Selbermach Mittwoch 66 (22.06.2016)

Mit nur knapp einer Stunde Verspätung.

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135 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 66 (22.06.2016)

    • ät Emannzer:

      Mürküls Sünden:
      „Wegbeißen eines jeden fähigen Mannes
      Sammeln von devoten Bücklingen um sie
      Eine massive Verschuldung per Eurorettung
      Die undurchdachte und teure Energiewende
      Isolation und Ablehnung von D durch Europa
      Flutung dieses Landes durch s.g. ‚Flüchtlinge‘
      Mangelhaftes Eingehen auf die Bevölkerung
      Aufgebaute Alleinherrschaft ohne Legitimation
      Ein illegitimes Hinwegsetzen über jedes Gesetz“

      Besonders das erste ist hier von Interese. Ein Kommentator meinte mal (im Scherz?), M sei lesbisch und lebe in einer Scheinehe. Ob das stimmt?

      Tatsächlich hat man bei ihr immer stzärker den Eindruck, daß sie trotz ihrer Tüddeligkeit eine klare Haßkappe ist, die Männer, den Nationalstaat, Konservatismus mit aller Kraft bekämpft. Wie kommt so etwas?
      Daß ihre politische Bilanz dadurch katastrophal ausfällt, müßte eine derart machtgierige Person doch wissen.

      • @Axel

        „Wie kommt so etwas?“

        Die Frau ist Kommunistin durch und durch. Am Ende der DDR trat sie für so etwas, wie die humane Form davon ein. Daher warscheinlich auch ihr K(r)ampf gegen die Männer, den Nationalstaat und Konservatismus.

        Insofern ist mir schleierhaft, wie so etwas in der CDU landen konnte, denn die SPD wäre naheliegender gewesen.

        Aber es wird der, ihr wohl innewohnende Opportunismus sein, der damals unter Kohl mehr Chancen für sie bot. Diesen hat sie auch bis heute behalten.

        Einer Narzisstin wie ihr, ist das aber egal, weshalb sie auch gar nicht um die Bilanz bangt. Denn in ihrer Selbstwahrnehmung ist sie einfach eins: Großartig!

        Schlimm, ist aber so.

        • ät Emannzer:

          Eigentlich wirkt M eher leidenschaftslos. Ob das an ihrem fehlenden Charisma liegt? Oder an ihrer Beherrschtheit?

          Den Nationalstaat scheint sie aber tatsächlich abzulehnen, wie ihre Reaktionen auf die Gröhe-Fahne zeigt.

          Und ja: Die Alte ist in die CDU eingetreten, weil das eine Arschkriecherpartei ist und weil sie am ehesten gewählt wird.

  1. Der analytische Humanismus hat mal wieder zugeschlagen und das Konzept der Herrschaft durch Schwäche eingeführt:

    „Opfer“ ist kein Status, sondern eine soziale Rolle, die davon abhängt, daß den Betroffenen geglaubt wird und man ihnen empathisch gegenüber steht. Beides ist nur bei Frauen der Fall, nicht bei Männern. Die Pointe der Opferrolle liegt in einem nicht-geldwerten Entschädigungsanspruch, aus vergeltender Gerechtigkeit und gewissermaßen in der Funktion einer moralisch verdienten Wiedergutmachung persönlich Macht moralischen Ursprungs über andere Menschen auszuüben. Und das kann als Teil der Geschlechterrolle für Frauen nur erfolgreich sein, wenn die Männer – entgegen allen Vorurteilen – das moralischere Geschlecht sind.

    https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/06/22/die-herrschaft-aus-schwache-was-nutzt-es-ein-opfer-zu-sein/

    Nebenbei wird die Strategie des Alltagssexismus von einem humanistischen Standpunkt aus analysiert.

    • „Es geht weder um In-Group/Out-Group … Dieser Unterschied spaltet die Geschlechter dem Verhalten nach von Grund auf und sortiert quasi die Männer und Frauen auf die verschiedenen Seiten derselben sozialen Welt “

      Widerspricht sich das nicht?

      • Nein. Das Erste ist ein normatives Problem, das zweite eine deskriptive Sache der sozialen Funktionalität, die kein Biologismus erfassen kann, weil er den methodologischen Individualismus nicht aufgeben kann.

          • @elmar

            Das ist immer der Fall, wenn eine Gruppe die anderen als die Bösen und sich als die Guten definiert. Das ist dann nicht zu vermeiden. Deswegen nimmt man das ja vor: Wir sind die Guten, die sich gegen den Feind wehren müssen. Wer gegen uns ist, der ist für den Feind.

          • „Das ist immer der Fall, wenn eine Gruppe die anderen als die Bösen und sich als die Guten definiert.“

            Das liegt hier ja nicht vor.

            Außerdem scheinst du davon auszugehen, daß hier ein Gesetzmäßigkeit psychologischer Natur vorliegt, der man nicht entrinnen kann.

          • Das hier:

            https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/06/22/die-herrschaft-aus-schwache-was-nutzt-es-ein-opfer-zu-sein/

            Die Analyse erklärt die soziale Rolle des Opfers und seine Folge. Sie erlaubt es, die Opferrolle in der feministischen Praxis zu rekonstruieren und klart auf diese Weise über die normative Strategie auf, die die feministische Praxis beim Alltagssexismus verwendet.

            Für In-Out-Dynamik ist kein Bedürfnis, es gibt kein Phänomen, daß darauf angewiesen wäre.

            Deine Ideologie ist wieder mal komplett überflüssig.

          • @elmar

            Ingroup und Outgroup Dynamiken erklären, warum die Bildung zweier Gruppen so wichtig ist und warum man innerhalb dieser die eigene Gruppe als gut und die andere als schlecht besetzt. So kann man zum einen den inneren Gruppenzusammenhalt und die Gruppenidentität herstellen und zum anderen auch innerhalb der Gruppe einen höheren Zusammenhalt erzeugen.

            Es macht deutlich, warum der Feminismus als Gruppe sehr attraktiv ist und warum mit hoher Feindseligkeit auf Angriffe reagiert wird und man sich einer sachlichen Diskussion verschließt.

          • „Ingroup und Outgroup Dynamiken erklären, warum die Bildung zweier Gruppen so wichtig“

            Es geht um Opfer und Täter. Es geht nicht um die Menge der Opfer und die Menge der Täter. Daß es mehr als ein Opfer gibt ist, ist für die Frage, was es heißt, Opfer zu sein, irrelevant.

            Feminismus ist eine Ideologie und keine Gruppe. die Gründe für die Attraktivität des Feminismus für Frauen hat mit Gruppenbildung nichts zu tun, weil Frauen als Gruppe mächtiger sind als Feministen: das beruht auf der Opfertaktik, nicht auf feministischer Ideologie und ist davon unabhängig.

