Selbermach Samstag 190 (11.06.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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202 Gedanken zu “Selbermach Samstag 190 (11.06.2016)

  1. „Das Europäische Zeitalter geht zu Ende – eine Streitschrift“
    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-europaeische-zeitalter-geht-zu-ende-eine-streitschrift/
    „Zeitgeschichtliche Epochen enden nur selten mit einem großen Knall. Die Übergänge sind fließend. Sie manifestieren sich auf unterschiedlichste Weise, manchmal in epochalen Ereignissen und manchmal nur in scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten.
    Das, was der Historiker Antike nennt, begann in heutiger, europäischer Betrachtungsweise irgendwann um 800 vc mit der abschließenden Ablösung der Kupfertechnologie durch das Eisen. Sie endete um 600 nc mit dem finalen Untergang des Weströmischen Reiches durch die Wanderungsbewegungen germanischer Stämme und der Vernichtung der antiken Zivilisationen im Ostmittelmeerraum durch den Barbarensturm der arabischen Expansion unter der jungen Flagge des Islam. In beiden Fällen ist der Untergang gekennzeichnet durch die Ablösung langjähriger, doch immer anfälliger gewordener Kulturgemeinschaften durch ein neues Barbarentum zivilisationsfeindlicher Gruppen, welches das Bestehende hinwegfegte und dabei die kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften um Jahrhunderte zurückwarf. Wer von den Zivilisierten diesen Weg nicht mitgehen wollte, wurde vernichtet oder vorsätzlich um seine bestehende Identität gebracht. Das vorgeblich Neue, das wider die überrannte Zivilisation gerichtete Barbarische, wurde zum absoluten Diktat. […]
    Zivilisationen, so sagt es unsere Vorstellung von menschlicher Dynamik, obsiegen über andere nur dann, wenn sie diesen gegenüber bedeutende Vorteile haben. Die westeuropäische Dynamik seit dem 15. Jahrhundert zeichnete sich durch eine den Konkurrenten überlegene Waffentechnik aus. Sie zeichnete sich dadurch aus, mit einer aus den Fesseln des Klerikalismus befreiten wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Dynamik die Welt übernehmen zu wollen – und übernehmen zu können. Und sie zeichnete sich aus durch ein Sendungsbewusstsein, einem Gefühl der zivilisatorischen Überlegenheit, aus dem heraus der Anspruch erwuchs, alle Kontinente der Erde zu Europa machen zu wollen.
    So wie einst das antike Römische Reich seine Stärke daraus schöpfte, die unterworfenen Barbaren zu Römern zu machen, so schöpfte das Europäische Zeitalter seine Kraft aus der Europäisierung des Nicht-Europäischen. Wer sich diesem verweigerte oder den Anschluss nicht schnell genug fand, der wurde wie die Erstbesiedler Amerikas und Ozeaniens an den Rand der Vernichtung gebracht. Der zivilisatorische Anspruch war ebenso in der Antike wie in der Neuzeit immer auch ein Anspruch der Dominanz, der Überlegenheit. Das Europäische Zeitalter erreichte so seinen historischen Höhepunkt im letzten Quartal des Neunzehnten bis hinein in die erste Dekade des Zwanzigsten Jahrhunderts. Es waren die Jahre der unangefochtenen Dominanz der europäischen Zivilisation – und selbst in den bis dahin noch nicht vollständig europäisierten Enklaven wie Zentralchina, dem Osmanischen Reich und Persien setzten europäisch geprägte Eliten an, ihre Gesellschaften nach europäischem Vorbild neu gestalten zu wollen. […]
    Wie ein Krebsgeschwür bildete die Barbarei Metastasen, welche sich Stück um Stück in den Körper der europäischen Zivilisation hineinfraßen. In dem immer noch wirkenden Anspruch der natürlichen Überlegenheit europäischer Zivilisation gab sich diese auf, denn sie meinte, dass eben diese natürliche Überlegenheit selbstverständlich jene erfassen müsse, die als ex-koloniale Barbaren dem Rückzug der Europäer in den von ihnen dereinst dominierten Gebieten folgten.
    Mit dem Versagen der Europäer in der Europäisierung der Welt kamen zuerst jene ehemaligen früheren Barbaren nach Europa, die an Europas Verheißungen geglaubt hatten und Welteuropäer werden wollten. Doch es kamen eben nicht nur jene Menschen, die vor den barbarischen Kulturen die Flucht ergriffen und aus dem europäischen Versagen, seine Zivilisation durchzusetzen, die für sie einzig nachvollziehbare Konsequenz gezogen hatten – es kamen auch die Barbaren selbst. Und diese dachten nicht daran, ihr barbarisches Denken abzulegen und Welteuropäer zu werden. So wie einst Barbaren bei der Erstürmung Roms im Kern ihrem barbarischen Denken treu blieben, so setzen die neuen Barbaren alles daran, die ihnen kulturell überlegene, neidvoll verhasste Zivilisation zu vernichten. […]
    Das Europäische Zeitalter findet trotz seiner technologischen Überlegenheit nach gut einem halben Jahrtausend sein Ende, weil es seinen ihm innewohnenden Anspruch der zivilisatorischen Dominanz verloren hat. Als das Römische Zeitalter dereinst aus vergleichbaren Gründen endete, folgte eine Jahrhunderte umfassende Phase von durch vorgeblich religiös begründeter Denkverbote dominierter Ignoranz.
    Wird sich die europäische Zivilisation nicht umgehend wieder ihres Anspruchs bewusst und bereit, für diesen mit seinen geistig-kulturellen, wissenschaftlichen und technologischen Mitteln zu kämpfen und seine Möglichkeiten mit den ihr innewohnenden Fähigkeiten und dem Ziel einer universellen Zukunft auf den Manifesten ihrer Kultur einzusetzen, müssen wir uns darauf einstellen, dass wir das erleben werden, was in den Geschichtsbüchern zu jener Phase des Niedergangs der antiken Hochkulturen beschrieben ist.
    Das Europäische Zeitalter neigt sich seinem Ende zu und Europa scheint den Willen verloren zu haben, sein Potential für eine neue Phase der menschlichen Entwicklung einzusetzen – und so scheint der Rückfall in die prä-aufklärerische Stagnation menschlicher Evolution unvermeidbar zu sein, denn dieses Europa, das ansetzte eine Welt nach seinem Bilde zu schaffen, hat seinen Willen zur Macht durch eine Agonie der Ohnmacht ersetzt.“

    • Kann mal einer die Tür aufmachen, ich glaube der Untergang des Abendlandes beginnt sich da draussen ein bissle zu langweilen….

      *seufz*

        • Nachdem der Ausgangsartikel ereits eine derartige Menge an fachlichen Fehlern enthält (alleine zum Untergang des Römischen Reiches… ) ist das Überflüssig, es zeugt von einer geradezu fantatstischen Geschichtsauffassung (Näheres dazu in ihrer Unibiliothek, Standardwerke gibt es dazu in Massen… ist halt schwere Kost). Auch die Darstellung des Mittelalters als scheinbar „Finstere Zeit“ … Herrjemineh… Ansichten aus dem vorherigen jahrhundert, ich dachte, es wäre langsam durchgesickert, dass die Zeiten etwas komplexer waren…
          (ich weigere mich schlichtwegs, hier Nachhilfe zu leisten, da sinnlos, es geht hier eh blos um Ideologie)

          Seit Spengler geht das Abendland kontinuierlich unter, dafür ist es noch sehr sehr lebendig. Das ist nur das letzte Werk einer kulturpessimistischen Ansicht, welche mit besonderer Freude den Untergang beschwört, der allerdings bislang nie so eingetreten ist. Die zivilisatorische und integrative Kraft des (leicht nebulösen) Westens hat sich bislang als durchsetzungsstark erwiesen.

          Nachdem sich bislang sämtliche Katastrophenszenarien als falsch herausgestellt haben, und die Glaskugelgucker notorisch unzuverlässig sind, sehe ich dem Untergang des Abendlandes mit einer gewissen Gelassenheit entgegen.

          • Es geht hier aber nicht um den Untergang des Abendlandes sondern um die Auflösung des Westens. Das halte ich für eine durchaus realistische Perspektive.

          • Und ja, die Analyse zum Untergang des Römischen Reiches ist falsch. Dieses ist am Christentum krepiert, oder besser hat sich transformiert in eine, ja, Epoche des Rückschritts. Dasselbe könnte uns jetzt drohen in einer unheilvollen Verbindung aus islamischer Transformation, linkem Antiliberalismus und rechter Reaktion.

        • Das römische Reich starb in erster Linie am Faschismus und der damit einhergehenden Auflösung der sozialen Kohäsion.

          Da spielten die sogenannten „Barbaren“ keine besondere Rolle, die eigentlich nur Römer sein wollten.
          Das Christentum war nur eine Massnahme zur Restauration Roms, die notgedrungene Übernahme des Judentums, allerdings in eine ganz neue Form gegossen, mit der Staatstreue als hervorragender Christenpflicht.

          „Dasselbe könnte uns jetzt drohen in einer unheilvollen Verbindung aus islamischer Transformation, linkem Antiliberalismus und rechter Reaktion.“

          Das bei weitem wichtigste Element hier ist der „linke Antiliberalismus“. Der ist nichts anderes als eine sekulare Pseudoerlösungsreligion der vollkommenen Selbstverleugnung, die sich aus dem Christentum entwickelt hat. Die Betroffenen werden das natürlich insbrünstig abstreiten.

        • Die westliche Kultur geht sicherlich nicht in dem Sinne unter, dass der Westen langfristig vom orthodox-konservativen Islam übernommen würde.

          Was aber m.E. passieren könnte, wäre dass Integrationsprobleme im Zusammenhang mit schlecht integrierten islamischen Migranten, wenn sie nicht ernsthaft politisch angegangen und gelöst werden, Effekte produzieren – z.B. Zunahme von Kriminalität, Ausbreitung von Parallelgesellschaften, Anwachsen islamisch-fundamentalistischer Gruppen sowie von Gruppen zugewanderter Rechtsextremisten, im schlimmsten Fall Anschläge – die dann von den westlichen kapitalistischen (d.h. liberalen) Eliten und ihren politischen Handlangern in den Parteispitzen aller Parteien für einen autoritären Staatsumbau genutzt werden könnten oder dass dadurch rechte Parteien zu Einfluss gelangen könnten, die den Aufbau eines autoritären Staates im Dienste der liberal-kapitalistischen Eliten vornehmen würden.

          Eine langfristige Islamisierung Europas wäre m.E. aber nur denkbar, falls die oberen Segmente der herrschenden Klasse (Großkapitalisten und Superreiche – Liberale also) die Strategie verfolgen würden, den Islam langfristig als dominierende Religion zu etablieren, insofern er sich in seiner unaufgeklärten orthodox-konservativen Form besser dazu eignet die Bevölkerung dumm zu halten als die zeitgenössischen durch Aufklärung gebändigten Formen des Christentums. Eine solche Herrschaftsstrategie lässt sich zwar nicht ausschließen, aber m.E. auch nicht klar bestätigen.

          Der Zusammenhang zwischen Kapitalismus/Liberalismus und Totalitarismus, den bereits Marcuse beschrieb, würde sich aber bei beiden Varianten bestätigen.
          In diesem Sinne: Für mehr „linken Antiliberalismus“!

        • @Leszek

          „Eine solche Herrschaftsstrategie lässt sich zwar nicht ausschließen, aber m.E. auch nicht klar bestätigen.“

          Selbst als nichtintendierte Folge der ganzen Islamapologetik ist es fast schon absurd anzunehmen, der Islam könnte sich im Westen durchsetzen oder dies wäre gar das Ziel. Dazu ist auch der herrschende Multikulturalismus perfekt, der ja eine Ideologie der kulturellen Trennung ist.

          „Für mehr „linken Antiliberalismus“!“

          Wie sollte ein solcher aussehen? Augstein hat neulich einen linken „radikalen Populismus“ gefordert, der im Westen eigentlich zum guten Teil schon herrscht….

        • „Der Zusammenhang zwischen Kapitalismus/Liberalismus und Totalitarismus, den bereits Marcuse beschrieb, würde sich aber bei beiden Varianten bestätigen.
          In diesem Sinne: Für mehr „linken Antiliberalismus“!“

          Der Zusammenhang zwischen Sozialismus/linkem Antiliberalismus und Totalitarismus hat sich immer wieder bestätigt. Man kann wohl ohne Probleme behaupten, dass ein nichttotalitärer Sozialismus/linker Antiliberalismus eine ziemlich Ausnahmeerscheinung war und ist.

        • „Seit Spengler geht das Abendland kontinuierlich unter, dafür ist es noch sehr sehr lebendig.“

          Das Abendland ist auf dem Weg ins Altenheim. Dessen Bewohner sind zwar noch lebendig, aber nicht mehr sonderlich aktiv. Einen Krieg würde ich mit ihnen nicht mehr führen wollen.

          „Das ist nur das letzte Werk einer kulturpessimistischen Ansicht, welche mit besonderer Freude den Untergang beschwört, der allerdings bislang nie so eingetreten ist.“

          Das Weströmische Reich ist also gar nicht untergegangen? Meine Empfehlung dazu:
          https://www.amazon.de/Untergang-R%C3%B6mischen-Reiches-Ende-Zivilisation/dp/3806220832/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1465662701&sr=8-2&keywords=ward+perkins

          „Die zivilisatorische und integrative Kraft des (leicht nebulösen) Westens hat sich bislang als durchsetzungsstark erwiesen.“

          Die zivilisatorische und integrative Kraft des Römischen Reiches hat sich auch lange als durchsetzungsstark erwiesen; bis es dann untergegangen ist.

          „Nachdem sich bislang sämtliche Katastrophenszenarien als falsch herausgestellt haben, und die Glaskugelgucker notorisch unzuverlässig sind, sehe ich dem Untergang des Abendlandes mit einer gewissen Gelassenheit entgegen.“

          Es sei dir gegönnt.

