologische Tochter auftauchte, entstanden aus einer von ihr gespendeten Eizelle, die fälschlicherweise von irgendwem (der gestorben war mein ich) ausgetragen wurde.“

          Angenommen, wir nähern uns meiner Idee, diese Episode wäre kein Zufall, sondern Bestandteil von dem, was die (männlichen) Schreiber der Serie *meinen*, sie würden bei Frauen auf Zustimmung stoßen (also korrupte Kumpels=Korrumpels).

          Also angenommen, sie hätte gerne ein Kind, aber die *Folgen* nicht – also nicht die Schwangerschaftsstreifen der Geburt, nicht die durchwachten Nächte bei den 3-Monatskoliken und den Schmerzen des ersten Zahns, von den gewechselten Windeln ganz zu schweigen. An dieser Stelle nähern wir uns der Idee, dass sie das alleine zu gewährleisten hätte, weil kein lebendiger Mann sie will.

          Wäre es in diesem *Traum* von einem Kind *ohne nervige Kindheit* nicht super, mit einem Kind konfrontiert zu werden, das an der Schwelle zur Pubertät steht?
          Also Pi mal Daumen in dem mentalen Alter, in dem sich Ally auch selber befindet?

          Wäre es nicht super eine Situation zu *erfinden*, in der es keine Samenbank gibt, sondern eine *Eierbank*?
          Die sich in der Realität aber nicht finden lässt, womit wir wieder bei ihrem Traum sind – einem vollzogenen Imperativ ihrer Biologie, aber ohne Biologie.

          Wollten die Korrumpels dir diese Idee nicht schmackhaft machen und sind bei dir gescheitert?!
          Zum Glück mit dem restlichen Scheiß nicht.

          Gruß crumar

    • Auf der anderen Seite, spart man einiges an Fixkosten durchs zusammen ziehen.

      ~ 50% Miete + Nebenkosten

      Am besten wär es natürlich die Wohnung zu kaufen und von der Dame dann inoffiziell Miete zu kassieren 🙂

      • Naja, wenn sie einfach miteinziehen kann, dann hatte man entweder vorher eine zu große Wohnung oder man muss wegen ihr eine größere nehmen. Die Ersparnis dürfte also in Wirklichkeit deutlich geringer sein. Dem entgegen stehen dann wieder mögliche Mehrausgaben, weil sie dann irgendwas speziell haben will, was der Kerl für sich nicht brauchen würde.

  7. Das ist doch auch mal eine gute Gelegenheit etwas positives zu Männern und Frauen zu schreiben und positive Beziehungserfahrungen mitzuteilen.

    Wie sind denn da eure?

    • Viele. Wie schon erwähnt gefällt mir ihr Gefühl für Ästhetik, die Art, wie sie das Haus organisiert. Und ich habe durch sie viel mehr soziale Kontakte, da ich Leute kennen lerne, die sie kennen gelernt hat. Außerdem ergene sich viele Aktivitäten, zu denen ich mich alleine wohl nicht aufraffen würde. Wer geht schon gerne allein ins Kino oder zu einem Konzert? Oder auf einen Kurzurlaub in eine interessante Stadt?

      Wobei mir einfällt: Mir scheint es wichtig, dass auch in einer festen Beziehung jeder eigene Interessen behält, an denen der andere nicht oder nur wenig teilnimmt. Z.B Freundeskreise des gleichen Geschlechtes, Volkshochschulkurse nach den eigenen Interessen usw.

      Alles in allem wiegen die Vorteile der Beziehung die Nachteile (Gemecker wegen Kleidung usw.) bei weitem auf. Aus meiner Sicht.

    • eher negativ, aber nciht immer. Zuviel Gelüge, Betrüge, Hintergehen, Kontrollwahn usw. Außerdem empfand ich es oft umgedreht so, dass Männer an mir rumgemäkelt haben und ich dann versuct hab, es ihnen recht zu machen (erfolglos. Ich glaube, wenn Leute nur meckern um des Meckerns willen, honorieren sich Verbesserungsversuche auch nicht, eher im Gegenteil). Ich glaube inzwischen jedenfalls, man sollte auch als Frau darauf achten, sich nicht „betaisieren“ zu lassen.
      Aber wie gesagt nicht nur, hin und wieder ist auch mal ein guter dabei.
      Im Moment ist es wieder mal ein guter. Macht keinen Stress, geht mir nicht auf die Nerven, zickt nicht rum, ist respektvoll, sexuell unkompliziert und kann gut kochen. Mit ihm kann ich sogar kuscheln, was ich sonst gar nicht so mag.