            Deine Trollerei nervt langsam.

          • @elmar

            Du meinst eine Ansammlung von Ideologen ist keine Gruppe?
            ich halte die Gruppendynamiken hier für sehr deutlich und zahlreiche Aussteiger aus dem Feminismus und Kritiker betonen ja auch gerade das sektenhafte des Feminismus.

            Zb Hier:
            https://allesevolution.wordpress.com/2016/01/05/bericht-eines-aussteigers-aus-dem-feminismus/

            After a while it becomes second nature; you just sort of convince yourself that you’re on the right side and see your opponent as a stereotype out of reflex. That can happen here too, but SJW’s actively encourage it. You become utterly convinced that you’re part of an elite, enlightened group fighting an aging generation of uneducated racists and sexists.

        • Ihr tauscht keine Argumente aus. Ich halte seine analytische Beschreibung für richtig. Die Ingroup/Outgroup Dynamik spielt keine Rolle dabei, da sich die Differenz bereits aus der aus funktionalen Gründen eingenommenen sozialen Rolle ergeben (soweit es um die Opferstellung geht) bzw. im Geschlechterkonflikt, wo sich die Abgrenzung aus den unterschiedlichen biologischen Grundlagen der Geschlechter ergibt.

          • Die Frage ist doch, warum diese rollen diese Funktion hier einnehmen können. Und da spielt der Aspekt der geschlossenen Gruppe und der Aufbau eines Feindbildes aus meiner Sicht eine sehr wichtige Rolle.

            Letztendlich ist es schlicht eine Frage der Perspektive. Ich will da diesen Aspekt gar nicht absolut setzen, ich glaube allerdings, dass diese Aspekte viel zum Verständnis beitragen. Den bei wir gegen die muss man eben den Gegner verteufeln und einen angriff auf die Gruppe darstellen. Das ist genau das, was in Feminismus gemacht wird

        • Das besondere an der Opferrolle ist ja, dass die Ingroup die Outgroup (um Deine Deutung mal „drüberzulegen“) dazu bekommt, Dinge für sie zu tun. Das passiert bei üblichen Ingroup/Outgroup Dynamiken nicht. Bei diesen dient die Ingroup/Outgroup Dynamik üblicherweise als Rechtfertigung um aktive Machtmittel gegen die Outgroup einsetzen zu dürfen. Aber es ist dabei die Ingroup, welche aktiv ist. Bei der Opferrolle dagegen triggert die „Ingroup“ (das Opfer) einen Beschützerinstinkt der „Outgroup“ (der Helfenden) und die Outgroup wird dann zu Gunsten der Ingroup aktiv. Das ganze basiert wesentlich darauf, dass die Helfenden die Opfer gerade nicht als zu einer fremden Gruppe gehörig wahrnehmen.

          • @lh

            „Das besondere an der Opferrolle ist ja, dass die Ingroup die Outgroup (um Deine Deutung mal „drüberzulegen“) dazu bekommt, Dinge für sie zu tun. Das passiert bei üblichen Ingroup/Outgroup Dynamiken nicht“

            Das geschieht üblicherweise dann, wenn die eine Seite eine InGroup/Outgroup Strategie fährt und die andere Seite dieser mit freundlichkeit und Appeasement-Politik und dem Versuch aus dieser Rolle des Schlechten auszubrechen reagiert. Sprich: Wenn sie auch zumindest aus der Outgroup raus wollen und auch zu den guten gehören wollen. dann stoßen zwei Strategien aufeinander, die sich durchaus bedienen können: Die einen steigern sich in ihr Feindbild, die anderen versuchen alle angeblichen Schäden wieder gutzumachen um zu einem Frieden zurückzukehren.

            Bei diesen dient die Ingroup/Outgroup Dynamik üblicherweise als Rechtfertigung um aktive Machtmittel gegen die Outgroup einsetzen zu dürfen. Aber es ist dabei die Ingroup, welche aktiv ist. Bei der Opferrolle dagegen triggert die „Ingroup“ (das Opfer) einen Beschützerinstinkt der „Outgroup“ (der Helfenden) und die Outgroup wird dann zu Gunsten der Ingroup aktiv. Das ganze basiert wesentlich darauf, dass die Helfenden die Opfer gerade nicht als zu einer fremden Gruppe gehörig wahrnehmen.

        • Wenn der Mechanismus, der die Opferrole funktionieren lässt, die Ingroup/Outgroup Dynamik wäre, dann müssten Männer das genau so machen können. Wie wir wissen ist das aber nicht der Fall. Die Opferrolle funktioniert für Frauen wegen des männlichen Beschützerinstinkts.

          Mich wundert allenfalls, dass sich Elmar so nah an einen Biologismus herantraut.

          • Natürlich spielen bestimmte Gründe in den Umstand hinein, warum Frauen die Opferrolle auf diese weise zur Gruppenbildung nutzen können. Das bestreite ich ja gar nicht. Es ist ein Zusammenspiel.

            Ich vermute Elmar sieht dort keine biologische Komponente

        • Um eine irgendwie geartete „Theorie“ zu falsifizieren, zu enwerten oder oder auch nur als überflüssig zu erklären genügt es nicht, einfach eine andere Theorie zu entwerfen und diese so gut wie möglich zu begründen.

          Die Theorien können beide gleichermaßen „richtig“ oder gültig sein. SIe können gleichwertig sein, sich gegenseitig ergänzen, in unterschiedlichen Szenarien gültigkeit haben, in unterschiedlichen Szenarien unterschiedlich „erfolgreich“ sein im Sinne von Erklärungskraft.

          Insofern kann ich ja durchaus anerkennen, dasss Elmars Ansatz ein paar interessante Gedanken enthält. Die Vehemenz, mit der er glaubt, damit irgendwas zu „widerlegen“ oder Christians Nachfrage nach dem Verhältnis zum Konzept von In/outgrouping einfach arrogant wegzuwischen kann ich dagegen überhaupt nicht nachvollziehen.

          Das scheint Elmars Grundproblem zu sein:
          Irgendwelche Theorien „wiederlegen“ zu wollen, indem er alternative „Theorien“ entwickelt und anbietet. Dass man auf diese Weise ganz grundsätzlich überhaupt niemals etwas „wiederlegen“ kann ist ihm offenbar nicht begreiflich zu machen.
          Eine Theorie kann nur dadurch widrlegt werden, indem sie selbst falsifiziert wird. Niemals aber dadurch, dass man eine neue, zusätzliche alterbnative Theorie ausarbeitet.

