Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 13. Juni 2016

Das Orlando Massaker (Amazing Atheist)

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Responses

  1. Der Typ ist echt witzig, nur mit Argumenten hat ers nicht so wirklich. 73% aller Muslime in den USA wollen die Sharia, das ist keine winzig kleine Minderheit, sondern eine überwältigende Mehrheit. Auch wenns zynisch klingt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die Queergemeinde ist überwiegend links bis linksextrem und sind Advokaten der „Refugee Welcome“- Bewegung. Viele haben gesagt, dass sie die ersten wären, die unter einer Islamisierung zu leiden hätten. Guess what happened. Ein registrierter Demokrat, Spross einer Flüchtlingsfamilie, radikalisiert sich und mäht Leute aufgrund seines Glaubens nieder. Zu dumm zum Lesen war er auch noch, da es eine ausgeschilderte waffenfreie Zone war.

    • „Zu dumm zum Lesen war er auch noch, da es eine ausgeschilderte waffenfreie Zone war.“

      War in Paris doch auch so, nur ohne extra Schilderchen … ?

    • „Die Queergemeinde ist überwiegend links bis linksextrem und sind Advokaten der „Refugee Welcome“- Bewegung.“

      Wenn das wirklich so wäre, würde es das Geschehen aber keinen Deut besser machen. Schadenfreude zu hegen ist wiklich nicht positiv, vor allem für einen selbst nicht.

      Man sollte eher ein wenig mehr Empathie für die Leute haben, die von ihrer angeblichen Vertretung verheizt und verraten werden.

      • Jede Gruppe bekommt die Repräsentanten, die sie verdient.

        Mitgefühl, Sympathie oder Empathie gibt es da bei mir nur auf individueller Ebene.
        Die ist (von mir) verlassen, sobald es um eine „Queergemeinde“ geht.

        • @alexII
          „Jede Gruppe bekommt die Repräsentanten, die sie verdient.“

          Wollte nur sagen ,dass diese Repräsentanz keine demokratische Legitimation hat. Und wie beim Feminismus, der die Frauen in Geiselhaft genommen hat, so ist die „Queergemeinde“ ebenso ein front, ein drübergestülpter „Verein“ zur Lenkung und Fabrikation dieser Minderheit als „Stimme“, die dann demokratisch inszeniert wird. So geht „Demokartie“ heute.

          Wie ja auch die „Moslems“, durch Cair, den deutschen „Zentralrat“ und andere, vorher schon in Frankreich (übrigens durch Sakozy und nicht etwa einen Sozialisten) so organisiert geworden sind.

          In diesem Organisationen liegt das Problem, viel weniger in den Menschen, für die sie sprechen vorgeben.

          Die „Queergemeinde“ wird sich verantworten müssen, warum sie gegen „Islamophobie“ sich verwendet, also denen Rückendeckung gegeben hat.

        • @Alex
          Das Argument kann ich verstehen, aber ich würde hier ein „Mitgefangen, mitgehangen“ einwerfen.

          Niemand zwingt die warmen Brüder dazu, die Klappe zu halten und die Wahnsinnigen machen zu lassen.
          (Und wenn es ihnen egal ist, dann gilt – auf der Gruppenebene – aus meiner Sicht eben: Pech gehabt)

          Aber ich frage mich schon, wieso es gerade ‚immer‘ ausgewählte Gruppen (Armselige Versager -> AFD, Ökos -> Grüne, Schwule -> Lesbiquitgemeinde, Frauen -> NsaplerInnen, Deutsche -> GroKotz, …) sind, die sich von Wahnsinnigen „vertreten“ lassen.

          Man mag – nur als Beispiel – über die DFG halten was man will, aber Physiker werden da noch immer von mehr oder weniger vernunftbegabten Physikern vertreten.

      • @alex

        Diese Leute halte ich nicht für ok.

        Viele von denen sind extrem arrogant und zwingen sich anderen auf. Laden Islam ein, der auch andere gefährdet. Uns alle.

        Ihr schlechtes Verhalten hat schon vielen geschadet.

        Meine Empathie hält sich in Grenzen. Vor allem, wenn ich ihre dämlichen Reaktionen sehe.

        Nichts gelernt.

        • @PP

          Genausowenig wie die SJW solltest du alle in Geiselhaft nehmen, es gibt mehr als genug Leute wie „unseren“ Adran, denen das nicht gefällt und die nur von der PC am Reden gehindert sind.

          Das ist eben auch ein Aspekt, den man unbedingt berücksichtigen sollte.

  2. Sie, die Ismalisten in Saudie Arabien, haben Öl und wir brauchen dieses Öl … damt ist alles gesagt. Alles über unsere ölsüchtige Gesellschaft … Westliche Werte, pfft!

    • Am besten Atomenergie und Kohle komplett abschaffen, damit wir noch mehr abhängig sind. Guter Plan

      • OT, aber wo Du damit kamst.

      • nur die Europäer. Die USA sind praktisch autark und haben sich in den letzten Jahrzehnt die Kapazitäten dafür erschlossen.

    • Soviel ich weiss, müssen die USA kein Oel mehr importieren, die exportieren sogar. Trotzdem spielen sie gerne Verbünde der Saudis.
      http://money.cnn.com/2016/01/29/investing/us-oil-exports-begin/

      • Das Bündnis mit den Saudis ist aber arg zurückgeführt worden, statt dessen setzte man auf die Iraner. Die Saudis sind ziemlich isoliert und unter den Druck vom neuen Erzrivalen Iran geraten.

  3. Siehe zu diesem Thema:

    http://frankfurter-erklaerung.de/2016/06/machtkampf-im-islamischen-staat/

  4. Ich stimme allen seinen 5 Lösungen zu und verstehe auch nicht wieso man beim Thema Waffenrecht und Islam ein Entweder-Oder vertreten muss. Und es ist ebenso wahr, dass man den Islam doof finden und dennoch gegen ein Einwanderungsverbot sein kann.

    Ein Einwand: Religionsfreiheit halte ich für ein überflüssiges Konzept. Aber das ist in diesem Zusammenhang eher eine polit-philosophische Petitesse.

    • Nein, Religionsfreiheit – daher jedes Individuum bekommt das Recht zugestanden, seine Religion in soweit auszuleben, wie es andere nicht beeinträchtigt – ist zwingend notwendig und angemessen in einer liberalen und zivilisierten Gesellschaft.

      Das ist aus meiner Sicht nicht zu unterscheiden von Rauchen, Alkoholkonsum oder anderen schlechten Gewohnheiten.
      Individuelle Freiheit.

      • Zunächst sollte man sich klar machen, dass Religion nur eine Meinung und ein Lebensstil ist. Sie ist nicht mehr als tausend andere Ansichten über die Beschaffenheit der Welt und den „korrekten“ Weg der Lebensführung. Religion hat daher ebensowenig Anspruch auf einen gesonderten Schutz oder eine gesonderte Stellung wie Vegetarismus oder die Verehrung von Bayern München. Religionsfreiheit als gesondertes Rechtsgut dürfte es demnach gar nicht geben; Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und ein Recht auf Privatsphäre reichen vollkommen aus.

        Was aber kann unter dieser Maßgabe überhaupt als Religionsfreiheit gelten?

        Religionsfreiheit ist es kein Schweinefleisch zu essen, weil Gott Schweine für unrein hält. Religionsfreiheit ist es auch, Homosexualität für einen sündhaften Lebensstil zu halten, weil Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.

        Dürfen religiöse Menschen nun für ihre Überzeugungen werben? Natürlich! Sie dürfen jederzeit dafür eintreten, dass Menschen auf den Genuss von Schweinefleisch und homosexuelle Betätigung verzichten.

        Diese Religionsfreiheit gibt religiösen Menschen aber nicht das Recht, anderen den Verzehr von Schweinefleisch zu verbieten oder sich zu weigern Schweinefleisch zu verkaufen, wenn man in einer Metzgerei arbeitet. Es gibt ihnen auch nicht das Recht, die Vergabe von Heiratslizenzen an homosexuelle Paare zu verweigern, wenn sie im Standesamt arbeiten.

        Kurz gesagt: Religion bestimmt das Leben der Religiösen. Sie haben aber keinen Anspruch darauf, dass jeder nach der Pfeife ihrer Religion, ihrer Meinung, ihrer Weltanschauung, tanzt.

        Eigentlich nicht so schwer, oder?

        https://schwulemiker.wordpress.com/2015/09/13/religionsfreiheit-erklaert/

      • Ich denke, das was Adrian meint (und ich auch), ist: Sämtliche Rechte, die wohlverstandene Religionsfreiheit garantiert, sind bereits durch das Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert. Jeder darf sich frei zu Verbänden seiner Wahl zusammenschließen, Vereinshäuser bauen und in diesen Häusern Rituale feiern, soweit diese nicht gegen Gesetze verstoßen. Jeder darf mit seinem Verband auch gelegentlich auf der freien Straße Kundgebungen abhalten, zu welchem Zweck auch immer. Was darüber hinaus Religionsfreiheit an weiteren Rechten ergeben soll, die unverzichtbar wären, erschließt sich mir nicht.

        Religionsfreiheit wird meistens dazu missbraucht, für die Religionen bestimmte Sonderrechte gegenüber normalen anderen Vereinen herauszuschlagen, als da wären ein kirchliches Sonder-Arbeitsrecht, das Streiks verbieten kann, den Staat zum Einzug der eigenen Mitgliedsbeiträge instrumentalisieren (aka Kirchensteuer), Beschneidung, Tanzverbot (sprich ein Aufdrängen der eigenen Regeln auf Nicht- oder Andersgläubige) etc. pp.

        • Exakt.

        • Bingo, ihr habts voll getroffen.

        • Ihr habt recht. Aber:

          1. Weil Religionen die Religionsfreiheit gar nicht brauchen, kann man ihren schädlichen Einfluss durch den Entzug auch nicht wesentlich eindämmen.
          2. Indem man ihnen aber Privilegien verspricht, müssen sie sich selbst dahin kontrollieren, harmlos und staatstragend zu sein.

        • „Kirchen“steuer würde ich rausnehmen. Jede weltanschauliche Gemeinschaft darf in Deutschland den Staat die Mitgliedsbeiträge einziehen lassen, sofern sie eine Körperschaft öffentlichen Rechtes bildet. Ist einfach ein Vertrag zwischen Staat und Gemeinschaft, was unter Vertragsfreiheit fällt, und nicht unter Religionsfreiheit. Witzigerweise sind es nicht unbedingt die Muslime in D., die eine „Moscheesteuer“ wollen.

          Umgekehrt, wenn jemand seinen Golfclubmitgliedsbeitrag nicht bezahlt, holt sich der Club sein Geld ja auch nicht mittels der vereinseigenen Schlägern, sondern ruft den Staat zur Hilfe.

          Religionsfreiheit ist insofern ein bisschen anders als Meinungsfreiheit, weil jemand, der/die der Meinung hat, aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen zu dürfen, trotzdem boykottiert werden kann, indem man in der Kantine nur schweinefleischhaltige Produkte anbietet, um ihn oder sie aus dem Betrieb/Amt/whatever zu ekeln.

        • “ Religion bestimmt das Leben der Religiösen. Sie haben aber keinen Anspruch darauf, dass jeder nach der Pfeife ihrer Religion, ihrer Meinung, ihrer Weltanschauung, tanzt.“

          soweit schon mal Zustimmung

          @Aranxo die Kirchensteuer wird im übrigen nicht mit religionsfreiheit begründet, sondern durch konkordanzverträge, die nunmal geschlossen sind und gültig, solange sie nicht rechtsgültig durch etwas anderes ersetzt oder gestrichen werden.

          Geschlossen wurden sie durchaus in einer Zeit, in der man sich mittels des Vertrages auch gegenüber der Kirche absichern wollte, nicht umgekehrt. Aber so läuft das halt manchmal mit Verträgen.

          „>> Die Religionsfreiheit kann nicht zum Abschaffen der Religionsfreiheit missbraucht werden. Eine Religion, die dadurch auffällt, dass sie anderen Religionen ihre Daseinsberechtigung abspricht und zu Handlungen von Terror und Mord ermuntert kann nicht unter den Schutz der Religionsfreiheit fallen, das wird den Amerikanern auch noch klar werden.<<

          Doch, gerade dann. Es scheint mir auch einer Religion immanent, dass sie alle anderen für falsch hält."

          Historisch wurde die Religionsfreiheit genau dazu geschaffen – anderen Religionen nicht ihre Daseinsberechtigung absprechen zu dürfen, auch wenn man das als Fürst vielleicht gerne machen würde.

          Nicht der Landesherr (und auch nicht der Imam) hat zu entscheiden, was seine Bürger zu glauben haben, und er hat gefälligst zu unterlassen, seine Bürger zu sanktionieren, wen die was anderes glauben wollen als er selber richtig findet.

          Dabei gings bei der "religionsfreiheit" ursprünglich nicht mal hauptsächlich um wirklich andere Religionen, sondern nur um unterschiedliche christliche Konfessionen – also katholen gegen protestanten.

          Gegenwärtig kommen eine Menge Menschen zu uns aus Ländern, die dieses Konzept von Religionsfreiheit zuvor überhaupt nicht kannten.

          Darauf zu verweisen, :
          "Sämtliche Rechte, die wohlverstandene Religionsfreiheit garantiert, sind bereits durch das Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert."
          ist kein guter Einwand gegenüber dem Selbstverständnis einer Kultur, nach dem Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit meinetwegen als gute Sache anerkannt werden, solange sie nicht mit den Geboten und Verpflichtungen der Religion kollidieren.
          Einer Kultur also, für die immer die Religion als die höhere und wichtigere Instanz galt.