      • Einer ist der Beta in der Beziehung. Es ist wie beim Tanzen: Führen kann nur einer.

        Aber es gibt durchaus unterschiedliche Wege dahin und nicht alle muss man/frau mitmachen.

        • im Moment kann ich aber nicht sagen, wer das wäre. Mir kommt es gerade ziemlich „Augenhöhe mäßig“ vor.
          Im Moment ist es so, ich mag ihn sehr gerne, würde es aber überleben, wenn er geht und wenn er Dinge von mir verlangen würde, die ich nicht tun kann oder mich schlecht behandeln würde (wovon ich aber nicht ausgehe), dann würde ich mir das nicht gefallen lassen nur in der Hoffnung, dass er bleibt. Gleichzeitig glaube ch aber auch nicht, dass es leicht wäre, so schnell einen adäquaten „Ersatz“ zu finden. Wobei, wenn er mich so behandeln würde, dass ich abhauen müsste, wären seine Eigenschaften ja doch nicht so toll^^
          Und ich habe den Eindruck, auch wenn ich ihn nicht gefragt habe, dass er das mir gegenüber ähnlich sieht.

        • Deine Selbsteinschätzung kann ich an der Stelle nicht einschätzen. Aber in der Manosphere sagt man unter Männern, dass wenn der Mann nicht sicher weiß, dass er der Boss ist, sie der Boss ist.

        • keine Ahnung, mal schlägt er ganz locker was vor oder sagt „Ich würde/möchte gerne“, mal tue ich das. Mal sage ich ja, mal nicht. Und umgekehrt. Bei Sachen, wo er sagt, dass er das gerne machen würde, sage ich meistens ja, selbst wenn ich es nicht unbedingt absolut will, weil es für ihn eben wichtig ist. Und er hat auch schon oft ja oder nein gesagt wenn ich was machen wollte.

        • Es geht dabei nicht mal unbedingt darum, wer bestimmt, was gemacht wird. Es geht darum wer den „Frame“ bestimmt. „Frame“ ist freilich ein etwas abstrakter und auch diffuser Begriff.

        • ok

  8. Die Tweets lesen sich so, als wäre er direkt von Hotel Mama mit seiner Freundin zusammengezogen.

    Wenn man mehrere Jahre alleine wohnt, sollte man eigentlich seinen eigenen Haushalt im Griff haben (was nicht bedeutet, das alles immer aufgeräumt und sauber ist, aber die üblichen Abläufe mit Wäsche, Geschirr, Einkaufen etc. sollten Gewohnheit sein).

    Was ist denn eure Erfahrung, was sich beim Zusammenleben so ändert?

    Mein Mann hat in meiner Wohnung ein größeres Bett aufgestellt, und einen Teppich in den Flur gelegt.
    Ich habe vor kurzem die ollen Gemälde in seinem Haus durch Whiteboards und Poster ersetzt.
    Die Einkäufe und die Wäsche organisieren wir teils anders als früher.

    • @breakpoint

      Was sind denn aus deiner Sicht die Vorteile des Zusammenlebens für dich und deinen Freund?

      • * Ständig verfügbarer Bettgenosse (von Ausnahmen abgesehen)
        * Synergien bei Lebenshaltungskosten und Haushaltsführung
        Gemeinsame Freizeitgestaltung ist auch angenehm, aber dazu muss man nicht zwingend zusammen wohnen.

        • @breakpoint

          Also Sex und Geld.
          Was ist mit so etwas wie „emotionaler Halt“, also emotionaleren Vorteilen, die man eher in Beziehungen hat?

        • Wäre für mich kein ausschlaggebender Grund.
          Obwohl es natürlich durchaus schön ist, einen ähnlich gesinnten Gesprächspartner in der Nähe zu haben.

          Dazu auch: https://breakpt.wordpress.com/2016/06/20/zwoelfhundertachtundachtzig/

        • Gerade das Thema Geld ist für mich gar nicht wichtig. Ich lebe ja als Single auf dem Level, der mir gefällt, und in der Beziehung ändert sich das ja nicht.