        • @Christian: Gerade was das Zusammenspiel von Frauen in der Opferrolle angeht finde ich es sehr wichtig zu verstehen, dass dahinter keine „Frauenverschwörung“ steckt, die ein Ingroup vs. Outgroup inszeniert. Die „Schwesternschaft“ funktioniert so gut, weil (fast) alle Frauen auf Basis des selben emotionalen Programms ihre Bedürfnisbefriedigung betreiben und deshalb auf ähnliche Umstände mit ähnlichen Strategien reagieren.

          Beschreibt man ihnen eine Situation in einer dunklen Straße, wo ihnen ein unbekannter Mann hinterher läuft, dann haben (fast) alle Angst und wollen, dass der Mann verschwindet. Ergreift man in einer Vergewaltigungsdebatte die Seite des Mannes, dann bekommen (fast) alle Frauen Angst Vergewaltigern schutzlos ausgeliefert zu sein und äußern dann entsprechende ähnliche Meinungen zu dem Fall. Das hat nichts mit Ingroup/Outgroup als soziale Dynamik zu tun.

          • @lh

            Ja, es werden Grundängste abgeschopft und instrumentalisiert.
            Ja, die meisten Frauen sind nicht Teil der feministischen ingroup (im Feminismus nennt man das Internalisierter Sexismus, der sie eben davon abhält ihre Opferstellung zu erkennen)

            Dennoch funktioniert (radikaler) Feminismus über ein Ingroup/outgroup Verfahren.

        • @maddes
          „Christians Nachfrage nach dem Verhältnis zum Konzept von In/outgrouping einfach arrogant wegzuwischen kann ich dagegen überhaupt nicht nachvollziehen.“

          Es scheint nur das Anliegen von Elmar zu sein, die Opferideologie in Schutz zu nehmen und davon abzulenken, dass sie lediglich ein moralisierendes und extrem polarisierendes Instrument für die Bildung von „In-“ und „Outgroup“ darstellt.

        • Im Feminismus gibt es sicherlich Ingroup/Outgroup Mechanismen wenn nicht sogar waschechte Verschwörungen. Aber das ist nur ein relativ kleines Netzwerk, zu dem die Masse an Frauen nicht gehört. Die spannende Frage ist, warum die Masse der Frauen (zumindest bevor man sie zum Nachdenken bringt) dieses feministische Netzwerk und seine Forderungen unterstützt? Und das oft sogar tut, während sie sich im nächsten Satz von der Zugehörigkeit zu der feministischen Ingroup distanziert?

          • @lh

            Ich denke, dass es an den meisten schlicht vorbei geht und sie einen großteil der feministischen Theorien ebenso ablehnen würden.
            Es ist eine Sache, dass man Angst hat im dunklen und es vielleicht sogar nett finden würde, wenn ein Mann deutlich macht, dass er keine Bedrohung und der konkreten Forderung, dass er das aufgrund seiner Erbschuld als Mann machen muss.

            Ich denke die meisten Frauen haben auch ein gänzlich positiveres Verhältnis zu Männlichkeit und finden sie ganz überwiegend nicht toxisch, sondern anziehend.

            Sie unterscheiden eher zwischen Männern, die sich falsch verhalten und Männern an sich. Sie wissen, dass die meisten Männer durchaus okay sind.

            Das Problem scheint mir zu sein, dass in den meisten Bereichen, die sich mit Frauenpolitik auseinandersetzen eben relativ radikale Frauen sitzen.

        • Wie erwartet hast Du das nicht mit einer Ingroup/Outgroup Dynamik begründet, sondern die sogar ausgeschlossen. Ganz meine Meinung. Und Elmars wohl auch.

  2. turn on, tune in, drop out… weil es so 2016 ist unter der Rubrik „Wissen“/“Gesundheit“:

    http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-05/drogen-club-mdma-speed-ecstasy-berlin/komplettansicht

    Offenbar identifizieren sich die Autoren mit einem zitierten „Erfahrungsbericht“, der wie selbstverständlich „Uns steht der Sinn nach mehr Speed und einer Prise MDMA.“ anbringt, denn so sieht die „Realität“ aus, die „Politiker“ „ausblenden“ würden, die „an einer Drogenpolitik festhalten“, die heute eine „stille Repression“ wäre. Der Drogen pushende Artikel, und das ist wohl der Gesundheitsaspekt, spricht sich für Teststationen vor Ort aus, damit man keinen Mist angedreht bekommt, damit das, was „wir gefühlt haben“ auf der Tanzfläche, „wahr“ „bleibt“, „auch wenn wir wieder nüchtern sind.“
    Soma in der „Schönen Neuen Welt“ der sozialen Gerechtigkeit, die wohl von der Empathie mittelst Psychopharmaka abhängig ist.

    • Koks, von dem im Gesundheits-Artikel die Rede ist, unterstützt die „globale, progressive Bewegung“, daher schon sollte das strikt verboten werden:

      http://blog.camera.org/archives/2016/06/wheres_the_coverage_hezbollah.html

      Where’s the Coverage? Hezbollah Works with Drug Cartels

      „Hezbollah, the Lebanese-based, Iranian-backed Shi’ite Muslim terror group, has—in partnership with drug cartels—developed “the most sophisticated money laundering scheme or schemes that we have ever witnessed,” a former top Drug Enforcement Agency (DEA) official told members of the U.S. House of Representatives Financial Services Committee. Yet, the June 8, 2016 testimony by previous DEA operations chief, Michael Braun, received little coverage by U.S. news media.“

      • Es gibt auch Berichte, die die Infiltration in den Süden der USA aufzeigen. Das mit der Mauer ist mehr als notwendig, um die USA nach Süden abzuschirmen. In Mexiko herrscht pure Gewalt und südamerikanische Länder geraten in eine schwere Wirtschaftkrise (Brazilien) oder stehen vor dem Kollaps (Venezuela). Da ist mit Menschen- und Drogenschmuggel viel Geld zu verdienen.

        • Die chinesische Mauer soll über 20k km lang sein, da wären 3k doch noch bescheiden. Überhaupt ist Trump sehr auf China fixiert, vielleicht lieferte das sogar die Inspiration für „die Mauer“.

        • Nun haben die USA ja keinen allmächtigen Kaiser, sondern eine halbwegs funktionierende Demokratie. Ich glaube nicht, dass das duchsetzbar ist, allein schon wegen der Kosten, selbst wenn die Grenzstaaten vielleicht dafür sind. Auch das Einreiseverbot für Moslems dürfte an der Religionsfreiheit scheitern, eine einzige Klage dürfte ausreichen.

          Der gute Trump könnte schon ein bischen realistier sein.

