Das Verhältnis zur Weiblichkeit im Feminismus?

Eine interessante Perspektive auf Weiblichkeit und Feminismus fand ich in diesen Tweets:

Aus meiner Sicht vertritt der Feminismus bei dieser Frage mal wieder eine Rosinentheorie, pickt sich also gerade das heraus, was er mag: Weiblich sein ist einerseits toll, geradezu die Abgrenzung zu toxischer Männlichkeit, Friedfertigkeit, aufopferungsvolle Nächstenliebe und gleichzeitig der Weg, auf dem Frauen durch Männer unterdrückt werden.

Dieser Hass auf Weiblichkeit, diese Ablehnung von vielem, was Frauen mögen, ist denke ich auch durchaus ein guter Ansatz Frauen deutlich zu machen, dass moderner Feminismus auch für sie schädlich ist und von den Fanatikerinnen zurückgeholt werden muss.

Advertisements

62 Gedanken zu “Das Verhältnis zur Weiblichkeit im Feminismus?

  1. „A lot of gender activists seem to dislike girls and women as they actually are“

    Wer diese Aussage macht, hat m.E. die Feinheiten genderfeministischer Ideologie nicht ganz verstanden (aber gut, wer kann das schon).

    Gender-Feministinnen hassen ja nicht Mädchen und Frauen „wie sie wirklich sind“ – ihr Dogma ist ja, dass Mädchen und Frauen in Wirklichkeit gar nicht so sind, sondern erst durch patriarchalische Indoktrination mittels Spielzeug, Medien usw. dazu gemacht werden.

    Während Leute mit Bezug zur Realität einsehen, dass Unternehmen wie Lego nur eine Nachfrage bedienen, die auch so schon existiert, glauben Gender-Feministinnen, dass die Produktion solchen Spielzeugs Ausdruck einer patriarchalischen Weltverschwörung ist, um Leute in Geschlechterrollen zu pressen, zum Zweck der eigenen Machterhaltung. Es werde auf diesem Wege eine Nachfrage überhaupt erst erzeugt, die ohne sozial konstruierte Geschlechterrollen gar nicht erst existieren würde.

    Interessant ist auch, dass den Gender-Feministinnen wieder mal nicht auffällt, dass das Dogma „Geschlechterrollen wurden geschaffen, um Frauen zu unterdrücken“ ein absoluter Widerspruch in sich ist – denn es impliziert ja, dass es, bevor das Patriarchat in böswilliger Absicht die Geschlechter erfunden hat, „Frauen“ als solche gar nicht gab. Wie kann man etwas erfinden, um jemanden zu unterdrücken, den es gar nicht gibt?

    • @ronin

      „Gender-Feministinnen hassen ja nicht Mädchen und Frauen „wie sie wirklich sind“ – ihr Dogma ist ja, dass Mädchen und Frauen in Wirklichkeit gar nicht so sind, sondern erst durch patriarchalische Indoktrination mittels Spielzeug, Medien usw. dazu gemacht werden.“

      Man müsste es glaube ich nur leicht umformulieren: „Sie mögen Mädchen und Frauen nicht, wie sie gegenwärtig sozial konstruiert sind“. Sie mögen die meisten Aspekte von „Weiblichkeit“ nicht und das wie so häufig mit einer geringen Stabilität – Frauen sind einfühlsamer, friedlicher etc? Das ist gut, wenn es darum geht, dass sie bessere Chefs bezogen auf das Verhältnis zu Mitarbeitern etc sind. Gleichzeitig wird dann kritisiert, dass Frauen die ganze „Care Arbeit“ übernehmen, dass sie dazu erzogen werden, sich nicht durchzusetzen etc.

      „Interessant ist auch, dass den Gender-Feministinnen wieder mal nicht auffällt, dass das Dogma „Geschlechterrollen wurden geschaffen, um Frauen zu unterdrücken“ ein absoluter Widerspruch in sich ist – denn es impliziert ja, dass es, bevor das Patriarchat in böswilliger Absicht die Geschlechter erfunden hat, „Frauen“ als solche gar nicht gab. Wie kann man etwas erfinden, um jemanden zu unterdrücken, den es gar nicht gibt?“

      Das ist gerade in Theorien, die nicht bedenken, wie lange es die Geschlechterrollen schon gibt und die allenfalls in ein paar tausend Jahren denken, ohne evolutionären Ansatz, ein häufiges Problem: Es gleitet schnell in eine Form von abstrakten Essentialismus ab: Irgendwann wurden die Rollen geschaffen und es ward Mann und Frau.

      Das von dir aufgemachte Problem erklärt sich allerdings daraus, dass sie annehmen, dass es Mann und Frau insofern gibt, dass sie andere Körpermerkmale haben, aber gleichtzeitig darauf abstellen, dass die Zuweisung von Regeln und im Extremfall sogar Gruppenbezeichnung wie „Mann“ und „Frau“ zu diesen Körpern falsch ist. Es wäre so als würde man eine Gruppe „Rothaarige“ bilden und diese mit vollkommen anderen Regeln versehen als die Gruppe der „Braunhaarigen“. Insofern wäre dann die Gruppe „rothaarige“ in der sozialen Form gemacht, auch wenn es rothaarige Menschen gibt.