          Gerade, wenn man Augenhöhe in einer Beziehung will, sollte jeder so leben, wie er das mit seinem selbst erwirtschaftetem Geld allein auch könnte (allgemein, betrifft nicht Anne + Mann).

        • Wenn das Geld knapp ist, macht es schon einen Unterschied, ob man sich getrennte Wohnungen leistet, oder durch eine gemeinsame Wohnung doch beträchtliche Kosten einsparen kann.
          Das muss aber jedes Paar für sich selbst so vereinbaren, dass es für beide akzeptabel ist.

    • Ich habe das dabei auch gedacht. Er hat offenbar im „Hotel Mama“ nie gelernt, selbstständig zu leben. Sowas wie Essen kochen oder Wäsche waschen.
      Ist alles keine Raketenwissenschaft, man muss es nur mal machen. Ist leider meist ein Versäumnis der Eltern.

  9. Dafür muss man nicht in mit einer Frau zusammen ziehen, eine größere (3+) gemischte WG tut es auch und es gibt dann auch weniger Probleme wenn es zur „Trennung“ kommt.

    Ich sehe nämlich wenn nicht beide zum Einkommen beitragen und die Kosten teilen keinen Grund mit einer Frau zusammen zu ziehen.

    Fast alle Dienstleistungen die die Freundin bietet kann ich ggf. genauso Teuer aber mit weniger Stress und Einschränkungen für mein Leben käuflich erwerben.

    • „Fast alle Dienstleistungen die die Freundin bietet kann ich ggf. genauso Teuer aber mit weniger Stress und Einschränkungen für mein Leben käuflich erwerben.“

      Also bist du nicht gerne in einer Beziehung, sondern kaufst lieber?

      • Um mal bei obigen beispiel zu bleiben, der Junge man scheint ja sein leben nicht im Griff zu haben und „bezahlt“ jetzt seine Freundin dafür das sie seinen Haushalt schmeißt. Für ihn mag es die richtige Entscheidung sein weil er ohne Freundin sein Leben nicht auf die Reihe bekommt.

        Für einen Erwachsenen der sein Leben im Griff hat,
        wird es wohl in der Beziehung weniger darum gehen eine Putzfrau, Waschfrau und Haushälterin dauerhaft im Haus zu haben, da man das alles selbst machen kann oder ggf. auch als Dienstleistung einkaufen kann.

        Oder ums mal so zu sagen:
        – Beziehung ja gerne, aber nicht mit meiner Putzfrau bzw. ersatz Mutter.
        – Ich will von meiner Freundin nicht bemuttert werden.

        • @St elmo

          was wäre denn das wesentliche für dich in einer Beziehung und wie würdest du sie gestalten wollen?

        • „Oder ums mal so zu sagen:
          – Beziehung ja gerne, aber nicht mit meiner Putzfrau bzw. ersatz Mutter.
          – Ich will von meiner Freundin nicht bemuttert werden.“

          Genau so.

        • Sex, Nähe und gemeinsame (Freizeit)Aktivitäten
          der notwendige Freiraum für mich um meinen Hobbys nachzugehen.

          Und das ganze so Gestalten das man offen und ehrlich gemeinsam dieses Dinge Plant usw.

    • Ich würde sagen, finanzielle Aspekte sind mit Abstand der schlechteste Grund, zusammenzuziehen.

      Das hat doch nichts damit zu tun, dass man keine Beziehung führen will. Aber eben mit finanzieller Autonomie oder mit möglichst gleicher Kostenverteilung.

  10. Als ich die Tweets gelesen habe, dachte ich, dass er doch sehr jung wirkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand nicht weiß, wie man mit einem Bügeleisen umgeht. Das habe ich schon als Teenager im Hotel Mama zT selbst gemacht, wenn es schnell gehen musste. Oder einen Knopf annähen.

    Ich finde das arg klischeehaft. Wir sind doch nicht mehr in den 50ern.

    Ich führe meinen Haushalt selbst und das sehr gut. Zusammenziehen mit einer Frau möchte ich auch nicht mehr. Nachteil dabei ist: von zwei Frauen habe ich schon gehört, dass ich wohl das Leben lebe, dass ich will, und ich so gut eingerichtet bin, dass sie da keinen Platz mehr für sich sehen. Vielleicht war das auch so 🙂 Mich überraschte, dass sie wirklich schockiert waren von ihrer Erkenntnis. Meine Vermutung ist, dass der Typ „Nestbau“ einen Mann braucht, der alles im Haushalt an sie abgibt. Nur dann fühlen sie sich „gebraucht“.