          Wir können uns heute die Aufgabe der Religionsfreiheit als eigenständiges Grundrecht heute weiger leisten als je zuvor in der Bundesrepublik.

    • Es ist grotesk, wenn sich Anhänger eines Buches, dass die Tötung von Homosexuellen ausdrücklich fordert, sich dann irgendwie davon distanzieren wollen, obwohl sie sich immer noch auf ihre heilige Schrift beziehen. Wieviele würden es denn dem KKK abnehmen, wenn er sich bei einem Attentat auf Schwarze mit den Opfern solidarisieren würde?

      Die Sicht von Omar Mateen ist eine absolute Mehrheit in islamischen Ländern – nicht wenige dieser netten Theokratien sitzen in der UNO und richten trotzdem regelmässig Andersgläubige und Schwule hin. Die Muslime in westlichen Ländern überlassen es der säkularen Staatsgewalt mit den extremen Auswüchsen ihrer eigenen Religion fertigzuwerden, tun so, wie wenn das nichts mit ihnen zu tun hätte und behalten trotzdem ihre archaische Verehrung für blinden Glauben bei, den Grundbaustein für genau solche Taten.

      Wäre der Islam eine europäische Ideologie, er würde strafrechtlich verfolgt werden und seine Anhänger würden von der Gesellschaft behandelt werden wie Anhänger anderer extremen politischen Ideologien (Kommunisten, Nationalsozialisten etc.).

      • „Wäre der Islam eine europäische Ideologie“

        In Südosteuropa ist das doch verbreitet…..

        Sind aber selbstverständlich alles „Moderate“ da.

        Es war auch ein schwerer Fehler des Westens, der USA, in den besetzten Ländern nicht die Sharia als Rechtsform abzulehnen, besonders Afghanistan. Fatales Signal.

      • „Es ist grotesk, wenn sich Anhänger eines Buches, dass die Tötung von Homosexuellen ausdrücklich fordert, sich dann irgendwie davon distanzieren wollen“

        Das gleiche könntest Du von Juden und Christen auch sagen. Sicher nicht zu Unrecht, aber was wäre zu diesem Zeitpunkt die realistische Alternative?

      • @tv:

        Wäre der Islam eine europäische Ideologie, er würde strafrechtlich verfolgt werden und seine Anhänger würden von der Gesellschaft behandelt werden wie Anhänger anderer extremen politischen Ideologien (Kommunisten, Nationalsozialisten etc.).

        Es würde genügen, die hasspredigenden Imame einzubuchten und/oder auszuweisen und im Rahmen irgendeines Konkordanzvertrages mit aufgeklärten Predigern zu ersetzen.

        Denn was »der Islam« in der Praxis bedeutet, ist jeweils genau das, was diese Imame mit religiöser Autorität als »den Islam« definieren. Würden solche Autoritäten einen »europäischen Islam« aktiv einfordern, hätte er auch Chancen, sich zu entwickeln.

        Das halte ich für die wesentliche, gefährliche Stelle, an der sich unsere Politik blind gemacht hat.

        • „Es würde genügen, die hasspredigenden Imame einzubuchten und/oder auszuweisen und im Rahmen irgendeines Konkordanzvertrages mit aufgeklärten Predigern zu ersetzen“

          Weswegen würde man sie den einbuchten? Wenn da was passieren soll, dann müssten die Gemeinden selbst ihre Prediger loswerden wollen.
          Es braucht eben eine Form der Reformation in Islam

        • @Christian:

          Weswegen würde man sie denn einbuchten?

          Wenn sie – wie oben von Günther Buchholz verlinkt – erklären, dass auf Homosexualität die Todesstrafe steht (das Beispiel zeigt einen Imam aus Orlando!), dann ist das schlicht strafrechtlich relevant. Es ist faktisch Billigung von Gewalt, wenn nicht sogar ein Aufruf zur Gewalt, und als solcher justiziabel. In Dänemark gab es eine journalistische Undercover-Untersuchung (finde auf die Schnelle den Link nicht), derzufolge in acht von zehn Moscheen dieser Scharia-Islam gelehrt wird.

          Das wird in Deutschland nicht besser sein.

        • Man kann die Todesstrafe fordern soviel man will, solange man nicht dazu aufruft Leute selbst zu töten.

          Das verhalten wird schlicht nicht strafbar im Sinne des StGB sein, gerade wenn man noch Religionsfreiheit dazu nimmt

        • Ich glaube das nicht, siehe meinen Beitrag unten. Man kann nicht etwas für moralisch oder gar durch göttleichen Befehl geboten halten unf gleichzeitig behaupten, man würde nicht danach streben, es durchzusetzen.

          Wenn, ist es reine praktische Klugheit oder Oportunismus der einen daran hindert.

        • @chris
          „Das verhalten wird schlicht nicht strafbar im Sinne des StGB sein“

          Sicher ist es das, in Deutschland, schon: der „Volksverhetzungs“-Paragraph im StGB. Wenn die Politik nur wollte, könnte man das hier einsetzen, in Deutschland herrscht keine solche uneingeschränkte Meinungsfreiheit wie in den USA. Der Wille der deutschen Poititik gegen den Islam vorzugehen dürfte aber gegen 0 gegen, die wollen lieber die Redefreiheit ganz anderer Leutchen einschränken, zB derjenigen, die gegen den Islam was sagen. Zeigt doch, wie begeistert die EU Vorschläge zB von NRW aufgegriffen werden.

      • Soweit ich das lese sind in der Bibel und im Koran nicht Schwule an sich gemeint, sondern das ausüben der sexuellen Praxis.
        Denn auch „nicht“schwule können gleichgeschlechtlichen Sex habe.

        • „Soweit ich das lese sind in der Bibel und im Koran nicht Schwule an sich gemeint, sondern das ausüben der sexuellen Praxis.
          Denn auch „nicht“schwule können gleichgeschlechtlichen Sex habe.“

          Das ist doch heutzutage keine tragbare Unterscheidung. Wer schwul ist, der möchte eben Sex mit Männern haben. Und warum sollte er auch nicht?

          Sich darauf zurückzuziehen, dass man ja nichts gegen Schwule habe, nur eben wenn man gleichgeschlechtlichen Sex hat, dann wäre so eine Steinigung doch ganz okay, dass ist nicht haltbar. Also ist man entweder gegen Schwule und die Praktiken oder man muss seinen moralischen Standpunkt dahingehend verändern, dass beides okay ist

        • „Sich darauf zurückzuziehen, dass man ja nichts gegen Schwule habe, nur eben wenn man gleichgeschlechtlichen Sex hat, dann wäre so eine Steinigung doch ganz okay, dass ist nicht haltbar. “

          Du würdest also der Metnung sein, wenn jemand sagt: „Dich könnte ich umbringen“ ist dasselbe wie es tatsächlich zu tun? Seltsam. Kommt mir seltsam vor.

          Zumindestens gibt es keine religiöse Begründung dafür Homosexuelle zu bestrafen, sofern sie nicht Analverkehr hatten oder Samen zur Erde fallen ließen. Letztere sind in der Bibel und im Koran strafbewehrt. Mehr aber auch nicht.
          Mir sagen ja religiöse Begründungen nicht so sehr zu. Aber wenn es schon mal eine gibt.

        • das interessiert in der Praxis aber nicht.
          Es überprüft keiner, ob heteros rimming oder blasen oder analsex haben.
          Zwei Männer, die zusammenleben und nur Händchen halten und Teeservice sticken, können dagegen schon in Gefahr sein, egal ob sie den „bösen Sex“ ausleben oder nicht.

        • „egal ob sie den „bösen Sex“ ausleben oder nicht.“

          Es herrscht dazu noch die perfekte Doppelmoral dort: es kommt nur darauf an, WER es macht.

          Das macht das mit den Steinigungen und den drakonischen Strafen nur *noch* schlimmer.

          Da es also immer nur konkrete Personen sind, die tatsächlich bedroht werden, kommt hier klar das Asyl als Fluchtgrund in Frage. Aber die Politik reduziert das Ganze auf „sichere Herkunftsländer“ und durch diese Kollektivisierung höhlt das Recht auf Asyl aus, die Gewährung eines Menschenrechts und statt dessen lässt sie die Immigration aus ganzen Ländern zu oder eben auch nicht.

          Das geht damit völlig über die Köpfe tatsächlich betroffener Individuen hinweg.

    • Was soll das bedeuten, warum ist das anzuerkennen? Worte sind billig.

      • Was soll das bedeuten? Dass sie lügen?
        Was erwartest Du von ihnen?

        • Dass sie aktiv die Ausweisung eben jener „Hassprediger“ fordern, zum Beispiel.

          Und natürlich lügen sie, das ist Teil ihrer Jihad-Strategie, wie sie selbst sogar andauernd klarmachen. Solange der Feind übermächtig ist, ist Tarnung und Täuschung angesagt.

        • Man kann Hassprediger nicht ausweisen, die amerikanische Staatsbürger sind.

          Und Dein zweites Argument ist selbstimmunisierend.

        • „Man kann Hassprediger nicht ausweisen, die amerikanische Staatsbürger sind.“

          Wenn die Amerikaner das wollten, könnten sie das auch machen. Auch dort ist Konsenz, dass die Redefreiheit dort endet, wo zu Mord und Totschlag gehetzt wird.

          „Und Dein zweites Argument ist selbstimmunisierend.“

          Aber nein, das sagen die Geistlichen des Islam andauernd, musst nur regelmässig diese Szene verfolgen, memri.org zB und die ganzen islamkritischen sites dokumentieren das fortlaufend. Also kein Appell an die Ignoranz hier, bitte.

        • Wohin weist ein Land seine Staatsbürger aus?

        • „Wenn die Amerikaner das wollten, könnten sie das auch machen. Auch dort ist Konsenz, dass die Redefreiheit dort endet, wo zu Mord und Totschlag gehetzt wird.“

          Das ist das, was der „Amazing Atheist“ sagt: Wenn man Freiheiten für eine Gruppe beschneidet, dann beschneidet man sie für alle.

          Allenfalls kann man bestimmte Strafbarkeiten einführen, aber auch das ist natürlich eine Einschneidung in Freiheiten, die noch sehr teuer werden kann

        • „Das ist das, was der „Amazing Atheist“ sagt: Wenn man Freiheiten für eine Gruppe beschneidet, dann beschneidet man sie für alle.“

          Nicht, wenn diese Gruppe der grundsätzliche Feind eben dieser Freiheiten ist. Die Religionsfreiheit kann nicht zum Abschaffen der Religionsfreiheit missbraucht werden. Eine Religion, die dadurch auffällt, dass sie anderen Religionen ihre Daseinsberechtigung abspricht und zu Handlungen von Terror und Mord ermuntert kann nicht unter den Schutz der Religionsfreiheit fallen, das wird den Amerikanern auch noch klar werden.

          Ausserdem ist dieser Atheist wirklich erstaunlich, wenn er sich für die Religionsfreiheit so sehr einsetzt, normalerweise sind diese Leute der gegenüber eher feindlich eingestellt.

          „Allenfalls kann man bestimmte Strafbarkeiten einführen …“

          Das mit der Meinungsfreiheit hört dort auf, wenn mnicht an die Meinungen anderer unterdrücken will. Zur Meinungsfreiheit kann es nicht gehören, *aktiv* gegen die Meinungsfreiheit zu handeln.

        • „Zur Meinungsfreiheit kann es nicht gehören, *aktiv* gegen die Meinungsfreiheit zu handeln.“

          Dazu gehört für Dich aber doch schon, dass Moslems sagen, sie ünterstützen die offene Gesellschaft – weil sie ja eh lügen…

        • „Nicht, wenn diese Gruppe der grundsätzliche Feind eben dieser Freiheiten ist. Die Religionsfreiheit kann nicht zum Abschaffen der Religionsfreiheit missbraucht werden. Eine Religion, die dadurch auffällt, dass sie anderen Religionen ihre Daseinsberechtigung abspricht und zu Handlungen von Terror und Mord ermuntert kann nicht unter den Schutz der Religionsfreiheit fallen, das wird den Amerikanern auch noch klar werden.“

          Doch, gerade dann. Es scheint mir auch einer Religion immanent, dass sie alle anderen für falsch hält

        • „Wohin weist ein Land seine Staatsbürger aus?“

          Warum sollte ein Staat seinen Bürgern, die sich gegen ihn verwenden nicht die Staatsbürgerschaft entziehen können? Wer sich nicht an Mindeststandards der Solidarität hält, warum sollte der dazugehören?
          Oder sind wir jetzt auf einmal so nationalistisch, dass alle von Geburts wegen oder weil die Bescheinung mal erteilt wurde dazuzugehören, bis in alle Ewigkeit und unabänderlich fest stehen?
          Warum fällt das nicht den Vertretern „offener Grenzen“ die Bedingtheit von Staatsbürgerschaft als erstes ein? Weil das Heuchler sind, denen es nur um die Zerstörung des Westens geht und um keine ehrliche Diskussion um Staatsbürgerlichekeit. Auf die greifen sie nämlich dann zurück, sobald es sie selbst betreffen würde.

          Ein super „Land“ für diese ganzen sollte doch „Palästina“ sein, ist das nicht deren „Zion“? Sonst findet sich bestimmt auch noch ein anderes Land ihrer Wahl, in dem sie lieber sein werden als in den westlichen Ländern, die sie ohnehin nur verabscheuen.