      • „Insofern wäre dann die Gruppe „rothaarige“ in der sozialen Form gemacht, auch wenn es rothaarige Menschen gibt.“

        Trotzdem: Wenn ich die Genderisten richtig verstehe, waren vor der „Erfindung“ der Geschlechterrollen die körperlichen Merkmale der einzige Unterschied zwischen „Männern“ und „Frauen“ – ansonsten war alles gleich (Verhalten, Präferenzen, usw. – wie ist das eigentlich mit nicht direkt sichtbaren Merkmalen wie Körperkraft usw.: Leugnen die Genderisten hier auch einen biologischen Unterschied?).
        Das impliziert ja, das auch der gegenseitige Umgang miteinander völlig gleich war. Wie soll man denn darauf gekommen sein, Leute mit bestimmten Körpermerkmalen plötzlich in ein Rollenschema zu pressen, das es vorher nicht gegeben haben soll?

        „die allenfalls in ein paar tausend Jahren denken“

        Ich habe manchmal den Eindruck, dass die überhaupt nicht darüber nachdenken, was vorher mal war – vermutlich, weil die Urheber der Theorie allenfalls einen sozialphilosophischen Bildungshintergrund hatten, aber keinen historischen oder gar biologischen. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich daher maximal bis zur viktorianischen Periode zurück.

        Der Hass auf alles „typisch weibliche“ oder weibliche Geschlechterrollen hat sicher auch damit zu tun, dass die federführenden Gendertheoretikerinnen nicht in der Lage waren/sind, über ihren lesbischen Tellerrand hinauszuschauen und sich vorzustellen, dass jemand die eigene Weiblichkeit akzeptieren oder gar mögen könnte.

        • @ronin

          „Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich daher maximal bis zur viktorianischen Periode zurück.“

          Zwar nicht von den gender-Theoretikern, aber von den Feministinnen davor wurde der Sieg des „Patriarchats“ meist am Judentum festgemacht, mitunter auch vorher, in den kleinen Staaten Mesopotamiens zB.

          Im Moment ist das Ganze ziemlich untergetaucht, aber die Richtung gibt es noch, hier zum Beispiel:

          http://www.gabriele-uhlmann.de/

          Die versuchen das „archäologisch“ zu beweisen.
          Wird sicherlich mal ein comeback erleben….

        • *Wie soll man denn darauf gekommen sein, Leute mit bestimmten Körpermerkmalen plötzlich in ein Rollenschema zu pressen, das es vorher nicht gegeben haben soll?*

          Ein kleines Beispiel:
          Im Frühmittelalter war Bücherbildung etwas „für Frauen und Pfaffen“, wenige Männer von Adel konnten lesen, der Fokus bei ihnen lag klar auf der Waffenausbildung. Im Hoch- bis Spätmittelalter änderte sich das nach und nach, es wurden Universitäten gegründet und die Berufsbilder professionalisierten sich, insbesondere in der Medizin, die ebenfalls bis dato ziemlich fest in Frauenhand lag.
          Die Gründe lagen u.a. im Bevölkerungswachstum und der steigenden sozialen Mobilität, welche eine klarere Aufgabenverteilung innerhalb der Gesellschaft nötig machte.

          Interessanterweise war es aber mitnichten so, dass Hebammen oder Chirurginnen an den Universitäten nun willkommen waren und zum Beispiel ihre Ausbildung zur Ärztin offiziell komplettieren konnten, im Gegenteil wurden sie aus dem Berufsstand verdrängt und ihnen ein vollwertiges Studium zumindest in Nordeuropa verwehrt. Ein Grund dafür mag darin liegen, dass die nördlichen Universitäten größtenteils den Domschulen und Klöstern entsprangen.

          Weiterhin wurde in dieser Zeit massiv der sogenannte „gottgegebene“ Unterschied zwischen den Geschlechtern propagiert, Frauen seien entweder gar nicht erst in der Lage, komplexere Zusammenhänge zu verstehen oder sie seien moralisch nicht gefestigt genug, ihre Studien zum Wohlgefallen Gottes zu führen ohne vom Teufel in Versuchung geführt zu werden (vgl. Eva). Something something Uterus….
          Darüber hinaus war das Studentenleben ja ein sehr freies und egalitäres, man war der Meinung, das schickte sich nicht für (junge) Frauen.

          Im Endeffekt war es so, dass Heilerinnen insbesondere in den Universitädtsstädten Berufsverbot bekamen, trotzdem die Methoden sich nicht von denen der universitär gebildeten Ärzte unterschieden.

          Der Kommentar meines damaligen Professors war, dass man sich ja so ganz wunderbar Konkurrenz vom Hals hat schaffen können

        • @maren

          „Im Hoch- bis Spätmittelalter …. Medizin, die ebenfalls bis dato ziemlich fest in Frauenhand lag.“

          „… dass Heilerinnen insbesondere in den Universitädtsstädten Berufsverbot bekamen ….“

          Das ist das feministische Hexennarrativ, dass die ja so verfolgt worden wären und so weiter….