          • Ich denke man erkennt unmissverständliche Anzeichen innerer Verfaultheit im Westen. Und damit meine ich nicht die übliche kulturkonservative Analyse von dekadenter Libertinage. Sondern eher eine exzessive Selbstkasteihung und Selbstenteierung.

        • Ach, noch was: Die Erwiderung, dass sich bislang alle Katastrophenszenarien als falsch herausgestellt haben (wirklich?), ist noch unsinniger wie das, was damit kritisiert wird.

        • „meine ich nicht die übliche kulturkonservative Analyse von dekadenter Libertinage“

          Die ja aus einer älteren Interpretation des Untergangs des römischen Reichs sich begründet, weswegen auch gerne von „spätrömischer Dekadenz“ gesprochen wird.

        • „Ich denke man erkennt unmissverständliche Anzeichen innerer Verfaultheit im Westen. Und damit meine ich nicht die übliche kulturkonservative Analyse von dekadenter Libertinage. Sondern eher eine exzessive Selbstkasteihung und Selbstenteierung.“

          Das erinnert mich an eine Bemerkung des Historikers Arnold Toynbee: „Civilizations die from suicide, not murder“. Wenn die innere Kraft und der Willen fehlt, nützt all die Technik nichts.
          Dekadente Libertinage kann sehr wohl einen Beitrag zur Verfaulung leisten (nein, ich meine damit nicht die Homoehe oder sowas); nämlich dann, wenn sie zum weitgehenden Verzicht auf Kinder oder eine generelle Abnahme der Wehrfähigkeit/-willigkeit führt. Wenn eine Gesellschaft es nicht schafft, die nötigen Ressourcen für ihre Erhaltung zu mobilisieren, war´s das für sie.

        • @ Leszek

          Deine Texte lesen sich auch immer mehr wie das linke Äquivalent vom deinen rechten Freunden, die hinter jedem Versagen der Realpolitik das Wirken von jüdischen Kulturmarxisten sehen, nur heissen die bei dir liberale Kapitalisten. Die Idee, dass eine Herrscherklasse absichtlich die Immigration fremder Kulturen auslöst und dann den Staatswechsel und den Zusammenbruch gemeinsam mit den anderen nebulösen „rechten“ kapitalistischen Elementen überlebt, ist so absurd, dass es jeder Beschreibung spottet. Du biegst dir genau wie rechte Verschwörungstheoretiker alles genau so zu Recht, dass es in deine beschränkte Weltsicht passt.

          Nur zu deiner Info, weil du dich ja kaum auszukennen scheinst; die „rechte“, „kapitalistische“ Herrscherklasse hasst Muslime, siehe Polen, die Schweiz und alle ehemaligen Sovietstaaten. Die wollen keine Moselms im eigenen Land und schon gar keine nicht ethnische Mehrheit von Ausländern. Die würden nie im Leben die innere Sicherheit aufs Spiel setzen. Wie sich in Polen gezeigt hat, braucht man nicht zuerst unkontrollierte Immigration um einen Rechtsruck zu erzeugen.

          Die AFD gewinnt in Deutschland,die Front National und die UKIP in England weil alle Parteien, und zwar ganz zu vorderst die Linken, unfähig sind, Einwanderung effizient zu kontrollieren und weil sie die demographischen und wirtschaftlichen Probleme geleugnet haben, die sie selber mitverursacht haben. Dann haben linke Kreise versucht, die Kriminalität von Migranten (Köln, Malmö etc.) zuerst zu verleugnen und dann, als das nicht mehr ging, haben sie wiederum die Rassismuskarte gegen das eigene Volk gezogen. Das aktuelle politische Klima ist dem totalen Versagen der linken Positonen zuzuschreiben, nicht den rechtspopulistischen Parteien, die diese Fehler nun nur aussschlachten.

          • @toxicvanguard
            Zustimmung. Die Linke hat hier total versagt. Und Leszek Aussage belegt: Ihr Antrieb ist die Verachtung der liberalen, westlichen Gesellschaft. Alles ist in ihren Augen besser: Islam, Palästina, Sandinisten, Stalinismus – wenn es nur in irgendeiner Weise antiwestlich ist.

          • Und das Absurde ist, dass der böse Kapitalistische Westen in allen Punkten, denen Linken so sehr am Herzen liegen, am Besten abschneidet: Arbeitbehmerrechte, Frauenrechte, Minderheitenrechte, Selbstbestimmung, persönliche Autonomie.

            Warum also diese Verachtung? Ich kann mir das nur mit einem postkommunistischen Trauma erklären. Die linke Idee Kommunismus hat total versagt; die Emanzipation der Menschen dagegen wurde am Besten beim Klassenfeind kapitalistischer Westen verwirklicht. Das muss schmerzen.

        • @adrian
          „das nur mit einem postkommunistischen Trauma erklären. Die linke Idee Kommunismus hat total versagt“

          Fakt ist aber, dass die „progressiven“ Ideen, die heute so virulent geworden sind in der Blütezeit des Kommunismus in den 60/70ern ersonnen wurden und damals auch schon eine relative Verbreitung erfahren haben. Natürlich mag der Zusammenbruch der UdSSR für viele dieser Linken traumatisch gewesen sein, aber eine wirklich gute Erklärung für den Vormarsch dieser Ideen liefert das nicht. Eine bessere wäre, dass dieses Denken von den politischen Eliten adaptiert worden ist und daher erst seine Wrkungsmächtigkeit erfahren hat, so 1990-2010 wäre das in etwa anzusetzen. Oder warum hat zB die CDU so viele eigentlich linke Positionen vollständig übernommen, alternative Energie, Klimawandel, den ganzen Sozialismus und jetzt „offene Grenzen“, Islamophilie? Die haben doch wohl nicht unter einem postkommunistischen Trauma gelitten….

        • Tja, jetzt habe ich gerade geantwortet, aber offenbar war ein Wort dabei, das bewirkt, dass mein Kommentar freigeschaltet werden muss.
          Geduldet euch also ein wenig, liebe Mitdiskutanten.

        • @ Christian

          Meinen letzten Kommentar bitte nicht freischalten, sondern löschen. Ein paar Formulierungen waren zu unpräzise, bitte nur diesen Kommentar freischalten.

          @ Adrian

          „Heißt konkret was?“

          Dass man m.E. alle politischen Kräfte einer Kritik unterziehen sollte, die an der Ausbreitung des orthodox-konservativen Islams in Europa beteiligt sind, nicht nur die, die der eigenen politischen Weltsicht entgegenkommen. Ich spreche im Folgenden von regressiven Linken, regressiven Liberalen und regressiven Konservativen/Rechten in Bezug auf Islam-Apologetik. (Natürlich kann man aber auch aus vielen anderen Gründen regressiv sein.)

          a) Regressive Linke in Bezug auf Islam-Apologetik:

          1. – Antiimperialisten: Es handelt sich um eine Unterströmung des orthodoxen Marxismus. Antiimps betrachten orthodox-konservative Muslime und Islamisten zum Teil als Verbündete im internationalen „antiimperialistischen Kampf“, allerdings auf internationaler, nicht auf nationaler Ebene. Antiimps vertreten gegenüber Islam und Islamismus daher z.T. apologetische Positionen. In Deutschland ist diese Richtung wenig einflussreich.

          2. – Postmoderne politisch korrekte Linke und Multikulturalisten:
          Es handelt sich um eine Unterströmung des Poststrukturalismus, die ursprünglich in den USA entstanden ist. Postmoderne politisch korrekte Linke betrachten Muslime gemäß einer einseitigen und falsch angelegten Diskriminierungstheorie in einseitiger und undifferenzierter Weise als diskriminierte Gruppe.
          Dabei blenden sie die prämodernen, autoritären, sexistischen, intoleranten und menschenrechtswidrigen Aspekte des orthodox-konservativen Islams weitgehend aus ihrer Wahrnehmung aus.
          Diese Richtung ist innerhalb der Linken leider zur Zeit einflussreich und ist primär verantwortlich für die verbreitete unkritische Haltung gegenüber dem orthodox-konservativem Islam innerhalb der zeitgenössischen Linken.

          b) Regressive Liberale in Bezug auf Islam-Apologetik

          1. – Großkapitalisten und Superreiche: Diese sind der Hauptfaktor für Islamisierungsprozesse in Europa, weil ohne ihr Einverständnis und ihren Willen keine entsprechende Migrations- und Flüchtlingspolitik betrieben werden kann. Sie haben die finanzielle Macht sich Politiker der Parteispitzen aller Parteien einzukaufen und profitieren von einer undifferenziert-islamophilen Politik.

          Diese erleichtert Handelspartnerschaften sowie strategische Allianzen der globalisierten kapitalistischen Eliten mit nicht-westlichen Herrschaftseliten auf ökonomischem, politischem und militärischem Gebiet.
          Des Weiteren wird durch die entsprechende Migrations- und Flüchtlingspolitik eine zerrissene Bevölkerung geschaffen, der es schwer fällt sich gemeinsam gegen die herrschende Klasse zu organisieren, (worauf El-Mocho auf diesem Blog hinwies).
          Durch eine Zunahme von Konflikten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird die Gesellschaft im Sinne des Teile-und Herrsche-Prinzips gespalten. Die sozialen Sicherungssysteme können leichter demontiert werden. Und längerfristig bestünde für politische und ökonomische Eliten, die am Machtausbau interessiert sind, die Möglichkeit negative soziale Folgeerscheinungen dieser Politik als Anlass zu nehmen um zu versuchen einen zunehmend autoritäreren Staat aufzubauen.

          Hatten wir in diesem Strang ja schonmal diskutiert:

          https://allesevolution.wordpress.com/2016/04/23/selbermach-samstag-183-23-04-2016/

          2. – Nihilistische Liberale: Diese lehnen jegliche potentiell wirksamen Maßnahmen zur Eindämmung von Islamisierungsprozessen aus ideologischen Gründen als „autoritär“ ab. Mit ihnen ist keine Verteidigung moderner und aufgeklärter Gesellschaften gegen pämodern-autoritäre Kräfte zu machen. Sie ähneln in ihrer ideologischen Einseitigkeit den postmodernen politisch korrekten Linken, wenn auch ihre Intention und Begründungen anders ausfallen.

          c) Regressive Konservative/Rechte in Bezug auf Islam-Apologetik:

          1. – Konservativ-Christlich-Islamophile: Diese hoffen z.T. darauf, dass durch Islamisierungsprozesse der Einfluss der Religion generell wieder ansteigt und sie ebenfalls davon profitieren oder sie lehnen Maßnahmen gegen Islamisierungsprozesse ab, weil sie befürchten, dass ihre eigene autoritäre religiöse Ideologie dann ebenfalls von Einschränkungen betroffen sein könnte oder sie lehnen eine säklular-demokratische Gesellschaft so stark ab, dass ihnen eine konservativ-islamische Gesellschaft im Vergleich dazu als das geringere Übel erscheint.

          2. – Islamophile klassische Rechte: Für manche klassische Rechte, für die insbesondere USA und Israel ein zentrales Feindbild darstellen, stellen orthodox-konservative Muslime und Islamisten in ihrer Weltsicht potentielle Verbündete dar. Die Motivation für islam-apologetische Einstellungen ist hier ähnlich wie bei den linken Antiimps, (nur noch primitiver). Vermutlich spielt hier auch noch eine wesentliche Rolle, dass sie sich von den autoritären Aspekten des orthodox-konservativen Islams angesprochen fühlen. Ähnlich wie die Antiimps sind sie aber nicht einflussreich.

        • „Warum also diese Verachtung?“

          Moralischer Narzissmus….., vor 10 Jahren wurde dies geschrieben, heute ist alles noch viel deutlicher:

          “ …. Anti-Americanism and anti-Zionism go hand in hand in France (and in Europe). They so badly want the US to fail in Iraq – such satisfaction – that they cannot see what a catastrophe that would be for Europe, what a huge shot in the arm to the most aggressive elements of Jihadi Islam.

          If this were pure cynicism, one would expect it to end the moment their ox was gored. But it’s not. It goes deeper, partly because the self-image of the French/Europeans/Progressive “Left” needs to believe in its own righteousness, Europe the “moral continent.” So when the mad hatred hits them, they continue to pursue the destructive attitudes, turning against their own culture. When it hit London last 7/7, the BBC rapidly backed off of calling it terrorism; or when the riots broke out last November, the French rapidly blamed their own racism.

          Apparently, Europeans will do anything but acknowledge two terrifying thoughts: 1) Israel may not only be justified in defending itself, it may even be restrained in so doing; and 2) Europe may be in the same boat as Israel, on the same side. Europeans may even have “des leçons à recevoir” from Israel. Horreur! Anything but!

          This is deeply irrational behavior. Under the circumstances, it’s a potentially suicidal paradigm.

          So what can I say to my French friends and colleagues? How do I tell them that the anti-Zionism they have so enthusiastically embraced is killing them slowly, paralyzing their ability to “read” the events that unfold every day in this rapidly globalizing world, driving them to minimize the nature and scope of global Jihad, to ridicule those who sound the alarm? …..“

          http://www.theaugeanstables.com/2006/03/30/anti-zionism-as-cultural-aids-and-its-cure-reflections-on-france-vii/

        • „“…Demografie ist natürlich ein Punkt, aber wichtiger hier finde ich den Unwillen sich selbst zu schätzen…““

          Was aber mehr ein spezifisches westeuropäisches Problem ist als ein westliches allgemein, obwohl es diese Tendenzen auch jenseits des grossen Teiches gibt. Ein Teil des Erfolgs des Feminismus erklärt sich aus dem Umstand, dass er eine ENTSCHULDIGUNG (im Wortsinne) anbietet. Nicht die Weissen waren für Kolonialismus, NS, Sklaverei und Hexenverbrennungen verantwortlich, sondern der weisse Mann.

        • „“…aber offenbar war ein Wort dabei, das bewirkt, dass mein Kommentar freigeschaltet werden muss…““

          Wahrscheinlich hast Du das Wort Fluxxlingg (in etwas anderer Schreibweise) verwendet, was den Oberzensor Christian erzürnt und per installierter Selbstlöschanlage sogleich ins virtuelle Nirwana befördert wird!