        • Du redest wie ein Kollektivist.

        • @adrian
          „Dazu gehört für Dich aber doch schon, dass Moslems sagen, sie ünterstützen die offene Gesellschaft – weil sie ja eh lügen…“

          Nein, *Handlungen* wären da entscheidend, wie zB funding von Terrororganisationen wie Hamas, Hisbollah, IS.
          Darauf sollte geachtet werden, nicht auf irgendwelche statements, die natürlich weitgehend von der Meinungsfreiheit gedeckt sind und bleiben.

        • „Du redest wie ein Kollektivist.“

          Aber nein.
          Erläuter doch bitte, warum.

        • Keine Ahnung.

        • Ausbürgerung wird in demokratischen Gesellschaft eher mit Stirnrunzeln betrachtet.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Ausb%C3%BCrgerung

        • „Ausbürgerung wird in demokratischen Gesellschaft eher mit Stirnrunzeln betrachtet.“

          Weil da immer noch kollektivistisch-völkisches Verständnis von dieser „Gesellschaft“ vorherrscht, bekanntlich besonders in Deutschland. Warum sollte Deutscher nicht der sein, der die oberste Bedingung des deutschen Staates, des Grundgesetzes akzeptiert?! Wer das nicht akzeptiert kann auch kein deutscher Staatsangehöriger sein…..

          Was hat das Ganze aber mit „demokratischem Verständnis“ zu tun? Gar nichts!

        • Es ist fundamental unmenschlich jemanden zum Staatenlosen zu erklären.

        • Weißt du wer total viel ausgebürgert hat?
          Das NS-Regime und die DDR.

          „Aufgrund der Erfahrungen der NS-Zeit ist gemäß Art. 16 Abs. 1 S. 1 GG die Ausbürgerung in der Bundesrepublik Deutschland grundsätzlich verboten. Die deutsche Staatsangehörigkeit darf demnach nur auf Grund eines Gesetzes entzogen werden und zudem gegen den Willen des Betroffenen nur dann erfolgen, wenn er dadurch nicht staatenlos wird.“

          Das hat was mit unveräusserlichen Rechten zu tun, dass der Staat eben NICHT einfach entscheiden kann, was mit dir passiert, bloß weil ihm deine Meinung nicht passt. Das ist demokratisch.

        • Nein, demokratisch ist es nicht, es ist rechtsstaatlich und dient der Menschenwürde.

        • Es ist zumindest demokratischer als das was Alex vorschlägt, unter dem Deckmäntelchen des antivölkisch-demokratischem Geistes. ^^

        • „Das hat was mit unveräusserlichen Rechten zu tun, dass der Staat eben NICHT einfach entscheiden kann, was mit dir passiert, bloß weil ihm deine Meinung nicht passt.“

          Offenbar ist die Staatsangehörigkeit kein unveräußerliches Recht, denn das Grundgesetz erlaubt die Ausbürgerung, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird. Der Staat kann übrigens Leute ins Gefängnis stecken, wenn sie die „falsche“ Meinung äußern.

        • @ Christian

          „Das ist das, was der „Amazing Atheist“ sagt: Wenn man Freiheiten für eine Gruppe beschneidet, dann beschneidet man sie für alle.
          Allenfalls kann man bestimmte Strafbarkeiten einführen, aber auch das ist natürlich eine Einschneidung in Freiheiten, die noch sehr teuer werden kann“

          Also dann die Strafbarkeit von NS-Symbolen abschaffen, weil sie die Freiheiten aller beschneidet? Gute Idee.

        • @JC Denton

          Ich halte es nicht für so gefährlich, wenn man es als Regel formuliert, nachdem man mindestens einen Weltkrieg angezettelt und eine Personengruppe als unwertes Leben behandelt und vergast hat.

          Würde man es bei einer beliebigen politischen Gruppe machen, einfach weil sie einem nicht passt, dann wäre es sicherlich etwas anderes.

        • @adrian
          „Es ist fundamental unmenschlich jemanden zum Staatenlosen zu erklären.“

          Gehört das zu den Menschenrechten? Ich würde meinen, die haben mit der Zugehörigkeit zu einem Staat rein gar nichts zu tun. Die stehen nämlich da drüber.

          Man sieht auch, welche Interpretation mit der „Menschenwürde“ möglich sind, dann soll die Staatsbürgerschaft also eine Frage dieser sein?
          Wahrscheinlich wäre dann auch die Freiheit der Ausübung der Sharia eine Frage der „Menschenwürde“?

          @maren
          „Weißt du wer total viel ausgebürgert hat?
          Das NS-Regime und die DDR.“

          Komisch, letztere haben doch diese Mauer gebaut, dass ihre Untertanen nicht abhauen, oder? Denen war die Staatsbürgerschaft ihrer Leute also schon einiges wert, so dass sie die sogar beschossen haben, im Zweifelsfall, wollte sich jemand seiner Staatsbürgerschaft entziehen. Die „Ausbürgerung“ war ja auch eher ein Verkaufen ihrer renitenten Untertanten an die BRD.

          Und im NS wurde die Staatsbürgerschaft nach rein rassischen Kriterien definiert und so mein ich nicht „ausgebürgert“, sondern ganz andere Fakten geschaffen, nämlich gleich der Vernichtung zugeführt.

          Mit anderen Worten: ist ja völlig beschönigend, was @maren hier behauptet in Bezug auf diese beiden Regime.

          „Das hat was mit unveräusserlichen Rechten zu tun, dass der Staat eben NICHT einfach entscheiden kann, was mit dir passiert, bloß weil ihm deine Meinung nicht passt. Das ist demokratisch.“

          Nein, hier wird die völkische Naziideologie im Grunde weitergeführt in unserem Grundgesetz, paradoxerweise mit dem vorgeblichen Verweis auf die „Erfahrungen der NS-Zeit“.
          Aber das ist keine Ausnahme: unter dem Banner der Religionsfreiheit konnte das braune völkische Gedankengut sich auch wieder breit machen, ganz toll gemacht….

          Genau deshalb glaube ich auch nicht, dass Deutschland demokratisch und „im Westen“ bleiben wird btw.

        • @ Christian

          „Ich halte es nicht für so gefährlich, wenn man es als Regel formuliert, nachdem man mindestens einen Weltkrieg angezettelt und eine Personengruppe als unwertes Leben behandelt und vergast hat.“

          Also kommt es nur auf die richtige Regel an? Da bin ich ja beruhigt…

          „Würde man es bei einer beliebigen politischen Gruppe machen, einfach weil sie einem nicht passt, dann wäre es sicherlich etwas anderes.“

          Nee, für die brauch man nur die passende Regel zu erfinden, dann geht das schon. 🙂

        • @jc denton

          „Also kommt es nur auf die richtige Regel an? Da bin ich ja beruhigt…“

          Zu einem gewissen Grad natürlich. Sie sollten einem Mißbrauch vorbeugen. Nach dem gleichen Prinzip kann ein Staat Menschen einsperren, wenn er die Verfahrensregeln einhält. Natürlich könnten entsprechende Regeln zu weit gehen und dann eine Gefahr darstellen. Bei meinen Regeln für Nazi-Symbole halte ich das allerdings nicht für gegeben

        • @maren
          „….dass der Staat eben NICHT einfach entscheiden kann, was mit dir passiert, bloß weil ihm deine Meinung nicht passt.“

          Es war übrigens von *Handlungen* die Rede, nicht von Meinungen. Handlungen wie Unterstützung von Terrororganisationen wie Hamas & Hisbollah. Sind die für dich auch zur „globalen progressiven Linken“ zu rechen, wie für Judith Butler und den UK Labor-FührerJ Corbyn?

        • *Und im NS wurde die Staatsbürgerschaft nach rein rassischen Kriterien definiert und so mein ich nicht „ausgebürgert“, sondern ganz andere Fakten geschaffen, nämlich gleich der Vernichtung zugeführt.*

          Wie Heinrich und Thomas Mann? Philip Scheidemann? Erich Maria Remarque? Bertold Brecht? Unzählige SPD- und KPD-Mitglieder?

          *Nein, hier wird die völkische Naziideologie im Grunde weitergeführt in unserem Grundgesetz, paradoxerweise mit dem vorgeblichen Verweis auf die „Erfahrungen der NS-Zeit“.*

          Du lebst auch in deiner ganz eigenen Welt, oder?

        • @ Christian

          „Bei meinen Regeln für Nazi-Symbole halte ich das allerdings nicht für gegeben“

          Auf welche Ideologie außer den NS kann man deine Regel denn noch anwenden?

        • @jc denton

          Auf keine gegenwärtigen, aber das kann ja in der Zukunft anders sein

        • „Warum sollte ein Staat seinen Bürgern, die sich gegen ihn verwenden nicht die Staatsbürgerschaft entziehen können? “

          Als deutscher, der möglicherweise durch ein Vergehen von einem anderen deutschen geschädigt wurde, möchte ich erst mal überhaupt nicht, dass derjenige einfach „ausgewiesen“ wird – vor allem nicht, wenn er dadurch staatenlos wird.
          Ich will nicht, dass sich der Staat seiner Verpflichtung mir als Geschädigtem gegenüber zur rechtsstaatlichen Verfolgung des Täters entzieht. Ansonsten wird der Staat die Verletzung SEINER interessen prüfen, ahnden, und dann möglichst schnell ausweisen, BEVOR andere Geschädigte ein Verfahren eröffnen. Dann sind deutsche Gerichte nicht mehr zuständig.

        • Hier wird der Rechtsstaat öfter diskutiert als Gebilde, das Beschuldigten ein rechtsstaatliches Verfahren garantieren soll. Das ist aber nur die Hälfte der Miete. Es garantiert auch Anklägern ein rechtsstaatliches Verfahren. Beide Rechte sind Rechte der jeweiligen Bürger gegen den Staat, nicht gegenüber dem Kontrahenden. Der Staat wird von der rechtsstaatlichen Ordnung dazu verpflichtet, gegenüber seinen Bürgern rechtsstattliche Verfahren sicherzustellen.

          Durch eine Ausbürgerung bei gleichzeitiger Ausweisung (Adrians Frage nach dem wohin blieb für ein Staatenloses Subjekt ja auch unbeantwortet) eines „unliebsamen“ Menschen entzieht sich der Staat seiner rechtsstaatlichen Verantwortung für einen seiner Bürger – und das möglicherweise bevorzugt bei solchen, deren „unliebsamkeit“ durch Rechtsbrüche verursacht sind, also potentielle Kandidaten für Ansprüche dritter geschädigter.

        • Bsp.:
          Wenn ich in Frankreich Urlaub mit Bekannten mache – oder sagen wir mit einer Reisegruppe – und jemand dieser deutschen beklaut mich während dieser Fahrt in Frankreich, dann verklage ich diesen Deutschen dennoch vor einem deutschen Gericht.
          Wenn es der französische Gastgeber ist, der mich beklaut, muss ich den in Frankreich verklagen.
          Wenn mich auf dieser Fahrt ein Polnlischer Urlauber beklaut, dann wirds schwierig.
          Da kannst du mal gucken, wer sich da alles nicht zuständig fühlt, bis du da zu deinem Recht kommst.

          Es gibt Deutsche, die dauerhaft außerhalb Deutschlands wohnen.
          Besuche ich z.B. einen Deutschen, der dauerhaft in Frankreich wohnt, und der beklaut mich dort (das Beispiel beklauen ist dämlich, denk dir irgend ein rechtliches Vergehen gehen mich), dann kann ich den ebenfalls in Deutschland verklagen, und die deutsche Gerichtsbarkeit ist ZUSTÄNDIG dafür, mir zu meinem Recht zu verhelfen, nicht die französische.

          Die deutsche Gerichtsbarkeit wird evtl. ein Verfahren eröffnen und den Beklagten vorladen, auch nach Deutschland.
          Erscheint dieser nicht, gibt es zwar keine Zugriffsmöglichkeitauf fremdem Territorium, aber immerhin auf das, was ihn im Rahmen seiner deutschen Staatsbürgerschaft so ausmacht, wozu möglicherweise deutsche Konten gehören können, die gepfändet werden können, etc.

          Ich kann EINFORDERN, dass die deutsche Gerichtsbarkeit tätig wird, gegebenenfalls durch Kontaktierung der französischen Justiz.
          Das selbe funktioniert prinzipiell auch gegenüber den meisten anderen Rechtsstaaten.

          Es funktioniert aber ganz grundsätzlich nicht gegenüber einem staatenlosen Subjekt, das sich nicht mehr auf deutschem Gebiet befindet.

        • @maren
          „Wie Heinrich und Thomas Mann? Philip Scheidemann? Erich Maria Remarque? Bertold Brecht? Unzählige SPD- und KPD-Mitglieder?“

          Die „Ausbürgerung“ ist bestenfalls eine Fussnote in der Geschichte des NS-Terrorstaats. Dein Vergleich ist völlig unsachlich.

          Auch bezeichnend, dass du gegen die völkische Herleitung des monentanen Verständnisses von deutscher Staatsbürgerschaft nichts einzuwenden hast und hier kein Problem erkennen willst.

        • @maddin
          „vor allem nicht, wenn er dadurch staatenlos wird.“

          Das muss ja nicht so sein, das ist alles Spekulation.
          Ich wollte nur darin erinnern, dass auch ein liberaler Rechtsstaat sich nicht gefallen lassen müsste, Menschen als seine Bürger anzuerkennen, die mit der Tat gegen ihn vorgehen und ihn ohnehin als illigitim ansehen.