        • Was das „Realistische“ betrifft, so ist im Politischen nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Eine viel besser Kontrolle der Südgrenze ist sicherlich einfach, man muss es nur wollen.
          Bei der Religionsfreiheit solltest du nicht vergessen, dass Religion und Menschen zweierlei sind – ob diese Menschen Bürger des Landes sind oder eben nicht. Die Einreise aus gewissen Ländern generell zu stoppen, ist daher nur ein Verwaltungsakt, nicht mehr.
          Wäre doch auch richtig, wenn nur noch Verfolgte, Andersreligiöse und Dissidenten Asyl geniessen würden, von denen gibt es mehr als genug und die sind es auch, die bevorzugt gehörten.

        • Technisch wäre die Mauer kein Problem. Die innerdeutsche Grenze war nur knapp halb so lang.

          „Auch das Einreiseverbot für Moslems dürfte an der Religionsfreiheit scheitern, eine einzige Klage dürfte ausreichen.“

          Die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit gilt für amerikanische Staatsbürger. Ist daher völlig irrelevant für die Gesetzgebung zur Einwanderung.

        • @ElMocho

          „ist schon etwas anderes, als den Angehörigen einer bestimmten Religion die Einreise zu verweigern.“

          Das ist nur der Unterschied zwischen Rhetorik und dem praktischen Umsetzen von Ideen, wie immer eigentlich. Trump, sofern man ihm zuhören wollte, scheint vielmehr auf Immigration zu setzen, unter seinem Motto „make America great again“, nur nicht auf die illegale, die tatsächlich nur destabilisierend wirkt. Vielleicht ist das mit der industriellen Renaissance der USA, die Trump entwirft (daher das Motto), ja nur eine gigantische Wahlkampflüge (dabei zielt er in erster Linie auf China). Kann mir aber auch zu gut vorstellen, dass es einfach nur eine notwendige Reaktion auf den Umstand ist, dass China wie es derzeit ist, keine Zukunft hat.

  3. „Meinung“: Anti-Aufklärung
    Die Folgen gesellschaftlicher Verrohung sind dramatisch
    Von Sascha Lehnartz

    „Orlando, Paris, Hooligans bei der EM und dann der Mord an Jo Cox. Unsere Gesellschaft verroht. Verbale und physische Gewalt werden immer extremer. Wo liegen nur die Ursachen?“

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156458260/Die-Folgen-gesellschaftlicher-Verrohung-sind-dramatisch.html

    Na, da ahnt man schon, wohin das geht. Alles wird in einen Topf geworfen, umgerührt und „die Gesellschaft“ ist schuld. Oder doch jemand anders? Wer ist der Feind?

    „Neulich beim Frühstück anderthalb Seiten „Dialektik der Aufklärung“ gelesen und festgestellt: gar kein schlechtes Buch.“

    Mehr kann man von dem Quast auch nicht vertragen, hauptsache ein schöner Spruch ist dabei („Stehen echt Hammersätze drin.“), darauf hin liest man das vermutlich oder wählt einen aus, um seinen Artikel daran aufzuhängen. Dieser hier sollte es sein:

    „An der rätselhaften Bereitschaft der technologisch erzogenen Massen, in den Bann eines jeglichen Despotismus zu geraten, an ihrer selbstzerstörerischen Affinität zur völkischen Paranoia, an all dem unbegriffenen Widersinn wird die Schwäche des gegenwärtigen Verständnisses offenbar.“

    Was mit „Verständnis“ hier gemeint ist, belibt vermutlich auch im Kontext des Satzes unerklärt und kryptisch-rätselhaft und höchst suggestiv. Wie üblich bei der „Dialektik“.

    Im Grunde steht da nur, dass die Autoren sich darüber wundern, dass auch eigentlich rational erzogene Menschen der politischen Verhetzung mit Paranoia anheimfallen können und keine Antwort darauf haben.

    Zwei „Strömungen“ würden das „21. Jahrhundert“ prägen und irgendwie eine Rolle dabei spielen, dass das „Projekt Aufklärung“ „wieder einmal dabei ist, in sein Gegenteil umzuschlagen“, der Vergleich mit Weimar wird bemüht und Nolte (diesen grottigen „Historiker“ hatten wir neulich hier ausführlich) als Zeuge.

    Die eine „Strömung“ sei ein „radikaler Islamismus“ als Antithese zum Westen.

    Die andere die Reakion darauf. Die für den Autor irgendwie direkt mit „traditionellen Identitätsvorstellungen“ und der Furcht vor „Migration“ zusammenhingen und zusammen dazu führen würden, dass das „aufklärerische, „abendländische“ Wertegerüst“ „zertrümmert“ werden würde, in einer „lustvollen Selbstdekonstruktion“.

    Man meint beim Lesen, bis zu diesem Punkt, der Autor könne auch die Linke meinen, diese spielt aber gar keine Rolle. Erst ist nur von „obskuren Internetforen“ die Rede, die diese „zweite Strömung“ ausmachen würden, aber dann platzt es aus dem Autor raus, was er eigentlich meint: „Trump“ und „Teile der Debatte um den Brexit“ (sicher nur den „Leave Teil“, ist aber zu feige, das zu schreiben), der „dünne Firnis der Zivilisation“ (das Zitat ist von Augstein) werde „abgeschabt“, der „destruktive Charakter will sich Platz schaffen (Benjamin) und dieses „Hass-Sprechen“ würde „Hass-Taten“ „gebieren.“ Damit ist auch klar, wen er für Orlando (und Paris?) verantwortlich macht: Trump, der jetzt „Saloonschießerei“ als „sicherheitspolitische Antwort“ darauf empfehlen würde und was der Autor dann mit der „Saalschlacht“ der SA in den 1930ern vergleicht. An dieser Stelle nennt der Autor auch Nolte als seinen Zeugen, was durchaus passt.

    Wir sehen also, Islamophobe Nazis seien das alleinige Problem. Fragt sich nur, warum der Autor den „radikalen Islamismus“ zwar anfänglich als wichtige „Strömung“ in Hinsicht auf die „Antiaufklärung“ benannte, ihm aber gar keine weitere, eigenständige Rolle zubilligte und nicht mehr erwähnte. War eventuell nur ein billiger Taschenspielertrick, um den überhaupt zu erwähnen. Oder er denkt, diese Leute sind von Trump und Co ferngesteuert, wofür spricht, dass er Trump implizit für Orlando verantwortlich machte.

    • Fehlen noch die Kommunisten in dem Vergleich mit Weimar. Wo bleiben die bei der „Welt“?
      Statt dessen werden sie hier als „Islamisten“ bezeichnet, wenn der Vergleich zu ziehen ist.
      Und die Linke bis weit in die Mitte ist pro-islam und daher im besten Sinne „islam-istisch“ zu nennen.

      Und genau so ist es doch: die grosse Anteilnahme und das unendliche Verständnis für diese Religion von Seiten der angeblich im Sinne der Aufklärung stehenden – das *kann nur* die Anti-Aufklärung schlechthin sein.
      Und sie schreibt ja auch nur verschwurbelen Unsinn, wie dieses „Welt“-Stück.