          Rassenmutter und Rebellin: Hexenbilder in Romantik, völkischer Bewegung, Neuheidentum und Feminismus

          https://books.google.de/books?id=WCClZEzq1G8C

        • @marenleinchen:
          Deine Ausführungen implizieren aber sehr stark, dass die Geschlechterrollen zu dem Zeitpunkt bereits bestanden haben und festgefahren waren. Beispiel: Warum war Bücherbildung etwas für Frauen und Pfaffen? Weil sie im Gegensatz zu den Männern im Adel weder auf die Jagd gingen, noch Kämpfen übten, noch in den Krieg zogen, und somit genug Zeit für Dinge wie Bücher hatten.
          Irgendwoher muss diese Rollenverteilung also vorher schon gekommen sein.

        • Alex
          *Das ist das feministische Hexennarrativ, dass die ja so verfolgt worden wären und so weiter…*

          Weiter oben schreibe ich Hebammen und Chirurginnen… Aber hey, ist ja nichts neues, dass du sehr selektiv liest.

          Ronin
          *Deine Ausführungen implizieren aber sehr stark, dass die Geschlechterrollen zu dem Zeitpunkt bereits bestanden haben und festgefahren waren.*

          Als die gesellschaftlichen Anforderungen sich änderten, haben sich die Rollenbilder gewandelt. Sie sind eben nicht festgefahren.

        • „“…dass Heilerinnen insbesondere in den Universitädtsstädten Berufsverbot bekamen..““

          Die Frau als Heilerin mit ihrem Geheimwissen über die Kräfte der Natur. Jo, wers glaubt … Nur weil ihr ab und zu periodisch blutet und die Dauer in etwa einem Mondzyklus entspricht, seid ihr noch lange nicht befähigt, rumzudoktern und den Kranken irgendwelche Kräuter einzutrichtern . Ach Marenleinchen …

        • @Marlenchen
          Zum Glück hab ich damals nicht gelebt und bin so einer „Chirurgin“ zum Opfer gefallen.

          Was war eigentlich vor dem Mittelalter… also bei den Römern?
          Und was war vor den Römern z.b. bei den alten Griechen oder Ägyptern?

          Ist ja nicht so das vor dem Mittelalter nichts gewesen wäre.
          Und es einfachere oder andere Erklärungen als „böse Männerverschwörung“ gibt.

        • @maren

          „Weiter oben schreibe ich Hebammen und Chirurginnen… Aber hey, ist ja nichts neues, dass du sehr selektiv liest. “

          Das Heilpraktikerunwesen konnte sich nach dem Krieg als verfolgte Unschuld aufspielen und unter dem Deckmäntelchen Religionsfreiheit wieder ihre braune Hexensuppe anrühren. Daraus ergab sich dann die Renaissance der völkisch-romantischen „Religion“ mit Heidentum & Hexen. Was manche naiverweise für apolitisch halten.

        • @alex
          Du haust grade mal so glatt 500-600 Jahre daneben.

          @Elmo
          *Und es einfachere oder andere Erklärungen als „böse Männerverschwörung“ gibt.*

          Something something Uterus?

        • „Du haust grade mal so glatt 500-600 Jahre daneben.“

          Nein, das mit den Hexen im Mittelalter ist eine romantisch-völkische Phantasie, die keine historische Realität hat. Sondern nur eine reaktionär-politische. Und dann von den ganzen Esoterikern und Feministinnen wiederbelebt wurde.
          Alles in dem verlinkten Buch oben nachzulesen.

      • Männer sollten einfach aufhören, die widersprüchlichen Anforderungen, die von Frauenseite an sie gestellt werden, zu genügen. Wir haben eine ausgewachsene Krise der Weiblichkeit, verursacht durch unvereinbare Ideale. Da ist die medial propagierte Superfrau, erfolgreich als Professorin für theoretische Physik an der Universität xy, allumsorgende Mutter und schwanger noch dazu, die das alles so eben mal mit links schafft. Und dann ist da Mutti, die eigentlich nichts anderes sein will als Mutti.

        Da hab ich doch am Freitag vergangener Woche Mann und Frau zu ihrem gesunden Neugeborenen gratuliert. Der Frau war anzusehen, dass sie beinah geplatzt ist vor Stolz und Glücksgefühl. Also ich mag es ihr von Herzen gönnen. Aber dieses überbordende Glücksgefühl ist gaaanz sicher nur anerzogen – durch eine genderunsensible Erziehung, die der Frau nicht klar gemacht hat, dass sie besser mal etwas für ihre Karriere getan hätte. Jetzt aber ist es zu spät und sie ist in der patriarchalen Hölle zur Mutti verdammt!

        • *Da hab ich doch am Freitag vergangener Woche Mann und Frau zu ihrem gesunden Neugeborenen gratuliert. Der Frau war anzusehen, dass sie beinah geplatzt ist vor Stolz und Glücksgefühl. Also ich mag es ihr von Herzen gönnen. Aber dieses überbordende Glücksgefühl ist gaaanz sicher nur anerzogen – durch eine genderunsensible Erziehung, die der Frau nicht klar gemacht hat, dass sie besser mal etwas für ihre Karriere getan hätte.*

          Das ist ein schöner Strohmann.