        • „Ich wollte nur darin erinnern, dass auch ein liberaler Rechtsstaat sich nicht gefallen lassen müsste, Menschen als seine Bürger anzuerkennen, die mit der Tat gegen ihn vorgehen und ihn ohnehin als illigitim ansehen.“

          Das Verhältnis ist ein Gegenseitiges:
          So lange der Bürger seine Staatsangehörigkeit nicht aufgibt, kann der Staat ihn im Rahmen seiner Gesetze auch in die Pflicht nehmen.

          Es geht, wie ich schrieb, auch um Zuständigkeit im rechtsstaatlichen Gefüge.

          “ Menschen als seine Bürger anzuerkennen, die mit der Tat gegen ihn vorgehen und ihn ohnehin als illigitim ansehen“

          Wir verstehen uns als RECHTSSTAAT.
          Das unser Rechtswesen diesem Anspruch zu wenig gerecht wird, steht auf einem anderen Blatt, aber vom Prinzip:
          Ja, die richtige rechtsstaatliche Form der Auseinandersetzung mit Menschen, die so agieren, ist NICHT, sich ihrer zu entledigen, indem man ihnen die Staatsbürgerschaft aberkennt und sie rausschmeißt, sondern indem man ihnen ein rechtsstaatliches Verfahren macht.

    • Die auch eine klammheimliche Freude bei 911 hatten. Obwohl das bei der Linken ja mainstream sogar ist und woher ihre Islamophilie sicherlich auch drauf zurückzuführen ist. Die jetzt natürlich konsterniert sind und keinen Islam am Werke sehen wollen. Obwohl der Attentäter noch 911 wählt, um sein Bekenntnis klarzumachen.

      • @Alex:

        Obwohl der Attentäter noch 911 wählt, um sein Bekenntnis klarzumachen.

        Wie diese Bekenntnisse funktionieren, hat Florian Rötzer bei Telepolis gut analysiert: das ist sogenannter Open-Source-Djihad!

      • “Open-Source-Djihad“

        Sehr trefflich.

      • “Open-Source-Djihad“

        Da reizt natürlich erst mal zum Lachen 😀

        Es ist aber nicht zu vergessen, dass TP in D massgeblich zur Verbreitung und Popularisierung der infamen „Busch war´s“ Verschwörungstheorie um 911 beigetragen hat, da belibt einem dann doch das Lachen im Halse stecken.
        Vor allem, wenn man jetzt sieht, wie die Presse fliessig Zweifel säht, inwiefern Orlando jetzt genau unter der Anweisung des IS gestanden wäre. Aber wir kennen das ja hinlänglch von Paris.

        • @Alex:

          Da reizt natürlich erst mal zum Lachen

          Das war weder von Rötzer noch von mir als Witz gemeint. Mit der »offenen Lizenz« des IS kann sich jeder erweiterte Suizid im Namen des Islam als politische Tat deklarieren.

        • Es ist aber nicht zu vergessen, dass TP in D massgeblich zur Verbreitung und Popularisierung der infamen „Busch war´s“ Verschwörungstheorie um 911 beigetragen hat,

          Ich fange hier jetzt keine 9/11-Diskussion an, aber in einem Satz beiseitewischen lassen sich diese Verschwörungstheorien nicht.

          Zumal es diese Theorien in einer Reihe von Abstufungen zwischen Mitwisserschaftsvorwurf und Mittäterschaftsvorwurf gibt.

        • @djad
          „Mit der »offenen Lizenz« des IS kann sich jeder erweiterte Suizid im Namen des Islam als politische Tat deklarieren.“

          Das ist das Teil von deren Terror-Strategie. Geht ja auch vollkommen auf, wenn die vielen nützlichen Idioten bei uns die Zusammenhänge zerreden.

          Genau das Gleiche passierte schon bei 911, „der Westen“musste einfach zum Hauptschuldigen ernannt werden, dazu diente das Ganze doch nur, nicht um wirkliche Aufklärung zu betreiben.

        • „Das war weder von Rötzer noch von mir als Witz gemeint. Mit der »offenen Lizenz« des IS kann sich jeder erweiterte Suizid im Namen des Islam als politische Tat deklarieren.“

          Der Attentäter war aber kein x-beliebiger Selbstmörder, sondern war schon vorher durch islamistische Äußerungen aufgefallen.

        • @JCDenton:

          Der Attentäter war aber kein x-beliebiger Selbstmörder, sondern war schon vorher durch islamistische Äußerungen aufgefallen.

          Richtig, er hatte eine islamistische Vorglühzeit. Im Hinblick auf seine Persönlichkeitsmerkmale spricht das aber nicht gegen die Ausgangsthese. Er war ja ebenso schon vorher durch häusliche Gewalt aufgefallen.

        • @ djadmoros

          „Richtig, er hatte eine islamistische Vorglühzeit. Im Hinblick auf seine Persönlichkeitsmerkmale spricht das aber nicht gegen die Ausgangsthese. Er war ja ebenso schon vorher durch häusliche Gewalt aufgefallen.“

          Ich habe vor kurzem noch einen Kommentar von dir gelesen, in dem du psychologische Erklärungen für islamistische Täter abgelehnt hast. Woher kommt der Meinungswechsel?

        • @djadmoros @Alex

          War auch nicht zum lachen gemeint, denn das

          „Mit der »offenen Lizenz« des IS kann sich jeder erweiterte Suizid im Namen des Islam als politische Tat deklarieren.“

          ist die Strategie. Verdichtend in der Begrifflichkeit gefasst.

          Da kann jeder ‚mal. Mit u/ ohne, direkten o/ mehr indirekten islamistischen Verbindungen.

          Auf jeden Fall dann muslimisch heldenhaft legitimiert. Und Allah belohnt noch.

          Da ergibt „Integration“ dann viel Sinn. Insbesondere, wenn noch so etwas eingebaut ist:

        • @JCDenton:

          Ich habe vor kurzem noch einen Kommentar von dir gelesen, in dem du psychologische Erklärungen für islamistische Täter abgelehnt hast. Woher kommt der Meinungswechsel?

          Ich lehne psychologische Erklärungen nicht generell ab, sondern nur da, wo sie erkennbar einen Ersatz für das Unvermögen zu soziologischen Erklärungen darstellen. In diesem Fall nenne ich das Psychologismus.

          Im Falle des Täters von Orlando gibt es eben starke Indizien, die auf psychische Labilität hindeuten. Die meisten Amokläufe haben solche Hintergründe. Dann ist die psychologische Erklärung die primäre und das politische Framing sekundär.

          Häufiger finden solche politischen Bekenntnisse aber im Rahmen von »Normalbiografien« statt, in denen aus grundsätzlich rational nachvollziehbaren Motivationen heraus (Frust wegen Arbeitslosigkeit, als Bildungsverlierer, durch Stigmatisierung, Erfahrung von Willkür etc. pp.) problematische Entscheidungen getroffen werden.

          In diesem Fall ist nicht die psychische Verfassung dieser Leute das Hauptproblem, sondern die sozialen verhältnisse in Kombination mit bestimmten politischen und religiösen Deutungsangeboten sind es. Ich habe also nicht meine Meinung geändert, sondern eine empirische Fallunterscheidung getroffen.

        • @ djadmoros

          „Häufiger finden solche politischen Bekenntnisse aber im Rahmen von »Normalbiografien« statt, in denen aus grundsätzlich rational nachvollziehbaren Motivationen heraus (Frust wegen Arbeitslosigkeit, als Bildungsverlierer, durch Stigmatisierung, Erfahrung von Willkür etc. pp.) problematische Entscheidungen getroffen werden.
          In diesem Fall ist nicht die psychische Verfassung dieser Leute das Hauptproblem, sondern die sozialen verhältnisse in Kombination mit bestimmten politischen und religiösen Deutungsangeboten sind es. Ich habe also nicht meine Meinung geändert, sondern eine empirische Fallunterscheidung getroffen.“

          Die sozialen Verhältnisse des Täters („Frust wegen Arbeitslosigkeit, als Bildungsverlierer, durch Stigmatisierung, Erfahrung von Willkür etc. pp.“) sind aber nicht zwangsläufig unabhängig von der Persönlichkeit des Täters; sie kann auch kausal für seine Situation sein. Die Frustrationstoleranz ist ebenfalls persönlichkeitsbedingt. Du landest also letztlich wieder bei der individuellen Psychologie. Es ist ja schon auffallend, dass die Schwarzen als typische Verlierergruppe nicht mehr solcher Amokläufer stellen.

        • @JCDenton:

          … sie kann auch kausal für seine Situation sein.

          Wenn sich aber die allgemeine Situation des Individuums nicht von der allgemeinen Situation seines Milieus unterscheidet, dann ist das sehr unwahrscheinlich. Es sei denn, Du wolltest die These vertreten, dass die sozialen Verhältnisse des ganzen Milieus auf fehlende Motivation und mangelhafte Frustrationstoleranz zurückzuführen seien (was dann zugespitzt die Behauptung wäre, dass die Armen arm sind, weil sie faul sind).

          Die schwarzen Milieus der USA sind »deviant« eher in der Form von Bandenkriminalität, weshalb sie auch (neben fortbestehenden rassistischen Tendenzen in der Justiz) überproportional im Knast sitzen. Ihnen fehlt die spezifische »politische Religion«, die der Islamismus anbietet, und sie sind länger und tiefer in der amerikanischen Kultur verwurzelt als arabischstämmige Migranten.

          Generell gilt, dass deviantes Verhalten in dem Maße rational sein kann, in dem die soziale Gesamtsituation einer Gruppe, eines Milieus oder einer Schicht im Rahmen der Gesamtgesellschaft systematisch benachteiligt ist. Bei hoher Arbeitslosigkeit und blockierten Aufstiegschancen ist schlicht zu erwarten, dass soziale Normen und Regeln, die sich für die Verlierer als Falle erweisen, übertreten und gegen eigene Regeln und Normen ausgetauscht werden.

          Mit neoliberalen Forderungen an den Leistungswillen des Einzelnen lassen sich solche Schieflagen nicht beheben – das ist bloß eine weitere Form von Psychologismus.

        • @ djadmoros

          „Wenn sich aber die allgemeine Situation des Individuums nicht von der allgemeinen Situation seines Milieus unterscheidet, dann ist das sehr unwahrscheinlich. Es sei denn, Du wolltest die These vertreten, dass die sozialen Verhältnisse des ganzen Milieus auf fehlende Motivation und mangelhafte Frustrationstoleranz zurückzuführen seien (was dann zugespitzt die Behauptung wäre, dass die Armen arm sind, weil sie faul sind).“

          Oder weil sie nicht genug Frustrationstoleranz aufweisen. 🙂

          „Die schwarzen Milieus der USA sind »deviant« eher in der Form von Bandenkriminalität, weshalb sie auch (neben fortbestehenden rassistischen Tendenzen in der Justiz) überproportional im Knast sitzen. Ihnen fehlt die spezifische »politische Religion«, die der Islamismus anbietet, und sie sind länger und tiefer in der amerikanischen Kultur verwurzelt als arabischstämmige Migranten.“

          Für Amokläufe braucht man keine politsche Religion. Ich habe aber mal gelesen, dass sich Schwarze seltener selbst umbringen; das würde die These vom erweiterten Suizid stützen.

          „Generell gilt, dass deviantes Verhalten in dem Maße rational sein kann, in dem die soziale Gesamtsituation einer Gruppe, eines Milieus oder einer Schicht im Rahmen der Gesamtgesellschaft systematisch benachteiligt ist. Bei hoher Arbeitslosigkeit und blockierten Aufstiegschancen ist schlicht zu erwarten, dass soziale Normen und Regeln, die sich für die Verlierer als Falle erweisen, übertreten und gegen eigene Regeln und Normen ausgetauscht werden.“

          Je sozial durchlässiger die Gesellschaft ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Menschen mit problematischen Persönlichkeitseigenschaften in der Unterschicht sammeln.

          „Mit neoliberalen Forderungen an den Leistungswillen des Einzelnen lassen sich solche Schieflagen nicht beheben – das ist bloß eine weitere Form von Psychologismus.“

          Und was ist mit klassisch-liberalen Forderungen an den Leistungswillen des Einzelnen? 😉

        • Daß Schwarze in den USA seltener Suizid begehen wird damit begründet, daß sie seltener der Mittelschicht und so gut wie nie der Oberschicht angehören. Menschen in der Mittelschicht kämpfen um Klassenerhalt (früher um Klassenaufstieg, den man aber bei den aktuellen Zuständen in den USA vergessen kann).

          Mit ein Grund für die häufigen Suizide ist auch der Trend der Mittelschicht, die erforderliche Leistung mit chemischen Hilfsmitteln zu steigern. Schon Kinder und Jugendliche werden mit diversen Psychopharmaka gedopt, und Erwachsene bekommen schon bei leichten Verstimmungen chemische Vorschlaghämmer verschrieben. So was gibt’s in der schwarzen Population eher nicht. Da hält man sich an herkömmliche Drogen.