      Das ist kein Einzelfall, solche abgedrehten Stücke, wie sie mal nur bei den Linksextremen möglich waren, finden sich in der „bürgerlichen Presse“.

    • Blinde Hühner stochern im Nebel nach Körnchen von Einsicht und kommen nicht über das „Alle Kirschen sind rot“ – „Gar nicht wahr, ich hab mal ne grüne Kirsche gesehen“ Niveau hinaus

    • Uaah, wieder mal das Geklage über die Revolutionäre haben den Kontakt zu den Arbeitern verloren, diesmal als „Unterschicht“ bezeichnet:

      „Junge Linke haben Bezug zur Unterschicht verloren“

      Aber die „alten Linken“ haben den noch? Mal sehn…

      Die „Zeit“ meint gleich zum Einstieg, gute Linke gehören in Parteien oder auf die Strasse (wie in Frankreich derzeit, wo gegen das Reförmchen des Arbeitsrechts massiv gekämpft wird), Merkel sieht sie bei „zivilgesellschaftlichen Organisationen“ am Werk. Na, dort wo Klasse statt Masse herrscht. Was schonmal zeigt, dass Merkels Vortsellungen nicht proletarisch sind, sondern elitär.

      Richtig ist natürlich, dass „kulturelle und identitätspolitische Themen“ die Linken dominieren, neben der „Verteilungspolitik“ und im Dienst dieser, was Merkel runterspielt. Insofern gibt es keinen echten Paradigmenwechsel im „Wesenskern linker Politik“, jetzt allerdings fokussiert man sich auf „Gleichstellung von Minderheiten“, wie vor allem Frauen. Dass die „Linke Religionskritik“ dabei auf der Strecke bleibt, wird zwar beklagt. Aber gleichzeitig wird das von der „Zeit“ eingeworfene „selbst auferlegte Sprachverbot“ diesbezüglich als „Zonen diskursiver Immunität“ abgetan. Was nur eine diplomatisch umschriebene Akzeptanz der „safe spaces“-Idee darstellt. Wenn Merkel feststellt, „ein Diskussionsverbot kann nicht links sein“ dann weiss man allerdings nicht genau, warum er das überhaupt meint und es wirkt als gäbe er sich notfalls auch mit seiner eigenen Dissonanz zufrieden. Wenn es darauf ankäme.

      Die Zeit greift das auf und bezeichnet in ihrer nächsten Frage die „junge Linke“ als „restriktiv“ (die alte ist es nicht?), was ein ziemlich mildes Urteil ist. Die eigentliche Frage nach dem „was noch“ erlaubt es Merkel dann zu behaupten, diese Linken würden „Gerechtigkeitsfragen“ jetzt verstärkt „global“ behandeln, um die anti-nationalen Impulse nicht näher erörtern zu müssen. Implizit wird die elitäre Linke, die in den „zivilrechtlichen Organisationen“ aktiv ist als Globalisierungsgewinner hinzustellen. Wobei er auf einmal das Thema „junge Linke“ verlässt (war ohnhin nur künstlich verengt) und bezeichnenderweise auf einmal die ganze Linke anspricht:

      “ … und die Linke in ganz Europa vermag es kaum mehr, die Globalisierungsverlierer an sich zu binden.“

      Natürlich, um den „Feind“ zu framen, die neuerdings immer als „Globalisierungsverlierer“ hingestellt werden, man kennt das zur Genüge:

      „Diese Leute – prekär Beschäftigte, Arbeitslose oder kleine Angestellte – wählen nun in großer Zahl rechtspopulistisch.“

      Vergessen ist natürlich, dass die Linke sich kurz vorher noch als die entschiedensten „Globalisierungsgegner“ jahrzehntelang konstituiert hat, dies war ja gerade ihr Anliegen, mit dem sie in die NGOs, die „zivilrechtlichen Organisationen“, drängte.

      Das ist eine völlige intellektuelle Unredlichkeit, die ans Antiintellektuelle grenzt. Aber man muss den neuen Feind ja als globalisierungsfeindlichen, autoritären Hinterwäldler stilisieren, mit „konsequent anti-europäischem Kurs“ und „national-chauvinistischer Ausrichtung“.

      „Diesen subjektiv wie objektiv abgedrängten Gruppen hat die Linke, tief im kulturellen Kosmos der Mittelschichten verankert, bisher wenig angeboten.“

      Genau das hat sie ihren „jungen Linken“ jahrzehntelang angeboten und sie darüber mobilisiert…

      „Im Schatten der wachsenden kulturellen Sensibilität der Linken ist also eine neue Klassengesellschaft entstanden. Und diese Klassengesellschaft ist bislang zumindest nicht Thema des jungen intellektuellen Diskurses.“

      Doch es ist ein höchst wichtiges Anliegen des „des jungen intellektuellen Diskurses“, genau diese Klassenstruktur jetzt herbeizureden, Merkel hat vorher *nichts anderes* als das gemacht und die Gegner, zusammen mit der „Zeit“ als „Unterschicht“ definiert.

      Mal im Ernst, @terdown & ElMocho, diesen Klassenkampf von oben findet ihr „gut“?
      Kann ich nicht glauben, ihr lasst euch von ein paar Schlagworten hier ablenken, die vermeintlich in die richtige Richtung zu gehen scheinen. Dieser Merkel ist so regressiv wie ein Linker eben sein kann heutzutage. Er formuliert das nur nicht so plump wie andere, sondern macht zum Schein ein paar Einlassungen, die Unentschlossenen müssen ja überredet werden…..

  4. Eine Call-in-Sendung zum Thema wenn ein geliebter Mensch stirbt. Eine Anruferin war vor allem wütend auf ihren Mann, weil er sich umgebracht hat und sie mit allem alleine zurückgelassen. Wie es ihm gegangen sein muss, schien sie nicht so sehr zu beschäftigen. 😦

    • Könnte natürlich sein

      Man hat aber eher den Eindruck. Medien wie dere tagesanzeiger schreiben das herbei. In ihrem Eifer bemerken sie nicht, wie selbstwidersprüchlich sie polemisieren. ZB diese Stelle:

      „…. Trumps Führung des Atlantic-City-Casinos: Er kassierte Millionen und hinterliess den Investoren den Bankrott.“

      Wenn man sachlich abwegen würde, wäre das ja ein Argument, dass Trump Kohle haben sollte. Auch dass er seine Spesen selbst zu bezahlen scheint.

      An regelrechte Idiotie grenzt der Artikel, als er so tut, als ob durch angeblich massive Parteifinanzierung die Gop „systematisch ermordet“ worden sei. Das ist einfach nur widersinnig so zu tun, als ob eine „kompromisslose Kampfpartei“ vor einem Pleitegeier nur verlieren konnte. … und vorher dann aber so zu tun, als stünde die angeblich finanziell bestens ausgestattete Clinton viel besser da als Trump — hier ist Geld plötzlich unproblematisch und garantiert den Erfolg?