      • Hm, offenbar liest Christian gerade nicht mit.

        Den Kommentar hatte ich nochmal verfasst, weil die erste Variante an ein paar Stellen zu unpräzise war.

        Eine regressive konservative/rechte Einstellung in Bezug auf den Islam kann natürlich nicht nur eine islam-apologetische in Bezug auf orthodox-konservativen Islam und Islamismus sein.

        Auch eine fremdenfeindliche Einstellung im eigentlichen Sinne, die auch einen modernen/aufgeklärten/liberalen Islam bzw. Menschen aus islamischen Ländern generell – unabhängig von deren konkreten Einstellungen und Verhaltensweisen – umfasst, ist natürlich regressiv.

  2. „I am Gutmensch“
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/i-am-gutmensch/
    „Ja, ein dahin gepfeffertes „Ich muss gar nix“ erscheint im ersten Augenblick egoistisch, mitunter kaltherzig. Denn in der linken Welt ist das so einfach. Da ist der gut, dessen „gut sein“ man unmittelbar erkennen kann. An Aussagen, wie solchen, dass es eben unsere verdammte Pflicht sei, die Grenzen offen zu lassen und all diese Menschen aufzunehmen. Dass wir mindestens eine Teilschuld an der Situation in den Heimatländern dieser Leute tragen. Und an dem ewigen Kampf gegen alles, was in der linken oder einfach nur politisch ahnungslosen und sich deshalb der Mehrheit anschließenden Welt irgendwie als rechts, rassistisch oder was auch immer gilt.
    Kapitalismuskritik ist schon eine feine Sache. Ich kenne das. Ich war auch mal so. Da kann man so gut unterteilen. In Gut und Böse, Oben und Unten. Und doch hat es irgendwie immer diesen pseudointellektuellen Touch, durch den es so wirkt, als hätte man die Welt nur besser durchschaut als alle anderen und der zumindest kurzzeitig darüber hinwegtäuscht, dass man sich ähnlich einfacher Narrative bedient wie das rechtsradikale Spektrum, welches man so sehr verabscheut. […]
    In der linken Gutmenschenwelt spricht man den Leuten gerne ab, dass sie sich mit den Dingen befasst haben, wenn sie nicht zu den gleichen Schlüssen kommen wie man selbst. Denn wenn ich Ahnung von der ganzen Ausbeutung, der neoliberalen Scheißpolitik, dem Syrienkonflikt und den Waffenlieferungen hätte, dann würde ich ja kaum so reden. Dann müsste ich ja eigentlich auch links sein. Denn nur wenn man links ist, hat man Ahnung von all dem. […]
    Der Vorteil an Links ist, dass man Idealist bleiben kann. Dass man sich nicht an der Realität die Hände schmutzig machen muss. Zum Links-Sein bedarf es anders als früher keinen Mut mehr. Längst ist der romantisierte Klassenkampf im gesellschaftlichen Mainstream angekommen. Kapitalismuskritik ist hipp und nichts, weshalb man irgendetwas befürchten müsste. Der Linke selbst wird romantisiert wie seine Vorbilder der 68er und deshalb muss er sich auch nicht rechtfertigen und die Tauglichkeit seiner Ideen an der Realität beweisen. Er steht auf der Seite der Guten. Er kämpft um Gerechtigkeit, während die anderen zwangsläufig für Ungerechtigkeit sein müssen. Er will die Menschen in Afrika nähren, die F-linge der Welt aufnehmen und die Kriege im Mittleren Osten beenden, während der sadistische Rest im eigenen Saft brät. […]
    Die Wahrheit ist jedoch, dass Links eigentlich gar nicht so altruistisch ist. Dass Links eigentlich so ziemlich das genaue Gegenteil davon ist. „Wie viel Helfermoral kann man sich leisten?“ fragte mein liberaler Dozent einmal. Und genau darum geht es. Zählt für mich am Ende das Ergebnis der Handlung oder die gute Absicht?
    Ich bin davon überzeugt, dass dem wirklichen „Gutmenschen das Ergebnis am Ende wichtiger sein müsste als die gute Absicht oder das gute Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen. Und weil es mir eigentlich auch mit sechs immer schon eher darum ging, dass die hungernden Kinder im Fernsehen was zu essen haben und nicht um das gute Gefühl, was ich dabei empfinde, wenn ich 10 Mark spende, habe ich eben irgendwann aufgehört, links zu sein und 10 Mark zu spenden oder alle F-linge in Deutschland aufnehmen zu wollen. Denn diese Probleme löst man nicht mit bloßem Aktionismus aus guter Absicht heraus, der am Ende nicht selten negative Begleiterscheinungen mit sich bringt. […]
    Nur leider ist gerade das hier in Europa und vor allem in Deutschland nicht möglich. Denn der Diskurs ist immer noch tabuisiert bzw. überlässt man ihn jenen, die sich mich stolz geschwellter Brust „Gutmensch“ nennen, obwohl sie genau das eben nicht sind, weil ihnen in aktionistischen Scheuklappen letztlich egal ist, welche Konsequenzen ihre Einstellung mit sich bringt. Jenen, die Menschen wie mich und all die anderen Kritiker zu unempathischen Schlechtmenschen degradieren und als Rassisten diffamieren, weil ihre Absichten vermeintlich gut, während wir innerlich hässlich sind.
    Aber mir ist es egal, was ihr von mir haltet. Ob ich für euch ein Rassist ohne erkennbaren Rassismus bin oder ein herzloser Kapitalist, der doch genauso viel gegen Armut und Elend hat wie ihr. Denn im Gegensatz zu euch habe ich mich davon emanzipiert, gut wirken zu wollen und versuche stattdessen im Rahmen meiner Möglichkeiten so etwas wie gut zu sein. Und ganz vielleicht bin ich am Ende dadurch mehr Gutmensch als ihr es jemals gewesen seid.“

    • @ JC Denton

      Was Du hier ausführlich beschreibst und mit dem Etikett „links“ versiehst ist nichts weiter als Selbstgerechtigkeit und Bigotterie. Wahr ist, dass es von diesem Typus bei der sogenannten politischen Linken viele gibt.

      Die Linke hat im Zuge der Säkularisierung unglücklicherweise das Erbe der religiösen Frömmeler angetreten. Dieser Typus des selbstgerechten, des bigotten Predigers mit seinem unerträglichen moralinsauren Pfaffengeschwätz hat sich in der Linken wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet. Das Sinnbild für diesen Typus des vordergründig rechtschaffenen und unbeschränkt solidarischen Bürgers, dessen propagierte unbeschränkte Solidarität freilich nie eingefordert wird, ist der vollgefressene Pfaffe, der von der Kanzel Wasser predigt und Wein säuft.

      Diese sogenannte Linke ist nicht antikapitalistisch, ja nicht einmal mehr kapitalismuskritisch, denn sie wurde vom System vollständig assimiliert. Es ist nur noch die Rhetorik, die die sozialistischen Ursprünge erahnen lässt.

      • Die sozialistischen Ursprünge sind das Problem der Linken. Es ist das kulturmarxistische Erbe des Denkens in Macht- und Klassenkategorien, die letztendlich jedwede realistische Analyse der Gesellschaft unterminiert. Die Linke ist unfähig, das Prinzip eines liberalen demokratischen Gemeinwesens überhaupt zu verstehen an dem sie fleißig partizipiert.

        • Nur weil die Machtstrukturen heute unangenehm komplex geworden sind heißt das noch lange nicht, man könnte oder sollte es aufgeben, diese zu analysieren und wo nötig anzugreifen.

          • Eine Gesellschaft besteht aber nicht nur aus Machtstrukturen. Sie besteht aus vielfältigen Interessen, Wertvorstellungen und Bindungen die sich befruchten, ausbalancieren, behindern oder bekämpfen.

        • Trotzdem ist die Beobachtung und Kontrolle der Machtstrukturen ein notwendiger Teil der gesellschaftlichen Selbsthygiene, gerade um die Vielfalt und die Möglichkeiten zu erhalten.

        • „“…Es ist das kulturmarxistische Erbe des Denkens in Macht- und Klassenkategorien …““

          Kulturmarxistisch? Der Marxismus befasst sich primär mit Ökonomie, Ökonomie und Ökonomie. Kulturmarxismus als Begriff ist etwa so sinnvoll wie Liberalfaschismus.

          „“…Die Linke ist unfähig, das Prinzip eines liberalen demokratischen Gemeinwesens überhaupt zu verstehen an dem sie fleißig partizipiert…““

          Ah, Du redest von der Freizeit und Urlaub. Es gibt aber eine Arbeitswelt da draussen, die ist weder liberal noch demokratisch. Genau darum heisst sie ja FREIzeit.

          • Der Marxismus beschäftigt sich primär mit Gesellschaftstheorie. Seine ökonomische Analyse hat sich ebenso als falsch erwiesen,wie seine gesellschaftliche. Dass sie zu 100 Millionen Toten geführt hat, ganz zu schweigen.

          • Die Linke hat übrigens auch keine Ahnung von der Arbeitswelt da draußen da sie entweder überdurchschnittlich wohlhabend ist oder im Staatsdienst arbeitet.

        • In erster Linie ist es der Antikapitalismus, der die Linke zerstört hat. Heute ist der praktisch die herrschende Ideologie geworden, auch der „Kapitalisten“, für die die heutige Linke ein hervorragendes Instrument geworden ist. Deshalb wurde die Linke auch „unfähig, das Prinzip eines liberalen demokratischen Gemeinwesens überhaupt zu verstehen“, sie will ein ganz anderes „Gemeinwesen“, ein autoritäres, antifreiheitliches.

        • „“…Der Marxismus beschäftigt sich primär mit Gesellschaftstheorie…““

          Wobei aus marxistischer Sicht das (ökonomische) Sein das Bewusstsein bestimmt. Das ist entscheidend. Die real existierende „Linke“ sagt das genaue Gegenteil – deshalb Gendersternchen, Studierende, Unterstrich und was sonst noch so alles an sprachpolitischen Massnahmen angemahnt wird. Die sollen offensichtlich das Bewusstsein ändern, worauf sich dann das Sein ebenso ändert. Herrschaftskritisch nennt sich dieser Schrott.

        • „“…Die Linke hat übrigens auch keine Ahnung von der Arbeitswelt da draußen da sie entweder überdurchschnittlich wohlhabend ist oder im Staatsdienst arbeitet…““

          Das ist jetzt ein ganz klein wenig pauschalisierend. Schwule haben auch keine Ahnung von der Arbeitswelt da draussen. Die machen nur Partys oder kaufen sich neue Schuhe! 🙂

          • Fakt ist: der von den Linken bekämpfte Kapitalismus hat der Menschheit ein noch nie dagewesenen Maß an Wohlstand verschafft. Armut ist heute eine Frage der Wahl zwischen Windows und Apple.

        • „“…Fakt ist: der von den Linken bekämpfte Kapitalismus hat der Menschheit ein noch nie dagewesenen Maß an Wohlstand verschafft…““

          Fakt ist, dass es primär der technisch-wissenschaftliche Fortschritt ist, der Wohlstand ermöglicht. Nun könnten wir darüber streiten, was diese Entwicklung als Voraussetzungen benötigte. Deiner Ansicht nach ist das kapitalistische System mit der Akkumulation von Kapital, das wiederum in die Produktion von Gütern investiert wird, eine notwendige Bedingung. Weisst Du was? Damit befindest Du dich nicht in einem grundsätzlichen Widerspruch zum Marxismus.

        • „Damit befindest Du dich nicht in einem grundsätzlichen Widerspruch zum Marxismus.“

          Du hast dir hier die marxistische „Analyse“ von Wirtschaft zu eigen gemacht, die ebenfalls immer den „technisch-wissenschaftliche Fortschritt“ als davon unabhängig, bzw von „der Akkumulation von Kapital“ sehen wollte.
          Das Kalkulationsproblem… Ohne freie Preisbildung und Konkurrenz keine Wirtschaft, keine Innovationen, keinen „technischen Fortschritt“.

        • „Wobei aus marxistischer Sicht das (ökonomische) Sein das Bewusstsein bestimmt. Das ist entscheidend. Die real existierende „Linke“ sagt das genaue Gegenteil – deshalb Gendersternchen, Studierende, Unterstrich und was sonst noch so alles an sprachpolitischen Massnahmen angemahnt wird. Die sollen offensichtlich das Bewusstsein ändern, worauf sich dann das Sein ebenso ändert. Herrschaftskritisch nennt sich dieser Schrott.“

          Da versucht die real existierende „Linke“ wohl, den Marxismus vom Kopf auf die Füße zu stellen. 😉

          „Fakt ist, dass es primär der technisch-wissenschaftliche Fortschritt ist, der Wohlstand ermöglicht.“

          Fakt ist, dass es primär Arbeitsteilung und Spezialisierung sind, die Wohlstand ermöglichen. Das Überwinden der Subsistenzwirtschaft ist der erste große Schritt dahin. Technisch-wissenschaftlicher Fortschritt nützt auch nichts ohne Kapital und institutionelle Rahmenbedingungen, die einen vernüftigen Einsatz der Produktionsmittel erlauben.

  3. Mein üblicher Liana-Kerzner-Newsflash!
    Ich wirke vermutlich schon wie ihr inoffizieller Pressesprecher, aber whatever! – Jedenfalls hat sie sich das neue Sarkeesian-Video angesehen und diagnostiziert ihm, Teil des Problems und mit seiner sexualfeindlichen Haltung im Grunde eher antifeministisch, denn feministisch zu sein:

    (Ungeduldige können bei 10 Minuten einsteigen, davor redet sie mehr über Einzelfälle von Figurendesign.)