        • Das Glücksgefühl von Eltern hat nichts damit zu tun, wie man erzogen wurde, sondern ist dafür da, dass diese die brüllende kleine Fäkalienmaschine nicht irgendwann aus dem Fenster schmeißen. Das ist das erste.
          Dazu kommt noch, dass dieses hormonell erzeugte Glücksgefühl nicht bedeutet, dass man nicht irgendwann noch mal was anderes machen will als Mutter sein. ^^

        • „“..wieso glaubst du, dass Väter nicht dasselbe empfinden?..““

          Natürlich war der Vater auch stolz. Aber die Mutter, die war nicht nur stolz, sondern … tja, man muss es gesehen haben. Es lässt sich nicht so einfach in Worte fassen.
          Es war übrigens ein sehr schöner Augenblick, eine Frau derart glücklich zu sehen. Man könnte es vielleicht Erfüllung nennen (sie kann dann ja immer noch Professorin für theoretische Physik werden, muss zur Beruhigung von Marenleinchen gesagt werden).

        • Das Glücksgefühl von Eltern hat nichts damit zu tun, wie man erzogen wurde, sondern ist dafür da, dass diese die brüllende kleine Fäkalienmaschine nicht irgendwann aus dem Fenster schmeißen.

          LOL! Nur zu wahr, und obendrein evolutionär erwoben! 🙂

    • „denn es impliziert ja, dass es, bevor das Patriarchat in böswilliger Absicht die Geschlechter erfunden hat, „Frauen“ als solche gar nicht gab. Wie kann man etwas erfinden, um jemanden zu unterdrücken, den es gar nicht gibt?“

      Meisterhafte Frage. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

      Darauf schließt sich eine andere Frage an:
      Wer hat Männer so konditioniert dass sie die Geschlechtsrolle „Unterdrücker“ ausfüllen? Wer hat ein Interesse daran, Menschen die Rolle „Frau“ zuzuweisen um sie zu unterdrücken? Zu welchem Zweck?

      • @Adrian

        Na Gott, selbstverständlich (oder Göttin, aber nur wenn die Resultate „gut“ sind).

        Du bist doch ein Anhänger des großen Skripts und dir ist noch gar nicht aufgefallen, dass der Feminismus/Genderismus einen Gottesbeweis nach dem anderen produziert?! 😉

        Gruß crumar

      • Meines Wissens ist die Theorie dahinter in etwa so:

        „Darauf schließt sich eine andere Frage an:
        Wer hat Männer so konditioniert dass sie die Geschlechtsrolle „Unterdrücker“ ausfüllen?“

        Niemand bzw. sie sich selbst, denn es hat sich als praktikabel erwiesen und es ist aufgrund von höherer Körperkraft möglich.

        „Wer hat ein Interesse daran, Menschen die Rolle „Frau“ zuzuweisen um sie zu unterdrücken?“

        Männer

        „Zu welchem Zweck?“

        Leichtere „Lenkbarkeit“ und um jemanden zu haben, der den ganzen Kochen, Putzen, usw. Kram macht und überhaupt, damit einfach jeder Mann noch jemanden um „Drüber bestimmen“ hat, selbst wenn er sonst nicht viel zu sagen hat.

        die Frage „Sind Frauen jetzt bessere Chefs weil sie empathischer sind“ oder „gibt es keine Unterschiede“ kann man dadurch ausräumen, dass es im „Genderlager“ (wie ja auch im Feminismus-Lager) verschiedene Strömungen gibt. Manche glauben an pure Soziale Konstruktion und manche an Gender als „Summe von Eigenschaften“.

        • „„Zu welchem Zweck?“

          Leichtere „Lenkbarkeit“ und um jemanden zu haben, der den ganzen Kochen, Putzen, usw. Kram macht und überhaupt, damit einfach jeder Mann noch jemanden um „Drüber bestimmen“ hat, selbst wenn er sonst nicht viel zu sagen hat.“

          Leider versteh ich die Logik in der praktischen Umsetzung nicht.
          Würde ich als Derjenige, der das Sagen hat, als Spätaufsteher jeden Morgen um sechs Uhr den Wecker klingeln lassen, wenn ich nicht meine Frau zum Anschaffen – sorry, sollte natürlich „zur Arbeit“ – schicken kann?
          Meine 40-h-Woche ist ne Realität, die per Stechuhr überprüft wird, während meine Sklavin zuhause wahrscheinlich mit nem „Hugo“ (irgend so’n klebriges, alkoholhaltiges Getränk) im Sessel das Geschehen bei den Roten Rosen im Fernseher verfolgt.
          Im echten Patriarchat würde es wahrscheinlich exakt anders herum aussehen, als derzeit in unserer Gesellschaft.

        • @carnofis
          Ich glaube es war Hedwig Dohm, die gesagt hat, dass selbst der niedrigste und unbedeutendste Mann sich zumindest in der Gewissheit wiegen darf, dass er immer noch besser ist als eine Frau.

        • @ Carnofis
          Das sehe ich genau. Was ist das denn für ein Unterdrücker der für seinen Unterdrückten arbeitet und ihn finanziert?

        • Genau für uns Männer ist die Hauptsache, dass wir auf Frauen Hinabblicken können, da ist es auch egal ob diese Frau unsere Mutter, Schwester, Ehefrau oder Tochter usw. ist

          Und diese Theorie soll glaubwürdig sein?

          Ich glaube eher das Frau Dohm hatte keine (männlichen) Kinder hatte wenn sie solche Theorien entwickelt.