          Deshalb tritt Suizid in der weißen Mittelschicht in den USA weit häufiger auf als bei anderen Ethnien. Die enorme (oft unnötige) Psychopharmaka-Vergabe in den USA steht auch im Verdacht etliche Amokläufe ausgelöst zu haben. Es gibt eine deutliche Korrelation zwischen Psychopharmaka und unerklärlicher Gewalt und/oder Suizid. Die durchaus bekannten Nebenwirkungen dieser Medikamente werden zwar als „selten“ angegeben, aber bei der massenhaften Vergabe steigt natürlich auch die Anzahl der „seltenen Fälle“. Es gibt kaum Amokläufe bei denen keine Psychopharmaka mit im Spiel waren.

          Der erste Link dürfte auch für die Genderdebatte interessant sein, da er die Veränderung im Umgang mit Kindern – vor allem Jungen – über die Jahre beschreibt.

  5. Der Typ verwässert zu sehr. Unterschätzt Islam. Versucht den typisch westlichen Apologetenspagat und verleiht sich damit eine vermeintliche Souveränitätskrone.

    Illusion.

    Versuchen hier auch viele.

  6. Mal zur Ergänzung, von einer islamischen Wenseite: http://www.missionislam.com/knowledge/homosexuality.htm

    „We as Muslims need to state unequivocally and unambiguously that homosexuality is a deviant behavior and that there is not even an iota of doubt that Islam condemns the behavior.

    * The most important thing for us as Muslims is that Islam is not our ethnicity, it is our religion which regulates our lives and from which we derive our values.

    * Even though our religion allows us latitude, more than most, to ponder and reconsider some issues, homosexuality is clearly and explicitly condemned by the Quran (7:80-83, 11:77-79), the Prophet, and his progeny.

    * When we have a conflict with the Quran, which is the word of God verbatim, we do not ask where the Quran went wrong but rather why are we, limited beings, in conflict with the wisdom of the absolute, God Almighty.

    * As Muslims we do not make up our religion, but we receive it and we obey it.

    * Thus stated, we need to clarify, that it does not mean that we hate the homosexual person but rather that we find the behavior abhorable. We want to help with sensitivity and care whoever has these tendencies, or practices such behavior.“

    • Nun gut, sie wollen den Schwulen also helfen, ihre Neingung loszuwerden. Dagegen sagt ein Europäer:

      „Es ist unmöglich, mit Menschen, die man für verdammt hält, in Frieden zu leben; sie lieben hieße Gott hassen, der sie bestraft; man muss sie bekehren oder bekämpfen.

      J.J. Rousseau, Contrat Social, Kap. III

      Ich halte alle diese Beteureungen, man würde nichts gegen Schwule (oder Ehebrecher oder Atheisten usw.) unternehmen, obwohl man sie verabscheut, für unglaubwürdig und für reine verbale Ablenkungen.

  7. Vielleicht war der Attentäter ja auch nur in der Moschee und hat gut zugehört:

    Gays Must Die Says Speaker At Orlando Mosque – WFTV 9 Orlando Report vom 06.04.16

    • Genau dieses Video meinte ich.

  8. Ist hier noch Platz für einen unsachlichen Kommentar?

  9. Bei Arne fand ich gerade dieses Meinungs-Stück aus der „Welt“, welches er zitiert, um zu ziegen, dass Schulenhass auch ohne Islam geht:

    Es ist nicht eure Welt, die hier zerschossen wurde
    http://www.welt.de/politik/ausland/article156196248/Es-ist-nicht-eure-Welt-die-hier-zerschossen-wurde.html

    „Der Terror im „Pulse“ ist kein Anschlag auf die westliche Kultur im Allgemeinen – er traf ausdrücklich einen Klub für Schwule. Was das bedeutet, können die meisten Heterosexuellen nicht mal erahnen.“

    Das ist genau der Grund, warum es diesen Terrorismus vom IS usw gibt: um die Leute auseinander zu bringen. Und Kommentare wie dieser von Adiano Sack bewerkstelligen das!

    Dieser Anschlag *ist* sehr wohl ein „Anschlag auf die westliche Kultur im Allgemeinen“. Denn diese „Schwulenkultur“ ist für die Terroristen genau die Repräsentation des Westens, weswegen sie ihn so hassen. Auch die Westler sehen das so, dass es eben genau der Vorzug unserer Kultur ist, dass Leute mit ihrer Homosexualität offen umgehen können und auch „ihre Szene“ haben.

    Der Angriff auf den Club von Orlando *ist* ein Angriff auf die Freiheit des Westens, also auf alle, die diese Freiheiten schätzen, gutheissen oder auch nur akzeptieren.

    Die Verengung des Terrors nur auf Homosexuelle, weil „ausdrücklich ein.. Klub für Schwule“ anvisiert worden sei, wobei den „Heterosexuellen“ jede Ahnung *abgesprochen* wird, ist ein reines Spalterargument, welches den islamischen Terror verharmlost und per Meinungsstück intellektuell in die Gesellschaft trägt.

    Wenn der IS jetzt einen Terrorakt im Rahmen der Fussball-EM macht, müsste Sack sich dann auch hinstellen und behaupten: da es ausdrücklich nur auf Fussballfans abzielte, kann von einem Angriff auf die westliche Welt keine Rede sein und das kann man gar nicht beurteilen und mitreden, wenn man kein absoluter Fussbalfan ist…..

    Um seine splalterische „Meinung“ anzubringen bedient sich Sack des typischen SJW-Jargons:
    Er behauptet ein „schwuler Klub“ sei ein „Schutzraum“ (-> „safe space“), verleugnet die USA als „ein repressives, konservatives und latent aggressives Land“, während die USA aber in Wirklichkeit das Land ist, welches „Schwulenclubs“ überhaupt erlaubt.
    Er spielt noch mit dem „Klassismus“, um weiter zu spalten: „Läden wie das Pulse sind keine Treffpunkte der vermeintlich gutverdienenden schwulen Geschmackselite…“
    Und gibt dem „Westen“ insgesamt die Schuld mit zusammenfassenenden Überschriften wie dieser ….

    „Ich dachte, die westliche Welt sei auf einem guten Weg“

    …. um eine „allgemeine islamskeptische Agenda“ abzulehen, was natürlich nicht ohne den Verweis auf Donald Trump bleibt.

    Das revisionistische, ressentimentgeladene Kramen in der Vergangenheit darf natürlich auch nicht fehlen:

    „Aber die letzten deutschen Diskriminierungsparagrafen wurden vor nicht einmal einer Generation abgeschafft.“

    und der Verweis auf die noch unvollständige Gleichberechtigung:

    „Schwule Paare dürfen weder heiraten noch adoptieren.“

    Dieser Artikel der „Welt“ legt beredtes Zeugnis über den neuerdings antiwestlichen, antiamerikanischen Kurs dieser Zeitung, dem Flagschiff der „Springer-Presse“ ab. Bedauerlich, dass sich Arne Hoffmann mit diesem islamapologetischen Müll gemein macht.

    Recht hat Sack allerdings mit seinem Abschlusssatz:

    „Ein schwuler Freund von mir postete einige Stunden nach dem Massaker auf Facebook: „Unser Kampf hört nie auf.“ Leider hat er Recht.“

    Wenn auch ganz anders als er denkt.

    • Ein „Dan“ schreibt in den Kommentaren, sicher unerwünscht von Sacks, da nach seinem Selbstverständnis ja nur Homos die Bedeutung von Orlando ermessen könnten:

      „Als Hetero muss ich hierzu mal was sagen. Es gibt viele Heteros, Frauen und auch Männer, die schon mal in Schwulenclubs waren, wegen der Musik und Party. Insofern schockiert mich dieser Anschlag genauso sehr wie z.B. das Massaker im Bataclan.“

      Das Massaker im Bataclan ist mit jetzigen im Pulse natürlich völlig vergleichbar. Also, wem das nicht sofort klar ist, muss entweder dumm oder bösartig sein. Oder beides.

      Schön zu sehen, dass die Kommentatoren überwiegend ablehnend dem Meinungsstück gegenüberstehen und das Spaltertum Sacks zurückweisen, wenn sie auch nicht die „Welt“ in ihren Absichten hinterfragen, die identitäre SJW-Denke in der „politischen Mitte“ zu streuen.

    • @Alex:

      Bedauerlich, dass sich Arne Hoffmann mit diesem islamapologetischen Müll gemein macht.

      Arne hat langjährige praktische Erfahrung damit, was es heißt, mit Klarnamen in die politisch rechte Ecke gestellt zu werden, während er zugleich von einem verbalradikalen Maskulismus als Pussy denunziert wurde. Daher verstehe ich sehr gut, wenn er seine Stellungnahmen in Richtung »Fuck you, I’m a leftist!« bürstet.

      • @djad

        Wer nur irgendwie links ist, kann *niemals* den Islam irgendwie gut finden, rechtfertigen oder in Schutz nehmen. Diese Religion mit ihren extrem reaktionären und politisch rechtsaussen stehenden Werten….

        Wie einfach wäre da ein Befreiungsschlag, wenn man es wirklich bekämpfen wollte „in die politisch rechte Ecke gestellt zu werden“.

        Die Autorität eines „Klarnamens“ oder der politischen Affiliation dient heute doch eher dem Überreden mit irrationalen Glaubensinhalten und nicht mehr der Verbreitung rationaler, stichhaltiger Argumente. Was jetzt aber keinesfalls auf Arne gemünzt verstanden werden sollte, das war jetzt ein „cetero censeo“.

        • „Wer nur irgendwie links ist, kann *niemals* den Islam irgendwie gut finden, rechtfertigen oder in Schutz nehmen.“

          Doch. Islam ist antiwestlich und antiliberal. Wie viele Linke.

        • Der Westen ist links.
          Wer gegen den Grundkanon des Westens ist, ist rechts.

        • @Alex:

          Die sonstige Argumentation Deines Kommentars fand ich übrigens sehr gut – den geistigen Kurzschluss von Sack hast Du gut herauspräpariert.

        • @djad

          Die „Welt“ zu beobachten ist gerade viel interessanter als Spiegel und Konsorten (Zeit, Süddeutsche etc), die das alles schon längst hinter sich haben. Auch die FAZ bröckelt, die Zwillingsschwester Frankfurter Rundschau ist ja schon erledigt.

  10. Der Typ war selbst schwul. Typischer Fall religiöser Unterdrückung. http://mobil.queer.de/mobil_detail.php?article_id=26345

    • Ob er nun wirklich „schwul“ war oder nicht, ist Streit um des Kaisers Bart. Das zeigt nur deutlich, dass er wegen einer Ideologie oder Weltanschauung handeln konnte….

      • Natürlich zeigt es das. Religion ist Krebs.

        • So generell und grundsätzlich kann man das aber nicht sagen.

        • Well. I do.

    • @adrian

      Könnte mir da auch gut vorstellen, dass er es als „Buße“ und „erlösung“ gesehen hat, dass er die, die ihn zur „Sünde“ verführt haben bestraft

      • Ja, das ist ein klassischer Topos von durch Religion unterdrückte Homosexualität.
        Wieviele amerikanische Republikaner, die tagsüber im namen des Christentums gegen Schwule poltern und sich abends auf öffentlichen Toiletten einen blasen lassen, hatten wir jetzt schon?

    • Der Komponist Peter Tschaikowsky ware auch schwul und konnte im Russland des 19. Jahrhunderts selber seine Homosexualität nicht akzeptieren, was zur Ehe mit einer Frau führte, die nur wenige Wochen hielt. Letzten Endes hat er sich wahrscheinlich selbst umgebracht, weil er es nicht mehr ertrug. Sowas ist natürlich auch bei dem Attentäter von Orlando vorstellbar.

      Ist aber doch bezeichnend, dass sowas im Westen heute nicht mehr möglich erscheint, aber bei Muslimen schon.

      • Das überrascht doch nicht. Eine islamische Aufklärung gab es bislang nicht. Viele Moslems leben mental im Mittelalter.

      • „Ist aber doch bezeichnend, dass sowas im Westen heute nicht mehr möglich erscheint“

        Ist ja eine höchst subjektive Ansicht, aber (da das gerade aktuell ist) ich glaube, dass Löw homo ist und einen auf normal tut.
        Dieses Getue gibt es auch bei uns „im Westen“ immer noch und der politische Linksradikalismus der „offiziellen Schwulenvertretung“ dürfte das Seine dazu beigetragen haben, sich nicht zu „outen“.

  11. Eine andere Sicht:
    https://theintercept.com/2016/06/13/stop-exploiting-lgbt-issues-to-demonize-islam-and-justify-anti-muslim-policies/

  12. Nochmal zur Erinnerung:

    „Am 2. Juli bekommt Dr. Brigit Bosold vom „Schwulen Museum“ die Kompassnadel des „Schwulen Netzwerks NRW“ überreicht. Die queere Museumsfrau vertritt die These, dass die eigentliche Gefahr für schwule Männer nicht Islamisten, sondern Islamkritiker sind. Ihr Feindbild ist der weiße, männliche Homosexuelle. Genau von diesem lässt sie sich nun den Preis überreichen. „Geht’s noch masochistischer und perverser?“ fragt David Berger die Preisverleiher.“

    http://www.david-berger.info/#!K%C3%B6lner-BerufsHomos-erklimmen-neue-Stufe-des-IslamMasochismus/c1vx5/575a7b060cf2cc77abfe5703

  13. Jedenfalls sind solche Massaker ein verdammtes Elend. Wie kommt man darauf so etwas tun zu wollen?

  14. Finally: A Realistic Plan for Fighting the Jihad and Protecting Americans
    Courtesy of Donald Trump.

    http://www.frontpagemag.com/fpm/263170/finally-realistic-plan-fighting-jihad-and-robert-spencer

    „We’ve gotten so used to politically correct obfuscation about Islam being a religion of peace that preaches tolerance and non-violence that Donald Trump’s words in his address Monday were startling:

    “Many of the principles of radical Islam are incompatible with Western values and institutions. Remember this, radical Islam is anti-woman, anti-gay and anti-American. I refuse to allow America to become a place where gay people, Christian people, Jewish people are targets of persecution and intimation by radical Islamic preachers of hate and violence. … This is not just a national security issue. It’s a quality of life issue. If we want to protect the quality of life for all Americans — women and children, gay and straight, Jews and Christians and all people then we need to tell the truth about radical Islam and we need to do it now.”“

    „“we have a dysfunctional immigration system, which does not permit us to know who we let into our country, and it does not permit us to protect our citizens properly….We’re importing radical Islamic terrorism into the West through a failed immigration system and through an intelligence community held back by our president.“

    “The decision to overthrow the regime in Libya, then pushing for the overthrow of the regime in Syria, among other things, without plans for the day after, have created space for ISIS to expand and grow like nobody has ever seen before. These actions, along with our disastrous Iran deal, have also reduced our ability to work in partnership with our Muslim allies in the region. That is why our new goal must be to defeat Islamic terrorism not nation building. No more nation building. It’s never going to work.”