  4. Zum heutigen Selbermach-Samstag gibt es keinen „normalen“ Beitrag, denn ich habe dafür zu wenig gefunden.

    Stellvertretend sei dieser Artikel empfohlen:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/943-feministische-zensur-in-der-filmbranche

    Ankündigung: Wenn ich zu wenig Zeit habe oder nicht genug Artikel finde, lasse ich meinen „Selbermach-Samstag-Beitrag“ in Zukunft auch so ausfallen, ohne was extra dazu zu schreiben. Ich komme nicht immer dazu, ich finde nicht immer neue, gute Artikel, und Traffic für meine Verlags-Homepage generiere ich zu 99% woanders – das hier nützt diesbezüglich kaum. Sporadisch erscheint er aber weiterhin in gewohnter Form.

    • ät Matthias:

      Huch, der Zanussi sieht ja aus wie Alexander Gauland. Kein Wunder…. 🙂
      Wir können fast von Glück sagen, daß der Osten Europas eine Zeit kommunistisch war und damit der Kelch der 68er und der Grün*ixes-Bewegung an ihm vorbeigegangen ist. Deswegen haben Radikale z.B. in Polen nur wenig Einfluß. Wenn die Mitte Europas (das sind wir) zu einem islamistischen Gender-Staat geworden ist, können wir dahin auswandern, um uns zu retten.

      • @ Axel

        „Wir können fast von Glück sagen, daß der Osten Europas eine Zeit kommunistisch war und damit der Kelch der 68er und der Grün*ixes-Bewegung an ihm vorbeigegangen ist.“

        In der einen Hinsicht ja, aber zu welchem Preis?

        „Deswegen haben Radikale z.B. in Polen nur wenig Einfluß.“

        Radikale aus dem Gender-Lager u.ä. ja. Aber sonst? War da neulich in Polen nicht was mit Einschränkung der Pressefreiheit?

        „Wenn die Mitte Europas (das sind wir) zu einem islamistischen Gender-Staat geworden ist, können wir dahin auswandern, um uns zu retten.“

        So weit kommt das noch. Die lassen uns dann aber nicht einwandern. Glaub ich jedenfalls.

        • „In der einen Hinsicht ja, aber zu welchem Preis?“
          – Zu einem hohen. Der immerhin die Zukunft sichert.

          „War da neulich in Polen nicht was mit Einschränkung der Pressefreiheit?“
          – Eine Sichtweise. Dummerweise hat sich gerade in der Journalistenszene dieses typische Gutmenschentum auch in Polen ausgebreitet. Vor allem in den öffentlichen Sendern. Dem hat die Regierung nun einen Riegel vorgeschoben. In Deutschland hat die Regierung sich der ARD-ZDF-Sicht einfach angepaßt. Was ist besser?

          „Die lassen uns dann aber nicht einwandern. Glaub ich jedenfalls.“
          – Wenn Du jung und gebildet genug bist, schon. Und solange die EU-Freizügigkeit gilt. Die dürfte in O-Europa aber bald gekippt werden, weil die Menschen dort sich dem EU-Schwachsinn entziehen wollen. Normierte Bananenkrümmung, Genderwahn und Massenimmigration von sonstwem. Kann man ihnen also nicht verdenken.

      • Nein, weil Männer mehr auf Frauen abfahren, wie Frauen auf Männer und deshalb auch selbstlose und selbstschädigende Dinge bereit sind zu tun, nur um Frauen zu gefallen.

        • Ich schätze, das will sagen:
          Frauen sind besser weil Männer bereit sind, für Frauen die Dampfmaschine und den Buchdruck zu erfinden
          Männer konnten Frauen hingegen nicht in ausreichender Form motivieren, das zu tun.

          Dieser Mega MachoSchwule Jack Donovan (er findet, dass Männer, die sich nicht selbst versorgen können suizid begehen sollten und posiert immer mit Baseballschlägern wie in Falling Down^^) hat ein neues Männerbuch rausgebracht bzw. es in deutsh rausgebracht
          http://antaios.de/detail/index/sArticle/31733

          vielleicht möchte das ja jemand lesen.

        • Stimmt. Diese Asymmetrie des Begehrens ist allerdings nirgends auf der Welt derart hartnäckig und stark ausgeprägt wie im westlichen Kulturraum.

          Kein Wunder, dass manche Feminista in Männern nur Sklaven sieht, die frau zwar benutzt, sie aber dann doch gerne in sicherer Distanz hält, wenn möglich…

  5. Sind Frauinnen in der Politik „empathischer“ und „sozialer“?

    „Bei all dem fällt auf, dass Angela Merkel einige eigentlich typisch weibliche Verhaltensstrukturen, wie z.B. Empathie für andere, vor allem für die Bevölkerung, völlig abgehen. Sie ist und war immer eine Apparatschika, mustergültig, kadergeschult, Ich-bezogen, karrierebewusst, was sich auch bei der Auswahl ihrer Berater und durch ihre Neigung, dem Wirtschafts- und Finanzlobbyismus auf den Leim zu gehen, wieder und wieder zeigt.“

    https://www.fischundfleisch.com/macbenac/angela-merkels-fehlerhafte-sozialisierung-21745

    Da traf letztes Jahr eine unweibliche Frau in Machtposition auf eine verweiblichte Gesellschaft, die von der Sozialindustrie gar nicht genug kriegen kann.

  6. Der Pokémon aus dem Kommentar von mir gehört wahrscheinlich auch zu den Realitätsverweigeren, über die sich Gad Saad und Sargon of Akkad in diesem Video unterhalten und lustig machen:

    http://www.youtube.com/watch?v=DkhiUgdvmzw

    Die These: Diese SJWs, die sich selbst für so moralisch überlegen halten, wissen insgeheim selbst, dass das was sie glauben Bullshit ist und ihre derzeitigen Handlungen ziemlich unmoralische sind. Aber das zuzugeben würde bedeuten man müsste sich bei eine Menge Leute entschuldigen und das ist ziemlich schwer und deswegen werden tatsächliche Fakten, wie zum Beispiel das Frauen mittlerweile die große Mehrheit der Studenten bilden oder das Frauen bei der Bewerbung auf Professorstellen eine bis zu 4 Mal höhere Chance haben die Stelle zu kriegen, wie ein vergleichbarer Mann, unbedingt geleugnet, um das Weltbild intakt zu lassen.

    • Interessante These, die allerdings voraussetzt, dass Menschen innerhalb tribalistischer Strukturen insgeheim rational und faktenbasiert denken und handeln. Gibt es dafür einen Beleg?

      • Die These ist so ernst gemeint, wie das Feminismus in Wirklichkeit eine Verschwörung der Katzenfutterindustrie ist oder auch ein globaler Shittest.

        Habe bis dahin erst das 1. Drittel gesehen. Im mittleren Teil erzählen wie von persönlichen Erfahrungen mit SJWs. Schon recht lustig. Sarkon hatte vor ein paar Wochen (?) eine radikale Feminstin auf Twitter getrollt und gesagt das er sie nicht vergewaltigen will und da sind dann einige mit aufgesprungen und haben auch gesagt das sie sie nicht vergewaltigen wollen. Der DailyMail hat daraus dann eine Story gemacht, wo behauptet wird das diese Feministin jeden Tag 600 Rape-Drohungen auf Twitter bekommt. Die haben dann auch Beispiel-Tweet gezeigt, wo lauter Leute verkünden das sie niemanden vergewaltigen wollen. Der anz normale Wahnsinn eben.

        Gad erzählt von irgendeiner Linken, die behauptet das es massenhafte Vergewaltigungen von palästinensischen Frauen durch irgendeine israelische Militäreinheit gibt. Tatsächlich gab es nicht einen einzigen Fall.
        Ihre Lösung um nicht als Lügnerin darzustehen: Sie behauptete das die Israelis so rassistisch sind das sie palästinensische Frauen nicht mal als Menschen, nicht mal als irgendetwas was man vergewaltigen kann, ansehen.

        • Oh, ich muss mich korrigieren:

          Ihre Lösung um die nicht vorhandenen Vergewaltigungen zu erklären: Sie behauptete das die Israelis so rassistisch sind das sie palästinensische Frauen nicht mal als Menschen, nicht mal als irgendetwas was man vergewaltigen kann, ansehen, sondern als etwas wie z.B. Pferde. Ein Vergewaltiger der Frauen vergewaltigt wird nicht auch Pferde vergewaltigen, weil das eben keine Menschen sind.

          Ja, wie krank im Kopf und hasszerfressen muss man eigenlich sein?

      • „Interessante These, die allerdings voraussetzt, dass Menschen innerhalb tribalistischer Strukturen insgeheim rational und faktenbasiert denken und handeln. Gibt es dafür einen Beleg?“

        Warum sollten Menschen innerhalb tribalistischer Strukturen nicht rational und faktenbasiert denken und handeln?

        • Es gibt einen Spruch eines Zen-Meisters, sinngemäß:

          Wenn du die Wahrheit sehen willst, sei nie für oder gegen. Der Kampf zwischen Für und Wider ist die schlimmste Krankheit des Geistes.

          Halte ich für wahr. Tribalismus, vor allem wenn er auf Weltanschauung basiert, ist unweigerlich mit Für und Gegen verbunden.

        • „Halte ich für wahr. Tribalismus, vor allem wenn er auf Weltanschauung basiert, ist unweigerlich mit Für und Gegen verbunden.“

          Jegliches Abwägen ist ein Für und Gegen, und am Ende muss man sich entscheiden, was man für die Wahrheit oder das Richtige hält. Tribalismus in diesem Sinne ist unvermeidlich, solange Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

        • „Tribalismus in diesem Sinne ist unvermeidlich, solange Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen“

          Das wäre ein Einwand, wenn die Gruppenmitgliedschaft nicht gleichsam grundsätzlich vor dem Abschluss des Erkenntnisprozesses käme.

        • @ JC Denton

          „Warum sollten Menschen innerhalb tribalistischer Strukturen nicht rational und faktenbasiert denken und handeln?“

          Weil Menschen innerhalb tribalistischer Kontexte in der Regel in kognitiver und moralischer Hinsicht ihren Bewusstseinsschwerpunkt in prä-formalen sowie prä-konventionellen oder konventionellen entwicklungspsychologischen Strukturen haben und daher ihre Fähigkeit zu rationalem und faktenbasiertem Denken begrenzter ist als bei Menschen, die im Kontext formal-operationaler und postkonventioneller Strukturen denken und handeln können.

          Wird unter anderem in Schriften von den Soziologen Georg W. Oesterdiekhoff und Günther Dux erklärt. Ich dachte, du hättest von ersterem ein Buch.

        • @ only_me

          „Das wäre ein Einwand, wenn die Gruppenmitgliedschaft nicht gleichsam grundsätzlich vor dem Abschluss des Erkenntnisprozesses käme.“

          Bei manchen Menschen läuft der Erkenntnisprozess dermaßen schnell ab, dass man denken könnte, er hättte nie stattgefunden… 🙂

          @ Leszek

          Hier geht es nicht um den „klassischen“ Tribalismus, sondern um politisch-ideologischen (SJW). Abgesehen davon schreibst du ja selbst „in der Regel“; es ist also nicht zwingend so, dass Tribalisten automatisch auch präformale Denkstrukturen aufweisen.

          „Wird unter anderem in Schriften von den Soziologen Georg W. Oesterdiekhoff und Günther Dux erklärt. Ich dachte, du hättest von ersterem ein Buch.“

          Sogar drei. Okay, bei einem ist er nur der Mitherausgeber.

        • „“…Jegliches Abwägen ist ein Für und Gegen, und am Ende muss man sich entscheiden, was man für die Wahrheit oder das Richtige hält. Tribalismus in diesem Sinne ist unvermeidlich, solange Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen…““

          Das ist aber eine ziemlich ungewöhnliche und kaum gebräuchliche Verwendung des Begriffs Tribalismus. Allenfalls könnte behauptet werden, dass die Organisation in Gruppen mit gleicher oder ähnlicher Weltanschauung (oder was auch immer ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt) den gleichen Verhaltensmustern folgt wie der Tribalismus und ein Substitut für verloren gegangene Stammeskultur ist.

          Der Stamm der Linken gegen den Stamm der Rechten. 🙂

        • @ Pjotr

          „Das ist aber eine ziemlich ungewöhnliche und kaum gebräuchliche Verwendung des Begriffs Tribalismus. Allenfalls könnte behauptet werden, dass die Organisation in Gruppen mit gleicher oder ähnlicher Weltanschauung (oder was auch immer ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt) den gleichen Verhaltensmustern folgt wie der Tribalismus und ein Substitut für verloren gegangene Stammeskultur ist. “

          Wie ich bereits gegenüber Leszek bemerkte, handelt es sich hier nicht um klassischen Tribalismus, sondern, wie du korrekt festgestellt hast, um einen Weltanschauungstribalismus.

          „Der Stamm der Linken gegen den Stamm der Rechten.“

          Genau. Hier findest du eine Diskussion dazu:
          https://allesevolution.wordpress.com/2016/05/22/die-alt-right-bewegung/
          (nach „Tribalismus“ suchen)

    • Normal sehe ich mir solche lange Videos auch nicht an, aber schon sehr interessant was Sargon da zu dem EU-Austritt von GB sagt.

  7. Interessante Studie über den Unterschied dessen was Frauen (Männer aber auch) als Präferenz bezüglich ihrer Partnerwahl angeben (oft wird ja gemeint Persönlichkeit und Status wären wichtiger als Aussehen) und nach welchen Kriterien in einem Speed-Dating-Szenario wirklich entschieden haben (stellt jedenfalls einige Pickup-Theoreme in Frage):

    „Weiderman and Dubois (1998) used behavioral measures to assess women’s preferences for a mate and found a discrepancy between self-perceptions and behavior, particularly among women. For both men and women, the physical attractiveness manipulation was the most important factor in predicting ratings of desirability.

    Men accurately indicated that the physical attractiveness of the targets was the most important characteristic that influenced their desirability ratings, whereas women inaccurately indicated that desired level of relationship commitment was their most important factor, when, in fact, it was one of the least important factors behaviorally.