    • Vielleicht ist das auch Kalkül. So kann er sich als Kandidat des Volkes inszenieren, während die Kandidatin der Wallstreet in Geld schwimmt. Dennoch: Unternehmer wenden sich von Trump ab. Zu schrill, nicht gut fürs Geschäft.

    • das denke ich auch manchmal. Und auch das ist mal wieder nicht nur auf weite Teile des Feminismus bezogen sondern auf die Gesamtdebatte.
      Kampf gegen Rechts ist ja auch risikoloser als der Kampf gegen „rechts-mit-Bart“. so mit martialischen Buttons, wo jemand einen Springerstiefelträger tritt und dann steht da „Goodnight, White Pride“ oder so und „Gesicht zeigen“ gegen 300 Rechte mit 3000 Mann^^
      Manchmal glaube ich, dass der u-a auch deswegen so radikal gefochten wird, weil man sich damit auf anderer Seite Liebkind machen will bzw. andere Kräfte nicht zum Eskalieren bringen will.

      Ich habe mir jedenfalls schon eine Strategie zurechtgelegt, für den Fall, dass ich mit so einem verheiratet werde.

      • das ist auch der Grund, warum nach dem Terror in Paris und Brüssel teilweise öffentlich gesagt wurde „Egal, zur Arbeit zu fahren ist viel gefährlicher statisisch“ oder so ähnlich.

      • Ich habe mir jedenfalls schon eine Strategie zurechtgelegt, für den Fall, dass ich mit so einem verheiratet werde.

        Jetzt bin ich neugierig. Beschreib mal das Szenario und Deine Strategie.

        • ich würde erst ein bisschen trauern und mich dann an die Situation gewöhnen und vielleicht insgeheim sogar ganz froh sein, endlich nicht mehr selber entscheiden zu müssen usw. und versuchen, ihm nicht allzuviel Grund zur Klage zu geben. Warten, bis seine Wachsamkeit, falls vorhanden, nachlässt oder sich sogar eine Art Vertrauen bildet. Und dann auf 72 Jungmänner spekulieren. Dafür gibt es hunderte Möglichkeiten in jeder Küche. Auf so ein Leben hätte ich jedenfalls keine Lust, vor Allem, weil es so sinnlos wäre aus meiner Sicht, und das generationsübergreifend.

        • Da erscheint mir mein Plan, Dein Recht auf das Tragen von Spaghettiträger-Oberteile eigenhändig mit der Kalaschnikow zu verteidigen, deutlich realistischer. Du würdest eine brave Ehefrau werden.

        • ich glaube nicht. Ich denke nciht klein genug für solche Männer. Und ich glaube, dass mir das wichtiger wäre als irgendwie „vegitieren“. Ich finde, Leben ist mehr als einen Puls zu haben.

    • war nichts ernstes keine scharfen waffen und die verletzungen sind durch Reizgas zustande gekommen. Also in Relation zu dem, was man sonst so gewohnt ist mittlerweile.

    • „Und der Fischer ist (so weit ich weiß) nicht mal schwul.“

      Und er schreibt in der „Lügenpresse“.

      „Ich werte das als Grund zur Hoffnung.“

      Ich auch!
      😀

  5. Kontrapunkt gegen die ganze Moralpanik:

    „Natürlich gehört Sex zu unserem Leben, aber wir sind ganz sicher weder «Generation Porno» noch «Generation Hoch­leistungssex».

    Also, liebe Medien, Ewiggestrige und Notgeile, hört endlich auf, uns das zu unterstellen! Denn wir sind die erste Generation, die Sex endlich für das hält, was er ist: etwas völlig Normales und Natürliches. Auch wenn ihr das vielleicht gerne anders hättet.“

    http://campus.nzz.ch/lieben/generation-porno-von-wegen

  6. Islam und die progessiven Linken, eine Liebesbeziehung, Folge XXX

    Berkeley Center for Race and Gender works with CAIR to demonize critics of Islam

    „It lists a series of groups that it identifies as Islamophobic, both an „inner core“ of hardcore Islamophobes and an „outer core“ of supporting organizations to Islamophobia.

    But it doesn’t really describe how it categorized these groups to begin with. …

    …. CAIR is offended at criticisms of terrorists and their enablers. And Berkeley’s CRG accepts, without question, CAIR’s criticisms.

    But are those criticisms valid? Not at all. In these cases, the report accepts Muslim outrage at the truth as prima facie evidence of „Islamophobia.“ ….

    One of the main accusations that CAIR and others have against Zionists is that they use the charge of antisemitism too freely, and they use it as a club to shut down any criticism of Israel. But *this is exactly what CAIR and Berkeley’s CRG are doing*, by defining at least some legitimate critics of radical Islam as haters – and therefore convincing people not to accept any valid criticism of today’s Islamic world.“

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/06/berkeley-center-for-race-and-gender.html

  7. Womansplaining

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3622204/I-want-husband-satisfy-bed-Syrian-war-left-cities-single-women-given-lesbians-freedom-relationships.html

    Die syrischen Männer funktionieren nicht so wie die Frauen das wollen. Das Problem ist nicht das die meisten Männer arm sind, sondern das die Frauen keine reichen Partner mehr finden und deshalb ihre Ansprüche runterschrauben müssten. Das geht ja mal gar nicht!

    Thrid Wolrd Female Problems…

    Und der Anspruch auf sexuelle Befriedigung der Frauen wird auch nicht erfüllt!!!

    Stellt euch mal vor das Männer öffentlich sich beschweren würden dass Frauen im Bett zum Einschlafen sind.“Wie kannst du nur! Wird sind keine Sexobjekte!!!“

    Biogt

  8. Broder, Wie antisemitisch ist die Alternative für Deutschland?

    http://www.achgut.com/artikel/wie_antisemitisch_ist_die_alternative_fuer_deutschland

    „Die Frage, ob Gedeon ein Antisemit ist, soll nun mit Hilfe eines Gutachtens geklärt werden. Dabei bemüht sich die AfD derzeit, einen jüdischen Gutachter bzw. jüdische Gutachterin zu finden, damir das Gutachten als glatt koscher präsentiert werden kann. Sollte es zu Gunsten von Gedeon ausfallen, so würde kein Fall von Antisemitismus vorliegen, sagt ein Spitzen-funktionär der AfD. Und dann wäre alles in bester Ordnung.