        • „Das kann man wohl bei nahezu jeder im Schnitt unterschiedlichen Gruppe. “

          Z.B. Feministinnen.
          Im direkten Vergleich können sie sehr wenig, da wird das Gutmenschentum übermächtig wichtig.

          Ich kenne keinen Mann, der von sich behauptet, dass er besser als seine Frau IST.
          Alle Männer aber können mir sofort eine Liste von Dingen aufzählen, die sie besser KÖNNEN, als ihre Frauen.

          Dafür haben die jeweiligen Partnerinnen in der Regel kompensierend bessere Fähigkeiten auf anderen Gebieten.

          Allein schon die Selbsteinschätzung, aufgrund des Geschlechts besser zu SEIN, als die andere Hälfte der Menschheit, rückt den Feminismus in das Schmuddelzimmer der Eugeniker, wo sich auch Adolf der Unangenehme und seine Entourage herumtreibt.

    • Offenbar kommt man hier langsam auf eine grundsätzlichere, philosophische Ebene und versteht die viel grundlegenderen Widersprüche der Gender-Psychose. Bravo!

      Damit beschäftige ich mich auch hauptsächlich auf meiner Gender-Ideologie-Seite. Denn die Gender-Theorie ist ja schon auf Sesamstraßen-Niveau selten dämlich und paranoid.

      Ich finde es immer wieder schade, daß man sich von diesen Leuten vernebeln läßt und dabei häufig die ganz basalen Widersprüche nicht thematisiert und diese Leute erbarmungslos vorführt.

      Dafür fehlt die Aggressivität und die intellektuelle Souveränität. Stattdessen läßt man sich von den Gender-Wesen häufig auf eine gewisse scholastische Ebene ziehen und verhaspelt sich dort.

      Das passiert häufig mit Leuten aus unserer Bewegung, die auch ganz lieb sein wollen und „gemäßigt“, nirgendwo anecken, nicht als „rechts“ verschrien sein wollen.

      PS: Eine ähnliche Dynamik gibt es übrigens auch bei der AfD und ihrem Umgang mit den medialen Inquisitionsroutinen.

    • „denn es impliziert ja, dass es, bevor das Patriarchat in böswilliger Absicht die Geschlechter erfunden hat, „Frauen“ als solche gar nicht gab. Wie kann man etwas erfinden, um jemanden zu unterdrücken, den es gar nicht gibt?“

      Das ist eine Frage, die allerdings schon lange von Feministinnen gestellt wird. Es ist (und zwar schon in „Gender Trouble“) einer der zentralen Einwände von Judith Butler gegen einen Feminismus, der „die Frau“ als sein Subjekt begreifen würde – grob gesagt: gegen sein Selbstverständnis als Frauenbewegung.

      Da nämlich „Frau“ und „Mann“ Produkte einer heterosexistischen Ordnung seien, würde ein solcher Feminismus insgeheim diese Ordnung anerkennen und reproduzieren. Die Befreiung der FRAUEN sei also zu wenig – tatsächlich ginge es um eine befreiende Arbeit an der heterosexuellen Matrix.

      Das ist in sich geschlossen und m.E. überhaupt nicht so widersprüchlich, wie es hier suggeriert wird. Nötig ist dafür nur die Vorstellung, dass sich im Zusammenspiel menschlicher Handlungen Strukturen herausbilden (z.B. Zuschreibungen an bestimmte biologische Eigenschaften, die natürlich auch schon vor diesen Zuschreibungen existierten) und dass diese Strukturen dann ein Eigengewicht entwickeln, dazu tendieren, sich selbst zu reproduzieren. Wer in diesen Strukturen eine Herrschaftsposition, habe ein besonderes Interesse an dieser Reproduktion.

      Das ist m.E. nicht dadurch zu knacken, dass Butler und anderen ein Denkfehler unterstellt wird, den sie gar nicht begehen. Ich glaube, viel sinnvoller ist ein anderer Ansatz. Butler ist – und mit ihr eigentlich der gesamte heutige Feminismus – fixiert auf die Vorstellung von HERRSCHAFT. Strukturen bilden sich bei ihr nicht aus pragmatischen Gründen heraus, weil sie sinnvolle Funktionen erfüllen – sondern sie sind Resultate und Reproduktionen dieser Herrschaft.

      Anstatt dann soziale, ökonomische und politische Strukturen zu analysieren, fixiert sich der darauf basierende Feminismus auf eine beständige, diffuse Herrschaftsunterstellung. Damit aber geht es ihm eigentlich nicht mehr um soziale Konstruktionen und ihre Analyse, sondern im Kern entwirft er eine romantische, anti-konstruktivistische Fantasie. Die Menschen, die in der heterosexistischen Ordnung als weiblich „gelesen“ werden – und zumal die, die nicht in die Ordnung passen, z.B. transsexuell sind: Die repräsentieren dann ein Menschsein, dass von der irgendwie immer männlichen Herrschaftsausübung nicht korrumpiert ist.

      Im Kern geht es diesem Feminismus dann darum, eine Vorstellung von Unschuld und Reinheit aufrechtzuerhalten, die prinzipiell mit Weiblichkeit assoziiert wird und die Männlichkeit ausschließt. Damit kollabiert aber, ironischerweise, die radikale Kritik an der heterosexistischen Ordnung im grundlegendsten der bürgerlichen Geschlechterklischees, in der Vorstellung der reinen Frau, die im Kern von der unreinen Männlichkeit nicht verdorben sei.