    Sprecher (1989) found similar results, in that women inaccurately assessed the role of physical attractiveness in their own ratings of a target man. The women in Sprecher ’s study reported that expressiveness was the most important factor in their choice, although it was the least important factor behaviorally. Physical attractiveness was the most important factor that actually influenced their ratings.

    The results of these two studies suggest that women’s self-reported preferences may not match their actual choices. Because it is still considered shallow and inappropriate for women to say that physical attractiveness is very important in their choices, those women may have engaged in impression management.“

    Weiter heißt es: „Although the experimental results indicated that physical attractiveness was a more important predictor of attraction than earning potential and expressiveness, subjects did not accurately perceive it to be the most important.

    Subjects in this study were asked at the end of the experimental booklet to indicate how important each of four characteristics presented about the stimulus person had been in evaluating him/her. Subjects assumed that both personality and expressiveness were more important in their desirability judgments than was physical attractiveness.

    In fact, personality was judged to be the most important even though the response provided on the bogus evaluation form to the personality item were relatively uninformative (a 5 on a 7-point scale was checked, and the comments were “His (her) personality seems fine, although it was hard to tell in 20 minutes.”).

    Subjects rated expressiveness as the second most important characteristic, although it had been the manipulated factor having the smallest actual effect on attraction. Physical attractiveness and earning potential were judged to be third and fourth in importance to males, whereas the reverse order was found for females.“ (…)

    „In short, men rated physical attractiveness as the 3rd most important factor in determining their ratings, women rated it 4th, when really it was number 1. So both men and women were wrong about their preferences, but women were more wrong.“

    Mehr dazu hier: http://www.feministcritics.org/blog/2008/04/26/do-women-know-what-they-want/

    • „Die neuen Schwulen seien heute die Einwanderer: „kriminalisiert, pathologisiert und marginalisiert.“ – für deren Eigenheiten müssten Homosexuelle daher besonderes Verständnis haben.“

      Berger zur Ansicht Bosolds:

      „Das klingt alles nach einer Frau, die mit den Männern, die sie da ehren werden, ziemlich große Probleme hat und ihre derzeit heftigsten und gewalttätigsten Gegner mehr oder weniger direkt unterstützt. Und die von diesen nun auch noch einen Preis überreicht bekommt. Da nutzt es vermutlich auch wenig, dass der Moderator sich als Frau verkleidet hat.

      Wer gedacht hatte, mit dem Islam-Appeasement linksgrüner Berufshomos sei schon der Höhepunkt des Masochismus erreicht, der wird nun eines besseren belehrt: es geht noch masochistischer und perverser.“

      Ist doch klar, das mit den Homosexuellen war nur Mittel zum Zweck, der wenn ausgereizt, ersetzt werden muss. Eine viel vielversprechendere Identitätspoitik kann man ja jetzt mit den Einwanderern betreiben.

    • Absolute spitzenklasse!

      Manche Leute behaupten ja immer, dass diese nature/nurture Debatte unnötig sei, dabei ist sie mitunter das Wichtigste, vor allem da es hier um das theoretische Fundament des eigenen Weltbilds handelt, worauf dann die gesellschaftliche Praxis aufgebaut wird.

      Daher kann mir niemand erzählen, dass die Klärung der Frage, inwiefern der Mensch durch Sozialisation beeinflusst wird, keinen Stellenwert hat.

    • „Die Akteure ideologisch konstituierter Gruppen sind nicht bösartig oder dumm. Sie sind gläubig. Der Glaube schafft Überzeugungen, die so absolut gelten, dass man sie nicht mehr argumentativ verteidigen kann, weil man dazu wenigstens die Vorstellung zulassen müsste, dass sie falsch sein könnten. Das Gegenstück dieser Überzeugungen sind Tabus, also Denk-Unmöglichkeiten.“

      • „Diese Art von „Kampf gegen Rechts“ funktioniert nur, solange die Linke hegemonial ist und ihre Gegner einfach durch Übermacht und Lautstärke im Zaum halten kann. Wenn diese Hegemonie aber brüchig ist, wie jetzt, und viele Menschen nach Antworten suchen, entsteht ein Wettbewerb der Ideen. Einen solchen kann der konventionelle Kampf gegen Rechts nicht gewinnen, weil er es für eine moralische Selbstverständlichkeit hält, alles Rechte als Tabu zu behandeln. Und Tabu bedeutet eben, dass es nichts zu diskutieren gibt. Ergo wird nicht diskutiert.“

        Das die Linken so tun als ob sie sich an diesem Wettbewerb der Ideen nicht beteiligen müssen und denken das, wenn eine ihrer Ideen keine Mehrheit in der Bevölkerung findet, nicht etwa die Ideen schlecht ist, sondern die Bevölkerung das Problem ist, ist echt ein Problem.

        Denn auch wenn linke Politker „links reden, rechts leben“ heißt das nicht das es bei den Rechten anders herum ist.

        • Was meinst du? Die Rechten reden immer noch linker, als sie leben, oder wie? Manche bestimmt.

          Ich sehe es auf jeden Fall mit Skepsis, dass Konservative und gemäßigte Rechte im Moment so stark als Fürsprecher von Meinungsfreiheit und -vielfalt auftreten. Es ist gut, dass das jemand tut, aber solange es ihre Meinungen sind, die marginalisiert werden, ist es ja direkt in ihrem eigenen Interesse. Die Frage ist, ob diese Begeisterung noch da wäre, wenn sie an der Macht wären.

        • „Was meinst du?“ – Worauf beziehst du dich?

          „Die Rechten reden immer noch linker, als sie leben, oder wie?“

          Ja, das ist es eben nicht. Nur weil Linke lauter schlechte Ideen haben, bedeutet ja nicht das die Rechten bessere haben, die haben nur andere schlechter Ideen.

          „Die Frage ist, ob diese Begeisterung noch da wäre, wenn sie an der Macht wären.“

          Das scheint ja zumindestens die Meinung von deren Wählern zu sein – und das ist m.M.n. eine unbegründete Annahme.

        • @sententia

          Die regressive Linke schränkt Meinungsfreiheit ein. Von dort geht es aus, sie hat das Bedürfnis dazu. Der ewig pubertierendelinke Hipster kollaboriert.

          Dann die an Macht interessierte Elite. Heutzutage Großkapital, Oligarchen, korrupte Politiker, … Alt- und Hohlkonservativ oder auch hinter kulturmarx. Progressivmaske.

          Da kommt es ggf zum Schulterschluß. Etwamit Antifa als SA.
          Oder es geht in Richtung in der Art des Bolshevik.

          Während man am liebsten Menschen hätte, die sich lieber mit Marsriegeln als mit ihrer nationalen Kulturgemeinschaft identifizieren. Oder mit MB wie bei der “Mannschaft“.

          Und dann kommen welche, die Leute umbringen wollen, die Kritik, insb. an ihrer “Religion“, ausüben. Im gegenseitigen Streit um Vormachtstellung auf Opfer machen sonst gern übernehmen möchten und von westlich anbiedernden linken Verrückten als Opfer und Verbündete gesehen werden.

          Nur Meinungsfreiheit kann das verhindern und in bessere Zukunft lenken.

        • „Während man am liebsten Menschen hätte, die sich lieber mit Marsriegeln als mit ihrer nationalen Kulturgemeinschaft identifizieren.“

          Welche Kulturgemeinschaft soll das in Deutschland denn sein? Bayern, Schwaben, Rheinländer, Preußen?

          Und was ist denn an Marsriegeln auszusetzen?

  8. „Touristin zeigt Vergewaltigung an und wird inhaftiert“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/katar-vergewaltigung-niederlaenderin-anzeige-gefaengnis

    Ein dürrer Artikel, der natürlich die Hintergünde (Sharia) *nicht* erläutert und die Angelegenheit runter spielt:

    „2013 war im Nachbarland Vereinigte Arabische Emirate eine 24-jährige Norwegerin, die eine Vergewaltigung durch ihren Chef zur Anzeige gebracht hatte, zu 16 Monaten Haft wegen unsittlichen Verhaltens, Meineids und Alkoholkonsums verurteilt worden. Sie wurde später begnadigt.“

    Ein typischer, noch moderater Kommentar vom „links-progessiven“ Schlag „selbst schuld“:

    “ romoda #40 ….

    „Die Reise nach Katar war der erste Urlaub der 22-Jährigen ohne ihre Mutter.“

    Das war der entscheidende Fehler. Die Sitten in manchen Ländern sollten beachtet werden, Frauen sollten in diesen Ländern nur in Begleitung eines verwandten Mannes oder der Mutter ausgehen. Wenn frau das nicht akzeptieren will, muss frau ihren Urlaub in nicht moslemischen Ländern verbringen.

    Hoffentlich wird ihr vom Emir bald Gnade erwiesen.“

    Sehr viele Kommentare wurden gelöscht, wegen „Unsachlichkeit“. Die Beiträge, die dem Opfer mehr oder minder die Schuld geben, gehören offensichtlich nicht dazu…

    Auch der nicht:

    „Lumpenhund #52

    Was soll die Aufregung? Ist doch auch nicht anders als hierzulande.

    Sagt Ihnen Gina-Lisa Lohfink etwas?“

    Kognitive Dissonanz at its finest: „ist doch auch nicht anders als hierzulande“, #ausnahmlos….

    Nein, so sieht es in Ländern unter dem Gesetz der Sharia aus:

    „In Islam the victim of rape is to blame, for she has tempted a man into raping her, instead of quieting his temptation by covering herself sufficiently. The fact that it was forced upon her makes no difference at all from the perspective of Islamic law. If this woman went to police with her rape complaint but did not have four witnesses, then she is ipso facto confessing to adultery, since four male Muslim witnesses are required to have witnessed a sexual crime in order to establish it in Sharia court (cf. Qur’an 24:4, 24:14); without them, she is just incriminating herself.“

    https://www.jihadwatch.org/2016/06/qatar-dutch-woman-arrested-on-suspicion-of-adultery-after-telling-police-she-had-been-raped

        • Wo wird man denn aufgeklärt? Wenn man die üblichen Medien liest, dann weiss man doch praktisch nichts über die „Sitten und Gebräuche“ und schon gar nichts über die Rechtslage in islamischen Ländern. Das wird doch alles überaus rosig dargestellt.

          Siehe hier:

          http://www.welt.de/icon/article156117192/Hier-ist-Bikini-sogar-in-Saudi-Arabien-erlaubt.html

          „Alkohol, Kino, Tanzen, Konzerte – alles verboten in Saudi-Arabien. Und doch gibt es Orte, an denen alles so ist wie bei uns. Fast jedenfalls. Ein Besuch in einem Beach Club in Dschidda.“

          Da muss wohl auch so ein Multikulturalismus herrschen, wie bei uns…

          „Man könnte meinen, man sei in einem beliebigen Strandresort auf Bali oder St. Barts. Und nicht im sittenstrengen Saudi-Arabien, das den Islam in einer von manchen als humorlos empfunden Form praktiziert.“

          Ja, das „empfinden“ nur „manche“ so, wohl die selbst humorlos und islamophob sind ….

          „Wo außer- und vorehelicher Sex als Todsünde gilt, die mit der Todesstrafe enden kann. Wo sich Frauen öffentlich hinter schwarzen Schleiern (Abaya) verstecken sollen, um den Mann nicht in Versuchung zu führen. Wo sich nicht verwandte und verheiratete Männer und Frauen nicht mal die Hand geben oder überhaupt begegnen dürfen. Soweit jedenfalls das Klischee.“

          Alles nur Klischees …

          Die „women card“ gibts auch da:

          „Am Ende des Badetages lüftet der Manager doch ein wenig den Schleier: Er zeigt mir eine Standard-Clubkarte für Frauen. „Mit dieser Karte erkenne ich an, dass mein männlicher Begleiter mein rechtmäßiger Vormund ist“, steht dort geschrieben. So schnell ist frau in Saudi-Arabien verheiratet oder verwandt – und juristisch steht Bikini und Dolce Vita nichts mehr im Weg. Aber pssst!“

          Aber auch „pssst“: nur sich nicht mit den falschen Leuten anlegen oder die schief ansehen, dann kann´s schneller aus mit dieser „Gastfreundschaft“ sein als man bis 1 zählen kann….

          • Naja, Medien halt.

            Andererseits: Erster Google-Treffer für „reiseführer saudi arabien“ weiß zu berichten:

            Saudi-Arabien ist ein streng konservatives Land. Zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen Ausländer die lokalen Vorschriften einhalten, sonst sind Belästigungen und längere Haft möglich. (Aktualisiert: Juli 2014)
            (…) Kaum jemand verriegelt seine Haus- oder Autotür, niemand muss um sein Hab und Gut fürchten. Ursache dafür ist eine orthodoxe und konsequente Auslegung der Scharia, dem islamischen Gesetzbuch, das bereits für kleinere Vergehen drakonische öffentliche Strafen wie Peitschenhiebe, Amputationen oder Hinrichtungen vorsieht. Das saudi-arabische Strafrecht gilt in Westeuropa als eines der exotischsten und despotischsten der Welt. In jedem Fall sollten sich Besucher vor Reisen unbedingt genau über seine Besonderheiten informieren. Expatriates deutscher Firmen werden heute in mehrtägigen (manchmal mehrwöchigen) Kursen auf ihren (meist 2jährigen) Aufenthalt im Königreich vorbereitet.

            (Betonung meine)

            Wer sich nicht die Mühe macht, so etwas vorher zu lesen, dann vor Ort denkt, man habe allen Respekt und alle Rechte, die man aus Berlin gewohnt ist, der ist auf eine Darwin-Award verdächtige Weise naiv.

        • Naja, die Tourismus-Werbung suggeriert ja schon nach Kräften ein Bild einer dort herrschenden westlichen Kultur mit etwas anderer Alltagsbekleidung.

          Sitten und Gebräuche werden konsequent zu Folklore-Elemente verklärt, die niemanden tangieren müssen.

          Da wundert es mich also nicht, wenn unbedarfte Westler darauf reinfallen…

          • „Da wundert es mich also nicht“
            Nö, wundern tuts mich auch nicht.
            Aber Respekt will ich vor solchen Idioten auch nicht haben müssen.