    Über diese Posse hat schon Karl Valentin das Richtige gesagt: „Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut.“ ……“

    eine ad hoc Suche lieferte so einige einschlägige Bermerkungen, ua (wusste gar nicht, dass der bei der AfD abgeblieben ist)

    „AfD, Martin Hohmann, Kreistagsabgeordneter in Fulda: Hatte als CDU-MdB 2003 über Juden als „Tätervolk“ im Rahmen der Revolution in Russland schwadroniert.“

    Er hat vor allem Henry Fords antisemitische Schriften empfohlen, die als Kompilation „Der ewige Jude“ die wohl die beliebteste Schrift des III. Reichs nach „Mein Kampf“ waren.

    Ein Krystof Sidlmeier kommetierte: „Zwei Fakten stimmen in dem Artikel aber nachweislich nicht …. Hohmann hat nie im Indikativ vom jüdischen Tätervolk gesprochen, sondern im Konjunktiv irrealis. Für Belege empfehle ich von Arne Hoffmann: “Warum Hohmann geht und Friedman bleibt”.“

    Es stimmt doch: Hohmann hat da „schwadroniert“. Er hatte behauptet, das „deutsche Volk“ würde als „Tätervolk“ angesehen werden. Das war seine reine Erfindung, heute würde man das „Strohmann“ nennen. Das übliche revisionistische Gewäsch von rechtsaussen, um im nächsten Schritt *alle Schuld* abzuweisen.

    Das ist schon interessant, dass diese Idee von der Kollektivschuld sich in der Linken breitgemacht hat, als „Antikolonialismus“ und „critical Whiteness“, die hier bislang konsequent durchgezogen wird. Würde mich nicht wundern, wenn sie später in ihre Antithese aufgelöst werden würde, wie das alte Vorbild von rechtsaussen….

    • Haha, und dann zum Ende hin. Mann und Frau trinken jeder ein Glas Wein. Rechnung $20. Der Mann will die Rechnung teilen. Das Frauenpublikum stöhnt. Also ehrlich! Ist die Frau gezwungen für etwas zu bezahlen was sie gerade gekauft hat und das obwohl ein Mann in der Nähe ist? Unmöglich, diese Männer! Wieso geben die ihr Geld denn nicht gleich den Frauen, weil EQUALITY!

  9. Hier Christian, das ist doch mal ein schöner Lückenfüller:

    Ein Saal voller Frauen will von einem Mann wissen wie man einen Partner findet.

    Frage aus dem Publikum: During the dating period, like after 4 or 5 month of dating… I just wondering: At what point does the women have to pay when they go out? The guy is asking that it should be half and half at hat point.

    Er stellt dann gleich an das ganze Publikum die Frage wer das Dinner bezahlen soll. Die Antwort der Frauen: The Man!

    Die Fragestellerin dann: I know I mean that’s what I told him, you know I’m sorry… I’m dating, we’re dating. You’re the gentleman here. You supposed to pay.

    Seine Frage dann direkt danach: He suppose to pay? But you’re suppose to have sex with him whenever he says?

    Die Fragestellerin dann selbstverständlich: No

    Er dann: Where does this double standard comes from?.. You can moan on it all you want, but the moment when you say to a guy „You have to fucking pay for my time… you are saying that this relationship isn’t equal. This relationship isn’t equal. My time is more worth than yours, so you should pay for it.

    Und dann erklärt er noch in etwa das was auch meine Einstellung dazu ist:

    https://allesevolution.wordpress.com/2016/06/21/frauen-als-zuschauerinnen-ihrer-eigenen-verfuehrung/#comment-248809

    Hier noch ein paar Kommentare:

    „This is just touching the surface of female privilege. It’s insane that modern feminism is claiming that women are the oppressed ones.“

    „He’s a handsome looking fellow, even with a stain on his shirt, they’ll listen to him because every woman in this room would like to fuck him. But if it was an average guy, things would go very differently and they wouldn’t just shut up while he talks :)“

    „He’s a handsome looking fellow, even with a stain on his shirt, they’ll listen to him because every woman in this room would like to fuck him. But if it was an average guy, things would go very differently and they wouldn’t just shut up while he talks :)“

    „“He’s entitled to pay, I’m a woman.
    He wants sex? Why should I offer sex?“
    Double Standards. Hypocrisy. Feminism.“

    Und folgt dem Link:

    https://auschfrei.wordpress.com/2016/06/22/die-andere-strassenseite/#comment-1497

    ^^

    • PUA für Frauen, interessant. Er hat einige gute Punkte in seinen Videos, aber mir scheint er hat eher einen intuitiven Zugang und kein wirklich systematisches Verständnis warum manche Sachen gut sind.

      Aber ein schönes Geschäftsmodell, Frauen Männer zu mansplainen.

      • Gibt doch noch so einen anderen Typen, der auch vor Leuten spricht. Er sagt dass das was er sagt eigentlich für Männer ist oder es geht um Männer. Der ist wohl immer ausgebucht und da sitzen auch fast nur Frauen im Publikum, die alle wissen wollen wie Männer, die doch immer nur an Sex und Fussball denken, ticken.

    • Unglaublich, dass mit solchen banalen Selbstverständlichkeiten ein Vortragssaal in Bann gebracht werden kann, als wäre hier was zu lernen. Das sollten sie doch wissen 😦
      Oder sie wissen es und es ist alles nur Unterhaltung.
      Wahrscheinlich meint jede auch noch, siiie würde das niiimals machen. Sich die Rechnung begleichen zu lassen.
      Eine Hausfrau hat halt kein Geld – soll diese Erwartungshaltung signalisieren.

  10. „Der Vorwurf in diesem Prozess lautete Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall. Abdallah F., so stand es im Anklagesatz, habe Mara A. am 4. August 2015 in seine im Ortsteil Gesundbrunnen gelegene Wohnung eingeladen und sei dort gegen 17.30 Uhr über sie hergefallen. Auch seien angeblich gleich mehrere Messer im Spiel gewesen, mit denen Abdallah F. der Frau gedroht haben soll, falls sie sich weiterhin widersetze. Darunter ein etwa 30 Zentimeter langes Fleischermesser. Das Gesetz sieht für Vergewaltigungen, bei denen eine Waffe verwendet wird, Freiheitsstrafen von mindestens fünf Jahren vor.

    Nach der Strafanzeige von Mara A. wurde Abdallah F. festgenommen und kam für 17 Tage in Untersuchungshaft.

    [..]

    Abdallah F. machte vor Gericht von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch – was von vielen als eine Art Schuldeingeständnis gewertet wird. Erst recht in einem Vergewaltigungsprozess, wo es meist ja nur zwei, sich widersprechende Aussagen gibt. Mara A. belastete ihn auch vor Gericht stark. Ihre Aussagen seien „glaubhaft“ gewesen, sagte die Staatsanwältin. Aber auch für sie kam am Ende nur ein Freispruch in Frage.