      Zu einer Auseinandersetzung mit realen sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen ist eine solch romantische und ressentimentbeladene „Kritik“ von „Herrschaft“ gar nicht in der Lage, und sie hat daran auch gar kein Interesse.

      • Danke für die Ausführungen.

        Das beantwortet zwar meine Frage, wie sich die Genderisten die Entstehung der Geschlechter(rollen) ex nihilo denn so vorstellen, zwar weitaus präziser, als das was Maren dazu anführt.
        Ganz zufrieden bin ich aber immer noch nicht. Du schreibst, es genügt „die Vorstellung, dass sich im Zusammenspiel menschlicher Handlungen Strukturen herausbilden […] und dass diese Strukturen dann ein Eigengewicht entwickeln“.

        Heißt das, die Gender-Theorie geht davon aus, dass die Entstehung des Homo Sapiens der Entstehung der Geschlechterrollen vorausgeht?

        Wenn ja, so erklärt das nicht, warum wir Geschlechterrollen nicht nur bei anderen Primaten, sondern auch bei den meisten Wirbeltieren beobachten (s.a. Sexismus in der Natur, „The Onion“ 😉 ).
        Wenn nein, dann ist das implizit die Akzeptanz biologisch bestimmter Geschlechterrollen.

        Aber wahrscheinlich stecken wir hier viel zu viel Gehirnschmalz hinein; die wahrscheinlichere Annahme ist, dass das alles einfach gar nicht bedacht wurde, zumal, wie Alexander treffend ausführt, Naturwissenschaft von derlei Klientel sowieso rundheraus abgelehnt wird. Man darf das nicht in Frage stellen, sondern man soll es einfach glauben.

    • „…. dass das Dogma „Geschlechterrollen wurden geschaffen, um Frauen zu unterdrücken“ ein absoluter Widerspruch in sich ist – denn es impliziert ja, dass es, bevor das Patriarchat in böswilliger Absicht die Geschlechter erfunden hat, „Frauen“ als solche gar nicht gab.“

      Da gibt es keinen „Widerspruch in sich“. Dieses „Dogma“ geht implizit davon aus, dass „Frauen“ lediglich eine Art Evolutionsprodukt einer metaphysischen „Macht“ sind, die sich in den „Männern“ manifestiert.

      Nach der, mystischen, Auffassung der „Sozialkonstruktion“ besteht die Welt rein aus Machtverhältnissen aus Unterdücker und Unterdrückten.

      Der Denkfehler liegt ganz am Anfang, in der willkürlichen Festlegung, dass „alles“ Konstruktion ist. So auch die Naturwissenschaft, die auch nur ein Vehikel zur Machtausübung sei und keinesfalls objektiv oder Tatsachen beschreibend.

      Wir haben es mit einem religiösen oder mystischem Glauben zu tun. Deshalb wird der Grundgedanke auch nie oder nur höchst ungern und umschreibend ausgedrückt, dies ist ganz typisch für esoterische Lehren:

      A. Ulfig:

      „Es ist bezeichnend, dass wir in repräsentativen genderkonstruktivistischen Ansätzen keine genaue Definition des Begriffs der sozialen Konstruktion finden.“

      http://www.gender-diskurs.de/2016/06/dr-a-ulfig-der-mythos-von-der-sozialen-konstruktion/

      Hier relativer Klartext von J. Schaffer, wird oben zitiert:

      „Für eine feministische Konzeption von Wissenschaft geht es folglich nicht um die objektive Beschreibung der Welt, sondern darum, wie und in wessen Namen, aufgrund der Autorität welcher Prozesse welche Wirklichkeit konstruiert, begründet repräsentiert, kurz: effektiv wird oder eben nicht.“

      Ulfig:

      „Die genderkonstruktivistische Auffassung von Erkenntnis, Wissen und Wissenschaft trifft sich mit den sog. „postmodernen Ansätzen“, deren Kernpunkte folgendermaßen zusammengefasst werden können:

      Jeder Aspekt der Unternehmung ´Wissenschaft` kann nur durch seinen lokalen und kulturellen Kontext verstanden werden;
      auch Naturgesetze sind soziale Konstruktionen;
      wissenschaftliche Theorien sind gleichberechtigte ´Texte` oder ´Geschichten` neben anderen;
      da vermeintliche Tatsachen keine eindeutigen Aussagen über wissenschaftliche Ergebnisse ermöglichen, kann über die Wahrheit von Sätzen nicht innerhalb von ´Wissenschaft` entschieden werden;
      da es keine objektive Wissenschaft geben kann, ist es umso wichtiger, explizite Ziele ´emanzipatorischer Wissenschaft` in den Prozess wissenschaftlicher Forschung aufzunehmen.“

      „Somit werden zentrale Ansprüche der Wissenschaft wie weltanschauliche Neutralität und Unparteilichkeit abgelehnt. Parteilichkeit wird zum wichtigen Prinzip der wissenschaftlichen Arbeit. Damit wird der Weg frei für eine umfangreiche Instrumentalisierung der Wissenschaft für politische Zwecke.“

      Von wegen „finsteres Mittelalter“. Das findet hier und heute an unseren Hochschulen statt. Esoterische Lehre, die sich als „Wissenschaft“ ausgibt, aber im höchsten Masse politisch ist und nur als extremistisch rechts angesehen werden kann. (Aufgrund mancher rhetorischen Elemente halten Manche das fälschlicherweise für Kommunismus).