        • Es gibt tatsächlich eine Dissonanz in der öffentlich gewünschten Bewertung des Schicksals der Betroffenen „Mitleid und Solidarität“ und der eigentlichen persönlichen Bewertung „Dumm wie Brot“…

          • Zivilisation bedeutet nicht zuletzt, dass zivilisierte Menschen bereit und in der Lage sind, Triebe oder Veranlagungen unter Kontrolle zu halten.

            Es wird die Folge von Feminismus sein, dass immer mehr zivilisierte Männer ihre Veranlagung, Frauen für etwas Besonderes zu halten und Frauen zu schützen, unter Kontrolle kriegen.

            Ausschließlich wenn ihnen das gelingt, wird die von Frauen geforderte Gleichstellung möglich werden.

            (Links heute bei Genderama gefunden)

  9. Erinnert mich sehr an Schweden, wo für „linke“ Politik und Medien das schwedische Volk als ein Problem angesehen wird, dessen Sorgen/ Befürchtungen und Wünsche für „linke“ Politik und Medien keinerlei Prioritäten haben gegenüber der politisch aufgezwungenen kulturellen Bereicherung:

    Vor allem der gern benutzte Rassismusvorwurf ist heute aufs Niveau einer grobschlächtigen Kampfvokabel heruntergekommen. So erklärte jüngst in der «TAZ» eine Autorin: «Rassistische Bürger meinen, sie hätten aufgrund des Zufalls, der ihnen per Geburtsort einen privilegierten Pass beschert hat, mehr Rechte auf ein Leben in Frieden als andere.» Hier und auch im «Kursbuch 183» (Thema: Wohin flüchten?) tönt eine Utopie an, die grenzenlose Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit für alle und jeden als neuen menschenrechtlichen Standard fordert. Darüber kann man politisch streiten. Man kann aber kaum den Widerstand gegen solche Extrempositionen als rassistisch kriminalisieren.

    Es gehört zur Paradoxie des umstandslos dominant gesetzten Universalismus, dass in der Willkommenskultur auch der soziokulturell Fremdeste auf nahezu grenzenloses Verständnis vertrauen kann, während die Landsleute, die sich jenem Kult widersetzen und tradierte Lebensformen pflegen möchten, als kaum noch integrationsfähige Zeitgenossen erscheinen.

    [..]

    Ausschlussphantasien kursieren. So erwog ein «Zeit»-Autor nur halbironisch, ob man nicht Sachsen wegen Pegida und Ähnlichem aus der Republik ausstossen sollte. Satire vom Format der «Tötet Köppel!»-Aktion findet sich ebenfalls. Die «TAZ» hoffte auf Erlösung vom deutschen Elend durch baldigen «Volkstod».

    [..]

    Das linke Londoner Wochenblatt «New Statesman» sieht in der deutschen Lust, abweichende Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschliessen, ohne sich argumentativ mit ihnen auseinanderzusetzen, das Merkmal eines sehr «eingeschränkten und elitären» politischen Systems, in dem das Verhältnis zwischen Repräsentanten und Repräsentierten gestört sei.

    Und wie auch Arne letztens schon anmerkte:

    „Oh, 100.000 Männerrechtler und auf einmal habt ihr bei derartigen Statements Bedenken? Kein #killallmen mehr, als ihr noch dachtet, die Zahl eurer Kritiker sei gering? Schau an, schau an.“

    scheint sich bei den Medien zumindestens etwas zu rühren, da sich die Menschen durch die mittlerweile durch Linke völlig an Bedeutungen verlorenen Rassismus- und Sexismus-Vorwürfe nicht mehr einschüchtern lassen.

    Allerdings gibt es Anzeichen der Besinnung. So plädierte in der «TAZ» der Publizist Georg Seesslen dafür, im Kampf gegen das «Monster» von rechts die Techniken der eigenen Feindbildkonstruktion selbstreflexiv zu befragen: «Sind auch wir, so wie Pegida sich ihren Feind schafft, an der Erzeugung des Monsters beteiligt?» In der «FAZ» forderte eine leitende Wirtschaftsredaktorin, endlich mit der AfD über ihre Vorschläge zur Problemlösung sachlich zu reden. Ähnlich tönte jüngst die «Welt»: «Nehmt die AfD ernst, und beleidigt nicht den Wähler!»

    Mir geht es dabei nur im den Umgang der sich selbst als progressiv bezeichnenden Linken mit anderen Meinungen. Die AfD wird für mich nicht Wählbar nur weil sie in einem Thema vielleicht nicht ganz so scheiße ist wie andere Parteien.

    • „“…Das linke Londoner Wochenblatt «New Statesman» sieht in der deutschen Lust, abweichende Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschliessen, ohne sich argumentativ mit ihnen auseinanderzusetzen, das Merkmal eines sehr «eingeschränkten und elitären» politischen Systems, in dem das Verhältnis zwischen Repräsentanten und Repräsentierten gestört sei…““

      Es wird ein gesellschaftlicher Konsens vorausgesetzt, ohne dass dieser ausgehandelt wird.
      Einiges an diesen dysfunktionalen öffentlichen Auseinandersetzungen erklärt sich durch die deutsche Geschichte, insbesondere die des 20 Jahrhunderts. Der Deutsche misstraut dem Deutschen, weil er das deutsche Volk für den Aufstieg des NS verantwortlich macht. Es wird das Narrativ gepflegt, dass es der Stimmbürger war, der Hitler an die Macht katapultierte. Daraus wird abgeleitet, dass die Demokratie – als Herrschaft des Volkes (aka. Pöbel) verstanden – einer engmaschigen Kontrolle durch eine Elite bedarf. Aus dieser Geschichtsdeutung kann nur eine verstümmelte Demokratie resultieren. Nie wieder Demokra … aahm Auschwitz.

      • Scheint nur in Deutschland so zu sein, obwohl auch andere „westliche“ Länder faschistische Regierungen hatten. Mir kommt es auch so vor als ob nur Deutschland sich kritisch mit seiner Vergangenheit auseinander gesetzt hat. Japan z.B. scheint da eher auch Leugnung und Heroisierung zu setzten. Russland genauso. Italien weiß ich jetzt nicht.

  10. How Can You Possibly ‚Insult‘ a Vegetarian?

    https://pjmedia.com/trending/2016/06/10/how-can-you-possibly-insult-a-vegetarian/?singlepage=true

    „…. A school district is allowed to discipline a sixth-grader for bullying because he made disparaging remarks about a classmate’s vegetarianism. …. the state Commissioner of Education’s office has ruled that the Montgomery school district can give detention to the student who told the other sixth-grader that “vegetarians are idiots.”“

    „…. Even worse are vegans, who are just plain evil. But food faddists have long been associated with other lethal kinds of faddism, as Orwell noted in The Road to Wigan Pier …. :

    The first thing that must strike any outside observer is that Socialism, in its developed form is a theory confined entirely to the middle classes. The typical Socialist is not, as tremulous old ladies imagine, a ferocious-looking working man with greasy overalls and a raucous voice. He is either a youthful snob-Bolshevik who in five years time will quite probably have made a wealthy marriage and been converted to Roman Catholicism; or, still more typically, a prim little man with a white-collar job, usually a secret teetotaller and often with vegetarian leanings, with a history of Nonconformity behind him, and, above all, with a social position which he has no intention of forfeiting. This last type is surprisingly common in Socialist parties of every shade; it has perhaps been taken over en bloc from the old Liberal Party. In addition to this there is the horrible —- the really disquieting —- prevalence of cranks wherever Socialists are gathered together. One sometimes gets the impression that the mere words ‘Socialism’ and ‘Communism’ draw towards them with magnetic force every fruit-juice drinker, nudist, sandal-wearer, sex-maniac, Quaker, ‘Nature Cure’ quack, pacifist, and feminist in England.“

    Damals wie heute….

  11. In der Zeit gibts einen Artikel von Nina P. in welchem sie etwas völlig neues, überraschendes und ungeheuerliches entdeckt: Frauen können schwanger werden.

    http://www.zeit.de/2016/23/gleichheit-geschlechter-schwangerschaft-geburt/komplettansicht

    Sie postuliert darin, dass „frau werden“ eigentlich schwanger werden bedeutet und gleich mit „Geschlechtslosigkeit gilt als wünschenswertes Kennzeichen moderner Gesellschaften.“

    Und dieses Ziel sieht sie als erreicht an:

    „Es ist ein schönes, ein freies Spiel, das den Alltag bestimmt. Das heutige Leben, ein Sieg der Gleichheit.“

    (Man könnte eine schöne Schlagzeile daraus basteln: Feministas erklären den Endsieg des Feminismus – oder so…)

    Dann eiert sie allerdings etwas herum, um zu kaschieren dass die körperliche Oberflächlichkeit der abstrakten Darstellung von Geschlechtlichkeit in der Gesellschaft primär von Frauen betrieben wird.

    Und ist sich auch nicht zu schade, den berühmten Beauvoirs Satz komplett zu verdrehen und absichtlich falsch zu verstehen.

    Immerhin:

    „Das Jahr Elternzeit bedeutet für die Frau ein Erwachen im Matriarchat“

    da leugnet sie nicht an der Stelle den alles dominierenden Einfluss der Frauen untereinander. Und die Zwänge, Mikroaggressionen und psychischen Gewaltakte die sich Frauen mit Vorliebe untereinander antun (etwas dramatisiert formuliert)

    Irgendeinen Plan oder auch nur eine Idee hat sie natürlich nicht und so endet ihr Geplapper des Tages mit

    „Eine Aufforderung an die Gesellschaft, endlich einen Umgang zu finden mit der Kraft, aus der sie selbst zusammengesetzt ist: Natur.“

    Amen.

    • „Geschlechtslosigkeit gilt als wünschenswertes Kennzeichen moderner Gesellschaften.“

      Die vorgebliche Verheissung der Gender-„Ideologie“ auf den Punkt gebracht. In Wirklichkeit gibt´s natürlich eine gnadenlose Identitätspolitik für die angeblich „vielen Geschlechter“, mit „Jedem das Seine“.

      „Eine Aufforderung an die Gesellschaft, endlich einen Umgang zu finden mit der Kraft, aus der sie selbst zusammengesetzt ist: Natur.“

      All hail Goddess Gaia!

    • „Geschlechtslosigkeit gilt als wünschenswertes Kennzeichen moderner Gesellschaften.“

      Das sehe ich übrigens nicht und halte das für vorgeschoben. Es geht immer um die bedingungslose Pamperung und Bevorzugung von Frauen, bzw um die Durchsetzung feministischer Narrative was Frau zu wollen hat. Geschlechtslosigkeit als Waffe ist dabei nur dann ein Instrument, wenn es passt.

      • „Es geht immer um die bedingungslose Pamperung und Bevorzugung von Frauen …“

        Das Ziel ist hier natürlich, die Kinder an die Gesellschaft abzuschieben 😉
        Dafür die „Anerkennung“ der Biologie, die hier in Form der Schwangerschaft als das grosse Patriarchat hingestellt wird (lustigerweise als „Matriarchat“ benannt, wohl um das zentrale Femi-Dogma zu vertuschen).

        • „Das Ziel ist hier natürlich, die Kinder an die Gesellschaft abzuschieben“

          Was ja, als Ziel von Frauen formuliert, erstaunlich ist, wenn man sich vor Augen hält, dass die eigene Brut das einzige ist, was frau unter Einsatz ihres Lebens verteidigen würde…

        • Das sind Feministinnen und die verfolgen ganz bestimmte politische Ziele, die keinesfalls irgendwie mit den Interessen von „Frauen“ zusammenfallen müssen.

    • Es ist immer wieder die gleiche Selbstwidersprüchlichkeit, um die die Feministinnen kreisen und die ihre Texte so toxisch antilogisch machen:

      „….immer wieder aktualisiert: Man ist nicht als Frau geboren, man wird es.

      Ein großer Satz. Vielleicht einer der größten Irrtümer.“

      Warum meint sie das? Sie bietet lediglich eine neue und nichtmal orginelle Interpretation des „Frauwerdens“, also den Fall in die unendliche Unterdrückung, an:

      “ …. Frausein ist tatsächlich kein Nachteil mehr. Bis man es wird.“

      Sie verlagert den Zeitpunkt dieser „Frauwerdung“ nur auf das Kinderkriegen, nichts weiter.
      Ganz künstlich und erschlichen erscheint jedoch ihre Umformulierung:

      „Simone de Beauvoirs Satz muss umformuliert werden: Man ist als Frau geboren, merkt es lange Zeit nicht – und keine ist darauf vorbereitet, es zu werden.“

      Dass „man als Frau geboren wird“ hat sie zuvor aber ellenlang in der Einleitung bestritten …

      „In der Tat beginnt, wer heute auf die Welt gebracht wird, das Leben zunächst vor allem als neutrales Individuum. Von der Kita bis zum Uni-Abschluss werden Mädchen und Jungen möglichst gleichbehandelt……Das heutige Leben, ein Sieg der Gleichheit.“

      … und zwar um zu erklären, warum Frauen sich vom Feminismus abwenden. Was sie nicht sollten, denn es droht ja die Schwangerschaft, wo die „biologischen Differenzen“ oder die „erste Natur“ „diese Illusionen der Gleichheit“ zerstören würde, „ein archaischer GAU, der moderne Individuen zurück ins Affenzeitalter bombt“.

      Diese ganze Schwurbelei soll nur dem Aufruf diesen, dass „die Gesellschaft“ für die Kinder verantwortlich sein soll. Da wollen sie ja hin: Trennung der Kinder von den Eltern. Und da wird auf einmal sogar etwas wie ein biologisches Argumentieren möglich….