    Grund ist ein Video, das Abdallah F.s Verteidiger nach den Aussagen von Mara A. präsentierte. Es lässt sich jetzt vielleicht darüber diskutieren, wie geschmacklos es ist, ohne Wissen der beteiligten Frau mit einer Videokamera einen Liebesakt aufzunehmen. Im Nachhinein wird Abdallah F. sehr froh sein, es getan zu haben. Denn diese Aufnahme zeigt deutlich und unmissverständlich, dass es sich um einvernehmlichen Sex handelte. Staatsanwältin und Gericht schlossen auch aus, dass dieses Video an einem anderen Tag entstanden sein könnte. Mara A. hatte vor Gericht mehrfach betont, dass sie sich nur einmal in Abdallah F.s Wohnung aufgehalten habe – am Tag ihrer Vergewaltigung.“

    http://www.morgenpost.de/berlin/article207469275/Sexvideo-entlarvt-angebliche-Vergewaltigung-als-Luege.html

      • Mara ist doch schon bestraft genug, weil sie der absichtlichen Lüge und Flaschverbeschuldigung überführt wurde. Wie hart willst du es ihr eigentlich noch machen, du Nazi!

        • Wenn ich Nazi wäre, würde ich – analog zum Sex Offender Registry – ein Pissnelkenregister einführen wollen, auf dem Mara für den Rest ihres Lebens eingetragen bleibt.

  11. The Humiliation of the American Male in 2016

    http://blog.dilbert.com/post/146361457021/the-humiliation-of-the-american-male-in-2016

    „Perhaps the biggest unreported story of this presidential election is the humiliation of the American male. Unless I’m blinded by confirmation bias – which is entirely possible – it seems to me that the humiliation of American men is now institutionalized in the media.

    Check out this commercial for dishwasher detergent. And take careful note of the American man’s v-neck sweater. That’s the uniform of a man who is owned by a woman.

    You’re laughing because you know it’s true. How many of the married men reading this blog have received those same sweaters as “gifts” from women? …“

    „I’m sure women do have it worse than men in this country in lots of ways. But it isn’t a competition. My point is that the psychological state of American men in 2016 is one of persistent humiliation for simply being male. That sense of humiliation might be more imagined than real – which is not an important distinction – because either way it affects how people act.“

    Die Waschmittelreklame ist eben die Darstellung eines „modernen Mannes“, die durchaus realitätsbezogen ist und die Klientel der Demokraten und Grünen wiederspiegelt. Aus Sicherheitsgründen wählen die bestimmt auch Clinton, wie Scott Adams.

    Der Werbespot will ironisch sein und die vorherigen Waschmittelreklamen, in denen Frauen immer diese dämlichen Bemerkungen über das jetzt ultimativ beste Waschmittel machen müssen „rächen“, indem jetzt ein Mann mit dem besten Waschmittel traktiert wird und indem er natürlich runtergeputzt wird. Diese V-förmigen Pullover sind wohl nur für die Amerikaner repräsentativ. Früher trug man das mit Hemd drunter und als Strickpulli drüber, was oberstreberhaft wirkte und stockkonservativ dazu.

    • Den wollte ich auch verlinken.

      Politisch ist der hier finde ich wegweisend:
      „But in the privacy of the polling booth, the men who don’t talk are free to act.“

      Und natürlich auch das Lager hier gerichtet:
      „That sense of humiliation might be more imagined than real..“

  12. Top Trump aid: He’d back Israeli annexations in West Bank

    http://www.timesofisrael.com/top-trump-aid-hed-back-israeli-annexations-in-west-bank/

    „Presumptive Republican presidential nominee Donald Trump would support an Israeli annexation of parts of the West Bank and would likely back a complete annexation if Israel deems it necessary, a top aid to the candidate told Haaretz in an interview published Thursday. ….“

    „David Friedman, who serves as Trump’s adviser on Israel along with Jason D. Greenblatt, told the paper that, if elected, his boss wouldn’t necessarily adopt the positions of previous US presidents in supporting the establishment of a Palestinian state alongside Israel.“

    „“Not without the approval of the Israelis,” Friedman said. “This is an issue that Israel has to deal with on its own because it will have to deal with the consequences…The Israelis have to make the decision on whether or not to give up land to create a Palestinian state. If the Israelis don’t want to do it, so he doesn’t think they should do it.”“

    „…… On Wednesday Friedman said Prime Minister Benjamin Netanyahu should wait for the Republican candidate to win the White House before signing a military aid deal with Washington, because Trump would offer a better deal than the Obama administration.“

  13. 11-Year-Old’s Response to Nude Teacher Sex Proposition: ‚OK IDC‘

    https://pjmedia.com/parenting/2016/06/22/11-year-olds-response-to-nude-teacher-sex-proposition-ok-idc/?singlepage=true

    „When a 21-year-old karate teacher in Orlando, Fla., sent an 11-year-old boy in her class nude photos and said, „I want to have sex with you,“ he responded casually, writing, „OK IDC“ (shorthand for „Okay, I don’t care“). ….

    The boy’s nonchalant response made a splash on social media, sending „OK IDC“ trending on Twitter. While it is disturbing that the boy seemingly accepted the sexual advances, his attitude of disinterest struck people as surprising. ….“

    Und ämusierten sich weidlich drüber.

    „Some were not amused, however.“

    -> „Call me crazy, but as I read the story behind OK IDC, I’m not laughing. I see a teacher preying on a child, and a nation laughing at it.“

  14. Hier gibt’s eine Rezension zu Ulrich Kutscheras Genderbuch:

    http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

    Anmerkung: Es wird ein positiver Gesamteindruck vermittelt bei einzelnen, kleineren Einwänden, unter anderem sei Kutschera mit der Behauptung genetischer Ursachen für Homosexualität über das Ziel hinausgeschossen. Aus empirischer Sicht sozusagen. Dabei könnte man aus meiner Sicht sogar noch weiter gehen. Die Genetik hat ja einen fast ausschließlich empirischen Fokus, allerdings hat die Biologie mit der Evolutionstheorie eben auch eine theoretische Fundierung, auf die gerade Biologen meistens recht stolz sind (insbesondere Kutschera), und diese theoretische Fundierung macht eine Zurückweisung dieser Hypothese notwendig, weil Homosexualität eben ein Fortpflanzungsnachteil ist. Ein glasklarer empirischer Nachweis genetischer Ursachen der Homosexualität würde eben die Theorie falsifizieren (was Kutschera vermutlich am meisten bedauern würde)

    Aber es spricht nichts dagegen, Homosexualität als soziales Konstrukt zu bezeichnen, weder empirisch noch theoretisch, geradezu naheliegend. Ich vermute hier sogar die Ursache für diese ganze Genderverwirrung.

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