    Zum Glück sind nicht alle Frauen so 🙂

    • „Meine Vermutung ist, dass der Typ „Nestbau“ einen Mann braucht, der alles im Haushalt an sie abgibt. Nur dann fühlen sie sich „gebraucht“.“

      In der Beziehung zu meinem Mann gab es – vor dem Sex natürlich auch schon – einige Schlüsselmomente, und gerade dachte ich an Folgenden:

      er besaß zu dem Zeitpunkt noch keinen Führerschein und war im Begriff umzuziehen. Weil ich Zeit mit ihm verbringen wollte bot ich ihm an mit Kombi vorbeizukommen und ihm beim Transport zu helfen. Unter Anderem waren wir Möbel shoppen (ich hielt mich aber natürlich sehr dezent im Hintergrund, wir hatten uns vielleicht drei oder vier Mal erst getroffen…), sein Vater und noch ein Freund waren auch mit.

      Was mich erstaunte: ich hatte noch nie einen so entspannten Menschen getroffen! Nix konnte den stressen. Er wirkte so ein bißchen verpeilt, hatte aber seinen Spaß dabei. Und dann hätte er fast seinen Rucksack vergessen wenn ich ihn nicht daran erinnert hätte und ich dachte so bei mir:

      „Der kann Dich gut gebrauchen!“

      Er hat sich wirklich stark entwickelt über die Zeit, aber das Gefühl ist – beidseits – irgendwie geblieben.

  11. Man fragt sich echt, wie Homos ohne Frauen überleben, wenn man diesen Nonsens liest ☺

    • An der Aussage ist was dran 😀

      • Es ist ja kein Zufall, dass das bei 9Gag steht. Weil es absurd überzogen ist, mit dem klassischen Intention, Männer als absolute Volltrottel hinzustellen, die von einer Frau gezähmt und zivilisiert werden müssen.

        • @adrian

          Er ist ja kein Volltrottel, er kann nur andere Dinge und ihm waren bisher bestimmte Dinge nicht wichtig.
          Aber klar ist es übertrieben dargestellt. Wobei ich noch nicht einmal ausschließen würde, dass es solche Fälle gibt.

          Gerade deswegen ist es aus meiner Sicht ein guter Einstieg mal über Vorteile einer Beziehung zu diskutieren

          Die wird es auch im homosexuellen Bereich geben, auch dort finden sich ja durchaus paare, bei denen der eine „weiblicher“ und der andere „männlicher“ vom verhalten her ist. Aber auch ansonsten wird man Synergieeffekte und eine Gefühlsmäßige tiefere Bindung schätzen.

        • Der Vorteil einer Beziehung ist, dass man zu zweit ist, dass man jemanden hat, mit dem man sein Leben teilen kann, vorzugsweise einen, mit dem man eine gefühlsmäßige und sexuelle Kompatibilität hat. Mehr ist es nicht.

        • @adrian

          Das ist ja auch nicht gerade wenig. Für viele heterosexuelle ist es aber durchaus noch mehr: Es ist Familie und Kinder

        • Familie und Kinder sind die Folge der Heterosexualität, nicht der Beziehung.

        • @adrian

          Familie und Kinder sind natürlich in der Regel eine Folge der Beziehung, denn nur in dieser wollen die meisten überhaupt Kinder haben. Sie sehen die Chancen einer Beziehung als einen wesentlichen Abwägungsgrund für die Frage, ob man mit diesem Partner Kinder haben möchte. Sie überlegen sich gemeinsam, wie sie die entsprechende Herausforderung lösen wollen und wie sie die Beziehung dann gestalten.
          Familie wird in einer hoffnungsvollen Planung immer in einer Beziehung stattfinden, als ein Team.

        • Und der Wunsch und die Entscheidung hierüber geht eh fast ausschließlich von der Frau aus.

        • @adrian

          Das würde ich so nicht sagen. Auch viele Männer wollen Kinder, sie haben lediglich ein längeres Zeitfenster und weniger Sicherheit.