    • Ja, wenn eine Frau sowas sagt /schreibt kann man davon ausgehen, dass sie damit tatsächlich meint

      „Ich möchte meine körperliche Weiblichkeit in jeder Form präsentieren können ohne dass mir daraus irgendwelche Verpflichtungen oder Nachteile entstehen. Im Gegenteil, soll mir meine körperliche Weiblichkeit Vorteile bringen. Und es geht auch nur um die Präsentation bitteschön, also kommt mir nicht mit so ekligen Sachen wie gefickt werden. Und schwanger werden ruiniert die Figur und tut weh, also wäre mir eine Leihmutterschaft am liebsten.

      Aber ich möchte auch nicht auf die oberflächliche Präsentation weiblicher Körperlichkeit reduziert werden und überall mitmischen können dürfen. Nur wo es mit dem Können nicht ganz so hinhaut, soll bitteschön das Regelwerk so geändert werden, dass meine körperliche Weiblichkeit heimlich positiv angerechnet wird.“

      Ponyhof halt…

  12. „Come Be PC“ – Social Justice: The Musical

    mit Zeitcode, weil die Stelle ist genial:

    oder auch

    „Different opinions are okay
    as long as they’re different in the same way“

  13. Ich hatte gerade einen Gedanken und frage mich (und jetzt euch), ob der Quatsch ist.

    Wir hatten kürzlich die Diskussion, wieso Frauen um die Wette attraktiv sein wollen. Intrasexuelle Konkurrenz war einer der wesentlichen Erklärungsansätze. Aber das wäre ein Trieb, der wie alle Triebe ja durchaus kontrollierbar wäre. Das ist, was Menschen in einer Zivilisation machen: mit wechselndem Erfolg ihre Triebe kontrollieren.

    Eine psychologische Erklärung, also eine, die auf dem Erleben der Frau basiert, fände ich befriedigender.

    Erste Prämisse: Ich halte es für eine Tatsache, dass die meisten Incels (unfreiwillige Zölibatäre) daran scheitern, dass sie Frauen behandeln, wie sie selbst von der Frau behandelt werden wollten. Sie basieren ihr Verhalten darauf, was bei ihnen selbst funktionieren würde.

    Zweite Prämisse: Die berühmte Statistik von OKCupid

    legt nahe, dass eine Frau die meisten Männer uninteressant findet. Ein Mann muss schon deutlich aus der Masse hervorstechen, um als Sex- oder Beziehungskandidat in Frage zu kommen. Die meisten Männer, die einer Frau auf der Straße begegnen, wecken nicht das geringste romantische oder erotische Interesse in ihr.

    Folgerung: Mensch projizieren eigene Erfahrungen auch auf das andere Geschlecht, also muss Frau davon ausgehen, dass sie zu den Top 20 Prozent gehören muss, damit ein Mann sich für sie interessiert.
    „Ich finde quasi keinen Mann interessant, also findet auch quasi kein Mann mich interessant, wenn ich nicht ganz viel aus mir mache.“

    Aus bestimmten Blickwinkeln hat sie sogar recht. Sie will ja nicht von irgendjemandem begehrt werden, sondern von einem aus den Top 20 Prozent. Und die haben ja tatsächlich Ansprüche…

    • bei onlinebörsen sieht man nur bilder dazu eine vermeintlich unbegrenzte auswahl, dazu gehäuft viele vermeintliche „interessenten“, denn man wird ja öfter angeschrieben als real angesprochen.
      ich denke, dass man viele Männer, die man online nicht interessant findet real durchaus interessant finden würde.

      “ Ich halte es für eine Tatsache, dass die meisten Incels (unfreiwillige Zölibatäre) daran scheitern, dass sie Frauen behandeln, wie sie selbst von der Frau behandelt werden wollten. Sie basieren ihr Verhalten darauf, was bei ihnen selbst funktionieren würde.“

      keine Ahnung, wie kommst du darauf?
      ich habe bisher nur einen kennengelernt von dem ich davon ausgehe, dass er noch jungfrau usw war, der war zu dem Zeitpunkt um die 20. Sein Verhalten bestand einfach darin, komplett passiv und „ungreifbar“ zu sein. kaum vorstellbar, dass er sich das von einer Frau gewünscht hätte.

      • Ich war lange Incel und kannte eine Reihe von Incels persönlich.

        Dann habe ich die entsprechenden Ecken des Internets nicht mit deiner „Kann ja gar nicht sein“ Grundeinstellung gelesen, die du immer zeigst, wenn es um die Nöte männlicher Jungfrauen geht.

        Wenn es mir wichtig wäre, würde ich auf Quellensuche gehen, aber überzeugen würde dich eh nichts davon, also lasse ich es.

    • Warum so kompliziert? Aus den höheren Kosten der Fortpflanzung kann man recht problemlos ableiten, dass die Position in der intrasexuellen Konkurrenz als Weg zur Optimierung der Fortpflanzung für Frauen wesentlich wichtiger ist als für Männer.

      Oder anders gesagt: Frauen sind einfach viel triebhafter. Wir nennen das bei weiblicher Triebhaftigkeit nur dann „emotional“ und nicht „triebhaft“.

      • Ja, dass das deiner Weltanschauung nicht widerspricht, ist schon klar.

        Ich neige dazu, das zu abstrakt zu finden, da das Wettrüsten ja aktiv Schaden anrichtet.

        • Und dass Frauen beim ungehemmten Ausleben ihrer Sexualität „aktiv schaden“ widerspricht Deiner Erfahrung mit Frauen oder wie soll ich das Argument verstehen?

          • Nein, sei nicht so bissig.
            Wenn ich dich richtig verstehe, vergleichst du das „schöner sein wollen“ mit „zucker und fette“ essen. Das liegt halt in der Natur und Frauen können sich nicht beherrschen. Abgesehen davon, dass die zweite Hälfte bei dir immer unnötig provokant (i.e. zu pauschalisierend) klingt, widerspreche ich ja gar nicht, dass das alles plausibel ist.

            Aber … (natürlich gibts hier ein ‚aber‘) … Der Belohnungseffekt bei Schokolade ist unmittelbar physisch vorhanden.
            Ein Belohnungseffekt bei Lippenstift ist sehr viel mehr um die Ecke. Der Aufwand ist deutlich größer (im Vergleich zum Erwerb eines Snickers) und der Belohnungseffekt ist sowohl flüchtiger als auch unsicherer als auch „gelernter“. Das bedeutet, es braucht eine besondere Motivation für die Frau, diese Mühen auf sich zu nehmen. Nehme ich an.
            So wie es eine besondere Motivation für einen Mann braucht, 4 Tage die Woche für 2 Stunden in die Muckibude zu gehen. Obwohl das seinen Partnerwert ebenfalls ungemein in die Höhe treibt.

            Deswegen denke ich drüber nach, was – außer dem Trieb zur intrasexuellen Konkurrenz – noch motivierend wirken könnte. Eine persönliche (projektive) Erfahrung der Art „Ich MUSS, sonst sehe ich kein Land“, könnte die Lücke füllen.

        • Ich nehme an, dass dem Sexualtrieb komplexere Mechanismen zu Grunde liegen als dem Belohnungseffekt bei Schokolade. Aber auch bei der intrasexuellen Konkurrenz dürfte es sich um unbewusste, nicht ganz rationale, Instinkte handeln.

          Es geht mir natürlich um das Aufbrechen einer gynozentrischen Sicht, nach der in Männern die Triebhaftigkeit eines Neandertalers schlummern soll während Frauen zwar wohl nicht rational aber jedenfalls nicht von „derart niederen Instinkten“ geleitet sein sollen. Meinem Eindruck nach sind Frauen viel stärker noch als Männer von solchen „niederen Instinkten“ geleitet, nur sehen die bei Frauen eben anders aus.

  14. in orlando wuden in einem gay club 50 Leute erschossen. Täter war ein US Bürger afghanischer Abstammung.
    Gegen Homophobie, Islamophobie und Antisemitismus und Rassismus. egal von dem es kommt ausnahmslos. Und Sexismus. Und Gewalt. hoffentlich machen sie rechtzeitig eine Demo damit Trump Fans das nicht instrumentalisieren können.
    http://www.focus.de/panorama/welt/blutbad-in-schwulen-club-schuetze-von-orlando-ist-us-buerger-afghanischer-abstammung_id_5623029.html

    Ich werde dieses Jahr in Deutschland auch nicht mehr zum CSD gehen. Ich traue den Sicherheitsbehörden einfach nicht genug zu.

    • „egal von dem es kommt ausnahmslos.“

      Ist doch offensichtlich, von wem und warum. Der Täter war IS-Sympathisant und der IS forderte gerade zu verstärkten Aktivitäten in den USA auf, insbesondere weil der Kampfmonat Ramadan ist.

      Vernichtungs-Hass gegen Homos wird in den Moscheen gepredigt, hier in Vorfall, sogar aus Orlando:

      Veröffentlicht am 06.04.2016, The United West investigative team uncovered a story so disturbing Field Sutton of Channel 9 news in Orlando, FL broke the story on their newscast.

      Gays Must Die Says Speaker At Orlando Mosque – WFTV 9 Orlando Report

      http://www.youtube.com/watch?v=qBlwxqqAprQ

      aus:
      https://pjmedia.com/homeland-security/2016/06/12/orlando-night-club-attack-by-known-wolf-terrorist-previously-investigated-by-fbi/

      So ganz originell ist das also nicht:

      „I’ve noted two previous cases from 2014 in which Islamic terrorists, Musab Masmari and Ali Muhammad Brown, targeted the gay community …..“

      Währenddessen machen die US liberals und die ganzen SJW wieder mal das 2nd Amendment und alles andere, vermutlich bald auch wieder den „Klimawandel“ oder die „rassistische USA“, nur nicht die Homofeindlichkeit des Islam für die Tat verantwortlich, die als „Amoklauf“, „Hassverbrechen“, etc hingestellt wird.

      Und dann bejammern sie noch, dass dieser Vorfall Trump „nützen“ würde. Es ist so widerwärtig….

  15. „When Defector-Punishers meet Cooperator-Punishers in the Streets of Paris“
    https://evolutionistx.wordpress.com/2015/12/29/when-defector-punishers-meet-cooperation-punishers/
    „Punishing defectors leads to a stable system of mutual, beneficial cooperation.
    But in when experimenters took the multi-iteration prisoner’s dilemma abroad, they discovered an unexpected (to them) behavior: cooperation-punishing. These are people who defect against cooperators, leading to mutual defection. Mutual defection is also stable, but shitty.
    Cynically, we might say that this is less about “punishment” as that the cooperation-punishers smelled a sucker and decided to benefit themselves. They may also have been unable to realize that their opponent would probably change their behavior in response to the initial defection due to insufficient ability to model other people’s thought processes, and so simply continued doing the thing that had worked once, even once it stopped working. (IE, they were dumb.) As a practical matter, though, we can refer to this as “punishing cooperators,” since that is the result.
    Societies with smart people should converge on mutual cooperation; societies with dumb people converge on mutual defection.
    What happen when these two styles meet, and people from societies where defectors-get-punished meet people from societies where cooperators-get-punished?
    In an actual prisoner’s dilemma experiment, it is of course obvious whether you cooperated or not, but let’s think about this in the much fuzzier terms of normal human human interactions, where there is far more debate and uncertainty about intentions (and effects.) If, in the normal course of your daily life, most people cooperate and defectors are defected against, and then suddenly someone starts defecting against you, your first response may be to soul-searchingly examine whether you did something to cause the defection. For example, suppose you are part of a social group that normally eats dinner at each other’s houses once a week, and suddenly one week, someone doesn’t invite you to their gathering. A reasonable response would be to ask yourself, “Did I do something to piss them off?”“

  16. „Consanguinity and Socialism“
    https://evolutionistx.wordpress.com/2016/01/06/consanguinity-and-socialism/
    „It took me a long time to figure out why people engage in ritual gift-giving, but one enlightening study on the subject found that Chinese folks with gift-giving networks that extended outside their own villages were less likely to starve during the famines–these folks, it appeared, had been able to call upon their networks when the local crops failed. People whose networks were limited to their own villages had no one to call upon when the village’s crops failed. […]
    This “socialistic” gift-giving/distribution of wealth and catches is the essence of tribalism, and stands in contrast to capitalism. Westerners tend to either gush glowingly about the wonderful primitives who, in their Edenic state, know nothing of greed but share everything with their neighbors, or confusedly attempt to mush capitalism onto this tribal system and then wonder why it doesn’t work. The socialists tend to advocate that we should become more like the tribesfolk, while capitalists look for ways to get people to act more individually. […]
    No man is an island; we all depend on each other for food and other resources. Where resources are few and times are tough, others become especially critical. Then the “rules” in these societies are often just as strict as ours–the young man with his loaves can no more resist his father’s claim than I can resist paying my taxes. And for the Inuit, the rules are even harsher: if you don’t share now, there will be no one left to share with you when you need them–and you will die.
    Do such systems only work where people are closely related? Sharing wealth with my brother may be annoying, but that doesn’t mtter so long as my DNA gets passed on. My brother can be a total lout who takes advantage of me right and left and it doesn’t matter so long as my DNA gets passed on. But it is much more difficult to get people to cooperate with non-family–helping strangers does not lead directly to more of my DNA in the world, and if the helping harms me while helping them, then they may well increase the number of copies of their DNA at my expense.
    This does not necessarily mean that cooperation with strangers is a bad idea–or that defecting on strangers is a good idea. Obviously if you’re caught out in a blizzard, it’s in your interest to cooperate with anyone around. And many, many groups have merged over the centuries of human history (and not just through warfare.) Groups can indeed merge, to their mutual benefit.
    The question is whether some groups are genetically biased toward–or will reproduce better–under socialism or capitalism, and if consanguinity has any effect on this. […]
    Let’s suppose that a gene for generosity pops up randomly among humans. These generous folks love cooperating. If they are closely related to their family, chances are their relatives also have this gene, and that they will all cooperate together. The less closely they are related to the folks they’re cooperating with, the less chance of those folks sharing the cooperating genes and thus, simultaneously, more chance of defection and fewer genetic gains from cooperating.
    So it seems likely that the strongest norms for cooperating will exist within groups that are closely related. (Note that even Sweden-style socialism is quite weak compared to Inuit-style socialism.)“

  17. „If this paper is right, and it surely isn’t, it would be evidence not only for God, but for the Islamic god—Allah. What we have, courtesy of reader S. Krishna, is a paper from the 2013 volume of International Journal of Poultry Science (reference and link to abstract below) claiming that chickens slaughtered in halal fashion, while uttering the name of Allah, show changes in their livers and pectoral muscles that aren’t seen when slaughtered identically, but without saying the word Allah.“

    https://whyevolutionistrue.wordpress.com/2016/06/12/researchers-uttering-the-name-of-allah-while-killing-a-chicken-changes-its-liver-and-muscles/

    “ …. I’d call for yet other controls: when the chicken is slaughtered, someone has to shout “Jesus!” or “Shiva!”“

  18. TL;DR zu Frauenparkplätzen und wie Feministen Frauen ständig, ununterbrochen, 24/7 einreden das es eigentlich nur der Wurf einer Münze ist, die entscheidet ob sie vergewaltigt oder sexuell belästigt werden sobald sie das Hause verlassen und das es ebenfalls nur der Wurf einer Münze ist, die entscheidet ob ihr Freund oder Ehemann zu Hause sie vergewaltigen oder verrpügeln wird.