    “NATO,” he said, “needs to change its focus and stop terrorism….America must unite the whole civilized world in the fight against Islamic terrorism.”

    • Der Attentäter war amerikanischer Staatsbürger.
      Seine Eltern, also die Immigranten, haben damit nichts zu tun.

      • Billige Ausrede.
        Sein Vater übrigens ist offenbar ein Tabiban-Fan und sah sich als potentiellen afghanischen Präsidenten.

      • @maren:

        Seine Eltern, also die Immigranten, haben damit nichts zu tun.

        Wieso nicht? Die haben ihn großgezogen. Eine labile Persönlichkeit mit Gewaltneigung fällt nicht zum 18. Geburtstag Jahren vom Himmel.

    • „Der Attentäter war amerikanischer Staatsbürger.“

      Die Attentäter von 9/11 waren keine amerikanischen Staatsbürger.

      „Seine Eltern, also die Immigranten, haben damit nichts zu tun.“

      Sein Vater war wohl Taliban-Unterstützer.

      • Trotzdem haben seine Eltern keine Straftaten begangen.
        Willst du sie in Sippenhaft nehmen?
        (Was machen eigentlich die Eltern von Anders Breivik?)

        • „Trotzdem haben seine Eltern keine Straftaten begangen.“

          Sein Vater könnte aber etwas damit zu tun haben, indem er die islamistischen Neigungen seines Sohnes gefördert hat.

          „Willst du sie in Sippenhaft nehmen?“

          Nein, wieso?

          „Was machen eigentlich die Eltern von Anders Breivik?“

          Keine Ahnung.

  15. Es gibt noch andere amerikanische LGBT-Organisationen, die ein bisschen anders ticken als die Linken in den USA.

    http://www.pinkpistols.org/2016/06/12/pink-pistols-saddened-by-attack-on-orlando-club/

    Übrigens hat in den USA mW. noch nie ein solches Massaker außerhalb einer „gun free zone“ stattgefunden. Aber das ist sicher nur eine Scheinkorrelation.

    • Klar. bewaffnen wir einfach die gesamte Gesellschaft unabhängig von psychischer und mentaler Verfassung und unabhängig davon, ob jemand bereits unter polizeilicher Beobachtung steht. Hauptsache wir können uns alle wie Rambo fühlen und unserem Hobby frönen das darin besteht zu üben., wie man andere Menschen tötet.

      • Kennst Du auch was anderes als extreme schwarz-weiß Szenarien? Dramaqueen? 😀 (scnr)

        Auch in den USA ist der Waffenbesitz für Verbrecher, Gewalttäter und Verrückte verboten und keiner sagt was davon, daß jeder mit einer Knarre rumlaufen soll.

        Sorry – aber diese extremen Sprüche, wie der von Dir, höre ich immer wieder. Kein Waffenbesitzer tritt für so absurde Vorstellungen ein – nicht mal die amerikanischen.

        Und die Unterstellung, daß z.B. Sportschützen üben würden, wie man tötet ist eine grobe Beleidigung und eine Lüge. Das nehme ich persönlich!

        • Ist aber so.

        • Nur in Deinem Kopf. Kann ich Dir aber gerne lassen. Schließlich haben wir Meinungsfreiheit. ^_^

        • In den USA konnte sich der Schlächter von Orlando jedenfalls problemlos eine Waffe besorgen.

          Weißt Du wofür ich bin? Psychologisches Gutachten bevorzugen man eine Waffe besitzen darf.

        • „Weißt Du wofür ich bin? Psychologisches Gutachten bevorzugen man eine Waffe besitzen darf. “

          Ja, eine eingehende Prüfung des potentiellen Waffenbesitzers ist sinnvoll. Dafür kann man dann den Bedürfnisnachweis (in Deutschland) weglassen.

        • Hätte ich nix dagegen. Dr. Dobat von der Uni Bremen hat eine gute Testsuite entwickelt. Trotzdem ist das nur eine Momentaufnahme. Wenn dafür die Bedürfnisprüfung wegfällt, brauche ich aber einen größeren Tresor … 😀

          Die Ösis haben einen solchen Test schon lange, der taugt aber wenig.

    • Tja, hätten die Kiddies bei Sandy Hook alle Waffen getragen, wäre da nichts passiert. ^^

      • „Tja, hätten die Kiddies bei Sandy Hook alle Waffen getragen, wäre da nichts passiert. “

        Ein bewaffneter Wachmann oder Lehrer hätte die Überlebenschancen der Kiddies deutlich erhöht.

        • In einer Grundschule? Einer Grundschule???
          Was sendet es für ein Signal, wenn vor sämtlichen Institutionen bewaffnete Wachleute stehen, auf die geringe Gefahr hin, dass jemand auf die Idee kommt, in der örtlichen KiTa ein Blutbad zu veranstalten?
          Wie bewahrt ein Lehrer seine Waffe auf, damit es nicht zu Unfällen kommt?

          Ist es nicht viel logischer, zu überdenken, ob tatsächlich alle Amerikaner halbautomatische Waffen erwerben dürfen? Ob man generell die Verfügbarkeit von Waffen einschränken sollte?

          Überhaupt, was ist das eigentlich für eine Gesellschaft, wo Waffenbesitz damit begründet wird, dass andere Waffen besitzen und einen somit jederzeit abknallen können?

        • @ marenleinlchen

          „In einer Grundschule? Einer Grundschule???
          Was sendet es für ein Signal, wenn vor sämtlichen Institutionen bewaffnete Wachleute stehen, auf die geringe Gefahr hin, dass jemand auf die Idee kommt, in der örtlichen KiTa ein Blutbad zu veranstalten?“

          Bestreitest du meine Aussage? Was ist dir wichtiger: Das Leben von Kindern zu schützen, oder das falsche Signal (was ist eigentlich falsch daran?) zu senden?

          „Ist es nicht viel logischer, zu überdenken, ob tatsächlich alle Amerikaner halbautomatische Waffen erwerben dürfen?“

          Es dürfen nicht alle Amerikaner halbautomatische Waffen erwerben.

          „Ob man generell die Verfügbarkeit von Waffen einschränken sollte?“

          Leichter gesagt als getan. Verbesserungen sind natürlich immer möglich, nur sollte man sich da keine großen Illusionen machen. Dafür gibt es einfach schon zu viele.

          „Überhaupt, was ist das eigentlich für eine Gesellschaft, wo Waffenbesitz damit begründet wird, dass andere Waffen besitzen und einen somit jederzeit abknallen können?“

          Selbstverteidigung, zumal in einer ländlichen Gegend, wo die nächste Polizeiwache etliche Kilometer entfernt ist, ist ein legitimer Grund für Waffenbesitz.

        • „Ein bewaffneter Wachmann oder Lehrer hätte die Überlebenschancen der Kiddies deutlich erhöht.“

          Als Rektor oder Schulautorität müsste man doch eine Waffe besitzen können?!

          Im kanadischen Parlament wurde auch so ein Attentäter gestoppt, weil es da einen Job für sowas gibt, btw.

          „Kevin Vickers became a hero when he stopped a gunman in 2014 who attacked Canada’s House of Commons …. Vickers shot gunman Michael Zehaf-Bibeau in 2014 when he ambushed Parliament Hill. Vickers served as the House of Commons sergeant-at-arms at the time. …. Vickers became a national hero .. Reports said Vickers was in his office when he heard the gunshots. He took out his gun and tracked down Zehaf-Bibeau in the halls of Parliament. Parliament greeted him with a standing ovation the following day.“

          http://legalinsurrection.com/2016/05/canadian-ambassador-to-ireland-tackles-protester-at-dublin-ceremony/

      • Noch jemand mit irrealen und surrealen Vorstellungen … seufz

        Tatsache ist, daß „gun free zones“ in den USA keine Irren davon abhalten ein Massaker zu veranstalten. Im Gegenteil – der Schaden wird dadurch größer. Wer glaubt, daß ein „Stopschild“ vor Verrückten und und Verbrechern schützt den darf ich an von der Leyen und ihre Internet-Sperren erinnern.

        Warum gehen die meisten Leute in so absurde Extreme? Um zu vermeiden über eine sinnvolle Sicherheitslösung nachdenken zu müssen? Und ich rede hier bestimmt nicht davon Minderjährige zu bewaffnen.

        • „Tatsache ist, daß „gun free zones“ in den USA keine Irren davon abhalten ein Massaker zu veranstalten“

          Ich denke schon, dass die sehr leichte Verfügbarkeit von Waffen in den USA dazu beiträgt, dass es häufiger zu solchen Vorfällen kommt. Man müsste eben die meisten Waffen einziehen und das ganze dann stark reglementieren.

          Ob das durchführbar ist wäre eine andere Sache. Es gäbe sicherlich eine Übergangszeit mit versteckten Waffen etc. Aber ich vermute danach würde es zu einer deutlichen Verbesserung kommen

        • Deine Vermutung in Ehren – aber in den USA kommt man da nicht weit. Das würde bedeuten, einen totalitären Polizeistaat zu errichten. Wie die freiheitsliebenden Amis (auch die Demokraten) drauf reagieren würden, kannst Du Dir sicher denken. Es gab regional solche Versuche und die wurden ganz schnell abgebrochen und verschwanden leise in der Schublade. Die Amis sind nämlich nicht so obrigkeitshörig und duckmäuserisch wie die Europäer.

          Oder man versucht es wie in England. Verbot von Kurzwaffen (Pistolen/Revolver). Innerhalb von 10 Jahren nach dem Verbot stieg die Waffenkriminalität mit genau diesen verbotenen Waffen insgesamt um 89% an – örtlich sogar über 600%. Die zivilen Waffenbesitzer hatten brav alles abgegeben. Wer seine Waffen behalten hat und sie jetzt noch ungenierter nutzte und immer noch nutzt, kannst Du Dir sicher denken.

          Bis 1972 konnte man, wenn man volljährig war, ganz legal per Quelle oder Neckermankatalog großkalibrige Repetiergewehre und Schrotflinten kaufen. Ausweiskopie genügte. Komischerweise gab’s da keine Massaker.

          Die fingen weltweit erst in den späten ’80ern an. Was hat sich da geändert? (Ich habe einen Verdacht und ein paar deutliche Hinweise dazu).

          Ist Dir bekannt, daß es alleine in Deutschland neben den 5,8 Millionen legalen Waffen auch zwischen 27 und 32 Millionen illegale Waffen gibt? Darunter auch eine ganze Menge Kriegswaffen. Nach Milchmädchenrechnung könnte in jedem zweiten oder dritten Haushalt eine scharfe Waffe vorhanden sein. Erstaunlich, daß laut Polizeistatistik derart wenig passiert.

          An die illegalen Waffen kommt man übrigens nicht ran. Nicht mal dann, wenn man einen Polizeistaat errichtet und sämtliche Bürgerrechte abschafft. Auch in den USA ist der Markt mit illegalen Waffen gesättigt und man kommt genau so leicht ran, wie in Europa. (Paris/Brüssel).

          Regulieren kann man nur registrierte Waffen. Aber Registrierung gibt es in den USA in den allermeisten Staaten nicht. Versuche in diese Richtung gab derart Gegenwind, daß man das lieber sein ließ.

        • „Die Amis sind nämlich nicht so obrigkeitshörig und duckmäuserisch wie die Europäer.“

          Das 2. amendment ist ja ausdrücklich dazu geschaffen worden, dass die Bürger sich gegebenenfalls gegen eine tyrannische, konterrevolutionäre Regierung wenden können.

        • Genau. Und dieses Faktum lässt die Regierungen der US-Bundesstaaten sehr vorsichtig agieren. Nicht mal Californien, der Staat mit einem der schärfsten Waffengesetze, wagt es den Waffenbesitz vollständig zu verbieten. Washington hat innerhalb der USA sowieso nicht allzuviel zu melden. Diverse Staaten lehnen sich auch immer wieder ganz offen gegen „Presidential Orders“ auf und setzen sie nicht um.

          Die Amis haben nun mal so eine Gesellschaft und müssen mit den Konsequenzen leben. Dafür schütteln die den Kopf über unser „Freie Fahrt für freie Bürger“ … finden es aber trotzdem toll mit 200 Sachen über unsere Autobahnen zu donnern.