        • Was de facto auf dasselbe hinauskommt.

          Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich habe keinen Wunsch nach Kindern. Ich habe aber auch noch keinen Mann getroffen, der Kinder wollte, bevor er nicht mit einer Frau zusammen war, die Kinder wollte.

          Die Demografie westlicher Länder gibt mir hier übrigens weitgehend recht.

        • Und natürlich ist er ein Volltrottel. Schau Dir seine Ausdrucksweise und seinen Avatar an. Er kultiviert den schwarzen Proll.
          Warum hast Du nichts seriöseres genommen? Weil heterosexuelle Beziehungen eh nicht ernst zu nehmen sind?

        • @adrian

          „Warum hast Du nichts seriöseres genommen? Weil heterosexuelle Beziehungen eh nicht ernst zu nehmen sind?“

          Nein, weil ich es gesehen habe und es für einen guten, die Sache etwas auflockernden Aufhänger hielt. Ich finde Beziehungen durchaus ernst zu nehmen, ich möchte meine nicht missen. Ich glaube auch, dass das, was die eigentlichen Vorteile einer Beziehung ausmacht, dass Gefühl, dass man etwas gemeinsames aufbauen kann, als heterosexueller auch eine Familie und Kinder in dieser Form nur in einer Beziehung möglich ist.
          Gute Freunde sind etwas schönes, auch eine WG ist etwas schönes, aber beides hat eben nicht die Verbundenheit und die Gemeinsamkeit einer Beziehung.

        • „Der Vorteil einer Beziehung ist, dass man zu zweit ist, dass man jemanden hat, mit dem man sein Leben teilen kann, vorzugsweise einen, mit dem man eine gefühlsmäßige und sexuelle Kompatibilität hat.“

          So sehe ich das auch. Eine Gefährtin, man bildet ein Team. Augenhöhe.

          Familie und Kinder spielen im Alter von 20-40 eine Rolle (= welche zu bekommen). Danach muss man nicht mehr mit den gleichen Kriterien an Beziehungen herangehen und alles wird deutlich entspannter.

        • Natürlich könnte man alle diese Vorteile (außer Liebe und Sex) genauso auch mit einem Mann haben. Aber Heteros wollen halt irgendwann eine Frau an ihrer Seite.

          Und abgesehen davon hat das Zusammensein mit Frauen schon seinen eigenen Reiz, wenn ich auch nicht genau sagen kann, worin der besteht.

        • Der Reiz besteht darin, dass Du sexuell auf Frauen gepolt bist.
          Bei weiteren Fragen kannst Du Dich gerne an mich wenden ☺

        • @ Adrian,

          Also früher wollte ich keine Kinder, da kam es deswegen auch zu einer Trennung von einer Freundin, mit dem Alter hat sich das dann gewandelt und plötzlich war da Wunsch nach eigenen Kindern da, was dann auch dazu führt das ich über die Trennung von meiner damaligen Freundin nachgedacht habe, weil diese keine Kinder wollte.

        • Der Reiz besteht darin, dass Du sexuell auf Frauen gepolt bist.

          Das ist in etwa so zu sagen, wie dass du gerne Steaks Essen gehst, weil du evolutionär auf effektive Kalorienaufnahme selektiert wurdest: nicht komplett falsch, aber irgendwie auch am Thema vorbei, denn so simpel gesehen würdest du dann einen Eimer Butter dem Steak bevorzugen.

        • Wenn man sexuell nicht auf Frauen gepolt ist, hat man auch kein Interesse mit ihnen eine Partnerschaft einzugehen. Simpel!

        • Wenn man *nur* sexuell gepolt ist auf Frauen hat man auch kein Interesse mit ihnen eine Partnerschaft einzugehen, nur sie zu ficken. Simpel.

        • Und jetzt denken wir an den Stereotyp vom schwulen Sex, bei dem – so hat es doch oft den Anschein – man idealerweise seinen Spielgefährten gar nicht mehr wiedererkennen können müsste…

          Ich weiß, es gibt auch richtige Beziehungen unter Schwulen mit Zuneigung und Liebe und so, aber der schwule Lifestyle (den auch Heteros pflegen können naturellement) ist ein asozialer.