  2. Dass Feministinnen mit ihrer eigenen Weiblichkeit nicht klarkommen, ist nicht neu (IMHO existiert durchaus eine gewisse Kausalität zur Zuwendung an den Feminismus).

    Es gibt wohl nicht viele attraktive und heterosexuelle Feministinnen.

    • Genau was ich in meiner Antwort an Christian schon schrieb: Die federführenden Gender-Feministinnen konnten sich eben nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die nicht lesbisch sein wollen.

      Mich erinnert das immer an meine Oma, die moderne Popmusik auf den Tod nicht ausstehen konnte und sich nicht vorstellen konnte, wie man so etwas mögen kann. Daraus entwickelte sie dann Verschwörungstheorien wie z.B. dass das Publikum bei Fernsehauftritten englischsprachiger Musiker bezahlte Claqueure sein müssten, als Teil einer Verschwörung der USA, um unsere Kultur zu zerstören 😀

      Heterosexuelle Feministinnen gibt es aber, und auch attraktive; ich gehe aber jede Wette ein, dass die die von lesbischen Feministinnen geprägte Ideologie nur wegen der Vorteile des Opferseins und um der eigenen Profilierung willen nachplappern, sich aber privat völlig anders verhalten.

      • Das erkennbare Ziel des Feminismus ist allerdings nicht Lesbianismus (so wie mein Ziel die Verschwulung ist). Es ist Verfügungsmacht über den Mann. Das schließt sich mit Heterosexuelität keineswegs aus. Eher im Gegenteil.

        • In der Tat, eher im Gegenteil. Wenn jemand Verfügungsmacht über den Mann anstrebt, dann heterosexuelle Feministinnen; bei Lesben glaube ich das eher nicht.
          Deren Standpunkt ist eher der, wie ihn Alice Schwarzer in „Der kleine Unterschied“ vertritt: „Ich mag es nicht, penetriert zu werden, also kann es auch sonst niemand mögen, also werden alle, die das erleiden müssen, unterdrückt! Weltverschwörung! Patriarchat“
          Die sagen das nicht nur so, als Mittel zum Zweck, weil sie ein Ziel verfolgen – die glauben das wirklich selbst.

        • Interessanter Gedanke… Aber das setzt dann Voraus, das ein Teil der Frauen Bi-Sexuell sein muss, damit
          a) die Männer weiter für die Frauen arbeiten und
          b) die Lesben auch was davon haben….

          Wobei das bei weiterem nachdenken irgendwie nach patriarchaler Sex-Fantasie klingt…

        • genau mein sagen, deshalb auch der latente Erfolg des Feminismus, weil dieses Ziel ja auch das Ziel der meisten heterosexuellen Frauen ist.

      • Heterosexuelle Feministinnen gibt es aber, und auch attraktive; ich gehe aber jede Wette ein, dass die die von lesbischen Feministinnen geprägte Ideologie nur wegen der Vorteile des Opferseins und um der eigenen Profilierung willen nachplappern, sich aber privat völlig anders verhalten.

        Genau das ist aber das Problem. Im Grunde ist der Feminismus nur eine weitere Variante der weiblichen versuche Männer zu beherrschen. Nur eben gegenüber den „Patriarchalischen Methoden“ eine ziemlich dumme Variante, weil sie gegenüber den anderen subtileren Herrschaftsmethoden so unweiblich mit der Brechstange auftritt, das sie die Gefahr impliziert, das die Männer sich bewusst werden, wie sie verarscht werden. Das kann also sehr nach hinten losgehen, teilweise sieht man das schon in der Gesellschaft. Alle früheren weiblichen Herrschaftsstrategien beruhten ja darauf, das sie sozusagen im verborgenen abliefen, und den Männer die schöne Illusion ließen, die Herren zu sein.
        Das ist aber nur dass ganz grobe Grundmuster. Der Einwand, das Frauen ja unter den früheren Verhältnissen auch gelitten haben ist zwar richtig, aber nicht stichhaltig. Denn was hat zum Beispiel der Asiate, der quasi als Sklave auf einer arabischen Baustelle schuftet davon der Herr der Familie zu sein ?

        • Ja so ist das. Ich frage mich inzwischen, ob die Offensichtlichkeit im modernen Feminismus nicht geradezu vorsätzlich darauf abzielt, dass Männer endlich begreifen dass und wie sie verarscht werden.

    • Stokowski, Wizorek, Sakeesian?
      Und selbst wenn Deine These korrekt ist, hat der Feminismus zweifellos ein Komponente die attraktiv ist, sonst würde er nicht so erfolgreich sein.
      Dass eine Handvoll Lesben einer Gesellschaft ihren Willen aufzwingen können, halte ich für sehr gewagt – (andererseits ist Homosexuelität legal und Homos könne in vielen Ländern heiraten).