        • Komisch das es in Europa deutlich weniger Kriminalität gibt als in den USA, obwohl nicht jeder sich im nächsten Geschäft bewaffnen kann.

          Das staatliche Gewaltmonopol mach schon Sinn.

        • Die Amis haben kein Waffenproblem, sondern ein Gewalt-Problem. Und das entsteht aus den dortigen, sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umständen.

          Um das zu wissen muß man das Land und die Leute schon etwas besser kennen als nur aus den deutschen Medien und den ständig wiederholten Annahmen und Vorurteilen. Ich habe einiges an Verwandtschaft „drüben“ und lese viele ausländische Medien, deshalb maße ich mir auch an, mich da etwas besser auszukennen als der durchschnittliche Deutsche.

          Deutschland hat nach der Schweiz die höchste Pro-Kopf-Waffendichte in Europa (illegale Waffen eingerechnet). Wieso passiert bei uns so was nicht? Die Waffen wären da …

          BTW: Gewaltmonopol hat überhaupt nichts mit Waffenbesitz zu tun. Das Gewaltmonopol befähigt die damit beliehenen Personen zu hoheitlichem Handeln. Das Gewaltmonopol hat signifikante Einschränkungen, die Du im Grundgesetz, Artikel 20 und in Gesetzeskommentaren findest.

          Wir haben zwar kein 2nd Amendment wie die Amis, aber den Art. 20, Abs. 4 im Grundgesetz. Nur ist das 2nd wesentlich deutlicher formuliert.

        • „Komisch das es in Europa deutlich weniger Kriminalität gibt als in den USA, obwohl nicht jeder sich im nächsten Geschäft bewaffnen kann.“

          Ja, echt komisch: Es gibt in Europa weniger junge Menschen, weniger Gangmitglieder und weniger Leute mit niedrigem IQ. Keine Ahnung, warum es in den USA mehr Kriminalität gibt…

        • Demnach ist also die höhere Kriminalität in den USA darauf zurück zu führen, dass es dort mehr Dumme und mehr Gangs (=mehr Kriminelle, Tautologie) und mehr junge Menschen gibt?

          Jedenfalls bekommst du in den USA eine Kugel in den Bauch, wo du hier nur zusammengeschlagen wirst.

        • You name it. Und es kommen noch etliche andere Faktoren dazu. Schau‘ Dir auf Youtube mal „Gangland“ USA an. Gangs mit 40.000 Mitgliedern und mehr. Alle bewaffnet und gewaltbereit. So was gibt’s in Europa (hoffentlich noch lange) nicht.

        • „Das 2. amendment ist ja ausdrücklich dazu geschaffen worden, dass die Bürger sich gegebenenfalls gegen eine tyrannische, konterrevolutionäre Regierung wenden können“

          Eigentlich eher zur Abwehr von Sklavenaufständen.

        • Belege?

          Alle Kommentare dazu – auch aus der Zeit in der das 2nd entstand – belegen, daß es primär um die Verhinderung eines tyrannischen Regimes ging.

        • „Demnach ist also die höhere Kriminalität in den USA darauf zurück zu führen, dass es dort mehr Dumme und mehr Gangs (=mehr Kriminelle, Tautologie) und mehr junge Menschen gibt?“

          Genau.

          „Jedenfalls bekommst du in den USA eine Kugel in den Bauch, wo du hier nur zusammengeschlagen wirst.“

          Wenn du dich mit den falschen Leuten anlegst, ja. Kommt auch drauf an, wo du wohnst.

          „Eigentlich eher zur Abwehr von Sklavenaufständen.“

          Das ergibt keinen Sinn.

        • @adrian
          „eher zur Abwehr von Sklavenaufständen“

          „Another day, another attempt at guilt by association. This time the topic is guns, and the guilt is being wrung from that perennial favorite, slavery. The carrying of firearms, Saul Cornell and Eric M. Ruben argue over at The Atlantic, is not a constitutionally protected right derived from an Anglo-American understanding of Lockean self-defense prerogatives, but a quirk of the antebellum South that became part of mainstream American life by dint of an unfortunate historical accident. As a matter of fact, the pair suggest, the very notion that the Bill of Rights protects your capacity to “pack heat” is suspiciously close to something a slave-owner might say…..“

          „….see this essay for what it is: An attempt to undermine the idea that the Constitution protects the “bearing” as well as the “keeping” of arms, and to cast those who contend that it does as heirs not to the Founders but to the treacherous architects of secession and white supremacy. ….“

          http://www.nationalreview.com/article/424962/2nd-amendment-southern-slavery-atlantic-essay-response

          Ein Argument der „anti-weissen“ progressiven Neorassisten also, die ja die ganze USA als Konstrukt des bösen weissen Mannes hinstellen wollen.

        • Natürlich ging es um Sklaven; Thomas Jefferson, der progressivste Amerikaner seiner Zeit, war Sklavenhalter.

        • „war Sklavenhalter.“

          Ach, und deshalb kann man mal annehmen, dass Jefferson das im Hinterkopf hatte, also seine eigentliche Absicht war?

        • @Adrian, Alex, El_Mocho:

          „eher zur Abwehr von Sklavenaufständen“
          Natürlich ging es um Sklaven; Thomas Jefferson

          Glaube auch nicht, dass der Kontext passt. Die Waffe gehört zum Siedler und zur Frontier, siehe das Kentucky Rifle. Und der Ausweg der Sklaven war nicht die Revolte, sondern die individuelle Flucht in einen »Free State«. Und schließlich waren die waffentragenden Milizen die übliche Form des militärischen Aufgebots in den Kolonien, weil einem stehenden Heer misstraut wurde. Insofern gehört die Waffe zum allgemeinen amerikanischen Freiheitsbegriff, und nicht zum Unterdrückungsmodell der Pflanzeraristokratie.

        • Unglaublich mutig von Jefferson, den Menschen seines Landes das oberste Recht zur Verteidigung einzuräumen.
          Das war damals völlig revolutionär und konträr zu den europäischen Mächten. Der Jefferson meinte dadurch die europäischen Ordnungen abzuwehren, die die amerikanische Revolution gefährden könnten.

    • „Übrigens hat in den USA mW. noch nie ein solches Massaker außerhalb einer „gun free zone“ stattgefunden. Aber das ist sicher nur eine Scheinkorrelation.“

      Ein Militärstützpunkt wie Fort Hood ist keine „gun free zone“.

      • Falsch. Alle Militärstützpunkte in den USA sind „gun free zones“. Nur die Militärpolizei trägt Waffen.

        Waffen werden nur für die Ausbildung ausgegeben und danach wieder eingesammelt. Genau wie in Deutschland (bzw. Europa).

        http://houston.cbslocal.com/2014/04/03/fort-hood-is-a-gun-free-zone/

        • Eine Einrichtung, in der ständig eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen mit geladenen Waffen herumläuft, würde ich nicht als „gun free zone“ bezeichnen.

        • Du liegst immer noch falsch. In keiner Kaserne laufen große Mengen Menschen mit geladenen Waffen rum. Weder in Europa noch in Amerika.

          Warst Du bei der Bundeswehr? Waffen- und Munitionsausgabe, Übungsschießen, reinigen, Waffen zurück ins Arsenal, versperrt mit Doppelwache. Und so läuft das bei fast allen Armeen der Welt ab.

          Wäre Fort Hood ein waffenstarrender Platz gewesen, so wie Du es annimmst, dann hätte der Attentäter nicht so lange mit seinem Werk fortfahren können. Einfachste Logik – und die Tatsachen bestätigen das.

        • Fort Hood ist eine ziemlich großer Stützpunkt mit wohl nicht wenigen bewaffneten Wachen und Streifen. Von „waffenstarrend“ war nicht die Rede.

        • In den US-Medien wurde das Thema breit ausgewalzt. Da findest Du genau das, was ich gesagt habe.

          http://www.gunpundit.com/3824.php

        • Der Text widerspricht meiner Aussage nicht. Nochmal: Ich behaupte nicht, dass dort die Hälfte der Leute mit geladenen Waffen durch die Kaserne läuft; nur, dass es dort verhältnismäßig viele Bewaffnete gibt, die eine Einstufung als „gun free zone“ als zumindest irreführend erscheinen lässt.

        • Auch in einer zivilen „gun free zone“ können Wachleute und Polizisten rumlaufen. Aber es sind zu wenige oder sie sind zu weit weg, um schnell eingreifen zu können.

          Die Definition einer „gun free zone“ ist: Niemand darf mit einer Waffe rumlaufen. Außer Wachleute und Polizisten (oder in Fort Hood beim Training auf dem Schießplatz – weit weg von allem). Also ist Fort Hood faktisch eine „gun free zone“ auch wenn da sicher tausende von Waffen gelagert werden und ein paar Militärpolizisten damit rumlaufen.

          Ich verstehe jetzt, was Du meinst. Aber im legal-juristischen Sinne, so wie in dem Fall der Begriff verwendet wird, liegst Du falsch. Im Wortsinn natürlich richtig – aber um den geht es hier nicht.

        • „Waffen- und Munitionsausgabe, Übungsschießen, reinigen, Waffen zurück ins Arsenal, versperrt mit Doppelwache. Und so läuft das bei fast allen Armeen der Welt ab.“

          Ja, und der Grund ist offensichtlich. Warum nun sollen in einer Armee solche Sicherheitsvorkehrungen herrschen, in der Gesamtgesellschaft aber nicht? Irrsinnig.

        • gun free zone ist ne tolle Sache – wenn man Verbrechern ebenfalls nicht erlaubt, Waffen zu tragen.
          Ansonsten endet man wie ein Huhn im Hühnerstall wenn der Marder kommt.
          Hätten die lgbt Waffen gehabt, hätte er vermutlich nicht so viele erschiessen können. Genauso wie in Paris oder Brüssel, Von der Warte kann man es auch sehen.
          Allerdings ist die Vorstellung, dass alle auf der Tanzfläche respektive Konzert bewaffnet sind natürlich auch unheimlich.

        • Es gibt in den USA Bundesstaaten in denen es in Clubs, Bars und Kneipen – sogar an Unis – kein Waffenverbot gibt. Arizona zum Beispiel. Gerade in diesem Bundesstaat sieht man ausgesprochen viel Bürger mit Waffen. Komischerweise passiert da so gut wie nix. Wer eine Waffe führt, der darf keinen Alkohol trinken oder gar Drogen nehmen. Es geht durchaus. Nur kann man sich das als Deutscher, der quasi in einer waffenfreien/waffenarmen Zone aufgewachsen ist gar nicht vorstellen.

        • Hat mal jemand Hobbes gelesen? Natürlich kann man sich den Krieg aller gegen alle wie in vorstaatlichen Zuständen zurückwünschen. Damals gab es zweifellos mehr individuelle Freiheit, jeder konnte machen was er wollte. Solange bis ein stärkerer oder besser bewaffneter kam.

          Alles in allem eher kein attraktives Gesellschaftsmodell.

        • Wann in der Geschichte gab es denn Kriege „Aller gegen alle“? Nicht mal zu Zeiten der Clans und Stämme gab es so etwas. Nach dieser Theorie hätte es ja überhaupt keine Gemeinwesen gegeben – und somit keine menschliche Entwicklung.

          Und „individuelle Freiheit“ ist ein ziemlich junges Konzept. Frühere Gemeinwesen waren wesentlich kollektivistischer organisiert. Der Einzelne galt wenig, die Gemeinschaft alles.

    • Let the Guns Flow Into America

      „…. Like other attacks, Obama has turned this into an issue of guns. He’s been pushing this issue very hard and has made it clear – he’s all for taking guns away from people – but apparently the people he wants to take guns from may well be the very people who need them the most.

      As someone who lives very close to Jerusalem, someone who works in Jerusalem almost daily, let me tell you what happens when there is a terror attack here. First, there is the shock, the shouting, the running of innocent people trying to get away, trying to save others as well. And, there are also people running TO the attack. It’s a commentary and a touch of humor that Israelis have fought back against armed terrorists with chairs, umbrellas, even a selfie stick. But mostly, Israelis fight back with guns.

      In Israel, guns save lives, guns stop attackers before they can harm others. In Jerusalem, within seconds of an attack, guns are drawn and our trained security forces AND trained civilian population go into action. ….

      I have long suspected that given enough time and freedom, Obama could well destroy the fabric of the quilted society that is the United States. Luckily for all, he will not have the time and still he moves towards this goal. Do not surrender your guns, America. There are evil people who loathe the world you have created within your borders.“

      http://www.israellycool.com/2016/06/14/let-the-guns-flow-into-america/

      • @Alex:

        There are evil people who loathe the world you have created within your borders.

        Reichlich simpel gestrickt, diese Autorin. Da wundert es auch nicht mehr, wenn eine politische Lösung mit den Palis immer unwahrscheinlicher wird.

        • Das liegt aber rein an den „Palästinensern“. Sorry, aber so einfach ist es hier wirklich mal.
          Deren Führung ist seit Bestehen vollständig darauf ausgerichtet einen unbedingten Kampf gegen das nach ihrer Meinung illigitime Israel zu führen. Selbst die Identität als „Palästinenser“ musste ihnen noch nachgetragen werden, die „Friedensprozesse“ und alles.
          Es wird keine „politische Lösung“ geben, wenn man nur halbwegs realistisch ist.

        • @Alex:

          Das liegt aber rein an den „Palästinensern“. Sorry, aber so einfach ist es hier wirklich mal.