          Lesezeichen ausm letzten Monat dazu:

          „Eine kürzlich erschienene Studie von französischen Soziologen um Christian Licoppe zeigt jedoch, dass die Ausrichtung der Plattform auf „casual hook-ups“ nur funktioniert, weil die Nutzer sich an bestimmte Routinen der Konversation halten beziehungsweise Konversation routiniert vermeiden. Eine typische Sequenz verläuft so: Ein Startbildschirm zeigt in einer Art Mosaik die Profilbilder von Nutzern, die sich in der Nähe aufhalten. Durch einen Klick kann ein „Chat“ gestartet werden. Lässt man sich auf einen solchen ein, ist allerdings kein Small Talk gefragt. Sehr schnell werden vielmehr die Präferenzen abgeglichen und wird geprüft, ob es sich tatsächlich um einen „Treffer“ handelt. Die Protokolle der Chats erinnern dementsprechend eher an Checklisten als an Gespräche. Es wirkt, als setzten die Teilnehmer alles daran, auf den Austausch von Freundlichkeiten zu verzichten. … Der schematisierte Ablauf hat daher die Funktion, das Entstehen von persönlichen Beziehungen zu verhindern. Es gilt als unerwünscht, persönliche oder biographische Details mitzuteilen. Wer sich nicht daran hält, gilt schnell als Quasselstrippe und Zeitverschwender.“

          http://www.faz.net/aktuell/wissen/kontaktanbahnung-im-internet-14257727.html

          Da muss natürlich nichts weiter dran hängen.
          Möglicherweise sähen die Chat-Protokolle auf nicht-bezahl-Hetero-Sex-Plattformen ja ähnlich aus, keine Ahnung.
          Was meint ihr?

        • ähm das ist schwules Cruisen auf moderne Zeiten hochgestuft, sodass man es vom Sofa aus erledigen kann bzw. i der Mittagspause. Und das passt dann ja auch zum männlich-männlichen Trieb, sich mal schnell gegenseitig erleichterung zu verschaffen und dann wieder auseinander zu gehen. Was soll/muss man da unbedingt groß kennenlernen.

          Ich sah auf einem Hetero online portal aber mal den Aufruf eines Mannes, der schrieb, er sucht einen Quickie für die Mittagspause oder auch später, er sei auf einer Baustelle und er würde da auch zwischendurch mal kurz weg können, der Chef würde das nicht merken 🙂

          Und den Aufruf eines Brummifahrers, der suchte eine Frau für ein Stelldichein. Er befand sich gerade in seinem Truck auf einem Rastplatz^^ Ob da eine ja gesagt hat?

        • Mag

        • Das ist doch auch genau der Grund, weshalb die Welt Schwule „hasst“, nich? Genau um diese degenerierte, gesundheitlich riskante Sexualitätsausübung dreht sich jedwede Kritik.

        • Och, Lesben man man noch weniger 😀

        • Das ist doch auch genau der Grund, weshalb die Welt Schwule „hasst“, nich? Genau um diese degenerierte, gesundheitlich riskante Sexualitätsausübung dreht sich jedwede Kritik.“

          Nope. Ich erinnere an Debatte um Ehe und Adoption. Da wurde uns Homos eben nicht vorgeworfen, degenerierten Sex zu betreiben. Sondern, dass wir uns anmaßen, wie Heteros leben zu wollen.

        • schöne beispiele für borniertheit und empathielosigkeit von frauen hier.

        • Die Ehe habt ihr aber doch praktisch und was Adoptionen angeht… herrje, es gibt halt zum Glück zu Wenige verzweifelte, ungewollt Schwangere in D. Da muss man eben eine Auswahl treffen, und dass man sich dann für ein Hetero-Paar entscheidet siehst Du selbst mein ich eh auch ein?

          Was Anderes ist die Stiefkindadoption. Die habt ihr glaube ich aber auch schon? (Und was ich immer mal wissen wollte: warum konnte eigentlich Patrick Lindner damals als alleinstehender Schwuler ein Kind adoptieren?)

          Um wieder zum Allgemeineren zurückzukommen: laut Sigusch finden etwa 95 % aller Sexualkontakte innerhalb fester Beziehungen statt (und ich schätze wenigstens 80 % aller Orgasmen bei der Masturbation^^).
          Wirft man einen Blick in die Medien bekommt man den Eindruck es sei andersrum.
          Hättste nen Tipp warum das so ist?