    Und wie Feministinnen nun mal so sind, sind sie nie zufrieden, und wenn man dann Frauenparkplätze einrichtet, die größer sind als die normalen Parkplätze, dann ist das selbstverständlich sexistisch, weil Frau dann denken könnte das Frauen nicht so gut einparken können.

    http://www.youtube.com/watch?v=Db4RkUHAJSM

    Auch wenn sich zeigt das Männer im Schnitt besser einparken können:

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/biopsy/papers/Wolf_Ocklenburg2010.pdf

    Seite 433

    Aber was kümmert Feministinnen schon die Realität, die ist ja bestimmt auch sexistisch. ^^

    • Hier dann nochmal die FSK 6 Version:

      Kassel. Schülerinnen aus dem Landkreis Kassel, die die Herderschule in Kassel besuchen, erzählen von sexuellen Übergriffen von Südländern in Trams und Bussen.

      Es hat lange gedauert, bis sich die Mädchen ihrer Lehrerin Alexandra Schäfer anvertraut haben: Die drei jungen Frauen zwischen 16 und 18 Jahren sind in der Vergangenheit immer wieder sexuell belästigt worden. Auf ihrem Schulweg wurden sie bedrängt, an Po, Brust und in den Schritt gefasst, Männer machten obszöne Gesten oder riefen ihnen „Hure“ ins Gesicht.

      Der Grund, warum die Mädchen so lange – bis sie es nicht mehr aushielten – geschwiegen haben, ist gesellschaftspolitisch schwerwiegend: Die Männer, die sie regelmäßig so massiv belästigen und begrapschen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach Fl***tlinge. „Wir möchten nicht, dass Fl***tlinge diskriminiert werden, wir möchten keine Menschen pauschal beschuldigen und auf keinen Fall böses Blut schüren“, sagt Anna (Name von der Redaktion geändert). Ihre politische Korrektheit hatte sie gelähmt.

      http://www.hna.de/kassel/herderschuelerinnen-schulweg-belaestigt-6471442.html

      Und MTV erklärt uns das PC voll okay ist.

      Und hat nicht Antje Schrupp mal erzählt, dass sie wenn dann lieber von einem Südländer vergewaltigt werden will.

      Und welche Eindruck kriegen denn die Südländer jetzt, hm? Sie können Mädchen/Frauen ungestraft belästigen, weil ihnen als Nicht-Deuschte passiert ja nichts.

      Und auf SPON erklärt uns dann eine Berufsfeministin, dass die deutschen Männer sich an der sexuellen Belästigung von Frauen in Deutschland nur stören, weil sie es selbst sein wollen die die Frauen belästigen.

      Sagt bescheid sobald sich irgendeine Feministin mit dem Thema beschäftigt und nicht den WHMs die Schuld dafür gibt!

      • Das aus Kassel habe ich durch This Week in Stupid erfahren.

        Und ratet mal was für wichtige Probleme Feministinnen zur gleichen Zeit in Frankreich bearbeiten?

        Richtig, Sexismus in Videospielen! Weil der im Gegensatz zur den niedlichen Angrapschen durch die nach Intersektionalismus immer unschuldigen Unterrpivilegierten WIRKLICH Frauen schadet!

        Die können ihren Feminismus auch in Heuchelismus umbennen.

    • Feministinnen sind unglücklich. Warum?

      Weil laut Statistik nur wenige Frauen vergewaltigt werden!

      Stanford University faculty and students are sparring over their school’s sexual assault statistics, saying the low numbers are a product of a faulty definition of abuse rather than an actual absence of a problem.

      [..]

      As it stands, Stanford’s current “ Campus Climate Survey” reports that only 1.9 percent of male and female students were sexually assaulted when the survey was last administered.

      19 of 1000 ergibt aufgrundet 1 of 4

      Under Stanford’s current survey, an instance qualifies as sexual assault if the victim was incapacitated, and/or the perpetrator threatened or used force or violence. This means, the Huffington Post explains, that if a person is sexually penetrated without consent, but is not incapacitated and is not subjected to real or threatened force or violence, then the instance does not constitute sexual assault—the assumption being that non-consensual sex would necessarily require force or violence, or at least the threat thereof.

      http://www.campusreform.org/?ID=7660

      Sex ist für Feministinnen per default Vergewaltigung. Aber nur wer penetriet, ist auch der Vergewaltiger!

      Ein Glück das Feminismus nicht männerfeindlich ist!

  19. Aktivistinnen rufen zum Ende der Hetzjagd gegen Appelbaum auf

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/geruechteproduktion-im-netz-aktivistinnen-rufen-zum-ende-der-hetzjagd-gegen-appelbaum-auf-14284019.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    „Tatsächlich ist der aktuelle Fall nur einer in einer langen Reihe von Versuchen, die Tech- und Hackerszene als besonders sexistisch zu diskreditieren.“

    „Es ist offensichtlich, dass auch in Zukunft jeder echte, aufgebauschte oder erfundene Fall benutzt wird, Einfluss und Macht zu erringen. Die Angreifer und die mit ihnen befreundeten Medien wissen, wie das geht.“

    „Mit der Intervention, die von der Menschenrechtsjuristin Renata Avila, der Journalistin Sarah Harrison und weiteren namhaften Vertreterinnen der Bürgerrechtsbewegung unterzeichnet wurde, gibt es ein deutliches Signal für ein Ende dieser populären Hetzjagden.“

    • Die Vorwürfe umfassen Handlungen, die zumeist sehr unhöflich, aber sicher nicht strafbar wären: Bei einer Menage a Trois soll Appelbaum ein Wort missachtet haben, das ihn zum Aufhören aufforderte.

      Dass sie von Appelbaum miserabel behandelt wurde, sei ihr erst später bewusst geworden, als sie sich mit ihm überworfen hatte: Im Fall des der sexuellen Nötigung verdächtigten Julian Assange gingen die Einschätzungen von Honeywell und Appelbaum auseinander.

      Sie hatten eine Meinungsverschiedenheit..und sie hatten Sex… und wenn einem die Argumente ausgehen… dann geht es eben ad hominem.

  20. Milo: The Left Chose Islam Over Gays. Now 100 People Are Dead Or Maimed In Orlando

    http://www.breitbart.com/milo/2016/06/12/left-chose-islam-gays-now-100-people-killed-maimed-orlando/

    „America has to make a choice. Does it want gay rights, women’s emancipation, and tolerance for people of all nonviolent faiths — or does it want Islam?“

    „The LGBT “community” needs to confront the same problem and make its choice. If it continues to be a part of the left’s Neville Chaimberlain-esque attitude towards Islam, it will effectively be committing suicide.“

    „Muslims are allowed to get away with almost anything. They can shut down and intimidate prominent ex-Muslims. They’re allowed to engage in the most brazen anti-semitism, even as they run for office in European left-wing political parties.

    And, of course, politicians and the media routinely turn a blind eye to the kind of sexism and homophobia that would instantly end the career of a non-Muslim conservative — and perhaps get the latter arrested for hate speech when he dared to object.

    We are now living with the consequences of that tolerance. Gays executed in nightclubs. Cartoonists lying in pools of blood. Women abused en masse.“

    „The gay Establishment, run by far-left wackos, is of course part of the problem too. It constantly makes excuses for Islam instead of sticking up for the people it’s supposed to protect.

    Wake up, faggots. The political Left is part of the problem.“

  21. Just for laughs:

    http://www.youtube.com/watch?v=Uv0ATqSVk78

    Seht euch Karen Straugham ab 7:08 an.

    #cuntfirmedkill

    Großartig! Aber die open-gay-feminist, die behauptet das Männer keine Save Spaces brauchen um ungestört über ihre Probleme reden zu können während sie eine Konferenz zu Männeranliegen mit ihrem feministischen BS stört und die meint das es keine systematischen Sexismus gegen Männer gibt, wie z.B. wenn ein Mädchen eine Jungen schlägt und einfach so davon kommt, der Junge aber bestraft wird wenn er zurückschlägt, macht es ja auch einfach.

  22. „…. the alt-right is not solely composed of anti-Semites and white supremicists. But it is folly to ignore the fact that there is a sizable proportion of the alt-right that does fit that description. Many people have an image of white supremicist anti-Semites as a bunch of inarticulate thugs, unsophisticated and not all that bright. Untrue; plenty of them are very knowledgeable about human behavior, just as they were in Nazi Germany. They may prey on the unsophisticated at times, but this is a polished, clever group that is especially internet-savvy.“

    Anti-Semitism’s New Symbols
    http://legalinsurrection.com/2016/06/anti-semitisms-new-symbols/

    Auch interessant, dieser Leserbeitrag (von „DaMav“), der mich ehrlich gesagt nicht wirklich überrascht, so was in der Richtung wird sicherlich häufiger werden:

    „I was shocked a couple of weeks ago when a college graduate with a degree in womens studies from a major state university began telling me about all the contributions “Dr. Mengele” had made to the field of genetics. This was an attractive, reasonably articulate woman in her 20s, a bit of a treehugger but no Nazi paraphernalia or hints of the evil or ignorance that lurked within.

    “But he was a Nazi. He tortured his research subjects with fanatical cruelty. His experimental design was flawed.” I said in shock.

    She responded matter-of-factly that he was one of the world’s great scientists.

    “My God”, I thought, “What kind of offensive rubbish are they teaching these days?” The conversation was ended by work demands. But this story is entirely true and underlines the points made by neo-neocon. Whether alt-right or Bernie-left, there is an alarming resurgence in hatred for Jews. And it no longer wears coke bottle glasses and SS tats.“

    • „the difference between left wing fascists and nazis is that left wingers want genocide of their own race and nazis want genocide of a different race“

    • Was für einer Illusion muss man anhängen, um zu glauben das ein Label, was man sich selbst gibt, einen davor beschützt ein Faschist und Arschloch zu sein?

  23. Gehört vielleicht nicht hierher, aber ich finde es recht eindrucksvoll:

    Ein Lastwagen mit Hünchen und anderen Lebensmitteln kommt in einer Vorstadt von Caracas an; es kommt das gerücht auf, dass die Lebensmittel von der Polizei in dunkle Kanäle umgeleitet wwerden sollen, und die Leute beginnen zu plündern. Als die Polizei eintrifft, entwickelt sich ein Straßenkampf; die Polizisten agieren eher defensiv und haben sichtlich Angst.

    So ungefähr stelle ich mir eine vorrevolutionäre Situation vor.

  24. for europe, leave the eu!

    Brexit, hier: Klassenkampf von oben:

    „To see the Remain lobby’s prejudices laid bare, look to the football Euros

    Leading Remain lobbyists like to present themselves as the sophisticated, open-minded side of the debate, in contrast to the vulgar, narrow-minded Leave lobby. Yet their own bitter prejudices about the public have been laid bare by reactions to the trouble at the Euro 2016 football championships in France.

    No sooner had news emerged of violent clashes between England fans, Russian supporters and French riot police than the Remainers were claiming this showed the anti-EU crowd in its true, intolerant colours. They seized on reports that some England fans drinking in Marseille had been chanting ‘We’re all voting out’ before the trouble began as evidence that the Leave campaign was effectively to blame for starting a riot.

    This is how the snobbish spokespersons of the Remain camp really see the many people thinking of voting to Leave: as an allegedly ignorant mob, xenophobic and brutish, only a couple of beers away from launching a racist pogrom. The small-minded prejudices displayed like a football flag here are those of leading Remainers towards millions of working-class voters.

    In one fairly typical knee-jerk response to the reports of fan trouble, Professor Brian Cox tweeted that ‘If there’s one good thing about Brexit, it will help the French keep the English out’. And there were we thinking the BBC-Guardianistas were open borders supporters!“

    http://www.spiked-online.com/newsite/article/why-the-eu-has-already-lost/

  25. The UN’s warning to Syrian smokers is beyond parody

    „If you ever doubted that the WHO has lost its way, here is the proof. It has been taken over by western idiots who obsess over micromanaging personal lifestyles and waging war on ‘Big Tobacco, Big Food, Big Soda, and Big Alcohol’ while the developing world literally burns.

    Syria’s war is estimated to have killed several hundred thousand people amid the rise of the Islamic State group. But Dr. Ahmad Khlefawy, Syria’s deputy minister of health, said the war cannot be an excuse for Syrians to endanger their lives by consuming tobacco. We’ve gone well beyond parody here, folks.“

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/06/uns-warning-syrian-smokers-beyond-parody/

    „The irony is that parts of Syria already have a very – what’s the word? – comprehensive tobacco control strategy in place already courtesy of the lads from Isis. Smoking is banned in territory controlled by Islamic State, with punishments ranging from whipping to execution. The anti-smoking teetotallers of Isis appear to be losing ground in Syria and Iraq. Perhaps that’s what the WHO is worried about?“

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