          Sorry, das sehe ich nicht so. Dass die arabischen Nationen jahrzehntelang die Vernichtung Israels wollten, trifft zu. Aber mit seinen äußeren Feinden hat Israel es fertiggebracht, Arrangements zu schließen oder zumindest einen Status Quo einzuhalten. Warum also nicht auch mit den Palästinensern? Weil die Rückgabe des Westjordanlandes niemals eine Option war. Die israelische Rechte hat nach dem Sechstagekrieg eine schleichende Inbesitznahme der Westbank in Gang gesetzt, die niemals gestoppt, geschweoge denn revidiert wurde, und seit der Ermordung Rabins ist die israelische Nation politisch immer rechtslastiger und immer stärker religiös-fundamentalistisch durchgeformt worden. Das säkulare, progressive Israel des Zwanzigsten Jahrhunderts ist Geschichte.

          Aluf Benn in »Foreign Affairs«:

          »Israel’s current leaders—headed by Prime Minister Benjamin Netanyahu, who metamorphosed after the election from a risk-averse conservative into a right-wing radical—see democracy as synonymous with unchecked majority rule and have no patience for restraints such as judicial review or the protection of minorities. In their view, Israel is a Jewish state and a democratic state—in that order. Only Jews should enjoy full rights, while gentiles should be treated with suspicion. Extreme as it sounds, this belief is now widely held: a Pew public opinion survey published in March found that 79 percent of Jewish Israelis supported “preferential treatment” for Jews—a thinly veiled euphemism for discrimination against non-Jews.

          Meanwhile, the two-state solution to the conflict with the Palestinians has been taken off the table, and Israel is steadily making its occupation of East Jerusalem and the West Bank permanent. Human rights groups and dissidents who dare criticize the occupation and expose its abuses are denounced by officials, and the government has sought to pass new laws restricting their activities. Arab-Jewish relations within the country have hit a low point, and Israel’s society is breaking down into its constituent tribes.«

          Es ist alles, nur nicht einfach!

        • Leider doch. Und „wir“ sind leider nicht „die Guten“ in diesem Spiel, daher rührt der Eindruck der äussersten Kompliziertheit.

          „Das säkulare, progressive Israel des Zwanzigsten Jahrhunderts ist Geschichte.“

          Diesen Abgesang kann ich nicht nachvollziehen. Es ist das Narrativ von der angeblichen Rechtslastigkeit, wegen Religion, welches sich mE völlig auf den linken Antizionismus zurückführen lässt. Der Arikel von Aluv Benn enthält die dementsprechende Rhetorik und verräterische catch-words wie „post­colonial world“, ist aber ansonsten sehr komplex und bemüht sich faktenbasiert zu erzählen.

          Was aber tatsächlich masslos kompliziert ist, das sind die Verhältnisse in der israelischen Gesellschaft, in der die extremsten Meinungen, vor allem *gegen Israel* toleriert werden. Diese extremen Meinungen sind es dann, die die westliche Presse für ihr anti-Israel Narrativ systematisch nutzt.

          Den Foreign Affairs Artikel muss ich aber noch konsumieren, ist nicht gerade kurz.

  16. „The ongoing Islamic war against civilization!
    If you’re afraid to name it, how can you fight it?!“

    • http://thestoryofmohammed.blogspot.de/2013/09/chapter-eighteen-more-about-dhimmitude.html

      “ Pretty soon, people get the message and every attack is greeted with the expected response, “what must we have done to cause this, it must be our fault because of the invasion of Iraq/Afghanistan/support for Israel/the Crusades/discrimination/islamophobia/our causing poverty etc. etc.”
      Never ever, does Islam take responsibility because it is a peaceful religion with a few (million?) extremists who have misunderstood it.

      Now imagine yourself in the position of a military commander trying to take control of a nation. Every time you attack your intended victim, they blame themselves for your aggression. They hold inquiries to find which of them is guilty. Instead of attacking you, they attack their own Government/institutions/anyone they can think of. How can you lose? Just keep up a relentless series of attacks and blame the victim every time until finally, they capitulate.

      Now can you understand the awesome power of Jihad? You can’t beat it with nuclear weapons, smart bombs, or stealth bombers. It doesn’t matter how many laser guided missiles or unmanned drones you have.

      It doesn’t matter how well trained your army is. If you are too afraid to admit who your enemy is, then you might as well throw them all in the bin for the good they will do you. You cannot beat Jihad with force, it is too powerful; don’t even bother thinking about it, the army will not save you from Jihad.“

  17. Mass Murder in Orlando: It´s Global Jihad, Stupid!

    https://www.algemeiner.com/2016/06/14/mass-murder-in-orlando-its-global-jihad-stupid/

    “ … Mateen had planned the massacre in advance, purposely targeting a venue with which he was familiar, known to be frequented by lesbians, gay men, bisexuals and transgenders – the perfect personification of liberal Western values considered abhorrent to radical Muslims, regardless of their specific jihadist affiliation. ….“

    “ … On a Fox News panel in the aftermath of the bloodbath, counterterrorism expert Sebastian Gorka stressed the need for the White House and the world to acknowledge the clear connection between this attack and all the others with the same ideology. Linking the Fort Hood, Boston, San Bernardino, Paris and Brussels massacres, Gorka – author, most recently, of Defeating Jihad: The Winnable War – was the only one who mentioned Israel. The point he was making, and has been trying to hit home in his writings and lectures, is that the Islamist assault on the West is not a series of individual lone-wolf attacks, but rather a global movement, whose “propaganda by deed” is terrorism. And, he said, these recent acts, unlike the 9/11 attacks, are relatively small in scope and cheap to carry out, but nevertheless terrorize and paralyze whole cities. In other words, they get a lot of bang for their buck, both literally and figuratively. …“

    “ … politicians and pundits across the political spectrum were united in their horror. They always are, no matter where in the world such atrocities take place.

    Except when they occur in Israel, that is, and are committed by Palestinians.

    Indeed, somehow, when blood-thirsty terrorists mow down, bomb or slash innocent Israelis and then boast about it, they are viewed as people whose frustration and rage at Israeli policies have gotten the better of them. ….“

      • Hier ist die BBC, wie sie die Diskussion auf Waffen etc verengen will, vs Douglas Murray

        http://www.youtube.com/watch?v=hQuyMx2BWtk

        Douglas Murray – Orlando Shooting [Daily Politics]

      • Vielleicht bist du beleidigend, Kirk? Oder das F-Wort?

    • Skeptor (der ist Israeli, und ein extrem diplomatischer dazu):

      „This looks all too familiar“

      http://www.youtube.com/watch?v=DmDmtcO1Nag

      Zwei Jahrzehnte und mehr wurde Terror schon missrepräsentiert und vom und im Westen unter dem label „Friedensprozess“ verkauft.
      Genau deswegen stehen wir heute da, wo wir stehen und erdulden diesen Terrorismus nunmehr selber.

  18. Islam Does Not Permit Homosexuality, Sargon:

    http://www.youtube.com/watch?v=cItgz3OpdTI

    „Just in case you weren’t sure.“

  19. Ein weiterer IS-Doppelmord in Frankreich wird kaum zur Kenntnis genommen, die Briten schreiben:

    ISIS killer filmed horrifying video promising ‚Euro 2016 will be a graveyard‘ after murdering police chief and wife

    http://www.mirror.co.uk/news/world-news/isis-killer-filmed-horrifying-video-8188256

    „The Islamic State terrorist who brutally slaughtered a police chief and his wife at their home made a video at the scene, promising that Euro 2016 „will be a graveyard“, according to reports.

    Known homegrown jihadist Larossi Abballa made the chilling video after repeatedly stabbing Jean-Baptiste Salvaing and his wife at their home on the outskirts of Paris last night.

    After their murder, he made a sick video from the home of his murdered victims.

    Their child was in the room with him as he filmed the video. ….“

    Die Grausamkeit des Mörders ist also mehr als heftig.

    Immerhin die FAZ bringt die Geschichte noch,

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/polizistenmord-nahe-paris-einer-von-8250-islamisten-14287226.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    den sie zum Einstieg völlig gelangweilt als „doppelten Polizistenmord“ abtut, gleich in die story verpackt, dass „Teile der Opposition fordern nun Internierungslager für Gefährder“ fordern würden. Die story entwickelt sich noch, aber wer kommt über den Anfang wohl hinaus? Besser man ist geduldig, dann bekommt vermutlich solide journalistische Arbeit zu lesen…

  20. Orlando jihad massacre: Hillary Clinton makes a very important point that Trump missed

    Clinton:

    „… The Orlando terrorist may be dead, but the virus that poisoned his mind remains very much alive and we must attack it with clear eyes, steady hands, unwavering determination and pride in our country and our values …

    The threat is metastasizing …

    We face a twisted ideology and poisoned psychology that inspires the so-called lone wolves …“

    Ted Belman:
    „These statements are so right ….
    Whether he (Attentäter) was appointed by an organization to do this or did it on his own as a result of the atmosphere that has been created by them is immaterial. The same goes for the so-called “lone wolves” in Israel. Their actions are all products of the same “twisted ideology and poisoned psychology.”
    That doesn’t mean that I would vote for her. No way. She is still poison. Why didn’t she say such things when she was secretary of state, let alone act on them?
    I have no confidence that she would follow through. Trump would.“

    http://www.americanthinker.com/blog/2016/06/orlando_jihad_massacre_hillary_clinton_makes_a_very_important_point_that_trump_missed.html

  21. Obama: ‘We’ are to blame, not Islamic terrorism, for massacre

    john podhoretz, new york post
    http://nypost.com/2016/06/12/obama-says-we-are-to-blame-not-islamic-terrorism-for-orlando-massacre/

    „So determined is the president to avoid the subject of Islamist, ISIS-inspired or ISIS-directed terrorism that he concluded his remarks with an astonishing insistence that “we need the strength and courage to change” our attitudes toward the gay, lesbian, bisexual and transgender community.

    That’s just disgusting. There’s no other word for it.

    America’s national attitude toward LGBT people didn’t shoot up the Pulse nightclub. This country’s national attitude has undergone a sea change in the past 20 years, by the way, in case the president hasn’t noticed.

    An Islamist terrorist waging war against the United States killed and injured 103 people on our soil. We Americans do not bear collective responsibility for this attack. Quite the opposite.

    The attack on the Pulse nightclub was an attack on us all, no less than the World Trade Center attack.“

    „To fight back against the evils of San Bernardino and Orlando, we do need change — and fortunately for us, it’s constitutionally mandated change. It’s the change required by the 22nd Amendment — the change that will compel Barack Obama to leave the White House on Jan. 20, 2017, after completing his second term with America less safe than it was when he took office.“

    Das ist eine faire geschichtliche Bewertung. Obama machte Amerika bestimmt nicht sicherer. Soviel ist sicher.

  22. Killer’s hate crime a ‘parallel tragedy’ to gay-club massacre: judge

    Ein Mörder wird verurteilt, der den Richter genau an den Täter von Orlando erinnert:

    „Morales, who called himself “trisexual” during the trial, hurled homophobic slurs at stranger Mark Carson before pulling out a Taurus .38-caliber gun and blasting him in the face on May 18, 2013.“

    „The scrawny killer, who represented himself at trial, put his former transexual lover on the stand to prove he wasn’t a bigot.“

    http://nypost.com/2016/06/14/killers-hate-crime-a-parallel-tragedy-to-gay-club-massacre-judge/

  23. The Orlando massacre and the crisis of humanism

    http://www.spiked-online.com/newsite/article/the-orlando-massacre-and-the-crisis-of-humanism/

    „The massacre in Orlando reminds us that there are wicked individuals who will mow people down simply for the ‘crime’ of being gay. It confirms that Islamist violence, fuelled by a profound intolerance of anyone who dares to live freely or irreligiously, is a pressing problem in the 21st-century West. But most tragically of all, it has revealed a deep crisis of humanism in the West. The response to this act of barbarism has exposed the fracturing of human ideals, of the very notion of a human family, and of the West’s commitment to trusting individuals to live as they please, to be sovereign over themselves, regardless of who it offends. The awful truth unveiled by the obscenity in Orlando is that we in the West lack the moral armoury and collective spirit to withstand Islamist intolerance. ….“

    „…..Even worse, and more revealing, has been the response of the identitarian lobbies. With astonishing speed, and more than a little narcissism, gay leaders and commentators used the massacre to shore up their greatly prized victim status in the realm of identity politics. ….

    The censoriousness of such moral equivalence, the moral blackmail of it, is alarming. …

    The use of the Orlando massacre to buttress the victim politics of the gay-rights movement is no less cynical than the use of it to slam immigration.

    …. As one British newspaper columnist angrily said to a news presenter who suggested the massacre was an attack both on gays and on the West: ‘You don’t understand this because you aren’t gay.’ Behold the new communalism. Only blacks can empathise with black pain, only women can challenge misogyny, only gays can truly feel the horror of Orlando. You must have experienced something to know it: an alarming negation of the ideal of human empathy. It’s an explicit disavowal of universalism, of human solidarity. ….

    In a perverse irony, ISIS supporters in the West feed off the very same sectionalism that we’ve seen in response to Orlando. They, too, are motored by a valuation of their identity above all else: by a view of themselves as Muslims rather than citizens, and by a grating sense of victimhood, a belief that the world is out to get them. …

    Let us now fight harder than ever for the value of human solidarity, and for the greatest humanist ideal of all, the one most under threat from both Islamists and identitarians in the 21st-century West: that people should be free to think, say and live as they please, regardless of who it offends.“


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