        • „laut Sigusch finden etwa 95 % aller Sexualkontakte innerhalb fester Beziehungen statt“

          Aber nicht unbedingt mit dem Partner.

          „warum konnte eigentlich Patrick Lindner damals als alleinstehender Schwuler ein Kind adoptieren?)“

          Fast jede Jurisdiktion im Westen erlaubt die Adoption durch Einzelpersonen. Nur wenn ein gleichgeschlechtlicher Partner dazukommt, fängt das Geschrei an.

  12. Zitat: „I’m fucking convinced that women are the key to success in life (…) I’m still working on that paying all the bills shit but she helping me find a better job.“

    Man kann das auch als die Geschichte der gelungenen Dressur eines Nutztieres lesen.
    Wie sie ihm alles abnimmt so dass er sich voll und ganz auf die Arbeit fokusieren kann.
    Hoffen wir für ihn dass es nach dem zweiten Kind nicht heisst: „Du bist nicht mehr der Mann in den ich mich verliebt habe“.

    • Der Mann ist gesellschaftlich ein Nutztier. Das war noch nie anders.

    • Und eine erfolgreiche Gesellschaft ist diejenige, die einen Mann davon überzeugt, dass es in seinem eigenen Interesse ist, ein Nutztier zu sein.
      Das wird übrigens vom Feminismus momentan massiv untergraben, weshalb es immer mehr Männer gibt, die sich emanzipieren.

  13. Vorher hat mir nichts gefehlt. Jetzt fehlt sie mir wenn sie nicht da ist. Sie ist der Grund um nach Hause zu kommen.

    • Das heißt ohne Frau/Freundin hast Du lieber auf der Straße gelebt obwohl Du eine Wohnung hattest?

      • Steckt da noch eine echte Frage hinter? Sonst bist Du witzig oder tiefsinnig.

        • Das war eine echte Frage.

      • Na, dann. Eine Beziehung ist doch nichts ausschließlich heterosexuelles. Nach Hause zu kommen war halt eher funktional. Duschen, schlafen, essen, entspannen.

    • Ich möchte hier keinem zu nahe treten, aber meiner Meinung nach sollte Frau/Freundin nicht der einzige Grund sein, um nach Hause zu kommen. Das klingt für mich nach einer eher ungesunden Form der Abhängigkeit, die ich niemandem wünschen möchte.

      • Ich soll mir also eine Katze anschaffen?

        • Alternativ darüber nachdenken, was es brauchen würde, dass das zu Hause auch ohne Frau ein Ort wäre, an dem man sein mag.

        • Nein, man sollte meiner Meinung nach seine eigene Existenz nicht ausschließlich an das Vorhandensein einer anderen Person (oder von mir aus Tier) koppeln. Die eigene Daseinsberechtigung sollte auch noch anderweitig angetrieben werden, sei es durch ein Hobby, den Job, ehrenamtliche Tätigkeiten etc.

          Wenn man seinen Selbstwert primär auf einer anderen Person aufbaut, dann stürzt man sehr tief falls diese Säule wegbricht.

        • Katzen sind natürlich auch cool.

      • Doktorant, „Nein, man sollte meiner Meinung nach seine eigene Existenz nicht ausschließlich an das Vorhandensein einer anderen Person (oder von mir aus Tier) koppeln. “

        Ganz meine Meinung. Ich schrieb doch, daß mir vorher nichts gefehlt hat. Jetzt schon und das ist wunderbar.

      • @derdoktorant

        Wie stehst du denn zu Beziehungen und was ist der „Mehrwert“ für dich?

        • Das ist schwer in einem Kommentar zusammenzufassen; trotzdem ein Versuch:

          Beziehungen sollten einer symbiotischen Basis folgen. Zwei Individuen, die sich auch selbst als Individuen verstehen, eigene Lebensziele und eine eigene Lebensplanung haben und diese in gemeinsamen Diskurs und gemeinsamer Kompromissfindung verwirklichen können. Deutlich Abstand nehmen möchte ich von der typischen „Wir“-Haltung, der Darstellung als nicht differenzierbare Einheit nach innen und nach außen.

          Der Vorteil einer Symbiose besteht darin, dass sich beide Partner in ihren persönlichen Lebenszielen gegenseitig unterstützen können und sollten. Im Verlauf dieses Prozesses entwickeln sich automatisch gemeinsame Ziele, die man dann auch gemeinsam in Angriff nehmen kann.