      • Es gibt einfach seeehr viele übergewichtige und unattraktive Frauen. Diese haben wenig Chancen auf dem realen Partnermarkt.
        Daher wenden sie sich dem Feminismus zu…denn dieser erzählt ihnen die bösen Männer wären schuld und sollten gefälligst auf Dicke stehen.
        Das streichelt ihr Ego und dann finden sie Stokowski toll.

        • Fahr mal nach Berlin Marzahn. Alle unattraktiven, übergewichtigen Frauen sind mit unattraktiven Vollhonks zusammen. Gegensätze ziehen sich nich an. Das ist ein Mythos, um Heterosexualität zu verstehen.

        • *Es gibt einfach seeehr viele übergewichtige und unattraktive Frauen. Diese haben wenig Chancen auf dem realen Partnermarkt.
          Daher wenden sie sich dem Feminismus zu*

          Und die entsprechenden Männer schlucken die metaphorische Rote Pille, die ihnen erzählt, es läge an den Feministenschlampen und dem linksversifften Zeitgeist, dass sie nie zum Stich kommen und sie generell unerfolgreich im Leben und der Gesellschaft sind. 🙂

        • Wo lebst du denn?

          Ich arbeite in einem Unternehmen mit 2000 Mitarbeitern, davon 75% Frauen, und nur ein Bruchteil davon ist total unattraktiv. Auch anhand der Frauen die mir täglich über den Weg laufen, kann ich deine These nicht nachvollziehen.

          Wenn man es marktwirtschaftlich sieht, wird umgekehrt ein Schuh draus: Es gibt zu viele Männer auf dem Partnermarkt, so dass die Frauen es sich leisten können, zu fordern, dass Männer ihre Ansprüche zu senken haben.

          Wenn es andersherum wäre, würden Dating-Seiten gefake’te Männerprofile erstellen, die einsamen Frauen das Geld aus der Tasche ziehen sollen (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Causa-Lovoo-Was-bisher-geschah-und-was-den-Verantwortlichen-droht-3233694.html)

        • Setz dich mal in ein Einkaufszentrum und schau dich um. Wenn du 75% der Frauen attraktiv findest, hast du wirklich keine hohen Ansprüche.
          Aber selbst wenn du nur 25% unattraktiv findest, siehst du ja wieviele es dann sind und sich dem Feminismus zuwenden. Darum geht es ja.

      • Stokowski

        Die sieht nicht wirklich aus wie auf dem Bild ihrer SpOn-Kolumne, sondern ist äußerlich nur etwas weniger hässlich wie innerlich:

        Ich würde viel Geld drauf setzen, dass die keine erfüllte (Hetero-) Sexualität hat.

        Sarkeesian und Wizorek kann man als Gegenbeispiele durchgehen lassen, wobei Zweitere ohne professionelle Inszenierung auch eher der Typ „graue Maus“ ist.

        • Ich steh jetzt irgendwie auf dem Schlauch.
          Das Linke ist Wizorek, die erkenn ich noch.
          Aber das Rechte ist doch nicht Sarkeesian?!
          Oder hab ich da irgendwie bisher völlig falsche Bilder von ihr gesehen?

        • ich kann das als Frau vielleicht nicht so beurteilen, aber wieso ist die obere „schlechter“ als die unteren beiden? Ich finde, es sind jetzt alles keine Miss Worlds, aber ich finde die Stichowski noch am niedlichsten von den dreien. Die sieht halt aus wie ein typisches linkes Antifa-Grüntee-Mädel.

      • „“..Frauen sind im Schnitt emotioanl ja auch nicht sehr stark an Männer gebunden..““

        In Anbetracht dieser Behauptung ist es aber erstaunlich, dass die Weibsphilosophie sich erstens mit dem Geschlechterdingens, zweitens mit dem Geschlechterdingens und drittens …

        Stokowski ist doch in gewisser Weise der Idealtypus der feministischen „Philosophin“.

        Massenkarambolage auf der Autobahn? Männlich-aggressives Fahrverhalten.
        Hochwasser am Rhein? Männliche Ausbeutung der Natur führt zur Klimaerwärmung.
        Mutti kriegt die Krise … wer ist verantwortlich? Marenleinchen, haste ne Idee?

        • Nein.
          Es ist wieder die Zeit des Monats und mein kleines Hirn ist damit überfordert, gleichzeitig die Erdmutter anzubeten, zu bluten UND Fragen zu beantworten ^^

        • „„“..Frauen sind im Schnitt emotioanl ja auch nicht sehr stark an Männer gebunden..““

          In Anbetracht dieser Behauptung ist es aber erstaunlich, dass die Weibsphilosophie sich erstens mit dem Geschlechterdingens, zweitens mit dem Geschlechterdingens und drittens …“

          Das schließt sich nicht aus. Männer sind für Frauen schon von Bedeutung, weil sehr praktisch, beinhalten Sperma, für Sex erforderlich etc.
          Ich glaube hier wird der Begriff „emotional gebunden“ unterschiedlich interpretiert. Er muss nicht zwangsläufig im Sinne von, wie ich es immer nenne wohlwollender Zuneigung interpretiert werden.
          Fast alle Frauen haben schon ständig nur Männer und Sex im Kopf, genauer gesagt ihre Wirkung auf Männer, das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass sie eine grundlegende uneigennützige Empathie für diese hegen. Das scheint mir eher nur bei einer Minderheit der Frauen so zu sein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s