          Aus persönlicher, anekdotischer Erfahrung sehe ich sehr oft ein Missverhältnis, bei dem ein Partner klare Ziele und Vorhaben schon vor der Beziehung hat, die der andere Partner dann später eben mitmacht, weil man das halt in einer Beziehung so macht. Für einige mag das funktionieren, für mich wäre das aber keine Garantie für eine glückliche Beziehung.

          Ein ausgeglichenes „Kräfteverhältnis“ zwischen den Partnern ist zwar nur schwer zu erreichen, sollte aber meiner Meinung nach das Ideal sein, nach dem man strebt.

          Leider ein bisschen unzusammenhängend und schnell dahergeschrieben, hoffe trotzdem, dass meine Grundhaltung verständlich ist. 😉

      • Das war auch meine Intention.

  14. Der Typ scheint mir einfach nur ein Vollidiot zu sein. Da war ich ja mit 16 selbstständiger.

  15. Ich stell mal die folgende Hypothese auf:

    Ein mittelmäßiger Mann kann von einer „guten“ Frau darin profitieren, weil sie im hilft, sein leben auf die Reihe zu bekommen.

    Ein sehr guter Mann kann ohne die einengende Wirkung einer Frau großartig werden.

    Ein brillianter Mann ist mit oder ohne Frau brilliant.

    • Dann war Einstein weder brilliant noch sehr gut?
      ^^

      • Das war eine 9.6 auf der nach oben offenen Blödsinnskala

        • Zitat Einstein:

          „Ich brauche meine Frau. Sie löst alle meine mathematischen Probleme.“

          http://www.heise.de/tp/artikel/18/18196/1.html

        • Witzig.
          Ein einziger charmanter Satz über seine künftige Frau und – schwupps – ist ein Mann für Semikolon nicht mehr brilliant.

          8.7

        • Einstein war menschlich wohl ein ziemliches Arschloch.

          Und er hatte sicher eine „gute“ Frau ohne die er ziemlich wahrscheinlich nix Weltbewegendes auf die Reihe gekriegt hätte.

        • @Semi: Du scheinst die beiden recht gut gekannt zu haben, erzähl uns mehr!

          Im Ernst: Es ist erstaunlich wieviel Unsinn, unbelegte Vermutungen und hetzerische Polemik man in 2 Sätzen unterbringen kann…

        • „Die Geschichte handelt fast nur von diesen schlechten Menschen, welche später gutgesprochen worden sind!“

          F.W. Nietzsche

        • „“Die Geschichte handelt fast nur von diesen schlechten Menschen, welche später gutgesprochen worden sind!”“

          Meine erste Assoziation war Alice Schwarzer.
          Oder Mutter Theresa.

          Anscheinend ist die Geschichte auch voll von schlechten Menschen, die bereits zu ihrer Zeit gut gesprochen wurden.

          Dann gibt es wohl auch viele schlechte Menschen, die zu ihrer Zeit und später schlechtgesprochen wurden (Atilla) sowie gute Menschen, die zu ihrer Zeit und später gutgesprochen wurden (Martin Luther King).

          Mit anderen Worten: Vollkommen inhaltsfrei dein Zitat.

          Eine 0.0 auf der Überaschungsskala.

  16. Ich finde das Zusammenleben mit einem Partner nicht so genial, obwohl ich grundsätzlich gerne mit anderen Menschen zusammenlebe. (Seit drei Jahren wohne ich mit meiner Schwester in einer WG, davor gab es andere WGs.) Künftig könnte ich mir das nur in der Konstellation Hausgemeinschaft mit anderen plus meinem Partner vorstellen, aber dann mit getrennten Schlafzimmern bzw. genügend Rückzugsorten für mich. Da ich viel Zeit für mich und meinen Kram brauche und ohnehin nicht der Typ bin, der permanent den anderen um sich braucht, kann ich mir ein klassisches Zusammenwohnen nicht (mehr) vorstellen. Lieber gezielt Quality Time miteinander verbringen und nachts dafür in Ruhe im eigenen Bett schlafen.

  17. […] Positive Erfahrungen beim Zusammenleben mit einer Freundin, Alles Evolution Enthält viele Beispiele zum weiblichen Dekoriertrieb. […]


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